Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: F

1. Fränkische Superlative  [Info] (314 Treffer)
2. Varia  [Info] (149 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (153 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (195 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (177 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (268 Treffer)



Fränkische Superlative



Fabrik: Hans Hertlein (2.7.1881 - 14.1.1963), seit 1905 in Nürnberg tätig, schuf mit dem Siemens-Schaltwerk-Hochhaus in Berlin den „ersten europäischen Fabrikhochbau“ (GBBE).



Fabrik: Die 1855 in Betrieb genommene Mechanische Baumwollspinnerei Bayreuth war der größte Industriebau Bayerns. Die Maße: 5 1/2 Stockwerke, Länge 86, Breite 24 Meter. Der Betrieb errichtete ferner die älteste bayerische Fabrikarbeitersiedlung.



Fabrik: Die 1870 gegründete Kreidefabrik Franz Mörtel ist die älteste Deutschlands.



Fachwerkbau: Das älteste Fachwerkhaus Europas stammt aus Eichstätt und steht im Freilandmuseum Bad Windsheim. Die Alte Hofhaltung in Bamberg ist wohl der größte Fachwerkbau Europas (V. Harth).



Fachwerkbau: Wie in keiner anderen deutschen Landschaft hat das fränkische Fachwerkhaus die Architektur geprägt. Einer der ältesten Bauten, er stammt aus dem Jahr 1291, steht in Amorbach. Das Deutsche Haus am Dinkelsbühler Marktplatz (1440) "gilt als Perle unter den schönsten Fachwerkhäusern im süddeutschen Raum" (Knaurs Kulturf.) "Künstlerische Höchstleistungen" vollbrachte im ausgehenden 17. Jahrhundert der Zimmerermeister Jörg Hofmann mit dem Rathaus in Burgkunstadt und dem Dilligschen Haus in Scheßlitz (M. Gerner).
 



Fahne: Das Würzburger Mainfränkische Museum besitzt mit der Kiliansfahne aus dem Jahr 1266 das "älteste deutsche Feldzeichen" (Dettelbacher). Die Dreifaltigkeitsfahne der Oberen Pfarre in Bamberg ist "einmalig in Deutschland"; sie entstand zwischen 1581 und 1590.



Fahrrad: Als der Freiherr von Drais am 12. Juni 1817 mit seinem Laufrad von Mannheim nach Schwetzingen fuhr, war die Zeit noch nicht reif für diese Erfindung. Obwohl er für die Strecke, auf der die Post immerhin vier Stunden unterwegs war, hin und zurück nur eine einzige Stunde benötigte, geriet die "Draisine" rasch in Vergessenheit. Als sie wieder aus der Versenkung auftauchte, waren es vor allem Schweinfurter und Nürnberger Techniker, die entscheidende Verbesserungen in puncto Leichtgängigkeit und Fahrsicherheit beisteuerten. Lange Zeit hielt der Lachs den Weltrekord für rationelle Fortbewegung. Er brauchte nur bescheidene 1,7 Joule Energie für einen Kilometer pro Gramm Eigengewicht aufzuwenden. Das Fahrrad machte es - dank fränkischem Erfindergeist - möglich, dass dieser Wert auf phantastische 0,6 Joule gedrückt werden konnte. S. auch Radfahren.



Fahrrad: Nürnberg - die Wiege der Fahrradindustrie: Die Fahrradtradition der Noris geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Hans Hautsch (um den 4.1.1595 - 20.1.1670) war der "Vater vieler großer" Fahrradideen, die erst später verwirklicht wurden (W. Gronen, GBBE: begraben 31.1.).



Fahrrad: Nürnberg Der Altdorfer Stephan Farfler (12.11.1633 - 24.10.1689) baute um 1680 ein Fahrzeug mit drei Rädern. Später entstanden im "Nürnberger Raum" zweirädrige Konstruktionen (M. P. Degen).



Fahrrad: Nürnberg Das eigentliche Dreirad wurde wohl 1848 in Nürnberg erfunden.



Fahrrad: Carl Marschütz (4.9.1863 - 19.4.1957) aus Burghaslach bei Neustadt an der Aisch gründete 1882 zusammen mit dem Ansbacher Eduard Pirzer die Expresswerke in Neumarkt als erste deutsche Fahrradfabrik. Sie wurde später unter dem Namen Hercules 1886 in Nürnberg weitergeführt. Er war damit der "Begründer" der bayerischen Zweiradindustrie (u. a. DBE, GBBE).



Fahrrad: In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts trat das Fahrrad von Nürnberg aus seinen Siegeszug um die Welt an. Zwei Drittel der deutschen Gesamtproduktion stammten aus dieser Stadt. Die bekanntesten Firmen waren Hercules (die älteste noch bestehende Fabrik der Welt), Mars, Victoria und Triumph. Victoria baute 1901 das erste motorbetriebene Fahrrad, Hercules fertigte 1992 das erste Fahrrad der Welt mit zuschaltbarem Elektroantrieb.



Fahrrad: Philipp Moritz Fischer (8.3.1812 - 6.9.1890) aus Oberndorf (Schweinfurt), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, stellte um 1853 in Schweinfurt das erste Tretkurbelfahrrad der Welt her (heute Museum Altes Gymnasium Städtische Sammlungen Schweinfurt).
 



Fahrrad: Mit der Erfindung der Freilaufnabe 1903 steuerten die Schweinfurter Karl Fichtel (5.7.1863 - 8.9.1911) und Ernst Sachs (22.11.1867 - 2.7.1932) wichtige Erfindungen zur technischen Verbesserung des Fahrrads bei. Antrieb, Bremse und Freilauf waren nun in einem Gehäuse untergebracht. Bereits 1904/1905 folgte die Nabenschaltung mit zwei Übersetzungen. Schweinfurter Kugellager ermöglichten einen leichten Lauf. 1934 wurde in Schweinfurt durch Fichtel & Sachs die erste Kettenschaltung (erst 3-, später 4-Gang) in Deutschland eingeführt. Durch diese Neuerungen wurde die Fahrradherstellung "revolutioniert" und der Weg war frei zum Massenverkehrsmittel (u. a. BBB).
 



Fahrrad: Das "Bad-Kissinger-Gesundheitsrad" fand Eingang in das "Guiness-Buch der Rekorde".



Fahrschule: Rudolf Kempf (*1864 in Rieneck) eröffnete 1904 in Aschaffenburg die „erste deutsche Autolenkerschule“; Voraussetzung war u. a. ein amtliches Sittenzeugnis aus jüngster Zeit. 1906 schloss Kempf eine Unterabteilung für Karosseriebau und nannte sie „erste deutsche Automobil-Fachschule“.



Fahrschule: In Frammersbach (Lkr. Main-Spessart) befindet sich die einzige Fernfahrerschule Deutschlands.



Fahrstuhl: Der Fahrstuhl ist erstmals 1405 im "Bellifortis" des Eichstätters Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) abgebildet. Ein Soldat wird in einem durch Windkraft angetriebenen Aufzug in die Höhe gehoben.
Weiterer Text



Falknerei: In Triesdorf: (Weidenbach): bei Ansbach befand sich nicht nur die "ehemals größte Falknerei des Reiches" (E. Eichhorn), sondern der Ansbacher Markgraf Carl Wilhelm Friedrich (12.5.1712 Ansbach - Gunzenhausen 3.8.1757), der größte Falkonier des 18. Jahrhunderts, unterhielt zeitweise sogar das größte Falknerkorps Europas; es zählte 51 Personen, darunter einen Falkenmaler. Zwischen 1730 und 1755 hat er mit seinen Falken 34000 Stück Wild "erlegt". Das Stadtmuseum Gunzenhausen besitzt eine in Deutschland einzigartige Sammlung von Fayencen mit Falkenjagdmotiven.



Fallschirmspringen: Kätchen Paulus (Käthe P.) hat über dem Nürnberger Volksfest am 27. August 1893 24-jährig als erste Frau Deutschlands einen Fallschirmsprung (aus 1600 Meter aus einem Gasballon) durchgeführt (Lex. der Luftfahrt) (auch am 19. Juli aus 1200 Meter)..



Fälschung: "Wenn ein Buch seinem Verfasser jemals Unglück gebracht hat, dann war es dieses" (A. Heilmann). Zu den bekanntesten, aber auch kuriosesten Fälschungen der Naturwissenschaft werden die sog. "Lügensteine" des Johann Bartholomäus Adam Beringer (1667/1670? - 1740) gezählt. Es handelt sich um ungewöhnliche "Fossilien", die der Würzburger Professor in einem Eibelstadter Steinbruch "fand" und über die er 1726 ein Buch mit dem Titel "Lithographia Wirceburgensis" veröffentlichte. Wenig später stellte es sich heraus, dass ihn zwei Kollegen, unterstützt von jungen Burschen, hereingelegt hatten. Die rätselhaften Zeichen auf den "Versteinerungen" entpuppten sich als hebräische Buchstaben, die in der Umschrift deutsche Worte z. B. ESEL bedeuteten. Trotzdem erschien 1769 nach dem Tode Beringers eine weitere Ausgabe mit neuem Titel, ferner 1963 eine englische Übersetzung dieses "berühmten Monuments geologischer Torheit" (M. Gardner). Beringer war übrigens ein hervorragender Wissenschaftler und gilt heute als ein Wegbereiter der modernen Paläontologie.

     Obwohl die "Versteinerungen" als Fälschungen entlarvt waren, wurden sie von Museen und Sammlern in der ganzen Welt erworben. Zu den Besitzern zählte u. a. Balthasar Neumann. Der Dichter Eduard Mörike bestätigte mit humorvollen Versen den Empfang diverser "Lügensteine":

     "Unterzeichneter bezeugt hiermit pflichtlich
     aus Herrn Beringers Cabinet ganz richtig
     drei Stück Petrefakta: den Tausendfuß
     den Palaeonicus dubius
     wie auch ein gar selten Objekt
     des Art und Natur noch nicht entdeckt
     etwan Kropf und Bürzel von Noäh Raben
     durch Fräulein Bauer mit Ach
     und Krach
     vom Herrn Curator erhalten zu haben."
 



Faltboot: Zum ersten Mal bei dem Eichstätter Kriegsingenieur Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) 1405 abgebildet.
Weiterer Text



Familienchronik: Der Nürnberger Albrecht Dürer d. Ä. (1427 - 1502) schrieb die erste deutsche Familienchronik.



Farbe: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, wies als erster auf Fluoreszenz und physiologische Farbwirkungen hin (NDB). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
 
Bibliographie



Farbe: 1750 wurde das sog. "Erlanger Blau" (später Erlanger "Blei") wohl von Johann Friedrich Weismann (+1760) erfunden.



Farbe: 1780 gründeten die Schweinfurter Johann Martin Schmitt (1726 - 1794) und Johann Georg Gademann (14.3.1754 - 25.2.1813) die "älteste geschichtlich nachweisbare deutsche Bleiweißfabrik" (A. Kuhlo). Ab 1880 hat sie als einzige in Süddeutschland Zinksulfidweiß hergestellt (NDB, BBB, GBBE).



Farbe: Nach Johann Georg Pickel (20.11.1751 Sommerach - 20.7.1838 Würzburg) ist das "Pickelgrün" benannt (BBB, DBE, GBBE).



Farbe: Johann Gottfried Dingler (2.1.1778 - 19.5.1855), der u. a. in Nürnberg tätig war, gelang 1809 die Herstellung von Fayencegrün als Druckfarbe für Baumwolle.



Farbe: Der Großindustrielle Wilhelm Sattler (13.5.1784 - 15.6.1859), in Mainberg (Schonungen) begraben, erfand 1814 in Schweinfurt zusammen mit Friedrich Ruß das sog. "Schweinfurter Grün", ein intensiv grünes, sehr giftiges Kristallpulver zum Anstreichen (DBE, BBB). Die hochgiftige Farbe wurde wahrscheinlich auch dem Dichter Friedrich Schiller in seinem Arbeitszimmer zum Verhängnis, auch Napoleon soll an seiner Vorliebe für die grünen Tapeten gestorben sein. Die Firma Sattler war einst die größte Farbenfabrik der Welt. Die „Hinterlassenschaften“ der Fabrik führten 2005 dazu, dass im „größten bewohnten Altlastgebiet Bayerns“ Abfälle in der Größenordnung von ca. 2 Mio. Tonnen Arsen, Blei und Zink entsorgt werden mussten.



Farbe: Carl Kreul (6.8.1803 Ansbach - 12.3.1867 Forchheim) konstruierte Maschinen zum Reiben feiner Wasser-, Öl- und Schmelzfarben (BBB, GBBE).



Farbe: Friedrich Bayer (6.6.1825 - 6.5.1880 Würzburg) entdeckte die Anilin- und Azofarbstoffe und gründete 1863 die Farbenfabriken Bayer & Co, die heutige Bayer-AG in Leverkusen (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Farbe: Nach Conrad Conradty (15.7.1827 - 17.6.1901) aus Münchaurach (Aurachtal) bei Erlangen ist das "Conradty-Blau" benannt (NDB, BBB, GBBE).



Farbe: Der Fürther Isaak Jakob Loew Brandeis (17.12.1816 - 27.11.1890) machte 1850 wichtige Erfindungen für die Bronzefarbenherstellung, das "brandeissche Massenverfahren" genannt (A. Kuhlo).



Farbe: Auf den Nürnberger Quirin Schmid gehen wichtige Erfindungen auf dem Gebiet der Bleiweißfabrikation zurück (1861).



Farbe: Carl Bülow (6.12.1857 - 14.4.1933), der u. a. an der Universität Erlangen tätig war, erfand verschiedene Farben (DBE).



Farbe: Nach Stanislaus von Kostanecki (16.4.1860 - 15.11.1910 Würzburg) ist die Chromon-Synthese, eine Farbstoffsynthese, benannt.



Farbe: Georg Kränzlein (27.11.1881 - 5.11.1943) aus Wassertrüdingen entwickelte neue Farbstoffe. Mitbegründer der „Wissenschaftlichen Kommission für Alizarin und Küpenfarbstoffe“ 1922 und Mitbegründer des „Hauses der Technik“ 1941 in Frankfurt a. M. (Renkhoff, NDB, BBB, GBBE).



Farbe: Eine Manganfarbe ist Nürnberger Violett benannt.



Farbe: Erich Mollwo (23.6.1909 - 11.12.1993 Erlangen) entdeckte 1931 die sog. Mollwosche Beziehung (DBE, GBBE).



Farbe: Nürnberg war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der wichtigste Produzent für Bronzefarben weltweit.



Farbstift: Johann Sebastian Staedtler (6.1.1800 - 12.7.1872) fertigte 1834 die ersten Farbstifte, sog. Ölkreidestifte (Ber. Nürnberger).



Farbstift: Auf das Konto des Nürnbergers Gustav Schwanhäußer (21.4.1840 - 30.9.1908) geht die Einführung des farbigen Kopierstifts (Ber. Nürnberger). Günter Schwanhäußer erfand den Textmarker.



Farbstift: 1925 erfolgte die Erfindung des sog. Stabilo-Dünnkernfarbstifts durch August Schwanhäußer (8.2.1872 - 6.7.1965 Nürnberg) (BBB). Weitere Erfindungen: Filzstift und Textmarkierer. Firmensitz in Heroldsberg.



Fastnacht: Das älteste Faschingstreiben ist bereits Anfang des 13. Jahrhunderts in Dollnstein bei Eichstätt nachgewiesen (s. Wolfram von Eschenbach). Die "Wiege" des deutschen Karnevals stand nicht am Rhein, sondern in Nürnberg. Um 1348 verlieh Kaiser Karl IV. der Nürnberger Metzgerzunft das Recht, Fastnachtstänze aufzuführen. Der erste Faschingszug Deutschlands ist für das Jahr 1397 in Nürnberg nachgewiesen. Die älteste deutsche "Narrenzunft" ist um 1400 ebenfalls in Nürnberg nachweisbar. Das Deutsche Fastnachtsmuseum, das bekannteste seiner Art in Deutschland, wurde 1967 in Kitzingen eröffnet. Angeschlossen sind das Zentralarchiv der Deutschen Fastnacht und die Europäische Dokumentationszentrale für Fastnächtliches Brauchtum.



Fastnachtsspiel: Nürnberg war durch Hans Rosenplüt (Rosenblüt) (um 1400 - 1460) und Hans Folz (um 1435 oder 1450 - 1513) Zentrum des spätmittelalterlichen Fastnachtsspiels und behielt diese Stellung bis in die Renaissance (Ber. Nürnberger) (Lebensdaten DBI: um 1440 - 1513). Das Fastnachtsspiel erreichte durch den Nürnberger Meistersinger Hans Sachs (5.11.1494 - 19.1.1576) seinen Höhepunkt. Er hat es zu einem "völlig neuen Spieltypus" weiterentwickelt (B. Könneker, DBE, Killy).
 



Faust: in Franken: Faust, Schwarzkünstler (um 1480 - um 1536 oder 1539). Die erste Faustbiographie schrieb der Würzburger Abt Johannes Trithemius (1.2.1462 - 13.12.1516) im Jahr 1507 (Reiser). Das "Volksbuch von Dr. Faust" 1587 erlebte zahlreiche Bearbeitungen. In der Nürnberger Fassung von 1674 findet sich zum ersten Mal das von Goethe in seiner Faustdichtung verwendete Gretchenmotiv.
Wunderwirkend wie Christus: Franken spielte im Leben des historischen Faust eine wichtige Rolle. Der erste nachweisbare Aufenthalt fiel in die Jahre 1506 oder 1507. Der Würzburger Abt Johannes Trithemius, selbst als "Zauberer und Schwarzkünstler" (Martin Luther) verspottet, berichtete: "Als ich mich später in Speyer befand, kam Faust nach Würzburg und soll sich in Gegenwart vieler Leute mit gleicher Eitelkeit gerühmt haben, dass die Wunder unseres Erlösers Christus nicht bewundernswert seien; er könne alles tun, was Christus getan habe, so oft und wann er wollte". Eine weitere Spur führt in das Kloster Rebdorf bei Eichstätt. Der dortige Prior Kilian Leib notierte 1528 in sein berühmtes Wettertagebuch: "Georg Faust aus Helmstedt sagte am 5. Juni, wenn Sonne und Jupiter im gleichen Sternzeichen stehen, dann werden Propheten geboren". Und der Gottesmann fügte ironisch hinzu: "Vielleicht wie seinesgleichen".

     Horoskop für den Fürstbischof: In Bamberg stellte der Magier 1520 dem Fürstbischof Georg Schenk von Limpurg ein Horoskop aus. Drei Wochen nahm die Berechnung in Anspruch. Das Honorar war eines der höchsten jener Zeit. In der Kammerrechnung steht zu lesen: "Item 10 Gulden geben und geschenkt Dr. Fausto philosopho zu Verehrung." Wenig gastfreundlich verhielt sich hingegen der Nürnberger Rat. Er beschloss 1532, dem "Doctor Faust, dem großen Sodomiten und Nigromantico", der sich zu Fürth aufhielt, die Einreise nach Nürnberg zu verwehren.

     Vermutlich hat sich auch der fränkische Adelige Philipp von Hutten (18.12.1505 Schloss Birkenfeld-Maroldsweisach - 17.5.1546) ein Horoskop stellen lassen, als er im Auftrag der Welser nach Venezuela aufbrach. In einem Brief an seinen Bruder, den Eichstätter Fürstbischof Moritz von Hutten (26.11.1503 - 6.12.1552), schrieb er, ihn überfielen böse Ahnungen über den Ausgang der Expedition. Er müsse leider bekennen, "dass es der Philosoph Faust schier getroffen hat, dann wir ein fast böses Jahr angetroffen haben ..." Fausts Prophezeiung erfüllte sich 1546 auf schreckliche Weise, als Hutten in Venezuela von Spaniern ermordet wurde.



Fayencen: (Tonwaren): Die Kunstsammlungen der Veste Coburg bewahren mit dem Doppeladlerkrug aus der Mitte des 16. Jahrhunderts eines der ältesten Fayencegefäße auf. Der Nürnberger Hafnermeister Hirschvogel stellte 1526 die ersten deutschen Fayencen her (U. Mämpel). Mit den Chinatellern der Ansbacher Manufaktur um 1730 wurde der "Höhepunkt" der fabrikmäßig hergestellten europäischen Keramik erreicht. Der "Kachelsaal" in der Ansbacher Residenz ist einmalig in Europa. Jede der 2800 Kacheln zeigt ein anderes Motiv. Unter allen süddeutschen Fabriken war die Nürnberger Manufaktur (1712 - 1840) die "selbständigste" (Bayer. Nationalmuseum: Führer).



Fayencen: Die Bayreuther Service übertrafen im 18. Jahrhundert "alle konkurrierenden Fabrikate". Gercken hielt die Bayreuther Manufaktur für die beste in Deutschland.



Fayencen: Konrad Johann Taucher (24.10.1873 - 13.1.1950) aus Nürnberg hielt engen Kontakt zur Karlsruher Majolika-Manufaktur, "deren Stil er mitbegründete" (Badische Biogr., Thieme-Becker).



Fayencen: In Europa einmalig sind die Majolikabestände des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.



Fechenbach: (Collenberg): bei Miltenberg: wurde 1687 von Gottfried Wilhelm von Leibniz besucht.



Fechten: Hans Lichtenauers Handschrift über Fechten und Ringen 1389/90, die im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg aufbewahrt wird, ist die älteste Fechthandschrift (K. C. Wildt). Die erste deutsche Übersetzung des zu seiner Zeit bekanntesten italienischen Lehrbuchs der Fechtkunst stammt von dem Nürnberger Fechtmeister Sebastian Heusler (Ber. Nürnberger). Im Mittelalter nahm Nürnberg im Fechtsport eine führende Rolle ein.



Fechten: Hans Lecküchner (auch Lebküchner)(+31.12.1478*) aus Nürnberg, seit 1480? Pfarrer in Herzogenaurach, schrieb mit „Messerfechtlehre“ 1478 die erste Anleitung zur Fechtkunst (GBBE).



Fedin, Konstantin: Konstantin Alexandrowitsch Fedin (24.2. 1892 - 15.7.1977), Schriftsteller (Sowjetunion), reiste 1914 als Moskauer Student nach Nürnberg, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Hier überraschte ihn der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Ein Fluchtversuch über die Ostgrenze scheiterte und Fedin wurde bis 1918 u. a. in Dresden interniert.

     Seine Erlebnisse in Deutschland gingen in den 1924 veröffentlichten Roman "Goroda i gody" (dt. "Städte und Jahre") ein (Text s. auch Embryologie). Auf einem Ausflug von Nürnberg aus erlebte der Held Starzow die Erlanger Bergkirchweih mit ihren "Hypnotisierkabinetten, Überschlagschaukeln, Schießständen, Geschicklichkeits- und Kraftmesshallen, Kiosken, in denen das Schicksal prophezeit, und Grotten, in denen gewahrsagt wurde". Im bunten Treiben dieses Volksfests wird das "Volkhafte, das ganz primitiv Menschliche" realistisch geschildert, urteilte Stefan Zweig über die erste deutsche Ausgabe aus dem Jahr 1927, die 1933 von den Nazis verbrannt wurde.

     Zu einer Schlüsselszene gestaltete der Dichter den Besuch im Museum der Erlanger Anatomie. Der abgehackte Kopf des "berüchtigten Mörders Karl Ebersocks, letzte öffentliche Hinrichtung in Nürnberg", wird zum Symbol für die Opfer des Krieges. Symbolcharakter haben auch die Szenen im Nürnberger Park Rosenau. Das idyllische Bild der flanierenden Menschen wird von aufziehenden Gewitterwolken getrübt, es weist auf Unruhe und Untergang hin. Bald wird die "wohlgeordnete" Harmonie zerbrechen.

     Fedin kam nach dem Zweiten Weltkrieg noch einmal nach Nürnberg. Die Stadt war inzwischen "zur Zirkusarena der faschistischen Einschüchterungsparaden, zur Hauptstadt des Nazismus" geworden. Nichts mehr vom romantischen Stadtbild, dessen "wie durch ein Wunder erhaltene mittelalterliche Architektur" 1914 den Studenten begeistert hatte! "Unermessliche Berge von Schutt ragten zwischen den Resten der Türme und Burgmauern. Der ganze romantische Traum vom erstarrten Mittelalter, der einst die Touristen herbeilockte, hatte sich verflüchtigt wie ein verwehter Nebelstreif."



Feilenhauer: (Werkzeugmacher): "Hauptort" im 16. Jahrhundert in Deutschland war Nürnberg. Die Handwerksordnung von 1535 ist wohl die älteste deutsche überhaupt.



Fernmeldeturm: Der 1980 erbaute Fernmeldeturm in Nürnberg war mit 291 Metern der höchste in Bayern (Stadtlex. Nürnberg). Durch eine neue Antenne hat er 2005 den Münchner Turm um 1,59 Meter wieder „überrundet“.



Fernrohr: Georg Christoph Eimmart (22.8.1638 - 5.1.1705) entwickelte ein Fernrohr, das speziell der Sonnenbeobachtung diente (Ber. Nürnberger, BBB).



Fernrohr: Das erste deutsche Spiegelteleskop und das erste achromatische Fernrohr des Kontinents baute Georg Friedrich Brandes (1713 - 1783), Student in Altdorf.



Fernsehen: "Das Fernsehen ist ein Hausgast geworden, der alle anderen Hausgäste vor die Wahl stellt, sich ihm unterzuordnen oder wegzubleiben". "Das Fernsehen unterhält die Leute, indem es verhindert, dass sie sich miteinander unterhalten" (Sigmund Graff - Zitate).



Fernsehen: Der Nobelpreisträger Karl Ferdinand Braun (6.6.1850 - 20.4.1918), der von 1872 bis 1874 in Würzburg tätig war, legte 1897 mit der Braunschen Röhre das Fundament für das Fernsehen.



Fernsehen: Auf Siegmund Loewe (6.11.1885 - 28.5.1962) geht die Fa. Loewe-Opta (1923 in Berlin gegründet), in Küps vor dem Ende des Zweiten Weltkkriegs, in Kronach (seit 1946/48) zurück. Sie gilt als die "Keimzelle der Rundfunk- und Fernsehentwicklung" (NDB) und führte den Bildschirmtext und den Stereoton beim Fernsehen ein. Löwe entwickelte 1924 zusammen mit Manfred von Ardenne die erste integrierte Schaltung (Loewe-Dreifachröhre), stellte 1931 den ersten elektronischen Fernseher der Welt vor, ferner 1950/51 das erste Kassetten-Tonbandgerät, 1961 den ersten europäischen Videorekorder, den ersten tragbaren Fernseher, 1981 den ersten Stereofernseher und 1994 das erste volldigitale Gerät mit 100-Herztechnik. Loewe war 1929 der Mitbegründer der Berliner Fernseh-AG. Bundespreis Produktdesign 2000 (u. a. DBE). Bereits 1968 präsentierte die Firma Grundig eine Fernsehbildübertragung per Telefon. Weitere international bekannte fränkische Fernsehfirmen sind Metz (Zirndorf) und Grundig (Fürth).



Fernsehen: 1958 wurde auf dem Ochsenkopf (Fichtelgebirge) ein 163 Meter hoher Sendeturm errichtet. Er war damals das höchste Stahlbetonbauwerk der ehemaligen Bundesrepublik. Namengebend: "Ochsenköpfe", DDR-Ausdruck für Fernsehbesitzer, die ihre Antennen auf den westdeutschen Sender ausrichteten.



Fernsehen: Stimmungsbild aus einer Fernsehfabrik: "Ich sah diese gewaltigste Spielzeugfabrik unseres Jahrhunderts, die Grundig heißt. Zum ersten Mal sah ich, wie so ein Farbfernseher entsteht - inwendig… Wie die Chassis rasend schnell bestückt werden mit sechshundert Bauelementen, wie alles gelötet, geprüft und durchs Zinnbad gezogen wird, wie die Regler und Schalter eingebaut werden, wie tausend Kontakte überprüft werden und wie dann die kostbaren Bildröhren sanft aus hohen Himmeln herniedersteigen und wieder wie kleine Gottheiten unendlich ehrfürchtig eingebaut werden in den heiligen Schrein ..." (Aus: Horst Krüger "Zeitgelächter").



Fernsehen: Leo Kirch (*21.10.1926 Würzburg - 14. 7. 2011), „Medienmogul“, gründete 1988 den ersten deutschen Pay-TV-Sender Teleclub, ferner 1996 das digitale Fernsehen DF1. Er stieg zu einem der mächtigsten Medienkonzerne Europas auf. 2002 erfolgte die spektakulärste Firmenpleite Deutschlands.



Fernsehen: Hoimar von Ditfurth (15.10.1921 - 1.11.1989), u. a. Oberarzt in Würzburg; Fernsehreihe „Querschnitt“ (1969 - 1982) (GBBE).



Fernsehen: Die Zahlen der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) "sind die alles bestimmende Währung" der Fernsehwerbung. Sie entscheiden über Investitionen von über 8 Milliarden Mark jährlich.



Fernsehmoderator: Der wohl bekannteste deutsche Fernsehmoderator, "der berühmteste deutsche Entertainer" ("Der Spiegel"), Thomas Gottschalk (u. a. "Wetten dass ...?" seit 1987, die „erfolgreichste Show der Welt“) ist 1950 in Bamberg geboren und wohnte in Kulmbach. Cicero-Rednerpreis 2007. Er gehört zu den sieben Deutschen bei Madame Tussaud's. S. auch Film.



Fest: Die 1030 erstmals nachweisbare Würzburger Sommermesse gehört zu den ältesten Volksfesten in Deutschland. Auf dem Walberla (Wiesenthau) bei Forchheim findet Deutschlands älteste Bergkirchweih statt; sie ist bereits im 14. Jahrhundert nachgewiesen. Das größte Frühlingsfest Deutschlands wird in Nürnberg veranstaltet. Die Erlanger Bergkirchweih ist das "schönste, weil intimste Volksfest Süddeutschlands". Der Schriftsteller Konstantin Fedin (Sowjetunion) hat das festliche Treiben in seinem Roman "Städte und Jahre" 1924 geschildert (s. auch K. Fedin). Im Erlanger Schlossgarten wird das "größte Gartenfest Deutschlands" gefeiert (W. Thierfelder). 1834 hat Fürst Pückler das Volksfest im Bamberger Theresienhain besucht. Die Fürther Kirchweih ist die größte bayerische Straßenkirchweih; sie wurde 1838 von Carl Spitzweg besucht. Berühmt ist das Brunnenfest in Wunsiedel am Samstag vor Johanni. Es geht auf eine Sage zurück. Sie erzählt, dass vor Zeiten in einem heißen Sommer alle Brunnen der Stadt versiegt seien. Als sie nach langer Trockenheit wieder Wasser gaben, wurden sie zum Dank geschmückt (M. Müller). S. auch Markt, Sprichwörter, Walberla.



Festspiele:
Das Mozartfestival von Würzburg ist das älteste dem Komponisten gewidmete in Deutschland.
s. auch Freilichtspiele, Wagner-Festspiele



Feucht: berühmte Besucher: August von Platen.



Feuchtwangen: berühmte Besucher: Friedrich Wilhelm I. und der spätere Friedrich der Große 1730, Adam Mickiewicz (Polen) 1832, Jean Paul 1819, Carl Spitzweg 1858 (Skizzenbuch), der heilige Ulrich im 8. Jahrhundert. Walther von der Vogelweide soll auf dem Vogelweidehof bei Feuchtwangen geboren sein (K. Bosl).



Feuerbach, Ludwig: Zitate: "Wir waren momentan alle Feuerbachianer" (Friedrich Engels). „Sein Leben lang hat Ludwig Feuerbach mit Gott gekämpft, und beide haben dabei gewonnen“ (Hermann Kesten). „Die deutsche Jugend glaubte, statt Himmel endlich Land zu sehen“ (Ernst Bloch).

     "Kind, mein Kind, nimm dich in Acht
     Vor dem Feuerbach und Bauer!
     Werde nur kein Atheist ..." (Heinrich Heine)
Bibliographie



Feuerbach, Ludwig: Deutscher Philosoph (28.7.1804 - 13.9.1872). Er war Dozent in Erlangen, hielt sich auf Schloss Bruckberg, in Ansbach und Nürnberg auf. Gestorben ist er auf dem Rechenberg bei Nürnberg. Die Philosophiegeschichte kennt ihn als den bedeutendsten Denker des Vormärz. Er beeinflusste die atheistische und marxistische Philosophie entscheidend. in der Literatur: Friedrich Engels: "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie" 1888, Karl Marx „Elf Thesen über Feuerbach“, Gottfried Keller „Der grüne Heinrich“. (+ auch 14.9.)

     Zitate: „Deine erste Pflicht ist es, dich selbst glücklich zu machen. Bist du es, so machst du auch andere glücklich.“ "Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer erst am spätesten kommt." "Tue Gutes um des Menschen Willen!" S. auch Buch, Literatur, Religion. Namengebend: Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft 1999.

     Als Feuerbach 1849 an der Heidelberger Universität über das "dunkle Wesen" der Religion referierte, saß unter den Studenten auch Gottfried Keller (Schweiz): "Ich habe ... noch keinen Menschen gesehen, der so frei von allem Schulstaub, von allem Schriftdünkel wäre ...", schwärmte der Dichter. Ein bemerkenswertes Urteil über einen Gelehrten, der allzu einseitig als Religionskritiker gesehen wurde! Feuerbach wollte seine Philosophie als "Realismus" und "Materialismus" verstanden wissen. Er blickte in die Zukunft: "... was den kurzsichtigen, kleinmütigen Praktikern heute für Phantasie, für nie realisierbare Idee, ja für bloße Chimäre gilt", wird morgen schon "in voller Realität dastehen".

     Auf Bruckberg "lebendig begraben": Feuerbach stammte aus einer bekannten Familie, deren Mitglieder als Rechtswissenschaftler und Maler Karriere machten. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Ansbach studierte er in Heidelberg und Berlin, wo Hegel zu seinen Lehrern zählte. Die akademische Laufbahn verbaute er sich 1830 durch seine Schrift "Gedanken über Tod und Unsterblichkeit". Sie wurde verboten und ihr Autor zog sich auf Schloss Bruckberg bei Ansbach zurück. "Ich sitze fernab von der Welt wie die Eule im hohlen Baum, oder noch besser gesagt: ich bin lebendig begraben", lamentierte er, ohne jedoch zu resignieren. Auf seinen Streifzügen durch Wald und Flur und in der Einsamkeit des Schlosses entstanden so bedeutenden Werke wie "Das Wesen des Christentums" 1841, das wichtigste Dokument seiner Religionskritik. Hier "an den Quellen der Natur", unbeeinflusst von den Strömungen der Kathederphilosophie, schuf er jene Theorie, die später im Marxismus die Welt bewegen sollte. S. auch Briefmarken und Bibliographieschaltfläche Suchwort feuerbach, ludwig
Bibliographie



Feuerspritze: Ein Herr von Aschhausen verkaufte 1602 dem Nürnberger Magistrat eine "neuerfundene wunderbare Sprütze, damit in Feuersnöten die Höhe eines Hauses, wie hoch das immer sein mag, erreichet werden könne" (Feldhaus).



Feuerspritze: Der Nürnberger Hans Hautsch (4.1.1595 - 20.1.1670) führte 1655 eine neu entwickelte Feuerspritze mit Windkessel vor. Sie konnte einen kontinuierlichen Wasserstrahl bis zu 20 Meter Höhe erzeugen und wurde damit zum "Prototyp" der modernen Großfeuerspritzen (NDB, GBBE: 31.1.).
 



Feuerspritze: Eine "neuartige" Feuerlöschmaschine entwickelte 1847 der Fürther Fabrikant Johann Wilhelm Engelhardt (21.5.1816 - 29.11.1878) (Schwammberger).



Feuerspritze: Ende des 19. Jahrhunderts baute die Nürnberger Maschinenfabrik Braun die "erste Dampfspritze der Welt".



Feuerwerk: Die früheste deutsche Abbildung findet sich auf einem Holzschnitt von Eberhard Schön Nürnberg 1535. Nürnberg war "lange das Zentrum deutscher Feuerwerkerei" (K. Reichold).



Feuerzeug: Nach Johann Wolfgang Döbereiner (13.12.1780 - 24.3.1849) aus Bug bei Hof ist "Döbereiners Feuerzeug" 1823 benannt. Es funktionierte durch Entzünden von Wasserstoff. Er schenkte es u. a. Goethe, der sich 1826 bedankte: Er will sich immer erinnern, "da Ihr so glücklich erfundenes Feuerzeug mir täglich zur Hand steht und mir ... immerfort auf eine wundersame Weise nützlich wird" (GBBE *15.12.)
Bibliographie



Fichtelgebirge: "Die geologisch, geographisch und ethnologisch wichtigste Landschaft Deutschlands ...; es ist seine Zirbeldrüse, sein Mittelpunkt und seine große Wasserscheide. Richard Wagner hat das intuitiv gefühlt, als er Bayreuth zu seinem Olympia erkor" (August Strindberg Zitat). Hier entspringen Main, Saale, Eger und Naab.

     "Herz Deutschlands", "geographischer Mittelpunkt Europas", "das deutsche Paradies" (J. Will), "das älteste Gebirge Deutschlands" (älter als die Alpen), "durch starken Bergbau berühmtes Gebirge" (A. von Humboldt), der "Kältepol Bayerns"! Es besitzt eine der längsten Seilschwebebahnen Europas. Namengebend im 17. und 18. Jahrhundert für die sog. "Fichtelberger Trinkgläser", die mit Emailfarben bemalt waren und meist aus Bischofsgrün stammten.
S. auch Fernsehen



Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Hans Christian Andersen (Dänemark) 1840, Emanuel Geibel 1838, Joseph Goebbels und Adolf Hitler 1933



Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1785 (Ochsenkopf, Nußhardt, Seehaus, Egerquelle, Mainquelle, Saalequelle, Luisenburg; am Fichtelsee studierte er den fleischfressenden Sonnentau; verschiedene Motive, darunter Luisenburg, Ochsenkopf, Nußhardt, hielt er in Zeichnungen fest)



Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Alexander von Humboldt 1793 (Waldstein bei Weißenstadt), Karl Immermann 1837 (u. a. Ochsenkopf), Gustav Mahler 1883, Friedrich Nietzsche 1863 ("Hundstage im Fichtelgebirge"), August von Platen 1820 (u. a. Seehaus), Fürst Pückler 1834, Friedrich Rückert 1833



Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Ludwig Tieck 1793 bzw. 1803 und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793 (Burgstein, Fichtelsee).



Fichtelgebirge: Aus Golo Mann "Erinnerungen und Gedanken - eine Jugend in Deutschland": "Das Zeltlager im Fichtelgebirge war festlicher und freier als die seither von mir erlebten Pfadfindertreffen. Auch die Hierarchie klang anders. An der Spitze Deutschlands stand ein ‚Herzog', an der Spitze Bayerns ein ‚Gaugraf', Münchens ein ‚Burggraf' ... Für den Herzog und seine Grafen wurde ein Festmahl bereitet, zu dem jeder Gau etwas beitragen musste: den Braten, das Gemüse, die Kartoffeln, den Nachtisch, welcher aus hier üppig wuchernden Blaubeeren bestand."



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Am südlichen Abhang des Fichtelbergs lag kein Schnee mehr, die Täler dehnten sich weiter und weiter. Alles nahm einen milderen Charakter an; ja selbst an die Stelle der Postillionstrompete ... trat das gewundene weichschallende Horn mit fröhlichen südlichen Volksweisen" (Emanuel Geibel 1838).



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Die Kuppe ist ein gigantisch aufgetürmtes Granit-Gestein, rund umher schien der Gipfel zu brennen in rotem und gelbem Feuer, denn die Sonne glühte auf die herbstlich gefärbten Blätter der Heidelbeerstauden, von denen das ganze Gelände umher bedeckt war. Dann glitt der Blick hinunter an der dunkeln Tannennacht der Abhänge und dem weißen Geripp der Granitlager, und jenseits stand in weitem, weitem Umkreise das ganze dunkelblaue Fichtelgebirg mit allen seinen Gipfeln oder breitete sich das flächere Terrain landkartenartig aus. Ich fühlte mich auf einem Urgebirge der Erde" (Karl Immermann 1837 auf dem Ochsenkopf).



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Der Fichtelberg fing nun mit einem schönen Buchenwald an, die Sonne schien morgendlich hinein, jedes Blatt funkelte, die Vögel sangen, die Wiesen dufteten - dabei die Empfindung der abenteurlichen Gegend, das Einsame - es war ein göttlicher Morgen! So wie wir höher kamen, sahen wir zuweilen durch die Bäume die Schönheiten einer fast unermesslichen Landschaft ..." (Ludwig Tieck 1793).



Fichtelgebirge: in der Literatur: Aus: Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834: "Am folgenden Tage fuhr man über Thiersheim nach Wunsiedel und Sichersreuth, dem Bade, welches Alexanderbrunnen genannt wird. Hier ruhten die Freunde bei stechender Mittagshitze aus und erfreuten sich an der sonderbaren Gegend und Aussicht. Die Natur zeigt sich hier wild, man möchte den Ausdruck einen trotzigen nennen; dazwischen erfreuen Wald und grüne Wiesenstellen, und wunderbar zeigt sich die nahe Luxburg und der Burgstein. In diesem wundersamen Geklipp und durcheinander und übereinander geworfenen und kühn geschleuderten Felsenmassen erhebt sich das Gemüt in der Einsamkeit der unabsehbaren Tannenwälder zu den kühnsten Träumen. Ein poetisches Grauen weht in diesen Klüften und auf den steilen Höhen."



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Nun kamen wir in die raue Wildnis des Gebirges, die ich so begierig war zu sehen. Wenig betretene Fußsteige führten uns durch dichtes Buschwerk etwas steil hinauf. Über uns türmten sich, mitten unter den Baumstämmen, allgewaltige Granitmassen auf, die halb nackt, halb bemoost, wie riesenmäßige Denkmäler, wer weiß wie lange schon, der Zeit trotzten" (Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793).



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Gebirge schauen mit ihren Gipfeln gen Himmel, legen ihre festen Meilenarme um die blühende Erde, und Ströme tropfen von ihnen nieder, seitdem sie sich aufgerichtet aus dem uferlosen Meer - Länder schlafen an Ländern, und unbewegliche Wälder an Wäldern, und über der Schlafstätte der ruhenden Riesen spielet ein gaukelnder Nachtschmetterling und ein hüpfendes Licht, und rund um die große Sonne zieht sich wie um unser Leben ein großer Nebel" (Jean Paul "Die unsichtbare Loge" 1793).



Fichtelgebirge: in der Literatur: Johann Karl August Musäus "Ulrich mit dem Bühel", Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834, "Der junge Tischlermeister" 1836 und das Märchen „Vom getreuen Eckart“.



Fichtelgebirge: in der Literatur: Nietzsche im Fichtelgebirge: Der berühmte Dichter und Philosoph fühlte in der "düsteren, wilden" Landschaft Wesensverwandtschaft. Eine Landschaft, die "auf mich einen gleichen Eindruck macht, wie auf jene Italiäner, die in ihm ungeheure Goldschätze verborgen glaubten. Es sollen dort noch viele wunderschöne Volkslieder existieren, die noch nicht gesammelt sind. Vielleicht habe ich das Glück, einige dieser Schätze zu heben ...", schrieb er 1860. 1863 besuchte Nietzsche Neuhausen (Rehau), Wunsiedel, die Luisenburg, Weißenstadt, den Schneeberg, den Rudolphstein, den Waldstein und Schwarzenbach. 1876 sandte er aus Bayreuth den Stoßseufzer: "Ich will fort in's Fichtelgebirge oder sonst wohin".



Fichtelgebirge: in der Literatur: Friedrich Nietzsche 1863: "Früh ... um 5 fort durch Wald nach Wunsiedel 6 Stunden, durch und durch nass, im Kronprinzen umgezogen und table d'hote gegessen, fin, auf die Luxburg, in Begleitung eines jungen Doktor, ein Berg in granitnen Trümmern, Felsenlabyrinth, mit langem Moose, Fichten durchwachsen, Durchbrüche, Schlünde, Brücken, Leitern. Zurück über Wunsiedel nach Weißenstadt, links Schneeberg und Rudolphstein. Abends um 9 Uhr dort im Löwen gut gespeist (Suppe, Forellen, Kartoff., Bier), sehr gut geschlafen (Sprungfedernmatratzen, alles sehr elegant) gut gefrühstückt, recht gut bezahlt, fort nach den Waldstein."



Fichtelgebirge: in der Literatur: "Der junge Tischlermeister" Am Beginn der Tieckschen Novelle steht eine Wanderung im Fichtelgebirge. Ziel war der Ochsenkopf. "Tiefer langer Morast" lag unten am Gebirge. "Dann ging es in den dicksten Wald, neben großen Steinwänden, Eichen und Tannen vorbei." Bald war "jede Spur eines Weges verloren". Schließlich kam man an eine Art von Treppenstiege, "welche die Wasser in den Felsen gerissen hatten. Dieser Weg dauerte wieder einige Stunden, zog sich steiler und immer steiler hinan". Die Wanderer fühlten sich wie einer "verzauberten Gegend", kein Ausgang war zu entdecken. Endlich wurde der Gipfel erreicht.

     Dann ging es zurück nach Bischofsgrün, man war glücklich "wieder unter Menschen" zu sein. Das Gipfelerlebnis blieb unvergessen: "Wie auf einer Insel unter sich die blauen Wogen der Berge und Hügel zu sehn, alle im Glanze der Luft auf das Lieblichste aufgelöst und zerschmolzen? Es gibt nur den zwiefachen Anblick der Unendlichkeit, entweder die Aussicht über das Meer hinüber, oder vom höchsten Punkt eines Gebirges. Mir war freilich der Fichtelberg noch nicht hoch genug." (Ludwig Tieck)



Film: Der Erlanger Fritz Boehner (29.5.1896 - 29.6.1959) gründete 1926 einen der größten deutschen Werbe—und Kulturfilmbetriebe. 1937 stellte er den ersten „Stereo-Raum-Film“ her (GBBE).



Film: Der „Herr der Filme“ Leo Kirch (*21.10.1926 Würzburg). Filmrechte "Wie das zähflüssige Rohöl sind auch sie eine begrenzte Ressource; das macht das Geschäft mit ihnen zum Geschäft mit der Zukunft, und eben das hat niemand in Deutschland früher erkannt als der Sohn eines Winzers aus dem fränkischen Volkach" ("Der Spiegel" 1997 Zitat).



Film: Der in Nürnberg geborene Filmpionier Robert Richter (17.5.1899 - 18.6.1972) konstruierte Filmkopiermaschinen (Scheibmayr, BBB, GBBE).



Film: Der Regisseur (Curt) Kurt Neumann (5.4.1908 Nürnberg - 21.8.1958), zeitweise in Fürth tätig, produzierte seit 1926 an die 80 Filme (Schwammberger).



Film: Aus Neustadt an der Aisch stammt der Regisseur Hans Wilhelm Geissendörfer (u. a. "Gudrun", "Zauberberg", "Sternsteinhof"); bekannt wurde er vor allem durch die Fernsehserie "Lindenstraße".



Film: Karl Ritter (7.11.1888 Würzburg - 7.4.1977) war "einer der erfolgreichsten Regisseure" von nationalsozialistischen Propagandafilmen. Er gründete 1955 die Karl-Ritter-Filmproduktion. Filme: „Im Fotoatelier“ 1932 mit Karl Valentin. Produzent von „Der Hitlerjunge Quex“ (DBE, GBBE).



Film: Peter Beauvais (9.9.1916 - 17.12.1986) aus Franken (Weißenstadt) war Regisseur von über 100 Filmen, darunter "Deutschstunde" von Siegfried Lenz (DBE).



Film: Alfred Bauer (18.11.1911 - 19.10.1986) aus Würzburg gründete 1951 die Internationalen Filmfestspiele Berlin.



Film: Hans Dieter Schwarze (30.8.1926 - 7.5.1994), 1975/76 in Nürnberg tätig, drehte über 100 Fernsehfilme (GBBE).



Film: Über die Grenzen Frankens hinaus bekannt sind die 1987 begründeten Hofer Filmtage, "home of films" (Wim Wenders). "Das munterste aller deutschen Festivals" ("Die Welt") entstand ab 1967 aus den Hofer Kurzfilmtagen.



Film: 1997 erhielt Tyron Montgomery aus Miltenberg einen Oscar für den Zeichentrickfilm "Quest".



Filme: Thea von Harbou (27.12.1888 - 1.7.1954) aus Tauperlitz (Döhlau) bei Hof, die "Cosima von Babelsberg" (aber auch "Lady Kitschener"), schrieb von 1922 bis 1933 alle Drehbücher für den Regisseur Fritz Lang: 1921 "Der müde Tod" und das "Indische Grabmal", 1922 "Dr. Mabuse, der Spieler", 1924 "Die Nibelungen" und 1933 "Das Testament des Dr. Mabuse". Sie ist auch die Autorin von Langs bestem europäischem Film "M", der 1931 in die Kinos kam. Der Film "Metropolis" 1926/27 war mit 36000 Statisten die bis dahin aufwendigste deutsche Produktion, der erste eigentliche Monumentalfilm. Die "Frau im Mond" aus dem Jahr 1929 gilt als "Klassiker der Science-fiction-Kinematographie". Harbou hat nicht nur den Stil von Lang, sondern auch den übrigen deutschen Film "entscheidend" mitbestimmt. Ihre Ehe mit dem berühmten Regisseur wurde als "in der Geschichte des deutschen Stummfilms einzigartige" Verbindung gerühmt (D. Dürrenmatt). Nach 1934 stieg sie zur bedeutendsten Filmregisseurin im nationalsozialistischen Deutschland auf. "Das indische Grabmal" 1958 Filmtitel: "Der Tiger von Eschnapur".



Filme: Fränkische Literatur im Film: Ludwig Bechstein "Der Hasenhüter" (DEFA), Will Berthold ("Nachts, wenn der Teufel kam" 1959, "Spion für Deutschland"1956, "Kreuzer Pommern" Filmtitel: "Kriegsgericht" 1959, "Division Brandenburg" 1960). Clemens Brentano „Das bittere Leiden …“ ist die Quelle für Mel Gibsons „Die Passion Christ“ 2004 (USA).



Filme: Fränkische Literatur im Film: Tankred Dorst: "Die Kurve" 1961, "Große Schmährede an der Stadtmauer" 1963, "Toller" Filmtitel: "Rotmord"1969, "Eiszeit" 1975, "Auf dem Chimborazo" 1977, "Amely, der Biber und der König auf dem Dach" 1985.



Filme: Fränkische Literatur im Film: Leonhard Frank ("Das Ochsenfurter Männerquartett" 1977, "Deutsche Novelle" 1972 (Fernsehfilm), "Die Ursache" Filmtitel "Der Mörder" 1976 (Fernsehfilm) und 1980 (Fernsehfilm), "Karl und Anna" unter dem Titel "Heimkehr" 1928 ("Desire me" USA 1947), "Der Mörder Dimitri Karamasoff" 1931, "Niemandsland" 1931, "Der Sieger" 1932; über die "Räuberbande" 1928 schrieb Erich Kästner in seiner Filmkritik: "Dieses Buch ist einer der wenigen im nobelsten Sinne deutschen Romane, die wir in diesem Jahrhundert erhalten haben").



Filme: Fränkische Literatur im Film: Leonhard Frank "Die Jünger Jesu" (Filmtitel: "Chronik eines Mordes" DDR 1965). Fernsehfilme der DDR: "Die Ursache"1975, "Das Ochsenfurter Männerquartett" Filmtitel" Ende vom Lied" 1978, "Von drei Millionen drei" 1978, "Karl und Anna" Filmtitel "Die Frau und der Fremde" 1984/85.



Filme: Fränkische Literatur im Film: Sigmund Graff "Die vier Musketiere" Bühnenstück 1932.



Filme: Fränkische Literatur im Film: Max von der Grün (fast alle Bücher). Fernsehfilme: "Stellenweise Glatteis" 1975, "Späte Liebe" 1978, Die Vorstadtkrokodile" 1978, "Flächenbrand" 1981. Fernsehfilme der DDR: "Irrlicht und Feuer" 1965/66, "Ostende"1968, "Zwei Briefe an Pospischiel" 1970 (BRD 1971).



Filme: Fränkische Literatur im Film: E. T. A. Hoffmann "Der verlorene Schuh" (1923 nach Motiven von Clemens Brentano und E. T. A. Hoffmann), "Die Elixiere des Teufels" 1972/73 DDR und 1976 (Fernsehfilm), "Die Serapionsbrüder" Filmtitel: 1950/51 und 1955 "Die tödlichen Träume", 1955 Filmtitel: "Die Schätze des Teufels", 1971 mit dem Filmtitel "Die seltsamen Abenteuer" (Regie Helmut Käutner), "Die Serapionsbrüder" 1980 mit dem Filmtitel "Albertine oder das schlimme Ding" (auch DDR), "Lebensansichten des Katers Murr" 1953 Filmtitel: "Johannes Kreisler" (TV-Film 1953, "Das Recht, sich zu sorgen" TV-Krimi 2016), "Das Fräulein von Scuderi" (mit dem Filmtitel "Juwelen" Österreich 1930), 1955, mit dem Filmtitel "Cardillac" 1968/69 und 1976 (Fernsehfilm), "Der Magnetiseur" 1981 (Fernsehfilm Österreich), "Kleinzaches, genannt Zinnober" 1982 (Fernsehfilm), "Der Sandmann" (u. a. Fernsehfilm mit dem Titel "Olympias Wiederkehr" und 1983 Fernsehfilm mit dem Titel "Olympia"), "The nutcracker and the mouseking" USA 1990, "Nutcracker" USA 1986, "Nutcracker fantasy" USA/Japan 1979, „Nussknacker und Mausekönig“ (2004 Zeichentrickfilm),



Filme: Fränkische Literatur im Film: Bernhard Kellermann "Der Tunnel" (deutsche und französische Fassung u. a. mit Jean Gabin), "The tunnel" England 1935. Oskar Panizza "Das Liebeskonzil" 1982



Filme: Fränkische Literatur im Film: Ernst Penzoldt „Der Kartoffel-Roman“ 1974 mit Gustav Knuth, "Korporal Mombour" 1950 unter dem Titel "Es kommt ein Tag" mit Maria Schell und Dieter Borsche, "Squirrel" 1955 (Fernsehfilm) und 1980 (Fernsehfilm), "So war Herr Brummell" 1967 Fernsehfilm, "Olifant" 1973 (Fernsehfilm), "Die Powenzbande" 1974 (Fernsehfilm)



Filme: Fränkische Literatur im Film: Jean Paul "Dr. Katzenbergers Badereise" 1971 (Fernsehfilm), Hans Sachs "Der farend Schüler im Paradeiß"1953 (Fernsehfilm mit dem Titel: "Fastnachtsspiele")



Filme: Fränkische Literatur im Film: Friedrich Schnack "Klick aus dem Spielzeugladen" 1962 (Fernsehfilm), "Klick und der Goldschatz" 1962 (Fernsehfilm), Jakob Wassermann "Der Fall Maurizius" (mehrfach, 1980 Fernsehfilm), 1954: "L'affaire Maurizius" (Frankreich) und "Il caso Maurizius" (Italien).



Filme: mit fränkischen Motiven: „Bamberger Reiter“ 2011 (TV-Krimi, Rothof, Bamberg), „Baron Blood - Gli orrori del castelo di Norimberge“ 1969 Horrorfilm, "Das unsichtbare Mädchen" (der Fall Peggy), "Das Zeugenhaus" (Nürnberger Prozesse, Fernsehfilm), "Die Dienstagsfrauen" (Fränkische Schweiz, Pottenstein, Aufseß), „Eine dunkle Begierde“ 2011 (Würzburg Museum im Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie), „Ekkelins Knecht“ 2008 (Eppelein von Geilingen), "Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg" 1968, „The evolution evidence“ 2006 (Plassenburg, Giechburg und Gügel) „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005 - Anneliese Michel), "Der Exorzismus der Anneliese M. - Der Film" (2011). „Ein Fall für Mama“ 2005 (1. FC Nürnberg TV-Serie „Familie Sonnenfeld“)"Florian Geyer", „Es geschah im Nürnberg-Express“ (1953). "Der Fluch dere Pröpstin" (Friedrich Rückert TV-Serie "Pfarrer Braun 2004), „Freiwild. Ein Würzburg-Krimi“ 2007/2008 (TV-Film), "Der Fürst von Pappenheim " 1927, Thomas Gottschalk 1999 im Kinofilm "Late Show" und „Die Supernasen“, „Das Geisterhaus im Spessart“ 2010, "Die Grenze" (u. a. Mödlareuth), "Gustav Adolfs Page" 1960, "Herrliche Zeiten im Spessart" 1967 (mit Liselotte Pulver), "Himmelsheim/F13" 1988 (Fränkische Schweiz), "Hoffmanns Erzählungen" 1916 und 1951.
%JZ=1916,1927,1951,1953,1955,1960,1967,1968,1969,1978,1988,1999,2004,2005,2006,2007,2008,2010,2011



Filme: mit fränkischen Motiven: Johann Wolfgang von Goethe "Götz von Berlichingen" (1925, Österreich 1955, Fernsehfilm Deutschland 1978/79, TV-Film 2014). Friedrich Schiller "Wallenstein" 1962. „Nürnberg, eine Lehre“ (1946/47). "Das Urteil von Nürnberg" (1961 mit Spencer Tracy, Burt Lancaster, Marlene Dietrich, Judy Garland, Montgomery Clift und Richard Widmark; ferner mit Maximilian Schell - Oscar für den besten Hauptdarsteller). "Nürnberg - Im Namen der Menschlichkeit" 2000/01 (Kriegsverbrecherprozess). „Wieder aufgerollt - Der Nürnberger Prozess“ (1958). „Nürnberg - Der Prozess“ 2005 Albert Speer.



Filme: mit fränkischen Motiven: Kaspar Hauser "Jeder für sich und Gott gegen alle" 1977 (Regisseur Werner Herzog), "Der rätselhafte Findling von Nürnberg: Kaspar Hauser" 1916, das gleiche Motiv 1921 und 1924 Paris; ferner 1993. Fernsehfilm 1994 (u. a. mit Uwe Ochsenknecht).



Filme: mit fränkischen Motiven: "Regine" 1935 und 1956 (Jakob Henle aus Fürth in der Erzählung von Gottfried Keller), "Die Vermessung der Welt" (2012 Alexander von Humboldt), "Franz Liszt Ungarische Rhapsodie" (1954), "Franz Liszt" 1982, "Johann Strauß - der König ohne Krone" 1986 (Coburg, - ferner Fernsehfilm 1991), "Die Räuber" 1959 (Fernsehfilm) und 1977 Filmtitel: "Tod oder Freiheit". „Requiem“ (2006 Anneliese Michel).



Filme: mit fränkischen Motiven: Konstantin Fedin: "Gorod i gody" (Erlangen, Nürnberg "Städte und Jahre") 1930, "Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner" (über Karlheinz Deschner). „Im Netz der Spinne“ 1997 (Franken TV-Serie Polizeiruf 110“). "Der Himmel ist ein Platz auf Erden (TV-Film "Tatort" 2015 Nürnberg, Erlangen), „Der Jude und das Mädchen“ ((Nürnberg Jude Leo Katzenberger). „Das Lächeln der Madonna“ (2005 TV-Serie „Tatort“ Gemälde von Lucas Cranach d. Ä.). "Im Lauf der Zeit" (von Wim Wenders Hofer Kino die "Weiße Wand"). „Leiche im Karlsgraben“ 2008 (Bamberg-Domschatz, Karlsgraben, TV-Serie „Ihr Auftrag, Pater Castell“). "Leo und Claire" 2000 (Nürnberg Jude Leo Katzenberger).



Filme: mit fränkischen Motiven: "Das Mädchen Ilona" (Bamberg), "Der Meister von Nürnberg" 1927, "Der müde Tod" (1921 Fritz Lang, Nürnberg), "Night crossing" von Walt Disney (1981 Naila - Ballonflucht aus der DDR, dt. "Mit dem Wind nach Westen") 1981, "Das Ochsenfurter Männerquartett", "Requiem" (2006 Anneliese Michel). "Requiem für eine romantische Frau" (Clemens Brentano, 1998), „Der Ruf der Schmetterlinge“ 2005 (Maria Sibylla Merian), „Das Schloss des Grauens“ („La vergine di Norimberge“ (1963). "Seelen im Feuer" (TV-Film 2015 Hexen, Bamberg, Seßlach, Zeil), "Sieben Tage ohne" (Fernsehfilm 2013 Forts. von "Die Dienstagsfrauen"), "Das Spukschloss im Spessart" 1960, "Der starke Stamm" 1956 (Heroldsbach), "Still Alice (2016 Alzheimerkrankheit). "Das unsterbliche Herz" (1938 Peter Henlein, s. auch Uhr), "Das Wirtshaus im Spessart" 1957/58 (mit Liselotte Pulver), "Tannbach" (2015, TV-Dreiteiler, Mödlareuth).



Filme: mit fränkischen Motiven: Claus Schenk von Stauffenberg 1956 in „Der 20. Juli“, „Operation Walküre“ (Fernsehfilm 1971, Film 2008), „Stauffenberg - Verschwörung gegen Hitler“ (1991) und „Stauffenberg“ 2003/04 als bester deutscher Fernsehfilm ausgezeichnet. „Die Stunde der Offiziere“ 2004. „Sie wollten Hitler töten. Der Attentäter“ Fernsehfilm 2004. „Valkyrie“ („Walküre“) 2008 mit Tom Cruise (Claus Schenk von Stauffenberg).
„Victoria & Albert“ (Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, mit Peter Ustinov), "Victoria, die junge Königin" (2009 u. Albert von Sachsen-Coburg und Gotha),„Walzerkrieg“ 1933 (Albert von Sachsen-Coburg und Gotha). "Young Victoria" 2010 (Albert von Sachsen-Coburg und Gotha).



Filme: mit fränkischen Motiven: Richard Wagner. "Frauen um Richard Wagner" 1955/56, "Richard Wagner" Stummfilm 1913, "Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried" 1975 (Regisseur H. J. Syberberg), "Wagner Richard" (1983/84 mit Richard Burton, Bayreuth, Nürnberg), "Wahnfried, Richard et Cosima" 1986, "Unfaithfully yours" (u. a. über Richard Wagner), "Parsifal" 1981/82 (Regie Hans Jürgen Syberberg) und "Tristan", „African twin towers“. "Wagner-Clan" (T-Film 2014).



Filme: Franken als Kulisse: "A bsonderer Besuch" 1987 (Obermain, Lichtenfels), "Ännchen von Tharau" (Unterfranken), "Aus dem Leben eines Taugenichts" 1978 (Coburg, Sanspareil), "Bei der blonden Kathrein" 1934 (Würzburg), "Charleen macht Schluss" (2014 Bamberg), „Das Gespenst von Canterville“ 2004 (Schloss Stein), „Das Nürnberger Bett“ (1981/82 Kriminalfilm), „Das unsichtbare Mädchen“ 2012 (Hof, Umgebung von Rehau, Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg), "Das Schweigen" 2009 (Erlangen, Nürnberg), „Die drei Musketiere“ (2011 Bamberg, Nürnberg, Pommersfelden, Würzburg). "Die Ursache" 1980 (Würzburg), "Doktor Faustus" 1981 (Bamberg). „Dreiviertelmond“ (2010/11 Nürnberg, Fürth).



Filme: Franken als Kulisse: "Eisenhans" (das Drehbuch wurde 1979 in Lauenstein von Tankred Dorst geschrieben, Drehort: Frankenwald), „Endlich Samstag“ 2006 (TV-Jugendserie), "Entscheidung vor Morgengrauen" 1950 (Nürnberg, Würzburg), „Die Erntehelferin“ (2007 Fränkische Schweiz, Heiligenstadt, Greifenstein, Hetzelsdorf, Gößweinstein, Steinbruch bei Ludwag), "Der Fall Woyzeck" (Bamberg), "Farinelli" 1994 (Bamberg), "Das fliegende Klassenzimmer" 1973 (Bamberg), "Der Flieger" 1986 (Coburg)



Filme: Franken als Kulisse: "Er ist wieder da" (2014, Adolf Hitler in Bayreuth), "Florian" 1992ff. Fernsehserie (Schambachtal, Suffersheim-Weißenburg in Bay.), "Frankenberg" (Fernsehserie, Schloss Dennenlohe (Unterschwaningen), "Der fröhliche Wanderer" 1955 (Fränkische Schweiz, Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, u. a. mit Rudolf Schock). "Die Gezeichneten" (1947 Nürnberg).



Filme: Franken als Kulisse: "Gudrun" 1992 (Prichsenstadt), „Hanni und Nanni“ 2009 (Stein Schloss Faber-Castell), "Das Haus in Montevideo" (1963 Eichstätt mit Ruth Leuwerik und Heinz Rühmann), "Hier bin ich, hier bleib ich" (1958 Schloss Seehof bei Bamberg), "Hindenburg" 2009 (Friesener Warte-Hirschaid), „In der Welt habt ihr Angst“ 2011 (Bamberg), "Jean Christophe" (Bamberg), "Jenseits des Regenbogens" (Bamberg 2001), "Das Käthchen von Heilbronn" (Sophienhöhle bei Rabenstein Ahorntal, Sanspareil)



Filme: Franken als Kulisse: "Klaras Mutter" 1977 (der erste Film von Tankred Dorst wurde in und um Ludwigsstadt gedreht), "Der König" (TV-Serie 1994-1998, Bamberg), "Königsstechen" 1987 (Bamberg), "Lola" 1981/82 (Eichstätt, Regie Rainer Werner Faßbinder), "Lammbock" 2001 (Würzburg), "Lausbubengeschichten" (Eichstätt, nach Ludwig Thoma), "Lola" (Eichstätt), "Lola Montez" mit Martine Carol (Bamberg, Pommersfelden), „Löwenzahn“ (2008 TV-Kinderserie Binghöhle). "Das Lustschloss im Spessart" (1978 Sexfilm), „Luther“ 2003 (Coburg Veste und Umgebung, Seßlach, u. a. mit Peter Ustinov), "Magic love" 1999 (Würzburg, Romantische Straße, Rothenburg ob der Tauber, chinesische Fernsehserie), "Ein Mann fällt nicht vom Himmel" (Schweinfurt, Würzburg und Umgebung, Fernsehfilm 1998), „Die Marquise von O.“ (Schloss Obernzenn), "Miele" 1987 (Bamberg).



Filme: Franken als Kulisse: "Mit Leib und Seele" (Großostheim, Bamberg), "Mord und Totschlag" 1966 (Ellingen, Regie Volker Schlöndorff), "Münchhausen" (Schloss Eyrichshof-Ebern). "Nicht weit von hier" (2015). "Das Ochsenfurter Männerquartett" (Bamberg), "Die Pest in Florenz" (Eichstätt), „Pilgertod“ (TV-Serie „Pfarrer Braun“, Bamberg, Weismain, Schonungen, Steinfeld), „Reblaus“ (Würzburg, Randersacker), "Das Recht sich zu sorgen" 2016 (TV-Krimi Nürnberg, Röthenbach, Würzburg (Anatomie), "Requiem für eine romantische Frau" (Bamberg, 1998), „Resturlaub“ (2010/11 Bamberg, Nürnberg Flughafen), "Robert und Bertram" 1961 (Eichstätt, mit Vico Torriani und Willy Millowitsch), "Rollkommando" (Eichstätt 1968 mit Sharon Tate, Dean Martin, Elke Sommer), "Royal flash" 1975 (Würzburg), "Rubinrot" (2014, Coburg, Callenberg Fasanerie), "Das Sams" 2001 (Bamberg), „Sams im Glück“ (Bamberg), „Sams in Gefahr“ (Bamberg 2003), "Sand" 1970/1971 (Bamberg, Giechburg, Drehbuch von Tankred Dorst)



Filme: Franken als Kulisse: „Der Schatz des weißen Falken“ (2005, preisgekrönter Kinderfilm, Fränkische Schweiz, Heroldsbach, Walberla, Oswaldshöhle), "Schloss Hohenstein" (Fernsehserie, Schloss Dennenlohe Unterschwaningen), "Die schöne Müllerin" 1954/55 (Fränkische Schweiz, Regie: Wolfgang Liebeneiner, Schauspieler u. a. Paul Hörbiger), „Das Schweigen“ 2009 (Forchheim u. a. Annafest), "Die seltsamen Abenteuer des Moritz August Benjowski" (Bamberg)



Filme: Franken als Kulisse: "Seven servants" mit Anthony Quinn (Schloss Thurn, Heroldsbach), "Die Soldaten" (Bamberg, Greifenstein Heiligenstadt, Sanspareil, Creußen, Bayreuth: Eremitage, Neues Schloss, Hofgarten), "Speer und Er" (2005 Nürnberger Prozesse), „Der Student von Prag“ (Veitshöchheim), "Südstadtgeflüster" (2016 Nürnberg), "Thronfolger" 1978 (Bamberg, mit Maria Schell und Günter Strack), "Der Tod des weißen Pferdes" 1984 (Forchheimer Umland, Walberla (Wiesenthau), Rothenburg o. d. T.), „Trabbi goes to Hollywood“ 1991 (Thurnau).



Filme: Franken als Kulisse: Leni Riefenstahl "Sieg des Glaubens", "Tag der Freiheit" und "Triumph des Willens" (Nürnberg, Reichsparteitage 1933 - 1935),"Väter und Söhne" 1986 (Schloss Stein, mit Burt Lancaster), „Vater sein dagegen sehr“ 1957 (u. a. Würzburg, Main, mit Heinz Rühmann und Marianne Koch), „Vorne ist verdammt weit weg“ 2007 (Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen), "Die Wanderjahre" 1997 (Fernsehserie, Bamberg, Volkach, Maria im Weingarten, Obereisenheim-Eisenheim), "Weder Tag noch Stunde" (Fränkische Schweiz), "Räuber Hotzenplotz" mit Gerd Fröbe (Wolframs-Eschenbach), "Stadt ohne Mitleid" 1961 mit Kirk Douglas (Bamberg, Forchheim, Erlangen), „Ein Zeichen Gottes“ (TV-Serie Pfarrer Braun 2007 Mürsbach-Rattelsdorf, Kleinziegenfeld-Weismain), Wilhelm Hauff „Zwerg Nase“ 2007 (Bamberg, Königsberg, Nürnberg, Pommersfelden, Seehof TV-Film)



Filme: Romantische Kulisse Rothenburg: "Arsene Lupin" 1973, "Der blaue Engel" 1959, "Chitty, Chitty, bäng, bäng" 1967, "Die Christel von der Post" 1956, "Entscheidung vor Morgengrauen" 1949, "Der grüne Mann von Amsterdam", "Die Pest von Venedig", "Rattenfänger von Hameln" 1972, "Romeo und Julia auf dem Dorfe" 1967, "Royal flash" 1975, "Die Schlangengrube und das Pendel" 1967, "Der Schmied von Kochel", "Seinerzeit zu meiner Zeit" 1944, „Triumph der Gerechten“ (nach O. M. Graf), "Wunderwelt der Brüder Grimm" 1961, "20 Mädchen und ein Pauker" 1970.



Filmschauspieler: Emil Jannings (23.7.1884 - 2.1.1950), Ende der zwanziger Jahre der größte dramatische Schauspieler der Welt, trat 1912 in Nürnberg auf, ebenso von 1910 bis 1912 Werner Krauß (23.6.1884 - 20.10.1959) aus Gestungshausen (Sonnefeld ) bei Coburg (Auftreten auch in Bamberg); er wirkte in 104 Stummfilmen mit und wurde u. a. durch "Das Kabinett des Dr. Caligari" 1919 (Hauptrolle) und durch "Jud Süß" 1940 bekannt. Er war 1954 Träger des Ifflandrings (NDB, DBE, GBBE). "Ein Pessimist ist ein Mensch, der das Schlimmste erhofft und auf das Beste gefasst ist" (W. Krauß Zitat).



Filmschauspieler: Der Burgschauspieler Paul Hartmann (8.1.1889 - 30.6.1977) aus Fürth spielte in ca. 150 Filmen wie "Rose Bernd", "Der Tunnel", "Das Tor zum Frieden" und "Rosen für den Staatsanwalt" (DBE, GBBE: +30.9.)



Filmschauspieler: Fritz Rasp (13.5.1891 - 30.11.1976) aus Bayreuth wirkte u. a. in den Filmen „Metropolis“ 1926, "Die Frau im Mond" 1929, „Dreigroschenoper“ 1931, und „Paracelsus“ 1943 mit (u. a. DBE, GBBE).



Filmschauspieler: Felix Bressart (12.3.1892 - 17.3.1949), bekannt durch die Filme "Die Drei von der Tankstelle" 1930 und "Ninotschka" 1939, begann seine Karriere 1915 am Stadttheater Würzburg (DBE). (+ auch /25.3.)



Filmschauspieler: Joe Stoeckel (27.9.1894 - 14.6.1959) trat u. a. in Bayreuth auf. Er spielte in etwa 170 Filmen mit (u. a. „Das sündige Dorf“) (GBBE).



Filmschauspieler: Rudolf Schündler (17.4.1906 - 12.12.1988), u. a. in Nürnberg tätig, spielte in zahlreichen Filmen mit (u. a. „Das Testament des Dr. Mabuse“ 1932) (GBBE).



Filmschauspieler: Einer der populärsten deutschen Filmschauspieler der 50er Jahre, Dieter Borsche (25.10.1909 - 5.8.1982), ist in Nürnberg gestorben (DBE).



Filmschauspieler: Wolfgang Preiss (27.2.1910 Nürnberg - 27.11.2002) wirkte 1942 zusammen mit Zarah Leander in dem Film „Die große Liebe“ mit, ferner 1955 in „Der 20. Juli“ und 1960 „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“ (GBBE).



Filmschauspieler: Helmut Fischer (15.11.1926 - 14.6.1997), der von 1954 bis 1956 in Würzburg engagiert war, spielte u. a. in den Fernsehserien "Tatort" und "Monaco Franze" (DBE, GBBE).



Filmschauspieler: Einer der bekanntesten Fernsehschauspieler war Günter Strack (4.6.1929 - 19.1.1999 Münchsteinach). Er übernahm Rollen u. a. in folgenden Fernsehserien: "Alle Jahre wieder", "Die Semmelings", "Diese Drombuschs", "Mit Leib und Seele", "Der Schattenmann", "Einmal im Leben". Krimiserien: "Ein Fall für zwei" und "Der König" (u. a. Bamberg); Filmrolle in Hitchcocks "Der zerrissene Vorhang" 1966 (DBE). Er wurde der „König der Serien“ genannt. Seit 2000 ist nach ihm ein Fernsehpreis benannt.



Filmschauspieler: Heiner Lauterbach (*10.4.1953), Theaterschauspieler u. a. in Würzburg, wirkte in "Männer" 1985 mit; "diese Rolle machte ihn zum Prototyp des Mannes der 80er Jahre" (H.-W. Asmus).



Filmschauspielerin: Erna Morena (Ernestine Maria Fuchs) (24.4.1885 - 20.7.1962) aus Wörth bei Aschaffenburg wirkte in zahlreichen Filmen mit, u. a. 1912 Titelrolle in "Die Sphinx" (DBE, GBBE).



Filmschauspielerin: Margarethe Haagen (29.11.1889 Nürnberg - 19.11.1966) wirkte in über 100 Filmen mit (GBBE).



Filmschauspielerin: Lucie Englisch (8.2.1902 - 12.10.1965 Erlangen) wirkte in über 120 Filmen mit (DBE, Wer ist wer?; I. Ackerl: *1906).



Filmschauspielerin: Brigitte Horney (29.3.1911 - 27.7.1988) war u. a. am Theater in Würzburg tätig. Sie wurde 1930 als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Rollen u. a. "Das Erbe der Guldenburgs" 1987 (DBE).



Filmschauspielerin: Margot Trooger (2.6.1923 - 24.4.1994), Debüt 1946 zur Neueröffnung des Theaters in Bamberg, war Mitte der fünfziger Jahre für das Fernsehen tätig (u. a. in der Serie „Raumschiff Orion“) (GBBE).



Filmschauspielerin: Die "jüngere" Generation vertritt Elke Sommer (*5.11.1940), die zeitweise in Erlangen, Niederndorf (Herzogenaurach) und in Marloffstein lebte. Durch Vittorio de Sica entdeckt wurde sie in den USA als das "deutsche Fräuleinwunder" berühmt und erhielt 1963 die Auszeichnung als beste ausländische Schauspielerin. Sie spielte in über 90 Filmen mit, u. a. zusammen mit Kirk Douglas und Peter Sellers.



Filmschauspielerin: Angela Winkler (*1944), die u. a. am Erlanger Theater spielte, trat in den Erfolgsfilmen "Jagdszenen aus Niederbayern" 1969, "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" 1975 und in "Die Blechtrommel" 1979 auf.



Filmschauspielerin: Die Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock ist „in Franken geboren“.



Finanzier: Wichtigster Finanzier der Krone Frankreichs war der Nürnberger Kaufmann und Kunstsammler Willibald Imhoff (16.11.1519 - 25.1.1580), "le bon Allemand" genannt (Ber. Nürnberger, BBB).



Finanzverfassung: Emil von Riedel (6.4.1832 - 13.8.1906) aus Kurzenaltheim (Meinheim) bei Weißenburg, 1859 in Kulmbach tätig, schuf die Grundlagen zu einer neuen bayerischen Finanzverfassung. Er erreichte die längste Amtszeit aller kgl. bayerischen Staatsminister (BBB, GBBE).



Findelkind: Der Frauenarzt Max Nassauer (Pseudonym Dr. Harmlos) (3.10.1869 Würzburg - 23.5.1931 Bad Kissingen) gründete die Deutsche Gesellschaft für Neuzeitliche Findelhäuser (J. Walk). Er führte ferner das Styptizin in die Gynäkologie ein. Namengebend: "Nassauerscher Sikkator" (DBE, GBBE).



Fingerhut: Ein Fingerhutmacher ist erstmals im Porträtbuch der Mendelschen Brüderstiftung Nürnberg 1425ff abgebildet. Nürnberg hatte bis ins 18. Jahrhundert hinein das Herstellungsmonopol.



Fische: Marcus Elieser Bloch (1723 - 6.8.1799) aus Ansbach schrieb mit "Allgemeine Naturgeschichte der Fische" 1782ff das ichthyologische Hauptwerk des 18. Jahrhunderts (BBB, GBBE: +6.9.).

     Lit. Bloch, Marcus Elieser: Systema ichthyologiae. Atlas. Berlin, Sander 1801. Mit Kupferstichen.



Fische: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 in Diensten des Fürstentums Bayreuth stand, beschrieb verschiedene Fische erstmals.



Fischerei: Die Fische und Krebse des Altmühltals waren in vergangenen Zeiten weitberühmt: "Es ist ain reich Wasser, hat die besten Kreps, dergleichen man niendert findt", urteilte Matthäus von Pappenheim. Noch im 19. Jahrhundert hat man Krebse gefangen, von denen nur drei es auf ein Pfund gebracht haben.



Fischerstechen: Das bekannteste findet seit 1498 in Bamberg statt. 1834 gesellte sich Fürst Pückler unter die Zuschauer.



Fischzucht: Carl Fraas (6.9.1810 - 10.11.1875) aus Rattelsdorf bei Bamberg führte die künstliche Fischzucht in Bayern ein (BBB, DBE).



Fischzucht: Höchstadt an der Aisch liegt inmitten der „größten zusammenhängenden Teichlandschaft Europas“.



Flaschenpost: Die berühmteste Flaschenpost wurde 1816 bei Basel aus dem Rhein gefischt und soll sich auf Kaspar Hauser beziehen. Ihr lateinischer Text lautet übersetzt: "Wer immer diesen Brief findet: Ich werde gefangen gehalten in einem Kerker bei Lauffenberg am Rhein. Das Gefängnis ist unterirdisch, und der Ort ist wohl dem unbekannt, der sich meines Thrones bemächtigt hat ..." Die Unterschrift "S. Hanes Sprancio" wurde als "Sein Sohn Caspar" entschlüsselt, aber auch "S(um) No(m)i(ne) Casp. Hauser" lässt sich mit einiger Phantasie herausdeuten.



Fleischbeschau: In Nürnberg schon seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar (H. Boockmann).



Fleischforschung: Einziges Institut dieser Disziplin in Deutschland ist die Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach. 1938 in Berlin gegründet, ab 1944 in Kulmbach, Neugründung 1946 als Bakteriologisch-Chemisches Institut Kulmbach und 1949 als Zentralforschungsanstalt für Fleischforschung; 1950 zur Bundesanstalt aufgewertet. Ab 2004 „Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel“.



Fleischordnung: Die Nürnberger Fleischordnung von 1313 ist die erste lebensmittelrechtliche Bestimmung einer Kommune.



Flex, Walter: Deutscher Dichter (6.7.1887 - 16.10.1917), im Ersten Weltkrieg gefallen. Berühmt wurde er durch die patriotisch gefärbte Schilderung seiner Kriegserlebnisse in "Wanderer zwischen beiden Welten" (1916) mit dem Lied "Wildgänse rauschen durch die Nacht". Helmut Kohl urteilte: "In meiner Jugend war das ein Buch, das mich ungemein faszinierte."

     Erlanger Studienjahre: Flex studierte von 1906 bis 1908 in Erlangen. In seinen Briefen berichtete er ausführlich über die "urwüchsigen und urgemütlichen" Kneipabende im nahen Bubenreuth. Der Ort war für ihn "so recht eigentlich der Name und Kern all des Tiefen, Schlichten und Heiteren, was aus Land und Leuten spricht". Die Bundesbrüder wanderten, "durch Sand und Kiefernwald, an den Dorfweihern vorbei, hügelauf, hügelab" nach Erlangen zurück. "Der Mond scheint dazu, da muss die blaue Blume blühen." Hier wird die neoromantische Grundstimmung seines späteren Werks spürbar.

     Der Zauber der fränkischen Landschaft nahm den jungen Dichter mehr und mehr gefangen"... der weiche Zug der Linien, die sanft geschwungenen Hügel und die prächtig satten Farben - das fette Wiesengrün, das am Horizont in das wunderbare Blau der Höhenzüge übergeht." Eine Landschaft, die vor allem im Frühling "einzig reizvoll" ist; "Täler und Höhen weiß von Blütenbäumen, und die Dörfer alle wie eingesunken und eingebettet in die weiche schimmernde Pracht."



Flex, Walter: (1887 - 1917): Bubenreuth in der Novelle "Werner": Erlangen ("ein Eldorado behaglich verschlafenen Spießbürgertums") und Bubenreuth geben den Rahmen für die Studentennovelle "Werner". Es ist die Geschichte einer Freundschaft, die allzu früh durch den Tod endet. Die regelmäßigen Wanderungen zu dem "kleinen Dörfchen" am Fuße des Rathsbergs weisen auf Erlebnisse des Dichters aus der Studienzeit hin. Formulierungen aus den Briefen tauchen auf: die "weichen Linien der dunklen Wälder und Höhenzüge", die sich "ferne am Horizont" verlieren. "Am Waldrand hielten wir noch einmal und blickten auf das liebe Dörfchen zurück. Aus der Tiefe klangen die Burschenlieder der zurückgebliebenen Zecher zu uns empor, die Lampions leuchteten schimmernd herauf, und über allem stand schön und leuchtend der klare Mond."



Fliegen: Kein Wunsch hat die Menschen mehr bewegt als die Sehnsucht, sich dem Vogel gleich in die Luft zu erheben. Wieder waren es Franken, die entscheidend an der Verwirklichung dieses Traums mitgewirkt haben. Schon bei Kyeser wurden 1405 erstmals in Deutschland Flugdrachen und Raketen abgebildet. 1490 soll sich ein Nürnberger als erster Deutscher mit einem Fluggerät in die Luft erhoben haben. Ein weiterer Nürnberger, Hans Hautsch (um den 4.1.1595 - 20/31.1.1670), baute 1660 eine "Flugmaschine". Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680, + 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, suchte lange vor den Gebr. Montgolfier die Lösung des Menschenflugs im Heißluftballon. Mit Galilei lieferte er sich eine Auseinandersetzung über Weltraumspaziergängen.

     Ungezählte Lösungsversuche führten in die Irre, so die Pläne des Eichstätters Carl Barth. 1853 hielt er in Wien einen Vortrag über die "einzige Möglichkeit des Fliegens für den Menschen". Eingehende Beobachtungen des Bienenflugs waren vorausgegangen. Doch die damaligen Mechaniker versuchten sich vergeblich am Bau des hubschrauberähnlichen Geräts.



Fliegen: Der erste Motorflug der Welt: Barths Schicksal des Vergessenwerdens teilte - zumindest zeitweise - ein anderer fränkischer Flugpionier: Gustav Weißkopf aus Leutershausen bei Ansbach (1.1.1874 - 10.10.1927), der nach Amerika auswanderte und seinen Namen in Whitehead änderte. Nachdem er sich jahrelang dem Studium der Flugtechnik gewidmet hatte (er war der erste, der wassergekühlte Ein- bis Achtzylinder-Flugzeugmotoren konstruierte), erreichte er nach zahlreichen Versuchen, was Tüftler und Techniker vor ihm vergeblich versucht hatten, ein motorgetriebenes Flugzeug, das diesen Namen auch verdiente, zu bauen. Am 14. August 1901 fand dann bei Fairfield, Connecticut, der erste erfolgreiche Motorflug der Geschichte statt. Das denkwürdige Ereignis ist schwarz auf weiß dokumentiert im "Bridgeport Sunday Herald" ("Das Flugzeug schoss wie ein Drachen in die Luft. Es sah aus wie ein aus dem Käfig freigelassener Vogel") und im "New York Herald": "Letzten Mittwoch brachte Mr. Whitehead mit Unterstützung seiner zwei Mitarbeiter die Maschine zu einem langen Feld hinter Fairfield und der Erfinder flog ... ca. eine halbe Meile weit. Sie funktionierte perfekt, und Mr. Whitehead hatte keinerlei Schwierigkeiten damit".

     Obwohl die Meldung von zwei seriösen Zeitungen gebracht wurde, blieb die Pioniertat lange Zeit unbeachtet, ja die Gebrüder Wright, denen über zwei Jahre später der erste, wesentlich kürzere Flug, gelang, beanspruchten das Recht der "Erstgeburt". Erst in den letzten Jahren setzt sich auch in den USA immer mehr die Überzeugung durch, dass die frühe Fluggeschichte umgeschrieben werden muss. Neuerdings wird der Erfolg Weißkopfs 2001 wieder angezweifelt (Hans Holzer). 2013 brachte der Luftfahrthistoriker John Brown neue Beweise für den Erstflug. Namengebend: Flughistorische Forschungsgemeinschaft Gustav Weißkopf, Gustav-Weißkopf-Museum in Leutershausen (u. a. DBE).

     Zitat: "Noch nie hatte ich solch ein Gefühl von Freiheit, wie ich es bei diesem zehnminütigen Flug über meine Mitmenschen hinweg empfand; in einem Gerät, das mein eigenes Gehirn hervorgebracht hatte ... Ich fühlte mich meinen Mitmenschen weit voraus, denn ich konnte wie ein Vogel fliegen und sie mussten noch immer zu Fuß gehen."
 



Fliegen: Ludwig Prandtl (4.2.1875 - 15.8.1953), der u. a. bei MAN in Nürnberg arbeitete, baute in Göttingen die erste Modellversuchsanstalt für Luftfahrt auf (P.-G. Franken, DBE).



Fliegen: Weißkopfs Tradition setzten dann der Nürnberger Otto Mader und der Bamberger Willy Messerschmitt fort. Mader (17.9.1880 - 9.9.1944) baute 1915 das erste Ganzmetallflugzeug der Welt. Er war ferner zuständig für den Bau des ersten Verkehrsflugzeugs 1919 (ein Metalleindecker für vier bis sechs Personen). Der von ihm entwickelte Flugdieselmotor (eine 20-Liter-Zwölfzylinder-Maschine) wurde als einziger derartiger Motor in größerer Serie gebaut und zwar bis 1938 in 6500 Stück. Die auf 35 Liter vergrößerte Version blieb mit 68000 Stück der am häufigsten gebaute deutsche Flugzeugmotor überhaupt. Unter Maders Leitung entstand seit 1937 das damals stärkste Kolbentriebwerk der Welt, ein flüssigkeitsgekühlter Reihensternmotor mit 3000 PS. Das 1940 gegründete Motorenentwicklungswerk Junkers in Dessau trug seinen Namen (NDB, DBE, GBBE).



Fliegen: Robert Thelen (23.3.1884 - 23.2.1968) aus Nürnberg erzielte 1914 einen Weltrekord mit dem Albatros-Doppeldecker.



Fliegen: Alfred Friedrich (1891 - 1968 Bad Kissingen) flog 1913 als erster Deutscher nach Paris (Lex. d. Luftfahrt).



Fliegen: Ab 1932 hatte Ernst Zindel (*1897) aus Mistelbach bei Bayreuth die Gesamtleitung des Junkers-Konstruktionsbüros in Dessau.



Fliegen: Willy Messerschmitt. Er "hat den Kopf eines Genies" (Adolf Hitler Zitat). Der bedeutendste deutsche Flugzeugkonstrukteur Willy Messerschmitt (26.6. 1898 - 15.9.1978) hielt sich längere Zeit in Bamberg auf und liegt dort auch begraben. 1923 gründete er die "Flugzeugbau Messerschmitt Bamberg". Bereits 1925 baute er einen zweisitzigen freitragenden Sporthochdecker M 17, der auf Anhieb Bestleistungen erreichte(er war das erste Leichtflugzeug, das die Alpen überquerte), und 1926 die M 18, das wirtschaftlichste Verkehrsflugzeug seiner Zeit; dann die M 19, den ersten Tiefdecker, bei dem die Zuladung von 200 kg größer war als das Flugzeuggewicht von 140 kg. Die M 23 gewann u. a. die Europarundflüge 1929 und 1930. Bei der M 29 wurden erstmals freitragende Federbeine verwendet. Mit der M 35 errang Willi Stöhr 1935 und 1936 die Deutsche Kunstflugmeisterschaft. Das Reiseflugzeug Me 108 Taifun war ihrer Zeit um wenigsten 20 Jahre voraus. Es wurde in über 1000 Stück gebaut und ging in die Geschichte der Luftfahrt durch seine Schalenbauweise und durch seine bis heute richtungweisende aerodynamische Konstruktion "als bleibende Spitzenleistung" ein (Srbik). Charles E. Lindbergh urteilte: "Das beste Flugzeug seiner Klasse, das ich je flog." 1936 war die "Taifun" erster Gewinner des "Deutschen Sternflugs", im gleichen Jahr gewann sie die Deutsche Kunstflugmeisterschaft und 1939 erzielte sie einen Höhenrekord mit 9125 Metern. Die Me 1010 war der erfolgreichste Nachtjäger der Welt. 45.000 Flugzeuge tragen Messerschmitts Namen. "Messerschmitt" ist in polnischen Lokalen die Bezeichnung für eine Getränkefolge von Wodka, Bier, Wein, dann wieder Bier. "Die Kopfschmerzen dröhnen anschließend wie ein Fliegerangriff im Schädel" ("Der Spiegel"). S. auch Briefmarken.
  



Fliegen: Willy Messerschmitt (26.6.1898 - 15.9.1978): 1937 wurde durch die Me 109 V13 mit 611 km/h der Geschwindigkeitsweltrekord für Landflugzeuge erstmals nach Deutschland geholt. 1939 stellte die Me 209 V1 mit 755 km/h einen Weltrekord für Propellerflugzeuge auf, der erst 1969 überboten wurde. Die Me 109 lief in mehr als 35000 Einheiten vom Fließband und wurde nicht nur zum meistgebauten Jäger des Zweiten Weltkriegs, sondern zum meistgebauten deutschen Jäger überhaupt. Sie wird übrigens heute noch als beispielhaft für modernes Industriedesign angesehen. Die letzte Version flog in Spanien bis 1965. In einer Me 110 setzte sich Rudolf Heß 1941 von Augsburg aus nach Schottland ab, vom Spott der deutschen Bevölkerung begleitet:

     "Es ist ein Heß entsprungen
     aus einer Messerschmitt
     und hat dabei gesungen:
     'Ich mache nicht mehr mit'."

Oder:

     "Es singt und spielt das ganze Land,
     Wir fahren gegen Engeland,
     Doch wenn dann einer wirklich fährt,
     Dann wird er für verrückt erklärt."

"Heß oder nicht Heß - ich sehe mir jetzt die Marx Brothers an" (Winston Churchill Zitat).

     Aus dem eigenhändigen Kommuniqué von Churchill: "In der Nacht vom Samstag, dem 10., wurde eine Messerschmitt 110 von unserem Flugmeldedienst gesichtet, die die Küste bei Schottland überquerte und in Richtung Glasgow flog." Das Flugzeug stürzte unweit von Glasgow ab. Man fand einen mit dem Fallschirm abgesprungenen Offizier, der später erklärte, "dass er Rudolf Heß sei".
  



Fliegen: Willy Messerschmitt (1898 - 1978): Eine Sonderentwicklung wurde 1941 mit den Lastenseglern Me 323 "Gigant" eingeleitet, den ersten "Jumbos"; sie waren zeitweise die größten Landflugzeuge der Welt. S. auch eigener Artikel.
  



Fliegen: Die Zündappwerke Nürnberg entwickelten unter Hans Neumeyer (18.7.1903 - 24.7.1973 Egloffstein) ab 1937 einen Sportflugzeugmotor mit 50 PS, der 7 neue Weltrekorde aufstellte (NDB, GBBE).



Fliegen: Ludwig Hopf (23.10.1884 - 23.12.1939) aus Nürnberg, der u. a. als Assistent mit Einstein in Zürich zusammenarbeitete, baute die Flugmechanik zur wissenschaftlichen Disziplin aus (NDB, DBE, GBBE).



Fliegen: Werner Immler (7.12.1882 - 10.6.1965) aus Weißenburg i. Bay. konstruierte 1931 das Windmess- und Abtriftgerät Immler-Schily-Plath (NDB, BBB, GBBE).



Fliegen: Hermann Köhl (15.4.1888 - 7.10.1938), der sich zeitweilig in Nürnberg aufhielt, war am 12.4.1928 an der ersten Nonstop-Nordatlantiküberquerung in Ost-West-Richtung beteiligt. Er entwickelte 1924 die erste deutsche Nachtflugstrecke Berlin-Warnemünde, ferner die Nachtflugstrecke Berlin-Königsberg als "erste planmäßige europäische Nachtflugstrecke mit Passagierbeförderung" (Brockhaus, DBE, GBBE). S. auch Briefmarken.



Fliegen: Einer der berühmtesten Jagdflieger des Ersten Weltkriegs war der in Ditterswind (Maroldsweisach) bei Bamberg geborene Rudolf Berthold (24.3.1891 - 15.3.1920). Er gründete das Freikorps "Eiserne Schar" (NDB, BBB, DBE, GBBE).



Fliegen: Der spätere Generalfeldmarschall Robert von Greim (22.6.1892 - 24.5.1945) aus Bayreuth erhielt 1918 für 600 erfolgreiche Feindflüge höchste Auszeichnungen. Von 1924 bis 1927 organisierte er die Luftwaffe Nationalchinas in Kanton. Er war 1945 Nachfolger Hermann Görings (u. a. BBB).



Fliegen: Walter Lippart (21.10.1899 - 3.10.1962) aus Nürnberg führte 1934 die Kraftstoffeinspritzung bei Flugzeug-Otto-Motoren ein (DBE)



Fliegen: Der Ballon, der nach der Schlacht von Würzburg 1796 von den Österreichern erbeutet wurde, gilt als das "älteste noch erhaltene Luftfahrzeug der Welt". Er wird im Heeresgeschichtlichen Museum Wien aufbewahrt (C. Gräter).



Flora: Das 6. Buch von "De vegetabilibus" des hl. Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der sich von 1263 bis 1267 in Würzburg aufhielt, ist die erste beschreibende Flora von Europa (Bayer. Städtebuch).
Bibliographie



Flora: Der Altdorfer Universitätsprofessor Ludwig Jungermann (4.7.1572 - 7.6.1653) schuf mit den Pflanzenbüchern von Gießen 1623 und Altdorf 1646 "die ersten Lokalfloren" in Deutschland.



Flora: Georg Panzer (31.5.1755 - 28.6.1829 Hersbruck) entwickelte eine Klassifikation der Gräser (NDB).



Flora: Die "Flora Brasiliensis" 1840/1906 des Erlanger Carl Friedrich Philipp von Martius (17.4.1794 - 13.12.1868) ist die umfangreichste Flora der botanischen Literatur. Sie enthält in 40 Teilbänden über 10000 zweispaltige Textseiten und 3811 Tafeln; 22767 Arten werden beschrieben. Sie ist das umfangreichste Pflanzenwerk, das je über ein Land geschrieben wurde. 60 Gattungen waren bis dahin unbekannt, 5869 Arten unerforscht. Martius-Denkmal im Botanischen Garten München-Nymphenburg. Kreidezeichnung von Wilhelm Kaulbach (NDB, GBBE).



Flora: Karl Prantl (10.9.1849 - 24.2.1893), u. a. in Würzburg und Aschaffenburg tätig, "eröffnete eine neue Ära der Pflanzensystematik" (NDB).



Flora: Fränkische Flora: Einmalig in Deutschland sind folgende Pflanzen: Armblütiges Fingerkraut und Elsässer Sommerwurz wachsen nur noch in Franken, Sudeten-Labkraut nur noch im Fichtelgebirge, Sand-Tragant in Mittelfranken, Eichen-Lattich nur noch in Unterfranken. Braungrüner Streifenfarn, Serpentin-Streifenfarn und Südlicher Wimperfarn kommen in der ehemaligen Bundesrepublik nur noch in Nord-Ost-Bayern vor. Der Siebenstern gedeiht nur noch im Fichtelgebirge (er ist gleichsam dessen Wappenblume).



Flora: In Bayern sind nur noch in Franken anzutreffen u. a. verschiedene Binsen-, Brombeer-, Eibisch-, Farn-, Kresse-, Rispengras- und Habichtskrautarten, ferner das filzige Herzgespann, die Kaschubenwicke und der Ysop. In Oberfranken: die glänzende Seerose, der ästige Sommerwurz, Süßdolde, Bärwurz, Felsensteinkraut, der baltische Feldenzian und der glänzende Storchschnabel. In Mittelfranken: Sand-Binse, Kupfer-Felsenbirne, Strandroggen und Zwerg-Wasserlinse.

     Nördlich der Alpen einzigartig ist in der Fränkischen Schweiz das Immergrüne Felsenblümchen. Die Fränkische Mehlbeere und das Fränkisches Habichtskraut wachsen weltweit nur noch in der Fränkischen Schweiz. Ein wahres Eldorado seltener Pflanzen und Blumen ist - bedingt durch sein mildes Klima - Unterfranken: Einmalig in Bayern sind u. a. verschiedene Kraut-, Röschen-, Wurz- und Grasarten, ferner der pontische Beifuß, die ungarische Katzenminze, die Silberscharte, der schöne Pippau, der Götterbaum, der Zwerg-Augentrost und der zweiknotige Krähenfuß.



Flößerei: Das einzige Floßmuseum der Welt (Bayerns?) befindet sich in Unterrodach (Marktrodach) im Frankenwald.

     "Es sind Holzflöße den Fluss hinabgekommen
     Die sind über die Spiegelbilder der Ufer geschwommen.
     Es sind tote Wälder, die den Fluss hinabgleiten
     Schiffshölzer, die bald in die Salzmeere reiten …“
     (Max Dauthendey "Holzflöße")



Flugplatz: Den Giebelstadter Flugplaz besuchte 1933 Adolf Hitler. Nürnberg nahm als erster nach dem Zweiten Weltkrieg neu erbauter Zivilflughafen seinen Betrieb auf.



Flurbereinigung: Der Agrarpolitiker Hans Karl von Thüngen (12.7.1851 Coburg - 11.1.1926 Thüngen) gilt als "Vorkämpfer" der Flurbereinigung. Sein deutsches Bauernprogramm von 1876 war wegweisend (BBB). Er war Mitbegründer der Bayerischen Landwirtschaftsbank (DBE, GBBE).



Flussperlmuschel: In Faßmannsreuth (Rehau) findet sich das "dichteste und vitalste Vorkommen in Europa" (H. Höllerich). S. auch Briefmarken.



Fogazzaro, Antonio: Italienischer Schriftsteller (12.2.1842 - 7.3.1911), Meister des psychologischen Romans, geschaffen aus der Spannung "zwischen katholischem Glauben und sinnenhafter moderner Weltlichkeit". 1888 erschien in der italienischen Literaturzeitschrift "Nuova antologia" der Roman "Il mistero del poeta", der in Nürnberg und Eichstätt spielt. Er wurde unter dem Titel "Geheimnis des Dichters" mehrmals ins Deutsche übersetzt (u. a. 1904 und 1925). Angeregt von der Eichstätterin Felicitas Buchner, der Erzieherin seiner Neffen, hatte Fogazzaro 1885 die Stadt an der Altmühl besucht.

     "Kühner als Kolumbus": Der Held der Geschichte lernte am Lago Maggiore die junge, hübsche Engländerin Violet Yves kennen, in die er sich leidenschaftlich verliebte - allerdings ohne Erfolg. Violet teilte ihrem Verehrer mit, dass sie bereits verlobt sei, und reiste ab. Doch der "Dichter" gab nicht auf. Er brachte in Erfahrung, dass seine Angebetete einen gewissen Professor Topler, ("ein Vierziger, klein und dick"), der am Eichstätter Gymnasium unterrichtete, heiraten werde. Kurz entschlossen fuhr der Dichter nach Deutschland. Von Nürnberg aus ging es mit der Bahn nach Eichstätt. Eine Reisebekanntschaft wunderte sich: Er sei "kühner als Kolumbus. Er will Eichstätt entdecken!"

     Vom Frauenberg aus sah der Dichter zum ersten Mal die Stadt. "So fern der Welt und der großen Straße, so völlig verborgen von einsamen Höhen hätte ich sie mir nicht vorgestellt ... Als wir dann den Talgrund betraten, wo riesige Pappeln den klaren Fluss flankierten, und über die schmale Brücke gingen, erschien mir das einsame Städtchen weniger trist und ich musste denken, dass man nach Ansicht der Alten hier ein glückliches Leben prächtig verbergen könnte."

     Zahlreiche Sehenswürdigkeiten spielen im Roman eine Rolle: Straßen und Plätze, das Kloster St. Walburg und die Jesuitenkirche. Ein Spaziergang führte hinaus ins nahe Marienstein. Mit Violet - so will es die Dramaturgie Fogazzaros - ergaben sich neue Komplikationen. Sie reiste zum zweiten Mal ab. Doch in Rüdesheim am Rhein wurden die Liebenden endlich vereint.

     Der Romanist Hans Rheinfelder urteilte: "Uns Deutsche fesselt an dem Roman besonders auch die Darstellung deutscher Landschaft und deutschen Städtelebens um Eichstätt und am Rhein, in Nürnberg und in Köln, ebenso auch die Kunst der Einfühlung in deutsche Menschen, was wohl keinem Italiener in gleicher Weise gelungen ist."
Weiterer Text



Fontane, Theodor: Deutscher Schriftsteller (30.12.1819 - 20.9.1898), bekannt durch Balladen ("Die Brück' am Tay"), Romane ("Effie Briest") und Landschaftsschilderungen ("Wanderungen durch die Mark Brandenburg"). Texte s. auch Eisenbahn, Wagner (Festspiele).

     In Fontanes Briefen finden sich zahlreiche Hinweise auf Frankenaufenthalte ab 1856 in Bamberg, Banz, Vierzehnheiligen (Staffelstein), Erlangen, Hof, Kulmbach, Lichtenfels und Neuses (Coburg). Der Stil ist im allgemeinen sarkastisch gehalten, kritisch gefärbt. Fontane tadelte das Spießbürgertum der "vielberühmten Kaufmannstadt" Nürnberg: "Die Menschen müssen immer Dinge haben, worüber sie entzückt sein können, und unter diesen Dingen ist durch stillschweigendes Übereinkommen Nürnberg aufgenommen worden."



Fontane, Theodor: (1819 - 1898): Des öfteren wurde Bad Kissingen besucht, wo Fontane mit Gerhart Hauptmann und Adolph von Menzel zusammentraf. 1889 kurte er über fünf Wochen lang, bis er das "internationale" Publikum satt hatte. Auch später beschlich ihn Langeweile. Mit spitzer Feder schildert er die feine Gesellschaft. Die meisten Damen "wirken einfach wie Karikaturen" (1891). Den Kurerfolg jedoch konnte das nicht behindern: "Und das freundliche fränkische Wesen / fügt den Schlussstein zum Genesen."



Fontane, Theodor: (1819 - 1898): Ärger in Bayreuth: 1889 besuchte er von Kissingen aus die Bayreuther Festspiele. Von der ersten Stunde an kämpfte er mit Unlustgefühlen. Er fühlte sich in dem "Scheunentempel" eingeschlossen "wie als Kind in einer zugeschlagenen Apfelkiste". Der Wagnermusik konnte Fontane keine Sympathie abgewinnen, sie erinnerte ihn an das jüngste Gericht. Aus Angst, ohnmächtig zu werden oder "tot vom Sitz" zu fallen, verließ er die Aufführung und schenkte seine Eintrittskarte dem "Türhüter", der sie postwendend weiterverkaufte. "Hundert Mark waren futsch. Trotzdem tut mir die Reise nicht leid, die Beobachtung dieses Welttreibens - es war ein Hochgenuss, die Fremdenliste zu lesen - hat mich aufs höchste interessiert. Aus New York oder Boston war gar nichts; Siam, Shanghai, Bombay, Colorado, Nebraska, Minnesota, das waren die Namen, die wirkten."



Fontane, Theodor: (1819 - 1898): Auch im dichterischen Werk schlugen sich die Erinnerungen an Franken nieder, in verschiedenen Kissinger Versen z. B. oder in "Der deutsche Krieg von 1866" 1870/71, "Eine Frau in meinen Jahren" 1886 und in "Wohin?" 1886, ferner in dem Reisebericht "Aus Thüringen" (u. a. Bad Kissingen). In dem satirisch überzeichneten Gedicht "Hubert in Hof" malte er ein farbenprächtiges, orientalisch angehauchtes Stimmungsbild des Treibens in der Bahnhofshalle. Ein weiteres fränkisches Motiv findet sich in dem Gedicht "Rekrutenkorporal":

     "Auf dem Platze, hart an der Würzburger Brück'
     Exerziert er Rekruten vor und zurück
     Zählt und wettert: 'Rechten, linken
     Verfluchter Kerl, Speck und Schinken ...'"



Forchheim: "Wiege des deutschen Königtums". Pius II. rühmte in der "Germania" 1458 die Stadt wegen ihres "schneeweißen" Brots. Im Hochmittelalter wurden in der Kaiserpfalz Forchheim zahlreiche Reichs- und Fürstentage abgehalten. Sie wurde von den Kaisern der Karolingerzeit häufig besucht, so von Karl dem Großen 793 und von Ludwig dem Deutschen 872 (Erbteilungsvertrag der Karolinger), die hier wichtige politische Entscheidungen trafen. 874 datiert der Forchheimer Friede (Auslieferung des aufständischen Herzogs Rastislaw an König Ludwig II.) 896 verletzte ein einstürzendes Gebäude König Arnulf schwer. Ludwig IV., das Kind, wurde 900 in Forchheim als Sechsjähriger zum König gewählt (es war die erste Krönung eines Königs in Deutschland). 911 fand die Königserhebung Konrads I. statt (damit wurden die seit zwei Jahrhunderten herrschenden Karolinger abgewählt). Heinrich IV. ist 1077 hier abgesetzt und Rudolf von Schwaben als Gegenkönig eingesetzt worden. Namengebend: Forchheimer Hütte. S. auch Briefmarken.
 



Forchheim: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Albrecht Dürer 1520, Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1790, 1797, E. T. A. Hoffmann 1812



Forchheim: berühmte Besucher: Karl Immermann 1837, Philipp Melanchthon (1526, 1530), Bengt Bengtson Oxenstierna (Schweden) 1611, Jean Paul 1819, 1823; Joseph Victor von Scheffel 1859, Carl Spitzweg 1849



Forchheim: berühmte Besucher: Wallenstein und Tilly 1632, Richard Wagner 1873, Christoph Martin Wieland 1796.



Forchheim: Ansicht von Matthäus Merian 1648. Aus: Merian "Topographie" 1656: "Die Mauren sind rings herumb von schönen Quaderstücken, wie auch die Tor und Basteien, zierlich gebauet; auch solche Festung mit einem stattlichen Zeughaus versehen, ... ein sehr alte Stadt, liegt an der Regnitz, darin stattliche Fisch, sonderlich Forellen, dannher die Stadt Forchheim ihren Namen bekommen, auch das Wappen noch auf den heutigen Tag mit zweien Forellen führet. Ist auf Nürnberg zu mit festen Basteien, Mauren und Wassergräben versehen ..."



Forchheim: in der Literatur: "Zwei Dritteile des Weges von Streitberg bis Erlangen geht es durch bambergisches Gebiet. Dies kündigen sogleich die vielen so genannten Marterpfosten und Kruzifixe an, die vor den Dörfern und auf allen Kreuzwegen stehen. Ich wünschte mir oft bei einem zweifelhaften Wege lieber einen Wegweiser als einen Deus crucifixus. Und doch dienten sie mir zuweilen so; denn auf meine Frage hörte ich mehr als einmal: da wo der gekreuzigte Herrgott steht, geh' er nur herum.

     Mein Weg führte mich dicht die kleine bambergische Festung Forchheim vorbei, die nicht weit vom Einfluss der Wiesent in die Rednitz unter lauter Wiesen und Wassern liegt ..." (Ernst Moritz Arndt 1798).



Forchheim: Heimat des Pilatus?: "Nach Forchheim schwenkte der Wagen sacht östlich ab, und die Berge traten allgemach aus ihrer blauen Ferne näher. Doch bald hätte ich's vergessen; unterwegs dahin habe ich auch die Arbeiten am Ludwigskanal gesehen. Die Leute sagen, wenn er fertig ist, werde er kein Wasser haben."

     "Eine alte Frau kniete vor einem Muttergottesbilde und betete um Heilung ihrer kranken Füße. Sie unterbrach ihre Andacht und bat mich um einen Kreuzer. Ich reichte ihr denselben, und sagte, sie solle mir gutes Wetter erbeten. Das tat Not, denn seit Bamberg regnete es. Dann fragte ich sie, ob es wahr wäre, dass Pontius Pilatus in Forchheim geboren sei? - Das glauben nämlich die Leute in Forchheim. Sie bejahte. Ich fragte sie nun weiter, woher sie das wüssten? Sie verstand mich nicht, drehte sich um, und setzte ihr Werk am Rosenkranz fort" (Karl Immermann 1837).



Forschungsreisender: Der berühmteste und erste selbständige deutsche Forschungsreisende ist zweifellos Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war. Er war "der Vater einer großen Nachkommenschaft von Forschungsreisenden" (Charles Darwin). Vor allem seine amerikanische Reise geriet zu einem der "größten und erfolgreichsten wissenschaftlichen Unternehmungen aller Zeiten". In rund sechs Monaten legte er an die 15.000 Kilometer zurück, davon 750 auf Flüssen, 12.244 Postpferde wurden eingesetzt. Er bestimmte an die 3600 Arten. Das von 1805 - 1839 edierte Prachtwerk in 34 Bänden war das „größte private Reisewerk der Geschichte“. Humboldt schuf „neue Formen moderner Landeskunde“ (s. auch eigener Artikel).



Forschungsreisender: Moritz Wagner (3.10.1813 - 31.5.1887) aus Bayreuth fand die Euphratquelle. Er bereiste 1858 und 1859 als Reiseschriftsteller und Zoologe Panama. Er war der erste Geograph, der sich "schöpferisch" mit Darwins Lehre auseinandersetzte (H. Beck, s. auch Panamakanal).



Forschungsreisender: Hermann von Schlagintweit-Sakunlünski (13.5.1826 - 19.1.1882), der sich zeitweilig auf der Jägersburg bei Forchheim aufhielt, machte sich um die Erforschung des Karakorums verdient. In Tibet erreichte er mit 6788 Meter die höchste bis dahin von einem Wissenschaftler erstiegene Höhe. 1854 führte er die erste Himalajaexpedition durch (Reiser, s. auch Bergsteigen).



Forstwesen: Peter Stromer (Stromeir) d. Ä. (um 1310/15 - 3.12.1388) aus Nürnberg führte ab 1367/68 im Nürnberger Reichswald erstmals die Nadelwaldsaattechnik ein. Sie fand weltweite Verbreitung und blieb bis heute vorbildlich für die Saatgutgewinnung (Ber. Nürnberger). Es handelt sich um den ersten "Kunstforst der Geschichte als Energie-Nutzwald" (E. Franck). 1457 wurde der bekannte Wiener Wald von Nürnberger Forstleuten angelegt. Nach dem gleichen Prinzip entstand später der Berliner Grunewald. Mit der Nürnberger Waldordnung von 1466 erfolgte erstmals die Abkehr vom ursprünglichen, durch den Bergbau bedingten Raubbau. 1895 wurde im Reichswald die größte Schädlingsbekämpfungsmaßnahme der deutschen Forstgeschichte durchgeführt. An die 10000 Hektar waren kahlgefressen. 1979 erhielt der Reichswald als erster Bannwald in Bayern den "strengsten Ökoschutz" (E. Franck).



Forstwesen: Dem Forstschriftsteller Johann Christian Friedrich Meyer (17.1.1777 - 2.2.1854 Ansbach) verdanken wir den "Versuch einer naturwissenschaftlichen Grundlage" für den Forstbetrieb in seiner "Forstdirektionslehre" (BBB, ADB).



Forstwesen: Stephan Behlen (5.8.1784 - 7.2.1847 Aschaffenburg) gründete 1825 die „Allgemeine Forst- und Jagdzeitung“ (GBBE).



Forstwesen: Joseph Nikolaus von Mantel (13.10.1800 - 7.7.1872) aus Langenprozelten (Gemünden Ufr.), der sich u. a. in Rothenbuch und Würzburg aufhielt, ist in den Annalen der Forstwissenschaft als Schöpfer der bahnbrechenden "Wirtschaftsregeln" für größere Waldkomplexe verzeichnet (BBB, DBE, GBBE). Er organisierte das forstliche Unterrichtswesen neu.



Forstwesen: Amalie Marie Friederike (21.12.1818 - 20.5.1875 Bamberg), Königin von Griechenland, leitete die Aufforstung von Attika ein (NDB).



Forstwesen: Karl Gayer (15.10.1822 - 1.3.1907), der sich u. a. in Aschaffenburg aufhielt, "betrachtete die Wälder erstmals als Lebensgemeinschaften". Er gilt als Vorläufer des ökologischen Waldbaus (DBE, GBBE).



Forstwesen: Der Agrikulturchemiker Ernst Ebermayer (2.11.1829 - 13.8.1908) aus Rehlingen bei Treuchtlingen, 1858 Professor an der Forstlehranstalt Aschaffenburg, gilt als "Begründer einer forstlichen Bodenkunde". Er untersuchte als erster die Stoffwechselvorgänge des Waldbodens. Durch die Gründung von Wetterstationen in Bayern darf er den Ehrentitel "Vater der Forstmeteorologie" für sich in Anspruch nehmen (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Forstwesen: Max Endres (3.4.1860 - 9.11.1940) aus Großhabersdorf bei Fürth schrieb 1905 das "Handbuch der Forstpolitik". Es handelt sich um die "umfassende erstmalige" Darstellung der gesamten Forst- und Holzwirtschaftspolitik (NDB, GBBE).



Forstwesen: Kurt Mantel (12.6.1905 - 6.5.1982) aus Hohenberg an der Eger begründete die Forstliche Versuchsanstalt in Krakau (DBE).



Forstwesen: In Aschaffenburg wurde 1814 mit der Königlich Bayerischen Nationalforstlehranstalt die erste Forstschule Bayerns errichtet. Ihr bekanntester Schüler war Ludwig Thoma.



Forstwesen: Der Ebracher Förster Georg Sperber ist durch sein Konzept des integrierten Waldnaturschutzes über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt geworden. Er hat in "bisher einmaliger Weise Ökonomie und Ökologie in der Waldwirtschaft miteinander versöhnt" (W. Bode).



Frammersbach: (Lkr. Main-Spessart): Die Fuhrleute dieses Orts waren seit dem 14. Jahrhundert berühmt. Der Nürnberger Jost Ammann (Amman) (getauft 13.6.1539 - 17.3.1591) hat sie 1577 in einem Holzschnitt abgebildet.



Franken: Der Stamm wird erstmals um 258 n. Chr. erwähnt. Er ist nicht nur der größte und mächtigste, sondern auch "der fröhlichste, unbeschwerlichste unter den deutschen Stämmen" (Theodor Heuss). Die Franken werden als "die Architekten Alteuropas" bezeichnet!

     Franken ist "Europas Herz", "Zentrum des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation", "Sauerteig Deutschlands", "Musterbeispiel des deutschen Territorialismus", "die schönste Perle in Bayerns Krone" (C. J. Weber), "die Sanguiniker unter den deutschen Stämmen" (Theodor Heuss). Merian lobte: "Es ist im ganzen Teutschland kein Provinz oder Landesart, denn allein das Land zu Franken, welches edel und frei genannt wird" (1648). In der Lyrik: Gottfried August Bürger „Franken und Franzosen“. Friedrich Gottlieb Klopstock „An Kramer, den Franken“. Musterbeispiel für deutsches Duodezfüstentum. Negativ: „Fränkisch heißt zänkisch“ (Thomas Dehler). Franken in der Musik: Carl Maria von Weber "Oberon". S. auch Sprichwörter



Franken: "Man wird, bei der Wertung ihrer gesamtdeutschen Leistung, nie vergessen dürfen, dass Albrecht Dürer, Beethoven, Goethe aus diesem Blutstrom hervorgegangen sind, die Genialität der großen Formgestaltung, die vom Leben und Erleben getränkt zur Idealität der reinen und freien Anschauung kommt. Ein Volkskundler hat einmal bemerkt, dass es unmöglich sei, sich Goethe als Niedersachsen oder Bajuwaren vorzustellen. Diese Namen sind aber zugleich ein Beweis, dass die fränkische Unruhe nicht bloß als was sie manchmal wirkt, Regsamkeit und Betrieb ist, sondern auch einen faustischen Zug besitzt" (Theodor Heuss).



Franken: Fränkisches Reich: 5.- 10. Jahrhundert: In seiner größten Ausdehnung reichte es vom Ebro bis zu Elbe und Saale, von der Bretagne bis Pannonien und Istrien und von Nordalbingien bis Süditalien. Es hatte als wichtigste Reichsbildung des frühen Mittelalters weltgeschichtliche Bedeutung, bildete die "Grundlage für die politische und kulturelle Entwicklung des Abendlands" (Deutschland, Frankreich) und war die "Ausgangsbasis für Kultur und Institutionen aller mittelalterlichen Staatengebilde Europas" (Meyer).



Franken: namengebend: Der Name Franken lebt fort im heutigen Frankreich, in den politischen Bezeichnungen Ober-, Mittel- und Unterfranken, in der Region Franken in Baden-Württemberg und in zahlreichen Ortsnamen u. a. Frankfurt, vor allem in den USA (Frankenmuth, Frankentrost, Frankenhilf, Frankenlust). Die Bezeichnung Franken, Franc als französische bzw. schweizerische Währungseinheit geht zurück auf die Münzumschrift "Rex Francorum" im 13. Jahrhundert.

     Nach Franken benannt sind ferner: Frankenrind, Frankenschaf (Zuchtrasse in Nordbayern, Thüringen, Hessen), Frankenspiegel (Kaiserrecht, zwischen 1328 und 1338 entstandenes deutsches Rechtsbuch), blaufränkisch (Rotweinsorte), Lingua franca (italienisch, "eigentlich fränkische Sprache", Verkehrssprache im Mittelalter "Meyer"), fränkisches Habichtskraut und fränkische Haselblattbrombeere, fränkischer Haken (Waffe des 15./16. Jahrhunderts, kurze starke Klinge mit tiefen Einschnitten) und Frankistan (orientalische Bezeichnung für Europa). Der Vorname und Familienname Frank und der Ausdruck "frank und frei" gehen ebenfalls auf Franken zurück. Die "Fränkische Röhre" ist "auf die Anatomie einiger Mädchen aus dem Frankenland bezogen, die einen leicht röhrenförmigen Körperbau nicht verleugnen können" (R. Kevler "Die Yuppis"). Schola Francorum (797 gegründete Frankenschule in Rom), „Via francigena“ (von Canterbury nach Rom). Aus dem Italienischen stammt franko (il porto e franco) und wird zu postfrei; ferner francare (freimachen). Franziska (Wurfaxt, „fränkische Nationalwaffe“, „Der Spiegel“). S. auch Studentenverbindungen (Frankonia)



Franken: namengebend Altfränkisch: Der Begriff ist seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Ab dem 18. Jahrhundert erhielt er eine teilweise negative Bedeutung als Synonym für altmodisch. Er taucht u. a. bei folgenden Schriftstellern auf: Einhard "Vita Caroli Magni", Werner Bergengruen, Hans Carossa, Joseph von Eichendorff, Gustav Freytag, Günter Grass, Jacob Grimm, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (Gedicht), Heinrich Federer, Eduard Mörike über Joseph Haydn: "Manchmal ist sein Humor altfränkisch, ein zierliches Zöpflein". "Der Spiegel" (häufig), Theodor Storm ("altfränkische Künste"), Ludwig Thoma, Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder und Wilhelmine von Bayreuth.



Franken: in der Literatur: "Lasst uns sehen, was Franz macht, antwortete Leonhard, und sie gingen beide in ein anderes Zimmer, wo der Knabe neben seinem Lehrer saß und eifrig die Landkarte betrachtete. Deutschland war aufgeschlagen, und der alte Magister suchte ihm die Einteilung der Kreise, den Lauf der Flüsse und den Zusammenhang der Gebirge deutlich zu machen. Recht in der Mitte Germaniae, sagte er eben, liegt allhier das alte Noricum, oder Nürnberg, welches darum billigerweise die Hauptstadt des deutschen Reichskörpers sein sollte. Leonhard beugte sich über den Knaben und sah mit in die Karte. Ein herrliches Land ist Franken, fing er an; und vor allen das Bambergische und die Ufer des Mains. Sind wohl dorten gewesen? fragte der Magister. Lange Zeit, antwortete der Meister, und wunderbar war alles dort nebeneinander, so verschieden und doch so schön vereinigt. Nürnberg in der Mitte, als der Sitz der Kunst und des Gewerbfleißes, eine alte ehrwürdige Stadt mit ihren Denkmälern, das lustige Ansbach, das schöne Bayreuth mit dem nahen finstern Fichtelgebirge; das sandige Erlangen, und nicht fern davon die herrlichen Täler von Streitberg und Muggendorf mit ihren Ruinen und Naturwundern; seitwärts das warme, helle, liebliche Bamberg, mit der unendlich schönen Aussicht von seinem zerstörten Schlosse, mit seinem ehrwürdigen Dom; dann die schönen Wälder bei Ebrach, und bald dahinter das Weinland Würzburg, und die schönen Wildnisse des Spessarts; nicht fern das reizend Bischofsheim ..." (Ludwig Tieck "Der junge Tischlermeister" 1836).
Johann Fischart „Uraltes Bildnis eines fränkischen Kriegsmanns in seiner Rüstung“ (Gedicht). Max von Schenkendorf „Auf dem Marsch nach Franken.“ Christian Friedrich Daniel Schubart „Der Frank’ ist bieder und gerecht“ (Gedicht).



Fränkische Schweiz: "Hier läuft der Weg von einem Paradies ins andere" (Jean Paul). "Tirol im Kleinen" (Ludwig Tieck), "die deutscheste aller Landschaften", "Herzland deutscher Romantik" (H. M. von Aufseß)! "Schöner, großartiger und origineller, als ich vermutet" (Joseph Victor von Scheffel), "Gottesgarten" und "Zauber deutscher Romantik" (Joseph Goebbels)!

     Das abseits der großen Verkehrsströme gelegene Gebiet zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg machte jahrhundertslang nur durch die Zwistigkeiten und kriegerischen Auseinandersetzungen seiner zahlreichen Territorialherren auf sich aufmerksam, bis es Ende des 18. Jahrhunderts durch die Funde in der Zoolithenhöhle mit einem Schlag weltweit bekannt wurde. Der "Reisewelle" der Höhlenforscher folgte eine zweite: Dichter und Schriftsteller, die das Wiesenttal "feierten". Damit bekam die Fränkische Schweiz ihr heutiges Markenzeichen "Ursprungsland der Romantik".



Fränkische Schweiz: in der Literatur: Ernst Moritz Arndt, Karl Immermann, Jean Paul, August von Platen, Fürst Pückler, Joseph Victor von Scheffel, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, Richard Wagner und Heinrich Zschokke (s. jeweils eigene Artikel).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Bei Streitberg an der forellenreichen Wiesent fängt die wilde Landschaft an. Zerklüftet Kalkgebirg mit abenteuerlich ausgewitterten Dolomitfelsnadeln und Felsspitzen, enge Felswandtäler mit frischgrünem Gebirgswasser, ... viel mittelalterliche Erinnerung in wohlerhaltenen oder wiederhergestellten Ritterburgen, ... dazu die vielen abenteuerlichen Tropfsteinhöhlen mit den merkwürdigen Anschwemmungen der Gebeine vorsündflutlicher Tiere, Bären, Löwen usw. bilden in ihrem Zusammentreffen auf engem Raum eine Reihe eigentümlich schöner Landschaftsbilder" (Joseph Victor von Scheffel 1859).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Die Weiber, die an allen Orten den Maßstab für die Menschenbildungen geben, werden nicht bloß leidlich, sondern oft niedlich, und nicht selten begegnet man schon solchen, die einem einen Augenblick auf dem Wege stillstehen machen" (Ernst Moritz Arndt 1798).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Das Gebirge reizt mich sehr. Es ist so ganz deutsch, dem Harze ähnlich, der Wald und die Wiese, von bezaubernder Frische und Grüne" (Karl Immermann 1837).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Die Dämmerung begann bereits, als ich das romantische Wiesental erreichte, eine wahre goldne Aue an Fruchtbarkeit und Frische, von bebuschten Hügeln, schroffen Felsen und zerstörten Burgen eingefasst" (Fürst Pückler 1834).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Hinter Ebermannstadt reitet man immer durch ein äußerst romantisches Tal, durch das sich die Wiesent in vielen Krümmungen schlängelt ... Ich habe noch wenig so schöne Tage als diesen genossen; es ist eine Gegend, die zu tausend Schwärmereien einladet, etwas düster Melancholisches und dabei doch so überaus freundlich" (Ludwig Tieck 1793).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Von Baiersdorf bis Streitberg wird die Gegend immer reizender. Die Berge werden immer etwas höher, behalten aber die sanfteste, reizendste Schönheit. Dörfer, mit Gebüschen und frisch grünenden Bäumen durchwachsen, leuchten von dem Rücken der Anhöhen her oder ruhen an ihrem Fuße oder ziehen sich, was den angenehmsten Prospekt gibt, den Abhang hinauf" (Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793).



Fränkische Schweiz: in der Literatur: "... ging's den anmutigen Weg ins Tal hinunter gegen Rabenstein, einen der kühnsten Punkte in diesen Felsentälern, in welche der ungeheure Stein, auf dem das Schloss liegt, sich wie ein langer Fittich hineinstreckt. Über eine Bergkapelle, wo wir in der darangebauten Hütte zu trinken verlangten, kamen wir endlich nach Waischenfeld, einem Städtchen im engen, anmutigen Tal der Wiesent ... Über das Rabenecker Tal kehrten wir nach Muggendorf und Streitberg zurück" (August von Platen 1822).



Französische Revolution: Josef Andreas Hofmann (14.7.1752 - 6.9.1849) aus Würzburg-Zell war in Paris Vorsitzender des Ausschusses für politische Flüchtlinge (BBB).



Französische Revolution: Adam Lux, am 27.12.1766 in Obernburg bei Aschaffenburg geboren, am 4.11.1793 hingerichtet, wurde von Goethe und Jean Paul literarisch verewigt. Er gilt als "ein Märtyrer voll unbegrenzter Menschen- und Freiheitsliebe, voll wahrhaft antiker Größe" (NDB, BBB).



Französische Revolution: Das Haupt der Deutsch-Revolutionären Partei, Eulogius Schneider (20.10.1756 - 1.4.1794) aus Wipfeld bei Schweinfurt, der sich zeitweise in Würzburg und Bamberg aufhielt, Haupt der deutschsprachigen Jakobiner und öffentlicher Ankläger des Revoutionstribunals, wurde als "antiroyalistischer Publizist" gefeiert, bevor er als "Monstrum von Scheußlichkeit und sittlicher Verderbnis" auf dem Schafott endete (BBB, GBBE). Er übersetzte als erster die Marseillaise ins Deutsche.



Frauen: Zitate: "Vieles, was Männer tun, ist von Frauen erdacht, und das meiste, was sie nicht tun, haben Frauen verhindert" (Ludwig Friedrich Barthel). "Die Frau ist eine Null, nichts als eine Anhäufung von Eierstöcken" (Claire Goll). "Die Männer ergreifen die Gelegenheiten, die Frauen schaffen sie" (Sigmund Graff). "Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es schon halb zurückgenommen" (Sigmund Graff). "Man sagt fast jeder Frau etwas Hübsches, wenn man eine andere Frau kritisiert" (Sigmund Graff). "Hat er (Gott). ein Weib zum Werkzeug seiner Menschheit gebraucht: so wird er uns auch zu Werkzeugen seines Geistes würdigen" (Catharina Regina von Greiffenberg). „Das Schönste an den meisten Männern ist die Frau an ihrer Seite“ (Henry Kissinger). "Es ist ein altes Gesetz, dass, bei feinen Nationen, das Frauenzimmer die Männer bildet" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin). „Denn was die Welt an Freuden hat, das kommt von uns Frauen“ (Wirnt von Grävenberg).



Frauen: Zitate Jean Paul: "Ausgezeichnete Weiber loben sich geradezu und weit mehr als ausgezeichnete Männer." "Bei Weibern ist alles Herz, sogar der Kopf." "Die Damen werden täglich verbessert und jedes Jahr kommt eine vermehrte Auflage von ihnen hervor." "Der Mann bildet und erzieht die Welt, doch den Mann erzieht die Frau." "Der Mann heiratet die Frau, weil er sie liebt; die Frau liebt den Mann, weile er sie heiratet." "Die beste eheliche Liebe ist nicht das, was die jungfräuliche war." "Die Ehre, einen König aus- und ankleiden zu dürfen, gleichet nichts als das Vergnügen eben dieses bei einer Königin zu dürfen." "Die guten Weiber müssen immer die Himmelsleiter tragen und halten, auf der die Männer ins Himmelblau und in die Abendröte steigen." „Die Weiber - ja, es ist ein Teufelsvolk; scheinen sie schlimm, so sind sie es auch, scheinen sie es nicht, so sind sie es doch.“ "Die Weiber meiden nichts so sehr wie das Wörtchen Ja; wenigstens sagen sie es erst nach dem Nein." "Die Weiber sehen nur darauf, dass man sich bei ihnen entschuldigt, nicht wie." "Die Weiber sind gut, aber schwerlich werden sie besser."



Frauen: Zitate Jean Paul:
"Die Weiber sind zehnmal lustiger und falscher gegeneinander als gegen Männer." "Die Weiber und die spanischen Häuser haben viele Türen und wenig Fenster, und es ist in ihr Herz leichter zu kommen als zu schauen." "Die Weiber wissen sich so gut zu verstellen, dass nur der Satan oder die Liebe sie erraten kann." "Die Weiber würden, wenn Christus selbst vor ihnen dozierte, mitten aus den größten Rührungen auf seine Weste und seine Strümpfe gucken." "Dieser Potentat sendet von dem Lande, das er geschlachtet, der Maitresse eine Schlachtschüssel." "Durch keine Liebe wird versäumte Achtung und Ehrerbietung gutgemacht." "Ein Kuss auf das Auge ist ein Kuss auf die Seele." "Ein Mann, der ein Weib des Verstandes wegen heiratet, ist gewiss verloren." „Ein Weiberfeind ist auch ein Menschenfeind.“ "Eine Frau gehorcht vielleicht auch einmal, um zehnmal befehlen zu können." "Eine Frau kann einem Achtung für ihr Geschlecht einflößen. Aber mehrere auf einmal vermindern sie." „Eine Frau kann sich keinen festeren und reineren Liebhaber erwählen als den Liebhaber einer anderen“.



Frauen: Zitate Jean Paul: "Eine Frau vergisst nicht ihren Geburtstag, obwohl ihr Geburtsjahr." "Eine schöne Frau hat nicht nötig, etwas anderes zu sein, denn ihre Schönheit setzt sie in den Besitz aller Vollkommenheiten, die ihr feurigster Anbeter an ihr findet." "Es gibt Frauen, deren Ehre, aber nicht deren Eitelkeit man beleidigen darf." "Es wird einem Mann bei einer ganz vernünftigen Frau nie recht wohl; sondern bei einer bloß feinen, phantasierenden, heißen, launenhaften ist er zu Hause." "Für jeden ist die Frau etwas anderes; für den einen Hausmannskost, für den Dichter Nachtigallenfutter ... und für einen anderen eine kalte Küche." "Gewiss bleibt's, dass nicht die weiblichen Laster, sondern die weiblichen Launen so viel Pferdestaub und Dornen in das Ehepaar säen, dass oft der Satan darauf liegen möchte." "Gute Weiber gönnen einander alles, ausgenommen Kleider, Männer und Flachs."



Frauen: Zitate Jean Paul:
"Ich möchte deshalb kein Frauenzimmer sein, weil ich es dann nicht mehr so lieben könnte." "Ich verlasse mich mehr auf die eheliche Liebe als eheliche Treue einer Frau." "In Frauenzimmer wird man oft aus Langeweile verliebt - man weiß nichts Besseres mit ihnen anzufangen." "Jede Jungfrau wird durch einen Luther aus einem Nonnenkloster gerissen." "Kein Kreuz ist leichter zu tragen als das, was die Schönen am Halse haben." "Keine Frau kann zu gleicher Zeit ihr Kind und die vier Weltteile lieben, aber ein Mann kann es." "Kleider sind dem schönen Geschlecht, was dem männlichen die Gedanken sind: der Kleiderschrank ist die Bibliothek, das Ankleidezimmer die Studierstube." "Kleider sind die Waffen, womit die Schönen streiten, und die sie, gleich den Soldaten, dann nur von sich werfen, wenn sie überwunden sind." "Kleidermode und das Kartenspiel: Beide taten der weiblichen Ausbildung großen Abbruch; die Mode ersparte den Weibern die malerische, die Karte ihnen die gesellige."



Frauen: Zitate Jean Paul:
"Mädchen und Himbeeren haben oft schon Maden, eh` sie noch reif sind." "Man hat nichts so sehr zu fürchten als die Schmeichelein der Frauen ... Wenn eine Frau ihren Mann sehr lobt und liebt, so weiß er, dass er ihr etwas Teueres zu kaufen habe." "Mit den Jahren tauschen das starke und das schwache Geschlecht die Beinamen." "Nach Makrobius wurde zu neun männlichen Leichen eine weibliche gelegt, weil diese wegen ihres Fettes besser brennen mache - so bringt oft eine Frau neun Männer in Feuer." „Nur ein unreifes Weib ist zur Ehe wie unreife Gurken zum Einmachen reif. Durch Pfeffer und Salz bereitet man sich dann sein Fässchen Salat für den Lebenswinter“. "Oft ist die Ehe wie zwei Fett-Tropfen, die auf dem Wasser schwimmen, ohne zusammenzufließen." "Sie ist ein feines Buch auf Schreibpapier, aber die Blätter sind noch nicht aufgeschnitten."



Frauen: Zitate Jean Paul: "Sie vertraut sich keinem ganz offen, aber desto mehreren halb." "Sind die Frauen gut, so stehen sie zwischen dem Mann und dem Engel; sind sie schlecht, so stehen sie zwischen dem Mann und dem Teufel." „Solange ein Weib liebt, liebt es in einem fort - ein Mann hat dazwischen zu tun.“ "Stets sprechen Weiber untereinander mehr über Personen, Männer mehre über Sachen." "Überhaupt steige ich in die Nester der höhern Stände nur der Weiber wegen hinauf, die da, wie bei den Raubvögeln, größer sind als die Männgen." "Vor Frauenzimmern darf man bloß Männer loben." "Weiber lesen in fremden Herzen besser als im eigenen." "Weiber putzen sich für Feindinnen noch besser als für Freundinnen." "Weiber sind in der männlichen Uhr die Unruhe, welche die Bewegungen mäßigt."



Frauen: Zitate Jean Paul:
"Weiber sind mehr dazu geboren Kunstwerke zu sein als Künstler." "Wenn die Weiber einmal im offenherzigen Ergießen sind, so schütteln sie - man muss nur den Zapfhahn der Fragen aufdrehen - gerne alles aus." "Wenn die Weiber lieben, sind sie alles; wenn sie nicht lieben, sind sie nichts." "Wenn sich die Weiber so lange aus- als an-zögen, so würde keine verführt." "Wenn sie eine Gans isset, bleibt doch noch immer eine übrig." "Wer die Seele einer Frau sucht, ist nicht immer enttäuscht, ihren Körper zu finden." "Willst du deine Geliebte in einer Stunde besser kennen lernen als in einem Monate Zusammenlebens? Sieh ihr eine Stunde lang unter Freundinnen und Feindinnen zu!" "Willst du deinen künftigen Bräutigam kennen lernen, so mache nur mit ihm ein paar Tagereisen und nimm deine Mutter mit."



Frauen: berühmte: Berta von Franken (+ 13.07.0783), Mutter Karls des Großen.



Frauen: berühmte: Die Nürnbergerin Caritas Pirckheimer (21.3.1467 - 19.8.1532), u. a. Eichstätt, wohl die früheste Vertreterin der Ökumene, wurde von Conrad Celtis als "Jungfrau, schönste Zier der deutschen Erde" gerühmt. Sie gehört zu den "großen Frauengestalten der abendländischen Geschichte" (I. Schmale). Briefwechsel mit Erasmus von Rotterdam. Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) Nürnberg, widmete ihr 1511 mit dem "Marienleben" eines seiner graphischen Hauptwerke.



Frauen: berühmte: Olympia Fulvia Morata (1526 - 26.10.1555), die sich bis 1554 in Schweinfurt aufhielt, erlangte "schon zu ihren Lebzeiten den in jener Epoche ganz außergewöhnlichen Ruhm einer gelehrten Frau". Sie wurde von Goethe "bewundert". Er berichtet im Tagebuch 1828: "Las in den Briefen der Olimpia Fulvia Morata, und es ging mir über den eigentlichen damaligen protestantischen Zustand ein ganz neues Licht auf" (Lex. d. Renaissance, BBB, GBBE, Killy).



Frauen: berühmte: Die in Ansbach geborene Caroline, Königin von England (1.3.1683 - 20.11.1737), "die schönste Prinzessin Europas", war mit Leibniz, Newton, Voltaire (Frankreich) und Händel befreundet (u. a. DBE, GBBE s. auch Garten, Impfung).



Frauen: berühmte: Die Lieblingsschwester des Preußenkönigs Friedrichs des Großen und Freundin Voltaires (Frankreich), Wilhelmine von Bayreuth (3.7.1709 - 14.10.1758), galt als "eine der gescheitesten und nach den Bildern auch als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit" (Neumann-Adrian). Gemälde von Adolph von Menzel "Das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci" (links neben dem König) 1850/52. S. auch Garten, Memoiren. Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität. Ihre Tochter Friederike Sophie von Württemberg (30.8.1732 - 6.4.1780) wurde von Casanova als "schönste und musterhafteste aller deutschen Prinzessinnen" gerühmt.



Frauen: berühmte: Die Schriftstellerin Charlotte von Kalb (25.7.1761 - 12.5.1843) aus Waltershausen im Grabfeldgau führte Schiller in die Gesellschaft ein. Schillers dramatische Frauengestalten tragen ihre Züge (Schiller: "große sonderbare Seele"). Ihr Mann spielt in "Kabale und Liebe" eine unrühmliche Rolle. Von Jean Paul wurde sie als "Linda" im "Titan" verewigt; "ein bis zur Peinlichkeit genaues Porträt" (G. de Bruyn). 1788 lernte sie Goethe kennen. Von 1792 bis 1794 war Hölderlin bei ihrer Familie als Hauslehrer beschäftigt. Kalbs Ansichten über Ehe, Familie und Emanzipation gingen später als programmatische Forderungen in die Frauenbewegung ein (NDB, BBB).



Frauen: berühmte: Die Dichterin Henriette von und zu Egloffstein (6.7.1773 - 15.10.1864) aus Egloffstein bei Forchheim diente als Vorbild für Schillers "Jungfrau" (NDB, BBB). Goethe nannte sie in seinen Briefen "seine verehrte, geliebte und würdige Freundin". Julie Egloffstein (12.9.1792 Erlangen - 16.1.1869) widmete Goethe einige Gedichte (u. a. "An Julien"), Caroline von Aufseß widmete Goethe zwei Gedichte.



Frauen: berühmte: Die Bambergerin Julia Marc (18.3.1796 - 16.3.1865), Großtante des Malers Franz Marc, erhielt ab 1809 durch E. T. A. Hoffmann Musikunterricht. Sie taucht als Motiv an zahlreichen Stellen seiner Dichtung auf (s. auch E. T. A. Hoffmann). in der Literatur: Günter Eich: "Aussicht vom Spezial-Keller" ("Rauch in den Etüden für Julia ..."), Peter Härtling: "Hoffmann oder die vielfältige Liebe".



Frauen: berühmte: Die "neue Artemis" Amalie Marie Friederike (21.12.1818 - 20.5.1875), Königin von Griechenland, ist in ihrem Exil in Bamberg gestorben (NDB, DBE, s. auch Forstwesen, Garten).
 



Frauen: berühmte: Cosima Wagner (25.12.1837 - 1.4.1930), Tochter Franz Liszts und Gemahlin Richard Wagners, war auf "auf dem Gebiet künstlerisch-kulturellen Wirkens" die bedeutendste Frau des 19. Jahrhunderts. Sie wurde u. a. von Gottfried Keller bewundert: "Diese vortreffliche und eigentümliche junge Frau hat mir so wohl und ungeteilt gefallen, wie seit langer Zeit kein Frauenzimmer" (1857). Friedrich Nietzsche nannte sie die "bestverehrte Frau", Gerhart Hauptmann "die wahrhaft große Frau Deutschlands". Nach Wagners Tod 1883 leitete sie die Bayreuther Festspiele. (GBBE: *24.12.)

     Aus: Albert Schweitzer "Erinnerungen an Cosima und Siegfried Wagner 1955": "Frau Cosima Wagner habe ich zum ersten Male im Jahr 1896 gesehen … Es war wohl nach jenem ersten Besuch in Villa Wahnfried, dass ich zum Abendessen mit Frau Cosima und andern Gästen in einem kleine Raum im Festspielhaus während der zweiten Pause der Aufführung eingeladen war… Es bereitete mir einige Genugtuung festzustellen, dass die Tischgenossen in derselben Weise wie ich durch diese überragende Frau eingeschüchtert waren."

     Zitat: „Intelligenz und Charakter sind bei einem Mann unvereinbar.“



Frauen: berühmte: Die Schriftstellerin Susanna Rubinstein (20.9.1846 - 29.3.1914 Würzburg) studierte als eine der ersten weiblichen Studenten u. a. Geschichte in Prag und in Leipzig. 1874 wurde sie in Bern promoviert (DBE).



Frauen: berühmte s. auch Botanikerin, Film (T. von Harbou), Hauswirtschaftslehrerin, Heilige, Journalist, Literatur (Dichterinnen), Mathematik (E. Noether), Medizin (Ärztinnen), M. S. Merian, Politikerin, Regent, Sängerin, Universitätsprofessorin.



Frauenaurach: (Erlangen): berühmte Besucher: August von Platen.



Frauenfrage: Die Nürnbergerin Helene von Forster (27.8.1859 - 21.3.1923) war 1893 Mitbegründerin des Vereins Frauenwohl, dem ersten bürgerlichen Frauenverein in Bayern; zusammen mit der Nürnbergerin Elise Hopf (2.8.1865 - 14.11.1936). Sie gründete ferner 1898 das erste Wöchnerinnenheim Bayerns in Nürnberg (ebenfalls zusammen mit Elise Hopf) und 1916 die Schulen des Vereins Frauenwohl (Stadtlex. Nürnberg, BBB; DBE und GBBE: +16.11.)



Frauenfrage: Die Nürnberger Frauenrechtlerin Agnes Gerlach (3.8.1888 - 13.12.1976) gründete die Verkaufsstelle Deutsche Wertarbeit (GBBE).



Freilichtspiele: Auf der Luisenburg bei Wunsiedel befindet sich die größte, älteste und schönste Naturbühne Deutschlands. Sie wurde bereits 1692 durch Studenten bespielt. Mit jährlich weit über 100000 Besuchern (darunter Theodor Heuss, Horst Köhler) ist sie auch der "beliebteste" der in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen sieben Festspielorte in der ehemaligen Bundesrepublik. Auf der Luisenburg fand das Debüt von Werner Krauß und Gustav von Waldau statt. 2002 erfolgte die Uraufführung der Komödie „Zwei Gorillas gegen die Mafia“ von Pavel Kohout (Tschechien). Im Prolog von 1914 dichtete Max Halbe:

     "Hier, wo Natur zur Kunst die Brücken schlug
     Seh' ich euch ganz vom Lebenskampf genesen
     und ob auch alle andere Götter schieden
     Hier grüßt euch Frieden, Frieden, heiliger Frieden."



Freimaurer: Der Nürnberger Paul Wolfgang Merkel (1.4.1756 - 16.1.1820) war Mitbegründer der Loge "Zu den Drei Pfeilen im Orient" (DBE, BBB).



Freimaurer: Die St.-Johannis-Loge "Eleusis zur Verschwiegenheit" in Bayreuth war seit 1741 "geistiges Zentrum" der deutschen Freimaurerei (F. Messarius). 1902 wurde hier mit dem Aufbau der Bibliothek und des Deutschen Freimaurermuseums begonnen. Beide Institutionen sind heute die einzigen bzw. bedeutendsten Sammlungen in Deutschland (s. auch Briefmarken). Vor seiner Zerstörung 1933 war das Logen-Museum in Nürnberg das größte der Welt (Handschuh).



Freimaurer: Das Palmenzimmer im Neuen Schloss Bayreuth ist Europas ältester erhaltener Freimaurertempel (18. Jahrhundert).



Freimaurer: Gabriel Findel (21.10.1828 - 23.11.1905) aus Kupferberg bei Kulmbach, der sich zeitweise in Bayreuth und Hof aufhielt, war Mitbegründer des Vereins Deutscher Freimaurer 1861. Seine "Geschichte der Freimaurerei", die von 1861 bis 1862 erschien, wurde in sechs Sprachen übersetzt (NDB, BBB, GBBE).



Frensdorf: bei Bamberg: berühmte Besucher: E. T. A. Hoffmann u. a. 1812 (Jagd).



Fresko: Die Darstellung des Antlitzes Christi vom Ende des 14. Jahrhunderts in der ehemaligen Karmelitenkirche in Weißenburg in Bayern ist das "wertvollste" derartige Fresko in Süddeutschland.



Freytag, Gustav: Deutscher Schriftsteller (13.7.1816 - 30.4.1895), der historische Themen bevorzugte. Durch sein Engagement in der deutschen Einheitsbewegung kam er mit dem Coburg-Gothaer Herrscherhaus in Verbindung. Eine biographische Skizze schildert das Leben des Coburgers Ernst Alfred Christian von Stockmar (7.8.1823 - 6.5.1886) (ADB). Texte s. auch Coburg, Museum (Coburg).

     "Soll und Haben": Der Kaufmannsroman "Soll und Haben" ist "Seiner Hoheit Ernst II., Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha" gewidmet. Die Vorrede aus dem Jahr 1855 stellt die "lichtreiche, glückliche" Landschaft Coburgs unmittelbar vor die Augen des Lesers. "Es war ein lachender Maiabend auf dem Kallenberg (Callenberg). Oben um das Schloss blühte und duftete der Frühling, und die Blätter der roten Akazie warfen gezackte Schatten auf den tauigen Rasen." Gespräche mit dem Herzog über die düstere politische Lage waren der Anlass für das Buch. Der Dichter wollte sich glücklich schätzen, wenn dieser Roman seiner Hoheit vermittelte, "dass er wahr nach den Gesetzen des Lebens und der Dichtkunst erfunden und doch niemals zufälligen Ereignissen der Wirklichkeit nachgeschrieben ist."



Freytag, Gustav: (1816 - 1895): Auch in den "Erinnerungen aus meinem Leben" 1887 weist Freytag auf die Entstehung von "Soll und Haben" hin. Er möchte das Buch als "gedruckte Urkunde" über sein gutes Verhältnis zu einem "ungewöhnlichen" Menschen" verstanden wissen.

     Freundschaft mit Rückert: In Coburg hatte Freytag ausgiebig Gelegenheit, das Hofleben kennen zu lernen, z. B. als Königin Victoria von England und Prinzgemahl Albert die Residenzstadt besuchten. Hier traf er auch mit Baron von Stockmar zusammen, der sich "nach langjähriger Tätigkeit in großen Geschäften nach seiner Heimat zurückgezogen hatte". Über ihn lernte er Rückert kennen. "... die Unterhaltung wollte im Anfange nicht recht gedeihen, aus seiner Seele klang die Verstimmung über die Teilnahmlosigkeit der Deutschen an seinem Schaffen." Als das Gespräch auf die Befreiungskriege und seinen Anteil an der Poesie jener Jahre kam, leuchteten die Augen des Dichters auf. "Das Eis war gebrochen." Es entwickelte sich ein herzliches Verhältnis, das erst mit dem Tod Rückerts endete. Freytag hat das Werk des Neusesers mit beredten Worten gewürdigt und dabei das rechte Maß zwischen Lob und subtiler Kritik einzuhalten gewusst. "Mit Rückert schied das letzte der großen Talente" der deutschen Lyrik.



Freytag, Gustav: (1816 - 1895): Das kompendiöse Opus "Die Ahnen" 1873/81 klingt auf der Veste Coburg aus. Die Details sind liebevoll geschildert: Die "doppelten Mauerringe", die sich "über dem grünen Talgrunde" der Itz erheben, ferner das Museum mit Wagen und Geschützen. Von den Bastionen geht der Blick weit hinaus in die "sonnige, lachende Landschaft", die in "blauer Ferne" von den Berggipfeln des Maintals begrenzt wird.



Frickenhausen: bei Würzburg: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520.



Friede: Zitate: „Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheiten als im kürzesten Krieg“ (Jean Paul). "Es ist keine Kunst, auf den Trümmern von Karthago der Welt den Frieden zu schenken." (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Friedensbewegung: Die Coburgerin Anna Bernhardine Eckstein (14.6.1868 - 16.101947) gehört als Vorkämpferin für den Völkerbund zu den "ganz großen Persönlichkeiten der internationalen Friedensbewegung". Sie arbeitete mit der Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner zusammen. Helmut Hans Gollwitzer, am 29.12.1908 in Pappenheim geboren und am 17.10.1993 gestorben, ist einer der "profiliertesten" Mitglieder der deutschen Friedensbewegung. Er war an der Gründung der Aktion Sühnezeichen mitbeteiligt (u. a. DBE). Seit 1651 wird in Meeder bei Coburg ein Friedensfest veranstaltet. Es ist neben Augsburg der einzige Ort in Bayern, der bis heute an den Westfälischen Friedensschluss von 1648 erinnert. Ein Friedensmuseum wurde 1982 errichtet.



Friedhof: In Westheim wurde 1985 der größte alemannische Friedhof ausgegraben. Der größte bayerische Friedhof aus der Bronzezeit befindet sich bei Grundfeld (Staffelstein).



Friedhof: "Bekanntester" deutscher Gottesacker ist der Johannisfriedhof in Nürnberg; Albrecht Dürer, Veit Stoß, Willibald Pirckheimer, ferner Ludwig Feuerbach und Anselm Feuerbach liegen hier begraben. berühmte Besucher: waren Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Wilhelm Heinse, Justinus Kerner 1810 ("Der Reiseschatten" 1811), Emanuel Geibel 1838, Jacob Grimm 1838, Ludwig Richter 1837 (Stahlstich) und Wilhelm Raabe 1860. Den Eichstätter Friedhof beschrieb Theodor Heuss 1942.
 



Friedhof: Am Fuße des Schwanbergs (Rödelsee) besteht Deutschlands erster "Friedwald". Hier können Urnen an den Wurzeln eines festgelegten Baums bestattet werden.



Friedhof: in der Literatur: Johannisfriedhof Nürnberg "Aber jetzt wandelt mein trauernder Geist auf der geweiheten Stätte vor deinen Mauern, Nürnberg; auf dem Gottesacker, wo die Gebeine Albrecht Dürers ruhen, der einst die Zierde von Deutschland, ja von Europa war. Sie ruhen, von wenigen besucht, unter zahllosen Grabsteinen, deren jeder mit einem ehernen Bildwerk, als dem Gepräge der alten Kunst, bezeichnet ist, und zwischen denen sich hohe Sonnenblumen in Menge erheben, welche den Gottesacker zu einem lieblichen Garten machen" (Wilhelm Heinrich Wackenroder "Ehrengedächtnis")



Friedhof: in der Literatur: Felix Dahn "Die Rosen auf dem Kirchhof zu Kissingen".



Friedhofgestaltung: In Rehau ist der Reformer der Friedhofsgestaltung Hans Grässel (18.8.1860 - 10.3.1939) geboren. Er kreierte die Form des Waldfriedhofs. Seine Anlagen waren "europaweit schulbildend" (NDB, DBE, GBBE).



Friedhofgestaltung: 1994 wurde in Münnerstadt der erste und weltweit einzige "Lehrfriedhof" für angehend Bestattungsfachkräfte und Grabgestaltung errichtet; ab 1998 bundesweites Ausbildungszentrum. "Von der Größe her ist der Leitfriedhof in Nürnberg die einzige Einrichtung dieser Art im deutschsprachigen Raum" (M. Gärtner).



Friedrich der Große: Preußischer König (24.1.1712 - 17.8.1786). Der Besuch in Franken 1730 zusammen mit seinem Vater König Friedrich Wilhelm I. berührte die Städte Coburg, Bamberg, Erlangen, Nürnberg und Ansbach. Er markierte im Leben des jungen Kronprinzen einen tragischen Einschnitt. Auf dieser Reise wurden die Vorbereitungen zur Flucht getroffen. "Zuerst wollte er sich schon in Ansbach davonmachen. Der Fehler, den er beging, als er dem Markgrafen seine Unzufriedenheit anvertraute, bereitete ihm das erste Hindernis", erinnerte sich seine Schwester Wilhelmine. Man verweigerte ihm die Pferde, die er "unter dem Vorwand eines Spazierrittes begehrte". Als der König von dem Fluchtplan erfuhr, ließ er alle Zurückhaltung fallen, schlug seinen Sohn öffentlich vor mehreren Zeugen und schrie dabei auf ihn ein: "Hätte mein Vater mich behandelt, wie ich Sie behandle, ich wäre mehr als einmal geflohen, aber Sie sind nur ein feiger Patron." Auch der zweite Fluchtversuch brachte den Sohn nicht weit. Er wurde erneut aufgegriffen und als Gefangener zum König zurückgebracht. Sein Freund Katte büßte die Mitwisserschaft mit dem Tod.

     Seit den leidvollen Kinder- und Jugendtagen verband Friedrich ein besonders herzliches Verhältnis zu seiner Schwester Wilhelmine. Als sie den Markgrafen von Bayreuth geheiratet hatte, nahm Friedrich immer wieder Anteil an ihrem Geschick und ihrer Parkleidenschaft. "Vergiss mich nicht in deinen Zaubergärten!" bat er in einem Brief. Wiederholt besuchte er die Residenzstadt am Main, ja der Eremitage widmete er sogar ein Gedicht: "Lass diese Stätte ewiglich unsere Stätte der Freundschaft sein."



Fronleichnamsprozession: In Würzburg fand 1298 eine der ältesten Fronleichnamsprozessionen in Deutschland statt (J. Küster). Die Bamberger Prozession gehört zu den berühmtesten und volkstümlichsten in Deutschland. Die Miltenberger Fronleichnamsprozession wurde 1916 von Käthe Kollwitz beschrieben. Eines der frühesten Fronleichnamsfeste Süddeutschlands wurde 1278 im Zisterzienserkloster Heilsbronn gefeiert (L. Göller).



Führerschein: Rudolf Kemp gründete 1904 in Aschaffenburg die "Erste Deutsche Autolenkerschule".



Füllfederhalter: Der erste Füllfederhalter wird bei Daniel Schwenter (31.1.1585 Nürnberg - 19.1.1636 Altdorf) 1636 beschrieben ("ein schön Secret, eine Feder zuzurichten, welche Dinten hält") (Feldhaus, DBE, BBB).



Funk: Wichtige Erfindungen für den Funkverkehr gelangen Karl Ferdinand Braun (6.6.1850 - 20.4.1918), der von 1872 bis 1874 als Assistent an der Universität Würzburg tätig war. 1875 Entdeckung des Gleichrichter- oder Sperrschichteffekts, 1898 Einführung des geschlossenen Schwingkreises, 1901 Kristalldetektorenempfänger. Zu seinen Erfindungen zählen Röhrensender und Löschfunkensender 1908, Elektrometer, die Elektronenröhre 1910, die Rückkoppelung 1913, im gleichen Jahr die Rahmenantenne zur Festlegung der Ausbreitungsrichtung elektromagnetischer Wellen, ferner die Einführung des geschlossenen Schwingungskreises. Der "Braunsche Sender" und die "Braun-Siemens-Gesellschaft" tragen seinen Namen, ferner das "Le-Chatelier-Braun-Prinzip". Brauns Entdeckungen ermöglichten den weltweiten Funkverkehr (u. a. Lex. d. Naturwiss.) S. auch Braunsche Röhre, Fernsehen, Nobelpreis, Telegraphie, Transistor.



Fürth: "Bayerisches Jerusalem" (M. G. Saphir), "fränkisches Antiochia" (Prager Rabbi), "dieses Nordamerika" (Ludwig Tieck); Nürnberg und Fürth sind die "Klassiker" unter allen feindlichen Städtebrüdern (E. Skasa-Weiß). Namengebend: S. auch Briefmarken.



Fürth: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, August Bebel ab 1860 wiederholt, Faust 1532, Jacob Grimm 1838, Friedrich Hebbel 1839



Fürth: berühmte Besucher: E. T. A. Hoffmann 1812, Thomas Mann 1924, Giacomo Meyerbeer, August von Platen 1819, Ludwig Richter 1837, Carl Spitzweg u. a. 1838 (Kirchweih) und 1849



Fürth: berühmte Besucher: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Richard Wagner, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1735.



Fürth: berühmte Einwohner: Ludwig Erhard (Bundeskanzler), Henry Kissinger (*27.5.1923, Außenminister der USA), Jakob Wassermann.



Fürth: in der Literatur:

     "In Fürth oder wo
     Hat der Wirt oder wer
     Sein Weib oder wen
     Derschlagn oder was."



Fürth: in der Literatur: Berthold Auerbach, Lion Feuchtwanger "Jud Süß" 1925 (u. a. Judenfriedhof), Ludwig Thoma "Der Bader" und "Tja", Ludwig Tieck "Phantasus", Jakob Wassermann "Die Juden von Zirndorf" und "Schläfst du, Mutter?", beide 1897, "Mein Weg als Deutscher und Jude" 1921 (s. auch J. Wassermann).



Fürth: in der Literatur: Wilhelm Heinrich Wackenroder speiste im "'Prinzen von Preußen'. Gegenüber ist das 'Brandenburgische Haus' (ein Name, den in mehreren fränkischen Städten Wirtshäuser führen), einem der größten Gasthöfe, den ich je gesehen habe, und den man in diesem Städtchen nicht suchen sollte. Nach Tisch sahen wir in kurzer Zeit sehr viel. Wir besuchten die Spiegelschleifmühle ..." Weitere Besichtigungen folgten (1793).



Fürth: in der Literatur: Ernst Moritz Arndt interessierte sich bei seinem Besuch im Jahr 1798 u. a. für die jüdischen Einwohner: "Einen Nachmittag machte ich einen kleinen Absprung von Nürnberg nach Fürth, eben als die kleine preußische Armee von 6 bis 7000 Mann ihr Lager vor der Stadt zum Generalexercice aufgeschlagen hatte. Das Städtchen war an dem Tage wegen der vielen Fremden außerordentlich lebhaft und das Gewimmel so groß, dass kaum unterzukommen war. Fürth ist eine große offene Stadt, wie ein Dorf, in tiefem Sande gelegen, und in den stumpfen Winkel hineingebaut, den die Pegnitz und Rednitz hier bei ihrer Vereinigung bilden. Sie hat einige sehr gerade, breite und hübsche Gassen ..." Den Schmutz in den Gassen möchte der Dichter gern den "vielen Kindern Israels, die hier in großer Menge wohnen", in die Schuhe schieben.



Fußball: Die erste Nachricht über das Fußballspiel findet sich in einem 1601 in Nürnberg gedruckten Buch: "An der Schifffahrt. In dem orientalischen Indien" von Lewin Hulsius. Dort heißt es: "Welcher nun den Ballen nicht trifft, sondern fehlet desselben mit dem Fuß, dem ist es eine große Schande" (Feldhaus).



Fußball: Zitate: "Wir spielen kein System. Wir spielen Fußball" (der Nürnberger Erfolgstrainer Josef Schmitt Zitat). "Wenn es die Ballkunst wäre, was die Fußballanhänger begeistert, müsste jedes Trainingsspiel überlaufen und manches Meisterschaftsspiel uninteressant, wenn nicht abstoßend sein" (Sigmund Graff Zitat). „Wir sind eine intrigierte Truppe“ (Lothar Matthäus).



Fußball: in der Literatur: Peter Handke

     „Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg
     vom 27. 1. 1968
     Wabra
     Leupold Popp
     Ludwig Müller Wenauer Blankenburg
     Starek Strehl Brungs Heinz Müller Volkert
     Spielbeginn
     15 Uhr“



Fußball: Die TV-Hof (die spätere SpVgg Hof) war der erste Fußballverein in Bayern (1893 gegründet).



Fußball: Nürnberg: Der 1. FC Nürnberg errang nicht nur 1935 die erste deutsche Fußballpokalmeisterschaft, er war auch lange Jahre mit 9 Titeln deutscher Rekordmeister, bis er 1987 vom FC Bayern München überholt wurde. Im Finale 1922, dem "gewaltigsten Spiel aller Zeiten", stand der 1. FC Nürnberg dem HSV gegenüber. Die Partie dauerte 189 Minuten und wurde beim Stand von 2:2 abgebrochen. Die Wiederholung ging als Kuriosum in die Fußballgeschichte ein. Als der Club nur noch sieben Spieler auf dem Feld hatte, brach der Schiedsrichter beim Stand von 1:1 ab. Fairerweise wurde in diesem Jahr kein deutscher Meistertitel vergeben. 1948 gewann Nürnberg das erste deutsche Nachkriegsendspiel der Westzone, er war ferner viermal Pokalsieger (u. a. 2007). 1924 bestand die deutsche Nationalmannschaft ausschließlich aus Nürnberger und Fürther Spielern. Als Klassiker unter den deutschen Lokalderbys galt einst die Begegnung zwischen der SpVgg, die dreimal die deutsche Meisterschaft errang, und dem "Club". Beide Mannschaften dominierten in den ersten drei Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts den deutschen Fußball. Auch der erste Spielabbruch im höherklassigen deutschen Fußball ging 1973 auf das Konto von Nürnberg und Fürth. S. auch Film.



Fußball: Der 1. FC Nürnberg stellte zahlreiche "Rekorde" auf: Nürnberg gehörte 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Er entließ als erster Verein seinen Trainer (1963). Einen wohl nicht mehr wiederholbaren Superlativ eigener Art stellte der Verein 1968/69 auf, als er Meister wurde und anschließend abstieg. Mit 30 Millionen Mark Schulden hielt er ebenfalls lange Zeit die Spitze im Fußball. Er schaffte auch den "spektakulärsten aller Abstiege", nämlich 1999 durch die Tordifferenz in der letzten Minute. 2014 ist der 1. FC Nürnberg mit seinem achten Bundesligaabstieg zum Rekordabsteiger „aufgestiegen“ (erstmals 1969).



Fußball: Nürnberg: Weitberühmt waren verschiedene Nürnberger Spieler: Hans Kalb (17.7. oder 3.8.1899 - 5.4.1945 Altdorf), den Sepp Herberger für den "besten deutschen Fußballspieler aller Zeiten" hielt und Heiner Stuhlfauth (11.1.1896 - 13.9.1966), der neben Ricardo Zamora der beste Torhüter der Welt war (Ber. Nürnberger, Stadtlex. Nürnberg). Von 1920 bis 1927 wurde er mit dem Club fünfmal deutscher Meister, jeweils ohne Gegentor; 1956 wurde er zum "populärsten deutschen Fußballer" gewählt! 1978/79 spielte Uli Hoeneß für den 1. FCN; er war 1980 erfolgreichster UEFA-Pokal-Torschütze.

     „Inmitten gewalt’gen Gestöhnes
     Verschoss den Elfmeter der Hoeneß.
     Das Spiel ist verloren…
     Mit hängenden Ohren betrachtet
     Der Trainer, Herr Schön, es!“
     (Annemarie Schimmel)

Andreas Köpke wurde zum Welttorhüter des Jahres 1996, 1993 zum Fußballer des Jahres und 1995 zum dritten Mal zu Deutschlands Torhüter des Jahres gewählt. Bekannte Nürnberger Trainer: Franz ("Bimbo") Binder, *1911, (erzielte für seinen Verein als erster Stürmer der Welt über 1000 Tore), Zlatko Cajkovski ("Tschik"), Max Merkel (1964 Gewinner des DFB-Pokals und 1966 deutscher Meister mit 1860 München, 1968 mit dem Club deutscher Meister, ferner viermal österreichischer Meister, 1973 Atletico Madrid, +28.11.2006), Arie Haan und Klaus Augenthaler (mit sieben Meistertiteln der erfolgreichste deutsche Vereinsspieler, darunter Weltmeisterschaft und Supercup; "erfolgreicher als Franz Beckenbauer, Uwe Seeler, Fritz Walter ..." ("Der Spiegel"). Nürnberg war zeitweise Zentrum der deutschen Fußballpresse ("Kicker", "Sport" und "Sportmagazin").



Fußball: 1920 gewann der TuSV Fürth die erste Deutsche Arbeiter-Turner-Bund-Meisterschaft (Arbeitersportler), 1930 und 1932 der TSV Nürnberg-Ost 1897. 1966 errang der 1. FC 05 Schweinfurt die Süddeutsche Meisterschaft. Der Torhüter Hans Jakob (38 Länderspiele, u. a. 1937 Mitglied der Westeuropauswahl) war Spieler und Trainer beim FC Lichtenfels. Weitere international bekannte fränkische Spieler: Anderl Kupfer (+2001 Marktbreit, Spieler der legendären "Breslau-Elf", 44 Länderspiele, u. a. 1. FC Schweinfurt 05, ebenso Albin Kitzinger), Ernst Lehner, "einer der besten Rechtsaußen Deutschlands", (65 Länderspiele, u. a. Viktoria Aschaffenburg). Sepp Herberger war Trainer beim SC 08 Bamberg, Georg Knöpfle (SpVgg Fürth, 23 Länderspiele) Trainer von Bayern München. Siggi Held spielte von 1952 bis 1963 beim SV Marktheidenfeld; 1966 holte er mit Borussia Dortmund den Europa-Pokal und war u. a. Trainer der isländischen Nationalmannschaft.



Fußball: Weltmeister wurden folgende fränkische Spieler: 1954 Karl Mai (27.7.1928 - 15.3.1993) SpVgg Fürth und Max Morlock FC Nürnberg (ihm gelang 1954 der Anschlusstreffer zum Endspielsieg gegen Ungarn - mit der Trikotnr. 13; er schoss ferner 1963 den ersten Bundesligatreffer für den 1. FCN), 1990 Stefan Reuter (aus Dinkelsbühl, zeitweise 1. FC Nürnberg, fünfmal deutscher Fußballmeister u. a. 2002 mit Borussia Dortmund und Bayern München, ferner 1996 Europameister, 1997 Champions League, 69-facher Nationalspieler). Max Morlock (11.5.1925 Gleißhammer Zabo - 10.9.1994 Nürnberg), seit 1948 Mitglied des 1. FCN, zweimal deutscher Meister, Pokalsieger und im Jahr 1961 Fußballer des Jahres. Er gehört zu den "herausragenden deutschen Spielern" der Nachkriegszeit (DBE, GBBE). Herbert Erhardt aus Fürth war zwar Mitglied im WM-Kader 1954, kam aber nicht zum Einsatz.



Fußball: Weltmeister Deutschlands erfolgreichster Fußballer, der Herzogenauracher Lothar Matthäus, der am 21.3.1961 in Erlangen geboren wurde, wurde mit Bayern München Pokalsieger und Deutscher Meister, ferner 1989 italienischer Meister und Europapokalsieger mit Inter Mailand. Europameister, einmal Weltmeister und zweimal Vizeweltmeister. Mit 150 Einsätzen (Europameisterschaft 2000) ist er Rekordnationalspieler, ferner mit 67 Einsätzen Rekordkapitän der deutschen Nationalmannschaft. 1990 wählte ihn die Sportpresse nicht nur zu "Deutschlands Fußballer des Jahres" und "Europas Fußballer des Jahres", sondern auch zum "Weltfußballer des Jahres" (der erste Weltfußballer überhaupt und der einzige des deutschen Fußballs), ferner zum "Weltsportler des Jahres". 1991 war er erneut "Weltfußballer des Jahres". 1996 war er Kapitän der Weltauswahl. Vereine u. a. 1970 - 1979 Herzogenaurach. Komödie: Eckhard Becker "Matthäus-Passion" 1998.

     Zitat: "Man darf keinen Sand in den Kopf stecken" (L. Matthäus). "Sein Verdienst besteht in seiner Langlebigkeit. Davon abgesehen, hat er mich nie besonders begeistert. Statt irgendwelcher Spielzüge sind mir eher seine wilden Gesten und die schlechte Laune in Erinnerung ..." (Javier Marías Spanien).



Fußball: Der Dortmunder Lothar Emmerich, der mit dem "Tor für die Ewigkeit" 1966 in die Fußballgeschichte einging, trainierte die SpVgg Bayreuth. Bobby Breuer, österreichischer Meister und Pokalsieger mit Wacker Innsbruck und österreichischer Torschützenkönig war Spieler beim FC Bayern Hof und der Spielvereinigung Bayreuth.



Fußballtoto: Dem Schiedsrichter Rudolf Kreitlein aus Fürth (14.11.1919 - 31.7.2012) hat der Fußball die Rote Karte zu verdanken (1966 ausgedacht und 1970 von der Fifa eingeführt). Der Bamberger Walther Günther (+1981) war der "geistige Urheber" des Fußballtotos Deutschland (H. Schwartze).




Varia



Faber, Heinrich:
Lichtenfels 1. deutsches Musiklexikon 1548 (über 50 Auflagen) in: 750 Jahre Stadt Lichtenfels S. 42
in: Benker, Gertrud: Reise durch das konzertante Bayern 1968



Faber-Castell:
s. a. Joseph Goebbels
Lyrikmotiv: in: Reiner Kunze: Eines jeden einziges Leben S. 54 „Kleines Ruhmesblatt für Alexander Graf von Faber-Castell“



Fälschung:
s. a. Clemens II. (Papst), Albrecht Dürer, Heinrich II., Veit Stoß, Johannes Trithemius, Wilhelmine von Bayreuth. Bamberg (Urkunden), Banz, Burgbernheim (Urkunden), Nürnberg (u. a. Urkunden), Würzburg. Weinfälschung
in: Gefälscht S. 240-
negativ Der Name „Babenberger“ ist eine Fälschung in: St. Vajda: Die Babenberger 1986 S. 10-
Höhlenfunde in: Vom Land im Gebirg S. 198 Beringer
Geschichtsfälschungen Franz Josef Ignaz Bodmann * Großaura in: Deutsche biographische Enzyklopädie



Fahrrad:
s. a. Richard Wagner. Aschaffenburg, Lichtenfels. Radwege.
in: Christa Thomas: Das Leben Hans Wölfels ca. 1946 (Unfall)



Fahrrad: Literaturmotiv:
s. a. Werner Bergengruen, Heinrich Böll, Margret Boveri, Konstantin Fedin, Max von der Grün, Uwe Timm, Richard Wagner. Nürnberg



Fallersleben, August Heinrich Hoffmann von:
Bamberg 1856 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...(S. 41 Dom)
Besuch in Aufseß in: Anzeiger für Kunde des deutschen Mittelalters 2 (1833) 11. Abschn. F. über den Nürnberger Kartäuser Erhart Gross
in: Friedrich Eichler: Studien … 1935 S. 13



Fallmerayer, Jakob Philipp:
Schriften und Tagebücher Bd. 1 (1913), S. 229 „auf dem fetten Wiesenplan des Taubergrundes …“ (Schattenrisse aus der Paulskirche) 1848



Fantaisie: Schloss: Garten: Donndorf: (Eckersdorf):
s. a. Ernst Moritz Arndt, Friederike von Württemberg, Jobst Christoph Ernst von Reiche
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Rudolf Heß, Adolf Hitler, Elisa von der Recke, Alfred Rosenberg, Robert Schumann, George Bernard Shaw, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, Heinrich Zschokke



Fantaisie: Schloss: Garten: Donndorf: (Eckersdorf):
Besucher: Reisebericht: Literaturmotiv: in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth 1998: u. a. Johann Gottfried Kessel 1788 (u. a. Meyernberg, Linde, Bibliothek), Georg Wolfgang Augustin Fikenscher 1812, Friedrich Stillkrauth 1841
in: Bayreuther Land 1929 S. 206-
in: Paul Georg Herrmann: Schloss Fantaisie 1939 (u. a. Zschokke, S. 65 ff Adolf Hitler, Alfred Rosenberg, Rudolf Heß)
Literaturmotiv: s. a. Jean Paul, Karl Julius Weber



Fastnacht:
Brauchtum s. a. Bayreuth, Kipfenberg



Faust:
in: Festschrift Bernhard Bischof 1971 S. 483
Bamberg s. a. Ziegelhöfer in: Heimatblätter des Historischen Vereins Bamberg 1 (1920) S. 21
Aschaffenburg, Bamberg in: Fränkische Bibliographie
Fürth Nürnberger Rats-Verlass: „Doctor Fausto, dem großen Sodomitten und Nigromantico zu Fürt, glait ablainen“ (Ablehnung des freien Geleits nach Nürnberg) in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 116-
Rebdorf in: Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart



Fechenbach zu Laudenbach, Georg Karl Ignaz von:
1749 – 1808. Fürstbischof Würzburg 1795 – 1808, Bischof von Bamberg 1805 – 1808 in: Bischöfe deutschsprachiger Länder S. 181-



Federer, Heinrich:
Schweizer Dichter „Lieber leben als schreiben“ 1953 S. 30f (Eichstätt: „… kleine, alte Stadt …" „Welche Gelehrte, welche Geister, welche Welt- und Gottesweise … wunderbare Kollegien, große bayerische Geschichte ringsum. Nie sah ich Besseres, Größeres.“)
"In Franzens Poetenstube. Umbrische Reisegeschichtlein. Freiburg i. Br. 1918 (Umbrien, Franz von Assisi, Bernhard von Siena)



Fedin, Konstantin:
s. a. Nikolaj W. Gogol
„Dichter, Kunst, Zeit“ 1959, S. 193ff Leonhard Frank („Ich wurde in allen Ländern verlegt – außer in meiner Heimat“ S 209), S. 354ff „Städte und Jahre“: Nürnberg
„Städte und Jahre“ 1948, 1982. S. 97-, 104, 319-, 462-, 465, 468, 469- Nürnberg, S. 125 Fürth, S. 78 – 97 Erlangen (u. a. Universität, Anatomie, Bergkirchweih), S. 119 – Fahrrad
„Städte und Jahre“ 3. Aufl. (1982) S. 80ff 1914: Erlangen: Bergkirchweih, Universität, Anatomie, Nürnberg
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 64ff
in: Julius M. Blum: Konstantin Fedin 1967, S. 41ff.



Felderweihe:



Fernsehen:
s. a. Geisberg, Ochsenkopf



Festspiele:
s. a. Calderon-Festspiele, Luisenburg, Richard Wagner: Festspiele, Weißenburg



Feucht:
Berühmte Einwohner: s. a. Hermann Oberth
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Gottlieb Deichsel, Carl Gottlob Küttner, Ulrich von Werdum
Autobahndreieck Lyrikmotiv: s. a. Hans Magnus Enzensberger



Feuchtwangen:
Besucher: Reisebericht: s. a. Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen) und Friedrich der Große, Walter Kempowski, Adam Mickiewicz, Philipp Ludwig Hermann Röder, Carl Spitzweg



Feuchtwanger, Lion:
Nürnberg „Der Wartesaal“ 3. „Exil“
Fürth in: „Jud Süß“ 1925 (Judenfriedhof) s. a. „Jud Süß“ in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 118
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 68ff



Feuerbach, Paul Johann Anselm von:
?Bamberg 1814 – 1816? Verwechslung mit Ludwig F.? S. Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 18
Beamter (Bamberg Strafversetzung) in: H. Biedermann: Paul Johann Anselm von Feuerbach S. 16-, 27-
„Merkwürdige Verbrechen“ 1993 (Bamberg „schönste Stadt des Königreichs“)
Brief 21. 3. 1817 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 275 Ansbach
Verbotene Literatur „Mémoire über die Herkunft Kaspar Hausers“ 1852 auf Grund eines Gerichtsbeschlusses aus dem Verkehr gezogen



Feuerbach, Paul Johann Anselm von: Bamberg:
in: Fränkische Blätter 10 (1958), 1.2. (u. a. Liebesromanze, Bamberg Bibliothek)
in: Andreas Wilhelm Cramer: Hauschronik 1822 (u. a. Bamberg, Cramer war ein Freund Feuerbachs)
in: Johannes Mayer: Kaspar Hauser 1984 S. 580.585-
Bamberg Text 1819 in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. 52
Bamberg, Ansbach in: Gustav Radbruch: Gesamtausgabe Bd. 6 (1997) Bamberg S. 149 – 172, Ansbach S. 173 – 255
Schule Bamberg Zeugnis in: Biedermann: L. A. Feuerbach S. 16



Feuerbach, Paul Johann Anselm von: Hauser, Kaspar:
„Kaspar Hauser“ Mitverf.: G. F. Daumer
Kaspar Hauser Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 70ff
u. a. Bamberg, Ansbach, Kaspar Hauser in: Ludwig Speidel: Schriften Bd. 1 (1910) S. 73-79
in: Leben und Wirken 1989 (u. a. Mémoire über Kaspar Hauser, Begriff der Ehe, Briefe) Gesammelte Werke 12, S. 20 = Briefwechsel
Kriminalliteratur in: Waltraud Woeller: Illustrierte Geschichte der Kriminalität 1985, S. 62- Paul Johann Anselm von Feuerbach, S. 62- Kaspar Hauser



Feuerbach, Friedrich Heinrich:
Erlangen in: „Jugendeindrücke und Erlebnisse“ 1887



Feuerbach, Henriette:
Briefe an Josef V. Widmann S. 63ff – 153 Ansbach
in: Josef V. Widmann: Briefwechsel 1965
Brief 8. August 1876 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 202: Streitberg, Nürnberg
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 77 –
in: Hetzelein, Georg: Die verborgenen Tränen der Henriette Feuerbach
Bad Steben Kur negativ 1857 „An einem der verstecktesten und ödesten Winkel der guten deutschen Heimath ist mir Ihre erfreuliche Sendung zugekommen. Warum ich hieher verschlagen bis auf die 3000 Fuß hohe Hochebene zwischen dem Fichtelgebirg und Thüringer Wald, ist leicht zu errathen.“ S. Briefe von und an Michael Bernays 1907, S. 154-



Feuerbach, Ludwig:
s. a. Arnold Ruge
Gesammelte Werke Bd. 17 Briefwechsel Bd. 1 Register 1984: u. a. Kaspar Hauser, Ansbach, Ansbach-Bayreuth (Fürstentum), Bamberg, Bayreuth, Erlangen-Bruck, Bruckberg, Dinkelsbühl, Erlangen, Fürth, Gunzenhausen, Haßlach, Hof, Muggendorf, Nürnberg, Odenwald, Porzellanmanufaktur, Universität Erlangen, Würzburg
„Kein Denker hat stärker auf (Gottfried) Keller gewirkt" in: E. Ermatinger: Gottfried Keller 1990, S. 181–
in: K. Goldmann: Ludwig Feuerbach 1972



Feuerstein: (Ebermannstadt): Burg:
in: 10 Jahre Verklärungskirche. 25 Jahre Jugendhaus 1971 u. a. S. 83- Segelflug
in: Burg Feuerstein 1962
Nationalsozialismus in: Bayern in der NS-Zeit 1 (1977): Landkreis Ebermannstadt (Laboratorium)



Fichte, Johann Gottlieb:
Erlangen in: Fichte: Wissenschaftslehre 1984 S. LXXVIIff
in: Gesamtausgabe 3.5 (1982) 1801 – 1806 Briefwechsel Register
Würzburg in: Kleinod du in Frankenlanden S. 18



Fichtelberg: Fichtelsee:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Fichtelgebirge:
s. a. Ludwig Braunfels, Karl Immermann, August Strindberg. Bad Berneck, Ochsenkopf
s. Martin Müller: Fichtelgebirge 1988
s. Gernot Messarius: Fichtelgebirge 3., überarb. Aufl. 1988
in: Dünninger, Josef: Im Land der Franken S. 70-



Fichtelgebirge: Besucher: Reisebericht:
s. a. Ludwig Bodo, Friederike Sophie Christiane Brun, Johann Michael Füssel, Johann Wolfgang von Goethe, Max von der Grün, Adolf Hitler, Friedrich Hölderlin, Garry Hogg, Ernst Wilhelm Martius, Wilhelm Müller, Friedrich Nietzsche, Friedrich Perthes, August Reichensperger, Henry Crabb Robinson, Friedrich Rückert, Arnold Ruge, Johann Andreas Schmeller, Gotthilf Heinrich Schubert, Christian Gottfried Daniel Stein, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
in: Reisen deutscher Romantiker. Hrsg.: Ernst Vincent 1938 S. 62-71



Fichtelgebirge:
Bauernleben in: Max Bauer: Brotzeit (1981 u. d. Titel Kopfsteinpflaster)
Bergbau in: Unbekanntes Bayern Bd. 1, S. 227
Skisport in: Heimat-Kurier 37 (2004),1



Fichtelgebirge:
Literaturmotiv: s. a. Jean Paul (Fichtelberg), Friedrich Rückert, Friedrich Torberg, Karl Julius Weber.
Literaturmotiv: s. Ludwig Zapf: Das Fichtelgebirge im Lichte der Poesie 1890
Sage in: Bayreuther Hausbuch S. 441-
Wenn eine Hochzeitsreise dorthin „erfolgreich“ verläuft, gibt es Geldprämie und Patenschaft in: Wiesbadener Kurier 13.3.1970 und Genealogie 1970, S. 278



Film:
s. a. Hans Vogt, Richard Wagner
s. a. Tankred Dorst. Coburg, Sanspareil
„Ännchen von Tharau“ 1983 Unterfranken



Fink, Joh. Lorenz:
(1744 Memmelsdorf – 1817 Bamberg) Architekt baute u. a. 1789 den Bibliothekssaal im Jesuitenkolleg Bamberg in: Deutsche biographische Enzyklopädie
in: Bosls Bayerische Biographie S. 203



Fischart, Johann:
Bamberg in: Fränkische Blätter 10 (1958), S. 24: Fischart 1572
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen S. 73 (Markt)



Fischer, Christian August:
Pseudonym Felix von Fröhlichsheim Professor in Würzburg 3 Jahre Festungshaft, Pornographie u. a. „Zwei Monate in Paris“ in: Leidenschaft und Liebe 1982
„Katzensprung von Frankfurt/M nach München“ 1821 S. 159ff Aschaffenburg, Würzburg (Hofgarten), Ansbach, Eichstätt
„Kurze Beschreibung der Ritterorden-Commenden 1796“ (u. a. Eichstätt, Ingolstadt, Oberpfalz)
„Hyazinthen in meinem Kerker gezogen“ 1824 in: Deutsche biographische Enzyklopädie
In der Literatur: Arno Schmidt „Tina oder über die Unsterblichkeit“ 1956.



Fischer-Dieskau, Dietrich:
„Nachklang“ 1987, S. 130. 208 Kurz von ihrem Tod erbat die Schauspielerin Lilli Palmer von Fischer-Dieskau „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ von Friedrich Rückert „Kindertotenlieder“ von Gustav MahlerS. 142- Bamberger Symphoniker, Bamberg: Dom, Bamberger Reiter, Nürnberg, S. 174- Bayreuth Festspiele, Familie Wagner, S. 144 Debüt 1954, S. 258 Ansbach
„Zeit eines Lebens“ 2000, S. 57ff, 229ff Richard Wagner, S. 114 Nürnberg, Bamberg (u. a. Symphoniker „immer wenn ich in der Stadt bin, gehen mir die Augen über“), S. 128 Bayreuth, S. 223f Bibliothek



Fischerei:
s. a. Fränkische Schweiz



Flake, Otto:
„Das Logbuch“ 1917
„Schloss Ortenau“ Roman S. 318 Rothenburg ob der Tauber
Bayreuth Festspiele 1915 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 145ff
Bayreuth 1915 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 321ff



Flex, Walter:
„Briefe“ 1927, S. 6 Nürnberg, Erlangen, S. 10ff Bubenreuth
Erlangen in: Gesammelte Werke Bd.1 S. 461ff: „Werner : eine Studentennovelle“ S. 1ff Erlangen (Universität), Frankendorf, Ratsberg
Erlangen Student 1906 – 1908 in: Joh. Banzhaf: Walter Flex 1942
Erlangen in: Gesammelte Werke Bd. I S. 305ff „Wolf Eschenlohr“ 1919
Betzenstein ca. 1910 in: Rückel: Begegnungen S. 40
Nürnberg (Umgebung) in: Gesammelte WerkeBd. I, S. 377ff Wallensteins Antlitz



Fliegen:
s. a. Ulrich Schiegg, Ernst Toller. Bamberg, Fürth (Ballonaufstieg), Flugzeug
Ballon Bericht J. Mercks an Herzog Ernst II von Sachsen-Gotha 1785 in: Merck: falle genug S. 591-, 595-



Flößerei:
s. a. Johann Bernoulli
S. Fränkisches Hausbuch S. 166 –
in: Schaub, Franz: Vom Main zur Donau S. 34 –
s. Flößerei in Deutschland 1985
Lyrikmotiv: s. a. Max Dauthendey



Flora:
s. a. Hollfeld



Flugzeug:
s. a. Willy Messerschmitt, Gustav Weißkopf. Nürnberg. Fliegen
in: James Gilbert: Meistens flogen sie doch 1978
Flugzeugabsturz s. a. Poxdorf



Flurbereinigung:
s. a. Drosendorf, Heiligenstadt, Hollfeld
Lyrikmotiv: Flurbereinigung s. a. Hans Baier
Lyrikmotiv: Flurbereinigung in: Harald Grill: Die 15. Kreuzwegstation



Förster, Ernst:
Maler, Kunstschriftsteller München, mit Jean Pauls Tochter Emma verheiratet



Fogazzaro, Antonio: Eichstätt
„Il mistero del poeta“ (dt. „Das Geheimnis des Dichters“ 1904): Eichstätt, Dollnstein, Marienstein, Nürnberg
in: Amelia J. Burkhard: Die Frauengestalten Fogazzaros als Ausdruck seines inneren Zwiespalt 1925
in: Piero Nardi: Fogazzaro 1929
in: E. Donadoni: Antonio Fogazzaro 1913, S. 169- „Il mistero del poeta“
in: Otto von Taube: Wanderjahre 1950 (2. Buch, 9. Kapitel Anmerkung 3)



Folz, Hans:
Aufenthalt u. a. in Würzburg
Erotik in: Deutsche Novellen des Mittelalters 1 – 3 (1994): "Die Hose des Buhlers", "Die halbe Birne"
Pornographie Lyrikmotiv: in: Komm zieh dich aus 1991
Sex in: Liebe in der deutschen Literatur des Mittelalters



Fontane, Theodor:
s. Grawe, Christian: Fontane-Chronik 1998: Nürnberg S. 89, Franken S. 123, Richard Wagner S. 211, Bad Kissingen S. 262, 272, 276, Oskar Panizza S. 292
Bad Kissingen s. a. Gerhart Hauptmann
Bad Kissingen „Eine Frau in meinen Jahren“ 1886
in: „Das Goldene Buch der Stadt Kissingen“
Würzburg „Rekruten-Korporal“ Lyrikmotiv
in: Engel: Menschen und Dinge 9 –
„In der Jugend ist man eben dreister, / Mag nicht die Zunft der Handwerksmeister. / Jetzt ist mir der Alltag ans Herz gewachsen, / Und ich halt es mit Rosenplüt und Hans Sachsen“
„Tagebücher 1866 – 1882, 1884 – 1898 2. Aufl. 1995: S.. 175: Hof, Kulmbach, Bamberg, Nürnberg (u. a. Frauenkirche), Bad Kissingen



Fontane, Theodor: Besucher: Reisebericht: Briefe:
„Briefe“ Bd. 1.2. (1980). Bd. 2: Richard Wagner, Wagner-Festspiele
„Briefe“ s. a. Rainer Bachmann: Die Briefe … 1987 Register: 1856 Bamberg, 1889 Bayreuth, Bad Kissingen, 1890 („Vers auf Kissingen“ Lyrikmotiv) und 1891 Bad Kissingen
„Englischer Sommer. Reisefeuilletons“ (Nürnberg)
„Der Erzieher“ Entwurf, „spielt in Thüringen, Coburg-Gotha etwa“ in: Werke Abt. 1. Bd. 7 S. 339 – Reisebericht „Aus Thüringen“ HF III,3/I S. 737 – (u. a. Bad Kissingen)
„Briefe“ Nymphenburger Verl. Bd. 2 (1989) u. a. Eisenbahnfahrt Berlin – Bad Kissingen, Bayreuth Festspiele „Scheunentempel“
„Mein Jahrhundert“ (u. a. Nürnberg)
„Große Brandenburger Ausgabe". Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Der Ehebriefwechsel 1873 – 1898: S. 528ff 1889: Bad Kissingen, Bayreuth



Fontane, Theodor: Besucher: Reisebericht: Briefe:
1856 Berlin, Bamberg, Nürnberg, München
1889 Bayreuth Festspiele, negativ
1889-1891 Bad Kissingen Kur, Abstecher nach Bayreuth, Adolph von Menzel, Bier
Bamberg Fontane 1859 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen („trinkt bairisch Bier“)
Bamberg in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 20
Bayreuth 1889 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 270ff (Festspiele)
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 73
Nürnberg z. T. negativ „durchaus nicht schön … Kaufmannstadt und zwar eine bloß spießbürgerliche“
„Jenseits von Havel und Spree. Reisebriefe“ 1998: Bad Kissingen S. 266ff, 278ff
„Werke“. Abt, IV. Briefe Bd. 5,1 Ortsregister: u. a. Bad Kissingen, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Main, Nürnberg



Fontane, Theodor: Bad Kissingen:
„Eine Frau in meinen Jahren“ 1886
„Wohin?“ (1886)
In: Werke, Schriften und Briefe. Abt. 1. Bd. 7. 1984 S. 39-46. 606 - u. a. kurze Beschreiburg d. Stadt, Radfahrer S. 71
„Der deutsche Krieg von 1866“
Reise nach Bad Kissingen 28. - 31. 8. 1867 und 6.6.1891



Fontane, Theodor: Besucher: Reisebericht: Briefe:
Bayreuth in: Heimat-Kurier 31 (1998),3
Bayreuth, Hof 1859 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 36 (Richard Wagner Festspiele), S. 55
Bayreuth Festspiele Briefe Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 117
Coburg Herrscherhaus in: Werke. Abt. 1. Bd. 7 S. 410 (Vierzehnheiligen)
Eisenbahn Lyrikmotiv: „Hubert in Hof“
Lichtenfels, Banz, Vierzehnheiligen, Neuses, Coburg, Hof (Bahnhof)
Lyrikmotiv: Würzburg „Rekrutenkorporal“ in: Fränkisches Hausbuch S. 538
Lyrikmotiv: in: „Autobiographisches, Gedichte 1969



Forchheim:
s. a. Pilatussage
Berühmte Einwohner: s. a. Cornelia Julius: Lebensbericht der Marga S. Forchheim. in: C. J.: Von feinen und kleinen Leuten 1981
Besucher: Reisebericht: s. a. Anselm II. (Abt von Salem), Ernst Moritz Arndt, Klement Alois Baader, J. de Blainville, Bollandisten, Johannes Butzbach, Albrecht Dürer, Johann Michael Füssel, Gustav von Heeringen, Jonas Ludwig Hess, Karl Immermann, August Klingemann, Carl Gottlob Küttner, Ernst Wilhelm Martius, Andreas Meyer, Carl Martin Plümicke, Karl Ludwig Pöllnitz, Wilhelm Raabe (Eisenbahn), Philipp Ludwig Hermann Röder, Joseph Victor von Scheffel, Johann Andreas Schmeller, Carl Spitzweg, Christian Gottfried Daniel Stein, Ludwig Tieck, Ernst Toller, Richard Wagner, Ulrich von Werdum, Christoph Martin Wieland. Russen



Forchheim:
in: Fränkisches Hausbuch S. 42- (Joh. Will)
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 25
Annafest in: Urlaub in der Fränkischen Schweiz S. 29
Annafest in: 200 Jahre Erlanger Bergkirchweih S. 120-
Bergrutsch in: Geologische Blätter für Nordostbayern 19 (1969), S. 72-76 H. U. Bantz: Hangrutsch am Kellerberg bei Forchheim
Literaturmotiv: s. a. Pius II. (Papst)
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Forchheim:
Eisenbahn in: Kupfer, Konrad: Forchheim S. 142-
Hexen in: Pitaval der Gegenwart 5. H.3 A. Hellwig: Der Hexenmord zu Forchheim
Juden in: Kupfer, Konrad: Forchheim S. 105-
Kanal s. a. Ludwig-Donau-Main-Kanal
Sage in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 24-, 52-
Scharfeneck s. a. Ernst Moritz Arndt, Klement Alois Baader, Johann Michael Füssel
Wallfahrt Prozession s. a. Meyer, Andreas



Fossa Carolina: Karlsgraben: Kanal: Graben: (Treuchtlingen):
s. a. Georg Wilhelm Zapf
in: Karolingisches Franken 138-
in: Marianne Langewiesche: Jura-Impressionen S. 21-
in: Renner: Bilder S. 20-
s. Wolf D. Pecher: Der Karlsgraben. 1993



Fränkische Alb:
Eisenbahn in: Hans-J. Mollwo: Die Lokalbahnen im Steigerwald und in der Fränkischen Alb 1972



Fränkischer Jura:
s. a. Jura



Fränkische Schweiz: Besucher: Reisebericht:
s. a. Ernst Moritz Arndt, Otto von Bismarck, Friedrich von Bodelschwingh, François René de Chateaubriand, Albrecht Dürer, Elisabeth (Heilige), Johann Michael Füssel, Philipp Wilhelm Gercken, Joseph Goebbels, Johann Konrad Grübel, Garry Hogg, Karl Immermann, Johann Gottfried Köppel, Jean Paul, August von Platen, Hermann von Pückler-Muskau, Andreas Georg Friedrich Rebmann, Ludwig Richter, Friedrich Rückert, Joseph Victor von Scheffel, Gotthilf Heinrich von Schubert, T. Sopwith, Wilhelm Stählin, Ludwig Tieck, Mark Twain, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Richard Wagner.



Fränkische Schweiz: Besucher: Reisebericht:
s. a. Johann Wolfgang von Goethe. Ahorntal, Eisenbahn
Besucher: Reisebericht: in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz
in: Hollfelder Blätter 21 (1996/97) Joseph Victor von Scheffel, Höhlen, Johann Gottfried Köppel, Wackenroder Wilhelm Heinrich, Ludwig Tieck, Karl Immermann, Ludwig Richter, Mühlen, Sagen



Fränkische Schweiz: Lit.-Angaben
in: Hans Max von Aufseß: Der Franke ist ein Gewürfelte S. 54 –
in: Hans Max von Aufseß: Frankens offene Türen S. 115-
in: Hans Max von Aufseß: Fränkische Impressionen S. 169-
in: Hans Max von Aufseß: Die Vielfalt Frankens S. 9 –
in: Alfred Frank: Wiesenttal
s. Koch-Neustadt, A.: Die Romantik der Fränkischen Schweiz 1890
s. Führer zu den archäologischen Denkmälern. Bd. 20. Fränkische Schweiz 1990



Fränkische Schweiz:
s. a. H. Fischer: Ein Fremdenbuch erzählt vom „Muggendorfer Gebirg“ in: Heimatbote. 18 (1967),11
in: „Zeit“: „Märchentäler zum Hineinkuscheln“
Ansichten in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz S. 10 –
in: Voit, Gustav: Vom Land im Gebirg zur Fränkischen Schweiz 1992 (u. a. Besucher: Reisebericht:, Ansichten, Höhlen, Mühlen)



Fränkische Schweiz: Brauchtum:
in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz S. 153-
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 493 – u. a. Osterbrunnen
in: Urlaub in der Fränkischen Schweiz S. 165 -



Fränkische Schweiz: Eisenbahn:
in: H. Wolf: Gößweinstein S. 153-
Dampfbahn Fränkische Schweiz



Fränkische Schweiz:
Bauernleben Max Bauer: Brotzeit (1981 u. d. Titel Kopfsteinpflaster)
Brotbacken in: Urlaub in der Fränkischen SchweizS. 143-
Denkmalpflege: negativ



Fränkische Schweiz:
Essen und Trinken in: Urlaub in der Fränkischen Schweiz S. 147-
Essen und Trinken in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz S. 152 –
Hexen in: Hans Sebald: Hexen damals – und heute 1983
Hexen in: Hollfelder Blätter 10 (1985),1
Klettergarten in: Urlaub in der Fränkischen SchweizS. 78-



Fränkische Schweiz:
Johannisfeuer Brauchtum in: Fränkische Schweiz 11 (1959),3
Karte 1749 in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth S. 126
Karte in: Topographischer Atlas von Bayern S. 98-
Mühlen in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 397-
Ostern: Brauchtum in: Fränkische Schweiz 12 (1960),1



Fränkische Schweiz: Burgen:
s. a. Rabenstein
in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz S. 137-
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz, S. 223-



Fränkische Schweiz: Entdeckung:
Ansichten Entdeckung
s. Bernhard Schemmel: Entdeckung der Fränkischen Schweiz
in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 102 (1966) S. 551ff
in: Heller, Joseph
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 48-
Geschichte 1837 in: Fränkische Heimatblätter 13 (1980),8
Literatur s. a. Christoph Weiss



Fränkische Schweiz: Film:
Harte Arbeit, reiche Ernte: Landwirtschaft in den 30er Jahren. Mit Bonusfilm: Landleben in der Fränkischen Schweiz 1933.
Genscher o. J.



Fränkische Schweiz: Höhlen: Besucher: Reisebericht:
s. a. Ernst Moritz Arndt (Rosenmüllershöhle, Oswaldhöhle, Wisenthöhle, Quackenschloss, Riesenburg, Förstershöhle, Brunnsteinhöhle, Schönsteinhöhle, Zoolithenhöhle)
s. a. Klement Alois Baader (Oswaldhöhle, Wundershöhle, Rosenmüllershöhle, Wunder)Schönsteinhöhle, Rosenmüllershöhle, Burggaillenreuther Höhle, Riesenburg)
s. a. Johann Michael Füssel (Höhleninspektor Wunder, Hohler Berg bei Muggendorf, Witzenloch, Wundershöhle)
s. a. August Chr. Geist (Oswaldhöhel, Witzenhöhle, Riesenburg)
s. a. Karl Immermann (Schönsteinhöhle, Rosenmüllershöhle, Burggaillenreuther Höhle, Riesenburg)
s. a. Karl Ludwig von Knebel (Rosenmüllershöhle)
s. a. J. C. Kröger (Förstershöhle, Muggendorf, Rosenmüllershöhle)
s. a. Ernst Wilhelm Martius (u. a. Moggast, Rosenmüllershöhle)
s. a. August von Platen (Rosenmüllershöhle, Riesenburg)
s. a. Hermann von Pückler-Muskau (Schönsteinhöhle, Rosenmüllershöhle, Riesenburg)
s. a. Ludwig Richter (Riesenburg)
s.. a. Scheffel, Joseph Victor von (Burggaillenreuther Höhle)
s. a. Wilhelm Heinrich Wackenroder (Burggaillenreuther Höhle, Rosenmüllershöhle, Oswaldshöhle, Quackenschloss, Wundershöhle, Witzenloch)



Fränkische Schweiz: Höhlen: Lit.-Angaben
s. a. Joh. Fr. Esper, Johann Michael Füssel, Joseph Victor von Scheffel. Muggendorf, Streitberg, Waischenfeld
s. Ad. Neischl: Die Höhlen der Fränkischen Schweiz 1904
in: Pfistermeister, Ursula: Fränkische Schweiz S. 125 –



Fränkische Schweiz: Höhlen: Lit.-Angaben
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 462-
in: Wanderungen im nördlichen Frankenjura 1908
in: Zimmermann, Gottlieb: Das Juragebirg S. 83-
Johann Friedrich Esper in: Die fränkische Schweiz 17 (1965),3, S. 40: Der erste Höhlenforscher der Fränkischen Schweiz



Fränkische Schweiz: Besucher: Reiseberichte/Literaturmotiv:
Literaturmotiv: s. a. Ernst Moritz Arndt, Karl Bröger, J. H. August Ebrard, J. B. Eppenauer, Wilhelm Hausenstein, Adolf Hitler, Ernst Wilhelm Martius, Jean Paul, Andreas Georg Friedrich Rebmann, J. Reiselsberger, Ludwig Tieck, Karl Julius Weber, Heinrich Zschokke (u. a. Höhlen)
Höhlen s. a. Karl Immermann
Lyrikmotiv: s. a. Joseph Victor von Scheffel
In der Literatur s. H. Kesten: Verlorenes Paradies. In: Das große Merian-Buch S. 444



Franck, Sebastian:
„Weltbuoch“ 1534
1526 Büchenbach (Schwabach) Prädikant, 1527/28? Gustenfelden (Schwabach) Frühmesser, 1529 – 1530 Nürnberg, 1528 „Von dem gräulichen Laster der Trunckenheyt“ (Trinken), Geschichtsbibel beschlagnahm, dadurch finanziell ruiniert in: Sebastian Franck: Paradoxa 1966
Verbotene Literatur Franck wurde 1539 aus Ulm ausgewiesen und erhielt Publikationsverbot
Bayreuth 1534 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth



Frank, Leonhard:
„Das Ochsenfurter Männerquartett“ 1951
„Deutsche Novelle“ 1954 (Rothenburg ob der Tauber)
„Die Jünger Jesu“ 1949 (Würzburg)
„Links, wo das Herz ist“ (Würzburg)
„Die Räuberbande“ 1914 (Würzburg)
„Die Räuberbande“. Interpretation von Martin Gregor-Dellin in: Romane von gestern, heute gelesen Bd. II S. 219-
„Die Ursache“ in: Alfred Polgar: Taschenspiegel S. 42-



Frank, Leonhard: Lit.-Angaben
in: Thomas Mann: Die Forderung des Tages S. 303 Traumgefährte
in: Frankenland 1972 S. 299ff
in: Würzburger Porträts S. 29-
s. Leonhard Frank. Hrsg.: Gerhard Hay 1982
in: Ingeborg Drewitz: Unter meiner Zeitlupe 1984S. 119-
in: Handbuch der Literatur in Bayern



Frank, Leonhard:
s. a. Heinrich Böll, Konstantin Fedin, Thomas Mann
Rothenburg ob der Tauber in: Die fränkische Stadt in der Schönen Literatur
Würzburg in: Kleinod du in Frankenlanden S. 29. 37



Frank, Leonhard:
Hunde in: Charlotte Frank: Sagen, was noch zu sagen ist S. 151-
Verbotene Literatur „Der Mensch ist gut“ 1919 bei seinem Erscheinen sofort verboten in: Kindlers Literaturlexikon 6229 und Raabe: Autoren des Expressionismus 77,4
Verbotene Literatur Nationalsozialismus in: Verboten und verbrannt 1983, S. 76
Verbotene Literatur Theateraufführung von „Karl und Anna“ in Würzburg abgesetzt in: Frank, Charlotte: Sagen … S. 165-



Franke: Lit.-Angaben
s. a. Theodor Heuss, Thomas Dehler
„Missglückter Versuch, einen Österreicher zum Preußen zu machen“ (Reinhold Maier) in: Theodor Heuss/Thomas Dehler: Briefwechsel S. 89
s. Hans Max von Aufseß: Der Franke ist ein Gewürfelter
s. Heinz Burghart: Bayern! Deine Franken 1998
s. Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland deine Franken
in: Lange-Eichbaum: Genie, Irrsinn und Ruhm



Franken: Lit.-Angaben
s. Typisch deutsch – typisch fränkisch. Hrsg.: Hermann Glaser 2003
s. Franken – Vorstellung und Wirklichkeit in der Geschichte. Hrsg.: Werner K. Blessing 2003
s. Buhl, Wolfgang: Franken eine deutsche Miniatur
s. Dettelbacher, Werner: Typisch fränkisch
s. Reif, Irene: Reisen und Kochen in Franken 1971



Franken: Lit.-Angaben
in: Eckhard Henscheid: Kulturgeschichte der Missverständnisse 2000
in: Rud. Reiser: Löb- und Lästerliches 1976
in: Bayern 1977.
s. Hans Max von Aufseß: Frankens offene Türen
s. Hans Max von Aufseß: Fränkische Impressionen
s. Hans Max von Aufseß: Die Vielfalt Frankens S. 9 –



Franken:
s. Descriptio Circuli Franconici succincta 1704
Architektur Lyrikmotiv: in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998: Schloss Aschaffenburg, Bamberg Dom, Schloss Bayreuth, Veste Coburg, Karlstadt, Gasthaus Miltenberg, Nürnberg, Pommersfelden, Vierzehnheiligen, Walther von der Vogelweide Lusamgärtlein, Würzburg
Kunst Kultur in: Ernst Eichhorn: Ars Franconiae 1989



Franken: in der Fremde:
s. a. Caroline von Ansbach, Joh. W. Bayer, Ernst von Bibra, August Conrady, Albrecht Dürer (Italien), Joh. Franz (Griechenland), Kalb, Joh. Baptist Kraus, Georg Lahner (Wiener Würstchen), Franz Daniel Pastorius, Schlagintweit (Brüder), Josef Schraefel, Georg Steller, Kilian Stumpf, Johann Sigmund Wurffbain (Ostindien). Entdeckungsreisen, Jerusalempilger, Sezessionskrieg, Tagebuch (Buchholz)
s. a. einzelne Länder u. a. Ägypten, Australien, Griechenland, Japan, Osterinsel, Ostindien, Türkei, Westindien



Franken: in der Fremde:
in: Dettelbacher, Werner; Pleticha, Heinrich: Fränkische Abenteurer und Entdecker. - Würzburg 1976
in: Dettelbacher, Werner: Typisch fränkisch S. 144 –
in: Scharnagl, Wilfried: Zweimal Bayern S. 244-
in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer
in: Pilger und Wallleute in Franken



Franken: in der Fremde: Missionare:
Keysser aus Geroldsgrün
Spanien, Mexiko Michael Bauer 1712 – 1774 u. a. Aschaffenburg
Spanien, Mexiko Joseph Och 1725 – 1773 * Würzburg u. a. Aschaffenburg
Niederkalifornien Franz Xaver Wagner 1706 – 1744 * Eichstätt
Spanien, Mexiko Michael Gerstner * 1723
Cadiz, Mexiko Benno Ducrue 1721 – 1779 u. a. Rothenburg ob der Tauber
Mexiko Johann Sacher 1712 – 1779 u. a. Würzburg



Franken: Geschichte:
s. a. (Frühgeschichte), Oberfranken (Geschichte), (Vorgeschichte)
s. Karolingisches Franken
in: Die Fundgrube für den Geschichtsunterricht. Hrsg.: Harald Parigger 1996
s. Konrad Kupfer: Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde 1926
s. Karl Theodor zu Guttenberg: Der Weg der Franken 1969
bis 1024 in: Scherzer, Conrad: Franken 1
19. Jahrhundert in: Hans Max von Aufseß: Frankens offene Türen S. 87 -



Franken: negativ
s. a. Bamberg, Coburg, Fürth, Kulmbach, Neuendettelsau, Nürnberg
in: Hans Werner Nachrodt: Gut ist, was hilft S. 198 (Nürnberg, Armenspital)
in: Öde Orte 1998 Bd. 2. (u. a. S. 43 SV Würgau (Sportverein?)



Franken: negativ
Nürnberg in: James Stern: Die unsichtbaren Trümmer u. a. S. 256ff Nürnberg, S. 319 Bamberg
in: Wilhelmine von Bayreuth: „Solange wir zu zweit sind“ S. 105 (Benediktinerkloster) S. 175 Erlangen/Universität?



Franken: Literaturmotiv:
s. a. Berthold Auerbach, Ludwig Bechstein, Horst Bieneck, François René de Chateaubriand, Karlheinz Deschner, Johann Eberhard Dewald, Heimito von Doderer, Hans Magnus Enzensberger, Antonio Fogazzaro, Johann Wolfgang von Goethe, Karl Gutzkow, Chr. Fürer von Haimendorf, Gerhart Hauptmann, E. T. A. Hoffmann, Gottfried Keller, Wolfgang Koeppen



Franken: Literaturmotiv:
Horst Krüger, Jean Paul, Heinz Piontek, Wilhelm Raabe, Eugen Roth, Friedrich Schiller, Ludwig Thoma, Ludwig Tieck, Mark Twain, Jakob Wassermann. Matthias Grünewald, Julius Echter von Mespelbrunn, Georg Wilhelm Steller, Richard Wagner
s. a. die einzelnen Orte u. a. Bamberg, Banz, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Kulmbach, Lindenhardt, Münchberg, Nürnberg, Oberfranken, Selb



Franken: Literaturmotiv:
in: K. A. Findeisen: Heimwege 1918?
in: Graf, Oskar Maria: Einer gegen alle 1932?
in: Eckhard Henscheid: Die drei Müllersöhne 1989 (u. a. Pegnitzsagen, Nürnberg)



Franken: Literaturmotiv:
in: Irina Liebmann: Letzten Sommer in Deutschland 1997
in: Erika Mitterer: Der Fürst der Welt 1988
Franken in: Pierre-Jean Rémy: Des chateaux en Allemagne 1987 u. a. Ritter von Lang?



Franken: Literaturmotiv:
in: Winfried G. Sebald: Nach der Natur 1988 (u. a. Georg Wilhelm Steller, Bamberg, Nürnberg Bad Windsheim)
in: Wolf Klaußner: Mittelfränkisches Märtyrertreffen 1990
„Asterix und der Kupferkessel“ (in unterfränkischer Mundart: „Die frache der Ehre“)
in: Klaus Gasseleder: LiteraTourLand Franken
in: Luther: Deutsches Land in deutscher Erzählung



Franken: Literaturmotiv:
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
in: Die fränkische Stadt in der schönen Literatur
in: Michael Zeller: Der Wiedergänger 1990 S. 16.41.313- (u. a. Nürnberg, Würzburg, Eisenbahnfahrt)



Franken: Lyrikmotiv:
s. a. Stefan George, Gerhard C. Krischker, August von Platen, Joachim Ringelnatz, Friedrich Schnack. Eppelein von Geilingen
in: S. Anderson u. R. Kerbach: Totenreklame 1983 u. a. S. 78 Kyffhäuser, Frankenhausen?,S. 96 Adio serpentinata (Rhön/Thüringer Wald, Vogtland, Erzgebirge)



Franken: Lyrikmotiv:
in: Hans Friedrich Blunck: Balladen und Gedichte in: S. 144- „Tal in Franken“
in: Robert Gernhardt: Gedichte 1999 (u. a. S. 347 „Halt im Frankenland“)



Frankenalb: (Fränkische Alb)
Paläontologie s. a. Andreas E. Richter: Geologie und Paläontologie: Das Mesozoikum der Frankenalb 1985



Frankendorf: (Buttenheim):
Denkmalpflege: negativ? („Die Welt“)
Literaturmotiv: s. a. Walter Flex



Frankenhammer: (Bad Berneck): Fichtelgebirge:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Frankenhöhe:
in: Deutsche Landschaften. Neue Folge 1979 S. 191



Frankenwald:
s. a. Alexander von Humboldt
in: Deutsche Landschaften. Neue Folge 1979 S. 182-
Besucher: Reisebericht: s. a. Max von der Grün
Literaturmotiv: in: Marie Hader: Heiner. 1899
Lyrikmotiv: Paul Gurk: Gedichte 1987 S. 19- „Das Gebirgstal“ 1940
Papierherstellung in: Aus der fränkischen Heimat 1987,11



Frankreich:
s. a. François René de Chateaubriand, Georges Clemenceau, Claude Debussy, Albrecht Dürer, Léo Delibes, Auguste Rodin. Französische Revolution, Hugenotten, Voltaire
Literaturmotiv: in: F. Bröger: Friedrich Hagen 1968



Französische Herrschaft:
1796 in: Kupfer, Konrad: Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde S. 16-



Französischer Krieg:
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 72-



Französische Revolution:
s. a. Jean Paul. Kulmbach



Frauen:
s. a. Paul Johann Anselm Feuerbach, Caritas Pirckheimer, Clara Steiger. Mädchen, Sex, Fränkische Bibliographie unter Ehe/Frau, Familie u. a.
Adelige in: Lebensbilder … Guttenberg S. 47-
in: Oberfranken im 19. und 20. Jahrhundert S. 20 H. Steffens
Frauen in: G. Biedermann: Paul Johann Anselm Feuerbach S. 17.56ff (Ehebruch, Bamberg)
in: Rheinischer Merkur 8. Mai 1970 (Fränkische Serie Schönheit im Management)



Frauen: "... wohl mag gelegentlich auch eine deutsche Binnenlandsbevölkerung, also beispielsweise die Bevölkerung in Rhein- und Mainfranken ... ähnlich hohe Prozentsätze von anmutigen Frauen und Mädchen aufweisen ..." (Theodor Fontane "Meine Kinderjahre").



Frauen: Literaturmotiv:
s. a. Margarita Aliger, Ernst Moritz Arndt, Ludwig Braunfels, Max Dauthendey, Albrecht von Eyb, Christian Gottlob Frege, Catharine Regina von Greiffenberg, E. T. A. Hoffmann, Olympia Fulvia Morata, Friedrich Nicolai, Jean Paul, Hermann von Pückler-Muskau, Andreas Georg Friedrich Rebmann, Wirnt von Gräfenberg, Wolfram von Eschenbach. Bamberg



Frauen: Literaturmotiv:
in: Konstanze Grünwald: Kindheitserinnerungen S. 22 (über Bamberg)
in: Georg Christian Lehms: Teutschlands galante Poetinnen 1745 Nachdr. 1973
in: Patacky: Frauen der Feder
in: Geschichte der Frauen in Bayern von der Völkerwanderung bis heute. Hrsg.: Agnete von Specht 1898.
Geschichte Frauen: Literaturmotiv: in: Petra Kellermann-Haar: Frau und Politik im Mittelalter 1986
Oberfranken im 19. und 20. Jahrhundert S. 20,85



Frauenaurach: (Erlangen):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Frauenroth: (Burkardroth):
s. a. Otto von Bodenlauben



Fraunberg, Josef Maria Johann Nepomuk von:
1768 – 1842. 1821 – 1824 Bischof von Augsburg, 1824 – 1842 Erzbischof von Bamberg, lebte als Edelknabe am fürstbischöflichen Hof von Eichstätt, organisierte das Schulwesen Bambergs 1804 in: Bischöfe der deutschsprachigen Länder S. 207-



Frege, Christian Gottlob: Besucher: Reisebericht:
„Harmloses Unkraut“ 1846, S. 246 Giechburg (Chlingensberg), S. 196, 207 Eisenbahn/Kanal; Erlangen, Bamberg u. a. S. 226 Hain, S. 197 Weißenburg, Kulmbach, Münchberg
„Reiseblätter aus Baiern“ 1846 u. a. S. 39 (Hof, Bayreuth, Bamberg, Regensburg, München, Ingolstadt, Nürnberg)
In: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, S. 220



Frege, Christian Gottlob: Besucher: Reisebericht:
Bamberg 1846 Text In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 170f
Bamberg 1846 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen S. 64ff Mädchen, Frauen S. 69 Gärtnerinnen, S. 71 Volkscharakter (negativ „hohe Kultur unter Kohlköpfen“), Tracht
Bamberg 1846 In: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, S. 117ff.
Bayreuth 1845? Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 232ff (u. a. Jean Paul Denkmal)



Freienfels: (Hollfeld):
Burg in: Greif, Thomas: Der SS-Standort Waischenfeld 1934 – 1945 : Hilfswerklager und Ahnenerbe. - Erlangen 2000, S. 55
Burg Denkmalpflege: negativ
Skythenloch Höhle in: Hollfelder Blätter 6 (1981),1
Weinbau in: Die Weinberge Frankens 1984, 9



Freimaurer:
s. a. Bayreuth, Eichstätt, Erlangen, Nürnberg
in: Barock und Aufklärung S. 196-



Fremde: Besucher: Reisebericht:
s. a. Horst Bienek, Joh. E. Dewald, Friedrich Wilhelm II. (König von Preußen), Charles de Gaulle, Theodor Heuss, Carl August Lebsché, Henry W. Longfellow, August de Pellaert, Carl Spitzweg, William Turner, Richard Wagner/Wilhelm Busch



Fremde: Besucher: Reisebericht:
Friedrich Wilhelm II. (König von Preußen) 1792 Besuch des Fürstentums Ansbach-Bayreuth (u. a. Ansbach, Triesdorf, Würzburg, zweimal Erlangen)
in: Bäder in Franken 1981
Besucher: Reisebericht: in: Hannoversche Rotröcke in Griechenland 1975



Fremde: Besucher: Reisebericht:
s. a. Altdorf, Ansbach, Aschaffenburg, Bad Berneck, Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bamberg, Banz, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Forchheim, Fränkische Schweiz, Fürth, Gößweinstein, Gunzenhausen, Hammelburg, Hof, Hollfeld, Kronach, Kulmbach, Lauenstein, Marktredwitz, Münchberg, Muggendorf, Nürnberg, Ochsenfurt, Pommersfelden, Pottenstein, Rothenburg ob der Tauber, Schwabach, Schweinfurt, Spessart, Tüchersfeld, Vierzehnheiligen, Würzburg, Wunsiedel



Frensdorf:
Bauernhofmuseum
Wasserschloss in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 100 (1964) S. 439-



Freud, Sigmund:
„An autobiographical study“ London 1935 S. 91- 2. Psychoanalytischer Kongress in Nürnberg 1910



Freytag, Gustav:
s. a. Friedrich Gerstäcker
„Erinnerungen aus meinem Leben“ 1887
„Die Ahnen“ (Coburg und Umgebung. Letztes Kapitel Reise nach Coburg, “alte Veste“, Itzgrund (Martin Luther etc.), „sah hinaus in die sonnige Landschaft, unten zur Seite die Stadt mit einem reichen Kranz von Villen umgeben, gegenüber die belaubten Hügel, in der Tiefe die grünen Wiesen des Itzgrunds und südwärts in blauer Ferne die Berggipfel des Mains“)



Freytag, Gustav:
„Soll und Haben“ (Herzog Ernst II gewidmet in: Rückel Begegnungen S. 45)
in: R. Leppla: Gustav Freytag 1969 (u. a. Friedrich Gerstäcker)
Herzog Ernst von Coburg Brief 1867 in: Buch deutscher Briefe S. 718-
Coburg: Gustav Freytag und Herzog Ernst von Coburg im Briefwechsel. 1904.
in: Herzog Ernst: Aus meinem Leben. Bd. 1- 3. (Bd. 2. S. 307)



Friederike von Württemberg:
Tochter der Wilhelmine von Bayreuth Friederike von Bayreuth Lyrikmotiv (u. a. Gedicht von Christian Friedrich Daniel Schubart Lyrikmotiv)
in: Fränkische Heimatblätter 13 (1980),4 Giacomo Casanova: „die schönste und musterhafteste aller deutschen Prinzessinnen“, Fantaisie u. a. Gemälde ca. 1800, Nachrufe: Maria Theresia, Zarin Katharina die Große, Ludwig XIV, Georg III. (König von England), Karl III. (König von Spanien), Friedrich der Große



Friedhof:
s. a. François René de Chateaubriand, Theodor Heuss, Horst Krüger, August von Platen. Friedrich Rückert, Christian Friedrich Daniel Schubart. Bamberg. Judenfriedhof
Mittelfranken in: Denk- und Merkwürdigkeiten aus Mittelfranken. Hrsg.: A. Kriegelstein 161ff. u. a. Grabinschriften



Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen):
1730 Zusammen mit dem späteren Friedrich den Großen: 1730 Coburg, Rattelsdorf, Bamberg (Dom, Residenz), Pommersfelden, Erlangen, Nürnberg (Burg), Feucht, Schwabach, Ansbach (Sinsheim), Feuchtwangen, Triesdorf in: Fränkischer Heimatbote 1986,7



Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen):
Bamberg s. a. Heinrich Heidenheimer: Ein Besuch König Friedrich Wilhelms I. von Preußen und Friedrichs des Großen bei den Jesuiten in Bamberg (1730) in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 58 (1897) 57ff
Bayreuth 1732



Friedrich II. (König von Preußen): (Friedrich der Große)
s. a. Voltaire, Wilhelmine von Bayreuth
Bamberg 1730 s. a. Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen)
Bayreuth u. a. in: Friedrich Große, Franken und das Reich 118 (1730 Erlangen, 1734 2mal (1734 auch Hof), 1740 (auch Erlangen), 1743 (mit Voltaire) 1743 auch Ansbach, 1754 (Lyrikmotiv: Gedicht auf die Eremitage „Lass diese Stätte ewiglich unsere Stätte der Freundschaft sein“
Bayreuth Neues Schloss negativ: „Wie ein Schafstall“ (Friedrich der Große)
Friedrich der Große in Franken in: Fränkischer Heimatbote 19 (1986),7
Bayreuth s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 8



Fröbershammer: (Bischofsgrün): Fichtelgebirge:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Fronleichnam:
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 11-



Fuchs, Leonhart: Pflanzenbuch:
„New Kräuterbuch“ 1543 (u. a. Tabak)
Kräuterbuch in: Werner Dressendörfer: Blüten, Kräuter und Essenzen 2003
Kräuterbuch in: Icones plantarum 1993: New Kräuterbuch 1543
in: Zur Geschichte der Naturwissensch. in Tübingen? S. 10-,19-
in: Seufert, Hermann: Wemding 16-
in: Unser Bayern 50 (2001),2, S. 21-



Fuchs, Leonhart: Pflanzenbuch:
in: Günter Ciupek: Ärztebiographien (Johannes Fuchs – Leonhart Fuchs) aus dem Elenchus quorundam Bavariae medicorum des Münchener Hofbibliothekars Andreas Felix Oefele. Erlangen Diss. 1961
Pflanzenbuch in: Roth, Elisabeth: Volkskultur in Franken 2 (1992), S. 52-



Fürth: Besucher: Reisebericht:
s. a. Alexej Adschubej, Ernst Moritz Arndt, August Bebel, Götz von Berlichingen, J. de Blainville, Karl Ditter von Dittersdorf, Dr. Faust, Konstantin Fedin, Ludwig Feuerbach, Kaspar von Fürstenberg, Johann Michael Füssel, Glückel von Hameln, Johann Wolfgang von Goethe, Jacob Grimm, Ludwig Emil Grimm, Gustav von Heeringen, Thomas Mann, Andreas Meyer, Giacomo Meyerbeer, August von Platen



Fürth: Besucher: Reisebericht:
Wilhelm Raabe (Eisenbahn), Ludwig Richter, Philipp Ludwig Hermann Röder, Moritz Gottlieb Saphir, Johann Andreas Schmeller, Karoline Schulze-Kummerfeld, Carl Spitzweg, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Wilhelmine von Bayreuth (Hund)
Besucher: Reisebericht: in: Schwammberger, Adolf: Fürth u. a. S. 329. Ernst Moritz Arndt S. 27, Götz von Berlichingen S. 149, J. de Blainville S. 60/61, Johann Michael Füssel S. 134, Johann Wolfgang von Goethe S. 147, Gustav von Heeringen, S. 170
Reiseberichte s. a. Nürnberg/Fürth



Fürth:
Berühmte Einwohner: Henry Kissinger, Johann Pfister, Leopold Sonnemann
negativ in: Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland deine Franken S. 146-
Originale in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 276
Erdbeben 1755ff in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 112
Flug von Frankfurt nach Nürnberg in: Alfons Paquet: Städte, Landschaften und ewige Bewegung 1927 S. 451-456
Essen und Trinken Fürth in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - ZS. 114



Fürth:
Garten in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 136-
Ballonaufstieg in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 63. 61-
Kartenspiel Schafkopf, Bierkopf, Tarock, Sechs-und-sechzig u. a. in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 193
Missgeburten in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 264



Fürth: Geschichte:
Deutschherrenorden in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 83-
in: Aufseß, Hans Max von: Frankens offene Türen S. 70-
Landkreis in: Neue alte Heimat : der Landkreis Fürth 1987



Fürth: Literatur:
Negativ in: Öde Orte 1998 Bd. 2.
Negativ Jakob Wassermann in: Fränkische Klassiker
Theater s. a. Ertel, Arno: Theateraufführungen zwischen Thüringer Wald und Altmühl im Aufbruch der deutschen Klassik 1965
R. Kirn: Postalische Streifzüge. In: Das große Merian-Buch S. 412
Sage s. a. Karl der Große



Fürth: Religion:
Hellseher Ludwig Aub 1862 – 1926 Nürnberg Fürth in: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren Bd. 1 S. 224
Juden s. a. Ernst Moritz Arndt



Fürth: Wirtschaft: Verkehr:
Bier s. a. Nürnberg
Eisenbahn in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 107-
Spiegelfabrikation s. a. Johann Michael Füssel
Versandhaus s. a. Quelle



Fürth: Literaturmotiv:
s. a. Berthold Auerbach, Joh. E. Dewald, Lion Feuchtwanger, Karl Ferdinand Gutzkow, Sophie Hoechstetter, Hermann Kesten, Jörg Graff, Moritz Gottlieb Saphir, Ludwig Thoma, Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Richard Wagner, Jakob Wassermann, Carl Julius Weber
„In Fürth oder wo / hat der Wirt oder wer / sein Weib oder wen / derschlagen oder was“ in: Fliegende Blätter Bd. 57



Fürth: Literaturmotiv:
in: Joseph Dunner (Dünner, Germanicus) * Fürth „If I forget thee“ 1936 autobiographische Novelle
in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 329f.118.149-.197.329.384.386.380-



Füssel, Johann Michael: Besucher: Reisebericht:
Thiersheim, Pfarrer zu Gefrees
s. a. Jean Paul
„Unser Tagbuch oder Erfahrungen und Bemerkungen eines Hofmeisters uns seiner Zöglinge auf einer Reise durch einen großen Theil des Fränkischen Kreises nach Carlsbad … T.1 (1787), T. 2 (1788), T3. 1791: S. die einzelnen Orte
„Unser Tagbuch oder Erfahrungen …“ 1787ff Bd. 1. Bayreuth, Sanspareil, Fantaisie, Fichtelgebirge, Hof, Goldkronach, Kulmbach-Weinberg Bd. 2 (1788) (u. a. Seehof negativ, Pommersfelden, Erlangen (Schlossgarten), Eremitage, Fränkische Schweiz Höhlen. Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 144 Kulmbach



Füssel, Johann Michael: Besucher: Reisebericht:
in: J. Kröll: Johann M. Füssels „Tagebuch“
Bamberg Text s. Krischker: Irdisches … S. 25ff
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen. S. 13. 42 (Dom), S. 51 (Volkscharakter negativ), S. 54 Ochsen, S. 55 (Bauern)
Bayreuth 1784 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 118ff
Eremitage, Sanspareil, Fantaisie 1784 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 41ff (u. a. Seulbitz, Aichig), S. 164ff (u. a. Wonsees Friedrich Taubmann),S. 248ff
in: Frankenheimat 1962
in: Baur, Samuel: Charakteristik der Erziehungsschriftsteller Deutschlands. 1790 Neudr. 1981
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 50.71



Füssel, Johann Michael: Besucher: Reisebericht:
in: Reise und soziale Realität am Ende des 18. Jahrhunderts (Proß, W.: Fälbels und Siebenkäs’ Wanderungen und Johann Michal Füssels ‚Fränkische Reise’)
s. a. Jean Paul/Reise
in: Erlangen : Geschichte der Stadt in Darstellungen und Bilddokumenten (Reiseberichte, Städtelob, z. T. negativ)
Baiersdorf, Erlangen in: Fränkisches Hausbuch S. 207f
Fürth in: Schwammberger, Adolf: Fürth u. a. Johann Michael Füssel
Seehof Text in: Krischker: Irdisches … S. 360ff



Fußball:
Christoph Bausenwein: Franken am Ball 2003




Negative Stimmen



Familienfeste: Bayreuth:
„Nun sind auch durch eine Konvention der Standespersonen in Bayreuth (die Bürger lassen sich ihre Schmausereien und Missbräuche nicht nehmen) bei Kindstaufen das Ansagen, die nächsten Verwandten ausgenommen; die Kindbettbesuche, welche der Wöchnerin nur zur Beschwerde sind; die Mahlzeiten bei den Kindstaufen und die Trinkgelder für die Ammen und Domestiken verboten … Möchten andre Städte diesem rühmlichen Beispiele folgen und ähnliche den überflüssigen Prunk-Luxus und Verschwendung einschränkende Konventionen errichten!“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 365)



Farbenfabrik: Frankenhaag:
„In Frankenhaag, einem Dorfe zwo Stunden von Bayreuth, dicht an der Bambergischen Grenze, hat ein Kaufmann namens Gottfried Karl Müller im Jahre 1773 eine Berliner Blau-Fabrik … angelegt … Die Bestandteile des Berliner Blau sind, wie bekannt, Ochsenblut, Klauen von allen Tieren mit gespaltenen Klauen, Hornspäne, Pottasche, Vitriol, Alaun etc., deren chimische Bereitung zur Farbe aber als ein Geheimnis angesehen wird“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 103)



Faulbach:
"Aus dem Breitenbrunner Hirtenhaus
hängen die Lumpen miteinander raus."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 164)



Faulheit:
„In ganz Franken lümmelten Hirten und Hirtinnen neben ihrem Vieh in hottentottischer Gedankenlosigkeit und Faulheit“ (Karl Julius Weber).



Fernsehen: Zitate:
"Das Fernsehen ist ein Hausgast geworden, der alle anderen Hausgäste vor die Wahl stellt, sich ihm unterzuordnen oder wegzubleiben" (Sigmund Graff).
"Das Fernsehen unterhält die Leute, indem es verhindert, dass sie sich miteinander unterhalten" (Sigmund Graff).



Festspiele: Bayreuth:
"ein leerer Wahn" (1909 Alban Berg)
"Narrenfest" (Karl Marx).
"exaltierter Götzendienst" (Eduard Hanslick 1876 und 1882).
"... Bayreuth, wie es sich heute darstellt, interessiert mich gar nicht, und ich muss glauben, auch die Welt wird es nie wieder interessieren" (Thomas Mann).
"Ich denke jetzt an all die armen Menschen, die auf den Höhen von Bayreuth geopfert und unter Bäumen gehängt werden" (August Strindberg).
"Gefühl vollständiger geistiger und psychischer Erschöpfung" (Peter Ilijtsch Tschaikowsky)



Festspiele: Bayreuth:
„In Bayreuth ist man nur als Masse ehrlich, als Einzelner lügt man, belügt man sich. Man lässt sich selbst zu Hause, wenn man nach Bayreuth geht, man verzichtet auf das Recht der eignen Zunge und Wahl, auf seinen Geschmack, selbst auf seine Tapferkeit, wie man sie zwischen den eignen vier Wänden gegen Gott und Welt hat und übt. In das Theater bringt niemand die feinsten Sinne seiner Kunst mit, am wenigsten der Künstler, der für das Theater arbeitet … Im Theater wird man Volk, Herde, Weib, Pharisäer, Stimmvieh, Patronatsherr, Idiot – Wagnerianer: da unterliegt auch noch das persönlichste Gewissen dem nivellierenden Zauber der großen Zahl…“ (Nietzsche, Friedrich in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 178)



Festspiele: Bayreuth:
„Wenn man nicht hier an Ort und Stelle sich befindet, ist es unmöglich, den Fanatismus der Wagnerschen Sekte zu ermessen. Ja, Sekte ist das richtige Wort, denn es handelt sich nicht mehr um Musik, um Dichtung und Theater, sondern um eine Religion, die den Propheten Richard an der Spitze, mit einem Bekehrungseifer und einer Unduldsamkeit auftritt, die in den Jahrbüchern der Geschichte vielleicht ohne Beispiel sind … Aber nein, nein und dreimal nein, das deutsche Volk hat mit dieser nun offenbar gewordenen musikalisch—dramatischen Affenschande nichts gemein, und sollte es an dem falschen Golde des Nibelungen-Ringes einmal wahrhaftes Wohlgefallen finden, so wäre es durch diese bloße Tatsache ausgestrichen aus der Reihe der Kunstvölker des Abendlandes“ (Ludwig Speidel 1876 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 259f.261)



Festspiele: Bayreuth:
„Der Vorschlag Richard Wagners, vom Reichstag einen jährlichen Zuschuss von 100000 Mark für das Bayreuther Unternehmen zu verlangen, ist so übel nicht, nur müsste diese Summe nicht, wie Wagner es will, zur Kreierung von Freistellen für Arme, die den Festspielen beiwohnen wollen, sondern als Schmerzensgeld für die Armen, die ihnen beigewohnt haben, verwendet werden“ (1877 „Ulk“ in: Tappert, Wilhelm (Hrsg.): Wörterbuch der Unhöflichkeit, S. 97)



Festspiele: Bayreuth:
„Der kleine Hof in Bayreuth war in Verzückung geraden vor den flämmigen Tenören mit der Schnauze einer Traufenröhre und den ungeheueren Isolden. Ich war ein wenig enttäuscht; aber der lachende Blick eines Franzosen kommt dabei immer auf seine Kosten. Enttäuscht war ich auch bei den Vorstellungen. Man gab Tristan, Parsifal und zum ersten Mal in Bayreuth den Tannhäuser. Das wundervolle Orchester! Aber die Auftretenden alle, wie sie doch hässlich und anmaßend waren, wie sie schrien, indem sie auf Stelzen gingen und steif gestikulierten!“ (1890 in Rolland, Romain / Malwida von Meysenbug: Ein Briefwechsel 1890 – 1891, 1932, S. 29)



Festspiele: Bayreuth:
„Die einzige Qualifikation, die vom Besucher verlangt wird, ist Geld. Ein Londoner gibt für einen Besuch zwanzig Pfund aus, ein gebürtiger Bayreuther nur den zwanzigsten Teil. Aber in jedem Fall bleibt das ‚Volk’, für das Wagner 1849 ausrückte, erfolgreich ausgeschlossen; und das Festspielhaus ist daher seinem Charakter nach unendlich viel weniger wagnerianisch einzustufen als Hampton Court Palace. Niemand wusste dies besser als Wagner selbst, und nichts könnte mehr danebentreffen als das Geschwätz, Bayreuth habe sich erfolgreicher von den Gegebenheiten unserer modernen Zivilisation gelöst als die Opernhäuser in Paris oder London … Diejenigen, die nach Bayreuth gehen, bereuen es nie, obwohl die Aufführungen dort oft alles andere als ergötzlich sind. Die Stimmen sind manchmal erträglich, manchmal abscheulich. Einige Sänger sind die reinsten lebenden Bierfässer … Die Kostüme der Frauen sind prüde und albern“ (1898 Shaw, Bernard: Ein Wagner-Brevier 1973,S. 179, 181)



Festspiele: Bayreuth:
„Gestern besuchten wir als erstes Rheingold. Ich hielt die Aufführung für mittelmäßig und war nahe am Erstickungstod … Heute gab man Valkyrie … sie bewirkte bei mir die gleichen Magenkrämpfe wie die Predigt eines anglikanischen Bischofs“ (1901 Adams, Henry: Letters, S. 334f)



Festspiele: Bayreuth:
„Um drei Uhr mittags beginnt die Auffahrt der Wagen; hinan die kleine Ahornallee, die zum Festspielhaus führt. Diese groteske Kavalkade müsste Jean Paul sehen. Diese armseligen Gäule, reif zum Pferdebeefsteak. Dieses grobe, halb bäurische, in improvisierte Livreen gepresste Mannesvolk, das während der Festspieltage durch Lohnfuhren rasch ein Stück Geld machen will“ (Theodor Lessing 1909 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 306)



Festspiele: Bayreuth:
„Überhaupt Bayreuth, ein leerer Wahn ---! Wenn es nicht um den unvergesslichen Parsifal wäre, nach dem meine Sehnsucht ungeheuer ist, sähe mich wohl Bayreuth nie wieder, und ich bin sicher, wenn sich Wagner nicht schon längst in seinem Grab umgedreht hätte, angeekelt vom Treiben um und in Wahnfried, er stiege heute noch heraus und flüchtete aus diesem Ort und erkennte, dass der Frieden seiner Seele, den er hier zu finden wähnte, doch nur ein Wahn – ein Wahnfriede ist!“ (1909 Alban Berg in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 309)



Festspiele: Bayreuth:
„Während der Festspielwochen in Bayreuth entrüstete sich die einheimische Bevölkerung nicht selten darüber, dass sie erheblich ungünstiger verpflegt werde als Künstler und Festspielgäste. Man hält diese Bevorzugung wie überhaupt so große Menschenansammlungen in der Kriegszeit für ungehörig und spricht sich auch angesichts des Festspielautoverkehrs seine Verwunderung darüber aus, dass der Mangel an Benzin, das dem gewöhnlichen Staatsbürger selbst im Falle dringenden Bedarfs vorenthalten werde, doch nicht so erheblich sein könne“ (1943 Generalstaatsanwalt in: Schütz, Hans (Hrsg.): Bamberger Berichte, S. 78)



Festspiele: Bayreuth:
„Hitler war selbstverständlich bei jeder Festspieleröffnung in Bayreuth und saß mit seiner Duzfreundin Winifred Wagner in der Staatsloge. In ‚Parsifal’ pflegte er auf einer symbolischen Basstuba mitzublasen, was Richard Strauß zu dem Ausspruch veranlasste‚ der spricht sogar ohne Töne falsch.’ Als Hitler nicht nur auf dieser symbolischen Basstuba, sondern überhaupt ausgeblasen hatte, wählte man in Deutschland – vorübergehend – einen wirklich bedeutenden Mann zum Staatsoberhaupt: Theodor Heuß. Weil sich nun aber Heuß in Bayreuth immer durch einen Postminister oder dergleichen vertreten ließ, reiste einmal der Präsident des Vereins der Freunde Bayreuths zu Heuß. Der Präsident erklärte Heuß, wie wichtig ein Besuch des Staatsoberhauptes für Bayreuth sei. Mit Bayreuth meinte der Präsident, ein alter Wagnerianer selbstredend, die Festspiele. Heuß antwortete aber: ‚Ich komme gern einmal in die Jean-Paul-Stadt Bayreuth.’ Über diesen orakelhaften Spruch setzte in Bayreuth fieberhaftes Raten ein.“
„Ist der Bayreuther Fasching vorbei – eine müde Nachahmung des Münchner Faschings, ein Zeugnis des matten oberfränkischen Humors – und wird es Frühling, so tauchen mit den ersten Blumen im Kräutergärtlein der Markgräfin Wilhelmine (das heute noch hinter dem Schloss gepflegt wird) in den Auslagen die ersten Wagnerbilder auf. Das rollt dann lawinenartig bis zum Beginn der Festspiele dahin mit Wagner-Kissen, Wagner-Würsten, Wagner-Bier, Wagner in Marzipan oder in Schweinefett, in Alabaster, als Henkelkrug oder in den Bettvorleger gewirkt, mammutgroß bis läuseklein. Es ist der übliche Andenkenrummel. Ein Unikum dürfte allerdings eine in Bayreuth erhältliche Bürste sein, deren Borsten so zugeschnitten sind, dass sie, von der Seite betrachtet, das Profil Wagners ergeben.“
„Wieland Wagners Stil ist nicht sehr schwer zu beschreiben. Auf der Bühne ist nichts und passiert nichts. Was auf der Bühne doch noch stehen muss – z. B. ein Phallus-Symbol im ‚Tristan’ oder ein durchlöcherter Käse, der in den ‚Meistersingern’ Alt-Nürnberg darstellt – ist in ständiges undurchdringliches Dunkel gehüllt“
(1969 Rosendorfer, Herbert: Bayreuth für Anfänger, S. 17, 22ff, 32)



Festspiele: Bayreuth:
„Gastronomische Festspieldramatik. Im August 1876 erlebte Bayreuth das früheste Fanal einer Überbevölkerungsmisere, die festliche Hungersnot zur Folge hatte … Die Einleitung zu ‚Rheingold’ wurde von knurrenden Mägen gestört, und Frau Cosima erkundigte sich bei Helmholtz, Lenbach, Menzel, ihrem Vater Liszt und Makart, ob sie genügend zu essen bekommen hätten. Die elektrische Spannung, die sich zwischen Richard Wagners Musik, dem ungeheuren Gedränge und den unverhofften Ernährungskalamitäten entwickelt hatte, entlud sich mit einem Maßkrugschlag, den der Mathematikprofessor Alfred Pringsheim auf den Kopf eines Berliner Shakespeareforschers niederwuchten ließ, was ihm – vierzehn Jahre nach Schopenhauers Tod – den Namen ‚Schoppenhauer’ eintrug“ (1971 Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 208)



Festspiele: Bayreuth:
„Mein Urteil in Sachen Wagner war stark und sicher. Es war blanke Verneinung. Es war mehr: Ein Reizwort, das Widerstand auslöste, beinah Affekt. Es brachte ziemlich alles in Bewegung, was ich verabscheue. Das Wort Richard Wagner löste bei mir aus – ich assoziiere jetzt einfach, um meine Ausgangslage zu verdeutlichen -: Sumpf, Morast, dampfende deutsche Tiefe, Gewaber im Schlamm der Geschichte. Waffengeklirr, Kriegsgeschrei, Walkürengeheul mit mythischem Glanz. Man nennt das die Frühstunde des deutschen Faschismus. Das Wort Richard Wagner löst weiter aus: ein Gefühl der Endlosigkeit. Der Mann wird ja nie fertig. Das dauert ja ewig – alles. Jedes Gefühl eine Stunde“ (1975 Krüger, Horst: Ostwest-Passagen, S. 115)



Festspiele: Bayreuth:
„Ich fragte mich in Bayreuth, was macht die Besucher hier so andächtig? Die Stimmen der Sänger mögen groß, gewaltig, schmetternd oder niederschmetternd, verständlicherweise teuer sein. Man versteht aber kaum ein Wort. Wer außer den Wagnerruinen, die das ganze Jahr über das Textbuch lesen, kann der Handlung folgen? Zuerst wird ermüdend viel singend erzählt. Parsifal versichert, es auch nicht zu wissen, was da erzählt werde“ (1983 Koeppen, Wolfgang: Berichte und Skizzen 1986, S. 220)



Festspiele: Bayreuth: Andenken:
„In einem Schaufenster sahen wir Gralspokale in Gold und Rot, die in verkleinertem Maßstabe dem Parsifalkelch nachgearbeitet sind. So schön sie aussehen, haben möchte ich sie nicht. Wagnerbilder und Wagnerköpfe sieht man überall. Besonders eine dunkelgelbe Büste des großen Mannes in dem Schaufenster eines Wäscheladens machte sich schauderhaft schön, die Wäsche sah daneben blendend zart und verlockend aus“ (Willy Meckbach in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 319)



Festspiele: Bayreuth: Fontane, Theodor:
„… nun geht ein Tubablasen los, als wären es die Posaunen des Letzten Gerichts. Mir wird immer sonderbarer und als die Ouvertüre zu Ende geht, fühle ich deutlich, ‚noch 3 Minuten und du fällst ohnmächtig oder tot vom Sitz’. Also wieder raus. Ich war der Letzte gewesen, der sich an 40 Personen vorbei bis auf seinen Platz, natürlich neben der ‚Strippe’, durchgedrängt hatte, und das war jetzt kaum 10 Minuten. Und nun wieder ebenso zurück. Ich war halb ohnmächtig, aber ich tat so, als ob ich’s ganz wäre, denn die Sache genierte mich aufs äußerste“ (1889 Fontane, Theodor: Briefe in 2 Bänden 1980 Bd. 2, S. 231 und in: Piontek: Bayreuth S. 117f)



Festspiele: Bayreuth: Fontane, Theodor:
„Ich konnte es in dem geschlossenen, mit 1500 nassen Menschen (vorher Wolkenbruch) angefüllten Raume nicht aushalten, wartete nicht einmal den Schluss der ‚Parsifal’-Ouvertüre ab und machte, dass ich wieder raus kam, froh, dass ich überhaupt herauskommen konnte. Ich bedarf durchaus des Gefühls einer gesicherten Rückzugslinie – in dem geschlossen Scheunentempel aber saß ich wie als Kind in einer zugeschlagenen Apfelkiste. Hundert Mark waren futsch“ (1889 Fontane, Theodor: Briefe in 2 Bänden 1980 Bd. 2, S. 233f)



Festspiele: Bayreuth: Mann, Thomas:
„Tristans Sehnsucht ist tatsächlich noch überboten durch dieses Miserere mit seinen durchdringenden Einzelheiten, seinen inbrünstigen Grausamkeiten. Ob freilich dieser ganze Geist und Geschmack noch eine Zukunft hat, ob er nicht schon sehr historisch ist, ist eine andere Frage. Ich glaube, dass auf die jüngste Generation Walt Whitman mehr Einfluss hat als Wagner“ (Thomas Mann in: Piontek: Bayreuth S. 144)



Festspiele: Bayreuth: Nationalsozialismus:
„Keine zehn Nicht-Arier im Haus. Mag sein, dass Bayreuth selbst daran unschuldig ist. Aber eine unsichtbare Regie hat dafür gesorgt, dass der Nimbus des Festspieles vom Künstlerischen ins Politische umschlug. Ludendorff nahm teil an der Generalprobe der (Kunst-)Kanonen. Muss das sein?“ (Kurt Singer 1924 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 325)



Festspiele: Bayreuth: Nationalsozialismus:
„Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Festspiele nur im letzten Augenblick durch den Bürgermeister von Bayreuth gerettet wurden. Zudem reckt das nahe München seine Faust herüber. An allen Häusern kleben Zettel: Wählt völkisch! Wählt darum Pöhner! Auf den Anschlagtafeln wird das ‚Volksbuch von Hitler’ angekündigt. Das erste Kapitel handelt vom ‚reinen Sinn’ und zu den Proben erschien jüngst auch Ludendorff“ (Erich Urban 1924 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 326ff



Festspiele: Bayreuth: Nationalsozialismus:
„Dia Auffahrt zum Festspielhügel flankierten Tausende, dicht gedrängt und nur mühsam durch eine Phalanx überlebensgroßer SS-Leute zurückgedrängt, als die Autos der Reichsregierung mit Hitler, Goebbels, Göring, v. Papen und ihrem Gefolge sichtbar wurden“ (Hans Heinz Stuckenschmidt 1936 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 344)



Festspiele: Bayreuth: Nationalsozialismus: Paul, Jean:
„Nein, viel Staat zu machen war mit dem Kostgänger der Rollwenzelin beim besten Willen nicht, in heroischer Zeit: Dann doch lieber die Götterdämmerung im Zeichen des Endsiegs und die Pilgerschaft hügelaufwärts unter Hakenkreuzflaggen, über die sich Richter und Osmund gewiss noch erbarmungsloser belustigt hätten als Richard Wagner. Ein wohlbeleibter Träumer, mit dem Seidel in der Hand, an der Seite eines Juden, der den Sabbat heilig hielt: unerträglich der Anblick beim Walhall-Kult der Diktatoren: eine Stürmer-Karikatur, die das erhabene Bild dem Gespött ausgesetzt hätte“ (Walter Jens 1994 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 396)



Festspiele: Bayreuth: Nietzsche, Friedrich:
„Ich sehne mich weg. Mir graut vor jedem dieser langen Kunstabende …“ (Friedrich Nietzsche 1874 in: Rückel S. 34)



Festspiele: Bayreuth: „Parsifal“:
„Liebe Frau … Es ist jetzt 9 und wenn ich bedenke, dass frühestens nach abermals einer Stunde ‚Parsifal“ zu Ende ist, so weiß ich nicht, wie ich diese Äonen innerhalb des Theaters hätte erleben wollen. Die Ouvertüre habe ich gehört und im Hinausgehen noch einen Glimps von der 1. Szene gehabt … Die 1500, die heute drin waren, müssen wundervoll gesund sein oder 750 davon haben nach drei Tagen – denn es regnet und ist hundekalt – Katarrh,, Brechdurchfall, Magenerkältung und Rheumatismus. Der passionierte Mensch hält alles aus“ (1889 Fontane, Emilie und Theodor: Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Der Ehebriefwechsel 1873 –
1898, S. 534f)



Festspiele: Bayreuth: „Parsifal“:
„Wir fürchten nicht, von der Kritik und dem Urteil des Publikums im Verlauf der nächsten zehn Jahre desavouiert zu werden, wenn wir heute nach drittmaligem Anhören dieses Werkes frank heraus erklären: Parsifal ist eine der schwächsten Leistungen Richard Wagners, eine Allegorie ohne Saft und Kraft, ein greisenhaftes Opus eines bußfertig gestimmten Mannes, der sein Lebenswerk bereits vollendet, eine schöne Kirchenandacht für Weiber beiderlei Geschlechts mit prunkenden Messgewändern und prachtvollen Orgelklängen“ (1891 Panizza, Oskar: Parsifal)



Festspiele: Bayreuth: „Parsifal“:
„Die Aufführung, der ich beiwohnte, würde mich heute nicht locken, selbst wenn man mir ein Zimmer umsonst anböte. Zunächst kamen mir die ganze Stimmung im Saal, die Aufmachung und der Rahmen unheimlich düster vor. Es war wie ein Krematorium (und zudem noch ein sehr veraltetes), in dem man sich darauf gefasst machen musste, den schwarz gekleideten Herrn auftreten zu sehen, der die feierliche Rede zur Verherrlichung des Dahingegangenen zu halten hat … Nach einer Viertelstunde hielt ich es nicht mehr aus; meine Gliedmaßen waren mir eingeschlafen, ich musste eine andere Stellung einnehmen. Krach – schon geht’s los! Mein Stuhl macht ein Geräusch, das mir hundert wütende Blicke einbringt. Ich krieche noch einmal ganz in mich zusammen, denke aber dabei nur noch an eines, nämlich and das Ende des Aktes, das meinen Qualen Einhalt gebieten wird“ (Strawinsky, Igor in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 197)



Festspiele: Bayreuth: Presse:
„Am merkwürdigsten nahm sich die Bank der Geschworenen aus. Niemals waren so viele kluge, kritische, boshafte Köpfe zusammengekommen, um der Lesewelt über ein Ereignis zu berichten, das – um es parlamentarisch milde auszudrücken – verunglückt ist. Von dem Publikum gedrängt, hat die Presse von Anfang an diesem Wagnerschen Theaterunternehmen ein Interesse zuwenden müssen, das in gar keinem Verhältnis zu dessen Bedeutung steht … Je weiter das ‚Festspiel’ vorrückt, desto länger werden die Gesichter, die Toiletten vereinfachen sich … Die Frauen sind fast sämtlich in einem Zustande hysterischer Aufregung, die Männer im Haschischrausch. Selbst die Gegner haben alle Widerstandskraft verloren und schleichen wortlos und trübselig umher“ (Karl Frenzel 1876 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 255f)



Festspiele: Bayreuth: „Ring des Nibelungen“:
„Im Detail ist vieles kindisch, geschmacklos, prätentiös …“ (1881 Theodor Fontane in: Grawe, Christian: Fontane-Chronik 1998, S. 211)



Festspiele: Bayreuth: Rolland, Romain:
„Wagner hat das Land völlig verwandelt. Er hat es zugleich bereichert und demoralisiert. Alle Einheimischen sind Ausbeuter geworden, die nur vom Ausländer leben: Kutscher, Buchhändler, Geschäftsleute usw.“ (Romain Rolland 1891 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 276)



Festspiele: Bayreuth: „Tannhäuser“:
„Ich habe dieses instrumentale Durchhaus(!) für Zukunftsmusik in verschiedenen deutschen Städten besucht, habe mit Andacht und mit duldender Demut angehört, bin zuweilen von oratorischen Stimulanzen ergriffen worden, aber ich haben den Tempel ohne Trost, ohne Erhebung, ohne Klarheit über das verwirrte Notengebäude verlassen. Es ist eine trostlose Verirrung des heutigen Begriffes über Musik …“ (Saphir, Moritz Gottlieb: Humoristische Schriften, Bd. 4. 6. Aufl., S. 219)



Festspiele: Bayreuth: „Tannhäuser“:
„Die erste Tannhäuser-Aufführung auf dem Wagner-Theater in Bayreuth hat den Bayreuther Veranstaltern wie den zahlreichen Verehrern des großen Meisters keine geringe Enttäuschung gebracht. Es hat sich wieder einmal gezeigt: die Kreierung eines neuen Stückes an einem dritten Ort, wo außer dem Theater-Haus alles, von der Soffitte herab bis zur Sordine des Violin-Spielers, aus allen Himmelsgegenden zusammengebracht werden muss, und wo keine Tradition, keine eingeschulten Kräfte zu Gebote stehen, ein ungeheures Unternehmen ist. Trotz der immensen Kosten, - man spricht von Mk. 400,000 – war dieser Tannhäuser um vieles schlechter und besser als eine Durchschnitts-Aufführung auf einem guten deutschen Hoftheater. Hier aber in Bayreuth bei den hochgespannten Erwartungen hat sie ganz allgemeine enttäuscht und der Wagner-Begeisterung einen gewaltigen Dämpfer aufgesetzt“ (1891 Panizza, Oskar: Tannhäuser).



Festspiele: Bayreuth „Tristan und Isolde“:
„Wie damals die Leute nach dem ersten Akte aus dem Theater stürzten, das weiß nur, wer es mit angesehn; einige mit rotem, zornglühendem Kopf wegen der niederträchtigen, ihren Ohren zugefügten Beleidigung; andere mit gähnend aufgesperrtem Rachen eilten ins nächste Café … Bekannte, die sich trafen, platzten vor Lachen heraus; man sprach von Mozart-sich-im-Grab’-Rumdrehen; meine Freunde und ich, wir drückten uns ernst und schweigend die Hand; wir wussten genug; wir wussten, dass das gesunde Gehör des deutschen Volkes diese schreckliche Versystematisierung von rat- und tatlosen Moll-Dreiklängen zu einer ganzen Oper abgelehnt hatte … Die Ärzte waren bald einig, dass man hier einer neuen Krankheit gegenüberstehe …“ (1891 Oskar Panizza: Stoßseufzer aus Bayreuth, auch in: Piontek: Bayreuth S. 121ff)



Festspiele: Bayreuth: Tschaikowski, Peter I.:
„Die musikalischen Berühmtheiten ersten Ranges glänzten durch Abwesenheit: Verdi, Gounod, Ambroise Thomas, Brahms, Anton Rubinstein, Raff, Joachim, Hans von Bülow waren nicht nach Bayreuth gekommen … Um drei Uhr nachmittags begann die große Pilgerfahrt der nach Bayreuth gekommenen Künstler und Musikliebhaber in der Richtung des Theaters, das in beträchtlicher Entfernung von der Stadt liegt. Diese Stunde war wohl die schwerste des Tages, sogar für diejenigen Glücklichen, denen es gelungen war, zu Mittag zu essen: Denn auf dem ganzen Wege ist man den sengenden Sonnenstrahlen schutzlos preisgegeben, und zum Überfluss geht es noch bergauf. Im Schatten der Mauern des Theaters staut sich die Menge und versucht, sich mit Bier in einem der Zeltrestaurants zu erfrischen“ (Peter I. Tschaikowski 1876 in: Piontek: Bayreuth S. 113. 115 und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 264)



Festspiele: Bayreuth: Mark Twain:
„Ein solches Dröhnen, Krachen und Toben kann man sich nicht vorstellen. Die Erinnerung an diese mitleidlose Marter wird nie aus meinem Gedächtnis weichen und steht ebenbürtig neben der Erinnerung an die Stunden, die ich beim Zahnarzt zubrachte. Durch besondere Umstände gezwungen, musste ich die ganzen vier Stunden bis zum Schluss dableiben … Wenn das Heulen, das Wehklagen und Gekreisch der Sänger, wenn das Rasen und Toben, die Explosionen des großen Orchesters schriller und schriller, wilder und wilder, mächtiger und mächtiger sich erhoben, in diesen Augenblicken hätte ich am liebsten laut geweint, wenn ich allein gewesen wäre … Unter Wissenschaftlern besteht Übereinstimmung, dass man einen Bayreuthpilger – wo immer er auch begraben liegt – anhand seines Mageninhaltes identifizieren könne“ (1878 Twain, Mark: At the shrine of St. Wagner)



Festspiele: Bayreuth: Wagner, Cosima:
„In der Frage der Bewertungen des großen Einflusses, den Frau Cosima auf die Bayreuther Aufführungen hatte, bin ich im Laufe der Zeit zu folgender Ansicht gekommen. Sicherlich wirkte es sich nicht immer günstig aus, dass die Interpreten zu wenig ihrer eigenen Inspiration folgen konnten, weil ihr Spielen und Singen ihnen bis in die Einzelheiten vorgeschrieben war. Sie konnten sich nicht vom eigenen Spiel fortreißen lassen und über sich selbst hinauswachsen. Man fühlte ihnen manchmal an, dass sie sich beobachten mussten und dadurch in dramatischen Augenblicken etwas gehemmt waren und nicht das Letzte, dessen sie von sich aus fähig gewesen wären, geben konnten“ (1955 Schweitzer, Albert: Aufsätze zur Musik 1988, S. 206: Erinnerungen an Cosima und Siegfried Wagner)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Nach einem treffenden Worte Fröbels will der Schöpfer der Nibelungen an die Stelle von Staat und Religion ein Opernhaus setzen. Wie reimt sich aber damit der hocharistokratische Charakter des Bayreuther Theaters? Der heilspendende Kunsttempel, das große ruhmreiche Nationalwerk, zu dem es sich aufbauschen möchte, hat mit dem eigentlichen Volk auch nicht das Mindeste zur schaffen. Ihm bleiben seine Pforten verschlossen; den Einlass finden nur wenige Auserwählte“ (Otto Gumprecht 1872 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 244)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Es ist groß, einförmig, kalt und hässlich wie eine ungeheure Scheune oder eine mächtige Feldbaracke. Der Zuschauerraum ist gedrückt, die Höhe der Bühne beträgt dagegen 96 Fuß. Das Innere ist von abstoßender Nacktheit und Einförmigkeit. Es gibt da weder Logen noch bevorzugte Plätze“ (1875 G. Stradina in: Tappert, Wilhelm (Hrsg.): Wörterbuch der Unhöflichkeit, S. 96)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Was inzwischen geschehen, wissen Sie, Herr Redakteur. Sie wissen, dass jener W. R. Wagner in dem harmlosen Kreis-Städtchen Bayreuth, Bezirk Oberfranken, sich eine musikalische Inokulations-Anstalt à la Pasteur für ungeheure Kosten erbaut hat; dass die aus allen Gegenden der Welt dort zusammengeströmten Menschen zu Hunderten in einen großen, finsteren Kasten gesperrt werden, wo sie unter zur sicheren Einwirkung auf das Ohr raffiniertesten Bedingungen mit einer badewärtermäßig abgezirkelten Menge von Tonfluten übergossen werden, womit sie sich dem Wagnerschen traitement in Bezug auf den Gehör-Nerv unterziehen. Wie es bei solchen gewaltsamen Impfungen geht, ein bestimmter Prozentsatz bleibt. Viele werden kataleptisch, wie eine starr gewordenen Verzückung, aus dem Baderaum entfernt. Die Regierung sah sich genötigt, der wenige Schritte entfernt gelegenen Irrenanstalt einen neuen Flügel anzubauen … Kaum sitze ich in dem schwarzen Kasten, und die giftträufelnden Flöten- und Hornbläser beginnen ihre diabolische Arbeit, wird mir’s heiß vor der Stirn; meine Gedanken entweichen, und wie eine Gelähmter starre ich mit glasigen Augen in den schwarzen, unterirdischen Raum, wo die Orchestertiere schlummern. Um mich her beginnen die Verzückungsbewegungen, die mystischen Krämpfe und das sakkadierte Atmen; und ich hocke dort wie ein Mehlsack“(1891 Oskar Panizza: Stoßseufzer aus Bayreuth, auch in: Piontek: Bayreuth S. 129. 132)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Man denkt bei diesem Festspielhaus eher an die Halle irgendeiner Industrieausstellung als einen Bau, in dem sich zahlreiche Leute aus aller Herren Länder zum Erlebnis musikalischer Bühnenwerke zusammenfinden. So ist in der harmonischen Vereinigung aller Künste, wie sie Wagner vorschwebt, der Platz für die Architektur doch wohl allzu bescheiden ausgefallen. Ohne selbst ein Architekturkenner zu sein, erlaube ich mir den Hinweis, dass es selbst unter Beachtung der praktischen Anforderungen der Wagnerschen Bühnenideen möglich gewesen wäre, den architektonischen Voraussetzungen etwas mehr Beachtung zu schenken. Ich nehme an, dass die von Wagner erdachten Neuerungen dem Baumeister keinesfalls zwingend abverlangt haben, zugunsten von Komfort und Zweckmäßigkeit auf die Schönheit des Gebäudes zu verzichten“ (1876: Tschaikowsky, Peter: Musikalische Essays und Erinnerungen, 2000, S. 369)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Man fühle mir jenen Zustand hochgradiger Empörung nach, in den man geraten muss, wenn man für ein Pfund Sterling die Erlaubnis zum Betreten eines Theaters erwirkt hat und sich in einem halbdunklen, sandsteinfarbenen Auditorium wieder findet, dessen steil ansteigende Sitzreihen und fehlende Galerien stark an einen Hörsaal erinnern … Man hört das Poltern herunterklappender Sitze und ein mächtiges Rauschen, als ob der Wind über einen Wald striche, verursacht durch dreizehnhundert Kleiderröcke und Frackschöße, die mit dem Rohrgeflecht in Berührung kommen, gefolgt von dem empörten Zischen und Murren überempfindlicher Wagnerianer, die jedes entstehende Geräusch noch dadurch vergrößern, dass sie darauf mit einer Reizbarkeit reagieren, die auf gesunde Nerven noch provozierender wirkt als das zuweilen unumgängliche Geräusch eines umstürzenden Stockes oder eines zu Boden fallenden Opernglases“ (1889 Shaw, George Bernard in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 181, 183)



Festspielhaus: Bayreuth:
„… das Bayreuther Theater verwirklicht nicht ganz, was es verspricht. Es ist sehr groß und infolgedessen ist die Bühne, für die, die in den hinteren Reihen sitzen, reichlich klein. Das zerstört die Illusion. Die hell erleuchtete Bühne, die mir bis jetzt nur Vorteile zu haben schien, hat den Fehler, die Augen zu ermüden. Sie wirkt, als säße man in tiefster Finsternis und fixierte unausgesetzt eine leuchtende Fackel. Die Sitzreihen steigen nicht stärker an als in einem gewöhnlichen Theater. Wenn also der Vordermann groß ist und wenn er eine Frau ist mit Hut und Frisur, dann wird die Sicht verdeckt … Das Theater sieht einem Industriepalast ähnlicher als einer Kunststätte“ (Romain Rolland 1891 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 275.276)
Festspielhaus: Bayreuth:
„Wie war ich erstaunt, über das, was ich fand! Ein geradezu befremdendes Gebäude von einer verblüffend nackten Einfachheit! Und doch hat es Millionen gekostet. Durch welches Wunder hat man diese zusammengebracht? Hatten denn die Unterzeichner der Sammellisten ihren gesunden Verstand bei einander? Sich hier in diesem völlig unbekannten Loche niederzulassen und dann ganz Europa hierher einzuladen – war das nicht geradezu Verrücktheit?“ (Anonymer Franzose 1891 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 274)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Das Theater erfreut nicht. Dezidiert barackenähnlich, stillos hölzern. Eine Art Bühneversuchsstation. Einen Augenblick erschien mir alles, was ich sah und erlebte, ein wenig beschämend, ein wenig kleinbürgerlich-lächerlich. Ganz erschrecklich schienen mir die bürgerlichen weißen Gardinen in den Fenstern des Theaters - welche Geschmacklosigkeit! Und von den klotzigen Pfeilern im Innern wünschte ich, man möchte sie künftig unter Lorbeeren und Rosenkränzen verstecken. Die Garderoben, die Zugänge – wie entsetzlich! Alles wie in einem Zirkus …“ (Theodor Lessing 1909 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 306f)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Das Festspielhaus in Bayreuth, das sich inmitten gepflegter Anlagen, auf einem sanften Hügel erhebt, ist das hässlichste Theatergebäude, das ich je sah: außen gewährt es den Anblick einer rohen Kulturscheune, innen wirkt es wie eine Kombination aus Amphitheater und Lehrter Bahnhof. Dieses Haus ist also die Gralsburg der Wagnerianer? Ich konnte es kaum fassen“ (Heinz Friedrich 1958 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 361)



Festspielhaus: Bayreuth:
„Jedermann weiß, dass es eine Kuriosität, ein Unikum, eigentlich ein Monstrum ist oder doch wenigstens so scheint, zunächst. Es sieht wie eine Altberliner Bahnhofshalle aus, S-Bahn-Station Gesundbrunnen etwa. Ein preußisch-roter Klinkerbau mit Fachwerkstreben: Architektur der Gründerjahre; ihre zusammengestückelte Konzeptionslosigkeit ist überwältigend. Seit hundert Jahren hat man immer rangebaut, was noch fehlte. Das ist die berühmte Scheune, hinter der tatsächlich Wiesen und Felder beginnen … Auf den ersten Blick wirkt der Zuschauerraum komisch. Ich möchte den Eindruck perfekte Hässlichkeit nennen. Als Fremder fühlt man sich zunächst an eine Gasanstalt, einen Bahnhofwartesaal zweiter Klasse kurz vor der Jahrhundertwende erinnert: die Welt der Dampfmaschinen. Das Eisengestänge, der Stuck und die falsche Säulenpracht aus den Gründerjahren. An der Decke zieht sich in ausgeblichenem Graugrün ein Muster, das offenbar eine Muschel im Jugendstil sein soll. Die Sitze sind eng, hölzern hart und bemerkenswert unbequem. Jeder Zuchthausinsasse sitzt heute in Deutschland bequemer“ (1975 Krüger, Horst: Ostwest-Passagen, S. 121)



Feuchtwangen:
„Alles riecht nach Bier … verbumfeite Stadt“ (1983 Walter Kempowski).



Feuerbach, Paul Johann Anselm von: Bamberg:
„Man muss sich an alles gewöhnen, so auch an die reine feine Bergluft, die ich hier in meinem Schlosse einatme, und die mir erst nach einiger Zeit gedeihlich werden wird. Ich lebe hier ein wahres Klosterleben. Es sind hier wunderliche Menschen, denen man sich kaum zu nähern Lust haben kann. Alles tut gegeneinander fremd und kalt; in öffentlichen Gesellschaften ist alles steifer als am steifsten Hof … Ich lebe daher fast ganz allein, vergnüge mich am Anblick der selbst in ihrem Winterkleide noch herrlichen Natur, die mich umgibt, und mache die Toten zu meiner Gesellschaft … Fort! Fort von hier! Meines Bleibens ist nicht mehr! Ich habe aus dem Quell des bessern Lebens getrunken, hier ist kein Tröpfchen, meine lechzende Zunge zu kühlen. Nur der Stern, der aus der Zukunft blinkt, wirft tröstend seine Strahlen in die Nacht, die mich umgibt; nur die Hoffnung auf den Tag der rettenden Freiheit erfrischt noch die dumpfe, modrige Kerkerluft, in der ich nahe bin zu ersticken“ (Feuerbach, Paul Johann Anselm von in: Krischker, Gerhard C.: Bambergs unbequeme Bürger, S. 74f)



Feuerbach, Paul Johann Anselm von: Bamberg:
„Ich lebte zu Bamberg anderthalb Jahre lang die unglücklichsten Tage meines Lebens“ (1817 in: Fränkische Blätter für Geschichtsforschung und Heimatpflege 10 (1958), Nr. 1 Rudolf Herd: Aus Paul Johann Anselm von Feuerbachs Bamberger Zeit)



Feuerbach: (Familie): Universität: Erlangen:
„Ich muss Dir, liebe Mutter, eine traurige Nachricht schreiben, nämlich diese, dass Anselm und Karl so liederliche Studenten sind, sie bezahlen nicht die Professoren und haben in diesem Jahre schon 400 fl. Schulden gemacht … Der Vater ist sehr erzürnt auf sie, sie dürfen nicht vor seine Augen kommen, und hat gesagt, dass er sie, wenn sie sich nicht außerordentlich bessern, unter die Soldaten tun wird … Wir lernen jetzt auch fechten, weil es eine so gute Leibesübung ist“ (1819 Feuerbach, Ludwig über seine Brüder an die Mutter in: Biedermann, Georg: Ludwig Andreas Feuerbach 1986, S. 19)



Fichtelgebirge:
„Das Fichtelgebirge hat, wenige Punkte ausgenommen, einen einförmigen und reizlosen Charakter“ (1820 Platen, August von: Tagebücher, S. 289)



Fichtelgebirge:
„Die Gegend wollte uns vom Fichtelberg her, (der im Innern abscheulich und für den bloßen Vergnügungsreisenden ganz uninteressant ist) gar nicht gefallen, düstere Fichtenwälder, dürftiger Baumwuchs in den Tälern …“ (1833 Rückert, Friedrich in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 158)



Fichtelgebirge: Volkscharakter:
„Es hat der Fichtelberg und schier das ganze herumgelegene Land ein fromm, getreu, freundlich, aber doch fast grob, bäurisch, hart und stark Volk … Daher auch ein deutsches Sprichwort erwachsen, da wenn man von einem guten Knüttel will sprechen, sagt man: Es sei ein grober Fichtelberger“ (Caspar Bruschius 1542 in: Mayer S. 141 und in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 154)



Fichtelgebirge: s. a. Ochsenkopf



Findelkinder: Bamberg:
„Dreißig Findelkinder werden in einem Armen-Hause erhalten. Ein Schulmeister unterrichtet sie im Schreiben und Lesen. Ihre Kost ist nicht zu tadeln, aber die Pflege und Wartung, welche jedes Kind zu seinem gesunden Gedeihen und ungezwängten Wachstume bedarf, fehlt. Auf Reinlichkeit wird wenig gehalten. Für frische Luft, Baden, Bewegung und erheiterndes Spiel wird gar nicht gesorgt. Man schreibt, betet und liest, gibt zu essen, lässt schlafen, das ist alles“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 81)



Fladungen:
"In Hausen ist nix zu mausen,
in Rüdenschwinden ist nix zu finden."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 164)



Flüchtlinge: Bamberg:
„Lethargisch und kraftlos liegen 3000 Menschen im Tietz auf dem Fußboden. Sie haben Regale und Ladentische zerschlagen, um sich Kisten, Bettgestelle, Hocker und kleine Tische zu zimmern. Entlassene Soldaten gesellen sich zu den Flüchtlingen. Auch sie haben keine Heimat mehr, ahnen nicht einmal, ob und wo ihre Angehörigen leben. Zettel kleben an den Außenwänden des Warenhauses. Zettel mit Verzweiflungsrufen: ‚Wer kennt …’ – ‚Wer weiß wo?’ Dazwischen Tauschanzeigen, alles wird geboten, Fahrräder gegen Handwagen, auch Kinderwagen sind ersehnte Transportmittel“ (1945 Albart, Rudolf in: Protzner, Wolfgang (Hrsg.): Texte und Bilder zur Geschichte Oberfrankens, T. 2. 1986, S. 51f)



Flurschaden: Lichtenfels): Umgebung):
„… er … suchte sich endlich dadurch eine Erleichterung zu verschaffen, dass er quer über ein Feld hinweg dem nächsten Holzrande zuzueilen suchte, um dort mehr ‚ungestört’ zu sein. Das freilich hatte nur die unangenehme Folge für ihn, dass er unterwegs und mitten in einem etwas weichen und unbequemen Saatfelde von einem biedern Landmanne, dem Eigentümer desselben, angehalten und aufgefordert wurde, zwei Gulden Strafe für das Verlassen des Weges zu zahlen, widrigenfalls er, der Bauer, sich in die ihm unangenehme Notwendigkeit versetzt sehen würde, ihn zu pfänden … Der Bauer … bestand auf seinen zwei Gulden oder Hut und Schnupftuch des Übertreters der Gesetze, ja er wurde dermaßen grob gegen den kleinen, unbehilflichen Mann, dass dieser nicht umhin konnte, in die jedenfalls unbillige Forderung oder vielmehr Erpressung zu willigen und das Geld zu zahlen“ (Gerstäcker, Friedrich: Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer Nachdr. 1980, S. 82)



Folterwerkzeuge: Bamberg: Zuchthaus:
„In einer andern der Tortur geweihten Kammer werden noch die Marter-Instrumente gezeigt. Eine Menge Fesseln von allerlei Formen und Schwere hangen an den Wänden und legen das Zeugnis ab, dass die Bischofe von Bamberg nicht immer so fromm und menschlich waren als der jetzige Fürst ist. Als ich in der Folge das erste Mal in den Saal der Jakobiner zu Paris trat und die Ketten der Schweizer von Chateauvieux erblickte, die an den Pfeilern wie Girlanden aufgehangen waren, flog meine Erinnerung unwillkürlich nach Bamberg, und ich bin nie bei den Jakobinern gewesen, ohne zugleich in der Tortur-Kammer zu Bamberg zu sein“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 81)



Forchheim:
„Meine Reise nach Erlang machte ich durch Forchheim, welche Stadt nebst ihrer Festung zum bambergischen Bistume gehört, die aber mit allen ihren Gebäuden, mit ihren Stiftern, Klöstern und was dem ähnlich ist, eine sehr traurige Figur macht“ (1770 Meyer, Andreas: Briefe eines jungen Reisenden, S. 207)



Forchheim:
„Zwischen Bamberg und Erlang liegt das alte hässliche Städtlein Forchheim, das einen unbedeutenden Wall, ein kleines, niedliches Zeughäuschen und eine Garnison von der Bamberger Miliz hat. Reisende, die bei der Nacht ein oder ausreisen, werden hier unter dem Titel Sperrgeld erpresst. Eine Chaise mit zwei Pferden muss 24 Kr. Sperrgeld geben, um durch dieses Nest durchgelassen zu werden“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 5f)



Forchheim:
„Von inwendig zeigt sich Forchheim als ein sehr elender Ort. Die meisten Häuser sind schlecht gebaut und die wenigstens Straßen gepflastert“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 146)



Forchheim:
„… also schnell über die Festung Forchheim, die wenigstens in Ansehung des Kots sich mit Paris messen kann, hinweg nach meiner jetzigen Residenz …“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 13)



Forchheim:
„Die Bauart der Häuser ist sehr alt, die Gassen sind ungepflastert, es ist ein unsauberer Ort“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 141)



Forchheim:
„… durch Baiersdorf und Burgheim, mit einem Wall umgeben, die Straßen der Stadt sind schmutzig“ (1797 Goethe, Johann Wolfgang von: Tagebücher. Dritte Schweizer Reise)



Forchheim:
„Furchheim ist ein armseliger, schmutziger Ort, obschon Geschäfte hier gemacht werden, die keineswegs zu verachten sind“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 361)



Forchheim:
„Die Festung soll geschleift werden. Die Erfahrung hat bewiesen, dass eine schlechte Festung immer schädlich ist: Diesmal lockte der Schein Freund und Feind, keinem nutzte sie – beide hielten sich, ohne zu wissen warum, länger dabei auf als sie sollten. Der Landmann wird ausgesaugt. Der Bewohner Forchheims schreiet über Elend, bauet seine beträchtliche Flur sehr gut, ist lumpig gekleidet und schlecht genährt, hat aber eine ungewöhnlich große Anzahl Bierhäuser“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 7)



Forchheim:
„Forchheim selbst ist ein schlecht gebautes, aber in historischer Hinsicht nicht unbekanntes Städtchen, weil darin in alten Zeiten verschiedene Reichstage gehalten wurden“ (1819 Klingemann, August: Kunst und Natur, S. 433)



Forchheim:
„Im Regen durch das öde Forchheim (von Invaliden bewacht) und Baiersdorf, wo nächst die Ruinen eines modernen Schlosses auffallen, nach Erlangen“ (1836 in Schmeller, Johann Andreas, S. 189)



Fossa Carolina: Kanal:
„Ich selbst glaube, dass etwas Religiöses letztlich den Ausschlag gab, den Graben unfertig liegen zu lassen, denn es ist auffallend, dass noch vier, fünf Jahrhunderte lang sich das Gerücht hielt, das Vieh sei plötzlich auf den Feldern gestorben, auch seien die Arbeiter durch unheimliche Klagelaute unsichtbarer Wesen, Geister oder so, verstört worden, auch sei ihnen immer, wenn sie etwas essen wollten, das Essen aus den Händen verschwunden, und selbst noch Jahrhunderte später dieser Dorfbrand, ausgerechnet in der Walpurgisnacht, den zu löschen selbst das Wasser von drei Teichen nicht reichte“ (Langewiesche, Marianne: Jura-Impressionen 1971, S. )



Fossa Carolina: Kanal:
„Einige mittelalterliche Schriftsteller behaupten, der Versuch sei fehlgeschlagen, weil Gott sein eigenes Werk nicht durch Menschenhand zerstören lassen wollte; hätte der himmlische Vater eine Wasserstraße vom Main bis zur Donau gewollt, so hätte er sie bei der Schöpfung der Welt vorgesehen. Das Scheitern des Planes wurde natürlich auch von Gerüchten und Legenden umwoben. Angeblich ging das Vieh an dem Futter ein, das auf dem begrünten Aushub wuchs. Baute man darauf Korn an, so verschwand später das Mehl spurlos in der Luft, wenn der Bäcker es verarbeitete. Noch schlimmer: Grauenerregende Laute ertönten nachts, wenn Geisterheere heulend und schreiend durch das Baugelände rasten; selbst tagsüber belästigten sie die Arbeiter. Einige Geister taten sich auch zusammen, um die Böschungen zum Einfall zu bringen und das ganze Vorhaben zu vereiteln“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 392)



Frank, Leonhard:
„Leonhard Frank hat nach dieser Begegnung seine bitteren Worte über die Literatur des Westens mehr als einmal wiederholt, mehr als einmal auch habe ich ihn über das merkwürdige Los seiner Bücher klagen hören. Selbst bei mir zu Hause, heiter und lachend bei einem Glase Wein, kam er unvermittelt auf seinen Refrain zurück: ‚Ich werde in allen Ländern verlegt – außer in meiner Heimat!’ Augenscheinlich sind die Würzburger nicht nur in Würzburg zu Hause: im Westen Deutschlands zieht man es vor, Schriftsteller wie Frank offiziell zu den ‚östlichen’ Autoren zu zählen“ (1957 Fedin, Konstantin: Dichter, Kunst, Zeit 1959, S. 209)



Franken:
„Ober der Donau siend es frankhen, wo die meißten schantharmen und biamthen herkohmen“ (Ludwig Thoma: Filserbriefe)
Ostfranken: „Die Fußkranken der Völkerwanderung“



Franken:
„Um diesem Brief sein gehöriges Gewicht geben zu können, machte ich vor Versieglung desselben eine Kreuzfahrt durch den ganzen Fränkischen Kreis, welcher unter allen Kreisen des Deutschen Reiches der kleinste ist. Allein die Prisen, die ich auf dieser Fahrt gemacht habe, sind so unbedeutend, dass sie wirklich kaum das Porto, welches Du für sie bezahlen musst, wert sind“ (1780 Riesbeck, Johann Kaspar, S. 254f)



Franken:
„Alles kreischend, fein und fränkisch,
Superklug und kalt und zänkisch …?“
(Franz Bonn in: Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken, S. 20))
„Fränkisch heißt zänkisch“ (Thomas Dehler).



Franken: Nürnberg:
„… als der Lärm an den Tischen der Einheimischen zu wild, zu polternd wurde, hatte der Herr ihm, indem er sein Bierglas zum Gruß erhob, zugerufen: Na ja, unsere Bayern, so ist das nun mal in Bayern, nicht wahr? Da hatte sich der Fremde, so viel erinnerte er sich, streng aufgerichtet. Er war zum ersten Mal ernst und lehrhaft geworden und hatte nicht ohne Entrüstung gesagt: Sie sind hier doch nicht in Bayern, mein Herr. Welch ein Missverständnis! Es ist schlimmer: Sie sind in Franken. Haben Sie nie etwas vom fränkischen Raum und der fränkischen Seele gehört? Ach, es ist noch viel schlimmer: Sie sind hier in Nürnberg, das hat auch mit Franken nicht viel zu tun. Das ist ein sehr komplizierter und delikater Sonderfall“ (1973 Krüger, Horst: Nürnberger Augenblicke S. 136)



Fränkische Schweiz:
„Die fränkische Schweiz. Die Gegend, welche mit einiger Anmaßung also genannt wird, breitet sich im nordöstlichen Franken zwischen den Städten Baireuth und Erlangen aus und wird von den Vorbergen des Fichtelgebirges gebildet. Sie ist schön, sehr schön, malerisch, wild, romantisch und lieblich in reicher Abwechslung, aber sie mit der Schweiz zu vergleichen oder ihr gar deren Namen zu geben, müssen wir dennoch für eine kleine Anmaßung erklären, so alt diese auch sein mag“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 173)



Fränkische Schweiz:
„Kein Busch, kein Strauch, kein Grün erhellt die grässliche Trauer dieser Gegend. Selbst die Wiesen sind hier steinigt und uneben, und die zürnende Wiesent macht tausend mäandrische Krümmungen. Es ist einem, als wandle man unter den Trümmern einer untergegangenen Welt“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 45)



Fränkische Schweiz: Bevölkerung:
„Die ganze Gegend ist höchst elend und armselig, etwas schlechter Buchweizen und Hafer produziert der felsigte Boden, bloß nur, den Hunger der armseligen Einwohner zu stillen. Sie backen sogar Brot von beiden vermischt. So traurig und elend die Schöpfung des Grund und Bodens ist, so traurig ist auch die Gesichtsbildung, und der Wuchs der Einwohner ist dem Boden völlig gleich. Die Armut leuchtet aus allen bis zum Mitleiden. Der Bauer geht im elendesten Kittel, die Weibsleute haben bloß den Kopf mit einem schlechten, groben Tuch ohne Mütze zugebunden, alles geht barfuß, und ein Paar magere Kühe ziehen den Pflug. Hier gab es Gelegenheit, über den öfters zu sehr unterschiedenen Zustand der Menschen rührende Betrachtungen anzustellen. Zu verwundern ist es, dass sich ehemals Leute haben entschließen können, diese traurige Gegend anzubauen und sich da niederzulassen. Der elende Strich Landes ist bambergisch. Am wenigsten ist also wohl auf diese armen Einwohner anzuwenden, wenn man von Krummstabsgütern und Einwohnern gemeiniglich sagt, unter dem Krummstab ist gut wohnen“ (1779 – 1783 Gercken, Philipp Wilhelm in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 174f)



Fränkische Schweiz: Bevölkerung:
„Die Weiber sind hier meist besser gebaut als die Männer, die in der Regel zu dürr sind, obgleich viele gewaltig dicke Beine, wie geschwollene haben. Pommersche und mecklenburgische Körper können sie freilich nicht haben, da sie wenig Fleisch und feste Speisen essen, sondern mehr dünne Suppen, Salat und Kartoffeln oder zum Brote Gurken und andre leichte Sachen; aber treffliches Bier trinken fast alle und lassen sich nichts davon abgehen“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 64)



Fränkischer Reichskreis: Nürnberg: Rathaus:
„Von daraus kamen wir in eine sehr elendes Zimmer, worin sich die Gesandten des Fränkisches Kreises versammeln. Der bischöflich bambergische und markgräflich brandenburg-bayreuthische haben den Vorsitz, die Gesandten der Geistlichen aber die rechte Hand über die Weltlichen, welches desto schlimmer für die Laien ist. Wie haben sie zugeben können, dass die Klerisei den Rang über sie genommen und sich in weltliche Geschäfte gemischet hat? Die Geistlichen sollen ihre Einkünfte nur in Ruhe verzehren und für uns beten“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 76)



Frankenheim (Bischofsheim an der Rhön):
"Frankenheim liegt an einem Teich,
guckt man dort die Weiber an, haben s alle dicke Bäuch."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 158)



Französische Revolution: Bayreuth:
„Die Staatsinquisition hier liegt wie Bleiplatten auf Kopf und Brust und es laufen eigentliche mouchards herum. Alles seufzt, keiner spricht“ (1796 Jean Paul in: Poetisches Franken S. 170)



Französische Revolution: Schneider, Eulogius:
„Ein mehr berüchtigter als berühmter deutscher Dichter, Eulogius Schneider, nennt gleichfalls Wipfeld seinen Geburtsort. Mit glücklichen Talenten begabt, studierte er Theologie und folgte 1787 einem Rufe des Kurfürsten von Köln als Professor nach Bonn. Da brach die Französische Revolution aus, und exaltiert, wie er war, nahm er ihre Prinzipien feurig in sich auf. Er wanderte, fortgerissen von dem Wahnsinn jener Zeit, nach Straßburg aus und erhielt bald Anstellung. Als er sich endlich zum Zivilkommissär emporgeschwungen, zog er mit seiner Guillotine von Ort zu Ort und wütete gleich den Pariser Terroristen. Endlich schlug auch seine Stunde, er fiel verurteilt vom Konvent unter dem Beil der Guillotine im J. 1794, kaum 38 Jahre alt“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 167)



Französische Revolution: Schneider, Eulogius:
„Der bekannteste und zugleich am übelsten verrufene unter allen Wipfeldern ist aber jener Eulogius Schneider, der in der Französischen Revolution eine so blutige Rolle spielte. Geboren 1756, wurde er erst Franziskanermönch, kam 1787 als Professor an die neu gestiftete Hochschule in Bonn und erwarb sich einigen Ruf durch Gedichte, deren weiche Empfindelei nicht ahnen ließ, dass ihr Verfasser so bald das Henkeramt im Großen üben würde. In den ersten Jahren der französischen Staatsumwälzung ging er ins Elsaß, wurde einer der eifrigsten Diener der Schreckensherrschaft und zog, mit aller Grausamkeit wütend, in dem unglücklichen Land umher, bis ihn endlich die Vergeltung erreichte und sein Haupt in Paris unter der Guillotine Robespierres fiel (1794)“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 182f)



Französische Revolution: Schneider, Eulogius:
„Konrad Pickel, der Sohn eines kleinen Häckers, brannte im ungebärdigsten Jünglingsalter durch und näherte seinen fränkischen ‚Pickel’ nach Humanistenmethode der Antike: mit ‚Celtis’ übersetzte der 1459 geborene Konrad seinen Vaternamen. Zweihundert Jahre später entsprang dem Wipfelder Weinboden Johann Georg Schneider, ebenfalls der verlorene Sohne eines kleinen Häckers, 1756 geboren. Seine Lebensgeschichte ist weniger eine Weingeschichte als eine trübe Anekdote vom umgegangenen Most. Nach seiner Umwandlung in den verkommenen Mönch Eulogius zog es ihn ins revoltierende Paris, wo er mit zwei Pistolen in der blutroten Schärpe vor der Guillotine paradierte. Dort, an der Quelle der verhimmelten Gewalt, hakte Eulogius ‚Feinde des Volkes’ nach seiner Wahl in den Listen ab, vergaß auch beim Köpfen nicht seine revolutionär etablierten Gönner. Eulogius Schneiders radikale Kopf-ab-Leistungen lagen liniengetreu in Marats und Robespierres gesellschaftskritischem Drang, die Menschen nach ihren Ideen zu ändern. Im April 1794 wurde Eulogius als ‚Monstrum von Scheußlichkeit und sittlicher Verderbnis’ von den neufränkischen Linientreuen seinerseits aufs Schafott gestoßen; mit vollem Einverständnis seiner zuständigen Instanz, der Göttin der Vernunft“ (1971 Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 81)



Frauen: Zitate:
„Allzu große Anhänglichkeit ans weibliche Geschlecht ist bei allen Nationen der Vorbote gewesen, dass der Geist der Nation von der Mannheit zur Weiblichkeit ausarte“ (Christian Friedrich Daniel Schubart).
„Das Schönste an den meisten Männern ist die Frau an ihrer Seite“ (Henry Kissinger).
„Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag; der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht – und der trübste Tag ist heller als die hellste Nacht“ (Georg Friedrich Daumer).
"Es geht den Büchern wie den Jungfrauen; gerade die besten bleiben oft am längsten sitzen" (Ludwig Feuerbach).
„Für den Busen hat schon das Kind Sinn, er ist die letzte Schönheit, die kommt, aber auch die erste, die wieder verschwindet, bei vielen erscheint sie gar nie …“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).



Frauen: Zitate:
„Gott sahe alles an, was er gemacht, und sprach: ‚Es ist gut’, bei der Erschaffung des Weibes aber sagte er – nichts“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).
„Gott weiß, ich liebe das Frauenzimmer mit der innigsten Zärtlichkeit: aber wenn sie meine Richter in der Literatur und Kunst werden wollen; wenn sie meinen deutschen Geschmack mit ihrem Zuckerwerk, ihren Brühen und Sülzen verderben vollen; dann ruf’ ich mit dem edlen Unwillen eines Archimedes: zerstört mir meine Zirkel nicht!“ (Christian Friedrich Daniel Schubart).
„Man kann Liebhaber eines Weibes sein, die ein Buch geschrieben hat; aber Ehemann ist man besser von solchen, die Suppen, Hemden, Strümpfe oder Menschen liefern“ (Karl Julius Weber).



Frauen: Zitate:
„Mein lieber Demokrit ist noch der artigste. Er heiratet ein ganz kleines Weibchen und sagte: ‚Unter den Übeln muss man das kleinste wählen.’“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).
"Vieles, was Männer tun, ist von Frauen erdacht, und das meiste, was sie nicht tun, haben Frauen verhindert" (Ludwig Friedrich Barthel).
"Die Frau ist eine Null, nichts als eine Anhäufung von Eierstöcken" (Claire Goll).
"Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es schon halb zurückgenommen" (Sigmund Graff).
"Man sagt fast jeder Frau etwas Hübsches, wenn man eine andere Frau kritisiert" (Sigmund Graff).



Frauen:
„Fränkische Röhre: Auf die Anatomie einiger Mädchen aus dem Frankenland bezogen, die einen leicht röhrenförmigen Körperbau nicht verleugnen können“ (Kerler, R: Die Yuppis 1987, S. 144)



Frauen: Ansbach:
„Das Frauenzimmer Anspachs liebt den Kleiderputz und den Aufwand des Vergnügens außerordentlich. Es lässt sich gerne anbeten, daher die Stutzer, Pflastertreter und Fliegenfänger beständig in kleinstädtischem Putze durch die Straßen spazieren, um ihnen den Hof zu machen. Die gemeinen Weibsleute kleiden sich sehr abgeschmackt, und ihre Hauben sehen ganz scheußlich aus“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 30f)



Frauen: Bamberg:
„Unter den gemeinen Weibspersonen, die ich hier und auch nachher in der Stadt bemerkte, waren viele, deren Gesichter länglich, und das Profil perpendikular, deren Stirnen teils eirund, teils von der Seite zugespitzt und gerade auf einer unbedeutsamen Nase standen. Auch unter den Jungen waren wenige, die ein blühendes Ansehn hatte. Blass oder blutrot waren zwei Farben, die man gemeiniglich in Extremen wahrnahm. Ohne das schöne Geschlecht in Bamberg beleidigen zu wollen, muss ich gestehen, der größte Teil derselben war nicht schön … Ich glaube bemerkt zu haben, dass diese Art von Nasen, welche bei Statuen und auf Münzen für so schön gehalten wird, an lebenden Menschen allemal eine Idee von Einfältigkeit gibt, welche nach Beschaffenheit der Umstände von gemeiner Dummheit bis zur Naivität abgestufet sein kann … Noch schien es mir, dass hier das weibliche Geschlecht geschwinder verblühe als in manchen andern Ländern. Ich sah Frauen, die nicht vierzig Jahr alt sein konnten, ganz gelb und runzlich. Ein paar blinkende schwarze vom Alter noch nicht gedämpfte Augen, die aus einem solchen Gesichte hervorsehen, machen dem, der Verhältnis und Übereinstimmung in den Gesichtern liebt, einen sonderbar fremden Anblick. Die gemeinen Weibspersonen durchs ganze Bambergische machen sich noch hässlicher, indem sie ein weißes Tuch ganz ums Gesicht schlagen, welches sowohl in Form als in Farbe recht ausgesucht scheint, um das was an sich nicht hübsch ist noch widriger zu machen“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 131f)



Frauen: Bamberg:
„Die katholische allgemeine Nationalphysiognomie ist sehr auffallend und kenntlich, besonders bei den Frauenzimmern. Sie sind mehrenteils klein, nichts weniger als schön, und haben eine eingedrückte Nase“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 527)



Frauen: Bamberg:
„Die Damen sind im Durchschnitt totenbleich, sie führen einen frommen Blick, hinter welchen oft ein weniger frommes Verlangen hervorschwimmt. Die der niedern Klasse haben eine lebhaftere Farbe und öffnen die Augen nicht so madonnenmäßig als jene, die mit dem Himmel und der Erde zugleich buhlen“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 101)



Frauen: Bamberg:
„In der Natur ist nicht immer schön, was im Bilde schön ist … und so haben auch die sehr häufigen lebendigen Marienbilder offenbar etwas Fades und Dummes, es fehlt wenigstens der Gürtel der Grazien, den selbst Venus, anlegen zu müssen glaubte; und – nach meinen Erfahrungen noch mehr: sie sind oft hohl“ (Karl Julius Weber).



Frauen: Bamberg:
„Die eigene Gebetsfalte von der ewigen Lippenbewegung beim leisen Murmeln des Rosenkranzes ist so gut vorhanden wie die Zornfalte bei manchem zarten, aber giftigen Weibermunde oder der verzogene Mund, wenn sie schlechte oder gar keine Zähne haben oder schön deutsch sprechen wollen. Beim Malen wollen sie alle einen schönen kleinen Mund haben, daher eine den ihrigen dermaßen zusammenzog, dass der Maler sagte: ‚Madame, wenn Sie wollen, male ich Ihnen gar keinen’“ (Karl Julius Weber).



Frauen: Bamberg): Umgebung):
„Sowie man ins Katholische hineinkommt, gegen Bamberg zu, wird alles hässlich; nichtssagende, verdumpfte Gesichter. Hübsche Weiber habe ich fast seit Prag nicht mehr gesehen; je mehr man sich auf dieser Seite dem Rhein nähert, desto plumper werden die weiblichen Gestalten, auch die Gesichter verlieren alle Feinheit“ (1813 Alexander von der Marwitz an Rahel Varnhagen in: Varnhagen, Rahel: Briefwechsel. München Bd. 1. 1979, S. 238)



Frauen: Bayreuth:
„Liebster Bruder! Ich glaube, meine Gebete haben viel dazu beigetragen, Dich aus Deinem Fegefeuer zu erlösen … Alle Kriegsrüstungen sind also in Dunst aufgegangen. Niemand freut sich mehr darüber als ich. Wie Du siehst, sind die Frauen beim lieben Gott nicht so schlecht angeschrieben wie die Männer; denn ihre Bitten werden erhört. Ich glaube, das hat selbst die Prediger verdrossen; denn seit ich hier bin, höre ich nur auf die Frauen schelten. Es muss wohl sehr schlechte darunter geben, sonst wäre es ein Verbrechen am weiblichen Geschlecht, sie so öffentlich abzukanzeln“ (1733 Wilhelmine von Bayreuth in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 163)



Frauen: Bayreuth:
„Die Frauenzimmer haben unregelmäßige und wenig anmutige Gesichter, die Nase häufig eingedrückt, die Wangen aufgeblasen, aber die Gesichtsfarbe frisch und in der ersten Jugend wenigstens gefärbt. Bei den Frauen aus dem Volke - und nur von diesen ist hier die Rede – ist die Verheiratung der Zeitpunkt für das Verschwinden jeder Spur von Schönheit. Die infolge von Wochenbetten, Kinderstillung und schwerer Arbeit eintretende Magerkeit trocknet diese runden und gefärbten Gestalten aus und lässt ihnen nichts als unregelmäßige Züge und eine weiße, aber entsetzlich bleiche Gesichtsfarbe“ (Camille de Tournon 1807 in: Piontek: Bayreuth S. 83)



Frauen: Bayreuth:
„Eine ganze Stunde lang saßen wir im Park und beobachteten die Leute. Mein Gott, wie scheußlich sie sind … Die Frauen tragen einen Gurt um die Taille, einen grünen Jagdhut mit Feder und einen kurzen Rock. Niemand kleidet sich nach der Mode … Die Plumpheit dieses Menschenschlags ist erstaunlich … Ich habe noch keine einzige deutsche Frau mit einem hübschen Gesicht gesehen“ (1909 Virginia Woolf)



Frauen: Bayreuth:: (Markgrafschaft):
„Zum Unglück musste ich noch hören, das ich auch den folgenden Tag in Hof bleiben müsse, da es nicht schicklich sei, am Sonntag zu reisen. Man traktierte mich mit einer Predigt, die dem festlichen vorhergehenden Tage trefflich entsprach. Der Pastor schilderte uns im Detail mit kritischen und anstößigen Worten die Geschichte aller Heiraten, die seit Adam und Eva bis auf unsere Zeit geschlossen worden, und ließ sich’s angelegen sein, die Tatsachen genau zu präzisieren, so dass die Männer lachen und wir vor Scham erröten mussten … Nachmittags ward mir eine neues Fest bereitet, nämlich der Empfang der weiblichen Hofgesellschaft, die ich noch nicht gesehen hatte, der keuschen Gattinnen der Herren des Adels. Sie passten gut zu ihren lieben Männern. Man stelle sich Ungeheuer mit Lockenfrisuren oder besser Schwalbennestern vor, denn sie trugen falsches, von Schmutz und Ungeziefer überzogenes Har. Ihre Kleidung war ebenso altertümlich wie die ihrer Ehegatten, fünfzig Bandschleifen in allen Farben erhöhten noch den Glanz, und das Ganze war von linkischen und oftmals ausgeführten Verbeugungen begleitet. Ich sah nie etwas Komischeres. Einige dieser Vogelscheuchen waren bei Hofe gewesen; diese waren tonangebend, spielten die Pariser Modedamen, gaben sich ein geziertes Wesen, und die andern ahmten ihnen dann nach Kräften nach. Dazu die Art, wie sie uns beobachteten; es lässt sich nichts Lächerlicheres und Groteskeres denken“ (1732 Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 291)

Frauen: Bibersbach:
„Als wir wieder einsteigen wollten, bekamen wir einen gräulichen Gegenstand zu Gesicht. Ein junges Bauernmädchen stand vor einem offenen Fenster und blickte uns mit verworrenen Augen an. Ihr Gesicht war schmutzig gelb und entfärbt. Ihr Mund stand ganz nachlässig offen und schäumte. Die Haare hingen wild über Stirne und Wangen herein. Ihr Anzug war ganz in Unordnung. Sie focht mit den Händen und murmelte unverständliche Töne. Kurz – sie war im Kopfe verrückt. Aus Furchtsamkeit muss sie es geworden sein. Denn ihre Mutter, die ihr immer zur Seite war, sagte uns, der Mond hätte zwischen die Vorhänge in ihr Bett geschienen, sie wäre darüber so erschrocken, dass sie gleich ihre Besonnenheit verloren und in der Raserei alles um sich hergeschlagen und zerbrochen hätte“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 200)



Frauen: Coburg): Herrscherhaus): Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha:
„Die Verachtung für unser armes, missbrauchtes Geschlecht (denn was sonst sollte es sein, wo uns armen Kreaturen, geboren nur zum Vergnügen und Amüsement der Männer, nichts bestimmt ist als endlose Leiden und Prüfungen?), diese Verachtung ist ein wenig Teil der Natur eines jeden klugen Mannes. Selbst unser teurer Papa ist nicht ganz frei davon, obwohl er es nie zugeben würde. Aber auch er lacht und spottet andauernd über Frauen, über unsere unvermeidbaren Unpässlichkeiten etc.“ (1859 Queen Victoria an ihre Tochter Victoria in: Queen Victoria, S. 126)



Frauen: Dinkelsbühl:
"O hl. Annamaria von Dinkelsbühl,
Schöne Mädla gibt's net viel!"
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 18)



Frauen: Erlangen:
„Sobald hier ein Mädchen aufzublühn anfängt, schwärmen hundert Schmetterlinge um sie herum, das Mädchen hört von hundert Zungen nichts als ihre Schönheit rühmen, liest etwa einige empfindsame Romane, und fängt bald selbst an, welche zu spielen. Dann, gute Nacht, Tugend und Unschuld … Wie wenige sind im Stande, ohne Rücksicht auf Konvenienz, Stand und Reichtum zu heiraten? Das verlassene Mädchen tröstet sich in den Armen eines andern, und sinkt durch 5 und 6 Hände endlich zur couranten Preisware herab.“
„Hier bekümmert sich jedermann um seiner Mitbürger geringste Handlungen, und die Verleumdung scheint ihren Sitz aufgeschlagen zu haben. Hauptsächlich hat das weibliche Geschlecht die Würkung davon zu empfinden. Ein unbescholtenes Mädchen darf nur ein einziges Mal einen Studenten höflich grüßen, so interessiert sich sogleich die ganze Stadt darum. Von Mund zu Mund läuft die große Neuigkeit und wird mit Zusätzen so entstellt, dass am Ende der ehrliche Name des guten Mädchens ohne alle Ursache dabei verliert.“
(1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 97f, 138f)



Frauen: Fränkische Schweiz:
„Die Weiber sind alle hübsch; ich habe kein einziges hässliches Gesicht gesehen, doch altern sie früh, und die etwas breiten Formen zeugen auch noch von der wendischen Abstammung“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 76)



Frauen: Literatur:
„Verschont mit Schriften uns, ihr allerliebsten Puppen,
Zum mündlichen Geschwätz leih’n wir euch gern das Ohr;
Kocht, wenn’s nicht anders ist, kraftlose Wassersuppen,
Nur setzet sie uns nicht in euren Büchern vor!“
(Weber, Karl Julius: Demokritos).



Frauen: Malerei: Wagner, Richard:
„… R: ‚Eine Frau, die ein Atelier hat, ist etwas Schreckliches. Eine schriftstellernde ist schlimm genug, aber man spricht, man schreibt Briefe, daraus ergibt sich das übrige, wenn auch eine Frau mit eigener Arbeitsstube, Bibliothek, zu vergleichende Bücher auch schrecklich ist, aber das Malen, ein so spezifischer Beruf, mir gräulich.’“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 762)



Frauen: Nationalsozialismus: Zitate:
“Werdet nie Damen, bleibt deutsche Mädchen und Frauen!“ (Julius Streicher).



Frauen: Nürnberg:
„Der Umgang mit dem nürnbergischen Frauenzimmer ist in Ansehung vieler anderer großen Städte noch sehr eingeschränkt. Man bekommt solches wenig zu sehen, in die Versammlungen, so es untereinander hält, haben selbst die einheimische Mannspersonen, wo sie nicht sonderlich bekannt sind, keinen Zutritt, und wenn gleich ein Fremder mit den besten Recommendationsschreiben an einen Nürnberger, der eine Frau und Tochter hat, versehen ist, so wird dieser doch die ihm empfohlene Person selten zu sich in sein Haus laden, sondern sich begnügen, dass er sie im Wirtshause traktiere, und, wo möglich, ihr mit einem Rausch, eine Ehre (wie sie es nennen) antue“ (1730 Keyßler, Johann Georg: Fortsetzung Neuester Reisen, S. 1223)



Frauen: Nürnberg:
„Gemeine Reisende wissen in Nürnberg sehr viel Merkwürdiges zu sehen; wir sahen nichts … Klopstock allein sah sich nach etwas um: er wollte mit Gewalt hübsche Mädchen sehen, aber das Schicksal hatte es anders beschlossen. Weil er nicht Augen genug hatte zu spähen, stellte er die unsrigen noch dazu an. Wir mussten ihm ein Zeichen geben, sobald wir ein Kopfzeug erblickten; aber alles half nichts, er sahe nichts, wie er sagte, nichts als sehr gemeine Menschengesichter, nicht einen Engel, er sahe nichts, und betrübte sich, der Menschenfreund, denn nun glaubte er, dass in Nürnberg keine Freude wohnen kann“ (1750 Johann Georg Sulzer in: Gellert, Christian Fürchtegott: Briefwechsel Bd. 1, 1740–1755. 1983, S. 57f)



Frauen: Nürnberg:
„So sind die Frauen und Mädchen in ihrem Geschlecht ohne Ausdruck und Lebendigkeit, ohne Wohlgemütigkeit und Grazie, ohne die Farbe der blühenden Jugend und den freundlichen Anstrich des ersten jugendlichen Lebens. Man findet mitunter manche hübsche und interessante Gesichter, aber dieses meist nur in der Ferne. Es fehlt das Stechende und Reizende, das kleine unsichtbare und unbeschreibliche Flämmchen, das aus einem holden Gesicht leuchten muss, wenn es gefallen soll. Die meisten haben die langen hängenden Gesichter der Männer, die stummen Augen; wollte Gott, sie hätten auch die stummen Lippen! Denn sie empfehlen sich schlecht durch Zahnlosigkeit, wenn sie sie öffnen. Diesen Mangel tragen hier auch die meisten Männer mit ihnen und es ist ein Sprüchwort im Lande umher: die Nürnberger kannst du am Munde kennen“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 110f)



Frauen: Paul, Jean: Zitate:
„Die Weiber sehen nur darauf, dass man sich bei ihnen entschuldigt, nicht wie.“
„In höhern Ständen ist immer die Frau schöner als der Mann gekleidet, wie die Weibgen bei den Raubtieren mit schönerm Gefieder als die Männgen geschmückt sind.“
„Man sollte überhaupt die meisten totschießen in der schönen Jugend, ausgenommen die wenigen Männer, die genial wären, und die wenigen Frauen, die sanft wären.“
„Die Weiber – ja, es ist ein Teufelsvolk; scheinen sie schlimm, so sind sie es auch, scheinen sie es nicht, so sind sie es doch.“
„Der Busen ist für Mädgen eine Sache, die sie zu weit führt – es ist ihr erster Irrlehrer – sie weiß nicht, wie sie mit ihm umgehen soll.“
„Der Busen ist ein Berg neben einer (weiblichen) Festung, sie wird von da aus erobert.“



Frauen: Paul, Jean: Zitate:
„Sie ist ein feines Buch auf Schreibpapier, aber die Blätter sind noch nicht aufgeschnitten.“
„Im Freien sehen die wenigsten Damen schön aus – sie müssen in Zimmern stehen – sogar im Abendlicht – am Ende ohne Licht.“
„Das Gute, was ich von den Weibern gesagt und gedacht, nehm’ ich jetzo nicht zurück; aber ich denke seitdem nur mehr Böses dazu.“
„Mit einer Frau nimmt man zugleich einen Arzt an.“
„Weiber lieben Katzen, Vögel p., denen sie helfen, Männer Pferde, Hunde, die ihnen helfen.“
„Die Weiber = Repetieruhren, nicht zu entbehren, und ewig zu reparieren. Man verwünscht und wünscht sie unaufhörlich.“
„Sie vertraute sich keinem ganz offen, aber desto mehreren halb.“
„Wenn sich die Weiber so lange aus- als an-zögen: so würde keine verführt.“
„Eine Frau vergisst nicht ihren Geburtstag, obwohl ihr Geburtsjahr.“



Frauen: Paul, Jean: Zitate:
„Wenn sie eine Gans isset, bleibt doch noch immer eine übrig.“
„Im Alter will man keine neuen Freunde, aber neue Freundinnen.“
„Sie wünschte bei seinem Appetit, dass wenn er je etwas käuete, es Erde wäre, oder wenn er in etwas bisse, es ins Gras wäre.“
„Jede Jungfrau wird durch einen Luther aus einem Nonnenkloster gerissen.“
„Eine Frau sagte: Unser Herr Gott hat das Wetter so schön gemacht. Wenn man’s selber machen täte, man könnt’s nicht besser machen.“
"Ausgezeichnete Weiber loben sich geradezu und weit mehr als ausgezeichnete Männer."
"Bei Weibern ist alles Herz, sogar der Kopf."



Frauen: Paul, Jean: Zitate:
"Die Damen werden täglich verbessert und jedes Jahr kommt eine vermehrte Auflage von ihnen hervor."
"Eine Frau kann einem Achtung für ihr Geschlecht einflößen. Aber mehrere auf einmal vermindern sie."
„Eine Frau kann sich keinen festeren und reineren Liebhaber erwählen als den Liebhaber einer anderen“.
"Kleider sind die Waffen, womit die Schönen streiten, und die sie, gleich den Soldaten, dann nur von sich werfen, wenn sie überwunden sind."
"Kleidermode und das Kartenspiel: Beide taten der weiblichen Ausbildung großen Abbruch; die Mode ersparte den Weibern die malerische, die Karte ihnen die gesellige."



Frauen: Paul, Jean: Zitate:
"Sind die Frauen gut, so stehen sie zwischen dem Mann und dem Engel; sind sie schlecht, so stehen sie zwischen dem Mann und dem Teufel."
"Überhaupt steige ich in die Nester der höhern Stände nur der Weiber wegen hinauf, die da, wie bei den Raubvögeln, größer sind als die Männgen."
"Vor Frauenzimmern darf man bloß Männer loben."
"Das Feuer der Liebe lässt Brandstätten zurück."
"Die Liebe vermindert die weibliche Feinheit und verstärkt die männliche."
"Ich lege mich Ihnen zu Füßen, weil diese doch immer ein reinlicherer Ort sind als Ihr Herz."
"Nicht bloß den weiblichen Körper, sondern auch die weibliche Seele presset die ewige Schnürbrust."
"Wenn eine Frau liebt, liebt sie in einem fort; ein Mann aber hat dazwischen zu tun."



Frauen: Paul, Jean:
„Überhaupt ist es kaum zu beschreiben, wie viel Aufmerksamkeit ihm von den Frauen, selbst von denen der höchsten Stände, erwiesen wurde. Sie wussten es ihm Dank, dass er sich in seinen Werken so angelegentlich mit ihnen beschäftigt und bis in die tiefsten Falten ihre Sinnes und Gemüts zu dringen gesucht hatte; hauptsächlich aber dankten es ihm die von höherer Bildung und die vornehmen Damen, dass er sie so viel bedeutender und idealer darstellte, als sie in der Tat waren. Dies hatte jedoch seinen Grund darin, dass, als er zuerst Frauen der höheren Stände schilderte, er in Wirklichkeit noch gar keine solche kannte und einer reichen und wohlwollenden Einbildungskraft hinsichtlich ihrer freien Spielraum ließ, diejenigen aus diesen Klassen jedoch, welche er später kennen lernte, alles anwendeten, um die ihnen schmeichelhafte Täuschung in ihm zu erhalten und ihm möglichst ideal zu erscheinen“ (Henriette Herz in Erinnerungen, Briefen und Zeugnissen 1984, S. 98)



Frauen: Sachs, Gunter:
„Da habe ich verstanden, dass Gunter ein Mann war, der Kumpel und Traditionen brauchte, und in seinem Leben die Frauen nur das schmückende, aber künstliche Beiwerk einer oberflächlichen Theaterinszenierung waren, aus der er nicht das Wesentliche seiner Existenz bezog. Ein harter Schlag für eine Jungvermählte! … Ich hatte nicht einen Mann allein geheiratet, sondern eine Sippschaft herumscharwenzelnder Playboys, die durch ihre Komplizenschaft enger zusammengeschmiedet waren, als eine Ehe es je vermöchte. In ihrem Leben fungierten die Frauen nur als Schachfiguren, als Gegenstände, als Trophäen, aber gewiss nicht als ‚Frau’ im positiven Sinne. Sie suchten sich schöne, junge und vorzugsweise dumme Gefährtinnen aus. Pech für Gunter! Da ich die letztgenannte Qualifikation nicht besaß, fiel ich ihm zunehmend lästig“ (1966 Bardot, Brigitte: BB Memoiren 1996, S. 600, 676)



Frauen: Spottvers:
„Hans Gobala, Hans Gobala,
wäi gäihts denn deiner Frau?
Däi wäscht sie net, däi kämmt sie net,
däi is a rechta Sau.“
(Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 135)



Frauen: Wagner, Richard:
„R. frühstückt an meinem Bett und sagt mir, wie er nachts darüber noch nachgedacht hätte, wie wir schon dadurch wie mit einer Kluft, von den Griechen getrennt, dass die Frauen bei uns an allem Teil nehmen; dass dadurch in der Literatur der Ton der Galanterien entstanden sei und eigentlich die Wahrhaftigkeit in ihrer Naivität aufhöre. Es sei schlimm, dass das, was man der ausgezeichneten Frau als Huldigung darbringen möchte, indem man sie in den Kreis der männlichen intellektualen Beschäftigungen zieht, nun zur Regel für jede Gans geworden sei! Und nun auch jede Gans ein Urteil abgäbe“ (1872 Wagner, Cosima: Die Tagebücher, Bd. 1, S. 614)



Frauen: Wagner, Richard:
„Ein Band Gedichte von Frau Wesendock bringt R. und mich beim Frühstück auf die Frage der Frauen-Emanzipation, es ist schwer, da ein gerechtes Urteil zu fällen; da die Lage der Frauen eine derartige ist, dass sie sehr oft darauf angewiesen sind, ihre Familie zu ernähren und wie die Männer zu arbeiten, so ist es ihnen nicht zu verdenken, wenn sie auch Männerrechte fordern. Eines begreife ich nicht, dass eine Frau freiwillig, zu ihrem Vergnügen, in die Öffentlichkeit tritt. Es ist mir, als ob die Erfahrungen des Lebens sie immer stiller machen müssten und sie immer mehr auf ihre Hauptaufgabe zurückführen: tüchtige Männer und gute Frauen zu erziehen“ (1873 Wagner, Cosima: Die Tagebücher, Bd. 2, S. 765)



Frauen: Wagner, Richard:
„Er … scherzt: Die Frauen taugen alle nichts ‚außer einer’!“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 194)



Frauenaurach: Kirche:
„Die Kirche ist von innen mit biblischen Geschichten bemalt. Das Paradies und die Höllenfahrt nehmen die eine ganze Seite ein. Die geschwänzten und gehörnten Teufel, Drachen und Furien mögen in den Seelen der Andächtigen bei der Lehre des Fegfeuers und der Hölle schreckliche Gedanken hervorgebracht haben. Dergleichen Vorstellungen sollten in unsern Zeiten billig ausgestrichen werden“ (1793 Köppel, Johann Gottfried: Briefe Bd. 1, S. 17f)



Frauenklinik: Würzburg:
„Die Betten sind wie im Julius-Spital, nur nicht so reinlich, und mehrere Blutflecke in einem nicht gebrauchten Bette waren mir unangenehm; auch sind keine Bettdecken da, denn wenn Not ist, werden die Zimmer geheizt. Die Wiegen sind klobig und haben etwas Finsteres … Die Instrumenten-Sammlung enthält mehr Raritäten und Marter-Instrumente, als dass sie sehr nützlich wäre“ (1831 Horn, Wilhelm: Reise durch Deutschland …, S. 92f)



Freimaurer: Erlangen: Museum:
„Bei den Befragungen in Erlangen hatten wir, zum ersten und letzten Mal, ein ganzes Haus für uns – eine ehemalige Schule, aus der die Nazis ein Museum zur Diskreditierung der Freimaurer gemacht hatten. Später erfuhr ich, dass dies das einzige seiner Art in Deutschland war. Entlang der Wände in den oberen Räumen standen Glasvitrinen mit Symbolen der Freimaurer, Hämmer und deformierte Eiserne Kreuze, an denen maschinengeschriebene Zettel angebracht waren, denen der Betrachter entnehmen sollte, diese seien von den Freimaurer entweiht worden“ (1945 Stern, James: Die unsichtbaren Trümmer, S. 316)



Fremdarbeiter: Gnodstadt: Weltkrieg II:
„Über die ausländischen Arbeitskräfte wird zum Teil erheblich geklagt. In Gnodstadt bei Ochsenfurt haben nach dem Bericht des Landgerichtspräsidenten die Franzosen eines Morgens die Arbeit einfach verweigert. Der Wachmann zog blank und verletzte einen Franzosen erheblich im Gesicht. Erst dadurch konnten die übrigen wieder zur Arbeit gebracht werden. Ein polnischer Zivilarbeiter im gleichen Amtsgerichtsbezirk ließ sich wiederholt Tätlichkeiten gegen seinen Dienstherrn zuschulden kommen. Er wurde daraufhin in einem Wäldchen in der Nähe seines Dienstortes auf Anordnung des Reichsführers SS erhängt“ (1942 Oberlandesgericht in: Schütz, Hans (Hrsg.): Bamberger Berichte, S. 64)



Fremdarbeiter: Sex: mit deutschen Frauen: Weltkrieg II:
„Alle Fälle, in denen Zuwiderhandlungen festgestellt werden, müssen mit drakonischen Maßnahmen geahndet werden, weil nur so die nötige Abschreckung erzielt wird. Viel wirksamer oft als Strafen sind Maßnahmen der Volksjustiz, wie Zöpfe abschneiden und Umherführen mit Plakaten in der Ortschaft“
(1940 SD-Außenstelle Würzburg in: Rockenmaier, Dieter W.: Denunzianten 1998, S. 202)



Fremdarbeiter: Sex mit deutschen Frauen: Weltkrieg II:
„Was hier der Strafrichter hinsichtlich des verbotenen Umgangs mit Fremdvölkischen zu ahnden hat, oder was sonst als volkswidriges Geschehnis zufällig das Tageslicht erblickt, wie z. B. die Vaterschaftsfeststellung gegenüber oder für Fremdvölkische, ist lediglich ein Quäntchen von dem, was überhaupt – meist heimlich – passiert. Es besteht hier tatsächlich eine sehr ernste Gefahr für unser Volk hinsichtlich Überfremdung und Blutsvermischung … Hier werden sehr unwürdige Zustände geschaffen, die bis ins Ehebett reichen, sogar mit dem Endeffekt des Kindsbettes. Der Fremdling bringt Neues, das der Frau in Verbindung mit seinem Wesen imponiert, die vergisst, dass der Mann, der Bruder, selbst der Sohn draußen steht, nicht zuletzt auch vielleicht im Kampf gegen das Volk, dem der Fremdling im eigenen Hause angehört. Hier ist es besonders der Franzose, der mit süßem Wesen und gesteigertem sexuellen Temperament, geschniegelt und gebügelt seinen Eindruck auf die deutsche Frau nicht verfehlt, die schließlich alles vergisst und sich dem Fremdling an den Hals wirft“ (1944 Oberlandesgericht/Generalstaatsanwalt in: Schütz, Hans (Hrsg.): Bamberger Berichte, S. 93f)



Fremdenführer: Fichtelgebirge:
„Wir merkten bald, dass unser Bote nicht ganz so gut Bescheid wusste, als man von im gerühmt hatte, denn er versuchte bald diesen, bald jenen Weg, aber keiner war ganz nach seinem Geschmack; wir bekamen zwar dabei sehr interessante Waldpartien zu sehn, allein da wir bedachten, dass man in einem so großen Walde leicht einen ganzen Tag herumreiten kann, ohne herauszufinden, war es uns doch unangenehm“ (Ludwig Tieck 1793 in: Walbiner S. 44-)



Fremdenführung: Würzburg:
„Und selbstverständlich hat man sich in dieser herrlichen Stadt herumgebalgt und gemordet wie in keiner anderen Stadt Deutschlands. Eine ältliche Dame, die einen Strickstrumpf bei sich führt, erscheint, um uns Fremden die Sehenswürdigkeiten der Festung zu zeigen: ‚In dem Graben dort hat man an einem Tage dreitausend Bauern abgeschlachtet. Da drüben, meine Herrschaften, ist der Fürstbischof Melchior v. Zobel benebst zweier seiner Freunde erstochen worden. Dieses ist das Grab des frommen Fürstbischofs von Mespelbrunn, welcher alle Protestanten mit Weib und Kind ausgerottet hat. Aber hier liegen nur seine Eingeweide; das Herz liegt in der Universität, der rechte Arm in der Familiengruft und die übrigen Stücke im Dom’“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 27)



Fremdenverkehr: Bamberg:
„Was die Bamberger wohl noch lernen müssen, wenn sie den Fremdenstrom heranziehen und stärkeren Zuzug von außen veranlassen wollen, das ist größere Zuvorkommenheit gegen Fremde, mehr Liebenswürdigkeit im Verkehr, höhere Schätzung fremder Eigenart“ (Georg Recheis: Kritische Reisebriefe 1892 in: Predelli S. 179)



Fremdenverkehr: Bamberg:
„Klein erscheint Bamberg, sehr klein. Alles ist so eng und winkelig. Wo verstecken sich nur die immerhin fast 70000 Einwohner? Man sieht fast nur Touristen …“ (Cecilia v. Studnitz 1990 in: Predelli S. 237f)



Fremdenverkehr: Rothenburg ob der Tauber:
„Touristen sind dankbare Zeitgenossen, finde ich immer. Sie sind so anspruchslos, so gefügig. Sie glauben alles, was erzählt wird. Sie kaufen den Kram, der in den Souvenirläden auf sie wartet. Sie schlucken ihr Touristenmenü brav runter. Sie klettern in den Türmen der Stadt Treppen empor, was sie zu Hause nie tun würden. Sie stehen andächtig in Kirchen vor Altarbildern, die ihnen ganz Wurscht sind, nur alt müssen sie sein und berühmt. Ja, Riemenschneider, der Name allein verursacht unter den schnatternden Damen ein Schweigen, das man ehrfürchtig nennen muss“ (Krüger, Horst: Kennst du das Land, S. 219)



Frieden: Zitate:
„Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht so viel Unsinn und Unwahrheiten als im kürzesten Krieg“ (Jean Paul).
"Es ist keine Kunst, auf den Trümmern von Karthago der Welt den Frieden zu schenken." (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Friederike Elisabeth): Tochter Wilhelmines, erste Gemahlin Karl Eugens Herzogs von Württemberg):
„Der Herzog ist zwar sehr nett gegen meine Tochter, aber die Günstlinge versuchen alles, um Unfrieden zu stiften. Sie ist so beunruhigt darüber, dass sie manchmal in Verzweiflung ist und Angst vor der Zukunft hat. Im Grund ist nichts für sie zu befürchten, solange die Liebe andauert, aber wenn sie erlischt, fürchte ich, dass die Ränke Erfolg haben, und dass sie unglücklich wird. Ihr Haushalt ist nicht gut geordnet; seit ihrer Verheiratung hat man sie schon um 2000 Gulden betrogen. Kommt dergleichen öfter vor, so kann sie in eine äußerst schwierige Lage kommen“ (1748 Wilhelmine in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth: „… solange wir zu zweit sind“, S. 223)



Friederike Elisabeth): Tochter Wilhelmines, erste Gemahlin Karl Eugens Herzogs von Württemberg):
„Ich war aufs Höchste überrascht, den Herzog völlig verändert zu finden … Seine Laune ist unerträglich und wechselt in einem Augenblick dreißigmal. Sein Hochmut geht so weit, dass er sich seinem ganzen Hofe verhasst und lächerlich macht. Das Land verabscheut ihn. Er ist toll verliebt in meine Tochter und misshandelt sie. Kein Tag vergeht, wo er ihr durch seine Brutalität und seinen Jähzorn nicht brennenden Kummer macht“ (1749 Wilhelmine in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth: „… solange wir zu zweit sind“, S. 225)



Friedhof: Ansbach: Juden:
„Die hiesige zahlreiche Judenschaft hat endlich die lang gewünschte Gelegenheit und Erlaubnis erhalten, in der Nähe von Bayreuth einen Platz zum Gottesacker anzukaufen … Könnte doch unsere Judenschaft ebenfalls einen solchen Platz erhalten! Dann würde sie, wenn eine Menge Chaisen den Toten in den fernen Begräbnisort schafft und begleitet, weder eine Einbildung von ekelhaftem Geruch oder wirkliche, weit unangenehmere Empfindung desselben, noch ganze Wolken von lästigem Staub über die Spaziergänger auf der lieblichen, schattenreichen Triesdorfer Chaussee ausstreuen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 104f)



Friedhof: Bayreuth:
„Was mich mehr frappierte, war die Utilisierung des Kirchhofes. Er enthielt nämlich zugleich eine Obstplantage, und es ist sehr aufgeklärt von den Baireuthern, Pflaumen und Kirschen zu essen, die aus den Leibern ihrer Eltern hervor wachsen. Ich betrachtete die Bäume mit Ehrfurcht und dachte bei mir: das sind echte und lebendige Stammbäume!“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 106f)



Fürsten:
„Fürsten haben einen langen Zagel, denn ihnen folgen viele Diener nach. Ist das Haupt, das ist der Sinn oder die Vernunft, auch klein, so sind doch ihre Kinnbacken, das ist ihre Gefräßigkeit, groß. Ihre habgierigen Amtsleute, Richter, Schergen und andere Abreißer werden nimmer voll und reißen uns das Essen aus dem Munde, fressen und verderben sogar ihre eigenen Verwandten“ (14. Jahrhundert Konrad von Megenberg „Buch der Natur“ in: Fränkische Klassiker, S. 160f)



Fürth:
„Außer zwo neuen, ganz geraden Straßen, welche mit Häusern gleicher Höhe besetzt sind, ist Fürth ganz krumm, winklicht gebaut und auch bergigt. Da die Einwohner einen Haufen Gesindel ausmachen, der beständig zuströmt und abläuft, so kann man ihre Anzahl nie genau bestimmen. Fürth liegt eine Stunde von Nürnberg und tut dieser Stadt, die auch mit vielen ähnlichen Kindereien handelt, manchen Abbruch“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 12 und in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 260)



Fürth:
„Dieses Nordamerika von Fürth konnte mir freilich wohl neben dem altbürgerlichen, germanischen, kunstvollen Nürnberg nicht gefallen“ (1820 Tieck, Ludwig: Phantasus)



Fürth:
„Wir … kamen … an einen Ort, wo man unter einigen wenigen niederträchtigen Bäumen kaum einen Schatten von Schatten finden konnte; aber Bier gab es in Fülle. Ich war nahe daran, aus der Haut zu fahren, als ich, während William mit dem Lohndiener umherlief, um die Unmerkwürdigkeiten des Ortes zu besehen, allein auf meinem Stuhle dasaß mit meinem Seidel vor mir auf einem andern Stuhle (weil der Tisch über alle Beschreibung von Bier pichte) und meine Verzweiflung in Bier ertrank“ (Adam Oehlenschläger 1850 in: Fürst, S. 189)



Fürth:
„Eine hässliche Stadt. Schon der Name ist so hässlich. Es gibt doch so schöne Städtenamen: Babylon oder Bagdad oder Palmyra …“ (Jakob Wassermann in: Krämer S. 97)



Fürth:
„Erstickend in ihrer Enge und Öde die gartenlose Stadt. Stadt des Rußes, der tausend Schlöte, des Maschinen- und Hammergestampfes, der Bierwirtschaften, der verbissenen Betriebs- und Erwerbsgier, des Dichtbeieinander kleiner und kleinlicher Leute“ (Jakob Wassermann: Die Juden von Zirndorf 1918)



Fürth:
„Fürth sieht aus, wie wir uns immer die DDR vorstellen: total vergammelt“ (1973 Horst Krüger in: Krämer S. 30)



Fürth: Bevölkerung:
„Die vielerlei Grundobrigkeiten, welche Anteile an Fürth haben, geben dem Gesindel, das hier ist, freies Spiel; wenn es sich auf dem Gebiete des einen Herrn vergeht, so flieht es in das andere. Ich habe nie einen ähnlichen Ort gesehen, und selbst in Seehäfen nicht so viel Lumpengesindel gefunden als hier. In einem ganzen Tage, den ich in Fürth zubrachte, habe ich nicht eine, nur honett gekleidete Person auf der Straße gesehen. Daher wurde es den hessischen Werbern leicht, in dem einzigen Fürth, in einer Woche, hundert Mann für den amerikanischen Krieg anzuwerben“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 11)



Fuhrleute: Remlingen:
„Im Dorfe Remlingen hatten wir freilich einen Wagen hauptsächlich zur Beförderung unseres Gepäcks gemietet; aber die Pferdeburschen hatten in guter Hoffnung bereits den ums Doppelte höheren Fuhrlohn verzecht; sie weigerten sich; so war uns der Genuss dieser Annehmlichkeit nicht vergönnt“ (1660 Bollandisten – Papebroch, Daniel in: Engel S. 18)



Fußball: Zitate:
"Wenn es die Ballkunst wäre, was die Fußballanhänger begeistert, müsste jedes Trainingsspiel überlaufen und manches Meisterschaftsspiel uninteressant, wenn nicht abstoßend sein" (Sigmund Graff).
„Wir sind eine intrigierte Truppe“ (Lothar Matthäus).
"Man darf den Sand nicht in den Kopf stecken" (L. Matthäus).
"Sein Verdienst besteht in seiner Langlebigkeit. Davon abgesehen, hat er mich nie besonders begeistert. Statt irgendwelcher Spielzüge sind mir eher seine wilden Gesten und die schlechte Laune in Erinnerung ..." (Javier Marías über Matthäus).



Fußball: Coburg:
„Wenn wir schon dabei sind: Was macht der Sport? Idol Turnvater Jahn ist lange tot, die Taubenzüchter haben Nachwuchssorgen, und der Ortsverein gurkt seit längerem in der Bezirksoberliga herum, gegen so attraktive Teams wie den SV Würgau und die Spielvereinigung Oberkotzau. Der Fußballfan wendet sich mit Grausen“ (Stefan Erhardt: Samba im Altersheim in: Roth 1. 1998, S. 42f)



Fußball: Nürnberg: Fürth:
„Im April 1924 passierte beim Fußballkampf gegen Holland wieder einmal das Unausbleibliche. Eine Woche vorher hatten sich beide Mannschaften im Lokalderby zerstritten. Trotzig fuhren die Fürther Nationalspieler in einem anderen Waggon als die Nürnberger nach Amsterdam und ebenso wieder heim. In Amsterdam bezogen sie weit von einander entfernte Ecken im Speisesaal, redeten kein Wort miteinander, auch auf dem Spielfeld nicht. Dort allerdings bildeten sie eine Einheit, die nur ein einziges Ziel kannte: den 1:0 Sieg über Holland, den sie gemeinsam schafften“ (1971 Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 157)




Bibliographie



Feuerbach, Ludwig A.: Abälard und Heloise oder der Schriftsteller und der Mensch. Ansbach: Brügel 1834



Feuerbach, Ludwig A.: Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnizschen Philosophie. Ansbach 1837 (Killy)



Feuerbach, Ludwig A.: Das Wesen der Religion. 2. Aufl. Leipzig: Wigand 1849 (Killy: 1846 1. Aufl., Buhl: 1845)



Feuerbach, Ludwig A.: Das Wesen des Christenthums. Leipzig: Wigand 1841 (Killy: Erw. Ausgaben: 1843 und 1849) Feuerbachs bekanntestes Werk. Hier wird zum erstenmal Kritik am Gottesglauben geübt. (Russ. Ausg. London: Trübner 1861)



Feuerbach, Ludwig A.: Das Wesen des Glaubens in Sinne Luther's. Leipzig: Wigand 1844



Feuerbach, Ludwig A.: De ratione una, universali, infinita. Erlangen 1828. Dissertation (NUC: 1827)



Feuerbach, Ludwig A.: Der Ursprung der Götter. Leipzig: Wigand 1857 (GV)



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Feuerbach, Ludwig A.: Gedanken über Tod und Unsterblichkeit. Leipzig: Wigand 1847 (Killy: 1830 in Nürnberg anonym erschienen. Angriff gegen die persönliche Unsterblichkeit, beschlagnahmt. NUC: Nürnberg: Stein 1830)



Feuerbach, Ludwig A.: Geschichte der neuern Philosophie. 2 Bände. Ansbach: Brügel 1833 - 1837



Feuerbach, Ludwig A.: Gottheit, Freiheit und Unsterblichkeit vom Standpunkte der Anthropologie. Leipzig: Wigand 1866 (Sämmtliche Werke ; 10)



Feuerbach, Ludwig A.: Grundsätze der Philosophie der Zukunft. Zürich, Winterthur: Verl. des Literar. Comptoirs 1843



Feuerbach, Ludwig A.: Kritik des Anti-Hegels. 2. Ausg. Leipzig: Wigand 1844



Feuerbach, Ludwig A.: Kritiken auf dem Gebiete der Philosophie. Ansbach: Brügel 1835



Feuerbach, Ludwig A.: Kritiken über Philosophie und Christenthum. Mannheim: Hoff 1839 (GV)



Feuerbach, Ludwig A.: La religion: mort, immortalité, religion. Paris: Lacroix 1864 (BN)



Feuerbach, Ludwig A.: Pierre Bayle, nach seinen für die Geschichte der Philosophie und Menschheit interessantesten Momenten dargestellt und gewürdigt. Ansbach: Brügel 1838



Feuerbach, Ludwig A.: Q’est-ce que la religion d’après la nouvelle philosophie allemande. Paris: Ladrange 1850 (NUC)



Feuerbach, Ludwig A.: Sämmtliche Werke. Leipzig: Wigand
1. Erläuterungen und Ergänzungen zum Wesen des Christenthums 1846. - XVI, 486 S.
2. Philosophische Kritiken und Grundsätze 1846. - VI, 414 S.
3. Gedanken über Tod und Unsterblichkeit 1847. - VI, 408 S.
4. Geschichte der neuern Philosophie 1847. - 392 S.
5. Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnitz'schen Philosophie 1848. - X, 290 S.
6. Pierre Bayle. - 2., umgearb. und verm. Aufl. 1848. - 308 S.
7. Das Wesen des Christenthums. - 3., umgearb. und verm. Aufl. 1849. - 440 S.
8. Vorlesungen über das Wesen der Religion 1851. - VIII, 463 S.
9. Theogonie 1857. - 446 S.
10.Gottheit, Freiheit und Unsterblichkeit: vom Standpunkte der Anthropologie 1866. - VIII, 293 S.



Feuerbach, Ludwig A.: The essence of christianity. London: Chapman 1854 (NUC)



Feuerbach, Ludwig A.: Theogonie aus den Quellen des classischen, hebräischen und christlichen Alterthums. Leipzig: Wigand 1857 (Sämmtliche Werke ; 9)



Feuerbach, Ludwig A.: Ueber Philosophie und Christenthum in Beziehung auf den der Hegel'schen Philosophie gemachten Vorwurf der Unchristlichkeit. Mannheim: Hoff & Heusser 1839



Feuerbach, Ludwig A.: Über Spiritualismus und Materialismus, besonders in Beziehung auf die Willensfreiheit. Leipzig 1866. (Killy).



Feuerbach, Ludwig A.: Vorläufige Thesen zur Reformation der Philosophie. Zürich, Winterthur 1843. (Killy; Buhl: Vorläufige Thesen zur Reform ... 1842) Kritik der spekulativen Philosophie.



Feuerbach, Ludwig A.: Vorlesungen über das Wesen der Religion. Leipzig: Wigand 1851 (Sämmtliche Werke ; 8)



Francisci, Erasmus: Der Höllische Proteus oder Tausendkünstige Versteller / vermittelst Erzehlung der vielfältigen Bild-Verwechslungen Erscheinender Gespenster ... Nürnberg: Endter 1725. (Buhl) Goethe hat das Buch für seinen Faust benützt.



Francisci, Erasmus (das ist Finx): Der Wunder-reiche Überzug unserer Nider-Welt / Oder Erd- umgebende Lufft-Kreys / Nach seinem natürlichen Wesen / manchfaltigen Eigenschafften / Nutzen / und Würckungen/ natür- und unnatürlichen / feuer- und wässerigen Erscheinungen / (als da sind die Wasser-Sonnen / Regenbögen / Nacht- und Meer- Lichter / etc. Luft-Wunder / Wolcken / Regen / Schnee / Wind / und Schiff- brechende Stürme / Donner- und Blitz-Stralen) in unterschiedlichen Discursen abgehandelt ... Nürnberg: Endter, l760. 9 nn. Bl.,1450 S., 15 nn. Bl. und 28 Kupferstichtafeln. 1. Ausgabe.



Francisci, Erasmus (das ist Finx): Neu-polirter Geschicht-Kunst- und Sitten-Spiegel ausländischer Völcker, fürnemlich Der Sineser, Japaner, Indostaner ..., Peruaner, Mexicaner, Brasilianer, Abyssiner ..., Perser, Armenier, Türcken, Russen, und theils anderer Nationen mehr. Nürnberg: Endter 1670. Mit Kupferstichen. 1. Ausgabe.



Francisci, Erasmus: Ost- und West-Indischer wie auch Sinesischer Lust und Staatsgarten. Nürnberg: Endter 1668. (Buhl)



Francisci, Erasmus: Anmerkungen:
Der Wunder-reiche Überzug unserer Nider-Welt. Francisci wurde 1627 in Lübeck geboren. Nach dem Studium der Rechte kam er nach Nürnberg, wo er bis zu seinem Tode als Schriftsteller lebte. Enthalten ist ein Gespräch zwischen Faust und Mephisto über die Lage des Paradieses, den Baum der Erkenntnis, den Sündenfall und den Bächen im Garten Eden (Faber du Faur). - Dialogform mit Anekdoten und Exempeln (Edelmann/Haus d. Bücher). - Kupferstiche: u. a. chinesische Windverkäufer, ein von Pferden durch die Luft gezogener Heuwagen, Sintflut, Götter, Hexenjagd, Mäuseregen und "andere außergewöhnliche Ereignisse".



Francisci, Erasmus: Anmerkungen:
Neu-polirter Geschicht-Kunst- und Sitten-Spiegel. Enthalten sind Sitten und Gebräuche von exotischen Völkern, "eine kulturhistorische und sittengeschichtliche Fundgrube": Quelle zum Kampf mit dem Drachen (Dünnhaupt I, 641,19), asiatische und amerikanische Jagden (mit 2 Kupferstichen), Begräbnis-Riten, Goldmacherei, Hexenwesen, Hochzeitsbrauchtum, Verfolgung von christlichen Märtyrern (Darstellung von Folterungen in Japan), Polizei- und Kriegs-Ordnungen. Ferner: Mediziner und Philosophen, "Astrologie, Buchdruck, Komödianten, Schauspieler und Gaukler; Landwirtschaft, Musik, Schifffahrt, Tanz, auch ausführlich über Amerika".



Franck, Sebastian (Übers.): Althamer, Andreas: Diallage. 1528 (Killy)



Franck, Sebastian (Übers.): Beroaldo, Filippo: Ein Künstliche höflich Declamation. Nürnberg 1531. (Killy).



Franck, Sebastian (Übers.): Chronica und Beschreibung ... der Türkey. Augsburg: Steiner 1530. (Killy) Hier gibt sich Franck als "Gegner jedes kirchlichen Christentums zu erkennen".



Franck, Sebastian: Chronica zeytbuch unnd geschicht bybell. Straßburg 1531. (Killy). Eine Kompilation, die an die Schedelsche Weltchronik anschließt und noch im 17. Jahrhundert nachgedruckt wurde. Sie brachte ihm in Straßburg Gefängnis und Ausweisung.



Franck, Sebastian: Chronica: Zeytbuch und Geschichtbuch von anbegin biß in diß gegenwärtig l565 jar verlengt ... 3 Teile 1565. (VD 16)



Franck, Sebastian: Chronica Zeitbuch vnnd Geschichtbibell von anbegyn biß in diß gegenwertig MDXLIII. jar verlengt ... 3 Teile. [Ulm: Varnier d. Ä.] 1543.



Franck, Sebastian: Das Gott das ainig ain ... sey. Stuttgart 1533. (Killy)



Franck, Sebastian: Das verbüthschiert mit siben Siegeln verschlossen Buch. Augsburg 1539. (Killy) Bibelzitate



Franck, Sebastian: Des grossen Nothelffers und Weltheiligen St. Gelts oder St. Pfennings Lobgesang. Ulm 1537. (Killy)



Franck, Sebastian: Die Guldin Arch. Augsburg: Steiner 1538). (Killy) Handbuch von Bibelzitaten



Franck, Sebastian (Übers.): Fish, Simon: Klagbrieff oder supplication der armen dürfftigen in Engenlandt. Nürnberg: Peypus 1529. (Killy)



Franck, Sebastian: Germaniae chronologeon: Von des gantzen Teutschlands herkommen. Frankfurt, Egenolff, 1538. Mit Titelholzschnitt u. 70 Holzschnittmedaillons von H. S. Beham (Killy: Germaniae Chronicon).



Franck, Sebastian: Kriegbüchlin des Friedes. Tübingen 1539. (Killy)



Franck, Sebastian (Übers.): Münster, Sebastian: Sechshundert dreizehen Gebot... der Juden. Ulm 1537. (Killy)



Franck, Sebastian: 280 Paradoxa. Ulm: Varnier 1534. (Killy) Geistlicher Sprichwörterkommentar



Franck, Sebastian: Spruchwörter, schöne, Weise, Herliche Clugreden. Frankfurt: Egenolff 1541. (Killy)



Franck, Sebastian (Übers.): Trithemius, Johannes: Chronik von der Franken Ankunft. Ulm 1539. (Killy)



Franck, Sebastian: Von dem grewlichen laster der trunckenheit. Augsburg 1528. (Killy)



Franck, Sebastian: Was gesagt sei, der Glaube tuts alles. Tübingen 1539. (Killy)



Franck, Sebastian: Weltbuch: spiegel unn bildniß des gantzen erdbodens. Tübingen: Morhart 1534. (Killy) Ein Vorläufer von Sebastian Münsters Kosmographie



Franck, Sebastian: Wie man Beten und Psallieren soll. Ulm 1537. (Killy)



Franck, Sebastian: Anmerkungen zu:
Chronica Umfangreiche Weltchronik, die das Schedelsche Werk zum Vorbild hat. "Franck war in seinem Jahrhundert der größte Stilist der Deutschen nächst Luther. Zwischen ihm und Herder ist kein Genius in der Geschichte erschienen, der eine solche Geschichtsmasse so eindringlich verarbeitet hätte" (Gundolf). "Seine eigenwillige Stellungnahme zu den Problemen der Reformationszeit zog ihm die Gegnerschaft des Erasmus zu." Das Werk wurde verboten, weitere Nachdrucke enthalten weder Druckort noch Drucker.



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Frank, Leonhard: Absturz : Novelle. Leipzig: Reclam 1929. (Reclams Universal-Bibliothek ; 7004). Neuaufl. von: Im letzten Wagen (Wilpert)



Frank, Leonhard: An der Landstraße : Erzählung. Berlin: Rowohlt 1925 (Wilpert)



Frank, Leonhard: Beloved stranger : the story of Carl and Anna. New York: Fischer 1946



Frank, Leonhard: Bralis una masa. Riga: Gramatu Draugs 1933 (Izdevniecibas „Gramatu Draugs“ Janaukas gramatas ; 30) Übers. von Bruder und Schwester



Frank, Leonhard: Brother and sister. Transl. from the German by Cyrus Brooks London: Davies, 1930. - 263 S. Übers. von Bruder und Schwester



Frank, Leonhard: Bruder und Schwester : Roman. Leipzig: Insel-Verl. 1929 (Wilpert). Inzest als Motiv



Frank, Leonhard: Carl and Anna & Breath. London: Davies 1929



Frank, Leonhard: Carl and Anna. 1. Amer. ed. New York u. a.: Putnam 1930



Frank, Leonhard: Carl and Anna & Breath … London: Davies 1931



Frank, Leonhard: Carl and Anna and In the last coach. London: Harmondsworth 1938



Frank, Leonhard: Carlo e Anna. Milano: Sperling e Kupfer 1929



Frank, Leonhard: Clamoring self. New York: Putnam 1930



Frank, Leonhard: Das Ochsenfurter Männerquartett : Roman. Leipzig: Insel-Verl. 1927 (Wilpert)



Frank, Leonhard: Der Außenseiter : Komödie. Basel 1937 (Killy)



Frank, Leonhard: Der Bürger : Roman. 1. - 44. Tsd. Berlin: Malik-Verl. 1924 (BM, Wilpert)



Frank, Leonhard: Der Mensch ist gut. Zürich u. a.: Rascher 1917 (BM, Wilpert: Zürich 1918). 5 Geschichten, 1920 Kleist-Preis



Frank, Leonhard: Der Streber und andere Erzählungen. Berlin: Dt. Buch-Gemeinschaft 1928 (Wilpert)



Frank, Leonhard: Der Vater. Berlin: Schlicke 1918. Aus: Der Mensch ist gut. (Wilpert)



Frank, Leonhard: Desire me. New York: Triangle Books 1947. Übers. von Karl und Anna



Frank, Leonhard: Deutsche Novelle. München: Nymphenburger Verlagsh. 1954 (Wilpert). Rothenburg als Motiv



Frank, Leonhard: Die Entgleisten. Berlin: Hobbing 1929 (Wilpert) Filmnovelle



Frank, Leonhard: Die Jünger Jesu : Roman. 1. - 6. Aufl. Amsterdam: Querido-Verl. 1949 (Killy: "Vierter Würzburg-Roman")



Frank, Leonhard: Die Mutter. Zürich: Rascher 1919. Aus: Der Mensch ist gut (Wilpert)



Frank, Leonhard: Die Räuberbande: Roman. München u. a.: Müller 1914 (Wilpert). 1914 Fontane-Preis. Übersetzungen, verfilmt



Frank, Leonhard: Die Räuberbande. Stockholm: Forum 1939 (NUC).



Frank, Leonhard: Die Schicksalsbrücke : 3 Erzählungen. Berlin: Rowohlt 1925 (Wilpert)



Frank, Leonhard: Die Ursache : eine Erzählung. Leipzig: Insel-Verl. 1915 (Wilpert: München: Müller 1916). Die Stadt Würzburg als Motiv.



Frank, Leonhard: Die Ursache : Drama in vier Akten. Leipzig: Insel 1929 (Wilpert) (NUC: 1915!)



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Frank, Leonhard: Erzählende Werke : in 5 Bänden. München: Nymphenburger Verl. 1959 (Wilpert)



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Frank, Leonhard: Fremde Mädchen am Meer und eine Kreuzigung. München: Delphin-Verl. 1913. (Killy). Mappe mit farbigen Lichtdrucktafeln.



Frank, Leonhard: Gesammelte Werke Berlin: Aufbau-Verl.
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2. Von drei Millionen drei. Enth. außerdem: Die Jünger Jesu 1957. - 378 S.
3. Die Ursache. Enth. außerdem: Der Bürger 1957. - 452 S.
4. Bruder und Schwester. Enth. außerdem: Traumgefährten 1957. - 408 S.
5. Mathilde. Enth. außerdem: Links wo das Herz ist 1957. - 642 S.
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Suppl.-Bd. 1959



Frank, Leonhard: Gesammelte Werke in Einzelbänden. 5 Bände. Amsterdam: Querido 1936 ff.



Frank, Leonhard: Heart on the left. London: Barker 1954



Frank, Leonhard: Hermann Büschler, der Stättmeister zu Schwäbisch Hall. Schwäbisch Hall: German 1922



Frank, Leonhard: Hufnägel : Schauspiel. Leipzig: Insel 1930 (Wilpert)



Frank, Leonhard: I masnadieri. Il quartetto maschile di Ochsenfurt. Milano: Mondadori 1934



Frank, Leonhard: I siste vogna. Oslo 1931



Frank, Leonhard: Im letzten Wagen. Berlin: Rowohlt 1925



Frank, Leonhard: Im letzten Wagen : Erzählungen. Berlin: Rowohlt 1926. Enth.: An der Landstraße. Die Schicksalsbrücke. Im letzten Wagen (Wilpert)



Frank, Leonhard: In the last coach and other stories. London: Lane 1934 (auch als: The last coach)



Frank, Leonhard: Izbrannoe. Moskva: Gosudarstvennoe Izdat. 1958



Frank, Leonhard: Karel a Anno. Tschech. (NUC: ohne weitere Angaben)



Frank, Leonhard: Karl and Anna. New York: Brentano 1929



Frank, Leonhard: Karl et Anna. Paris: Impr. de l'Illustration 1929



Frank, Leonhard: Karl und Anna : Erzählung. Leipzig: Insel-Verl. 1919 (Wilpert: Berlin: Propyläen-Verl. 1927; Killy, NUC: 1926). Kriegsheimkehrererzählung.



Frank, Leonhard: Karl und Anna : Schauspiel in vier Akten. Leipzig: Insel 1929 (Wilpert). Bühnenfassung.



Frank, Leonhard: La patro. Graz: Paulus-Verl.-Anst. 1925 (Internacia libretaro ; 1.) (Übers. von „Der Vater“ in Esperanto)



Frank, Leonhard: Links wo das Herz ist : Roman. München: Nymphenburger Verlagsh 1952 (Wilpert) (Killy: "Als Roman deklarierte Autobiographie).



Frank, Leonhard: L’uomo e’ buono. Milano: Soc. Ed. Avanti 1922



Frank, Leonhard: Maria. Amsterdam 1939 (Killy). Schauspiel.



Frank, Leonhard: Mathilde. Los Angeles: Privatdr. der Pazifischen Presse 1943 (NUC).



Frank, Leonhard: Mathilde : Roman. Amsterdam: Querido-Verl. 1948 (Wilpert) (Killy: Protest gegen das nationalsozialistische Deutschland, zuerst in Englisch erschienen).



Frank, Leonhard: Mathilde. New York: Simon and Schuster 1948 (NUC).



Frank, Leonhard: Mathilde. London: Davies 1948 (BM).



Frank, Leonhard: Mathilde. Verona: Mondadori 1956



Frank, Leonhard: Michaels Rückkehr. Leipzig: Reclam 1957. (Reclams Universal-Bibliothek ; 8195) Erzählung.



Frank, Leonhard: Raubiri. Ochsenfurtské kvarteto. Prag: Hudby a Umeni 1959



Frank, Leonhard: Ruth. München 1960. (Killy). Drama.



Frank, Leonhard: Schauspiele. Berlin: Aufbau-Verl. 1959. Suppl.-Bd. zu Gesammelte Werke (Wilpert)



Frank, Leonhard: Sieben Kurzgeschichten. Berlin: Aufbau-Verl. 1961



Frank, Leonhard: The cause. New York: Rialto Service Bureau. o. J.



Frank, Leonhard: The cause of the crime. London: Davies 1928. Übers. von Die Ursache



Frank, Leonhard: The robber band. New York: Cape and Smith ca. 1929 (NUC)



Frank, Leonhard: The singers. London: Grayson and Grayson 1932. Übers. von: Das Ochsenfurter Männerquartett.



Frank, Leonhard: The singers. New York: Holt 1933.



Frank, Leonhard: Three of three million. London: Land 1936.



Frank, Leonhard: Traumgefährten : Roman. Amsterdam: Querido-Verl. 1936 (Wilpert)



Frank, Leonhard: Tre di tre milioni. Firenze: Bemporad 1933



Frank, Leonhard: Von drei Millionen drei : Roman. Berlin: Fischer 1932 1.-10.Aufl. (Wilpert). Reise nach Südamerika.



Frank, Leonhard: Ze tri milionu tri. o. O. 1932 (Tschech.)



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Fuchs, Leonhart: Compendiaria ac succincta admodum in medendi artem ... introductio. Hagenau: Secerius 1531 (NUC).



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Fuchs, Leonhart: Institutionum medicinae ... libri 5. Basel: Quecus 1566 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Läbliche abbildung und contrafaytung aller kreuter. Basel 1545. (Killy).



Fuchs, Leonhart: Le benfice commun de tout le monde ... Paris: Ruelle 1564 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Libri 4 difficilium aliquot quaestionum. Basel 1540 (BM).



Fuchs, Leonhart: Methode ou brieve introduction ... Leiden: Tournes et Gazeau 1552 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Methodus seu ratio compendiaria perveniendi ad veram solidamq(ue) medicina(m). Basel: Isengrin 1541. 1. Ausgabe.



Fuchs, Leonhart: Methodus seu ratio compendiaria. Paris: Guillard & Roigny 1541 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Methodus seu ratio compendiaria. Venedig: de Sabio 1543 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Methodus seu ratio compendiaria. Leiden: Rovillius 1550 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Monteux, Sebastien de: Annotatiunculae. Leiden 1533 (BN).



Fuchs, Leonhart: New Kreüterbuch. Basel: Michael Isengrin, 1543.



Fuchs, Leonhart: Nicolaus Alexandrinus: Medicamentorum opus. Basel 1549 (BN).



Fuchs, Leonhart: Nicolaus Alexandrinus: Medicamentorum opus. Leiden 1550 (BN).



Fuchs, Leonhart: Num morbifica aliqua de Galeni sententia sit causa. Basel 1557 (BM).



Fuchs, Leonhart: Opera. 3 vol. Frankfurt a. M.: Lechler 1566 – 1567.



Fuchs, Leonhart: Paradoxa medicinae. Basel: Bebel 1535 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Paradoxa medicinae. Paris 1555 (BN; BM: 1546).



Fuchs, Leonhart: Plantarum effigies ac quinque diversis linguas redditae. Lyon: Arnoullet 1549. Mit 516 Holzschnitten. Taschenausgabe auch mit deutschen Bezeichnungen der Pflanzen.



Fuchs, Leonhart: Stirpium imagines. Leiden: Arnouellet 1549 (NUC).



Fuchs, Leonhart: Anmerkungen zu:
De componendiorvm. Fuchs schildert die pharmazeutische Praxis des 16. Jahrhunderts (Herstellung, Dosierung und Anwendung von Medikamenten), die sich auf die arabische Heilkunde stützt. Als Grundstoffe werden u. a. verwendet Adlerstein, Ambra, Akazie, Rose, Stabwurz, Sandelholz, Zitrone, Zimt, Muscheln, Rinde des Granatapfelbaums, Jaspis und Alraun.



Fuchs, Leonhart: Anmerkungen zu:
De curandi ratione. Enthält Erscheinungsbilder, Ursachen und Heilung u. a. von Hautausschlägen, Lungenentzündung, Leistenbrüchen, Magengeschwüren, Nervenkrankheiten, Knochenbrüchen und Verrenkungen. Abgebildet sind chirurgische und dentistische Zangen, Bohrer und Scheren, ferner ein Apparat zum Strecken gebrochener Glieder.



Fuchs, Leonhart: Anmerkungen zu:
De historia stirpium. Die aus der griechischen Literatur bekannten Pflanzen werden mit einheimischen verglichen und identifiziert, ferner wird ihre medizinische Wirksamkeit beschrieben. "Man kann dieses Werk bedenkenlos als das großartigste Kräuterbuch bezeichnen" (Heilmann). Die botanische Genauigkeit und künstlerische Vollkommenheit der Abbildungen ist unübertroffen geblieben; das Buch markiert einen "Wendepunkt" in der Pflanzenkunde des 16. Jahrhunderts.



Fuchs, Leonhart: Anmerkungen zu:
Methodus seu ratio. Arzneiverordnungslehre auf der Basis der klassischen Medizin. Enthalten sind: Geschichtlicher Abriss der Arzneimittellehre, dazu Erklärung von Anatomie und Stoffwechsel, ferner Entstehung von Krankheiten (u. a. Pest, Typhus, Tuberkulose) sowie ihre Diagnose (u. a. durch Urinproben). Fuchs schlägt diverse Behandlungsmethoden vor, ferner Medikamente in Form von Salben, Ölen und Rauch. Empfohlen werden Bäder wie Wildbad, Sauerbrunn, Ems, Rothenburg und Gastein. Es folgt ein Anhang mit Rezepten aus pflanzlichen und tierischen Grundstoffen (u. a. Cardamom, Opium, Moschus, Drachenblut und Ambra). Ein Werk, das sich nicht an Ärzte und Apotheker, sondern an die breite Öffentlichkeit wendet und zahlreiche Anregungen für eine Selbstbehandlung bietet. Fuchs war u. a. Professor für Medizin in Tübingen.



Fuchs, Leonhart: Anmerkungen zu:
New Kreüterbuch. Mit ganzseitigem Porträt des Verfassers und drei Porträts der Zeichner und Holzschneider, sowie 518 ganzseitigen Pflanzenholzschnitten. Deutsche Fassung der "Historia". Erste deutsche Ausgabe des "schönsten Kräuterbuches der Renaissance", ein "Monument deutscher Wissenschaftsprosa" (Killy).




Ortsansichten



Fahr: (Volkach) (Kr. Kitzingen) Ansicht (mit Fischern), Lithographie von Franz Leinecker. MM



Fährbrück: (Hausen) (bei Würzburg), Wallfahrtskirche und Ort auf einem Kalenderblatt, Holzstich von Link um 1880, 17x12. Mu (Mu auch 1878, 5x8)



Fährbrück: (Hausen) (bei Würzburg), Wallfahrtskirche, Holzstich von Link, 9x11. PB



Fechenbach: (Collenberg) (Kr. Miltenberg) „Feggenbach“. Gesamtansicht vom jenseitigen Mainufer aus, rechts vorne 2 Reiter, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5. Ba, Ki (auch um 1847 10,2x15,6), Mu (um 1850, 11x16), PB, St



Feucht: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1720, 17x19,3. Ki



Feucht: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26,5), Mu (auch um 1759)



Feucht: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung von L. Schlemmer 1812, 19x24. Ki



Feucht: (Kr. Nürnberger Land) „Darstellung des blutigen Schauplazes … auf der Feuchterstraße 1800 18. Dec.“, Radierung um 1800, 14,1x16,6. Ki



Feucht: (Kr. Nürnberger Land) „Der Herrn Sitz Morneck bay Feucht“ , Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 15x27,5. Ki



Feuchtwangen: (Kr. Ansbach) Gesamtansicht von der Königshöhe, Lithographie von G. Strauss, um 1835. 29x39,5. PB



Feuchtwangen: (Kr. Ansbach) Ansicht, Lithographie von J. Dilger 1840, 13,5x19,3. Ki



Feuchtwangen: (Kr. Ansbach) Gesamtansicht Holzstich 5x13 PB



Feuchtwangen: (Kr. Ansbach) Ansicht, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 5x13. Mu



Feuchtwangen: (Kr. Ansbach) Ev.-luth. ehem. Stiftskirche von Nordwesten, Stahlstich (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Fichtelgebirge: 13 Faltansichten und Karte, Radierungen in I. T. B. Helfrecht „Das Fichtelgebirge“ Hof Bd. 1.2. 1799/1800. Wö



Fichtelgebirge: Ansicht „Das Fichtelgebirge von der Kösseine aus gesehen“ mit Blick auf Ochsenkopf und Schneeberg und nach Wunsiedel, Lithographie von Fr., Engleder um 1870, 40x52. Mu



Fichtelgebirge: Klettersteig zwischen Felsen, links im Vordergrund Felswand, rechts Bäume und Wanderweg Holzstich 1856 11x15 PB



Fichtelgebirge: „Die Platte“, Lithographie von G. Könitzer um 1860, 7,4x10,2. Ki



Fichtelgebirge: „Der Weissenstein“, Lithographie von G. Könitzer um 1860, 7,4x10,2. Ki



Findelberg: (Saal an der Saale) (Kr. Rhön-Grabfeld) Teilansicht mit St. Martinskirche, Stahlstich (H) von (Joseph Maximilian) Kolb nach (Carl August) Lebschée. PB



Findelberg: (Saal an der Saale) (Kr. Rhön-Grabfeld) bei Königshofen. Wallfahrtskirche, Holzstich von Link, 8x11. PB



Fischbach: (Nürnberg) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 17x26. Ki, Mu (1759, auch um 1759 15x26)



Forchheim: Ansicht, "Abrieß und Eygentliches Contrafet der Stadt Forchheim ...", Kupferstich 1632, Ho



Forchheim: Ansicht, Kupferstich aus: Matthäus Merian 1648, 21x32. Ki, Mu



Forchheim: Ansicht „Forchheim eine bischofflich bambergische Statt und Vestung in Francken“ (im Vordergrund Zusammenfluss von Wiesent und Regnitz), Kupferstich aus Gabriel Bodenehr 1730, 15x36. Ki (um 1720), Mu (um 1720), Ra, St (um 1730), auch um 1700



Forchheim: Blick über die Regnitz auf die Stadt, im Vordergrund Protheus und Pomona, Kupferstich aus: Der neugierige Passagier auf Reisen, 1767, 13x16 St



Forchheim: Ansicht, "Prospect der Stadt u. Vestung Forchheim" von Johann Wilhelm Heyberger, Kupferstich 1793



Forchheim: Ansicht, Stahlstich von (Carl August) Lebschée – (Jobst) Riegel um 1845, 11x17. Ki



Forchheim: Ansicht „Stadt Forchheim 1632“, Stahlstich um 1870, 5,7x10,7. Ki, Mu (um 1850)



Forchheim: Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 5x13. Mu



Forchheim: Gesamtansicht Holzstich 4x8 PB



Forchheim: Gesamtansicht Holzstich 5x13 PB



Forchheim: Burg, Mitte 19. Jh.



Forchheim: Burg, Carl August Lebschée 1846



Forchheim: "Grundriß der Stadt und Vestung Vorchheim 1789" von Leopold Maria Westen (Konrad Kupfer: Forchheim 1960)



Forchheim: Katasterplan „Forchheim im Jahre 1825", 49x49. Ra



Forchheim: St. Martinspfarrkirche, Stahlstich von (Joseph Maximilian) Kolb nach C(arl) A(ugust) Lebschée aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875. Ch



Forchheim: „Schleuße bei Forchheim“ Blick auf die Schleuse am Ludwig-Donau-Main-Kanal mit Fähre, im Hintergrund die Stadt. Stahlstich von Alex. Marx aus Schultheis 1847. Mit floraler Bordüre. 20x25,5. Ki (18x25), Mu (um 1850, auch um 1840), PB, St



Förrenbach: (Happurg) (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 15,5x25,3. Ki (auch 17x26), Mu (1759, auch um 1759)



Försterhöhle: (Förstershöhle) „Die Försters Höhle bei Weischenfels“ bei Zeubach, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf, 1814, 11,7x11,5. BK



Forth: (Eckental) (Kr. Erlangen-Höchstadt) „Die Büeg von Nirnb. 1709“, Kupferstich von Johann Alexander Boener, 12,5x22,5. Ki



Frammersbach: (Kr. Main-Spessart) Kreuzkapelle, Holzstich von Link um 1895, 7x9



Franken: Klosterhof in Franken, Lithographie von Domenico Quaglio um 1818, 37,7x46. Fr



Fränkische Schweiz: Erinnerungsblatt mit 9 Ansichten, Holzstich Theodor Rothbarth 1867, 21x30. Mu



Fränkische Schweiz: Erinnerungsblatt 8? Ansichten auf 1 Blatt (Waischenfeld, Gößweinstein, Tüchersfeld, Streitberg, Neideck, Rabeneck und Riesenburg), Holzstich von Robert Stieler um 1870, 31x24. Mu (auch 1886 und um 1886)



Fränkische Schweiz: Erinnerungsblatt aus dem „Thal der Wiesent“ mit 5 Ansichten, Holzstich von Hofmann nach Wollschläger um 1880, 32x24. Mu



Fränkische Schweiz: Höhle „Muggendorf und seine Umgebungen“ (allegorische Innenansicht einer fränkischen Höhle), Kupferstich von H. Dunker nach F. C. Rupprecht 1829, 13,8x7,7. BK



Fränkische Schweiz: Volkstrachten vor der Kulisse der Fränkischen Schweiz. Lithographie Albert Kretschmer 1887 (200 Jahre Franken in Bayern)



Frauenroth: (Burkardsroth) (Kr. Bad Kissingen) Teilansicht mit Burgruine Bodenlauben Holzstich 9x11,5 PB



Freienfels: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Radierung von J. von Mayr aus „Reichsritterschaftlicher Almanach aufs Jahr 1793“, 8,8x11,8. Ki



Frickenhausen am Main: (Kr. Würzburg) Gesamtansicht vom Main aus, Holzstich mit grau gouachierter Umrandung, 8,5x13. PB



Frickenhöchstadt: (Vestenbergsgreuth) (Kr. Erlangen-Höchstadt) bei Burghaslach Ansicht „Fricken-Hoechstaett“, Kupferstich von Georg Paul Nusbiegel um 1780, 16x31,5. Ki (auch 1750, auch um 1750), Mu (um 1750 18x31), Ra



Frickenhöchstadt: (Vestenbergsgreuth) (Kr. Erlangen-Höchstadt) Ansicht, Kupferstich von J. F. Volkart um 1790, 19,5x30,4. Ki



Frohnhofen: (Laufach) Versammlung am Ostermontag 1849 Lithographie Aschaffenburg 1849 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Frohnhofen: (Laufach) Volksversammlung bei Frohnhofen. Lithographie Aschaffenburg 1849 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Fürth: Ansicht „Fuhrt, Nurmb“, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein II,6 (1631), 10x14,4. Ki, Mu (um 1630)



Fürth: Ansicht „Fuhrt Nurmb“ (mit Michaelskirche), Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki, Mu (2. Ausgabe bei Paulus Fürst 10x15)



Fürth: Ansicht „von Mitternacht anzusehen“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 18x29. Mu



Fürth: Ansicht „Der Marcktfleckken Fürth wie er von Aufgang anzusehen samt den Brandenburgischen Haus“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1705 aus: Kurzer Bericht von dem Alterthum und Freyheiten des freyen Hof-Markts Fürth 17:27. Ki



Fürth: "Der Marckflekken Fürth, wie er von Niedergang anzusehen" Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700 (Abb. In: Adolf Schwammberger: Fürth 1971)



Fürth: Ansicht, Kupferstich aus J. C. Volkamer (auch Volckamer) „Nürnbergische Hesperiden“ um 1710, 30x19. Ki



Fürth: Ansicht von Nürnberg aus (zeigt u. a. auch Donbach, Farnbach, Poppenreuth, Muggenhof, Doos, Schniegling, Wezendorf und Johannisfriedhof), Kupferstich von Knorr 1750, 23x31. Mu



Fürth: Ansicht, Kupferstich "Fürth,-Land-AlmoßAmt" von C. M. Roth um 1760 aus: Prospekte aller nürnbergischen Städtlein, 15x25,2. Ki, Mu (1759)



Fürth: Ansicht, Radierung von G. Adam um 1800, 9,1,x14,1. Ki



Fürth: Ansicht im Vordergrund die kgl. Preußische Revue auf der Fürther Heide 1803, Lithographie Nister-Geißler-Kobell 1806, 28x38,5. Mu



Fürth: Ansicht im Vordergrund die kgl. bayerischen Truppen, Kupferstich von Bauregel 1808, 21x29. Mu (auch um 1808)



Fürth: Ansicht „Fürth von der Morgenseite“, Kupferstich von P. J. Laminit nach Dorner um 1808, 6,5x12. Ki (auch 1806)



Fürth: Ansicht "Sächsisches Fuhrwerk" mit Blick auf Fürth, am Horizont Nürnberg, Radierung von Johann Adam Klein 1815, 18,5x25. Ki



Fürth: Ansicht von der Nordseite, Umrissradierung nach Zwinger um 1820, 27,4x42,5. Ki



Fürth: Ansicht, Lithographie von Gustav Kraus nach H.? Georg? Adam gedr. von Selb 1828, 25x42. Ki (um 1828), Mu



Fürth: Ansicht, Stahlstich von A. Marx 1844, 11x16,5. Ki



Fürth: Ansicht von der Westseite, Lithographie von G. Löwensohn um 1850, 26,8x44,2. Ki



Fürth: Ansicht mit 5 Altstadtansichten auf 1 Blatt, Stahlstich von Rorich um 1850, 6x12. Mu



Fürth: Ansicht, Holzstich 1852, 9x11. Mu



Fürth: Ansicht „Fürth von der alten Feste aus gezeichnet“, Lithographie bei Fr. Scharrer Nürnberg 1860, 24x36. Ki (um 1840), Mu (um 1860)



Fürth: Ansicht, Lithographie 1865, Ho



Fürth: Gesamtansicht, Holzstich, nach Straßberger 1879, 9x10,8. Mu (um 1860), PB, St



Fürth: Ansicht, Lichtdruck von Christoph Schildknecht aus: Fronmüller: Chronik der Stadt Fürth, 2., verm. Aufl. Fürth: Eßmann 1887. Wö



Fürth: Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 5x13. Mu



Fürth: Gesamtansicht Holzstich 5x13 PB



Fürth: Johanniskirche Prospekt bei St. Johannes, Kupferstich von Knorr. Ra



Fürth: „Eberzhof bey Fürth“ (3 Bauernhöfe), Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 13x25,5. Ki, Mu



Fürth: Fußballstadion. "Das Fußballspiel in Fürth, Bayern"Postkarte um 1900 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Fürth: „Grundriß der Hofmarkt F.“ (Plan mit Mündung der Rednitz in die Pegnitz), Kupferstich von Oehme-Stahl um 1790, 24,2x33,9. Ki



Fürth: „Der Hof-Marck …“ (Grüner Markt), Kupferstich von Johann Alexander Boener 1704, 18,5x20,7. Ki



Fürth: Judenschulen Kupferstich von J. A. Boener um 1700 (Abb. in: Adolf Schwammberger: Fürth 1971)



Fürth: „Das königl. Bayrische Lust-Lager bey Fürth 1808“, Radierung von Trautner 1808, 30x35. Ki



Fürth: Marktplatz mit Fachwerkhäusern, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1704, 19x29. Mu



Fürth: Marktplatz Postkarte um 1900. (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Fürth: Michaelskirche von Norden gesehen, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 14x25. Mu



Fürth: Michaelskirche von Norden gesehen, Kupferstich von Stahl um 1780, 5x7. Mu



Fürth: Michaelskirche von Süden gesehen, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1704, 18x30. Mu



Fürth: Michaelskirche von Süden gesehen, Kupferstich von Stahl um 1780, 5x7. Mu



Fürth: Michaelskirche früherer Hochaltar, Stahlstich von Löser. Ra



Fürth: „1. Munghoff, 2. Schnidling, 3 Doß“, Fürth, Kupferstich aus: J. C. Volkamer (auch Volckamer) Nürnbergische Hesperiden (Muggenhof, Schniegling, Doos) um 1710, 30,5x19. Ki



Fürth: Nürnberger Straße „In Fürdt die Landstrassen auf Nürnberg“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 16x27. Ki



Fürth: „Das romingische Gartenhaus bei Fürth“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1705, 14,7x25,2. Ki (auch um 1700)



Fürth: Schwedisches Lager - Plan der Belagerung der Altenburg durch die Schweden 1632, im oberen Rand Ansicht von Fürth, Kupferstich aus: Matthäus Merian: Theatrum Europaeum, um 1650, 23x32. Ki (1632), Mu (um 1640), PB



Fürth: Seyfriedisches Gartenhaus und Weinberg (heute Theaterstraße), Kupferstich von Johann Alexander Boener 1704, 11x17. Mu



Fürth: Synagoge „Die Haupt-Synagoge … erbaut im Jahre 1616, 19,6x29,4. Ki



Fürth: Theaterstraße „Das Lochnersche Gartenhaus bey Fürth“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 13,7x24,8. Ki, Mu (1705)



Fürth: Theaterstraße „Prospect im Lochnerischen Garten“, Kupferstich aus: J. C. Volkamer (auch Volckamer) Nürnbergbergische Hesperiden, um 1710, 31,5x19,5. Ki



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 14x25. Ho, Mu



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste Ansicht „Zürndorff. Von aufgan anzusehen anno 1705“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1705, 14,9x25,5. Ki



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste Denkmal, Stahlstich. Ra



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste, Radierung von S. C. Förderreuther. Ra



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste „Schlacht bei Burgstall oder bei der alten Feste 1632“, Lithographie von Fuchtmann bei Herder um 1845, 34x45. Ki



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste Schlacht Gedenkblatt mit Gustav Adolf von Schweden und Alte Veste, Platners Haus, Schloss Lichtenhof in Nürnberg), Stahlstich von Perlberg-Riedt 1862, 40x31. Ki



Fürth: (Zirndorf) Alte Veste Karte Skizze für die Operationen um Nürnberg. Lithographie um 1890, 29x24



Fürth: Waisenschule, Radierung von Stahl nach Oehme aus Saueracker „Geschichte von Fürth“ 1789, 4,8x6,2. Ki, Mu (um 1780)



Fürth: (Umgebung) „Zusammenfließung der Regnitz und Pegnitz-Fluss hinter Furth“, Kupferstich aus: J. C. Volkamer (auch Volckamer) Nürnbergische Hesperiden, um 1710, 31x19,3. Ki



Fürth: (Umgebung) Umgebungsplan der Stadt, der Veste und der umliegenden Orte Zirndorf, Vach, Poxdorf, Poppenreuth), Kupferstich um 1750, 17x23. Mu



Fürth: (Umgebung) Gärten (Grundriss) zwischen Fürth, Burgfarrnbach und Vach an der Regnitz, Kupferstich von Carl Pemsel 1803, 22x36. Mu



Fossa Carolina: Karte „Conspectus geogr. …“, Kupferstich aus: Georg Zacharias Haas: De Danubii et Rheni coniunctione, Regensburg 1726. (aus Lit.)



Fossa Carolina: Karte „Conspectus Fossae Carolinae …”, Kupferstich aus: Johann Georg Eckhardt: Commentarii de rebus Franciae orientalis, Würzburg 1729. (aus Lit.)



Franken: Nürnberger Umgebungskarte "Item das ist der tail gegen mittemtag ..." Erhard Etzlaub 1492



Franken: Karte „Franck’n“ (Mittelpunkt Bamberg – Würzburg), Holzschnitt aus Sebastian Münster 1550, 10x13. Mu, Ra, St (1592)



Franken: Karte „Franciae orientalis vulgo Franckenlandt descriptio“ (Mittelpunkt Hassfurt – Schweinfurt, Gebiet Amberg – Frankfurt – Schmalkalden; u. a. Rothenburg, Aschaffenburg, Ostheim, Bad Berneck), Kupferstich von Sebastian von Rotenhan aus Ortelius „Theatrum orbis“ um 1570, 36x25,2. Ki (um 1590, auch 1570), Mu (um 1580), Ra, St, Wö (1570)



Franken: Karte „Franckenlandt am Mayn …“, Holzschnitt aus Sebastian Münster 1592, 32,2x36,3. St



Franken: Karte „Francia orientalis“ (Unterfranken), Kupferstich von Bussemacher aus Quad 1592 (mit Portr. des Erzbischofs Julius von Würzburg und Wappen), 23x30 St



Franken: Karte „Franconia, nobilissim. Germaniae ducatus“, Kupferstich aus: de Jode: Speculum orbis terrae. Ed. 2. 1593, 34,8x45,5 St



Franken: Karte „Frankenlandt …“, Kupferstich aus G. Mercator Atlas von Hondius 1627, 34,2x50, St



Franken: Franckenland, Kupferstich von P. Kaerius aus: Mercator-Hondius um 1630, 18,5x25 St



Franken: Karte „Franconia vulgo Franckenlandt“ (Mittelpunkt Kitzingen – Volkach), Kupferstich aus Wilhelm Blaeu 1630, 38,4x50,2 Ki (um 1630), Mu, St (auch um 1640)



Franken: Karte „Nova Franconiae descriptio“ (u. a. Eichstätt im Süden, mit Stadtansichten Nürnberg, Würzburg, Bamberg, Rothenburg ob der Tauber), Kupferstich von Abraham Goos bei Johannes Jansson (Joannes Jansson, Johann Janson, Jan Jansson) 1632, 45x55,5. Ki (1626 Abb. In: Hans Vollet: Weltbild und Kartographie im Hochstift Bamberg 1988)



Franken: Karte „Franconia vulgo Franckenlandt“, Kupferstich aus: Matthäus Merian: Theatrum Europaeum um 1640, 20x29. Ki (Mittelpunkt Würzburg), Mu (um 1645)



Franken: Karte „Franconia. Newe Carten des Gantzen Fränckischen Krayses“, Kupferstich von Merian 1648, 29,5x37. Ki, MM



Franken: Karte „Eigentlich verzeichnuß des marches welche die königliche schwedische Armee …“, Kupferstich von G. W. Kleinstretl um 1650, 56x68. Ki



Franken: Karte „Franconia vulgo Franckenlandt“ (u. a. Würzburg, Bamberg, Nürnberg im Mittelpunkt), Kupferstich von Blaeu um 1670, 38x50. Ki



Franken: Karte, „Franckenlandt“ Nürnberg J. Hofmann 1680 Einblattdruck, 42x52. Ra



Franken: Karte Georg Christoph Eimmart "Vollständige Charta vom Frankenland" 1689 EI



Franken: Karte „Circulus Franconicus, in quo sunt episcopatus Wurtzburg, Bamberg et Aichstet“, Kupferstich von Frederik de Wit bei T. Danckerts um 1680, 50,2x58,5. Ki (bei P. Mortier Amsterdam, auch um 1690, 1700), St



Franken: Karte „Circolo di Franconia” (Mittelpunkt Steigerwald, Gebiet Schmalkalden – Eger – Nördlingen - Aschaffenburg) Kupferstich von Giacomo Cantelli bei Gio. Giacomo Rossi 1690, 43x58. Mu



Franken: Karte, „Provincia Franconica“ Kupferstich von Durello um 1700, 22x31. Mu (um 1720 Mittelpunkt Dinkelsbühl, Gebiet Königshofen-Eger-Ulm-Speyer)



Franken: Karte „Cercle de Franconie …“, Kupferstich von Pieter van der Aa um 1700, 26x38. Mu (Mittelpunkt Bamberg-Forchheim)



Franken: Karte „Cercle de Franconie“, Kupferstich Johannes Jansson (Joannes Jansson, Johann Janson, Jan Jansson) 1703. Ra



Franken: Karte „Circuli Franconiae pars occidentalis“ (u. a. Würzburg, Nürnberg), Kupferstich von J. B. Homann um 1720, 38,4x50,2, St (1716 Abb. in: Hans Vollet: Weltbild und Kartographie im Hochstift Bamberg 1988)



Franken: Karte „Circuli Franconiae pars orientalis et potior novissima delineata“, Kupferstich von J. B. Homann um 1720, 55,7x48,5. Ki, Wö (59x50)



Franken: Karte „Circulus Franconicus ad orientem vertens cum regionibus contiguis" (Mittelpunkt Forchheim - Erlangen, Im Westen Würzburg, im Norden Coburg), Kupferstich von M. Kauffmann aus: Chr. Weigel: Reise-Atlas, 1724, 38x33. Mu (Kupferstich von Michael Kauffer bei Christoph Weigel um 1730, um 1760), Wö



Franken: Karte „Circulus Franconicus“ (Mittelpunkt Höchstadt/Aisch, Gebiet Hildburghausen – Weiden – Pappenheim - Freudenberg), Kupferstich von Matthäus Seutter 1730, 49x57. Mu Um 1750)



Franken: Karte „Das Großherzogthum Würzburg und die Fürstl. Primatischen Staaten", Kupferstich bei Joh. Walch, um 1730, 20x24,5. Zeigt das Gebiet zwischen Eisenach und Regensburg, Frankfurt und Wunsiedel. PB



Franken: Karte „Circulus Franconicus ad Occidentem vergens“ (Mittelpunkt Gernsheim – Worms, Gebiet u. a. Unterfranken Marburg – Wertheim – Pforzheim – Simmern), Kupferstich von Kauffer bei Chr. Weigel 1730, 38x33. Mu (um 1760)



Franken: Karte „Partie Orientale du Cercle de Franconie“, Kupferstich bei LeRouge, 1743, 58X50 (Gebiet von Mellrichstadt bis zur Donau und von Würzburg bis Regensburg) PB



Franken: „La Franconie“, Kupferstich bei LeRouge 1743, 21x28 St



Franken: Karte, „Cercle de Franconie“. Kupferstich K. R. de Vougondy? 1749, 17x16. Ra



Franken: Karte Der Fraenckische Creis Kupferstich von Johann George Schreiber 1749, 16x24. Mu



Franken: Karte „Nieuwe kaart van den Frankische en Zwabische Kreits“, Kupferstich bei Tirion um 1750, 29x33,5. St



Franken: Karte „Circulus Franconicus", Kupferstich von Tobias Conrad Lotter um 1750. 50x58 Mu (um 1760 47x56), Mu, St



Franken: Karte „Circulus Franconicus", Kupferstich von A. Silbereisen aus Seutter bei T. C. Lotter um 1750. 21x27. St



Franken: Karte "Chorographische Krieges-Carte von Zwickau bis Würtzburg" von Isaak Jakob von Petri 1759 (Abb. in: Hans Vollet: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth 1977)



Franken: Karte „Der fraenkische Kreis“ (Mittelpunkt Schlüsselfeld – Bamberg), Kupferstich von J. M. Schmidt nach F. L. Güssfeld (Güssefeld?) bei Homanns Erben 1760, 47x56. Mu



Franken: Karte, Kupferstich um 1760, 15x10. Ra



Franken: Karte „Etat actuel des possesions de touts les princes … du Cercle de Franconie, Kupferstich von Desbruslins 1774, 21x28. Mu (Mittelpunkt Schweinfurt. Gebiet: Eisenach, Wunsiedel, Nördlingen, Bingen)



Franken: Karte „Cercle de Franconie“, Kupferstich von Robert 1778, 48x55. Ki



Franken: Karte Franken – Rheinland – Schwaben (Mittelpunkt Amorbach, Gebiet Kassel – Bayreuth – Zürich und Trier), Kupferstich von Dussy 1780, 24x21. Mu (auch um 1780)



Franken: Karte „Il Circolo di Franconia”, Kupferstich von G. Pitteri / G. Zuliani bei A. Zatta in Venedig 1781, 41x31. Mu (Mittelpunkt Ebrach, Gebiet: Salzungen, Hof, Eichstätt, Wertheim)



Franken: Karte „Der Fränkische Kreis“, Kupferstich von F. L. Güssfeld Nürnberg Homann Erben 1782, 49x47,5. St



Franken: Karte „Der Fraenkische Kreis“ (Mittelpunkt Würzburg – Bamberg), Kupferstich von K. Reilly 1790, 22x26. Mu (1791), Ra (24x27)



Franken: Karte Straße Augsburg – Donauwörth – Nürnberg und Nürnberg - Bamberg, Kupferstiche aus: Reise-Atlas vom Königreiche Bayern 1834/35. Wö



Franken: Karte Württemberg-Bayern, Kupferstich Laguillermie & Rambo um 1835, 14x20. Mu (Mittelpunkt Schwäbisch Hall)



Franken: Karte „Special Karte zwischen Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und Amberg (Fränkische Schweiz)“, Stahlstich von Christoph Grünewald um 1870, 30,7x38,3. Ki



Franken: Karte „Carte des trois Franconies“, Holzstich Erhard um 1885, 23x35. Mu (Mittelpunkt Bamberg Höchstadt)



Franken: Karte, Kupferstich von Bellus, Ra



Franken: Karte „Cercle de Francoise“, Kupferstich K. de Fer. Ra



Franken: Karte „Circulus Franconicus“, Kupferstich Dankert, 51x59. Ra



Franken: Karte „Fränkischer Craiss“, Kupferstich J. B. Homann, 57x96. Ra



Franken: Karte, „Frankische Kreits“, Kupferstich Amsterdam 19x25. Ra



Franken: Karte, Kupferstich Petrus Karius, 20x26. Ra



Franken: Karte „Der fränkische Kreis“, Kupferstich von J. G. Reiter, 18x25. Ra



Fränkische Schweiz: Karte Fränkische Schweiz - Hersbrucker Schweiz (Mittelpunkt Gräfenberg-Velden, Osten Vilseck, Norden Gösseldorf, Westen Erlangen, Süden Altdorf. Gebiet Wiesent-, Püttlach-, Regnitz- und Pegnitztal), Kupferstich 1800, 30x39. Mu



Fränkische Schweiz: Karte der Gegend zwischen Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und Neumarkt mit bes. Berücks. der Fränkischen Schweiz und Hersbrucker Schweiz (Mittelpunkt Erlangen-Gräfenberg), Kupferstich von Hanser 1820, 33x22. Mu



Fränkische Schweiz: Karte aus: Friedrich Mayer: Die Fränkische Schweiz 1857 (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Fränkische Schweiz: Karte aus: August Geist: Wegweiser durch die Thäler der Fränkischen Schweiz …“ 1864 (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Fürth: Karte „Geographische Delineation der Gegend von Fürth“ (Umgebung mit Nürnberg, Cadolzburg, Erlangen), Kupferstich von C. D. Henning um 1790, 33x20. Ki, Mu (um 1770)



Fulda: Karte „Fulda“ Fulda – Meinigen – Schweinfurt Heliogravüre 1876 (Mittelpunkt Bischofsheim in der Rhön u. a. Bamberg, Klingenberg), 51x57. Mu



Fulda: (Bistum) Karte „Eveché de Fulde“ feuille 2 Salmünster, Fladungen, Neustadt an der Saale, Gemünden, Kupferstich von Crepy bei LeRouge 1759 (Mittelpunkt Hammelburg u. a. Bischofsheim, Arnstein), 21,5x28,5. St



Fulda: (Bistum) Karte Johann Friedrich Schannat „Tabula geographica diocesis Fuldensis“ (u. a. Rhön Mellrichstadt, Bad Königshofen, Münnerstadt, Bad Kissingen), Kupferstich Frankfurt 1727. Je




Bücherverzeichnis



Frösche: s. auch Frosch:



Fischer-Kilp, Hanns:
Jugendfragment des Hanns Alexander Mathieu in phantastischen Stücken
Gerolzhofen 1973
Orte: Bamberg: Nürnberg: Würzburg:
Personen: Riemenschneider, Tilman:



Flammberg, Gottfried:
Der Feilenhauer : Roman aus dem Fichtelgebirge
Hof 1971
Orte: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Roman:



Flex, Walter:
Briefe
München 1927
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Briefe:



Flex, Walter:
Für dich, mein Vaterland! : eine Auswahl aus den Kriegsbriefen
München 1939
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I:



Flex, Walter:
Im Felde zwischen Nacht und Tag
München o. J.
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I:



Flex, Walter:
Novellen
München 1926
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I: Erzählung:



Flex, Walter:
Der Wanderer zwischen beiden Welten : ein Kriegserlebnis
München 1917
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I:



Flex, Walter:
Wolf Eschenlohr
München 1919
weitere Stichwörter: Erzählung:



Frank, Leonhard:
Bruder und Schwester : Roman:
München 1953
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Der Bürger : Roman:
Berlin 1929
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Karl und Anna : Erzählung
München 1952
weitere Stichwörter: Erzählung:



Frank, Leonhard:
Links, wo das Herz ist : Roman:
München 1952
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Mathilde : Roman:
Berlin 1963
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Der Mensch ist gut
Potsdam o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Die Räuberbande. Das Ochsenfurter Männerquartett. Von drei Millionen drei. Die Jünger Jesu
Berlin 1985
Orte: Würzburg: Ochsenfurt:
Personen: Frank, Leonhard:
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Die Räuberbande. Das Ochsenfurter Männerquartett
Stuttgart 1975
Orte: Würzburg: Ochsenfurt:
Personen: Frank, Leonhard:
weitere Stichwörter: Roman:



Frank, Leonhard:
Selbstzeugnisse und Aussagen : 1882 - 1982
Würzburg 1982
Personen: Frank, Leonhard:



Frank, Leonhard:
Die Summe : 1882/1982
München 1982
Personen: Frank, Leonhard:



Frank, Charlotte:
Sagen, was noch zu sagen ist : mein Leben mit Leonhard Frank
München 1982
Personen: Frank, Charlotte: Frank, Leonhard:



Fürst, Elisabeth:
Eppelein von Geilingen
Nürnberg 1973
Orte: Burggaillenreuth:
Personen: Geilingen, Eppelein von:
weitere Stichwörter: Raubritter:



Füssel, Johann Michael:
Unser Tagebuch.. / Erlangen
Erlangen 1976
Orte: Erlangen:
Personen: Füssel, Johann Michael:



Füssel, Johann Michael:
Unser Tagebuch oder Erfahrungen und Bemerkungen eines Hofmeisters und seiner Zöglinge auf einer Reise durch einen großen Theil des Fränkischen Kreises nach Carlsbad und durch Bayern und Passau nach Linz
Erlangen 1787 -. - Band 1 - 3. 1787 – 1791.
Personen: Füssel, Johann Michael:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Frankenbund:
Ebern-Rückert-Nummer
In: Frankenbund-Werkblatt. 1929. H.5.
Orte: Ebern:
Personen: Rückert, Friedrich:



Fremdenverkehrs- und Kongressbetrieb der Stadt Coburg:
Friedrich Rückert und Coburg
Coburg 1988
Orte: Coburg:
Personen: Rückert, Friedrich:



Fremdenverkehrsamt der Stadt Schweinfurt:
Woher ich kam, wohin ich gehe.. : Friedrich-Rückert-Wanderweg Schweinfurt - Haßberge - Coburg
o. O. 1988
Orte: Schweinfurt: Haßberge: Coburg:
Personen: Rückert, Friedrich:
weitere Stichwörter: Wanderweg:



Fischer, Franz Xaver:
Max Stirner : ein beinahe vergessener Bayreuther Philosoph
Bayreuth 1995
Personen: Stirner, Max:



Fuchs, Leonhart:
Alt-Kräuterbüchlein : von der Kraft und Wirkung der Kräuter : nach dem "New Kreüterbüchlein" 1543
Frankfurt 1980
Personen: Fuchs, Leonhart:
weitere Stichwörter: Kräuterbuch: Pflanzenbuch: Heilpflanzen:



Fleischmann, Konrad:
Das Frankenwanderbuch : zwischen Main und Donau
München
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Franken und Nürnberg : Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Frankenwald, Spessart
Leipzig 1919
Orte: Franken: Fränkische Schweiz: Fichtelgebirge: Nürnberg: Spessart:
weitere Stichwörter: Führer:



Fränkisches Hausbuch : Geschichten und Lieder, Bilder und Gedichte aus dem alten Ober-, Mittel- und Unterfranken
Freiburg 1981
Orte: Franken: Bad Alexandersbad: Altdorf: Bayreuth:
Personen: Amman, Jost: Andersen, Hans Christian:
weitere Stichwörter: Erzählungen: Gedichte: Lied:



Fiedler, Hans:
Dome und Politik : der staufische Reichsgedanke in Bamberg und Magdeburg
Bremen 1937
Orte: Bamberg: Magdeburg:
Personen: Staufer:
weitere Stichwörter: Plastik: Bamberger Reiter: Dom:



Furlenmeier, Martin:
Das große Buch der Heilpflanzen
Zürich 1978
weitere Stichwörter: Heilpflanzen: Kräuterbuch: Pflanzenbuch:



Fuchs, Leonhart:
Holzschnitte - New Kreuterbuch 1545
München o. J.
weitere Stichwörter: Kräuterbuch: Pflanzenbuch:



Friedrich, Manfred:
Der Landkreis Bayreuth im Jahreslauf : Brauchtum im Landkreis Bayreuth
Bayreuth 1991
Orte: Bayreuth (Lkr.): Nankendorf: Pottenstein: Hollfeld: Waischenfeld:
Personen: Johannes der Täufer:
weitere Stichwörter: Brauchtum: Jahreslauf: Christbaum: Lichterprozession: Fastnacht: Palmmarkt: Maibaum: Johannisfeuer: Kirchweih: Allerseelen:



Fink-Henseler, Roland W.:
Deutscher Anekdotenschatz : Geschichten um bekannte und berühmte Persönlichkeiten
Bayreuth 1983
Personen: Virchow, Rudolf: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Heinrich II. (dt. Kaiser): Dürer, Albrecht: Gutzkow, Karl Ferdinand: Hoffmann, E. T. A.: Jean Paul: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Anekdoten:



Frankenbund:
Fränkisches Dichtertreffen 1962 in Würzburg
Würzburg 1962
Orte: Veitshöchheim: Sommerach: Walberla: Würzburg:
weitere Stichwörter: Schule:



Frank, Bruno:
Frankenbuch : ein Sammelwerk von Beiträgen fränkischer Dichter der Gegenwart
Würzburg 1921
weitere Stichwörter: Erzählungen: Gedichte: Lyrikmotiv:



Frankenbund: Baier, Hans (Beitr.):
Weil mir aa wer sen : fränkische Mundartdichtung
Würzburg 1980
weitere Stichwörter: Gedichte: Mundart: “Flurbereinigung”:



Freeden, Max H. von:
Das Ochsenfurter Kauzenbuch : 1611 - 1802
Würzburg 1967
Orte: Ochsenfurt:
weitere Stichwörter: Kauzenbuch: Wein:



Fischer, Franz Xaver:
Sagenkundliche Erzählungen : Raum Frankenwald
Bayreuth 1993
Orte: Frankenwald:
weitere Stichwörter: Sagen: Erzählungen: Osterwasser:



Fischer, Franz Xaver:
Sagenkundliche Erzählungen
Bayreuth. - Band 1. Raum Bayreuth 1990. || 2. Raum Bamberg. 1990.|| 3. Fränkische Schweiz. 1991 || 4. Fichtelgebirge. 1991.
Orte: Bayreuth: (Umgebung): Bayreuth: Bamberg: Bamberg (Umgebung): Fränkische Schweiz: Fichtelgebirge: Eckersdorf: Truppach: Obernsees: Rupertuskapelle: Obere Pfarre: Gößweinstein: Pottenstein: Rabenstein: Fichtelsee:
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser): Walpote: Konradin von Hohenstaufen: Elisabeth (hl.): Kunigunde (hl.):
weitere Stichwörter: Königsmord: Köhler: Waldkönig: Maienprinzessin: Sagen: Erzählungen:



Fischer, Franz Xaver:
Sagenkundliche Erzählungen : Raum Coburg
Bayreuth 1994
Orte: Coburg (Umgebung):
Personen: Moritz (hl.):
weitere Stichwörter: Sagen: Erzählungen:



Frank, Alfred:
Frühlingssagen aus Oberfranken : Zusammenschau oberfränkischer Sagen aus der Zeit von Lichtmess bis Fronleichnam
Bayreuth 1979
Orte: Streitberg:
Personen: Kunigunde (hl.): Maria (hl.): Walburga (hl.):
weitere Stichwörter: Frühling: Sagen: Mariä Lichtmess: Fastnacht: Palmsonntag: Karfreitag: Ostern: Walpurgisnacht: Hexen: Süßholz: Pfingsten: Dreifaltigkeitssonntag: Fronleichnam:



Frank, Alfred:
Mittsommersagen aus Oberfranken
Bayreuth 1979
Orte: Oberfranken:
Personen: Johannes der Täufer (hl.):
weitere Stichwörter: Sage: Mittsommer: Sommer: Sommersonnenwende: Johannisfeuer: Wunderblume: Hexen: Johanniswein:



Friedrich, Anna:
Aus dem Neunkirchener Sagenkreis
Neunkirchen 1971
Orte: Neunkirchen am Brand: Hetzles: Dormitz: Kleinsendelbach: Großenbuch:
weitere Stichwörter: Sagen:



Fürst, Barbara:
Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen
Düsseldorf 1990
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob:



Fedin, Konstantin:
Städte und Jahre
Berlin 1982
Orte: Nürnberg: Erlangen:
Personen: Fedin, Konstantin:
weitere Stichwörter: Biographie: Bergkirchweih: Kirchweih:



Fedin, Konstantin:
Dichter, Kunst, Zeit : Aufsätze, Erinnerungen
Berlin 1959
Orte: Nürnberg:
Personen: Fedin, Konstantin: Frank, Leonhard: Puschkin: Gogol: Tolstoi, Leo Nikolajewitsch: Goethe, Johann Wolfgang von: Balzac: Hugo, Victor: Block, Alexander: Gorki, Maxim: Zweig, Stefan: Mann, Thomas: Becher, Johannes R.: Brecht, Bertolt:
weitere Stichwörter: Biographie: Städte und Jahre:



Feuchtwanger, Lion:
Jud Süß : Roman
München 1925
Orte: Fürth:
weitere Stichwörter: Juden: Roman: Literatur:



Fischer-Dieskau, Dietrich :
Nachklang : Ansichten und Erinnerungen
Stuttgart 1987
Personen: Fischer-Dieskau, Dietrich:
weitere Stichwörter: Biographie: Bamberger Reiter:



Fogazzaro, Antonio:
Kleine alte Welt : Roman
München 1958
weitere Stichwörter: Roman:



Fogazzaro, Antonio:
Piccolo mondo antico
Milano 1969
weitere Stichwörter: Roman:



Fontane, Theodor:
Briefe
München. - Band 1 - 2. 1981
Orte: Bad Kissingen: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Festspiele:



Freytag, Gustav:
Erinnerungen aus meinem Leben
Greiz 1926
Orte: Neuses: Coburg:
Personen: Freytag, Gustav: Coburg-Gotha: Rückert, Friedrich: Stockmar, Christian Friedrich:
weitere Stichwörter: Biographie:



Freytag, Gustav:
Soll und Haben : Roman
Berlin o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Freytag, Gustav:
Die Ahnen : Roman-Reihe
Berlin o. J.
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Roman: Veste: Burg:



Förstner, Jürgen:
Schloss Kochberg : Goethe-Gedenkstätte
Weimar 1987
Orte: Kochberg:
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:



Friedenthal, Richard:
Goethe : sein Leben und seine Zeit
München 1963
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Fuhrmann, Joachim:
Straßengedichte : Anthologie
München 1982
Orte: Würzburg: Trier:
Personen: Kleist, Heinrich von:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv:



Fränkischer Schweiz-Verein: Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Krischker, Gerhard C.:
Pfingstreisende in das Muggendorfer Gebirg und die Fränkische Schweiz
Erlangen 1983
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Rund um die Neideck : Markt Wiesenttal, Muggendorf, Streitberg
Erlangen 1983
Orte: Neideck: Wiesenttal: Muggendorf: Streitberg: Albertshof: Birkenreuth: Doos: Draisendorf: Engelhardsberg: Gößmannsberg: Haag: Kuchenmühle: Neudorf: Niederfellendorf: Oberfellendorf: Rauhenberg: Schottersmühle: Störnhof: Trainmeusel: Voigendorf: Wartleiten: Wöhr: Wohlmannsgesees: Wüstenstein:
weitere Stichwörter: Burg: Geologie: Flora: Pflanzen: Karst: Höhlen: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Geschichte:



Frank, Alfred:
Das Wiesenttal : eine heimatkundlichen Studie
Bayreuth 1982
Orte: Wiesent: Fränkische Schweiz: Binghöhle: Streitberg: Pretzfeld: Rabeneck: Neideck:
Personen: Eppelein von Geilingen: Lahner, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Mühlen: Hexen: Raubritter: Höhlen: Burg: Turm: Wurst: Frankfurter Würstchen: Wiener Würstchen: Bärenjagd: Jagd: Fränkische-Schweiz-Verein:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 11. 1959, H.2
Orte: Waischenfeld: Kleinziegenfelder Tal:
Personen: Arndt, Ernst Moritz:
weitere Stichwörter: Gästebuch: Amsel: Landschaftsschutz:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 11. 1959, Nr. 3
Personen: Scheffel, Joseph Victor von: Johannes der Täufer:
weitere Stichwörter: Johannisfeuer:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 11. 1959, Nr. 6
Orte: Trainmeusel:
Personen: Scheffel, Joseph Victor von: Eppelein von Geilingen:
weitere Stichwörter: Raubritter: Ausgrabung:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 12. 1960, Nr. 1
Orte: Göppingen:
weitere Stichwörter: Osterbaum: Osterbrunnen: Seidelbast:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 12. 1960/61, Nr. 4
Orte: Waischenfeld: Schäfersteinhöhle:
weitere Stichwörter: Höhlen: Pöpel:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 13. 1961, Nr. 1
Orte: Schweinsmühle: Heckenhof:
Personen: Tremel, Johannes: Braun, Carl: Goethe, Johann Wolfgang von: Egloffstein, Caroline von:
weitere Stichwörter: Mühlen:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 13. 1961, Nr. 2
Orte: Waischenfeld: Teufelshöhle:
Personen: Anna (hl.):
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Höhlen:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 14. 1962, Nr. 1
Orte: Fränkische Schweiz:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 14. 1962, Nr. 3
Orte: Obernsees: Rupertuskapelle: Ebermannstadt (Lkr.): Osnabrück:
Personen: Rupert (hl.):



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 15. 1963, Nr. 2
Orte: Pegnitz:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 17. 1965, Nr. 3
Orte: Klausstein: Rabeneck:
Personen: Richter, Ludwig: Taubmann, Friedrich: Scheffel, Joseph Victor von: Esper, Johann Friedrich:
weitere Stichwörter: Frauenschuh: Elfentanz: Schwank: Briefe: Höhlen: Höhlenforschung:



Fränkische-Schweiz-Verein:
Die Fränkische Schweiz
Forchheim. - Band 17. 1965, Nr. 4
Orte: Fränkische Schweiz: Wiesent: Adlerstein: Rabeneck:
Personen: Scheffel, Joseph Victor von: Richter, Ludwig:
weitere Stichwörter: Tracht: Uhu: Wachtel: Höhlen:



Fischer, Helmut:
Franken, Bilder einer Landschaft
Bönnigheim o. J. - Band 1. Zwischen Steigerwald und Regnitz. o. J.
Orte: Steigerwald: Regnitz:
weitere Stichwörter: Bildband:



Fischer, Helmut:
Franken, Bilder einer Landschaft
Bönnigheim. - Band 2. Jahreszeiten. o. J.
Orte: Gößweinstein: Dettelbach: Heroldsbach:
weitere Stichwörter: Brauchtum: Feste: Fastnacht: Johanni: Kirchweih: Wallfahrt: Bittgang: Prozession: Juden:



Frank, Alfred:
Vom guten nachbarlichen Verhältnis zwischen Bamberg und Bayreuth im 18. Jahrhundert : herrschaftliche Besuche und Gegenbesuche
Bayreuth 1988
Orte: Pommersfelden: Bamberg: Bayreuth: Eremitage: Forchheim:
Personen: Schönborn, Friedrich Karl von: Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich (Markgraf von Bayreuth): Seinsheim, Adam Friedrich von: Sophie Caroline Marie von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Jagd:



Feldrapp, Willi:
Obermain
Hof 1975
Orte: Main:



Fränkisches Land am Untermain : der Landkreis Miltenberg
Würzburg 1981
Orte: Miltenberg (Lkr.):
weitere Stichwörter: Wein:



Felsheim, H.:
Archiv der Stadt Scheßlitz, Landkreis Bamberg (Inventare nichtstaatlicher Archive Bayerns)
Bamberg 1953
Orte: Scheßlitz:
weitere Stichwörter: Archiv: Geschichte:



Fritsch, Oskar:
Dem Mutigen gehört die Welt : heitere und ernste Geschichten
Eichstätt 1960
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Fehn, Hans:
Topographischer Atlas von Bayern
München 1968
Orte: Ochsenfurt: Main: Spessart: Odenwald: Aschaffenburg: Miltenberg: Amorbach: Hammelburg: Rhön: Grabfeldgau: Schweinfurt: Haßfurt: Kitzingen: Maindreieck: Würzburg: Karlstadt: Steigerwald: Iphofen: Bad Windsheim: Rothenburg ob der Tauber: Ansbach: Bamberg: Coburg: Schlüsselfeld: Lichtenfels: Regnitz: Weismain: Fränkische Alb: Siegritz: Voigendorf: Wiesent: Fränkische Schweiz: Forchheim: Ebrach: Aisch: Erlangen: Nürnberg: Fürth: Ries: Spalt: Hesselberg: Nördlingen: Treuchtlingen: Wellheim: Donau: Neuburg: Donaumoos: Ingolstadt: Altmühl: Kelheim: Frankenwald: Fichtelgebirge: Hof: Kulmbach: Bayreuth: Grafenreuth: Naab: Tirschenreuth: Bärnau: Weiden: Sulzbach-Rosenberg: Amberg: Hirschau: Oberpfälzer Wald: Waldmünchen: Bayerischer Wald: Böhmerwald: Arber: Freyung: Lusen: Regensburg: Passau: Straubing: Niederalteich: Niederbayern: Rott: Isar: Hallertau: Iller: Lech: Ulm: Augsburg: Baiershofen: Gundelfingen: Ulm: Neu-Ulm: Allgäu: Kempten: Lindau: Bodensee: Kleinwalsertal: Füssen: Pfaffenwinkel: Ammer: Schongau: Landsberg: Ammersee: Amper: Wildenroth: Wolfratshausen: München: Starnberger See: Erdinger Moos: Mangfall: Inn: Walchensee: Osterseen: Penzberg: Murnau: Walchensee: Kochelsee: Werdenfels: Mittenwald: Wetterstein: Tegernsee: Rosenheim: Wasserburg: Salzach: Altötting: Chiemsee: Ruhpolding: Alpen: Berchtesgaden: Königssee: Watzmann: Steinernes Meer: Oberpfalz:
weitere Stichwörter: Karten: Atlas: Kartographie:



Frank, Alfred: Ostertag, A. Fr. Th.:
Alte Kirchen im Raum Bamberg, dargestellt nach einer Auswahl von Zeichnungen A. Fr. Th. Ostertags und erläutert in ihrer Geschichte
Bayreuth 1980
Orte: Bamberg: Bamberg (Umgebung): Amlingstadt: Ampferbach: Baunach: Bischberg: Burgebrach: Drosendorf: Frensdorf: Gügel: Hallstadt: Heiligenstadt: Hirschaid: Kemmern: Königsfeld: Küstersgreuth: Lohndorf: Memmelsdorf: Oberhaid: Pommersfelden: Sambach: Scheßlitz: Strullendorf: Thüngfeld: Trunstadt: Walsdorf:
weitere Stichwörter: Kirchen: Ansichten: Dom: Michelsberg: Sankt Jakob: Sankt Gangolf: Karmeliten: Laurentiuskapelle: Obere Pfarre: Sankt Stephan: Wunderburg:



Fischer, Pius:
Hinter Klostermauern
Landsberg 1977
weitere Stichwörter: Kloster: Benediktiner:



Fischer, Hans:
Kurfürst Lothar Franz von Schönborn und seine Gemäldegalerie
Aus: Historischer Verein Bamberg: Bericht. 1928
Orte: Pommersfelden:
Personen: Schönborn, Lothar Franz von:
weitere Stichwörter: Gemäldegalerie: Malerei:



Fleet, Simon:
Uhren
o. O. o. J. nur die Ill.
weitere Stichwörter: Uhr: Bildband:



Fehn, Georg:
Kurze Geschichte der Feste Rosenberg : verbunden mit einem Führer durch dieselbe und die Stadt Kronach
Lichtenfels 1930
Orte: Kronach: Veste:
weitere Stichwörter: Burgen: Führer:



Fiedler, Norbert:
Niesten - Burger der Meranier : Geschichte einer berühmten Ruine : ein Beitrag zur Burgen- u. Meraniergeschichte in Oberfranken
Bayreuth 1987
Orte: Niesten:
Personen: Meranier (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Burgen: Sagen:



Freeden, Max H. von:
Pommersfelden : Schloss Weißenstein
Königstein o. J.
Orte: Pommersfelden:
weitere Stichwörter: Schloss:



Freeden, Max H. von:
Festung Marienberg
Würzburg 1982
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Burgen: Kirchen: Marienberg: Marienkirche:



Frank, Alfred:
Burgen, Schlösser und Ruinen der Fränkischen Schweiz : die Zeichnungen des Bamberger Stubenmalers Adam Friedrich Thomas Ostertag (1808 -1872)
Bayreuth 1979
Orte: Fränkische Schweiz: Unteraufseß: Oberaufseß: Betzenstein: Bärnfels: Egloffstein: Ermreuth: Freienfels: Burggaillenreuth: Gößweinstein: Greifenstein: Hiltpoltstein: Hundshaupten: Kohlstein: Krögelstein: Kühlenfels: Leienfels: Sankt Moritz: Neideck: Neidenstein: Neuhaus im Aufseßtal: Plankenfels: Pottenstein: Pretzfeld: Rabeneck: Rabenstein: Regensberg: Schellenberg: Senftenberg: Streitberg: Thuisbrunn: Tüchersfeld: Veilbronn: Wiesenthau: Wildenfels: Wolfsberg: Wolkenstein: Wüstenstein:
Personen: Ostertag, Adam Friedrich Thomas:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss: Zeichnungen: Ansichten:



Friedrich, Franz:
Bamberg und die frühe Lithographie
Bamberg 1978
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Ansichten: Lithographie:



Fürstenhöfer, Valentin:
So schön ist der Rangau : ein Heimatbuch
Cadolzburg. - Band 1. 1960
Orte: Rangau:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Fiedler, Hans:
Der Meister im Bamberger Dom : magister de vivis lapidibus : Urgestalt deutschen Bildhauertums
Kempten o. J.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Plastik: Bamberger Reiter: Dom:



Fischer, L.:
Heinrich II. und der historische Ideenreichtum des Bamberger Doms : die Politik Heinrichs II. bei seiner Bistumsgründung und der historische Ideenreichtums des Bamberger Doms
Freiburg 1956
Orte: Bamberg: Bamberg (Bistum):
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Domweihe: Reliquie: Dom:



Fiedler, Hans:
Die Marientüre am Dom zu Bamberg : ihre Geschichte und ihr Gehalt
Bamberg 1956
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom :



Fränkel, Heinz F.:
Bambergs Straßennamen : Versuch einer Erklärung
Bamberg 1988
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Straßennamen: Namen:



Freise-Wonka, Christine:
Bamberg : Wegweiser durch Stadt und Umgebung
Mannheim 1991
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Führer: Bamberger Reiter: Heilige: Krippe:



Freeden, Max. H. von:
Fränkischer Barock = Franconian baroque
München o. J.
weitere Stichwörter: Barock: Bildband:



Feuerbach, Anselm von:
Merkwürdige Verbrechen
Frankfurt 1993
weitere Stichwörter: Verbrechen: Kriminalität: Räuber: Mord: Raubmord:



Fachhochschule Coburg:
Fachhochschule Coburg, Abteilung Münchberg, Fachbereich Textiltechnik und Gestaltung. T.1
Münchberg 1979
Orte: Coburg: Münchberg:
weitere Stichwörter: Hochschule: Fachhochschule: Textiltechnik: Gestaltung: Farbe: Garn:



Fischer, Hermann:
Auf einem alten Jurabauernhof (Fränkische Schweiz)
Bayreuth 1995
Orte: Jura: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Bauernhof: Küche: Stall: Scheune:



Fränkisches Freilandmuseum:
Göpel und Dreschmaschine : zur Mechanisierung der bäuerlichen Arbeit in Franken
Bad Windsheim 1981
weitere Stichwörter: Bauernarbeit: Dreschmaschine: Göpel: Landmaschine: Putzmühle: Schrotmühle: Getreide:



Freyberg, Bruno von:
Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern : 1476 - 1965)
München. - Band 1 - 2. 1974
weitere Stichwörter: Geologie: Bibliographie:



Födisch, Hermann:
Bamberg und sein Umland in ur- und frühgeschichtlicher Zeit
Bamberg 1953
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Vorgeschichte: Frühgeschichte:



Fraas, Roland:
140 Jahre Schiefe Ebene zwischen Neuenmarkt und Marktschorgast : aus der Geschichte der ersten Eisenbahn-Steilrampe Europas : denkmalpflegerische Betrachtung der Kunstbauten
Bayreuth 1988
Orte: Neuenmarkt: Marktschorgast: Schiefe Ebene:
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Frank, Alfred:
Aus der Geschichte des oberfränkischen Volksschulwesens : Darstellung unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im westlichen und südlichen Oberfranken
Bayreuth 1981
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Volksschule: Schule: Lehrer: Schulhaus:



Franke, Hans:
Allotria, Avantgardisten und Achillesferse : ausgewählte Kurzgeschichten und Anekdoten über die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ihre Professoren und Studenten im Spiegel der Jahrhunderte
Würzburg 1987
Orte: Würzburg:
Personen: Oberthür, Franz: Bezold, Albert von: Behr, Wilhelm Joseph: Schelling, Friedrich Joseph: Büdel, Julius:
weitere Stichwörter: Universität: Anekdoten: Studentenstreich: Streich: Computer:



Fuchs, Siegfried:
Armes Dorfschulmeisterlein aus dem Leben des Dorfschullehrers Johann Wilhelm Koehler zu Artelshofen - 14. Februar 1758 bis 19. Februar 1846
Tirschenreuth 1982
Orte: Artelshofen:
Personen: Koehler, Johann Wilhelm:
weitere Stichwörter: Lehrer: Schule: Geschichte:



Felix, Werner:
Franz Liszt
Leipzig 1986
Orte: Paris: Weimar: Rom:
Personen: Liszt, Franz:
weitere Stichwörter: Biographie:



Funk, Wilhelm:
Das rechte Maß bei Albrecht Dürer und bei den alten Meistern
Nürnberg 1971
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Maß:



Feuerbach, Henriette:
Ihr Leben in ihren Briefen
München 1926
Personen: Feuerbach, Henriette: Feuerbach, Anselm von:
weitere Stichwörter: Biographie: Briefe:



Fuhrmann, H.:
Trauerrede bei der am 20. Dezember 1833 erfolgten Beerdigung des am 14. desselben Monats meuchlings ermordeten Kaspar Hauser. - Nachdr.
Ansbach 1927
Personen: Hauser, Kaspar:
weitere Stichwörter: Grabrede:



Forte, Dieter:
Kaspar Hausers Tod : ein Theaterstück
Frankfurt 1979
Orte: Ansbach:
Personen: Hauser, Kaspar: Feuerbach, Anselm von:
weitere Stichwörter: Theater: Literaturmotiv:



Freiwillige Feuerwehr Kübelstein:
80-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe : vom 21. 7. bis 23. 7. 1978
Kübelstein 1978
Orte: Kübelstein: Kübelstein (Umgebung):
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte:



Förtsch, Martin:
Siedlungsgeschichte von Leesten, Landkreis Bamberg : Urhöfe, Größe und Teilung, Herrschaften und Lehensleute
Rattelsdorf 1964
Orte: Leesten:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Lindach:
100jähriges Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Lindach
Lindach 1987
Orte: Lindach:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein: Geschichte:



Fleischer, Friedrich:
Der Lindenhardter Altar und Meister Mathis Grünewald : eine kunst- und geistesgeschichtliche Studie
Lindenhardt o. J.
Orte: Lindenhardt:
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Altar: Vierzehnnothelfer:



Freiwillige Feuerwehr Löhlitz:
90-jähriges Gründungsfest
Löhlitz 1981
Orte: Löhlitz:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein: Geschichte: Sagen:



Freiwillige Feuerwehr Memmelsdorf:
Festschrift 120jähriges Stiftungsfest mit Fahnenweihe
Memmelsdorf 1971
Orte: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein: Kirche: Feuer: Feuerschutz:



Freiwillige Feuerwehr Neudorf:
100jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
Neudorf 1979
Orte: Neudorf (Scheßlitz): Stammberg:
Personen: Reinfelder, Kunigunde:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein: Geschichte: Landwirtschaft: Wald:



Freiwillige Feuerwehr Neuhaus:
110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Neuhaus : Festschrift
Neuhaus 1985
Orte: Neuhaus (Aufseß):
Personen: Hollfelder, Adalbert:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein: Geschichte: Burgen:



Friedrich, A.:
St.-Michaelskirche Neunkirchen am Brand
1965
Orte: Neunkirchen:
weitere Stichwörter: Kirche: Kirchenführer:



Fiedler, Norbert:
Dr. Ignaz Rudhart : ein Politiker von liberaler und staatstreuer Gesinnung : 1790 - 1838
Bayreuth 1989
Orte: Bamberg: Landshut: Würzburg: München: Bayreuth: Weismain: Passau: Griechenland:
Personen: Rudhart, Ignaz von:
weitere Stichwörter: Politik: Ständeparlament: Parlament:



Friedmann, Daniel:
Das Jeans-Buch
Berlin 1988
Personen: Strauss, Levi:
weitere Stichwörter: Jeans:



Friedrich der Große: Wilhelmine von Bayreuth:
Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth
Leipzig. - Band 1. Jugendbriefe 1728 - 1740. 1924
Orte: Bayreuth:
Personen: Friedrich der Große: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Briefe:



Feldhaus, Franz Maria:
Kulturgeschichte der Technik. Nachdr.
Hildesheim 1980
Orte: Römer: Griechen: Walhalla:
Personen: Archimedes: Plinius der Ältere: Heron: Karl der Große: Mendel (Familie): Landauer: Kyeser, Konrad: Nikolaus von Kues: Vinci, Leonardo da: Eyb, Ludwig von: Henlein, Peter: Holtzschuher: Ammann, Jost: Hautsch: Guericke, Otto von: Hönn, Georg Paul: Bronner, Franz Xaver:
weitere Stichwörter: Technik: Tunnel: Maschine: Antike: Waffe: Papier: Kompass: Fernrohr: Brille: Kran: Buchdruck: Uhr: Druck: Drachen: Glockenspiel: Mikroskop: Telegraphie: Magnetismus: Fahrstuhl: Betrugslexikon: Automat: Dampfmaschine: Zigarette: Kugellager: Perpetuum mobile: Blitzableiter: Ballon: Rechenmaschine: Eisenbahn: Schifffahrt: Nähmaschine: Streichholz: Reifen: Fahrrad: Dynamo: Telefon: Schwerkraft: Telegramm:



Frankenbund:
Fränkische Badreisen in alter und neuer Zeit
Würzburg 1965
Orte: Bad Kissingen: Bad Bocklet: Aschach: Frauenroth: Bad Brückenau: Bad Neustadt an der Saale: Königshofen: Castell: Wipfeld: Bad Steben: Sichersreuth: Bad Alexandersbad:
Personen: Toskana, Ferdinand von:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Bad:



Fiedler, Norbert:
Der Hundertjährige Kalender : Mauritius Knauer aus Weismain, Abt zu Langheim
Bayreuth 1987
Orte: Klosterlangheim:
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Hundertjähriger Kalender: Wetterbeobachtung: Wettertagebuch:



Fischer, Johann Bernhard:
Geschichte und ausführliche Beschreibung der markgräflich-brandenburgischen Haupt- und Residenz-Stadt Ansbach oder Onolzbach und deren Merkwürdigkeiten.
Ansbach 1786
Orte: Ansbach:
weitere Stichwörter: Geschichte: Juden: Residenz:



Freiwillige Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg
Breitenlesau 1974
Orte: Breitenlesau: Siegritzberg:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Geschichte: Festschrift: Verein:



Freiwillige Feuerwehr Drosendorf:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Drosendorf, Stadt Hollfeld
Drosendorf 1976
Orte: Drosendorf (Hollfeld):
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Geschichte: Schule: Verein: Festschrift: Kirche:



Frank, Alfred:
Die Zisterzienserabtei Ebrach, einst das schönste und reichste Kloster Frankens.
Bayreuth 1979
Orte: Ebrach:
Personen: Johann von Nepomuk (hl.):
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte: Zisterzienser: Strafanstalt:



Freiwillige Feuerwehr Ehrl:
100jähriges Gründungsfest
Ehrl 1978
Orte: Ehrl:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte: Verein:



Fick, Johann Christian:
Erlangen und dessen Gegend : mit Anweisungen und Regeln für Studierende. Nachdr.
Erlangen 1977
Orte: Erlangen: Erlangen (Umgebung):
weitere Stichwörter: Universität: Studenten: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Geisfeld:
Festschrift 100 Jahre mit Fahnenweihe
Geisfeld 1985
Orte: Geisfeld:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein:



Freiwillige Feuerwehr Giech:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Giech : 1875 - 1975
Giech 1975
Orte: Giech:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Verein:



Freiwillige Feuerwehr Oberngrub:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oberngrub : Jubiläumsfeier
Oberngrub 1985
Orte: Oberngrub:
weitere Stichwörter: Festschrift: Feuerwehr: Kirche: Sankt Georg:



Freiwillige Feuerwehr Sassendorf:
80 Jahre Freiwillige Feuerwehr Sassendorf : 80jähriges Gründungsfest
Sassendorf 1977
Orte: Sassendorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Schammelsdorf:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schammelsdorf : Festschrift
Schammelsdorf 1978
Orte: Schammelsdorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Schönfeld:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schönfeld : Gründungsfest
Schönfeld 1977
Orte: Schönfeld:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte: Kirche:



Freiwillige Feuerwehr Seigendorf:
Freiwillige Feuerwehr Seigendorf : 100 Jahre mit Fahnenweihe 1986
Seigendorf 1986
Orte: Seigendorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift:



Freiwillige Feuerwehr Stechendorf:
Freiwillige Feuerwehr Stechendorf: 100-jähriges Gründungsfest
Stechendorf 1978
Orte: Stechendorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Stübig:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Stübig : 1876 - 1986 : 2. Kreisfeuerwehrtag im Landkreis Bamberg
Stübig 1976
Orte: Stübig:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift:



Franziskanerkloster Vierzehnheiligen:
Kirche unterwegs : Gebete und Gesänge zur Wallfahrt nach Vierzehnheiligen
Vierzehnheiligen 1974
Orte: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Geschichte: Gebetbuch:



Franziskanerkloster Vierzehnheiligen:
Ehre und Preis den Vierzehn Heiligen : Gebet- und Gesangbüchlein…
Bamberg 1951
Orte: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Gebetbuch:



Freiwillige Feuerwehr Voitmannsdorf:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Voitmannsdorf mit Fahnenweihe : Gründungsfest
Voitmannsdorf 1978
Orte: Voitmannsdorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Geschichte: Vorgeschichte:



Freiwillige Feuerwehr Würgau:
90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Würgau
Würgau 1977
Orte: Würgau:
weitere Stichwörter: Festschrift: Feuerwehr: Geschichte:



Freiwillige Feuerwehr Zeegendorf:
Freiwillige Feuerwehr Zeegendorf : Jubiläumsfeier
Zeegendorf 1983
Orte: Zeegendorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Feuerschutz:



Freeden, Max H. von:
Würzburg : amtlicher Führer
Würzburg 1969
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Führer: Burg: Schloss: Dom: Museum: Residenz: Feste: Dom: Mainfränkisches Museum:



Fischer, Manfred F.: Böhm, Rudolf:
Die Willibaldsburg in Eichstätt : amtlicher Führer
München 1971
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Burgen: Museum: Führer: Willibaldsburg:



Fränkel, Ludwig:
Taubmann
In: Allgemeine deutsche Biographie. 37. 1894 (Ordner)
Personen: Taubmann, Friedrich:
weitere Stichwörter: Hofnarr:



Frank, Alfred:
Das Auge der Landschaft : zur Geschichte und Bedeutung der Hühle
In: Unser Bayern. (Ordner)
Orte: Jura:
weitere Stichwörter: Hüll: Wasserversorgung:



Frank, Alfred:
Das Schloss der Asienforscher : die Jägersburg bei Forchheim und die Brüder Schlagintweit
In: Unser Bayern. 1980. (Ordner)
Orte: Jägersburg:
Personen: Schlagintweit (Brüder):
weitere Stichwörter: Schloss:



Fiedler, Hans:
Georg Simon Ohm als Studienlehrer in Bamberg : Rede zur Enthüllung der Gedenktafel
In: Fränkische Blätter. (Ordner)
Orte: Bamberg:
Personen: Ohm, Georg Simon:
weitere Stichwörter: Altes Gymnasium:



Feldhoff, Heiner:
Altfränkisch
In: Feldhoff: Wiederbelebungsversuche. (Ordner)
weitere Stichwörter: Fränkisch: Altfränkisch: Lyrikmotiv:



Flex, Walter:
Briefe
München 1927. Auszug. (Ordner)
Orte: Erlangen:
Personen: Flex, Walter:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Briefe:



Fontane, Theodor:
Gedichte. Bd. 3. (Rekruten-Korporal, Hubert in Hof, Bad Kissingen
Berlin 1989. Auszug. (Ordner)
Orte: Würzburg: Hof: Bad Kissingen:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv: Eisenbahn:



Fertig, Ludwig:
Hölderlin als Hauslehrer bei Charlotte von Kalb
In: Fertig: Friedrich Hölderlin, der Hofmeister. 1990. (Ordner)
Orte: Waltershausen:
Personen: Hölderlin, Friedrich: Kalb, Charlotte von:



Freise-Wonka, Christina:
Oberes Maintal : Bad Staffelstein, Kloster Banz, Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, Staffelberg, Lichtenfels
Bamberg 2004
Orte: Maintal: Bad Staffelstein: Kloster Banz: Vierzehnheiligen: Staffelberg: Lichtenfels:
weitere Stichwörter: Bad: Kloster: Wallfahrtskirche:



Fiedler, Norbert:
Weismain St. Martin
München 2000. – 2., veränd. Aufl. (Kunstführer : 1813)
Orte: Weismain:
weitere Stichwörter: Kirche:



Fouque, Friedrich de la Motte:
Undine : ein Märchen
Frankfurt a. M. 2000(Inseltaschenbuch : 2403)
weitere Stichwörter: Märchen:



Freise-Wonka, Christine:
Der Bamberger Dom : eine Kathedrale erleben
Bamberg 2002
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom:



Freise-Wonka, Christine:
Geheimnisvolles Bamberg
Gudensberg-Gleichen 2002
Orte: Bamberg:
Personen: Beringer, Johann Bartholomäus: Pfister, Albrecht: Berthier, Alexandre: Dürer, Albrecht: Otto (hl.):
weitere Stichwörter: Sagen: Gespenstergeschichten: Gabelmann: Brunnen: Dom: Glocke: Buchdruck: Bamberger Reiter: Zwiebeltreter: Süßholz: Hochwasser: Hain: Schlenkerla: Bier: Drucker:



Fuld, Werner:
Lexikon der letzten Worte
Frankfurt a. M. 2001
weitere Stichwörter: Letzte Worte: Biographie:



Friedrich, Walter:
Oberfränkisch : auch ein Wörterbuch der Bad Rodacher Mundart
Würzburg 2001
Orte: Oberfranken: Bad Rodach:
weitere Stichwörter: Mundart: Oberfränkisch:



Fuchs, Leonhart:
The new herbal of 1543 = Das Kräuterbuch von 1543
Köln 2001. – Kolorierte Gesamtausg. + Dt. Einleitung
weitere Stichwörter: Kräuterbuch: Pflanzenbuch:



Feuerwehr Memmelsdorf:
150 Jahre Brandschutz in Memmelsdorf mit 1. Kreisfeuerwerkstag vom 23. 05. – 27. 05. 2001 in Memmelsdorf/Ofr
Memmelsdorf 2001
Orte: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Brandschutz:



Flessner, Bernd:
Visionäre aus Franken : sechs phantastische Biographien
Neustadt a.d. Aisch 2000
Personen: Harbou, Thea von: Kellermann, Bernhard: Oberth, Hermann: Weißkopf, Gustav:
weitere Stichwörter: Film: Roman: Literatur: Rakete, Flugzeug: Fliegen:



Fuchs, Siegfried:
Historische Wallfahrtskirche und Kirchenburg – Kirche St. Marien zum Gesees
Bayreuth 2000
Orte: Gesees:
weitere Stichwörter: Wallfahrtskirche: Kirchenburg:



Fontane, Theodor:
Jenseits von Havel und Spree : Reisebriefe
Berlin 1998
Orte: Bad Kissingen:
Personen: Fontane, Theodor:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Fuchs, Siegfried:
Das Buchbinderhandwerk einst und jetzt
Bayreuth 1999 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 263)
Orte: Coburg: Bayreuth: Bamberg: Iphofen:
weitere Stichwörter: Buchbinderhandwerk: Bibliothek: Stadtarchiv: Dom: Evangeliar:



Frenzel, Elisabeth:
Stoffe der Weltliteratur : ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte
Stuttgart 1988. – 7., verb. Aufl.
Personen: Achilles: Adam und Eva: Ahasver: Alexander der Große: Amor und Psyche: Amphitryon: Antigone: Ariadne: Arminius: Artus: Bach, Johann Sebastian: Belsazar: Bernauer, Agnes: Bismarck, Otto von: Byron, George Gordon: Caesar, Gaius Julius: Casanova, Giacomo: Catilina: Cid: Daphne: David: Demetrius: Dietrich von Bern: Don Juan: Dürer, Albrecht: Elisabeth (hl.): Elisabeth (Königin von England): Esther: Prinz Eugen: Eulenspiegel: Falstaff: Faust: Franz von Assisi: Friedrich I. Barbarossa: Friedrich II.: Friedrich der Große: Galilei, Galileo: Genovefa: Geyer, Florian: Goethe, Johann Wolfgang von: Grabbe, Christian Dietrich: Gudrun: Gustav Adolf: Hamlet: Hannibal: Hauser, Kaspar: Heinrich I., Heinrich IV.: Heinrich von Ofterdingen: Helena: Herkules: Herodes: Hiob: Hofer, Andreas: Hohenstaufen: Hutten, Ulrich von: Iphigenie: Jesus Christus: Johannes der Täufer: Judas: Judith: Jud Süß: Jungfrau von Orleans: Kain und Abel: Karl der Große: Kassandra: Kleist, Heinrich von: Kleopatra: Kohlhaas, Michael: Kolumbus, Christopher: Konradin: Lanzelot: Lear: Liszt, Franz: Lucretia: Luther, Martin: Lysistrata: Maria (hl.): Maria Magdalena: Maria Stuart: Maximilian I.: Medea: Melusine: Merlin: Mohammed: Moses: Mozart, Wolfgang Amadeus: Münchhausen: Münzer, Thomas: Napoleon Bonaparte: Neidhart von Reuental: Nero: Niobe: Odysseus: Oedipus: Orest: Orpheus: Otto III.: Päpstin Johanna: Palm, Johann Philipp: Pandora: Paracelsus, Theophrastus Bombastus: Parzival: Paulus (hl.): Persephone: Peter der Große: Phädra: Philemon und Baucis: Prometheus: Pygmalion: Pyramus und Thisbe: Raffael: Rienzi: Robespierre: Maximilien: Robin Hood: Robinson Crusoe: Roland: Romeo und Julia: Sappho: Saul: Savonarola, Girolamo: Schiller, Friedrich: Semiramis: Shakespeare, William: Königin Sibylle: Simson (Samson): Spartacus: Susanna: Tamerlan: Tannhäuser: Tasso, Torquato: Tell, Wilhelm: Thomas à Becket: Tristan und Isolde: Troilus und Cressida: Trojanischer Krieg: Turandot: Uta von Naumburg: Wallenstein, Albrecht von: Wieland der Schmied:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Antichrist: Der liebe Augustin: Bartholomäusnacht: Blaubart: Don Quijote: Der getreue Eckart: Freischütz: Golem: Bayerischer Hiesel (Hiasl): Der fliegende Holländer: Jedermann: Lorelei: Die schöne Magelone: Nibelungenlied: Reineke Fuchs: Teufel: Satan: Der verlorene Sohn: Undine: Weberaufstand: Werther:



Fogazzaro, Antonio:
Der Heilige : Roman
Leipzig 1906
weitere Stichwörter: Roman:



Fischer, Georg:
Land am Main : Geschichte und Geschichten. Mit einem Anhang: Ende oder Wende? Heimatforschung und Heimatpflege heute
Kulmbach 1964 (Die Plassenburg : 22)
Orte: Kulmbach: Plassenburg: Presseck: Würzburg: Amerika: Main:
Personen: Christophorus (hl.):
weitere Stichwörter: Burg: Fastnacht: Conraditag: Soldaten: Heimatforschung:



Flora, Paul:
Floras Fauna : ein Retrospektive
München o. J.
Personen: Flora, Paul: Wagner, Richard: Wagner, Cosima:
weitere Stichwörter: Karikaturen: Zeichnungen:



Feuerwehr Kübelstein:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kübelstein: 1898 – 1998 : 100-jähriges Gründungsfest vom 5.-8. Juni 1998
Kübelstein 1998
Orte: Kübelstein: Hohenhäusling (Gemeinde):
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Kapelle:



Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld:
Ritter, Burgen, Dörfer : mittelalterliches Leben in Stadt und Land : Sonderausstellung zum 650. Todestag Konrads II. von Schlüsselberg : Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld, Pfalzmuseum Forchheim: Burg Waischenfeld vom 16. Mai bis 28. Oktober 1997
Tüchersfeld 1997
Orte: Fränkische Schweiz:
Personen: Schlüsselberg, Konrad II. von:
weitere Stichwörter: Ritter: Burgen: Mittelalter: Waffen: Geldwesen: Münzen: Handel: Krankheit: Seuchen, Glaube: Juden: Stadt: Handwerk: Dorf: Landwirtschaft:



Feuerwehr Lauf:
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lauf : 100jähriges Gründungsfest … 1996
Lauf 1996
Orte: Lauf:
weitere Stichwörter: Feuerwehr:



Feuerwehr Unterleiterbach:
FFW Unterleiterbach 100jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe vom 13. bis 16. Juni 1997
Unterleiterbach 1997
Orte: Unterleiterbach:
weitere Stichwörter: Feuerwehr:



Feuerwehr Hirschaid:
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hirschaid : ein Geschichts- und Geschichtenbuch rund um die Feuerwehr
Hirschaid 1997
Orte: Hirschaid:
Personen: Florian (hl.):
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Pfarrei:



Folger, Walter:
Wallfahrtsstätten im Erzbistum Bamberg : lebendige Tradition
Bamberg 1994 (Historischer Verein Bamberg: Schriften : 32)
Orte: Bamberg (Erzbistum): Burgwindheim: Glosberg: Gößweinstein: Gügel: Hallerndorf: Hollfeld: Iphofen: Lauberberg: Marienweiher: Mistendorf: Neuengrün: Oberhaid: Scheßlitz: Schlüsselau: Schönbrunn: Schwarzenberg: Staffelberg: Steinfeld: Unterweilersbach: Vierzehnheiligen:
Personen: Schrenker, Anna (Wachsfigur Gügel):
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Maria Hilf: Marienkapelle: Wachsfiguren:



Fontane, Theodor 1873 - 1898:
Der Ehebriefwechsel 1889
Berlin o. J. S. 528 – 535. Kopie in Ordner
Orte: Bad Kissingen: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bad: Wagnerfestspiele:



Fontane, Theodor:
Tagebücher 1866 – 1882 (1856. 1891)
Berlin 1995 2. Aufl. S. 174 – 177. 254 – 255. Kopie in Ordner
Orte: Bamberg: Nürnberg: Bad Kissingen:
Personen: Fontane, Theodor:
weitere Stichwörter: Tagebuch:



Fuckner, Hellmuth:
Aus der Erdgeschichte des Spessarts 1
Frankenland 1982,7/8 (in Schuber)
Orte: Spessart:
weitere Stichwörter: Geologie:



Fuckner, Hellmuth:
Bergbau und Metallgewerbe im Spessart
Frankenland 1982,7/8 (in Schuber)
Orte: Spessart:
weitere Stichwörter: Bergbau: Metallgewerbe:



Falk, Werner:
Die Villa Sandrina in Triesdorf
Frankenland 1986,3 (in Schuber)
Orte: Triesdorf:
weitere Stichwörter: Villa Sandrina:



Fiedler, Hans:
Das Gesicht des deutschen Mittelalters : Gedanken zu einem Deutungsversuch des Bamberger Domreiters
Fränkische Blätter 6(1954),4 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bamberger Reiter: Dom: Plastik:



Fiedler, Hans:
Georg Simon Ohm als Studienlehrer in Bamberg : Rede zur Enthüllung der Gedenktafel
Fränkische Blätter 8(1956),11/12 (Ablage)
Personen: Ohm, Georg Simon:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Altes Gymnasium: Aula:



Fischer, Werner:
Die Bedeutung Bambergs an Hand der Einwohnerzahlen der geistlichen Hauptstädte Deutschlands gemessen
Fränkische Blätter 9(1957),19 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Einwohnerzahlen:



Frank, Alfred:
Kaiserkrönung schlägt Wellen bis in den Ebrachgrund
Fränkische Blätter 13(1961),15 (Ablage)
Personen: Karl VI. (dt. Kaiser): Schönborn, Lothar Franz von:
Orte: Pommersfelden:
weitere Stichwörter: Kaiserkrönung:



Fischer, Hermann:
Im Hintergrund der Heilige Bühl
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),8 Ablage
Orte: Heiliger Bühl:
weitere Stichwörter: Kirche:



Fischer, Franz X.:
Die Gründungssage der Ruppertskapelle
Fränkischer Heimatbote 16(1983),3 Ablage
Personen: Rupertus (hl.):
Orte: Obernsees:
weitere Stichwörter: Rupertuskapelle: Sage:



Fischer, Franz X.:
Vom Hexensabbath im Teufelsloch
Fränkischer Heimatbote 17(1984),5 Ablage
weitere Stichwörter: Hexen:



Fischer, Franz X.:
Zur Vorgeschichte des Egerlandes
Fränkischer Heimatbote 17(1984),9 Ablage
Orte: Egerland:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Fischer, Franz X.:
Der Berggeist auf der Königsheide
Fränkischer Heimatbote 17(1984),12 Ablage
weitere Stichwörter: Berggeist: Weihnachten: Sage:



Friedrich der Große: Wilhelmine von Bayreuth:
Philosophierende königliche Hundepost : aus dem Briefwechsel ...
Fränkischer Heimatbote 19(1986),7 Ablage
weitere Stichwörter: Briefe: Hund:



Fischer, Franz Xaver:
Der Teufelstein in Mistelbach
Heimatbote 22(1989),3 Ablage
Orte: Mistelbach:
weitere Stichwörter: Teufelstein: Sage:



Friedel, Heinz:
Mit der alten Kraftpost nach Bischofsgrün
Heimatkurier 30(1997),1 Ablage
Orte: Bischofsgrün: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Kraftpost: Verkehr:



Fontane, Theodor:
"Aus dem malerischen Drecknest - Dein Alter" (Bayreuth)
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Fontane, Theodor:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Besucher: Wagnerfestspiele: Kritik:



Flessa, Wilhelm:
Erfinder des Unterseeboots verdient posthume Ehrung
Aus der fränkischen Heimat 1984,1 Ablage
Personen: Bauer, Wilhelm:
weitere Stichwörter: Unterseeboot:



Filsner, Franz:
Feulersdorf hat viel zu bieten
Aus der fränkischen Heimat 1987,6 Ablage
Orte: Feulersdorf:



Fiedler, Norbert:
Geschichte einer beispiellosen Karriere (Ignaz von Rudhart)
Aus der fränkischen Heimat 1988,4 Ablage
Personen: Rudhart, Ignaz von:
weitere Stichwörter: Politiker:



Förtsch, Frank:
Der letzte Köhler und der erste Meiler
Aus der fränkischen Heimat 1992,5 Ablage
Orte: Frankenwald:
weitere Stichwörter: Köhler: Kohlenmeiler:



Fiedler, Norbert:
Schweden stürzten Weismain ins Chaos
Aus der fränkischen Heimat 1993,1 Ablage
Orte: Schweden: Weismain:
weitere Stichwörter: Dreißigjähriger Krieg:



Fiedler, Norbert: Förner, Friedrich:
Weismainer Weihbischof verfiel dem Hexenwahn
Aus der fränkischen Heimat 1993,5 Ablage
Personen: Förner, Friedrich:
weitere Stichwörter: Hexenverfolgung:



Fiedler, Norbert:
Gebäude stellte Reichtum zur Schau (Weismain)
Aus der fränkischen Heimat 1993,7 Ablage
Orte: Weismain:
weitere Stichwörter: Rathaus:



Faber, Annette:
Die Hölzernen Männer von Baunach
Heimat Bamberger Land 9 (1997),1 Ablage
Orte: Baunach:
weitere Stichwörter: Hoftor:



Faber, Annette:
Der Altar der Wallfahrtskirche Schlüsselau im Wandel der Zeit
Heimat Bamberger Land 9 (1997),4 Ablage
Orte: Schlüsselau:
weitere Stichwörter: Altar: Wallfahrtskirche: Klosterkirche:



Flex, Walter:
Wallensteins Antlitz : Geschichte und Geschichten vom Dreißigjährigen Krieg
München 1921
Personen: Wallenstein:
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Dreißigjähriger Krieg: Geschichte: Erzählung: Literatur:



Flake, Otto:
Kaspar Hauser. Vorgeschichte, Geschichte, Nachgeschichte. Der Tatsachenbericht
Mannheim o. J.
Personen: Hauser, Kaspar: Baden (Herrscherhaus):
Orte: Nürnberg: Ansbach:
weitere Stichwörter: Findling: Verbrechen:



Fiedler, Florian (Red.):
Die Gartenkunst des Barock. Tagung Schloss Seehof
München 1997
Personen: Seehof: Schwetzingen: Rheinsberg:
weitere Stichwörter: Gartenkunst: Park: Alleen: Blumenbuch: Barockgarten: Denkmalpflege:



Fränkischer Sängerbund:
Bundeschorfest 2007
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Chor: Sängerfest:



Fahmüller, Johannes:
Die Kirchen der Pfarrei Pfeffenhausen
Pfeffenhausen o. J.
Orte: Pfeffenhausen:
weitere Stichwörter: Kirchenführer: Kunstführer:



Frieden durch Recht : das Reichskammergericht von 195 bis 1806 u. a. Beiträge
Kulturberichte ASKI 1/95
Personen: Hauptmann, Gerhard: Goethe, Johann Wolfgang von: Schiller, Friedrich:
Orte: Hiddensee: Weimar: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Reichskammergericht: Recht: Fürstengruft: Germanisches Nationalmuseum



Faber, Annette:
Unsere Heiligen : ein Begleitbuch durchs Jahr; Leben, Legenden und Kunstwerke im Erzbistum Bamberg
Personen: Heinrich II. (deutscher Kaiser, Heiliger): Kunigunde: (Heilige): Otto (Heiliger):
Bamberg 2000
Orte: Bamberg: (Bistum):
weitere Stichwörter: Heilige: Biographie:



Franzosenkrankheit. Ein bewert Recept … Bamberg: Georg Erlinger 1524
Aus: Die Neuen Welten in alten Büchern ZA 396
weitere Stichwörter: Syphilis: Geschlechtskrankheit: Gujakholz:



Fröhling, Stefan: Reuß, Andreas:
Reisen ins Hochstift Bamberg
Bamberg 2002
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser):
Orte: Bamberg (Hochstift): Bamberg: Bamberg (Bistum): Regensburg: Bad Reichenhall: Andechs: Attersee: Österreich: Steiermark: Kärnten: Villach: Neuburg an der Donau: Bergen: Gengenbach: Stein am Rhein: Hohentwiel: Reichenau: Büdesheim: Gießen: Wetzlar: Arenfels: Neuwied: Urmitz: Ehrenbreitstein: Boppard: Ingelheim: Schierstein: Wiesbaden: Hallstadt: Rattelsdorf: Obertheres: Zabelstein: Wonfurt: Zeil am Main: Rhön: Aura: Kitzingen: Tauberbischofsheim: Gaukönigshofen: Baldersheim: Aub: Langenzenn: Herzogenaurach: Fürth: Forchheim: Hausen:
weitere Stichwörter: Kirchen: Kloster:



Freiwillige Feuerwehr Kübelstein:
110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kübelstein, 700 Jahre Kübelstein
Kübelstein 2008
Orte: Kübelstein:
weitere Stichwörter: Feuerwehr :



Faber, Annette::
Kirchenburg St. Michael Ostheim vor der Rhön
München 2005. 12., neubearb. Aufl.
(Kunstführer Nr. 841)
Orte: Ostheim vor der Rhön:
weitere Stichwörter: Kirchenburg: Kirche:



Fössel, Stefan:
Bayreuth sehen und sterben (Franz von Liszt)
Fränkischer Sonntag 2008 ZA 418
Personen: Liszt, Franz: Wagner, Richard: Liszt, Franz von: s. Liszt, Franz:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Museum: Musik:



Fraas, Roland:
Sie stampfen wieder den Berg hinauf
Fränk. Sonntag 13.9.2008 ZA 422
Orte: Neuenmarkt:
weitere Stichwörter: Eisenbahn: Schiefe Ebene:



Fränkel, Heinz F.:
Die "Alte Burg" (Die Altenburg ob Bamberg). - Verzeichnis der Fürstbischöfe, Erzbischöfe und Weihbischöfe seit der Gründung des Bistums Bamberg im Jahre 2007 durch Kaiser Heinrich II., den Heiligen
Bamberg 1983
Orte: Bamberg: Altenburg: Bamberg (Bistum):
weitere Stichwörter: Burg: Bischöfe:



Fössel, Stefan:
Durch Natur und Literatur wandern (Jean-Paul-Weg)
Fränkischer Sonntag 18.3.2009 ZA 441
Personen: Paul, Jean:
Orte: Joditz: Hof: Schwarzenbach an der Saale: Weißenstadt: Bischofsgrün: Bad Berneck: Wunsiedel: Sanspareil: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Literatur:



Fernwanderweg Spessartwege: Zwei Pfade kreuz und quer durch den Spessart:
Rodingersdorf 2009
Orte: Spessart
weitere Stichwörter: Wanderführer: Karten:



Feuerbach, Anselm von:
Kaspar Hauser
Leipzig: Reprint-Verl. 2006
Personen: Hauser, Kaspar
Orte: Ansbach: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Findelkind: Mord:



Fössel, Stefan:
Nach oben gab es keine Grenzen (DDR Ballonflucht)
in: Fränkischer Tag 2009, September, 16. ZA 461
Personen: Wetzel, Petra: Wetzel, Günter:
Orte: Naila: DDR:
weitere Stichwörter: Flucht: Grenze:



Fuchs, Diana:
"Größtes Problem ist die Angst" (Pater Anselm Grün)
Fränkischer Sonntag 16./17.1.2010 2010 ZA 473
Personen: Grün, Anselm:
Orte: Münsterschwarzach:
weitere Stichwörter: Religiöse Literatur:



Flegel, Günter:
Der lange Weg zum Weltnaturerbe (Steigerwald)
In: Fränkischer Tag 09.04.2010 ZA 480
Orte: Steigerwald: Hassberge:
weitere Stichwörter: Naturschutz: Nationalpark: Buchenwald:



Fössel, Stefan:
Direkter Blick nach drüben (Mödlareuth)
in: Fränkische rTag 2010. 2./3. 10. ZA 488
Orte: Mödlareuth:
weitere Stichwörter: DDR: Grenze: :



Flegel, Günter:
Und es ward Licht (Ritterkapelle Haßfurt)
in: Fränkischer Sonntag 2010. 11./12. 09 ZA 491
Orte: Haßfurt:
weitere Stichwörter: Ritterkapelle:



Fössel, Stefan:
Des Dichters Denkstübchen (Jean Paul Rollwenzelei)
Fränkischer Sonntag 2010, 4./5. 12 ZA 498
Personen: Paul, Jean:
Orte: Bayreuth: Rollwenzelei:
weitere Stichwörter: Museum:



Flegel, Günter:
Den Wald einfach Wald sein lassen (Steigerwald Nationalpark)
Fränkischer Tag 2011.4.1. ZA 504
Orte: Steigerwald:
weitere Stichwörter: Wald: Nationalpark: Weltnaturerbe:



Fränkischer Bund:
Franken im Herzen - Europa im Sinn
Bayreuth 2010
weitere Stichwörter: Fränkischer Bund: Geschichte



Fössel, Stefan:
Auf Dichterspuren in Bayreuth
Aus: Fränkischer Tag 2011. 23.3. ZA 512
Personen: Paul, Jean:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Literatur:



Flegel, Günter:
Karl der Große und sein Traum (Rhein-Main-Donau-Kanal)
In: Fränkischer Tag 25. 9. 2012 ZA 594
weitere Stichwörter: Rhein-Main-Donau-Kanal: Strom: Elektrizität:



Freise-Wonka, Christina:
Bamberger Frauengeschichten
Bamberg 2010 2. Aufl.
Orte: Bamberg
Personen: Kunigunde (hl.): Weiß, Sibylle: Elisabeth (hl.): Schwanfelder, Agnes: Dürer, Albrecht: Dürer, Agnes: Stoß, Veit: Schonath, Maria Columba: Schlegel, Caroline: Mark, Julia: Hoffmann, E. T. A.: Deslandes, Madeleine: Stauffenberg, Nina Schenk von: Botero, Fernando:
weitere Stichwörter: Frauen: Bamberger Reiter: Frauenhaus: Sex: Weihnachtsaltar: "Ilse": Roman:



Flegel, Günter:
Kampf gegen die Romantik (Burgen)
In: Fränkischer Sonntag 25./26. Mai 2013 ZA 620
Orte: Zabelstein
Personen: Zeune, Joachim:
weitere Stichwörter: Burg: Ritter:



Fischer, Manfred F.:
Er brachte Ägypten an die Regnitz (Ferdinand von Hohenhausen)
ZA 1,56
Orte: Bamberg:
Personen: Hohenhausen, Ferdinand von:
weitere Stichwörter: Architektur:



Fischer, Manfred F.:
Die Ehrenrettung des "Zerstörers" (Ferdinand von Hohenhausen)
ZA 1,67
Orte: Bamberg: Giechburg:
Personen: Hohenhausen, Ferdinand von:
weitere Stichwörter: Architektur:



Falk, Tilman:
Dürers Apokalypse
ZA DINA4: 133
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: "Apokalypse": Malerei: Druckgraphik:



Für ein uraltes Kruzifix errichtet : Steinfelder Kreuzkapelle
ZA DINA4: 308
Orte: Steinfeld:
weitere Stichwörter: Kreuzkapelle: Wallfahrten:



Flögel, Karl Friedrich:
Geschichte der Hofnarren
ZA DINA4: 318 (Auszug)
Personen: Taubmann, Friedrich:
weitere Stichwörter: Hofnarr:



Fiedler, Norbert:
In Treue fest: ein Liberaler (Ignaz von Rudhart)
ZA 358
Personen: Rudhart, Ignaz von:
weitere Stichwörter: Politik:



Fössel, Stefan:
Hysterie und Moonwalk in Bayreuth (Michael Jackson)
ZA 451 (Fränkischer Tag 2009, 4./5. Juli)
Personen: Jackson, Michael:
Orte: Bayreuth: Pegnitz:



Flegel, Günter:
Der böse Deutsche (Fritz Sauckel)
In: Fränkischer Tag. 18.7.2014. ZA 648
Personen: Sauckel, Fritz:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Flegel, Günter:
Leben am Abgrund (Sattler-Farbenfabrik)
In: Fränkischer Tag. 22.5.2014. ZA 656
Orte: Schonungen:
Personen: Sattler, Wilhelm:
weitere Stichwörter: Farbenfabrik: Umweltverschmutzung: Farbe: Schweinfurter Grün:



Flegel, Günter:
Das tödliche Erbe (DDR-Grenze)
In: Fränkischer Tag. 26.3.2014. ZA 658
weitere Stichwörter: DDR-Grenze: Grenze:



Flegel, Günter:
Sternstunden in Ansbach (Simon Marius)
In: Fränkischer Sonntag. Mai/Juni.2014. ZA 662
Personen: Marius, Simon:
weitere Stichwörter: Astronomie:



Flegel, Günter:
Der gute Deutsche (Claus Schenk zu Stauffenberg)
In: Fränkischer Tag. 18.7.2014. ZA 665
Personen: Stauffenberg, Claus Schenk zu:
weitere Stichwörter: Widerstand: Nationalsozialismus:



Freise-Wonka, Christine:
Bamberg, Stadt und Umgebung
Bamberg 2013 5., kompl. überarb. u. akt. Ausg.
Orte: Bamberg: Maintal: Fränkische Schweiz: Steigerwald: Haßberge: Seehof: Memmelsdorf:
Personen: Böttinger, Ignaz Tobias:
weitere Stichwörter: Führer: Geschichte: Domreiter: Dom: Heilige: Museum: Krippen: Literatur: Wallfahrt: Sagen: Legenden:



Fischer, Bernhard:
Johann Friedrich Cotta. Verleger - Entrepreneur - Politiker
Göttingen 2014
Personen: Cotta, Johann Friedrich: Paul, Jean: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Verlag: Verleger:



Flegel, Günter:
In Franken beginnt eine neue Zeit (Regiomontanus)
In: Fränkischer Tag 2015 15.6. ZA 708
Personen: Regiomontanus:
weitere Stichwörter: Astronomie:



Flegel, Günter:
Von Mainberg nach St. Tropez (Gunter Sachs)
In: Fränkischer Tag 2015 2. 6. ZA 710
Orte: Mainberg:
Personen: Sachs, Gunter:
weitere Stichwörter: Playboy:



Flegel, Gunter:
Ein Minister und drei im Weggla (Henry Kissinger)
In: Fränkischer Tag 2015 22. 5. ZA 711
Personen: Kissinger, Henry:
weitere Stichwörter: USA: Außenpolitik:



Flegel, Günter:
Dank Ohm immer unter Strom
In: Fränkischer Tag 2015 26. 5. ZA 712
Personen: Ohm, Georg Simon:
weitere Stichwörter: Physik: Elektrizität:



Flegel, Günter:
Elf Freunde. Und zwei Erzrivalen (Adolf und Rudolf Dassler. Adidas, Puma)
In: Fränkischer Tag 2015 9./10. 5. ZA 714
Orte: Herzogenaurach:
Personen: Dassler, Adolf: Dassler, Rudolf:
weitere Stichwörter: Adidas: Puma: Fußball: Sportartikel:



Flegel, Günter:
Die fränkische Extrawurst (Johann Georg Lahner)
In: Fränkischer Tag 2015 6. 5. ZA 715
Personen: Lahner, Johann Georg:
weitere Stichwörter: : Wiener Würstchen: Wurst:



Flegel, Günter:
Der fränkische Bankenkrimi (Marcus Goldman, Emanuel Lehmann, Samuel Sachs)
In: Fränkischer Tag 2015 15. 4. ZA 716
Personen: Goldmann, Marcus: Lehmann, Emanuel: Sachs, Samuel:
weitere Stichwörter: Bank:



Flegel, Günter:
Das Sprachgenie aus Schweinfurt (Friedrich Rückert)
In: Fränkischer Tag 2015 23.4. ZA 719
Personen: Rückert, Friedrich:
weitere Stichwörter: Literatur:



Flegel, Günter:
Dufte, dieser fränkische Tüftler (Wunderbaum, Lufterfrischer)
In: Fränkischer Tag 2015 12. 5. ZA 723
Personen: Sämann, Julius:
weitere Stichwörter: Auto: Lufterfrischer:



Fuchs, Diana:
Ein frostiges Meer von Meerrettich
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 12./13.12.2015. ZA 746
weitere Stichwörter: Meerrettich: Gemüse: Kren:



Flegel, Günter:
Fränkische Erleuchtung (Sigmund Schuckert)
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 2./3.1.2016. ZA 752
Orte: Nürnberg:
Personen: Schuckert, Sigmund:
weitere Stichwörter: Elektrizität: Straßenbeleuchtung:



Flegel, Günter:
Schwein gehabt
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 12./13.12.2015. ZA 753
Orte: Schweinfurt:
weitere Stichwörter: Schlachtschüssel:



Flegel, Günter:
Ein bisschen Gerechtigkeit (Nürnberger Prozesse)
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 2./4.10.2015. ZA 756
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Nürnberger Prozesse: Nationalsozialismus:



Flegel, Günter:
Grenzenlos fränkisch (DDR-Grenze)
In: Fränkischer Tag. 2./4.10.2015. ZA 757
Orte: Thüringen:
weitere Stichwörter: DDR-Grenze: Wiedervereinigung: Geschichte 1989:



Freise-Wonka, Christine (Hrsg.):
Die Bamberger Liste. Einzigartigkeiten einer Stadt.
Bamberg 2015. (Edition Hübscher).
Orte: Bamberg: Lorsch:
Personen: Berengar (König): Clemens II. (Papst): Kunigunde (hl.): Heinrich II. (deutscher Kaiser): Frutolf: Konrad III. (deutscher König): Philipp von Schwaben (deutscher König): Adam: Eva: Pfister, Albrecht: Schwanfelder, Agnes: Schöner, Johannes: Eyb, Albrecht von: Clavius, Christoph: Erthal, Franz Ludwig von: Treu, Catharina: Messerschmitt, Willy: Markus, Adalbert Friedrich: Weyermann (Firma): Schulz Kaspar: Bosch (Firma):
weitere Stichwörter: Arzneibuch: Medizin: Bamberger Apokalypse: Textilien: Diözesanmuseum: Weltchronik: Geschichte: Heilige: Glocke: Bamberger Reiter: Plastik: Verbrechen: Königsmord: Plastik: Dom: Schuh: Jüngstes Gericht: Dominikanerkirche: Apotheke: Bäckerei: Bibel: "Leck mich am Arsch!": Globus: Literatur: Humanismus: Fischerstechen: Strafgerichtsordnung: Peinliche Halsgerichtsordnung: Süßholz: Kalender: Räderuhr: Michaelskirche: Deckengemälde: Herbarium: Kräuter: Naturalienkabinett: Museum: Totentanz: Turmuhr: Strafrecht: Krankenhaus: Krankenkasse: Malerei: Rosengarten: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Schleuse: Pockenschutzimpfung: Flugzeug: Antiquitäten: Stadt: Malz: Burgbär: Denkmalpflege: Gärtnerei: Bad: Weltkulturerbe:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017