Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: A

1. Fränkische Superlative  [Info] (332 Treffer)
2. Varia  [Info] (112 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (103 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (5 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (259 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (146 Treffer)



Fränkische Superlative



ABC-Buch: (Fibel) Zu den ersten deutschen Fibeln zählen J. Griessbeutel "Ein besonder fast nützlich stymmen Büchlein", Nürnberg 1531 und "Teutsche Kinder Tafel", Nürnberg 1534.



ABC-Buch: In Nürnberg erschien 1720 das "Neue ABC-Büchlein"; hier taucht der Begriff wohl zum ersten Mal in einem Buchtitel auf.



Abenberg: bei Roth: Der Turnierplatz wird in Wolfram von Eschenbachs "Parzival" erwähnt (s. auch Wolfram von Eschenbach).



Abziehbild: Der Nürnberger Carl Anton Pocher (7.1.1825 - 11.2.1898) entwickelte 1860 ein Verfahren, mit dem Lithographien auf Gegenstände gedruckt werden konnten. Nürnberg entwickelte sich dadurch zu einer "Hochburg" des Abziehbilderdrucks (u. a. Stadtlex. Nürnberg).



Abziehbild: Der erste Drucker derartiger Bilder, Friedrich Völkel, stammt aus Nürnberg (Feldhaus).



Adams, Henry: Amerikanischer Historiker und Geschichtsphilosoph (16.2.1838 - 27.3.1918). Der Enkel des zweiten Präsidenten der USA war einer der "herausragenden Gestalten der amerikanischen Geistesgeschichte", so die "Encyclopedia Britannica". Adams besuchte Deutschland wiederholt und berichtete in verschiedenen Briefen darüber. 1859 führte ihn eine Reise von Leipzig nach Franken. An der bayerischen Grenze bewunderte er die schöne "Landschaft mit ihren Heiligen, Kruzifixen und Madonnenbildern". In Bamberg gefiel ihm der "bemerkenswert schöne Dom", von Nürnberg blieb die Erinnerung an Albrecht Dürer und Peter Vischer, an "herrliche Butzenscheibenfenster und bezaubernde Brunnen".
1901 reiste Adams von Paris aus zu den Bayreuther Festspielen und nach Nürnberg. Die Fahrt ging über Würzburg und Rothenburg. Er gestand: "Als ich das erste Mal ins Ausland kam, sahen alle Städte aus wie Rothenburg, irgendwie mittelalterlich: Antwerpen, Nürnberg, sogar Straßburg ..."



Aderlassmännchen: Bildliche Darstellung eines nackten Körpers, auf dem die Aderlassstellen eingezeichnet sind; sie ist erstmals 1473 in einem Kalender des Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) nachgewiesen (Feldhaus).



Adlitz: (Marloffstein) bei Erlangen: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, August von Platen. Arndt lobte den "anmutigen" Ort, der "selbst ein schöner Garten in einem Garten zu liegen scheint. Hier wurden während eines zweistündigen Regens Kirschen gegessen."



Ägyptologie: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalte in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, legte den ersten Grundstein für die Ägyptenforschung der Neuzeit. Er erkannte als einer der ersten das Koptische als altägyptische Volkssprache. Er gab eine koptische Grammatik heraus.

 
Bibliographie



Afrika: Der erste deutsche Afrikaforscher, Peter Kolb, wurde am 10.10.1675 als Sohn eines Schmieds und Zolleinnehmers in Dörflas (Kirchenlamitz) im Fichtelgebirge geboren. Mit 26 promovierte er über die "Natur der Kometen". Diese Arbeit brachte ihm eine Stelle als Sekretär und Hauslehrer beim Baron von Krosigk ein. 1705 schickte ihn sein Dienstherr nach Südafrika zum Kap der Guten Hoffnung mit dem Auftrag zu astronomischen Beobachtungen. Als die finanzielle Unterstützung des Barons ausblieb, trat Kolb in die Dienste der Ostindischen Kompanie. Dort ließ man ihm genügend Freiheiten für naturwissenschaftliche und völkerkundliche Studien. 1713 kehrte er nach Europa zurück, übernahm die Stelle eines Schulrektors in Neustadt an der Aisch und widmete sich der Ausarbeitung seines großen Reisewerks, das 1719 in Nürnberg im Druck erschien. Er starb am 31.12.1726. Der barocke Titel lautet: "Caput bonae spei hodiernum. Das ist: Vollständige Beschreibung des africanischen Vorgebürges der Guten Hoffnung, worinnen in dreyen Theilen abgehandelt wird, wie es heutzutage nach seiner Situation mit Eigenschaft aussiehet, ingleichen was ein Naturforscher in den dreyen Reichen der Natur daselbst findet und antrifft: Wie nicht weniger, was die eigenen Einwohner, die Hottentotten, vor seltsame Sitten und Gebräuche haben, und endlich alles, was die europäischen daselbst gestifteten Colonien anbetrifft."
  



Afrika: Der Afrikaforscher Franz Stuhlmann (29.10.1863 - 19.11.1928), der u. a. an der Universität Würzburg tätig war, gründete 1916 die "Hamburgischen Forschungen" (DBE).



Agrarpolitik: Gustav Ruhland (11.7.1860 - 5.1.1914) aus Hessenthal (Mespelbrunn), u. a. Wörth am Main, wirkte durch die Gründung der Zeitschrift "Internationale Getreidepreiswarte" über die Grenzen Deutschlands hinaus als "Wegbereiter" der Marktforschung und -berichterstattung. Studienreisen im Auftrag Otto von Bismarcks. "Der Kerl gefällt mir!" (von Bismarck). (DBE, GBBE; BBB: +4.1.) Zitat: "Die Wirtschaftspolitik des Vaterunser ist die Politik des breiten Mittelstandes."



Agrarpolitik: Der Initiator des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens Georg Heim (24.4.1865 Aschaffenburg - 18.8.1938 Würzburg), der sich 1892 in Wunsiedel und 1896 in Ansbach aufhielt, wurde der "ungekrönte König Bayerns" genannt. 1898 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Bayerischen Christlichen Bauernvereins und baute ab 1899 die spätere Regensburger Zentralgenossenschaft des Bayerischen Bauernvereins für Ein- und Verkauf auf (erst in Ansbach). Heim war u. a. Begründer der bayerischen Landvolkshochschulbewegung. 1918 gründete er die Handelspolitische Vereinigung der landwirtschaftlichen Körperschaften Bayerns "Führer der katholischen Bauernbewegung in Bayern." (NDB, BBB, GBBE. Todesdatum auch 17.8.) In der Literatur: Ludwig Thoma "Filserbriefe". Zitat: "Wir (Anm.: die Bayern) hatten schon eine Kultur, als sich in der Mark Brandenburg noch die Wildschweine den Arsch an den Fichten gewetzt haben."



Agrartechnik: Der Agrarwissenschaftler Richard Braungart (4.12.1839 - 7.4.1916) aus Bad Kissingen entwickelte Landmaschinen und führte von 1865 bis 1875 als erster systematische Pflugprüfungen durch. Es handelt sich um eine Vorstufe des späteren Landmaschinenprüfungswesens (NDB, BBB).



Agrartechnik: Das Lysimeter - ein Gerät, das die Versickerung des Wassers im Boden misst - wurde von Carl Fraas (6.9.1810 - 10.11.1875) aus Rattelsdorf bei Bamberg erfunden. Er entwickelte eine neue Lehre über die Bodenfruchtbarkeit. (BBB, DBE).



Agrartechnik: Die Firma Schmotzer aus Bad Windsheim entwickelte 1922 die erste Hackmaschine und 1926 den ersten Kartoffelroder.



Agrikulturchemie: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 in Diensten des Fürstentums Bayreuth stand, schuf die Grundzüge einer physiologischen Chemie der Pflanzen.



Agrikulturchemie: Oscar Loew (2.4.1844 - 26.1.1941) aus Marktredwitz gründete in Tokio (Tokyo) eine Schule für Agrikulturchemie und Kulturpflanzenanbau (u. a. DBE, GBBE).



Airbag: Die Petri AG Aschaffenburg baute 1981 den ersten Airbag.



Aisch (Fluss bei Bamberg) s. auch Main: in der Literatur.



Akademie: Johann Laurentius Bausch (30.9.1605 - 17.11.1665), Schweinfurt, und Johann Michael Fehr (9.5.1610 Kitzingen - 15.11.1688 Schweinfurt, Aufenthalt u. a. in Altdorf) gründeten 1652 die "Academia Naturae Curiosorum", die 1672 nach der Anerkennung durch Kaiser Leopold I. "Leopoldina" genannt wurde. Sie ist die erste naturwissenschaftliche Akademie Europas und die älteste noch bestehende der Welt. 1686 wurde sie von Schweinfurt nach Nürnberg verlegt, später hatte sie ihren Sitz in Altdorf und Erlangen, dann ab 1878 in Halle. Berühmte Mitglieder waren Celsius, Linné, Goethe, A. von Humboldt, Hedin, Planck, Hahn, Marie Curie, Herz und Heisenberg. Die Akademie gab ab 1670 mit den "Miscellanea curiosa medico-physica" die älteste deutsche naturwissenschaftliche Fachzeitschrift heraus (u. a. BBB, GBBE).



Akademie: Der Augustinereremit Gelasius Hieber (22.9.1671 - 12.2.1731) aus Dinkelsbühl fasste 1720 den Plan zur "Academia Carolo Albertina". Es handelt sich um einen "frühen Markstein" in der Akademiebewegung (NDB, BBB).



Akademie: Jakob Paul von Gundling (19.8.1673 - 11.4.1731) aus Hersbruck folgte 1718 auf Leibniz als Präsident der Berliner Akademie der Wissenschaften (NDB, DBE, GBBE). Unter seiner Präsidentschaft wurde das Collegium medico-chirurgicum gegründet. Gundling führte eine systematische Quellenauswertung in die Geisteswissenschaften Preußens ein (Wikipedia). Zitat: "Seine Bücher, die er heraus gegeben, sind alle gründlich geschrieben ..." (Johann Wolfgang von Goethe).



Akademie: Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (14.2.1776 - 18.3.1858), der sich u. a. in Erlangen und Sickershausen (Kitzingen) aufhielt, war 1818 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. 1823 teilt er Goethe mit, dass zu seinen Ehren nun zwei Pflanzenarten nach ihm benannt wurden (NDB; DBE, BBB +16.3.)



Akademie: Der Bamberger Ignaz von Döllinger (28.2.1799 - 10.1.1890) war seit 1873 Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Robert Sauer (16.9.1898 - 22.8.1970) aus Pommersfelden seit 1965 (* auch 1892). Zu seinen Schülern zählte Adolph Kolping.
Bibliographie



Akademie: Hans Kienle (22.10.1895 - 15.2.1975) aus Kulmbach war von 1953 bis 1958 Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Er gründete ein Laboratorium für Strahlenmessungen (DBE, Lex. d. Naturwiss.) Der Asteroid (1759) Kienle ist nach ihm benannt.



Akademie: Siegfried Reicke (19.5.1897 - 12.4.1972) aus Nürnberg war ab 1962 Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (DBE). Mitbegründer des Fördervereins der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Heidelberger Jahrbücher.



Akademie: Die erste Ritterakademie auf bayerischem Boden wurde 1701 in Erlangen gegründet.



Akt: (Kunst): Die Darstellungen von Adam und Eva aus dem 13. Jahrhundert, die ursprünglich an der Adamspforte des Bamberger Doms aufgestellt waren und heute im Diözesanmuseum aufbewahrt werden, sind die ersten plastischen Akte des Mittelalters.



Akt: (Kunst): Der Nürnberger Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) schuf 1493 den ersten "freien" Akt in der Malerei (Lex. d. Renaissance). „Es gibt keine zartere und schönere Nackte in der Geschichte der Malerei als Dürers Eva“ (Matthias Matussek). Um 1509 malte Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 16.10.1553) aus Kronach eine Venus ohne Kleider. "Weil es ein Spiel mit dem Verbotenen war, warnte der clevere Maler vorsichtshalber in einer Inschrift vor den Reizen dieser Dame" (U. Knöfel). Cranach war der erste nördlich der Alpen, der die Venus „nackt und großformatig“ malte.



Aktie: Einen Verkaufsrekord erzielte die Ursprungsaktie der Ludwig-Main-Donau-Kanal-Gesellschaft mit 70.000 DM.



Akustik: Das sog. akustische Gesetz wurde 1843 von dem Erlanger Physiker Georg Simon Ohm (16.3.1789 - 6.7.1854), der u. a. in Bamberg beschäftigt war, veröffentlicht. Es klärt das Problem der Klangfarben und war von größtem Einfluss auf die Elektroakustik und den Musikinstrumentenbau. Namengebend: Ohm-Helmholtz-Gesetz (physiologische Akustik) (u. a. Lex. d. Naturwiss.)
 
Bibliographie



Akustik: Ferdinand Trendelenburg (25.6.1896 - 19.11.1973), ab 1951 in Erlangen, leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der Elektroakustik (Lex. d. Naturwiss., DBE, GBBE)



Alaska: Georg Wilhelm Steller (10.3.1709 - 12.11.1746) aus Bad Windsheim, der "naturwissenschaftlich führende" Forschungsreisende des frühen 18. Jahrhunderts (V. Matthies), "pioneer of Alaskan natural history" (L. Stejneger), nahm ab 1737 an der Großen Nordischen Expedition teil. Er entdeckte dabei 1741/42 zusammen mit Vitus J. Bering die Aleuten und Alaska. "There is nothing comparable to his deeds" (C. Ford). Eine ganze Reihe von Tieren trägt seinen Namen (Steller's Jay, Steller's Eider, Steller's Eagle, Steller's White Raven, Steller's Greenling, Steller's Sea monkey. S. auch Geographische Namen, Seekuh, Sibirien.

     Aus Stellers Tagebuch: "Wir sahen das Land bereits am 15. Juli. Weil ich es aber zuerst bemerkt hatte und es freilich noch nicht so klar zu erkennen war, dass man seine Konturen hätte zeichnen können, wurde es mir nach alter Gewohnheit nicht abgenommen, obwohl es am nächsten Tage bei sehr klarem Wetter an der gleichen Stelle gesichtet wurde ... Man sah ein dermaßen hohes Gebirge sich durch das Land einwärts ziehen, dass man es auf 16 Meilen von der See aus ganz klar vor Augen hatte. Ich kann mich nicht erinnern, in ganz Sibirien und Kamtschatka ein höheres Gebirge gesehen zu haben."
Bibliographie



Alfalter: (Vorra): bei Nürnberg: berühmte Besucher: August von Platen.



Alkohol: Zitate: „Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert“ (Max Dauthendey).



Alkohol: Die konservierende Wirkung des Alkohols für Lebensmittel wird erstmals in Deutschland in dem Gedicht des Nürnberger Meistersingers Hans Folz (um 1435 oder 1450 - Januar 1513) "Wein, der geprant wein nutz sey oder schad", das 1493 in Bamberg gedruckt wurde, erwähnt (Feldhaus) (Lebensdaten DBI: um 1440 - 1513).



Alkohol: Johannes Posthius (Posth) (15.10.1537 - 24.6.1597), u. a. 1568/69 Leibarzt des Bischofs von Würzburg, war 1573 Mitbegründer eines Vereins zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs, das sog. Collegium Posthimelissaeum" (NDB; *auch 24.7.) Was den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen angeht stand Bamberg 2010 an der Spitze aller deutschen Städte.



Alladorf: (Thurnau) bei Busbach: berühmte Besucher: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Tieck erinnerte sich: "Allendorf ... liegt sehr niedlich; wir ritten recht steil hinunter. Wackenroders Pferd hatte ein Eisen verloren und musste hier neu beschlagen werden. Ein ziemlich breiter, aber nicht tiefer Bach floss durch das Dorf und gab ihm sein romantisches Aussehen."



Alphabet: Im "deutschen Alphabet" des "Spiegel" 1999 steht B für Bayreuth, N für Nürnberg und W für Wagner.



Altar: Der Nürnberger Bildhauer Veit Stoß (um 1447/48 - um den 20.9.1533) schuf mit dem Hochaltar der Marienkirche in Krakau (Polen) den größten Schnitzaltar der Spätgotik. Vom gleichen Künstler stammt der bedeutendste Altar der Spätgotik auf deutschem Boden, der Marienaltar im Bamberger Dom aus dem Jahr 1523.



Altar: Den ersten Renaissancealtar in Deutschland (er entstand 1519) verdanken wir dem Eichstätter Bildhauer Loy Hering (um 1484/85 - nach dem 1.6.1554) (Reiser, BBB).



Altdorf: berühmte Besucher: Werner Bergengruen 1933, Hans Carossa 1910, Friedrich Nicolai 1781, August von Platen 1820 und 1822 (hier entstand das berühmte Gedicht "An eine Geißblattranke"), Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Altdorf: Kupferstichansicht aus der Vogelschau von Matthäus Merian 1648.



Altdorf: Werner Bergengruen traf 1933 bei Nacht und Regen ein: "Aus vorstädtischen Häusern kommt Licht, ein schwarzes Stadttor schluckt mich mit seinem Rachen, ich finde mich wieder auf einem weiten, nebelfreien, schwach erhellten Marktplatz. Ich kehre ein ... Vor meinen Fenstern summt ein Brunnen die ganze Nacht hindurch."



Altenheim: Die Sozialreformerin Luise Kiesselbach (Kisselbach? (Kießelbach?) (28.12.1863 - 27.1.1929), u. a. in Erlangen tätig, war 1909 die erste Armenpflegerin Bayerns. So gründete sie 1914 den Stadtbund Münchner Frauenverbände und 1924 den Bayerischen Landesverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. 1928 eröffnete sie in München "ein für ganz Deutschland vorbildliches" Altersheim (Who is who d. sozialen Arbeit, GBBE). Der Paritätische Wohlfahrtsverband Bayern verleiht seit 2008 den Luise Kiesselbach-Preis.



Altenheim: Das Erlanger Wohnstift Rathsberg galt bei seiner Eröffnung 1966 als das "modernste Europas" (Bayer. Städtebuch).



Altenstein: (Maroldsweisach) bei Ebern: wurde 1837 von Ludwig Richter besucht. Der berühmte Maler berichtete in seinem Tagebuch: "Ich stieg die Hügel hinab durchs Dörfchen, was zum Teil zwischen großen Sandsteinblöcken eingebaut ist. Die Hütten von Obst und Nussbäumen umgrünt. Schöne Abendwolken zogen langsam am Himmel hin; Kühe weideten am grünen Abhang des Dörfleins, dessen Gipfel die düstere Ruine mit der schönen gotischen Kapelle zierte ..." (s. auch Burg).



Alter: Zitat: Das Alter wägt und misst es, / die Jugend spricht: So ist es!“ (August von Platen).



Alter: Der älteste sicher nachgewiesene Mann - nicht nur Deutschlands -, Joseph Brunner aus Trappstadt, u. a. Altenstein (Maroldsweisach), soll 1827 im Alter von 120 Jahren gestorben sein.



Alterskrankheit: Der Nürnberger Lorenz Geist (20.1.1807 - 20.10.1867) schrieb 1860 mit "Klinik der Greisenkrankheiten" das erste Buch in Deutschland über dieses Thema (NDB).



Alterskrankheit: Max Hochrein (2.8.1897 - 30.6.1973), ab 1946 in Haßfurt tätig, aus Nürnberg befasste sich als "einer der ersten" mit der Altersmedizin (DBE, GBBE).



Alterskrankheit: René Schubert (25.9.1910 - 16.5.1976 Nürnberg) übernahm 1973 den ersten in der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland errichteten Lehrstuhl für Geriatrie in Erlangen. Nach ihm ist der Preis der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung benannt (DBE, GBBE).



Althochdeutsch: Ein vorzüglicher Kenner des Althochdeutschen war der Germanist Bernhard Joseph Docen (1.10.1782 - 21.11.1828). Er begann seine Forschungen 1803 mit Hans-Sachs-Studien in Nürnberg und entdeckte Wolfram von Eschenbachs "Titurel", ferner das "Muspilli". Durch verschiedene Textausgaben wurde er zum Mitbegründer der deutschen Philologie (BBB, GBBE).



Altmühl: Im Oberlauf Deutschlands trägstes Flüsschen. in der Literatur: "Santa Evita" von Tomás Eloy Martínez.



Altmühltal: in der Literatur: Ludwig Thoma "Marget" (s. auch G. Eich). Ludwig Thoma schildert in der Erzählung "Marget" die "Brautfahrt" des Hansgirgl Schmauß aus Oberbayern nach Franken: "Ist man aber bei Ingolstadt über die Donau gefahren, dann wird alles fremd und ungewohnt. Die Häuser schauen anders aus, sind lang nicht so stattlich, wie die daheim, und die Dächer, wie auch die Wände der Wetterseite, sind mit Kalkschiefer gedeckt. Felsen drängen sich an die Bahn her und in Tälern, die ein schlechtes Wachstum zeigen, liegen große Steinbrocken. Ein ganz großer liegt gleich gar mitten in einem Dorf und kleine Häuser stehen um ihn herum. Ein klarer, stiller Fluss windet sich durchs Tal und heißt Altmühl ..."



Alzenau: bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Alzheimer Krankheit:
"Ich grüble und grüble,/ Doch es gibt keinen Sinn! / Warum, mein Gott, warum / Nahmst du meinem Mann / Den Verstand!? / Was ist sein einstmals stolzes Leben noch!? / ... O Gott, wenn du mein Gott bist,/ Sag' warum!" (Aus: Maude S. Newton "Why").
Aus der Krankheitsakte der Auguste D. 1901:
"Wie heißen Sie?"
"Auguste."
"Familienname?"
"Auguste."
"Wie heißt Ihr Mann?"
"Ich glaube Auguste."

     "Seine Krankheit hatte einen Namen, den ich vergessen habe. Etwas wie Schopenhauer oder Sontheimer" (Urs Widmer "Das Paradies des Vergessens").
"Sein Name ist in die Umgangssprache eingegangen wie sonst wohl keiner eines Mediziners" (K. Maurer). "Christliches Alzheimer" (Papst Franziskus über die römische Kurie).

     Im angloamerikanischen Sprachraum SDAT = Senile dementia of the Alzheimer type; nach Feststellung der Weltgesundheitsorganisation neben AIDS eines der größten medizinischen Probleme unseres Jahrhunderts. Die Krankheit wurde 1910 nach dem Marktbreiter Neurologen und Psychiater Alois Alzheimer (14.6.1864 - 19.12.1915), der u. a. in Aschaffenburg und Würzburg tätig war, benannt. Es handelt sich um eine genetisch bedingte Schädigung der Großhirnrinde, die als präsenile Demenz bezeichnet wird, ab dem 50. Lebensjahr vereinzelt, ab dem 70. häufiger auftritt und mit dem Alter fortschreitet. Sie führt zum geistigen und körperlichen Verfall und schließlich zum Tod. Alzheimer hat die Symptome erstmals 1906 beschrieben. Seine Forschungen sind "dauernder Bestandteil der hirnanatomischen Wissenschaft". Er war ferner Mitbegründer der Neuropathologie und der "Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie". Er entdeckte zwei besondere Gliaformen: Alzheimer-I-und-II-Gliazellen. Nach ihm benannt sind die "Alzheimerschen Fibrillen". Es gibt mehrere Alzheimer-Gesellschaften in Österreich, Schweiz und Deutschland. Namengebend: Internationaler Alzheimer-Kongress, Alzheimer-Preis (1995) und Alzheimer-Forschungszentrum in Würzburg, ferner Stiftung Dr. Alois Alzheimer im Bayerischen Nationalmuseum München und Welt-Alzheimertag. Berühmte Kranke: u. a. Rita Hayworth, Ronald Reagan, Herbert Wehner. S. auch Film



Amerika: Der Astronom Johannes Schöner (16.1.1477 Karlstadt - 16.1.1547 Nürnberg), der u. a. in Bamberg tätig war, führte unabhängig von Ringmann/Waldseemüller die Bezeichnung Amerika für Westindien ein. 1523 wurde er wegen Konkubinats in die fränkische Schweiz strafversetzt.



Amerika: In "Cosmographia oder Weltbuch" 1533/1534 des Sebastian Franck (20.1.1499 - 1542/43), der ab 1526 in Büchenbach (Erlangen), ab 1527 in Gustenfelden (Rohr) bei Schwabach und ab 1528 in Nürnberg tätig war, wurde in einer "Weltgeographie" zum ersten Mal relativ ausführlich über Amerika informiert (Lebensdaten DBI: 1500 - 1542).

     "Es wird nichts so recht gesagt oder geschrieben, dass es nicht der Teufel für sich auslegen könne" (Sebastian Franck Zitat).
Bibliographie



Amerika: 1508 erschien in Nürnberg "Newe unbekanthe landte und ein newe weldte in kurtz verganger zeythe erfunden". Das Buch beschreibt die Entdeckungsreisen der Portugiesen auf dem Weg nach Indien und der Spanier in Amerika. Es ist das erste größere Werk zu diesem Thema und die früheste Sammlung von Reisebeschreibungen, die in deutscher Sprache neben Afrika und Asien auch Amerika enthält (W. P. Eckert).



Amerika: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, wird der "zweite, der wissenschaftliche" Entdecker Amerikas genannt (C. Ritter). "Von allen Deutschen, die in Amerika für Amerika gewirkt haben, ist Humboldt mit weitem Abstand der bedeutendste gewesen" (A. Meyer-Abich).



Amorbach: Soll im 8. Jahrhundert vom heiligen Pirmin gegründet worden sein. Wasser aus dem Brunnen der Kapelle, die dem hl. Amor, angeblicher Schüler des Pirmin, geweiht ist, wurde bis nach Wien gebracht, um der Frau Kaiser Karls VI. zu helfen. Die Sage berichtet, dass Siegfried an der Zittenfelder Quelle erschlagen wurde. Elisabeth, Gemahlin Karls VI. und deren Tochter Maria Theresia sollen aus der dem Amor geweihten Quelle getrunken haben, „um Kindersegen zu erlangen“. Pfarrkirche Zeichnung von Theodor Heuss 1908.
 



Amorbach: berühmte Besucher: König Ludwig I. von Bayern 1843, Carl Maria von Weber. in der Literatur: Wolfram von Eschenbach "Parzifal".



Amorbach: "Dennoch lässt einzig an einem bestimmten Ort die Erfahrung des Glücks sich machen, die des Unaustauschbaren, selbst wenn nachträglich sich erweist, dass es nicht einzig war. Zu Unrecht und zu Recht ist mir Amorbach das Urbild aller Städtchen geblieben, die anderen nichts als seine Imitation" (Theodor W. Adorno Zitat).



Amorbach: Unter den zahlreichen Landschafts- und Städteschilderungen Frankens ragt der Essay des berühmten Philosophen und Soziologen Theodor W. Adorno über seine Amorbacher Jugendjahre heraus - ein poetisches Geflecht aus Erinnerung und Reflexion. Die bittere Erfahrung der Emigration verbindet sich mit den Bildern der Kindheit, dem "grell lodernden Feuer" der offenen Schmiede zum Beispiel oder den Erlebnissen in der Umgebung von Amorbach: Die Heunesäulen von Mainbullau (bei Miltenberg) tauchen auf, der Park von Kleinheubach und die Fähre über den Main, ein "archaisches Fahrzeug", wie der Kahn, der Hagen über die Donau brachte. "Die Laute der Fähre über dem Wasser, denen man schweigend nachhorcht, sind so beredt, weil sie vor Jahrtausenden nicht anders waren."

     Auf eine weitere wichtige fränkische Beziehung spielte Adorno in seinem Essay an. Er kam in Amorbach mit der "Sphäre" Wagners in Berührung. Das hat ihn zu verschiedenen kritischen Schriften über den großen Komponisten angeregt.
Zitate: "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." "Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach." "Der Panzer verdeckt die Wunde."



Anatomie: Der Leibarzt Luthers Georg Kleinschmidt, genannt Curio, (10.6.1498 - 29.8.1556) aus Schauenstein bei Hof leitete durch seine anatomischen Praktika eine Neugestaltung des Medizinstudiums ein (NDB, BBB).



Anatomie: Leonhart Fuchs (17.1.1501 - 10.5.1566), Leibarzt des Ansbacher Markgrafen, wies als erster deutscher Mediziner auf die Bedeutung der Anatomie hin (Reiser). Er gab erstmals für seine Anatomievorlesungen einen "Knochenmann" in Auftrag, um zu demonstrieren, "wie die Gebeine im Menschen geartet sind und wie eines auf dem anderen sitzet".
Bibliographie



Anatomie: Mit dem Nürnberger Stadtarzt Volcher (Volcker) Coiter (1534 - 2.6.1576) begann die vergleichende, auf Naturstudien gegründete Anatomie als Wissenschaft. Er gab den ersten "Topographisch-anatomischen Atlas" heraus; in ihm ist erstmals das Knochensystem des Fötus und des sechsmonatigen Säuglings beschrieben. Die Zoologie verdankt Coiter die ersten Skelettbeschreibungen und -abbildungen verschiedener Tiere. Er sezierte als erster Amphibien und Reptilien. Coiter begründet die vergleichende Osteologie und beschrieb zuerst die Cerebrospinalmeningitis (BBB, GBBE, s. auch Auge, Embryologie, Nerven, Ohr, Vögel).
  



Anatomie: Berühmtheit erlangte der Nürnberger Drechsler Stephan Zick (29.5.1639 - 13.10.1715) als Schöpfer anatomischer Präparate und Nachbildungen von "Monstrositäten" (BBB, s. auch Auge, Ohr).



Anatomie: Nach dem Altdorfer Professor Lorenz Heister (19.9.1683 - 18.4.1758) sind die Heistersche Klappe und der Heistersche Mundsperrer (Behandlung der Kiefersperre) benannt. Bekanntschaft mit Isaac Newton (E. Hentschel). Pflanzennamen: Die Gattung Heisteria der Pflanzenfamilie der Kreuzblumengewächse.
Bibliographie



Anatomie: Die Schädeldarstellung nach dem sog. Landkartenprinzip des Christoph Jakob Trew (16.4.1695 Lauf an der Pegnitz - 18.7.1769 Nürnberg) findet auch heute noch in den einschlägigen Werken Berücksichtigung. Es handelt sich um farbig gegeneinander abgesetzte Schädelknochen (u. a. BBB). Trew gründete 1731 eine der ersten Medizinzeitschriften) "Commercium litterarium ad rei medicinae et scientiae naturalis"). Er hinterließ die größte bekannte Briefsammlung mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Schwerpunkt.



Anatomie: Ignaz Döllinger (24.5.1770 - 14.1.1841) aus Bamberg, ab 1803 in Würzburg tätig, wird als Meister der vergleichenden Anatomie und anatomischen Technik gerühmt. Er nutzte als erster das Mikroskop konsequent für die medizinische Arbeit (NDB, s. auch Medizin).



Anatomie: Konrad Johann Martin Langenbeck (5.12.1776 - 24.1.1851), der sich u. a. in Würzburg aufhielt, "initiierte" 1828 in Göttingen das Neue Anatomische Theater (DBE).



Anatomie: Der Begründer der Pathologisch-Anatomischen Sammlung der Universität Göttingen Konrad Heinrich Fuchs (7.12.1803 - 2.12.1855) ist in Bamberg geboren. Er war u. a. an der Universität Würzburg tätig. Er war der führende Vertreter der naturhistorischen Schule und begründete die pathologisch-anatomische Sammlung der Universität Göttingen (Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss.; ADB: +1845)



Anatomie: Ludwig (Louis) Stromeyer (6.3.1804 - 15.6.1876), 1838 Professor in Erlangen, führte die subkutane Myotomie und Tenotomie ein (Ärzte-Lex.)



Anatomie: Als "bahnbrechender" Anatom des 19. Jahrhunderts gilt der Fürther Mediziner Jakob Henle (19.7.1809 - 13.5.1885). Er entdeckte die mikroskopisch-anatomischen Strukturen, wendete die histologische Methode als erster an, ordnete das Wissensgebiet neu und führte das Mikroskop als diagnostisches Instrument in die Lehre ein. In seinem "Handbuch der systematischen Anatomie des Menschen" findet sich die erste Darstellung von sich teilenden Zellkernen (NDB, s. auch Medizin).



Anatomie: Körper- und Schädelmessungen führte erstmals der Irrenarzt Friedrich Wilhelm Hagen (16.6. oder 16.8.1814 Dottenheim/Mfr. (Dietersheim) - 13.6.1888 Erlangen) ein. Er hielt sich u. a. in Schwabach, Weißenburg und Velden auf (ADB, NDB, DBE, GBBE) (+ auch 1889).



Anatomie: Albert von Koelliker (auch Kölliker) (6.7.1817 - 2.11.1905 Würzburg) war zu seiner Zeit der führende Vertreter der mikroskopischen Anatomie. Er schrieb das "erste brauchbare" Lehrbuch der Anatomie. Koelliker entdeckte ferner die "Musculi arrectores pilorum" der Haut. Wilhelm Conrad Röntgen benutzte bei senen Versuchen die Hand Koellikers als Anschauungsobjekt. Dieser die Benennung als Röntgenstrahlen vor; bis dahin hatte Röntgen die Bezeichnung X-Strahlen benutzt (NDB, DBE, BBB).



Anatomie: Rudolf Virchow (13.10.1821 - 5.9.1902), von 1849 bis 1856 Professor in Würzburg, begründete die mikroskopisch-pathologische Anatomie (E. Hentschel). "Kaum je in der Geschichte der Wissenschaft hat ein einzelner Gelehrter mit einer einfachen wissenschaftlichen Theorie einen solchen Erfolg gehabt wie Virchow mit der Begründung der pathologischen Anatomie" (P. Bamm, BBB).xxx



Anatomie: Carl Gegenbaur (21.8.1826 - 14.6.1903) aus Würzburg erlangte Weltruf durch die Begründung der modernen vergleichenden Anatomie und des "Morphologischen Jahrbuchs" 1874/75 (NDB, DBE, Jahn, Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Anatomie: Der erste jüdische Medizinprofessor in Bayern (1853) Jakob Herz (2.2.1816 Bayreuth - 27.9.1871 Erlangen) gilt als Schöpfer der chirurgischen Anatomie.



Anatomie: Friedrich Merkel (5.4.1845 - 28.5.1919) aus Nürnberg führte das Xylol in die histologische Technik ein, ferner die sog. "Deutschen oder Frankfurter Horizontalen" (1884) - zum Vergleich verschiedener Schädel (NDB, DBE, GBBE).



Anatomie: Der Würzburger Professor Martin Heidenhain (7.12.1864 - 14.12.1949) entwickelte histologische Färbemethoden (1891 Einführung von Eisenhämatoxylin) und entdeckte wichtige Strukturen des Zellkerns (E. Hentschel, Jahn, NDB).



Anatomie: Der Würzburger Hermann Braus (15.8.1868 - 28.11.1924), überragender Anatom Anfang des 20. Jahrhunderts, übte einen "revolutionierenden" Einfluss auf den Universitätsunterricht seines Fachgebiets aus (NDB). Er entwickelte die Methode der Transplantation von Tier zu Tier.



Anatomie: Hans Petersen (28.11.1885 - 29.1.1946), u. a. 1925 an der Universität Würzburg tätig, gilt als "Wegbereiter" der modernen Anatomie (NDB).



Anatomie: Zu den "führenden" Anatomen unseres Jahrhunderts zählt der in Würzburg tätige Walter Vogt (24.2.1888 - 20.4.1941) (Scheibmayr, DBE).



Anatomie: Wolfgang Ludwig Bargmann (27.1.1906 Nürnberg - 20.6.1978) entdeckte den Zusammenhang der Struktur und Funktion von Gehirn und Hirnanhangsdrüse (DBE, GBBE). Er klärte die neurosekretorischen Vorgänge im Zwischenhirn (Lex. d. Naturwiss.)



Anatomie: Der seit 1845 an der Universität Würzburg bestehende Lehrstuhl für Pathologische Anatomie war bei seiner Gründung der einzige neben Wien.



Anatomie: (Gebäude): Moritz Hofmann (20.9.1621 - 20.4.1698) erbaute 1650 in Altdorf die älteste Anatomie Deutschlands (J. Benedum; ADB und Ärztelex. *1622). TV-Krimi "Das Recht, sich zu sorgen" (2016 Anatomie der Universität Würzburg).



Andersen, Hans Christian: Der Märchendichter Andersen (Dänemark) (2.4.1805 - 4.8.1875) besuchte 1831 zum ersten Mal Deutschland. In dem Buch "Eines Dichters Basar", das 1842 in Dänisch und 1843 in Deutsch erschien, ist ein ganzes Kapitel dem Aufenthalt in Nürnberg gewidmet. Texte s. auch Berneck, Hof, Raubritter.

     Franken, ein Märchenland: In Hof kam "alles langsam und allmählich jener Phantasie entgegen, die sich dann in Nürnberg ins Mittelalter zurückzuträumen wünscht ..." Ab Münchberg wurde die Gegend "immer romantischer": Der Ochsenkopf in "feuchte Wolken gehüllt", der Weg bei Berneck "ganz und gar von schroffen Felsenwänden eingeschlossen", ein verfallener Turm, "alles atmete Romantik ..."

     PLZ: 95213. PLZ: 95460.



Andersen, Hans Christian: (1805 - 1875) (Dänemark) Über Bayreuth, "der Stadt Jean Pauls", ging es zum "alten, wunderbaren" Nürnberg, das ihn wie kaum ein anderer Ort begeisterte. "Du bist doch Bayerns Hauptstadt!" rief er aus. Die Geschichte wurde lebendig: Regiomontanus, Adam Krafft, Albrecht Dürer, Hans Sachs und Peter Vischer, der das "Erz in kühne Bilder der Schönheit fließen" ließ. Eine märchenhafte Szenerie tat sich auf. Gotische Häuser mit vorspringenden Erkern und Butzenscheiben, "die alte gemauerte Brücke über den Fluss", der Schöne Brunnen. "Allein, dies alles kann man nicht erzählen, man muss es malen!" In der Burg wurde Andersens Phantasie durch die Sage vom Raubritter Eppelein "in Bewegung versetzt": "Wenn der Wind in den Blättern der Linde rauscht, erzählt er davon." Und noch etwas hat ihn in dieser Stadt fasziniert. Hier sah er die ersten Photographien. "Es kam mir vor wie Zauberei ... Daguerrotyp und Eisenbahn, diese beiden Blüten des Zeitalters, waren allein schon ein Ertrag dieser Reise für mich" (in: "Das Märchen meines Lebens") 1840 (1842).



Andersen, Hans Christian: (1805 - 1875) (Dänemark) 1852 kam Andersen erneut nach Nürnberg. Die Erlebnisse jener Tage sind in die Erzählung "Unter dem Weidenbaum" eingegangen. 1855 traf der Dichter auf der Burg das bayerische Königspaar. 1858, 1860 und 1873 besuchte er neben Bamberg noch einmal sein geliebtes Nürnberg.



Andersen, Hans Christian: (1805 - 1875) (Dänemark) Nürnberg Aus der Erzählung "Unter dem Weidenbaum": Knud "schnürte sein Ränzel und wanderte nach Deutschland, von Stadt zu Stadt, ohne Rast und Ruh; als er zur alten prächtigen Stadt Nürnberg kam, war es, als würde er wieder Herr seiner Füße; dort konnte er bleiben.

     Das ist eine wunderbare alte Stadt, wie aus einer Bilderchronik ausgeschnitten… Auf dem Marktplatz stand Knud mit dem Ränzel auf dem Rücken; er stand an einem der alten Brunnen, wo die herrlichen biblischen und historischen Erzfiguren zwischen den springenden Wasserstrahlen stehen… Von der nahen Kirche brausten Orgeltöne zu ihm hinaus, sie klangen so heimatlich, als kämen sie aus der Kirche zu Köge …, und er trat in den großen Dom; die Sonne schien durch die gemalten Scheiben zwischen die hohen, schlanken Säulen; Andacht erfüllte seine Gedanken, und stiller Friede kam in seinen Sinn. Er suchte und fand einen guten Meister in Nürnberg …" Wenn sein Blick aus dem Werkstattfenster schweifte, sah er am reißenden Fluss einen "großen alten Weidenbaum", der zum Symbol für seine ferne dänische Heimat wurde.



Andres, Stefan: Deutscher Dichter und Schriftsteller (26.6.1906 - 29.6.1970), schrieb Romane und Erzählungen, darunter der "Knabe im Brunnen". Text s. Kirchen.

     1937 nahm Andres an einer Tagung des Bamberger Dichterkreises teil. Reminiszenzen an dieses Treffen finden sich im Eingangsgesang aus dem Odenzyklus "Nacht im Bamberger Dom", "Complet im Dom" betitelt. Hier tritt - wenn auch versteckt - der Reiter auf: "Aber der sinnende / Ausgewogene Wäger in Fels / - Stiller Orakelfeind! - / Fand keine andere Antwort / Als zu warten auf den kommenden / Tag."

     In der Erzählung "Sommerliche Elegie" (Sammlung "Wirtshaus zur weiten Welt") 1943 wird die Begegnung mit der fränkischen Landschaft und der Burg Aufseß geschildert.



Anekdote: Zitat: „Ein Witz, der in Bayreuth aufgetreten ist“ (Ralph Boller).



Ansbach: Als "Fränkisches Potsdam" (H. Scholz), "Rom des Protestantismus" und "Heimat der englischen Königinnen" gerühmt. Namengebend für Ansbacher Rokoko, Ansbacher Herrscherhaus (s. Regent) und Ansbacher Kreis (Literaturgruppe im 18. Jahrhundert). Ansbacher Hütte in den Lechtaler Alpen Österreich. Der Landkreis Ansbach ist mit 1973 Quadratkilometern der flächenmäßig größte Kreis in Bayern.



Ansbach: berühmte Besucher: Hans Carossa 1913, Joseph von Eichendorff 1807 ("groß und schön"), König Friedrich Wilhelm I. von Preußen 1730 und der spätere Friedrich der Große u. a. 1730, König Friedrich Wilhelm II. 1792



Ansbach: berühmte Besucher: Georg Friedrich Händel 1716, Gerhart Hauptmann 1926 (Tagung der Platen-Gesellschaft), Wilhelm Heinse 1772, Johann Gottfried Herder 1788 und 1790 ("auch drückt sich überall der Charakter des Landes hier mit aus, dass man bequemer, ungezwungener, natürlicher ist und lebet").



Ansbach: berühmte Besucher: Friedrich Hölderlin, Alexander von Humboldt ab 1792 wiederholt, Ernst Jünger 1945, König Ludwig I. von Bayern, Königin Luise von Preußen 1803, Thomas Mann 1930 (Vortrag über Platen)



Ansbach: berühmte Besucher: König Max I. Joseph von Bayern 1796, Adam Mickiewicz (Polen) 1832, Friedrich Nicolai 1781, Niccolò Paganini (Italien, Liebschaft mit Helene von Feuerbach), Jean Paul 1819, Johannes Reuchlin 1492, Ludwig Richter 1826, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Christoph Martin Wieland 1796, Heinrich Zschokke (Schweiz) 1795 (Besuch bei Uz).



Ansbach: berühmte Einwohner: Götz von Berlichingen (am Ansbacher Hof), Ludwig Feuerbach, Kaspar Hauser, Erich Mühsam (Gefängnis, hier schrieb er 1920 das Drama „Judas“) und August von Platen (s. eigene Artikel).



Ansbach: in der Literatur: Günter Eich „Maulwürfe“ (Lyrik), Paul Heyse "Das Glück von Rothenburg" 1881. "Santa Evita" von Tomás Eloy Martínez, Jakob Wassermann ("Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens" 1908, "Das Gänsemännchen" 1915 und "Sturreganz" 1922), Ruth Schaumann "Ansbacher Nänie" 1936. S. auch G. Eich.



Ansbach: Ansicht Kupferstich von Matthäus Merian 1648.



Ansbach: in der Literatur: Der Aufklärer Friedrich Nicolai 1781 über Ansbach: "Ansbach ist eine artige Stadt, zwar nicht so gerade und regulär wie Erlangen, aber hat doch recht schöne und inwendig ziemlich bequem eingerichtete Häuser und Straßen, die nachts mit Laternen erleuchtet sind. Die Straße am neuen Kanale auf dem Graben ist mit Bäumen besetzt. Die daran liegende neue Auslage und die anstoßenden Gassen haben hübsche moderne Häuser. Die ganze Gegend um die Stadt ist mit Alleen versehen, und die umliegenden bewachsenen Anhöhen verschönern die Aussicht."



Ansbach: (Markgrafschaft): Hippolyte Clairon (25.1.1723 - 31.1.1803) war bis 1787 Mätresse des Markgrafen Alexander. Voltaire widmete ihr die „Zerline“. Johann Wolfgang von Goethe übersetzte eine ihrer Erzählungen und nahm sie, ohne den Namen der Autorin zu nennen, in sein Werk auf (GBBE), auch + 18.01.1803.



Ansbach: (Markgrafschaft): Elisabeth Craven, Markgräfin von Ansbach-Bayreuth (17.12.1750 - 13.1.1828), heiratete 1791 Markgraf Alexander. 1799 wurde ihre Oper „The princess of Georgia“ in London aufgeführt (GBBE).



Ansbach: (Umgebung): in der Literatur: Jean Paul „Siebenkäs“.



Ansichtskarte: Die erste Ansichtskarte gravierte der Nürnberger Franz Rorich (30.1.1851 - 26.2.1904); eine 1872 gedruckte Karte von Nürnberg ist die älteste erhaltene der Welt (P. Robertson).



Ansichtskarte: Der erste Ansichtskartenverleger war ab 1883 Franz Scheiner (13.4.1847 Heidingsfeld (Würzburg) - 1.6.1917) in Würzburg.



Anthropologie: Rudolf Virchow (13.10.1821 - 5.9.1902), von 1849 bis 1856 Professor in Würzburg, war 1869 Begründer der Berliner (später Deutschen) Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Er formulierte den Begriff "Anthropologie" (DBE, BBB).



Anthropologie: Johannes Ranke (23.8.1836 - 26.7.1916) aus Thurnau, Neffe des bekannten Historikers Leopold von Ranke, erlangte durch das Buch "Der Mensch" Weltruhm. Er begründete die neuere deutsche Anthropologie und hatte ab 1886 den ersten Lehrstuhl dieses Faches in Deutschland inne (DBE, BBB, GBBE).



Anthropologie: Hans von Friedenthal (9.7.1870 - 15.8.1942), u. a. 1896 Assistent in Erlangen, wies die Blutsverwandtschaft zwischen Menschenaffen und Menschen nach (GBBE).



Anthropologie: Otto Aichel (31.10.1871 - 31.1.1935), der sich in Erlangen habilitierte, gründete das Anthropologische Institut der Universität Kiel (DBE, NDB).



Anthropologie: Theodor Mollison (31.1.1874 - 1.3.1952), von 1902 bis 1905 in Würzburg tätig, entwickelte Grundlagen für anthropologische Untersuchungen (u. a. Serodiagnostik) (Jahn).



Antibiotikum: Das erste praktisch verwendete Antibiotikum entdeckte 1899 der Marktredwitzer Oscar Loew (2.4.1844 - 26.1.1941) zusammen mit Emmerich (NDB, DBE).



Antiquariat: Das wohl größte deutsche Antiquariat besaß der Fürther Georg Friedrich Heerdegen (*1816). Es umfasste an die 120000 Bücher und 40000 Kupferstiche (Schwammberger). S. auch Musikantiquariat



Antiseptik: (Carl) Karl Thiersch (20.4.1822 - 28.4.1895), ab 1854 an der Universität Erlangen tätig, führte die Wundbehandlung mit chemischen Mitteln in Deutschland ein. Nach ihm benannt ist der Thiersch-Lappen (Hauttransplantation) (Lex. d. Naturwiss., BBB, GBBE)



Aphorismen: Jean Paul (1763 - 1825) ist „vermutlich der genialste Aphoristiker, den wir je hatten (R. Vollmann). „An Umfang, Mannigfaltigkeit und Eigenartigkeit hat dieser riesige Gedanken- und Motivschatz in der ganzen deutschen Literatur, ja meines Wissens in der gesamten Weltliteratur nicht seinesgleichen“ (E. Berend). "Der Aphorismus will nicht Dumme gescheit, sondern Gescheite nachdenklich machen" (Sigmund Graff). S. auch J. Paul Zitate.



APO: Neben Fritz Teufel und Rainer Langhans war Dieter Kunzelmann (*14.7.1939 Bamberg) "einer der Protagonisten der legendären Berliner Kommune 1". Er gründete 1959 in München die "Situationistische Internationale", ferner zusammen mit Rudi Dutschke die "Subversive Aktion". "An keinem anderen lässt sich der in den sechziger Jahren ablaufende Radikalisierungsprozess so exemplarisch nachvollziehen wie an dem Sohn eines Bamberger Sparkassendirektors" ("Der Spiegel" 1999). "Als der Kommunarde Dieter Kunzelmann äußerte, was interessiere ihn der Vietnam-Krieg, er habe Orgasmusschwierigkeiten, wurde er prompt aus dem SDS ausgeschlossen" (G. Fels). Berühmt wurde er durch den Eierwurf auf Berlins Regierenden Bürgermeister Diepgen und den Ausruf "Frohe Ostern, du Weihnachtsmann!"



Apotheke: "Apotheker sind bemüht, ihr kaufmännisches Talent hinter ihrer wissenschaftlichen Vorbildung zu verbergen" (Sigmund Graff Zitat).



Apotheke: Der Begriff Apotheker taucht erstmals 1349 in dem "Buch der Natur" des Konrad von Megenberg (1309 - 14.4.1374) aus Mäbenberg (Georgensgmünd) bei Schwabach auf (H. W. Nachrodt).



Apotheke: Ab 1555 verordnet wurden die sog. Nürnberger Apothekergewichte (geeichte Gewichtsätze). Sie waren allgemein verbreitet und wurden erst 1870 durch das Dezimalsystem ersetzt (W. Schneider). 1632 entstand in Nürnberg die älteste Apothekerordnung Deutschlands (Stadtlex. Nürnberg).



Apotheke: Das Nürnberger Collegium Medicum et Pharmaceuticum 1592 ist das älteste in Deutschland. Die Apothekeneinrichtung im Uffenheimer Heimatmuseum will die älteste in Deutschland sein. Den "reizvollsten" deutschen Apothekenraum des Rokoko besitzt die Apotheke des Juliusspitals in Würzburg (H. W. Nachrodt).
 



Apotheke: 1498 wurde die heutige Krankenhausapotheke des Klinikums Nord in Nürnberg gegründet. Sie ist damit die älteste erhaltene Institution dieser Art in Deutschland.



Apotheke: Stimmungsbild aus der Erlanger Mohrenapotheke: "Im Erdgeschoß aber befand sich das Gewölbe der ehrwürdigen privilegierten Mohrenapotheke... Die Standgefäße auf den Borden waren fast zweihundert Jahre alt: blaue Blumen mit ein wenig Gold waren auf weißem Grund gemalt, und alle waren umsponnen von unendlich zarten Rissen, wie eines Menschen Hand. Auch Figuren waren darauf in alter Tracht; sie hielten das Schriftband in den Händen, dass man auf lateinisch lese, was darinnen sei ..." (Ernst Penzoldt "Die Leute aus der Mohrenapotheke" 1937).



Aquarium: Friedrich Wilhelm August Geyer (20.4.1828 - 2.7.1899), der u. a. in Bayreuth tätig war, gilt als "Pionier" der Aquarienkunde (BBB).



Arbeiter: Sozialverhältnisse Der Nürnberger Industrielle Theodor von Cramer-Klett (27.9.1817 - 5.4.1884) wurde durch sein soziales Engagement "weltbekannt". Beispielgebende Maßnahmen waren Arbeitszeitverkürzung, Wohnungsbau für Arbeiter und Berufsbildung; auch eine Art von Betriebsrat führte er erstmals ein (A. Kuhlo, BBB). Nürnberg war Anfang des 20. Jahrhunderts zum Zentrum der Arbeiterbewegung in Bayern geworden.



Arbeiter: Daniel Stücklen (30.4.1869 - 13.3.1945) aus Nürnberg war Mitbegründer des Deutschen Metallarbeiterverbands (DBE, GBBE).



Arbeiter: Karl Walterbach (6.11.1870 - 4.5.1952), 1898 Priesterweihe in Bamberg, ab 1898 in Nürnberg tätig, gründete 1906 den Verband Katholischer Arbeiterinnenvereine (GBBE).yy



Arbeiter: Helene Grünberg (1874 - 1928), die sich u. a. in Nürnberg aufhielt, war 1905 die erste deutsche Arbeitersekretärin.



Arbeiter: 1952 wurde in Nürnberg die Bundesanstalt für Arbeit gegründet (Stadtlex. Nürnberg). S. auch Briefmarken.



Arbeiterbewegung: In Coburg erschien 1862 das erste Organ der deutschen Arbeiterbewegung (Dettelbacher). Karl Grillenberger (22.2.1848 - 19.10.1897) aus Zirndorf und Adolf Braun (20.3.1862 - 13.5.1929 Nürnberg) gründeten 1894 in Nürnberg das erste deutsche Arbeitersekretariat. Grillenberger wurde darüber hinaus zum Initiator der Wahlrechtsreform (BBB, NDB).



Arbeiterbewegung: Johann Gottfried Scherm (25.4.1851 - 8.8.1940) aus Ramlesreuth (Speichersdorf) bei Bayreuth war 1891 Mitbegründer des Deutschen Metallarbeiterverbands (Stadtlex. Nürnberg).



Arbeiterbewegung: Der Fürther Politiker Johann Martin Segitz (26.7.1853 - 31.7.1927) fungierte seit 1894 als erster deutscher Arbeitersekretär (Schwammberger). Mitbegründer: "Metallarbeiterzeitung" 1883, Generalkommission der Gewerkschaften 1890; 1891 Gründer: Deutscher Metallarbeiterverband (u. a. Stadtlex. Nürnberg).



Arbeiterbildung: Von Würzburg ging 1849 die Gründung der bayerischen Arbeiterbildungsvereine aus. Leopold Sonnemann (29.10.1831 - 30.10.1909) aus Höchberg (Würzburg) gründete 1861 den Arbeiterbildungsverein in Frankfurt (DBE, GBBE).



Arbeiterdichter: Zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Arbeiterdichtung gehören der Nürnberger Karl Bröger (10.3.1886 - 4.5.1944 Erlangen) und der am 25.5.1926 in Bayreuth geborene Max von der Grün.
Aus Brögers "Lied der Arbeit":

     "Tausend Räder müssen sausend gehen,
     tausend Spindeln sich im Kreise drehn.
     Hämmer dröhnend fallen, Schlag um Schlag,
     dass die Welt nur erst bestehen mag ..."

S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort heister
Bibliographie



Arbeitersiedlung: Die Mechanische Baumwollspinnerei Bayreuth baute ab 1861 für ihre Arbeiter die "erste Arbeitersiedlung" Bayerns. Sie bestand aus Reihenhäuschen mit gleichartigen Grundrissen und kleinen Gärten (Habermann).



Arbeitslose: Die Bundesagentur für Arbeit besteht seit 2003 in Nürnberg.



Arbeitsmedizin: Als "arbeitsmedizinisches Erstlingswerk" wird Johann Christian Gottlieb Ackermann (17.2.1756 - 9.3.1801 Altdorf) "Über die Krankheiten der Gelehrten und leichteste und sicherste Art, sie abzuhalten und zu heilen", Nürnberg 1777, angesehen. Ackermann war an der Universität Altdorf tätig.



Arbeitsmedizin: Lorenz Geist (20.1.1807 - 20.10.1867) aus Nürnberg erforschte die Kieferschädigung bei Zündholzarbeitern, die sog. Phosphornekrose (NDB, s. auch Alterskrankheit).



Arbeitsmedizin: Als eigentlicher Begründer der Arbeitsmedizin ist Franz Koelsch (4.7.1876 Eichstätt - 30.11.1970 Erlangen) anzusehen. Er gründete 1921 das Institut für Arbeitsmedizin und war 1909 der erste Landesgewerbearzt in Deutschland (NDB, DBE, BBB, GBBE s. auch Gewerbehygiene).



Archäologie: Die Vorlesungen des Johann Friedrich Christ (um 26.4.1700 - 3.9.1756) aus Coburg bedeuten den "Anfang" des archäologischen Unterrichts in Deutschland. Er führte als erster die Kunstarchäologie als Universitätsfach ein. Lessing zählte zu seinen Schülern (DBE, GBBE) (*auch 1701).



Archäologie: Katalog und Fundzeichnungen (Grabhügel im Raitenbucher Forst) des Eichstätter Professors Ignatz Pickel (30.7.1736 - 17.9.1818) sind das erste vollständige derartige Werk in Bayern. Er entwickelte spezielle Verfahren für das Aufmaß und die zeichnerische Darstellung von Gefäßen (u. a. BBB).



Archäologie: Carl Haller von Hallerstein (10.6.1774 - 5.11.1817) aus Hilpoltstein, genannt der "Griechenhaller", 1806 als Bauinspektor in Nürnberg tätig, war der erste wissenschaftliche Ausgräber in Griechenland. Er entdeckte u. a. 1811 die Giebelskulpturen des Aphaiatempels, die sog. Aegineten, die sich heute in der Glyptothek München befinden; ferner 1812 Bruchstücke des Bassae-Frieses, heute im Britischen Museum London. 1882 schuf er die Gesellschaft für Baugeschichtliche Forschung und Denkmalpflege im Griechischen Kulturbereich und wurde so zum Begründer dieser wissenschaftlichen Spezialdisziplin (BBB, GBBE).



Archäologie: Dem Würzburger Universitätsprofessor Ludwig von Urlichs (9.11.1813 - 3.11.1889) ist es zu verdanken, dass die Archäologie in die Prüfungsordnung für das Lehramt an Gymnasien aufgenommen wurde. Er gründete 1841 eine historisch-antiquarische Gesellschaft in Bonn (DBE, GBBE, BBB).



Archäologie: Bruno Florschütz (1838 - 1908) aus Coburg hat die Schiersteiner Jupiter-Gigantensäule entdeckt und als erster beschrieben (Renkhoff).



Archäologie: Der Würzburger Universitätsprofessor Paul Wolters (1.9.1858 - 21.10.1936) galt als "einer der besten Kenner des alten Griechenland und seiner Kunstwerke" (u. a. BBB).



Archäologie: Friedrich Hiller von Gaertringen (3.8.1864 - 25.10.1947 Thurnau) erlangte 1896 bis 1902 Weltruhm durch die Ausgrabung der Stadt Thera auf Santorin. Er galt zu seiner Zeit als der "namhafteste" Vertreter der griechischen Inschriftenkunde in Deutschland (NDB).



Archäologie: Ludwig Curtius (13.12.1874 - 10.4.1954), der in Würzburg und Erlangen tätig war, gehörte zu den "angesehensten deutschen Archäologen seiner Zeit". Sein Standardwerk "Antike Kunst" 1913ff ist die "erste geniale Zusammenfassung der ägyptischen und vorderasiatischen Kunst" (u. a. BBB, GBBE).



Archäologie: Ernst Buschor (2.5.1886 - 11.12.1961), Gymnasium in Nürnberg und 1912 Universität Erlangen, schrieb mit der "Griechischen Vasenmalerei" 1912 ein "Muster archäologischer Darstellung". Buschor hat die Bedeutung der frühgriechischen Kunst als erster erkannt und damit eine ganze Forschungsrichtung beeinflusst. Er legte ab 1925 das Hera-Heiligtum auf Samos frei (DBE).



Archäologie: Dem emigrierten Otto Brendel (10.10.1901 - 8.10.1973) aus Nürnberg verdankt die Wissenschaft die "Wiederbelebung" der amerikanischen Archäologie (DBE).



Archäologie: Bei Wattendorf (Lkr. Bamberg) wurden Fragmente kleiner Radmodelle aus der Jungsteinzeit ausgegraben. Sie gelten als früheste Nachweise für Wagen in Bayern.



Architektur: Zitate: "Jeder Städtebewohner weiß, dass die Architektur, im Gegensatz zur Poesie, eine terroristische Kunst ist" (Hans Magnus Enzensberger). "Architektur ist erstarrte Musik" (Friedrich Wilhelm Schelling).



Architektur: Zu allen Stilepochen hat Franken Bauten von europäischem Rang beigetragen: den Dom zu Bamberg, die Kaiserburg in Nürnberg, die Residenz in Würzburg und die Wallfahrtskirche in Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein). Das Bürgertum der Reichsstädte, Fürstbischöfe und Markgrafen wetteiferten miteinander und verpflichteten die ersten Baumeister Europas. In einer Sternstunde der deutschen Architektur traf Balthasar Neumann mit der vom "Bauwurm" besessenen Schönbornfamilie zusammen. Die Städtebilder von Rothenburg und Nürnberg, Inbegriff der Romantik, erhielten ihr reizvolles Gegenstück in den repräsentativen Schlössern und Kirchen des Barock. Aber auch abseits der großen Architekturzentren Bamberg, Nürnberg und Würzburg wurde Außergewöhnliches geschaffen, z. B. in der Klosterkirche Ebrach, in den zahlreichen Fachwerkbauten oder im schönsten Arkadenhof Deutschlands in Rebdorf (Eichstätt), dessen südliche Eleganz italienischen Baumeistern zu verdanken ist.
  



Architektur: Hieronymus Lotter (um 1497/98 - 22.7.1580) aus Nürnberg errichtete mit der Augustusburg die "erste nach einem Idealplan ausgeführte Vierflügelanlage in Deutschland" (DBE; NDB: +24.7.)



Architektur: Nach dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (18.3.1545 Schloss Mespelbrunn - 13.9.1617 Würzburg) wurde die "Juliusgotik" („Juliusstil“) benannt (u. a. BBB).



Architektur: Die Idee von Giovanni Bonalino (+ 1629, 1633 oder 1636 Scheßlitz?), „alle wichtigen Wirtschaftsbauten hinter einer gemeinsamen Front“ anzuordnen, wurde zum Vorbild für den Thüringer Schlossbau (GBBE).



Architektur: Hans Alberthaler (*um 1575 bis 1580 +1667) aus Eichstätt hatte "entscheidenden Anteil" an der Verbreitung der deutschen Renaissancebaukunst. Er baute 1608 in Haunsheim bei Dillingen die erste deutsche Landkirche im Renaissancestil (NDB) († auch um 1657).



Architektur: Johann Mützel (getauft 7.10.1647 - 1.7.1717) aus Neustadt an der Aisch baute u. a. das spätere Goethe-Nationalmuseum in Weimar (DBE).



Architektur: Das "Kalenderschloss" Nassanger (Lichtenfels), von 1692 bis 1693 durch Leonhard Dientzenhofer (20.2.1660 - 26.11.1707 Bamberg) erbaut, so genannt nach seinen 365 Fenstern, ist als Rundbau ein "Unikum" der deutschen Barockarchitektur. Er wird in Goethes Tagebuch 1797 erwähnt.



Architektur: Johann Dientzenhofer (25.5.1663 - 20.7.1726 Bamberg) schuf von 1704 bis 1712 den Dom und von 1707 bis 1713 das Residenzschloss in Fulda. Von 1711 bis 1716 war er in Pommersfelden tätig (NDB, BBB, GBBE) (*1665?).



Architektur: Der "bedeutendste" Architekt Hamburgs in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Johannes Nicolaus Kuhn (getauft 27.7.1670 - 13.11.1743) stammt aus Schweinfurt (NDB, DBE) (†auch 13. 11.1744.



Architektur: Maximilian von Welsch (getauft 23.2.1671 - 15.10.1745) aus Kronach baute u. a. 1722ff die Orangerie in Fulda. Er zählt zu den "bedeutendsten" Baumeistern des fränkisch-rheinischen Barock. Balthasar Neumann war sein Schüler (DBE, GBBE, BBB).



Architektur: Der "erste Schlossbaumeister des Reiches" Balthasar Neumann (getauft 30.1.1687 - 19.8.1753 Würzburg) genießt als einer der "größten Architekten aller Zeiten Weltruhm" (B. Schütz). Seine Bauten setzen den glanzvollen "Schlussakkord" des europäischen Barock. Die Originalmodelle der Kirchen in Münsterschwarzach und Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein) gelten als "Spitzenleistungen" der barocken Modellbaukunst. Mit dem "Instrumentum architecturae" erfand Neumann 1713 eine Art Rechenschieber zur Proportionsberechnung von Säulen (u. a. NDB, DBE, GBBE, BBB, s. auch Kirchen, Schlösser, Treppenhaus, ferner eigener Artikel).



Architektur: Johann Friedrich Grael (9.1.1707 - 27.9.1740 Bayreuth) zählt zu den bedeutendsten "schöpferischen" Gestalten der Berliner Barockbaukunst. Sein Turm der Sophienkirche entging als einziger Barockturm der Stadt der Vernichtung (NDB).



Architektur: Emanuel Joseph von Herigoyen (4.11.1746 - 27.7.1817), der u. a. ab 1798 am Aschaffenburger Hof tätig war, prägte die Architektur des frühen Klassizismus in Deutschland (NDB, DBE, GBBE).



Architektur: Daniel Ohlmüller (10.1.1791 - 22.4.1839) aus Bamberg schuf mit der Mariahilfkirche in der Münchner Au eine der frühesten und "ansprechendsten Leistungen" der Neugotik (BBB, GBBE).



Architektur: Ludwig von Förster (8.10.1797 - 16.6.1863) aus Ansbach gründete 1836 die "Allgemeine Bauzeitung" (DBE, GBBE: *in Bayreuth).



Architektur: August von Voit (17.2.1801 - 12.12.1870) aus Wassertrüdingen baute 1846 - 1853 die Neue Pinakothek und 1854 den Glaspalast in München (Bayer. Städtebuch, DBE, GBBE, BBB).



Architektur: Friedrich Bürklein (30.3.1813 Burk bei Forchheim - 4.12.1872 Werneck) war 1839 an der Residenz in Athen beteiligt. Er gestaltete den von 1847 bis 1849 erbauten Münchner Hauptbahnhof, bei dem "erstmals in neuartiger Weise" Eisen verwendet wurde. Das von ihm entworfene Architekturensemble der Münchner Maximilianstraße machte "Schule in Europa". Nach ihm ist der "Bürklein-Stil" benannt (NDB, Schottenloher, GBBE).



Architektur: Eduard Riedel (1.2.1813 - 24.8.1885) aus Bayreuth baute ab 1840 die Residenz in Athen (Schottenloher).



Architektur: Franz Joseph von Denzinger (24.2.1821 - 14.2.1894 Nürnberg) vollendete den Regensburger Dom (BBB).



Architektur: Georg von Dollmann (21.10.1830 - 3.3.1895) aus Ansbach erhielt von König Ludwig II. den Auftrag für die Schlösser Linderhof (1874 - 1879) und Herrenchiemsee (1886)(NDB, BBB) (DBE: Dollinger, Brockhaus, GBBE: +31.3.)



Architektur: Leonhard Romeis (13.1.1854 - 17.11.1904) aus Höchstadt an der Aisch baute von 1888 bis 1895 die St.-Benno-Kirche in Neuhausen. Es ist einer der „bedeutendsten neuromanischen Sakralbauten in Süddeutschland“ (GBBE).



Architektur: Hans Grässel (18.8.1860 Rehau - 10.3.1939) beeinflusste maßgeblich das Stadtbild von München. Er "setzte mit seinem Stil neue Maßstäbe" (DBE, s. auch Friedhofgestaltung)



Architektur: Theodor Fischer (28.5.1862 - 25.12.1938) aus Schweinfurt, der Vater der Stuttgarter Architektenschule, gründete 1920 in München eine Gesellschaft zur Erforschung der Proportionsgesetze und war Mitbegründer des Deutschen Werkbundes. Seine "Alte Heimat" im Norden Münchens ist die erste Wohnungsanlage im Zeilenbau (NDB, BBB, GBBE).



Architektur: German Bestelmeyer (8.6.1874 - 30.6.1942) aus Nürnberg beeinflusste jahrzehntelang die Entwicklung der Münchner Baukunst "entscheidend" (NDB, BBB).



Architektur: Otto Ernst Schweizer (27.4.1890 - 14.11.1965), von 1925 bis 1928 Oberbaurat in Nürnberg, zählt neben Gropius zu den führenden Architekten des 20. Jahrhunderts (Ber. Nürnberger, *auch 27.5., s. auch Stadion).



Architektur: Sep Ruf (9.3.1908 - 29.7.1982), der von 1947 bis 1953 Professor für Architektur und Städtebau an der Akademie der Bildenden Künste (Kunsthochschule) Nürnberg war, entwarf 1958 für die Weltausstellung in Brüssel den deutschen Pavillon, ferner 1963/65 den Kanzlerbungalow in Bonn (DBE, Stadtlex. Nürnberg, GBBE: *8.3.)



Architektur: Durch Karljosef Schattner (24.8.1924 - 10.04.2012) wurde Eichstätt zum "Zentrum für neues Bauen in alter Umgebung". "Nirgendwo in Deutschland gibt es eine Stadt, die derart vorbildliches Anschauungsmaterial zum Thema zeitgemäßer Umgang mit historischer Bausubstanz bietet" (G. de Bruyn).
 



Architektur: Helmut Jahn, *4.1.1940 in Nürnberg geboren (Aufenthalt u. a. in Zirndorf), schuf mit dem "State of Illinois Center in Chicago" 1985 das "erste Bürogebäude des 21. Jahrhunderts". Er plante den mit über 500 Metern höchsten Wolkenkratzer der Welt in New York und entwarf den Messeturm in Frankfurt, der sich mit 256 Metern Höhe und 70 Stockwerken Europas höchstes Bürogebäude rühmen darf.



Architekturlehre: Der zeitweise in Nürnberg und Eichstätt tätige Dombaumeister und Drucker Matthäus Roritzer (um 1430/40 - um 1492/95) gab 1486 unter dem Titel "Das Büchlein von der fialen Gerechtigkeit" die erste deutschsprachige Architekturlehre heraus. Es ist dem Eichstätter Bischof Wilhelm von Reichenau gewidmet. Silberstiftzeichnung von Hans Holbein d. Ä. (DBE, BBB, GBBE).



Architekturlehre: Die einzige deutsche Schrift des 15. Jahrhunderts für Baumeister (Architekturbuch 1488) stammt von Hanns Schmuttermayer (vor 1487 - um 1518) Nürnberg (Europ. Technik d. Mittelalters).



Architekturlehre: Hans Blum (1520/27 - um oder nach 1552) aus Lohr schrieb mit der "Fünfsäulenordnung" 1551 das grundlegende Werk über die italienische Renaissancearchitektur. Das Buch erschien bis 1662 in 15 Ausgaben und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt (NDB).



Architekturlehre: Der Altdorfer Architekturtheoretiker, Baumeister und Mathematiker Leonhard Christoph Sturm (5.11.1669 - 6.6.1719) entwickelte eine "spezielle Baulehre des norddeutschen Klassizismus". Seine Veröffentlichungen wurden zum "Vorbild" für den protestantischen Kirchenbau (Lex. d. Weltarchitektur, BBB).



Architekturlehre: Das Werk "Fürstlicher Baumeister" 1711 - 1716 des Paul Decker d. Ä. (27.12.1677 Nürnberg - 3.10.1713 Bayreuth) markierte in der Geschichte der deutschen Architekturtheorie einen "Wendepunkt zur rein künstlerischen Darstellung". Decker beeinflusste die Planung zahlreicher Schlösser Anfang des 18. Jahrhunderts (NDB, BBB, GBBE +18.11.).



Architekturlehre: Die erste deutsche Ausgabe von Marcus Vitruvius Pollio "De architectura" ("Zehen Bücher von der Architectur und künstlichem Bawen") wurde 1548 in Nürnberg publiziert. Ebenfalls in Nürnberg, und zwar 1598, erschien Wendelin Dietterlins "Architectura". Es ist nicht nur ein "Markstein" in der deutschen Druckgraphik, sondern auch der "Höhepunkt der Säulenspekulation des Manierismus", allen anderen Säulenbüchern überlegen (H. Günther).



Archiv: Otto Meinardus (4.5.1854 - 24.5.1918 Bad Kissingen) gründete das Staatsarchiv Danzig und 1897 die Historische Kommission für Nassau (Renkhoff, DBE).



Archiv: Der Neubau des Kreisarchivs Nürnberg 1880 war der "erste archivische Zweckbau" in Bayern.



Archiv: Philipp Ernst Spiess (27.5.1734 Ettenstatt bei Ellingen - 5.3.1794 Bayreuth), der u. a. in Ansbach und Kulmbach tätig war, gilt als "einer der bedeutendsten Archivtheoretiker seiner Zeit" (DBE, GBBE, BBB).



Armenbibel: Um 1462/63 wurde in Bamberg die erste gedruckte Armenbibel (Biblia pauperum) hergestellt; sie zählt zu den seltensten Büchern der Welt und ist vollständig nur in der Pariser Bibliothèque Nationale erhalten (F. Geldner).



Arndt, Ernst Moritz: Politischer Schriftsteller und Dichter, am 26.12.1769 auf der Insel Rügen geboren, am 29.1.1860 in Bonn gestorben. Zahlreiche Schriften, darunter: "Der Rhein, Teutschlands Strom, aber nicht Teutschlands Grenze", "Was ist des Teutschen Vaterland?" und "Der Gott, der Eisen wachsen ließ". Arndts Wanderung durch Franken ist beschrieben in "Bruchstücke aus einer Reise von Baireuth bis Wien im Sommer 1798". Das Buch erschien 1801 im Druck. Texte s. auch Burg, Erlangen, Garten (Sanspareil), Höhle, Nürnberg, Waischenfeld.
 



Arndt, Ernst Moritz: (1769 - 1860): Die Begegnung mit der Landschaft der Fränkischen Schweiz, mit ihren Burgen und Höhlen, erinnert in ihrer romantischen Stimmung an Tieck und Wackenroder. Arndts Reiseschilderung geht jedoch weit über den Bericht der beiden Erlanger Studenten hinaus. Flora und Fauna interessierten den in ländlicher Umgebung Aufgewachsenen ebenso wie die Bodenverhältnisse, die Erzeugnisse der Landwirtschaft und die Tracht der Einheimischen. Aufklärerischer Geist regte sich, wenn er die rückständigen Sitten und Gebräuche monierte; der politische Eiferer kündigte sich in Wirtshausdiskussionen mit Bauern und Studenten an (1798).
 



Arndt, Ernst Moritz: (1769 - 1860): Bayreuth wurde nur rückblickend gestreift. Ausführlich ging Arndt auf die Fantaisie, das "vormalige Lustschloss" der Herzogin von Württemberg, ein. Auf der Weiterreise überredete ihn der Schneider von Sanspareil zu einem Umweg. Gedanken an Rügen wurden wach: "... die zusammengehäuften Hügel von Steinen, mit Gesträuch umwachsen und hohen Buchen beschattet, erinnerten mich lebendig und wehmütig an die Hügel meiner mütterlichen Insel." In der überraschend detaillierten Schilderung des Parks von Sanspareil zeigt sich der Romantiker: "Wunderbar ward mir ums Herz, als ich die einzelnen großen Massen erblickte, die aus Zauberhänden als ein Spiel der Zauberei hingewälzt schienen" (1798).
 



Arndt, Ernst Moritz: (1769 - 1860): Über Wonsees, Hollfeld und Hochstahl (Aufseß) ging es nach Muggendorf (Wiesenttal) in der Fränkischen Schweiz. Von hier aus machte Arndt in Begleitung des Höhleninspektors Wunder zahlreiche Ausflüge bis nach Waischenfeld. Fast alle damals bekannten Höhlen und die wichtigsten Burgen wurden besichtigt. Streitberg, Forchheim und Baiersdorf waren die nächsten Stationen. In Bubenreuth mischte sich Arndt in das ausgelassene Treiben der Erlanger "Burschenwelt". In der Universitätsstadt gefielen ihm das "frohe ländliche Leben und seine Freuden" (1798).
 



Arndt, Ernst Moritz: (1769 - 1860): Das turmbewehrte Nürnberg mit den unübersehbaren Zeugen alter Herrlichkeit konnte ihn nicht über "schlechte Wirtschaft und Verfassung" hinwegtäuschen. Sein Urteil wurde distanzierter, kritischer. Pointiert bemerkte er: "Gebackenes und Süßes wird wohl an keinem Orte mehr verschlungen; dies zeugen am besten die vielen Lebküchner und Zuckerbäcker und die zahnlosen Mäuler". Und fast schon prophetisch: "... wenn der Geist selbst in den Fresscharakter übergeht, dann wehe einem Volke! es ist zu jeder Hudelei und Unterdrückung reif" (1798).
 



Arndt, Ernst Moritz: (1769 - 1860): Ein Abstecher in die nahe "Fabrikstadt" Fürth beschloss die Wanderung durch Franken. Auf der Rückreise kam Arndt 1799 über den Spessart und den Odenwald nach Bamberg. Wie lebendig die Erlebnisse jener Tage geblieben sind, beweist eine Briefstelle über eine weitere Frankenfahrt 1814: "Meine Reise nahm ich absichtlich, dass ich fröhliche Erinnerungen meiner Jugend wieder erneuerte, über den Thüringerwald längs der Werra durch Meiningen, dann am Main hin durch Würzburg und den herrlichen Spessart" (1798).
 



Arnstein: (Ufr.): berühmte "Besucher": König Gustav Adolf von Schweden 1632.



Arsen: Albertus Magnus (1193/1200? -15.11.1280), der sich zeitweise in Würzburg aufhielt gelang die Reindarstellung des Arsens (Lex. d. Naturwiss.) Dem berühmten Hygieniker Max von Pettenkofer (3.12.1818 - 10.2.1901) gelang in Würzburg die Unterscheidung des Arsens von anderen Stoffen. Er entdeckte das Kreatinin und legte „den Grundstein für das Fach Hygiene“. Er begründete 1883 das „Archiv für Hygiene“ (u. a. DBE, GBBE).



Arzberg: berühmte Einwohner: Alexander von Humboldt als preußischer Oberbergmeister. berühmte Besucher: August von Platen 1820, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. in der Literatur: Wackenroder interessierte sich für das Alaunwerk: "Auf dem freien Felde sahen wir auch das Waschen des Eisenerzes an. Der kleingeschlagene Eisenstein wird in einem kleinen Wiesenbach mit eisernen Schaufeln gegen das Wasser angeschaufelt, so dass der Bach das leichtere, taube Gestein mit wegspült und das Erz auf dem im Bach gemachten Boden liegen lässt."



Arzberg: Aus Merian "Topographie" 1656: "Ein markgräflicher culmbachischer Markt an der Rosla oder Reslau, nahe Mitterteich und Waldsassen gelegen. Bruschius, in Beschreibung des Fichtelbergs, nennet diesen Ort bisweilen Artzberg, bisweilen Artzburg, und sagt, dass da herum eine sehr feste und mit einer hohen starken Mauer bewahrten Kirch heutigen tags noch befunden und gesehen werde."



Arzneibuch: Die Staatsbibliothek Bamberg besitzt mit dem Lorscher Arzneibuch um 795 das "älteste medizinische Kompendium Deutschlands" (B. Schemmel), "die Perle der Klostermedizin schlechthin". Es markiert den Beginn der mittelalterlichen Heilkunde. Enthalten ist die erste Erwähnung der Standesheiligen und Apotheker, ferner die Empfehlung, zur Kostendämpfung einheimische Arzneipflanzen zu verwenden. 2013 in das UNESCO-Register "Memory of the world" aufgenommen.



Arzneibuch: Das am weitesten verbreitete und bis zum Buchdruck umfassendste Arzneibuch des Mittelalters schrieb der Würzburger Wundarzt Ortolf von Baierland (Anfang 13. Jh. - ca. 1300). Es wurde in mehrere Sprachen übersetzt und war bis ins ausgehende 17. Jahrhundert verbreitet. Ortolf stammt wahrscheinlich aus dem Weiler Bayerland? bei Bischofsheim (NDB, DBE, GBBE s. auch Medizin).



Arzneibuch: Johannes Placotomus d. Ä. (1514 - 6.5.1577) aus Münnerstadt führte 1560 den Begriff "Pharmacopoea" für ein Arzneibuch ein. Er ist "Wegbereiter einer verpflichtenden Ethik der Arzneimittelzubereitung" (NDB, W. Schneider; DBE: + Ende 1576 oder Anfang 1577).



Arzneibuch: Am Anfang der amtlichen Arzneibücher steht das "Pharmacorum omnium dispensatorium" des Valerius Cordus 1535. Gedruckt wurde es 1546 in Nürnberg, der Stadt, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts als "Vorort der pharmazeutischen Gesetzgebung" galt. Dieses sog. Dispensatorium Norimbergense war das erste offizielle Arzneibuch Deutschlands und erlebte bis 1666 zahlreiche Nachdrucke (Lex. d. Naturwiss.)

     Lit. Cordus, Valerius: Pharmacorum conficiendorum ratio. Nürnberg: Petreius 1547. 2. Ausgabe des ersten Arzneibuches Deutschlands (dem dritten überhaupt). Ordnet erstmals Medikamente systematisch. Standwerk für alle Medikamente. Neben der Beschreibung von ca. 225 Heilpflanzen und Mineralien untersucht der Verfasser Ursprung und Wachstum der Pflanzen. In seiner Bewertung der Wirksamkeit von Medikamenten kann er auf Erfahrungen aus seiner Apothekentätigkeit in Leipzig und Wittenberg zurückgreifen.



Ärzteversorgung: Alfons Stauder (12.4.1878 - 18.12.1937 Nürnberg) führte 1923 die Ärzteversorgung ein (BBB, GBBE).



Aschaffenburg: in der Literatur:

     "... Finde die Weinberge auch, welche mich frühe erfreut.

     Alles heimelt mich an, versetzt in die Kindheit mich wieder

     Die in Erinnerung nur, nur in der Sehnsucht noch lebt."
     (König Ludwig I. "An Aschaffenburg")



Aschaffenburg: Aufgrund seiner bedeutenden Textilindustrie die "Kleiderstadt" genannt. Namengebend: Aschaffenburger Hütte. Ansicht: Ferdinand Kobell 1780 und „Pfarrkirche S. Agathe“ 1786.



Aschaffenburg: war bis zur Säkularisation Hauptresidenz der Mainzer Fürstbischöfe. König Ludwig I. rühmte sie als "das bayerische Nizza". Auf der Aschaffenburger Fürstenversammlung 1447 wurden die sog. Aschaffenburger Punktuationen beschlossen. Darin sprach sich das Reich für Papst Nikolaus V. und gegen das Basler Konzil aus. S. auch Briefmarken.



Aschaffenburg: berühmte Einwohner: Prinzessin Alexandra Amalia von Bayern (die spätere Königin Therese) wurde 1826 in A. geboren. Königin Luidgard heiratet 870 den späteren König Ludwig d. J. in Aschaffenburg und ist dort gestorben.



Aschaffenburg: berühmte Einwohner: Clemens Brentano starb in A., Matthias Grünewald, der spätere König Ludwig II. von Bayern, Ludwig Thoma als Student der Forstakademie 1886/87.



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Bettina von Arnim (geborene Brentano), August Bebel 1860, Ludwig van Beethoven, Jacob Burckhardt (Schweiz) 1877 ("höchst malerisch"), Petrus Canisius 1565



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer (Reise in die Niederlande 1520), Joseph von Eichendorff 1808, Faust, Kaiser Ferdinand II. 1619, Theodor Fontane 1867.



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Kaiser Friedrich III. 1474, Joseph Goebbels u. a. 1919/20, Johann Wolfgang von Goethe, König Gustav Adolf von Schweden 1631 und 1632, Gerhart Hauptmann 1914.



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Johann Gottfried Herder 1787, Friedrich Hölderlin, Alexander von Humboldt 1790, Wilhelm von Humboldt, Karl Immermann 1837, Kaiser Karl VI. 1711



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Paul Klee, Adolf Freiherr von Knigge 1771, Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687, König Ludwig das Kind 869 (Vermählung mit Prinzessin Luitgart (Liutgard), die 885 in Aschaffenburg beigesetzt wurde)



Aschaffenburg: berühmte Besucher: König Ludwig der Bayer 1314, König Ludwig I. von Bayern (wiederholt von 1830 bis 1845, hier fertigte er das Grafendiplom für Lola Montez aus), König Ludwig II. von Bayern



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Kaiserin Maria Theresia 1745 (mit Franz I.), Arnold Matthew (England) 1865, König Max Joseph I. 1814, Wolfgang Amadeus Mozart (Österreich) 1790, Napoleon (Frankreich) 1806 und 1812, Jean Paul 1818, der spätere Papst Pius II. 1447



Aschaffenburg;: berühmte Besucher: August von Platen 1818 und 1822, Fürst Pückler 1834 (u. a. Gemäldegalerie), Friedrich Schiller (der "Wilhelm Tell" ist dem Fürstbischof Dalberg gewidmet), Schinderhannes 1801



Aschaffenburg: berühmte Besucher: Der Dichter George Bernard Shaw (England) 1889, der Maler William Turner (England) 1835 (Zeichnung Schloss Johannisburg), Rudolf Virchow 1852, Carl Maria von Weber 1811. In der Stadt fand 1960 die 22. Tagung der Gruppe 47 statt.



Aschaffenburg: in der Literatur: Ludwig Ganghofer "Lebenslauf eines Optimisten" und "Der hohe Schein", Johann Wolfgang von Goethe "Aus einer Reise am Rhein, Main und Neckar in den Jahren 1814 und 1815", Karl Immermann "Fränkische Reise Herbst 1837" (1843).



Aschaffenburg: in der Literatur: Ruth Schaumann "Die Tenne" 1931 (darin "Aschaffenburger Sonette"), Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834 (Besuch 1803), Achim von Arnim "Zueignung" 1809 (Abschied von Bettina).



Aschaffenburg: berühmte Besucher: "Und kamen ... von dannen gen Oschen Purg; da wies ich mein Zollbrief, da ließ man mich fahren, und ich verzehret do 52 Pfenning" (Albrecht Dürer 1520).



Aschaffenburg: in der Literatur: "... wohl gelegener Ort ... Mancher Fremde würde hier gern verweilen" (Johann Wolfgang von Goethe 1816).



Aschaffenburg: in der Literatur: Aus: Karl Immermann "Fränkische Reise": "Immer mehr zeigte die rote Farbe der Kirchtürme und Gebäude die Nähe des roten fränkischen Sandsteins an. Diese Farbe gibt gegen das Grün der Wiesen und Holzungen sich haltend, besonders bei brennendem Sonnenlichte, wie ich es hatte, einer Gegend etwas Düsteres oder vielmehr Wüstes. - Der Weg lief ziemlich eben fort, nach und nach kamen Hügel zur Rechten und links fingen kleine pittoreske Felskuppen, mit Gehölz bewachsen, an, aus den Feldern hervorzustehen, ungefähr wie im Sauerlande, was sich sehr pikant ausnahm; zwischen dieser Szenerie erschien endlich der stattliche rote Bau des Aschaffenburger Schlosses auf einem Hügel am Main, darunter sacht am Hügel aufsteigend die Stadt. Nachmittags besah ich das Schloss ... Das Ganze macht sich prächtig."



Aschaffenburg: in der Literatur: "Von der Terrasse hatte ich den köstlichen Überblick über die Rebenhügel zu beiden Seiten, den im Abendlichte glänzenden Main, auf dem Holzkähne hin- und herfuhren, nach den bebuschten Anhöhen und den Vorbergen des Spessart jenseits. Die Landschaft war göttlich, und sah ich nun zurück, so brannte das rote Schloss, wie ein Zauberpalast in glühenden Farben" (Karl Immermann 1837).



Aschaffenburg: in der Literatur: "Aschaffenburg, in angenehmer Gegend, mit einem schönen Schloss, hätte einen längeren Aufenthalt verdient ... "(Fürst Pückler 1834).



Aschaffenburg: in der Literatur: "Da ... ging es nach dem reizenden, himmlischen Aschaffenburg, schöne Bibliothek, ganz origineller Katalog von Heinse, herrliche große Kupferstichsammlung und ganz auserwählt niedliche Gemäldesammlung, eine Menge so herrliche alte Bilder von dem Aschaffenburger Grünewald, welche der Fürst nun aus den Kirchen nehmen, putzen und in die Galerie bringen lässt, ich weiß nicht, wer mir lieber er oder Dürer" (Clemens Brentano 1808)



Aschaffenburg: Man findet "in Oberbayern wohl kaum eine Anlage, wie den schönen Busch oder eine so schöne Promenade mitten in der Stadt, wie das schöne Tal" (Ludwig Thoma 1886).



Aschaffenburg: "Ich habe mich hier vollkommen eingewöhnt, was allerdings nicht schwer war, da ich ja sofort beim Corps einsprang. Auch gefiel mir das Leben an der Forstschule vom ersten Augenblicke an, besonders die Excursionen, deren wir bereits zwei machten ... Gestern war ich zum ersten Male auf der Jagd in Großostheim, schoss drei Hasen als kleinen Beitrag zu den 130, die erlegt wurden und verschaffte mir eine sehr gesunde Bewegung ... Was das Casino anbelangt, so besuchen wir dasselbe sehr fleißig, und obwohl ich das Tanzen erst hier lernte, habe ich bei den zwei Tanzgelegenheiten fleißig mitgetan, weiß jedoch nicht, ob ich die Damen mit meiner Tanzkunst entzückte" (Ludwig Thoma 1886).



Aschaffenburg: in der Literatur:

     "Sonn', Sonne im Maine
     am Ufer der Klee -
     und wär' ich der Deine
     so wär' ich mehr als je…“
     (Ruth Schaumann: "Der Hirte im Schönen Busch")



Asien: Ernst-Arthur Voretzsch (13.8.1868 - 17.5.1965 Schloss Colmberg bei Ansbach) gründete 1925 das Deutsche Gymnasium in Lissabon (Portugal), 1932 das Deutsche Kulturinstitut in Kyoto (Japan) und 1937 das Museum für Asiatische Kunst in Bamberg (GBBE).



Assisi (Italien): "Dem Eichstätter Arzt Valentin Müller aus Zeilitzheim (Kolitzheim) bei Schweinfurt ist es zu verdanken, dass er italienische Wallfahrtsort Assisi gegen Ende des Zweiten Weltkriegs vor Bombenangriffen verschont blieb" (F. Santucci).



Astrologie: Der Astronom Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) verbesserte die ptolemäische astrologische Methode entscheidend; ein Rechenverfahren zur Bestimmung der Häuser beim Horoskop trägt seinen Namen (U. Becker).
 



Astrologie: Bestseller des 16. Jahrhunderts waren die häufig nachgedruckten Vorhersagen des Haßfurter Astrologen Johannes Virdung (+1538/39) (ADB, BBB: +um 1550).



Astrologie: In der Nähe von Aschaffenburg wurde der Astrologe und Physiognom Johannes ab Indagine (um 1467 - 25.3.1537) geboren. Er erfand verschiedene astrologische Instrumente (NDB, DBE, s. auch Handlesekunst).



Astrologie: Julius Wilhelm Andreas Pfaff (5.12.1774 - 26.6.1835 Erlangen) war der letzte Astrologieprofessor an einer deutschen Universität. Die Vorlesung, die er 1817 in Würzburg hielt, war die letzte seines Fachs in Deutschland (U. Becker).



Astronomie: "Mögen andere die Wut der Kriege zähmen, so wollen wir auf unsere Weise, zwar nicht im Turnier, sondern durch das beharrliche Nachschlagen der Bücher kämpfen; unsere Waffen mögen nicht Kampfriemen, nicht Spieße, nicht Rammböcke oder Wurfmaschinen, sondern die Geräte des Hipparch und Ptolemaios sein, die ich bereits aus Erzguss ... sehr geeignet für die Sternbeobachtung hergestellt habe" (Regiomontanus an den Erfurter Rektor Roder).

     "Regiomontanus war damals die Fackel der Welt" (Johann Gottfried Herder).



Astronomie: Der Altmeister der Astronomie Johannes Regiomontanus: (Johannes Müller), am 6.6.1436 in Königsberg in Unterfranken geboren (vielleicht auch in Unterfinden), schrieb sich bereits mit 11 Jahren an der Universität Leipzig ein. Mit 15 erhielt er seinen ersten akademischen Grad, mit 21 lehrte er Astronomie, Mathematik und Philologie. Von Leipzig führte ihn sein Weg über Wien, Padua, Budapest und Venedig nach Rom. 1471 ließ er sich in Nürnberg nieder.

     Seine Vorliebe galt der Astronomie, wobei er die Ansichten der traditionellen Wissenschaftler, Astrologen und Sterndeuter konsequent in Frage stellte: "Wir werden uns darum sorgen, die himmlischen Bahnen von ihrem Rost zu befreien", schrieb er selbstbewusst. Gestützt auf außergewöhnliche mathematische Fähigkeiten und vorzügliche Kenntnisse antiker bzw. arabischer Wissenschaftler und ausgerüstet mit selbstgebauten astronomischen Instrumenten, führte er an seiner Nürnberger Sternwarte Beobachtungen und Berechnungen durch, die er in den berühmten "Ephemeriden" veröffentlichte. Es handelt sich um Angaben über die tägliche Stellung der Himmelskörper. Damit konnte der Schiffsstandort auf dem offenen Meer exakt bestimmt werden. Kolumbus (Columbus), Vasco da Gama und Amerigo Vespucci benutzten sie auf ihren Entdeckungsfahrten. Die Ausgabe von 1474 gilt als das erste in Deutschland gedruckte astronomische Jahrbuch.
  



Astronomie: Johannes Regiomontanus: Als der berühmte Astronom seine Heimatstadt Königsberg verließ, trug er noch den Allerweltsnamen Müller. Humanistischem Brauch folgend nannte er sich später Regiomontanus und setzte so seinem Geburtsort ein bleibendes Denkmal. In der Vorrede zu einem seiner Kalender rühmte der Herausgeber:

     "Des Büchlein behende du billich lernen sollt
     Und es achten für edel Gestein, Silber und Gold ...
     Das hat gemacht Meister Hans, von Königsberg genannt,
     In teutschen und welschen Landen wohlbekannt."

Als Regiomontanus am 6.7. (8.7.?) 1476 vierzigjährig in Rom starb, war er der bedeutendste Astronom seiner Zeit. Als erster abendländischer Wissenschaftlicher beobachtete er regelmäßig und systematisch den gestirnten Himmel. Er hatte als erster den Zugang zu einem neuen Weltbild eröffnet. Auf den Forschungen des Regiomontanus bauten Nikolaus Kopernikus (Copernicus) und Galileo Galilei auf. Man nennt ihn heute nicht zu Unrecht den "geistigen Vater Amerikas" und "Wegbereiter des Kolumbus" (Columbus). Er fand Aufnahme in die Walhalla, und auf dem Mond ist ein Krater nach ihm benannt. Holzschnitt in der Schedelschen Weltchronik. Wortschöpfer: Sonnenuhr, Sonnenfinsternis. S. auch Astrologie, Bruchrechnen, Kalender, Komet, Mathematik, Sternwarte.
  



Astronomie: "Sterne sind mir meine liebsten Perlen, mit ihnen zugleich werde ich vor das Angesicht meines Erlösers treten" (Johannes Schöner Zitat).



Astronomie: Bernhard Walther (1430 - 15.6.1504) aus Nürnberg führte nicht nur Messungen der Sonnenhöhe durch, sondern er fand auch als erster, dass bei astronomischen Höhenmessungen die Strahlenbrechung in der Luft einbezogen werden müsse. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt. (Ber. Nürnberger, DBE, GBBE) († auch 19.6.)



Astronomie: Der Nürnberger Astronom Johannes Stöffler (10.12.1452 - 16.2.1531) berichtigte als erster die Angaben des Ptolemäus für Deutschland. Ebenfalls aus Nürnberg stammt Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522), 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, der die Schiefe der Ekliptik und die Kreisbewegung der Erdachse neu berechnete (Ber. Nürnberger, DBE, GBBE).



Astronomie: Der "weltberühmte Mathematiker" Johannes Schöner (16.1.1477 Karlstadt - 16.1.1547 Nürnberg), nachgewiesen sind Aufenthalte in Hallstadt, Bamberg und Kirchehrenbach bei Forchheim, entdeckte den griechischen Astronomen Aristarch von Samos neu und verhalf dadurch dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus (Copernicus) "zum Durchbruch". Ein Marskrater ist nach ihm benanant. (Ber. Nürnberger).



Astronomie: Christoph Clavius (25.3.1538 - 6.2.1612) aus Bamberg, "Euklid des 16. Jahrhunderts", war mit Galileo Galilei befreundet. Wightman stellte ihn neben Brahe und zählte ihn zu den "most able astronomers of the time" (Kraus), (* auch1537).



Astronomie: Christoph Clavius (25.3.1538 - 6.2.1612) aus Bamberg: in der Literatur: Bertolt Brecht hat ihn in "Das Leben des Galileo Galilei" erwähnt (Chor 6. Beginn der Szene): "Clavius, der Gottesknecht / Gab dem Galilei recht." "... In diesem Augenblick öffnet sich die Tür hinten und an der Spitze der Astronomen kommt der große Clavius herein".

     Lit. Clavius, Christoph: In Sphaeram Joannis de Sacro Bosco Commentarius. Nunc septimò ab ipso Auctore recognitus, et plerisque in locis locupletatus. Maiori item cura correctus. Venedig : Ciotto, 1603. Mit und Tabellen. Der Astronom Clavius war vor allem als Mathematiker und als "Hauptmitarbeiter" an der Gregorianischen Kalenderreform berühmt.



Astronomie: Simon Marius (Mair, Mayr) (8.oder 10.1.1573 - 26./27.12.1624 oder 5.1.1625) aus Gunzenhausen, ab 1605 Hofastronom in Ansbach, Schüler von Brahe (Dänemark) und Kepler, entdeckte 1612 den Andromedanebel, ferner 1611/12 die Venusphasen und 1611/19 die Sonnenflecken. Seine astronomischen Berechnungen waren z. T. genauer als die Galileo Galileis, den er 1602 in Parma kennen lernte (u. a. DBE, s. auch Jupitermonde, Sterne) (*auch 1570).



Astronomie: Der Rektor am Jesuitengymnasium Eichstätt Johann Baptist Cysat (12.3.1587 - 3.3.1657) beobachtete 1631 als erster einen Merkurdurchgang vor der Sonnenscheibe (Lex. d. Naturwiss., BBB, GBBE) (Geburtsjahr 1586, 1588?).



Astronomie: Der Nürnberger Mathematiker Georg Christoph Eimmart (22.8.1638 - 5.1.1705) entdeckte gleichzeitig mit Christiaan Huygens die Tagesperiode der Strahlenbrechung beim Sternenlicht durch die Erdatmosphäre. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt. (BBB).



Astronomie: Johann Philipp von Wurzelbauer (28.9.1651 - 22.3.1725) verbesserte die Berechnung der Bahnelemente der Erde. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt. (Ber. Nürnberger, BBB).



Astronomie: Maria Clara Eimmart (27.5.1676 Nürnberg - 26.10.1707 Altdorf) war eine der ersten Astronomieillustratorinnen überhaupt (M. Alic, BBB, GBBE: +28.10.1706).



Astronomie: Der Nürnberger 5(14.2.1688 - 22.3.1727), u. a. Altdorf, schrieb mit dem "Astronomischen Handbuch" 1718 das erste deutschsprachige Standardwerk der Astronomie (DBE, GBBE).



Astronomie: Das in der Astronomie heute noch verwendete "Soldnersche Koordinatensystem" ist nach Johann Georg von Soldner (Söldner?) (16.7.1776 - 13.5.1833) aus Georgenhof (Feuchtwangen) benannt (Scheibmayr, DBE: + 18.5., BBB).



Astronomie: Ernst Hartwig (14.1.1851 - 3.5.1923 Bamberg) leitete 1882/83 die deutsche Venusexpedition nach Bahia Blanca in Südamerika (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE: +3.5. s. auch Komet).



Astronomie: Cuno Friedrich Ludwig Hoffmeister (2.2.1892 - 2.1.1968), 1915 - 1918 an der Bamberger Sternwarte tätig, gründete 1925 die Sternwarte Sonneberg. Er spürte an die 10.000 veränderliche Sterne auf und war damit der erfolgreichste Entdecker derartiger Objekte. Er fand 1929 im Sternbild Lacerta den Prototypen BL Lacertae (Lex. d. Naturwiss.)



Astronomie: Die Beobachtungen des Hans Haffner (8.11.1912 - 23.2.1977 Würzburg) trugen "wesentlich zur Kenntnis des südlichen Sternenhimmels bei" (DBE, Lex. d. Naturwiss.)



Astronomie: Reinhold Häfner, in der Nähe von Aschaffenburg geboren, entdeckte 1985 einen Ring um den Neptun (Reiser). Bernhard Häusler entdeckte 2009 einen Asteroiden, der nach seinem Heimatort Maidbronn (Rimpar) benannt wurde.



Astronomie: Die erste Ausgabe von Nikolaus Kopernikus (Copernicus) "De revolutionibus orbium coelestium" erschien 1543 in Nürnberg. Es ist als das "revolutionärste Buch der Weltgeschichte" in die Literatur eingegangen (Reiser, s. auch Briefmarken). Ebenfalls in Nürnberg gedruckt wurde 1857 die erste Ausgabe von Jean Baptiste le Ronde d'Alembert "Untersuchungen über die Präcession der Nachtgleichen".



Astronomie: Instrumente Durch die Instrumente des Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) wurde es der Wissenschaft möglich, sich immer mehr aus dem spekulativen Bereich zu lösen. Er verbesserte das Astrolabium, erfand das Richtscheit und den Jakobstab, ein Gerät zum Winkelmessen. Mit ihnen und den "Ephemeriden" war die wichtigste Voraussetzung für die eigentliche Seeschifffahrt und die großen Entdeckungsreisen geschaffen. Er begründete damit die praktische, beobachtende Astronomie in Europa. Durch Regiomontanus stieg Nürnberg zum Zentrum des europäischen Instrumentenbaus auf und hielt diese Stellung bis Ende des 18. Jahrhunderts (s. auch Astronomie).
  



Astronomie: Instrumente Der Nürnberger Astronom und Mathematiker Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522), u. a. Herzogenaurach und Wöhrd (Nürnberg), steuerte Verbesserungen und praktische Tabellen zum Jakobstab bei (BBB). Er baute Astrolabien und erfand ein Gerät zur sphärischen Berechnung (DBE, GBBE).



Astronomie: Instrumente Georg Hartmann (9.2.1489 Eggolsheim - 9.4.1564 Nürnberg) baute verschiedene Astrolabien. Aus Nürnberg stammt Georg Christoph Eimmart (22.8.1638 - 5.1.1705), der diverse astronomische Instrumente, vor allem für die Winkelmessung, konstruierte (Ber. Nürnberger, BBB).
 



Astronomie: Instrumente: Johann Georg Ebersberger (1695 - 11.8.1760), Lichtenau? und Nürnberg, konstruierte verschiedene astronomische und geodätische Instrumente (GBBE).



Astronomie: Instrumente Johann Tobias Mayer d. Ä. (17.2.1723 - 20.2.1762), der von 1746 bis 1751 im Nürnberger Landkartenverlag Homann tätig war, nach Euler "der größte Astronom in Europa", verbesserte mit eigens konstruierten Instrumenten die astronomischen Beobachtungstechniken ganz wesentlich. Die von ihm geleitete Göttinger Sternwarte besaß 1755 den "größten in Deutschland eingesetzten Mauerquadranten" (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Astronomie: Instrumente Die Astrolabiensammlung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg ist die "umfangreichste in Deutschland" (D. A. King).



Astronomie: Kleinplaneten sind nach folgenden fränkischen Städten benannt: Bamberg, Nürnberg und Solnhofen.



Astronomielehrbuch: Aus Mäbenberg (Georgensgmünd) bei Schwabach stammt Konrad von Megenberg (1309 - 14.4.1374). Seine Übersetzung der "Sphaera mundi" des Johannes de Sacro Bosco ca. 1348 gilt als das erste volkstümliche Lehrbuch der Physik und Astronomie. Es stellt eine "Meisterleistung dar, wie sie in der Fachprosa des ausgehenden Mittelalters sonst kaum anzutreffen ist" (J.-P. Deschler). Hier wurde zum ersten Mal eine ganze Reihe von neuen deutschen Wörtern in die wissenschaftliche Terminologie eingeführt.



Atheismus: Der Philosoph Ludwig Feuerbach (28.7.1804 - 13.9.1872 Rechenberg bei Nürnberg) hielt sich ab 1837 in Schloss Bruckberg bei Ansbach auf. Seine Ansicht über den menschlichen Ursprung von der Religion ist die "Grundthese" jeden Atheismus (s. auch eigener Artikel).
Bibliographie



Atheismus: Der in Bayreuth geborene Philosoph Max Stirner (25.10.1806 - 25.6.1856), von Friedrich Engels der "heilige Max" genannt, gründete 1841 den Atheistenbund Die Freien. Er war der "einzige wirkliche und echte Nominalist im Bereich der deutschen Bildung" (J. Nadler). Die Quintessenz seiner philosophischen Grundhaltung hat er in dem berühmten Buch "Der Einzige und sein Eigentum" 1844/45 selbstbewusst dargestellt: "Gott und die Menschheit haben ihre Sache auf Nichts gestellt, auf nichts als auf Sich. Stelle Ich denn meine Sache gleichfalls auf Mich, der Ich so gut wie Gott das Nichts von allem Andern, der Ich mein Alles, der Ich der Einzige bin ... Das Göttliche ist Gottes Sache, das Menschliche Sache 'des Menschen'. Meine Sache ist weder das Göttliche noch das Menschliche, ist nicht das Wahre, Gute, Rechte, Freie usw., sondern allein das Meinige, und sie ist keine allgemeine, sondern ist - einzig, wie Ich einzig bin. Mir geht nichts über Mich!" (s. auch G. Hauptmann).
Stirner beeinflusste zahlreiche Geistesgrößen Philosophen, Künstler und Schriftsteller: Michail Alexandrowitsch Bakunin, Benito Mussolini, Iwan Sergejewitsch Turgenjew, Richard Wagner, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, B. Traven, George Bernard Shaw, Andrè Gide, Alfred Kubin, Rudolf Steiner, Martin Heidegger, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Oswald Spengler, Friedrich Nietzsche.
S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort stirner
Bibliographie



Atlas: Der Nürnberger Verleger Johann Baptist Homann (20.3.1664 - 1.7.1724), der sich auch in Würzburg und Erlangen aufhielt, war der erste Deutsche, der in großem Stil Atlanten von höchster Qualität herausbrachte (L. Bagrow, Lex. d. Geowiss., BBB, GBBE; Lebensdaten auch *1663). S. a. Jean Paul: „Leben des Quintus Fixlein“.

     Homann, Joh. Bapt. Atlas Cosmographicus major, sistens mundum universum, tam coelum ... N. Copernici et de Brahe., quam Terram ... Nürnberg o. J. (um 1725). Titelkupfer, Kupferstichkarten.



Atlas: Normierte Farben zur Unterscheidung von politischen Einheiten wurden erstmals von J. Hübner im "Kleinen Atlas scholasticus", der 1710 in Nürnberg gedruckt wurde, verwendet (Lex. zur Gesch. d. Kart.)



Atlas: Der Atlas von Deutschland 1766 - 1789 in 81 Blättern des Wilhelm Jäger (18.8.1718 - 2.9.1790) aus Nürnberg ist das erste derartige Werk in großem Maßstab 1:225000. Erstmals sind alle Karten im gleichen Maßstab gedruckt. Goethe hat den Atlas in "Dichtung und Wahrheit" erwähnt (NDB, DBE).



Atomforschung: Der Würzburger Professor Wilhelm Wien (13.1.1864 - 30.8.1928) machte wichtige Entdeckungen zur Temperaturstrahlung bzw. zu den Kathoden- und Kanalstrahlen. Diese Forschungen ermöglichten die erste Atomkernumwandlung durch Wasserstoffatome.



Atomforschung: Der maßgebliche Kopf in der deutschen Kernenergieforschung und der Energiegewinnung durch Kernspaltung, einer der "größten Naturwissenschaftler der Welt", Werner Heisenberg (5.12.1901 - 1.2.1976), ist in Würzburg geboren. Er entwickelte die Theorie des Atomaufbaus aus Protonen und Neutronen (1932) und des Kernreaktors (1940). 1932 erhielt er den Nobelpreis. Über den Abwurf der ersten Atombombe schrieb er in seiner Autobiographie (August 1945 auf dem Gutshof Farm-Hall in englischer Kriegsgefangenschaft): "Am Nachmittag ... kam plötzlich Karl Wirtz zu mir mit der Mitteilung, eben habe der Rundfunk verkündet, es sei eine Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen worden. Ich wollte diese Nachricht zunächst nicht glauben ... Hahn zog sich erschüttert und verstört in sein Zimmer zurück, und wir waren ernstlich in Sorge, dass er sich etwas antun könnte…" S. auch Physik, Quantenmechanik.
 
Bibliographie



Atomforschung: Der Erlanger Physiker Rudolf Fleischmann (1.5.1903 - 3.2.2002) entwickelte ein Verfahren zum Studium von Kernreaktionen (Lex. d. Naturwiss., GBBE: *1.3.)



Atomkraftwerk: Das erste kommerzielle Kernkraftwerk der ehemaligen Bundesrepublik wurde 1960 als Versuchsreaktor in Karlstein Großwelzheim (Kahl am Main) in Betrieb genommen. 1961 speiste es erstmals aus Kernspaltung gewonnene Energie ins Netz ein. Es lieferte bis zu seiner Stilllegung 1985 über zwei Milliarden Kilowatt Strom. Ein negativer Rekord geht ebenfalls auf sein Konto: Es galt als die am höchsten verstrahlte Atomruine der Bundesrepublik. 1988 begann der Rückbau mit einem Verfahren, das weltweit erstmals zum Einsatz kam. Die hier gewonnenen Erfahrungen hatten über Deutschland hinaus "Modellcharakter". In Karlstein (Großwelzheim) ging 1969 der erste Heißdampfreaktor Deutschlands in Betrieb. Er ist 1998 komplett abgebaut worden; damit wurde erstmals in Deutschland ein Kernkraftwerk in einen herkömmlichen Industriebetrieb umgewandelt. Grafenrheinfeld war „mehrfach Stromweltmeister“ wegen seiner sehr geringen Ausfallzeiten. Im Film: „Die Wolke“ (2006 Atomkatastrophe in Grafenrheinfeld, nach dem preisgekrönten Jugendbuch von Gudrun Pausewang). Berühmter Besucher: Bundespräsident Karl Carstens 1981.



Attentat: Die älteste bekannte Anleitung für eine Art Höllenmaschine findet sich 1405 in der Handschrift "Bellifortis" des Eichstätters Konrad Kyeser (28.8.1366 - nach 1405): "Man fülle hohle Knochen zum Teil mit Schießpulver und bringe in einem Teil der Höhlung eine für gewisse Stunden genau berechnete brennende Zündschnur unter. Würden diese Knochen in einem Speiseraum des Feindes auf den Boden gelegt, sähen sie unverdächtig aus, würden aber nach einiger Zeit unfehlbar explodieren" (* auch 26.8.). S. auch Politisches Verbrechen, Widerstand
Weiterer Text



Atterbom, Pehr Daniel Amadeus: Dichter (Schweden), Hauptvertreter der Romantik (19.1.1790 - 21.7.1855). Die Fahrt durch Franken schilderte er in "Aufzeichnungen ... über berühmte deutsche Männer und Frauen nebst Reiseerinnerungen aus Deutschland und Italien aus den Jahren 1817 - 1819". Die erste deutsche Ausgabe erschien 1867.



Atterbom, Pehr Daniel Amadeus: (1790 - 1855): (Schweden) Erlebnisse eines Schweden in Franken: Atterbom reiste 1817 von Berlin über Dresden nach Franken. An der Grenze gab es "einige Wartezeit und Umstände bei der Visierung" der Pässe. In Hof begegnete der Dichter dem "Siebenkäs" und dem "Hesperus" und in einem "eleganten" Kellerlokal sinnierte er darüber nach, "wie viel Gläser bayerisches Bier Jean Paul hier vermutlich geleert hat". Auch in Bad Berneck - angesichts der Burgruine - bewies der Dichter seine Vertrautheit mit der deutschen Literatur: "Das Herz ging mir auf; die Erinnerung an Tiecks Trauerspiel (Karl von Berneck) verschmolz in meinem Innern mit diesen sichtbaren Bildern."

     In Bayreuth begegnete Atterbom Jean Paul persönlich. Es gibt wohl keine treffendere und amüsantere Schilderung des "merkwürdigen" Wesens: "... eine Gestalt watschelte auf uns zu, die das Aussehen eines wohlhabenden Gastwirts hatte: feist und kahlscheitelig, einen alten grauen Überrock nachlässig über den stattlichen Bierbauch zugeknöpft, im übrigen ohne Halstuch und Weste und offen stehend über der breiten, ziegelroten, behaarten Brust; mit einem Worte im tiefsten Negligé."



Atterbom, Pehr Daniel Amadeus: (1790 - 1855): (Schweden) Über Creußen kam Atterbom nach Nürnberg, eine der "am besten erhaltenen Städte in Europa". Begeistert äußerte sich der Schwede über seine "Kunstwanderungen" und vergaß nicht zu erwähnen, dass der Name Gustav Adolfs "noch heute von allen Zungen tönt". Der Dichter blieb zehn Tage, bevor er nach München weiterreiste.



Atzelsberg: (Marloffstein) bei Erlangen: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, August von Platen u. a. 1820. Arndt kam von Erlangen aus und fand eine idyllische Szenerie: "So schlenderten wir fort bis zu des Edlen von Bürette reizenden Atzelsberg. Dies freundliche Gütchen, oben auf dem schönsten Teil des Berges, ward uns schon lieb durch die wunderschöne Promenade dahin, die wechselnd die schönsten Aussichten zeigte; noch mehr entzückte es uns durch seine eigene Lage ... Wir setzten uns, mit Kern und Kirschen versehen, auf die westliche Mauer, und sahen weit in die reizende westliche Ebene hinab, die im Schimmer des Abends vor uns lag."



Ätzkunst: Die von dem Augsburger Daniel Hopfer 1505 erfundene Ätzkunst (Drucktechnik, bei der die Zeichnung durch Ätzmittel in eine Metallplatte eingearbeitet wird) wurde ab 1512 von dem Nürnberger Maler Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) eingesetzt und verbessert (A. K. Nauck).



Aufklärung: "Ich habe nie, selbst in den Gebirgen von Kärnten und Krain unaufgeklärtere Leute gefunden ... " als in Bamberg, klagte Philipp Ludwig Hermann Röder in "Reisen durch das südliche Teutschland" 1789. Doch es gab auch positive Stimmen: "Sie wissen, dass die Bistümer Bamberg und Würzburg, nebst den Erzstiftern Mainz und Salzburg, für die aufgeklärtesten geistlichen Länder in Deutschland gelten, und unter diejenigen gezählt werden, die durch eine ziemliche Reihe von Jahren am besten regiert worden sind", urteilte Carl Gottlob Küttner ein Jahrzehnt später. Ein wesentliches Verdienst an dieser Einschätzung hatte der Würzburger Professor Johann Adam von Ickstatt (6.1.1702 - 17.8.1776), der an vorderster Stelle in der katholischen Aufklärung und Reformpolitik in Bayern kämpfte. Durch ihn und andere Gelehrte wurde Würzburg zum "Einfallstor der Frühaufklärung im katholischen Süddeutschland" (M. Spindler, BBB, GBBE).



Aufklärung: "Maßgeblich gefördert" hat die deutsche Aufklärung Wilhelm Ludwig Wekhrlin (7.7.1739 - 24.11.1792 Ansbach), u. a. Nürnberg (BBB, s. auch Journalist).



Aufklärung: Wilhelm Ludwig Wekhrlin: Zitate: "Die Regeln sind Krücken, die der Kranke braucht und der Gesunde verwirft." "Aber doch muss man vorerst angekommen sein, um seinen Gegner zu schlagen." "Man verirret sich niemals leichter, als wenn man allein ist." "Mehrere geringe Kräfte vereinigt bringen große Wirkungen hervor." "... weil mir auch goldene und silberne Ketten - Ketten bleiben." "Wie glücklich ist der Sterbliche, der Kirmsen sehen - und tanzen kann! - Er sieht manches, was man aufm Rathause nicht sieht." "Läuten hören, ohne zu wissen, wo die Glocken hängen, ist eine betrübte Sache." "Wenn uns Täuschungen unentbehrlich sind, warum wählen wir nicht die reizendsten!" "Um als Held zu sterben, muss man nicht nur das rechte Moment nehmen, sondern auch den rechten Ort." "... jede Sache hat viel Zuschauer aber wenig Beobachter."



Aufklärung: Wilhelm Ludwig Wekhrlin: Zitate: "Wo Schatten ist, da muss ein Körper sein, der ihn macht." "Es geht den Lügen wie den Schneelawinen in den helvetischen Alpen. Je weiter sie fortlaufen, desto größer werden sie." "Wenn der Verstand Blei wäre, sagt irgend ein Kenner: so wögen hundert Köpfe mehr als einer." "Für den Kopf einer Milbe ist ein Eidamerkäs ein unermesslicher Gegenstand." "Der blinde Zufall, auf einen Esel, auf einen Schelmen oder Halbkopf zu folgen, macht oft unser ganzes Verdienst." "Schelmen muss man mit Schelmen fangen." "Man ist nie allein glücklich." "Die Schafe schätzen sich zuweilen noch zur Ehre, lieber unter die superbe Klaue des Löwen zu fallen, als unter den pöbelhaften Zahn des Wolfs." "... Fanatismus, jenes Ungeheuer, das seine Hörner im Himmel und seine Klauen in der Hölle verbirgt ..." "Mücken zu fangen war einst eine kaiserliche Freude."



Aufklärung: Wilhelm Ludwig Wekhrlin: Zitate: "Man ist sehr oft tugendhaft, weil man nicht das Gegenteil sein kann: so wie man zu schweigen weiß, weil man nicht reden kann." "Unköpfe! Wisst ihr denn nicht, dass der Genie beinahe jeder Erfindung der ist, die vorliegenden Hülfsmittel auf eine glückliche Art zu vereinigen." "Ach, es ist nur zu gewiss, dass das Vergnügen, andere in Gefahren verwickelt zu sehen, seine gewissen Reize hat." "Werden wir nicht aufhören, andern unsere Laster beizulegen?" "Wann werden die Gelehrten doch einsehen, dass, um nützlich zu sein, sie gefällig werden, sich zu uns herablassen müssen?" "... ein kluges Stillschweigen aber verleiht dem Toren zuweilen den Anstrich des Wissens, dem Ignoranten die Oberfläche des Talents." "... Wahrheiten, die zur Unzeit kommen, können unmöglich nützen." "Man verirrt sich niemals leichter, als wenn man allein ist." "... wenn man Vögel ausnehmen will, so muss man sie in ihrem Neste aufsuchen." "Wenn man alles lobt, so lobt man eigentlich nichts." "Man sucht zuweilen in einer sehr weiten Entfernung, was ganz nahe liegt." "Denn das Klagen ist ansteckend, eben so wie das Gähnen."



Aufklärung: Der Würzburger Franz Oberthür (6.8.1745 - 30.8.1831) gehört zu den "wichtigsten" katholischen Theologen der Aufklärungszeit (DBE).



Aufklärung: In der Zeitschrift "Literatur des katholischen Deutschland" der Banzer Benediktiner (1772 - 1798) setzte sich die katholische Seite erstmals mit dieser neuen geistigen Strömung auseinander. Redakteur der Zeitschrift war der "führende Kopf der katholischen Aufklärung" Placidus Sprenger (23.10.1735 Würzburg - 23.9.1806 Bad Staffelstein) (BBB).



Aufseß: Fränkische Schweiz: "Das untere Aufseßtal - kein Dorf von Wüstenstein bis Doos, keine Straße - führt wie weg aus der Welt, wie hin zu ihr. Waldumschlungen der schleienfarbene Bach, Schilf mitziehend, Gelbblühendes, in fast schon septembrig wehenden Wiesen. Falterüberquirlt der braune Pfad, nadelgepolstert, laubzugedeckt; drüben Dolomite gleich Köpfen alter Riesen, knapp vorspähend manchmal, doch wie vom Waldsaum gehalten" (Karlheinz Deschner).
 



Aufseß: Fränkische Schweiz: Stahlstich von Ludwig Richter 1837 (s. auch Burg). 1837 wanderte Ludwig Richter von Streitberg aus "durch einen wilden Felsenpass bei großer Hitze nach Ober Aufseß. - Greifenstein blieb links liegen. Die Gegend von Aufseß erinnerte mich vollkommen an viele altdeutsche", schrieb er in seinem Tagebuch.
 



Auge: Volcher (Volcker) Coiter (1534 - 2.6.1576 Nürnberg) schrieb die erste Monographie über das menschliche Auge (Ber. Nürnberger, BBB).
Bibliographie



Auge: Berühmt waren das elfenbeinerne Augenmodell des Nürnbergers Stephan Zick (29.5.1639 - 13.10.1715), um 1675, und die Glasaugen des Nürnberger Glasbläsers Hack, um 1750 (Feldhaus).



Auge: Zwei Teile des menschlichen Auges wurden nach dem Schwabacher Johann Gottfried Zinn (4.12.1727 Ansbach - 6.4.1759) benannt. Er schrieb 1755 das erste Werk über die Anatomie des menschlichen Auges ("Descriptio anatomica oculi humani iconibus illustrata"). Namengebend: Zinn-Zone (Augenlinse), s. auch Pflanzennamen (Lex. d. Naturwiss., DBE, GBBE, ADB: *Schwabach).



Auge: Johann Adam Schmidt (12.10.1759 - 19.2.1809) aus Aub bei Würzburg zählte zu den besten Staroperateuren seiner Zeit. Er betreute Ludwig van Beethoven medizinisch (DBE, GBBE).



Auge: Philipp Franz von Walther (3.1.1782 - 29.12.1849), u. a. 1803 Professor in Bamberg, war zu seiner Zeit der führende Augenarzt in Deutschland (Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss.)



Auge: Heinrich Adelmann (17.8.1807 - 8.11.1884) aus Würzburg erfand ein Instrument zur Behandlung des Eiterauges und transparente Augenbilder zum Einsatz bei Vorlesungen (BBB).



Auge: Robert Welz (15.12.1814 - 12.11.1878 Würzburg) konstruierte u. a. ein Instrument zur Entfernung des Augapfels (DBE, BBB: +11./12.11.)



Auge: Heinrich Müller (17.12.1820 Castell - 10.5.1864 Würzburg?) begründete eine ophthalmologische Schule (BBB, DBE, GBBE).



Auge: August von Rothmund (1.8.1830 Volkach - 27.10.1906) entfernte 1873 als erster deutscher Augenarzt einen Eisensplitter mithilfe eines Magneten aus dem Auge (DBE, BBB, GBBE).



Auge: Karl Seggel (7.1.1837 - 2.3.1909) aus Wassertrüdingen gründete 1878 eine militärische Augenklinik (DBE).



Auge: Hubert Sattler (9.9.1844 - 15.11.1928), seit 1879 an der Universität Erlangen, entwickelte ein "vereinfachtes" Verfahren" zur Operation von Kurzsichtigen (DBE, GBBE).



Auge: Carl von Hess (7.3.1863 - 28.6.1923), der u. a. an der Universität Würzburg tätig war, konnte "erstmals das Trachom auf Affen übertragen" (DBE, GBBE)



Auge: Fritz Hollwich (13.7.1909 - 4.9.1991), ab 1952 an der Universität Würzburg tätig, gehört zu den Gründern der Internationalen Akademie für Opthalmologie (GBBE).



Auge: Eugen Schreck (15.3.1911 - 22.5.1993 Erlangen) entwickelte eine neue künstliche Augenlinse und ein Diagnoseverfahren für Augenkrankheiten (DBE, GBBE).



Auge: Wolfgang Leydhecker (3.5.1919 - 10.6.1995 Würzburg), seit 1964 an der Universität Würzburg, wurde als „Glaukompapst“ gefeiert.
(GBBE).



Auge: In Würzburg wurde 1969 die erste Augenbank Europas errichtet (Mosaiklex. d. Superl.)



Aura: bei Bad Kissingen: Ansicht: Adolph von Menzel 1888.



Aussiedler: Die zentrale Aufnahmestelle für Aussiedler in die ehemalige Bundesrepublik befindet sich in Zirndorf bei Fürth.



Ausstellung: 1882 fand in Nürnberg die erste Bayerische Landesausstellung statt. Die Albrecht-Dürer-Ausstellung 1928 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg war die erste Ausstellung von internationaler Bedeutung in einem deutschen Museum und eine der ersten "monographischen Ausstellungen der Welt" (J. C. Hutchison).



Australien: Eingeborenenkunst: Erhard Brandl (23.12.1923 - 1.10.1974) aus Neuhaus an der Pegnitz hat am oberen East Aeligator River eine bis dahin unbekannte Eingeborenenkunst nachgewiesen (Weinmann). Die Nürnberger Denis Katzer und Tanja Hofmann haben in drei Jahren bis 2002 in Australien 3500 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Dieser Marsch gilt als die längste Expedition in Australien seit 1851.



Auswanderer: Peter Paul Cahensly (28.10.1838 - 25.12.1923) gründete 1868 in Bamberg das Komitee zum Schutze Deutscher Auswanderer (Who is who d. sozialen Arbeit).



Auto: Einen Vorläufer des heutigen Autos, einen motorlosen "mechanischen" Wagen, erfand Johann Schmitt (1806 - 1879) aus Aschaffenburg-Damm (C. Pollnick).



Auto: August Horch (12.10.1868 - 3.2.1951 Münchberg), der zunächst mit Carl Benz zusammenarbeitete, gründete 1899/1900 in Köln die Horchwerke. Sie wurden 1904 nach Zwickau verlegt und gingen 1932 in der Autounion auf. 1910 Gründer der Firmen Horch und AUDI. Horch baute 1903 den ersten Vierzylinder und 1907 den ersten Sechszylinder und 1923 die erste Linkssteuerung. Ebenfalls als erster verwendete er den Kardanantrieb für die Kraftübertragung (NDB, DBE, BBB). Horch gehört zu den genialsten Automobilkonstrukteuren Deutschlands. Er hat dem Auto von heute "seine Grundform gegeben". Der Markenname "Audi" ist die lateinische Übersetzung von "Horch" (u. a. GBBE).



Auto: Der Nürnberger Ludwig Maurer (14.5.1873 - 23.5.1936) erfand mit dem Friktionsantrieb eine stufenlose Kraftübertragung. Die Rennwagen der Firma Maurer errangen auf internationalen Rennstrecken zahlreiche Siege vor Mercedes.



Auto: Fritz Neumeyer (10.9.1875 - 10.9.1935) aus Egloffstein, der sich u. a. in Hersbruck und Nürnberg aufhielt, gründete 1916/17 die Firma Zündapp Nürnberg. Er erteilte 1931/32 den Entwicklungsauftrag an Ferdinand Porsche für einen "Volkswagen". Seine Fa. entwickelte 1935 das Kalt-Fließpressverfahren (Ber. Nürnberger, NDB, DBE, BBB, GBBE s. auch Motorrad).



Auto: Erich Kurzel-Runtscheiner (28.10.1883 - 4.12.1957) war 1912 Mitbegründer der Österreichischen Transport-Automobil-GmbH. 1944 arbeitete er als Archivar bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (DBE).



Auto: Richard Küchen (15.3.1897 - 5.10.1974), 1932 Chefkonstrukteur der Nürnberger Zündapp-Werke, entwickelte hydraulische Ventilstößel für Automotoren (NDB, BBB, GBBE).



Auto: 1956/1958 stellten die Zündapp-Werke Nürnberg ein Fahrzeug mit Mittelmotor unter dem Namen "Janus" vor, das den "Cup des constructeurs" erhielt. Es handelt sich um den „skurrilsten“ Kleinwagen, der je gebaut wurde.



Auto: Das wohl eigenwilligste "Auto" der Nachkriegszeit, den Kabinenroller (im Volksmund "Schneewittchensarg", "Düsenjäger des kleinen Mannes" und "Menschen in Aspik"), baute der Bamberger Flugzeugkonstrukteur Willy Messerschmitt (26.6.1898 - 15.9.1978).
 



Auto: Walter Lippart (21.10.1899 - 3.10.1962) aus Nürnberg führte 1934 die Kraftstoffeinspritzung bei Flugzeug-Otto-Motoren und 1945 Automotoren ein (DBE, GBBE).



Auto: Der Erlanger Ingenieur Alexander Trykowski (*1951), der aus Lonnershof (Frensdorf bei Bamberg) stammt, holte 1988 und 1991 auf der "Tour de Sol" den Weltmeistertitel für Solarfahrzeuge. Ein von ihm gebauter "Solar-Trabi" spielt die Hauptrolle in der Fernsehserie "Siebenbirken" (1992).



Auto: 1987 wurde in Aschaffenburg die Rosso Bianco Collection, "eine der größten Sportwagenschauen der Welt", eröffnet. Gezeigt werden über 200 Modelle (u. a. die größte Ferrari-Sammlung Deutschlands), darunter auch Blechtretautos.



Auto: Eine Weltneuheit bedeutete der Erdgasbus, der 1992 von der Nürnberger VAG in Dienst genommen wurde.



Auto: 1996 wurde in Erlangen der weltweit erste Linienbus mit Wasserstoff in Betrieb genommen.



Auto: Zubehör. Julius Sämann aus Uffenheim (*1911) erfand den Lufterfrischer fürs Auto. Der "magische Baum" genannte Duftspender spielte in mehreren amerikanischen Filme zumindest eine Statistenrolle.



Autobahn: 1937 wurde mit der Strecke Halle-Nürnberg die damals längste zusammenhängende Autobahnstrecke eröffnet. Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte, leider auch eines der berüchtigtsten Verkehrshindernisse Europas, ist das Autobahnkreuz Nürnberg.



Autobahn: In Greding wurde 1945 die erste Autobahnraststätte Westdeutschlands eröffnet.



Autobahn: Die A7, die zu einem großen Teil in Franken verläuft, ist mit 960 Kilometern die längste deutsche Fernstraße. In Geiselwind, an der Autobahn Nürnberg - Würzburg, besteht der größte Autohof Deutschlands und der größte Lkw-Rastplatz Europas. Das Rasthaus im Spessart ist die größte Autobahnrastanlage Deutschlands. Berühmte Besucher: Johnny Cash (Amerika).



Automat: Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der sich zeitweise in Würzburg aufhielt, baute einen Androiden, der durch "Worte und Zeichen auf Fragen antworten konnte". Er wurde durch seinen Schüler Thomas von Aquin zerstört. In keiner anderen europäischen Stadt sind so viele und kunstvolle Automaten gebaut worden wie im Nürnberg des 15. und 16. Jahrhunderts.
Bibliographie



Automat: Weit berühmt war der "Adler" des Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.), der seinen Herrn in der Luft umkreiste und zu ihm zurückkehrte (K. Maurice). In der Literatur: E. T. A. Hoffmann „Der Sandmann“.
 



Autotypie: 1880/1881 durch den Nürnberger Georg Meisenbach (27.5.1841 - 24.9.1912) erfunden. Eine Druckplatte wird durch Rasterung der Vorlage so geätzt, dass feine erhabene Punkte entstehen. 1883 wurden nach diesem Verfahren in der "Leipziger Illustrierten" erstmals Photographien gedruckt. Seit 1888 waren mehrfarbige Autotypien möglich. Es war das "wichtigste" Verfahren für den Illustriertendruck. Die Fa. Meisenbach unterhielt um die Jahrhundertwende die größte graphische Kunstanstalt des Kontinents. Meisenbach gründete 1876 die erste Zinkographische Kunstanstalt in München (Lex. d. ges. Buchwesens, DBE, GBBE; BBB: +25.9.)




Varia



Abegg, Johann Friedrich:
Reisetagebuch von 1798 (1987) S. 15-21 Boxberg, Ringefeld?, Würzburg (Wein), Werneck (Umgebung), Bericht über das Schlachtfeld – Schlacht von Würzburg 1796, Münnerstadt ("artiges Landstädtchen"), Mellrichstadt, Neustadt an der Saale ("eine der schönsten kleinen Städte des Landes"), (Salz-Ort), Henneberg (Ruine), S. 79 - 90 Jean Paul



Abenberg: Marienburg:
s. Panzer, Friedrich: Das Kloster Marienburg bei Abenberg in: Fränkisches Hausbuch S. 386f



Achternbusch, Herbert:
*1938 Studium an der Kunstakademie Nürnberg.
In: Taschenlexikon der bayerischen Gegenwartsliteratur 1986 S. 13 -



Adams, Henry:
1838 - 1918Amerikanischer Historiker und Geschichtsphilosoph, Verf. einer der „hervorragendsten Autobiographien der westlichen Literatur“ (Enc. Brit.). „Herausragende Figur in der amerikanischen Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts“.
The letters 1 (1982) S. 49 - 52 Bamberg (Dom, Essen), Nürnberg
The letters 5 (1988) Nürnberg 1859, Rothenburg ob der Tauber 1858/1859? Bayreuth Festspiele 1901
Bamberg (Stadt und Dom "peculiar and remarkable pretty“), Bayreuth 1901



Adel:
Endres, Rudolf: Adelige Lebensformen in Franken zur Zeit des Bauernkriegs. 1974.



Adelgundis:
Dietrich, Otto: St. Adelgundis, eine Heilige der Franken. 1976
s. a. Staffelberg (Adelgundiskapelle). Führer



Adidas:
Adidas – Puma. in: Brüderlein fein 1991 S. 70ff Lothar Mikos: Schusters Leistung



Adorno, Theodor W.:
s. a. Adolf Hitler, E. T. A. Hoffmann, Richard Wagner
„Kindheit in Amorbach“ 2003.
Amorbach Literaturmotiv: in: Gesammelte Schriften 10,1, 302ff



Adschubej, Alexej:
„Wir sahen Westdeutschland“ - München 1964 S. 67ff Fürth, Nürnberg



Ägypten: Franken
s. a. Carl Th. von Buseck



Afrika:
Afrika: Franken s. a. Martin Behaim, Mekka, Michael Hemmersam, Peter Kolb, Richard Kandt, Ägypten/Franken
Afrikareisender: Johannes Rudolf Roth Nürnberg in: Cornelia Essner: Deutsche Afrikareisende im 19. Jahrhundert. 1985, S. 201
in: Embacher: Lexikon der Reisen
in: Allgemeine deutsche Biographie



Agricola, Wolfgang:
Wolfgang Ulsamer: Wolfgang Agricola. 1960
in: Ulsamer, Wolfgang: Spalatins Beziehungen zu seiner fränkischen Heimat. Baier, Hans: Die Bibliothek des Spalter Stiftsdekans Wolfgang Agricola. - In: Aus der Spalter 10 (1971)



Ahlefeld, Sophie Louise Wilhelmine von:
Würzburg in: Briefe auf einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Sommer 1808. 1810



Aichig: (Bayreuth):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Aischgrund:
Besucher: Reisebericht: s. a. Joh. Gamans
in: Deutsche Landschaften. Neue Folge. 1979 S. 185-
Lyrikmotiv: s. a. Jochen Lobe



Albert von Sachsen-Coburg und Gotha:
s. Christian Friedrich von Stockmar
Albert und Victoria in: Handbuch des nutzlosen Wissens Bd. 1 S. 137
Liebe, Sex in: Georg Popp: Die Großen der Liebe 1989



Albrecht Alcibiades von Kulmbach:
Kneitz, Otto: Albrecht Alcibiades Markgraf von Kulmbach : 1522 - 1557. - Kulmbach 1951
in: Bayreuther Land 1929, S. 98-
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal : Ideen, Kräfte, Gestalten in Franken 1500 - 1800. - Kulmbach 1953, S.. 139-



Alchemie:
s. a. Konrad Kyeser (Eichstätt), Johann Popp



Aldenburgh, Johann Gregor:
in: Dettelbacher, Werner; Pleticha, Heinrich: Fränkische Abenteurer und Entdecker. - Würzburg 1976, S. 45-



Aliger, Margarita:
s. a. Nikolaj W. Gogol
Nürnberg in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 331-



Alladorf: (Thurnau):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Tieck
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Allersberg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Georg Andreas Will



Alpenverein:
s. a. Bamberg



Altdorf:
s. a. Wilhelm Löhe
in: Biographisches Handbuch der deutschen Emigration
Besucher: Reisebericht: in: ?Giovanni Battista Pacichelli: Memorie de’viaggi per l’Europa cristiana 1685
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Albrecht Bengel, Hans Carossa, Johann Gottlieb Deichsel, Friedrich Nicolai, August von Platen, Heinrich Sanders, Christian Friedrich Daniel Schubart?, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Wallenstein, Ulrich von Werdum.
s. a. Reisebericht/Franken/16. Jahrhundert
Garten Ansicht in: Amoenitates Altdorfinae 1705
Garten in: Joh. J. Baier: Ausführliche Nachricht 1717 Nachdr. 1984 (u. a. Ansichten)



Altdorf: Universität:
s. a. Friedrich Nicolai (u. a. Bibliothek), Gottfried Wilhelm Leibniz, Wallenstein
Flessa?: Professoren der Medizin Altdorf Diss. 1969
in: Petrus Bertius: Commentariorum rerum Germanicarum. 1616 (u. a. Römer, Karl der Große, Universitäten Altdorf, Nürnberg, Philipp Melanchthon, Willibald Pirckheimer, Papst Victor II, Altmühl, Eichstätt)



Altdorf: Universität:
Prinzenerziehung s. a. Wagenseil, Joh. Christ.: Von Erziehung eines jungen Prinzen 1705 (W. war Professor in Altdorf und Ratsmitglied in Nürnberg) in: Stagl: Apodemiken 1983 S. 101 (u. a. Christoph Colerus: Epistola ad Stanislaum Zelenium Vitellium)
Wotton, Henry 1568 – 1637 studierte 1589 in Altdorf, lernte Lord Zouchen kennen



Altdorf: Universität:
in: Fränkisches Hausbuch S. 390-,
in: Unbekanntes Bayern Bd. 7 S. 7-
in: Scharnagl, Wilfried: Zweimal Bayern : Kontraste eines ungewöhnlichen Landes. - München 1975 S. 163-
in: Hirsch: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte



Altdorf: Universität:
in: Kreiner, Artur: Bayern : von der Vielfalt des unbekannten Bayern zwischen Donau und Main. - Nürnberg 1956 104-
in: Pittroff: Die Lehrer der Heilkunde. Diss. 1964
in: Poggendorff: Biographisch-literarisches Handwörterbuch



Altdorf: Universität:
Lyrikmotiv: in: Himmel und Hölle der Fahrenden 247-
Rauchen Trinken Kupferstich 1725 von Puschner Altdorf „Der sauffende Student“ („Doch trinkt er mit Vernunft / und pflegt so zu leben, / dass er’s nicht wie ein Hund / muss wieder von sich geben“) in: Nürnberger Land S. 241



Altdrossenfeld: (Neudrossenfeld):
Literaturmotiv: s. a. Karl Ferdinand Gutzkow
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Drossenfeld: Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Richard Wagner
Drossenfeld: Garten: M. Riedelbauch: Die hängenden Gärten von Drossenfeld in: Aus der fränkischen Heimat. 1972,1



Altenbanz: (Bad Staffelstein):
Besucher: Reisebericht: s. a. Georg Andreas Will



Altendorf:
Geschichte in: Grandinger, Johannes: Buttenheim, S. 69-



Altfränkisch: Begriff
s. a. Günter Grass, Wilhelmine von Bayreuth



Altmühltal:
s. a. Paul Klee
in: Deutsche Landschaften. NF. 1979, S. 197-
Literaturmotiv: s. a. Otto von Taube, Jakob Wassermann
Lyrikmotiv: s. a. Günter Eich



Alzheimer, Alois:
Manfred Vasold: Der Entdecker des Morbus Alzheimer. In: Unser Bayern 43 (1994) S. 48
in: Fränkische Lebensbilder Bd. 15 S. 241ff
Literaturmotiv: Widmer, Urs: Das Paradies des Vergessens: 1990 u. a. S. 12ff („seine Krankheit hatte einen Namen, den ich vergessen habe. Etwas wie Schopenhauer oder Sontheimer“).
Lyrikmotiv: Grünbein, Durs: Nach den Satiren. 1999 S. 90 „Alzheimer Engel“



Amalie von Griechenland:
Bad Brückenau in: Buhl, Wolfgang: Bäder in Franken. - Würzburg 1981, S. 102 -



Amman, Jost:
„Eine Nürnberger Magd“, „Eine gemeine Bürgerstochter zu Nürnberg“. Lyrik in: Fränkisches Hausbuch : Geschichten und Lieder, Bilder und Gedichte aus dem alten Ober-, Mittel- und Unterfranken 1981, S. 241,259,386, Reg.
Karten in: Bosls Bayerische Biographie 16



Amorbach:
s. 700 Jahre Stadt Amorbach 1953.
in: Unbekanntes Bayern Bd. 7 S. 142 -
Literaturmotiv: s. a. Theodor W. Adorno
Literaturmotiv: in: Otto Rahn: Luzifers Hofgesind 1937 S. 247 -



Amorbach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Sophie Brentano-Mereau, Kasimir Edschmid (Orgel), Heinrich Hansjakob
Seegarten in: Klassizismus in Bayern S. 397 –
Bibliothek: in: 700 Jahre Stadt Amorbach S. 101 –
Bibliothek: in: Barock und Aufklärung S. 240 -



Anatomie:
s. a. Würzburg (Universität)



Andechs-Meranien:
s. Lehmann, Jakob (Hrsg.): Zur Geschichte des Hauses Andechs-Meranien am Obermain. 1963.



Andersen, Hans Christian: Besucher: Reisebericht:
„Eines Dichters Basar“ 1843
in: Bayreuth in: Bayreuther Hausbuch S. 277-
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken. - Würzburg 1971 S. 199-
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken : Dichter und Schriftsteller in ihren Beziehungen und Berührungen mit Oberfranken 1980 (Bad Berneck 1840, S. 5, Bamberg 1858, 1860, 1873 S. 19, Hof 1840 S. 55-, Münchberg 1840, S. 63)
Eisenbahnfahrt: in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 199-
Nürnberg 1840 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 179ff
Nürnberg in: „Unter der Weidenbaum“. Neuausgabe 2000



Anderson, S. und R. Kerbach:
Totenreklame. B 1983 (Gedichte und Texte) S. 24. "der alte Kaspar Hauser" S. 78 Kyffhäuser/Frankenhausen? S. 80ff "Trattato della Messerschmitt", "Adio serpentinata" (Rhön/Thüringer Wald, Vogtland, Erzgebirge)



Andreophilus:
Fremde: Reisebericht: Bayreuth (Umgebung)



Andres, Stefan:
„Gedichte“ 1976
Aufseß in: "Wirtshaus zur weiten Welt" (enth. Die Erzählung „Sommerliche Elegie“ 1943)
Bamberg Lyrik Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... : Stimmen aus und über Bamberg 1979 S. 45 "Complet im Dom"
Bamberg „Complet im Dom“ Lyrik Text in:. Krischker: Irdisches … S. 133
in: Lob Bambergs 1937, S. 29 -



Anekdoten:
s. a. Bayreuth



Annafest:
s. a. Forchheim, Waischenfeld



Ansbach: Besucher: Reisebericht:
s. a. Johann Albrecht Bengel, Hans Carossa, Chr. Ulrich Detlev von Eggers, Joseph von Eichendorff, Henriette Feuerbach, Christian August Fischer, Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen) und Friedrich der Große, Philipp Wilhelm Gercken, Ludwig Emil Grimm, Ernst Haeckel, Wilhelm Hausenstein, Wilhelm Heinse, Johann Gottfried Herder, Jonas Ludwig Hess, Friedrich Hölderlin, Ludwig Hoffmann, William Dean Howells, J. F. Löffler



Ansbach: Besucher: Reisebericht:
Luise (Königin von Preußen), Thomas Mann, Andreas Meyer, Adam Mickiewicz, Friedrich Nicolai, August von Platen, Karl Ludwig von Pöllnitz, Girolamo Porto, Henry Crabb Robinson, Philipp Ludwig Hermann Röder, Arnold Ruge, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Christian Friedrich Daniel Schubart?, Clara Schumann, Hans von Schweinichen, Heinrich Jung-Stilling, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Christoph Martin Wieland, Heinrich Zschokke
in: Bayerland 66. 1964, S. 120ff (zu Gast in A.)
in: Lee, Vernon: Genius loci 1905 Ansbach und die Schwanenritter „Ich habe nie ein freundlicheres Schloss gesehen“
in: Katholische Studien H. 6 11/12 (1885) Detzel: Kunstreise.
Residenz s. a. Wilhelm Heinrich Wackenroder
Umgebung Besucher: Reisebericht: s. a. Joseph von Eichendorff



Ansbach:
s. a. Ludwig Feuerbach
Goess, Georg Friedrich Daniel: Briefe über Ansbach 1797 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 274f
Unbekanntes Bayern Bd. 8 S. 181-
Berühmte Einwohner: s. a. Paul Johann Anselm von Feuerbach, Kaspar Hauser, Georg Christian Oeder, Oskar von Redwitz, Wilhelm Ludwig Wekhrlin
Caroline von Ansbach in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal. - Kulmbach 1953, S. 264- (England)
Barock in: Fürstlicher Barock in Franken
Gefängnis s. a. Erich Mühsam
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988



Ansbach:
Theater s. a. Ertel, Arno: Theateraufführungen zwischen Thüringer Wald und Altmühl im Aufbruch der deutschen Klassik 1965
Umgebung: Tabak Anbau in: Nützliche Verbesserung des Tabackbaus in den Ansbachischen und Nürnbergischen wie auch anderen Landen. Hrsg.: Ph. J. Kientzler Roth 1795



Ansbach: Hofnarr:
Hofnarr in: Fränkische Bibliographie Nr. 1085
Hofnarr in: Kurt F. Flögel: Geschichte der Hofnarren. 1789 Nachdruck 1977, S. 208 Bayer aus Ansbach
Hofnarr Peter Prosch in: Bosls Bayerische Biographie S. 604



Ansbach: Literatur: Autoren
s. a. Friedrich Güll, Johann Peter Uz
Platendenkmal s. a. August von Platen



Ansbach: Literaturmotiv:
s. a. Victor Auburtin, Götz von Berlichingen, Sophie Hoechstetter, Ruth Schaumann, Jakob Wassermann, Karl Julius Weber, Heinrich Zschokke
in: Weyrauch, Wolfgang: Proust beginnt zu brennen. 1985 S. 154f (Ansbach, Würzburg, Gemünden)
s. Alfred Neumann: Der Narrenspiegel 1932
s. K. Röttger: Kaspar Hausers letzte Tage
Schloss in: Rémy, Pierre-Jean: Des chateaux en Allemagne 1987, S. 174, 252



Ansbach: Lyrikmotiv:
s. a. Günter Eich, Friedrich von Matthison, August von Platen (Lyrikmotiv), Eugen Roth
Gernhardt, Robert: Gedichte 1999 S. 351ff („Ein Gespräch im Hotel ‚Schwarzer Bock’ Ansbach 1993“)
Eisenbahn in: Robert Gernhardt: "Weiche Ziele" S. 55- „Ein Gespräch im Hotel ‚Schwarzer Bock’, Ansbach 1993“
Hofgarten in: Inge Meidinger-Geise: Was sich abspielt 1983 S. 34 „schmückende Ordnung …“



Ansbach-Bayreuth (Markgrafschaft):
s. a. Craven (Lady, Elisabeth), Ludwig Feuerbach, Alexander von Humboldt, Martin Luther, Girolamo Porto, Hans von Schweinichen. Seehof (Besuch)
s. H. O. Keunecke: Markgraf Alexander von Ansbach-Bayreuth
Arzt: s. Krauß: Die Leibärzte der Ansbacher Markgrafen. 1941
Jerusalempilger Albrecht Markgraf von Ansbach in: Das Buch der deutschen Briefe S. 6-



Ansbach-Bayreuth: (Markgrafschaft):
Karte s. Vollet: Abriss der Kartographie 1977 (u. a. Vermessung)
Kirchhof, Hans Wilhelm Krieg von Würzburg/Bamberg gegen den Markgrafen Albrecht Alcibiades in: Kirchhoff: Kleine Schriften 1981
Lied: „… Auf Ansbach-Bayreuth!“



Ansbach-Bayreuth: (Markgrafschaft):
Marine in: Aus der fränkischen Heimat 1990,6
Militär s. a. Oskar Bezzel: Die Haustruppen des letzte Markgrafen von Ansbach-Bayreuth unter preußischer Herrschaft 1939
Schule Erziehung: Markgraf Georg Friedrich von Ansbach in: Unser Bayern 38 (1989),4
Sex: Carl Wilhelm Friedrich von Ansbach in: Unser Bayern 47 (1988), S. 51-
Sezessionskrieg: USA Ansbach-Bayreuth in: Heimat-Kurier 36 (2003), S. 4



Ansichten:
s. a. Hans Liska, Rudolf Schiestl. Bamberg, Bamberg (Umgebung), Giechburg, Gügel, Seehof
Meisner, Daniel: Thesaurus philo-polit. Nachdr. 1972
Hofmann, H. H.: Franken in alten Ansichten und Schilderungen. 1967.



Apotheke:
s. a. Bamberg



Appiani, Ignaz:
„Am 19. des verflossenen August (1785) starb im Alter von 73 Jahren Herr Ignaz Appiani … in Triefenstein …, wo er die Kirche ausmalte; er litt an einer Verdauungsstörung und Konstipation und dann an innerlicher Entzündung, die neun Tage dauerte“ (aus einem Kölner Kanonikerbrief 1795) in: Hans Roser: Klöster S. 147



Aragon, Louis:
*1897 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 6 Bamberg Stadtbeschreibung S. 45 Domglocken



Archäologie:
s. a. Main



Archaeopteryx:
s. Bielohlawek-Hübel: Ich fand den Urvogel.
Lyrikmotiv: in: Gerlach, Harald: Nachricht aus Grimmelshausen 1984, S. 16
in: Langewiesche, Marianne: Juraimpressionen



Architektur:
s. a. Bamberg
in: Vollmar, Bernd: die deutsche Palladio-Ausgabe. Diss. 1983



Arme Leute:
Hirten, Schäfer und arme Leute. 1984.



Arndt, Ernst Moritz: Werke
Engels, Friedrich in: Marx, Karl: Gesamtausgabe Bd. 1,3,1 S. 210. Bd. 1,3,2 S. 895
Lyrikmotiv: "Stimme, die über Deutschland spricht, Rufende Lieder, gelle Gebete: / "Mach' Himmel, mach' Erde, dass die Knechtschaft zerbricht!" / "Ein Prediger zu Pferd, und er bläst Trompete." in: Ernst Lissauer: Der brennende Tag. 1916 S. 31



Arndt, Ernst Moritz: Besucher: Reisebericht:
Briefe 1ff Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1972ff
Briefe in: Briefe deutscher Romantiker. Reg.
Briefe: Frankfurt 11. 1. 1814 "Meine Reise nahm ich absichtlich, dass ich fröhliche Erinnerungen meiner Jugend wieder erneuerte, über den Thüringer Wald längs der Werra durch Meiningen, dann am Main hin durch Würzburg und den herrlichen Spessart", (Bauern) in: Ein Lebensbild in Briefen 1898.



Arndt, Ernst Moritz: Besucher: Reisebericht:
„Bruchstücke aus einer Reise von Baireuth bis Wien im Sommer 1798“ 1801 Nachdr. 1985: s. a. die einzelnen Orte, ferner Bier, Wasserräder
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz. S. 65 – (S. 64 Bier)
Nürnberg 1798 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 95ff
Waischenfeld in: Fränkische Schweiz 11 (1959) Nr. 2



Arndt, Ernst Moritz: Besucher: Reisebericht:
Werner, Hans-Georg: Ernst Moritz Arndts Reise durch einen Theil Thüringens …1798 und 1799 in: Reiseliteratur im Umfeld der Französischen Revolution 1987, S. 78 – 90
in: Werner, Hans-Georg: Literarische Strategie. 1993, S. 167 - 176
"Reise durch Schweden"



Arndt, Ernst Moritz: Besucher: Reisebericht:
Bamberg 12. 9. 1799 Spessart, Odenwald in: Lehmann, Jakob Nachw. S. 399. 414
Bayreuth 1798 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 168ff
Fantaisie 1798 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 290f
Fürth in: Schwammberger, Adolf: Fürth u. a. S. 329, 27
Sex in: „Bruchstücke aus einer Reise …“ S. 8 - 10 Truppach, S. 69 Bubenreuth, S. 92 Fürth Juden
Wasserräder Reisebriefe in: Erlanger Bausteine zur fränkischen Heimatforschung 19 (1972), S. 38



Arnim, Achim von:
s. a. Jean Paul
"Zueignung" 1809 in der Sammlung "Der Wintergarten". Abschied von Bettina (Aschaffenburg)



Arnim, Bettina von:
1830 in Brückenau mit Ludwig I. zusammengetroffen, eine eigenhändige Zeichnung des Oktoberfests findet den Beifall des Königs in: Werke und Briefe. Bd. 1. S.971. ("Rudolf Baier" Student S. 974)
Aschaffenburg, Bad Brückenau u. a. 22. 1. 1884 Bayerischer Rundfunk (Mittag-Sendung)



Arnim, Bettina von:
Bettina und Arnim: "Briefe der Freundschaft und Liebe" Bd. 2 (1987) (Würzburg 17.9.1808 Aschaffenburg Bettina an Arnim, Nürnberg 18.9.1808 Neumarkt, Regensburg Bettina an Amin, Regensburg 21. 9. 1808 Nürnberg: Sebaldusgrab, "welches mir über alle Maßen wohl gefallen hat", Heidelberg 25. 9.1808: Nürnberg)



Arnold, Ignaz Ferdinand:
„Der schwarze Jonas, Kapuziner, Räuber und Mordbrenner". Nachdr. 1972. (Pornographie), S. 184 – Würzburg, S. 185- Vierzehnheiligen (Erbsen), S. 201 - 03 Bamberg Sex and crime, S. 213 Bad Königshofen, Bamberg, S. 245 - Spessart Wirtshaus im Sp. 261, S. 250 Menschenfresserei (Anklänge an de Sade, Pornographie)



Arnstein:
Berühmte "Besucher": Gustav Adolf 1632



Arzberg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Armin Stolper: Nach Reykjavik & Flachsenfingen 1985, S. 182-
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken mit Oberfranken
Naturwissenschaftler in: Martin Schwarzbach: Auf den Spuren … 1981



Arzt:
s. a. Leonhart Fuchs, Friedrich von Hoven, Victor-Emil von Gebsattel, Marcus, Johannes Lukas Schönlein, August von Wassermann. Ansbach. Medizin



Aschaffenburg:
s. a. Schinderhannes
Berühmte Einwohner: s. a. Clemens Brentano, Helmine von Chezy, Karl Theodor Anton Maria von Dalberg, Ludwig von Pfordten, Oskar von Redwitz, Ludwig Thoma
s. G. Stadelmann: Bedeutende Männer in Aschaffenburg. Ca. 1930
in: Unbekanntes Bayern Bd. 5 S. 149 – („bayerisches Nizza“)
s. Carsten Pollnick: Aschaffenburger Straßennamen. 1990.



Aschaffenburg:
s. Behlen, St.: Geschichte und Beschreibung von Aschaffenburg und dem Spessart 1843
Eisenbahnfahrt s. a. Charles de Gaulle
Fahrrad in: Carsten Pollnick: Aschaffenburger … S. 87 (Theodor Josef Scherg Lehrer und Historiker 1873 – 1952 starb nach einem Fahrradunfall)



Aschaffenburg:
Gemäldegalerie s. a. Hermann von Pückler-Muskau
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988
Schloss s. a. Karl Immermann
Schloss in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980 S. 9-
Schloss Architektur Lyrikmotiv: in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998
Landkreis (z. T. negativ): „Menschenschlag ist merkwürdig … nicht mitteilsam“, Mädchen, Menschen „merkwürdig trocken“ in: Ewald Mataré: Tagebücher S. 156-



Aschaffenburg: Besucher: Reisebericht:
s. a. Bettina von Arnim, Ludwig van Beethoven, Johann Bernoulli, J. de Blainville, Sulpiz Boisserée, Bollandisten, Friederike Sophie Christiane Brun, Jakob Burckhardt, Johannes Butzbach, Albrecht Dürer, Kasimir Edschmid, Joseph von Eichendorff, Faust, Christian August Fischer, Kaspar von Fürstenberg, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig Emil Grimm, Wilhelm Hausenstein, Luise Hensel, Johann Gottfried Herder, Friedrich Hölderlin, Wenzel Hollar, Karl von Holtei, Alexander von Humboldt, Karl Immermann



Aschaffenburg: Besucher: Reisebericht:
Paul Klee, Adolph von Knigge, Käthe Kollwitz, Horst Krüger, Carl Gottlob Küttner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Alfred Lichtwark, Niccolò Madrisio, Maria Theresia, Max Joseph I., Balthasar de Monconys, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Müller, Napoleon, Nikolaus von Kues, Melchior Adam Pastorius, Pauline Christine Wilhelmine (Lippe-Detmold, Fürstin), August von Platen, Hermann von Pückler-Muskau, Elisa von der Recke, Oskar von Redwitz, Johann Kaspar Riesbeck, Arnold Ruge, August Ludwig von Schlözer, Dorothea von Schlözer, Johann Andreas Schmeller, Christian Friedrich Daniel Schubart, George Bernard Shaw, T. Sopwith, Carl Maria von Weber, Hermann Wiegand, Pauline ZurLippe. Reiseberichte/Franken/16. Jahrhundert



Aschaffenburg: Besucher Reisebericht:
Besucher: Reisebericht: s. a. Schauenburg, Johannes von: Itinerarium in: Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins 20 (1897): 1667 Aschaffenburg. S. a. Mitrovich, Mirco: Deutsche Reisende 1963, S. 144
Kronprinz Ludwig von Bayern Brief an Friedrich Schlegel 20.9.1818 in: Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel S. 224
in: Aschaffenburger Geschichtsblätter 7 (1913) S. 41-44 (Albrecht Dürer, Alexander von Humboldt, Ludwig van Beethoven, August von Platen)



Aschaffenburg: Schönbusch:
Besucher: Reisebericht: s. a. August von Platen
in: Sayn-Wittgenstein, Franz zu: Der Main von den Quellen bis zur Mündung S. 387 – Schönbusch Klassizismus in Bayern S. 425 – Garten.
Schönbusch Architekt E. J. von Herigoyen in: Hermann Reidel 1982.
in: Christian C. L. Hirschfeld: Theorie der Gartenkunst.
s. a. Johann Heinrich Hefner-Alteneck



Aschaffenburg: Literaturmotiv:
s. a. Jakob Burckhardt, Ruth Schaumann, Leo Weismantel, Karl Julius Weber
Ludwig, H.: "Die Brautwerbung" 1914
Schaub, Fr.: "Geliebte kleine Stadt 1950
Lyrikmotiv: s. a. Friedrich von Matthison



Aschaffenburg: Literaturmotiv:
Eisenbahn: Rudolf von Ihering an Gerber: Bad Kissingen 7.8.54. Frankfurt Aschaffenburg Eisenbahn, Aschaffenburg Bad Kissingen, „von dort (Aschaffenburg) 12 Stunden in der Post, was dem Eisenbahnmenschen der Gegenwart schon als unerhörte Strapaze erscheint in: Ihering: Briefwechsel zwischen Ihering und Gerber S. 115
Schloss in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980 S. 9-



Aschaffenburg: Literaturmotiv:
Schloss Lyrikmotiv: in: Hoffmann, Dieter: In: "Vedute" 1969 S. 28
Schönbusch in: Sayn-Wittgenstein, Franz zu: "Main …" S. 397-
Klassizismus in Bayern S. 425 –
Schloss Lyrikmotiv: Hoffmann, Dieter: In: Veduten. 1969 S. 28
Aschaffenburg Schönbusch: Schaumann, Ruth: "Der Hirte in Schönen Busch" 1942 und 1949 (Garten)



Aschbach: (Schlüsselfeld):
Schloss in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 114 (1978), S. 197 -



Asien: Franken in der Fremde:
s. a. Brüder Schlagintweit
Merklein, Johann Jakob: Reise nach Ostasien Neudr. 1985, in: Bosls bayerische Biographie I, S. 522
Filchner, Wilhelm in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 289-
Saar, Johann Jakob in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 143- (1662 in Nürnberg erschienen)



Astronomie:
s. a. Simon Marius (Mayr), Johannes Regiomontanus, Johannes Schöner, Ernst Zinner. Nürnberg, Würzburg
in: Kulturdokumente
s. Die fränkische Sternkunde in 11. bis 16. Jahrhundert
s. Geschichte der Sternenkunde …
Instrumente in: Ernst Zinner: Deutsche und niederländische astronomische Instrumente 1979



Asulai, Chajim Joseph David:
(1724 - 1807) Jude Europareise 1755 u. a. Ansbach, Fürth, Baiersdorf, Forchheim, Buttenheim, Rezat, Bamberg, Ebelsbach, Knetzgau, Haßfurt, Schonungen, Schweinfurt, Niederwerrn, Geldersheim, Arnstein, Thüngen, Himmelstadt, Laudenbach, Zellingen, Leinach, Greußenheim, Höchberg, Heidingsfeld, Neubrunn, Wertheim, Fechenbach, Freudenberg, Miltenberg, Heubach, Klingenberg, Wörth, Wallstadt, Aschaffenburg in: Daxelmüller, Chr.: Jüdische Kultur Franken: S. 16 -17 Tagebuch



Atterbom, Per Daniel Amadeus:
„Aufzeichnungen über berühmte deutsche Männer“ 1867 (Bayreuth Jean Paul, Essen und Trinken, Wirtshaus, Albrecht Dürer, Eugène Beauharnais)
„Reisebilder aus dem romantischen Deutschland“ 1970, S. 116 – 126 (u. a. Hof, Bad Berneck, Bayreuth, Creußen, Nürnberg, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Eugène Beauharnais, Friedrich Rückert, ferner Bier)
Bayreuth 1817 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 180ff (Jean Paul)
Nürnberg 1817 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 113ff (u.. a. Pegnitz, Pegnitz-Schäfer, Creußen)



Atzelsberg: (Marloffstein):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, August von Platen



Auburtin, Victor: Besucher: Reisebericht:
„Kristalle und Kiesel“ 1930: 1924: Bamberg, Land und Leute, Ansbach, Rothenburg ob der Tauber, Würzburg
„Reise ins Frankenland“ 1924
Ansbach Literaturmotiv: „Von der Seite gesehen“ 57 rororo 244. S. 127-130
Bamberg 1924 Text in:. Krischker: Irdisches … S. 124ff
Bamberg 1924 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 195ff
Bamberg Texte in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 12 Verkehr, Straßenbahn, Kuhgespann, Bausünden, Kettenbrücke, S. 26 Gedicht "Priester ..., sie tragen alte Bücher, die sie der Bibliothek entliehen haben"



Auburtin, Victor: Besucher: Reisebericht:
Bayreuth Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 91ff (Jean Paul)
Würzburg 1924 in: Kleinod du in Frankenlanden: Begegnungen mit Würzburg in Aussprüchen deutscher und fremder Dichter und Reisenden. - Würzburg 1952 S.34
Dreißigjähriger Krieg in: „Federleichtes“ S. 49 - 53 Franken „Bauernschädel“



Auerbach, Berthold:
Kulmbach Bier „Bierbrauer von Kulmbach“ 1858 s. a. Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 59
Fürth in: Berthold Auerbach „Neues Leben“ und „Frau Professorin“ in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 29-
Fürth in: Schwammberger, Adolf: Fürth S. 29-30



Aufseß: (Familie)
in: Unbekanntes Bayern Bd. 5 S. 135 –
Oberaufseß: Berühmte Einwohner: s. a. Hans Max von Aufseß



Aufseß, Hans von:
Aufseß, Hans Max von: Die Vielfalt Frankens: S. 49-
Aufseß, Hans Max von: Des Reiches erster Konservator 1971
in: Kreiner, Artur "Bayern" 128 -
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz 44-
"unser Verwandter; interessant, aber er stinkt" (wohl Massenbach Tagebuch)



Aufseß: (Unteraufseß):
s. a. Wilhelm Löhe
Ansicht Lithographie Käppel 1850
Besucher: Reisebericht: s. a. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Burg Aufseß, Hans Max von: Fränkische Impressionen S. 120–
Burg Aufseß, Hans Max von: Frankens offene Türen S. 9-



Aufseß: (Unteraufseß):
Umgebung Lyrikmotiv: s. a. Elmar Engert
Juden in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 121 (1985) S. 117-
Judenfriedhof in: Hollfelder Blätter 5 (1980), 3
Nationalsozialismus in: Bayern in der NS-Zeit 1 (1977): Landkreis Ebermannstadt



Aufseß: (Unteraufseß):
Literaturmotiv: s. a. Stefan Andres
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
in: Der Bamberger Dichterkreis S. 86
Schmied in: Hollfelder Blätter 3 (1978), 1



Aufseßtal:
s. Aufseß, Hans Werner von: Das Aufseßtal : Geschichte und Landschaft. - Forchheim 1950
in: Hollfelder Blätter 9 (1984), H. 3. S. 47-. H. 4. S. 67-



Ausland: s. a. Fremde



Australien:
Reisebeschreibungen s. a. Christoph Jakob Trew (Bibliothek)
Lyrik in: Nürnberg: Literatur



Auswanderer:
s. a. Bamberg



Auto:
s. a. Eugen Diesel, Erich Kästner, (Hans Stuck), Nikolaus Trutz. Bamberg, Ellerbergrennen, Würgauer Bergrennen, Bayreuth (Auto)
in: Schäfer, Oda "Auch wenn du träumst"
Scherr-Thoss: Die deutsche Automobilindustrie 1974 (u. a. Rennen)
„Horch“ in: Technik S. 447
„AUDI“ in: V. Nekrassow: Zu beiden Seiten der Mauer 1980, S. 138-139



Autobahn:
s. a. Feucht. (Garry Hogg)



Autobiographie:
Jessen, Jens: Bibliographie der Autobiographie. 1.2.



Automaten:
s. a. E. T. A. Hoffmann, Johannes Regiomontanus. Nürnberg
in: Bibliographie der Kunst in Bayern. Bd. 4 Nr. 1010ff (u. a. Uhren)
in: ?Doppelmayr: "Historische Nachrichten ..." 1730 (87 Johannes Regiomontanus, S. 117 Nürnberg, S. 151- Triumphzug Kaiser Maximilians, S. 182ff Athanasius Kircher Professor in Würzburg, S. 188 und 215 Martin Löhner Nürnberger Brunnenbaumeister, S. 190- Caspar Schott, S. 206 Hautsch (Fliegen!), Neuessing S. 233, Jean Paul S. 252.276, Nürnberg S. 256, Bayreuth S. 257, Regensburg S. 262)



Aviano, Marco d':
in: Monumentum Bambergense S.453 -



Ayrer, Jakob:
„Jahn Pansers Lied“ Lyrik in: Fränkisches Hausbuch S. 234 -
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken. S. 10
in: Bamberg heute 1982/2/ S. 59-
„Bamberger Reimchronik“ 1938
„Bamberger Reimchronik“ Lyrikmotiv Auszug Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 17f
Bamberg Texte in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 8 Lage, Regnitz, S. 76 Süßholz




Negative Stimmen



Aberglaube: Zitat:
„Astrologie: Aberglaube aus zweiter Hand“ (Theodor W. Adorno).



Aberglaube: Fichtelgebirge:
„Es gibt auch … Zaubermittel, um Böses abzuwenden oder das Zukünftige zu erfahren. Wer in den zwölf Nächten auf einem Kreuzweg lauert, sieht die Bilder dessen, was das nächste Jahr bringen soll, in Nebelgestalt vorüberziehen. Will man wissen, ob man binnen eines Jahres dem Tod verfallen sei, so geht man in der Christnacht vors Haus und wirft seinen Schuh hinter sich; zeigt die Spitze zur Tür, so ist der Tod unvermeidlich“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 24).



Aberglaube: Hollfeld: (Umgebung):
„Kurz vor der ersten Station Hohlfeld kömmt man an die bambergische Grenze, und die vielen am Wege stehenden Bildsäulen und Heiligenstöcke geben sogleich zu erkennen, dass man sich auf katholischem Grund und Boden befinde. Auch fand ich in den hiesigen Dörfern fast an allen Haus- und Stubentüren drei Kreuze nebst den drei Buchstaben C. M. B. mit Kreide geschrieben. Die Absicht dieser Hieroglyphen konnt’ ich eher erraten als ihre Bedeutung, nach der ich mich erst erkundigen musste. Sie bedeuten die Namen der Heiligen Drei Könige, und der gemeine und vornehme Pöbel hält sie für einen Talisman wider die Zauberei“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 123).



Aberglaube: Rhön:
„Wenn sie eine auswärtige Kuh kaufen, so drehen sie solche an der Grenze dreimal um, damit sie die Heimat vergesse. Geweihte Dinge haben noch hohe Wirkungskraft, und dem Vieh, das nicht fressen will, dreht der Rhöner dreimal im Maul herum – was? Den Kirchenschlüssel!“ (Karl Julius Weber).



Ablass: Bamberg: Dom:
„… gleich bei dem Eingang in die Kirche erblickte ich eine gedruckte Tafel, die an der Wand hing und die ich nicht ohne Verdruss lesen konnte. Sie verspricht allen denen, die vor den 7 Altären dieser Kirche reumütig um Einigkeit der Fürsten und um Ausreutung der Ketzereien bitten würden, einen vollkommnen ebenso giltigen Ablass, als wenn sie vor den 7 Altären der Peterkirche zu Rom gebetet hätten“ (1784 Will, Georg Andreas: Briefe über eine Reise nach Sachsen, S. 188f).



Abtswind: Geiselwind:
"In Abtswind und Geiselwind
viel Huren und Hexen sind."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 151)



Adel:
„Die vornehme Abkunft ist ein eisernes Privilegium, alles, was man tut, auf die Rechnung der Größe seiner Vorfahren geschrieben zu sehen, ein Mantel, die abscheulichen Blößen zu bedecken, eine eherne Rinde, das Gehirn des Besitzers vor Dieben zu sichern und eine wohlgeschliffene Brille für blöde Augen“ (Christian August Vulpius).



Adel: Bamberg:
„In Bamberg selbst herrscht in Gesellschaften, zumal in adelichen, ein kleinstädtischer steifer Ton und man sieht so viel bigotte P. Josts-Physiognomien um sich herumwandeln, dass man zu Zeit wünscht, die Stadt im Rücken zu haben. Die wenigen aufgeklärten Männer, die es hier mitunter auch in Klöstern gibt, seufzen unter dem Druck des Pfaffendespotismus, und dürfen ihr Licht nicht leuchten lassen“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 10f).



Adel: Bayreuth:
„Nur ist zu bedauern, dass ein unartiger, sich auf eitle Vorurteile gründender Stolz den Adel- und Mittelstand von einander noch getrennt hält. Anstatt dass beide Teile mit gleichem Schritte einander zur edlen Vereinigung, ohne die der Wohlstand eines Staates doch nicht fortdauern kann, entgegenkommen sollten entfernen sie sich, dieser mit noch weiteren Schritten als jener von einander … Hierin ist Bayreuth also gegen viele andere Städte Deutschlands noch sehr zurück, und – wird es, wie ich fürchte, auch lange noch bleiben“ (Johann Christoph Ernst von Reiche 1795 in: Piontek: Bayreuth S. 68f und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 159).



Adel: Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Endlich erreichte ich Hof, die erste Stadt auf Bayreuther Gebiet … Herr von Reitzenstein beglückwünschte mich im Auftrag des Markgrafen zu meiner Ankunft in seinem Lande. Dann musste ich eine lange Ansprache von Seiten des Adels über mich ergehen lassen … Ich sah deren ungefähr dreißig, wovon die meisten Reitzenstein hießen. Sie sahen alle aus wie der Knecht Ruprecht; statt der Perücken ließen sie ihre Haare tief ins Gesicht hinein fallen, und Läuse von ebenso alter Herkunft wie sie selbst hatten in diesen Strähnen seit undenklichen Zeiten ihren Wohnsitz aufgeschlagen; ihre sonderbaren Figuren waren mit Gewändern behangen, deren Alter hinter dem der Läuse nicht zurückstand … Ihre groben Manieren standen mit ihrem Äußeren vollkommen im Einklang; man hätte sie für Bauernlümmel halten können. Zum Übermaß waren die meisten auch noch dazu krätzig … Endlich machte ich mich von dieser Arche Noah los und ging zu Tische, woselbst die Spitzen des Adels als Geladene erschienen. Ich wählte verschiedene unverfängliche Themen, um diese Stockfische zum Reden zu bringen, doch ein Ja oder Nein war alles, was ich erzielte … Ich … wollte schier einschlafen vor Langeweile, als man mir im Auftrag des Herrn von Voigt meldete, dass ich mit einem großen Glase die Gesundheit des Markgrafen zuerst ausbringen müsse. Man reichte mir ein so umfängliches Trinkgeschirr, dass ich meinen Kopf hätte hineinstecken können … Ich war erschöpft von all den Komplimenten und sah mich plötzlich in der Gesellschaft von vierunddreißig Betrunkenen, die sich kaum aufrecht halten konnten. Hundemüde und namenlos angewidert von all diesen gräulichen Gesichtern erhob ich mich und zog mich, von diesem ersten Auftreten sehr wenig erbaut, endlich zurück“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 289ff).



Altdorf: Stadtpfarrkirche:
„Die Stadtpfarrkirche in Altdorf ist mittelalterlichen Ursprungs, aber das gescheite achtzehnte Jahrhundert hat ihrer gotischen Unvernunft gesteuert mit den unendlich langen und unendlich langweiligen oben abgerundeten Fenstern“ (1933 Bergengruen, Werner: Deutsche Reise, S. 153).



Alter:
„Nun schreib’ ich 75,
Das ist ein böses Alter.
Wer will es mir verwehren,
Die Zahlen umzukehren,
Zu lesen 57?
Das ist ein gutes Alter.
Wer darf es hintertreiben?
Will 75 schreiben,
Und 57 bleiben.“
(in: Rückert, Friedrich, S. 143).



Amorbach:
„Die weitläufigen Abteigebäude sind mit Kanzlei- und Beamtenwohnungen besetzt, und die berühmte Abteikirche selbst ist als Eigentum des protestantischen Hauses Leiningen dem katholischen Kult entzogen. Deshalb wirkt sie leider, obwohl sie eine der vollkommensten Rokokokirchen Deutschlands ist, als sei der liebe Gott aus ihr entflohen“ (1933 Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 104).



Amorbach:
"Wer durch Amorbach geht ohne Geläut,
durch Weilbach ohne beschreit,
durch Miltenberg ohne gezopft,
durch Breitendiel ohne geropft,
durch Eichenbühl ohne geschlagen,
der kann in Neunkirchen von Glück sagen."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 152)



Ansbach:
„Wenn man sich in Anspach über den unerträglichen Gestank der Küh- und einiger anderer Gassen der Vorstädte, über die faule Ausdünstung des Stadtgrabens, der die schönste und breiteste und mit ihrer alten einfachen Allee zu einem angenehmen nächtlichen Spaziergang geschaffene Straße verderbte, nun aber fast schon zur Hälfte zugemauert ist, und über den üblen Geruch der trägen und seichten Rezat, der sich auch über einen Teil des Hofgartens ausbreitet, beklaget: so ist man in Bayreuth von diesen Übeln fast ganz befreit“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 108f).



Ansbach:
„Nicht bloß im Winkel Altstadt, genannt Langweile, herrscht jetzt Langeweile, und die noch vorhandenen Merkwürdigkeiten sind nicht merkwürdiger als die so genannten Wahrzeichen der Stadt“ (Karl Julius Weber).



Ansbach:
„Ein schüchterner Jüngling in Ansbach
Lief brav einer dummen Gans nach.
Längst wär er ihr Gatte! –
Doch Heil ihm, er hatte
Den Mut nicht, dass er sie ansprach“
(Roth, Eugen: Ein Glücksfall).



Ansbach:
„… Nach Ansbach fährt man nicht,
Ansbach widerfährt einem.
… Schrecklich bieder
all die Bürger. Kein Gehetzter
geistert durch der Einkaufszone
grellen Frohsinn. Keine Trauer
lähmt die Kreglen. Kein Geheimnis
stört die Trinität der Dumpfen:
Friede Freude Eierkuchen …“
(Gernhardt, Robert: Ein Gespräch im Hotel ‚Schwarzer Bock’, Ansbach 1993 in: Gedichte 1954 – 1997 Verm. Neuausg. 1999, S. 359, 361f).



Ansbach:
"O Onolzbach, o Onolzbach,
fängst an mit O, hörst auf mit ach.
Ein Turm ohne Dach, sieben Schlot' auf einem Dach,
ohne Wasser ein Bach und eine Mühle ohne Bach,
das sind die Wahrzeichen von Ansbach."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 12)



Ansbach: Bevölkerung:
„An einigen Fenstern sind außen schiefe Spiegel angebracht. Das ist sehr bequem, die Frau Hofsekretärin braucht sich nicht zum Fenster hinauszulehnen, sie kann vom Nähtisch aus sehen, wie die Frau Hofrechnungsrätin durch die Straße nach dem Schlosse zu geht. Was hat die denn eigentlich jetzt im Schloss zu suchen? Sie trägt ihr Pflaumenfarbenes und hat sich frisieren lassen. Natürlich will sie wieder zu der Frau Oberhofmeisterin, um sich Liebkind zu machen, die Pute“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 19).



Ansbach: Gumbertuskirche:
„Die gotischen Türme der Gumpertuskirche dienen ihr zur besonderen Zierde; dennoch haben diese Türme nichts Erhabenes, nichts, was ihnen erlaubte, sich mit den Domen Würzburg und Bamberg in Parallele zu stellen; sie sind vielmehr niedrig, gedrückt, nachgemacht und scheinen neueren Ursprungs, und zwar aus einer Zeit, welche die Erhabenheit des reinen gotischen Stils nicht verstand“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 133).



Ansbach: (Umgebung):
„Zwischen Nürnberg und Anspach ist das Land ganz sandig. Das kleine Fürstentum Anspach hat an natürlichen Gütern wenig Vorzügliches. Es hat keinen Wein und nur die Früchte, welche der tiefe Sandboden erlaubt. Die Einwohner scheinen auch in schlechten Umständen zu sein. Die Tannenwälder nehmen den größten Platz ein, und die meisten Dörfer sind aus armseligen Hütten, mit Holz gedeckt, zusammengesetzt“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 29).



Ansbach: (Umgebung): Würzburg: (Umgebung):
„Ich begab mich an einem Tag von Würzburg nach Ansbach … Ich kam durch zwei oder drei Städte, die nicht verdienen, dass man sie nennt“ (1729? Pöllnitz in: Eichhorn, Ernst: Ars Franconiae 1989, S. 95).



Ansbach:: (Markgrafschaft):
„Es schien, als seien alle Teufel der Hölle wider mich los. Der Markgraf von Ansbach verlegte sich auch darauf, mich zu verfolgen. Er war ein sehr schlecht erzogener junger Prinz, der mit meiner Schwester wie Hund und Katze lebte und sie fortwährend malträtierte. Es geschah nicht immer ohne Anlass. Sein Hof war nur aus boshaften Intriganten zusammengesetzt, die ihn wider den Bayreuther Hof aufhetzten“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 271).



Ansbach:: (Markgrafschaft):
„Ich habe meine Ansbacher Schwester … gesehen. Gottlob kommt sie mit ihrem Markgrafen sehr gut aus, aber ihr Hof ist der boshafteste und ränkesüchtigste von der Welt. Man hat alles Mögliche getan, um sie mit mir zu entzweien, aber es ist nicht gelungen“ (1735 Wilhelmine von Bayreuth in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 300).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Der jetzige Fürst, der letzte Sprosse seines Hauses, der auch keine neuen Zweige mehr verspricht, ist ein sehr artiger und liebenswürdiger Mann … Seine Bauern sind etwas missvergnügt über ihn, weil er ihre Söhne den Engländern verkauft hat. Es hat auch unter den Truppen selbst, die nach Amerika mussten, einige ziemlich lebhafte Gärungen abgesetzt. Er scheint, das Land so gut als möglich benutzen zu wollen, weil es nach seinem Tode in fremde Hände fällt“ (Johann Kaspar Riesbeck 1780 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 118).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Der vorige Markgraf, einer der deutschen Menschenhändler, war ein erbärmlicher Schwachkopf, dessen vorzüglichste Beschäftigung ein Jagdjournal ausmachte, welches er regelmäßig an den König von Neapel schickte. Er hielt sich aber dennoch immer kluge Maitressen, unter welchen die letzte, die bekannte Lady Craven, den armen Geldling zum Regierungsabtritt an Preußen und zu einer Heirat zu beschwätzen wusste. Solche erbärmliche Marionettenkönige, die das Spiel einer Metze sind, regieren Land und Leute. Man vermutet aus vielen wahrscheinlichen Gründen, dass die Lady den Tod ihres Gemahls und der Markgräfin von Anspach zu beschleunigen gewusst hat“ (1795 Rebmann: Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 20f).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Vielleicht das beste Erbe der deutschen Kleinstaaterei leidigen Angedenkens sind die vielen schmucken Städte in allen Gauen unseres Vaterlandes … Fast immer mit dem Schweiß, oft mit dem Blute der geplagten Untertanen wurden freilich diese Dinge bezahlt, und um sich ihrer zu freuen, muss man die erbarmungslose Steuerwirtschaft des achtzehnten Jahrhunderts, den Soldatenhandel mit England und was der allerhöchsten Erpressungen mehr gewesen, zu vergessen suchen“ (Otto Gumprecht 1872 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 242).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Seine Durchlaucht, Karl Wilhelm Friedrich, Markgraf von Brandenburg, Preußen, auch Ansbach und Bayreuth, Schwager und Feind Friedrichs II., und eifrig beteiligt an allen Aktionen der Zeit. Sein Bildnis, eine wundervoll schöne Bronzebüste, steht auf dem Brunnen am Markt; er trägt einen sehr langen Haarbeutel und hat ein komisches Mopsgesicht; aber es war nicht gut Kirschen essen mit ihm. Seine Frau, Friederike Luise, Friedrichs Schwester, hat es erfahren müssen, die schweigend zwischen diesen beiden bösen Männer stand“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 19).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft): Markgraf Alexander:
„… als Friedrich Christian am 20. Januar 1769 starb, fiel Bayreuth an die andere brandenburgische Linie, die in Ansbach das untergebirgische Fürstentum beherrschte. Markgraf Alexander tat manche löbliche Einrichtung – er legte die ersten Kunststraßen im Land an – aber dafür verkaufte er auch seine Landeskinder den Engländern als Söldlinge für den nordamerikanischen Krieg (1777) und verprasste den Ertrag auf fernen Reisen. Bei der fürchterlichen Hungersnot der Jahre 1770 – 72 und bei der Seuche, die jener folgte, spürte man nicht sehr viel vom getreuen Walten eines echten Landesvaters. Darum konnte es die Bayreuther wohl nicht sehr schmerzen, als Alexander seine beiden Fürstentümer am 2. Dezember 1791 an Preußen abtrat“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 78f).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft): Markgraf Alexander
„Es gab in der Zeit zwischen dem Siebenjährigen und dem bayerischen Erbfolge- oder Kartoffelkrieg einen souveränen deutschen Herrn, der nach einer etwa zwanzigjährigen Regierung die nicht eben geringe, aber immerhin noch erträgliche Schuldenlast, die er von seinem Vorfahr übernommen, derart in die Höhe gebracht hatte (während sonst alles jämmerlich bergab ging), dass ihm schließlich kein ruhiger Tag und keine freundliche Stunde mehr beschieden war.
Dieser unglückselige Fürst war der Markgraf Alexander von Ansbach und Bayreuth, aus uraltem Geschlecht, wie man weiß, in der Blüte des Mannesalters, stattlich, gesund, in kinderloser Ehe vermählt mit einer Coburgerin, einem beklagenswerten Weib nebenbei, und Geliebter der ebenso großartigen als kostspieligen Damen Lady Craven und Mademoiselle Hyppolite Clairon“ (Wassermann, Jakob: Sturreganz).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft): Markgraf Alexander: Craven, Lady:
„Der Markgraf blickte immer erschrockener und finsterer. Lady Craven näherte sich ihm, schmiegte den Kopf an seinen Arm und sah lächelnd zu ihm empor. ‚Nachtgedanken’, flüsterte sie, ‚Nadelstiche aus bösen Träumen. Lassen Sie uns die Dinge in Ruhe erwägen. Sie haben Untertanen verkauft, das war vielleicht der Rat eines Nichtswürdigen, wir werden über ihn noch sprechen. Weshalb gehen Sie nicht einen Schritt weiter: verkaufen sie doch das ganze Land, wie es steht und läuft. Das ist der Rat einer Freundin. Die Markgräfin, so versichert der Leibarzt, hat nur noch ein halbes Jahr zu leben, dann ist es Zeit, diesen Mühlstein vom Halse zu streifen. Bieten Sie es feil. Überlassen Sie es dem, der die meisten Dukaten bietet. Es wird ein hitziger Wettbewerb, glauben Sie mir. Der Vorteil liegt auf der Hand. Sie tauschen ein glückseliges Alter für ein betrübtes ein, und ich, ich würde mein jubelndstes Lied in die Luft schmettern.’“ (Wassermann, Jakob: Sturreganz).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft): Craven, Lady:
„Alexander zog 1792 mit seiner Lady Craven, in die ich mich wahrlich nicht hätte verlieben können, nach England … Er tat manches für Landeskultur … usw., nur mit Klagen über die Jagd und die damalige Menschenquälerei in ihrem Gefolge durfte man ihm nicht kommen. … so nannte das Volk die Lady Craven, die lange keine Clairon war, die ‚teuerste Mätresse’, sie, deren Ehemann öffentlich erklärt hatte: ‚She is not worth a half penny!’“ (Karl Julius Weber).



Ansbach-Bayreuth:: (Markgrafschaft): Craven, Lady:
„Nach dem Urteil der Frankenfrauenliebhaber, die ihre Pappenheimerinnen zwischen Eichstätt und Wunsiedel kannten, gebührt der Kranz den Frauen aus Ansbach. In dieser wild und rokokosmart gelenkten Markgrafenresidenz hatte nicht nur amphitryonheimlich der Hof gewirkt, sondern auch das Vor- und Nachbild der Demoiselle Clairon. Markgraf Alexander, ein Neffe des großen Friedrich, holte sich die stürmische Französin als Mätresse auf sein Märchenschloss. Dort blieb sie siebzehn Jahre als seine ,Bonne maman’. Fast selbstlos unterrichtete diese westfränkische Landesmutter die stumpfsinnig vor sich hinstrickende Markgräfin über die Kaprizen der Männer und erzog den lehmklobigen Landadel zu leidlicher Manierlichkeit. Vertrieben von Lady Craven schied sie von den Ansbachern, die sie bald danach zurücksehnten. Doch verblieb ihnen die beflügelnde Mätresse in Gestalt des zwiegespaltenen Milchbrötchens ‚Clairons-Weck’, das ‚an denjenigen Körperteil erinnerte, der dem Fürsten besonders teuer war’. Im Kleinbürgervolk pflanzte sich jenes Kleinod der Kunst- und Pornographiegeschichte des Backwerks als argloses „Klärungs-Weckla’ fort“ (1971 Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 94f).



Apotheker: Zitate:
"Apotheker sind bemüht, ihr kaufmännisches Talent hinter ihrer wissenschaftlichen Vorbildung zu verbergen" (Sigmund Graff).



Architektur: Zitate:
"Jeder Städtebewohner weiß, dass die Architektur, im Gegensatz zur Poesie, eine terroristische Kunst ist" (Hans Magnus Enzensberger).
"Die größten Städte und Genies sind unregelmäßig gebauet, voll Sackgassen und Paläste" (Jean Paul).



Architektur: Bamberg:
(Bamberg ist) „an Gebäuwen zimblich schlecht“ (1632 Zeiller, Martin: Teutsches Reyßbuch durch Hoch und Nider Teutschland).



Architektur: Bamberg:
„Die meisten Häuser sind von Stein und viel derselben, selbst das Rathaus, von außen mit geschmacklosen Malereien, welche geistliche und weltliche Geschichten vorstellen, verunstaltet“ (ca. 1780 in: Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 127).



Architektur: Bamberg:
„Die Bauart der Stadt ist sehr ungleich. Die zum Dom gehörigen in der Gegend der Burg stehenden Gebäude sind sehr massiv, in großem und starkem Stil gebaut. Einen empörenden Eindruck machen die ungeheuren eisernen Stäbe, womit alle Fenster vergittert sind. Man kann sich des Gedankens an eine weitläufige Bastille nicht erwehren“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 67f)



Architektur: Bamberg:
„Der Stolz der Bischöfe, welcher eine Menge prächtiger Klöster und Kirchen schuf, rief einen grandiosen, obwohl im Ganzen geschmacklosen Stil in der Architektur hervor …“ (1821 Carus, Carl Gustav: Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten Bd. 1. 1966).



Architektur: Bamberg:
„… wenn man die heutigen Bamberger Architekten, die als Welt- und Lebensverschmutzer natürlich nicht weniger trostlos sind als überall, etwas mehr an die Kette legen könnte, dürfte das andere – diese aus einem Jahrtausend zusammengekommene Gesamtschönheit – noch lange zu erhalten sein … Auch die so herrlich gewachsene Bamberger Altstadt ist nicht mehr nur noch alt: Überall sind die, vom Denkmalschutz leider nicht undurchkreuzbar gehüteten, Straßen-Ensembles von frechen Schachtel-Grimassen aufgesprengt, auf denen die hässlichen Namen von Banken, Versicherungen und Kaufhäusern stehen, Institutionen also, die ohnehin unter die Erde gehörten“ (Hans Wollschläger 1987 in: Krischker: Bei Gott … S. 228).



Architektur: Bamberg:
„Da irritiert die glotzäugige Schaufenstergalerie eines Kaufhauses, dort die langweilen Fassaden der fünfziger Jahre, können postmoderne Versuche mit Glas und Beton nicht überzeugen. Der heftigste Zorn galt noch vor kurzem einem Studentenwohnheim am Unteren Kaulberg“ (Renate Schostack 1987 in: Krischker: Irdisches … S. 139).



Architektur: Bamberg:
„Doch muss schon gesagt werden, dass dieser Teil, der größere Teil, der Stadt Bamberg, dem Freunde des Altertums kein Vergnügen macht; zu viel ist gesündigt worden in jener Zeit, da aberwitzige Leute die Behauptung aufstellten, auch die Gegenwart habe, wie das Mittelalter, ein Recht, ihre eigenen Häuser zu bauen. Die Gegenwart hat in einer Stadt wie Bamberg überhaupt kein Recht; sie hat den Mund zu halten und sich zu schämen“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 12 und in: Krischker: Irdisches S. 126).



Architektur: Bamberg:
„… sieben Fußgängerminuten stadteinwärts, auf der Insel zwischen den Regnitzarmen, röhrt, qualmt, scheppert die Neuzeit mächtig durch steinerne Kulissen, die wie Fremdkörper, wie geistesabwesend im Verkehr stehen. Mit tot glotzenden Thermopanscheibenaugen hat sich manche alte Fassade gegen den Lärm immunisiert, aber damit auch sich selbst entfremdet. Man mag solche Anpassungsvorgänge notwenig, sogar ehrlich finden. Unübersehbar bleiben ihre Halbheit und Hässlichkeit, der Mischmasch aus Funktionalität und einer stehen gelassenen Oberflächen- und Restschönheit“ (Reinhard Baumgart o. J. in: Krischker: Irdisches … S. 149).



Architektur: Bamberg: Universität:
„Doch am Rande der Stadt, wo die zeitgemäßeren Wissenschaften hausen, da sieht es auch zeitgemäß öde aus, spröde bis hässlich. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sind untergebracht in einem Gebäude, das zwischen Wohnblocks und Tankstellen liegt und zwischen ihnen kaum auffällt. Das könnte auch die Bezirksverwaltung der Allgemeinen Ortskrankenkasse sein oder eine der freudloseren Oberschulen“ (Reinhard Baumgart o. J. in: Krischker: Irdisches … S. 165f).



Architektur: Bayreuth:
„Ansehnliche, ja prächtige Gebäude erscheinen nicht selten und dennoch macht Baireuth in seiner Gesamtheit, von ferne gesehen, keinen besonders großartigen Eindruck. Die Häusermassen liegen allzu sehr vereinzelt, und wenn auch ein geschickter Zeichner ein hübsches Landschaftsbild daraus formieren kann, so wird eine totale Stadtansicht doch nie den ganzen Reiz der Natur wiedergeben können“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 68).



Architektur: Bayreuth:
„Die Bauart der meisten Gebäude legt ein Zeugnis ab für den Geschmack der Zopfperiode, in der Bayreuth seine jetzige Ausdehnung erhielt; nur verhältnismäßig wenige sind aus der neuesten Zeit, welche die Einheit des Stils gern dem Behaglichen und Heiteren opfert. Die kirchlichen Gebäude sind von keiner vorzüglichen Wichtigkeit für den Freund der Baukunst“ (Ludwig Braunfels 1847 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 236).



Architektur: Bayreuth:
„… gegenüber, jenseits der Straße, lag ein neues Regierungsgebäude, das sich im Stil an das Schloss anlehnte und doch nur ein Schulbeispiel war, was ein Beamtenhirn hervorbringt, das stilgerecht sein will“ (Otto Flake 1915 in: Piontek: Bayreuth S. 147 und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 324).



Architektur: Bayreuth:
„Das Neue Schloss wirkt unmonumental und zusammengestoppelt, das Reiterdenkmal davor lächerlich, der Schlossgarten mit seinem ‚Grand Canal’ bescheiden, besser sind die Stallgebäude, am besten das Opernhaus, innen von Bibiena. Trotz verblassten Glanzes und anfechtbarer Materialien ist es ein Raum, der auf das Lebendigste wiedergibt, worauf es den Erbauern, also im Wesentlichen der Markgräfin Wilhelmine, ankam: ein prunkhafter Rahmen, in dem man die Enge der Verhältnisse und die relative Dürre des Daseins vergaß“ (1938? Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 82).



Architektur: Erlangen:
„Sonst finde ich Neu-Erlangen äußerlich bei weitem so schön nicht als es in vielen Beschreibungen gemacht wird. Die Häuser sind zwar recht gut, auch die so ich gesehen habe inwendig ziemlich bequem, und viele von Bruchsteinen gebauet. Aber teils hat fast kein Haus eine zierliche Facciate; teils sind alle meistens nur von zwei Geschoß und von gleicher Höhe, außer einigen Eckhäusern, welche drei Geschoß haben. Diese Einförmigkeit ermüdet und macht, dass die nicht sehr hohen Häuser noch niedriger scheinen. Bamberg ist nicht so regular gebauet, aber sowohl an Größe als an Ansehnlichkeit und Mannigfaltigkeit der Häuser weit vorzuziehen“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 163).



Architektur: Erlangen:
„Bürgerlich, behäbig, regelmäßig, voll einförmiger, französischer Mansardenhäuser, eine sehr erschaffene Stadt, so rechtfertigt Erlangen den zitierten Titel. Es ist beherrscht vom so genannten Markgrafenstil, der sich als puritanisch-nüchterne Auszweigung des Barock kennzeichnet und selbst im Prunkbau des Residenzschlosses keinen Überschwang zulässt. Das Sonderbare ist die Ähnlichkeit zwischen Erlangen und Bayreuth; man erlebt ja auch, dass ein bildschönes Mädchen einem keineswegs berückenden Bruder überraschend ähnlich sehen kann. Auch in Bayreuth regiert der Markgrafenstil, nur ist es ihm nicht gelungen, sein Element der Langweiligkeit in die spritzig berauschende Stadt zu schmuggeln“ (1933 Bergengruen, Werner: Deutsche Reise, S. 156).



Architektur: Fürth:
„Rund um ein bedeutungsloses klassizistisches Rathaus und das verachtungswürdige neobarocke Stadttheater nistet und nestelt eine augenscheinlich unbezähmbare fiebrige Bereitschaft zum Bauen und Herumsauen. Ins urbane Zentrum stopfte man 1985 das ‚City-Center’, Schandtat höheren Grades und Zeugnis der Hirnerweichung und weiter fortschreitenden Kopfzersetzung“ (Jürgen Roth: Kartoffel mit Karies in: Roth 2. 1999, S. 72).



Architektur: Kulmbach:
„Die Stadt hat nicht nur kein Bedürfnis zu vertuschen, wegzuleugnen, abzureißen, zu verstecken – wie es alle anderen Städte tun -, was es an Hässlichkeiten besitzt. Nein, ganz im Gegenteil, es zeigt genauso offen, frei und lustig, wie mein kleiner Gasthof, auch alle seine Hässlichkeiten, Absonderlichkeiten und Absurditäten. Mein kleiner Gasthof zeigt, zum Beispiel, Fliegenfänger an den Armen des Gekreuzigten; und Kulmbach zeigt, zum Beispiel, einen Fabrikschornstein von 1900 nahe dem Rokokorathaus von 1752. Die Stadt toleriert, dass es ein Jahrhundert gab, das neunzehnte, in dem, vorwiegend, ganz hässlich gebaut wurde“ (Langewiesche, Marianne: Jura-Impressionen 1971, S. 56).



Architektur: Nürnberg:
„Schade nur, dass man überall keinen Geschmack, oder vielmehr einen sehr widernatürlichen Geschmack erblickt. Die Häuser sind größtenteils gelb und grün oder rot angestrichen, an den Bassins stehen bunte, hässliche Figuren, kurz man begreift hier, was Lavater unter dem Ausdruck: vernürnbergern, andeuten wollte“ (1795 Rebmann: Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 17).



Architektur: Nürnberg:
„Die Stadt hat wegen de vielen schwarzen, mit gotischem Prunk an Bildern und Zierraten reich überladenen Kirchen, wegen der alten, ganz von Quadern gebauten, festen Häuser, die häufig mit Figuren von Menschen und Tieren bemalt, und auch sehr alten Basreliefs in Stein geziert sind, ein antikes, abenteuerliches Ansehen. Aber sowohl aus- als inwendig, scheinen mir doch fas alle Häuser keine Spur von modernem Geschmack zu haben. Keine einzige neumodische Fassade. Die Haustür ist oft klein und schwarz, und fast immer verschlossen. Man klingelt, sie springt auf; man geht durch dunkle Winkel eine schlechte Treppe hinauf …“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 499).



Architektur: Nürnberg:
„Die Stadt macht einen sehr widrigen Eindruck, selbst bei schönem Wetter; die Häuser sind alle so ineinander und durcheinander gebaut, dass das Ganze einem unordentlichen Steinklumpen gleicht. Ein Spaziergang durch die Stadt ist mit körperlicher und geistiger Beschwerde verbunden, denn man hat unaufhörlich den Anblick der abscheulichsten Häuser mit vierfachen Galerien, mit großen Figuren in Erz und Stein geschmückt, mit den abscheulichsten Malereien geziert und mit Erkern versehen, an denen das Schnitzwerk bis zur Üppigkeit angebracht ist“ (1796 F. Ph. Wilmsen in Fürst, S. 89 und in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 218).



Architektur: Nürnberg:
„Die Stadt … ist nach alter Art krumm und schief gebaut, und meistens mit eignen Gassen. Alle Häuser, auch die neuen, haben etwas Schwerfälliges und beleidigen durch die Erker und vielen Schnörkel das Auge. In den lebhaften Gegenden der Stadt sind sie meistens auch zu fünf Stock hinaufgebaut. Dagegen findet man nach den östlichen und südlichen Mauern hinaus ganz erbärmliche Hütten und Schmutzwinkel und öde und menschenleere Plätze … Die öffentlichen Plätze sind für so eine Stadt meistens arm und enge, und die besten Gebäude zu sehr umbaut“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 88).



Architektur: Nürnberg:
„Natürlich darf man sich bei alledem nicht daran stoßen, dass die Straßen zum großen Teil etwas bizarr sind, dass die Häuser die Giebel gewöhnlich zur Straße wenden (doch gilt diese Regel bei weitem nicht allgemein), und ähnliches mehr, was gegen die Ordnung unserer neuen Städte verstößt“ (1817 Atterbom, Per Daniel Amadeus: Reisebilder, S. 132).



Architektur: Nürnberg:
„Von innen ist die Stadt vorherrschend altertümlich, Paläste habe ich keine bemerkt, und die Straßen können infolge der Unregelmäßigkeit der alten Bauweise, und da die Stadt auf mehreren Hügeln liegt, mit den Straßen anderer Städte nicht verglichen werden …“ (1839? Castelli, Ignaz Franz: Memoiren meines Lebens. Bd. 2. 1914, S. 205).



Architektur: Nürnberg:
„… sind einmal die alten Bürgerhäuser durch moderne Mietswohnungen ersetzt – leider bemühen sich ja nur wenige Architekten, sich dem Charakter des Alten anzupassen – und werden die Mauern noch weiter, als es leider schon geschah, durchbrochen und eingelegt, so ist der magische Zauber der Stadt genommen, ohne dass sie – denn daran hindert die ganze Anlage – jemals den Eindruck einer modernen Großstadt zu machen im Stande wäre. Es gibt ein historisches Recht, das der Mensch nicht ungestraft verletzen darf“ (Paul Johannes Rée 1890 in: Fürst, S. 202f).



Architektur: Nürnberg:
„Um die Stadt hat sich ein breiter Ring von gewerblichen Zweckbauten gelegt, ein Netz von öden Straßen, ausdruckslos und traurig. Dies gehört zu den Kennzeichen unserer Zeit, dass alles Leben, ehemals ganz, unzertrennbar in all seinen Ästelungen, sich in Gebiete aufgeteilt hat. Schönheitsfremde Zweckmäßigkeit, zweckfremde Schönheit stehen einander gegenüber. Warum aber muss hässlich sein, was der Wirtschaft dient, dem Broterwerb und der Wohlfahrt von Tausenden?“ (1933 Bergengruen, Werner: Deutsche Reise, S. 153 und in: Fürst, S. 218f).



Architektur: Nürnberg:
„… Nürnberg, draußen vor der alten Stadtmauer und um sie herum, ist neu, hässlich und verhältnismäßig unbeschädigt, wie sich’s gehört. Wo es am hässlichsten ist, steht das Gerichtsgebäude, eine architektonische Monstrosität, die die Journalisten aus aller Welt bis ans Ende ihrer Tage in ihren Träumen verfolgen wird“ (1945 Mendelssohn, Peter de: in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Der Nürnberger Lernprozess, S. 153 und in: Fürst, S. 226).



Architektur: Nürnberg:
„Die Stadt Nürnberg eignet sich nicht für Neubauten. In keiner der vielen deutschen Städte, die sich von den Kriegsfolgen mittlerweile erholt haben, verträgt sich die Erholung so wenig mit dem Bestand, will der Wiederaufbau so wenig zum Bau passen wie hier. Nicht als wären die neuen Häuser an sich missraten; sie haben nur keinen Anschluss gefunden (fast hätte ich gesagt: keinen Kontakt) … Vielleicht empfände man die Mischung aus Alt und Neu minder ungut, wenn nicht auch dem Alten sogleich anzusehen wäre, zu wie großem Teil es erneuert ist. Das wächst sich mit der Dauer meiner Fahrt allmählich zu einer Zwangsneurose aus: dass der Blick an jedem Stadttor, an jeder Kirche, an jedem Denkmal vergangener Baukunst erst einmal manisch zu erkunden sucht, was da restauriert und was noch ‚echt’ ist“ („Deutschlandfahrt 1963“ in: Torberg, Friedrich: Auch Nichtraucher müssen sterben. Frankfurt a. M. 1988, S. 161f).



Architektur: Nürnberg
„Was hätte da auch gelingen müssen, als man auf einen alten, verwinkelten Stadtgrundriss und unter gotische Steildächer neue Häuser bauen wollte: die Quadratur des Kreises. Man wollte eben alles auf einmal, Gotik und Hygiene, kleine Fenster und viel Licht, wollte zügig etwas Beschauliches bauen, kapitalistische Rendite rausschlagen und doch auf den Fassaden den Abglanz altdeutschen Gemüts erhalten. Es ging nicht gut, es konnte nicht gut gehen. Wo einmal Winkel lockten, schneiden jetzt Kanten in die leere Luft. An jeder dritten Ecke schlägt dann doch irgendein Parkhaus, eine Bank in das ängstlich wieder hochgegärtnerte Idyll wie die Faust aufs Auge“ (Reinhart Baumgart 1972 in: Fürst, S. 253).



Architektur: Nürnberg:
„Das ‚Bavarian American Hotel’ liegt direkt gegenüber vom Nürnberger Hauptbahnhof … Der Nürnberger Bahnhofsplatz will nun mal ein Bollwerk an menschenverachtender Hässlichkeit sein. Aber unser Hotel schlägt sie alle: Es ist das hässlichste Gebäude am Platz“ (Moritz von Uslar 1997 In: Radlmaier, S. 168).



Architektur: Nürnberg:
„Nein das neue hat mit dem alten Nürnberg nichts mehr zu tun. Die Fassaden sind glatt, die Fenster nach Einheitsmaß, die Giebel auf Reißbrettern gezogen, der Markt ist ein inhaltsloses Rechteck, die teils bedrückenden, teils öden Plätze – mit freiem Raum konnte man in Nürnberg offensichtlich nie viel anfangen – wurden vom Verkehr annihiliert … (Bernhard Windisch 1987 in: Radlmaier, S. 184).



Architektur: Nürnberg:
„ugly modern buildings“ (Bourne, Randolph: The letters 1981, S. 261).



Architektur: Schwabach:
„Sobald man aber zum Tor hinein ist, so verschwindet der Vorbegriff der erwarteten Schönheit so gänzlich, als ob man diese Vorstadt in dem modernsten Geschmack gebauet hätte, um den Kontrast mit der Altstadt desto auffallender zu machen. Hier sieht man fast lauter niedrige und schlechte Häuser. Wenn auch hin und wieder eines höher ist, so besteht es entweder aus Fachwerk und jedes Stockwerk springet weiter hervor oder es stehet so schief, dass man seine vordere Seite nicht recht ansichtig werden kann, und die zusammenhängende Reihe der Häuser auf eine unangenehme Art unterbrochen wird“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 75).



Architektur: Würzburg:
„Um die äußere Stadt werden neue Befestigungen gebaut – zum großen Schaden vieler und nur unter Zerstörung einiger Kirchen“ (1660 Papebroch, Daniel in: Eichhorn, Ernst: Ars Franconiae 1989, S. 77).



Architektur: Würzburg:
„Die Bauart dieser Stadt ist altmodisch und Regelmäßigkeit in Anlage der Straßen sucht man vergebens …“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 143).



Architektur: Würzburg:
„Unsere Altvorderen bauten sich in der Talebene, in der sich Würzburg ausbreitet, meist nach Willkür und ohne Geschmack an. Das macht die Stadt historisch interessant, aber jenes labyrinthische Gewirr ineinander laufender Gässchen stört den Eindruck, den die schönen, großen Plätze und Straßen, die majestätischen Gebäude auf den Fremden machen“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 208f).



Architektur: Würzburg:
„Vom alten Palast der Bischöfe, der zwischen den beiden Hauptkirchen Würzburgs, dem Dom und dem Neumünsterstift lag, und der im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde, ist nichts mehr vorhanden. Es gereicht den beiden Kirchen nicht zum Vorteil, dass die etwas trockene Erscheinung des Doms freigelegt und an das Neumünsterstift die plebejische Nachbarschaft von Warenhäusern gerückt ist“ (Huch, Ricarda: Im alten Reich, Lebensbilder deutscher Städte. Der Süden 1927, S. 6).



Architektur: Würzburg:
„In den Straßen hat man einige wichtige Gebäude neu aufgerichtet, andere verdorben, wie die Front des Juliusspitals. Der Gesamteindruck deprimiert so, dass wir eilig die Stadt wieder verlassen“ (1958 Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 73).



Architektur: Würzburg:
„Gemessen an den Glanzpunkten der Geschichte, dem Festtagskleid, schien mir das Alltagskleid dieser Stadt, die Bürgerstadt, die Wohnstadt, wenig reizvoll. Ein Grau in Grau herrscht vor, das enttäuscht. Der Geschmack von Bausparkassen und sozialem Wohnungsbau dominiert. Ich weiß auch, warum – trotzdem. Ich kann nur hoffen, die sensible Würzburger Stadtseele werde es mit fränkischer Gelassenheit hinnehmen, wenn ich sage: Für den Fremden, der dies erwartet, ist es keine Augenweide, es bereitet keine Lust, einfach durch die City zu streifen, sich von den Straßen, den Häusern, den Plätzen anmuten zu lassen. Manches ist interessant: die Spannung etwa, in der die Marienkapelle zum schönen Rokokohaus des ‚Falken’ steht. Das Juliusspital und das Bürgerspital befriedigen den Fremden. Aber sonst? Misslungene Moderne verwirrt das Auge“ (1978 Krüger, Horst: Poetische Erdkunde, S. 79).



Archiv: Kulmbach:
„Täglich einmal in der Frühe, oft auch noch einmal nachmittags, bestieg ich die auf einem hohen Berg an der Stadt Kulmbach gelegene Feste Plassenburg, was im Winter manchmal ohne Eissporen nicht einmal möglich war … Das Lokal war an sich zwar trocken, aber kalt, vor den heftigsten Stürmen erzitternd, schwer zu heizen, rauchend, unzierlich und kasemattenmäßig; man kam im Winter erstarrt, im Sommer erkältet nach Haus … Sonst aber bestand im Äußeren eine ganz altväterliche, armselige, gewürzkrammäßige Einrichtung mit wurmstichigen Schubladen, die oft nicht ohne Gefahr auf schwankenden Leitern erstiegen und mit höchster Kraft kaum herausgezogen und dann noch schwieriger von der Leiter herabgebracht werden konnten, wo ich dann nicht selten statt der gehofften historischen Schätze auf Fledermäuse und Rattennester stieß. Den alten Archivaren, so oft sie das Archiv besuchten, wurden jederzeit aus dem Hofkeller sechs Maß Wein verabfolgt, auch mein Vorfahr Spies durfte noch für jede Maß zweiundzwanzig Kreuzer fränkisch, also für jeden Gang 1 fl. 32 Kr. fränkisch oder 2 fl. 15 Kr. rheinisch berechnen. Mir aber wurden diese Liquidationen nicht mehr bewilligt, sondern meine Ratten- und Mäusebraten ohne andere flüssige Zugabe belassen“ (Lang, Karl Heinrich von: Memoiren, Teil 1, S. 289f).



Armut: Bamberg:
„Im Jahr 1790 wurden an 851 Arme 13,312 fl. 47 kr. und an 28 geschämige Arme, deren Name wegen ihres Schicksals zu verschweigen Pflicht ist, 1308 fl. … ausgeteilet … Überhaupt wurden in einem Jahre verteilet 18,376 fl. 35 kr. fränkisch. Ungeheure Summen! Man sollte wähnen, die ganze Stadt sollte damit beglückt, davon reich werden. Ungeheuer ist aber auch der Abgrund, der sie verschlingt. Ist das aber anders zu erwarten, da, wo die Handlung mehr passiv ist, wo Fabriken und Manufakturen beinahe ungekannte Namen sind, wo es nun notwendig an Erwerbsarten fehlt, die die Trägheit ermuntern und zur Tätigkeit beleben könnten. Da, wo alle Quellen der Armut fließen, ist gemächliche Indolenz, Wohlleben, Abscheu für Anstrengungen, Hangenbleiben am Alten? Sind da nicht Arme eine moralisch notwendige Folge?“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 273f).



Armut: Burg Rabeneck:
„Burg Rabeneck liegt ebenfalls sehr schön … Sie ist teilweise bewohnt, und wir stiegen eine elende Hühnersteige hinauf, um uns bei dem hier residierenden Pächter ein wenig zu erfrischen. Ich bat um ein Glas Bier. Der Mann war aber so arm, dass er keins besaß, in Bayern eine harte Entbehrung. Als ich nachher, um einige unterwegs gekaufte Kirschen zu waschen, einen Teller verlangte, konnte er mir nur einen hölzernen geben. Diese bittre Armut, die man nur zu häufig antrifft, ist in einem so fruchtbaren Lande doch auffallend, und kann allerdings nur die Folge der zwei großen Übel unsrer Zeit sein: Überbevölkerung und zu teure Regierung. Hier war ein Geschenk gut angebracht, und ich ließ es dem armen Mann daran nicht fehlen“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 177f).



Armut: Burggrub:
„Von hier (Greifenstein) an durchfährt man mehrere Stunden lang ein ziemlich kahles, steiniges und unfruchtbares Bergland, wo auch viel Armut zu herrschen scheint; denn ich musste mit einem Rettich und Schwarzbrot im Dorfe Burggrub zum Mittagessen fürlieb nehmen“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 187).



Armut: Würzburg: (Bistum):
„Sicher ist dies die geldarmste Gegend in ganz Deutschland, so wie sie auch die wohlfeilste ist: eine Wahrheit, welche die Erfahrung bestätigt. Die Klöster besitzen den meisten Reichtum und tragen, weil sie Schätze verschlingen, die sie nie wieder von sich geben, sehr viel zur Armut des Landes bei“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 156f).



Arzberg:
„Heute Vormittag durchirrten wir ganz Arzberg. Da ist keine einzige reguläre Gasse, kein einziges Haus, das das Aug an sich zöge … Aus der Vergleichung mit der Thiersheimer Volksliste erhellet, dass Arzberg zwar volkreicher, aber weit schlechter bevölkert ist als Thiersheim. Daran mögen die häufigen Dünste, der starke Bergbau und ein ländlicher Luxus schuld sein“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 145, 149f).
„Arzberg hat einige sehr reiche Einwohner, aber der größte Teil derselben kämpft mit Armut und Dürftigkeit. Nicht Nahrungsmangel, sondern Wohlleben, und bei allerlei Gelegenheiten, wo einer es dem andern zuvor tun will; unnötiger Aufwand ist daran schuld. Im Luxus tut es leider dieser Markt jedem andern, auch mancher Stadt zuvor. Biedermänner sehen daher auch hier einer längst gewünschten Verordnung, durch welcher jeder Art von Verschwendung in Kleidern und bei Leichen, Kindtaufen, Hochzeiten – begegnet werden könnte, mit Sehnsucht entgegen“ (1791 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 283f).



Arzberg:
„Arzberg ist ein kleines unansehnliches Städtchen“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 489).



Arzt: Zitate:
„Ein von Fakultäten und Obrigkeiten privilegierter Menschenmörder, der das Vergnügen hat, Geld einzustreichen, er mag helfen oder nicht“ (Christian August Vulpius).
"Treffliche Medizinen in der Hand eines unbesonnenen Menschen sind wie ein Messer oder eine brennende Fackel in der Hand eines Kindes oder eines Irren." (Andreas Libavius)
„Ich helfe mir bloß durch begrabne Ärzte, nicht durch begrabende" (Jean Paul)
"Das Leben ist eine unheilbare Krankheit für den Arzt"(Jean Paul).
"Der Arzt und der Sargmacher verhalten sich wie der Vogelsteller und Vogelbauermacher" (Jean Paul).
"Der Tod ist eine soziale Krankheit" (Rudolf Virchow).
"Was ist der Organismus? Eine Gesellschaft lebender Zellen, ein kleiner Staat, wohl eingerichtet, mit allem Zubehör von Ober- und Unterbeamten, von Dienern und Herren, großen und kleinen" (Rudolf Virchow).
"Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten: Autoritäten und Systeme" (Virchow).
„Die Medizin ist eine soziale Wissenschaft, und die Politik ist nichts weiter als Medizin im Großen (Virchow).
"Die Ärzte verzeihen uns jeden Lebenswandel, der in ihr Wartezimmer führt" (Sigmund Graff ).



Aschaffenburg:
„Öde und freudeleere Stadt“ (Wilhelm Heinse in: Metzler-Autoren-Lexikon, S. 264).



Aschaffenburg:
„Die Stadt ist weder schön noch bedeutend, und die Gegend umher ganz und gar nicht das, was ich nach einigen Beschreibungen, die ich davon gelesen habe, erwartete“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 377).



Aschaffenburg:
„Übrigens allgemeine Klage über die Verarmung des Orts und das Lob der guten alten mainzischen Zeiten. Die Hofhaltung soll prachtvoll gewesen sein. Zwar hat der König aus Ärger über die Würzburger das Appellationsgericht hierher verlegt, aber das tut’s doch halt nicht. Zuweilen kommt er her, dann jagt er im Spessart, große Hirschgeweihe unterm Schlosstor bekunden die desfallsigen Taten der Majestät. Dies Jahr hatten sie die Hoffnung auf seine Anwesenheit aufgegeben“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 15f).



Aschaffenburg:
„Von dem Innern der Stadt können wir nicht gleich Rühmliches wie von ihren Umgebungen sagen. Die Straßen sind krumm, meist eng, der schönen Häuser sind nicht viele und auch diese konzentrieren sich auf ein paar Straßen. Bergauf, bergab winden sich die Gassen, das Pflaster hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem der Asphaltquais zu Paris, und wenn Mondschein im Kalender steht, ist es gerade hell genug, um nicht an die Laternenpfähle zu rennen … Das Hofleben hat die kleine Stadt verwöhnt, überall strebt man höher hinauf als man soll; dem Ton ist etwas von altfranz. Zeremoniell beigemischt und das ganze Wesen kommt mir so geleckt, gemessen und abgezirkelt vor, dass ich unwillkürlich an einen courtisan de l’ancien régime in der Tournure von 1742 erinnert wurde, wenn ich so in das Treiben hineinsah. Viel, außerordentlich viel Eleganz und Putz herrscht beim weiblichen Geschlecht und das ist ein böses Omen, denn meist ist es nur Flitterflimmer, der die Armut bedeckt“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 350f).



Aschaffenburg:
„Es ist soweit gekommen, dass ein jüngerer Philister in München sagte, er würde keinem ehrgeizigen jungen Manne raten, nach Aschaffenburg zu gehen, wie jetzt die Verhältnisse liegen, denn sie wären für einen Gymnasiasten deprimierend, von einem Hochschüler nicht zu reden“ (Ludwig Thoma in: Poetisches Franken S. 268).



Aschaffenburg:
„... schrecklich moderne Stadt“ (Gerhart Hauptmann).



Aschaffenburg: Kirchen:
„Die Studienkirche Zur Dreifaltigkeit, von den Jesuiten 1619 errichtet, und die Kapuzinerkirche, die um einige Jahre älter ist, bieten nichts Bemerkenswertes. Die protestantische Kirche ist in architektonischer Hinsicht ebenfalls unbedeutend“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 371).



Aschaffenburg: Kirchen: Stadtpfarrkiche:
„Eine hohe Treppe führt zur Westseite des Schiffes hinauf und gewährt eine Ansicht gerade des schlechtesten Teils der Kirche, eines im widrigen Rokoko errichteten Anbaus … Das neueste Kunstwerk in der Kirche ist das Denkmal des Kurfürsten Friedrich Karl von Erthal, das in Zeichnung und Ausführung mannigfachen Tadel verdient und obendrein einen sehr ungünstigen Standpunkt gefunden hat“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 367, 369)



Aschaffenburg: Pompejanum:
„Darf ich gestehen, dass ich dem pompejanischen Haus, das Ludwig I. 1842 durch Friedrich Gärtner beginnen ließ, kein sonderliches Gefühl entgegenbrachte und bewahre? Dem Haus als solchem? Der Nachbildung jener pompejanischen Lebensform, die mir kaum im Urbild nahe geht, weil es in mir einmal eine verheißungsvollere Vorstellung von der Größe antiker Daseinsart durch Erscheinungen verdrängt hat, die mir vorkamen wie ein antikes bürgerliches Rokoko?“ (Wilhelm Hausenstein: Besinnliche Wanderfahrten 2., erw. Aufl. 1957, S. 106).



Aschaffenburg: Schloss:
„Obwohl jedes der drei Stockwerke zwanzig Fuß hoch ist, erscheinen sie doch gedrückt im Verhältnis zur Größe des ganzen Werkes. Ebenso haben die Türme trotz ihrer 180 Fuß Höhe ein stumpfes, breites Aussehen, denn das Verhältnis der Höhe zur Breite ist sehr ungünstig, und die Verjüngung zu den Kuppeldächern hin ist viel zu plötzlich und unvermittelt“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 371).



Aschaffenburg: Schloss:
„Das Schloss selbst ist eines jener kuriosen Stücke deutscher Renaissance nach 1610, da man sich noch nicht bemüßigt fand, von den Italienern das Treppenhaus zu lernen, sondern mit vier plumpen Treppentürmen in den vier Ecken des Hofes aushalf, alles mit Wendeltreppen. – Über die Bedenklichkeiten der deutschen Renaissance, wie sie auch hier grassiert, mündlich ein Mehreres“ (1877 Burckhardt, Jacob: Briefe an einen Architekten 1870 – 1889. 1913, S. 51).



Aschaffenburg : (Landkreis):
Der „Menschenschlag ist merkwürdig … nicht mitteilsam … merkwürdig trocken“ (Mataré, Ewald: Tagebücher, S. 156f).



Atheismus: Feuerbach, Ludwig:
„Gott – so Feuerbachs zentrale These – schuf sich nicht die Menschen nach seinem Bilde, sondern die Menschen schufen sich Gott und die Götter nach ihrem Bilde. ‚Wer von mir nichts weiter sagt und weiß, als ich sei Atheist, der sagt und weiß so viel von mir als wie nichts … Ich negiere Gott. Das heißt bei mir: ich negiere die Religion des Menschen, ich setze an die Stelle der illusorischen, phantastischen, himmlischen Position des Menschen, welche im wirklichen Leben notwendig zur Negation des Menschen wird, die sinnliche, wirkliche, folglich notwendig auch politische und soziale Position des Menschen. Die Frage nach dem Sein oder Nichtsein Gottes ist eben bei mir nur die Frage nach dem Sein oder Nichtsein des Menschen.’“ (2003 Glaser, Hermann (Hrsg.) Typisch deutsch S. 133).



Atzelsberg:
„Seine schlechten Hütten verdienen eben so wenig bemerkt zu werden als das herrschaftliche Schloss mit seinen kleinen Fenstern, verwitterten, runden Scheiben und seiner übrigen baufälligen Beschaffenheit“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 263).



Aufklärung: Bamberg:
„Du hast keinen Begriff von der katholischen Hochachtung, die zumal Professoren, Regenten, junge Geistliche vor allen, u. sodann alles bezeugt, was aufgeklärt sein will. Man muss sich ordentlich wie ein Gott hinstellen, oder da ich dies nicht kann, entsetzliche Gegenbücklinge machen“ (1788 Herder, Johann Gottfried: Briefe Bd. 9. 1988, S. 390 und in: Italienische Reise. Briefe und Tagebuchaufzeichnungen 1788 – 1789, S. 34).



Aufklärung: Bamberg:
„Ich habe nie, selbst in den Gebirgen von Kärnten und Krain unaufgeklärtere Leute gefunden als hier. An allen andern Orten lacht nun jeder, dessen Denkungsart und Aufklärung nur ein wenig über den Pöbel erhaben ist, über alle die Blindheit, womit das Mönchtum den Verstand der Menschen benebelte. Aber hier ist noch eine dicke Finsternis, durch welche die Morgendämmerung des Verstandes und der Aufklärung noch in einem halben Jahrhundert nicht wird durchdringen können. Und Bamberg hat eine Universität! – Wo soll man Aufklärung suchen und finden, wenn man sie nicht bei den Musen findet, und wenn selbst Städte, wo die Musen residieren, noch in der Finsternis tappen?“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 2f und in: Predelli S. 96).



Aufklärung: Bamberg:
„Es ist mir aufgefallen, dass Bamberg gegen Würzburg, mit welchem es doch so oft einen gemeinsamen Bischof gehabt, in gemeinnützigen Kenntnissen, in wahrer Wissenschaft und in freimütiger Denkungsart noch so gar weit zurück ist. Sollte wohl der große Einfluss, den die Jesuiten so lange gehabt, etwas daran schuld sein? Wenigstens die Beschaffenheit der hiesigen Bibliothek zeigt, dass sie hier Aberglauben ausgebreitet und gesunder Denkungsart sich widersetzt haben“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 144).



Aufklärung: Bamberg:
„Dass es hier noch nicht ganz helle ist, und dass noch Nachteulen und Fledermäuse, Kobolde und Gespenster rumoren, leugne ich nicht. Es ist mit der bambergischen Aufklärung noch lange nicht Mittag, aber eine vortreffliche Morgenröte verspricht den schönsten Tag“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 311).



Auswanderung: Bamberg:
„Beträchtliche Auswanderungen finden nicht statt, wenn aber in einem dermaßen gesegneten Lande auch nur wenige Bauern Nahrung im Auslande suchen, dann muss Gebrechen in der Staatsverwaltung die Schuld beigemessen werden, wo die Bevölkerung nicht zu stark ist – und dies ist der Fall nicht“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 9).



Auswanderung: Bamberg:
„Bei der großen Ergiebigkeit des Bodes macht es eine traurige Empfindung, dass viele Familien aus der hiesigen Gegend nach Amerika auswandern. Die meisten bedenken nicht, dass es ihnen selbst bei gedrückten Verhältnissen im Vaterlande besser geht, als es in der Neuen Welt der Fall sein wird; viele von ihnen werden als Opfer der traurigen Auswanderungssucht fallen, welche die Regierungen zwar nicht hemmen, aber zu welcher Privatnachrichten auch nicht verlocken sollen. Andere werden, wenn sie dem Tode entgehen, verarmt ins Vaterland zurückkehren oder mit bitterer Reue die frühern Verhältnisse zurückwünschen“ (1836 Haacke, Moritz von: Erinnerungen aus einer Reise …, S. 6).



Altdorf: Universität: Wallenstein:
„… Hier also hat es Wallenstein im Studentenkragen ein wenig locker und burschikos getrieben; nicht er allein übrigens, sein Zeit- und Streitgenosse Pappenheim war ebenfalls Altdorfer Student, wie denn diese Hochschule eine Zeitlang gerade vom Adel bevorzugt wurde … Immerhin zeigt man unter dem Dach des Universitätsturmes noch heute den Karzer mit seiner Unmenge von Inschriften. Tatsache ist, dass Wallenstein wegen Zweikampfes und allerlei nächtlichen Unfuges relegiert wurde, wie es vor und nach ihm vielen Studenten widerfahren ist, ohne dass sie hernach Generalissimi und Herzöge geworden wären“ (1933 Bergengruen, Werner: Deutsche Reise, S. 151f)




Bibliographie



Albertus Magnus: De mysterio missae. Ulm: Zainer 1473. Editio princeps und die 3. des Ulmer Erstdruckers Zainer aus Reutlingen.



Albertus Magnus: Liber de natura ac immortalitate animae cum commento compendioso. Nürnberg: Hochfeder, 1493. – 1. Ausgabe. "Die Unsterblichkeit der Seele begründet Albertus mit dem Hinweis, dass die Geschöpfe, die aus dem Nichts stammen, Gott allein ihre Existenz verdanken. Gerade aber diese Gemeinschaft mit dem göttlichen Wesen begründet ihre Unsterblichkeit, und zwar allen den Momenten nach, welche vom Körperlichen getrennt werden können. Diese sind nach ihm die vegetativen, sensitiven, appetitiven und motiven Kräfte, die bereits Aristoteles unterschieden hat." (Ziegenfuss/J. I,15)



Albertus Magnus: Paradisus animae, sive tractatus de virtutibus. Memmingen: Kunne, um 1488, (nicht nach 1496). - Erbauungschrift, von der insgesamt fünf Inkunabeldrucke erschienen.



Albertus Magnus: Thierbuch ... Frankfurt a. M.: Jacob 1545. Mit 218 Holzschnitten des Meisters IK. - Einzige dt. Ausg.



Ammann, Jost: Neuw Jag unnd Weydwerck Buch. Das ist Ein grundliche Beschreibung Vom Anfang der Jagten, Auch vom Jäger, seinem Horn und Stim(m), Hunden (etc.). Item von der Hirsch, Schwein, Hasen, wilden Küllen, Fuchs, Dachs, Beeren, Luchs, Steinbock, Gemsen und Wolffs Jagt. Item vom Adelichen Weydwerck der Falcknerey. Deßgleichen vom Fisch, Krebs, Otter und Biber-Fang. 2 Tle. Frankfurt: Feyerabend, 1582. Mit Holzschnitten. 1. Ausgabe. Wichtigstes Jagdbuch des 16. Jahrhunderts in deutscher Sprache. Die Vorlagen für den ersten Teil stammen aus: "Venerie" von Jacques Du Fouilloux und aus "Chasse du loup" von Jean de Clamorgan. Weite Teile des zweiten Teils gehen auf das "Beizbüchlein" (1. Ausg. um 1480) und auf Petrus de Crescentiis (1. dt. Ausg. 1493) zurück. Wertvoll für die Geschichte der Jagd sind die Holzschnitte Jost Ammans (Lindner).




Ortsansichten



Ansichten:



Abenberg: Ansicht, Lithographie von I(gnaz) Bergmann um 1832, 13,6x20,5. Ki



Abenberg: (Kr. Roth) Ansicht, Lithographie aus: Rudolph Stillfried: Alterthümer und Kunstdenkmale des Erlauchten Hauses Hohenzollern 1838, 23,2x30,2. Ki



Abenberg: (Kr. Roth) Gesamtansicht mit Kloster Marienburg, Holzstich von Link, um 1850. 6x11. PB



Abenberg: (Kr. Roth) Ansicht mit Burg, Holzstich von F. Trost 1897, 12x18. Mu



Abenberg: (Kr. Roth) Burg, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 6x13. Mu



Abenberg: (Kr. Roth) Burg, Holzstich, 31x23. Ra



Abenberg: (Kr. Roth) Kloster Marienburg, Holzstich, 10x15. PB



Abenberg: (Kr. Roth) Marktstraße gegen das Untere Thor, Holzstich von Stöger, 1883, 8x13. PB



Abenberg: (Kr. Roth) Oberes Stadttor, Rathaus und Schule Holzstich von Stöger, 1885, 9x12. PB



Adlitz: (Marloffstein?) "Adliz" Schloss von Norden, Titelkupferstich aus: Rabensteiner Gesangbuch 1737. Sch



Adlitz: (Marloffstein?) Ansicht Stammbuchblatt, Radierung von L. Meynier um 1810, 7,6x13,6. Ki



Affalterbach: (Burgthann) Kr. Nürnberger Land) "Ruin der Kirche von Affalterbach", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1806, 3,2x12,6. Ki



Affalterbach: (Burgthann) Kr. Nürnberger Land) Kirchenruine, Aquatintaradierung von Ludwig Ebner um 1820, 24x35. Mu



Affaltertal: ((Egloffstein) "Afterthal" Kupferstich aus: Egloffsteiner Gesangbuch 1726 (Abb. in: Albrecht von und zu Egloffstein: Schlösser und Burgen in Oberfranken 1972)



Albach: (Wachenroth) Kr. Erlangen-Höchstadt) „Das Dorff Albach und seine Fluhr“ (Grundrissplan der Felder und Wege), Radierung um 1700, 15x9,5. Ki



Alfalter: (Vorra) Ansicht „Alfalter-Landpflege-Amt“, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 16x26. Ki (um 1760 17,5x26,5), Mu, Ra



Alfeld: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 176016,5x25,5), Mu



Allersberg: (Umgebung) (Kr. Roth) „Die Gegend bey Allerspach“, Kupferstich aus: J. Ch. Volckamer (auch Volkamer) Nürnbergische Hesperiden um 1710, 8,5x19,5. Ki



Allersheim: (Giebelstadt) bei Ochsenfurt „Abbildung des Haupt Treffens zwischen den Chur Bayrischen und Französischen Armeen, den 3 Augusti A 1645", Schlachtenplan der Umgebung bei Allersheim, Kupferstich aus: Merian: Theatrum Europaeum, um 1650, 29x37 cm PB, Ra



Almoshof: (Nürnberg) „Das Holtzschuerische Schloss zu Almashof“ , Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 16x27. Ki, Mu



Almoshof: (Nürnberg) „Das Holtzschuerische Schloss zu … 1708“, Kupferstich von Johann Alexander Boener, 11x21. Ki



Almoshof: (Nürnberg) „Prospect deß Schlosses zu Almeshof …“, Kupferstich von J. A. Delsenbach 1728, 21x29. Ki



Almoshof: (Nürnberg) „Vorderes Ansehen deß Schlosses zu Almeshof …“ , Kupferstich von J. A. Delsenbach 1728, 21x29. Ki



Almoshof: (Nürnberg) Ansicht „Almoßhof“, Kupferstich J. C. Klaußner um 1790, 8,8x14,9. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein II,5 (1630), 10x15. Ki, Mu (um 1630, auch 7x14)



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Altdorff“ (aus der Vogelschau), Kupferstich von M. Abd. Trew 1638, 29x36,5. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht Aldorff“, Kupferstich von Jeremias Dümler aus: M. Virdung: Orationes, 1642, 13,6x7,7. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Altdorff“ aus der Vogelschau, Kupferstich aus: Merian 1648, 23x17, Ki, Mu (auch um 1648)



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Aus der Vogelschau, Kupferstich von M. A. Treu um 1680, 24,4x31,6. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht aus der Vogelschau „Altdorff“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1700, 14x19. Ki (um 1700), Mu (um 1700)



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „gegen Mitttag“, Kupferstich von S. Mikoviny um 1700… 6x14. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „gegen Mittternacht“, Kupferstich von S. Mikoviny um 1700… 6x14. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht vom unteren Tor aus, Kupferstich von S. Mikoviny um 1700… 6x14. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht vom 0beren Tor aus, Kupferstich von S. Mikoviny um 1700… 6x14. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Abbildung der Stadt …“, Kupferstich nach M. Abd. Trew bei David Funck Nürnberg um 1710, 24,8x32. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kreis Nürnberger Land) Ansichten (u. a. Altdorf und Umgebung, Kupferstiche aus: Johann Jacob Baier: Wahrhaffte und gründliche Beschreibung der nürnbergischen Universitäts-Stadt Altdorff Altdorf 1714. Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht (von dem oberen Tor aus), Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23x34. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht (von dem unteren Tor aus), Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23x34. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Altdorf. Musis Altdorfinis S“, Kupferstich aus: Eigentliche Abbildung … bei Lorenz Schüpfel 1756, 8,3x16. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 14,3x25,3. Ki, Mu (1759)



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht und Innenansicht einer Kirche. Titelkupferstich Altdorfer Gebetbuch von J. C. Alber um 1780, 15x12. Mu



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Umrissradierung (Kupferstich) um 1810, 8x14,3. Ki, Mu (um 1780)



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung bei Herzberg Augsburg um 1810, 9,2x14,2. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Lithographie aus: Das Weltall 1818, 7,5x14. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung bei F. Ebner Augsburg um 1820, 8,5x14. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung von P. C. Geißler um 1830, 9x15,5. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht umgeben von 12 Einzelansichten „Altdorf und Umgebung“ (u. a. Rasch, Burgthann, Schloss Grünsberg, Ruine Gnadenberg), Lichtdruck nach F. Trost von Ch. Müller um 1885, 26x36. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Gesamtansicht mit zwei kleinen Ansichten, Zinkographie Dietrich 1896, 6x13. Mu



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht vom Stadtgraben aus, links Ansicht des Wallensteinhauses, Holzstich nach Schmidhammer, 10 bzw. 13x23. PB



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Ansicht vom Stadtgraben aus, Holzstich, 11x17. Ra



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) „Das Alumnaeum oder die so genannte XII. Knaben Stube“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Grundriss, Kupferstich aus: Johann Jacob Baier: Wahrhaffte und gründliche Beschreibung der nürnbergischen Universitäts-Stadt Altdorf 1714. Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Grundriss „Perspectivischer Grundrieß …“, Kupferstich von S. Mikoviny (auch Mikovini) bei E. F. Zobel 1723, 14,2x13,3. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Grundriss „Accurater Grund-Riß …“ (aus der Vogelschau), Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 28,5x26,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) „Die Kirche … von aussen …“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23,5x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) „Die Kirche … von Innen“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Lorenzkirche „Stadtkirche St. Lorenz“ Innenansicht , Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 17,2x27. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Das Rath-Haus …“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23,5x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) „Das Schlos oder Pfleg-Haus in Altdorf mit seinem Voit und Jaegerhaus“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x35. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität, Kupferstich in Johann Jacob Baier: Wahrhaffte und gründliche Beschreibung der nürnbergischen Universitäts-Stadt Altdorf. Altdorf: 1714. Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität, Kupferstich um 1750 7x12. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität Innenansicht bei der Verleihung der Doktorwürde an Sebald Welser, Kupferstich um 1750 8x13. Murr



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Alumnaeum Noricum“, Kupferstich aus Lorenz Schüpfel um 1720, 8x13. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Das Auditorium theologicum“ , Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Auditorium Welserianum …“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Bibliotheca publica …” , Kupferstich von Mikoviny um 1720, 8x12,5. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Die Bibliothec …“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Bibliotheca publica Altdorfina“, Kupferstich aus Schüpfel 1777, 7,5x12,5. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Das Collegium in Altdorf“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Das Convictorium oder die Speismeisterey“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23,5x34,5. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Der Fechtboden in Altdorf mit seinen anliegenden Gebaeuen“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x35. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Hortus botanicus A.“, Kupferstich aus Lorenz Schüpfel um 1720, 8x13. Ki



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Hortus medic. Altdorfin.“, Kupferstich aus: Johann Jacob Baier: Wahrhaffte und gründliche Beschreibung der nürnbergischen Universitäts-Stadt Altdorf. Altdorf 1714, 17,7x27,3. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Hortus medicus oder so genannte Doctors-Garten zu Altdorf“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 24x35. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Das Laboratorium Chemicum …“ , Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743, 23,5x35. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität „Theatrum anatomicum“, Kupferstich von J. G. Puschner aus: Amoenitates Altdorfiae Nürnberg 1743,24x34,5. Ki, Wö



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) Universität vom Hof aus, Holzstich, 8x8 cm (im Oval) PB



Altdorf: bei Nürnberg (Kr. Nürnberger Land) s. auch Grünsberg, Rasch



Altdorf: bei Nürnberg (Umgebung) (Kreis Nürnberger Land) Kupferstich aus: Johann Jacob Baier: Wahrhaffte und gründliche Beschreibung der nürnbergischen Universitäts-Stadt Altdorff. Altdorf 1714. Wö



Altenfurt: (Nürnberg) Ansicht „Prospect von Altenfurt“, Kupferstich von F. A. Annert. Aus: Sammlung neuer Prospecten aus der Gegend um Nürnberg um 1800, 16x21,8. Ki



Altenkünsberg: (Neuhof Creußen) (Kr. Pegnitz), Stahlstich von G. Eberlein um 1850 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Altenstein: (Maroldsweisach) „Der Altenstein“ Ruine bei Ebern. Einzelne Häuser, Hirten im Vordergrund, Stahlstich nach Ludwig Richter von E. Grünewald „J. Umbach sc.“ aus Heeringen :Wanderungen … um 1840, 10,5x16. Ki (um 1835), Mu, Ra, Ri, St.



Altenthann: (Schwarzenbruck) (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 15x25. Ki (auch 17x26), Mu (1759)



Altenthann: (Schwarzenbruck) (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1813, 5,2x8,4. Ki



Altmannshausen: (Markt Bibart) (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Ansicht, Holzstich Link um 1870, 7x9. Mu



Altmühltal: Felsenhäusl, Holzstich von Link um 1860, 7x5. Mu



Altstadt: (Hammelburg) (Kr. Bad Kissingen) Franziskanerkloster, Holzstich von Link um 1895. Mu



Alzenau: (Kr. Aschaffenburg) Gesamtansicht Holzstich 5x13 (auch Zinkographie Dietrich 1896).



Alzenau: (Kr. Aschaffenburg) Ansicht, Holzstich, 9x13. Ra



Alzenau: (Kr. Aschaffenburg) Burg „Altzenaw“, Kupferstich aus Daniel Meisner: Schatzkästlein II,6 (1631), 10x15. Ki, Mu (um 1630 7x14)



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Ansicht, im Vordergrund der Eiderbach. Kupferstich aus: Merian 1646. 9,2x18. Mu, St.



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Kloster "Delineatio et prospectus ..." Kupferstich von Johann Salver 1736 (Abb. in: Fränkisches Land am Untermain. Der Landkreis Miltenberg)



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Gesamtansicht (17x26) und 12 Detailansichten auf 1 Bl., Lithographie von Baumann / Mayer um 1840, 32,5x41,5. Mu



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Ansicht, Holzstich um 1870, 9x11 und 8x10. Mu (auch um 1880)



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 6x13. Mu



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Gesamtansicht Holzstich 6x13 PB



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Kapelle Sankt Amorsbrunn, Holzstich um 1860, 15x12. Mu



Amorbach: (Kr. Miltenberg) Kirchenruine auf dem St. Gotthardsberg Holzstich von Link um 1850, 9x8. Mu



Ansbach: Ansicht, Kupferstich aus Daniel Meisner II,1 (1627), 10x15, Mu (auch um 1630, 7x14)



Ansbach: Kupferstich von Jakob Custodis (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Ansbach Hofgarten und Orangerie 1962)



Ansbach: Ansicht Stadtprospekt, Kupferstich von Wenzel Hollar 1642, Ho



Ansbach: Ansicht „Onoltzbach“, Kupferstich aus: Matthäus Merian 1648, 19x37. Ki, Mu



Ansbach: Ansicht „Wahrer Abriß …“, Radierung von W. Hollar aus: Johannes Jansson (Joannes Jansson, Johann Janson, Jan Jansson) Städtebuch, 1657, 30,3x107,5. Ki



Ansbach: Teilansicht mit dem Schloss (ferner Ansicht von Kulmbach mit Plassenburg), Kupferstich J. Schweizer aus: J. Tacke: Ceder-Baum um 1665, 38,5x23,5. Ki



Ansbach: Ansicht, Kupferstich aus J. Custos „Stirps Brandenburgica“ 1673, Ho



Ansbach: Ansicht „Onolsbach in Francken“, Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki



Ansbach: Ansicht „Onoltzbach“, Kupferstich von Riegel um 1690, 6x11,2. Ki, Mu



Ansbach: Ansicht von Norden, Radierung von Wenzel Hollar aus F. de Wit um 1695, 17,7x49,5. Ki



Ansbach: Ansicht, im Vordergrund Laokoon und Lynkeus, Kupferstich aus: Der neugierige Passagier auf Reisen 1756, 13,5x16,7 Ki (um 1760), St



Ansbach: Ansicht, Kupferstich um 1780, aus: „Der reisende Chineser“, 13x17. Mu



Ansbach: Ansicht, Kupferstich von Johann Gottfried Koeppel um 1780, Ho



Ansbach: Ansicht „Vue d’ Anspac“, Radierung von Johann Gottfried Koeppel um 1790, 20,3x39,6. Ki



Ansbach: Ansicht, Radierung von G. Adam bei Herzberg in Augsburg um 1800, 14,3x9,3. Ki



Ansbach: Ansicht, Kupferstich von P. J. Laminit nach Köppel um 1820, 8x12. Mu



Ansbach: Ansicht „Vue de ville de Ansbach“, Radierung von J. B. Pfitzer um 1820, 10x15. Ki



Ansbach: Ansicht „von der Mittagsseite aufgenommen“, Radierung von Georg Adam bei J. Kleins Söhne um 1820, 22x33. Mu (20x32), Ra



Ansbach: Ansicht (vom Kammerforster Weg aus mit Blick auf St. Johannis, St. Gumbertus den Herrieder Torturm, Lithographie von Gustav Wilhelm Kraus nach H. Adam bei N. Zach um 1828, 25x41. Ki



Ansbach: Ansicht, Lithographie von Weydner 1830, 13x17, Mu (auch 1829)



Ansbach: Ansicht, Lithographie von Oettel um 1830, 25x40,7. Ki



Ansbach: Ansicht von Norden, Lithographie von J. Bergmann um 1834, 15x21,5 . Ki



Ansbach: Gesamtansicht vom Kammerforster Weg aus mit Blick auf St. Johannis, St. Gumbertus den Herrieder Torturm sowie die Ludwigskirche, Lithographie um 1835, 25x41. Nach dem 1828 entstandenen Blatt von Gustav Wilhelm Kraus, das die 1834 errichtete Ludwigskirche noch nicht zeigt. PB



Ansbach: Ansicht, Lithographie von J. Hitz um 1835, 29x44. Ki



Ansbach: Ansicht , Lithographie von Weibezahl um 1835, 12,8x14,5. Ki



Ansbach: Ansicht durch einen Torbogen „Kreisstadt Ansbach …“, mit Trachten im Vordergrund, Kupferstich von J(ohann) P(hilipp) Walther aus: Bauer und Lommel: Das Königreich Bayern in seinen acht Kreisen. Nürnberg 1836, 40x30. Ki (auch um 1836 auch 38x29)



Ansbach: Ansicht durch ein Kirchenportal, davor Trachtenpaare beim Gemüseverkauf, Kupferstich aus Lommel & Bauer 1836, 36x26. Mu (auch um 1840)



Ansbach: Ansicht von Südwesten, Lithographie von Johann Hitz gedr. von Th. Kammerer um 1840, 27x43,3. Ki



Ansbach: Ansicht (Briefkopf), Lithographie von Rosenberg um 1840, 8x20. Mu



Ansbach: Ansicht, Lithographie um 1840 bei C. Brügel, 15,3x20. Ki



Ansbach: Gesamtansicht, Stahlstich von J(ohann) Poppel nach Koch um 1845, 11,5x19,5. Ki, Mu (um 1850 und 1840), PB, Wö (um 1850)



Ansbach: Gesamtansicht, umgeben von 9 Teilansichten (u. a. Ludwigskirche, Herrieder Tor, Orangerie, Oberer Markt, Schloss, Friedhof, Caspar-Hauser-Denkmal, Uz-Denkmal, Platendenkmal), Stahlstich von Hablitschek nach Rohbock. 1865. 27x36,5 cm Mu (1878), PB, Ki (1878)



Ansbach: Gesamtansicht von der Nordseite, umgeben von 7 Teilansichten auf 1 Bl. (u. a. Schloss, Oberer Markt, Steinerne Promenade), Holzstich nach Kirchner um 1870, 31x22. Mu, PB



Ansbach: Gesamtansicht aus der Ferne, Stahlstich von J(ohann) Poppel nach Koch aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875, 13x20. Ch, Mu, St



Ansbach: Gesamtansicht, im Vordergrund Kutsche, Holzstich 5x8



Ansbach: Gesamtansicht von der Nordseite, rechts unten kleine Teilansicht. Holzstich 5x13.



Ansbach: Ansicht (und Altstadtblick mit Kirche), Zinkographie Dietrich 1896, 6x13. Mu



Ansbach: Gesamtansicht von der Nordseite, Holzstich von E. Hütter 8x12



Ansbach: „Ehrenpforte auf die Ankunft des Königs Friedrich Wilhelm II. von Preußen … 1792“, Kupferstich von Jacob Atzel – Johann Gottfried Koeppel aus: G. F. C. Schad: Beschreibung der Reise … Nürnberg 1792, 24,5x22,5. Ki



Ansbach: Grundriss mit Kartusche und Erklärung der Gebäude, Kupferstich um 1720, 51x60. Ra



Ansbach: „Grundriss …“ 1833, Lithographie von I. M. Hitz junior nach Kleinod 1833, 60x47,5. Ki



Ansbach: Gumbertus Stiftskirche, Holzstich von Link, 1864,11x9. Mu (um 1850), PB



Ansbach: Gymnasium „Prospect …“ , Kupferstich von Homann um 1750, 9,3x15,5. Ki



Ansbach: Gymnasium "Das Hochfürstl. Gymnasium Carl Alexander" Titelkupferstich aus: Johann Bernhard Fischer: Geschichte und ausführliche Beschreibung der Markgräfllich-Brandenburgischen Haupt- und Residenz-Stadt Anspach ... 1786



Ansbach: „Hinrichtung der Christine Hilpert … 1851“ (mit Stadtansicht), Lithographie 1851, 14,5x19,3. Ki



Ansbach: „Johannis-Kirche Katholische Kirche zu Ansbach“, 2 Ansichten auf 1 Blatt, Zeichnung und Stahlstich von J(ohann) Poppel aus Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, je Darst. 11x7,5. Ch, Ki, Mu (um 1850 10x16), PB, Ra, St (um 1870), Wö (um 1850 13x17)



Ansbach: Kanzlei „Prospect 1. der Hochfürstl. Cantzley 2. St. Gumberti Stiffts-Kirche 3. Untern Marckts“, Kupferstich von Homann um 1720, 12,5x15,3. Ki



Ansbach: Kaserne „Prospect derer Casernen“, Kupferstich von Homann um 1750, 10x15,3. Ki



Ansbach: Ludwigskirche „Abbildung der neuzuerbauenden …“, Lithographie von J. Bergmann 1832, 26,3x18. Ki



Ansbach: Ludwigskirche, Holzstich von Link 1866, 8x11. Mu (um 1850), PB



Ansbach: Markt „Prospect deß Obern Marckts, samt der Stadtkirche St. Johannis“, Kupferstich von Homann um 1720, 12,615,3. Ki



Ansbach: Markt „Prospect des obern Markts u. der Stadtkirche St. Johannis“, Kupferstich von Johann Gottfried Koeppel aus: Johann Bernhard Fischer: Geschichte und ausführliche Beschreibung der Markgräfllich-Brandenburgischen Haupt- und Residenz-Stadt Anspach ... 1786



Ansbach: Obere Stadtkirche „Die Fürssten Gruft …“, Lithographie von J. Bergmann 1832, 14,5x19,3. Ki



Ansbach: Orangerie, Hofgarten "Prospect ... gegen Mittag" Tietzmannblatt 1743 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Ansbach Hofgarten und Orangerie 1962)



Ansbach: Orangerie „Prospect … gegen Mittag“, Kupferstich von Homann um 1750, 11x16. Ki



Ansbach: Orangerie „Prospect … gegen Mitternachttag“, Kupferstich von Homann um 1750, 10,9x15,7. Ki



Ansbach: Schloss „Prospect … von der Mitagsseite“, Kupferstich von Homann um 1720, 5,7x19. Ki



Ansbach: Schloss „Prospect … gegen Mitternacht in den Vorhoff“, Kupferstich von Homann um 1720, 6,4x19. Ki



Ansbach: Schloss „Prospect deß Innern Residentz-Schloß-Hoffs!“, Kupferstich von Homann um 1750, 10,9x18,8. Ki



Ansbach: Schloss Lithographie von J. Bergmann aus: Bergmanns Merkwürdigkeiten des Rezatkreises 1834 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Ansbach: Schloss und Herrieder Tor, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 11x13. Mu



Ansbach: Schloss „Prospect der Fassade oder Südöstlichen Seite des hochfürstlichen Residenz Schlosses“, Kupferstich aus: Johann Bernhard Fischer: Geschichte und ausführliche Beschreibung der Markgräfllich-Brandenburgischen Haupt- und Residenz-Stadt Anspach ... 1786



Ansbach: Schloss, links unten kleine Ansicht vom Herrieder Tor, Holzstich 6 bzw. 10x13, Mu (Zinkographie Carl Dietrich 1896)



Ansbach: Schloss Festsaal, Holzstich Lambert Stahl um 1880, 12x18. Mu



Ansbach: Schlosshof, Holzstich Lambert Stahl um 1880, 8x12. Mu



Ansbach: Schloss „Frhr. Von Crailsheimisches Schloss Rügland“, Zinkographie Dietrich 1898, 6x9. Mu



Ansbach: Trachtengruppe vor Häusern der Stadt, Radierung von Lewis 1822, 10,5x13,2. Ki (auch 1823)



Ansbach Trauerprozession von Albrechts V. zweiter Gattin Markgräfin Sophia Margarethe 1664 Kupferstich (Abb. in: Günther Schuhmann: Die Hohenzollern-Grablegen in Heilsbronn und Ansbach 1989)



Arnstein: (Kr. Main-Spessart) Ansicht, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 5x13. Mu



Arnstein: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht Holzstich 5x13 cm



Artelshofen: (Vorra) Ansicht „Arletshofen“, Kupferstich aus: Meisner „Schatzkästlein“ II,4 (1631), 10x14,3. Ki (auch 1631 7x14), Mu (um 1630)



Artelshofen: (Vorra) Ansicht „Arletshofen“, Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki



Artelshofen: (Vorra) „Das Schloss Artels Hoffen 1701“, Kupferstich von Johann Alexander Boener, 15,8x26,5. Ki



Artelshofen: (Vorra) Ansicht „Artelshofen – Ebnerisch“, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 15,5x27. Ki, Mu (1759)



Artelshofen: (Vorra) Pegnitz. Gesamtansicht, Stahlstich von G. M. Kurz um 1840, 11x16 Mu, PB



Artelshofen: (Vorra) Pegnitz. Gesamtansicht vom Ufer der Pegnitz aus mit Brücke, Boot und Staffage. Stahlstich von Alex. Marx aus: Das malerische Pegnitztal 1844, 10,3x15,5. Ki (1847, auch 1844), Mu (um 1850 mit Stadtwappen 13x15), PB, Ho



Artelshofen: (Vorra), Stahlstich von J(ohann) Poppel nach Koch aus Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875. Ch



Artelshofen: (Vorra) Pegnitz. Gesamtansicht, Holzstich 10x15 cm PB



Arzberg: (Kr. Wunsiedel) Votivkirche, Holzstich Link um 1850, 9x11. Mu



Arzberg: (Umgebung) (Kr. Wunsiedel) „Das Roesla-Thal bei A.“, Kupferstich von Tretscher um 1820, 11x20,5. Mu



Asbachhof: (Uffenheim) (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) „Das frey-eigene Ritterguth und Schloss Aschbach“, Kupferstich von J. S. Leitner nach J. J. Schwartz 1745, 20,5x30,7. Ki



Aschach: (Bad Bocklet) Lithographie von Wolf um 1830, 17x23. Mu



Aschach: (Bad Bocklet), Stahlstich von Rudolf nach Wegelin um 1845, 8,9x13,9. MR



Aschach: (Bad Bocklet) Schloss, Lithographie von Franz Leinecker 1847, 11,9x18,2. MR



Aschach: (Bad Bocklet) Ansicht, Holzstich um 1860, 7x11. Mu (auch 1852)



Aschaffenburg: Ansicht (links Schloss, im Vordergrund Apoll malt Venus), Kupferstich aus: Eberhard Kieser / Daniel Meisner: Schatzkästlein I,1 (1623), 10x15, Ki (1628), MM (1625), Mu (um 1630)



Aschaffenburg: und Steinheim 2 Ansichten auf 1 Blatt, Kupferstich aus: Matthäus Merian 1646, je 11x32 Blatt 31x37. Ki, Mu, St



Aschaffenburg: Ansicht, Kupferstich von Christoph Riegel um 1690, 6x11, Mu



Aschaffenburg: Ansicht mit Schloss Johannisburg vom jenseitigen Mainufer aus, Kupferstich aus: Buggel: Circuli Rhenani inferioris 1704, 6x11,2 St



Aschaffenburg: Ansicht, Kupferstich von Grape nach Merian aus „Der erneuerte Merian“ 1826, 8,5x15,5. Ki, Mu (um 1830 10x16)



Aschaffenburg: Ansicht, Lithographie von Adam und Kraus 1828, 26x42, Mu



Aschaffenburg: Ansicht, Lithographie von Weydner (Weyder?) um 1830, 14x17, Ki (um 1835), Mu



Aschaffenburg: Ansicht, Lithographie A. Schleich um 1830, 13x20. Mu



Aschaffenburg: Ansicht „von der Abendseite …“„ , Lithographie nach Ph. Baumann von F. Mayer um 1830, 32,5x42,5. Ki



Aschaffenburg: Ansicht, "Panorama von Aschaffenburg", Aquatinta, J. J. von Tanner u. F. Bamberger bei Pergay 1840, 13x63, Ki (um 1850), Mu



Aschaffenburg: Ansicht von der Obermauerstr. aus, Lithographie um 1840, Ho



Aschaffenburg: Ansicht, links im Vordergrund der Main mit Schiffen, Stahlstich von J. J. Tanner nach C. Schneider aus: Menk-Dittmarsch: Der Main 1843, Me



Aschaffenburg: Ansicht (Altstadt am Main) mit Blick auf das Pompejanum und Schloss Johannisburg, rechts der Main, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5 Ba, Ki (11x16), MM (1844), Mu (11x16), St



Aschaffenburg: Ansicht, Stahlstich von C(arl) A(ugust) Lebschée – (Jobst) Riegel um 1850, 11,1x17,2. Ki, Mu



Aschaffenburg: Ansicht mit Blick auf das Schloss Johannisburg, im Vordergrund der Main, Stahlstich von J(obst) Riegel nach C(arl) A(ugust) Lebschée aus Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875, 12,5x18 St



Aschaffenburg: Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 6x13. Mu



Aschaffenburg: Ansichten 9 auf 1 Blatt (Schloss, Schlosshof, Villa Schönbusch, König-Ludwig-Brunnen, Jagdschloss Rohrbrunn, Stiftskirche mit Brunnen und Pompejanum, Zinkographie von Püttner um 1900, 23x17. Mu



Aschaffenburg: Gesamtansicht vom Main aus, Holzstich 4,5x13. PB



Aschaffenburg: Gesamtansicht mit Blick auf den Main und Schloss Johannisburg, Holzstich 5,5x7,5. PB



Aschaffenburg: 7 Teilansichten auf einem Blatt(u. a. Pompejanum, Schloss Stiftskirche, Rohrbrunn), Holzstich nach R. Püttner, 24x 17. PB, Ra



Aschaffenburg: Buntpapierfabrik Dessauer, Holzstich, 12x16. Ra



Aschaffenburg: „Der Dom zu Aschaffenburg“, Stahlstich (H) von J(ohann) Poppel nach (Max Emanuel) Ainmiller aus Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, 15,3x10,5. Ch, Ki, Mu (um 1840 10x16), PB



Aschaffenburg: Forstlehrinstitut Teilansicht mit dem königl. Forstlehrinstitut, Personenstaffage im Vordergrund. Holzschnitt 1847, 11,5x115. PB



Aschaffenburg: Grundriss „Eigendlicher Grundriß …“ mit Einzeichnung der wichtigsten Gebäude (Stadtplan), im Vordergrund der Main, Kupferstich aus: Merian 1646, 24x17,5. Ki, Mu, St



Aschaffenburg: Herstaller Tor, davor Schlachtenszene, Holzstich nach Beer Haase um 1870, 23,5x18,5. Mu, PB



Aschaffenburg: Kapuzinerkloster, Holzstich von Link um 1850, 8x10. Mu



Aschaffenburg: Luitpoldstraße mit dem Ludwigsbrunnen, Holzstich, 9,5x12,5. PB



Aschaffenburg: Plan mit Umgebung. Lithographie 1858, 6,5x12,5. PB



Aschaffenburg: Pompejanischer Bau, vom jenseitigen Mainufer aus, im Vordergrund Raddampfer, Reiter und Wanderer, Holzschnitt 1847, 13x23 PB



Aschaffenburg: Pompejanum und Schloss Johannisburg auf 1 Bl., Holzstich um 1880, 8x15. Mu (auch 8x12)



Aschaffenburg: Pompejanum und Stiftskirche, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 9x6. Mu



Aschaffenburg: Pompejanum, vom Main aus, im Hintergrund das Schloss, Holzstich, 8x10,8 St



Aschaffenburg: Pompejanisches Haus und Schloss, Holzstich um 1880, 9x13. Mu, Ra



Aschaffenburg: Pompejanum, Holzstich, 9x14. Ra



Aschaffenburg: Pompejanum vom Main aus gesehen, Holzstich, 15x23. PB



Aschaffenburg: Schloss Johannisburg „Das Churf. Maintzische Residentz Schloß …“ (Aufsicht), aus: Merian 1646, 25,5x32,5. Ki, Mu (25x31), St



Aschaffenburg: Schloss Lithographie von S. Hesselbach nach Zeichn. von H. Sodi Mitte 19. Jh. (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Aschaffenburg: Schloss, im Vordergrund der Main, Holzstich, 7x11 cm PB



Aschaffenburg: Schloss Johannisburg, Holzstich, 11x13. Ra



Aschaffenburg: Schloss Teilansicht mit Blick auf Schloss Johannisburg, Holzstich nach Kretzschmer, 15x15 cm PB



Aschaffenburg: Schönbusch Schlösschen im Park, Farbstich von A. Bayer nach C. G. Schütz, Ende 18. Jh., Ho



Aschaffenburg: (Umgebung) 9 Ansichten aus dem Maintal bei Aschaffenburg 1 Blatt (u. a. Kleinheubach, Ruine Schöntal, Karlsberg, Klingenberg, Wörth), Holzstich nach Karl Pfitzner und Julius Fehr 1885, 31x22,5. PB, Mu



Atzelsberg: (Marloffstein) Ansicht, Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder nach F. W. Doppelmayer 1809, 13,2x20. Ki



Atzelsberg: (Marloffstein) Ansicht Stammbuchblatt „Azelsberg“, Radierung von L. Meynier um 1810, 7,6x13,6. Ki



Atzelsberg: (Marloffstein) "Azelsberg" Kupferstich aus: Johann Christian Fick: Historisch-topographische Beschreibung von Erlangen und dessen Gegend … Erlangen 1812.



Aub: (Kr. Würzburg bei Ochsenfurt) Ansicht, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 6x13. Mu



Aub: (Kr. Würzburg bei Ochsenfurt) Gesamtansicht, Holzstich 5x13. PB



Auersberg: bei Bad Brückenau (Kr. Bad Kissingen) „Prospect der Ruinen des Auersberger Schlosses des am Fusse liegenden Marktflecken Hilters und der vorüberfliessenden Ulster“, Kupferstich von C. Schiele nach einer Zeichnung von Marianne Arnold 1803, Je



Auersberg: bei Bad Brückenau (Kr. Bad Kissingen) in der Rhön Burgruine. Stahlstich von Reiss-Gerstner um 1850, 11x15. Ki (10x14,5), Mu, St



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Unteraufseß Ansicht, Radierung aus: Ritterschaftlicher Almanach von 1792, Ho



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Unteraufseß Burg und Sägemühle „Aufsees“ (im Vordergrund Kinder, Fischer und Pferde), Stahlstich von H. Fincke nach L. Richter aus: Heeringen Wanderungen in Franken um 1840 12x16 Ho, Ki (10,3x15,5), Mu (10x15), PB, Ri, St, Wö (um 1850) (auch 1839)



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht „Unter-Aufsess“ mit Schloss, Lithographie von J. Dilger 1841, 13,5x19,5. Ki



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Lithographie von Theodor Rothbarth nach Carl Käppel. Aus: Scizzen aus der Fränkischen Schweiz, bei Engelhardt um 1860, 19x25. Ki, Mu (um 1850)



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht „Aufsees“, Lithographie von Altmann 1860, 13x15, Ki (um 1835 11x14,5), Mu (um 1860)



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Lithographie Trost. Ra



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burg „Aufseess“ (und Ort), Stahlstich von Joh(ann) Poppel nach C. A. Lebschée aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern, 1850 (bereits 1840 in: Album der Fränkischen Schweiz), 12x17. Ch, Ki (um 1845 10,8x16,5), Mu (um 1850), PB, St, Wö (um 1850), (auch um 1850)



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Stahlstich von Rorich, um 1860, 11x14. Mu, Ra



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich von Heuer & Kirmse, um 1860, 9x13. Mu



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burg vom Ort aus, im Vordergrund Mühle, Holzstich nach Lorenz Ritter 1870, 26x18. Mu, PB, Ra



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burg im Winter schneebedeckt, Holzstich um 1880, 9x13. Mu



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burg Hauskapelle, Holzstich 1885, . Mu



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burg Studierzimmer des Hans von Aufseß, Holzstich 1885, 13x10. Mu



Aufseß: (Kr. Bayreuth) Burghof, Holzstich 1885, 13x10. Mu



Altmühltal: Karte Bayerischer Generalstab 1891 1:100 000. 29x117



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Marchionatus Onoldini Comitatus Oettingensis … Pappenheimensis“ (Ansbach – Öttingen, Pappenheim), Kupferstich von M. Seutter um 1720, 57x49. Ki



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Principauté d’Anspach“, feuille 1 (Steigerwald, Marktbreit, Uffenheim, Ochsenfurt, Prichsenstadt, Bad Windsheim, Randersacker), Kupferstich von Crepy bei LeRouge 1757, 22,2x20,7 Mu (1759), St



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Principauté d’Anspach“, feuille 2 (Nürnberg – Neustadt a. d. Aisch – Burgebrach, Lauf), Kupferstich bei LeRouge 1757, 22,2x20,7 St



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Principauté d’Anspach“, feuille 3 (Mittelpunkt: Dinkelsbühl u. a. Ansbach, Nördlingen, Ellwangen, Gerabronn), Kupferstich von Crepy bei LeRouge 1757, 22,2x20,4. St



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Principauté d’Anspach“, feuille 4 (Heilsbronn, Altdorf, Greding, Pappenheim), Kupferstich bei LeRouge 1757, 22x20,5, St



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Marchionatus Onoldini Comit. Oettingensis … Pappenheimensis …“, Kupferstich von T. C. Lotter nach A. C. Seutter Augsburg um 1760, 58x50. Ki



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Mappa geographica exhibens Principatum Brandenburgico Onolsbacensem“, Kupferstich von D. A. Hauer bei Homann Erben, 1763, 45x55, Mu



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „Das Fürstenhum Onolzbach oder Ansbach mit der Freyen Reichsstadt Windsheim“ (im Norden Ochsenfurt – Marktbreit, im Süden Öttingen, Weißenburg, Mittelpunkt Ansbach), Kupferstich von Reilly 1791, 25x31, Mu



Ansbach: (Markgrafschaft) Karte „I Margrafiati Anspach e Bayreuth“, Kupferstich von Zatta, 39x30,5. Ki



Abkürzungen: Literaturverzeichnis:
Ba = Braunfels, Ludwig: Die Mainufer. Stahlstiche von Fritz Bamberger 1847
BK = Bauer, Karlheinz: Alte Höhlenansichten der Fränkischen Alb 1967 (dort auch die einzelnen Quellenangaben)
Ch = Chlingensperg, M. von: Das Königreich Bayern 1843 - 1854
EI=Eichstätt: Stadtansichten des 15. bis 19. Jahrhunderts. München 2013.
Fr = Friedrich, Franz: Bamberg und die frühe Lithographie. 1978
Gr = Grote, Ludwig: Die romantische Entdeckung Nürnbergs. 1967
Ho = Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen
Je = Jehmüller, Wolfgang: Die Rhön : Bücher und Karten aus 5 Jahrhunderten 1981. (Ausstellungskatalog)
Ki = Kistner Antiquariat Nürnberg
Kl = Kleiner, Salomon Kleiner Wolff aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach Augsburg 1728
KlS= Kleiner, Salomon „Accurate Vorstellung deß Hochfürstl. Bambergischen Jagd-Schlosses, Marquardsburg oder Seehof genannt, samt dem darzu gehörigen vortrefflichen Lust-Garten“. Augsburg 1731.
Kö = Koeppel, Johann Gottfried: „Die Eremitage zu Sanspareil“ 1793
Ma = Mader, Felix: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Reg.-Bez. Mittelfranken. I. Stadt Eichstätt 1924
Me = Menk-Dittmarsch: Der Main 1843.
Meisner = Meisner, Daniel / Eberhard Kieser: Thesaurus philo-politicus, das ist: Politisches Schatzkästlein. Frankfurt a. M. Bd. 1 – 2 (1625 – 1631)
MM = Mälzer, Gottfried: Der Main 1986
MR = Mälzer, Gottfried: Die Rhön 1984
Mt = Muth, Hanswernfried: Aigentliche Abbildung der Statt Bamberg. 1957.
Mu = Murr Antiquariat Bamberg
Müller = Müller, Wilhelm: Das Stadtbild Bayreuths in alten Ansichten. 1964
PB = Peter Bierl (München) Antiquariat
Pf = Pfistermeister, Ursula: Nürnberg. 2., durchges. Aufl. 1979
Ra = Rammel Auktionshaus Bamberg
Ri = Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken (mit den Stahlstichen von Ludwig Richter)
Ru = Friedrich Karl Rupprecht. Ausstellung der Staatsbibliothek Bamberg 1982
Sch = Schädler, Alfred: Die Kunstdenkmäler von Oberfranken. II. Landkreis Pegnitz. 1961
Schw = Schwemmer, Wilhelm: So war's einmal, Nürnberg im 17. Jahrhundert. Kupferstich von J. A. Boener (1647 - 1720). 1968
St = Stenderhoff (Münster) Antiquariat
Wö = Wölfle München Antiquariat
aus der Lit. = Ausgewertete Bücher etc




Bücherverzeichnis



Altäre: s. auch Altar:



Ahles, Franz Joseph:
Lieder des Sängers vom Kordigast : Poesien eines Besenbinders
Burkheim 1912
Orte: Kordigast:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv:



Ahles, Franz Joseph:
Lieder des Sängers vom Kordigast : Poesien eines Besenbinders : eine Auswahl aus den Dichtungen
Lichtenfels 1979
Orte: Kordigast:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv:



Amery, Carl:
Der Untergang der Stadt Passau
München 1975
Orte: Passau:
weitere Stichwörter: Science-Fiction:



Arneth, Erich:
Am Rande des Paradieses : Geschichten aus der Fränkischen Schweiz
Bamberg o. J.
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Arneth, Erich:
Bald is so weit : fränkische Weihnachtsgeschichten in Mundart und Hochsprache und das Weihnachtsevangelium in fränkischer Denk- und Mundart
Bamberg 1981
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Weihnachten: Evangelium: Evangelien: Mundart:



Ament, Wilhelm:
E. T. A. Hoffmann in Bamberg : kurzer Führer zu den Stätten der Erinnerung und durch die Sammlung im E.-T.-A.-Hoffmann-Haus
Bamberg 1951
Orte: Bamberg:
Personen: Hoffmann, E. T. A.:
weitere Stichwörter: Museum:



Aufseß, Hans Max von:
Ulrich von Hutten - Publizist und Partisan
Nürnberg o. J.
Personen: Hutten, Ulrich von:



Avenarius, Wilhelm:
Rund um die Weiße Frau : Geister, geheimnisvolle Kräfte, Übersinnliches, Erscheinungen im Volksleben und auf Burgen und Schlössern
Nürnberg 1984
Personen: Orlamünde, Kunigunde von: Nostradamus:
weitere Stichwörter: Geist: Gespenst: Weiße Frau: Spuk: Telepathie: Hexen: Zauber: Magie: Erscheinung: Ahnung: Prophezeiung: Vision: Zukunft:



Amery, Carl:
Wo Bayern die Welt bedeutet : Schätze der Staatsbibliothek
In: Gehört, gelesen. 1963, Nr. 6
Orte: München:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Bayerische Staatsbibliothek:



Aufseß, Hans Max von:
Kirchweih in Franken : fränkische Freude am Feiern
Bayreuth 1980
weitere Stichwörter: Kirchweih: Brauchtum:



Alverdes, Paul:
Deutsches Anekdotenbuch : eine Sammlung von Kurzgeschichten aus vier Jahrhunderten
München 1969
weitere Stichwörter: Anekdoten:



Aufs Maul gschaut : Mundart im Landkreis Bayreuth
Bayreuth 1982
Orte: Bayreuth (Lkr.):
weitere Stichwörter: Mundart:



Autorentag (2, Nürnberg, 1947):
Wiederkehr der Freiheit und des Schöpferischen : zweiter Autorentag 1947 zu Nürnberg
Nürnberg 1947
Orte: Nürnberg:
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Alberti, Gerhard:
Mein Großvater war zwei Meter zwölf
Coburg 1972
Personen: Alberti, Gerhard:
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Abert, Josef Friedrich:
Kleinod du in Frankenlanden : Begegnungen mit Würzburg in Aussprüchen deutscher und fremder Dichter und Reisenden
Würzburg 1952
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Abegg, Johann Friedrich:
Reisetagebuch von 1798
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Frankfurt. - Band 1 - 2. 1980
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Andersen, Hans Christian:
Die Galoschen des Glücks : Märchen und Geschichten
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Arndt, Ernst Moritz:
Erinnerungen 1769 - 1815
Berlin 1989
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Meine Jugendzeit : Jugenderinnerungen
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Deutsche illustrirte Volksbücher
Bonn. - Band 1 - 2. o. J.
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Auburtin, Victor:
Kristalle und Kiesel : auf Reisen gesammelt
München 1930
Orte: Berlin: Bamberg: Ansbach: Rothenburg ob der Tauber: Würzburg: Österreich: Wien: Schönbrunn: Salzburg: Bad Gastein: Salzburg: Graz: Burgenland: Prag: Spanien: Mardi: Prado: Burgos: Toledo: Santiago da Compostela:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob:



Arnim, Hermann von:
Muskau : Standesherrschaft zwischen Spree und Neiße
Frankfurt 1978
Orte: Bad Muskau: Muskau (Herrschaft):
Personen: Pückler-Muskau, Hermann von:



Arnim, Hermann von:
Ein Fürst unter den Gärtnern : Pückler als Landschaftskünstler und der Muskauer Park
Frankfurt 1981
Orte: Bad Muskau:
Personen: Pückler-Muskau, Hermann von:
weitere Stichwörter: Garten: Park:



Aufseß, Hans Werner von:
Das Aufseßtal : Geschichte und Landschaft
Forchheim 1950
Orte: Aufseßtal: Königsfeld: Kotzendorf: Voitmannsdorf: Drosendorf: Sachsendorf: Neuhaus: Aufseß: Oberaufseß: Unteraufseß: Draisendorf: Wüstenstein: Kuchenmühle: Doos:
weitere Stichwörter: Burg: Sagen:



Albart, Rudolf:
Obermaintal - Steigerwald
Stuttgart 1974
Orte: Steigerwald: Main:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Albart, Rudolf:
Vom Hakenkreuz zum Sternenbanner : die Jahrhundertmitte : ein Bamberg-Report
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg: Pommersfelden: Zapfendorf: Hollfeld: Stegaurach: Sassanfahrt: Schönbrunn: Amerikaner:
Personen: Wölfel, Hans: Stauffenberg (Geschlecht): Martin, Benno: Lessing, Willy: Wächtler, Fritz: Zahneisen, Lorenz: Landgraf, Artur Michael: Hergenröder, Anton: Dehler, Thomas: Preston, Nathan R.: Weegmann, Luitpold:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Judenverfolgung: Reichskristallnacht: Geschichte 20. Jh.: Weltkrieg II: Widerstand: Flüchtling: Militärregierung:



Andres, Rudolf:
Adelige Lebensformen in Franken zur Zeit des Bauernkrieges
Würzburg 1974
weitere Stichwörter: Adel: Bauernkrieg: Geschichte 16. Jh.:



Ausgrenzung - Entrechtung - Vernichtung : zur Geschichte der Juden in Bayern
München 1988
Orte: Fürth: München: Nürnberg:
Personen: Seligmann, Justin Josef:
weitere Stichwörter: Juden: Judenverfolgung:



Albart, Rudolf:
Rundwanderungen Obermaintal
Stuttgart 1973
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Asanger, Florian:
Um Main und Donau
Leipzig o. J.
Orte: Main: Donau: Neuburg: Donauwörth: Ries: Nördlingen: Ingolstadt: Kelheim: Befreiungshalle: Weltenburg: Eining: Römer: Regensburg: Walhalla: Straubing: Gäuboden: Bogen: Passau: Augsburg: Landshut: Bayerischer Wald: Kötzting: Pappenheim: Dinkelsbühl: Rothenburg ob der Tauber: Ansbach: Bayreuth: Nürnberg: Fürth: Ochsenkopf: Bamberg: Rathaus: Spessart: Kissingen: Wertheim: Aschaffenburg: Lohr: Würzburg:
Personen: Sachs, Hans: Eppelein von Geilingen: Paul, Jean: Heinrich II. (dt. Kaiser): Walther von der Vogelweide: Fugger (Familie):
weitere Stichwörter: Kastell: Römer: Pfingstritt: Eisenbahn: Gärtner: Neumünster: Fuggerei:



Arbeitskreis Soden-Sassanfahrt:
Heimatgeschichtliche Beiträge über Sassanfahrt
Hirschaid 1984
Orte: Sassanfahrt: Köttmannsdorf:
Personen: Soden, Julius von:
weitere Stichwörter: Geschichte: Theater:



Aufseß, Hans Max von: Bauer, Karlheinz:
Briefe aus der Pilgerstube : Streitberg - Fränkische Schweiz
o. O. 1974
Orte: Streitberg: Fränkische Schweiz:



Aufseß, Hans Max von:
Buntgewürfeltes Oberfranken oder die Konstitution einer Konfusion
Hof o. J.
Orte: Oberfranken:



Aufseß, Hans Max von:
Etwas im Wesen, das ich gern Dame nennen möchte : eine kleine Studie
Heroldsberg o. J.
weitere Stichwörter: Dame: Frau:



Aufseß, Hans Max von:
Fränkische Impressionen
Nürnberg o. J.
Orte: Nürnberg: Erlangen: Ochsenkopf: Aufseß: Fränkische Schweiz:
Personen: Hutten, Ulrich von:
weitere Stichwörter: Kirchen: Fernsehturm: Patrizier: Burgen: Kirchweih: Schloss:



Aufseß, Hans Max von:
Frankens offene Türen
Nürnberg 1977
Orte: Aufseß: Lichtenfels: Nürnberg: Fränkische Schweiz: Rhein-Main-Donau-Kanal: Wunsiedel:
Personen: Egloffstein, Caroline von: Montgelas, Maximilian von: Pirckheimer, Willibald: Sand: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Burg: Kanal: Christkindlesmarkt: Markt: Rhein-Main-Donau-Kanal:



Aufseß, Hans Max von:
Der Franke ist ein Gewürfelter : Essays
Hof 1983
Orte: Oberfranken: Main: Nürnberg: Bamberg: Coburg: Lisberg: Thurn: Lichtenberg:
Personen: Schickedanz: Lahner, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Quelle (Versandhaus): Burgen: Barock: Wiener Würstchen: Frankfurter Würstchen: Wurst: Veste: Franke:



Aufseß, Hans Max von:
Franken am Morgen des Abendlandes : Wandlungen eines Begriffes
Hof o. J.
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Aufseß, Hans Max von:
Frankens offene Türen
Nürnberg 1972
Orte: Franken:



Aufseß, Hans Max von:
Im Rückspiegel : Essays
Hof 1986
Orte: Frankreich: Sanspareil: Eremitage: Großbritannien: England:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Ritter: Waffen: Jagd: Erotik: Liebe: Kunstkritik:



Aufseß, Hans Max von:
... hier röhrt sich was : Liebesbeichte der vielbeschlagenen Witwe Hirsch
Würzburg 1972
Orte: Greifenstein:
weitere Stichwörter: Geweih:



Aufseß, Hans Max von:
Meine Fränkische Schweiz
Hof 1991
Orte: Fränkische Schweiz: Ebermannstadt: Sanspareil: Nürnberg:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth: Aufseß, Hans von und zu: Egloffstein, Caroline von: Lahner, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Wiener Würstchen: Wurst: Garten: Park: Museum: Germanisches Nationalmuseum:



Aufseß, Hans Max von:
Nürnbergs große Zeit : Patrizier, Künstler, Gelehrte
Nürnberg o. J.
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Aufseß, Hans Max von:
Seitensprünge
Hof 1984
Orte: Fränkische Schweiz: Greifenstein:
weitere Stichwörter: Geweih:



Aufseß, Hans Max von:
Die Vielfalt Frankens : 10 Essays
Nürnberg 1971
Orte: Fränkische Schweiz: Nürnberg: Trieb: Erlangen: Main: Sanspareil: Coburg:
Personen: Aufseß, Hans von und zu: Wilhelmine von Bayreuth: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Museum: Garten: Eisenbahn: Hafen: Germanisches Nationalmuseum:



Aufseß, Hans Max von:
Die Wendeltreppe : 20 Essays
Nürnberg 1968
Orte: Chiemsee: Schweden: Brüssel: Frankreich:
weitere Stichwörter: Jagd: Barock:



Aventinus, Johannes:
Baierische Chronik
München 1988
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Abels, Björn-Uwe:
Archäologischer Führer Oberfranken
Stuttgart 1986
Orte: Oberfranken: Ahorntal: Kirchahorn: Altendorf: Altenkunstadt: Pfaffendorf: Aufseß: Sachsendorf: Bamberg: Dom: Banz: Altenbanz: Bayreuth: Laineck: Breitengüßbach (Umgebung): Burgebrach: Stappenbach: Burgkunstadt: Buttenheim: Ketschendorf: Creußen: Prebitz: Ebensfeld: Prächting: Ebermannstadt: Burggaillenreuth: Ebermannstadt: Gasseldorf: Eggolsheim: Drügendorf: Unterstürmig: Egloffstein: Schweinthal: Forchheim: Frensdorf: Reundorf: Stegaurach: Höfen: Geisberg: Gößweinstein: Leutzdorf: Wichsenstein: Hallstadt: Heiligenstadt: Hohenpölz: Oberleinleiter: Zoggendorf: Heroldsbach: Hetzles: Himmelkron: Lanzendorf: Hirschaid: Friesen: Hollfeld: Krögelstein: Wiesentfels: Kasendorf: Kleukheim: Oberküps: Königsfeld: Treunitz: Kronach: Gehülz: Mitwitz: Kulmbach: Grafendobrach: Klosterlangheim (Umgebung): Lautertal: Tiefenlautern: Lichtenfels: Reundorf: Limmersdorf: Felkendorf: Litzendorf: Tiefenellern: Jungfernhöhle: Marktgraitz: Memmelsdorf: Kremmeldorf: Michelau: Lettenreuth: Mirsdorf: Neunkirchen am Brand: Rödlas: Pinzberg: Gosberg: Scheßlitz: Burgellern: Zeckendorf: Sonnefeld: Weischau: Gestungshausen: Stadelhofen: Steinfeld: Stadtsteinach: Staffelstein: Romansthal: Staffelberg: Schwabthal: Stublang: Ützing: Banz (Umgebung): Strullendorf: Amlingstadt: Thurnau: Berndorf: Tannfeld: Waischenfeld: Gösseldorf: Nankendorf: Rabeneck: Wattendorf: Weidenberg: Lankendorf: Weismain: Arnstein: Neudorf: Schammendorf: Wallersberg: Wiesenthau: Schlaifhausen: Kirchehrenbach: Walberla: Wiesenttal: Albertshof: Wüstenstein: Wonsees:
weitere Stichwörter: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Archäologie: Ausgrabungen: Höhlen:



Abels, Björn-Uwe: Sage, Walter: Züchner, Christian:
Oberfranken in vor- und frühgeschichtlicher Zeit
Bamberg 1986
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Steinzeit: Mittelalter:



Alte Pinakothek München: Martin, Kurt:
Alte Pinakothek Munich
München 1964. Engl. Ausg.
Orte: München:
weitere Stichwörter: Malerei: Gemäldegalerie: Alte Pinakothek:



Ammann, Jost: Sachs, Hans:
Das Ständebuch : 133 Holzschnitte mit Versen von Hans Sachs
Leipzig 1975
weitere Stichwörter: Stände: Handwerk: Holzschnitt:



Aufseß, Hans Max von und zu: Lendvai-Dircksen, Erna:
Burg Aufseß : Lebensbild einer fränkischen Burg
Coburg 1956
Orte: Aufseß: Unteraufseß:
Personen: Aufseß (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Burg:



Aufseß, Hans von und zu:
Merkwürdige Schicksale des Felsenschlosses Freienfels an der Wiesent
o. O. 1926
Orte: Freienfels:
weitere Stichwörter: Schloss: Burgen:



Aufseß, Hans Werner von:
Burg Greifenstein im Leinleitertal (Die Täler der Fränkischen Schweiz: 2)
Bamberg 1951
Orte: Greifenstein:
weitere Stichwörter: Burgen:



Alvensleben, Udo von:
Schlösser und Schicksale : Herrensitze und Burgen zwischen Donau und Rhein
Stuttgart 1970
Orte: Wien: Schönbrunn: Laxenburg: Klosterneuburg: Melk: Sankt Pölten: Pappenheim: Eichstätt: Nassenfels: Neuburg: Ingolstadt: Freising: München: Nymphenburg: Schleißheim: Benediktbeuren: Linderhof: Herrenchiemsee: Oberammergau: Wies: Neuschwanstein: Landshut: Alteglofsheim: Köfering: Eichhofen: Weltenburg: Füssen: Kempten: Ottobeuren: Memmingen: Zeil: Wolfegg: Weingarten: Birnau: Salem: Heiligenberg: Donaueschingen: Sankt Blasien: Wiesentheid: Pommersfelden: Ebrach: Werneck: Vierzehnheiligen: Banz: Neresheim: Würzburg: Veitshöchheim: Bamberg: Aschaffenburg: Schönbusch: Plassenburg: Bayreuth: Erlangen: Ansbach: Colmberg: Pilsach: Bad Mergentheim: Stuppach: Weikersheim: Ingelfingen: Waldenburg: Neuenstein: Langenburg: Kirchberg: Schillingsfürst: Kleinheubach: Wertheim: Triefenstein: Bronnbach: Erbach: Fürstenau: Breuberg: Castell: Thurnau: Amorbach: Waldleiningen: Coburg: Mespelbrunn: Kirchlauter: Mainsondheim: Thüngen: Eyrichshof: Irmelshausen: Rothenburg ob der Tauber: Creglingen: Waldmannshofen: Marktbreit: Ochsenfurt: Frickenhausen: Sulzfeld: Baldern: Kapfenburg: Ellwangen: Speinshart: Sulzbach: Amberg: Kastl: Plankstetten: Hirschberg: Schöntal: Möckmühl: Hornberg: Horneck: Neuenstadt: Jagsthausen: Bödigheim: Mosbach: Unterriexingen: Nippenburg: Laupheim: Ristissen: Oberdischingen: Herrlingen: Urach: Hohenheim: Solitüde: Stuttgart: Ludwigsburg: Lorch: Tübingen: Bruchsal: Heidelberg: Schwetzingen: Wächtersbach: Birstein: Ronneburg: Büdingen: Laubach: Arnsburg: Lich: Greifenstein: Hohensolms: Braunfels: Assenheim: Marburg: Weilburg: Runkel: Oranienstein: Nassau: Dietz: Dillenburg: Herborn: Idstein: Hadamar: Hachenburg: Westerburg: Berleburg: Arolsen: Kassel: Wilhelmshöhe: Wilhelmsthal: Fasanerie: Adolfseck: Homburg: Ilbenstadt: Romrod: Hersfeld: Rotenburg: Barchfeld: Tann: Kreuzberg: Neuwied: Irlich: Monrepos: Altwied: Rommersdorf: Engers: Ehrenbreitstein: Koblenz: Bassenheim: Gemünden: Rheinfels: Eibingen: Eltville: Eberbach: Biebrich: Drais: Niederwald: Hattenheim: Vollrads: Eibingen: Johannisberg: Maria Laach: Brühl: Bonn:
weitere Stichwörter: Schloss: Burgen: Herrensitz: Kirchen: Kloster: Seehof:



Amende, Dietrich: Bayerlein, Hans:
Bamberg und das Frankenland
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg: Bamberg (Umgebung): Scheßlitz: Würgauer Höhe: Giechburg: Gügel: Weismain: Kleinziegenfelder Tal: Staffelstein: Staffelberg: Vierzehnheiligen: Lichtenfels: Banz: Kronach: Ebrach: Pommersfelden: Fränkische Schweiz: Würgau:
weitere Stichwörter: Geschichte: Bibliothek: Domschatz: Gemäldegalerie: Naturalienkabinett: Museum: Ansichten: Dom: Hain: Altenburg:



Arnau, Frank:
Jenseits der Gesetze : Kriminalität von den biblischen Anfängen bis zur Gegenwart
München 1966
weitere Stichwörter: Gesetz: Kriminalität: Verbrechen: Justiz: Juden: Zigeuner: Kreuzzug: Kunstfälschung: Fälschung: Gift:



Adam, Hans Karl:
Das Kochbuch aus Franken
Münster 1975
weitere Stichwörter: Kochbuch: Essen:



Antoniadis, Prodromos:
Geologische Karte von Bayern 1 : 25 000. Erläuterungen zum Blatt Nr. 6032 Scheßlitz
München 1972
Orte: Scheßlitz (Umgebung):
weitere Stichwörter: Geologie: Karten: Lias: Malm: Kreide: Tertiär: Bergrutsch:



Ankenbrand, Stephan:
Fränkische Volkslieder
München 1933
weitere Stichwörter: Volkslied: Lied: Liederbuch:



Aufseß, Hans Max von:
Ludwig II. - Triumphzug durch Franken
Nürnberg 1980
Orte: Bayreuth: Hof: Bamberg: Bad Kissingen: Hammelburg: Aschaffenburg: Würzburg: Nürnberg:
Personen: Ludwig II. (König von Bayern):
weitere Stichwörter: Reisebericht: Eisenbahn:



Aufseß, Hans Max von:
Willibald Pirckheimer : Feldobrist und Humanist, ein Leben an der Wende zur Neuzeit
Nürnberg 1969
Personen: Pirckheimer, Willibald:
weitere Stichwörter: Biographie: Humanismus:



Arnold, Paul Johannes:
Tilman Riemenschneider : der Lebensroman eines großen deutschen Meisters
München 1938
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Romanmotiv: Plastik:



Aufseß, Hans Max von:
Des Reiches erster Konservator : Hans von Aufseß, der Gründer des Germanischen Nationalmuseums : 7. 9. 1801 - 6. 5. 1872
Würzburg 1971
Orte: Nürnberg:
Personen: Aufseß, Hans von:
weitere Stichwörter: Museum: Porträt: Germanisches Nationalmuseum:



Aufseß, Hans Max von und zu:
Eine Fränkin gewinnt Weimar
Nürnberg 1967
Orte: Weimar:
Personen: Aufseß, Caroline von: Egloffstein, Caroline von: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Albrecht, Alois:
Heinrich und Kunigunde : Deutungsversuche für unsere Zeit
Bamberg 1978
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser): Kunigunde (hl.):
weitere Stichwörter: Wunder: Legende:



Alexander von Humboldt : 14. September 1769 - 6. Mai 1859
München 1959
Personen: Humboldt, Alexander von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Arneth, Konrad:
Kübelstein : ein Juradörflein im Amte Scheßlitz
Bamberg 1970
Orte: Kübelstein: Kapelle: Hohenhäusling (Gemeinde):
weitere Stichwörter: Geschichte: Kirche:



Arneth, Gerhard:
Die Zisterzienserabtei Langheim vor der Säkularisation
Lichtenfels o. J.
Orte: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte:



Aufseß, Hans Max von:
Lichtenfels : die Schwelle zum Mainfränkischen
Lichtenfels 1974
Orte: Lichtenfels:
weitere Stichwörter: Ansichten: Geschichte:



Arneth, Konrad:
Ludwag : das Dorf mit dem rätselhaften Namen
Bamberg 1973
Orte: Ludwag: Polen:
weitere Stichwörter: Geschichte: Feuerwehr: Wasser: Auswanderer: Emigranten: Pfarrei: Kirche: Schule:



Arneth, Konrad:
Neudorf ob Scheßlitz
Bamberg 1974
Orte: Neudorf (Scheßlitz): Stammberg:
weitere Stichwörter: Geschichte: Schäfer: Wasser: Feuerwehr: Landwirtschaft: Krieg: Kirche: Wald:



Amorbach:
700 Jahre Stadt Amorbach : 1253 - 1953 : Beiträge zu Kultur und Geschichte von Abtei und Stadt
Amorbach 1953
Orte: Amorbach: Kapstadt: Coburg:
Personen: Coburg (Herrscherhaus):
weitere Stichwörter: Vorgeschichte: Rechtsgeschichte: Verfassungsgeschichte: Kloster: Benediktiner: Bibliothek: Evangeliar: Rokoko: Festschrift : Benediktinerabtei:



Aufseß, Hans von und zu:
Bericht von einer Quellensammlung für oberfränkische Landes- und Adelsgeschichte : mit besonderer Rücksicht auf die aufseßische Geschichte
Bayreuth 1841
Orte: Aufseß: Oberfranken:
Personen: Aufseß (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Geschichtsquelle: Geschichte:



Alt, Hans-Werner: Limmer, Ingeborg:
Kloster Banz
Königstein 1984
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Kloster:



Appeltshauser, Herbert:
Rundwege Coburg
Bamberg 1981
Orte: Coburg: Coburg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Führer:



Alt, Theodor:
Romantisches Rothenburg und seine Umgebung : Zeichnungen
Rosenheim 1981
Orte: Rothenburg ob der Tauber: Rothenburg ob der Tauber (Umgebung):
Personen: Alt, Theodor:
weitere Stichwörter: Ansichten: Zeichnungen:



Abtei Sankt Walburg Eichstätt:
Die Wallfahrtskirche der hl. Walburga zu Eichstätt
Eichstätt 1951
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Kirche: Führer: Sankt Walburg:



Amelunxen, Clemens:
Zur Rechtsgeschichte der Hofnarren
Berlin 1991
weitere Stichwörter: Hofnarr:



Arnold, Ignaz Ferdinand:
Der schwarze Jonas
Hildesheim 1972. Auszug. (Ordner)
Orte: Vierzehnheiligen: Bamberg: Bad Königshofen: Spessart:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Pornographie: Sex: Wirtshaus: Menschenfresserei: Verbrechen:



Alff, Wilhelm:
Schloss Banz
In: Alff: Gelegentliche Gedichte. (Ordner)
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv:



Adams, Henry:
Letters. 1858 - 1891. 1892 - 1918
New York 1969. Auszug. (Ordner)
Personen: Adams, Henry:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Adams, Henry:
The Letters. 1. 1858 - 1868
Cambridge 1982. Auszug. (Ordner)
Personen: Adams, Henry:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Adams, Henry:
Letters. 5. 1899 - 1905 (Auszug)
Cambridge 1988
Orte: Bamberg: Rothenburg ob der Tauber, Bayreuth:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe: Dom: Wagnerfestspiele:



Adorno, Theodor W.:
Amorbach
In: Adorno: Gesammelte Schriften. 10. 1977. (Ordner)
Orte: Amorbach:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Reisebericht:



Amery, Carl:
The Powder Mill plot of 1967 oder: Das Pulvermühle-Komplott von 1967
In: Dichter und Richter. 1988. (Ordner)
Orte: Waischenfeld:
weitere Stichwörter: Gruppe 47: Literatur: Literaturmotiv: Pulvermühle:



Appeltshauser, Herbert:
Evangelisch-Lutherische Kirche St. Moritz in Coburg
Coburg o. J. Faltbl.
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Kirche:



Arnim, Bettine von: Pückler-Muskau, Hermann von:
“Die Leidenschaft ist der Schlüssel der Welt” : Briefwechsel
Stuttgart 2001
Personen: Arnim, Bettine: Pückler-Muskau, Hermann von:
weitere Stichwörter: Briefe:



Albert, Georg:
Der heilige Bischof Otto von Bamberg : 1062 - 1130
Nürnberg 1939
Orte: Bamberg (Bistum): Pommern:
Personen: Otto (hl.):
weitere Stichwörter: Bischof: Mission:



Adorno, Theodor W.:
Kindheit in Amorbach : Bilder und Erinnerungen
Frankfurt a. M. 2003 (Inseltaschenbuch : 2923)
Orte: Amorbach:
Personen: Adorno, Theodor W.:
weitere Stichwörter: Biographie:



Altenburgverein Bamberg:
175 Jahre Altenburgverein Bamberg e.V. : Festschrift zu einem nicht alltäglichen Jubiläum
Bamberg 1993
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Burgen: Altenburg:
Schwammberger, Adolf: Pfistermeister, Ursula:
Fürth
Frankfurt a. M. o. J.
Orte: Fürth:



Albus, Anita:
Paradies und Paradox : Wunderwerke aus fünf Jahrhunderten
Frankfurt a. M. 2002
Personen: Merian, Maria Sibylla: Linné, Carl von: Proust, Marcel: Nabokov, Vladimir:
weitere Stichwörter: Biographie:



Aschoff, Ludwig:
Rudolf Virchow Wissenschaft und Weltgeltung
Hamburg 1940. – 11. – 15. Tsd.
Personen: Virchow, Rudolf:
weitere Stichwörter: Arzt: Medizin:



Andersen, Hans Christian: Radlmaier, Steffen (Nachw.):
Unter der Weide : eine märchenhafte Reise nach Nürnberg
Nürnberg
weitere Stichwörter: Literaturmotiv:



Auer, Horst M.:
Fundort Natur : Naturdenkmäler zwischen Fränkischer Schweiz und Altmühltal
Cadolzburg 1999. – 2. Aufl.
Orte: Schwarzenbruck (Umgebung): Streitberg: Binghöhle: Schwabach: Gräfenberg (Umgebung): Engelhardsberg (Umgebung): Riesenburg: Schambachried: Treuchtlingen: Nestelgrund: Streitberg (Umgebung): Schönsteinhöhle: Pondorf (Umgebung): Kalchreuth (Umgebung): Königstein (Umgebung): Wohlmannsgesees (Umgebung): Weißenbrunn (Umgebung): Effeltrich: Sanspareil: Walberla: Pegnitz (Fluss): Rothenburg ob der Tauber (Umgebung): Solnhofen (Umgebung): Sackdilling: Bad Windsheim: Muggendorf (Umgebung): Obernzenn (Umgebung): Grünsberg: Kasberg: Moritzberg: Veldensteiner Forst: Spalt: Pottenstein: Teufelshöhle: Weißenohe: Lillach: Ettenstatt: Frankenalb: Burggaillenreuth (Umgebung): Zoolithenhöhle: Prackenfels (Umgebung): Lehrberg: Trondorf (Umgebung): Obereichstätt (Umgebung): Karlsgraben: Hersbruck (Umgebung): Ailsbachtal: Sophienhöhle: Altmühlsee: Trainmeusel: Hesselberg: Maximiliansgrotte: Altdorf (Umgebung): Heiligenstadt (Umgebung): Eschenbach (Umgebung): Spielberg:
weitere Stichwörter: Höhlen: Linde: Steinerne Rinnen: Bavariabuche: Druidenhain: Garten: Wald: Sanddünen: Zwölf Apostel: Karst: Gipshügel: Quelle: Wasserfall: Märzenbecher: Dolinen: Eiche: Steppenheide: Hülle: Wasserversorgung: Brunnen: Rhät: Tummler: Reichswald:



Appel, Brun: Dressendörfer, Werner: Keunecke, Hans-Otto: Ringholz, Bernd:
Die Pflanzenwelt des Hortus Eystettensis : ein Buch lebt
München 1998
Orte: Eichstätt: Willibaldsburg:
Personen: Gemmingen, Johann Conrad:
weitere Stichwörter: Hortus Eystettensis: Garten: Pflanzenbuch: Kräuterbuch:



Aufseß, Hans von und zu:
Rechtsverhältniß des Privat-Gottesdienstes und des öffentlichen Gottesdienstes nachgewiesen an der Geschichte der Schlosskapelle des Capuziner- und Dominikaner-Hospizes zu Freyenfels : mit einem Anhang über Privatschulwesen
Erlangen 1845
Orte: Freienfels:
weitere Stichwörter: Burg, Schloss: Kapelle: Schule: Kapuziner: Dominikaner: Hospiz: Gottesdienst:



Albrecht, Alois: Hergenröder, Gerhard:
Der heilige Otto Bischof von Bamberg und Apostel der Pommern
Straßburg 1990
Orte: Bamberg: Pommern:
Personen: Otto (hl.):
weitere Stichwörter: Mission: Bischof: Comic:



Abels, Björn-Uwe: Sage, Walter: Züchner, Christian:
Oberfranken in vor- und frühgeschichtlicher Zeit
Bayreuth 1986
Orte: Oberfranken: Altendorf: Bamberg: Bayreuth: Burggaillenreuth: Coburg: Demmelsdorf: Ehrenbürg: Walberla: Forchheim: Grundfeld: Kasendorf: Kleinlangheim: Kronach: Kulmbach: Lichtenfels: Neudorf-Görau: Pottenstein-Hasenloch: Prächting: Rattelsdorf: Schlammersdorf: Schlappenreuth: Schweinfurt: Staffelberg: Staffelstein: Tannfeld: Tiefenellern: Turmberg: Weismain: Wichsenstein: Würzburg:
weitere Stichwörter: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Steinzeit: Metallzeit: Mittelalter:



Arnold, Matthew:
The letters 1865
Charlottesville o. J. Vol. 2. 1860 – 1865 S. 450 – 453. Kopie in Ordner
Orte: Coburg:
Personen: Rückert, Friedrich:
weitere Stichwörter: Briefe: Reisebericht:



Albart, Rudolf:
Von Albrecht Pfister bis zum FT : eine Kurzgeschichte der Bamberger Presse
Bamberg o. J. in Ordner
Orte: Bamberg:
Personen: Pfister, Albrecht:
weitere Stichwörter: Presse, Drucker: Fränkischer Tag, Zeitung:



Apel, Max :
Die Weltanschauungen der großen Denker
Leipzig 1929
Personen: Plato: Aristotels: Brund, Giordano: Galilei, Galileo: Descartes, René: Spinoza, Baruch de: Leibniz, Gottfried Wilhelm: Kant, Immanuel: Fichte, Johann Gottlieb: Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Herbart, Johann Friedrich: Schopenhauer, Arthur:
weitere Stichwörter: Philosophie: Biographie:



Angerer, Hanskarl:
Gewerbe und Wirtschaft im Fichtelgebirge
Frankenland 1967,7/8 (in Schuber)
Orte: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Wirtschaft:



Albrecht, Willi:
In einem Marmorwerk des Fränkischen Jura
Frankenland 1969,3 (in Schuber)
Orte: Fränkischer Jura:
weitere Stichwörter: Marmorsteinbruch:



Adler, Gerlinde:
Buchen im Odenwald
Frankenland 1982,7/8 (in Schuber)
Orte: Buchen (Odenwald):



Angermeyer, Alfred:
Historische Ortsnamen. Historische Personennamen (Neustadt/Aisch und Umgebung)
Frankenland 1987,2.3 (in Schuber)
Orte: Neustadt an der Aisch: Neustadt an der Aisch (Umgebung):
weitere Stichwörter: Ortsnamen: Personennamen:



Ahlborn, Joachim:
Die Grafen Henneberg im Wandel der Zeiten
Fränkische Blätter 13(1961),16 (Ablage)
Personen: Henneberg (Geschlecht):
Orte: Henneberg:



Angermann, Babette:
Wenn Wagner eintrat, wurde frisch gezapft
Heimatbote 24(1991),7 Ablage
Personen: Wagner, Richard:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bier: Wirtshaus:



Arnal, Bernd:
Einmal Tristan = 10 Zentner Kohle (Dampfmaschinen)
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Festspielhaus: Dampfmaschinen: Wagnerfestspiele:



Arnold, Hans:
Thurnau 1137 erstmals urkundlich erwähnt
Aus der fränkischen Heimat 1986,2 Ablage
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Alexy, Eduard:
Franzose verteidigte Burg gegen Napoleon
Aus der fränkischen Heimat 1986,8 Ablage
Personen: Napoleon (Bonaparte):
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg:



Arnold, Hans:
Kluge Territorialpolitik zahlt sich aus (Hanns Georg von Giech)
Aus der fränkischen Heimat 1989,10 Ablage
Personen: Giech, Hanns Georg von:
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Porträt:



Andres, Stefan:
Wirtshaus zur weiten Welt. Erzählungen. Enth.: Weg durch den Zwinger. Sommerliche Elegie. Wirtshaus zur weiten Welt
Leipzig 1943
Orte: Aufseß:
weitere Stichwörter: in der Literatur: Erzählungen:



Allgeier, Walter:
Der erste Beamte der Reformation (Georg Spalatin)
Unser Bayern 44,, 1995 ZA 199
Personen: Spalatin, Georg:
weitere Stichwörter: Reformation: Kirchengeschichte:



Augstein, Rudolf:
Weiter Weg zu Winnetou (Karl May)
"Der Spiegel" 1995, 18 ZA 222
Personen: May, Karl:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Karl-May-Verlag:



Augstein, Rudolf:
Das Ende des Stellvertreters (Rudolf Heß)
"Der Spiegel" ZA 313
Personen: Heß, Rudolf:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Apel, Max:
Die Weltanschauungen der großen Denker
Leipzig 1929
Personen: Platon: Aristoteles: Galilei: Descartes, René: Spinoza: Leibniz, Gottfried Wilhelm: Kant, Immanuel: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Fichte, Johann Gottlieb: Schopenhauer, Arthur: Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph:
weitere Stichwörter: Philosophie:



Andres, Stefan:
Main, Nahe zu, Rhein-Ahrisches, Saarpfalz, Mosel-Lahnisches Weinpilgerbuch
Köln 1951
Orte: Mainfranken:
weitere Stichwörter: Wein:



Angerstein, Klaus:
Der Saal 600 soll Welterbe werden (Nürnberger Prozesse)
in: Fränkischer Tag 2010. 19.10 ZA 487
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Nürnberger Prozesse:



Angerstein, Klaus:
Franken, Fußball und der Ronhof (Fürth)
Fränkischer Tag 2010, 9. 12 ZA 499
Orte: Fürth:
weitere Stichwörter: Fußballstadion: Ronhof:



Amgerstein, Klaus:
Die Not der kleinen Brauereien
in: Fränkischer Tag 6. 7. 2011 ZA 521
weitere Stichwörter: Brauereien: Bier:



Altmann, Lothar:
Kath. Pfarrkirche St. Jakob Wasserburg am Inn
Regensburg 2011 3. Aufl. (Schnell Kunstführer 579)
Orte: Wasserburg am Inn:
weitere Stichwörter: Kirchen:



Alzheimer, Heidrun:
Osbtanbau im Namen Gottes
In: Fränkischer Tag 11. 5. 2012 ZA 576
weitere Stichwörter: Obstanbau:



Aufschlussreiche Funde gesichert : größter Friedhof Nordbayerns aus der späten Bronzezeit freigelegt
ZA 1,22
Orte: Reundorf: Grundfeld:
weitere Stichwörter: Bronzezeit: Geschichte: Gräber: Ausgrabungen: Friedhöfe:



Ausgezogen, um die Welt neu anzuziehen : Levi-Strauss-Museum in Buttenheim eröffnet
ZA 1,49
Orte: Buttenheim:
Personen: Strauss, Levi:
weitere Stichwörter: Jeans: Museen:



Abbild Konrads von Schlüsselberg : Freund des deutschen Kaisers wurde 1347 in Schlüsselau beigesetzt
ZA 1,55
Orte: Schlüsselau:
Personen: Konrad von Schlüsselberg:



Aus der Tiefe der Zeit: Faszination „Ötzi“
ZA 1,71
Orte: Bozen:
Personen: „Ötzi“:
weitere Stichwörter: Gletscherleiche:



Aufseß, Hans Max von:
Aufstieg aus Sand und Asche (Nürnberg)
ZA DINA4: 48
Orte: Nürnberg:



Ach, da stand er : Dichterehen
ZA DINA4: 143
Personen: Vulpius, Christiane: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Dichterehen:



Aus Krieg, Not und Erbstreit erwuchs ein Kleinod : Schloss Hundshaupten
ZA DINA4: 191
Personen: Pölnitz (Familie):
Orte: Hundshaupten:
weitere Stichwörter: Schlösser:



Allgaier, Walter:
Treuer Sachwalter und findiger Diplomat (Georg Spalatin)
ZA DINA4: 200
Personen: Spalatin, Georg:
Orte: Spalt:
weitere Stichwörter: Reformation:



Angerstein, Klaus:
Franken gestalteten das Land
ZA 452 (Fränkischer Tag 2009)
Personen: Ehard, Hans: Dehler, Thomas: Erhard, Ludwig: Grundig, Max: Dassler, Adolf: Schaeffler, Georg: Nowitzki, Dirk:



Altmann, Lothar:
Benediktinerabtei- und Pfarrkirche Scheyern
Regensburg 2000 8., erw. und veränd.Aufl.
Orte: Scheyern:
weitere Stichwörter: Abtei: Kirche



Angerstein, Klaus:
Wo Albrecht Dürer und Veit Stoß ruhen (Johannisfriedhof Nürnberg)
In: Fränkischer Tag 2013. 21.11. ZA 642
Orte: Nürnberg:
Personen: Dürer, Albrecht: Stoß, Veit:
weitere Stichwörter: Friedhof:



Angerstein, Klaus:
"Der schönste Pfarrhof Europas" (Würzburger Residenz)
In: Fränkischer Sonntag. 18./9.3.2014. ZA 650/1.2.
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Residenz:



Angerstein, Klaus:
Hohenzollern und weiße Frau
In: Fränkischer Sonntag. 5./6.4.2014. ZA 654
Orte: Kulmbach:
Personen: Weiße Frau:
weitere Stichwörter: Burg:



Angerstein, Klaus:
Für Pendler ein Gewinn - A 71/73
In: Fränkischer Tag. 8.9.2015. ZA 741
weitere Stichwörter: Autobahn:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017