Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: C

1. Fränkische Superlative  [Info] (165 Treffer)
2. Varia  [Info] (53 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (20 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (8 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (157 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (50 Treffer)



Fränkische Superlative



Cadolzburg: bei Fürth: berühmte Besucher: August von Platen, Ludwig Richter 1837. S. auch Burg.



Camera obscura: (Lochkamera, an deren Rückwand Bilder der Außenwelt projiziert werden können): Erstmals erwähnt bei Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der u. a. in Würzburg tätig war (Koschatzky).
Bibliographie



Camera obscura: Auf den Nürnberger Johann Hauer (28.9.1586 - 12.6.1660) geht eine Konstruktion der Camera obscura zurück (BBB, DBE, BBB).



Camera obscura: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, berichtete erstmals über ein transportables Gerät. Er baute auch als erster eine Linse ein. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
 
Bibliographie



Caritas: Der Kapuziner Cyprian Fröhlich (20.3.1853 - 6.2.1931) aus Eggolsheim gründete 1889 das Seraphische Liebeswerk, den Mädchenschutzverein, einen Vorläufer der katholischen Bahnhofsmission und die "Zeitschrift "Caritas". Mitbegründer: Deutscher Caritasverband (NDB, DBE, GBBE).



Caritas: Margaretha Caroline Marie Raesfeldt (19.5.1840 Ansbach - 26.7.1909) war Mitbegründerin verschiedener sozialer Vereine in München (u. a. des Caritasverbands 1899) (Who is who d. sozialen Arbeit).



Carossa, Hans: Deutscher Dichter und Arzt (15.12.1878 - 12.9.1956). Hinweise auf Franken finden sich im Tagebuch aus den Jahren 1910 - 1918 und in "Führung und Geleit" 1933. Texte s. auch Bier, Nürnberg.

     Nach zwei Semestern Medizinstudium in Würzburg von 1901 bis 1902 unternahm Carossa im Frühjahr 1910 eine "kleine" Reise nach Nürnberg. Dabei war ihm die Stadt "so in die Seele gegangen", dass er sich dort für einige Monate als Arzt niederließ. "Unvergesslich" blieben die Aussicht von der Burg und der Marktplatz, dessen Anblick ihn "oft überwältigte". Das "Ineinanderwogen von alter und neuer Zeit" faszinierte ihn immer wieder aufs neue.

     1913 besuchte der Dichter verschiedene fränkische Orte, darunter Bamberg, Kronach, Steinbach, Stockheim, Ansbach mit seinem "herrlichen" Park und Rothenburg. Ein unfreiwilliger Lazarettaufenthalt führte ihn 1918 Ende des Ersten Weltkriegs u. a. nach Würzburg. Er notierte in seinem Tagebuch: "Frühstück, sehr gut, in Gemünden (Ufr.) Tiefe Sonntagsruhe über den deutschen Feldern, die ganz bereift sind. Schweinfurt, ... Kissingen ..." Ablenkung brachten dem Verwundeten Ausflüge nach Bad Neustadt an der Saale, Euerdorf und zu den Ruinen Salzburg (Herschfeld Bad Neustadt an der Saale) und Trimburg (Elfershausen) . 1925 wurde Franken auf einer Reise ins "alte Deutschland" erneut besucht.



Castell: berühmte Besucher: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, ab1720 wiederholt. Namengebend: Casteller Ring (evangelische Ordensgemeinschaft, 1950 gegründet). S. auch Sprichwörter. Aus: Merian "Topographie" 1656: "Auf dem Berge ein, wie man sagt, in dem Bauren Krieg zerstörtes Schloss; sonsten aber der Herren Grafen von Castell Stammhause, und darunter das Dorf gleichen Namens, von welchem dem Brandenburg ein guter Teil, der ander aber den hochwohlgedachten Herrn Grafen von Castell, so Stände des Reichs, zusteht. Es hat in solchem Dorf ein gutes Wildbad ..."



Chateaubriand, François René de: Dichter und Staatsmann (Frankreich) (4.9.1768 - 4.7.1848). Nach ihm ist ein Beefsteakgericht benannt. Die Reisen durch Franken sind geschildert in "Mémoires d'outre-tombe" 1849/50 (verschiedene deutsche Übersetzungen, u. a. unter dem Titel "Erinnerungen aus dem Jenseits"). Texte s. auch Bayreuth, Hollfeld.

     1833 - 1933: Die Rückreise von Prag nach Paris berührte 1833 Weißenstadt: "Es ist noch immer kalt, das Gras in den Gräben ist mit weißem Reif bedeckt, durchnässte Füchse springen aus den Haferfeldern; grau ausgeschweifte Wolken mit großem Segelwerk kreuzen sich an dem Himmel wie Adlerschwingen." Eine Pappelallee bei Berneck und die Stadt Bayreuth beschwörten die Vergangenheit herauf. Aber Chateaubriand blickte auch ahnungsvoll in die Zukunft: "Im Jahr 1933 wird der durch Franken kommende Reisende meinen Schatten fragen, ob ich die Dinge, deren Zeuge er sein wird, hätte erraten können." Auf dem Weg nach Bamberg riefen ihm die "dünnen hochgewachsenen" Fichten die Moschee von Kairo und die Kathedrale von Cordoba ins Gedächtnis. Wie in einer Camera obscura zeigte sich die karge Landschaft.



Chateaubriand, François René de: (1768 - 1848): Frankreich: Erotische Phantasien in Hollfeld: In Hollfeld musste er notgedrungen anhalten, weil sein Begleiter an "übermäßiger Ermattung" litt. Die Schwalben, die den Gangolfsturm umstreiften, erinnerten ihn an die Kinderzeit auf Schloss Combourg. Er traf eine junge Buttenträgerin. "Ihre Beine und Füße waren nackt, ihr Rock kurz, ihr Leibchen zerrissen; sie schritt gebückt und mit gekreuzten Armen einher. Wir stiegen miteinander einen steilen Weg hinan; sie drehte ihr sonnverbranntes Gesicht ein wenig nach mir um; ihr hübscher Kopf mit den zerzausten Haaren lehnte sich an ihre Butte an." Doch plötzlich verschwand sie durch eine niedrige Tür, "wie ein wildes Kätzchen", das in der Scheune unter die Garben schlüpft.

     Originell, mit einem Spritzer Ironie, die Schilderung der Hollfelder Wirtsleute, die sich nur widerstrebend um ihre Gäste kümmerten. "Entdecken sie in der Ferne einen Wagen, so verbergen sie sich unter Verwünschungen auf diese Landstreicher, die nichts zu tun haben ..." Die Zimmermagd, die ein wenig französisch "radbricht", warf ihm "einen herausfordernden, schlimmen Blick" zu. Er fühlte sich geschmeichelt: "Wie süß ist es, sogar noch in dem Augenblick geliebt zu werden, wo man keine Hoffnung mehr darauf hatte" (1833).



Chateaubriand, François René de: (1768 - 1848): Frankreich: Bamberg erreichte Chateaubriand in der Nacht. So wie er in Bayreuth seinen Landsmann Voltaire zitierte, wies er hier auf Berthier hin, der sich 1815 von einem Fenster der Residenz zu Tode stürzte. "Sein Gebieter sollte noch höher herabstürzen." Angesichts der Dettelbacher Weinberge sinnierte der Dichter: "Vier Pflanzen bezeichnen die Grenze der vier Naturen und vier Klimate: die Birke, der Weinstock, der Ölbaum und der Palmbaum, stets der Sonne zuschreitend" (1833).



Chateaubriand, François René de: (1768 - 1848): Frankreich: Kurz vor Würzburg setzte sich eine Bucklige auf den Wagen. "Der Postillon wollte sie herunter treiben; ich widersetzte mich dem aber aus zwei Gründen: 1) weil ich fürchtete, diese Fee könnte mir etwas Böses an den Hals werfen, und 2) weil, seit ich in einer meiner Biographien gelesen habe, dass ich buckelig sei, alle Buckeligen meine Schwestern sind. Wer kann sich versichern, nicht buckelig zu sein? Und wer wird dir's jemals sagen, dass du es bist? Besiehst du dich im Spiegel, so siehst du nichts; sieht man sich je so, wie man ist?"

     In Würzburg bewunderte Chateaubriand die Weitläufigkeit der Residenz: "Beim Regen könnte der Fürst alle seine Untertanen in seinem Schlosse unterbringen, ohne seine Gemächer preis zu geben." Im Herbst des gleichen Jahres kam Chateaubriand auf denselben Wegen noch einmal durch Franken. In Hollfeld suchte er die Chiffren seiner Erinnerung - die Schwalben und die Buttenträgerin - vergebens. Doch sie blieben unvergessen, auf immer werden sie seine Phantasie "bevölkern", auf immer im Strahl der Sonne leben. In Bamberg, dem "Vaterlande" des Camerarius und Clavius, speiste Chateaubriand zu Abend. Dabei machte ihm der Bibliothekar Jäck seine Aufwartung und überschüttete ihn mit Schmeicheleien, was ihn bis ins "Mark hinein freute" (1833).



Chateaubriand, François René de: (1768 - 1848): Frankreich
"... wenigstens ... beschäftigt er sich ausschließlich mit seiner Beerdigung, und seine ‚Mémoires d'outre-tombe', die er stückweise herausgibt, sind nichts anderes als ein Leichenbegängnis, das er vor seinem definitiven Hinscheiden selber veranstaltet ..." (Heinrich Heine "Lutetia").
Die Memoiren Chateaubriands, 1803 - 1841 entstanden, "sein mit der Feder gewaltig bestandenes Lebensabenteuer", so Golo Mann, gehören zu den besten Biographien der Weltliteratur, meisterhaft in ihrer Mischung von dokumentarischem Tagebuch und nostalgisch verklärter Reflexion. Das Erlebnis in Hollfeld, reizvoll in seiner kaum verhüllten Erotik, in seiner poetischen Komposition gleichsam eine Novelle "en miniature", ist eines der Glanzlichter des Werks.



Chemie: Fränkische Wissenschaftler waren entscheidend daran beteiligt, dass sich die Chemie von den traditionellen Vorstellungen der Alchemisten löste und den Übergang zum experimentell abgesicherten angewandten Fachgebiet schaffte, und zwar der Coburger Andreas Libavius, der Karlstadter Johann Rudolph Glauber und der Ansbacher Georg Ernst Stahl. Libavius steht am Anfang der modernen Chemie, Glauber begründete ein wichtiges Spezialgebiet, die chemische Technologie, und Stahls Phlogistontheorie wirkte schöpferisch und anregend auf das gesamte Fachgebiet.



Chemie: Eine der frühesten in Franken tätigen Chemiker war der "Doctor universalis" Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der von 1263 bis 1267 in Würzburg wirkte. Ihm wird die Herstellung von Kaliumkarbonat (Pottasche) zugeschrieben. Er fand als erster die Zusammensetzung von Zinnober, Bleiweiß und Mennige heraus (H. Miers) und er machte als einer der ersten den Vorschlag, Schießpulver in eine feste Hülle zu packen, um beim Entzünden einen Knall zu erzeugen.
 



Chemie: Begründer der Chemie Andreas Libavius (Libau) wurde um 1550/1560 in Halle geboren und starb am 25.7.1616 in Coburg. Er schwankte lange Zeit in seiner Berufswahl. Erst studierte er Philosophie und Geschichte und sicherte sich den Titel eines "Poeta caesareus", hörte aber auch schon nebenbei Vorlesungen über Medizin. 1586 ging er als "Stadt- und Ratsschulenrektor" nach Coburg, las später an der Universität Jena Geschichte und Philosophie, bis er vorerst bei der Medizin landete. 1591 erhielt er die Stelle des Stadtphysikus von Rothenburg, kehrte dann 1606/07 an die Stätte seines früheren Wirkens Coburg zurück, und zwar als Rektor des neugegründeten Gymnasiums Casimirianum.

     Es war die Zeit, wo die Goldmacher nach dem Stein der Weisen suchten, wo geschäftstüchtige Scharlatane Wundermittel anpriesen, die gegen alle Krankheiten helfen sollten, unter ihnen der Arzt Georg Amwald. Libavius entlarvte dessen Medikamente als wirkungslos und ließ den Verkauf einstellen. Aber auch wirksame Arzneimittel wollte er nicht jedermann überlassen. Libavius Zitat: "Treffliche Medizinen in der Hand eines unbesonnenen Menschen sind wie ein Messer oder eine brennende Fackel in der Hand eines Kindes oder eines Irren."
Bibliographie



Chemie: Andreas Libavius (um 1550/1560 - 25.7.1616 Coburg) Er war ein tüchtiger Arzt, z. B. hat er 1615 als einer der ersten eine Bluttransfusion beschrieben, aber wirklich berühmt wurde er als Chemiker. Noch war sein Lehrbuch von 1591 "Alchemia" betitelt, doch deutete sich schon ein Wandel der Begriffe an, die Ablösung der Alchemie durch die Chemie ist eingeleitet.

     Seine "Res chymicae" 1595 blieben für lange Zeit das erste Handbuch ihrer Art. Die "Alchemia" von 1597, das erste systematische Lehrbuch der Chemie, galt Ende des 16. Jahrhunderts als das "vorzüglichste" (NDB). Libavius legte den Grundstock für die chemische Analytik. Nach ihm benannt ist der Spiritus fumans Libavii; es handelt sich um die Auflösung von Zinn in Salzsäure. Er hat neben Glauber als erster die Herstellung der Salzsäure beschrieben. Von ihm stammt weiter die Rezeptur für Ammoniumsulfat und Bleinitrat. Er formulierte als erster die technologischen Grundgedanken der Verfahrenstechnik, trug entscheidend zur Einführung der Chemie an deutschen Universitäten bei und förderte ihre Entwicklung zu einer selbständigen Wissenschaft. Ferner plante er ein Chemielaboratorium für Ausbildungszwecke.

     Rezept gegen die Gicht: Einen rothaarigen Hund, durch dreitägiges Fasten mürbe gemacht, erdrosseln, in Öl kochen, dazu Schnecken, Regenwürmer, Frösche, 80 lebende Skorpione geben, ferner Johanniskraut, Eibisch und Attich kochen, auspressen, erkalten lassen und mit dem übrigen mixen.
Bibliographie



Chemie: Das Glaubersche Wundersalz: Nach Johann Rudolph Glauber (1604 - 10.3.1670/1668?/) aus Karlstadt, der von 1652 bis 1654 in Kitzingen lebte und dort den ersten deutschen gärungstechnischen Betrieb zur Weinverarbeitung gründete, wurde das "Glaubersalz" (Natriumsulfat, "Wundersalz") benannt, das noch heute als Abführmittel verwendet wird. Glauber gelangen zahlreiche Entdeckungen, darunter Salpeter- und Ammoniumsalze als Kunstdünger, Rubinglas, Benzol, Phenol, rauchende Salpetersäure, Höllenstein, Essiggewinnung aus Holz, 1650 Chlorwasserstoff, die Isolierung von Traubenzucker aus Honig und die erste Kohledestillation; ferner verbesserte er Öfen für die Laborarbeit, konstruierte Rührwerke und Destillations- bzw. Kondensationsapparate. Glauber stellte als erster die Salzsäure dar und gilt als "maßgeblicher" Begründer der chemischen Technologie und "bedeutendster" Vertreter der angewandten Chemie seiner Zeit. Er unterhielt das größte damalige chemische Laboratorium Europas.

     Konsequente Produktanalyse führte ihn zu wichtigen Erkenntnissen in der Messingherstellung. Ihm gelangen ferner Verbesserungen bei der Wein- und Bierherstellung. Ebenso wie Libavius löste er sich von der einseitigen "Goldmacherei" und Iatrochemie. Er war ein "chemischer Baumeister von großen Ausmaßen", der durch hervorragende Leistungen seiner Zeit weit vorauseilte (Walden). Mit Recht verliehen ihm die Zeitgenossen den Beinamen "Paracelsus des 17. Jahrhunderts". Er gilt als der beste chemische Praktiker seiner Zeit, "the first industrial chemist" (L. Day). Nach ihm ist das Mineral Glauberit benannt (u. a. Lex. d. Naturwiss., s. auch Knallpulver, Photographie).
Bibliographie



Chemie: Glauber, Rudolf: Das Glaubersche "Wundersalz" als Kunstdünger: "Gründlicher Beweis, dass unser Sal artis allen Menschen in der Welt, großen und kleinen, hohen und Niederstands Personen wie auch allen Künstlern und Handwerksleuten bis auf den geringsten Bauersmann zu nützlich und dienstlich sein könne: Erstlich wird bewiesen, wann dieses Salz zu anders nicht mehr nütz wäre als allein das Korn darin eingeweicht und gesäet, davon so viel Halme herfürschießen und die Multiplikation so hoch dardurch gebracht wird, so wäre es allbereit allen Menschen in der Welt nützlich, da niemand ohne Brot leben kann.

     Wenn dann der Bauersmann durch weniger Mühe und Kosten mehr Früchte einerntet, als durch die gemeine und bekannte Weise, so kann er auch seiner Obrigkeit seinen schuldigen Zins jährlichs desto richtiger zubringen und habens die Hohenstands Personen ja reichlich zu genießen, davon sie leben und regieren können."
Bibliographie



Chemie: Weltweiter Ruhm für Stahl: "Als Stahl Metalle in Kalk, und diesen wiederum in Metall verwandelte, indem er ihnen etwas entzog und wiedergab, so ging allen Naturforschern ein Licht auf. Sie begriffen, dass die Vernunft nur das einsieht, was sie selbst nach ihrem Entwurfe hervorbringt ..." (Kant "Kritik der reinen Vernunft").
Georg Ernst Stahl wurde am 21.10.1660 in Ansbach geboren und brachte es bis zum Leibarzt des Königs Friedrich Wilhelm I. in Berlin, wo er am 14.5.1734 gestorben ist. Er trat als einer der ersten für die Trennung von Chemie und Alchemie ein. Was bei Libavius erst in Ansätzen sichtbar war, der Übergang zur modernen Chemie, wurde von Stahl verwirklicht. Auch er machte vorerst als Mediziner Karriere und arbeitete mit Friedrich Hoffmann, dem Erfinder der berühmten Hoffmannstropfen, zusammen. Stahls scharfe Beobachtungsgabe am Krankenbett ließen ihn frühzeitig das Wechselspiel zwischen Leib und Seele erkennen. Aber er war auch noch ein Kind seiner Zeit. Wenn er etwas nicht erklären konnte, glaubte er an geheimnisvolle Einwirkungen der Sterne; vom Teufel hervorgerufen können sie über den "Äther" dem Menschen schaden (*1659 Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Chemie: Stahl, Georg Ernst (22.10.1659 - 14.5.1734): Weltweiten Ruhm jedoch erlangte er durch die Formulierung der Phlogistontheorie. Er bewies als erster, dass bei chemischen Reaktionen die Veränderung eines Stoffes immer mit der Veränderung eines zweiten gekoppelt ist. Zum ersten Mal in der Chemiegeschichte wurde erkannt, dass alle Verbrennungsvorgänge auf ein gemeinsames Prinzip zurückgeführt werden können. "Bei jeder Verbrennung entweicht ein unbekannter Stoff", den Stahl das "Phlogiston" nannte. In diesem Zusammenhang entdeckte er verschiedene Stärken der Säuren, den laugenhaften Bestandteil des Kochsalzes und den erdigen Bestandteil im Alaun. Alle großen zeitgenössischen Naturwissenschaftler begrüßten diese Ansicht. Liebig sprach gar von einem "unsterblichen Verdienst", Friedrich Engels von der "Emanzipation der Chemie". Heute weiß man, dass es sich um einen der berühmtesten Irrtümer der Wissenschaftsgeschichte handelt. Das aber tat dem Verdienst Stahls keinen Abbruch, war diese Theorie doch vom Ansatz her vielfältig wirksam. S. auch Kohlenoxydvergiftung, Psychiatrie, Vitalismus.

     Lit. Theoria medica vera, physiologiam & pathologiam. Halle 1708 (Hauptwerk des "wichtigsten Vertreters des Animismus". Es enthält Lehrsätze der Physiologie und Pathologie. Die Seele ist Ursache für alle "normalen und krankhaften Vorgänge" des Körpers). (*auch 1660).



Chemie: Freund Goethes: Johann Wolfgang Döbereiner (13.12.1780 - 24.3.1849) aus Bug bei Hof, der sich in Gefrees, Bayreuth und von 1794 bis 1810 in Münchberg aufhielt, gelang als erstem, gesetzmäßige Beziehungen zwischen den chemischen Elementen zu finden (ab 1817 "Döbereiners Triaden"; es handelt sich um Dreiergruppen z. B. Chlor, Brom, Jod). Damit begründete er das Klassifikationsprinzip im Sinne der Periodizität. Außerdem steuerte er "grundlegende" Untersuchungen zur Essigherstellung bei, entdeckte die "rauchende Schwefelsäure", schuf die Mischkatalysatoren und sagte das Atomgewicht des Broms voraus. Er begründete die Erforschung der Edelmetallkatalyse. Döbereiner gilt ferner als "Wegbereiter" des chemischen Praktikums in Deutschland. Er richtete das erste Labor für den Chemieunterricht in Jena ein und schuf 1819 die Grundlagen zur Harnstoffsynthese und ist Mitbegründer der Stöchiometrie. Namengebend: Internationales Döbereiner-Kolloquium.
Döbereiner war mit Goethe befreundet und beriet ihn in naturwissenschaftlichen Fragen. Die Beziehungen reichten von 1810 bis 1830. Der Dichter beteiligte sich 1812 und 1817 an Döbereiners chemischen Versuchen. Döbereiner führte Goethe in die Stöchiometrie ein und fertigte Gläser für die Untersuchungen Goethes zur Farbenlehre. in der Literatur: Zum Geburtstag Döbereiners schrieb Goethe 1817 ein Gedicht im Namen seiner Kinder ("Wenn wir dich ..."). (Pötsch, s. auch Briefmarken, Chemische Industrie, Feuerzeug, Lichtpause).
Bibliographie



Chemie: Bei Georg Engelhard von Löhneyss (7.3.1552 - 1.12.1622) aus Witzlasreuth (Kulmain) im Fichtelgebirge, der sich 1572 in Ansbach aufhielt, taucht 1617 erstmals das Metall Zink auf (Pötsch, ADB) (auch Löhneiß, Löhneyß, Löhneyßen, + auch 1625).



Chemie: Johannes Hartmann (14.1.1568 - 7.12.1631), Student in Altdorf, wurde 1609 in Marburg zum ersten Chemieprofessor an einer europäischen Universität ernannt (BBB).



Chemie: Das chemische Laboratorium, das Moritz Hofmann (20.9.1621 - 20.4.1698) im Jahr 1682 in Altdorf einrichtete, gehörte zu den "frühesten deutschen Instituten" dieser Art (H. W. Nachrodt, ADB und Ärztelex. *1622).



Chemie: Johannes Daniel Krafft (*1624) aus Miltenberg wird ein bedeutender Anteil an der Phosphorherstellung zugeschrieben (Pötsch).



Chemie: Heinrich Friedrich von Delius (8.7.1720 - 22.10.1791 Erlangen), der u. a. in Bayreuth tätig war, entdeckte die Milchsäure. Er verwendete 1778 als erster Porzellanschmelztiegel für seine Arbeiten und führte die Chemie in den Hochschulunterricht ein (Pötsch, BBB).



Chemie: Georg Friedrich Hildebrandt (5.6.1764 - 23.3.1816), der ab 1795 an der Universität Erlangen lehrte, glückte 1815 die Bestimmung von Luft mit Stickoxid (Pötsch).



Chemie: Thomas Seebeck (9.4.1770 - 10.12.1831), von 1810 bis 1812 in Bayreuth und von 1812 bis 1818 in Nürnberg tätig, stellte 1808 das Kaliumamalgam dar und entdeckte 1810 die Farbempfindlichkeit von Silberchlorid. Er gehörte zu den "langjährigen und engsten wissenschaftlichen Beratern" Goethes, z. B. bei dessen Arbeiten zur Farbenlehre, und war mit Hegel befreundet (Lex. d. Naturwiss., DBE).

     Goethe über Seebeck 1806: "Dr. Seebeck brachte das ganze Jahr in Jena zu und förderte nicht wenig unsere Einsicht in die Physik überhaupt, und besonders in die Farbenlehre. Wenn er zu jenen Zwecken sich um den Galvanismus bemühte, so waren seine übrigen Versuche auf Oxydation und Desoxydation, auf Erwärmen und Erkalten, Entzünden und Auslöschen für mich im chromatischen Sinne von der größten Bedeutung."



Chemie: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, bestimmte 1791 den Kohlendioxidgehalt (Pötsch).



Chemie: Der Bamberger Domherr Friedrich von Stadion (1774 - 1821) entdeckte 1815 das Chlordioxid und 1816 die Überchlorsäure (Pötsch).



Chemie: Karl Wilhelm Gottlob Kastner (31.10.1783 - 13.7.1857 Erlangen) war der Hauptvertreter der "romantischen", naturphilosophisch ausgerichteten Chemie. Er galt zu seiner Zeit als der "bedeutendste deutsche Chemiker". Justus von Liebig zählte zu seinen Schülern (NDB, BBB).



Chemie: Gottfried Wilhelm Osann (26.10.1796 - 10.8.1866 Würzburg), der ab 1819 an der Universität Erlangen tätig war, entwickelte verschiedene analytische Verfahren u. a. zur Trennung von Brom und Chlor (Pötsch, DBE).



Chemie: Johann Friedrich Philipp Engelhart (16.2.1797 - 9.6.1857 Nürnberg) entdeckte, dass das Eisen im Blut an den Blutfarbstoff gebunden ist (Pötsch, ADB).



Chemie: Christian Friedrich Schönbein (18.10.1799 - 29.8.1868), der in einer Chemiefabrik "in der Nähe von Erlangen" beschäftigt war und in Erlangen studierte, erfand die Schießbaumwolle (DBE).



Chemie: Ernst von Bibra (9.6.1806 - 5.6.1878), u. a. in Nürnberg tätig, besaß in Schwebheim bei Schweinfurt das aufwendigste chemische Laboratorium seiner Zeit. Er gehört zu den Pionieren der physiologischen und klinischen Chemie in Deutschland (NDB, BBB, GBBE).



Chemie: Eugen Franz Gorup von Besánez (15.1.1817 - 24.11.1878 Erlangen) entdeckte die Proteasen in der keimenden Gerste (GBBE).



Chemie: Nach Adolph Strecker (21.10.1822 - 7.11.1871), der ab 1870 an der Universität Würzburg lehrte, sind benannt: Streckersche Aminosäuresynthese und Streckersche Sulfit-Alkylierung. Er gilt als Wegbereiter des Periodensystems der Elemente (Pötsch, DBE).



Chemie: Der Lehrer an der Nürnberger Gewerbeschule und Würzburger Professor Johann Rudolf von Wagner (13.2.1822 - 4.10.1880) war Mitbegründer der wissenschaftlich-chemischen Technologie (BBB).



Chemie: Emil Erlenmeyer (28.6.1825 - 22.1.1909 Aschaffenburg) führte den Begriff "Wertigkeit" in die Chemie ein und erfand das Asbestnetz. Die noch gültigen Formeln für Äthan, Äthylen, Acethylen, Benzol, Glycerin und Naphthalin stammen von ihm. Die "Erlenmeyersche Regel" (1880), die "Couper-Erlenmeyerschen Formeln" und ein von ihm konstruierter Kolben tragen seinen Namen. Er ist Mitbegründer der Strukturchemie (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chemie: Rudolf Wilhelm Schmitt (5.8.1830 - 18.2.1898) war 1869 Lehrer an der Industrieschule in Nürnberg. Er wies die Verwandtschaft von Bernstein, Apfel- und Weinsäure nach und entdeckte die Synthese von Ameisensäure. Nach ihm ist die Kolbe-Schmittsche Salicylsäuresynthese benannt (Pötsch).



Chemie: Anton Geuther (23.4.1833 - 23.8.1889) aus Neustadt bei Coburg gelang 1863 die Darstellung des Nitrosamins und des Acetessigesters, die als Claisen-Geuthersche-Esterkondensation bekannt geworden ist. Sein "Lehrbuch der Chemie" 1870, aufbauend auf die Wertigkeit der Elemente, ist die erste derartige Darstellung. In ihm wurde erstmals die Valenzlehre "umfassend" angewendet (NDB).



Chemie: Julius Quaglio (Quaglia, Qualia, Qualio) (23.7.1833 - 5.12.1899), der u. a. in Nürnberg tätig war, führte das Wassergas ein (DBE, GBBE).



Chemie: Jacob Vollhard (Volhard) (4.6.1834 - 14.1.1910), der ab 1879 an der Universität Erlangen lehrte, gelang 1868 die Synthese des Kreatins, ferner des Sarkosins (1862). Seinen Namen trägt das Titration nach Volhard. Er konstruierte zahlreiche Laborgeräte und entwickelte neue Methoden u. a. zur Bestimmung von Halogenen, Kupfer und Quecksilber (Pötsch, DBE, GBBE, Lex. d. Naturwiss.)



Chemie: Johannes Adolph Wislicenus (24.6.1835 - 5.12.1902), ab 1872 in Würzburg tätig, gelang 1862 die Synthese der Milchsäure (Lex. d. Naturwiss.) Er trug "entscheidend" zur Durchsetzung der Stereochemie bei (DBE, GBBE).



Chemie: Leonhard Roesler (19.5.1839 Nürnberg - 11.1.1910) gründete 1874 die Chemisch-Physiologische Versuchsstation für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg (DBE, GBBE).



Chemie: Bernhard Christian Gottfried Tollens (30.7.1841 - 31.1.1918), der zeitweise in einer Bronzefabrik in Nürnberg beschäftigt war, hatte "maßgeblichen" Anteil an der Erforschung des Zuckers. Nach ihm ist das "Tollens-Reagens" benannt (Pötsch, DBE).



Chemie: Dem Marktredwitzer Oscar Loew (2.4.1844 - 26.1.1941) gelangen zahlreiche Entdeckungen z. B. die keimtötende Wirkung des Formaldehyds. Die Synthese von" Rohformose" (Zuckersynthese) 1886 geht ebenfalls auf ihn zurück, ferner die Wirksamkeit von Mangan und das Ferment "Katalase" 1901. 1906 gelang ihm die Produktion von Pyocynase (dem ersten antibiotischen Medikament). Er klärte die Funktion des Calciums (NDB, Lex. d. Naturwiss., DBE, GBBE).



Chemie: Ludwig Medicus (1.12.1847 - 11.10.1915 Würzburg) klärte die Struktur verschiedener Purinderivate (NDB, DBE).



Chemie: Hans Bunte (25.12.1848 - 17.8.1925) aus Wunsiedel gründete in Karlsruhe eine "einflussreiche" Schule für technische Chemie. Er fand die sog. "Bunteschen Salze" (Schwefelverbindungen) (NDB, Lex. d. Naturwiss.)



Chemie: Hans von Pechmann (1.4.1850 - 19.4.1902 Nürnberg) wies u. a. 1879 die symmetrische Konstitution des Anthrachinons nach. Seinen Namen trägt die Pechmann-Duisbergsche Cumarinsynthese (Pötsch).



Chemie: Nach dem Erlanger Professor Otto Fischer (28.11.1852 - 4.4.1932) ist die Fischer-Heppsche-Umlagerung benannt. Ihm verdankt die Chemie 1881 die Synthese des ersten Antifiebermittels Kairin (Pötsch, DBE).



Chemie: Leonhard Limpach (25.1.1852 Schweinfurt - 2.1.1933 Erlangen), 1874 Assistent an der Universität Würzburg, fand 1887 die "Conrad-Limpach-Synthese (Pötsch).



Chemie: Nach Ernst Otto Beckmann (4.7.1853 - 13.7.1923), von 1892 bis 1897 an der Universität Erlangen tätig, ist die "Beckmannsche Umlagerung" benannt (NDB, Lex. d. Naturwiss., s. auch Thermometer).



Chemie: Als Pionier der Stereochemie gilt Carl Bischoff (8.4.1855 - 1908) aus Würzburg (NDB).



Chemie: Aus Würzburg stammt Heinrich Kiliani (30.10.1855 - 25.2.1945), nach dem die Cyanhydrinsynthese in der Zuckerchemie benannt ist (NDB, DBE, s. auch Gift).



Chemie: Zu den Leistungen von Theodor Curtius (27.5.1857 - 8.2.1928), u. a. Universität Erlangen, zählte die Entdeckung des Diazoessigesters 1833. Nach ihm ist der Curtius-Abbau von Carbonsäureaziden benannt (GBBE, Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Chemie: Den Namen von Arthur Rudolf Hantzsch (7.3.1857 - 14.3.1935), der ab 1893 an der Universität Würzburg beschäftigt war, tragen die "Hantzsche Pyridin-Synthese" 1882, die "Hantzsche Pyrrol-Synthese" 1890 und das "Hantzsch-Widman-System" (Pötsch, DBE, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chemie: John Jacob Abel (19.5.1857 - 26.5.1938), u. a. in Würzburg tätig, war an der Darstellung des Insulins und der Gewinnung des Adrenalins beteiligt (E. Hentschel).



Chemie: Svante August Arrhenius (19.2.1859 - 2.10.1927), 1886/87 Universität Würzburg, erhielt 1903 als erster Schwede den Nobelpreis für Chemie (Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Chemie: Nach Ludwig Knorr (2.12.1859 - 5.6.1921), der an den Universitäten Erlangen und Würzburg lehrte, sind verschiedene Syntheseverfahren benannt (Pötsch, Lex. d. Naturwiss., s. auch Medikament; DBE, GBBE: +4.6.)



Chemie: Nach Carl Paal (1.7.1860 - 11.1.1935), ab 1890 an der Universität Erlangen, ist die "Paal-Knorr-Pyrrol-Synthese" benannt (Pötsch). Er entdeckte "wertvolle" Schutzkolloide (DBE, GBBE, Pötsch, NDB).



Chemie: Auf Julius Tafel (2.6.1862 - 2.9.1918), ab 1885 an der Universität Würzburg tätig, gehen die "Tafelgleichung" und die "Tafelsche Umlagerung" zurück (Pötsch, DBE).



Chemie: Max Gustav Reinhold Busch (16.8.1865 - 26.8.1941 Erlangen) gelang u. a. die Synthese des "Nitron" (NDB, GBBE).



Chemie: Otto Brunck (4.7.1866 - 29.1.1946), der u. a. an der Universität Erlangen tätig war, entwickelte 1905 eine Methode zur Bestimmung des Schwefelgehalts der Kohle (DBE, GBBE).



Chemie: Der Bamberger Max Buchner (10.7.1866 - 10.4.1934) begründete 1920 die ACHEMA (Ausstellungstagung für Chemisches Apparatewesen), ferner 1926 die DECHEMA (Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen und Biotechnologie). Ihm gelangen verschiedene Entdeckungen, so die Reduktion von Chrom (III)-Chlorid. Er führte das sog. Aloton-Verfahren ein (Gewinnung von reinem Aluminium-Oxid) (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chemie: Gustav Heller (23.8.1866 - 5.3.1946), u. a. an der Universität Erlangen tätig, erfand ein Verfahren zur Saatgutbehandlung (synthetisches Anthrachinon) (DBE).



Chemie: Wilhelm Manchot (5.8.1869 - 28.10.1945), ab 1903 Professor in Würzburg, entdeckte verschiedene chemische Verfahren (NDB, DBE).



Chemie: Karl Andreas Hofmann (2.4.1870 - 15.10.1940) aus Ansbach hat das Radium D (Bleiisotop) entdeckt. Nach ihm ist die "Hofmann-Sand-Reaktion" 1898, eine Quecksilberreaktion, benannt. Er entdeckte ein Bleiisotop und synthetisierte 1925 den Glanzkohlestoff (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chemie: Nach Hermann Pauly (18.7.1870 - 31.10.1950), ab 1904 in Würzburg tätig, sind benannt 1897 "Pauly-Seide" und 1904 "Pauly-Reaktion" (Eiweißnachweis) (NDB, GBBE).



Chemie: Alfred Zucker (17.8.1871 - Juni 1962) aus Uffenheim, der zahlreiche Patente besaß, gelang 1927 die Herstellung kollodialer Schwefelbäder in bis dahin "unerreichter Form" (DBE, GBBE). (*auch 14.8.)



Chemie: Der Name von Otto Dimroth (28.3.1872 Bayreuth - 16.5.1940 Aschaffenburg oder Würzburg), ab 1918 Professor in Würzburg, lebt fort in "Dimroth-van't Hoffsche Konstante", "Dimrothsche Flüssigkeit" und "Dimroth-Kühler". Er klärte die Konstitution von Naturstoffen (Pötsch, Lex. d. Naturwiss., Lex. d. Biologie)



Chemie: Der Fürther Fritz Ullmann (2.7.1875 - 17.3.1939) führte verschiedene Verfahren in die organische Chemie ein. Nach ihm benannt ist u. a. die "Graebe-Ullmannsche-Synthese" 1896. Er war an der Entdeckung des Panflavins mitbeteiligt (Pötsch, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chemie: Der Erlanger Universitätsprofessor Felix Alexander Gutbier (21.3.1876 - 4.10.1926) stellte verschiedene Metallkolloide erstmals her und führte diverse elektrolytische Trennmethoden ein. 1922 entwickelte er ein Gerät zur Hochgeschwindigkeitsdialyse (Pötsch, NDB).



Chemie: Nach Hermann Leuchs (26.8.1879 - 2.5.1945) aus Nürnberg ist der "Leuchssche Körper" benannt (Pötsch).



Chemie: Ernst Friederich (2.6.1883 - 13.1.1951), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, stellte als erster "höchstschmelzende" chemische Verbindungen her (DBE, NDB).



Chemie: Den Namen des Fürthers Max Bergmann (12.2.1886 - 7.11.1944), der 1934 emigrieren musste, tragen Bergmannsche Azlactonspaltung und Bergmannsche-Zérvassche Carbobenzoxymethode. Der Bergmannsche Polypeptid-Abbau führte zur Bergmannschen Regel (Pötsch).



Chemie: Heinrich Hock (9.2.1887 - 5.11.1971) in Großostheim bei Aschaffenburg geboren, entwickelte ein Verfahren zur Produktion von Koks aus Braunkohle. Er fand 1944 das heutige Verfahren der Phenolsynthese, "Hocksches Cumol-Verfahren" genannt (Pötsch, Kürschner).



Chemie: Hans Grimm (20.10.1887 - 25.10.1958), der u. a. ab 1924 an der Universität Würzburg beschäftigt war, gelangen verschieden chemische Entdeckungen (DBE, GBBE).



Chemie: Der Würzburger Hans-Heinrich Franck (22.11.1888 - 21.12.1961) gründete 1951 das Akademische Institut für Angewandte Silikatforschung. Er entwickelte ein Verfahren zum Verspinnen von Glas und zur Magnesiumgewinnung (Pötsch, DBE, BBB).



Chemie: Josef Kapfhammer (3.4.1888 - 27.3.1968) aus Nürnberg gelang der Nachweis der glukoplastischen Natur der Aminosäuren (NDB, DBE).



Chemie: Nach dem später emigrierten Assistenten der Universität Würzburg Stefan Goldschmidt (26.3.1889 Nürnberg - 20.12.1971) ist 1920 das "Goldschmidtsche Radikal" (erstes organisches Stickstoff-Radikal) benannt (Pötsch, Lex. d. Naturwiss.)



Chemie: (Günther) Günter Scheibe (24.11.1893 - 31.5.1980), der an der Universität Erlangen beschäftigt war, fand die Chinocyanine. Seinen Namen tragen das "Scheibesche Polymere" und das "Scheibesche Phänomen" (Pötsch, Kürschner).



Chemie: Walter Noddack (17.8.1893 - 7.12.1960), ab 1947 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Bamberg und ab 1957 an der Universität Erlangen tätig, fand Verfahren zur Reindarstellung von Erden (GBBE).



Chemie: Der Würzburger Ludwig Ebert (19.6.1894 - 2.11.1956) erkannte den Zusammenhang zwischen dielektrischer Polarisation und Molekülen (NDB, BBB).



Chemie: Walter Hieber (18.12.1895 - 29.11.1976), von 1919 bis 1924 an der Universität Würzburg beschäftigt, entdeckte die Metallcarbonylwasserstoffe und die Reaktionen und Synthesen von Metallcarbonylen (Drüll, DBE).



Chemie: Rudolf Scholder (15.6.1896 - 20.12.1973), u. a. Universität Erlangen, gelang die Synthese "neuer" Oxo-Komplexe (DBE).



Chemie: Ida Noddack (25.2.1896 - 24.9.1978), die ab 1956 an dem Staatlichen Forschungsinstitut für Geochemie in Bamberg tätig war und sich u. a. in Stegaurach bei Bamberg aufhielt, fand 1925 zusammen mit ihrem Mann Walter die Elemente Rhenium (nach ihrer rheinischen Heimat benannt) und Masurium (Pötsch). Sie hatte damit lange vor Hahn und Straßmann ein Spaltprodukt des Urans nachgewiesen. Sie sagte als erste 1934 die Spaltung des Urans und den möglichen Bau der Atombombe voraus, eine Leistung, die Otto Hahn, der für die Entdeckung der Kernspaltung 1938 den Nobelpreis (1944) erhielt, erst 1966 anerkannte (" ... und die Ida hatte doch recht"). (Ida wurde übrigens zehnmal für den Nobelpreis vorgeschlagen.) Noddack-Archiv an der Universität Leuven. Sie zählt zusammen mit ihrem Mann Walter zu den Pionieren der Biogeochemie. 1944 wohnten sie in Grundfeld bei Staffelstein ("In der Verkaufsbude 4, die am Weg zur Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen hinauf gelegen ist, richtet er sich ein provisorisches Laboratorium ein ... Manche Bauern aus der Gegend erinnern sich noch heute an den 'verrückten Professor', der ihnen die gestorbenen Hunde abnahm" (H. G. Tilgner). 1945 siedelten sie nach Hausen (Staffelstein) über, 1946 nach Bamberg (u. a. NDB, Wer ist wer?, Kürschner, GBBE; DBE: Todesjahr irrtüml. 1980).



Chemie: Wilhelm Jander (2.7.1898 - September 1942), der von 1927 bis 1933 an der Universität Würzburg tätig war, klärte die Reaktion von festen Körpern (Pötsch).



Chemie: Rudolf Criegee (23.5.1902 - 7.11.1975), Promotion und Habilitation an der Universität Würzburg, fand ein wichtiges Verfahren für die Zuckerchemie, die sog. Criegeesche Glykol-(Diol)-Spaltung (Pötsch, Kürschner).



Chemie: Alfons Schöberl (12.7.1903 - 11.8.1994) aus Würzburg entwickelte den Wirkstoff Xylazin (DBE, GBBE).



Chemie: Helmut Behrens (30.5.1915 - 4.3.2000 Erlangen) gilt als Pionier auf dem Gebiet der Metallcarbonyle (GBBE).



Chemie: Wilhelm Neumann (29.10.1926 - 1.8.1993) aus Würzburg gründete 1968 den ersten Lehrstuhl für Organische Chemie an der Universität Dortmund (NDB).



Chemie: Die "Aldehydsynthese nach Rieche und Groß" 1960 trägt den Namen des Erlanger Universitätsassistenten Alfred Rieche (*1902) (Pötsch).



Chemie: Helmut Zahn (13.6.1916 - 14.11.2004) aus Erlangen veröffentlichte 1963 die „weltweit erste chemische Totalsynthese des Rinderinsulins (GBBE).



Chemie: Nobelpreis Emil Fischer (9.10.1852 - 15.17.1919), ab 1881/82 Professor in Erlangen und ab 1885 in Würzburg, erhielt den Nobelpreis 1902 als "Wegbereiter" der Chemie polymerer Stoffe (Synthese des Traubenzuckers und des Coffeins). Ihm gelang die Rückführung der Eiweißkörper auf Aminosäure und die Synthese von Polypeptiden. Er fand u. a. die Struktur der Purinderivate (1898), ferner das Prolin und das Oxyprolin; 1904 Synthese von Phenylalanin, 1906 Leucin. Er entdeckte 1875 das Phenylhydrazin. Nach ihm benannt sind: "Fischersche Phenylhydrazin-Synthese" (1898), die "Fischersche Indolsynthese" (1883), die "Kiliani-Fischersche Cyanhydrinsynthese" (1889) und die Fischer-Projektionsformel (1891, Kohlenstoffatome). Mitbegründer der Biochemie und Mitentdecker der Narkosewirkung der Barbiturate. Eine Gedenkmünze 1912 erinnert an seine Verdienste (Pötsch, Lex. d. Naturwiss., GBBE s. auch Medikament).



Chemie: Anekdoten um den Nobelpreisträger Emil Fischer (9.10.1852 - 15.7.1919), ab 1881/82 Professor in Erlangen und ab 1885 in Würzburg: Als der Dichter Hermann Sudermann mit dem berühmten Chemiker Fischer zusammentraf, nutzte er die Gelegenheit um seinen Dank für das Schlafmittel Veronal auszusprechen. Fischer erwiderte: "Keine Ursache, verehrter Meister - mir erleichtern Ihre Bücher das Einschlafen."

     Fischer erläuterte vor einer wissenschaftlichen Gesellschaft die Herstellung des künstlichen Eiweißes und schloss seinen Vortrag mit den Worten: "Vielleicht können wir bald das Homunculus-Problem lösen und künstliche Menschen herstellen." Da kam ein Zwischenruf von den Zuhörern: "Herr Professor, hatten Sie etwa Probleme mit der bisherigen Methode?!"



Chemie: Den Nobelpreis 1909 für Entdeckungen auf dem Gebiet der Katalase, erhielt Wilhelm Ostwald (2.9.1853 - 4.4.1932), der u. a. in Würzburg tätig war. Er entdeckte die Prinzipien des chemischen Gleichgewichts und der Reaktionsabläufe, ferner 1888 das Ostwaldsche Verdünnungsgesetz. 1887 übernahm er den damals einzigen Lehrstuhl für physikalische Chemie in Leipzig und baute ihn zum führenden Weltzentrum aus. Nach ihm ist die Schriftenreihe "Ostwalds Klassiker" benannt (u. a. DBE).



Chemie: Ein Würzburger Chemienobelpreisträger ist Eduard Buchner (20.5.1860 - 13.8.1917). Er entdeckte 1896 die zellfreie Gärung, den Ausgangspunkt für die Enzymchemie. Nach ihm benannt sind die Buchnersche Diazoessigester-Addition, die Buchnersche Methode der Ringerweiterung und der Buchnersche Hefepresssaft. Er war ab 1911 in Würzburg tätig (Pötsch, Lex. d. Naturwiss.) S. auch Nobelpreis.



Chemie: Nobelpreis Wichtige Entdeckungen in der theoretischen und praktischen Chemie, z. B. das Chlorophyll betreffend, durch Richard Willstätter (13.8.1872 - 3.8.1942), der sich von 1883 bis 1890 in Nürnberg aufhielt, führten 1915 zum Nobelpreis. Er erfand im Ersten Weltkrieg den Atemeinsatz für Gasmasken und das künstliche Narkosemittel Avertin (u. a. BBB).



Chemische Industrie: Leonhardt Thurneisser (Thurneysser) zum Thurn (get.6.8.1531 - 8.7.1596), der ab 1555 als Goldschmied in Nürnberg nachgewiesen ist, analysierte als einer der ersten Mineralwässer. Er war Mitbegründer der chemischen Manufaktur in Preußen (Pötsch, DBE).



Chemische Industrie: Johann Wolfgang Döbereiner (13.12.1780 - 24.3.1849) aus Bug bei Hof gilt als der "wahre Begründer" der Chemieindustrie. Er baute 1812 die erste Stärkezuckerfabrik im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (Pötsch) (s. auch Chemie).
Bibliographie



Chemische Industrie: Wolfgang Caspar Fikentscher (3.5.1770 - 7.3.1837) aus Marktredwitz errichtete in seinem Geburtsort 1788 die älteste Chemiefabrik auf deutschem Boden. Goethe besuchte sie 1822, um Studien für seine Farbenlehre zu betreiben. Sie verursachte als "schlimmste Giftküche Europas" einen Umweltskandal von "apokalyptischen" Ausmaßen und musste 1985 geschlossen werden. 1986 wurde hier die höchste Quecksilberkonzentration in Deutschland gemessen. Mit der weltweit ersten Bodenreinigungsanlage 1993 für quecksilberverseuchte Erde wurden 30 Tonnen reines Quecksilber wiedergewonnen (u. a. NDB; BBB: +1838).



Chemische Industrie: Friedrich Fikentscher (15.11.1799 - 9.8.1864) aus Marktredwitz führte erstmals das preisgünstigere Natriumsulfat anstelle von Soda in die Glasfabrikation ein. Er stellte für Goethe Spezialgläser her. Auf sein Konto geht die erstmalige Produktion von säurefestem Steinzeug in Deutschland (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Chemische Industrie: Die Fabrik von Conrad Conradty (15.7.1827 Münchaurach (Aurachtal) bei Erlangen - 17.6.1901 Nürnberg) und Friedrich Conradty (1858 Münchaurach - 3.7.1909) in Röthenbach an der Pegnitz gilt als "eines der bedeutendsten europäischen Unternehmen" auf dem Gebiet der Kunstkohle- und Elektrographitherstellung (NDB, BBB, GBBE, s. auch Farben).



Chemische Industrie: Alexander von Wacker (29.5.1846 - 6.4.1922), der sich von 1884 bis 1901 in Nürnberg aufhielt, gründete 1914 die heutige "Wackerchemie" München, das bedeutendste Chemieunternehmen Bayerns (BBB, s. auch Elektrochemie, Elektrotechnik).



China: Der barocke Universalgelehrte und Würzburger Professor (von 1629 bis 1631) Athanasius Kircher (1602 - 1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, schrieb mit "China monumentis illustrata" 1667 eines der wichtigsten europäischen Chinabücher und gilt damit als Mitbegründer der Sinologie. In diesem Werk ist die erste Nachricht über Nepal enthalten, ferner die erste Transkription chinesischer Schriftzeichen in eine westliche Sprache (Latein) (NDB). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
 
Bibliographie



China: In der "Teutschen Academie" 1675 behandelt der Nürnberger Maler Joachim von Sandrart d. Ä. (12.5.1606 - 14.10.1668) als erster die chinesische Malerei in der Kunstliteratur (H. Walravens).



China: Der Freund und Mitarbeiter Sven Hedins, der Miltenberger August Conrady (28.4.1864 - 4.6.1925), "führte die Methoden und Erkenntnisse der vergleichenden Völkerkunde in die Sinologie ein" (Bayer. Städtebuch, NDB).



Chirurgie: Die sog. "Bamberger Chirurgie" (benannt nach dem Aufbewahrungsort der Handschriften), angelegt in Salerno zwischen 1090 und 1160, ist das "erste moderne Lehrbuch" dieses Fachgebiets. Behandelt werden u. a. offene Schädelverletzungen.



Chirurgie: Der Altdorfer Professor (ab 1709) für Anatomie und Botanik Lorenz Heister (19.9.1683 - 18.4.1758) gilt als berühmtester Chirurg des 18. Jahrhunderts und als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. Er hatte den ersten Lehrstuhl dieser Disziplin in Deutschland inne. Mit der "Chirurgie" schrieb er 1718/19 das erste moderne Lehrbuch der Chirurgie, ein Standardwerk der Medizingeschichte, das in fast alle europäischen Sprachen übersetzt wurde, und verhalf damit dieser Disziplin wieder zu wissenschaftlichem Ansehen. Er unterwies als erster seine Studenten in der Sektion von menschlichen Leichen (Jetter, Lex. d. Naturwiss., GBBE)
 
Bibliographie



Chirurgie: Karl Kaspar von Siebold (4.11.1736 - 3.4.1807 Würzburg) nahm als erster in Deutschland den Schambeinfugenschnitt vor. Er verband erstmals die Vorlesungen mit der Praxis der Operation und machte dadurch Würzburg zu einem berühmten Zentrum der Chirurgie (Kraus, DBE, GBBE, BBB).



Chirurgie: Der Würzburger Bernhard Heine (20.8.1800 - 31.7.1846) entwickelte um 1830 die Knochensäge, mit der er die Chirurgie "weltweit revolutionierte" (H. W. Nachrodt, ADB, DBE, s. auch Orthopädie).



Chirurgie: Ludwig (Louis) Stromeyer (6.3.1804 - 15.6.1876), der ab 1838 in Erlangen tätig war, entwickelte mehrere Operationsmethoden (u. a. die Stromeyer-Achillotomie). Nach ihm ist ferner die Stromeyer-Strabotomie benannt (Behandlung des Schielauges) (Lex. d. Naturwiss., DBE, GBBE)



Chirurgie: Ernst von Bergmann (16.12.1836 - 25.3.1907), von 1878 bis 1882 Professor in Würzburg, hat als "ungekrönter Fürst der deutschen Ärzte" dieses Spezialfach entscheidend geprägt. Er erwähnte als erster die nach ihm benannten Gliafasern. Seine Veröffentlichungen gelten als "Klassiker" der Militärchirurgie. Vor allem durch die Erfolge in der Asepsis und der Hirnchirurgie, die er begründete, gab er dem ärztlichen Denken "neue Richtlinien". Ihm gelang u. a. die erste erfolgreiche Operation eines Oesophagusdivertikels. Bahnbrechend war seine Methode der konservativen Behandlung von Kniegelenksverletzungen (NDB, Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Chirurgie: Der "Meister der Chirurgie" Ottmar von Angerer (17.9.1850 - 12.1.1918) aus Geisfeld (Strullendorf) bei Bamberg, u. a. Würzburg, trug Wesentliches zur Weiterentwicklung der Asepsis, sowie der Hirn- und Bauchchirurgie unter Einsatz der Röntgentechnik bei. Er war Leibarzt des Prinzregenten Luitpold von Bayern. Nach ihm benannt sind "Angerers Sublimatspastillen" (NDB, DBE, GBBE).



Chirurgie: Eugen Enderlen (21.1.1863 - 7.6.1940), der u. a. 1907 an der Universität Würzburg tätig war, entwickelte neue Operationstechniken (u. a. für die Kropfoperation) (DBE, NDB, GBBE).



Chirurgie: Erich Lexer (22.5.1867 - 4.12.1937) aus Würzburg gilt als "Hauptvertreter" der plastischen Chirurgie und Transplantation (Scheibmayr). Die Medizingeschichte kennt ihn als "größten deutschen Chirurgen" und "glänzendsten Operateur der Neuzeit" (Meyer).



Chirurgie: Hans Spemann (27.6.1869 - 12.9.1941), ab 1894 in Würzburg, entwickelte neue Methoden in der Mikrochirurgie (Transplantationstechniken) (Badische Biogr., DBE)



Chirurgie: Karl-Heinrich Bauer (26.9.1890 - 7.7.1978) aus Schwärzdorf (Mitwitz) bei Kronach leitete ab 1943 in Heidelberg eine der größten chirurgischen Kliniken Deutschlands. Er gilt als Erneuerer der deutschen Chirurgie und wurde vor allem durch die Anwendung von Antibiotika bekannt. Auf seine Initiative hin wurden mobile Unfallrettungsdienste eingerichtet und Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt.



Chor: (Musik): Der Bayreuther Komponist Richard Wagner (22.5.1813 - 13.2.1883) setzte den Chor erstmals in großem Umfang ein. Der 1946 gegründete Windsbacher Knabenchor, "das Klangwunder aus der Provinz", ist in der ganzen Welt als "unverwechselbarer Vertreter" der evangelischen Kirchenmusik bekannt.



Chormusik: Johannes Hartung (1493 oder 1494 Ansbach - 15.10.1554 Heilsbronn) verfasste die sog. „Heilsbronner Chorbücher“ (1538 - 1548). Sie gehören zu den „wichtigsten süddeutschen Quellen der Reformationszeit“ (GBBE).



Chormusik: Leonhard Lechner (um 1553 - 9.9.1606) aus Nürnberg komponierte mit dem "Epithalamium" das größte Chorwerk seiner Zeit. Die Hofkapelle in Stuttgart erlebte unter seiner Leitung ihre Glanzzeit (Ber. Nürnberger, BBB, DBE, NDB, GBBE).



Chormusik: Einige Choräle des Nürnbergers Hans Leo Hasler (Hassler) (26.10.1564 - 8.6.1612) sind bis herauf zu Bach unerreicht geblieben (NDB, BBB).



Chormusik: Hans Lang (20.8.1897 - 17.7.1968), in Eichstätt, Nürnberg und Fürth tätig, wirkte stilbildend für den modernen Chorgesang und hatte "maßgeblichen" Einfluss auf die Chor- und Singschulbewegung (NDB, BBB).



Chor (Musik): Der evangelische Kinderchor von Winterhausen bei Würzburg ist der älteste Kirchenchor Bayerns.



Christbaum: s. Weihnachtsbaum



Chronobiologie: Jürgen Aschoff (25.1.1913 - 12.10.1998), u. a. 1947 an der Universität Würzburg tätig, ist Mitbegründer der Chronobiologie. Er entdeckte 1955 die 24-Stunden-Periodizität (Aschoffsche Regel) und führte 1962 den Schlaf-Wachrhythmus auf eine innere Uhr zurück (DBE).



Coburg: "Was ist denn deutscher in Deutschland als dieses anmutige, stehen gebliebene Feudalstädtchen ganz nahe am Thüringer Wald?" (Horst Krüger Zitat)

     Als "vierfaches Eden" (Jean Paul) und "Mitte Deutschlands" gerühmt. Nach Landshut zweitälteste deutsche Stadtresidenz (Dehio). Residenzstadt des Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Einer der "elegantesten" Höfe Europas (Gustav Freytag). Sitz des Deutschen Nationalvereins 1859 und unter Herzog Ernst II. von 1859 bis 1870 "Mittelpunkt der deutschen Einigungsversuche". Nach der Volksbefragung von 1919 kam Coburg 1920 an Bayern, das damit seinen größten Gebiets- und Bevölkerungszuwachs seit der Säkularisation erhielt. „Erstmals und bisher zum einzigen Male in der deutschen Geschichte hatte ein deutsches Staatswesen seine Selbständigkeit auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes zu Gunsten eines anderen Bundesstaates aufgegeben.



Coburg: namengebend: "Coburger Kreis" 1845 (Zusammenschluss von Persönlichkeiten, die eine nationale Einigung Deutschlands anstrebten, u. a. der Prinzgemahl Albert England). "Coburger Glaspreis für moderne Glasgestaltung in Europa". Koiloskiosaurus coburgensis (vorgeschichtlicher Leguan Versteinerung). Coburger Hütte.



Coburg: Kupferstich von Matthäus Merian 1648, Ansicht von William Turner 1840 (Maler England): u. a. Spitalgasse, Marktplatz, Schlossplatz, Geburtshaus Prinz Alberts in "Coburg, Bamberg and Venice sketch book".



Coburg: berühmte Besucher: Eugen d'Albert, König Baudouin und Königin Fabiola von Belgien 1981, Walter Benjamin 1906, Clemens Brentano 1809, Prinz Charles (England) 1987, Königin Christine von Schweden 1663, Lucas Cranach d. Ä. (u. a. 1506, Darstellung der Veste)



Coburg: berühmte Besucher: Dr. Johann Andreas Eisenbart 1713, Theodor Fontane 1873 (u. a. Rückerthaus, Gymnasium Casimirianum), Kaiser Franz Joseph 1863 (zusammen mit Queen Victoria England)



Coburg: berühmte Besucher: Gustav Freytag (wiederholt), König Friedrich Wilhelm I. und der spätere Friedrich der Große 1730, Joseph Goebbels 1930



Coburg: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe ("die ganze Landschaft ist außerordentlich schön"; 1780 Umgebung, 1782, 1788, 1790), Franz Grillparzer (Österreich) 1826



Coburg: berühmte Besucher: Jacob Grimm 1838, Kaspar Hauser 1833, Friedrich Hebbel 1839, Wilhelm Heinse 1772



Coburg: berühmte Besucher: Johann Gottfried Herder u. a. 1788, Paul Heyse, Adolf Hitler wiederholt ab 1922 ("Zug nach Koburg"), Friedrich Hölderlin 1793, Kaiser Karl V. 1547



Coburg: berühmte Besucher: Justinus Kerner, Friedrich Gottlieb Klopstock zusammen mit Christian Fürchtegott Gellert 1750, Wilhelm Liebknecht u. a. 1874



Coburg: berühmte Besucher: Franz Liszt 1842 und 1850, Albert Lortzing 1813, Martin Luther 1518 und 1530, Thomas Mann 1921 (u. a. Veste), Arnold Matthew (England) 1865 bei Friedrich Rückert, Philipp Melanchthon (1525, 1526, 1530, 1536, 1555)



Coburg: berühmte Besucher: Friedrich Nicolai 1781 (u. a. Gymnasium Casimirianum), Bengt Bengtson Oxenstierna (Schweden) 1611, Niccolò Paganini, Kaiser Pedro II. von Brasilien



Coburg: berühmte Besucher: August von Platen 1821, Wilhelm Raabe 1860, Max Reger, Joseph Victor von Scheffel 1859



Coburg: berühmte Besucher: Reinhold Schneider 1931, Johann Strauß ab 1886 wiederholt, Richard Strauß 1913, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, William Turner 1840.



Coburg: berühmte Besucher: Queen Victoria (England) siebenmal u. a. 1845, Richard Wagner 1874, Christoph Martin Wieland 1769 und 1796, Kaiser Wilhelm II., der späterer König Edward VII (England) und der spätere Zar Nikolaus I 1894 (Russland, zusammen mit Queen Victoria), Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1727.



Coburg: berühmte Einwohner: Zar Ferdinand von Bulgarien 1918 - 1948 Exil in Coburg, Gustav Freytag, Johann Caspar Goethe (der Vater des Dichters als Schüler des Gymnasiums Casimirianum, "... welches unter den deutschen Lehranstalten eine der ersten Stellen einnahm" (Siehe "Dichtung und Wahrheit" 1. Buch)



Coburg: berühmte Einwohner: Martin Luther 1530 (s. auch Burg und eigener Artikel), Jean Paul (Arbeit an den "Flegeljahren"), Friedrich Rückert, Johann Strauß 1887 (Heirat und "Bürger für einen Tag", s. auch eigener Artikel).



Coburg: in der Literatur: Gustav Freytag "Bilder aus der deutschen Vergangenheit" 1859/67 und "Die Ahnen" 1873/81; "Soll und Haben" 1855 ist Herzog Ernst II. gewidmet, Jean Paul „Flegeljahre“ (1804), Wilhelm Raabe "Gutmanns Reisen" 1892, Friedrich Rückert ("O du Heimatflur", "Abschied von Neuseß" und andere Gedichte).



Coburg: in der Literatur: Aus Gustav Freytag "Die Ahnen": "Als die Gesellschaft das Innere der Burg betrachtet hatte, saß sie auf der Plattform nieder und sah hinaus in die sonnige, lachende Landschaft, unten zur Seite die Stadt mit einem reichen Kranz von Villen umgeben, gegenüber die belaubten Hügel, in der Tiefe die grünen Wiesen des Itzgrundes, und südwärts in blauer Ferne die Berggipfel des Mains.

     'Ein anmutiges Stück Erde!' rühmte der Vater. "Man fühlt sich hier heimisch, als hätte man's immer geschaut. Die Werke der Natur und die Arbeit des Menschen schicken sich hier gut zueinander'."



Coburg: namengebend: Coburger Convent (s. Studentenverbindung), Coburger Erker (polygoner Eckerker), Coburger Lerche (Nutztaubenrasse vor etwa 100 Jahren in Sachsen-Coburg und Sachsen-Meiningen gezüchtet). Voltzia Coburgensis (Paläontologie). Verschiedene im Coburger Keuper entdeckte Reste von Sauriern und Bäumen tragen Coburger Namen. Als Nazi-Adelstitel, z. B. Franz Schwede-Coburg Erster NSDAP-Bürgermeister Deutschlands (Coburg). Er präsentierte Pommern als ersten judenfreien Gau.



Coburg: namengebend: Herrscherhaus Sachsen-Coburg: Seit 1572 Herzogtum, seit 1826 Personalunion Sachsen-Coburg und Gotha; es gewann "gesamteuropäische Bedeutung". Seine Mitglieder, die "heimlichen Königsmacher für Europa" (Horst Krüger), bestiegen Throne in Portugal (1837), Bulgarien (1887) und Rumänien, König Leopold in Belgien (1831) und Queen Victorias Prinzgemahl Albert in England (1840, 1917 in Windsor umbenannt). Ferner verwandtschaftliche Beziehungen zu Russland, Griechenland, Schweden, Spanien, Jugoslawien, Dänemark, Italien, Luxemburg und Brasilien. Luise Dorothea, Herzogin von Sachsen-Gotha-Altenburg (10.8.1710 Coburg - 22.10.1767), gründete 1739 die Gesellschaft "Ordre des Hermites de Bonne Humeur". Sie war mit Johann Christoph Gottsched befreundet, Voltaire (Frankreich) verfasste in ihrem Auftrag "Annales de l'Empire" 1754 (NDB, GBBE s. auch Regenten). Ludwig Thoma „Luise von Coburg“ Gedicht.



Coburg: in der Literatur: Mavis Gallant (Kanada) "The Pegnitz junction" 1973, auch deutsch.



Coburg: in der Literatur: Passprobleme in Coburg: Unter dem Titel "Lästige Polizeianstalten vor Spaziergänger" schilderte der Märchendichter Johann Karl August Musäus eine missglückte Reise nach Coburg im Jahr 1783. Er nächtigte im "Weißen Schwan" und verließ die Stadt am Morgen, um auf einem "breiten, mit jungen Bäumen bepflanzten Weg ..., sich wieder in das nächstgelegene Tor zu finden". Doch dieses Vorhaben wurde durch die Schildwache vereitelt. "Sakr'ment wohin", ward er angeherrscht und nach seinem Pass gefragt. Den hatte er nichts ahnend in der Gaststätte zurückgelassen. Man belehrte ihn daher, dass er zu dem selben Tor wieder hineingehen müsse, "wo er auspassieret sei". Aber auch dort gab es Schwierigkeiten. Man bedeutete ihm, dass jenes Tor zuständig sei, wo er den Abend vorher "zuerst sei eingemeldet worden". Der Dichter versuchte es mit Verhandeln. Vergeblich! "Mein Unstern wollte es einmal, dass ich aus Coburg sollte herausgebannt sein, wie der erste Menschenvater aus dem Paradiese. Der Seraph im Tor war auch so unerbittlich wie der mit dem Flammenschwerte", bemerkte er sarkastisch.
Goethes "Kommentar":

     Der Dichter las diese Satire mit sichtlichem Vergnügen und ließ sich von ihr zu dem Gedicht "Gespräch zwischen Schildwache und Freund Hain am Coburger Tor" anregen:
"Schildwache: Wer da?
Freund Hain: Ich bin Freund Hain.

     Lass' er mich herein!

Schildwache: Er sieht so hager und so bleich

     Eher einem Toten als einem Lebenden gleich;
     Er kommt von keinem gesunden Ort
     Zeig' er mir erst seinen Passeport.

Freund Hain: Mein Pass ist diese Sense hier

     Tür, Tor und Schlagbaum öffnet sie mir.
     Mich hält in meinem raschen Lauf
     Selbst eine Armee en front nicht auf.
     Will er mich noch weiter schikanieren
     Werd' ich über ihn wegmarschieren
     Kein lautes Wörtchen mit ihm sprechen
     Den Kieler Wandrer an ihm rächen."



Collage: (aus verschiedenen Materialien zusammengesetztes Klebebild): Eine Frühform der Collage findet sich bei dem Mathematiker und Schriftfälscher Christian Ludwig Kaulitz, der 1744 im Nürnberger Gefängnis starb.



Comic: Die Übersetzerin des Micky-Maus-Magazins Erika Fuchs lebte in Schwarzenbach an der Saale. "Keine andere Comicübersetzung erlangte solche Berühmtheit" ("Der Spiegel"). S. auch Museum



Computer: "Die Engländer erfinden endlich eine Maschine, die Maschinen erfindet; dann sind sie fertig und unnütz" (Jean Paul Zitat).



Computer: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, gilt als Vorläufer der Computertechnik. In seinem Werk "Ars magna sciendi" 1669, der ersten auf einem Zahlensystem beruhenden Enzyklopädie, begründet er die "formalisierende Logik".(+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
Bibliographie



Computer: Robert Sauer (16.9.1898 - 22.8.1970) aus Pommersfelden gründete 1956 das Leibniz-Rechenzentrum der TH München (* auch 1892). Der Einsatz von Großanlagen in Deutschland ging von Franken aus (Versandhaus Quelle in Fürth mit der ersten elektronischen Auftragsbearbeitung in Deutschland 1957 und DATEV der Steuerberater in Nürnberg am 14.2.1966). Bei der DATEV handelt es sich um das "größte berufsständische Rechenzentrum der Welt". Erlangen ist das "deutsche Mekka" der Photonik, einer wesentlichen Voraussetzung für optische Computer. Laptops ersetzen seit 1999 probeweise die Notenständer bei den Bamberger Symphonikern. Der Erlanger Karlheinz Brandenburg (*20.06.1954) hat zusammen mit Heinz Gerhäuser (*24.05.1946), u. a. Fürth, Saugendorf (Waischenfeld) das revolutionäre Online-Verfahren MP3 (Motion picture experts group audio layer 3, inzwischen zum Weltstandard geworden) am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt. Es ermöglicht, Musikdaten auf 10% zu komprimieren, dass sie problemlos aus dem Internet geladen werden können; damit wurde die Musikindustrie revolutioniert.



Computer: 1994 eröffnete Reinhold Pretscher in Fürth das erste deutsche Internet-Café ("Der Spiegel"). Die Virtuelle Hochschule Bayern mit Sitz in Hof (Mitarbeit durch die Universität Bamberg) wurde 2000 eröffnet. Im gleichen Jahr ging in Memmelsdorf bei Bamberg das erste "wirkliche" virtuelle Rathaus in Deutschland ans Netz. Deutscher "Moorhuhnmeister" 2000 wurde der Bamberger Bernd Wissing. Er setzte sich gegen 45000 Mitspieler durch.



Computer: Schwabach besitzt das erste "vollständig digital" erstellte Naturschutzprogramm (2000).



Computer: Europas erstes Forschungsinstitut für Lichtleiter für digitale Datenübertragung aus Kunststoff ist 2000 in Nürnberg eröffnet worden.



Computer: Franz Josef Och aus Pretzfeld schuf 2003 ein neuartiges Computerprogramm, mit dem beliebige Sprachen, z. B. Hindi, ins Englische übersetzt werden können.



Computer: Harald Haas aus Nürnberg erfand ein neues Prinzip in der Datenkommunikation, das Licht anstatt Radiowellen nutzt.



Creußen: berühmte Besucher: Richard und Cosima Wagner 1878 ("das Städtchen gefällt uns, es stellt sich hübsch dar ...")



CSU: Die Wiege der CSU stand in Bamberg. Hier wurde am 16. September 1945 eine neue Partei für evangelische und katholische Christen gegründet; Gründungen in anderen Städten (in Würzburg am 10. Oktober) und auf Landesebene folgten.



CSU: Zu den "Gründungsvätern" außerhalb Bambergs werden gezählt: Adam Stegerwald (14.12.1874 Greußenheim bei Würzburg - 3.12.1945 Würzburg), ebenso der spätere bayerische Ministerpräsident Hans Ehard (10.11.1887 - 19.10.1980) aus Bamberg, Michael Horlacher (18.1.1888 - 12.10.1957) aus Pottenstein und Werner Dollinger aus Neustadt an der Aisch (10.10.1918 - 3.1.2008), ferner Josef Müller (27.3.1898 - 12.9.1979), der berühmte "Ochsensepp", aus Steinwiesen bei Kronach als erster Vorsitzender, ferner Hanns Seidel (12.10.1901 - 5.8.1961), in Schweinheim (Aschaffenburg) geboren, und Willi Ankermüller (18.3.1901 Bad Neustadt an der Saale - 7.7.1986), u. a. in Schweinfurt und Hofheim tätig (u. a. DBE, GBBE). Wilhelm Laforet (19.11.1877 - 15.9.1959 Würzburg), 1927 - 1951 Universität Würzburg (GBBE).



CSU: Josef Müller (27.3.1898 - 12.9.1979). Anekdote um den "Ochsensepp": "Während der Ferien, als ich gerade mit einem Ochsenfuhrwerk Mist auf den Mühlberg karrte, kamen zwei Mitschüler daher. Sie wollten einen Ausflug machen ... 'Wenn ich mit euch gehe', habe ich ihnen gesagt, 'dann kriege ich heute Abend keinen Lohn, und das ist eine Mark zehn Pfennige!' Sie haben mich dann am Gymnasium in Bamberg und im Erzbischöflichen Knabenseminar, dem Ottonianum, in dem ich untergebracht war, nur noch den 'Ochsensepp' geheißen ...
Selbst General Clay gebrauchte den Namen bisweilen, wenn wir uns nicht gerade verkracht, sondern einen Ausgleich gefunden hatten. John W. Wheeler-Bennett, der offizielle Historiker des britischen Foreign Office, hat sogar dafür gesorgt, dass mein Spitzname, diesmal übersetzt 'Joe the Ox', in die Geschichtsschreibung eingegangen ist."
"Der Anton pfeift aus dem ff
adagio jetzt und jetzt andante
die Arien des Ochsenseph,
der Aloys schnalzt die Älpervariante."
(Theodor Heuss im "ABC des Parlamentarischen Rates" über Aloys Hundhammer, Anton Pfeiffer und Josef Müller)




Varia



Cadolzburg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Ludwig Richter
Berühmte Einwohner: s. a. Ludwig von Pfordten
Kartenspiel Markgraf Friedrich Cadolzburg in: Bayerland 11 (1900) S. 192



Calderon de la Barca:
Literatur Theater Festspiele Bamberg



Callenberg: (Coburg):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ulrich von Werdum



Camera obscura:
s. a. Photographie



Camerarius, Joachim d. Ä.:
Besucher s. a. Reiseberichte Bamberg 16. Jh.
Wiegand, Hermann: Hodoeporica 1984 (neulateinisch 16. Jh. u. a. Bamberg Heimat des Joachim Camerarius, Georg Sabinus: Bamberg als Heimat des Camerarius)
In: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 166-
In: Fränkische Lebensbilder Bd. 7 S. 97-



Camerarius, Joachim d. Ä.:
Kartoffel Ende 16. Jahrhundert in Deutschland bekannt u. a. durch Joachim Camerarius in: Herbert Buhr: Die Kartoffel S. 7-
Pflanzenbuch in: Roth, Elisabeth: Volkskultur in Franken 2 (1992), S. 52-
Pflanzenbücher in: Handbuch der Pharmakognosie Bd. 1. Teil 3, S. 1651-
Pflanzenbücher in: Konrad Wickert: Das Camerarius-Florilegium 1993
Pflanzenbücher in: Nürnberger illustrierte Pflanzen- und Tierbücher



Capistranus, Johannes: Besucher: Reisebericht: Heilige:
1452 in Nürnberg. Hartmann Schedel: „65 Jahre alt, kleines, mageres, dürres, ausgeschöpften Leibs, allein von Haut, Geäder und Gebein zusammengesetzt“. In: H. Schedel „Weltchronik“.
Von Amberg 1452 nach Eichstätt gereist, traf in Hilpoltstein den angesehensten Advokaten Deutschlands. „Nach Varese S. 524,151 wären an beiden Orten (Neumarkt und Eichstätt) viele Wunder gewirkt worden, die Schreiber aber seien zu nachlässig gewesen, sie aufzuzeichnen; als Andenken seien dort viele Krücken zurückgelassen worden.“ (Varese = Acta sanctorum 10. Okt. S. 491 -541). In: Hofer, Joh.: Kapistran 1965. S. 150



Capistranus, Johannes: Besucher: Reisebericht:
Heilige In: Bayerland 5 (1894). S. 107 – (Nürnberg 1452, Eichstätt, Bamberg).
Juden Gemälde „Die Predigt des Johannes von Capistrano“ in Bamberg (u. a. Spielkarten verbrannt) in: H. Boockmann: Die Stadt im späten Mittelalter 1986 S. 237



Carossa, Hans: Besucher: Reisebericht: berühmte Einwohner:
In: „Führung und Geleit“. S. 47 – 53 Nürnberg
„Tagebücher 1910 – 1918“ Insel-Verl.: 1910 S. 7ff Nürnberg, Altdorf
In: Falkenstein, H.: Hans Carossa. 1983. 1901/02 Student in Würzburg 2 Semester S. 8.9. Nürnberg
1910. Frühjahr Reise nach Nürnberg; ab Herbst Aufenthalt.
1911. 19.6. „des Umzugs wegen, nach Nürnberg“



Carossa, Hans: Besucher: Reisebericht:
1913 „Nach Bamberg in einer weiten von mäßigen Hügeln begrenzten Ebene. Mächtige Kirche mit zwei Türmen auf bewaldetem Berg. In der Nähe ein Dorf mit lauter hochdächigen Häusern …“ Fachwerk
Kronach, Stockheim (Häuser, Schieferdächer), Steinbach, Eisenbahnfahrt, 1913 26.10. Bamberg, Dom, Madonnenbild, Nürnberg, 1913. 27.10. Ansbach „herrlicher“ Park, 1913. 28.10. Rothenburg ob der Tauber, 1918. Lazarett Bad Kissingen



Carossa, Hans: Besucher: Reisebericht:
„Tagebücher 1910 – 1918“ Insel-Verl.: 1918. 21.4. – 9. 5. Würzburg, Gemünden (Ufr.), Schweinfurt, Labertall?, Bad Kissingen, Neustadt an der Saale, Ruine Salzburg, Trimburg, Euerdorf, Würzburg
1925. Reise ins „alte Deutschland“ (u. a. Bamberg)
Armin Knab: In: Hans Carossa „Tagebuch“.



Carus, Carl Gustav: Besucher: Reisebericht:
„Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten“. Neuausg. 1 (1966). S. 284 – 289. 396 – 403, 287.407 (Alexander von Hohenlohe-Schillingsfürst), Coburg, Bamberg, Pommersfelden (Gemäldegalerie), Hollfeld, Würzburg, Dettelbach, Ebrach, Bayreuth. Bamberg: Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 80
In: Vorläufer der Tiefenpsychologie. 1983. S. 57 –
1821: Reise Weimar – Rudolstadt – Coburg - Bamberg (Krankenhaus?) – Nürnberg (Juli August).
Rückreise September: Schweiz – Würzburg- Bamberg - Bayreuth – Plauen In: Wolfgang Genschorek: Carl Gustav Carus 1978. S. 84ff



Carus, Carl Gustav: Besucher: Reisebericht:
Bamberg 1821 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 137ff (u. a. Dom, Krankenhaus, Giechburg)
Coburg, Bamberg (Rathaus, Dom, Krankenhaus, Giechburg erwähnt), Pommersfelden („opulent“, Gemäldesammlung), Hollfeld, Würzburg, Dettelbach, Ebrach („ein übermäßig reiches Kloster“, „opulent verzierte Kirche“), Bamberg, Bayreuth
Pommersfelden 1821 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen S. 32
1821 In: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken. S. 66
In: Littlejohn S. 70- 1821. Pommersfelden, Bamberg



Casanova, Giacomo:
s. a. Friederike von Württemberg, Friedrich Rückert (Sex)
In: Eugen Schöler: Eine Lanze für C. S. 47
„Gesammelte Briefe“ Bd. 1 (1969), S. 232ff, 2 (1970), S. 305ff z. T. negativ Bayreuth



Castell:
s. a. Nikolaus Ludwig von Zinzendorf
Festschrift zur Einweihung vom Gemeindehaus …



Catull: Griechische Literatur: Übersetzung:
„Liebes- und & Hassgedichte". Ins Fränkische übertragen von Hans Boas 2000



Celtis, Conrad:
„Norimberga“ 1495 (Nürnberg) Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 212f
In: Unbekanntes Bayern Bd. 7. S. 128-
In: Lehmann, Jakob: Fränkische Humanisten. S. 28
in: Handbuch der Literatur in Bayern
Bier Nürnberg Celtis hielt sich nicht lange an der Universität Nürnberg auf, weil ihm Bier und Wein nicht schmeckten



Celtis, Conrad:
Pornographie Lyrikmotiv: in: Komm zieh dich aus 1991
Sex in: „Quattuor libri amorum“ (u. a. eigene Liebesgeschichte)
Bier Nürnberg Conrad Celtis: Libellus de origine … Nürnberg 15. Kapitel „Auf den Scheiterhaufen mit den Weinpanschern“. Von der Wirkung des Biers in: International Congress of Neo-Latin Studies 6 (1985) 7



Chamberlain, Houston Stewart: Bayreuth: berühmte Einwohner:
In: Bayreuther Land 1928 S. 2-
Bayreuth s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 19f
In: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37
s. a. Adolf Hitler, Albert Schweitzer. Bayreuth (Kanzleibibliothek)
Bayreuth: Adolf Hitler in: Brigitte Hamann: Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth 2002 (u. a. Houston Stewart Chamberlain, Richard Wagner: Festspiele, Nationalsozialismus)
Bayreuth Kanzleibibliothek in: Rainer-Maria Kiel: Geschichte der Kanzleibibliothek, Bayreuth 1985, S. 87 Privatbibliothek



Chamisso, Adalbert von: Bayreuth:
1795. In: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken. S. 29
In: Heimatbote 26 (1993), Nr. 8



Chateaubriand, François René de: Memoiren:
Memoirs 6 (1902). S. 4-13, 142-143
Mémoires 2 (1951). S. 728-737.858-859.1116-1117.1126-1127
Memoiren. 7 (1851). S. 228-235. 8 (1851) S. 66-
„Denkwürdigkeiten von Jenseits des Grabens 4,3, S. 55ff: 1833: Weißenstadt, Bad Berneck, Bayreuth („im Jahr 1933 wird der durch Franken kommende Reisende meinen Schatten fragen, ob ich die Dinge, deren Zeuge er sein wird, hätte erraten können“), Hollfeld, Bamberg, Dettelbach, Würzburg (Residenz: „wäre selbst in Florenz schön“). Bd. 4,4 S. 68f Hollfeld, Bamberg erneut



Chateaubriand, François René de: Memoiren:
„… wenigstens … beschäftigte er sich ausschließlich mit seiner Beerdigung, und seine „Mémoires d’ outre tombe“, die er stückweise herausgibt, sind nichts anderes als ein Leichenbegängnis, das er vor seinem definitiven Hinscheiden selber veranstaltet …“ In: Heinrich Heine: Lutetia. (Werke und Briefe Bd. 6 S. 297-98 „Chateaubriand …, eine wandelnde Elegie, un ésprit d’ outre tombe“; 7, 392)
Friedhof Hollfeld in: „Memoiren“ S. 183
Bayreuth 1833 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 203



Chateaubriand, François René de: Lit.-Angaben
s. a. Stefan Zweig
In: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz. S. 83-
Hollfeld In: Hollfelder Blätter 20 (1995). 1-4, S. 53-62
In: Kindlers Literaturlexikon



Chemie:
s. a. Alchemie



Chezy, Helmine von: Lied
In: „Unvergessenes“ 2 (1858) S. 64 (Aschaffenburg 1811, 1812)
In: Th. J. Scherg: Dalbergs Hochschulstadt Aschaffenburg. Bd. 3. S. 15 (Karl Theodor Anton Maria von Dalberg)
Franz Grillparzer „In das Stammbuch der Hilma v. Chezy“ (Epigramm).



China:
Kilian Stumpf in: Sebastian Reil: Kilian Stumpf.



Christie, Agatha: Bayreuth: Festspiele:
In: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37



Christkindlesmarkt:
s. a. Nürnberg



Clavius, Christoph:
In: Meyer, Otto: Varia Franconiae historica. Bd. 2 S. 807
In: Bamberg heute 1979, Nr. 2 S. 9-



Clemens II. (Papst):
in: Clemens II., der Papst aus Bamberg 1997
In: Archiv für Kriminologie 124 (1959). (Vergiftungsnachweis an den Resten einer 900 Jahre alten Leiche).
Bamberg Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, 13f
In: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen ... S. 10
Fälschung in: Fälschungen im Mittelalter Bd. 1 – 5 (1988) Bd. 2, 151-



Coburg: Besucher: Reisebericht:
s. a. Johann Albrecht Bengel, Ludwig Bodo, Randolph Bourne, Carl Gustav Carus, Johann Hermann Dielhelm, Johannes Eck, Johann Christian Edelmann, Theodor Fontane, Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen) und Friedrich der Große, Johann Wolfgang von Goethe, Martin Greif, Franz Grillparzer, Ludwig Emil Grimm, Moritz von Haacke, Gustav von Heeringen, Wilhelm Heinse, Johann Gottfried Herder, Rudolf Heß, Adolf Hitler, Friedrich Hölderlin, Ludwig Hoffmann, Justinus Kerner, Johann Georg Keyßler, Horst Krüger, Wilhelm Liebknecht, Thomas Mann, Ernst Wilhelm Martius, Andreas Meyer



Coburg: Besucher: Reisebericht:
Johann Karl Musäus, Friedrich Nicolai, Bengt B. Oxenstierna, Friedrich Perthes, August von Platen, Carl Martin Plümicke, Wilhelm Raabe, Andreas Georg Friedrich Rebmann, Eugen Roth, Georg Rumpel, Johann Andreas Schmeller, Reinhold Schneider, Carl Chr. Schramm, Luise Seidler, Christian Gottfried Daniel Stein, Richard Strauß (Verwechslung mit Johann?), Ludwig Tieck, Karl August Varnhagen von Ense, Victoria (Königin von England), Wilhelm Heinrich Wackenroder, Richard Wagner, Ulrich von Werdum, Hermann Wiegand, Christoph Martin Wieland, Georg Andreas Will, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Besucher/Reisbericht/ 16. Jahrhundert



Coburg:
Bier s. a. Jean Paul (Bier)
Film „Der Flieger“ 1981 Coburg
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988
Hofnarr in: Werner Mezger: Hofnarren im Mittelalter (Zweites Gesicht: Brand auf der Veste Coburg)
In: Aufseß, Hans Max von: Die Vielfalt Frankens: S. 155-
Pflanzenbücher s. Ausstellungsfaltblatt der Bibliotheken in Coburg



Coburg:
Kusstaler 1593. In: E. Borneman. Abt. 54.2
Negativ in: Öde Orte 1998 Bd. 2.
Polizei s. a. Johann Karl Musäus
Stammbücher Studenten
Theater s. a. Ertel, Arno: Theateraufführungen zwischen Thüringer Wald und Altmühl im Aufbruch der deutschen Klassik 1965



Coburg: Biographie: Einwohner:
s. a. Gustav von Heeringen, Martin, Luther, Jean Paul, Johann Popp, Friedrich Rückert, Christian Friedrich von Stockmar, Johann Strauß („Bürger für einen Tag“), Moritz August von Thümmel
Bibliothek, Gymnasium Casimirianum s. a. Friedrich Nicolai, Georg Andreas Will
in: Franz Eberlein: Die Straßennamen der Stadt Coburg. 1987
in: Joachim Behrens: In Erz gegossen, in Stein gehauen. 1969.
in: Thilo Krieg: Das geehrte und gelehrte Coburg. Bd. 1- 3. (1927 – 31)
Umgebung s. a. Moritz August von Thümmel



Coburg: Literaturmotiv:
s. a. Theodor Fontane, Gustav Freytag (und Umgebung), Johann Karl Musäus, Jean Paul, Wilhelm Raabe, Friedrich Rückert
in: J. Kühn: Burgidyll. 1942
in: J. Löffler: M. Bötzinger. 1925
Lyrikmotiv: s. a. Friedrich Rückert
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken, S. 42ff



Coburg: Veste:
s. a. Johann Hermann Dielhelm
in: Aufseß, Hans Max von: Der Franke ist ein Gewürfelter. S. 7
Lyrikmotiv: Julius Kühn: Gedichte von der Veste Coburg. In: Ein neu Gespiel 1930, S. 158ff
Architektur Lyrikmotiv: in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998
Literaturmotiv: s. a. Hans Wolzogen



Coburg: (Herrscherhaus)
Albert von Sachsen-Coburg und Gotha s. a. Victoria (Königin von England)
s. a. Alfred E. Brehm, Gustav Freytag, Friedrich Gerstäcker, Kaspar Hauser, Friedrich Rückert
in: Herzog Ernst: Aus meinem Leben. Bd. 1- 3
Herzog Ernst II von Sachsen-Coburg und Gotha 1818 und 1893 und seine Zeit. 1993 (u. a. Afrikareise S. 403ff, 419ff, Naturkundemuseum, Ornithologie)
Fliegen Herzog Ernst II. s. Fliegen



Coburg: (Herrscherhaus)
in: Rudolf Priesner: Herzog Carl Eduard zwischen Deutschland und England.
in: P. Schreckenbach: Dt. Herzog. 1914 (Literaturmotiv)
H. P. Kraus kaufte 1951 in Coburg die sog. Mainzer Riesenbibel im Besitz der Herzogl. Bibliothek. In: H. P. Kraus: Die Saga von den kostbaren Büchern. S. 150.



Coburg: (Herrscherhaus)
in: Memoiren einer jungen Griechin (Sex, über das Intimleben Ernst I., Hofleben, Ehebruch) in: Thea Leitner: Die Männer im Schatten 1995
Hexen Sachsen-Coburg und Gotha in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988
Sex in: Memoiren einer jungen Griechin, Geheimnisse und Nachtseiten des Hoflebens von Sachsen-Coburg 1869



Colette:
Bayreuth In: Heimat-Kurier 34 (2001), 3



Collini, Cosimo Alessandro: Besucher: Reisebericht:
„Lettres sur les Allemands“ 1790 (u. a. Gespenster, Klagmutter in Bamberg, Weiße Frau, Kartenspiel)
in: Klaus Heitmann: Spiegelungen. 1996



Conrady, A.:
Sven Hedin in: Vierengel, Rudolf: Der Main, wo er am schönsten ist : ein Führer durch Städte, Dörfer, Burgen. - Miltenberg 1952 Vorwort



Cooper, James F.: Besucher: Reisebericht:
„The letters and journals“. Vol. 1 S. 414 (Bayreuth). Vol. 3. S. 292. 419 (Coburg Prinz Albert) und Vol. 4. S. 412. 490



Coster, Charles de: Bamberg:
„Tyll Eulenspiegel und Lamme Godzak“ 1868 (Eulenspiegel brät im Eckenbüttner einen Kanarienvogel für einen Groschen) s. a. Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken 20



Courths-Mahler, Hedwig: Ludwigsstadt berühmte Besucher
in: Rosa Meinhardt: Ich bin ein Kind vom Frankenwald 1984



Crailsheim, Carola von:
„Ein Franzose findet Deutschland“ 1939
„Gute Zeit des Alters“ 1980 (Memoiren u. a. Episode auf Schloss Rügland 1936)
„Der Hofmarschall“ 1938



Cranach, Lucas, d. Ä.: Malerei:
s. a. Martin Luther
In: Die großen Deutschen. Bd. 1 S. 464-
Literaturmotiv: in: Heinrich Zerkaulen: Herr Lukas aus Kronach. 1938
Literaturmotiv: in: Heinrich Zerkaulen: Erlebnis und Ergebnis 1938. S. 78-
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken. 58
Geld Tausendmarkschein (Lucas Cranach) in: Dettelbacher, Werner: Typisch fränkisch S. 98



Cranach, Lucas, d. Ä.: Malerei:
Gemälde Bayreuth in: Fränkischer Heimatbote 19 (1986), 5
in: Johannes Stigelius: Auf die Venus von Lucas Cranach in: Besuche im Städel. 1995 S. 56-
negativ „Alle diese nackten Lucretias sind doch schrecklich. Das sind reine Wichsbilder …“ Volker Gebhart in: Ablage „Zwischen Wald und Walhalla“



Craven (Lady, Elisabeth Markgräfin von Ansbach): Besucher: Reisebericht:
Denkwürdigkeiten. Bd. 1.2. 1826 (Luftschiff Blanchard, Ansbach: Pferdezucht, Rinderzucht), Triesdorf (englischer Garten), Bayreuth
in: Susanne Franke: Die Reisen der Lady Craven durch Europa und die Türkei 1786 – 86. 1995



Creußen:
Besucher: Reisebericht: s. a. Per Daniel Amadeus Atterbom, Johann Michael Füssel, Gotthilf Heinrich Schubert
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
PL: 95473.



Cronheim: (Gunzenhausen):
Juden in: Ried: Cronheim S. 495-



Crowne, William:
1636 Spessart, Klingenberg, Neunkirchen, Neubrunn, Würzburg, Iphofen, Markt Bibart, Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Nürnberg In: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, S. 117ff.
in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 34f 1636: Klingenberg, Neunkirchen, Neubrunn, Kitzingen, Iphofen, Marktbibart, Emskirchen, Nürnberg




Negative Stimmen



Cadolzburg:
„Ich wollte nach Erlangen, ging aber um die Cadolzburg zu sehen von der Straße ab, fand mich bei dieser in meinen Erwartungen sehr getäuscht und ging nun gradezu auf der Würzburger Straße weiter“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 133)



Chamberlain, Houston Stewart: Hitler, Adolf:
„Wir wissen, dass die Werke Chamberlains den Ehrenplatz unter all den anderen Büchern in der Bibliothek unseres Führers Adolf Hitler einnehmen. Wir wissen, dass Chamberlains Gedanken es waren, die ihn zu seinem großen Befreiungswerke in sozialer, nationaler, rassischer und sittlicher Hinsicht begeisterten, und immer wieder werden es Chamberlains Ideen sein, die ihm und seinen Mitarbeitern eine Fülle von sittlich hochstehendem Material liefern“ (1927 Nachruf der NSDAP-Ortsgruppe Bayreuth in: Krauss, Georg: Die oberfränkische Geschichte, S. 325)



Chateaubriand, François René de:
„Hinter Dettelbach, zwei Poststationen von Würzburg, hatte sich eine Buckelige hinten auf meinen Wagen gesetzt. Der Postillon wollte sie herunter treiben; ich widersetzte mich dem aber aus zwei Gründen: 1) weil ich fürchtete, diese Fee könnte mir etwas Böses an den Hals werfen, und 2) weil, seit ich in einer meiner Biographien gelesen habe, dass ich buckelig sei, alle Buckeligen meine Schwestern sind. Wer kann sich versichern, nicht buckelig zu sein? Und wer wird dir’s jemals sagen, dass du es bist?. Besiehst du dich im Spiegel, so siehst du nichts; sieht man sich je so, wie man ist?“ (Chateaubriand, F. A. de: Denkwürdigkeiten. Von Jenseits des Grabes Bd. 4,3 (1852), S. 60)



Chemie:
„Was die Chemie für Segen stiftet?
Durch sie werden die Weine vergiftet,
Daran den Tod sich trinken Prasser;
Durch sie sterben die Fisch’ im Wasser
Unter der ätzenden Bleichanstalt.
Und Rauch, der Öfen und Schlöten entwallt,
Tötet den Vogel in der Luft,
Und den Pflanzenwuchs in der Felsenschlucht.
Ja, wir empfinden es immer mehr:
Von Menschengeist bezwungener
Naturgeister heimliche Rach’ ist schwer.“
(in: Rückert, Friedrich, S. 76)



Clemens II. (Papst):
„Dieser Suidger war der zweite Bischof von Bamberg, als zween Gegenpäpste, Sylvester III. und Gregorius IV., Italien zerrütteten. Kaiser Heinrich III … tat daher einen Römerzug, auf welchen er diesen Bischof mit sich nahm, und nachdem er sich der Stadt bemeistert hatte, ihn unter dem Namen Clemens II. zum Papst erwählen ließ. Allein der arme Suidger genoss dieser Ehre nicht lange, denn nachdem er den Kaiser und seine Gemahlin Agnes, Herzog Wilhelms von Aquitanien Tochter, gekrönt hatte, starb er kurz hernach an Gift, welches ihm die Welschen beigebracht hatten, die keine Deutschen auf St. Peters Stuhl leiden konnten, worauf der Kaiser seinen Körper nach Bamberg zurückbringen … ließ“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 49)



Clemens II. (Papst):
„Der Bamberger Bischof Suidger – der nur Papst Clemens II. wurde, wie zeitgenössische Quellen übereinstimmend melden, weil man im heiligen Rom kaum einen ehrbaren Kleriker fand – hätte freilich Franken nie verlassen. Er starb 1047 bereits, bloß ein Jahr nach seiner Wahl zum Papst, und wahrscheinlich per poculum veneni. Die Öffnung seines Grabes 1942 enthüllte nicht nur immer noch ‚viele licht-gelbe Haare’, sondern auch einen merklichen Bleigehalt in den Knochen, was die schon zeitgenössische Behauptung zu bestätigen scheint, er sei vergiftet worden“ (Karlheinz Deschner o. J. in: Krischker: Bei Gott … S. 86)



Coburg:
„Die eigentliche Stadt ist nicht groß und wird kaum über 500 Häuser haben. Aber die Vorstädte machen sie ansehnlich, und sie ist sehr volkreich, hat bemittelte Einwohner, daher auch der Preis der Lebensbedürfnisse erhöhet und es ziemlich teuer hier zu zehren ist. Man kann wohl nicht sagen, dass die Stadt und ihre Häuser sehr gefallen“ (1784 Will, Georg Andreas: Briefe über eine Reise nach Sachsen, S. 158)



Coburg:
„Von dieser Stadt kann ich weiter nichts sagen, als dass ringsumher fürchterliche Wege sind, die man Chausseen zu nennen beliebt, und ein Schloss, das einem Zuchthaus ähnlich sieht, wo gegenwärtig der bekannte Feldherr, Prinz von Coburg, mit Lorbeern bedeckt, die er sich auf seinen meisterhaften Rückzügen erworben hat, ausgeruht von der Last seiner Taten“ (1795 Rebmann, Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 30)



Coburg:
„… eine hässlich Stadt … Das Schloss ist das einzige etwas ins Auge fallende Gebäude“ (Eduard Johann Assmuth 1815 In: Predelli S. 132)



Coburg:
„Auch in Ko. musste ich einen Tag verweilen, wo ich mich grässlich langweilte, ohne bei meiner geringen literarischen Topographie zu wissen, dass sich der Dichter Rückert dort aufhielt, der mir am Ende vielleicht noch übel genommen hat, dass ich ihn nicht besuchte“ (Grillparzer, Franz: Werke Bd. 5 (1957), S. 214f und Selbstbiographie 1994, S. 171)



Coburg:
"Wer in Coburg über den Kirchhof geht ohne Wind,
durch den Langen Kram, ohne zu kriegen ein Kind,
den Steinweg hinaus ohne Spott,
der rühme sich einer Gnade von Gott."
"Der ist verrufen wie ein Coburger Sechskreuzerstück."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S.122.123)



Coburg: Bevölkerung:
„Die Bevölkerung setzt sich, wie mir scheint, aus Rentnern zusammen und ihren Urenkeln, die auch schon keine Zähne mehr besitzen. Die ganze Stadt sieht aus wie ein verzuckertes Kurhaus. Ich weiß nicht, ob je Bomben auf diese Stadt gefallen sind, aber die Einwohner müssen überlebt haben. Nur sind sie – im Gegensatz zu ihrer Stadt – von einer klassischen Hässlichkeit. Ich will nicht behaupten, dass ich besser aussehe. Ich bin genauso eine Antiquität wie die Coburger - aber ich falle mir weniger auf“ (Kaminski, André: Schalom allerseits, 1987, S. 113)



Coburg: Schloss Ehrenburg:
„Die Residenz des Herzoglichen Hofes wird die Ehrenburg genennt; diese ist ein ansehnliches schloss, das aber zu sehr versteckt ist, als dass es der Stadt zur großen Zierde gereichen könnte“ (1795 Martius, Erst Wilhelm: Wanderungen, S. 55)



Coburg: Schloss Ehrenburg:
„Die Ehrenburg ist wie so vieles in Coburg aufgrund der englischen Beziehungen mit einem Gewande in englischer Gotik verkleidet, hinter dem hier leider ein solides Barockschloss verschwand, das nur noch im Innern als solches zu erkennen ist … Die Schlosskapelle vom Ende des 17. Jahrhunderts enttäuscht. Der Stuck darin und in mehreren anderen Räumen hat die Art des Perinetti … Die Ausbeute im Ganzen ist weniger künstlerisch als historisch bedeutsam“ (1934 Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 106f)



Coburg: Veste:
„Burgen, Schlösser, Festungen, Klöster, Kirchen, die liegen immer oben. Die hochgebaute Stadt. Die stolz ist, aufblicken zu dürfen. Man steigt munter los, man pustet und schwitzt nach einer Weile, man klettert mit großer Entschlossenheit weiter, immer höher, immer weiter, und wenn man dann ganz oben ist und das Hemd schon etwas nass unter den Achseln, dann empfängt einen dort eine steinerne Pracht, sie sehr kalt ist. Selbst Anfang Mai sind solche Festungen noch Eiskeller. Der Eishauch der Geschichte weht einen an. Man wird durch einen Traum deutscher Geschichte geführt, wie die Romantiker sich das Mittelalter vorgestellt hatten; das meiste ist renoviert, also nachgemacht“ (Krüger, Horst: Ostwest-Passagen, S. 97)



Coburg: (Herrscherhaus): Albert von Sachsen-Coburg und Gotha:
„Er kommt, den Vicky sich zum Mann gekürt,
Den Lehzen ihr verkuppelnd zugeführt;
Für ‚gute wie für schlechte’ Zeit erhält er
Englands fette Queen und fettre Gelder“
(Englischer Spottvers in: Queen Victoria, S. 290)



Coburg: (Herrscherhaus): Albert von Sachsen-Coburg und Gotha:
„Würden die Nachbarn von dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs über die Widersinnigkeit ihres Daseins nachdenken, müssten sie heulen. Tag und Nacht. Aber es nützte ja doch nichts. So denken sie nicht an die mikroskopisch kleine Gegenwart, sondern an die große Vergangenheit. An den strammen Prinzen Albert zum Beispiel, den die Königin von England zum Prinzgemahl erkor und lebenslänglich die zweite Geige fiedeln ließ. Mit vierzig ist er gestorben, und in den englischen Schulbüchern steht, die große Victoria sei untröstlich gewesen. Ich habe mich immer gefragt, woran der junge Coburger so früh gestorben ist. An einer schweren Krankheit? Oder an einer Seuche, deren Namen man nicht auszusprechen wagt? Ich persönlich nehme an, dass er an der Prüderie der Herrscherin gestorben ist, die bei jeder Anspielung auf Realität ihr berühmtes ‚we are not amused’ flötete. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie den schönen Albert mit ihrer Kälte ermordet hat“ (Kaminski, André: Schalom allerseits 1987, S. 114)



Computer: Zitate:
"Die Engländer erfinden endlich eine Maschine, die Maschinen erfindet; dann sind sie fertig und unnütz" (Jean Paul).



Conrad, Michael Georg: Zitate:
„Das Volk! Das deutsche Volk! Gehen Sie mir doch mit dem deutschen Volke! Das kommt gleich nach dem chinesischen. Dem kann man alles bieten … Im so genannten Deutschen Reich gibt’s kein Volk, sondern nur Einwohner, Untertanen, Seelen … Die Höhe der Kultur bemisst sich nach der Zahl und Stärke der Siege, die von den schöpferischen und freien Geistern gegen Volk, Masse, Pöbel gewonnen werden. Es gibt im irdischen Daseinskampfe keine wertvolleren Siege“ (in: Fränkische Klassiker, S. 580)



CSU: Bamberg:
„Wir saßen dann später und erschöpft und etwas verwirrt in einem Bierlokal. Der ‚Bayern-Kurier’ lag aus. Gottlob, die Erde hatte uns wieder ... Ein Stammtisch war für die Würdenträger der CSU reserviert. Wir hielten gebotenen Abstand. Bamberg ist wirklich nicht tot. Das ist alles noch sehr lebendig und west fort, kraftvoll und schwarz. Und black soll ja jetzt beautiful sein, wie man hört“ (1975 Krüger, Horst: Ostwest-Passagen, S. 104 und in: Predelli S. 237f)




Bibliographie



Camerarius, Joachim: De plantis eptitome utililissima. Frankfurt a. M. 1586. (Killy).



Camerarius, Joachim: Hortus medicus et philosophicus. Item Sylva Hercynia à Joanne Thalio (und) Icones accurate delineatae tam in Horto quam in Sylua Hercynia suis locis habentur. 3 Teile. Frankfurt am Main, Feyerabend u. a. 1588. Mit Textholzschnitten von Jost Amman. 1. Ausgabe.



Camerarius, Joachim: Symbolorum et emblematum ... centuriae I - IV. 1593 - 1604 (Killy).



Camerarius, Joachim: Vier Hundert Wahl-Sprüche und Sinnen-Bilder ... 1671. 400 Textkupfer und gest. Titel nach Sibmacher. 1. deutsche Ausgabe eines der bedeutendsten illustrierten naturwissenschaftlichen Bücher des 17. Jahrhunderts.



Camerarius, Joachim: Anmerkungen zu:
Hortus medicus et philosophicus. J. Camerarius II. (1534 - 1598), Schüler Melanchthons und Begründer des Collegium Medicum in Nürnberg, studierte Botanik und Medizin u. a. in Wittenberg und Bologna. Bekannt wurde er durch seinen botanischen Garten in Nürnberg, Vorbild für den Hortus Eystettensis auf der Willibaldsburg in Eichstätt. Abgebildet sind aus dem Garten des Camerarius u. a. Aloe, Malven, Disteln, exotische Pflanzen (Nachtviole oder Bilsenkraut) und Pflanzen aus dem Harz (u. a. eine Wickenart, Alant, Huflattich und Hirschkraut).
Coiter, Volcher



Coiter, Volcher: Externarum et internarum principalium humani corporis partium tabulae, anatomicae exercitationes observationesque variae, novis diversis ac artificiosissimisque illustratae etc. Nürnberg 1573. Mit 9 Kupferst.



Coiter, Volcher: Lectiones Gabrieli Fallopii De partibus similaribus humani corporis etc. Nürnberg 1575.



Coiter, Volcher: Anmerkungen zu:
Erste Ausabe dieser Sammlung. Coiter ist Begründer der vergleichenden Anatomie als selbständige Wissenschaft. Enthalten sind u. a. die erste eingehende Untersuchung und Beschreibung des Ohres. 1. Ausgabe. Enthält Fallopios anatomische Arbeiten mit den Kommentaren Coiters und dessen eigene Abhandlungen über die Anatomie der Säugetiere und Vögel. 4 Kupferstiche von Coiters Hand; 1 Tabelle, die zu den frühesten Versuchen einer Klassifikation der Vogelarten zählt.




Ortsansichten



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Die Mittag oder aeltere Seite von Cadolzburg“, Kupferstich von Volkart-Koeppel aus: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg 1787, 9,5x16,5. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Die Mitternachtseite von Cadolzburg“, Kupferstich von Volkart-Koeppel aus: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg 1787, 9,3x16,5. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth), Burg "In Kadolzburg", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder um 1815, 5,5x7,7. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth) Burg und Stadt, Lithographie aus: Rudolph von Stillfried: Alterthümer und Kunstdenkmale des Erlauchten Hauses Hohenzollern 1838, 24,1x30,9. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth) Burg „Schloss Cadolzburg“, Lithographie nach S. H. Jarwart bei Loillot 1867, 49x28. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth) Burg „Schloß Kadolzburg von Nordosten“, Holzstich von F. Klarholz um 1870, 16x18,5. Ki, Mu



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Kadolzburg von der Südseite“, Holzstich um 1880, 7x8. Ki, Mu (auch um 1870 6x9)



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Die Kadolzburg …“ mit Blick auf das Schloss, im Vordergrund Fluss mit Steinbrücke und Bauernpaar, Holzstich nach Theodor Rothbarth um 1878, 16,5x23. Ki (auch um 1876), PB



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Kadolzburg …“. 8 Ansichten auf 1 Blatt (u. a. nördl. und westl. Ansicht, Burgeingang, Burghof), Holzstich nach Lorenz Ritter 1889, 30x23. Ki, Mu (auch um 1890), PB



Cadolzburg: (Kr. Fürth) Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 6x13. Mu



Cadolzburg: (Kr. Fürth) Burg und Ort, Holzstich 6x13 PB



Cadolzburg: (Kr. Fürth) 3 Ansichten auf einem Blatt (Gesamtansicht, inneres Tor, Schlosshof) Holzstich mit floraler Bordüre 32x23,5 PB



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Schlosshof zu Cadolzburg“, Lithographie von Klaus aus: Rudolph von Stillfried: Alterthümer und Kunstdenkmale des Erlauchten Hauses Hohenzollern 1838, 31x24,2. Ki



Cadolzburg: (Kr. Fürth) „Schloßhof der Kadolzburg“, Holzstich von G. Graef 1871, 16x13. Ki, Mu



Callenberg: (Coburg) Lithographie von Dilger um 1820, 13x16,5. Wö



Callenberg: (Coburg) Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Callenberg: (Coburg) Lithographie um 1840, 15x20. Wö



Callenberg: (Coburg) Lithographie von Theodor Rothbarth aus: „Album von Coburg und Umgegend. 1. Sammlung, Nürnberg um 1840. Wö



Callenberg: (Coburg) Lithographie um 1840, 10x15. Wö



Callenberg: (Coburg) „Schloss Callenberg“, Rotwild im Vordergrund, Stahlstich von John James Hinchliff nach Ludwig Richter aus Heeringen: Wanderungen … um 1840, 11x15,2. Ki (auch um 1835), PB, Ri, St (um 1850), Wö (ca. 1850)



Callenberg: (Coburg) View of Callenberg im Vordergrund Waldszenerie mit Rotwild, Farblithographie von D. Morrison 1845, 30x39. Ho, Mu (Morison)



Callenberg: (Coburg) Schloss, Stahlstich von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Callenberg: (Coburg) Schloss aus Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Lithographie mit Tonplatte von Geißler um 1860, 9,4x11,5 St



Callenberg: (Coburg) Schloss, Holzstich 1862, 16x23. Mu



Castell: Lithographie von August Friedrich Spieß um 1840/50 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Coburg: Ansicht mit Veste und Moritzkirche "Ware und aigentliche Historia ..." Holzschnitt um 1560 (in: Hubertus Habel: Kleine Coburger Stadtgeschichte 2009)



Coburg: Ansicht mit der Veste, Radierung (Blatt mit dem Kanonenschuss) um 1606, Ho



Coburg: Ansicht Johann Binn, Wolfgang Birckner, Peter Isselburg "Coburgium inter antiquiores Franconiae civitates ...„Die Fürstliche sächsische Haubtstatt Coburg" 56x150 1626 (Abb. in: Hubertus Habel: Kleine Coburger Stadtgeschichte 2009) Ra
PLZ=96450



Coburg: Ansicht, Kupferstich von Meisner II,4 (1629), 7x14. Mu



Coburg: Ansicht, Kupferstich aus: Merian 1644, 22x38. Ki, Mu (1648), Wö (1648)



Coburg: Ansicht „Coburgum …“, Kupferstich aus: Johannes Jansson (Joannes Jansson, Johann Janson, Jan Jansson) 1657, 15,5x49,5. Ki



Coburg: Ansicht, Kupferstich aus Christoph Riegel um 1690, 6x11. Ki, Mu, Wö (Riegl 1690)



Coburg: Ansicht, Kupferstich aus Gabriel Bodenehr um 1720, 16x38. Ki, Mu, Wö (16,5x44)



Coburg: Ansicht „Coburgum …“, Kupferstich aus: Pieter van der Aa bei Frederik de Wit: Galerie agreable 1729, 16x50. Mu



Coburg: Ansicht „Prospect der Stadt und Feste Coburg“, Umrissradierung von Rothe zu Schleiz und Dresden um 1800, 21x26. Ki



Coburg: Ansicht, Lithographie um 1830, 11x18. Ki, Mu (Karst 13x17)



Coburg: Ansicht mit der Veste, Aquatinta um 1830, 7,2x11,5. Ki



Coburg: Ansicht von Südwesten, Lithographie nach C. G. F. Rauscher um 1830/40, 43x58. Ho, Ki (um 1835), Mu (um 1830, 30x40), Wö (um 1845 47x60)



Coburg: Ansicht mit der Veste, Lithographie von C. G. F. Rauscher um 1835, 23x29. Mu



Coburg: Ansicht mit der Veste, Lithographie aus: Bildergallerie, um 1835, 13x18. PB



Coburg: Ansicht, Lithographie aus „Saxonia“ um 1840, 10,7x17,4. Ki



Coburg: Ansicht (mit der Veste im Hintergrund), Lithographie von Arnz um 1840, 10x15,5. Ki (auch um 1835 und um 1850 10x17,5)



Coburg: Ansicht mit der Veste, Lithographie 1840, 13x19, Mu (auch um 1840)



Coburg: Ansicht, Stahlstich um 1840, 10x18, Mu



Coburg: Ansicht, Lithographie um 1840, 15x20, Wö



Coburg: Ansicht mit Veste, Lithographie von Theodor Rothbarth aus: Album von Coburg und Umgegend. 1. Sammlung, Nürnberg ca. 1840. Wö



Coburg: Ansicht mit dem Gregoriusfest im Vordergrund, Holzstich, 1845, 12,5x22,5. Figurenreiches Blatt! PB



Coburg: Gesamtansicht von einer Anhöhe aus, Holzschnitt, 1845,15x21. PB



Coburg: Gesamtansicht „Coburg Total-Ansicht“, Stahlstich von (Johann) Poppel nach (Ludwig) Rohbock um 1845, 10,8x16,4. Ki, PB



Coburg: Ansicht mit 8 Ansichten von Stadt und Umgebung, Stahlstich um 1850, 15x21. Mu



Coburg: Ansicht, Lithographie von Arnz 1850, 15x24, Mu



Coburg: Ansicht umgeben von Callenberg, Neues Theater, Ehrenburg, Rosenau, Ketschentor, Grabmal im Hofgarten, Rathaus, Regierungsgebäude, Schloss Württemberg und Moritzkirche, Stahlstich C. Frommel um 1850, 28x35. Mu



Coburg: Gesamtansicht „Coburg von der Südseite“, Stahlstich aus Bibliographisches Institut um 1850, 10x16. Ki (auch um 1845), Mu (Meyer um 1835), PB, Wö (12x16)



Coburg: Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Folge von 8 Lithographien mit Tonplatte von Geißler um 1860 s. Einzelblätter



Coburg: Ansicht, Stahlstich von Eltzner und Heawood 1860, 15x24, Ki (um 1860), Mu (um 1850)



Coburg: Ansicht, Lithographie von Theodor Rothbarth um 1860, 13x17. Mu



Coburg: Ansicht von der Itz aus, Holzstich, Meunier um 1860, 18x16. Mu (auch mit Veste)



Coburg: Ansicht, Holzstich von Linton um 1860, 14x21. Mu



Coburg: Gesamtansicht mit Kirche, Holzstich nach Stroobant um 1870, 18x16. PB



Coburg: Altstadt 11 Ansichten, Holzstich 1875, 24x33. Mu



Coburg: Gesamtansicht mit der Veste, umgeben von 10 Altstadtansichten (u. a. Residenzschloss, Rückert-Haus, Fürstenbau, Schloss Rosenau, Schloss Callenberg), Holzstich nach Alfred Schröder 1880, 27x40. Mu (auch um 1880), PB



Coburg: Ansicht Kupferstich um 1900, 18x27. Mu



Coburg: Ansicht, Holzstich, 14x19. Ra



Coburg: Ansicht, Holzstich, 16x11. Ra



Coburg: Teilansicht mit der Moritzkirche, Holzstich von Bertrand nach Stroobant um 1880, 20x15. Mu, PB



Coburg: Augustenstift, Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Bratwurstbrater bim Gregoriusfest, Holzstich Dornis um 1880, 23x33. Mu



Coburg: Denkmal des Herzog Ernst I., Stahlstich. PB



Coburg: Ehrenburg Aufzug der Schützen mit Ehrenburg 1597, Radierung 16. Jh., 115x25. Ra



Coburg: Ehrenburg Kupferstich von Lucas Kilian 1623 (Abb. in: Herbert Brunner: Coburg Schloss Ehrenburg 1982)



Coburg: Ehrenburg, Kupferstich von Wiebeking ca. 1812. Ra



Coburg: Ehrenburg (Residenzschloss), Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Ehrenburg, Lithographie um 1835, 12,5x20. Ki, Mu (um 1840)



Coburg: Ehrenburg „Residenzschloss“, Lithographie um 1840, 15x20. Wö



Coburg: Ehrenburg, Lithographie von Theodor Rothbarth aus: Album von Coburg und Umgegend. 1. Sammlung, Nürnberg ca. 1840. Wö



Coburg: Ehrenburg, Lithographie von Douglas Morison 1844, 30x44. Mu (auch L. Morrison), Ra



Coburg: Ehrenburg Schlossansicht, Holzschnitt, 1845, 10x15. PB



Coburg: Ehrenburg „Coburg, das herzogliche Schloss“, Stahlstich von Kolb nach (Ludwig) Rohbock um 1845, 10,5x14,7. Ki, Mu (um 1850), St (um 1850)



Coburg: Ehrenburg, Lithographie von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Coburg: Schloss Ehrenburg aus: Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Lithographie mit Tonplatte von Geißler um 1860, 9,4x11,5 St



Coburg: Ehrenburg, Holzstich von Linton um 1860, 14x21. Mu



Coburg: Ehrenburg und Moritzkirche, Holzstich 1862, 17x23. Mu (um 1860)



Coburg: Ehrenburg, Holzstich 1881, 9x17. Ra



Coburg: Ehrenburg, Holzstich, 12x16. Ra



Coburg: Ehrenburg Kupferstich um 1900, 18x28. Mu



Coburg: Englische Kirche Zinkographie 1899, 7x11. Mu



Coburg: Grabmal und Veste Stahlstich von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Coburg: Hess’sches Haus, Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Kaserne, Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Ketschentor Stahlstich von Frommel um 1850, 10x6. Mu



Coburg: Landhaus des Herrn Koeppen Lithographie 1868, 32x21. Mu



Coburg: Marktplatz "Coburgisches Friedensdanckfest" 1650 (Abb. in: Hubertus Habel: Kleine Coburger Stadtgeschichte 2009)



Coburg: Marktplatz „Ansicht des Marktes zu Coburg“, Lithographie von Appenfelder um 1820, 34x48. Ki



Coburg: Marktplatz, Stahlstich von (Ludwig) Rohbock - (Johann) Poppel um 1840, 11x16. Ki, Mu (um 1850)



Coburg: Marktplatz mit Rathaus und Brunnen, Tonlithographie A. Rimmer um 1860, 16x11. Mu (auch 14x10), Ra



Coburg: Marktplatz aus Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Lithographie mit Tonplatte von Geißler um 1860, 9,4x11,5 St



Coburg: Marktplatz mit Rathaus, Holzstich von Landells um 1860, 17x23. Mu



Coburg: Marktplatz bei der Einweihungsfeier des Prinzendenkmals der Königin Victoria, Holzstich 1865, 35x52. Mu



Coburg: Marktplatz Holzstich um 1880, 10x9. Mu



Coburg: Marktplatz Kupferstich um 1900, 17x27. Mu



Coburg: „Das Mausoleum im Park“, Stahlstich von Rohbock-Kurz um 1845, 11x16. Ki, Mu (um 1860)



Coburg: Mensdorff-Castel, Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Moritzkirche Stahlstich von Frommel um 1850, 10x6. Mu



Coburg: Moritzkirche von Osten, Lithographie von Robert Herzberg nach Zeichn. von Patschke (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Coburg: „Park der verwittweten Frau Herzogin von Coburg …“ Radierung von C. Täubert nach Richter um 1830, 23,5x33. Ki



Coburg: „Prinzenpalais“, Lithographie (aus Album mit 18 Ansichten) um 1825. Wö



Coburg: „Prinzenpalais“, Lithographie um 1840, 15x20. Wö



Coburg: Rathaus, Lithographie aus 18 Ansichten um 1825. Wö



Coburg: Rathaus, Lithographie um 1840, 15x20. Wö



Coburg: Rathaus Stahlstich von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Coburg: Rathaus Kupferstich um 1900, 18x27. Mu



Coburg: Regierungsgebäude Stahlstich von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Coburg: Sängerhalle „Das Innere der Saengerhalle …“ Lithographie um 1840, 13,7x20,5. Ki



Coburg: Schießhaus und Veste Lithographie von M. Wiessert nach C. Reiss um 1850, 7x10. Mu



Coburg: Theater, Lithographie von Theodor Rothbarth aus: Album von Coburg und Umgegend. 1. Sammlung, Nürnberg ca. 1840. Wö



Coburg: Theater Stahlstich von Frommel um 1850, 6x8. Mu



Coburg: Theater (Hoftheater) und Palais Edinburg Kupferstich um 1900, 18x28. Mu



Coburg: Theaterplatz, Lithographie um 1840, 15x20. Wö



Coburg: Theaterplatz aus Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Lithographie mit Tonplatte von Geißler um 1860, 9,4x11,5 Mu (8x11), St



Coburg: Töpfermarkt in der Herrengasse, Holzstich nach Hacker um 1870, 22,5x15,5. PB, Mu



Coburg: Tor Lithographie von A. Rimmer um 1860, 16x11. Mu



Coburg: Turm Stadtturm mit Tor Lithographie von A. Rimmer um 1860, 16x11. Mu



Coburg: Veste Sächsischer Prinz zu Pferd, Holzschnitt von L. Cranach d. Ä um 1506, Ho



Coburg: Veste Kupferstich 1626 (Abb. in: Heino Maedebach: Veste Coburg. 5. Aufl. 1976)



Coburg: Veste, Lithographie von Dilger um 1820, 12,5x16,5. Wö



Coburg: Veste und Altstadt, Lithographie von Weibezahl aus: Bildergallerie für die Jugend, um 1835, 13x17,5. Ki, Mu (um 1830)



Coburg: Veste, Radierung um 1840, 16x21,5. Ki



Coburg: Veste, Lithographie von Theodor Rothbarth aus: Album von Coburg und Umgegend. 1. Sammlung, Nürnberg ca. 1840. Wö



Coburg: Veste (mit waldreicher Umgebung, im Vordergrund 2 Jäger mit Hund), Lithographie um 1840, 29,5x37,5. Wö



Coburg: „Die Veste Koburg“ (im Vordergrund Beerenpflücker), Stahlstich von Payne und Gray nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 12x16. Ki (10,5x15,5), Mu, Ri, St, Wö (um 1850 10,5x16)



Coburg: Veste „Die Festung Coburg“, Stahlstich nach L. Rohbock von G. M. Kurz um 1845, 11,3x16,3. Ki (auch um 1855), Mu (um 1850)



Coburg: Veste, Stahlstich aus Bibliographisches Institut um 1850, 10,5x15,7. Ki, PB (Prachtausgabe)



Coburg: Veste von der Südseite, Holzstich 1853, 15x23. Mu (um 1860, 1880), PB



Coburg: Veste Vorderfront mit dem Aufgang, Holzstich, Niedermann um 1870, 23x16. Mu



Coburg: Veste Holzstich um 1880, 7x9. Mu



Coburg: Veste Eingangsseite Holzstich von Th. Coulant um 1890, 29x23. Mu



Coburg: Veste Zinkographie von Richter um 1890, 6x15. Mu



Coburg: Veste im Winter, Holzstich um 1890, 30x22. Mu



Coburg: Veste und 2 Teilansichten auf 1 Blatt Holzstich von Thiel /Aarland 1892, 30x23. Mu



Coburg: Veste Zinkographie 1899, 8x23. Mu



Coburg: Veste, Holzstich, 9x14. PB



Coburg: Veste Das alte Schloss mit Blick ins Tal und auf die Stadt, Holzstich von Niedermann, Closs, Stroobant um 1870, 22,5x16. Mu, PB



Coburg: Veste „Castle of Coburg, Holzstich. Ra



Coburg: Veste, Holzstich, 14x18. Ra



Coburg: Veste Eingang Lithographie von Douglas Morison 1845, 28x40. Mu



Coburg: Veste Eingangstor mit Reitern und Soldaten, Lithographie, 35x30. Ra



Coburg: Veste Fürstenbau aus Album von Coburg, Erinnerungsblätter, Lithographie mit Tonplatte von Geißler um 1860, 9,4x11,5 Mu (7x11), St



Coburg: Veste „Das Innere der Veste …“, Lithographie von Berg um 1840, 13x20. Ki



Coburg: Veste Lutherzimmer, Zinkographie von Heuer & Kirmse um 1890, 7x9. Mu



Coburg: Veste Zeughaus, Holzstich, 1853,17x20 PB



Coburg: s. auch Callenberg, Ketschendorf, Neuses



Coburg: (Umgebung) Coburg und seine Umgebungen, Holzstich, 30x40. Ra



Collenberg: (Kr. Miltenberg) Ansicht mit Burgruine, im Vordergrund der Main mit Fischerboot, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5. Ba, Ki, Mu (11x16), PB, St



Colmberg: (Kr. Ansbach) Gesamtansicht Holzstich 6x13 PB



Colmberg (Kr. Ansbach) „Schloß Colmberg“, Kupferstich von Koeppel-Dittmar aus: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg 1787, 7,9x13,8. Ki



Creußen: (Kr. Bayreuth) Kupferstich von Johann Laurentius Speckner 1691 Sch



Creußen: (Kr. Bayreuth) Ort mit Karte „Urbis Crusiae …“, Kupferstich von D. Cl. Christ. Fleischmann 1726. MM, Sch




Bücherverzeichnis



Christlieb, Wolfgang: Bauer, Karlheinz:
Liutwinda oder die "Vereinigten von Krächzensee"
München 1965
weitere Stichwörter: Collagen:



Ciupek, Günter:
Ärztebiographien (Johannes Fuchs - Leonhart Fuchs) aus dem Elenchus quorundam Bavariae medicorum des Münchener Hofbibliothekars Andreas Felix von Oefele
Erlangen 1961
Personen: Fuchs, Leonhart:
weitere Stichwörter: Arzt: Medizin: Biographie:



Coburger Landesstiftung:
Creußener Steinzeug aus dem Besitz der Kunstsammlungen der Veste Coburg (Ausstellung)
Coburg 1957
Orte: Creußen:
weitere Stichwörter: Steinzeug: Keramik: Ausstellung:



Coburger Landesstiftung:
Kunstsammlungen der Veste Coburg : ausgewählte Werke
Coburg 1969
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Museum:



Chlingensperg, Maximilian von:
Das Königreich Bayern in seinen altertümlichen, geschichtlichen, artistischen Schönheiten
München o. J.
weitere Stichwörter: Ansichten: Stahlstiche:



Crepon, Tom:
Leben und Leiden des Ernst Barlach
Rostock 1988
Personen: Barlach, Ernst:
weitere Stichwörter: Biographie: Malerei:



Chateaubriand, François René de:
Denkwürdigkeiten : von jenseit des Grabes
Leipzig. - Band 1 - 4. 1852
Orte: Weißenstadt: Bad Berneck: Bayreuth: Hollfeld: Bamberg: Dettelbach: Würzburg:
Personen: Chateaubriand, François René de:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Biographie:



Chateaubriand, François René de:
Atala. René
Kopenhagen o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Chateaubriand, François René de:
Reise in Amerika
Köln 1979
Orte: Vereinigte Staaten: Amerika: USA:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Casanova, Giacomo:
Gesammelte Briefe
Berlin. - Band 1 - 2. 1969
Personen: Casanova, Giacomo:
weitere Stichwörter: Briefe:



Christina von Schweden:
Memoiren, Aphorismen
München 1967
Personen: Christina von Schweden:
weitere Stichwörter: Aphorismen: Biographie:



Coster, Charles de:
Uilenspiegel und Lamme Goedzak : ein fröhliches Buch trotz Tod und Tränen
Leipzig
Orte: Bamberg: Nürnberg:
Personen: Eulenspiegel:
weitere Stichwörter: Schwank:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1951
Orte: Staffelberg: Main: Vierzehnheiligen:
Personen: Wirsberg (Geschlecht): Rathgeber, Valentin:
weitere Stichwörter: Ausgrabung: Siedlung: Tischsegen: Weber: Geschichte:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1964/65
Orte: Staffelberg: Kulmbach (Umgebung): Neudorf:
Personen: Dionysius (hl.): Henneberg (Geschlecht): Meranier: Sartorius, Christoph:
weitere Stichwörter: Colloquium Historicum Wirsbergense: Frühgeschichte: Leichstein: Kreuzstein: Flößer: Anekdote: Wildschweinbraten: Wildschwein:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1965/66
Orte: Kronach (Umgebung): Zeublitz: Main: Himmelkron: Lichtenfels (Lkr.): Kulmbach: Burgkunstadt: Klosterlangheim: Polen: Ungarn: Giechkröttendorf:
Personen: Martin (hl.): Knauer, Gallus:
weitere Stichwörter: Frühgeschichte: Martinskirche: Kirchen: Gotik: Wandmalerei: Malerei: Wüstung: Einwohner: Pfarrbuch: Auswanderung: Gauner: Räuber: Zigeuner: Verbrechen: Ferienschule: Schule:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1970/71
Orte: Banz: Lichtenfels:
Personen: Nicolai, Friedrich: Will, Georg Wilhelm: Martius, Ernst Wilhelm: Meyer, Heinrich: Siemau (Geschlecht): Schenk, Hieronymus:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Glocke: „Literatur des katholischen Deutschlands“: Aufklärung: Zeitschrift: Konsekration: Kirchen: Malerei:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1971/72
Orte: Kronach (Umgebung): Harsdorf: Kronach: Mainroth: Lichtenfels: Schwarzenstein:
Personen: Mauritius (hl.): Gutzkow, Karl:
weitere Stichwörter: Geologie: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Kirchen: Gewerbe: Weber: Tappen: Schanzen: Hausierer: Kirchenbau:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1973/74
Orte: Athos: Steglitz: Staffelstein (Umgebung): Sparneck: Marktgraitz: Himmelkron: Schney: Klosterlangheim:
Personen: Cranach, Lucas, der Ältere: Mangersreuth (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Holzschnitt: Schloss: Kloster: Kreuzgang: Porzellan: Kelch: Feldgeschworener: Bibliographie:



Colloquium Historicum Wirsbergense:
Geschichte am Obermain
Lichtenfels. - Band 1974/75
Orte: Main: Altenburg: Burgkunstadt: Staffelstein: Bamberg: Türkei: Sankt Gotthard: Kahlenberg: Münchberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Colloquium Historicum Wirsbergense: Ritter: Kirchen: Literaturmotiv: Türkenkrieg: Krieg: Schlacht: Türkenbecher: Pech: Bibliographie:



Chlingensperg, Maximilian von:
Das Königreich Bayern in seinen alterthümlichen, geschichtlichen, artistischen und malerischen Schönheiten
München. - Band 1 - 2. 1843 -. Nur Text
Orte: München: Passau: Veste: Fürstenfeld: Würzburg: Wildbad Kreuth: Hofkirche: Burghausen: Altötting: Nürnberg: Streitberg: Muggendorf: Bayreuth: Gößweinstein: Schongau: Bamberg: Landsberg: Hals: Andechs: Dom: Beilngries: Eichstätt: Hohenstein: Aschaffenburg: Kellberg: Bad Reichenhall: Wasserburg: Sankt Sebald: Deggendorf: Pottenstein: Berchtesgaden: Bad Kissingen: Füssen: Regensburg: Altenburg: Michelsberg: Nymphenburg: Ansbach: Falkenstein: Quackenschloss: Riesenburg: Walhalla: Straubing: Aufseß: Pappenheim: Prunn: Augsburg (Umgebung): Augsburg: Friedberg: Gnadenberg: Pillenreuth: Winzer: Prüfening: Osterberg: Carthaus: Bamberg (Umgebung): Gaustadt: Wildensorg: Ellingen: Fossa Carolina: Karlsgraben: Solnhofen: Vierzehnheiligen: Mainberg: Kitzingen: Nürnberg (Umgebung): Botenlauben: Donaustauf: Giechburg: Gügel: Würmsee: Starnberg: Possenhofen: Feldafing: Garatshausen: Tutzing: Bernried: Seeshaupt: Berg: Sankt Burkhard: Schwaneck: Kürschnerhof: Straubing (Umgebung): Bogenberg: Oberalteich: Wasserburg: Reichenbach: Banz: Hohenwarth: Walderbach: Marienberg: Runding: Bodenwehr:
weitere Stichwörter: Burgen: Kloster: Theater: Bad: Kirchen: Wallfahrt: Brunnen: Brücke: Garten: Schloss: Park: Höhlen: Stadttor: Tor: Krankenhaus: Rathaus: Kanal: Steinbruch: Spital: Kran: Sankt Bonifaz: Nationaltheater: Frauenkirche: Schöner Brunnen: Kettenbrücke: Mariahilfkirche: Englischer Garten: Stiftskirche: Michaelskirche: Sankt Jakob: Sankt Ulrich: Obere Pfarre: Rathaus: Obere Brücke: Hain: Fischerhof: Marienkapelle: Egidienplatz (Ägidienplatz): Juliusspital: Sankt Salvator: Residenz: Klöster s. auch Kloster: Seehof:



Chlingensperg, Maximilian von:
Das Königreich Bayern in seinen alterthümlichen, geschichtlichen, artistischen und malerischen Schönheiten
München. - Band 3. 1854. Nur Text
Orte: Kötzting: Ortenburg: Lichtenfels: Ettal: München: Pommersfelden: Schlüsselau: Stefaning: Nürnberg: Bad Aibling: Pipping: Fürstenstein: Werdenfels: Scheßlitz: Partnach: Loisach: Schwarzbach: Jettenberg: Lisberg: Landshut: Trausnitz: Landshut (Umgebung): Tegernsee: Höchstadt a. d. Aisch: Marzoll: Karlstein: Schliersee: Schillingsfürst: Regensburg: Frauenchiemsee: Herrenchiemsee: Chiemsee: Bavaria: Harburg: Kaisergebirge: Alpen: Freudensee: Fürsteneck: Engelburg: Mindelburg: Zwernitz: Sanspareil: Bad Adelholzen: Erlangen: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Metten: Rabenstein:
weitere Stichwörter: Kloster: Schloss: Friedhof: Bad: Universität: Burgen: Bahnhof: Garten: Park: Tunnel: Eisenbahn: Kanal: Burgen: Feldherrnhalle: Johannisfriedhof: Residenz:



Came, Richard:
Silber
o. O. o. J. nur Bilder
weitere Stichwörter: Silberschmiedearbeiten: Bildband:



Cesaro, Ingo:
Franken = Franconia = La Franconie
Frankfurt 1980
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Bildband:



Corino, Karl:
Genie und Geld : vom Auskommen deutscher Schriftsteller
Reinbek 1991
Personen: Walther von der Vogelweide: Oswald von Wolkenstein: Luther, Martin: Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von: Günther, Johann Christian: Klopstock, Friedrich Gottlieb: Lessing, Gotthold Ephraim: Bräker, Ulrich: Moritz, Karl Philipp: Jung-Stilling, Johann Heinrich: Goethe, Johann Wolfgang von: Schiller, Friedrich: Wieland, Christoph Martin: Paul, Jean: Hölderlin, Friedrich: Hoffmann, E. T. A.: Tieck, Ludwig: Heine, Heinrich: Hebbel, Friedrich: Keller, Gottfried: Pückler-Muskau, Hermann von: Freud, Sigmund: Hauptmann, Gerhart: Rilke, Rainer Maira: Wittgenstein, Ludwig: Walser, Robert: Brecht, Bertolt: Reventlow, Franziska zu: Lasker-Schüler, Else: Kafka, Franz: Mann, Thomas: Musik. Robert: Jahnn, Hans Henny: Schmidt, Arno:
weitere Stichwörter: Biographie: Literatur: Geld:



Christoffel, Karl:
Durch die Zeiten strömt der Wein : die wunderbare Historie des Weines
Hamburg 1957
weitere Stichwörter: Wein: Literaturmotiv: Frankenwein:



Conradt, Marcus:
Fünfeinhalb Jahre unter Menschen : armer Kaspar Hauser
Stuttgart 1983
Orte: Nürnberg: Ansbach:
Personen: Hauser, Kaspar: Feuerbach, Anselm von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Cersowskym, Peter:
Leonhard Frank: "Die Räuberbande"
In: Handbuch der Literatur in Bayern. 1987. (Ordner)
Orte: Würzburg: Ochsenfurt:
Personen: Frank, Leonhard:
weitere Stichwörter: „Die Räuberbande“: Romanmotiv:



Carossa, Hans:
Tagebücher 1910 - 1918
Frankfurt. (Ordner)
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Tagebuch: Reisebericht:



Carus, Carl Gustav:
Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. Bd. 1.
Weimar 1966. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Giechburg: Pommersfelden:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Gemäldegalerie:



Castelli, J. F.:
Memoiren meines Lebens. Bd.2 (Auszug)
München
Orte: Nürnberg: Bad Kissingen:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Castelli, J. F.:
Memoiren meines Lebens. Bd. 3. 4.
Wien 1861. Auszug. (Ordner)
Orte: Würzburg: Nürnberg: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Chateaubriand, François René de:
The memoirs. Vol. 6
London 1902. Auszug. (Ordner)
Orte: Hollfeld: Bamberg:
Personen: Chateaubriand, François René de:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Chateaubriand, François René de:
Mémoires d'outre tombe. Bd. 2.
Paris 1951. Auszug. (Ordner)
Orte: Hollfeld: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Chateaubriand, François René de:
Memoiren. T. 7.
Stuttgart 1851. Auszug. (Ordner)
Orte: Hollfeld: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Chambers, Paul:
Die Archaeopteryx-Saga : das Rätsel des Urvogels
Hamburg 2003
Orte: Solnhofen: Eichstätt (Umgebung):
Personen: Darwin, Charles:
weitere Stichwörter: Archaeopteryx: Versteinerungen: Evolution:



Castner, Thilo:
Der Ausflugs-Verführer Fränkische Schweiz inklusive Hersbrucker Schweiz
Cadolzburg 2003
Orte: Fränkische Schweiz: Hersbrucker Schweiz: Walberla: Hundshaupten: Feuerstein: Greifenstein:
weitere Stichwörter: Osterbrunnen: Kirschen: Flugplatz: Bier: Garten: Burgen: Kajak: Dampfbahn: Klettern:



Conrad, Christine:
Bamberger Gespenstergeschichten : Geister, Sagen und Legenden
Bamberg 2002
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Gespenster: Sagen: Legenden: Geister:



Catull: Boas, Hans (Übers.): Rosendorfer, Herbert (Ill.):
Liebes- & Hassgedichte : ins Fränkische übertragen
Bamberg 2000 (Kleine fränkische Bibliothek : 9)
weitere Stichwörter: Fränkisch: Mundart: Lateinisch:



Cornelssen, F. A.:
Das Buch vom deutschen Wein
Mainz 1954
weitere Stichwörter: Wein: Frankenwein: Winzergenossenschaften: Sekt: Medizin: Weinglas:



Conrad, Herbert:
Nachrichten über Joh. Phil. von Meyern
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),8 Ablage
Personen: Meyern, Joh. Phil. von:



Conrad, Herbert:
Familienzwist im Hause Wahnfried
Fränkischer Heimatbote 14(1981),9.10.11 Ablage
Personen: Wagner (Familie): Wagner, Cosima:



Conrad, Herbert:
Geburtstagsgruß für Hänschen Luther
Fränkischer Heimatbote 16(1983),6 Ablage
Personen: Luther, Martin:
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Veste:



Conrad, Herbert:
Das schwankende Charakterbild des Karl Heinrich Ritter von Lang
Fränkischer Heimatbote 18(1985),3.4 Ablage
Personen: Lang, Karl Heinrich von:
weitere Stichwörter: "Bibliotheca Franconica" Bd. 10:



Czernotzki, Werner:
Henneberger spielten in Grafengehaig wichtige Rolle
Aus der fränkischen Heimat 1984,3 Ablage
Personen: Henneberger (Geschlecht):
Orte: Grafengehaig:



Czernotzki, Werner:
Ansichten über Bedeutung von Rappetenreuth
Aus der fränkischen Heimat 1986,5 Ablage
Orte: Rappetenreuth:
weitere Stichwörter: Ortsname:



Czernotzki, Werner:
Triebenreuth einst Rittersitz
Aus der fränkischen Heimat 1991,4 Ablage
Orte: Triebenreuth:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Czernotzki, Werner:
Auf den Spuren der Pilger nach Weiher (Marienweiher)
Aus der fränkischen Heimat 1991,12 Ablage
Orte: Marienweiher:
weitere Stichwörter: Wallfahrt:



Chill, Hanni:
28 Tage geschenktes Glück in Bad Kissingen
Bad Kissingen 1973
p:
Orte: Bad Kissingen: Botenlauben: Bad Bocklet: Münnerstadt: Frauenroth: Aschach: Rhön
weitere Stichwörter: Bad: Führer: Spielbank:



Christl, Lucia:
Abenteuer in der Unterwelt (Stammberger Stollen)
In: Fränkischer Tag 29. 8. 2012 ZA 591
Orte: Stammberg: Kremmeldorf: Seehof: Lohndorf:
weitere Stichwörter: Wasserversorgung: Trinkwasser: Kaskade:



Christ, Pat:
Würzburger erforscht Rezepte aus Bamberg (Lorscher Arzneibuch)
In: Fränkischer Sonntag.14./15.6.2014. ZA 666
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Lorscher Arzneibuch: Staatsbibliothek: Arzneibuch: Medizin:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017