Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: I

1. Fränkische Superlative  [Info] (73 Treffer)
2. Varia  [Info] (12 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (16 Treffer)
4. Ortsansichten  [Info] (8 Treffer)
5. Bücherverzeichnis  [Info] (18 Treffer)



Fränkische Superlative



Idyllendichtung: Eobanus Hessus (6.1.1488 - 4.10.1540), ab 1526 an der Egidienschule (Ägidienschule) in Nürnberg tätig, führte 1509 mit dem "Bucolicon" die "zyklische Idyllendichtung" in die deutsche Literatur ein (Lex. d. Renaissance).



Igelsdorf: (Baiersdorf Langensendelbach) bei Erlangen: berühmte Besucher: August von Platen 1824.



Illustrierte: Die Idee zur 1992 eingestellten "Quick" wurde 1945 in Wattendorf bei Bamberg geboren.



Illyrersprache: Der Erforscher der Illyrersprache Hans Krahe (7.2.1898 - 25.6.1965) gilt als "führender Indogermanist". Begründer: „Beiträge zur Namenforschung“. Er war Professor an der Universität Würzburg (Brockhaus, BBB).



Immermann, Karl: Deutscher Dramatiker und Romanschriftsteller (24.4.1796 - 25.8.1840). Texte s. auch Aschaffenburg, Bamberg, Burg, Hof, Höhle, Luisenburg, Muggendorf, Schlösser, Spessart, Spital (Würzburg), Streitberg, Wein.

     "Franken ist wie ein Zauberschrank; immer neue Schubfächer tun sich auf und zeigen bunte, glänzende Kleinodien, und das hat kein Ende. Wer Deutschlands geheimste jungfräulichste Reize genießen will, muss nach Franken reisen." (Zitat).
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Immermann, Karl: (1796 - 1840): "Fränkische Reise 1837" Die Reise, die Immermann im Herbst 1837 unternahm, führte ihn von Frankfurt aus nach Aschaffenburg, wo er das Schloss mit dem angrenzenden Garten besichtigte. Der Spessart erinnerte ihn an Goethes Götz von Berlichingen. In Lengfurt (Triefenstein) kostete er den berühmten Kalmutwein. Ausführlich beschrieb er die Würzburger Residenz mit ihrem berühmten Treppenhaus. Mit wachen Sinnen nahm Immermann die politische Stimmung auf: "So hat sich Baiern in der Fruchtkammer des Reichs, wie Franken heißt, selbst sein Spiel verdorben, und das Regieren wäre doch gewiss hier sehr leicht gewesen." Den Besuch der "Irrenanstalt" im Juliusspital, das er einen Nachmittag lang "durchwanderte", beschloss das tröstliche Resümee: "Wenn es mit der Tollheit bis auf einen bestimmten Punkt gekommen ist, so wird sie wieder unschädlich."
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Immermann, Karl: (1796 - 1840): "Fränkische Reise 1837" In Ebrach erregte die mit "fürstlicher Pracht erbaute Abtei" seine Bewunderung. Eines der Hauptziele der Reise war Bamberg. "Das ist eine Stadt, die steckt voller Raritäten, wie die Commode einer alten Großmama, die viel zusammenscharrte." Bemerkenswert seine Auseinandersetzung mit der Domrestaurierung, die ihn nicht befriedigen konnte! Besuche beim Kunstsammler Heller, bei dem Bibliothekar Jäck und dem Weinhändler Kunz folgten. Auf der Altenburg und im Theresienhain fand der Dichter Spuren E. T. A. Hoffmanns.

     Pommersfelden brachte eine Enttäuschung. Wie ein Stück Vieh trieb ihn die "Hausverwalterin" durch die Gemäldegalerie. Dafür wurde er in der Fränkischen Schweiz, einer Landschaft ganz nach seinem Herzen, mehr als entschädigt. "Nach Forchheim schwenkte der Wagen sacht östlich ab, und die Berge traten allgemach aus ihrer blauen Ferne näher." Die Wiesent, "ein allerliebstes, spiegelklares, blaugrünes Bergflüsschen", rauschte ihm "tanzend" entgegen. Unermüdlich bestieg der Dichter Ruinen und zwängte seine beachtliche Leibesfülle durch enge Höhlen.
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Immermann, Karl: (1796 - 1840): "Fränkische Reise 1837" "Gigantischer" Ochsenkopf In Mistelgau ließ sich Immermann amüsiert den Schwank vom Bauern erzählen, der in Nürnberg "schön Wetter" einkaufte. An der Fantaisie, die "ganz lichterhell war, vorüberrollend" sandte er dem Geist Jean Pauls kollegiale Grüße zu. Bayreuth und die Eremitage durchstreifte er nur kurz, dafür fand das Fichtelgebirge umso mehr Interesse: Berneck und die Perlenfischerei in der Umgebung, ebenso Goldkronach mit dem Bergwerk. Von Bischofsgrün aus kletterte der Dichter auf den "wilden und pittoresken" Ochsenkopf. Der Blick glitt "hinunter an der dunkeln Tannennacht der Abhänge und dem weißen Geripp der Granitlager, und jenseits stand in weitem, weitem Umkreise das ganze dunkelblaue Fichtelgebirg mit allen seinen Gipfeln ..."
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Immermann, Karl: (1796 - 1840): Wie bei Tieck, Wackenroder und Pückler ist die "Fränkische Reise" (1837) aus Briefen entstanden, das gibt der Schilderung Lebendigkeit und Farbe. Es wird nicht nur Landschaft und hohe Kunst beschrieben, vor allem die Menschen in ihrem sozialen Umfeld kommen zu ihrem Recht, z. B. das schwere Los der Perlenfischer im Fichtelgebirge oder die harten Arbeitsbedingungen der Bergleute in Goldkronach. Alles ist kunstvoll verwoben mit literarischen und kulturhistorischen Exkursen; kurzum ein unübertroffenes Meisterwerk der Reiseliteratur nicht nur des 19. Jahrhunderts.

     Stimmungen und Szenen der "Fränkischen Reise" gingen später in den großen "Münchhausen"-Roman 1838/39 ein; fast wörtlich die "Wunder im Spessart". Einzelne Motive aus Würzburg erfuhren ihre dichterische Metamorphose im vierten Buch des gleichen Werks.
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Immunologie: Der Bakteriologe August von Wassermann (21.2.1866 - 16.3.1925) aus Bamberg baute die neuzeitliche Immunologie aus. Er entdeckte 1901 das Prinzip der Eiweißdifferenzierung. 1906 Mitbegründer: Freie Vereinigung für Mikrobiologie. Geburtsdatum: 22.2.? (Lex. d. Naturwiss., GBBE s. auch Syphilis).



Impfung: Die in Ansbach geborene Caroline Königin von England (1.3.1683 - 20.11.1737) ließ 1722 ihre Kinder gegen Pocken impfen und wurde damit zur "Wegbereiterin" der heutigen Schutzimpfung (Reiser, BBB).



Impfung: Noch vor Preußen führte Carl August von Hardenberg (31.5.1750 - 26.11.1822) im Jahr 1796 die Pockenschutzimpfung in der Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth ein (DBE, BBB).
 



Impfung: Ein weiterer Pionier in der Pockenbekämpfung ist Adalbert Friedrich Marcus (21.11.1753 - 26.4.1816 Bamberg), der sich u. a. in Würzburg aufhielt. Er nahm 1801 als erster Arzt im damaligen Bayern die Schutzimpfung vor (B. Schemmel, DBE).



Impressionismus: Einer der "Hauptmeister" des deutschen Impressionismus, der Maler Max Slevogt (8.10.1868 - 20.9.1932), verbrachte seine Jugend in Würzburg.



Index verbotener Bücher: (seit 1557/59 von der katholischen Kirche herausgegeben, bis 1966 gültig): Johannes Cochlaeus (10.1.1479 - 10.1.1552) aus Raubersried (Wendelstein) bei Schwabach wurde indiziert, weil einer seiner Buchtitel den Namen Luther enthielt. (+auch 11.1.)



Index verbotener Bücher: Georg Christoph Neller (23.11.1709 - 31.10.1783) aus Aub bei Ochsenfurt, Kaplan in Würzburg, gelangte mit "Principia iuris" 1750 auf den Index (BBB).



Index verbotener Bücher: Eulogius Schneider (20.10.1756 - 1.4.1794) aus Wipfeld bei Schweinfurt traf ein doppeltes Missgeschick: Er wurde indiziert und guillotiniert (u. a. BBB).



Index verbotener Bücher: Johann Baptist Graser (11.7.1766 Eltmann - 28.2.1841 Bayreuth), der u. a. in Würzburg und Bamberg tätig war, kam durch verschiedene religionspädagogische Schriften auf den Index (u. a. DBE).



Index verbotener Bücher: Friedrich Brenner (10.1.1784 - 20.8.1848) Bamberg (BBB).



Index verbotener Bücher: Der 1871 exkommunizierte Bamberger Theologe Ignaz von Döllinger (28.2.1799 - 10.1.1890) kam mit "Der Papst und das Konzil" auf den Index (s. auch eigener Artikel).
Bibliographie



Index verbotener Bücher: Bei dem Dichter und Philosophen Georg Friedrich Daumer (5.3.1800 Nürnberg - 13.12.1875 Würzburg) beanstandete die Indexkongregation die "Geheimnisse des christlichen Altertums".
Bibliographie



Index verbotener Bücher: Verschiedene Schriften von Georg Carl Mayer (30.3.1814 Aschbach-Schlüssselfeld - 22.7.1868 Bamberg) kamen auf den Index (DBE).



Index verbotener Bücher: Johann Friedrich (5.5.1836 - 19.8.1917) aus Poxdorf bei Forchheim, u. a. in Scheinfeld tätig, zusammen mit Döllinger (DBE).



Index verbotener Bücher: Von dem Würzburger Theologen Herman Schell (28.2.1850 - 31.5.1906) wurden mehrere Werke indiziert (Vorname fälschlich Hermann).



Index verbotener Bücher: "Die Vergangenheit und Gegenwart der katholisch-theologischen Fakultäten" 1912/13 des Würzburger Professors Sebastian Merkle (28.8.1862 - 24.4.1945 Wargolshausen-Hollstadt).



Index verbotener Bücher: Indiziert wurde "Die prophetische Kraft der menschlichen Seele in Dichtern und Denkern" des Würzburger Philosophieprofessors Ernst von Lasaulx (16.3.1805 - 10.5.1861) (BBB, GBBE).



Indianer: Auf dem Epitaph für Philipp von Hutten (18.12.1505 Schloss Birkenfeld-Maroldsweisach Lkr. Haßberge - 17.5.1546) in der Kirche Maria-Sondheim bei Arnstein (Ufr.) sind zum ersten Mal in Deutschland nackte Indianer dargestellt. Hutten gilt als "Prototyp des Kolonisators" (R. Walter). Er ist der einzige Reichsadelige des 16. Jahrhunderts, der nach Spanisch-Amerika auswanderte. "Huttens Zug war der größte, den je ein Deutscher in Südamerika unternommen hat." Von ihm stammt 1534 der älteste Brief eines Deutschen aus Amerika. Hutten hat 1537 Bogotà gegründet und wurde 1546 ermordet. in der Literatur: Francisco Herrera Luque "La luna de Fausto" Caracas 1983 (dt. "Faustmond" 1986). S. auch Faust.

     Huttens grausames Schicksal ist in einer lateinischen Inschrift auf dem Epitaph geschildert. Sie lautet in Übersetzung: "... Am Hofe Kaiser Karls V. erzogen, reiste er im Jahre des Herrn 1534, um den christlichen Namen auszubreiten und fremde Völker kennen zu lernen, nach Venezuela, einer Landschaft des fernen Indiens. Hier unternahm er zwei Entdeckungszüge ... Auf dem zweiten von fünfjähriger Dauer führte er den Oberbefehl. Durch unermüdliche Ausdauer eroberte er mit Hilfe einer kleinen Schar unter dem südlichen Himmel weite Gebiete. Schon wollte er, nachdem er seine Unternehmungen wohl und glücklich ausgeführt hatte, nach seinem Standlager Coro zurückkehren, als er von einem neidischen Spanier, namens Johannes Carvesal, zugleich mit Bartholomäus Welser von Augsburg und zwei vornehmen Spaniern, Alfonso Ramero und Gregorio de Placentia in der Karwoche des Jahres 1546, o Jammer, elend ermordet und durch den verbrecherischen Carvesal in vier Stücke zerschnitten begraben wurde."



Indianer: Philipp von Hutten (1505 - 1546) - Aus Francisco Herrera Luque "Faustmond": "Mit gebundenen Händen, auf den Knien, das Gesicht zur Erde gekehrt, flüstert Hutten ein Gebet. Dimas schärft seine Machete. Auf ein Zeichen Carvajals nähert er sich in kleinen Schritten dem Gefangenen. Hutten hebt die Augen zum Himmel: oben der Faustmond, rund, rot und trostlos.

     "Miserere Mei!" spricht er gequält und senkt die Augen wieder. Die Machete saust auf seinen Hals nieder. Blut schießt hervor... Huttens Körper stürzt zwischen die Pferdehufe ... Oben leuchtete in all seinem Glanz der Faustmond."



Indische Philologie: Julius Jolly (28.12.1849 - 25.4.1932 Würzburg) hat sich "wie kein zweiter" um die Erforschung der altindischen Rechtsliteratur verdient gemacht (NDB, BBB).



Indische Schrift: Dem Würzburger Professor (von 1629 bis 1631) Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, verdanken wir die erste Publikation der indischen Nagarizeichen (Kraus). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
Bibliographie



Indochinesische Sprachwissenschaft: Als ihr Begründer gilt der Miltenberger Sinologe und Mitarbeiter Sven Hedins August Conrady (28.4.1864 - 4.6.1925) (Meyer, NDB).



Indogermanistik: Der Sprachforscher Franz Bopp (14.9.1791 - 23.10.1867), der in Aschaffenburg Schule und Hochschule besuchte, leistete "Bahnbrechendes" für die moderne Indogermanistik (BBB).



Industrie: 1387 schlossen sich Nürnberger und Augsburger Betriebe zum ersten deutschen Eisenkartell zusammen (Reiser). In Hammer (Nürnberg) stand die vermutlich erste Industrieanlage Deutschlands (Ber. Nürnberger). Das größte Schweißeisenwerk Deutschlands wurde 1875 in Nürnberg errichtet. Die Stadt war vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert nicht nur erste und bedeutendste Fabrik- und Gewerbestadt, sondern auch Industriemetropole Deutschlands. Franken wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts "zum Motor der Industrialisierung Bayerns". Nürnberg war im Zweiten Weltkrieg ein "Zentrum" der Kriegsindustrie. Der Raum Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach besitzt heute die größte Industriedichte Bayerns.



Industrie: Roth bei Nürnberg war einst die industriereichste Kleinstadt Bayerns; ein Industriemuseum erinnert heute an diese Stellung.



Industrie: Max von Wassermann (25.4.1863 - 11.10.1934) aus Bamberg war "maßgeblich" an der Entwicklung der deutschen Braunkohlenindustrie beteiligt. Mitbegründer des BMW (DBE, GBBE).



Industrie: 1882 fand in Nürnberg die erste bayerische Landes-, Industrie-, Gewerbe und Kunstausstellung statt.



Industriebau: Die 1854 errichtete "Mechanische Baumwoll-Spinnerei" Bayreuth war zu ihrer Zeit der höchste Industriebau in Bayern.



Industriegesellschaft: Der Nürnberger Johann Ferdinand Roth (7.2.1748 - 21.1.1814) gründete die Gesellschaft zur Beförderung Vaterländischer Industrie (u. a. BBB).



Industrienorm: 1537 erließ die Stadt Nürnberg Vorschriften für bestimmte Waffenteile; es handelt sich dabei um die "älteste Industrienorm der Technikgeschichte".



Industrieverband: Alfred Kuhlo (19.7.1876 - 21.3.1931) aus Nürnberg war Mitbegründer des Bayerischen Industriellenverbands (Scheibmayr, BBB).



Ingenieur: Der erste Ingenieur - Konrad Kyeser - war ein Franke. Er wurde fast 100 Jahre vor da Vinci am 26.8.1366 in Eichstätt geboren und ist nach 1405 gestorben. Zwischen 1402 und 1404 verfasste er seine Handschrift "Bellifortis" (Kriegsheld), die 1405 in einer illustrierten Ausgabe erschien, ein einzigartiges Kompendium des damaligen Ingenieurwissens. Zwar war die Kriegstechnik Anlass des berühmten Werks - Angriffs- und Verteidigungswaffen, "Stalinorgel", Wurfmaschinen und Raketenabschussrampen werden ausführlich beschrieben und abgebildet - , doch auch Amphibienfahrzeuge, Schaufelradschiffe, Göpel, Konserven, Brücken, Seilbahn, Drachen, Fahrstuhl, Schornsteinaufsatz, Schneeschuhe und optische Telegraphie, ferner Sauna, Faltboot, Luftkissen, Taucheranzug, Schwimmgürtel, - und der Zeit angemessen - Foltergeräte und Keuschheitsgürtel kommen zu ihrem Recht (s. die einzelnen Stichwörter und Kriegstechnik).
  
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Ingenieur: Konrad Kyeser Eichstätt (1366 - nach 1405) "Bellifortis" 1405. Gelegentlich zollte Kyeser noch dem "finsteren" Mittelalter Tribut, wenn er die Geisterbeschwörung für die wichtigste der "angewandten" Wissenschaften hielt oder wenn er eine Lampe beschrieb, die ein Jahr lang ununterbrochen brennen sollte und die aus geriebenen, in Mohrrübensaft eingelegten Glühwürmchen bestand. Noch war Kyeser von der Wirksamkeit der Alchemie überzeugt: "Du stolze Alchemie, du kannst im Goldesrausch verweilen, / du kannst den Stein der Weisen leicht an alle Welt verteilen." Er glaubte an die Zauberei und lobte die Astrologie: "Geschwätzig, pathetisch und verlogen ist der im Mars Geborene ..." Doch das waren Ausnahmen.
  
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Ingenieur: Konrad Kyeser Eichstätt (1366 - nach 1405) Ahnherr Leonardo da Vincis. "Bellifortis" 1405: Das Faszinierende an der Handschrift sind - ähnlich wie später bei Leonardo - die Abbildungen, die uns einen unmittelbaren Einblick in den technischen Stand der damaligen Zeit geben. Dabei ging es nicht um Utopie und Fiktion. Kein Traum, sich dem Vogel gleich in die Luft zu erheben. Nein! Das Fliegen beschränkte sich auf Drachen, die ihren Auftrieb durch Warmluft erhielten. D. h. der Standard der Handschrift war durch konkrete Realisierungsmöglichkeiten bestimmt. Und noch etwas ist bemerkenswert. Zum ersten Mal in der Technikgeschichte versteckte sich der Mensch nicht mehr hinter seinem Werk. Selbstbewusst ließ sich Kyeser abbilden (es handelt sich wohl um das früheste "ganz sachliche Porträt eines Buchverfassers") und selbstbewusst setzte er seine Grabschrift auf:

     "Alle Eichstätter mögen ihn beweinen
     Die Fürsten von Sachsen und die Herzöge von Schlesien
     Haben diesen Vortrefflichen geliebt, denn über alles
     Hat leuchtend der Bellifortis gestrahlt ..."
  
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Ingolstadt: (Giebelstadt): bei Würzburg: In der Nähe von Ingolstadt wurde 1525 die letzte große Schlacht im Bauernkrieg geschlagen.



Inkunabel: Johann Saubert d. Ä. (26.2.1592 - 2.11.1646) schuf 1643 in Nürnberg den ersten Inkunabelkatalog der Welt. Saubert wirkte "bahnbrechend für die deutsche Frömmigkeitsgeschichte" (R. Jürgensen, BBB).



Innere Mission: Zu den "Vätern" der Inneren Mission wird Wilhelm Löhe (21.2.1808 Fürth - 2.1.1872 Neuendettelsau) gezählt. Er begründete 1844 in Neuendettelsau eine Gesellschaft für Innere Mission (u. a. NDB, BBB).



Innere Mission: Der Erlanger Stadtvikar Julius Schunck (18.4.1822 Erlangen - 10.2.1857 Marktsteft) gab 1851 die "Buckenhofer Blätter für das Volk" als Publikationsorgan der Inneren Mission in Bayern heraus.



Insekten: "Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumen-Nahrung" 1679/83 und "Metamorphosis insectorum Surinamensium" 1705 der Maria Sibylla Merian (2.4.1647 - 13.1.1717), Nürnberger Bürgerin ab 1670, gelten als grundlegende Werke und "Höhepunkt" der Insektenmalerei. In der "Metamorphosis" 1705 werden erstmals "Erscheinungen tierischer Anpassung an die Umwelt" farbig wiedergegeben. Sie schrieb ferner "Dissertatio de generatione et metamorphosibus insectorum Surinamensium" 1719. Merian darf sich rühmen, eine der frühesten Insektenforscherinnen gewesen zu sein. Sie hat als erste die verschiedenen Entwicklungsstufen dieser Tierart dargestellt (s. auch eigener Artikel und Geldschein).
 
Bibliographie



Insekten: Ein "unübertroffenes Meisterwerk", künstlerisch wie wissenschaftlich, sind die monatlich herausgegebenen "Insectenbelustigungen" 1741/46 des Nürnberger Miniaturmalers und Kupferstechers August Johann Rösel von Rosenhof (30.3.1705 - 29.3.1759). Sie zählen zu den größten Kostbarkeiten der entomologischen Literatur; ihre Abbildungen gelten heute noch als vor bildlich (J. Schmithüsen, Lex. d. Naturwiss., GBBE: +27.3.)

     Lit. Roesel von Rosenhof, August Johann: Der monatlich-herausgegebenen Insecten-Belustigung ... nebst einer Vorrede, in welcher von dem Nutzen derer Insecten gehandelt, ... Nürnberg, Johann Joseph Fleischmann, 1746-1761. 8 Bände. Mit 347 kolorierten Abb.
  



Insekten: Georg Panzer (31.5.1755 - 28.6.1829 Hersbruck) beschrieb als erster eine umfassende Fauna der Insekten Deutschlands (NDB).



Insekten: Die Insektensammlung des Nürnbergers Jakob Sturm (21.3.1771 - 28.11.1848) gehörte zu den "größten und vollständigsten Privatsammlungen Europas" (DBE, GBBE, BBB). Nach ihm wurde eine Reihe von Käfern benannt.



Insekten: Voet, J. E. Beschreibungen und Abbildungen hartschaliger Insekten Coleoptera linn. Aus dem Original getreu übersetzt mit der in selbigem fehlenden Synonimie und beständigen Commentar versehen von Georg Wolfgang Franz Panzer. Erlangen: Palm 1793 - 1802. Erste Ausgabe. (Zahlreiche Käfer wurden erstmals abgebildet. Enthalten sind über 600 einheimische und tropische Arten, u. a. der gefleckte grüne Goldkäfer, der große indianische Smaragdkäfer, der scharlachrote Mistkäfer, der kupferrote Sägekäfer, der St.-Thomasbock und die amerikanische Langhand.)



Insekten: Adalbert Seitz (24.2.1860 - 5.3.1938), u. a. in Aschaffenburg tätig, gründete in Frankfurt das erste Insektenhaus in einem deutschen Zoo (Frankfurter Biogr., DBE).



Insekten: Die Grabwespe ist in Bayern nur in den Muggenbacher Tongruben (bei Coburg) nachgewiesen, die Diadem-Zikade nur noch bei Eggolsheim, der Große Eichenbockkäfer nur noch im Bamberger Hain. Die Essigrosen-Dickfühlerweichwanze, die auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Ebern lebt, ist einmalig in Deutschland.



Instrumentalmusik: Erasmus Widmann (getauft 15.9.1572 - 31.10.1634 Rothenburg o. d. T.) schuf wohl als erster die Instrumentalkanzone (BBB, DBE).



Instrumentalmusik: Der Komponist Melchior Franck (1580/1579? - 1.6.1639 Coburg) wies als einer der ersten der Instrumentalbegleitung eine selbständige Stellung zu (BBB).



Intelligenztest: Der Würzburger Professor Konrad Rieger (28.3.1855 - 21.3.1939) stellte als erster ein Schema für Intelligenzprüfungen auf (U. H. Peters, DBE).



Interferenzrohr: (Gerät zur Messung von Schallwellenlängen): 1866 von Georg Hermann Quincke (19.11.1834 - 13.1.1924), der ab 1872 an der Universität Würzburg beschäftigt war, erfunden. Nach ihm benannt ist 1885 die Quinckesche Steighöhenmethode (D. Drüll, DBE, GBBE, Lex. d. Naturwiss.)



Internet: „GuttenPlag“ wurde 2011 zur WEB-Seite des Jahres gewählt (Preis „Grimme Online Award“, Plagiatsuche in der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg).



Iphofen: Hans Pfitzner komponierte während seines Aufenthalts im Zehntkeller einen Teil der Oper "Das Herz" (Bayer. Städtebuch). berühmte Besucher: Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687, August von Platen ab 1818 wiederholt, Kurt Tucholsky 1927, Rudolf Virchow. Tucholsky fand ein "ganz verschlafenes Nest, mit sehr aufgeregten Gänsen auf den Straßen, alten Häusern, einer begrasten Stadtmauer und einem 'Geologen und Magnetopathen'".



Iranistik: Christian Bartholomae (21.1.1855 - 9.8.1925) aus Forstleithen bei Limmersdorf (Thurnau) ist Mitbegründer der Iranistik. Sein "Altiranisches Wörterbuch" aus dem Jahr 1904 blieb bis heute ein unersetzliches Standardwerk. Nach ihm ist eine Lautregel das Bartholomaeische Aspiratengesetz benannt. 1909 gründete er das Sprachwissenschaftliche Seminar an der Universität Heidelberg (NDB).



Iranistik: Wilhelm Geiger (21.7.1856 - 2.9.1943) aus Nürnberg, seit 1891 Professor an der Universität Erlangen, erforschte als erster die iranische Sprache. Er vermittelte die ersten Kenntnisse über "Heimat und Entstehung" des Awesta. Als Iranist und Indologe war er der "umfassendste Gelehrte seiner Generation" in Deutschland (NDB, DBE, GBBE).



Irrenanstalt: 1805 wurde in Bayreuth durch den Arzt und Hebammenlehrer Johann Gottfried Langermann (8.8.1768 - 5.9.1832) die "erste psychische Heilanstalt" in Deutschland eröffnet (D. Jetter). Langermann trug "wesentlich" zur Reform des preußischen Irrenwesens bei (U. H. Peters, DBE, GBBE).



Irrenanstalt: Bernhard von Gudden (7.6.1824 - 13.6.1886) war von 1855 bis 1869 Direktor der Landesirrenanstalt Werneck bei Schweinfurt und baute sie zur modernsten Anstalt Deutschlands aus (BBB, DBE).



Irrenanstalt: Die Bayreuther Anstalt besuchten Heinrich Zschokke (Schweiz) 1795 und Fürst Pückler 1834. Der Begriff Irrenhaus wurde wohl erstmals von dem Bayreuther Jean Paul (21.3.1763 - 14.11.1825) im Jahr 1807 für "Narrenhaus" verwendet.



Irrenanstalt: in der Literatur: Würzburger Juliusspital in Jean Paul "Titan" 1803/06 und "Nachtwachen des Bonaventura" 1804 (verfasst von E. A. F. Klingemann), St. Getreu in Bamberg bei E. T. A. Hoffmann "Die Elixiere des Teufels" 1815/16 und Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834. S. auch Spital.



Irrenarzt: Bernhard von Gudden (7.6.1824 - 13.6.1886) war u. a. in Werneck tätig. Als Arzt Ludwigs II. begutachtete er den Geisteszustand des Königs (u. a. dienten Ludwigs Entwürfe für einen Flugapparat als Beweis für dessen Verrücktheit). Weitere fränkische Gutachter waren: der Direktor der Kreisirrenanstalt Erlangen Prof. Friedrich Wilhelm Hagen (16.8.1814 Dottenheim/Mfr. (Dietersheim) - 13.6.1889 Erlangen, er hielt sich u. a. in Weißenburg und Velden auf), und Dr. Hubrich, wie Gudden Direktor der Irrenanstalt Werneck, ferner Prof. Dr. Grashey, Ordinarius für Psychiatrie an der Universität von Würzburg. Gudden fand 1886 zusammen mit dem König auf bisher ungeklärte Weise im Starnberger See den Tod. Namengebend: Guddensche Methode. Zitat: „Zuerst also Anatomie und dann Physiologie, wenn aber zuerst Physiologie, dann nicht ohne Anatomie.“: in der Literatur:

     "Ich bin der gefangene könig mit sieben schlössern / doch

     auf den prächtigsten nur hinter schlössern & gittern harre

     ich meines rundgangs …"


     (Thomas Böhme: "Ludwig II" in "Manessischer Ikarus" 1995)

     „In meinen Nacken schlugst Du Deine Tatzen,
     Hast zwischen Deine Messer Mich genommen
     Und aus der Brust mein rotes Herz geschnitten.“
     (Oskar Panizza „An Gudden“)



Irrenarzt: Ludwig Wille (30.3.1834 - 6.12.1912), der u. a. an der Kreisirrenanstalt Erlangen tätig war, ist Mitbegründer des Vereins Schweizerischer Irrenärzte (DBE).



Ismannsdorf: (Windsbach): bei Gunzenhausen: Von Goethe 1797 im Tagebuch erwähnt: "Durch Breitenbrunn, rechts Merkendorf, hinter einem Tannenwäldchen Eschenbach. In einem Tale herunter. Viel Hopfenbau. Einige Mühlen, durch Ismannsdorf zu einem Steig herauf, durch Tannenwald, Kiesel und Dendriten, nach Windsbach."



Issigau: bei Hof: berühmte Besucher: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Italien: Der Diplomat und Schriftsteller Johann Hermann von Riedesel zu Eisenbach (10.11.1740 - 20.9.1785) aus Höllrich besuchte 1767 als "erster Deutscher im 18. Jahrhundert" Sizilien, Malta und Unteritalien. Seine „Reise durch Sicilien und Großgriechenland“ 1771 „gilt als epochemachendes Werk und beeinflusste u. a. maßgeblich das Sizilienerlebnis Goethes (DBE).



Itz: Von Gustav Freytag "Idisa" genannt. Herder schwärmte 1788 in einem Brief an seine Frau: "... so fuhr ich, das schönste Wiesental zur Seite bis Abend zwischen acht und neun Uhr nach Bamberg. Es ist die schönste Gegend von der Welt, und man errötet, wenn man an die Länder über dem Thüringer Wald zurückgedenket. Der Tag war wunderschön; die Leute höflich, frisch, freundlich; nicht übertrieben im Fleiß; bei allen aber wars merklich, dass sie von eigner Muße zu leben, mehr Begriff haben, als unsre geschundnen Thüringer Bauern. Goethe und Knebel können Dir von dem herrlichen Tal erzählen, das längs der Itz von Coburg hinunterläuft und an welchem sich Geistliche und Ritter mit ihren fetten weißen und blauen Ochsen wohl gelagert haben".



Itz: Friedrich Hölderlin schrieb 1793: "Von Bamberg bis Coburg ... hatt' ich den ganzen Tag über das himmlische Tal, das von der Itze durchflossen wird, vor und hinter mir". Goethe besuchte den Itzgrund 1790. Der Maler William Turner (England) malte 1840 das Flüsschen zusammen mit dem Schloss Rosenau (Rödental). S. auch Main: in der Literatur.




Varia



Idrisi:
Bamberg 1153: In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 17
Bamberg Text 1153 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 55



Immermann, Karl: Besucher: Reisebericht:
„Fränkische Reise Herbst 1837“ („Memorabilien“ T. 3) 1843 Neudr. 1980 (s. a. unter den einzelnen Orten)
„Reisejournal“ in: Reisebilder von Heine … S. 185 + Anmerkung
„Zwischen Poesie und Wirklichkeit“. Tagebücher 1831 – 1840 (1984) S. 548-553.912-915: Aschaffenburg, Spessart, Triefenstein, Lengfurt, Würzburg, Ebrach, Dettelbach, Schwarzau, Münsterschwarzach, Steigerwald, Ebrach, Burgwindheim, Bamberg, Pommersfelden
„Briefe Bd. 3,1.2 (Kommentar) u. a. Bamberg S. 1173.1185 Carl Friedrich Kunz, Fränkische Reise
in: Heimat-Kurier 35 (2002),4 (u. a. Bayreuth, Fränkische Schweiz)
Friedrich Engels in: Karl Marx Gesamtausgabe Bd. 1,3,1 S. 151. Bd. 1 ,3,,2 S. 861. Lyrik Bd. 1,3,1 S. 231 „Memorabilien“, Bd. 1,3,2 S. 927
in: Abendzeitung S. 143-146 (16.6.1842-20.6.): Carl Friedrich Kunz (Z. Funck): Immermann in Bamberg



Immermann, Karl: Besucher: Reisebericht:
Bamberg aus „Fränkische Reise …“ Text in:. Krischker: Irdisches … S. 93ff
Bamberg 1837 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, 161ff
Bamberg 1831 Texte in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen ... S. 7 Raritäten, S. 28 Sammler, Regnitz, S. 40 Dom, S. 28 ferner Bamberg (Umgebung)
Bayreuth Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 110ff (aus „Fränkische Reise 1837“)
Bayreuth 1837 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 217ff
Eremitage 1837 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 112f
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August S. 85-
Fränkische Schweiz in: Hollfelder Blätter 21 (1996/97)
Franken 1837: Aschaffenburg, Spessart, Lengfurt, Würzburg, Ebrach, Dettelbach, Münster-Schwarzach, Burgwindheim, Bamberg (Giechburg, Geisberg), Bamberg (Dom, Bibliothek, Altenburg), Pommersfelden (Gemäldegalerie)



Immermann, Karl:
Giechburg in: Immermann: "Tagebuch" S. 551
Nürnberg in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 331
Pommersfelden Gemäldegalerie Text in: Krischker: Irdisches … S. 351f
Spessart in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980 S. 101- „Memorabilien“ durch August von Platen inspiriert, „Fränkische Reise 1837“
Höhlen „Werke“ Bd. 4 (1973) S. 305ff (u. a. Streitberg)
Hund in: "Fränkische Reise" S. 59- (Bamberg, E. T. A. Hoffmann)
Verbotene Literatur in: Houben, Heinrich H.: Verbotene Bücher … 1. 2. 1992 Bd. 1: S. 452-



Indien:
s. a. Johann Sigmund Wurffbain



Iphofen:
Besucher: Reisebericht: s. a. William Crowne, August von Platen, Kurt Tucholsky
Literaturmotiv: in: Conrad, Michael Georg: Der Herrgott am Grenzstein



Irrenanstalt:
Literaturmotiv: s. a. E. T. A. Hoffmann, Jean Paul, Hermann von Pückler-Muskau
Insassen s. a. Karl Ferdinand Gutzkow, Friedrich Nietzsche (Bayreuth), Oskar Panizza, Oskar von Redwitz
Arzt s. a. Richard Kandt



Irrlichter: Literaturmotiv:
s. a. August von Platen, Friedrich Rückert, Karl Julius Weber



Issigau:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Italien:
s. a. Sigmund von Birken, Wilhelm Heinse, Johann Georg Keyßler, Jean Paul, August von Platen
Lyrikmotiv: s. a. August von Platen
s. a. F. X. Pröll: Nürnberg und Italien 1965



Ittling: (Simmelsdorf):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Itz:
Itzgrund: s. a. Gustav Freytag, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder, Friedrich Hölderlin, Friedrich Rückert, Georg Rumpel, William Turner (1840)
Volkslied in: Deutsche Lieder aus dem Munde des Landvolkes im Itzgrunde. Nachdr. 1982
1840*, ej=, hj=




Negative Stimmen



Industrie: Bamberg:
„Erlaubte Bamberg den Ketzern, in seinem Weichbilde zu wohnen, die Einwohner würden bald ihre jetzt an Fremde überlassene Fabrikate in ihren Ringmauern selbst sich zu den bunten Röcken und Kontuschen verwandeln sehen, die sie jetzt vom Auslande erhandeln müssen. Es scheint doch, als wenn die evangelische Religions-Partei für einen Teil ihres abgelegten Glaubens vermehrte Industrie eingetauscht habe. Woher sonst der auffallende Unterschied zwischen dem Manufaktur- und Fabrik-Zustande in den katholischen und evangelischen Staaten? In Bamberg ist nur eine Kattun-Druckerei und noch dazu so unbedeutend, dass sie kaum das Nennen verdient“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 83f)



Industrie: Bamberg:
„Seit einem Jahrzehnt ist es etwas lebendiger geworden in diesem Gemüsegarten … Man hat Einsehen gelernt, dass dünkelhaftes Selbstgenügen und Abschließen gegen der Geist der Neuzeit ein Gemeinwesen nicht fördert … Fabriken in größerer Zahl tun sich auf, seit man aufgehört hat, von auswärts zuziehende Intelligenz und Kapitalskraft mit scheelen Augen anzusehen, ja wohl gar ihre Betätigung zu hemmen und zu verbieten. Letzteres soll tatsächlich geschehen sein und engherzige Verwaltungskünste es seinerzeit fertig gebracht haben, selbst einem Kramer-Klett hier die Niederlassung zu verweigern, so dass diese Weltfirma heute den industriellen Ruhm Nürnbergs und nicht Bambergs in alle fünf Erdteile trägt … Bamberg, unweit des schiffbaren Mains, im Herzen einer unvergleichlich fruchtbaren Gegend gelegen, könnte heute Nürnberg sein, wenn gewisse armsdicke Zöpfe schon vor einigen Jahrzehnten unter der Schere intelligenter Rührigkeit gefallen wären“ ((Georg Recheis: Kritische Reisebriefe 1892 in: Predelli S. 177)



Industrie: Bamberg:
„Zäh hält sich in der Stadt das Gerücht, es wäre in der Nachkriegszeit zwischen Domberg und der stadt- wie staatstragenden Partei stillschweigend beschlossen worden, keinen industriellen Schub in die Stadt zu lassen, wegen der unabsehbaren Konsequenzen für Sitten, Glauben, Wahlverhalten. Immer wieder höre ich das Gerücht, immer wieder die Beteuerung seiner Unbeweisbarkeit (Reinhard Baumgart o. J. in: Krischker: Irdisches … S. 153)



Industrie: Rothenburg ob der Tauber:
„Nur vor dem Tor nach dem Bahnhof zu hat sich eine Fabrik aufgetan. Eine Kinderwagenfabrik mit einem Schornstein, der grässlich qualmt. Unverständlich wird es jedermann sein, warum bei der Anfertigung von Kinderwagen so gequalmt werden muss. Noch unverständlicher aber, warum, wenn die Kinderwagen schon so qualmen, man diese Kinderwagen gerade in Rothenburg anfertigen muss“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 22)



Iphofen:
„Iphofen ist ein ganz verschlafenes Nest, mit sehr aufgeregten Gänsen auf den Straßen, alten Häusern, einer begrasten Stadtmauer und einem ‚Geologen und Magnetopathen’“ (1927 Tucholsky, Kurt: Das Wirtshaus im Spessart)



Iphofen:
"I bin von Iphof,
wo kein Buck'l ist, is a Kropf."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 171)



Irre: Fränkische Schweiz:
„Im dritten Dorfe fand ich wieder alle Türen verschlossen und die Kinder auf den Gassen. Da klopfte und fragte ich nicht mehr, sondern steuerte, indem ich auf die Höhen von Sanspareil zurückblickte, südöstlich, durchs Dorf, als mir mit einem Male ein Paar Erwachsene durch die Fensterscheiben entgegenstrahlten. Ich freudig hinein. Sie gafften mich starr an; der eine flickte einen Vogelbauer und der andere schnitt an einem Stock. Ich fragte nach dem Weg, kein Wort, sondern der eine zeigte auf einen Heiligen, der an der Wand hing. Ich glaubte, sie seien taub, und schrie zum zweiten Mal recht herzhaft. Da fuhr der eine mit seinem Messer unter den Tisch und der andre hielt seinen Vogelbauer vor die Augen. Ich merkte nun erst, dass ich unter Tollen war, und machte mich auf die Behändigkeit meiner Füße“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 15)



Irrenanstalt: Bamberg: St. Getreu:
„Es wird mir schwer, vom Irrenhause zu reden, in das wir von hier aus gingen; aber es muss doch einmal geschehen, und so schreibe ich, dass ich es empörend und niederträchtig finde, dergleichen zu dulden; dass ich das Herz der Leute nicht begreife, mit dem man Personen in einen solchen Mistpfuhl von Herzlosigkeit und Kälte, in ein solches Verlies von nachlässiger Trägheit, hineinstoßen kann … Von Heilmitteln, Kuren, Bädern, Zwangsmitteln ist durchaus keine Rede … Als ich mich nach den Anstalten zur Heilung erkundigte, bekam ich keine, nur eine zweideutige Antwort; als ich fragte, wie man es mache, wenn Kranke besonders unruhig oder unreinlich würden, antwortete man mir: dann kommen sie in den Keller. Ich war doch neugierig, das Lokale zu sehen, und ließ mich hinunter führen. So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Großer Gott! … In einem Käfig war eine alte närrische Frau, die sich einbildete, alle Tage auszugehen … Am meisten aber entsetzte mich folgende Szene: Eine etwa 40jährige, schlagflüssig gebaute Person, mit dickem Kopfe, kurzem Haar, am Körper abgemagert, von decubitus entstellt, lag ganz nackt, zusammengerollt wie ein Igel, auf ihrem Strohsack; sie ist so sehr Vieh, dass sie alles unter sich macht, und dass ihr das Essen eingetrichtert werden muss; dieses geschieht von ihrer ebenfalls blödsinnigen, aber doch menschlichern und ältern Schwester, die mit ihr zugleich dort eingesperrt ist. Der Reinlichkeit wegen, sagte der Wärter, wird der Strohsack alle 14 Tage einmal umgewendet …“ (1831 Horn, Wilhelm: Reise durch Deutschland …, S. 81ff)



Irrenanstalt: Bayreuth:
„Nicht ohne Schaudern trat ich hinein; nicht ohne Entsetzen verweilte ich drinnen. Ich flog an mancher Zelle vorüber, ohne hinzuschauen auf die darin wohnenden Jammerbilder. Und doch besuche ich solche Häuser des Elendes nicht ungern, aller ungenehmen Empfindungen ungeachtet, welche sie in meinem Gemüt heimlassen“ (1796 Heinrich Zschokke in: Piontek: Bayreuth S. 54)



Irrenanstalt: Bayreuth:
„… obgleich v. Hirsch behauptete, die medicina plagiosa werde niemals angewendet, so sah ich doch unter mehreren Bettstellen eine große Rute liegen – sie kann aber auch vielleicht als Besen benutzt werden. Einige Zimmer sind aber auch in kleine, durchaus dem Licht-Eintritt verschlossene Käfige abgeteilt; in einem solchen saß ein lebhaft Wahnsinniger schon einige Tage, und sollte noch längere Zeit darin bleiben, weil er sein Versprechen nicht gehalten, ruhig zu sein. Eine harte Strafe. In demselben Zimmer stand eine Art Sarg, in dem für das Gesicht des Kranken nur ein Ausschnitt ist; hierin wird der Kranke gebunden und liegen gelassen – auf diese Weise kann man wohl bändigen – aber heilen? … nach einer veränderten Erfindung von v. Hirsch liegt der Kranke in einer Art Schiff mit Boden und Gurt, Zwangswesten und englisches Kamisol wird häufig angewendet … Die Heilungsmethode, so gut sie sein mag, scheint mir aber doch zu sehr auf Unterdrückung aller Kraft angelegt zu sein, und man benutzt zu wenig den akuten Zustand der Krankheit: eine Bemerkung, die sich mir schon vor mehreren Jahren daselbst aufdrang. Das Strafsystem ist zu groß, die Strafen selbst zu heftig …“ (1831 Horn, Wilhelm: Reise durch Deutschland …, S. 66f)



Irrenanstalt: Bayreuth:
„Einer, der ein berühmter Violinspieler und ehemaliges Mitglied der Hofkapelle gewesen, jetzt schon ein Greis, war aus Liebe zu einer Prinzessin toll geworden, und hoffte immer noch, sie zu heiraten … Ein andrer empfing uns sehr artig, bot uns Stühle an und unterhielt uns mit allen Manieren eines Weltmannes. Als wir gingen, sagte er schwermütig und halb leise zum Doktor: ‚Es ist noch immer keine Hoffnung da, dass er wiederkommt.’ Ich frug, wen er meine? Der Doktor fing an zu lachen. ‚Denken Sie sich’, sagte er, ‚dieser Mann hat die sonderbare Einbildung, dass er einen Teil seines Körpers verloren habe, der, wenn ihn Adam im Paradiese nicht gehabt, Evas Schöpfung überflüssig gemacht haben würde.’“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 101f)



Irrenanstalt: Bayreuth:
„Ach, was für gebrochene Herzen, was für unter die Tierheit gesunkene Seelen gab es hier! Welchen Jammer! – noch sehe ich jene Zwangsbetten, die, wie Mumienkasten, nach dem ungefähren Umriss eines ausgestreckten menschlichen Körpers geformt und bis an den Hals mit plattem Deckel verschlossen, auf der Diele eines halbdunklen Zimmers gleich Särgen in einer Gruft gereiht standen, und vor ihnen an der Wand in kathederartigen Zwangsstühlen, jene Wütenden, brüllend, affenartig grinsend, oder auch flehend und kretinartig lallend. Unter den übrigen, die teils allein, teils zu mehreren, je nach Rang und Bildung, in schlechter oder besser möblierten Stübchen wohnen, erinnere ich mich noch eines Professors O., wegen seines schauerlichen halb gebrochenen Blickes, und eines anderen, der, mit geheimnisvollem Tun sich nahend, mir zuraunte: ‚Ich will Ihnen was sagen, in Bayreuth sind sie alle Narren’“ (1839 Otto Friedrich Wehrhan in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 225f)



Irrenanstalt: Würzburg:

     „Unter den Närrischen war einer ein fanatischer Mönch, dessen Seele von dem Begriffe einer ganz reinen Liebe zu Gott war. Die meisten lagen schon in ihren Betten, in denen sie sich bang und unruhig umherwarfen; doch die wütendsten waren angeschlossen“ (1785 Becker, Sophie: Vor hundert Jahren. Elise von der Reckes Reisen, S. 163)



Irrenanstalt: Würzburg:
„Bei den Verrückten sahen wir manches Ekelhafte, manches Lächerliche, viel Unterrichtendes und Bemitleidenswertes. Ein paar Menschen lagen übereinander, wie Klötze, ganz unempfindlich, und man sollte fast zweifeln, ob sie Menschen zu nennen wären“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 560)



Irrenanstalt: Würzburg:
„Das Irrenhaus, wenn ich eine mir unbegreifliche Reinlichkeit des Zimmers und der Luft bei Blödsinnigen abrechne, ist in einem desolaten Zustande. Der Grund davon ist, dass sie eingehen soll“ (1831 Horn, Wilhelm: Reise durch Deutschland …, S. 88)



Irrenanstalt: Würzburg:
„Die unheilbaren Irren laufen bis auf wenige Tobsüchtige frei umher und hacken oder sägen Holz, nur die heilbaren befinden sich hinter Schloss und Riegel. Wenn es mit der Tollheit bis auf einen bestimmten Punkt gekommen ist, so wird sie wieder unschädlich. Ein kleiner Schulmeister müßigte sich von seinem Holzblock ab, kam an mich heran und bettelte um Schnupftabak; als er denselben erhalten, hüpfte er mit skurrilen Sprüngen zu der verlassenen Säge zurück … Der Schulmeister war aus Liebe verrückt geworden“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 35f)




Ortsansichten



Igensdorf: (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26), Mu (auch um 1759)



Igensdorf: (Kr. Forchheim) Kirche „Surgite vos aedes sacrae …“, Kupferstich von J. Trost aus: Feuerlein: Predigt bei der sol. Einweihung … 1687, 15,2x11,7. Ki



Igensdorf: (Kr. Forchheim) Kirche „Ingens-dorff“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1690, l3,7x18,8. Ki (auch um 1700)



Immeldorf: (Lichtenau) (Kr. Ansbach) Gesamtansicht „Immeldorf-Land-Pfleg-Amt", Kupferstich von C. M. Roth um 1760. 17x26. Ki, Mu



Insingen: (Kr. Ansbach) Gesamtansicht, Holzstich nach Ludwig Leidinger 1890, 8x12/13. Mu (um 1890), PB



Iphofen: (Kr. Kitzingen), Ansicht, Lithographie nach einer Zeichn. von Ringelmann um 1835 (Abb. in: Andreas Brombierstäudl: Iphofen 1983)



Iphofen: (Kr. Kitzingen), Ansicht, Holzstich Whymper um 1870, 7x18. Mu



Iphofen: (Kr. Kitzingen) s. auch Birklingen, Marktsteft (auf 1 Blatt)




Bücherverzeichnis



In der Literatur: s. auch Literaturmotiv: Lyrikmotiv: Romanmotiv:



Ins Land der Franken fahren : 15 Tourenvorschläge rund um Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof
Nürnberg o. J.
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Immermann, Karl: Baier, Hans (Nachwort):
Fränkische Reise : Herbst 1937
Erlangen 1980
Orte: Frankfurt am Main: Aschaffenburg: Spessart: Lengfurt: Würzburg: Dettelbach: Ebrach: Bamberg: Pommersfelden: Forchheim: Fränkische Schweiz: Streitberg: Schönsteinhöhle: Muggendorf: Rosenmüllershöhle: Burggaillenreuth: Mistelgau: Bayreuth: Eremitage: Bad Berneck: Goldkronach: Bischofsgrün: Ochsenkopf: Doos: Luisenburg: Hof:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Höhlen: Wein: Perlenfischerei: Bergwerk:



Immermann, Karl:
Memorabilien
München 1966
Personen: Immermann, Karl:
weitere Stichwörter: Biographie:



Immermann, Karl:
Münchhausen : eine Geschichte in Arabesken
Leipzig
Orte: Spessart:
Personen: Münchhausen:
weitere Stichwörter: Roman:



Immermann, Karl:
Die Epigonen : Familien-Memoiren
Berlin 1954



Immermann, Karl:
Werke
Berlin. - Band 1 - 6. o. J.



Immermann, Karl:
Ausgewählte Werke : in sechs Bänden
Stuttgart. - Band 1 - 6. o. J.
Orte: Spessart:
Personen: Münchhausen:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Imhoff, Christoph von:
Berühmte Nürnberger aus neun Jahrhunderten
Nürnberg 1984
Orte: Nürnberg:
Personen: Ammann, Jost: Aufseß, Hans von und zu: Behaim, Martin: Besler, Basilius: Bing, Ignaz: Birken, Sigmund von: Bröger, Karl: Campe, Friedrich: Carl, Johann: Cochläus, Johannes: Coiter, Colcher: Cramer-Klett, Theodor: Dilherr, Johann Michael: Distler, Hugo: Dürer, Albrecht: Eimmart, Georg Christoph: Eisler, Hans: Faber, Lothar von: Feuerbach, Anselm: Feuerbach, Ludwig: Folz, Hans: Forster, Helene: Fürer, Christoph: Gärtner, Georg: Gärtner, Jörg: Greiffenberg, Catharina Regina von: Grübel, Johann Konrad: Hampe, Theodor: Harsdörffer, Georg Philipp: Haßler, Hans Leo: Hauck, Jakobus von: Hauser, Kaspar: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Hohmann, Johann Baptist: Jamnitzer (Familie): Kellermann, Emil: Klein, Johann Adam: Koberger, Anton: Kraft, Adam: Kramer, Theodor von: Linck, Wenzeslaus: Murr, Johann Chr. Gottlieb: Neudörfer, Johann: Ohm, Georg Simon: Pachelbel, Johann: Palm, Johann Philipp: Pfinzing, Melchior: Pirckheimer, Caritas: Pirckheimer, Willibald: Porst, Hanns: Roesel von Rosenhof, A. J.: Rosenplüt, Hans: Sachs, Hans: Sandrart, Joachim: Sebaldus (hl.): Sensenschmidt, Johann: Siebmacher, Johann: Spengler, Lazarus: Süß von Kulmbach, Hans: Schedel, Harmtann: Schiestl, Rudolf: Schöner, Johannes: Schuckert, Johann Sigmund: Staedtler, Friedrich: Stoß, Veit: Stromer (Familie): Tetzel, Hans: Tucher (Familie): Viatis, Bartholomäus der Ältere: Volckamer, Johann Christoph: Wacker, Alexander: Welser, Jakob: Zeltner, Johannes:
weitere Stichwörter: Biographie:



Industrieverband Pflanzenschutz:
Die Pflanzen schützen, den Menschen schützen : eine Geschichte des Pflanzenschutzes
Frankfurt 1987
weitere Stichwörter: Pflanzenschutz: Pflanzenkrankheit: Chemie: Pest: Malaria: Typhus: Gärtner: Heuschrecke:



Ishoven, Armand van:
Messerschmitt : der Konstrukteur und seine Flugzeuge
Wien 1975
Orte: Rhön: Ludwag: Bamberg:
Personen: Messerschmitt, Willy: Harth, Friedrich:
weitere Stichwörter: Flugzeug: Segelflug: Düsenjäger: Fliegen:



In und um Bayreuth : Geschautes und Erlebtes : zugleich poetischer Führer
Bayreuth o. J.
Orte: Bayreuth: Ochsenkopf: Schneeberg: Fichtelgebirge: Kösseine: Luisenburg: Waldstein:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv: Wagnerfestspiele: Eremitage: Fantaisie: Rollwenzelei:



Im Dienste von Glauben und Leben : Gestalten aus Eichstätts jüngster Geschichte
Aus: Lebensläufe aus Franken. 6
Personen: Rackl, Michael: Spiegel von und zu Peckelsheim, Maria Anna Benedicta: Grabmann, Martin: Wohlmuth, Georg: Mader, Felix:
weitere Stichwörter: Widmung: Biographie:



Immermann, Karl:
Zwischen Poesie und Wirklichkeit : Tagebücher 1831 - 1840
München 1984. Auszug. (Ordner)
Orte: Spessart: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Im Reich der "Königin Phantasie" : zum 200. Geburtstag von Wilhelm Hauff
ZA 1,33
Personen: Hauff, Wilhelm:



In Bamberg Medizingeschichte geschrieben : vor 2500 Jahren wurde Adalbert Friedrich Marcus geboren
ZA 1,51
Orte: Bamberg: Altenburg:
Personen: Marcus, Adalbert Friedrich:
weitere Stichwörter: Altenburg: Burgen: Krankenhäuser:



Im Wasserrausch : fünf kurfränkische Bäder ...
ZA DINA4: 119
Orte: Bad Rodach: Bad Staffelstein: Bad Alexandersbad: Bad Berneck: Bad Steben:
weitere Stichwörter: Bäder: Bäder:



Im Wasserrausch : fünf kurfränkische Bäder ...
ZA DINA4: 119
Orte: Bad Rodach: Bad Staffelstein: Bad Alexandersbad: Bad Berneck: Bad Steben:
weitere Stichwörter: Bäder: Bäder:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017