Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: K

1. Fränkische Superlative  [Info] (523 Treffer)
2. Varia  [Info] (176 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (133 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (155 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (159 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (395 Treffer)



Fränkische Superlative



Kabarett: Trude Kolman (Kolmann, Kohlmann) (15.9.1904 - 31.12.1969) aus Nürnberg gründete in Berlin 1931 das Kabarett „Casanova“ und 1935 das "Tingeltangel-Theater". Ihr verdanken wir ferner 1951 die Initiative und Programmzusammenstellung für das erfolgreichste Münchener Kabarett "Die kleine Freiheit" (Brockhaus, DBE, BBB, GBBE).



Kaffee: 1686 wurden in Nürnberg und Regensburg die ersten deutschen Kaffeehäuser errichtet (Reiser).



Kaiserteller: (Kurfürstenteller): Es handelt sich um Edelzinnteller, die im 17. Jahrhundert in Nürnberg hergestellt wurden und die Porträts des Kaisers und der Kurfürsten tragen.



Kalchreuth: bei Erlangen: Ansichten zwei Aquarelle von Albrecht Dürer um 1496, ferner "Waldwinkel mit Quelle" (Kehlbrünnlein bei Kalchreuth, das heute den Namen Dürerquelle trägt).



Kaleidoskop: Wie viele andere Neuerungen, z. B. Äolsharfe, Komponiermaschine und Luftdrachen, angeblich von Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, später in und Rom, erfunden (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder). Ein "optisches Strahlenkästchen" erfand 1798 Johann Bernhard Bauer (*1752) in Nürnberg.
Bibliographie



Kalender: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) leistete Entscheidendes für die Kalenderreform. Sie blieb Vorbild bis auf die heutige Zeit (A. Ziegler).

     Lit. Regiomontanus, Johannes: Kalendarium. Augsburg, Erhardt Ratdolt, 1489. Mit mehreren Mondphasen-Diagrammen. 4. deutsche Ausgabe. Der Kalender war der erste in Europa gedruckte, ferner eines der meistgedruckten astronomischen Bücher des l5 Jahrhunderts. Verzicht auf astrologische Elemente, wissenschaftlich orientierter immerwährender Kalender. Enthalten sind die Eklipsen-Diagramme bis 1530, Tabellen für Sonn- und Feiertage, die Osterdaten bis 1531, außerdem Tabellen und Instrumente zur Sonnen- und Mondphasenberechnung. "Seit der ersten Ausgabe, die Regiomontan 1474 in Nürnberg selbst druckte, sind bis zum Jahr 1500 mindestens 15 Ausgaben in Lateinisch, Deutsch und Italienisch erschienen."
 



Kalender: Der Bamberger Christoph Clavius (15.3.1538 - 6.2.1612), "der ausgezeichnetste Gelehrte der ganzen Welt" (J. J. Jäck), war durch die Osterfestberechnung maßgeblich an der Reformierung und Einführung des Gregorianischen Kalenders beteiligt (u. a. GBBE). Er unterrichtete in Rom den ersten Jesuitenmissionar, der nach China ging. Vatikanbriefmarke zum 400. Todestag. (*auch 1537).



Kalender: Nürnberg nahm neben Augsburg in der Herstellung von Wandkalendern lange Zeit eine führende Position ein (Lex. d. Naturwiss.)



Kältetechnik: Als "Begründer der modernen Kältetechnik" wird der "Eisprofessor" Carl von Linde (11.6.1842 - 16.11.1934) aus Berndorf (Thurnau) bei Kulmbach gerühmt. Er konnte zahlreiche Erfindungen für sich verbuchen, z. B. die Ammoniak-Kompressions-Kältemaschine 1874 (1876). Sie leitete die industrielle Gasverflüssigung ein und wurde für lange Zeit Vorbild aller Eismaschinen. Ab 1878 baute man die ersten Kunsteisfabriken nach dem Lindeschen System. Linde gründete 1879 die heutige Linde-AG. Er machte das Unternehmen zu Europas "führendem" Kältemaschinenbauer. Seinen Namen trägt u. a. das Linde-Bronn-Concordia-Verfahren zur Zerlegung von Koksofengasen und 1895 Linde-Verfahrung zur Verflüssigung der Luft. in der Literatur: Arno Holz "Die Blechschmiede" (s. auch Kühlschrank, Kunsteisbahn, Luftverflüssigung, Stickstoff).



Kältetechnik: Klaus Clusius (19.3.1903 - 23.5.1963), ab 1934 Professor an der Universität Würzburg, machte verschiedene Entdeckungen auf dem Gebiet der tiefen Temperaturen. Das Clusius-Dickel-Trennrohr (Trennung von Gasen und Isotopen) ist nach ihm benannt (Pötsch, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Kältetechnik: Um 1910 wurde in Nürnberg das erste Kühlhaus Süddeutschlands errichtet.



Kältetechnik: 1987 erreichten Physiker der Universität Bayreuth einen Tiefsttemperaturweltrekord; sie kamen bis auf 12 Millionstelgrad an den absoluten Nullpunkt von -273,15 Grad Celsius heran. Weltruf auf dem Gebiet der Festkörperphysik genießt der Bamberger Thomas Herrmannsdörfer, der u. a. an der Bayreuther Tiefsttemperaturanlage tätig ist.



Kammfabrikation: Der Erlanger Johann Georg Bücking (1788 - 1861) beherrschte im 19. Jahrhundert zusammen mit Fürther Fabrikanten den gesamten deutschen Markt an Elfenbeinkämmen.



Kanal: "Wäre der Karlsgraben neu und ausbetoniert, so würde ich finden, dass er genau so langweilig ist wie jeder Kanal, doch da er die Patina ehrwürdigen Alters trägt, da er überaus vergammelt ist, da er das früheste Unternehmen dieser Art in Deutschland repräsentiert, darum fand ich ihn köstlich" (Marianne Langewiesche 1971 Zitat).

     "Von einigen, die sich sachverständig glaubten, wurde der König zu der Überzeugung gebracht, dass man durch einen zwischen den Flüssen Rezat und Altmühl anzulegenden schiffbaren Graben leicht vom Stromgebiet der Donau in das des Rheins fahren könne. Daher brach er sogleich mit seinem ganzen Gefolge zu diesem Ort auf, zog eine große Menge von Menschen zusammen und verwandte den ganzen Herbst auf die Arbeit ... Infolge unaufhörlicher Regengüsse und der durch zu viel Feuchtigkeit naturgemäß schwierigen Beschaffenheit des sumpfigen Bodens konnte das in Angriff genommene Werk nicht vollendet werden. Was am Tage von den Arbeitern geschaffen war, stürzte des Nachts durch Abrutschen des Bodens wieder ein" (Aus den "Lorscher Annalen").

     Mit der Fossa Carolina in der Nähe des Dorfes Graben (Treuchtlingen) plante Karl der Große 793, die Donau über Altmühl und Rezat mit dem Main zu verbinden. Es ist der erste Versuch einer europäischen Wasserstraße von der Nordsee zum Schwarzen Meer, und zwar an der kürzesten und niedrigsten Landverbindung zwischen den Fluss-Systemen von Rhein und Donau. Der Höhenunterschied beträgt nur zehn Meter. Im Bau waren etwa 2,5 Kilometer. Der Kanal maß 48 Meter in der Breite, am Scheitel der Wasserscheide hatte er eine Tiefe von 12 Metern. Man setzte bis zu 8000 Arbeiter ein. Logistische Probleme (Versorgung der Arbeiter) und technische Schwierigkeiten (zu steile Böschungen und dadurch nachrutschende Ufer) sollen zur Einstellung des Unternehmens geführt haben. Trotzdem blieb der heute noch vorhandene 1,3 Kilometer lange Torso der großartigste Verkehrsbau des ersten Jahrtausends in Europa, ein archäologisches Denkmal von internationaler Bedeutung. Napoleon (Frankreich) plante an gleicher Stelle ein ähnliches Unternehmen.

     Zur Entstehung des Kanals gibt es verschiedene Theorien: Bereits die Römer sollen von ihrem nur 5 Kilometer entfernten Kastell Weißenburg Vorarbeiten geleistet haben. 793 sollte das Bauwerk vollendet werden. Die Staudammtheorie besagt, dass Karl der Große gar keinen Kanal bauen, sondern Altmühlwasser in die Rezat überleiten wollte.

     Neuere Forschungen kamen zu anderen Ergebnissen: Der Bau erfolgte bereits ab 792. Es wurden nicht 8000 Arbeiter eingesetzt, sondern nur 2000. Der Kanal wurde 793 fertig gestellt und Karl der Große benutzte ihn im Herbst dieses Jahres auf seiner Fahrt von Regensburg nach Würzburg. Er soll rund 20 Jahre in Betrieb gewesen sein. Archäologisch nachweisbar sind heute mindestens 3000 Meter. Mithilfe von Rollbrücken wurden die Niveauunterschiede zwischen den einzelnen Kanalteilen überwunden. Dendrologische Untersuchungen ergaben, dass im Jahr 793 keine besonderen Regenfälle festzustellen sind. D. h. nicht mangelhafte Böschungen und Schäden durch Regen und Wasserverluste waren die Ursache für die Einstellung des (fertigen) Kanals, auch nicht "logistische" Probleme, sondern einzig das nachlassende politische Interesse an der Kanalverbindung. Schäden entstanden erst, nachdem die Wartungsarbeiten eingestellt wurden. Der Bericht in den "Lorscher Annalen" ist wohl tendenziös gefärbt, möglicherweise eine Geschichtsfälschung im Auftrag Ludwigs des Frommen.



Kanal: Fossa Carolina: Aus Merian "Topographie" 1656: "Kaiser Karl der Große hat anno 793 von dem Fluss Regnitz oder Rednitz in diesen Fluss Altmühl, Altimoniam, (so zu Kelheim in Bayern in die Donau fällt) zu graben anfangen lassen, damit man aus dem Rhein in den Main, aus diesem in die Rednitz, von solcher in die Altmühl, und auf derselben in die Donau schiffen könnte. Daran er aber durch stetige Regen und Feuchte der Erden verhindert worden, wie aus den Historien bekannt ist."



Kanal: Heinrich Pechmann (26.2.1774 - 4.7.1861), u. a. Aufenthalt in Würzburg, plante 1826 den Ludwig-Donau-Main-Kanal und leitete die Bauarbeiten (NDB).



Kanal: Der Ludwig-Donau-Main-Kanal (1846 vollendet) war mit 177 Kilometer Länge und mit seinen 100 Schleusen das größte Bauprojekt Bayerns. Die einzige Schleuse, die noch vom alten Kanal in Betrieb ist, befindet sich in Bamberg. In Burgthann bei Nürnberg gibt es ein Ludwig-Donau-Main-Kanal-Museum.
 



Kanal: „Europe’s maritime map was re-written“ („The Times magazine“ 1998). Eines der größten, aber auch umstrittensten Verkehrsbauwerke unseres Jahrhunderts ist der 1992 fertig gestellte Rhein-Main-Donau-Kanal, der die Nordsee mit dem Schwarzen Meer verbindet; indem er eine europäische Wasserscheide überwindet hat „die größte verkehrsstrategische Bedeutung“. Imponierend seine Sparschleusen - mit Maßen, wie sie bis dahin in Deutschland unbekannt waren. Die in Leerstetten (Schwanstetten) bei Schwabach beispielsweise hat eine Hubhöhe von 24,6 Metern. Kritische Stimmen: "Teuerste Badewanne Europas" und "dümmstes Bauwerk seit dem Turmbau von Babel" (s. auch Briefmarken, Film).



Kanalisation: Die Bad Kissinger Kanalisation, bei der seit 1886 erstmals in Bayern alle Gebäude angeschlossen waren, wurde 1893 von Pettenkofer als "vorbildlich für viele größere Städte" begutachtet (Bayer. Städtebuch).



Kantate: Der vermutlich produktivste Kantatenkomponist der Musikgeschichte war Johann Philipp von Krieger (26.2.1649 - 7.2.1725) aus Nürnberg, der sich u. a. in Bayreuth aufhielt; er schrieb 2000 Kompositionen, Bach dagegen nur 325 (NDB, DBE, GBBE; BBB: +6.2.)



Kaolin: (Rohstoff für die Porzellanherstellung): Erich Kempcke (1900 - 1963) aus Marktredwitz entwickelte ein Verfahren zur Herstellung des Standardkaolins (Weinmann).



Kardinal: Konrad I. von Wittelsbach (um 1125/30 - 25.10.1200), gestorben in Riedfeld (Neustadt an der Aisch), brachte es bis zum Kardinalbischof von Sabina (BBB, Lebensdaten DBI: um *1120).



Kardinal: (Petrus) Peter von Schaumberg (22.2.1388 - 12.4.1469), u. a. 1419 Kanonikat in Würzburg, 1422 bischöflicher Rat in Bamberg, vertrat 1439 den König auf dem Reichstag zu Mainz und wurde 1450 (1439?) zum Kardinal ernannt. Der Geburtsort Mitwitz bei Kronach ist fraglich (DBE, GBBE, NDB, BBB).



Kardinal: Georg von Heßler (1427 - 21.9.1482) aus Bamberg wurde 1477 zum Kardinal ernannt (DBE) (GBBE, Lebensdaten DBI: um 1430 - 1482).



Kardinal: Matthäus Lang von Wellenburg (um 1468/69 - 30.3.1540), u. a. Dompropst in Eichstätt, wurde 1511 zum Kardinal ernannt. Er leitete die Gegenreformation in Salzburg ein und schuf eine Bergwerksordnung. Zeichnung von Albrecht Dürer. (DBE, GBBE).



Kardinal: Bernhard Gustav Markgraf von Baden-Durlach (24.12.1631 - 26.12.1677 Hammelburg) wurde 1671 zum Kardinal ernannt. Er war Patenkind König Gustav Adolfs von Schweden (NDB, GBBE).



Kardinal: Damian Hugo von Schönborn (19.9.1676 - 19.8.1743), Erziehung in Würzburg und Aschaffenburg, wurde 1715, Franz Christoph von Hutten (6.3.1706 - 20.4.1770) aus Wiesenfeld (Karlstadt) 1761 zum Kardinal ernannt. Seinen Namen trägt das Dorf Huttenheim (E. Gatz, Buchberger).



Kardinal: Der Mäzen Franz Liszts Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst (26.2.1823 - 30.10.1896) war 1866 Kurienkardinal. Er besaß die Villa d'Este in Tivoli und wurde als Nachfolger Leos XIII "gehandelt" (NDB).



Kardinal: Joseph Hergenröther (15.9.1824 - 3.10.1890) aus Würzburg, 1879 Kurienkardinal und Präfekt des Vatikanischen Archivs, lebte von 1835 bis 1845 in Marktheidenfeld (DBE, BBB).



Kardinal: Michael von Faulhaber (5.3.1869 - 12.6.1952) aus Heidenfeld bei Schweinfurt besuchte die Gymnasien in Schweinfurt und Würzburg und trat in das Priesterseminar Würzburg ein. Später war er Kaplan in Kitzingen, dann Präfekt in Würzburg, Kaplan in Fabrik-Schleichach (Rauhenebrach) und Pfarrverweser in Holzkirchen bei Würzburg, ferner Professor an der Universität Würzburg, dann von 1911 bis 1917 Bischof von Speyer und von 1917 bis 1952 Erzbischof von München-Freising. 1921 wurde er zum Kardinal ernannt. Er gilt als der "bekannteste deutsche Bischof dieses Jahrhunderts" (O. Gritscheneder), ferner als "bahnbrechender" Forscher auf dem Gebiet der Kirchenväter und der biblischen Poesie. 1945 führte er das Theologiestudium für Frauen ein. Seine Haltung zum Nationalsozialismus ist umstritten. Hitler sagte nach einer Unterredung 1936, lieber ließe er sich ein paar Zähne ziehen, als noch einmal mit "diesem Kerl" zu reden. in der Literatur: Joseph Martin Bauer „Der Kranich mit dem Stein“ 1958.



Kardinal: Julius Döpfner (26.8.1913 - 24.7.1976) aus Hausen (Bad Kissingen), war u. a. in Großwallstadt, Schweinfurt und Würzburg tätig. Er bestieg 1948 mit 35 Jahren den Bischofstuhl von Würzburg und war damit jüngster deutscher Bischof. 1958 wurde er zum Kardinal ernannt. Weitere wichtige Stationen: 1961 Vorsitzender der Bayerischen Bischofskonferenz, von 1963 bis 1965 Moderator beim II. Vatikanischen Konzil, 1965 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und von 1969 bis 1975 Präsident der Synode der deutschen Bistümer in Würzburg (u. a. BBB, GBBE). S. auch Briefmarken



Kardinal: Eichstätt Bischof Karl August von Reisach (6.7.1800 - 22.12.1869) aus Roth amtierte von 1836 bis 1846 als Bischof von Eichstätt, dann von 1846 bis 1856 als Erzbischof von München-Freising und ab 1855 als Kurienkardinal. Er war erster Präsident des I. Vatikanischen Konzils und „profilierte sich als Vorkämpfer eines ultramontanen Katholizismus“ (u. a. DBE, BBB, GBBE).



Kardinal: Eichstätt Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des katholischen Widerstands, Konrad von Preysing (30.8.1880 - 12.2.1950), war von 1932 bis 1935 Bischof von Eichstätt, dann von 1935 bis 1950 Bischof von Berlin. 1946 wurde er zum Kardinal ernannt. Er hatte schon 1933 anlässlich der Beratung des Konkordats "als einziger eine ausdrückliche und öffentliche Verwerfung" des Nationalsozialismus gefordert (K. Scholder). Papst Pius XII nannte ihn einen "unbeirrbaren Verteidiger christlicher Wahrheit". Goebbels sah in ihm den "Hetzer gegen die deutsche Kriegsführung", Hitler beschimpfte ihn als das "absolute Rabenaas" (u. a. NDB, GBBE s. auch Briefmarken).



Kardinal: Eichstätt Bischof Joseph Schröffer (20.2.1903 - 7.9.1983 Nürnberg) war von 1941 bis 1948 Generalvikar und von 1948 bis 1967 Bischof von Eichstätt. 1976 wurde er zum Kurienkardinal ernannt (BBB, GBBE).



Kardinal: Eichstätt Bischof Friedrich Wetter (*20.2.1928), Bischof von Speyer und Kardinal von München-Freising war Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt.



Kardinal: Der ehemalige Nuntius in der BRD und Kardinal Guido del Mestri starb 1993 in Nürnberg. Er übermittelte dem Theologen Hans Küng den Entzug der Lehrbefugnis.



Kardinal: Walter Brandmüller, 2010 ernannt, war ranghöchster Kirchenhistoriker des Vatikans. Er stammt aus Ansbach, lebte in Bamberg, Kronach und Geiselwind.



Karlstadt: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, August von Platen.



Karpfen: Der "Schwerpunkt" der Karpfenteichwirtschaft Bayerns liegt im Aischgrund. Mit mehr als 4000 Anlagen ist er das größte zusammenhängende Teichgebiet Europas. S. auch Museum.



Karpfen: in der Literatur: Karpfen aus der Bamberger Umgebung werden von Aldous Huxley in dem 1939 erschienen Roman "After many a summer" (deutsch 1954 "Nach vielen Sommern") erwähnt. Der Arzt Dr. Obispo hält sich zu Versuchszwecken zwei riesige "Karpfen aus den Teichen eines Schlosses in Franken", das in der Nähe von Bamberg liegt.



Kartause: 1328 wurde die erste deutsche Kartause in Grünau (Schollbrunn) im Spessart gegründet.



Kartause: Die 1409 errichtete Kartause Astheim (Volkach) trägt als einzige bayerische Kartäuserkirche den charakteristischen Lettner. In Tückelhausen (Ochsenfurt) wurde 1991 das erste Kartäusermuseum in Deutschland errichtet.



Karte: Franken, speziell Nürnberg, war vom 15. bis zum 18. Jahrhundert Zentrum der deutschen Karten- und Globenherstellung. Die 1491 in Eichstätt gedruckte Deutschlandkarte des Nikolaus von Kues steht am Anfang der modernen Kartographie und weist neue Wege für die kommenden Jahrzehnte. Wenig später schuf der Nürnberger Erhard Etzlaub die erste politische Karte und die erste Straßenkarte mit einer bis dahin nicht gekannten Genauigkeit. Nürnbergs Stellung war darüber hinaus durch zahlreiche Neuerungen der kartographischen Darstellung wie Flächenkolorit, Entfernungsangaben, Gradnetzeinteilung und Geländeaufnahme begründet. Im 18. Jahrhundert setzte die Homännische Offizin internationale Maßstäbe in der Atlantenproduktion.



Karte: "Landkarten, zumal von Weltteilen, sah ich nie an ohne einen lang anhaltenden Schmerz über das Schicksal der Menschen, über die Riesenländer des Despotismus, der Finsternis, der Dumpfheit, durch welche einige schmale Zwergstriche von glücklichen Ländern wie Lichtstreife ziehen" (Jean Paul Zitat).



Karte: Im Atlas „Magna Germania“ (2. Jh. nach Chr.) des Ptolemaeus sind erwähnt: Menosgoda bei Hallstadt (Staffelberg?), Bergium (Schwanberg bei Kitzingen) und Locoritum (Lohr).



Karte: Mutmaßlicher Verfasser der sog. Fridericus-Karte aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, der "ältesten kartographischen Darstellung Mitteleuropas", ist der Nürnberger Magister Reinhard Gensfelder (um 1387/1400 - 1450/57) (Lex. zur Gesch. d. Kart.)



Karte: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) erfand die stereographische Horizontalprojektion.
 



Karte: Hieronymus Münzer (um 1437/47 - 27.8.1508 Nürnberg) schuf mit der Karte für die Schedelsche Weltchronik 1493 die erste gedruckte spezielle Deutschlandkarte (Kraus).



Karte: Die "Weltchronik" 1493 des Nürnberger Arztes Hartmann Schedel (13.2.1440 - 28.11.1514) ist das erste gedruckte Buch mit einer Deutschlandkarte (u. a. DBE).



Karte: Im Museum der Plassenburg Kulmbach wird eine der wenigen Nachbildungen der Ebstorfer Weltkarte, der wichtigsten Karte des Mittelalters, aufbewahrt. Sie misst 3,58 x 3,56 Meter.



Karte: Conrad Celtis (Celtes) (1.2.1459 - 4.2.1508) aus Wipfeld bei Schweinfurt, der u. a. in Nürnberg tätig war, entdeckte 1507 die sog. Tabula Peutingeriana, die "einzige überlieferte großräumige Karte" des römischen Reichs; ihr außergewöhnliches Format beträgt 34 cm x 675 cm (A. Höhn, BBB).

     Lit. Tabula Peutingeriana: Tabula itineraria ex illustri Peutingerorum Bibliotheca quae Auguste Vindelicorum Beneficio Marci Weisen ... 1. lucem edita. Achtteilige Kupferstichkarte b. Jan Jansson, 1652.18,5 x 51 cm (je Streifen). Sie enthält die Straßen (u. a. Postwege) durch das Römische Reich mit Entfernungsangaben ca. 250 n. Chr. Die Karte ist nach dem Humanisten Konrad Peutinger benannt, der eine Handschrift besaß.
 



Karte: Johannes Stabius (nach 1460 vor 1468 - 1.1.1522), der sich wiederholt in Nürnberg aufhielt, gelang die "erste Verebnung der Kugeloberfläche", Stab-Wernersche-Projektion genannt. Stabius gilt als erster "Projektionstheoretiker" der Neuzeit (Lex. zur Gesch. d. Kart., Killy, s. auch Sternkarte).



Karte: Der Nürnberger Erhard Etzlaub (um 1455/1460 - Januar 1531/1532) gab 1492 mit der Karte der Umgebung von Nürnberg die älteste deutsche politische Karte heraus (Kraus). Seine Romwegkarte von 1500 ist eine der wichtigsten kartographischen Darstellungen Mitteleuropas. Die einzelnen Länder werden durch Flächenkolorit unterschieden, Meilenentfernungen durch Punkte dargestellt. Die Nachfolgekarten bezeichnet man als Etzlaubtyp. Die "erste wichtige Regionalkarte" stellt 1516 den Raum Nürnberg dar. Der erste Nachweis einer Gradnetzeinteilung mit wachsender Breite findet sich auf dem Deckel von zwei Sonnenuhren, die Etzlaub 1511 und 1513 herstellte. Etzlaub verwendete auch als erster die sog. Mercatorprojektion (u. a. Lex. d. Geowiss., s. auch Straßenkarte).



Karte: An der Verbesserung der Kartenprojektion beteiligt war Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522), 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, aus Nürnberg. Er führte ein neues Verfahren der geographischen Längenbestimmung durch Berechnung der Mondentfernung ein (GBBE ; DBE: +auch 1528).



Karte: Willibald Pirckheimer (5.12.1470 Eichstätt - 22.12.1530 Nürnberg) bezog die erste transatlantische Längenbestimmung in Deutschland auf den Meridian von Nürnberg.
Bibliographie



Karte: Johannes Cuspinianus (Dez.1473 - 19.4.1529) aus Unter- bzw. Oberspießheim (Kolitzheim) bei Schweinfurt bot 1527 "erste Ansätze" für eine kartographische Erfassung Österreichs. Sein Porträt malte Lucas Cranach d. Ä. 1502/03 (Lex. d. Renaissance, BBB).



Karte: Die Frankenkarte des Sebastian von Rotenhan (13.oder 14.1.1478 - Ende Juni 1532/1534), der sich u. a. in Würzburg aufhielt, gilt als "Pionierleistung" der Kartographie; Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) Nürnberg, hat Rotenhan in einem Porträtholzschnitt dargestellt (DBE).



Karte: Um 1490 erschien in Nürnberg der "Deutsche Ptolemaeus" mit einer Weltkarte in Kugelprojektion. Sie ist die älteste Darstellung dieser Art (Lex. zur Gesch. d. Kart.)



Karte: Die sog. Cusanuskarte, Eichstätt 1491, ist die "früheste bekannte Karte des deutschen und mitteleuropäischen Raumes". Als ein Markstein der deutschen Kartographie und "Vorreiter einer neuen Ära" (A. Höhn) war sie Vorbild für weitere Karten und beeinflusste den Globus von Behaim. Sie ist gleichzeitig die erste datierte Kupferstichkarte.



Karte: Die älteste Sprachenkarte stammt aus dem Jahr 1515. Gedruckt wurde sie von dem Bamberger Georg Erlinger (um 1485 - 1541) (BBB; DBI: 1542).



Karte: Der Nürnberger Mathematiker und Geometer Augustin Hirschvogel (Hirsvogel) (1503 - 5.3.1553) gehört nicht nur zu den vielseitigsten Künstlern des 16. Jahrhunderts, er gilt auch als "Wegbereiter der wissenschaftlichen Kartographie" (DBE, Lex. zur Gesch. d. Kart., s. auch Stadtplan, Vermessungswesen). (+ auch Anfang Februar).



Karte: Heinrich Zell (1518 - 1564) gab 1542 in Nürnberg die erste gedruckte Karte des Herzogtums Preußen heraus (DBE).



Karte: Die "Große Wald- und Fraißkarte von Nürnberg" 1559 des (Georg) Jörg Nöttelein (um 1525 - 21.5.1567) hält man aufgrund ihrer kaum noch zu überbietenden Genauigkeit für eine der "besten Karten ihrer Zeit" (Cart. Bavar., BBB).



Karte: Der Nürnberger Paul Pfinzing d. Ä. (29.8.1554 - 1.7.1599) führte 1595 in die Kartenaufnahme die sog. "Vortel" ein, einen Schrittzähler zu Fuß oder für Pferde. Die Farbgebung seiner Karte von Hersbruck war für die damalige Zeit ein Novum: blaugrün für Talauen, braun für Hänge und weiß für Hochflächen. Die sog "Kliffzeichnung" zur Darstellung des Geländegefälles galt für lange Zeit als einmalig. Damit wurde Pfinzing zum Pionier der Geländedarstellung . Er hat u. a. einen Marschkompass konstruiert. "Methodus geometrica" 1598 ist das erste ausführliche Lehrbuch der Kartographie in Deutschland. Pfinzing war bereits mit 8 Jahren an der Universität Leipzig immatrikuliert (NDB, Ber. Nürnberger).



Karte: Paul Pfinzing d. J. (24.3.1588 - 25.9.1631) versuchte im Grundriss der Stadt Nürnberg 1621 erstmals die dritte Dimension dadurch darzustellen, dass er die Umrisse der Gebäude farbig einfasste (Ber. Nürnberger).



Karte: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, später in Rom, schuf 1665 die erste physikalische Weltkarte. Er fertigte als einer der ersten eine Mondkarte. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).
 
Bibliographie



Karte: Johann Baptist Homann (20.3.1664 - 1.7.1724), der u. a. in Würzburg, Erlangen und Nürnberg tätig war, darf den Ruhm "Kartograph von internationalem Rang" für sich in Anspruch nehmen. Entscheidend ist sein Beitrag für die Entwicklung regionaler Karten. Berühmt wurde er durch die Herstellung großer Kartenwerke. Das Unternehmen, die Homännische Offizin (1705 - 1845), war zeit ihres Bestehens führend in Deutschland. Sie beschäftigte bis zu 100 Mitarbeiter (E. Schremmer). Mit der "Hydrographia Germaniae" um 1712 wurde die erste deutsche Flusskarte verlegt (Cart. Bavar., BBB, GBBE; Lebensdaten auch *1663).



Karte: Johann Christoph Müller (15.3.1673 Wöhrd-Nürnberg - 21.6.1721) war der bedeutendste österreichische Kartograph des 18. Jahrhunderts. Der "Atlas Austriacus" gehört zu den besten kartographischen Arbeiten seiner Zeit (NDB, DBE).



Karte: In Nürnberg erschien 1723 mit dem Titel "Das Land Kamtzadalian sonst Jedso" die erste gedruckte Karte Kamtschatkas.



Karte: Johann Matthias Hase (auch Haas, Hasius) (14.1.1684 - 24.9.1742), u. a. für die Offizin Homännische Erben in Nürnberg tätig, war der "bedeutendste Kartograph seiner Zeit" (Lex. zur Gesch. d. Kart., DBE, BBB, GBBE).



Karte: Johann Michael Franz (14.9.1700 - 11.9.1761), Geograph, Verleger und Mitinhaber der Homännischen Offizin (Nürnberg), führte diverse Neuerungen in die Kartographie ein, so die Angabe des Verfassers, des Erscheinungsjahrs und die Kennzeichnung des Nullmeridians (s. auch Schulatlas).



Karte: Wilhelm Jaeger (18.8.1718 - 2.9.1790) aus Nürnberg gilt als der "erste kartographische Verleger Deutschlands" (NDB, DBE, GBBE).



Karte: Christian Mayer (20.8.1719 - 16.4.1783), zeitweise Professor in Aschaffenburg, schuf die erste "wissenschaftlich brauchbare" Karte der Pfalz (NDB, DBE).



Karte: Johann Tobias Mayer (5.5.1752 - 30.11.1830), von 1780 bis 1786 Professor in Altdorf und von 1786 bis 1799 Professor in Erlangen, schrieb 1794 "Gründlicher und ausführlicher Unterricht zur praktischen Geometrie". Der vierte Teil dieses Handbuchs blieb bis in die 70er Jahre des 19. Jahrhunderts die "maßgebliche" Darstellung der Kartographie (NDB, DBE, s. auch Mond).



Karte: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, führte 1817 die Isothermen (Linien gleicher Temperatur), ferner die Länderprofile (darunter Höhenprofile von Spanien und Mexiko) in die Kartographie ein. Er schuf ferner die Grundlagen der thematischen Kartographie. Die Darstellung der Dritten Dimension handhabte er wie kein anderer vor ihm. Als erster hat er die tropische "Landschaftsphysiognomie" berücksichtigt. Humboldt verdanken wir die besten Darstellungen süd- und mittelamerikanischer Gebiete, so die erste genaue Aufnahme des Magdalenenstroms in Kolumbien und die erste Karte des Rio Magdalena.



Karte: Unter der Initiative Johann Adam Aretins (24.8.1769 - 16.8.1822), der u. a. 1814 als Hofkommissar in Aschaffenburg tätig war, entstand 1808 das erste topographische Kartenwerk Bayerns.



Kartoffel: Die Kartoffel ist in Bayern erstmals 1588 im Nürnberger Kräutergarten des Joachim Camerarius II., d. J. (6.11.1534 - 11.10.1598) nachgewiesen (u. a. U. Körber-Grohne, DBE).



Kartoffel: Der erste landwirtschaftliche Anbau Deutschlands erfolgte 1647 durch den Bauern Hans Rogler in Selb (Messarius) oder bei Pilgramsreuth (Rehau). S. auch Briefmarken.



Kastell: Bei Weißenburg ist der vollständigste Grundriss eines römischen Kastells in Bayern erhalten.



Katechismus: Der 1528 in Nürnberg gedruckte "Katechismus" des Reformators und Humanisten Andreas Althamer (um 1500 - um 1539), Pfarrer in Eltersdorf, Nürnberg und Ansbach, gilt als die erste Veröffentlichung in deutscher Sprache, die den Begriff "Katechismus" im Titel trägt. Mitverfasser ist Johannes Rurer (um 1480 - 1542) aus Bamberg, der Vikar in Ansbach war (Handb. zur Kinder- u. Jugendlit., DBE, GBBE). (DBI: ? - 1539 oder 1564).



Katechismus: Der Katechismus des Nürnberger Pfarrers Friedrich von Boeckh (1.4.1795 - 27.9.1875) trug "entscheidend" zur Vereinheitlichung der Evangelischen Kirche Bayerns bei (NDB, BBB).



Katechismus: Jakobus von Hauck (22.12.1861 Miltenberg - 20.1.1943 Bamberg), tätig in Obertheres (Theres), ferner in Mellrichstadt, Eltmann und Aschaffenburg, 1898 Pfarrer von St. Elisabeth Nürnberg, der größten Pfarrei Bayerns und 1912 Erzbischof von Bamberg, hatte "wesentlichen" Anteil am neuen deutschen Einheitskatechismus (NDB, BBB).



Katholikentag: 1864 Würzburg, 1868 Bamberg, 1877 Würzburg, 1893 Würzburg, 1907 Würzburg, 1931 Nürnberg, 1966 Bamberg (s. auch Briefmarken).



Katholikentagspräsident: Ernst von Moy de Sons (10.8.1799 - 1.8.1867), Jurist an der Universität Würzburg, war Präsident des Deutschen Katholikentags 1864. Er war Begründer des „Archivs für das katholische Kirchenrecht“ 1857ff (BBB, GBBE).



Katholikentagspräsident: In Breslau amtierte 1872 Georg von und zu Franckenstein (2.7.1825 - 22.1.1890) aus Würzburg. Er gehörte zu den Führern der deutschen Katholiken im Kulturkampf.



Katholikentagspräsident: Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (31.5.1834 - 8.11.1921), der ab 1859 seinen Wohnsitz in Kleinheubach bei Miltenberg nahm, war seit 1868 Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und Organisator der deutschen Katholikentage. Er gründete 1904 die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Eibingen (Badische Biogr., BBB).



Katholikentagspräsident: Alois zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (15.9.1871 Kleinheubach bei Miltenberg - 25.1.1952) war 1920 Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholikentage (DBE, GBBE).



Katholikentagspräsident: Als Präsident des Stuttgarter Katholikentags 1925 fungierte der Nürnberger Theodor von Cramer-Klett (18.8.1874 - 30.5.1938). Er war "Vertrauter" der Päpste Pius X., Benedikt XV. und Pius XI. und hielt sich u. a. in Würzburg auf (BBB, DBE).



Katholikentagspräsident: Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (8.2.1904 Kleinheubach bei Miltenberg - 23.8.1990) war 1948 Präsident des Deutschen Katholikentags (DBE, GBBE).



Katholizismus: "Anstatt dass die Katholiken uns katholisch zu machen suchen sollten, müssten sie erst selber wieder katholisch werden" (Jean Paul Zitat).



Katholizismus: Friedrich Dessauer (19.7.1881 - 16.2.1963) aus Aschaffenburg war der Begründer des politischen Katholizismus in Frankfurt.



Kattundruck: (Baumwolldruck): Zwischen 1744 und 1801 stieg das Fürstentum Ansbach-Bayreuth zu einem "international angesehenen Zentrum des Kattundrucks" auf (E. Schremmer).



Kattundruck: August Neumeister aus Nürnberg gründete 1754 die erste Kattundruckerei in Sachsen (NDB).



Kattundruck: Johann Gottfried Dingler (2.1.1778 - 19.5.1855), der zeitweise in Nürnberg tätig war, konstruierte 1807 die erste Walzendruckmaschine für Kattundruck. Er gab ferner von 1806 bis 1815 die erste deutsche Zeitschrift für Kattundruck heraus.



Kaufhaus: Die Firma Hermann Tietz errichtete 1900/01 in Fürth das "erste Warenhaus im eigentlichen Sinn" in Bayern.



Kaufhaus: "Paradebeispiel" für den Kaufhausbau in den Zwanziger Jahren war das 1926 errichtete Kaufhaus Schocken in Nürnberg (H. Knauß).



Kaukasus: Gottfried Merzbacher (9.12.1843 - 14.4.1926) aus Baiersdorf bei Forchheim schrieb 1901 das "erste große deutsche Werk" über die Bergwelt des Kaukasus. Er war der beste Kenner Zentralasiens (NDB).

     Lit. Merzbacher, Gottfried: Aus den Hochregionen des Kaukasus. Wanderungen, Erlebnisse, Beobachtungen. 2 Bände. Leipzig: Duncker & Humblot, 1901. Mit zahlreichen Tafeln und Karten. Merzbacher bereiste 1891 und 1892 den Kaukasus.



Kegeln: SKC Victoria Bamberg errang ab 1997 mehrmals den Weltpokal und ließ damit Bamberg zur deutschen "Kegelhochburg" werden; der Verein war ferner siebenmal deutscher Meister (2002), ebenso 2004, zweimal Europapokalsieger (u. a. 2003. Der bekannteste "Spieler" Bèla Csányi kam als achtfacher Weltmeister von Ferencvaros Budapest. Europapokal 2007: SKC Staffelstein.



Kegelschnitt: Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522) aus Nürnberg, 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, veröffentlichte mit dem Büchlein "Libellus super viginti duobus elementis conicis" 1522 das erste systematische Werk über den Kegelschnitt in Europa (GBBE, Kraus, DBE; +auch 1528)



Kegelspiel: Dem Nürnberger Maler Hans Sebald Beham (1500 - 22.11.1550)verdanken wir die älteste Abbildung des Kegelspiels aus dem Jahr 1530 (K. C. Wildt, BBB).



Keilschrift: Der Orientalist Fritz Hommel (31.7.1854 - 17.4.1936) aus Ansbach war führend in der Keilschriftentzifferung (Scheibmayr, NDB).



Keilschrift: Hans Bauer (16.1.1878 - 6.3.1937) aus Grasmannsdorf (Burgebrach), der sich u. a. in Bamberg aufhielt, wurde berühmt durch seine Entzifferung der ugaritischen Keilschrifttexte von Ras Schamra in Nordsyrien auf "rein kombinatorischem Weg" (Brockhaus, DBE, BBB, GBBE).



Kelten: Die Siedlungsreste auf dem Hesselberg (Gerolfingen) bei Ansbach gehören zu den bedeutendsten derartigen Zeugnissen in Süddeutschland. Das berühmte keltische Oppidum "Menosgoda" auf dem Staffelberg bei Lichtenfels wurde bereits bei Ptolemaeus erwähnt. Die Rekonstruktion der Hügelgräber in der Nähe von Landersdorf (Thalmässing) gilt in Bayern als bisher beispiellos.



Kelten: Der Germanist Johann Kaspar Zeuß (22.7.1806 - 10.11.1856), geboren und gestorben in Vogtendorf (Kronach), u. a. Professor am Bamberger Lyzeum, wird als einer der "bedeutendsten Sprachforscher für alle Zeiten" gerühmt (Brockhaus). Er begründete mit seiner "Grammatica Celtica" 1853 die wissenschaftliche Keltologie (DBE, GBBE).



Kelten: Die Ausgrabungen des Miltenberger Limesforschers Wilhelm Conrady (+1903) im Jahr 1896 markieren die "Geburtsstunde" der keltischen Viereckschanzenforschung (G. Graichen).



Keramik: (zusammenfassende Bezeichnung für Terracotta, Fayencen, Steingut, Steinzeug, Porzellan): In der Renaissance war Nürnberg "wichtigstes" Produktionszentrum von Hafnerkeramik. Im 16. Jahrhundert gehörte die Stadt zu den Zentren der Kachelbäckerei (R. Reith).



Keramik: In Creußen fertigte man im 17. Jahrhundert "erstmals in Europa" buntemaillierte Keramik. Die meist reich verzierten Schaugefäße, vor allem Krüge, gehören zum künstlerisch Wertvollsten in Deutschland (Bayer. Nat.-Mus. Führer). Berühmt wurden die sog. Apostelkrüge. Wilhelm Busch reimte in der "Jobsiade": "Apostel nennt man Krüge, / In die geht Bier und Wein zur Genüge."



Keramik: Ein Analyseverfahren zur Herkunftsbestimmung von gebranntem Ton entwickelte der Eichstätter Professor Ignatz Pickel (30.7.1736 - 17.9.1818) (BBB).



Keramik: Der Bamberger Chemiker Max Buchner (10.7.1866 - 10.4.1934) schuf die Korundkeramik (geschmolzene Tonerde) und führte die Fixanalsubstanzen ein (BBB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Keramik: Die Fayencefabrik des Nürnbergers Johann von Schwarz (7.9.1802 - 13.9.1885) stellte 1888 erstmals Steatit-Isolatoren aus Speckstein her (U. Mämpel).



Keramik: Die Keramikindustrie in Lauf bei Pegnitz zählt zu den "größten der Welt" (Bayer. Städtebuch).



Keramik: 1901 wurde im Kloster Scheinfeld mit Mettlacher Platten der einzige in Deutschland erhaltene Keramikteppich verlegt.



Kerner, Justinus: Arzt und Dichter (18.9.1786 - 21.2.1862), Mittelpunkt der "Schwäbischen Dichterschule". Lieder u. a. "Wohlauf noch getrunken ..."

     In dem autobiographisch motivierten satirischen Roman "Reiseschatten" 1811 wird eine Fahrt im Jahr 1810 nach Nürnberg, auf der auch Coburg und Weißenburg gestreift wurden, geschildert. Eingeschoben ist das "Krippenspiel in Nürnberg", in dem so unterschiedliche Ingredienzien wie Lebkuchen, Bratwürste, Reichstage, Behaim und Sachs zu einer ungewöhnlichen literarischen Komposition gemischt sind. An anderer Stelle des Romans verbreitete sich Kerner über Nürnberger Spielwaren und Schnupftabak.

     Auch in Kerners Lyrik tauchen fränkische Motive auf, z. B. "Impromptu für Meister Heideloff in Nürnberg", ferner Walther von der Vogelweide in "Lusamgarten":

     "... All der Klostergräber Namen sind dahin schon lange Jahr'

     Nur die Sage noch erzählet, wo das Grab des Sängers war.
     Auch die Linde ist gefallen, aber oft tönt süßer Schall


     Nächtlich aus des Kreuzgangs Garten, Flöten einer Nachtigall."



Kersbach: (Forchheim): berühmte Besucher: August von Platen 1824.



Kettersbach: (Windsbach): berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1797 (Zeichnung).



Keuper: (Buntmergelsandstein, geologische Formation): Entdeckt und erstmals beschrieben nach dem dominanten Vorkommen im Raum Coburg.



Keuschheitsgürtel: Erstmals in Deutschland beschrieben durch den Eichstätter Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) 1405: "Dies ist ein harteiserner Gürtel florentinischer Frauen, der vorne ... geschlossen wird" (Feldhaus).
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Kiliansdorf: (Roth): berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793.



Kinderbuch: "Catho in Latein, durch Sebastianum Brant geteutscht", Nürnberg 1507, ist das erste Kinderbuch Deutschlands. Die ersten deutschsprachigen Kinderbücher kamen Ende des 17. Jahrhunderts in Nürnberg heraus.



Kinderbuch: Der "erfolgreichste Kinderbuchautor Deutschlands" Paul Maar ist in Schweinfurt am *13.12.1937 geboren und lebt in Bamberg. Er ist auch der "meistgespielte lebende Dramatiker deutscher Zunge".



Kinderbuch: Die älteste Kinderbuch Reihe mit dem Titel „Was ist was?“ erschien seit 1961 in Nürnberg.



Kinderheilkunde: Jussuf Ibrahim (27.5.1877 - 3.2.1953), 1915 an der Universität Würzburg tätig, gründete Säuglingsschwesternschulen in Heidelberg und Jena, ferner 1913 in Jena das erste Kinder-Tuberkulosekrankenhaus. Namengebend: Ibrahimsche Krankheit, Ibrahimsche Milchpumpe (DBE, GBBE).



Kinderheilkunde: Anton Oberniedermayr (31.10.1899 - 23.7.1986) aus Bamberg, u. a. von 1926 bis 1930 an der Universität Würzburg tätig, ist Mitbegründer der modernen Kinderchirurgie in Deutschland. Er entwickelte neue Operations- und Heilverfahren. 1963 Gründung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie. 1959 gelang ihm die erste erfolgreiche Trennung von siamesischen Zwillingen (NDB, DBE, GBBE).



Kinderheilkunde: Andreas Rett, geboren 1924 in Fürth, fand weltweite Anerkennung durch seine Musiktherapie. Nach ihm ist das Rett-Syndrom benannt (I. Ackerl).



Kinderklinik: Julius Cnopf (1823 - 1906), "Vater der kranken Kinder", errichtete 1864 in Nürnberg eine der ersten und bedeutendsten Kliniken in Europa, die später in Cnopfsches Kinderspital umbenannt wurde. Cnopf gilt als Pionier der Pädiatrie und trug viel zur Entwicklung dieses Universitätsfaches bei (Ber. Nürnberger).



Kino: Das erste Autokino Bayerns wurde 1969 in Nürnberg eröffnet (Stadtlex. Nürnberg). Hollfeld war 2002 der kleinste Ort in Bayern, der ein Kino hat.



Kirche: Zitate: "Zittert, Menschen, vor dem Schwert in der Faust eines tollen Pfaffen!" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Kirchehrenbach: bei Forchheim: Ansicht von Albrecht Dürer 15l8. berühmte Besucher: August von Platen ab 1821 wiederholt. in der Literatur: Joseph Victor von Scheffel "Exodus cantorum". S. auch Walberla



Kirchen: Die älteste erhaltene Kirche im rechtsrheinischen Deutschland steht auf der Festung Marienberg in Würzburg und stammt aus dem Jahr 706. Ebenfalls ins 8. Jahrhundert datiert werden die Ursprünge der Johanniskirche in Brendlorenzen (Bad Neustadt an der Saale) und der ehemaligen Marienkapelle an der Straße von Ludwigsstadt nach Lauenstein. Der Bamberger Dom gilt als das "eindrucksvollste Denkmal spätstaufischer Kunst". Auch die gotischen Kirchen von Ebrach, Dinkelsbühl und Nürnberg werden in der Kunstgeschichte an hervorragender Stelle gewürdigt. In der Barockzeit nahm Franken, dank des genialsten Baumeister des Reichs, Balthasar Neumann, eine unbestrittene Führerrolle im Kirchenbau ein, der in dem Raumwunder von Vierzehnheiligen (Staffelstein) seinen einmaligen Höhepunkt erreichte. Neumanns Wirken strahlte auch auf kleinste Orte aus. In Franken entstand dadurch eine Fülle an qualitätsvollen Bauten wie in keiner anderen deutschen Landschaft.



Kirchen: Matthäus Merian hat 1648 eine ganze Reihe von fränkischen Gotteshäusern in Kupfer gestochen, Ludwig Richter hat 1837 zahlreiche Kirchen und Klöster für Heeringens Frankenband gezeichnet: Banz (Bad Staffelstein) und Lichtenfels, Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein), Bamberger Dom und Michaelsberg, Ebrach, Mainberg (Schonungen), Münsterschwarzach, Kitzingen, Kreuzbergkloster (Kloster Kreuzberg Bischofsheim) in der Rhön und Pottenstein Fränkische Schweiz.



Kirchen: Der Bamberger Dom Weltberühmte Plastiken, Grablege für Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde, ferner für Papst Clemens II und König Konrad III. Im Bamberger Dom fand 1707 die Konversion der späteren deutschen Kaiserin und Gemahlin Karls VI. Elisabeth Christine zum katholischen Glauben statt (J. Kist). S. auch Aktbild, Papstgrab, Plastik, Reiterstandbild, R. Schneider.
 



Kirchen: berühmte Besucher: des Bamberger Doms Henry Adams (Amerika) (1859, "außergewöhnlich schön"), Hans Carossa 1913, Heinrich Böll 1936, hl. Elisabeth, Theodor Fontane 1856 ("der alte Dom von Bamberg, eine der sehenswertesten, eigentümlichsten Kirchen, die mir je zu Gesicht gekommen"), König Friedrich Wilhelm I. und der spätere Friedrich der Große 1730, Nikolai Wassiljewitsch Gogol (Russland) 1846, Martin Greif, Klaus Mann 1945, Eduard Mörike 1850 ("sein Dom zog mich beinah noch stärker als selbst der Regensburger an"), August von Platen 1821, Wilhelm Raabe 1860, Joseph Victor von Scheffel 1859, der Dichter George Bernard Shaw (England, Irland) 1889, Carl Spitzweg 1849, Richard Wagner 1873.
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Kirchen: Bamberger Dom: in der Literatur: Gustav Goes "Im Dom zu Bamberg" (In: "Ein neu Gespiel" 1930), Manfred Hausmann "Nachtwache", "Am Chorgestühl des Bamberger Doms" ("I. Ein harfespielender König", "II. Ein Engel mit einer Laute"), August Kopisch "Der Dombau zu Bamberg", Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834 (Besuch 1803) und "Der junge Tischlermeister" 1836, Wilhelm Heinrich Wackenroder "Brief eines jungen deutschen Malers in Rom an seinen Freund in Nürnberg" (in "Herzensergießungen" 1797: Hochamt). Erwähnt in Umberto Eco "Der Name der Rose" ("majestätisch" wie Straßburg, Chartres oder Paris).
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Kirchen: berühmte Besucher: im Bamberger Dom 1788 bewunderte Herder das Tilman-Riemenschneidergrab. Wackenroder war 1793 überwältigt von dem "unbeschreiblichen" Reichtum an Gemälden, Grabmälern und Plastiken. Am Henricifest kaufte sich der Dichter Skapulier und Rosenkranz und drängte sich im Dom zum Hochaltar. Die Zeremonien machten auf ihn einen unauslöschlichen Eindruck. Die Teilnahme Wackenroders am Hochamt wurde später von den Literaturhistorikern zur "Geburtstunde" der deutschen Romantik hochstilisiert.
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Kirchen: berühmte Besucher: im Bamberger Dom Mit der Domrestaurierung im 19. Jahrhundert setzten sich Fürst Pückler und Immermann bei ihren Besuchen 1834 bzw. 1837 auseinander. Pückler beurteilte sie positiv. Immermann hingegen tadelte, dass das "Epurationswerk" mit "Gewaltsamkeit vollführt" worden sei.
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Kirchen: berühmte Besucher: im Bamberger Dom Theodor Heuss stieg 1917 zum Domberg hinauf, wo das Bauwerk "herrisch, gewaltig" seine Formen "reckt und weitet". Ein Eindruck "ohnegleichen" tat sich ihm auf. 1933 fand der baltische Dichter Bergengruen "Einlass in die Wunderwelt des Domes".
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Kirchen: berühmte Besucher: im Bamberger Dom Innerlich bewegt durchstreifte Reinhold Schneider 1931 das Heiligtum. Der Reiter reizte ihn zu gewagter Interpretation. Ergriffen betrachtete der Dichter am Fürstenportal die "vom Regen und Wind verwaschenen Gestalten der Apostel und Propheten, vergehende Körper, Geister schon, die, eh sie sich ganz zerlösen, das Heil noch erblicken dürfen".
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Kirchen: Bamberger Dom: in der Literatur (Ludwig Tieck: "Der junge Tischlermeister" 1836):

     "Die erste Reise, erwiderte Leonhard, hat viele Ähnlichkeit mit der ersten Liebe, und um im Bilde zu bleiben, so geschah in den gesegneten Fluren Frankens das Geständnis zwischen mir und der Natur." Der Held in Tiecks "Der junge Tischlermeister" hatte "manches über Deutschland und seine schönen Gegenden vorher gelesen", vor allem hatte er sich mit den "alten Bergschlössern und ihren Schicksalen bekannt" gemacht, "aber am gewaltigsten trieb" ihn der Götz von Berlichingen, "um sein Bamberg" und Weislingens Schloss aufzusuchen.

     Leonhard schilderte seine Erlebnisse: "Ich nahm Arbeit in dieser Stadt, und blieb lange dort, denn die Menschen, die Gegend, die alte Ruine, der Dom, die Spaziergänge umher, alles gefiel mir so sehr, umgab mich mit solcher eignen Rührung und Anmut, dass ich manchmal wünschte, mein Leben dort zu beschließen."

     Es war Fronleichnam. Schon am Tage der Prozession "fiel mir eine junge weibliche Gestalt auf, von einer Schönheit, wie man sie wohl zuweilen auf alten Gemälden zu sehen pflegt ... Einigemale schien mich ihr heller Blick zu treffen. Ich folgte ihr in den großen Dom. Hier ergriff mich die Musik noch gewaltiger, die Messe und der Pomp der Priester dünkten mir etwas sehr Ehrwürdiges; ich stand in ihrer Nähe. Wundersam ergriffen ward ich hier von ihren Augen, und meine Gedanken wurden Gebet und Liebe ... Sie sank in einer himmlischen Stellung demütig hin, und ein streifender Blick glitt an mir vorüber, der mich ebenfalls niederzog. Ich war erschüttert. Plötzlich reichte sie mir einen Rosenkranz, indem sie unten das Kreuz küsste, weil sie meine Hände leer sah, und ich beschämt und unwissend verstand nur ihre freundliche Meinung aber nicht, den Zeremonien auf die gehörige Art zu folgen. Als der Gottesdienst zu Ende war, ging ich mit dem Strom des Volks aus der Kirche, aber in dem Wellenschlag des Gedränges verlor ich sie aus den Augen ..."

     Als Leonhard Wochen später an einem "Sonntage durch die einsame Gegend streifte", traf er die fromme Schöne wieder, in einem Dörfchen, "in der Nähe des kleinen Flusses, von schönen Hügeln umgeben ..."
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Kirchen: Die Stuckaturen der Ansbacher Karlshalle, einst katholisches Oratorium, aus dem Jahr 1775 gehören zu den "frühesten geschlossenen Leistungen des Klassizismus in Bayern" (Lang). 1837 besuchte Karl Immermann die Aschaffenburger Stiftskirche.



Kirchen: Die Bamberger Stephanskirche wurde als einzige Kirche Deutschlands im Mittelalter von einem Papst geweiht, und zwar 1020 von Benedikt VIII. Die Dominikanerkirche Bamberg aus dem Jahr 1401 ist die älteste Hallenkirche Bayerns. Die Michaelskirche besichtigten folgende prominente Reisende: Theodor Fontane 1856, Martin Greif, Karl Immermann 1837, Fürst Pückler 1834 (ferner die Obere Pfarre), Wilhelm Raabe 1860 (ferner die Obere Pfarre), Reinhold Schneider 1931, Carl Spitzweg 1849, Richard Wagner 1873. Die 1929 erbaute Heinrichskirche in Bamberg ist die erste bedeutende Sichtbetonkirche Deutschlands.



Kirchen: Bamberg. Ansicht von William Turner 1840: Vierkirchenblick, Obere Pfarre, St. Michael, Dom, St. Stephan, Karmeliten.



Kirchen: Die evangelische Schlosskirche in Castell wird als "eine der großartigsten Ausprägungen des protestantischen Kirchenbaus" des Frühklassizismus gerühmt (H. J. Wörner).



Kirchen: 1530 predigte Martin Luther in der Coburger Moritzkirche. Dettelbach wurde 1837 von Karl Immermann in seiner Reisebeschreibung erwähnt.



Kirchen: Coburg Ansicht von William Turner 1840: St. Moritz, Heiligkreuzkirche



Kirchen: Dinkelsbühl, St. Georg (1448 - 1499), gilt als die schönste Hallenkirche Süddeutschlands. Das Sakramentshaus von 1480 gehört zu den "besten Exemplaren dieser Gattung" (Dehio). Theodor Heuss hat das Gotteshaus 1916 besucht: "Der Baugedanke der Hallenkirche ist nirgends so vollkommen zur Entwicklung gebracht ... Das ist die süddeutsche Gotik des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die aus Leidenschaft zur kräftigsten Klarheit kam und noch nicht von der geistigen Unruhe der neuen Zeit angefressen wurde", schwärmte der spätere Bundespräsident.
 



Kirchen: Die Kirche der ehemaligen Zisterzienserabtei in Ebrach gilt als der "großartigste frühgotische Bau, den Deutschland hervorgebracht hat" (Dehio). Das Gotteshaus gehört mit 84,5 Metern Länge und 23,4 Metern Breite zu den größten Bauten, die der Orden je errichtet hat. Merian hat es 1648 abgebildet. berühmte Besucher: u. a. Karl Immermann 1837. S. auch Kloster.
 



Kirchen: Die um 1070 entstandenen Turmkapellen des Eichstätter Doms sind die "ältesten des deutschen Sprachraums" (E. Eichhorn).



Kirchen: Die katholische Pfarrkirche zur hl. Dreifaltigkeit in Gemünden (Main), 1953/54 durch den Würzburger Hans Schädel (14.2.1910 Randersacker - 31.12.1996) erbaut, ist die erste in ihrer Art und dadurch "richtungweisend für die neue Sakralbaukunst im Bundesgebiet". Schädel gilt als "Wegbereiter einer Synthese aus Tradition und Moderne" (DBE, GBBE, Bayer. Städtebuch).



Kirchen: Keine "Parallele hat die ausgefallene architektonische Anlage der Gerolzhofener Friedhofskapelle (Beck).



Kirchen: Die Wallfahrtskirche Gügel bei Scheßlitz taucht in Ludwig Tiecks Novelle "Eine Sommerreise" 1834 (Besuch 1803) auf. Erwähnt wird sie ferner bei Johann Wolfgang von Goethe 1797, Fürst Pückler 1834 und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Joseph Victor von Scheffel besuchte sie 1859. Skizze: Landschaft mit Giechburg William Turner 1840.
 



Kirchen: Deutschland besitzt in der Ritterkapelle von Haßfurt "keine zweite Ahnenprobe von solchem Ausmaß" (E. Kainz).



Kirchen: Haßlach (Teuschnitz) bezeichnet sich als "erste Vierzehnheiligenkirche Europas". Die Hollfelder Pfarrkirche regte 1833 François René Chateaubriand (Frankreich) zu besinnlichen Gedanken an.



Kirchen: Die Klaussteinkapelle (Ahorntal) Fränkische Schweiz wurde 1822 von August von Platen und 1837 bzw. 1845 von Ludwig Richter besucht; sie diente als Motiv für "Schäfers Sonntagslied". in der Literatur: Joseph Victor von Scheffel "Exodus cantorum".



Kirchen: Der Plan für die Klosterlangheimer Abteikirche (Lichtenfels) von Balthasar Neumann bot "Architektur von höchster, phantastischer Faszination" (B. Schütz).



Kirchen: Die ehemalige Klosterkirche von Münsterschwarzach wurde von Balthasar Neumann errichtet, brannte jedoch ab. Sie besaß mit einer Scheitelhöhe in der Kuppel von 52 Metern Deutschlands höchsten Kircheninnenraum. Die neue Kirche, von 1935 bis 1938 durch Albert Boßlet erbaut, wird als vorzügliches Beispiel für die auch den "Kirchenbau erfassenden Monumentalisierungstendenzen in der Architektur der 1930er Jahre" gerühmt (Dehio).



Kirchen: Nürnberg Die Doppelkapelle in der Burg besitzt als einzige ihrer Art einen Turm über den achteckigen Altarräumen (Dettelbacher). Sie wurde von Joseph von Eichendorff und Wilhelm Raabe 1860 besucht.



Kirchen: Nürnberg St. Lorenz, 1477 vollendet, hat "wohl den schönsten deutschen Hallenchor" (Knaurs Kulturf.): berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798 (alle bedeutenden Nürnberger Kirchen), Theodor Fontane 1856, Johann Gottfried Herder 1788, Friedrich Nietzsche 1861, August von Platen 1820, Wilhelm Raabe 1860, Robert Schumann 1828, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Ansicht von William Turner (Maler England) 1835. S. auch Geldschein.
 



Kirchen: Nürnberg St. Sebald: berühmte Besucher: Hans Christian Andersen (Dänemark) 1840, Clemens Brentano und Bettina von Arnim (Bettina von Brentano) 1807, Theodor Fontane 1856, Johann Wolfgang von Goethe 1790, Franz Grillparzer (Österreich) 1847, Gerhart Hauptmann 1891, 1897 und 1898, Johann Gottfried Herder 1788, Justinus Kerner 1810 (s. auch "Die Reiseschatten" 1811), Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793, Friedrich Nietzsche 1861, August von Platen 1820, Wilhelm Raabe 1860 ("Predigt des Dekans Sixt"), Robert Schumann 1828, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Ansicht von William Turner (Maler England) 1835 (und Frauenkirche), 1840. S. auch Geldschein, Grabdenkmal.



Kirchen: in der Literatur: Nürnberg "Die Sebalduskirche ist inwendig bedeckt mit Kunstwerken. Seltsam ist, dass der lutherische Gottesdienst drin ganz in katholischem Zeremoniell und Kleidern gehalten wird. Ich stand mit Bettina um sechs Uhr auf. Wir fanden eine Betstunde drin, und indem wir durch die alten Gestühle nach dem Tor schlichen, die herrlichen Bilder zu besehen, fanden wir im Chor zwischen einem mit Stühlen begrenzten Raum die Schlafstelle von des Sigristen schöner Tochter. Sie betete laut mit und ordnete ihren Putz vor dem Spiegel und räumte auf, stellte einen gemachten Blumentopf auf ihren grün bedeckten Tisch und legte uns zwei Kissen in die Chorstühle, unter denen ihre Sonntagschuhe und Pantoffeln standen" (Clemens Brentano 1808).



Kirchen: Nürnberg Ansicht von William Turner 1840: St. Elisabeth, Heiliggeistspital, St. Jakob, Frauenkirche.



Kirchen: Nürnberg Frauenkirche: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Theodor Fontane 1856 (mit der vielleicht "schönsten gotischen Front, die ich bis jetzt gesehn"), Franz Grillparzer (Österreich) 1847



Kirchen: Nürnberg Egidienkirche: berühmte Besucher: Friedrich Wilhelm I. und der spätere Friedrich der Große 1730.



Kirchen: Die Rupertuskapelle bei Obernsees (Mistelgau) wurde 1795 von Heinrich Zschokke (Schweiz) und 1798 von Ernst Moritz Arndt besucht. Pilgramsreuth (Rehau) besitzt eine der "schönsten" evangelischen Dorfkirchen Deutschlands.



Kirchen: Die Rienecker Burgkapelle (Lkr. Main-Spessart) aus dem 13. Jahrhundert nimmt mit ihrer Kleeblattform eine Sonderstellung ein, "wie sie ähnlich nur noch in London zu finden ist" (Gerndt). St. Johannes in Schweinfurt hat Matthäus Merian 1648 in einer Kupferstichansicht abgebildet.



Kirchen: Die Solabasilika in Solnhofen aus dem 11. Jahrhundert gilt als eines der ältesten erhaltenen Kirchenbaudenkmäler aus karolingischer Zeit. Die Säulenkapitelle sind ohne Vergleich in Deutschland (Dehio). Karl der Große hat 793 die Kirche und den hl. Sola besucht (s. auch Stuck).



Kirchen: Die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg bei Lichtenfels wurde von Joseph Victor von Scheffel im "Wanderlied" um des Versmaßes willen dem hl. Veit "geweiht".



Kirchen: Veitskapelle (Dittersbrunn Ebensfeld) bei Staffelstein: Ansicht William Turner (England) 1840.



Kirchen: "Tanzsaal Gottes" Die Wallfahrtskirche von Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein) ist Neumanns berühmtestes Bauwerk. Es gibt kein Gotteshaus in Deutschland, das in gleicher Weise gewürdigt worden ist: "Das letzte große Manifest des Rokoko" (Dehio), "das wohl kühnste Raumgebilde, das die abendländische Architektur kennt" (Freeden), "mit nichts vergleichbar" (B. Schütz), ein Zentralraum, "wie ihn zuvor kein Baumeister gewagt hatte" (Hansmann)! "Nirgends kam die tänzerische Bewegtheit der Rokokoarchitektur besser zum Ausdruck als hier" (Lexikon d. Weltarchitektur). Der Grundriss ist "einer der genialsten, der je erdacht wurde" (N. Pevsner). Die Fassade gilt als "Meisterstück aller Architektur" (B. Schütz). "Die kühnste, geheimnisvollste Wallfahrtskirche des Rokoko ... Der Raum ist mit nichts vergleichbar" (W. Hansmann).

     Zur Verfestigung des Gewölbes wurden erstmals Eisenarmierungen eingesetzt; es handelt sich um eine "Vorwegnahme" des heutigen Stahlbetonbaus. Stahlstich von Ludwig Richter 1837. in der Literatur: Eugen Roth "Abenteuer in Banz" 1943. S. auch Wallfahrt.
 



Kirchen: Die dreischiffige Hallenkirche Mariä Himmelfahrt (Anfang 13. Jahrhundert) in Wolframs-Eschenbach ging als einer der frühesten ihrer Art in Deutschland in die Kunstgeschichte ein (Dehio).



Kirchen: Die Ruine Katharinenberg bei Wunsiedel wurde 1785 von Johann Wolfgang von Goethe und 1834 von Fürst Pückler besucht.



Kirchen: Auf der Würzburger Festung steht mit der Marienkapelle aus dem Jahr 706 die älteste Kirche Deutschlands rechts des Rheins. Die Hofkirche in der Residenz, von Balthasar Neumann 1732/43 erbaut, bietet in ihrer Raumstruktur ein "absolutes Novum" (Dehio). Als "Idealbild höchsten fürstlichen Prunks" ist sie eine der "vollendetsten Kirchenräume des deutschen Barock". Die Würzburger Universitätskirche weist einen der wenigen bedeutenden Kirchenräume der deutschen Renaissance auf (Dehio). Zu den bekanntesten Besuchern des Würzburger Doms zählen Heinrich von Kleist 1800, Fürst Pückler 1834 und Karl Immermann 1837 (s. auch Briefmarken).



Kirchenbaumeister: Der "Pionier des modernen Kirchenbaus" Hans Schädel (14.2.1910 - Randersacker 31.12.1996), zählt zu den "führenden" Kirchenarchitekten Europas. Er war u. a. als Stadtbaumeister in Würzburg beschäftigt (Würzburger Portr.)



Kirchenburg: Unterfranken hat mit 43 Standorten die meisten Kirchenburgen in Deutschland (u. a. Mönchsondheim (Iphofen), Ostheim vor der Rhön, Hüttenheim, Marktsteft).



Kirchenburg: In Ostheim vor der Rhön ist die "größte und besterhaltene" Kirchenburg Deutschlands zu besichtigen. Sie stammt aus den Jahren 1400 bis 1450. Eine der "schönsten und größten des 13./14. Jahrhunderts" besitzt Gochsheim bei Schweinfurt (Museen in Bayern).



Kirchenfürst: Der erste Bischof von Würzburg Burkhard (Burchard, Burghard) (+?2.2.754) "erwirkte" 751 beim Papst die Absetzung der Merowinger. Es handelt sich um einen "Markstein" in der Reichsgeschichte (I. Reif, DBE, BBB, GBBE *2.2.753).



Kirchenfürst: Nach dem Chronisten und Kirchenrechtler Abt Regino von Prüm (840 - 915) ist der Regino-Preis für die besten Justizberichte und -reportagen benannt.



Kirchenfürst: Den Eichstätter Bischof Meingoz (Megingoz) (+28.4.1014 oder 1015) hat Börries von Münchhausen in einer Ballade verewigt:

     "Der Bischof hat zu sehr geflucht
     Und weils der Papst vernommen
     Hat ein Legat ihn jüngst besucht
     Der lichtvoll sprach von Kirchenzucht -
     Nun soll nach Rom er kommen ...
     Sein Beichtger, dems ins Herze schnitt
     Gab ihm zur Reise Ablass mit
     Für hundert Flüche frank und frei -
     Man hoffte, dass das reichlich sei ..."



Kirchenfürst: "... es hat ja so viele Bischöfe von Bamberg gegeben, mit denen man keine Bekanntschaft haben möchte" (Thomas Carlyle Zitat).



Kirchenfürst: Konrad I. von Wittelsbach (um 1125/30 - 25.10.1200), gestorben in Riedfeld (Neustadt an der Aisch), Erzbischof von Mainz und Salzburg, krönte 1198 König Leo II. von Armenien (Lebensdaten DBI: um *1120).



Kirchenfürst: Der Bischof von Würzburg Embricho (Embrico, Imbricon) (+ 10. oder 11.11.1146) führte auf Münzen den Titel "dux" ein - als erster Inhaber dieses Amts (DBE, BBB) (DBI: +1147).



Kirchenfürst: Der Bamberger Bischof Ekbert (nach 1173 - 5.6.1237) war 1237 Reichsstatthalter von Österreich. Sein Bruder Berthold (vor 1182 - 23.5.1251), ursprünglich Dompropst von Bamberg, leitete zeitweise die ungarische Regierung (NDB, BBB).



Kirchenfürst: Marquard I. von Randeck (Randegg) (um 1300 - 3.1.1381), Elekt von Bamberg, übernahm 1365 den Patriarchenstuhl von Aquileja (DBE, NDB).



Kirchenfürst: Johann II., Graf von Nassau (um 1360 - 23.9.1419 Aschaffenburg), Erzbischof von Mainz, hatte "entscheidenden Anteil" an der Absetzung König Wenzels und an der Wahl Ruprechts. Er war der Initiator des Marbacher Bundes von 1405.



Kirchenfürst: Dietrich von Erbach (um 1390 - 4.5.1459 Aschaffenburg) bereitete die Wahl König Albrechts II. im Jahr 1438 und Friedrichs III. im Jahr 1439 vor. Das brachte ihm den Ehrentitel "Königsmacher" ein (NDB).



Kirchenfürst: Lamprecht von Brunn (um 1320/30 - 17.7.1399 in Forchheim), u. a. Bischof von Bamberg, zählte zu den "einflussreichsten" Beratern Karls IV. (NDB, DBE).



Kirchenfürst: Der Bamberger Fürstbischof Georg III. Schenk von Limpurg (1470 - 31.5.1522) spielt in Goethes "Götz von Berlichingen" eine wichtige Rolle. Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) Nürnberg, hat ihn und seinen Hofnarren gemalt. Unter Georg "entwickelte sich der Bamberger Hof zu einem Zentrum des Humanismus" (DBE, GBBE).



Kirchenfürst: Der Erzbischof und Kurfürst von Mainz Daniel Brendel von Homburg (22.3.1523 - 22.3.1582), Aschaffenburg, nahm die Kaiserkrönungen von Maximilian II. (1564) und Rudolf II. (1576) vor (GBBE).



Kirchenfürst: Martin von Schaumberg (1523 Nassenfels - 28.6.1590 Eichstätt) gründete mit dem "Collegium Willibaldinum" 1564 das erste tridentinische Seminar in Deutschland (DBE, GBBE).



Kirchenfürst: Julius Echter von Mespelbrunn (18.3.1545 Schloss Mespelbrunn - 13.9.1617 Würzburg) war als "Vorbereiter des Frühabsolutismus" (NDB) für den gesamten Katholizismus von "allergrößter Bedeutung" (H. Roser). Scheffel hat ihm 1882 das "Würzburger Festlied" gewidmet. Familienmitglieder begegnen uns in Ina Seidels Roman "Das Wunschkind" 1930 u. a. BBB).



Kirchenfürst: Johann Schweikard von Cronberg (15.7.1553 - 17.9.1626 Aschaffenburg), Erzbischof und Kurfürst von Mainz, der zeitweise in Würzburg tätig war, krönte 1612 Kaiser Matthias und 1619 Ferdinand II. (NDB, BBB).



Kirchenfürst: Orlando di Lasso (Niederlande) hat sein Spätwerk "Newe teutsche und etliche Frantzösische Gesäng" 1590 dem Bamberger Fürstbischof Ernst von Mengersdorf (23.10.1554 - 21.10.1591) gewidmet.



Kirchenfürst: Schönborngeschlecht namengebend für die "Schönbornzeit" Keine andere standesherrliche Familie konnte einen derart "entscheidenden Einfluss" auf Kirche und Politik nehmen wie die Familie Schönborn.



Kirchenfürst: Mit Johann Philipp von Schönborn (6.8.1605 - 12.2.1673 Würzburg) saß "einer der bedeutendsten deutschen Kirchenfürsten des 17. Jahrhunderts" auf dem Würzburger Bischofstuhl. Er war maßgeblich am Zustandekommen des Westfälischen Friedens und an der Gründung des "Rheinbundes" 1658 beteiligt. Von den Zeitgenossen wurde er als Friedensfürst und "deutscher Salomo" gerühmt (u. a. DBE).



Kirchenfürst: Lothar Franz von Schönborn (4.10.1655 Aschaffenburg - 30.1.1729), Fürstbischof in Würzburg und Bamberg, der "glänzendste Repräsentant der Reichskirche" (H. Jedin) und erster Kurfürst des Reichs, hatte als Erzkanzler das höchste Reichsamt inne. Er krönte Kaiser Karl VI. in Frankfurt.



Kirchenfürst: Der Kurfürst und Erzbischof von Mainz Anselm Franz von Ingelheim (6.9.1634 - 30.3.1695 Aschaffenburg) krönte 1690 in Augsburg Josef I. zum König (NDB, DBE, BBB).



Kirchenfürst: In hoher politischer Mission tätig war der Kurfürst und Erzbischof von Mainz Johann Friedrich Karl von Ostein (6.7.1696 - 4.6.1763) aus Amorbach. Er vermittelte den Ausgleich zwischen Bayern und Österreich im Frieden von Füssen 1745 (u. a. NDB).



Kirchengeschichte: Joseph von Stubenberg (8.11.1740 - 29.1.1824), Fürstbischof von Eichstätt und Erzbischof von Bamberg, war 1817/18 "führend an der Wiederherstellung der Bistumsorganisation in Bayern" beteiligt (DBE, GBBE, BBB).



Kirchengeschichte: Johann Adam Möhler (6.6.1796 - 12.4.1838), 1838 Domdekan in Würzburg, war im 19. Jahrhundert der führende katholische Patrologe und Kirchenhistoriker Deutschlands (BBB).



Kirchengeschichte: Die "Regesten der Bischöfe von Eichstätt" des Michael Lefflad (26.5.1828 - 2.11.1900 Eichstätt) zählen zu den frühesten Regesten für ein deutsches Bistum (BBB).



Kirchengeschichte: Albert Hauck (9.12.1845 - 7.4.1918) aus Wassertrüdingen, der sich u. a. in Frankenheim bei Schillingsfürst aufhielt und an der Universität Erlangen tätig war, bot mit seiner "Kirchengeschichte Deutschlands" 1887ff. eine einzigartige Leistung, "meisterhaft in der Quellenkritik wie der Klarheit der Darstellung" (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch.) Die "Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche" 1896 - 1913, an der er als Herausgeber und Autor beteiligt war, wird als "das klassische Werk der Kirchenhistorie" (NDB, DBE, BBB) eingestuft.



Kirchengeschichte: Theodor von Kolde (6.5.1850 - 21.10.1913 Erlangen) gilt als "Initiator" der bayerischen Kirchengeschichtsforschung (BBB).



Kirchengeschichte: Der "Meister der Diplomatik" Paul Fridolin Kehr (28.12.1860 - 9.11.1944), gestorben in Wässerndorf bei Kitzingen, war nicht nur bekannt durch seine Freundschaft mit Papst Pius XI., sondern er genoss auch "weltweites Ansehen" durch die Edition von Papsturkunden und -briefen (NDB, DBE).



Kirchengeschichte: Hermann Clauss (1870 Erlangen - 1936 Gunzenhausen) gründete den Verein für Bayerische Kirchengeschichte.



Kirchengeschichte: Franz Joseph Dölger (18.10.1879 Sulzbach am Main - 17.10.1940 Schweinfurt), Kaplan in Amorbach und Würzburg, Kurprediger in Bad Kissingen, hat als erster "das zentrale ... Problem des Zusammenwachsens" von Christentum und Antike behandelt. Er begründete 1929 die Zeitschrift "Antike und Christentum" (DBE, BBB, GBBE).



Kirchenkritik: "Die Leute glauben aus Verzweiflung" (Oskar Panizza Zitat).

     Oskar Panizza (12.11.1853 - 30.9.1921) aus Bad Kissingen, Aufenthalt u. a. in Schweinfurt und in der Privatklinik St. Gilgenberg Donndorf, gestorben in der Heilanstalt Herzogshöhe bei Bayreuth, kritisierte die Kirche in einer "bis dahin in der deutschen Literatur unbekannten Radikalität" (M. Bauer). Der Dichter Otto Julius Bierbaum urteilte über die "Die unbefleckte Empfängnis der Päpste" 1893: Sie ist "vielleicht das Furchtbarste, Kühnste, was jemals gegen den Katholizismus geschrieben wurde". Das "Neue Münchner Tagblatt" warnte seine Leser vor dem berüchtigten "Liebeskonzil" 1895 mit den Worten: "Es darf behauptet werden, dass niemals unter Christen gleich frevelhaft und grässlich die Gottheit und alles Heilige in den Kot gezogen wurden". in der Literatur: Kurt Tucholsky "Oskar Panizza" (NDB: +28.9., s. auch Verbotene Bücher).
Bibliographie



Kirchenkritik: Der "bedeutendste Kirchenkritiker unseres Jahrhunderts" (W. Stegmüller), "der kenntnisreichste unter den advocati diaboli" (FAZ), „ein Voltaire unserer Tage“, Karlheinz Deschner ist am 23.5.1924 in Bamberg geboren, er wuchs in Tretzendorf (Oberaurach) auf, Internat in Dettelbach. Er studierte in Bamberg und Würzburg, lebte in Haßfurt und ist dort am 8.4.2014 gestorben. Bekannt wurde er vor allem durch seine "Kriminalgeschichte des Christentums" 1986-2013. Es handelt sich um eine der "größten Anklagen, die je ein Mensch gegen die Geschichte der Menschen erhoben hat" (u. a. Killy).
Karlheinz Deschner: Zitate: „Alles im Leben geschieht so freiwillig wie unsere Geburt.“ "Ich hatte keine Zeit, mich um Gott zu kümmern, doch für seine Diener nahm ich sie mir." "Ironie ist unglückliche Liebe zum Leben; der Versuch des Kopfes, sich des Herzens zu erwehren." "Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom." "Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten." "Es kommt nicht darauf an, im Sattel zu bleiben, sondern zu reiten." „Wenn das Leben beginnt, hätte man Grund genug zur Angst, hat aber keine; wenn es endet, hat man Angst genug, aber keinen Grund.“



Kirchenlamitz: bei Wunsiedel: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1785 und 1820. Berg Epprechtsstein: Friedrich Wilhelm III. König von Preußen und Königin Luise 1805. in der Literatur: Jean Paul: „Leben des Quintus Fixlein“.



Kirchenlied: Das sog. Achtliederbuch, das 1523/24 in Nürnberg erschien, ist das früheste Gesangbuch mit Liedern Luthers.



Kirchenlied: Ein nach dem Nürnberger Drucker Joseph Klug (wahrscheinlich +1552) benanntes Gesangbuch aus dem Jahr 1533 enthält die älteste Druckfassung von "Ein feste Burg ist unser Gott" (Lex. d. Renaissance, NDB, DBE, GBBE).



Kirchenlied: Von Nicolaus Decius (um 1485 - 21.3.1541) aus Hof stammen die Kirchenlieder u. a. "Allein Gott in der Höh' sei Ehr" und "O Lamm Gottes unschuldig" 1522 (Bayer. Städtebuch). Sie gehören heute zu den "Hauptgesängen" der evangelischen Kirche (Evangelisches Gesangbuch). Drei geistliche Lieder von 1522 gelten als die ältesten evangelischen Kirchenlieder überhaupt (NDB, "Wer ist wer im Gesangbuch?", GBBE) (Lebensdaten DBI: um 1485 - 1541). (+ auch um 1546).



Kirchenlied: Johannes Gramann (auch Graumann), gen. Poliander (5.7.1486 - 29.4.1541) aus Neustadt an der Aisch verfasste verschiedene Kirchenlieder. Luther nannte ihn den "Evangelisten der Preußen". Er hielt sich u. a. in Würzburg und Nürnberg auf und war Rektor der Leipziger Thomasschule (DBE, Killy; Lex. f. Theol. u. Kirche und RGG. *26.12; Lex. d. dt. Gesch. *1487).



Kirchenlied: Johann Degen (um 1586/88 - 29.8.1637) aus Weismain, Kaplan in Bamberg, schrieb "Ave Maria klare".



Kirchenlied: Auch in modernen evangelischen Kirchengesangbüchern finden sich Melodien von Gotthart Erythräus (ca. 1560 - 1617 Altdorf) (DBE) (Lebensdaten DBI: 1587 - 1617).



Kirchenlied: In der Sammlung vierstimmiger Kirchenliedsätze 1586 des Nürnberger Theologen und Komponisten Lukas Osiander (16.12.1534 - 17.9.1604) wurden die Melodien erstmals "grundsätzlich" vom Tenor in den Sopran gelegt (Brockhaus). Er führte den Begriff "Chor" in das evangelische Gemeindelied ein (Lex. d. Renaissance, BBB).



Kirchenlied: Auf Hans Leo Hasler (Hassler) (26.10.1564 - 8.6.1612) aus Nürnberg geht die Melodie zu dem Lied "O Haupt voll Blut und Wunden" ("Mein Gemüt ist mir verwirret") 1601 zurück (Ber. Nürnberger, BBB).



Kirchenlied: Der Coburger Andreas Keßler (17.7.1595 - 14.5.1643) dichtete "Das alte Jahr vergangen ist". (+auch 1635).



Kirchenlied: Dem Nürnberger Johann Christoph Arnschwanger (getauft 28.12.1625 - 10.12.1696) verdanken wir das heute noch gesungene "Kommt her ihr Christen! voller Freud" (NDB).



Kirchenlied: Die Lieder des Christoph Titius (10.1.1641 - 7.9.1703), seit 1666 in Laubenzedel bei Gunzenhausen und seit 1685 in Hersbruck tätig, waren in fast allen Gesangbüchern des 18. Jahrhunderts enthalten (DBE).



Kirchenlied: Von Eulogius Schneider (20.10.1756 - 1.4.1794) aus Wipfeld bei Schweinfurt stammt "Sei gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit" (sog. Gößweinstein-Lied).



Kirchenlied: Heinrich Holzschuher (11.2.1798 Wunsiedel - 30.12.1847 Bug (Berg) bei Hof), u. a. in Kulmbach und Ansbach tätig, verfasste die zweite und dritte Strophe des Liedes "O du fröhliche..." (Bayer. Städtebuch, NDB, BBB).



Kirchenlied: Der Hymnologe Friedrich Layritz (Lairitz) (30.1.1808 - 18.3.1859), geboren in Nemmersdorf (Goldkronach) bei Bayreuth, gestorben in Unterschwaningen bei Ansbach, lebte in Erlangen, Pommersfelden, Fürth, Merkendorf-Hirschlach (Mfr.) und Bayreuth. Er schuf die "wegweisenden" Grundlagen für das bayerische evangelische Gesangbuch von 1854, indem er alte Kirchenliedweisen wieder belebte. Er gab damit den "kräftigsten" Anstoß für die Reform des Gemeindegesangs in Bayern. Von ihm stammt die 3. Strophe von "Es ist ein Ros entsprungen" (NDB, DBE, GBBE).



Kirchenlied: (Weihnachtslied). "Lieb Nachtigall, wach auf!" (Bamberger Gesangbuch von 1670).



Kirchenlied: In das katholische Einheitsgebetbuch "Gotteslob" 1975 sind neben Decius und Hasler (Hassler) folgende Texte und Melodien eingegangen: "O Mensch bewein dein Sünde groß" (Text: Sebald Heyden um den 8.12.1499 Bruck-Erlangen - 9.7.1561 Nürnberg) (GBBE).



Kirchenlied: Katholisches Einheitsgebetbuch "O Traurigkeit, o Herzeleid!" (Melodie: Würzburg 1628, auch Evangelisches Gesangbuch), "Du höchstes Licht" (Melodie: Nürnberg 1544), "O Maria sei gegrüßt" 1656 Text: Johann Philipp von Schönborn (6.8.1605 - 12.2.1673), "Alles meinem Gott zu Ehren" (Melodie: Bamberg 1732)



Kirchenlied: Katholisches Einheitsgebetbuch "O Jesu Christe, wahres Licht" (Melodie: Nürnberg um 1676, auch Evangelisches Gesangbuch). "Erfreue dich, Himmel" (Melodie: Bamberg 1691), "O wunderbare Speise" (Text: Würzburg 1649), "Sonne der Gerechtigkeit" (Melodie: Nürnberg 1556, auch Evangelisches Gesangbuch), "O Welt, ich muss dich lassen" (Text: Nürnberg 1555).



Kirchenlied: Katholisches Einheitsgebetbuch Der Dinkelsbühler Jugendschriftsteller Christoph von Schmid (15.8.1768 - 3.9.1854) dichtete 1807 "Beim letzten Abendmahle" und "Ihr Kinderlein kommet" 1811 (u. a. im Evangelischen Gesangbuch). Eine Reihe von Texten stammt von Friedrich Dörr (7.3.1908 Wolframs-Eschenbach - 13.5.1993 Eichstätt) (DBE, GBBE).
Bibliographie



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Aus dem sog. Achtliederbuch, Nürnberg 1523/24, Melodie "Es ist das Heil uns kommen her". - Albrecht von Preußen, Markgraf von Brandenburg-Ansbach (17.5.1490 Ansbach - 20.3.1568) "Was mein Gott will", Text. - Johann Christoph Arnschwanger (getauft 28.12.1625 - 10.12.1696), Nürnberg, Text. - Kaspar Bienemann (3.1.1540 - 12.9.1591) Nürnberg, "Herr, wie du willst", Text



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Sigmund von Birken (25.4.1626 - 12.6.1681 Nürnberg) u. a. "Jesu, deine Passion", Text. - Clemens Brentano (9.9.1778 - 28.7.1842 Aschaffenburg) "Kein Tierlein ist auf Erden" Text. - Wolfgang Carl Briegel (21.5.1626 Königsberg/Ufr. - begraben 19.11.1712), u. a. Schweinfurt, "Brich an, du schönes Morgenlicht" Melodie.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Franz Vollrath Buttstedt (2.4.1735 - 7.5.1814 Rothenburg o. d. T.) "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" Melodie. - Joachim Camerarius d. Ä. (12.4.1500 Bamberg - 17.4.1574), u. a. Nürnberg, "Wenn wir in höchsten Nöten sein" Text. - Nikolaus Decius (um 1485 Hof - nach 1546) Text (Lebensdaten DBI: um 1485 - 1541). (*auch (1738).



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Friedrich Dörr (7.3.1908 Wolframs-Eschenbach - 13.5.1993 Eichstätt) Texte. - Cornelius Heinrich Dretzel (getaucht 18.9.1697 - 7.5.1775), Nürnberg, "Schaffe in mir, Gott", Melodie. - Helmut Duffe (* 1948 Münchberg), u. a. Windsbach, Text und Melodie. (*auch 1698).



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Paul Eber (8.11.1511 Kitzingen - 10.12.1569) Texte. - Melchior Franck (1580/1579? - 1.6.1639 Coburg), u. a. Nürnberg, Melodien. - Michael Franck (16.3.1609 - 24.9.1667 Coburg) Text und Melodie. - Frieda Fronmüller (8.9.1901 - 13.3.1992 Nürnberg), u. a. Fürth, "Freuet euch der schönen Erde" Melodie.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Johann Gramann (auch Graumann) (5.7.1486 Neustadt an der Aisch - 29.4.1541) Text. - Hans Leo Hasler (Hassler) (getauft 26.10.1564 - 8.6.1612, Nürnberg, Melodien u. a. "O Haupt voll Blut und Wunden". - "Zahlreiche" Lieder des Nikolaus Herman (1480/1500 - 3.5.1561) aus Altdorf sind in den evangelischen Gemeindegesang eingegangen, darunter "Die helle Sonn' leucht jetzt herfür" (NDB, Killy, GBBE; Lebensdaten DBI: 1480 - 1561; Lex. d. dt. Gesch. *1487, "Wer ist wer im Gesangbuch?": um 1500 - 15.5.1561).



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Sebald Heyden (8.12.1499 Bruck-Erlangen - 9.7.1561), u. a. Nürnberg, Text. - Friedrich Hofmann (27.11.1910 Sondheim - 13.4.1998 Ansbach), u. a. Teilitzheim, Roth, Nürnberg, Texte und Melodie. - Heinrich Holzschuher (11.2.1798 Wunsiedel - 30.12.1847 Schloss Bug (Berg) bei Hof), u. a. Kulmbach, Ansbach, Text "O du fröhliche".



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Hans Hümmer (1910 Ansbach - 1977 Selbitz). - Godehard Reinhard Joppich (*10.12.1932), u. a. Münsterschwarzach, Melodien. - Peter Klever (*1934), u. a. Erlangen, Coburg, Melodie. - Hanns Köbler (10.8.1930 - 1.8.1987) aus Hof, der sich u. a. in Selb aufhielt, Texte und Melodien.



Kirchenlied: Johann Löhner (getauft am 21.11.1645 - 2.4.1705), Nürnberg, Bayreuth, Melodie "Alles ist an Gottes Segen". - Johann Matthäus Meyfart (Meyfarth, Mayfarth) (9.11.1590 - 26.2.1642), u. a. Coburg, Text "Jerusalem, du hochgebaute Stadt" (Killy: +26.1.)



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Helmut Millauer (1.11.1941 - 24.5.2014), u. a. Schwarzenbruck bei Nürnberg, Text. - Kaspar Friedrich Nachtenhöfer (5.3.1624 - 23.11.1685 Coburg), u. a. Meeder, Text "Dies ist die Nacht". - Georg Österreicher (1563 Wiebelsheim-Bad Windsheim - 9.1.1621 Bad Windsheim) Melodie.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Heinrich Puchta (19.8.1808 Cadolzburg - 12.9.1858), Eyb bei Ansbach, Text "Herr, die Erde ist gesegnet". - Friedrich Heinrich Ranke (30.11.1798 - 2.9.1876), u. a. Rückersdorf bei Nürnberg, Thurnau, Erlangen, Bayreuth, Ansbach, Texte. - Hans-Martin Rauch (*1945/1946), u. a. Coburg, Nürnberg, Bayreuth, Text und Melodie.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch Friedrich Rückert (16.5.1788 Schweinfurt - 31.1.1866 Neuses-Coburg) schrieb 1834 den Text des Adventslieds "Dein König kommt ...".



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch "Wachet auf, ruft uns die Stimme" Melodie nach Hans Sachs (5.11.1494 - 19.1.1576) Nürnberg.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Martin Schalling (21.4.1532 - 29.12.1608 Nürnberg), u. a. Altdorf; sein Liedtext "Herzlich lieb hab ich dich, o Herr" gehört zu den bedeutendsten der Evangelischen Kirche (DBE, GBBE, BBB). - Hartmann Schenck (7.4.1634 - 2.5.1681 Ostheim vor der Rhön), Text "Unsern Ausgang segne Gott".



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Renate Schiller (*1941 Erkersreuth-Selb) Text. - Christoph von Schmid (15.8.1768 - 3.9.1854), Dinkelsbühl, Text. - Nikolaus Selnecker (Selneker, Selneccerus, Schellenecker) (6.12.1530 Hersbruck - 24.5.1592), u. a. Nürnberg, Texte und Melodie (DBE, Bayer. Städtebuch; BBB: *6.12. +22.5.; Killy: 6.12. +24.5.), (*auch 5.12.) - Johann-Baptista Serranus (Seeger) (getauft 23.6.1540 Lehrberg bei Ansbach - 15.8.1600 Vincenzenbronn Großhabersdorf bei Fürth), u. a. Ansbach, Melodie "Wenn wir in höchsten Nöten sein" (Wer ist wer im Gesangbuch?).



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Friedrich von Spee (25.2.1591 - 7.8.1635), u. a. Würzburg, Texte "O Heiland, reiß die Himmel auf", "Zu Bethlehem geboren", "O Traurigkeit, o Herzeleid!" (u. a. Killy) (*auch 22 + 9.8.) - Lazarus Spengler (13.3.1479 - 7.9.1534), Nürnberg, Text.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Wolfgang Jürgen Stark (*1939), u. a. Schwabach, Text und Melodie. - Emanuel Vogt (17.3.1925 Schwabach - 2007), u. a. Thurnau, Windsbach, Melodie. - Friedrich Walz (16.10.1932 - 27.9.1984), Schillingsfürst, u. a. Erlangen, Nürnberg, Texte und Melodien.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: Ewald Weiss (9.11.1906 - 16.5.1998), u. a. Erlangen, Bayreuth, Nürnberg, Melodien. - Wolfgang Weßnitzer (getauft 27.8.1629 Nürnberg - 31.4.1697), Melodie "Jesu, meines Lebens Leben". - Christian Friedrich Witt (ca. 1660 - 1716), u. a. Nürnberg, Melodie (Wikipedia: (um 1666 - 3. oder 13.4.1717). - Johannes Zahn (1.8.1817 Eschenbach-Pommelsbrunn - 17.2.1895 Neuendettelsau), u. a. Altdorf, Melodie "Dein König kommt in niedern Hüllen".



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: "Das alte Jahr vergangen ist" Text Nürnberg 1568. - "Erstanden ist der heilig Christ ..." Text Nürnberg 1544. - "Heut singt die liebe Christenheit" Melodie Nürnberg ca. 1555. - "Lobe den Herren, o meine Seele" Melodie Ansbach 1664/65. - "Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich" Text Nürnberg.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: "Herr Jesu Christ, dich zu uns wend" Melodie Gochsheim 1628. - "Herr öffne mir die Herzenstür" Melodie Gochsheim 1628. - "Nun freut euch, liebe Christengmein" Melodie Nürnberg 1523. - "Es ist das Heil uns kommen her" Melodie Nürnberg 1523/24. - "Ein reines Herz, Herr ..." Melodie Nürnberg 1676. - "Erneure mich, o ewigs Licht" Melodie Nürnberg 1676. - "O Welt ich muss dich lassen" Text Nürnberg 1555.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" Melodie Rothenburg o. d. T. 1623/1774. - "Ich dank dir schon" Melodie Nürnberg ca. 1580. - "Mein schönste Zier" Melodie Nürnberg 1581. - "Der lieben Sonne Licht und Pracht" Melodie Schweinfurt 1723. - "Auf meinen lieben Gott" Text Nürnberg 1607.



Kirchenlied: Evangelisches Gesangbuch: "Alles ist an Gottes Segen" Text Nürnberg 1676. - "Kommt her zu mir" Melodie Nürnberg 1534. - "Was mein Gott will" Text Nürnberg 1555. - "Von Gott will ich nicht lassen" Text Nürnberg 1569. - "Wie lieblich ist der Maien" Melodie Nürnberg 1581. - "Allein zu Dir, Herr Jesu Christ" Text Nürnberg ca. 1540. - "Lob Gott getrost mit Singen" Melodie Nürnberg 1535. - "Herz und Herz vereint zusammen" Melodie Bamberg 1732.



Kirchenmusik: Der Nürnberger Johann Staden (getauft 2.7.1581 - begraben am 15.11.1634), Hoforganist in Bayreuth und Kulmbach, komponierte die frühesten geistlichen Konzerte in Deutschland (Ber. Nürnberger, DBE).



Kirchenmusik: Der Würzburger Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn (6.8.1605 - 12.2.1673) hat "wohl als erster katholischer Schriftsteller sämtliche Perikopen liedmäßig versifiziert und mit neuen Melodien versehen lassen" (W. G. Marigold, DBE).



Kirchenmusik: Aus Nürnberg stammt Johann Philipp von Krieger (26.2.1649 - 7.2.1725). Er führte die "madrigalische Dichtung" in die Kirchenmusik ein (NDB, DBE, GBBE; BBB: +6.2.)



Kirchenmusik: Der Nürnberger Barockmusiker Johann Pachelbel (Bachelbel) (um den 1.9.1653 - 3.3.1706) blieb durch seine vielen Formen des Choralvorspiels bis heute wegweisend für die protestantische Kirchenmusik (Ber. Nürnberger). Er ist der "bedeutendste" protestantische Organist und Komponist Deutschlands. Sein „Kanon in D“ ist eines der populärsten Werke der E-Musik (in mindestens 14 Film- und Fernsehproduktionen verwendet). Namengebend: Orgelwettbewerb Johann Pachelbel-Preis (DBE, GBBE, NDB: +3.3.) S. auch J. S. Bach.



Kirchenmusik: Valentin Rathgeber (3.4.1682 Oberelsbach bei Bad Neustadt an der Saale - 2.6.1750 Banz-Bad Staffelstein), der sich u. a. in Würzburg aufhielt, komponierte eine "weit verbreitete" Sammlung von Gesellschaftsliedern (DBE, BBB).



Kirchenmusik: Lorenz Kraußold (9.2.1803 Mistelgau - 22.10.1881 Bayreuth), der sich in Unteraufseß (Fränkische Schweiz) und Fürth aufhielt, hatte "entscheidenden" Anteil an der liturgischen und kirchenmusikalischen Reform und beriet Richard Wagner in musikgeschichtlichen Fragen (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Kirchenmusik: Josef Schrems (5.10.1815 - 25.10.1872) aus Warmensteinach begründete die sog. Regensburger Tradition (Wiederbelebung der älteren Kirchenmusik) (DBE, GBBE).



Kirchenmusik: Johannes Zahn (1.8.1817 Eschenbach-Pommelsbrunn - 17.2.1895 Neuendettelsau), u. a. in Altdorf tätig, reformierte den evangelischen Kirchengesang (Bayer. Städtebuch, DBE).



Kirchenmusik: Bleibende Verdienste in der kirchenmusikalischen Reformbewegung hat sich Johann Georg Herzog (5.8.1822 - 3.2.1909) aus Hummendorf (Weißenbrunn) bei Kronach, u. a. seit 1854 Universität Erlangen erworben (BBB, GBBE).



Kirchenmusik:
Franz Xaver Witt (9.2.1834 - 2.12.1888), u. a. 1870 Eichstätt, gründete 1868 in Bamberg den Cäcilien-Verein.



Kirchenmusik: Felix Dräseke (7.10.1835 - 26.2.1913) aus Coburg gilt als "stärkste Begabung" in der neudeutschen Schule. Seine Trilogie "Christus" wurde zum Höhepunkt der geistlichen Musik. Dräseke wird als "Wiederhersteller des alten Glanzes der deutschen Musik" gerühmt (NDB).



Kirchenmusik: Guido Maria Dreves (27.10.1854 - 1.6.1909 Mitwitz) begründete die "Analecta hymnica medii aevi" 1886ff. (DBE, NDB).



Kirchenmusik: Carl Böhm (23.4.1877 Altdorf - 15.4.1928 Nürnberg) gründete 1920 die "Kirchenmusikalischen Blätter", später "Zeitschrift für evangelische Kirchenmusik" (DBE).



Kirchenmusik: Als "Erneuerer" der evangelischen Kirchenmusik wird der Nürnberger Hugo Distler (24.6.1908 - 1.11.1942) bezeichnet. Er gründete 1932 die Lübecker Singtage. Sein „Chorliederbuch“ gehört zu den meistgesungenen Chorwerken (Rororo-Musiklex., BBB, GBBE).



Kirchenmusik: Die Hochschule für Evangelische Kirchenmusik in Bayreuth ist die einzige derartige Institution in Bayern.



Kirchenrecht: Die Nürnbergisch-Brandenburgische Kirchenordnung von 1533 übernahm eine Vorbildfunktion für "viele andere Teile des Reichs" (Ber. Nürnberger).



Kirchenrecht: Hieronymus Nopp (Noppus) (+ 9.8.1551) aus Herzogenaurach arbeitete eine "neue" Kirchenordnung aus (DBE).



Kirchenrecht: Enricus Pirhing (12.4.1606 - 15.9.1679), ab 1653 in Eichstätt tätig, wird zu den „bedeutendsten Kanonisten des 17. Jahrhunderts“ gezählt (GBBE).



Kirchenrecht: Georg Christoph Neller (23.11.1709 - 31.10.1783) aus Aub bei Ochsenfurt, Kaplan in Würzburg, brachte es zum bedeutendsten Kirchenrechtler der Universität Trier (ADB, BBB, s. auch Index).



Kirchenrecht: Franz Xaver Zech (23.12.1692 - 15.3.1772), aus Ellingen, u. a. in Eichstätt tätig, war der letzte große Kanonist der Universität Ingolstadt. Er wurde von Papst Benedikt XIV. als "lebendige Bibliothek" gerühmt (BBB).



Kirchenrecht: Der "Fürst der Kanonisten" Johann Kaspar Barthel (10.6.1697 Kitzingen - 8.4.1771 Würzburg) hat das Kirchenrecht in Deutschland auf eine "neue Grundlage" gestellt (Kraus). Er gründete eine Schule, die weit über Würzburg hinaus wirkte (DBE, BBB).



Kirchenrecht: Eduard Eichmann (14.2.1870 - 26.4.1946), Priesterweihe in Würzburg, schrieb mit dem „Lehrbuch des Kirchenrechts“ (1923) das „Standardwerk der deutschsprachigen Kanonistik“ (GBBE).



Kirchenrecht: Johannes Heckel (24.11.1889 - 15.12.1963) aus Kammerstein bei Schwabach förderte die kirchliche Rechtsgeschichte "entscheidend". Er war maßgeblich am Vertrag zwischen Preußen und der Evangelischen Landeskirche 1931 beteiligt (NDB, BBB).



Kirchentag: Kirchentage der Evangelischen Kirche fanden 1930 und 1979 in Nürnberg statt (Stadtlex. Nürnberg).



Kirchlauter: Kirchweih in der Lyrik s. Friedrich Rückert: Jetzt am Ende der Zeiten.



Kirchturm: Der frühromanische Glockenturm der Solabasilika in Solnhofen ist einer der ältesten in Süddeutschland. Der 75 Meter hohe Turm der Universität Würzburg war im originalen Zustand der "schönste" des süddeutschen Barock (Dettelbacher).



Kirschen: Die Kirschenveredlung der Obstbaumschule Bettenburg (Hofheim) galt unter Truchsess Christian als die erste in Europa. Der Graf war als "Kaiser der Kirschen" berühmt (Meyers Universum 1839).



Kirschen: Das größte geschlossene Kirschenanbaugebiet der EG - mit annähernd 240 000 Bäumen - liegt östlich von Forchheim in der Fränkischen Schweiz. Eine Spezialität ist die sog. Fränkische Wucherkirsche (Ostheimer Kirsche). Wilhelm Heinrich Wackenroder begeisterte sich 1793 an den Bamberger Kirschen: "Die weißen Herzkirschen sind so weich und rötlich, dass sie ganz anders aussehen und schmecken als in Berlin. Alle Kirschen sind vorzüglich groß und süß. Das Hundert kostet 4 bis 1 Kreuzer". Der Feinschmecker Fürst Pückler fand sie 1834 "nirgends besser" als in der Fränkischen Schweiz. Ludwig Thoma berichtete in der Erzählung "Marget" von der Obstbaumzucht der Hirschaider Umgebung, "besonders von der Kirschenernte, die in der Gegend viel bedeute".



Kirschen: in der Literatur: Günter Eich: "Fränkisch-tibetischer Kirschgarten" (in: "Botschaften des Regens" 1955).



Kitzingen: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, die hl. Elisabeth 1227/28, König Gustav Adolf von Schweden 1632, Adolf Hitler, Kaiser Karl VI. 1712, Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687, August von Platen, Ludwig Richter 1837 (Stahlstich), hl. Sturmius 747. berühmte Einwohner: Michael von Faulhaber (s. Kardinal), die hl. Hedwig bis 1186. Kupferstichansicht von Matthäus Merian 1648. S. auch Film.



Kläranlage: Die älteste Bayerns nahm 1913 in Nürnberg ihren Betrieb auf.



Klarinette: Erfunden wurde sie Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts in den Werkstätten des Nürnberger Instrumentenbauers Johann Christoph Denner (13.8.1655 - 26.4.1707) und der Söhne Jakob (1681 - 1735) und Johann David (31.5.1691 - 3.2.1764). Die "Denners" waren die berühmtesten Holzblasinstrumentenmacher in Deutschland. Denner und Johann Schell führten einen neuen Blockflötentyp in Deutschland ein (u. a. NDB, BBB, GBBE).



Klassische Altertumswissenschaft: Iwan von Müller (20.5.1830 - 20.7.1917) aus Wunsiedel, der u. a. in Ansbach und ab 1862 in Erlangen tätig war, schuf mit dem "Handbuch der klassischen Altertumswissenschaft" 1885ff das internationale Standardwerk dieses Fachs (DBE, BBB, GBBE).



Klassische Philologie: Der lateinische Dichter Joachim Camerarius d. Ä. (12.4.1500 - 17.4.1574) aus Bamberg verdiente sich den Ehrentitel "Vater der Altphilologie" (Bayer. Städtebuch). Er war nach dem Tod des Erasmus von Rotterdam der "hervorragendste deutsche Philologe des 16. Jahrhunderts" u. a. BBB).
 
Bibliographie



Klassische Philologie: Johann Matthias Gesner (9.4.1691 - 3.8.1761) aus Roth, 1729/30 Rektor in Ansbach, erneuerte den klassischen Unterricht an gelehrten Schulen und gilt als "Reformator" seiner Wissenschaftsdisziplin (Bursian). Er schuf einen "neuen Typ" des Kommentars zu antiken Autoren (u. a. BBB, GBBE).



Klassische Philologie: Wilhelm Studemund (3.7.1843 - 8.8.1889), 1869 an der Universität Würzburg beschäftigt, begründete die „Breslauer philologischen Abhandlungen“ (GBBE).



Klassizismus: Das Ellinger Deutschordensschloss besitzt die "bedeutendsten Stilräume" des Klassizismus in Bayern (Bayer. Städtebuch).



Klausurmacher: (Handwerker, die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert Messingschließen und -beschläge für Bucheinbände fertigten). Nürnberg war neben Danzig Produktionszentrum (Lex. d. gesamten Buchwesens).



Klavier: Karl Greiner (Nov. 1742 - 8.10.1798) aus Bischofsgrün erfand 1782 das Bogenhammerklavier (GBBE).



Klavier: Der Bamberger Josef Meingast erfand 2002 erfand eine drehbare Rolle, die den Tastenanschlag erleichtert.



Klavierfabrik: Die 1868 in Münchberg von Johann Christoph Neupert (8.12.1842 Münchberg - 7.9.1921 Bamberg) gegründete und 1874 nach Bamberg verlegte Klavierfabrik genießt Weltruf durch den Nachbau historischer Klavichorde und Cembali unter der Leitung von Hanns Neupert (22.2.1902 - 9.11.1980) (u. a. DBE). Sie ist die älteste Cembalobaufirma der Welt. Die "Pianoforte-Fabrik Steingräber" seit 1852 in Bayreuth ist die größte Klavierfabrik Bayerns.seit 1852 in Bayreuth. Sie gehört weltweit zu den renommiertesten Herstellern von Pianos und Flügeln. (DBE). Sie zählte u. a. Richard Wagner und Franz Liszt zu ihren Kunden.



Klavierfabrik: Die Klavierfabrik Seiler in Kitzingen (1849 in Liegnitz gegründet) besitzt weltweit die meisten Patente im Klavierbau. Sie belieferte u. a. Ruggiero Leoncavallo und Enrico Caruso.



Klaviermusik: Giovanni Benedetto Platti (9.7.1697 - 11.1.1763 Würzburg) gilt als Schöpfer der "dramatischen Klaviersonate" (DBE).



Klaviermusik: Die "Klavierschule" 1765ff des Georg Simon Löhlein (um den 16.7.1725 - 16.12.1781) aus Neustadt bei Coburg war in zahlreichen Auflagen weit verbreitet (NDB, BBB).



Klaviermusik: Die vierhändige Klaviermusik, als Sonate mit kammermusikalischer Begleitung, des Johann Jakob Paul Küffner (18.5.1727 - 12.7.1786) aus Nürnberg stellt einen "Einzelfall" in der Musikgeschichte dar (BBB).



Klaviermusik: Der in Bayreuth verstorbene Komponist Franz Liszt (22.10.1811 - 31.7.1886) schuf eine "neuartige" Klaviermusik, indem er die gesamte Klaviatur ausnutzte (BBB: +1810).



Klee, Paul: Deutscher Maler und Graphiker (1879 - 1940). Klee kam Ende 1916, Anfang 1917 nach Franken. Die Bahnreise führte ihn über Treuchtlingen und Würzburg nach Aschaffenburg. Neben Nürnberg wurden diese Städte später erneut besucht. "Spessarteindrücke wieder sehr intensiv", notierte der Künstler über die Fahrt von Heigenbrücken nach Aschaffenburg. Weitere Eisenbahnstationen waren Gemünden und Hof. Das Altmühltal und eine Überschwemmung bei Dollnstein sind in lebhafter Erinnerung geblieben. Den Main erlebte Klee als Landschaft von "sanfter Größe".



Kleinblankenbach: (Blankenbach): bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Kleinheubach: bei Miltenberg: berühmte Besucher: Käthe Kollwitz 1916.



Kleinwallstadt: bei Miltenberg: berühmte Besucher: Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687.



Kleist, Heinrich von: Deutscher Dichter (18.10.1777 - 21.11.1811). Er gehört zu den "genialsten" Dramatikern und Erzählern. Am bekanntesten sind "Der Zerbrochene Krug" und "Das Käthchen von Heilbronn". Texte s. auch Brücke (Würzburg).
Eine der bedeutendsten, aber auch geheimnisvollsten Etappen im Leben Kleists ist sein Würzburgbesuch im Jahr 1800. In den Briefen an seine Braut wechselt kritische Distanz mit euphorischem Lob: "Die ganze Stadt wimmelt von Heiligen, Aposteln und Engeln, und wenn man durch die Straßen geht, so glaubt man, man wandle durch den Himmel der Christen". Die Glocken läuten in einem fort und die "Perlen der Rosenkränze sind in ewiger Bewegung", formulierte er ironisch. In dem unregelmäßigen Grundriss der Stadt vermisste er die große planerische Idee. Würzburg unterscheide sich dadurch in "nichts von der Anlage des gemeinsten Dorfes". Auch an den Kirchen fand er wenig Gefallen (die in Ebrach ausgenommen). Den katholischen Riten und dem fremdartigen religiösen Brauchtum stand der aufgeklärte Dichter verständnislos gegenüber: "Überhaupt, dünkt mich, alle Zeremonien ersticken das Gefühl. Sie beschäftigen unsern Verstand, aber das Herz bleibt tot."



Kleist, Heinrich von: (1777 - 1811): Würzburg Architektonisches Amphitheater Einen Monat später hatten sich die düsteren Schatten aufgehellt, die triste Stimmung machte einer heiteren Gelassenheit Platz. Kleist sah die Stadt mit anderen Augen. Von den Höhen aus präsentierte sie sich ihm "wie in der Mitte eines Amphitheaters ... Und aus dem Gewölbe des großen Schauspielhauses sank der Kronleuchter der Sonne herab und versteckte sich hinter die Erde - denn es sollte ein Nachtstück aufgeführt werden. Ein blauer Schleier umhüllte die ganze Gegend, und es war, als wäre der azurne Himmel selbst herniedergesunken auf die Erde ... Das Klingeln der Glocken klang wie der heisere Ruf eines Heimchens - und hinten starb die Sonne, aber hochrot glühend vor Entzücken, wie ein Held, und das blasse Zodiaklicht umschimmerte sie, wie eine Glorie das Haupt eines Heiligen."

     Sehr viel Zeit nahm sich Kleist für das Juliusspital, "eine der vortrefflichsten Anstalten" und ein "Produkt der wärmsten Menschenliebe". Ganz Romantiker fühlte er sich zu den Schattenseiten und Verirrungen der menschlichen Seele hingezogen, so zu einem Mönch, der in dem Wahn lebte, das Wort Gottes bei der Predigt verfälscht zu haben.



Kleist, Heinrich von: (1777 - 1811): Würzburg Schiller und Goethe - Fehlanzeige Mit pointierten Formulierungen beschrieb Kleist die antifranzösische Stimmung in der Bevölkerung. Fachmännisch taxierte der ehemalige Leutnant die Verteidigungsmöglichkeiten der Festung Marienberg. In der Leihbibliothek erlebte er eine herbe Enttäuschung: Die deutschen Dichterheroen Wieland, Schiller und Goethe waren nicht zu haben. Der Bibliothekar gestand, dass sie der Zensur zum Opfer gefallen seien. Was gab es dann für Bücher? "Rittergeschichten, lauter Rittergeschichten, rechts die Rittergeschichten mit Gespenstern, links ohne ...", lautete die Antwort. Juristen, Kaufleute und verheiratete Damen stellten die Leser. Und was war mit den Unverheirateten? Sie waren von der Ausleihe ausgeschlossen. "Und die Studenten?" "Wir haben Befehl, ihnen keine (Bücher) zu geben", vermerkte der Bibliothekar entschuldigend.



Kleist, Heinrich von: (1777 - 1811): Würzburg Ein Hinweis Kleists, in der Mainstadt habe sich der "wichtigste" Tag seines Lebens ereignet, gab Anlass zu vielfältiger Spekulation. Bedeutsamer ist die literarische "Ernte" jenes Aufenthalts. In den Briefen aus Würzburg regte sich ein dichterischer Geist, der mit "zarter Umschreibung oder kühnem Gleichnis die Bewegung in der Seele zu benennen sucht", so der Erzähler Bernt von Heiseler. Die berühmte Schilderung der Stadt vom 11. Oktober wird als "erste wirklich poetische Leistung Kleists gedeutet" (B. Rottenbach). Nur ein knappes Jahrzehnt war ihm noch vergönnt bis zu seinem Freitod 1811; in dieser kurzen Spanne reifte der Dichter zum "dionysischen Tragiker" der modernen Literatur.



Klettern: Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst sind nicht nur das "Eldorado" der Sportkletterer (das größte Sportklettergebiet in Deutschland), sondern auch eines der bekanntesten Klettergebiete Mitteleuropas. "Der Fränkische Jura hat die schwersten Kletterrouten weltweit" (Jan Hojer). Im nördlichen Frankenjura, dem "bedeutendsten Freikletterzentrum in Deutschland" und der Geburtsstätte des Roten Punkts, sind Schwierigkeitsstufen bis einschließlich 11 keine Seltenheit (eine der "weltweit" schwierigsten Routen befindet sich im Krottenseer Gebiet bei Neuhaus an der Pegnitz und die „Action directe“ bei Hersbruck: 1991 die weltweit erste Route im höchsten Schwierigkeitsgrad 11. 1979 bewältigte hier der Freeclimber Fietz im Klettern ohne technische Hilfsmittel die außerordentlich hohe Schwierigkeitsstufe 9. Die "9a" ist weltweit die erste Kletterroute im UIAA-Schwierigkeitsgrad XI.)
Zum großen Durchbruch des "amerikanischen Kletterverständnisses" verhalf der Konsteiner Kletterfelsen (bei Eichstätt) 1981 (J. Schmied). Christian Bindhammer, u. a. Bamberg, war sechsfacher deutscher Meister. Der Pionier des Freikletterns Kurt Albert Gasseldorf (28.1.1954 Nürnberg - 28.9.2010 Erlangen) führte 1975 einen neuen Stil in der Kletterwelt und den roten Punkt ein (Streitberger Schild (6+ UIAA). „Er war seit fast 40 Jahren eine Schlüsselfigur im Felsklettern, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit“ (Reinhold Messner). Das Rotpunktklettern "ist bis heute der weltweit anerkannte Stil im Freiklettern" (Wikipedia).



Klettern: 1993 wurde in Weismain mit 34 Meter Deutschlands höchste künstliche Kletterwand eingeweiht.



Klima: Das unterfränkische Maintal gehört zu den wärmsten Gegenden Deutschlands. Die mittlere Jahrestemperatur bei Miltenberg beträgt 9 Grad. Aschaffenburg ist zudem wärmster Punkt Bayerns. In Bamberg wurde im Januar 2016 mit 14,5 Grad ein Wärmerekord gemessen.



Klimatologie: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, hat der Klimatologie ihr heutiges wissenschaftliches Fundament gegeben. Er führte zahlreiche Fachausdrücke wie "Tierra caliente" in die Klimakunde ein. Auf ihn geht die Schaffung eines Weltnetzes für Klimabeobachtungen zurück. Humboldt ist ferner der Begründer der vergleichenden Klimatologie. Ihm verdankt das Fach seine kartographische Darstellung. Ein weiteres Verdienst ist die Entdeckung der "äquatorialen Tiefdruckrinne". Als erster hat Humboldt die Schneehöhengrenzen in ihrem exakten Verlauf von den Tropen bis zur kalten Zone beschrieben. Er erkannte 1806 die gesetzmäßige Abnahme der Temperatur in der Höhe und schuf den Begriff Hyläa für den tropischen Regenwald Amazoniens (u. a. Lex. d. Naturwiss.)



Klimatologie: Julius Büdel (8.8.1903 - 28.8.1983 Würzburg), ab 1951 in Würzburg tätig, erkannte die Bedeutung des Klimas für die Formungsprozesse der Erdoberfläche. Er schuf ein globales Klimasystem (Lex. d. Naturwiss.)



Klingenberg: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, König Ludwig I. von Bayern 1832, August von Platen. S. auch Ton



Klon: Hans Spemann (27.6.1869 - 12.9.1941) teilte 1902 einen zweizelligen Salamanderembryo mithilfe eines Haares. Beide Zellen entwickelten sich zu vollständigen Tieren.



Klopstock, Friedrich Gottlieb: Deutscher Dichter (2.7.1724 - 14.3.1803). Oden und Schauspiele, Vorbereitung des "Sturm und Drang" in dem Epos "Messias".
Klopstock reiste 1750 zusammen mit einigen Gefährten, darunter der Dichter Christian Fürchtegott Gellert, durch Franken. In diversen Briefen wechseln philosophische Reflexionen mit kurzen Hinweisen auf Land und Leute. Von Arnstadt bei Erfurt bis Rodach "haben wir lauter Tannen- und Fichtenwälder, die mit elysischen Tälern untermischt waren, gesehen". Die bergige Gegend erinnerte ihn an die Schweizer Alpen. Idyllische Impressionen stehen neben dramatischen Szenen, die von den Begleitern Sulzer und Schuldheiß geschildert werden: "Berge und Täler rührten uns so sehr, dass wir gar nicht daran dachten, dass wir alle Augenblicke Gefahr liefen, unsere Glieder zu zerbrechen oder zu ersaufen. Wir sind in einer Stunde 20mal durch rauschende Wasser gefahren, die uns bis in den Wagen gekommen, hundertmal waren wir an den Ränden der Berge, von welchen uns ein Fehltritt der Pferde herunter gestürzt hätte." Gedicht: „An Cramer, den Franken.“



Klopstock, Friedrich Gottlieb (1724 - 1803): Stimmen und Gesichte Die Fahrt ging über Coburg, Bamberg, Baiersdorf und Erlangen nach Nürnberg, wo die "beste Blumenmalerin in Teutschland Mademoiselle Dietsch" besucht wurde. Hier verbreitete sich Klopstock ausführlich über seine parapsychologischen Fähigkeiten. Bereits in den "schönen Gegenden" von Ilmenau und Coburg waren ihm bekannte Gestalten erschienen. Die Schwester seines Freundes Schmidt sah er "auf einem Strahle der Abendsonne durch die Bäume schlüpfen, und sich in die Dämmerung des Waldes verlieren". Andere Personen "folgten einer himmlischen Stimme, die sie von einem Berge voll heller Morgenwolken hörten ..."

     Vor Baiersdorf hatte Klopstock erneut Gesichte, allerdings nicht so auffällige, so dass er auf eine poetische Verklärung verzichtete. Hier wurde übrigens beschlossen, über Gunzenhausen zu reisen, um dem Geist des berühmten Astronomen Simon Marius nachzuspüren. An dem Ort, den der "Erfinder der Jupiters Trabanten bekannt gemacht hat", versuchten die Freunde, selbst irgend etwas zu erfinden, allerdings ohne greifbaren Erfolg. Klopstock seufzte: "Das ist ein verzweifelter Zustand, wenn man erfinden soll und nicht kann. Die heitre Luft" ist ganz verschwunden, "die das Haupt des Sternsehers hier ehmals umgab, und ihn zum Erfinden aufheiterte". Er versuchte es mit einem Gedicht:

     "Dichtere Luft und schwerere Wolken
     Decken Böotien zu ..."

Seinem Begleiter Sulzer erging es nicht besser: "Erfinden! Wer Henker kann denn was erfinden, wenn er nicht geschlafen, schlecht gegessen und noch schlechter getrunken, und noch immer mit zerbrochnen Rädern und verlornen Schrauben zu tun hat."



Klosett: Ein aus England beschafftes mahagoniverkleidetes WC im "Schlafzimmer" der Coburger Residenz (1861) gilt als das wohl früheste des Kontinents (Handschuh). Uwe Timm hat dieses fortschrittliche "Möbelstück" spöttisch verfremdend in seinen Roman "Der Mann auf dem Hochrad" 1984 aufgenommen: "So kamen über die engen verwandtschaftlichen Bande in großen und kleinen Mengen Tee, Porridge, Ingwer, Whisky und Crocketbälle in die Stadt, sogar ein Wasserklosett, als Vorbote eines lang geplanten Besuchs der Queen Victoria, ... das, nachdem man es im Schloss aufgestellt hatte, als Kartoffelwaschmaschine benutzt wurde, bis mit der Ankunft der Queen der staunende Hofstaat über die wahre Funktion aufgeklärt wurde."



Kloster: in der Literatur: Bamberg "Die Sonne steht glutrot auf dem Gebirge, der Abendwind erhebt sich, überall Leben und Bewegung. Flüsternd und rauschend gehen wunderbare Stimmen durch Baum und Gebüsch: als würden sie steigend und steigend zu Gesang und Orgelklang, so tönt es von ferne herüber. Ernste Männer in weitgefalteten Gewändern wandeln, den frommen Blick emporgerichtet, schweigend durch die Laubgänge des Gartens. Sind denn die Heiligenbilder lebendig geworden und herabgestiegen von den hohen Simsen-? ... Da du, günstiger Leser! soeben Heiligenbilder, ein Kloster und Mönche geschaut hast, so darf ich kaum hinzufügen, dass es der herrliche Garten des Kapuzinerklosters in B. war, in den ich dich geführt hatte" (E. T. A. Hoffmann "Die Elixiere des Teufels").



Kloster: Das ehemal. Jesuitenkolleg in Aschaffenburg übernahm als erste Anlage in Westdeutschland das "römische Barockschema" (Dehio).



Kloster: Sämtliche Bamberger Klöster wurden 1793 von Wilhelm Heinrich Wackenroder besucht und z. T. ausführlich beschrieben. Der Roman "Die Elixiere des Teufels" 1815/16 von E. T. A. Hoffmann spielt u. a. im Kapuzinerkloster Bamberg. Das Bamberger Jesuitenkolleg besuchten 1730 Friedrich Wilhelm I. und sein Sohn, der spätere König Friedrich der Große, ferner Friedrich Nicolai 1781.



Kloster: Das Benediktinerkloster Banz (Bad Staffelstein) wurde von Nicolai 1781 besucht, ferner von Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Adolf Hitler und Viktor Orban, ungarischer Ministerpräsident 2016. Bibliothek, Münzkabinett, Gemäldegalerie und Naturaliensammlung genossen "Weltruf" (H. Roser, s. auch Banz).
 



Kloster: Bei Dörrnwasserlos (Scheßlitz Lkr. Bamberg) wurde 1991 in einem aufgelassenen amerikanischen Raketenstützpunkt mit lediglich zwei Insassen Deutschlands kleinstes Trappistenkloster gegründet (bereits wieder aufgegeben).



Kloster: Ebrach wurde 1127 als erstes rechtsrheinisches Zisterzienserkloster gegründet. Es war "jahrhundertelang wichtigste Zisterze Süddeutschlands". Von ihm ging die Gründung zahlreicher Tochterklöster aus. berühmte Besucher: Konrad Adenauer, Bernhard von Clairvaux 1146, Theodor Heuss, Hildegard von Bingen ca. 1160, Heinrich von Kleist 1800, Ludwig Richter 1837 (Stahlstich). Kupferstich von Matthäus Merian 1648, fälschlich als Gerolzhofen bezeichnet. Grablege der Stauferkönigin Gertrud und ihres Sohnes Friedrich. Karl Immermann schrieb nach seinem Besuch 1837: "Auch an der mit fürstlicher Pracht erbauten Abtei, 'Kloster Ebrach' genannt, kam ich vorbei. Sie war die reichste in Franken. Sie schätzte sich sprichwörtlich nur um ein Ei ärmer als das Bistum Würzburg, und das Volk sagt noch von ihr, dass ihre Geistlichen auf der Reise nach Rom jede Nacht auf Gütern der Abtei hätten zubringen können." Heute ist das ehemalige Kloster die größte Jugendstrafanstalt Bayerns. Im früheren Gefängnis saß Erich Mühsam ein. Sprichwort: „In dem Kloster Ebrach liegt der Teufel und seine Mutter begraben“ (Wander).
 



Kloster: Ebrach Es ist wohl das Vorbild für das Cäcilienkloster in Heinrich von Kleist "Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik".



Kloster: Das Benediktinerinnenkloster St. Walburg in Eichstätt besuchte 1771 Adolf Freiherr von Knigge. Das "Walburgisöl" wurde als "benediktinisches Weltwunder" gerühmt (s. auch Heilige). St. Walburg ist das einzige Benediktinerinnenkloster Bayerns, das seit seiner Gründung im Jahr 1035 "ununterbrochen die Tradition bis zum heutigen Tage fortsetzen konnte" (H. Holzbauer). in der Literatur: Antonio Fogazzaro (Italien) "Il mistero del poeta" 1888, dt. "Das Geheimnis des Dichters" (u. a. 1904 und 1925). Heidenheim diente 777 als Grablege für den hl. Wunibald und 779 vorübergehend für die hl. Walburga. Es wurde als einziges Kloster auf dem europäischen Festland 15 Jahre lang von Mönchen und Nonnen gemeinsam genutzt.
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Kloster: Zisterzienserkloster Heilsbronn war die "größte Hohenzollerngrablege Süddeutschlands" (darunter das Grab des ersten Kurfürsten von Brandenburg). Alle deutschen Kaiser von Rudolf von Habsburg bis Maximilian I. waren hier Gäste, ferner Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Der "Mönch von Heilsbronn", ein Mystiker des 14. Jahrhunderts, verfasste asketische Schriften (s. auch Grabdenkmal).



Kloster: Heilsbronn Aus: Friedrich Nicolai "Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781": "Nachdem wir alles besehen, und unserm gefälligen Herrn Wegweiser gedankt hatten, führte er uns noch in den so genannten Heilsbrunnen, von dem das Kloster den Namen hat. Er ist mit einer steinernen Umfassung umgeben worden. Man geht einige Stufen hinunter. Ich trank von dem Wasser und fand wenigstens im Geschmacke keine Spur von mineralischem Gehalte. Es war ein reines und sehr kühles Wasser, welches an diesem heißen Nachmittage uns wirklich sehr heilsam war."



Kloster: Kitzingen wurde vom heiligen Bonifatius gegründet; die hl. Hedwig wurde hier erzogen, hl. Elisabeth, hl. Thekla: Aufenthalt. Das Kreuzbergkloster (Kloster Kreuzberg Bischofsheim) in der Rhön besuchten König Ludwig I. von Bayern und Ludwig Richter 1837 (Stahlstich).
 



Kloster: Das Zisterzienserkloster Langheim (Klosterlangheim-Lichtenfels) wurde 1793 von Wackenroder besucht. In die Literatur ging es durch Joseph Victor von Scheffels "Exodus cantorum" ein.



Kloster: Langheim (Klosterlangheim-Lichtenfels) Aus: Merian "Topographie" 1656: "Ein Zisterzienserkloster in dem Bistum Bamberg, welches wie alle anderen Klöster dieses Ordens, in einem Tal gebauet, gerings umbher mit Wäldern und Wildnussen umbfangen; doch hat es gegen Mittag schöne große Weitung, ehe es von dem Wald beschlossen wird, welche in lauter Bühel oder kleine Berg und Tal sich zerteilet."



Kloster: Münsterschwarzachs erster Abt war im 9. Jahrhundert der hl. Benedikt von Aniane. 1837 erwähnte Karl Immermann das "ausgenommene Nest", im gleichen Jahr zeichnete es Ludwig Richter.



Kloster: Neustadt am Main sah 785/88 den hl. Willibald als Gast (R. Mayr). Oberzell (Zell) bei Würzburg wurde vom hl. Norbert gegründet. In Ochsenfurt, das 725 vom hl. Bonifatius gegründet wurde, war um 750 die hl. Thekla Äbtissin. Namengebend: Besonders große Nüsse um 1700 (Meyer).



Kloster: Das Augustinerchorherrenkloster Rebdorf (Eichstätt) zählte 1528 wahrscheinlich Faust zu seinen Besuchern (s. auch Wetter). Es besitzt den "schönsten" Arkadenhof Bayerns.



Kloster: in der Literatur: Szenen von E. T. A. Hoffmanns "Elixieren des Teufels" 1815/16 spielen im Zisterzienserinnenkloster Schlüsselau (Frensdorf) bei Bamberg.



Kloster: Schönau (Gemünden am Main) besichtigte König Ludwig I. von Bayern 1842.



Kloster: Obertheres (Theres): bei Schweinfurt hat Ludwig Richter 1837 gezeichnet. berühmte Besucher: Papst Clemens II.



Kloster: Adalbert (+ zwischen 1160 und 1164), erster Bischof des Bistums Pommern, gründete 1153 das erste Kloster Pommerns, die Benediktinerabtei Stolpe (GBBE).



Kloster: Im ehemaligen Kloster Wülzburg bei Weißenburg erhielt vermutlich der hl. Otto seine Ausbildung (R. Mayr).



Kloster: 1221 gründeten die Franziskaner vor den Toren Würzburgs ihr erstes Kloster in Deutschland (Reiser). 1263 erfolgte in der gleichen Stadt die erste Niederlassung der Augustinereremiten. 1566 besuchte Petrus Canisius das Jesuitenkolleg (O. Krammer).



Kloster: Nirgends in Deutschland finden sich so viele Zisterzienserinnenklöster wie in Unterfranken.



Kloster: 1945 erhielt das Marianum der Bamberger Karmeliten als „erste Erziehungsstätte in Bayern die Erlaubnis zur Wiedereröffnung und zugleich zur staatlich anerkannten Unterrichtserteilung“ (A. Diller).



Kloster: in der Literatur: Wackenroder 1793 in fränkischen Klöstern Während die berühmte Pfingstreise und die Fahrten nach Nürnberg, Fürth und Ansbach ins protestantische Franken führten und das Interesse vornehmlich der Landschaft und Architektur, den Künsten und der Wissenschaft galt, tat sich dem werdenden Dichter in den Bamberger Klöstern eine "neue und rätselhafte" Welt auf. "Mit der brennendsten Neugier" besuchte er diese "merkwürdigen Institute, die auf Deutschland so vielen Einfluss gehabt haben".

     Ausführlich wurden die Bibliotheken inspiziert und eingehend der Tageslauf der Mönche beschrieben. Wackenroder fand "Menschen durchaus wie andre". Er war überrascht über die Gastfreundlichkeit. Am Nachmittag kam Besuch aus der Stadt, um "Karten zu spielen, wobei die Mönche schönes starkes Bier und Brot, beides aus ihrer eigenen Fabrik, vorsetzen. Auch mich traktierten sie dabei überall; und das köstliche Bier berauschte mich beinahe immer etwas."



Kloster: in der Literatur: Wackenroder 1793 Bamberg In dem herrlich gelegenen Benediktinerkloster gab es die Deckenmalereien der Kirche zu bewundern, ein an den Himmel versetztes Herbarium, "gewöhnlich das große Kräuterbuch genannt". Vom Garten aus hat man die "reizendste Aussicht auf die Stadt und auf die umliegende Gegend ..., die gleich den Fluten des Meeres sich hebet und senkt". In der Lorettokapelle der Karmeliten fielen Wackenroder "allerhand Fragmente gemalter Figuren" auf, darunter ein "deutscher Ordensritter, der auf einem Ziegenbock reitet". Ins Kloster hatte sich ein Domherr "gerettet", der in einen Mordfall verwickelt war. Dafür mussten die Patres neuerdings auf ihren "geschickten" Bibliothekar verzichten, der sich auf einer "vorgeblichen kleinen Reise" nach Berlin abgesetzt hatte. Das Kloster selbst ist wohl ausgestattet mit Brauerei und Felsenkeller und von Hopfengärten und Weinbergen umgeben.



Kloster: in der Literatur: Wackenroder 1793 Bamberg Rechtschreibreform Bei den Dominikanern wurde neben anderem die Bibliothek bewundert. Als "stärkstes" Bamberger Kloster präsentierte sich das der Franziskaner mit 48 "Patres oder Vätern". In der Bibliothek bestaunte der Student verschiedene Tier- und Pflanzenbücher. Die Kapuziner tragen einen langen Bart, "der sie sehr auszeichnet und ehrwürdig macht". Sie wohnen am "allerschlechtesten". Ihre Zelle wird von einer Matratze, die "statt des Bettes dient", fast halb ausgefüllt. Bei den Englischen Fräulein nahm Wackenroder am Unterricht der Mädchenschule teil. Im Rechtschreiben wunderte er sich, die "neuen deutschen Kunstwörter: ein Nummer, ein Lauter, ein Zeit-, ein Fürwort für: Konsonant, Vokal, Verbum, Pronomen zu hören".



Kloster: in der Literatur: Wackenroder 1793 Im August des gleichen Jahres wurden Banz und Langheim (Klosterlangheim-Lichtenfels) besucht. Dabei gab es, im Gegensatz zu Bamberg, eine herbe Enttäuschung. In Banz begegnete man ihm äußerst "ungastfrei". In Langheim traf es ihn noch schlimmer. Es war Fasttag, außerdem sah sich keine Menschenseele nach den Besuchern um. Die Reisenden "verwünschten die Gastfreiheit dieser gerühmten Klöster, und schliefen halb lachend, halb verdrießlich ein" (s. auch W. H. Wackenroder).



Knallpulver: Erstmals 1648 erwähnt bei Johann Rudolph Glauber (10.3.1604 - 16.3. 1670) aus Karlstadt in "Philosophische Öfen". Er hielt sich u. a. 1652 - 1654 in Kitzingen auf (Feldhaus, DBE). (*auch 10.3.1668).
Bibliographie



Knigge, Adolf Freiherr von: Deutscher Schriftsteller (16.10.1752 - 6.5.1796), der durch das Benimmbuch "Über den Umgang mit Menschen" 1788 bekannt wurde. Von Frankfurt aus reiste Knigge durch den Spessart über Würzburg, Nürnberg und Eichstätt nach München. In dem von 1781 bis 1783 erschienenen Buch "Roman meines Lebens" werden die verschiedenen Stationen dieser "großen Reise" aus dem Jahr 1771 anschaulich geschildert. In Aschaffenburg wurde übernachtet. "Wir fuhren ... früh morgens fort. Der Weg geht über einen Berg, welcher der Spesser heißt, auf dessen Höhe es schon recht grimmig kalt war. Das Volk in diesen Gegenden ist gut, treu, wohlgebildet, höflich, aber arm. Wir hielten bei einem Wirtshause, ganz oben auf dem ehrwürdigen Berge still ..."

     Über Esselbach kam die Reisegesellschaft nach Würzburg. "Unser Gasthof lag am Main. Die Aussicht nach einer Art von Wasserfall, die Brücke, sodann oben auf dem Berge die Festung; das alles macht einen hübschen Anblick. Wir besahen diese Festung, so weit es, der strengen militairischen Einrichtung nach, erlaubt ist, und als wir herabkamen, gingen wir dem Schlosse zu. Es ist eines der schönsten in Teutschland, nur vielleicht zu sehr mit Zieraten überladen, für einen geistlichen Palast."



Knigge, Adolf Freiherr von: (1752 - 1796): "Roman meines Lebens" 1781/1783Auf "scheußlichen" Wegen und an "elenden Postanstalten" vorbei erreichte die Reisegesellschaft die berühmte Reichsstadt Nürnberg, über die sich Knigge enttäuscht äußerte: "Die Leute haben so possierliche Namen, welche sich mehrenteils auf lein endigen, kleiden sich so wunderlich und geschmacklos; die Patrizier glauben sich so weit über die andern Bürger erhaben. Überhaupt ist man in mancherlei Kenntnissen noch so weit zurück, so voll Vorurteile, und dünkt sich doch so aufgeklärt, dass ich hier nicht wohnen mögte." Als Kuriosität vermerkte Knigge, dass die Nürnberger noch nach der "alten römischen Uhr die Zeit" rechneten. "Wenn die Sonne aufgeht, so schlägt es ein Uhr und hat der Tag z. B. sechzehn Stunden. So schlägt die Glocke, bei Untergang der Sonne sechzehnmal, und so auch die Nacht." Die "alte kaiserliche Burg auf dem Berge, die würklich etwas sehr Ehrwürdiges hat", beschloss den Besuch.



Knigge, Adolf Freiherr von: (1752 - 1796): "Roman meines Lebens" 1781/1783. In Schwabach fielen ihm die Fabriken auf, "auch ein großes Zuchthaus, von behauenen Steinen gebauet. Von Pleinfeld ... geht der Weg sechs Stunden lang durch einen fürchterlichen Wald". Auf unvorstellbar schlechten Straßen, die noch dazu von Räuberbanden unsicher gemacht wurden, wurde Eichstätt erreicht, ein "verzweifelter Ort". Hier ließ der berühmte Benimmpapst alle vornehme Zurückhaltung fallen. Die Einwohner wurden als misstrauisch und ängstlich charakterisiert; sie hätten nicht das Herz, "frei Atem zu holen". Knigge, der glühende Jesuitenfeind, beschimpfte die Stadt als "verfinsterte katholische Provinz". Besonders zynisch äußerte er sich über einen Besuch im Kloster St. Walburg, so dass sich der Dichter August von Platen später veranlasst sah, die Hasstiraden des "aufgeklärten" Schriftstellers zurecht zu rücken.



Kochbuch: Das um 1352 entstandene sog. "Würzburger Kochbuch", das "Buoch von guoter Spise" betitelt, ist die älteste deutsche Kochrezeptesammlung. Es handelt sich um eine Sammelhandschrift, die der bischöfliche Beamte Michael de Leone zusammenstellen ließ und die heute in der Universitätsbibliothek München aufbewahrt wird (E. Jourdan). Das erste gedruckte Kochbuch Deutschlands, die "Kuchenmaistrey", entstand 1485/90 in Nürnberg.

     Rezept für eine Gansfülle "Nimm vier hartgekochte Eier, dazu Bröckel von Weißbrot, Kümmel, ein wenig Pfeffer und Safran, dazu drei Hühnerlebern. Mahle alles zusammen und mache es mit saurem Wein und Hühnersud sauer. Schäle Zwiebeln, schneide sie dünn und gib sie in einen Hafen, dazu Schmalz oder Wasser. Lasse sie sieden, damit sie weich werden. Nimm saure Äpfel und schneide die Kerne heraus. Wenn die Zwiebeln gar sind, wirf die Äpfel dazu, damit es weich bleibe. Das Gemahlene mit den Äpfeln und Zwiebeln kommt zusammen in eine Pfanne. Wenn die Gans gebraten ist, lege sie in ein schönes Gefäß ... und trage sie auf" (Michael de Leone nach W. Dettelbacher "Typisch fränkisch").



Kochkunst: Die erste „Gourmet-Akademie“ Deutschlands wurde 2002 in Coburg errichtet.



Köditz: berühmte Einwohner: Jean Paul (s. auch „Wahrheit aus meinem Leben“).



Kohlenoxydvergiftung: Als erster beobachtete Georg Ernst Stahl (21.10.1660 - 14.5.1734) aus Ansbach alle Anzeichen der akuten Kohlenoxydvergiftung wie Kopfweh, Sehstörungen, Ohnmacht und Lähmungen (A. Faber; Ärzte-Lex. *1659 und Fachlex. Forscher u. Erfinder)).



Kollwitz, Käthe: Deutsche Graphikerin, Malerin und Bildhauerin (8.7.1867 - 22.4.1945).

     Kollwitz hielt sich mitten im Ersten Weltkrieg 1916 zur Erholung im Spessart auf. Sie wohnte mit ihrer Familie in Rohrbrunn (Weibersbrunn) im Forsthaus Diana. Die Malerin erinnerte sich: "Einmal kehren wir in Schollbrunn in einem Gasthaus ein. In der Wirtsstube sitzen um einen Tisch Holzarbeiter. Es kommt ein alter Briefträger dazu. Sie begrüßen ihn freundlich, er ist traurig. Dann sagt einer: 'Deiner ist gefallen?' 'Ja - meiner ist gefallen.' 'Mein Beileid!' Händedruck, Schweigen. Der Alte geht wieder."

     Dann wieder idyllische Szenen: "Wunderschöne Wandertage am Main. Früh hier los und rasch über Mespelbrunn nach Station Heimbuchenthal gegangen. Mit der Kleinbahn nach Obernburg gefahren. Nettes Städtchen, schön am Main gelegen." Nach Wörth zu Fuß, in Kleinheubach bei Miltenberg setzte Kollwitz mit der Fähre über den Main nach Großheubach. Der Engelsberg weckte Erinnerungen an gefallene Krieger. Auf einem Gedenkstein stand zu lesen: "Er tat seinen Mund nicht auf, denn er wollte das Opfer sein." Der Blick auf das Maintal mit dem "winzigen Ochsenwagen unten" stimmte die Künstlerin wieder heiter.



Kollwitz, Käthe: (1867 - 1945): Fronleichnam: ein "entzückender Anblick" Versöhnlich der Besuch in Miltenberg: "Fronleichnam. Ganz entzückender Anblick früh aus unserm Fensterchen auf die Feststraße: Fahnen, Girlanden an den Häusern, die Vortreppchen mit Rosen und Blättern belegt, die Straße wird mit Gras und Blumen bestreut. Feiertagsmenschen gehn zur Kirche. Kleine Mädchen in weißen Kleidern, Kränzchen im Haar, mit Blumenkörbchen vor sich her…" Auch in Breitenbrunn (Faulbach) waren die Straßen geschmückt. Der Sommeraufenthalt endete mit einem Ausflug nach Rothenbuch. Dort feierte der dritte Sohn einer Tagelöhnersfrau, "der jetzt als letzter eingezogen ist" mit "monotoner Traurigkeit" den Abschied von seinen Freunden.
Im Tagebuch von Kollwitz wird das Grundmotiv der späteren künstlerischen Arbeit - das schreckliche Antlitz des Krieges - in ergreifenden Szenen sichtbar. Hinter der Idylle drohte Hoffnungslosigkeit, zeigte sich der Tod in der schmerzlichen Erinnerung an den Verlust des eigenen Sohns.



Kolonien: Die Schrift "Bedarf Deutschland der Kolonien?" des Friedrich Fabri (12.6.1824 Schweinfurt - 18.7.1891 Würzburg) leitete die koloniale Bewegung in Deutschland ein (NDB, BBB, s. auch Mission).



Komet: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.), ab 1471 in Nürnberg ansässig, begründete die Astronomie der Kometen (er ermittelte 1472 zum ersten Mal die genauen Bahnen eines Kometen, der später nach ihm benannt wurde; dieses Material half Edmond Halley bei der Bahnbestimmung) (DBE).
 



Komet: Der Nürnberger Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522), , 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, hat 1500 einen Kometen entdeckt. Der berühmte Halleysche Komet soll erstmals in einer "Nürnberger Chronik" beschrieben worden sein (Guiness, DBE). Gesichert ist, dass er 1531 von dem Karlstadter Mathematiker Johannes Schöner (16.1.1477 - 16.1.1547 Nürnberg), der u. a. in Bamberg tätig war, beobachtet wurde.



Komet: Der Jesuit Johann Baptist Cysat (1586 - 3.3.1657), u. a. Rektor am Eichstätter Gymnasium, beobachtete erstmals einen Kometen durch das Fernrohr (BBB) (Geburtsjahr 1587, 1588?).



Komet: Ernst Hartwig (14.1.1851 - 2.5.1923 Bamberg) hat zwei Kometen, sowie 1885 eine Supernova im Andromedanebel entdeckt (NDB, BBB, GBBE: +3.5.)



Komet: Nach dem Bamberger Astronomen Ernst Zinner (2.2.1886 - 30.8.1970) ist ein 1910/1913 entdeckter Komet "Giacobini-Zinner" benannt. Es ist der erste Komet in der Geschichte der Raumfahrt, der von einer Raumsonde passiert wird (1985). Die Bamberger Sternwarte besitzt seit 1989 das Halley-Archiv und ist damit internationales Zentrum für die Erforschung dieses berühmten Kometen (u. a. DBE).



Kommunalwesen: Der Schweinfurter Josef Jehle (1876 - 1921) war der "Initiator" des Deutschen Gemeindebeamtenbunds und gründete 1912 den Kommunalschriftenverlag.



Kommunismus: Der Nürnberger Drucker Hans Hergot (* um 1500), der am 20.5.1527 enthauptet wurde, verfasste das älteste deutschsprachige "christlich-kommunistische" Werk. Es trägt den Titel "Von der neuen Wandlung eines christlichen Lebens" (Lex. deutschsprach. Schriftst., NDB, GBBE).



Konfirmation: Elisabeth Friederike Sophie (30.8.1732 Bayreuth - 6.4.1780 Fantaisie-Donndorf-Eckersdorf), die einzige Tochter des Bayreuther Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine und spätere Friederike von Württemberg, war 1738 vermutlich Bayerns erste Konfirmandin. (*auch 1723).



König, Friedrich: Der Erfinder der Schnellpresse wurde am 17.4.1774 in Eisleben geboren und starb 17.1.1833 in Oberzell (Zell) bei Würzberg. S. auch Briefmarken, Druckmaschine, Schnellpresse.

     Gutenbergs Erbe 1803 gingen König die ersten Pläne für eine Druckmaschine durch den Kopf: "Alles was bisher die Menschenhand verrichtet hat, das Nehmen, Reiben und Auftragen der Farbe, der Druck, kurz alles, nur das Aus- und Einlegen der Bogen ausgenommen, wird durch die Maschine verrichtet", schrieb er an den Verleger Göschen. Doch die Konstruktionszeichnungen blieben Makulatur, die damaligen Mechaniker waren zum Bau nicht in der Lage. Zudem blieben Bittgesuche an diverse Stellen um finanzielle Unterstützung ohne Echo.

     Mittellos und enttäuscht verließ König Deutschland und wanderte nach England aus. In London machte er zwei wichtige Bekanntschaften, die des Druckers Bensley, der ihm Geld lieh, und des Maschinenbauers Andreas Bauer, der das gewünschte technische Know-how besaß. Am 29. November 1814 lasen die erstaunten Londoner in ihrer Zeitung: "The Times is already printed by steam". Königs Schnellpresse machte 16 Handpressen und 32 Drucker überflüssig, von der Zeiteinsparung ganz zu schweigen. Stolz hieß es in dem Leitartikel: "Unsere heutige Zeitung führt dem Publikum die größte Verbesserung vor, welche die Buchdruckerkunst seit ihrer Erfindung erfahren hat." (GBBE: Friedrich Koenig)
 



König, Friedrich: (1774 - 1833): 1817 kehrte König nach Deutschland zurück und kaufte das ehemalige Kloster Oberzell (Zell) bei Würzburg, um die erste Schnellpressenfabrik auf dem Kontinent aufzubauen. Sarkastisch berichtete er über die Anfangsschwierigkeiten: "In England ist das Eisengießen beinahe eine Altweiberkunst, die jedermann betreibt; Kaffeekochen glückte da weniger ...; hier ist es ein Hexenprozess." Und an anderer Stelle: "Infolge des langen Krieges herrscht in Deutschland ein allgemeiner Mangel an guten Arbeitskräften, und in unserer Provinz walten noch ganz eigenartige Zustände; sie ist schön und reich und keineswegs übervölkert; während in England nur die Reichen unabhängig sind, sind es hier auch die Arbeiter, die Ihnen trocken sagen, dass zwei Tage Arbeit ihnen genügen, um eine ganze Woche leben zu können. Nach zwei guten Weinjahren gibt es in unserm Dorf überhaupt nicht Leute genug, man sollte keine Fabrik anlegen ..." Doch bereits 20 Jahre später arbeitete jeder zehnte Dorfbewohner bei König, der mit seinem Unternehmen (übrigens der ersten Maschinenfabrik Bayerns) bald eine führende Stellung in der Welt einnahm (GBBE: Friedrich Koenig).
 



Königsberg: (Ufr.): berühmte Besucher: Martin Luther 1518 bei den Augustiner-Eremiten (H. Roser). berühmte Einwohner: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476). in der Literatur: Friedrich Rückert "Der Brief an die Mutter".



Königshofen an der Heide: (Bechhofen): (bei Dinkelsbühl) wurde von Goethe 1797 im Tagebuch erwähnt.



Königshofen an der Kahl: (Mömbris): bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Königsmord: Am 21.6.1208 fand in Bamberg der erste Königsmord der deutschen Geschichte statt: Otto von Wittelsbach tötete Philipp von Schwaben (1177 - 21.6.1208); Philipp war 1191 zum Bischof von Würzburg ernannt und am 8.9.1198 zum König gekrönt worden (u. a. NDB, GBBE: +um 1178).



Konkordat: Gregor von Zirkel (28.7.1762 - 18.12.1817) aus Sylbach (Haßfurt), der sich in Haßfurt, Ebern und Arnstein aufhielt und von 1802 bis 1817 Weihbischof in Würzburg war, gilt als "Wegbereiter" des Konkordats von 1817 (BBB, DBE, GBBE).



Konradsreuth: bei Hof: berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793.



Konserve: Brotkonserven werden erstmals in der Heidelberger Handschrift "Bellifortis" des Eichstätters Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) 1430 erwähnt. Es handelt sich um Truppenverpflegung, die 30 Jahre haltbar sein soll (Feldhaus).
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Konzil: 1287 fand in Würzburg das einzige deutsche Nationalkonzil statt (Reiser).



Konzil: Friedrich Nausea (um 1490/1491/1495/1496 - 6.2.1552) aus Waischenfeld starb während des Tridentiner Konzils. Er ist der einzige Bischof, der jemals von Konzilsteilnehmern beerdigt wurde (Lebensdaten DBI: +1550 oder 1552)



Konzil: Der in Roth bei Nürnberg geborene Bischof von Eichstätt und Kurienkardinal Karl August von Reisach (6.7.1800 - 22.12.1869) war erster Legat des Vatikanischen Konzils (u. a. BBB, GBBE).



Koranübersetzung: Die erste deutsche und "kongenialste" überhaupt stammt von dem fränkischen Dichter Friedrich Rückert (16.5.1788 Schweinfurt - 31.1.1866 Neuses-Coburg). Sie erschien 1888 und beginnt mit den Zeilen:

     "Im Namen des allbarmherzigen Erbarmers.
     Gelobt sei Gott der Herr der Welten!
     Der Allbarmherzige, der Erbarmer
     Der König des Gerichtstags.
     Dir dienen wir, dich rufen wir um Hilf' an.
     Führ' uns den Weg den graden!
     Den Weg derjenigen, über die du gnadest
     Derer auf die nicht wird gezürnt
     Und derer, die nicht irregehn."



Korbwaren: Die Korbwarenindustrie im Raum Lichtenfels-Coburg-Kronach wird als die größte ihrer Art in Deutschland bezeichnet. Ihr Anteil an der Produktion der ehemaligen Bundesrepublik betrug mehr als 90%. Lichtenfels darf sich mit dem Titel "deutsche Korbstadt" schmücken. Es beherbergt die einzige staatliche Fachschule für Korbflechterei (1904 gegründet). 1982 wurde in Lichtenfels aus 5800 Meter Rohr der größte Korb der Welt geflochten. Er maß 5,6 Meter in der Höhe, 4,4 Meter im Durchmesser und hatte ein Gewicht von 675 Kilogramm.



Korbwaren: In Michelau steht die Wiege der deutschen Feinkorbflechterei. 1928/1929 wurde hier das "Deutsche Korbmuseum", das einzige Spezialmuseum dieser Art in Europa (mit dem kleinsten Korb der Welt), gegründet und 1934 eröffnet.



Korbwaren: 1883 entstand in Mistelfeld (Lichtenfels) die Spankorbmacherei.



Korbwaren: Die erste Rohrmöbelindustrie Deutschlands gibt es seit 1896 in Coburg.



Korbwaren: Hans Puppert, 1756 in Michelau geboren, soll 1774 den "Weidenhobel" erfunden haben. Feststeht, dass er als erster geschälte Weiden gespalten hat.



Kordigast: (Giechkröttendorf Weismain): in der Literatur: Den Berg bei Weismain hat Joseph Victor von Scheffel in dem Gedicht "Der Mönch von Banth" ("Bericht von den Mücken") verewigt:

     "Solches spricht von Banth der Mönch Nicodemus:
     ...
     Langsam wich und sank der Nebel Dämm'rung
     Schon erblinkte jenseit über Weißmain
     Hell die Felswand auf dem Kortigas
     Und der Sonne flammengoldne Scheibe
     Stieg empor in hehrer Majestät ...
     Stieg empor und hauchte Lichtglanz
     In die Talflur, auf der Berge Spitzen
     Ringsumher auf Triften, Höhen, Saatfeld
     Turm und Haus und in der Menschen Herzen."



Kraftshof: (Nürnberg),: berühmte Besucher: Friedrich Rückert 1821.



Kraftwerk: Adam Kunkel (27.11.1848 - 20.8.1905) aus Lohr, u. a. in Hofheim und Würzburg tätig, gilt als "geistiger Vater" des Walchensee-Kraftwerks (DBE, GBBE).



Kraftwerk: Hans Gleichmann (6.2.1879 - 3.9.1945), der u. a. in Nürnberg tätig war, leistete Pionierarbeiten im Kesselbau. Er führte die "wärmeelastische Topfturbine" ein und schuf den ersten Turm-Freiluftkessel in Deutschland (NDB, DBE).



Kraftwerk: Das Steinkohlekraftwerk Franken II Erlangen ist mit 400 Megawatt Leistung das größte Kraftwerk seiner Art in Bayern.



Krankenhaus: Das Bamberger Krankenhaus, von 1787 bis 1789 errichtet, war damals in sozialer wie in medizinischer Hinsicht die wohl modernste Anstalt in Europa. Vor allem die bautechnische Gestaltung hatte Modellcharakter bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde als sog. "Bamberger System" zum Vorbild für die Anstalten in Erlangen, Heidelberg, Bonn, München, Stuttgart und Hamburg. Es gab bereits eine permanente Be- und Entlüftung durch ein Schachtsystem, flexible Aborte, sofortige Fäkalienentsorgung, vorzügliche Wasch- und Badegelegenheiten und eine umweltfreundliche Lage innerhalb des Stadtgebiets. Kein Raum war mit mehr als fünf Patienten belegt.

     Einer unter den zahlreichen Besuchern aus ganz Europa, Wilhelm Horn, berichtete 1831: "Mit einer ganz besonderen Liebe sind die Abtritte behandelt; jeder Kranke hat ... hinter seinem Bette eine Tür, worin ein solcher steht, der ebenfalls vom Gange aus ausgetragen wird. Gestank ist nicht. Das Gebäude ist sehr geräumig ... Die Küche ist hübsch und groß. Es sind nur weibliche Bedienungen da, außer den Ärzten und dem Hausvater, und man steht sich sehr gut dabei, indem man diese nicht zu jung wählt. Ein Dr. Zippel, der sich als Assistenzarzt zu uns gesellte, sagte dies und konnte die Weiber in dieser Hinsicht nicht genug loben.": in der Literatur: Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834 (Besuch 1803).



Krankenhaus: Friedrich von Wendt (28.9.1738 - 7.5.1808 Erlangen) gilt als "Wegbereiter" der deutschen Universitätsklinik. Mit dem "Collegium clinicum" 1778 führte er "grundlegende" Änderungen im medizinischen Unterricht ein (Kraus, BBB).



Krankenhaus: Christian Friedrich Harleß (11.6.1773 - 13.3.1853) aus Erlangen errichtete die medizinische Poliklinik Bonn. Nach ihm ist die Stiftung "Praemium Harlessianum" benannt (NDB, BBB).



Krankenhaus: Karl Schneemann (4.7.1812 - 7.4.1850) aus Bamberg, "initiierte" 1843 die Gründung der Münchener Universitäts-Poliklinik (DBE, GBBE, BBB).



Krankenhaus: Hugo Wilhelm von Ziemssen (13.12.1829 - 21.1.1902), u. a. ab 1863 in Erlangen, gründete 1877 das erste klinische Institut Deutschlands (BBB, DBE).



Krankenhaus: Die "Evacuationsstation" des Städtischen Krankenhauses Nürnberg aus dem Jahr 1865, die zur Entlastung des Hauptgebäudes diente, war wohl die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland (A. H. Murken).



Krankenhaus: Mosche Julius Gutmann (1894 - 1961) aus Heidenheim (Mfr.) gründete 1928 die erste deutsche Klinik für Allergiekrankheiten (Walk).



Krankenhaus: Das Nürnberger Klinikum I war zur Zeit seiner Errichtung das größte kommunale Krankenhaus in der ehemaligen Bundesrepublik. 1987 standen 2600 Betten zur stationären Behandlung von Patienten zur Verfügung.



Krankenhaus: Das für den Fall eines Atomkriegs angelegte Hilfskrankenhaus in Gundzenhausen ist das größte in Deutschland.



Krankenkasse: Der Bamberger und Würzburger Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal (16.9.1730 Lohr am Main - 14.2.1795 gründete 1790 die älteste Krankenkasse Deutschlands.



Krankenpflege: Jakob Oetheus ist 1586 in Eichstätt gestorben. Sein „Gründlicher Bericht, Lehr und Instruction von rechten und nutzlichen Brauch der Arzney und von Erhaltung der Gesundheit“ 1574 gilt als „erste lehrbuchartige Darstellung der Krankenpflege“ (GBBE).



Krankenversicherung: Mitte des 19. Jahrhunderts entstand in Nürnberg das "älteste private Krankenversicherungsunternehmen" Deutschlands.



Krebsforschung: Theodor Boveri (12.10.1862 Bamberg - 15.10.1915 Würzburg) erklärte 1914 die Entstehung maligner Tumoren (NDB).



Krebsforschung: (Carl) Karl Thiersch (20.4.1822 - 28.4.1895), ab 1854 an der Universität Erlangen tätig, beschrieb 1865 die epitheliale Natur des Krebses (Ärzte-Lex.)



Krebsforschung: August von Wassermann (21.2.1866 - 16.3.1925) aus Bamberg "erfand" eine Chemotherapie gegen den Krebs. Geburtsdatum: 22.2.?



Krebsforschung: Wilhelm von Brehmer (24.1.1883 - 22.10.1959), der sich 1934/1935 in Nürnberg aufhielt, gründete 1947 die Internationale Freie Akademie für Virus- und Krebsforschung. 1932 entdeckte er eine krebsauslösende Mikrobe (DBE, GBBE).



Krebsforschung: Karl-Heinrich Bauer (26.9.1890 - 7.7.1978) aus Schwärzdorf (Mitwitz) bei Kronach ist Mitbegründer des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (1964). Er entwickelte 1928 die Mutationstheorie der Geschwulstentstehung. Unter ihm öffnete 1945 die Heidelberger Medizinische Fakultät als erste in Deutschland. Sein Hauptwerk "Krebsproblem" 1949 ist das erste umfassende Buch zu diesem Thema in deutscher Sprache (Lex. d. Naturwiss., GBBE).



Krebsforschung: Harald zur Hausen, Nobelpreisträger 2008, für die Entdeckung der Papilloma-Viren, die den Gebärmutterhalskrebs auslösen, lehrte an der Universität Erlangen-Nürnberg.



Kreditkauf: Mit dem Schuldkontobuch der Nürnberger Firma Holzschuher (1304 - 1307) hat sich das älteste Zeugnis über Verkäufe auf Borg erhalten.



Krematorium: Markgräfin Sophie von Bayreuth wurde 1762 eingeäschert. Ihrem Mann, dem Grafen von Hoditz errichtete man in Potsdam eine Gedenktafel als "Wiedererwecker der antiken Feuerbestattung" (Feldhaus). Die ersten Krematorien in Deutschland bzw. Bayern entstanden 1907 in Coburg und 1912 in Nürnberg (Bayer. Städtebuch)



Kren: (Meerrettich): Das größte zusammenhängende Anbaugebiet Europas und das traditionsreichste der Welt liegt zwischen Nürnberg und Forchheim. Die "schärfste Ausstellung der Welt" findet im Meerrettich-Museum in Baiersdorf, das sich „Welthauptstadt des Kren“ nennt, statt. "Die Würde macht den Menschen schmackhaft wie der Kren den Schinken" (Zitat Karl Kraus). Nicht faule Äpfel haben Schiller zum Dichten angeregt, sondern Kren.



Kreuzgang: Die Stiftskirche in Aschaffenburg rühmt sich, einen der schönsten Kreuzgänge der "Welt" zu besitzen.



Kreuzgang: Einzigartig durch seine Fabelwesen in der Kapitellplastik ist der Kreuzgang des Bamberger Karmelitenklosters aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.



Kreuzthal: (Riedbach): (Lkr. Haßberge): in der Literatur: Friedrich Rückerts Gedicht "Der Brief an die Mutter".



Kreuzweg: Der1500 gestiftete und 1503 vollendete Kreuzweg von St. Elisabeth im Sand von Bamberg nach St. Getreu ist der "älteste vollständig erhaltene in Deutschland" (Dehio).



Kreuzweg: Als "schönster und größter seiner Art in Deutschland" und als "Fest der Landschaftsarchitektur" (B. Schütz) wird der Kreuzweg zum Würzburger Käppele gerühmt. Er ist ab 1761 entstanden. Seine lebensgroßen Figuren stehen in eigenen kleinen Kapellenbauten.



Kreuzwertheim: (Lkr. Main-Spessart): berühmte Besucher: Kurt Tucholsky 1927.



Kreuzzug: Der Mainzer Erzbischof und Kardinal Konrad von Wittelsbach (um 1120/1125/1130 - 25.10.1200), gestorben in Riedfeld (Neustadt an der Aisch), führte den Kreuzzug von 1197 an (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch.)



Krieg: Zitate: „Es ist etwas Entsetzliches in einer Zeit, wo nur die Idee siegt, mit den Waffen in der Hand zu sterben“ (Clemens Brentano). "In jedem Krieg vertreten die Kinder, die ihn noch nicht begreifen, allein die Würde der Menschheit" (Sigmund Graff). "Der Krieg ist das wahre Perpetuum Mobile des Teufels" (Jean Paul). "Die ewigen langweiligen Vorübungen zum Kriege müssen dem Soldaten ordentlich Sehnsucht nach einem freien und treffenden Realschießen machen." (Jean Paul). " ... der Kanonenschuss, der in Indien geschiehet, setzt Europa in Flammen" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin). "Geborgte Soldaten taugen nichts" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Kriegerdenkmal: Das eigenwilligste deutsche Kriegerdenkmal schuf der Eichstätter Künstler Alois Wünsche-Mitterecker (28.11.1903 - 13.12.1975). Es besteht aus 78 Plastiken und wurde im Hessental bei Eichstätt aufgestellt.



Kriegerdenkmal: Der Ehrenfriedhof auf dem Nagelberg bei Treuchtlingen ist mit 2487 Kriegsopfern aus 16 Nationen einer der größten in Deutschland.



Kriegstechnik: "Rühmt sich Indien seiner Edelsteine, Arabien seines Goldes, Ungarn seiner schnellen Pferde, Italien seiner List, England seines Reichtums, Frankreich seiner Vornehmheit und Freundlichkeit, so ist Deutschland wahrlich berühmt durch seinen entschlossenen, starken und tapferen Soldatenstand" (Konrad Kyeser 1402/04 Zitat).

     Als Ahnherr der Kriegstechnik gilt Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) aus Eichstätt. In dem ältesten Kriegsbuch der Welt (entstanden 1402/04, illustrierte Ausgabe 1405) mit dem Titel "Bellifortis" (der Kampfstarke) beschrieb er detailliert sämtliche zu seiner Zeit verwendeten Angriffs- und Verteidigungswaffen: Streitkarren und Kampfwagen, Belagerungsmaschinen (u. a. Schöpfgeräte zum Entleeren von Festungsgräben, hydraulische Maschinen, Leitern und Steiggeräte zum Erklimmen von Burgmauern), Schusswaffen (darunter Armbrüste, Geschütze, Raketen, "Stalinorgel", Wurfmaschinen für schwere Steinkugeln), ferner Rezepte für Sprengstoffe. Es handelt sich um die im Mittelalter am weitesten verbreitete Bilderhandschrift der Technikgeschichte. Kyeser ist der "früheste namentlich bekannte Verfasser einer militärwissenschaftlichen Bilderhandschrift in Deutschland". Er wurde durch dieses Kompendium zum Begründer der kriegstechnischen Literatur in Deutschland. S. auch eigener Artikel
  
Weiterer Text



Kriegstechnik: Der Nürnberger Mechaniker Leonhard Danner (1497, 1498 oder 1507 - 1585) erfand 1550 eine Brechschraube für Festungsmauern und leitete damit eine "neue Epoche" der Belagerungstechnik ein (Reiser).



Kriegstechnik: Der "deutsche Archimedes" Hanns Carl (um 13.1.1587 - 14.6.1665) aus Nürnberg war wegen seiner kriegstechnischen Schriften berühmt (Feldhaus, BBB)



Kriminalistik: Die in der Kriminalistik verwendete Kombination beliebiger Gesichter als Identifizierungsverfahren wurde erstmals von dem Nürnberger Maler Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) in der Proportionenlehre demonstriert (Lex. bedeutender Mathematiker).



Kriminalpsychologie: Anselm von Feuerbach (14.11.1775 - 29.5.1833), der u. a. in Bamberg und Ansbach tätig war, gilt als Begründer der neueren Kriminalpsychologie und als „Klassiker der Kriminalliteratur“ (Killy). Er war der Vater des berühmten Philosophen Ludwig Feuerbach. Thomas Mann schrieb über ihn: Sein Leben "hat etwas so Stärkendes, Befeuerndes, Erhebendes" (u. a. BBB).
Bibliographie



Kriminalpsychologie: Robert Sommer (19.12.1864 - 2.2.1937), ab 1890 Assistent an der Universität Würzburg, veröffentlichte die ersten Lehrbücher für forensische Psychologie und Tierpsychologie (DBE).



Krippe: Krippenweg und Krippenbauschule (gegründet 1977) in Bamberg sind einmalig in Deutschland. Die Obere Pfarre Bamberg besitzt eine der größten Krippen Deutschlands.



Kristallographie: Der Mineraloge Johann Friedrich Christian Hessel (27.4.1796 - 3.6.1872) aus Nürnberg "schenkte der Kristallographie das leitende Prinzip ihrer Systematik". Er stellte als erster den Begriff der Symmetrieachse und 1830 das System der 32 Kristallklassen auf (NDB, DBE, Lex. d. Naturwiss., BBB, Lex. d. Geowiss., GBBE)



Kristallographie: Als "Pionier" der Feinbaulehre (Kristallstruktur) gilt der Mineraloge an der Universität Würzburg Jakob Beckenkamp (20.2.1855 - 12.1.1931) (NDB).



Kronach: berühmte Besucher: Werner Bergengruen 1933, Hans Carossa 1913, Johann Wolfgang von Goethe 1797, Kaiser Heinrich II. 1003, Alexander von Humboldt 1793 (Goldmühle), Napoleon (Frankreich) 1806.
 



Kronach: berühmte Einwohner: Lucas Cranach d. Ä., Maximilian von Welsch (kurmainzischer General und Hofbaumeister). Nach der Stadt ist der Kronacher Bund der Jugendbewegung benannt.



Kronach: Ein Stimmungsbild von der Umgebung gibt Werner Bergengruen auf seiner "Deutschen Reise" 1933: "Main, Rodach, Haßlach heißen die Flüsse, an denen ich aufwärts fahre, der Wasserscheide entgegen… Oberhalb des schönummauerten Cronach, wo Lukas Müller zur Welt kam, der sich nach diesem Ort Cranach genannt hat, flattern bunte Wimpel von der Veste Rosenberg, die an Stattlichkeit den Burghausener Werken nur wenig nachgibt. Dann geht es bergauf, das Tal der Rodach verengt sich schluchtenhaft, die Farben dunkeln, und ich bin abermals im Gebirge." S. auch Briefmarken, Burg, Napoleon



Kropfoperation: Jakob Frank (21.5.1871 - 31.5.1953) aus Forchheim, der u. a. in Fürth tätig war, wurde durch seine Kropfoperationen über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt (Schwammberger).



Krypta: Die Bamberger Domkrypten Anfang des 11. Jahrhunderts sind die "ersten Großkrypten in der Geschichte dieses Bautyps" (U. Rosner).



Kugellager: Der Schweinfurter Fabrikant Friedrich Fischer (19.3.1849 - 2.10.1899) erfand 1883 eine Kugelschleifmaschine, 1890 eine Kugelfräsmaschine und führte die industrielle Fertigung von Kugellagern ein. Erhebliche Auswirkungen auf den Fahrzeugbau waren die Folge (NDB, BBB).



Kugellager: Wilhelm Höpflinger (30.9.1853 - 17.1.1928 Schweinfurt) fertigte 1888 mit einer von ihm erfundenen Fräsmaschine die ersten sphärisch runden Kugeln der Welt. Auf sein Konto gehen weitere einschlägige Erfindungen, so die erste automatisch arbeitende Kugelsortiermaschine. Höpflinger hat den Weltruf der Schweinfurter Kugellagerindustrie entscheidend mitbegründet (NDB, DBE, GBBE) (auch +1929).



Kugellager: Der Schweinfurter Ernst Sachs (22.11.1867 - 2.7.1932) gründete 1895 die Schweinfurter Präzisions-Kugel-Lager-Werke Fichtel & Sachs und steuerte Neuerungen bei, so die Kugelführungsringe. Das 28,5 Tonnen schwerste Wälzlager der Welt wurde 1985 ebenfalls in Schweinfurt gebaut. Bei so viel Tüchtigkeit wollte auch die Kirche nicht abseits stehen. Die St. Michaelskirche in Schweinfurt besitzt - einmalig auf der Welt - eine Monstranz mit drei Kugellagern im Schaft.
 



Kugellager: Der Maschinenbauer Robert Mundt (5.6.1901 - 20.2.1964 Schweinfurt) war der "wichtigste Fachmann" für Kugellager in Deutschland (DBE, GBBE).



Kühlschrank: Den "ersten Kühlschrank der Welt" baute 1874 Carl von Linde (11.6.1842 - 16.11.1934) aus Berndorf (Thurnau) bei Kulmbach (Reiser).



Kulmbach: berühmte Besucher: Theodor Fontane ("die Burg, jetzt, wenn ich mich nicht irre, ein Brauhaus, schön gelegen"), Adolf Hitler 1928, König Ludwig II 1866, Martin Luther 1518 bei den Augustiner-Eremiten („das schönste seines Ordens“, H. Roser), Maximilian II. König von Bayern, Philipp Melanchthon 1552, Friedrich Rückert 1833
 



Kulmbach: berühmte Besucher: Carl Spitzweg u. a. 1849, Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck 1793, Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1727.



Kulmbach: berühmte Einwohner: Der Dürerschüler Hans Süß, genannt von Kulmbach.



Kulmbach: Aus Merian "Topographie" 1656: "Es liegt diese markgräflich-brandenburgische Stadt am weißen Main, nahend dem Fichtelberg, und kommt nit weit davon der rote Main dazu, und wird förters aus beiden ein Fluss. Petrus Albinus sagt in der Meisnischen Chronik, dass von etlichen geschrieben werde, wie umb Kulmbach der höchste Ort und gleichsam das Mittel des Teutschlandes sei."



Kulmbach: in der Literatur: Berthold Auerbach "Der Bierbrauer von Kulmbach" 1858, Heimito von Doderer (Österreich) "Die Merowinger oder die totale Familie", Felix Salten "Herr Wenzel auf Rehberg und sein Knecht Kaspar Dinckel" 1907 (Markgraf von Kulmbach, ein "wilder rauflustiger Herr").



Kulmbach: in der Literatur: "Kulmbach ist eine sehr niedliche, kleine Stadt; sie ist weit kleiner als Erlangen, aber regelmäßig gebaut. Fast allenthalben sieht man die schönen Berge vor der Stadt; in der Hauptstraße kann man fast durch beide Tore sehen. Wir gingen spazieren. Die Gegend um Kulmbach ist göttlich, nach Berneck auf unserer ganzen Reise die schönste. Es liegt in einem Tal, links von einem Amphitheater von Bergen eingeschlossen, rechts von einer großen Ebene mit Hängeweiden und schönen Bergen begrenzt" (Ludwig Tieck 1793).



Kulmbach: in der Literatur: "Das Tal bildet ein sehr schön vollendetes und geschlossenes Landschaftsgemälde und verdient den Gegenden bei Streitberg und Berneck wohl an die Seite gestellt zu werden. Kulmbach ist ganz gut gebaut. Die Vorstädte sind im Verhältnis gegen die Stadt nicht klein. In der Stadt ist der Klosterhof merkwürdig, wo eine kleine Kolonie des Klosters Langheim von drei bis vier Brüdern wohnt. Hinter der Stadt breitet sich das enge, lange Tal, die Wolfskehle genannt, in eine sehr große, herrliche Wiese (die Aue) aus, die vom Weißen Main durchschlängelt und in einem weiten Umkreise von Bergen umschlossen wird" (Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793).



Kulmbach: in der Literatur: Berthold Auerbach "Der Bierbrauer von Kulmbach": "Einen Gast bei Tische zu haben, dem man etwas Schmackhaftes bieten kann und dem es wohl mundet, das gehört zu den schönsten Freuden; ähnlich ist das Wohlgefühl, einem von fernher gekommenen Freunde den Heimatsort und die Schönheit seiner Umgebungen zu zeigen ...

     Die beiden Freunde standen auf einer Anhöhe, von wo man rückwärts gewendet die Stadt, den Strom und die in weitem Bogen sie umschließenden Berge überschauen konnte ...

     'Ein anmutiges Tal und da so nahe der Stadt'! rief der Gastfreund. 'Was ist das dort für eine Burg, und wem gehört sie?'

     'Ja wohl ist's eine Burg und sie gehört dem Ritter von viel Furcht und viel Tadel, und doch ist er der Held unserer Zeit; in seinen dunkeln Verliesen schmachten übermütige gewaltige Gefangene und Scharen ziehen aus, sie zu erlösen, und unter klingendem Spiel, unter Pauken- und Trompetenschall werden sie begrüßt. Freue dich, du bist zu Hause! Das ist unsere Bayrisch-Bierburg, und der Ritter, der hier haust, hat den Schildspruch: actiis unitis (mit vereinten Actien)'".



Kulturkampf: Das Wort wurde von Rudolf Virchow (13.10.1821 - 5.9.1902), der von 1849 bis 1856 an der Universität Würzburg tätig war, geprägt (u. a. BBB).



Kunreuth: bei Forchheim: berühmte Besucher: August von Platen ab 1820 wiederholt. S. auch Schlösser.



Kunst: Zitate: „Alle Kunst geht darauf aus, die Phantasie zu beteiligen, alle Technik darauf, sie abzuwürgen“ (Sigmund Graff). "Kunst ist Weglassen" (Leonhard Frank). „Der Dilettant fängt hundert Mal an und wird nie fertig. Der Künstler kann nicht anfangen, bevor alles in ihm fertig ist“ (Sigmund Graff). "Jedes Kunstwerk ist eigentlich eine Skizze, die erst durch unsere Phantasie vollendet wird" (Sigmund Graff). „Denn die Kunst ist nicht für einen kleinen abgeschlossenen Kreis weniger vorzugsweise Gebildeter, sondern für die Nation im Großen und Ganzen da" (Georg Wilhelm Friedrich Hegel). "Kunst ist Formgebung, Kunst ist charakteristische Darstellung dessen, was in uns und was außer uns lebt" (Georg Kerschensteiner). "Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens" (Jean Paul). "Die Kunst hat die Gießkanne, aber die Natur hat die Wolken" (Jean Paul). "Die Kunst ist keine Dienerin der Menge" (August von Platen). "Alter Freund und Kupferstecher" (Friedrich Rückert). "Die unmittelbare Ursache aller Kunst ist Gott" (Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling). "Die Kunst ist das Reale, Objektive" (Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling).



Kunst: Zitate: "Wie könnten die Künstler und Handwerksleute, die doch Gott auf dieser Welt haben will, bestehen, wenn er nicht zugleich auch Narren werden ließe, die sie ernähren täten" (Lothar Franz von Schönborn). "Die Kunst ist die höchste gemeinschaftliche Lebensäußerung des Menschen, der nach selbsterkämpfter Befriedigung seiner natürlichen Bedürfnisse sich der Natur in seiner Siegesfreude darstellt." (Richard Wagner). "Denn die wahre Kunst ist höchste Freiheit, und nur die höchste Freiheit kann sie aus sich kundgeben." (Richard Wagner). "Die Kunst ist frei." (Wagner).



Kunst- und Kulturepochen: (nach fränkischen Persönlichkeiten benannt): Dürerzeit, Schönbornzeit



Kunsteisbahn: Carl von Linde (11.6.1842 - 16.11.1934) aus Berndorf bei Kulmbach schuf 1882 die erste Kunsteisbahn Deutschlands (NDB).



Kunstflug: Karl Hackstetter (23.7.1876 Bamberg - 17.6.1932 Würzburg) war Mitbegründer der ersten süddeutschen Flugsportschule (Würzburger Portr.)



Kunstflug: Der "Königsadler" von Speichersdorf bei Bayreuth Manfred Strößenreuther (16.2.1948 - 29.3.1986) war 1976, 1978 und 1985 Weltmeister, ferner mehrmals Europameister und deutscher Meister. Er gehörte als einziger deutscher Pilot zur absoluten "Extraklasse" dieses gefährlichen Sports. 1986 stürzte er tödlich ab.



Kunstgeschichte: Johannes Butzbach (1477/1478 - 29.12.1516) aus Miltenberg verfasste 1505 mit "Libellus de praeclaris picturae professoribus" die erste kunsthistorische Arbeit eines Deutschen. Er hielt sich unter anderem in Aschaffenburg auf (BBB, GBBE, s. auch eigener Artikel). (+auch 1526).



Kunstgeschichte: Das erste Lehrbuch zur Kunstgeschichte schrieb 1675 der Nürnberger Joachim Sandrart d. Ä. (12.5.1606 - 14.10.1688). Es trägt den Titel "L'Academia tedesca ... oder Teutsche Academie der edlen Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste". In ihr werden erstmals die Biographien deutscher Künstler aufgezeichnet. Ferner ist "darinnen enthalten: Ein gründlicher Unterricht ... von den Bau-Steinen und fünferley Bau-Arten, von den Statuen und ihrer Zugehör, von der Erfind- und Zeichnung, von Mass und Proportion der Leiber, von Fresco-Stein-Landschafts-Bild- und Historie-Malen, von Nachtstücken, vom Malen mit Oel und Wasserfarben, von den Affecten und Gewändern, von der Perspectiv, und vom Mal-Zimmer, auch von den Farben, deren Gebrauch, Ursprung, Natur und Bedeutung ..."



Kunstgeschichte: Der Nürnberger Christoph Gottlieb von Murr (6.8.1733 - 8.4.1811) gründete die erste kunstgeschichtliche Zeitschrift (L. Grote). Die Bambergerin Catharina Treu ((21.5.1743 - 11.10.1811) wurde 1776 in Düsseldorf zur ersten Frau an einer deutschen Kunstakademie ernannt. (*1746).



Kunstgeschichte: Als "Wegbereiter der modernen Kunstgeschichte" gilt der Bamberger Joseph Heller (22.9.1758 - 4.6.1849).

     Lit. Heller, Joseph: Geschichte der Holzschneidekunst von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten, nebst zwei Beilagen, enthaltend den Ursprung der Spielkarten und ein Verzeichnis der sämtlichen xylographischen Werke. Bamberg: Kunz 1823. Bigmore/Wyman I, 322: "One of the best German works on xylography ...". - Behandelt die Geschichte der Holzschneidekunst, ferner einzelne Künstler mit ihren Signets und Monogrammen, die Herstellung und den Ursprung von Spielkarten und Verbote des Kartenspiels.



Kunstgeschichte: Johann Ludwig Koch (1.11.1772 - 2.5.1853), Kaplan in Aschaffenburg und Pfarrer in Damm (Aschaffenburg), war der "Initiator" des Nassauischen Kunstvereins (Renkhoff, ADB).



Kunstgeschichte: Adolph Bayersdorfer (7.6.1842 - 21.12.1901) aus Erlenbach bei Aschaffenburg ist Mitbegründer des Deutschen Kunsthistorischen Instituts Florenz (NDB, BBB).



Kunstgeschichte: Wilhelm Pinder (25.6.1878 - 13.5.1947), u. a. 1905 an der Universität Würzburg tätig, ist die "Entdeckung und Neubewertung" der Kunst des 14. Jahrhunderts zu verdanken (NDB).



Kunstgeschichte: Die "Deutsche Plastik" des Würzburgers Georg Lill (9.8.1883 - 27.6.1951) gehört zu den meistgedruckten Fachbüchern der Kunstgeschichte. Es erschien seit 1925 in über 300000 Exemplaren (NDB, BBB).



Kunstgeschichte: Adolf Feulner (23.8.1884 - 21.8.1945 Wiesentheid) gilt als "Entdecker" des süddeutschen Barock (Frankfurter Biogr., BBB).



Kunstgeschichte: In Würzburg geboren ist der Kunsthistoriker Heinrich Kreisel (14.6.1898 - 20.8.1975). Er gab "wesentliche Impulse" zu einer Neubewertung des Historismus. Sein autobiographischer Kriegsroman "Antlitz ohne Gnade" (1949) wurde zu einem Bestseller (NDB, BBB).



Kunstgeschichte: Die Studien des Gunter Schweikhart (31.12.1939 - 29.11.1997), von 1971 - 1977 an der Universität Würzburg beschäftigt, hatten „entscheidenden Anteil an der Neubewertung der norditalienischen Kunstlandschaft“. Ihm gelang es „erstmals, die öffentliche Kunst als eigene Gattung zu erschließen“ (GBBE).



Kunstgeschichte: Generationen von Historikern versuchten sich bisher vergeblich am berühmtesten Rätsel der deutschen Kunstgeschichte, dem Bamberger Reiter (s. auch Reiterstandbild).



Kunstgesellschaft: Der Verein zur Verbreitung des Guten Geschmacks und zur Förderung der Kunst (Bamberg 1821ff.) gehört zu den ältesten deutschen Kunstgesellschaften (Bayer. Städtebuch).



Kunsthandwerk: Nürnberg ist seit dem 15. Jahrhundert Zentrum des deutschen, seit dem 16. auch des europäischen Kunsthandwerks. Die Stadt war vor allem in der Goldschmiedekunst führend.



Kunsthandwerk: Unter der Leitung des Malers und Bildhauers August von Kreling (23.5.1818 - 22.4.1876 Nürnberg) wurde die Nürnberger Kunstgewerbeschule 1853 bis 1874 zum "Vorbild" für ähnliche Anstalten in Deutschland (NDB, DBE; BBB: +23.4.)



Kunsthandwerk: Heinz Schiestl (23.2.1867 - 11.4.1940 Würzburg) gilt als "Erneuerer des katholischen Kunstgewerbes" (DBE, GBBE; BBB: *23.1.)



Künstler: Zitat: "Der Künstler hat eigentlich immer nur ein Problem, nämlich sich selbst" (Sigmund Graff).



Künstler: Als vielseitigster deutscher Künstler gilt E. T. A. Hoffmann (24.1.1776 - 25.6.1822), der von 1808 bis 1813 in Bamberg tätig war. Er malte, komponierte, dichtete und führte Regie (s. auch eigener Artikel).



Künstlerkolonie Frauenwörth: Sie wurde durch Karl Raupp (2.3.1837 - 14.6.1918), von 1868 bis 1879 Professor an der Nürnberger Kunstgewerbeschule, gegründet (BBB, „Dreigroschenoper“ 1931,).



Künstlerroman: Der "beredtste Prediger des Rousseauschen Naturevangeliums" Wilhelm Heinse (15.2.1746 - 22.6.1803 Aschaffenburg) schrieb 1787 den "Ardinghello und die glückseligen Inseln", der zum Vorbild für zahlreiche spätere Künstlerromane wurde. Es war die "erste literarische Gestaltung der Renaissance". Heinse hat als erster die Bedeutung von Peter Paul Rubens, ferner die Rolle von Farbe und Landschaft für die Malerei erkannt. Friedrich Hölderlin hat Heinse sein Gedicht „Brot und Wein“ gewidmet. (NDB).
Wilhelm Heinse Zitate: "Ruhe und Ordnung; ist dies Glückseligkeit? Im Kerker ist auch Ruhe und Ordnung". "Wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht sorgen". "Alles Große besteht aus Kleinem; wer vom Kleinen nicht Besitz nimmt, kann das Große nie erwerben."



Kunstraub: Der spektakulärste Kunstraub Deutschlands galt 1962 der Tilman-Riemenschneidermadonna in der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten bei Volkach. Gegen ein Lösegeld von 100000 Mark, das die Illustrierte "Stern" zur Verfügung stellte, wurde die Plastik wieder zurückgegeben.
 



Kunstsammler: Der Nürnberger Stadtarzt Melchior Ayrer (10.4.1520 - 17./19.3.1579) trug im 16. Jahrhundert die "erste große" Privatsammlung zusammen. Sie enthielt rund 20000 Gemälde, Zeichnungen und Holzschnitte (H. W. Nachrodt).



Kunststil: Das "Bayreuther Rokoko" gilt als der "eigenwilligste" Kunststil seiner Zeit. Die Muschelwerkdekoration erreichte im "Würzburger Rokoko" ihren europäischen "Höhepunkt" (Dehio). Eine Spezialform ist das Ansbacher Rokoko.



Kunststoff: Dem Chemiker und Technologen Georg Kränzlein (27.11.1881 - 5.11.1943) aus Wassertrüdingen verdanken wir die Entdeckung wichtiger Kunststoffe und Kunstharze. Er gründete 1930 die Kunststoffkommission der IG-Farben (BBB, Renkhoff).



Kunsttheorie: Der Nürnberger Maler Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) verfasste mit der "Unterweisung der Messung" 1525 die erste ausführliche und mathematisch exakte Grundlegung der Kunst in deutscher Sprache, eine "überragende kunsttheoretische Leistung" nicht nur seiner Zeit. "Er gewann Einsichten in Fragen der künstlerischen Qualität, wie sie zuvor noch nie, auch nicht in Italien, formuliert worden sind" (Lex. d. Renaissance).



Kunstverein: 1792 wurde in Nürnberg mit der Albrecht-Dürer-Gesellschaft der älteste deutsche Kunstverein gegründet.



Kupferbergbau: Die Erfindung des Seigerprozesses (Ausschmelzen von Metallen) ist wahrscheinlich Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts in Nürnberg erfolgt. In der gleichen Stadt fand dieses Verfahren zwischen 1448 und 1460 wohl erstmals seine großtechnische Anwendung. Nürnberg war im Mittelalter "größtes Marktzentrum" für Kupferprodukte (R. Reith). 1464 errichteten Nürnberger Unternehmer in Thüringen die erste Seigerhütte zur Verarbeitung des Mansfelder Kupfers (Kratzsch). Es wurde durch Christoph Fürer von Haimendorf d. Ä. (9.5.1479 Nürnberg - 29.4.1537 Haimendorf-Röthenbach bei Nürnberg) auf den Weltmarkt eingeführt (NDB, DBE, GBBE).



Kupferbergbau: Verschiedene Erfindungen zum Kupferseigern gehen auf den Nürnberger Münzmeister Christoph Dietherr (+1594) zurück (Ber. Nürnberger).



Kupferbergbau: Der Nürnberger Hans Tetzel (1518 - 1571) erfand 1544 ein Schmelzverfahren für Erze. Er wurde durch die Gründung eines Kupferhüttenwerks auf Kuba (Cuba) einer der "ersten Montanunternehmer der Neuen Welt" (Ber. Nürnberger).



Kupferstecher: Mit dem Nürnberger Maler und Graphiker Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) erreichte der Kupferstich seinen "ersten Höhepunkt". Dürer behandelte als erster die Platten direkt mit Nadel bzw. Diamantsplitter und führte damit die "Kaltnadeltechnik" ein.



Kupferstecher: Der um 1580/84 in Nürnberg nachgewiesene Goldschmied Bernhard Zan ist der älteste Vertreter des sog. Punzenstichs (BBB, Thieme-Becker).



Kupferstichkabinett: "Weltruhm" erlangte mit 300000 Blättern das Kupferstichkabinett der Veste Coburg. Enthalten sind ferner über 5000 Handzeichnungen und 1300 Druckwerke (darunter Albrecht Dürer, Rembrandt, Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach d. Ä.)



Kuriosa: Über die Entstehung der "kleinen" Nürnberger Bratwürste berichtet die Legende: Mildtätige Gefängniswärtrer sollen Mini-Bratwürste bestellt haben, die sie durch die Schlüssellöcher den Gefangenen zustecken konnten.



Kuriosa: Die Fußballstädtefeindschaft zwischen Nürnberg und Fürth hatte eine kuriose Auswirkung: Der Fürther Fußballspieler Hans Sutor musste 1920 das Kleeblatt verlassen, weil er es gewagt hatte, eine Nürnbergerin zu heiraten. Er wechselte zum Club und errang mit ihm drei Meisterschaften.



Kuriosa: Rauschgift. "... einer der höchsten Genüsse für mich ist ein bisschen LSD bei einer Aufführung der 'Götterdämmerung' von Wagner. Da kommt man dem Himmel schon recht nah" (Christian Rätsch Ethnopharmakologe).



Kuriosa: 1994 siegten die Amateure von Vestenbergsgreuth mit 1:0 im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München. Die örtliche Teeindustrie kreierte daraufhin eine eigene Teesorte mit dem Namen 1:0-Tee, die heute noch im Handel ist.



Kuriosa: In Nürnberg gab es im 15. Jahrhundert, ein Gesetz, das es den Bürgern erlaubte, die Kosten für Bordellbesuche von der Steuer abzusetzen (Das neue Lexikon der Niederlagen).



Kuriosa: Die Bestelmeiersche Handlung in Nürnberg gab von 1798 bis 1808 die „Deutsche Holzbibliothek“ in 80 Bänden heraus.



Kuriosa: Ende des 7. Jahrhunderts starb bei Würzburg ein Ritter mit einer sog. „Orthese“. Derartige Gehhilfen aus dem Frühmittelalter waren bisher nicht bekannt („Der Spiegel“).



Kuriosa: 1381 wurde Eppelein von Geilingen bei Neumarkt gerädert. Die fälligen Hinrichtungskosten in Höhe von 1000 Gulden zahlte Nürnberg erst 1998 in Form von Schokoladentalern.



Kuriosa: Östlich von Bamberg häufen sich kuriose Ortsnamen in bemerkenswerter Zahl: Dörrnwasserlos, Großziegenfeld, Kleinziegenfeld, Huppendorf, Kotzendorf (kam 2010 in die Finalrunde bei der Suche nach dem lustigsten Ortsnamen Bayerns), Kübelstein, Mistendorf, Peulendorf, Schlappenreuth, Steinfeld, Würgau, Zeckendorf
Oberfranken in Micky-Maus-Übersetzungen: Entenhausen, Kleinschloppen (Kirchenlamitz), Oberkotzau, Schnarchenreuth (Berg).



Kuriosa: Im Hochzeitsdorf Wirsberg können sich seit 1983 Paare zu jeder Stunde Tag und Nacht trauen lassen.



Kuriosa: Der Germanist Hans Ernst Schneider (15.12.1909 - 18.12.1999), ab 1933 Mitglied der SA und ab 1937 der SS, nahm 1945 den Namen Hans Schwerte an, „ließ sich für tot erklären“ und heirate seine „Witwe“. Seit 1964 war er unter seiner neuen Identität als Professor in Erlangen und von 1970 - 1973 als Rektor an der TH Aachen tätig. 1995 wurde er „enttarnt“ (GBBE).



Kuriosa: Der Nürnberger Zoologe Johann Georg Wagler (28.3.1800 - 23.8.1832) starb an einer Schusswunde, die er sich versehentlich selbst zugefügt hatte (GBBE).



Kuriosa: Ernst Seifert (9.11.1887 - 29.8.1969) aus Würzburg wurde 1913 mit der Dissertation „Kritische Studie zur Lehre vom Zusammenhang zwischen Nase und Geschlechtsorganen“ promoviert (GBBE).



Kuriosa: Der Schauspieler Karl Friedrich Leo (um 1780 - 24.5.1824), u. a. seit 1807 Bamberg und Würzburg, erschoss sich am Grab des Dichters Christoph Martin Wieland (GBBE).



Kuriosa: Konrad II. von Schlüsselberg soll 1347 auf Neideck von einem Geschoss tödlich getroffen worden sein, als er die Außentoilette seiner Burg benutzte.



Kuriosa: Über den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel gibt es einen Satz, der vorwärts und rückwärts gleich gelesen werden kann: "Ein Leben mit Hegel? Der Edle geht im Nebel nie."



Kuriosa: Der Nürnberger Hans Storm hat ab 1554 in 38 Jahren allein 14000 Paar Bratwürste verzehrt - allerdings hatte er in dieser Zeit nichts anderes zu tun, weil er eingesperrt war.



Kuriosa: Bad Staffelstein feierte die Jahrtausendwende 2000/01, zusammen mit Annaberg im Erzgebirge und Kuba, ein Jahr nach dem "Rest" der Welt. Die Stadt berief sich dabei (wohl zu Unrecht) auf ihren größten Sohn und Mathematiker Adam Ries(e).



Kuriosa: Der Erfinder des Lachsacks (1968) Walter Thiele aus Krailling wurde zum Millionär. "Der Finanzbeamte (aus Nürnberg), der sein Lachen dafür hergab, machte den Fehler seines Lebens." Er hatte die Wahl: 10 Pfennig pro verkauften Sack oder eine Pauschale von 1000 Mark. Er ging auf Nummer sicher, sehr zu seinem Leidwesen, denn inzwischen wurden 120 Millionen Stück verkauft.



Kuriosa: Oskar Panizza (12.11.1853 Kissingen - 30.9.1921 Bayreuth), u. a. Schweinfurt, wurde 1901 in die gleiche Irrenanstalt eingewiesen, in der er früher als Irrenarzt tätig war (NDB: +28.9.)



Kuriosa: Wer das Gasthaus "Holdermühle" (Tauberzell-Adelshofen) betritt, steht vor einem Grenzpfahl mit den Wappen von Bayern und Baden-Württemberg. Wein wird in Württemberg, Bier in Bayern ausgeschenkt. Zur Toilette geht's wiederum nach Württemberg.



Kuriosa: Seit dem 15. bis ins 18. Jahrhundert bestand das "Schönfrauenlehen" zu Randersacker bei Würzburg. Während das sog. "Jus primae noctis" (das Recht des Feudalherren auf Geschlechtsverkehr mit den Bräuten seiner abhängigen Bauern) umstritten ist, gibt es für das betreffende "Lehen" einen eindeutigen urkundlichen Nachweis.



Kuriosa: Dem Erlanger Student Ludwig Thoma stand der Doktortitel nicht zu, obwohl er eine Dissertation eingereicht und die entsprechenden Prüfungen bestanden hatte. Begründung: Thoma hielt es nicht für nötig, die Dissertation drucken zu lassen.



Kuriosa: Der Pfarrer August Amrhein (26.8.1847 Weibersbrunn - 28.4.1934 Giebelstadt), der sich in Würzburg, Kleinwallstadt, Bad Kissingen, Hasloch, Aschaffenburg, Werneck, Großwenkheim (Münnerstadt), Roßbrunn (Waldbüttelbrunn) und Eßfeld (Giebelstadt) aufhielt, konnte sich mit vier Doktorhüten schmücken (L. Pollnick, BBB).



Kuriosa: Im Leben Richard Wagners (22.5.1813 - 13.2.1883) Bayreuth spielt die Zahl 13 eine merkwürdige Rolle. Nicht nur, dass sein Name aus 13 Buchstaben besteht - Wagner wurde 1813 geboren (die Ziffern seines Geburtsjahres 1 + 8 + 1 + 3 ergeben ebenfalls 13) und starb an einem 13. Februar. Das Festspielhaus wurde am 13. August eröffnet. Er schrieb 13 Tondramen. Seine musikalische Berufung erhielt durch eine Aufführung des "Freischütz" am 13. Oktober. Den "Tannhäuser" schloss Wagner am 13. April 1844 ab. "Tannhäuser" fiel am 13. März 1861 in Paris durch und wurde dort am 13. Mai 1895 erneut aufgeführt. Wagner begann seine Karriere am Rigaer Theater, das am 13. September 1837 eröffnet wurde. Der Komponist hielt sich 13 Jahre im Ausland auf. Das Bayreuther Festspielhaus wurde am 13. August eröffnet. Sein letzter Tag in Bayreuth war der 13. September. Von Liszt wurde er zum letzten Mal am 13. Januar 1883 besucht. Wagner starb im 13. Jahr der deutschen Reichseinheit ("Der Spiegel" und "Zweisteins Zahlen-Magie").



Kuriosa: Den Drache Fafner, der vom Maler Arnold Böcklin entworfen worden war, traf ein doppeltes Missgeschick. Er wurde nicht nur vom Kritiker Eduard Hanslick als "Kreuzung zwischen Eidechse und Stachelschwein verhöhnt", er musste auch ohne Schlund auftreten. Die Londoner Herstellerfirma hatte ihn irrtümlich nach Beirut (anstatt nach Bayreuth) geschickt.
Kuriosa: Unter den berühmten Schülern gehörte Richard Wagner (22.5.1813 - 13.2.1883) Bayreuth mit zu den schlechtesten (W. Krämer).



Kuriosa: Fritz Neumeyer (1875 - 1935) aus Egloffstein, der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, ist am 10. 9. geboren und am 10. 9. gestorben (DBE). Johannes Schöner (16.1.1477 Karlstadt - 16.1.1547 Nürnberg) ist am 16. 1. geboren und gestorben.



Kuriosa: Ein ehemaliger Insasse der Justizvollzugsanstalt Ebrach fälschte Tausendmarkscheine in Maltechnik so perfekt, dass Sammler den dreifachen Wert eines echten Scheins dafür zahlen.



Kuriosa: Johann Friedrich Sperer (28.8.1649 Dinkelsbühl - 15.8.1725) ist der Verfasser von "Eine geistreiche Predigt ohne den Buchstaben R". Jean Paul wollte mit: "Der allzeit fertige oder geschwinde Wetterprophet" das Wetter für sechs Monate vorhersagen.



Kuriosa: Das einzige Amtsschimmeldenkmal Deutschlands findet sich im Treppenhaus des Fürther Rathauses. Ein Werk über Textilkunde, das 1987 für 1 DM in Erlangen antiquarisch gekauft worden war, erlebte eine außergewöhnliche Preissteigerung ("dank" 50 Gramm Heroin im Buchdeckel, damaliger Marktwert von 25.000 DM). Das "kleinste" und wohl auch originellste Dorf der Welt befindet sich im Park Schönbusch (Aschaffenburg).



Kuriosa: Die "voreiligste" Eheurkunde der Geschichte datiert aus dem Jahr 1386: Kaiser Karl IV. und Burggraf Friedrich von Nürnberg verpflichteten sich zur Vermählung ihrer Kinder, die noch gar nicht geboren waren (Mosaiklex.) Die kleinste Flotte Deutschlands bestand Anfang des 18. Jahrhunderts in St. Georgen am See (Bayreuth). Sie umfasste vier kleine, der brandenburgischen Flotte nachgebildete Kriegsschiffe, die sich regelrechte Schlachten lieferten.



Kuriosa: Im Wasserschloss Sommersdorf (Burgoberbach) bei Ansbach sind die in der Familiengruft Bestatteten seit Jahrhunderten mumifiziert, vermutlich durch Radiumadern, die im Boden verlaufen (Gerndt). Bad Alexandersbad ist einer der wenigen Ortsnamen, der eine Wortdoppelung enthält.



Kuriosa: Das "Rosenlied" des Dichters Friedrich Rückert (16.5.1788 Schweinfurt - 31.1.1866 Neuses-Coburg) verwendet in 80 Zeilen 60 Rosenwörter. Es ist nach A. Schimmel einzigartig, "nicht nur in der deutschen, sondern in der Weltliteratur". Rotwelsch oder Jenisch wird in der Gegend um Schopfloch und Schillingsfürst bei Ansbach gesprochen.



Kuriosa: Johann Georg Hippeli (1767 - 1822) aus Nordheim vor der Rhön erfand 1801 einen Wecker für Scheintote. Dem gleichen Problem widmete sich Johann Georg Pickel (20.11.1751 Sommerach - 20.7.1838 Würzburg). Er stellte 1812 einen "Rettungsapparat zur Wiederbelebung der Scheintoten" vor (BBB).



Kuriosa: Auf ungewöhnliche Weise kam der Bamberger Christoph Clavius (25.3.1537 - 6.2.1612) in Rom ums Leben: Er wurde auf der Straße von einem wildgewordenen Stier getötet (*auch 1538). Als sich der Trappistenabt Joseph Ignatius Baier (1818 - 1893) aus Amorbach 1893 in Fiume auf ein Schiff begeben wollte, stürzte er aufgrund seiner Kurzsichtigkeit ins Meer und ertrank. Max Stirner (25.10.1806 - 25.6.1856) aus Bayreuth starb an den Folgen eines Insektenstichs; ebenso der Maler Karl von Enhuber (16.12.1811 - 6.7.1867) aus Hof.



Kuriosa: Ein Kuriosum besonderer Art bietet das Schloss Schillingsfürst als Wasserscheide: Die Dachrinnen senden das Wasser teils in die Nordsee, teils in das Schwarze Meer. Schneewittchen soll nach den "Forschungen" des örtlichen Geschichtsvereins aus Lohr stammen.



Kuriosa: Einen Rekord eigener Art bedeuteten die dreieinviertel Liter Wein, die 1631 beim Rothenburger Willkommenstrunk auf einen Zug geleert wurden. Mit dieser Leistung bewahrte der Bürgermeister Georg Nusch im Dreißigjährigen Krieg seine Stadt vor der Zerstörung durch die Schweden.



Kuriosa: Einen Rekord im "Gehen auf dem Wasser" stellte 1983 Fritz Weber auf. Er lief mit sog. Schwimmschuhen die 575 km lange Mainstrecke von Bayreuth bis Mainz (Guiness).



Kuriosa: Das "Betrugslexikon" des Georg Paul Hoenn (12.6.1662 Nürnberg - 21.3.1747 Coburg) gilt als ein Nachschlagewerk, das weder vorher noch nachher "seinesgleichen" fand. Es wurde 1720 erstmals aufgelegt und bis in unsere Tage nachgedruckt.

     "Buchdrucker betriegen: 4) Wenn sie anzügliche oder rebellische Schriften wider die Obrigkeit oder andere Privatpersonen, wie in so genannten Romainen zu geschehen pfleget, heimlich verfertigen und darunter nicht ihre, sondern fremde Namen und Örter, wo sie gedruckt sein sollen, setzen. 5) Wenn sie von Büchern einige Exemplaria vor sich heimlich nachdrucken und solche wider Wissen und Willen des Verlegers, diesem zu Schaden an solche Leute, wo sie gedenken, dass es nicht an Tag komme, ... verkaufen."



Kuriosa: Pfarrer Hartmut Preß aus Hallstadt bei Bamberg stellte 2001 mit 2026 Kindersprüchen einen Guiness-Weltrekord auf (Beispiele: "Oma sind Falten ansteckend?" oder "Ich will schicke Pampers anziehen").



Kuriosa: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg, sperrte neun Katzen in eine Kiste; er gilt damit als „Erfinder von Tierkonzerten“ (S. Bechtel). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Kuriosa: Zwei im Amt aufeinander folgende bayerische Ministerpräsidenten aus Franken, Wilhelm Hoegner und Hans Ehard, sind im gleichen Jahr (1887) geboren und im gleichen Jahr (1980) gestorben.



KZ: Größtes Außenlager von Flossenbürg und drittgrößtes KZ Süddeutschlands war Hersbruck. "Nirgends sonst schließt sich ein Lager dieser Größenordnung so nahtlos an eine Stadt" an (B. Eichmann).




Varia



Käppel, C. / Rothbarth,Th.:
Lithographie-Ansichten s. a. Datenbank Karten



Kästner, Erich:
s. a. E. T. A. Hoffmann, Ernst Penzoldt. Nürnberg (Kriegsverbrecherprozesse)
Autopanne „nur mit Mühe gelang es, das Auto, das im Fränkischen Jura Feuer gefangen hatte, mit Schnee zu löschen“ in: Hans Wagener: Erich Kästner 1984 S. 28
Bamberger Reiter, Richard Wagner in: „Drei Männer im Schnee“
„Till Eulenspiegel“ 1991 (u. a. Nürnberg)
Eulenspiegel Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 94
Eulenspiegel Nürnberg in: "Erich Kästner erzählt Till Eulenspiegel" 4. Aufl. 1984
43 Nürnberg Krankenheilung



Kaiserhammer (Schwarzenhammer): (Thierstein):
"Kayserhammer": Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Kalb, Charlotte von: Lit.-Angaben
s. a. Clemens Brentano, Friedrich Hölderlin, Jean Paul „Ein Lebensroman in Briefen“ 1925
in: „Memoiren“
in: Bayerische Bibliothek Bd. 3 S. 842- „Gedenkblätter“ Auszug (Trabelsdorf, Quellen, Ebrach)
in: Christa Bürger: Leben Schreiben 1990 1-18



Kalb, Charlotte von: Lit.-Angaben
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 63-
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 87-
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 298-
in: Unbekanntes Bayern Bd. 7 S. 158



Kalb, Charlotte von:
Jean Paul Brief 13.5.1796 in: Buch der deutschen Briefe S. 255.
Literaturmotiv: Friedrich Schiller in: J. Burggraf: Schillers Frauengestalten 1995 S. 98ff „Don Carlos“, „“Kassandra“, „Wallenstein“, „Jungfrau“
Friedrich Schiller in: Aus der fränkischen Heimat 1985,9



Kalb, Charlotte von: Orte
Bamberg 1768 s. a. Klarmann, Johann Ludwig: Charlotte von Kalb in Bamberg in: Frtl? 3 (1924), S. 411f (vgl. auch Fränkische Bibliographie 3560)
Coburg 1803 Besuch Jean Paul in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 44
Ebrach in: Historischer Verein Bamberg: Heimatblätter 6/7 (1927/28) Johann Ludwig Klarmann: Charlotte von Kalb und ihre Beziehung zu dem ehemaligen Kloster Ebrach
Trabelsdorf in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 72



Kalb, Johann:
Amerikanischer General * Hüttendorf/Erlangen in: Fränkische Heimatblätter 13 (1980),10



Kaldorf: (Titting):
Literaturmotiv: s. Marianne Langewiesche: Jura-Impressionen 1971



Kaltenbrunn: (Itzgrund):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ulrich von Werdum



Kaminski, André:
„Schalom allerseits“: Nürnberg, Erlangen (Palm & Enke Buchhandlung), Würzburg, Coburg



Kandinsky, Wassily:
Rothenburg ob der Tauber



Kandt, Richard:
1867-1918 * Nürnberg, Arzt in der Irrenanstalt Bayreuth, Afrikareisender in: Cornelia Essner: Deutsche Afrikareisende im 19. Jahrhundert 1985 S. 193



Kant, Immanuel:
Erlangen Universität in: Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland deine Franken S. 190



Kanzler, Georg:
s. a. Friedrich Rückert
Franken „Der Burgkaplan“ 1949, „Stilles Tal“ 1941, „Spätsommerleuchten“ 1952 (Joseph Victor von Scheffel), „Aus der Jugendzeit“ 1955 (Friedrich Rückert), „Widerklang“ 1958, „Fränkischer Garten“



Karamsin, Nikolai:
Brief eines russischen Reisenden 1789



Karl der Große:
in: Karolingisches Franken S. 15-.253-
Fürth Sage in: Fränkisches Hausbuch S. 273-



Karl VI. (deutscher Kaiser):
In: Max Freeden: Erbe S. 388 Festliche Tage im alten Würzburg (Marktbibart, Kitzingen 1712)



Karlstadt:
s. a. Gerhart Hauptmann
Berühmte Einwohner: s. a. Johannes Drach, Johann Georg Korb
Lyrikmotiv: in: Lisa Kahn: Feuersteine 1978 S. 16
Architektur Lyrikmotiv: in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998



Karpfen:
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 32-



Karten:
S. a. Jost Amman, Nikolaus von Kues (Eichstätt), Ebstorfer Weltkarte, Etzlaub, Johann Baptist Homann, Willibald Pirckheimer. Ansbach-Bayreuth (Markgrafschaft), Bamberg (und Umgebung), Bayreuth, Cadolzburg, Eltmann, Erlangen, Forchheim, Fürth, Hollfeld, Kulmbach, Ludwag, Main, Nürnberg, Sassanfahrt, Scheßlitz, Schnaid, Staffelstein, Stublang, Thurnau. Wege und Straßen



Karten: Lit.-Angaben
in: Bibliographie der Kunst in Bayern Bd. 4. S. 825-
in: Bonacker, Wilhelm: Grundriss der fränkischen Kartographie des 16. und 17. Jahrhunderts 1959
17./18. Jahrhundert: Cassini, Jacob Ellrod (Ellrodt), Giech (Grafschaft), Joh. Riediger, Ulrich Schiegg, Thurnau (Umgebung)
G. Tiggesbäumer: Altkartenbestände der Staatlichen Bibliothek Ansbach 1983 (u. a. Kartographen, Schlachtpläne, Festungspläne, u. a. Bamberg)



Karten: Lit.-Angaben
s. a. Thurnau (Umgebung).
in: Alfred Höhn: Franken im Bild alter Karten 1986
Oberfranken in: Ausstellungskatalog Staatsarchiv 1983
s. Vollet: Abriss der Kartographie 1977



Kartenspiel: Lit.-Angaben
s. a. Hans Sachs. Cadolzburg, Fürth, Nürnberg, Sassanfahrt, Schnaid
in: Fränkische Bibliographie
in: Fr. K. vom 12. Nov. 1932,4 (H. Höhn: Das Kartenspiel von Peter Fl.)
in: Götzinger: Reallexikon der deutschen Altertümer S. 928



Kartenspiel: Lit.-Angaben
in: Hönn, Georg Paul: Betrugslexikon S. 994-
in: Kupfer, Konrad: Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde S. 43-
in: E. Schöler: Eine Lanze für … S. 48
in: Strawinski Kartenspiel 1937



Kartenspiel: Literaturmotiv:
s. a. Karl Heinrich von Lang, Oskar Panizza, August von Platen, Ludwig Thoma, Wilhelm Heinrich Wackenroder
in: Die besten Anekdoten S. 275-
Poetisches Franken S. 275
Kartenspiel Lyrikmotiv: s. a. Clemens Brentano, Friedrich Rückert



Kartoffel:
s. a. Joachim Camerarius, Uwe Timm. Bamberg



Katze:
s. a. Albrecht Dürer
in: Die Maler und die Katzen 1987 (Hans Süß von Kulmbach)
Literaturmotiv: s. a. Max Dauthendey, Friedrich Rückert



Kauerndorf: (Ködnitz):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kaufmann, Alexander:
"Unter den Reben" 1872



Kaupersberg: (Plankenfels):
Sage in: Hollfelder Blätter 3 (1978),2



Keller, Gottfried:
s. a. Richard Wagner
in: Emil Ermatinger: Gottfried Keller 1990 (Register: Ignaz von Döllinger, Albrecht Dürer, Ludwig Feuerbach, Karl Ferdinand Gutzkow, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Jakob Henle, Ulrich von Hutten, Jean Paul, Willibald Pirckheimer, August von Platen, Friedrich Rückert, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, Richard Wagner)



Keller, Gottfried:
Fürth 1848 in Heidelberg Hörer bei Jakob Henle aus Fürth, in: Gottfried Keller „Der grüne Heinrich“, Erlebnis Henles mit Elise Egloff in der Erzählung „Regine“ verarbeitet in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 195



Kellermann, Bernhard:
„Der Tunnel“ in: Christa Miloradovic-Weber: Der Erfinderroman 1850-1950 (1989)
„Der Tunnel“ in: Romane von gestern, heute gelesen Bd. II S. 180- (u. a. Karl Kraus, Arthur Schnitzler)
zusammen mit den Kindern von Thomas Mann auf der Transsibirischen Eisenbahn 1927? S. Harpprecht S. 604
Verbotene Literatur Nationalsozialismus in: Verboten und verbrannt 1983, S. 131



Kellermann, Berthold:
1853 – 1926 Pianist und Dirigent, Titelfigur in Ernst von Wolzogen: Der Kraft-Mayr 1897



Kemathen: (Kipfenberg):
Tabakanbau im 18. Jh. In: Bundschuh: Lexikon Franken Bd. III, S. 76



Kemlas: (Issigau):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kemmathen: (Arberg):
Besucher: Reisebericht: s. a. Heinrich Jung-Stilling



Kempff, Diana:
* 1945 Thurnau
„Fettfleck“ 1979, „Hinter den Grenzen“ 1980, „Der vorsichtige Zusammenbruch“ 1981, „Herzzeit“. Gedichte 1983 (Lyrik), „Der Wanderer“ 1985



Kempff, Wilhelm:
Pianist Thurnau
„Was ich hörte, was ich sah. Reisebilder eines Pianisten“
in: Schwarz, Georg: Bedeutende Persönlichkeiten des Thurnauer Landes S. 31 –



Kempowski, Walter:
Bamberg Bamberger Reiter Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 42
1983 Würzburg Eisenbahn, Würzburg Buchen „baltisch Sibirien“ S. 517-19, 1983 Feuchtwangen „alles riecht nach Bier … verbumfeite Stadt“ S. 563- (negativ)



Kerner, Justinus:
s. a. Walther von der Vogelweide
in: Werke T. 2. Lyrik „Impromptu für Meister Heideloff in Nürnberg“ S. 297, „In der Moritzkapelle zu Nürnberg, dem Bildersaale“ 31, „Vogelweid der Minnesänger, als der Welt er Abschied gab“ S. 255 (Walter von der Vogelweide), „Wie einst Hans Sachs in seiner frommen Sitte“ S. 187



Kerner, Justinus:
in: Werke T. 3 S. 7 Coburg 1810? S. 134ff „Das Krippenspiel in Nürnberg, S. 110 „schöne Gegend um Nürnberg“, S. 121-147 Nürnberg Spielwaren, Hans Sachs, Johannisfriedhof, Rauchen 127/28, T. 6 S. 91- Erinnerung an Sigmund von Birken, Johann Konrad Grübel, von Johann Wolfgang von Goethe lobend besprochen
Nürnberg in: Werke T.3 S.135- „Das Krippenspiel in Nürnberg“ (u. a. Kaiser, Lebkuchen, Reichstag, Martin Behaim, Wurst, Hans Sachs)
Würzburg Lusamgärtlein Walther von der Vogelweide Lyrik „Lusamgarten“ in: Fränkisches Hausbuch S. 513-



Kerner, Justinus:
„Der Reiseschatten“ Nachdruck 1964 S. 158- Reise nach Nürnberg, S. 163- Nürnberg, Hans Sachs, Rauchen (Schnupftabak), Sebalduskirche, „Krippenspiel in Nürnberg“ (u. a. Martin Behaim. S. 18-.234- Anmerkung: Handschrift: Sebalduskirche, Albrecht Dürer, Adam Kraft, Peter Fischer. S. 15- Route u. a. Meiningen, Coburg, Nürnberg, Weißenburg
„Der Reiseschatten“ in: Hans-Georg Werner: Literarische Strategie 1993 S. 177-189
Nürnberg 1810 in: Das Leben des Justinus Kerner S. 281



Kerr, Alfred:
„Erlebtes“ 1989 S. 381- „Holdes Bamberg“ (u. a. Bier), S. 382- „Edles Würzburg“ (u. a. Bier), S. 424-426 „Hildesheim gegen Rothenburg“ (Rothenburg ob der Tauber, Vergleich)
„Holdes Bamberg“ Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 57f
Bamberg in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 18 (u. a. Rathaus)
Bayreuth Festspiele in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37
Nürnberg 1947 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 227f
Würzburg ca. 1910 in: Kleinod du in Frankenlanden S. 20



Keßler, Georg Wilhelm:
(Kessler) Reisebericht in: „Briefe auf einer Reise durch Süd-Deutschland … im Sommer 1808 (1810) 3. Brief: Grabfeld, Bad Königshofen



Kessler, Harry Graf:
Diplomat Schriftsteller „Tagebücher 1918 – 1937“ (1982): 1926: Hof (Eisenbahn), Volkmannsgrün, Helmbrechts



Kesten, Hermann:
„Vergebliche Heimkehr“ 1990 (Bayerischer Rundfunk)
In: Fränkische Städte 1970 S. 111
Bamberg Text in:. Krischker: Irdisches … S. 111ff
Bamberg 1970 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 232ff
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 27
Fürth in: Die Dreißig Erzählungen 1918 „Emilie“ s. a. Schwammberger, Adolph: Fürth von A – Z, S. 197
Nürnberg in: „Die Zwillinge von Nürnberg“ 1947
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 95ff („Die Stadt meiner Kindheit“)
in: Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur
Exil in: Sanary-sur-Mar: Deutsche Literatur im Exil bearb. von Heinke Wunderlich 1996
Verbotene Literatur Nationalsozialismus in: Verboten und verbrannt 1983, S. 139



Keysser, Christian:
"Das bin bloß ich" München 1966 (Missionar in Papua. Nationalsozialismus).



Keyßler, Johann Georg:
(Keyssler)
„Neueste Reise durch Teutschland …“ 1740 – 42. Neue und verm. Aufl. (1751), (1776) in: Klaus Beyrer: Die Postkutschenreise 1985 S. 168 - 175 (u. a. Italien)
„Fortsetzung neuester Reisen durch Deutschland …“ 1741: u. a. Bamberg Jesuitenbibliothek, Domschatz, 1148 Hollfeld Wege negativ, S. 1149- Scheßlitz. Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 216 Nürnberg
Bibliotheken in: Peter Jörg Becker: Bibliotheksreisen in Deutschland im 18. Jahrhundert in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 21 (1980). Sp. 1361–
Bamberg 1730 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 47f
Bayreuth 1730 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 59ff (u. a. Coburg, Bamberg, Bayreuth St. Georgen, Hollfeld)



Keyßler, Johann Georg:
in: Aus der fränkischen Heimat 1989,9
in: Schwarz, Georg: Bedeutende Persönlichkeiten des Thurnauer Landes S. 11-
Verbotene Literatur
Reisebeschreibung
:Hollfeld in: Keyßler S.. 1148
Italien in: „Neueste Reisen“ 1751
Nürnberg 1741 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 56f



Keyßler, Johann Georg:
„Fortsetzung neuester Reisen durch Deutschland …“ 1741
Orte: Bad Rodach, Coburg, Bayreuth, Fichtelgebirge, Menchau, Heiligenstadt, Bamberg (Dom, Domschatz, Reliquien, hl. Kunigunde, Hahnopfer), Pommersfelden (Gemäldegalerie), Baiersdorf, Nürnberg (u. a. Rathaus, Hortus Eystettensis, Zeughaus, anatomisches Theater, Münzen)



Kilian (Heiliger):
s. a. Johann Bernoulli
in: Meyer, Otto: Varia Franconiae historica Bd. II S. 451-
in: Würzburger Porträts S. 39-
in: Deinhardt, Wilhelm: Frühmittelalterliche Kirchenpatrozinien



Kilian (Heiliger):
Literaturmotiv: in: W. Brückner: Kilian, Mönch aus Irland S. 455ff Frankenbewusstsein
Literaturmotiv: in: Moritz August Thümmel: Der hl. Kilian und das Liebes-Paar ca. 1809 (richtiger Titel „Das Erdbeben von Messina“)
Lyrikmotiv: in: Joseph Victor von Scheffel: Wanderlied



Kiliansdorf: (Roth):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Kaspar Lavater



Kinderlied:
s. a. Friedrich Güll



Kinderreime:
s. a. Bayreuth (Umgebung)



Kindheit:
Texte s. a. Clemens Brentano, Karl Heinrich von Lang („Memoiren“), Wilhelmine von Bayreuth



Kipfenberg:
Fastnacht: Brauchtum
Kriminalität Richtstätte am Michelsberg in Kipfenberg, letzte Hinrichtung in Kipfenberg in: Allio S. 31- (s. a. Pöhnlein 3, S. 33ff, Sign.: EIH 339)



Kirchehrenbach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kirchenlamitz:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Johann Wolfgang von Goethe



Kircher, Athanasius:
Professor in Würzburg
s. a. Johann Wolfgang von Goethe
Literaturmotiv: s. a. Butor, Michel: Bildnis des Künstlers als junger Affe 1967 und 1986, S. 104ff
Geheimschrift Roger Bacon sog. Cypher-Manuskript Code vergeblich zu brechen versucht (Yale) an Athanasius Kircher 1666 geschickt (Poligraphia 1663) in: H. P. Kraus: Die Saga S. 271ff
Photographie in: Gernsheim, H.: The origins of photography 1982 (Camera obscura)



Kirchhof, Hans Wilhelm:
Schriftsteller ca. 1525 – 1605 1545 in Nürnberg, Landsknecht in Bamberg, Krieg von Würzburg/Bamberg gegen den Markgrafen Albrecht Alcibiades in: Kirchhoff: Kleine Schriften 1981



Kirchlauter:
In: Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 108



Kirchweih:
s. a. Hans Sachs. Bayreuth, Eremitage, Erlangen (Bergkirchweih), Hirschaid, Hollfeld, Memmelsdorf, Walberla
in: Hans Max von Aufseß: Fränkische Impressionen S. 105-
in: Fränkisches Hausbuch S. 292-



Kissinger, Henry:
in: Walter Isaacson: Kissinger 1993 S. 15ff Leutershausen, Fürth (u. a. Fußball), Würzburg, S. 54ff 1945 Fürth, Leutershausen, Nürnberg (Ruinen)
in: Fürth. Ausgabe 1992 S. 17-32
in: Skasa-Weiss, Eugen: Deutschland deine Franken
Schule Berühmte Schüler in: Prause, Gerhard: Genies in der Schule S. 35
Fernsehbericht Bayern III. 22.01.07



Kitzingen:
Ansicht 1837 in: Romantische Reise durch das alt Deutschland 1969 S. 112
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, William Crowne, Kaspar von Fürstenberg, Gustav Adolf 1632, Adolf Hitler, Karl VI. (deutscher Kaiser), Gottfried Wilhelm Leibniz, Balthasar de Monconys, Melchior Adam Pastorius, August von Platen, Ludwig Richter (Ansicht), Hermann Wiegand. Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert



Kitzingen:
Besucher Reisebericht in: Hannoversche Rotröcke in Griechenland 1975
Kloster s. a. Hedwig (Heilige)
Literaturmotiv: in: O. Pöhlmann: Die arme Stadt 1912
Literaturmotiv: in: H. Rupp: Die Grabenschütter 1964
Literaturmotiv: in: Michael Holzach: Deutschland umsonst, S. 221 Zirkus



Klaj, Johann:
„Anakreontische Ode“ und „Vorzug des Sommers“ Lyrik in: Fränkisches Hausbuch S. 344-.400-
in: Handbuch der Literatur in Bayern
Nürnberg Lyrikmotiv: „An die Stadt Nürnberg“ in: Fränkisches Hausbuch S. 224-



Klaussteinkapelle:
Besucher: Reisebericht: s. a. August von Platen, Ludwig Richter



Klee, Paul:
"Tagebücher" 1898 – 1918 (1988): Treuchtlingen, Würzburg, Aschaffenburg (13.14. Nov. 1916), Würzburg, Nürnberg (18.11.1916), Aschaffenburg (14.11.1916), Würzburg, Spessart „Spessart-Eindrücke wieder sehr intensiv“), Heiligenbrücken, Aschaffenburg (30.11.), Würzburg (30.11.), Altmühl, Dollnstein (Überschwemmung), Main („diese Landschaft ist von einer sanften Größe“), Gemünden 5.1.1917, Hof Januar 1917



Kleinheubach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, Kasimir Edschmid, Käthe Kollwitz



Kleinlosnitz: (Zell):
Großlosnitz: Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kleinschwarzenlohe: (Wendelstein):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Kleintettau: (Tettau):
Besucher: Reisebericht: s. a. Horst Krüger



Kleinziegenfeld: (Weismain):
Burgen in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 100 (1964) S. 255-
Kleinziegenfelder Tal



Kleist, Heinrich von:
"Sämtliche Werke und Briefe 1793 – 1804" (1964). Bd. 2 S. 553-581: Würzburg 1800 (9./10.9.-10./11.10)
Werke und Briefe Bd. 4 (1986): 1800 Würzburg S. 109-, Ebrach S. 111, Residenz, Dom, Festung Marienberg, Juliusspital, Bayreuth, Main, Unwetter
Werke 2. Aufl. Bd. 1.2. Register: Ansbach, Bayreuth, Lucas Cranach, Ebrach, Franken, Carl August von Hardenberg, Echter von Mespelbrunn, Main, Thüringer Wald, Würzburg
in: Die großen Deutschen Bd. II S. 362-



Kleist, Heinrich von: Würzburg:
Werke. 4 (1955) Briefe 106 - Würzburg (z. T. negativ) 9./10.9.1800 („in dieser Hinsicht unterscheidet sich Würzburg durch nichts von der Anlage des gemeinsten Dorfes“, S. 139 Bayreuth, S. 141- Würzburg
Würzburg 11.9.1800 z. T. negativ „wimmelt von Heiligen, Aposteln und Engeln … Heere von Pfaffen und Mönchen“ Häuser, Residenz „schön kann man es wohl nicht nennen“, Ebrach („keine der hiesigen Kirchen haben wir so schön gefunden“). 11.10.1800 in: Reiseberichte deutscher Romantiker 1979 S. 145-
in: Klaus Günzel: Ein Lebensbild … 1984: 1800. Würzburg S. 105-, Ebrach, Lesbibliotheken, S. 11- Main, Berge, (Bayreuth), Gewitter Unwetter, Reiseroute S. 446: Berlin, Leipzig, Reichenbach, Bayreuth, Würzburg. Abeise 22.10: Meiningen, Hall, Berlin



Kleist, Heinrich von: Würzburg:
Text in: Um Main und Donau S. 364-
„Brief aus Würzburg“ in: Franken. Hrsg.: Schneider S. 45-
Brief 14.9.1800 (an seine Braut Wilhelmine von Zenge)
in: Kleist, Heinrich von: Briefe u. a. 10.10.1800
Brief Berlin 29.11.1800
Briefe 11.9.1800. 13.9.1800 in: Fränkisches Hausbuch S. 514-.539-
Briefe 19.9. in: Deutsche Landschaften, S. 133
Briefe in: Reisebriefe deutscher Romantiker S. 152



Kleist, Heinrich von: Würzburg: Lit.-Angaben
s. Renato Saviane: Kleist 1989
in: Würzburger Porträts S. 40-
in: Kleinod du in Frankenlanden S. 17
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 65-
s. Th. Wichmann: Heinrich von Kleist 1988 S. 22-



Kleist, Heinrich von: Würzburg:
Literaturmotiv: s. a. Friedrich Deml
Literaturmotiv: in: Walter von Molo: Geschichte einer Seele S. 55-58
Lyrikmotiv: in: Werner Dürrson: Ausleben 1988 S. 25- „Kleist in Würzburg“
Reisebericht in: Reisen deutscher Romantiker. Hrsg.: Ernst Vincent 1938S. 62-71
Sex Kleist in Würzburg (Heilung von der Impotenz?)
Sex in: Wichmann, Th.: Heinrich von Kleist 1988 S. 25- Kleist im Juliusspital Würzburg, Onanie



Klettergarten:
s. a. Fränkische Schweiz



Kleukheim: (Ebensfeld):
in: Deutsche Dörfer 1982 S. 354 „ein auffallend schönes Dorf in einer der abwechslungsreichsten Gegenden Frankens“



Klima:
s. a. Bayreuth



Klingemann, August:
„Kunst und Natur. Blätter aus meinem Reisetagebuche“ Bd. 2 (1821) 1819: S. 406-432 Nürnberg, S. 407 Eichstätt, Weißenburg, Pleinfeld, Roth, Schwabach S. 432- Erlangen (1819), Forchheim, S. 433- Bamberg, Unterleiterbach, Lichtenfels, Kronach, Steinwiesen, Stockheim



Klingenberg: (am Main):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, William Crowne, Wenzel Hollar, Balthasar de Monconys
„herrlicher Wein“ in: Ewald Mataré: Tagebücher S. 156-
Besucher: Reisebericht: Gustav Braun 1790 in: Fränkisches Hausbuch S. 587f
Erwähnt s. Käthe Kollwitz



Klingensporn: (Unterklingensporn): (Naila):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Wilhelm Martius (Unterklingensporn:), Ludwig Tieck
Oberklingensporn: Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Klopstock, Friedrich Gottlieb:
s. a. Christian Friedrich Gellert
„Ausgewählt Werke“ 1962 S. 1080-87: 1750
1750 Bad Rodach (Bamberg), Nürnberg Dietsch: „die beste Blumenmalerin in Deutschland“: Baiersdorf, Gunzenhausen, „Ort, den der Erfinder des Jupiter Trabanten bekannt gemacht hat“ = Simon Marius (Mair, Mayr) (Johann Georg Sulzer)
Briefe von und an Klopstock 1867 Nachdruck 1970 S. 48- 1750 Nürnberg (17.7.), Erlangen, Nürnberg



Klosterlangheim: (Lichtenfels):
s. a. Klement Alois Baader, Johann Hermann Dielhelm, Joachim Heinrich Jäck, Christoph Gottlieb von Murr, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Georg Andreas Will, Trieb
Berühmte Einwohner: s. a. (Sartorius), Joachim Heinrich Jäck, Mauritius Knauer
s. Ferdinand Geldner: Kloster Langheim, wie es einst war, was wir noch sehen 1961
s. Ferdinand Geldner: Langheim 2., erw. Aufl.
s. Ferdinand Geldner: Besitz und wirtschaftliche Entwicklung der ehemaligen Cisterzienser-Abtei Langheim bis zum Ausgang des 14. Jahrhunderts 1939
s. Klosterlangheim 1994 (u. a. S. 49- Bibliothek)



Klosterlangheim: (Lichtenfels):
in: Klassizismus in Bayern S. 394-
Klosterlangheim in: Murr, Christoph Gottlieb von, S. 335-49 Langheim Bibliothek Versteinerungen
in: Reuther, Hans: Dome, Kirchen und Klöster in Franken S. 72-
in: Hotz, Joachim: Zisterzienserklöster in Oberfranken : Ebrach - Langheim - Sonnefeld - Himmelkron - Schlüsselau. - München 1981
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Unwetter s. a. Johann Hermann Dielhelm



Klosterleben:
in: Karolingisches FrankenS. 173-



Knab, Armin:
"Wanderungen und Reisen durch Franken" 1966 (2. Aufl. 1967): S. 76-80: 1930 Veitshöchheim, Eichstätt
Bamberg 1927 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 204ff



Knapp, Georg Friedrich:
Würzburg 1866 in: Kleinod du in Frankenlanden S. 26



Knauer, Mauritius:
in: Aus der fränkischen Heimat 6 (1988) u. a.11, 1993,8. S. 12.
in: Geldner, Ferdinand: Langheim S. 236
in: Radunz, E.: Landkreis LichtenfelsS. 108-
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit OberfrankenS. 56
in: Die Stadt, in der wir leben, Weismain
in: Weismain 2 (1996) S. 393-



Knauer, Mauritius:
Kalender in: Emil J. Walter: Erforschte Welt 1953 S. 288-
Kalender in: Heinz Haber: Unser Wetter 1971 S. 18-20
Hundertjähriger Kalender DDR-Witz in: Witze bis zur Wende S. 148
Wetter in: Karl Rocznik: Wetter und Klima in Deutschland 1982 S. 114-118 (u. a. Wetterregeln)



Knebel, Karl Ludwig von: Lit.-Angaben
„Literarischer Nachlass und Briefwechsel“ Bd. 2 (1835)
Brief 21. 8. 1797 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 193ff: Muggendorf, Streitberg, Neideck, Rosenmüllershöhle
Fichtelgebirge in: Tagebuch Johann Wolfgang von Goethe S. 154-163
Fichtelgebirge in: Tagebuch: S. 343-45
in: Karl August Böttiger: Literarische Zustände und Zeitgenossen 2 (1838) S. 210-216 (an Böttiger 1797 Nürnberg 1797 Städteleben, Christoph Gottlieb von Murr)
in: Fritz Ernst: Essays Bd. 2 S. 166-



Knebel, Karl Ludwig von: Lit.-Angaben
s. a. Friedrich von Matthison
in: Kreiner: Bayern S. 27-
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 298
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 102-



Knebel, Karl Ludwig von: Lit.-Angaben
in: Unbekanntes Bayern Bd. 7 S. 152-
in: Erlangen : Geschichte der Stadt in Darstellungen und Bilddokumenten (Reiseberichte, Städtelob, z. T. negativ)
Goethe, Johann Wolfgang in: Kl. Schröter: Johann Wolfgang von Goethe, S. 146-



Knigge, Adolph von:
„Der Roman meines Lebens“ T. 3/4 (1978) in: "Sämtliche Werke", Bd. 2, Abt. 1): 1771: z. T. negativ: u. a. Aschaffenburg, Spessart, Esselbach, Würzburg, Nürnberg, Schwabach, Pleinfeld, Eichstätt. Verbrechen, Räuberbanden zwischen Nürnberg und Eichstätt
„Briefe, auf einer Reise … Lothringen“ in: Reisebilder von Goethe … S. 227-
in: Reiseliteratur im Umfeld der französischen Revolution 1987 S. 111-118 Michael Walter: Verteidigung der aufklärerischen Prinzipien …
Hunde in: „Roman …“ S. 249



Kobolzell: (Rothenburg ob der Tauber):
Literaturmotiv: s. a. Gerhart Hauptmann



Kochen:
s. a. Franken, Nürnberg. Essen und Trinken
Daz bouch von guoter spise Faksimile 1993 (1350 Rezepte)
Krebse 1765 nach Innsbruck geliefert Toskana in: Lang S. 71



Kochen: Lit.-Angaben
in: Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg 1950? Else Kraft: Fränkische Kochkunst im Mittelalter.
in: Julius Arndt: Kulinarisch-kulturhistorischer Streifzug durch dicke Wälzer in: Aus dem Antiquariat 1972,1, S. 8ff
s. Erna Horn: Weißblaue Gaumenletzen. 1972 (u. a. Franken)
in: Andreas Klett: Neues Trenchier- und Plicatur-Büchlein. Nürnberg 1677 Nachdr. 1972 (Tranchierbuch)



Köhler, Johann David:
Reisebericht in: "Anweisung für reisende Gelehrte, Bibliotheken … zu besehen" (Ausgaben ab 1762, Nachdruck 1973): u. a. Gaibach, Rebdorf, Pommersfelden
in: Fränkische Lebensbilder 16 (1996)



König, Friedrich: Lit.-Angaben
s. H. B. Bolza-Schünemann: Friedrich König 1967
s. Theodor Goebel: Friedrich König und die Erfindung der Schnellpresse 1956
in: Unbekanntes Bayern Bd. 15 S. 53-
in: Scharnagl, Wilfried: Zweimal BayernS. 95-
in: Würzburger Porträts S. 41-



Königsberg in Bayern:
Berühmte Einwohner: s. a. Balthasar Düring, Johannes Regiomontanus
Literatur s. a. Michael Kongehl
Kirchenbau s. a. Ludwig Bechstein
Naturwissenschaftler in: Martin Schwarzbach: Auf den Spuren … 1981



Königsfeld:
Berühmte Einwohner: s. a. Japan (Joh. Baptist Kraus Japan-Missionar)
Eisenverhüttung in: Hollfelder Blätter 10 (1985),2, S. 33-
Geschichte in: Hollfelder Blätter 5 (1980),3.4.
Hungerbrunnen in: Hollfelder Blätter 1 (1976),2
Nationalsozialismus in: Bayern in der NS-Zeit 1 (1977): Landkreis Ebermannstadt



Köppel, Johann Gottfried:
„Beschreibung der neu entdeckten Rosenmüllershöhle bei Muggendorf in Franken“ 1795
„Briefe über die beiden fränkischen Fürstenthümer Bayreuth und Ansbach : auf einer Sommerreise in den Jahren 1792 und 1793 geschrieben“ Erlangen 1794 12. Brief u. a. Bier Bayreuth. Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 160 Ochsenkopf, S. 169 Sanspareil
„Die Eremitage zu Sanspareil“ 1793
„Malerische Reise durch die beiden fränkischen Fürstenthümer Baireuth und Anspach“ Bd. 1.2.
Bayreuth 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 152ff (u. a. Sanspareil, Meyernberg)
Eremitage, Sanspareil, Fantaisie 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 72ff, 189ff (u. a. Streitberg, Hollfeld), S. 260ff
Fränkische Schweiz in: Hollfelder Blätter 21 (1996/97)



Köppel, Johann Gottfried:
„Briefe über die beiden fränkischen Fürstenthümer Bayreuth und Ansbach : auf einer Sommerreise in den Jahren 1792 und 1793 geschrieben“ Bd. 1 – 2. Erlangen 1794: Cadolzburg, Veitsbronn, Frauenaurach, Baiersdorf, Scharfeneck, Streitberg, Muggendorf, Neideck, Höhleninspektor Wunder, Oswaldshöhle, Witzenloch,, Wundershöhle, Rosenmüllershöhle, Hollfeld, Sanspareil, Engelhardsberg, Thuisbrunn, Bayreuth, Mistelbach, Mistelgau, Fichtelgebirge, Ochsenkopf, Fröbershammer, Bischofsgrün, Perlenfischerei, Bad Berneck, Goldkronach, Goldmühle, Wunsiedel, Zell, Bergwerke, Weißenstadt, Gefrees, Grünstein, Arzberg, Schirnding, Bad Alexandersbad, Kösseine, Luisenburg, Kirchenlamitz, Marktleuthen, Thierstein, Kaiserhammer, Thiersheim, Hohenberg an der Eger, Mühlbach (Selb)



Koeppen, Wolfgang:
„Gesammelte Werke in sechs Bänden“ 5,2 (1986) S. 64 – Der Park von Veitshöchheim, S. 186- Eine preußische Prinzessin in Bayreuth (Wilhelmine von Bayreuth, Voltaire, Eremitage), S. 212- Walhall und die Eremitage (Umweg zu Wagner, Bayreuth, Wilhelmine von Bayreuth, Festspiele, Pegnitz), S. 332- Als ich am Würzburger Theater war (u. a. Veitshöchheim)
Bayreuth Text s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 23f
Veitshöchheim in „Auf dem Phantasieross“ 2000 S. 174 („Die Landschaft bekam etwas Italienisches … So meinten wir, auf Rom zu blicken“)
„Proportionen der Melancholie“ in: „7 x Nürnberg“ 1997 (Nürnberg, Würzburg, Bayreuth)
„Das Treibhaus“ (1989) 1953: S. 23- Bayreuth Festspiele, S. 400 (Nürnberg)
Nürnberg 1971 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 247ff (u. a. Germanisches Nationalmuseum, Johannisfriedhof, Willibald Pirckheimer)
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 97 (u. a. Germanisches Nationalmuseum)



Körner, Theodor:
Briefwechsel mit den Seinen 1910, S. 245 1813: „In Biwonac vor Eichigt zwischen Plauen und Hof“ „Wir sind, ein kleiner Haufe, mitten durch die Feinde von Stendal an der Niederelbe hieher an die Grenzen von Baireuth gejagt“ (Bayreuth)



Kokoschka, Oskar:
"Briefe" Bd. 4 1953-1976 (1988) S. 85 Brief an Marnau 1958 26.8: Würzburg, Tilman Riemenschneider, Giovanni Battista Tiepelo.
Gemälde Hl. Vinzenz in Untermerzbach s. Hubert Fichte: Bei Kokoschka in Villeneuve in: Merian 16 (1963), 1, S. 44ff



Kolb, Peter:
in: Pleticha: Bayern als Entdecker S. 21-
Hottentotten in: Dettelbacher, Werner; Pleticha, Heinrich: Fränkische Abenteurer und Entdecker. 1976 S. 90-



Kolbeneyer, Erwin G.:
„Paracelsus“ u. a. Nürnberg



Kollwitz, Käthe:
„Die Tagebücher“: 1916: s. die einzelnen Orte



Kommunistische Partei Deutschlands: (KPD)
s. a. Bayreuth



Kongehl, Michael:
in: Fränkisches Hausbuch S. 627-



Konrad von Megenberg:
*Mäbenberg (Georgensgmünd)
1350 „Buch der Natur“
„Klagenlied“ 1956
s. Fr. Buchner: Die Heimat des Konrad von Megenberg
Pflanzenbücher „Buch der Natur“ in: Oberpfalz 38 (1950) S. 121-
Pflanzenbuch in: Roth, Elisabeth: Volkskultur in Franken 2 (1992), S. 52-
Pflanzenbuch in: Icones plantarum 1993: Konrad von Megenberg: Naturbuch 1540



Konrad von Mure:
Wahrscheinlich Schweizer (niht Eichstätter) in: A. P. Orbán: Conradus 1989



Konrad von Würzburg:
"Heinrich von Kempten". "Der Welt Lohn". "Das Herzmaere" Reclams UB
"Der Welt Lohn" (Wirnt von Gravenberg) in: Rückel: Begegnungen S. 51
Erotik Sex in: Deutsche Novellen des Mittelalters 1 – 3 (1994) "Das Herzmaere"
Erotik Sex in: Novellistik des Mittelalters 1996
Frauen: Literaturmotiv: in: Petra Kellermann-Haaf: Frau und Politik im Mittelalter 1986



Konradsreuth:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Kaspar Lavater, Georg Andreas Will



Kordigast: (Weismain):
s. J. B. Johannes: Der Kordiagast mit Nachbarhöhen ca. 1953



Kornbach: (Gefrees): (Fichtelgebirge):
Besucher:: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Kornburg: (Nürnberg):
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville



Kraepelin, Emil:
"Lebenserinnerungen" 1983 Mediziner, Studium in Würzburg 1875-78



Kräuterbuch:
s. a. Basilius Besler (Hortus Eystettensis), Leonhart Fuchs. Pflanzenbuch



Kräutersegnung:
s. a. Wurzbüschel



Kraftshof: (Nürnberg):
Irrgarten Besucher: Reisebericht: s. a. August von Platen



Krankheit:
Kranke s. a. Nervenkranke, Fürth (Missgeburt)



Krankenhaus:
s. a. Bamberg



Krebel, Gottlob Friedrich:
„Die vornehmsten europäischen Reisen“ Bd. 1. 2. (1767 und 1792-1802)



Kren: Meerrettich:
s. a. Jacob Burckhardt, Ludwig Thoma
in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967. S. 229
Literaturmotiv: s. a. Ludwig Thoma
Lyrikmotiv: in: Theodor Kramer: Gesammelte Gedichte 2 (1985) S. 320 Kuttelfleck, S. 325 Kren, S. 366 Brennnesseln



Kress von Kressenstein, Georg:
„Tagebuch einer Reise von Nürnberg zur Kaiserkrönung in Frankfurt am Main 1782“ Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 98: Markt Einersheim, Mainbernheim, Kitzingen, Etwashausen



Kloster Kreuzberg: (Bischofsheim an der Rhön):
s. a. Ludwig Richter
in: Dünninger, Eberhard: Heimat in Franken S. 65-
in: Pilger und Wallleute S. 15-



Kreuzberg: (Hallerndorf):
Fünfhundert-Jahr-Feier der Kreuzbergkirche bei Hallerndorf am 21. Juli 1963



Kreuzgang:
s. a. Bronnbach, Himmelkron
Literaturmotiv: s. a. E. T. A. Hoffmann



Kreuzweg:
s. a. Gügel



Kreuzwertheim:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, Hermann von Pückler-Muskau



Kriegstechnik: s. a. Ludwig von Eyb, Konrad Kyeser



Kriminalität: s. Verbrechen



Krippen: s. a. Bamberg



Krischker, Gerhard C.:
„Und ä baschdl hodd doch rächd. Das 5. Evangelium" 1979
„Das Wirtshaus im Spessart“ 1996
„Im Schlenkerla“ Bamberg Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 271ff
Aurachtal Text in: Krischker: Irdisches … S. 288f
Teufel, Fritz in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... In Bamberg war der Teufel los 1993
Ich habe Bamberg lieb gewonnen... 1983 S. 49 E. T. A. Hoffmann Lyrikmotiv:, S. 60- „bambärch …“ (Essen und Trinken) u. a. „rolläfässla“ Mundart



Krischker, Gerhard C.: Lit.-Angaben
in: Radlmeier, Steffen: Beschaulichkeit 1981 S. 103-
in: Ulrike Weber: Bamberger Dichter der Gegenwart. Magisterarbeit 1986
in: Bamberg heute 1985,2, S. 21-
in: Handbuch der Literatur in Bayern S. 661 ff Mundartlyrik
in: Machd när su weidä 1983 (u. a. Krischker)
in: Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur



Krischker, Gerhard C.:
Essen und Trinken Bamberg Lyrikmotiv: „bambärch“ in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 60-
Franken Lyrikmotiv: in: „Das Motiv der Stadt in der deutschen Lyrik“. Diss. Erlangen
Mundartlyrik in: Unser Bayern 33 (1984),1, S. 2- (Steffen Radlmaier)
Nürnberg Irrhain Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 100



Krögelstein: (Hollfeld):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Medizin in: Heimatbote 9 (1957),1.8 Von der Medizin in alter Zeit zu Krögelstein



Kröger, J. C.:
„Reisen durch Deutschland und die Schweiz …“ Bd. 2 (1836), S. 74-83 (s. auch die einzelnen Orte, ferner S. 78 Eppelein von Geilingen)



Kronach:
Berühmte Einwohner: s. a. Lucas Cranach d. Ä.
s. a. Fränkische Galerie
Besucher: Reisebericht: s. a. Hans Carossa, Johann Hermann Dielhelm, Theodor Heuss, August Klingemann, Napoleon
Bier in: Kronach Stadt- und Landkalender 1959 S. 49-
Festungshaft s. a. Charles de Gaulle
Literaturmotiv: s. a. Wilhelm Schäfer (Legende)
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Krüger, Horst: Besucher: Reisebericht:
„Deutsche Stadtpläne“ S. 152ff „Nürnberger Augenblicke“
„Unterwegs“ S. 37 ff An der Grenze. Fränkische Impressionen S. 44-45. DDR-Grenze S. 62-66 1975: „Bamberger Reste“ (u. a. Staffelberg Vierzehnheiligen, Seßlach, Banz, Schloss Geyersberg)
„Poetische Erdkunde“ 1978 S. 95 "Wo Bayern beginnt" (Loblied auf Mainfranken) „Meine Mainschleife“, „Erinnerung an Sommerhausen“, „Würzburg im Winter“, „Bocksbeutelkunde“, „Im Spessart“, S. 99 „Kein schöner Land in dieser Zeit“ „Sie haben ganz tief Deutschland gesehen: in Volkach zum Beispiel“, Friedhof
„In der Fremde beinah geborgen. Fünf Reisen in Franken“ Nachw. Von Godehard Schramm 1999: Wo Bayern beginnt, Loblied auf Mainfranken. Die Grenze, Notizen aus deutscher Mitte. Bayreuther Szene. Nürnberger Augenblicke. Das fränkische Jerusalem, Rothenburg ob der Tauber (u. a. Gebsattel)
„Kennst du das Land. Reiseerzählungen“ 1989: u. a. Das fränkische Jerusalem – Rothenburg ob der Tauber, Wilhelm Staudacher, Taubertal, Bronnbach



Krüger, Horst: Besucher: Reisebericht:
„Ost-West-Passagen“ 1975, S. 83- DDR-Grenze, Rudolphstein, Töpen, Mödlareuth, Ludwigstadt, Kleintettau,S. 94- Coburg, S. 102- Bamberg, S. 104 Bamberger Reiter, Staffelstein, Staffelberg, S. 115- BayreuthS. 115-, Richard Wagner Festspiele, Pommersfelden, Wunsiedel
Bamberg „Bamberger Reste“ Text in:. Krischker: Irdisches … S. 129ff
Bamberg 1975 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 242ff
Bayreuth ca. 1974 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 368ff
„Nürnberger Augenblicke“ in: 7xNürnberg 1972
Nürnberg 1971 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 242ff
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 102
Pommersfelden Text in: Krischker: Irdisches … S. 353f
Rothenburg ob der Tauber in: „Rothenburg“ 1987, S. 45 Friedhof, Wo Bayern beginnt S. 24
Sommerhausen in: Zeit ohne Wiederkehr 1985 S. 160-
in: Marcel Reich-Ranicki: Lauter Lobreden 1985 S. 92-



Krüger, Horst: Besucher: Reisebericht:
„Wo Bayern beginnt, ein Loblied auf Mainfranken“ 1977: Loblied auf Mainfranken. Meine Mainschleife, Erinnerungen an Sommerhausen. Würzburg im Winter. Bocksbeutelkunde. Im Spessart (u. a. Aschaffenburg, Miltenberg, Wein)



Kubin, Alfred:
Illustrationen zu W. Weyrauch: Der Main, eine Legende 1947



Kühn, August:
„Deutschland – ein lauer Sommer“ 1984: Bamberg, Würzburg, Uffenheim, Rothenburg ob der Tauber, Lohr, Spessart, Aschaffenburg, Nürnberg, Ansbach, Erlangen, Aurach



Külsheim: (Bad Windsheim):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johannes Butzbach



Küps:
Berühmte Einwohner: Leopold Beer Politiker 1904 – 1968 nach der Vertreibung in K. in: Weinmann, Josef: Egerländer Biographisches Lexikon S. 69



Küttner, Carl Gottlob:
„Reise durch Deutschland …“ 1797, 1798, 1799 Teil 4. 2., verb. Ausg. (1804) S. I-IX, 350-377.437- Ortsregister S. 438f (s. die einzelnen Orte)
"Reise durch Deutschland ..." 1801 (u. a. Würzburg Residenz in: Reiser, Rudolf: Zwei Jahrtausende Bayern in Stichworten : Daten, Namen, Fakten. 1988, S. 218
Reisebericht in: Küttner, Carl Gottlob: "Reise durch Deutschland … "1797, 1798, 1799. T. 1. 2., verb. Aufl. 1804 S. 367
Bamberg 1799 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 113ff



Kulmbach:
s. a. Albrecht Alcibiades, Ludwig Braunfels, Ludwig d. J. von Eyb. Bier
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Bodo, Johannes Butzbach, Theodor Fontane, Johann Michael Füssel, Philipp Wilhelm Gercken, Johann Gottfried Herder, Adolf Hitler, Ludwig II., Ernst Wilhelm Martius, Andreas Meyer (u.. a. Plassenburg), Friedrich Rückert, Carl Spitzweg, Ludwig Tieck Wilhelm Heinrich Wackenroder (u. a. Plassenburg, französische Gefangene), Nikolaus Ludwig von Zinzendorf
Tournon, Camille de: Statistik der Provinz Bayreuth 1809 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 145
Berühmte Einwohner: s. a. Friedrich Taubmann
in: Sayn-Wittgenstein, Franz zu Der Main …S. 84-
Französische Revolution in: Popp, Ludwig: Kulmbach und die große Französische Revolution
Garten in: Rainer Herzog in: Bayerische Schlösser bewahren und erforschen 1996 S. 169-



Kulmbach:
Karte s. Vollet: Abriss der Kartographie 1977 (u. a. Vermessung)
Literaturmotiv: Plassenburg Gefängnisinsassen s. a. Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Jakob Wassermann. Ebrach
Markgrafschaft Reformation s. a. Luther Martin
Negativ in: Öde Orte 1998 Bd. 2. (u. a. Bernd Protzner, Thomas Gottschalk), S. 287 –



Kulmbach:
Plassenburg s. a. Hedwig (Heilige)
Plassenburg in: Kunstmann, Hellmut: Burgen am Obermain S. 17-
Plassenburg s. a. Johann Michael Füssel
Plassenburg Sagen s. a. Grimm (Brüder)
Universität Pläne in: Pietsch, Franz: Geschichte der gelehrten Bildung in Kulmbach S. 253-



Kulmbach: Bier:
Literaturmotiv: s. a. Berthold Auerbach, Günter Grass
s. Winkler: Bierbrauen in Kulmbach 1987 (Plassenburg 46)
Albrecht Dürer lobte die Braukünste des Malers Hans von Kulmbach in: Einsle S. 133
in: Aus der fränkischen Heimat 1985,2
Brauerei in: O. Sandler: Die Kulmbacher Brauindustrie 1926



Kulmbach: Literaturmotiv:
s. a. Christian Gottlob Frege
Franz Pietsch: Der graue Vogel 1951
J. Rauh: Gewitter im Winkel 1906
J. Rauh: Zwei von den … 1906
Berthold Auerbach, Ludwig Bechstein, Heimito von Doderer, Thomas Mann, Jakob Wassermann
in: Langewiesche, Marianne: Jura-Impressionen S. 52-
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Lyrikmotiv: s. a. Günter Grass



Kulmbach (Umgebung):
Schafkopf Literaturmotiv: in: Stößlein, Hans: Heimatkundliche Kurzgeschichten aus dem Kulmbacher Land 3 (1994), S. 118-
Steinkohlebergbau s. a. Edelmann, H.: Der Steinkohlebergbau im Kessel bei Kulmbach in: Die fränkische Heimat 1955,2



Kulmbach-Bayreuth (Markgrafschaft):
s. a. Bayreuth (Markgrafschaft)



Kulmbach-Thurnau:
Kirchengemeindebuch für den Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk Kulmbach und Thurnau 1953



Kultur:
in: Kulturdokumente Frankens (u. a. Kunst, Komet 1560, Bergrutsch bei Ebermannstadt, Überschwemmung, Literatur, Götz von Berlichingen, Philipp Melanchthon, Münzen)
Kulturgeschichte in: Zimmersche Chronik



Kunigunde (Heilige):
s. a. Heinrich II.
in: Meyer, Otto: Varia Franconiae historica Bd. II, S. 444-
in: Heimatkundliche Leseboten 4 (1959), S. 21-
in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 123 (1987), S. 5-
in: Bamberg heute 1978,1,34-
Kunigundenweg Abschnitt Bamberg – Mühldorf in: Bamberg heute 1990/I S. 21-
Literaturmotiv: s. a. Karl Immermann, Bodo Uhse
Literaturmotiv: s. Zacharias Werner: Cunigunde, die Heilige, römisch-deutsche Kaiserin 1815 (romantisches Schauspiel)



Kunigunde (Heilige):
Lyrikmotiv: in: Arno Holz „Die Blechschmiede“ Bd. II, S. 557 „Sieht er eine dralle, runde / möglichst kern- und urgesunde / Bertha oder Kunigunde, / steht er da mit offnem Munde!“
Lyrikmotiv: in: Arno Holz „Die Blechschmiede“ S. 225 „Ich zwang als fescher Kavalier, / in einer süßen Stunde, / jawohl, jawohl, sie gab sich mir, / die heilige Kunigunde!“ (negativ, Sex)
Sagen in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 9-
Sagen in: Fränkisches Hausbuch S. 29 –
Sagen in: Bezzenberger: Leben und Legende der Kaiserin Kunigunde
Sagen s. a. Bechstein, Ludwig



Kunreuth:
Besucher: Reisebericht: s. a. August von Platen
Berühmte Einwohner: s. a. Friedrich von Müller
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kunz, Carl Friedrich:
s. a. E. T. A. Hoffmann, Karl Immermann, Jean Paul
in: E.-T.-A.-Hoffmann-Gesellschaft: Miteilungen 31 (1985) S. 59 -68
Carl Friedrich Kunz (Fußnoten zur Literatur 29)



Kunz, Carl Friedrich:
1813 Lesinstitut über 15000 Bde. ("größte kommerzielle Leihbibliothek Bayerns") in: Neue deutsche Biographie 13 (1982)
Leseinstitut s. a. E. T. A. Hoffmann, Jean Paul
Kunzsches Leseinstitut "Bayerns größte und beste Leihbibliothek" in: Bamberger Universitätszeitung 1983
in: Walther, Karl Klaus: Carl Friedrich Kunz 1994 (u. a. Joachim Heinrich Jäck 41ff, u. a. Ritter von Lang verlegt?)



Kunze, Reiner:
1987 Lesungen u. a. in Bamberg, Eichstätt in: Reiner Kunze S. 345



Kunzelmann, Dieter:
APO, Politik, Kommune s. „Leisten Sie keinen Widerstadt! Dieter Kunzelmann“ (u. a. Bamberg)



Kupferberg:
Bier in: Aus der fränkischen Heimat 1989,4
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Kuriosa:
s. a. Weißenburg
Frau schlägt Mann Brauchtum in: Kupfer, Konrad: Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde S. 33-
in: Eberhard W. Happel: Größte Denkwürdigkeiten der Welt 1684 auch Nachdr. S. 158 Der Würzburger Goldmacher
in: Ein Päckchen Satiren aus Oberdeutschland 1770 (u. a. Projekt zu einer Geldfabrik, Schulmeisterdienst, Spazierstock, Reise in den Mond)
Geheime und lustige Begebenheiten einiger Herren und Frauenzimmer … Nürnberg 1754 (Franken)
Versuch über die im Fränkischen Kreise bekannte sog. Fingersprache 1796



Kusz, Fitzgerald:
"Wennsdn sixd dann saxdersen" 1981 (Gesammelte Gedichte 1. Mundartlyrik)
Erlangen Bergkirchweih in: Kusz: "Bergkirchweih"
Bamberg Text in: Krischker: Ich habe Bamberg lieb gewonnen S. 52 Lyrik „Fahren wir mal nach Bamberg …“
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 103ff (Straßenbahn)



Kusz, Fitzgerald:
in: Radlmeier, Steffen: Beschaulichkeit 1981 S. 111-
in: Handbuch der Literatur in Bayern
in: Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur
in: Unser Bayern 33 (1984),1, S. 2- (Steffen Radlmaier) Mundartlyrik



Kutzenberg: (Ebensfeld):
in: Psychiatrie im Nationalsozialismus 1999 S. 123ff



Kyeser, Konrad:
1390 Student in Prag in: Neuhofer: Eichstätt 3. Aufl. 1969 S. 23
Kyeser-Handschrift 1972 in London bei Sotheby versteigert für 10.000 Pfund
Sex Kyeser gesteht im „Bellifortis“ einen unehelichen Sohn namens „Rüdiger“ ein




Negative Stimmen



Kadettenschule:
„Das Essen wurde von den Bedienten auf großen Tragbahren hereingebracht. Es war wenig und äußerst schlecht gekocht, und es wurde deshalb beständig geklagt; doch ohne Erfolg. Die Köchinnen selbst und die Bedienten waren unreinlich. Wir selbst wurden nicht sehr zur Reinlichkeit angehalten und konnten nicht Wäsche wechseln, wenn wir wollten … In alle Bücher, die wir lasen, musste der Oberst seinen Namen gekritzelt haben, oder sie waren nicht erlaubt, und man nahm sie uns ohne Schonung weg und behielt sie; eine Vorsicht übrigens, die wenig umfassenden Blick verrät. So entblödete man sich auch nicht, Briefe der Zöglinge zu lesen, wenn es zu etwas führen konnte, eine hässliche Gewohnheit, die uns vielleicht am meisten fühlen ließ, dass wir tyrannisiert wurden“ (Platen, August von: Tagebücher, S.18, 25)



Kalb, Charlotte von:
„So wie ich sie kennen gelernt habe, ist sie eine Frau von vielem Verstand und Belesenheit, die eine scharfe Beurteilungskraft besitzt, und dabei sehr klug ist, nur zu viele weibliche List, Eitelkeit und feine Verstellungskunst hat, oft auch gewöhnliche Weiberschwachheiten … An Forschungsgeist, an Welt, an Erfahrungen an fehlt es ihr nicht, nur zu oft überlässt sie sich dem Schwung ihrer Einbildungskraft, verfällt dann in Empfindelei und überlässt sich ihren Lieblingsideen, wobei innere Gefühle sie bis zu Tränen in eine tiefe Melancholie bringen. Äußerst leicht war sie zu affizieren, ja manche Begebenheiten konnten ihr ganzes Gemüt erschüttern, so, dass es sichtbar an ihrem Körper wurde. Gewiss wäre sie mir interessant geworden, wenn sie ihrem enthusiastischen Gefühl und einem solchen Charakter gemäßes Genie besäße und dabei mehr natürliche Sanftmut und Anmut in ihrem Charakter und in ihrem Äußeren hätte“ (Adlerskron in: Naumann, Ursula: Charlotte von Kalb 1985, S. 168)



Kalb, Charlotte von:
„Sie sah aus wie ein rasender Mensch, bei dem der Paroxysmus vorüber ist, so erschöpft, so zerstört … Sie klagt über den Kopf; sie saß unter uns wie eine Erscheinung aus einem anderen Planeten und als gehörte sie gar nicht zu uns. Ich fürchte wirklich für ihren Verstand. Sie ist mir sehr aufgefallen und hätte sie nicht wieder die unverzeihlichen Härten und das Ungraziöse in ihrem Wesen, sie könnte mein Mitleide erregen. Aber so stößt mich so vieles zurück“ (1790 Charlotte von Lengefeld in: Poetisches Franken S. 92f)



Kalb, Johann von:
„Als Geschäftsmann hat er sich mittelmäßig, als politischer Mensch schlecht und als Mensch abscheulich aufgeführt“ (Johann Wolfgang von Goethe in: Poetisches Franken S. 90)



Kaldorf: Bevölkerung: Jugend:
„Erst jetzt, nachträglich, fällt mir auf, dass ich in diesem Dorf keine jungen Leute sah. Arbeiten sie schon drunten, tief unten in den Steinbrüchen, in denen es im Sommer fünfzig, siebzig Grad Hitze haben soll? Oder waren sie abgewandert? Die Abwanderung aus dem Fränkischen Jura ist ja erschreckend. Liegt es nur am Mangel an Industrie? Doch selbst, fast gerade in den Industrieorten wie Kulmbach, wie Sulzbach-Rosenberg, wandern die Jungen ab in die großen Städte. Sie verdienen dort nicht mehr, doch sie haben dort mehr Möglichkeiten, ihr Geld auszugeben, als zum Beispiel in Kaldorf“ (Langewiesche, Marianne: Jura-Impressionen 1971, S. 36f)



Kanal: Karl der Große:
"Von einigen, die sich sachverständig glaubten, wurde der König zu der Überzeugung gebracht, dass man durch einen zwischen den Flüssen Rezat und Altmühl anzulegenden schiffbaren Graben leicht vom Stromgebiet der Donau in das des Rheins fahren könne. Daher brach er sogleich mit seinem ganzen Gefolge zu diesem Ort auf, zog eine große Menge von Menschen zusammen und verwandte den ganzen Herbst auf die Arbeit ... Infolge unaufhörlicher Regengüsse und der durch zu viel Feuchtigkeit naturgemäß schwierigen Beschaffenheit des sumpfigen Bodens konnte das in Angriff genommene Werk nicht vollendet werden. Was am Tage von den Arbeitern geschaffen war, stürzte des Nachts durch Abrutschen des Bodens wieder ein" (Aus den "Lorscher Annalen").



Kanal: Rhein-Main-Donaukanal:
„Die teuerste Badewanne Europas“
„Das dümmste Bauwerk seit dem Turmbau von Babel“
(zeitgenössische Kritiken)



Kanalisation: Bamberg:
„Die beiden Hälften dieser schmalen Straßen neigen sich gemeiniglich gegen die in der Mitte gezogenen Gossen, und in diese fließen aus allen Häusern offene Kanäle von Unreinigkeiten, die den langen Kleidern der Frauenzimmer sehr gefährlich sind“ (1792 Meiners, Christoph: Kleinere Länder- und Reisebeschreibungen. Bdchn. 2, 1794, S. 182)



Kanalisation: Bayreuth:
„Die Stadtkanäle streuen zwar hier auch bisweilen einen unangenehmen Geruch aus. Diejenigen, welche nicht in den Main, Sendel- oder Mistelbach geleitet werden konnten, häufen sich lange Zeit zwischen den Häusern und werden, wenn sie voll sind, von den Knechten des Scharfrichters ausgeleeret und in einen Karren zur Stadt hinaus gefahren. Der dadurch verbreitete Gestank ist freilich unausstehlich“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 109 und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 120)



Kapuziner: Bamberg:
„Die Volkssage behauptet, dass im Kreuzgange der letzern noch vor wenigen Jahren ein unterirdisches Geheul und das Schnalzen von Peitschenhieben hörbar gewesen sei. So wie alle Traditionen und Volkserzählungen mehr oder weniger in einstmaligen Wirklichkeiten und geschehenen Dingen gegründet sind, so hat auch diese Gespenster-Geschichte ihren Grund in der Geschichte des von seinen grausamen Klosterbrüdern zu Tode gemarterten Paters Anianus Horn. Er war Lehrer der Theologie und Philosophie in diesem Kloster. Er zeichnete sich von seinen Kollegen durch Kenntnisse, Wissenschaften, Rechtschaffenheit und Sittlichkeit auffallend aus. Die Stadt liebte ihn. Er war von allen schätzbaren Menschen geschätzt. Schon dieser Vorzug beleidigte den dummen Stolz seiner mutlosen Mitbrüder. Sie brüteten Rache. Der unvorsichtige Mann gab hierzu selbst Gelegenheit. Er schrieb in geheim eine Geschichte der Entstehung der Mönchen, vorzüglich der Kapuziner. Er war willens, sie in einem protestantischen Druckort herauszugeben, und entdeckte sein Vorhaben einem alten Bekannten, zu dem er Vertrauen hegte. Dieser treulose Freund verriet ihn an den Guardian. Nun war er verloren. Er ward in ein unterirdisches Gewölbe geworfen, mit Ketten belegt, an die Wand geschmiedet, und mit einer durch eiserne Nägel bestickten Geißel wenigstens zweimal täglich gepeitscht. Zwanzig volle Jahre verlebte der Unglückliche unter diesen Martern. Endlich starb er während der Geißelung. Als man ihn in der Nacht begraben wollte, konnte man die Schlösser, wodurch seine Ketten angeschlossen waren, nicht aufschließen. Die Schlüssel waren längst verloren. Aber die Tiger waren nicht ratlos. Sie hieben Arme und Beine ab, streiften die Ketten herunter, und warfen den verstümmelten Leichnam in ein Loch, worin sich der Klosterunflat sammlet. Alles dies trug sich zu vor etwan zwanzig Jahren im Kapuziner-Kloster zu Bamberg“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 75f)



Kapuziner: Pommersfelden:
„Es ist aber bei diesem Schlosse ein Hospitium für drei Kapuziner gestiftet, welche in der Schlosskapelle Messe lesen … Ich konnte nicht umhin zu wünschen, dass hier, anstatt eines Hospitium von Faulenzern lieber wegen der vortrefflichen Galerie, ein Hospitium für junge Maler wäre, die studieren wollten. Ich glaube, dass immer vier junge Maler, welche ihre Kunst eifrig lieben, mit dem zu ernähren wären, was zwei Kapuziner kosten“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 158f)



Karfreitagsprozession: Forchheim:
„Wie weit der Eifer für die römische Religion bei den hiesigen Einwohnern gehet, habe ich vor etlichen Jahren, bei Gelegenheit der großen Prozession an einem Karfreitage gesehen, wo sich vermummte Personen, im Angesichte ihrer Heiligen, die schwersten Büßungen auflegten … Die fürchterlichste Bußverrichtung, die alle meine Empfindungen rege machte, war das Geißeln, das in einem Zimmer angefangen und auf der Straße unter der Prozession fortgesetzt wurde. Ich hatte mich durch ein der Wache erteiltes Trinkgeld in die Geißelstube geschlichen; allein, da man vielleicht an meiner Verwunderung sahe, wes Glaubens ich war, so wurde ich für meine Neugier so garstig bestraft, dass ich mich auf einmal durchaus mit Blute bespritzt sahe. Diese Geißeln bestehen aus acht bis zehn Reisschnüren, die an einem kurzen Stiel befestigt sind, womit sie sich dergestalt den Rücken verwunden, dass das Blut stromweise von dem entblößten Rücken herunter läuft. Etliche, denen diese Buße noch nicht strenge genug zu schein schien, ließen sich den verwundeten Rücken noch überdem mit einer brennenden Fackel versengen; wobei ich zwei Personen ohnmächtig zur Erde fallen sahe“ (1770 Meyer, Andreas: Briefe eines jungen Reisenden, S. 207ff)



Karfreitagsprozession: Spalt:
„Ich sah eine Prozession, worin ein Fleischerknecht die Rolle des Herrn Christus vorstellte. Um ihn herum wandelten andere seines gleichen als Kriegsknechte und bemühten sich, den Herrn Christus nach ihrer Art zu quälen. Der eine zog ihn mit einer Liebesavantüre auf, die er mit des Wirts Mieke gehabt hatte, der andere rieb ihm eine Prise Schnupftoback aus der Dose des Römerhauptmanns in die Nase, mit den Worten: ‚Da, Hundsfutt, schnupf’ einmal!’“ (1795 Rebmann: Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 7)



Karmeliten: Bamberg:
„Im Kloster sitzt ein Domherr gefangen, der vor einigen Jahren einen Mord angestiftet hat. Die Domherren sind bei ihrem ehrwürdig sein sollenden hohen Adel von 16 Ahnen die übermütigsten und ausgelassensten Menschen. – Unter den Laienbrüdern befanden sich ein paar aus Mainz geflüchtete. Sehr merkwürdig war es mir zu hören, dass der P. Hederich, geschickter Bibliothekar im Kloster, neulich auf einer vorgeblichen kleine Reise, nach Berlin entwichen sei, ohne dass man wisse, mit wem er dort Bekanntschaft habe; und dass er im Preußischen bleiben wolle“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 545)



Karte: Zitate:
"Landkarten, zumal von Weltteilen, sah ich nie an ohne einen lang anhaltenden Schmerz über das Schicksal der Menschen, über die Riesenländer des Despotismus, der Finsternis, der Dumpfheit, durch welche einige schmale Zwergstriche von glücklichen Ländern wie Lichtstreife ziehen" (Jean Paul).



Kartoffelanbau: Gefrees:
„Zu dem Ende bauen sie auch die polnischen Kartoffel am häufigsten, weil sie eine scharfe und zwar weit mehr Feuchtigkeit als die inländischen enthalten; aber gewiss zu ihrem größten Schaden. Denn das Vieh frisset sie nicht gern, sie gedeihen ihm auch nicht; dem Menschen sind sie ungenießbar, und was vorzüglich Beherzigung verdient, sie verdrängen nach und nach die weit wohlschmeckendere, mehlreichere und gesündere heimische Art“ (1791 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 271)



Katholizismus: Bamberg:
„Der Katholizism ist ein abscheulich Ding, so fett, wohlbeleibt, etabliert, rund, behäglich, dass einem angst und bange wird. Bloß hübsche fromme Weiber gibt’s in ihm. Gestern sah ich eine, die den Augenblick eine Madonna sein konnte. O mir Armen! Wie wird mir’s das Jahr hin ergehen! Ich glaube, ich sterbe vor Gemälden, Pfaffen u. Katholizismus“ (1788 Herder, Johann Gottfried: Italienische Reise. Briefe und Tagebuchaufzeichnungen 1788 – 1789, S. und in: Krischker: Irdisches … S. 41)



Katholizismus: Paul, Jean: Zitate:
Anstatt dass die Katholiken uns katholisch zu machen suchen sollten, müssten sie erst selber wieder katholisch werden."
„Vielleicht begeht oft ein katholischer Beichtvater größere Sünden im Beichtstuhle, als er zu vergeben hat.“
„Gefühl der Katholiken vor der Beichte wie beim Suchen des Zahnstochers.“



Katholizismus: Wagner, Richard:
„Am Nachmittag liest er in Lecky über den Katholizismus und sagt mir: ‚Ich komme immer mehr darauf zurück, dass es ein Skandal ist, dass dieser noch besteht.’“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 224)



Katholizismus: Wagner, Richard:
„R. meint, die Katholiken seien doch keine rechten Deutschen, man müsse sich an Luther halten, der aus diesem Gefühl heraus empört gewesen sei“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 809)



Katholizismus: Wagner, Richard: Intoleranz:
„Beim Kaffe kommt R. auf ein Thema, welches wir gestern behandelt und von welchem er mir sagt, dass ihm meine Erfahrung darin Neues gebracht, nämlich das der katholischen Kirche und ihres Realismus; wie ihr alle Inbrunst, aller Glaube nichts gilt, wenn man nicht katholisch sei“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 178)



Kienfeld (Vestenbergsgreuth):
"Laterne! in Kienfeld ist es dunkel."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 108)



Kinder: Hoffmann, E. T. A.:
„Hoffmann galt hier durchaus für einen Kinderfeind. Er war es, und war es nicht, je nachdem die Kinder waren; mit wohlgezogenen, anspruchslosen konnte er sich Stunden lang und sehr gemütlich unterhalten, wenn sie ihn reden ließen und zuhörten; so wie sie aber – wie er sich ausdrückte – obligat wurden, kehrte er ihnen den Rücken. Beweis dafür ist sein treffliches Kindermärchen: Nussknacker und Mäusekönig. – Über ein schreiendes Kind wurde er mit Ingrimm erfüllt, weil dies störend auf ihn einwirkte, ja er wusste, wovon ich einmal Zeuge war, sich an demselben zu rächen, indem er es tüchtig in die Ohren kniff, wonach das Kind nur noch heftiger aufschrie, und als ich ihm dagegen Vorstellungen machen wollte, mich mit den Worten abfertigte: ‚Warum muss mich der Racker mit seinem Krakeelen so malträtieren!’“ (1835 Carl Friedrich Kunz in: Schnapp, Friedrich Hrsg.: E. T. A. Hoffmann, S. 236)



Kinderarbeit: Nürnberg:
„Die Einwohner sind noch ein sehr fleißiges Volk, und es ist ein sehr angenehmes Schauspiel, wenn man in den Werkstätten die kleinsten Kinder mit den verschiedenen Quincaillerieartikeln beschäftigt sieht, wodurch sich diese Stadt durch ganz Europa bekannt gemacht hat“ (1780 Riesbeck, Johann Kaspar, S. 257)



Kinderarbeit: Nürnberg:
„An Industriegeist und Handlung bemerkt man Abnahme, aber nicht am Fleiß der Einwohner, die größtenteils nur von ihren Manufakturarbeiten leben. In den hiesigen Werkstätten sieht man auch die kleinsten Kinder mit den verschiedenen Quinquailleriearbeiten beschäftigt, die diese Stadt durch die ganze Welt bekannt gemacht haben“ (1791 Plümicke, Carl Mart.: Briefe auf einer Reise, S. 104)



Kinderarbeit: Nürnberg:
„Es ist ein unterhaltendes Schauspiel, selbst die kleinsten Kinder in den Quincaillerie-Werkstätten arbeiten zu sehen, und Farben, Puppen, Brummeisen, Kaffeemühlen, bleierne Soldaten etc. sind keine unbedeutenden Artikel“ (Karl Julius Weber).



Kinderlosigkeit: Kersbach:
„Linker Hand zwischen Bamberg und Erlang (Erlangen), nicht weit von Baiersdorf, liegt ein Dorf oder Flecken, Kerspach genannt, so dem Markgrafen von Bareuth gehöret, und wegen einer daselbst regierenden wunderlichen Gewohnheit nicht gänzlich unbekannt bleiben darf. Solche bestehet darin, dass ein neuangehender Ehemann, welcher ein Jahr oder höchstens fünf Viertel Jahre im Stande der Ehe gelebet hat, ohne seine Familie mit einem Erben vermehrt zu haben, auf Stangen vor das Dorf hinaus getragen und daselbst in einen Teich oder Weiher geworfen wird. Sobald derjenige, dem diese Strafe gegolten hat, sich aus dem Wasser heraus geholfen, stehet ihm frei, wann er kann, einen von den Umstehenden einzuholen, der denn auf gleiche Art eingewässert wird … Da diese Leute so viele Schärfe ausüben gegen diejenigen, so das menschliche Geschlecht auf erlaubte Art nicht vermehren, ob sie gleich vermutlich ihr Bestes dabei getan haben; was vor Strafe würden nicht erst die alten Jungen-Gesellen, so sich dem Ehestande gänzlich entziehen, zu befürchten haben, wenn die Kerspachische Gesetze die Oberhand in der Welt bekommen und die guten Hagestolzen unter solcher Richter Klauen geraten sollten“ (1730 Keyßler, Johann Georg: Fortsetzung Neuester Reisen, S. 1177f)



Kinderspiele: Bayreuth:
„Zu jener Zeit standen Kinder von 10 bis 13 Jahren, die Buben der Stadt (Franzosen genannt), jenen des Neuenwegs (Preußen) vor dem untern Teile der Stadt, auf dem Mainflecklein, dann die Ziegelgässer mit den alliierten Rennwegern, den Brandenburgern (Sachsen genannt) am obern Teile der Stadt, der Herrenwiese, ernst, feindlich und erbittert, zu Hunderten einander gegenüber. Es verging selten eine Woche, ohne dass in derselben von den einen oder andern Parteien eine Schlacht geliefert wurde. Die Waffen bestanden in Steinschleudern, die man jetzt gar nicht mehr sieht, in Pistolen und Säbeln von hartem Holz. Die Gefangenen wurden oft Tage lang in Schweineställe gesperrt, und kein Treffen verging ohne Blutverlust“ (1841 Friedrich Stillkrauth in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 227)



Kindersterblichkeit: Coburg:
„Wenn man einen Blick auf die 33jährigen Listen wirft, so erscheint, dass die Stadt in dieser Zeit öfters von Epidemien gelitten habe, und dass ungemein viel Kinder sterben, in manchem Jahre mehr als Erwachsene, wie denn im ganzen die Kinder beinahe die Hälfte der Gestorbenen ausmachen. Man sollte daraus fast auf Vorurteile, fehlerhafte Diät, fehlerhaftes Arzneinehmen bei Epidemien, und auf mangelhafte Hebammenanstalten und mangelhafte diätetische Erziehung der Kinder schließen; Umstände, die der ernsthaften Beherzigung eines koburgischen Patrioten wohl würdig sind“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 74f)



Kirche: Zitate:
"Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine Diener." (Karlheinz Deschner).
„Zittert, Menschen, vor dem Schwert in der Faust eines tollen Pfaffen!" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Kirche: Nationalsozialismus:
„Mein Deutschlehrer hat mir durch die Literatur die Augen geöffnet. Im Kohlenkeller hinter den Stößen des Winterholzes hatte er seine Bücher versteckt, die zu besitzen lebensgefährlich war. Mitte der fünfziger Jahre ist er in meiner fränkischen Heimat gestorben, ein alter, ausgelaugter Mann. Obwohl ich damals kaum Geld hatte, bin ich mit dem Zug zu seiner Beerdigung gefahren. Als mich der Pfarrer, der mich konfirmiert hatte, erkannte, sprach er mich an. Er fragte, warum ich den weiten Weg gemacht hatte, und ob mir mein alter Lehrer denn so viel bedeutete? ‚Ja’, antwortete ich, ‚für mich war er ein großer Mann.’ Als ich sein erstauntes Gesicht sah, fügte ich hinzu: ‚In der Zeit damals, wo es schon den Tod bedeuten konnte, nicht zu jubeln, wenn jubeln befohlen wurde, da hat er nicht gejubelt.’ Der Pfarrer verabschiedete sich. Ein Jahr später ist auch er gestorben. Zu seiner Beerdigung bin ich nicht gefahren. Er hatte mich einmal in der Kirche beim Konfirmandenunterricht geohrfeigt, weil ich ihn gefragt hatte, ob es Gottes Wille sei, dass mein Vater im KZ sitze“ (Grün, Max von der, S. 161)
Kirche: Nationalsozialismus:
“Die Kirche kann mir gestohlen werden,
Das Hakenkreuz ist Erlösung auf Erden“
(Lied auf dem Reichsparteitag 1934).



Kirche: Paul, Jean: Zitate
„Das Abendmahl haben wir behalten, aber die Liebesmahle sind abgekommen.“
„Die Missionare fischen lieber Perlen als Menschen.“
„Die Priester bringen uns Briefe vom Himmel; aber sie sind nicht frankiert.“
„Mehr Geistliche bleiben in der Predigt stecken, aber man merkt’s nicht, weil sie fortsalbadern.“
„Leichenpredigt ist das Tischgebet für die Würmer."
"Ein weinender Pfarrer und eine lachende Wirtin nimmt den Leuten das Geld aus dem Beutel."



Kirche: Wagner, Richard:
„Er liest mir einen herrlichen Auszug aus einem Briefe von Seneca über den Tod … und rühmt den Vorzug der antiken Welt vor der kirchlichen jetzigen Anschauung, deren Macht in Angst des Todes oder vielmehr des Lebens nach dem Tode besteht“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 196)



Kirche: Wagner, Richard:
„Seine Aversion gegen die Verwandlung des Abendmahles zur Theater-Vorstellung der Messe gibt er heftig kund, und wie wir davon sprachen, wie es nur möglich ward, dass diese übelste Macht der Kirche auch von großen Herrschern unterstützt wurde, sagt er: ‚Das hat sehr tief liegende Gründe.’“ (1880 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 592)



Kirche: Wagner, Richard:
„… er ergeht sich darüber, was die Kirche für eine Macht war, all die Klöster, Bauten, Heiligsprechungen. Alles ging von ihr aus. Die beständigen Zerstörungen, Wühlereien zeigen ihm, dass es dem Weltgeist wenig darauf ankomme, ob hübsch gemalt oder gebaut würde“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 842)



Kirchehrenbach: (Umgebung): Bevölkerung:
„Die Bewohner dieses milden Tals sind von einem derben, vierschrötigen Schlag, aber auch äußerst undienstfertig, ungesittet und grob, zumal gegen solche, die nicht ihres Glaubens sind“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 179)



Kirchenkritik: Zitate:
„Alles im Leben geschieht so freiwillig wie unsere Geburt“ (Karlheinz Deschner).
"Ich hatte keine Zeit, mich um Gott zu kümmern, doch für seine Diener nahm ich sie mir" (Karlheinz Deschner).



Kirchenkritik: Deschner, Karlheinz:
„Über die ‚wissenschaftliche’ Vorgehensweise Deschners ist viel diskutiert, gegen seinen polemischen Stil viel gewütet worden. Deschner hielt rund 2000 Vorträge und setzte sich – auch juristisch – mit seinen Gegnern auseinander. Eine gewisse Verbissenheit ist ihm in all seinem Tun kaum abzusprechen, und sein Zynismus hat gelegentlich sogar dazu geführt, ihm Seriosität oder gar das Denken abzusprechen. Eine Universitätsstelle bekam er nicht, spät im Alter erst war es ihm möglich, die Kriminalgeschichte des Christentums auch zu lehren – verglichen mit Feuerbach oder Johann Sebastian Schad eine geradezu kolossale Verbesserung der Situation in Franken – möchte man meinen -, wenn Deschner in Franken gelehrt hätte und nicht in Mainz oder Berlin“ (2003 Gnodt, Reinhard in: Glaser, Hermann (Hrsg.) Typisch deutsch S. 149)



Kircher, Athanasius:
„aufgeblasener Jesuit“ (Umberto Eco „Streichholzbriefe“).



Kirchweih: Bad Windsheim:
„Wie ich daselbst war, so fing ein Kirchweihfest an, welches 4 Tage dauerte, wozu viele Fremde aus der Nachbarschaft dahin kamen und sich lustig machten. Dieses bringt zwar der Stadt in den 4 Tagen einige Nahrung, allein davon haben nur gewisse Personen, Gastwirte, Bierbrauer, Bäcker und Metzger Vorteil, aber alle übrigen Einwohner leiden desto mehr, indem sie in den 4 Tagen Müßiggänger sind und außerdem noch dazu ihr Geld versaufen. Ich glaube, es würde im Grunde von mehr Vorteil für die gesamten Einwohner sein, wenn solches auf einen Tag reduziert würde, zumal die Schwärmerei sich eigentlich nur für Dörfer und kleine Marktflecken gehört“ (1784 Philipp Wilhelm Gercken in: Fränkisches Hausbuch S. 292)



Kleidung:
„Wenn wir götschten (wippten), machten die Buben mit, die sich auf dem Platz vor der Mühle eingefunden hatten, die Mädchen schauten nur zu, sie hatten keine Hosen an. Sie nahmen nie teil, sooft ich sie auch dazu aufforderte, und ich erfuhr den Grund erst, als ich unter vier Augen in die Liesel gedrungen war. Warum man sich nicht zwischen die Beine sehen lassen sollte, verstand ich nicht“ (Boveri, Margret: Verzweigungen 1982, S. 24)



Kleidung: Bamberg:
„Ich weiß mich kaum einer Stadt von zwanzigtausend Seelen zu erinnern, in der ich so gar wenig Menschen elegant oder modisch gekleidet gesehen hätte. Gleichwohl war heute Sonntag, und ich bin den größten Teil des Tages umhergegangen und habe die Kirchen und den öffentlichen Spaziergang besucht. … Durchaus bemerke ich hier wenig Mode und wenige äußerliche Fortschritte mit der Zeit; und hiervon ist selbst das weibliche Geschlecht nicht ausgenommen“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 367f und in: Predelli S. 116)



Kleidung: Erlangen: Frauen:
„Die gemeinen Weibsleute und bürgerlichen Mädchen haben einen kontrastierenden Anzug; des Sonntags gehen sie in Seide oder feinem Kotton, und in den Werktagen laufen sie barfuß und in Lumpen umher“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 9)



Kleidung: Nürnberg: Geistlichkeit:
„Nichts ist auffallender und lächerlicher als die Tracht ihrer Geistlichen. Diese sind in große, geschwollene Perücken eingehüllt, und tragen ungeheure runde, weiße Kragen mit einer Menge Falten, so abenteuerlich als je die Hanswurste auf den italienischen Theatern haben“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 17)



Kleinschwarzenlohe:
„Rechts fährt man durch das ziemlich große Dorf Kleinschwarzenlohe, das nur zum Teil dem Markgraftum Ansbach gehört und von der Reinlichkeit und Schönheit der benachbarten nürnbergischen Dörfer sehr abweicht“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 110)



Klima: Fichtelgebirge:
„… durch die reizende Winterlandschaft toben häufig von Norden und Osten her unerträgliche Stürme und in ihrem Geleit herrscht monatelang ein tödlicher Frost. Die sonnigsten Tage des Frühlings leiden nicht selten an solchen Stürmen; selbst im Sommer durchwehen sie zuweilen die Täler und werden den zarteren Pflanzen verderblich. Im Jahre 1809 mussten die Bewohner von Bischofsgrün die Heuernte in Handschuhen verrichten“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 22)



Klima: Bayreuth: Wagner, Richard:
„Bei solchem Klima, meint er, sei nur das Kneipen-Leben bei Lampenlicht möglich, freilich verkämen die Leute dabei“ (1880 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 627)



Klima: Bayreuth: Wagner, Richard:
„Zu Mittag haben wir Herrn Francke und wird das letzte über die Unternehmung in London besprochen. R. geht dann ohne mein Wissen aus und kehrt mit Brustkrampf und großer Empörung gegen das hiesige Klima zurück“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 724)



Klima: Bayreuth: Wagner, Richard:
„Das Wetter ist sehr schlimm, und R. ruft aus: ‚O wenn doch der Wind das v. Theater fortnehmen wollte, ich baute es gewiss nicht wieder auf.’ … Immer trübes, feuchtes Wetter. Wir gehen nicht aus, R. sagt: die Luft belle ihn an“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 781, 790)



Klima: Bayreuth: Wagner, Richard:
„Bei dem letzten Tisch und auch den letzten Abend sagte er: Das Beste, was einem widerfahren könne, sei ein Exil nach Ceylon, die kurzen Tage drückten ihn, es schien ihm, als ob es ein ewiger Winter wäre; zu Joukowsky sagte er: ‚Sie haben gelacht, wie ich gesagt habe, ich bin der unglücklichste Mensch, dass ich mein schönes Haus mit solch einem S.-Klima gebaut habe, doch ist es so.’ Mit Mama erwog er, wie wenig die Stadt Bayreuth ihm geboten, trotzdem sie beide Versuche nach allen Seiten getan, er könne sich kaum vorstellen, dass Siegfried ganz dort aushalten wird …“ (1883 Daniela Wagner in: Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 1113)



Klima: Oberfranken: Wagner, Richard:
„Oberfranken, ihr Kinder, hat zwar einen grässlichen Winter,
Dennoch ist der Sommer dort noch abscheulicher.“
(1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 773)



Kloster:
„Die Bettelmönche, die dem Staate lästig und meistens unwissend sind, so wie die bloß spekulativen Orden, oder die um weltliche Macht buhlen und gefährliche Reichtümer durch unerlaubte Mittel an sich reißen, kann und soll man abschaffen“ (1784 Will, Georg Andreas: Briefe über eine Reise nach Sachsen, S. 165)



Kloster: Bamberg:
„An Klöstern von beiderlei Geschlechtern fehlt es dem Bistume Bamberg nicht im mindesten; sondern es nährt Insekten dieser Art, welche mit ununterbrochener Wut an den Säften des Landes saugen, in großer Menge. Hang zur Trägheit unter dem Vorwande, der Religion nachzuhängen, ist der innerliche Instinkt oder der göttliche Ruf, wie sie ihre Neigung zum Faulenzen und zu viehischer Unmäßigkeit in allen menschlichen Bedürfnissen nennen, der sie antreibt, zu Flüchtlingen der Gesellschaft zu werden und sich in die düsteren Zellen ihrer Klöster zu begraben, aus denen man sie zum Besten des Staats nicht frühe genug heraus treiben könnte, um sie zu zwingen, entweder ihren geistlichen Besitzungen zu entsagen oder ihren öffentlichen Pflichten als Bürger und Menschen Genüge zu leisten. Wenn eine aufgeklärte Regierung, selbst wenn sie von der herrschenden Religion des Landes, in dem dieser unnütze Insektenschwarm sich angebaut hat, den Befehl ergehen ließe, wodurch den Mönchen, Vikarien, Chorgängern usw. geboten würde, die Häuser der Witwen und Jungfrauen zu meiden, und ihnen zugleich im Falle des Ungehorsams mit der Strafe des bürgerlichen Richters drohete, so könnte man sich hundert gegen eins wetten, die große Anzahl dieser Tagdiebe würde sich verlaufen, und die Straßen der Stadt würden nicht mehr so schwarz von Mönchen etc. sein … Bereichert mit den Spolien der Familien verwenden die Priore und Prälaten die Einkünfte der von ihnen geprellten Familien durch Pracht und sorgfältig gewählte Speisen und Weine ihrer Tafel, deren Kostbarkeit und Menge öfters die verschwenderischsten und ausgesuchtesten Mahle des leckerhaften Bischofs von Würzburg übertreffen … (1803 Tannenberg (Major von): Die Zustände der Fürstbistümer Würzburg und Bamberg, S. 19ff)



Kloster: Bamberg: Michelsberg:
„Der Küchenmeister zu Michaelsberg brachte meinen Führer und mich in einen kahlen Saal, um die herrliche Aussicht zu genießen, von da in den Garten. Der Prior begegnete uns, rief den Küchenmeister beiseite, beide verschwanden und wir erreichten mit Mühe einen Ausweg aus den labyrinthischen und verpesteten Kreuzgängen“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 10)



Kloster: Banz: Mönch:
„’Den 12. November 1798 sagte mir vor Tische einer meiner Freunde im Kloster, dass der Abt noch heute nach mir greifen würde. Das war ein Donnerschlag für mich. Um halb vier rief er mich und forderte alle Klosterschlüssel, die ich hatte, von mir ab. Ich hatte noch eine Privatunterredung mit dem Prior Pater Burckhardt Vollert. Mit dem Rosenkranze in der Hand und Tränen in den Augen ermahnte er mich zur ernstlichen Bekehrung … Ich war geduldig wie ein Schaf und ließ alles mit mir machen … Nachts aber entschloss ich mich dann doch, zum Fenster hinauszusteigen und den Versuch zu machen, zwei Stockwerke hoch an dem mit Quadersteinen gemauerten Gebäude hinabzuklettern.’“ (Schad, Johann Baptist in: Glaser, Hermann (Hrsg.) Typisch deutsch S. 138)



Kloster: Ebrach:
„Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie gänzlich zugrunde gerichtet. Allein nach dem Frieden entstand eine Teuerung von Wein und Getreide, woran aber im Kloster Ebrach ein großer Überfluss war, weil es seit drei Jahren sehr reiche Ernten gehabt, alles aber aufgeschüttet hatte, ohne nur ein Korn davon zu verkaufen. Vielleicht hatte ihnen eine von ihren sechzehn Mauerblinden durch ein gewisses Zeichen vorhergesagt, dass eine Hungersnot auf diese drei fruchtbaren Jahre folgen würde. Dem sei aber wie ihm wolle, sie öffneten ihre Vorratshäuser nicht eher, bis diese Lebensmittel in einem sehr hohen Preise standen, und alsdenn schlugen sie dieselben erst los, zwar nicht um die Armen zu erretten, die vor Hunger sterben wollten, sondern um, so viel als möglich war, Geld zu erpressen, welches ihnen auch dergestalt gelang, dass sie ungeheure Summen zusammen brachten … Alles dieses erzählte uns unser weiser Begleiter, der nach nichts geringes als nach dem Ruf der Heiligkeit strebte. Er hielte einen solchen Wucher mit den Lebensmitteln vielmehr für ein höchst verdienstliches Werk als für eine Sünde und konnte seine Meinung ohne Zweifel aus den Schriften der Ignatianischen Kasuisten, welches die vortrefflichsten Sittenlehrer sind, erweisen“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 47)



Kloster: Ebrach: Richter, Ludwig: (Stahlstich)
„Unser Blatt zeigt, rechter Hand von der Kirche, einen Teil des Abtei-Gebäudes, welches heutzutage von einem Pfarrer, Forstbeamten und Bauern bewohnt wird und freilich keinen glänzenden Anblick mehr in seinem Innern bietet. Das Wasserbecken in der untern Halle mit seinem Springbrunnen, die Stufen der prächtigen doppelarmigen Treppe werden von unsauberen Haustieren umlagert oder eingenommen. Glanz und Hoheit sind ausgewandert aus diesen Räumen und haben dem kleinen engen Werkeltagsleben oder dem Treiben der Armut Platz gemacht“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 90)



Kloster: Kloster Kreuzberg:
„Etwas unter dem Gipfel des Kreuzberges liegt das sehr anspruchslose Kloster und ein Wirtshaus. Im Kloster sind nur 4 Franziskaner, die – wie der Wirt sagte – mit Fressen und Saufen sich die Zeit zu vertreiben suchen. Der Katholizismus hat mir in hiesigen Landen doch gar zu oft seine aschgrauen Seiten gezeigt und wurde mir oft das ganze Wesen recht zuwider“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 137)



Kloster: Triefenstein:
„Gegenüber (Lengfurt) auf einer Anhöhe … stehet ein prächtiges Augustinerkloster, welches, wie uns versichert worden, funfzigtausend Taler jährliche Einkünfte haben soll, ungeachtet nicht über fünfundzwanzig Mönche darin sind. Der Überfluss dieser wohl befiederten Paters würde mancher armen Familie ein reichliches Stück Brot geben können, die durch ihre Arbeitsamkeit der Welt nützlicher ist, als sie“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 18 in: Klein S. 305)



Kloster: Würzburg: Schottenkloster:
„Weil dem Gerüchte nach das Bergschloss sehenswürdig war, so gingen wir hinauf, aber ehe wir zu dem Tor desselben gelangten, kamen wir vor einer weitläufigen Abtei schottischer Benediktiner vorbei, die dem Exempel ihrer Landsleute der fränkischen Apostel zwar darin nicht gefolgt sind, dass sie sich der Gefahr ausgesetzt hätten, Märtyrer zu werden, wie diese taten: denn die Geistlichen besitzen heut zu Tage den Eifer nicht mehr, den ihre Vorgänger hatten, sind auch nicht so einfältig, sondern trachten nur ihren Kohl in ein fetteres Land zu pflanzen als Schottland ist“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 32)



Kloster: Klosterlangheim:
„Dies einzige hab’ ich hier und anderswo öfters bemerket, dass manche Geistliche bei ihrem ohnehin öftern Neigen und Bücken vor dem Hochwürdigsten etwas Eitles, Theatralisches, zu schnell Nieder- und Auffahrendes haben, das eine sehr widrige Wirkung auf unser Aug macht“ (1784 Will, Georg Andreas: Briefe über eine Reise nach Sachsen, S. 173)



Kloster: Klosterlangheim:
„Wir fuhren gegen Abend nach dem Kloster Langheim, das etwa dreiviertel Meilen davon liegt, und glaubten, hier besser aufgenommen zu werden, wurden’s aber noch schlechter. Wir mussten es dulden, dass viele Fremde, die zu dem Bernhardifest, das am folgenden Tage war, ankamen, in das Kloster aufgenommen, und wir in einem schlechten Nebengebäude einquartiert wurden, wo sonst nur die Bedienten der Fremden wohnten; ja, dass man uns, weil Fasttag sei, nichts als Brot, Wein, Bier und Wasser zu essen gab. Wir mussten also mit Gewalt auch fasten. Mit Mühe bekamen wir noch etwas Butter. Wir verwünschten die Gastfreiheit dieser gerühmten Klöster, und schliefen halb lachend, halb verdrießlich, ein. Am andern Morgen war kein Mensch da, der uns einen Kaffee bringen konnte. Wir frühstückten mit Butterbrot vom vorigen Abend und Wasser. Kein Mensch sah sich nach uns um“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 566f)



Klosterschule: Schmid, Christoph von:
„Den ersten Unterricht erhielten wir von Pater Adrian in dem Kloster der Karmeliten … Allein von seiner Methode zu unterrichten lässt sich nicht so viel Rühmliches sagen. Er hielt sich an die herkömmliche, damals noch herrschende Schlagmethode. Für alle und jede Sprachfehler, die er Böcke nannte, gab er uns mit dem Haselstock zwei derbe Schläge auf die Hand, Tatzen genannt. Da wir aus Ängstlichkeit und aus Furcht vor der Strafe noch mehr Fehler machten, als wir sonst wohl gemacht hätten, so kam er auf den Einfall, nach Art der Türken uns auf die Fußsohlen zu schlagen … Mit Schlagen, Schmähworten und Weinen ging viele Zeit unnütz, ja zu unserem großen Nachteil verloren … Einige Strafen, die er uns antat, waren höchst abgeschmackt, aber nach damaliger Sitte bei Lehranstalten vielfältig im Brauche. Oft mussten wir, ich mit einem Täfelchen, auf dem ein Esel gemalt war, und mein Bruder mit einer Rute in der Hand, vor die Tür seines Zimmers stehen“ (um 1780 Schmid, Christoph von in: Schlund, Hans Hermann (Hrsg.): Schulerinnerungen, S. 14f)



Knaur, Mauritius:
„Nach der Wahl zum Abt des Klosters Langheim 1649 gerät Knaur in Konflikt mit dem Bischof von Bamberg. Die Auseinandersetzung nimmt derart scharfe Formen an, dass dieser Knaur in Bamberg ins Gefängnis werfen lässt. Daraufhin spricht Knaur den Kirchenbann über den Bischof aus. Knaur setzt sich so energisch für die Rechte seines Klosters ein, dass man ihn den rebellischen Abt nennt, und von ihm sagt, er habe den Bamberger Bischof zu Tode geärgert, den Domdechanten zum Wahnsinn gebracht und ein dritter seiner Gegner in Bamberg habe sich so aufgeregt, dass er einem Blutsturz erlegen sei“ (in: Rückel S. 11)



Koeppen, Wolfgang: Würzburg:
„Auch in Würzburg, der frommen Stadt, gab es Verzweifelte, wie immer und überall. Ich hauste unter ihnen. Ich war enttäuscht und ausgestoßen. Ich wohnte bei der Witwe eines Eisenbahners, der unter die die Räder gekommen war. Die Witwe war drall, fleischig, gutmütig …“ (1926 Koeppen, Wolfgang: Berichte und Skizzen 1986, S. 335 und in: Janson S. 128)



Königsberg in Bayern:
„Die Stadt Königsberg an sich ist unansehnlich, aber ihre Lage am Fuß reicher Weinberge angenehm …“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 51)



Krankenhaus: Bamberg:
„Unheilbare Krankheiten, als Krebsschaden, Lungen- und Wassersuchten, Auszehrung, unheilbare Lähmung, Wahnsinn, fallende Sucht und die Venusseuche im hohen Grade, sind von der Aufnahme ausgeschlossen. Leichte Unpässlichkeiten, als Katarrhe, bloßes Kopfweh, Indigestion, berechtigen ebenso wenig zur Aufnahme“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 90)



Krankenhaus: Bamberg:
„Die chirurgische Abteilung … hatte der Herr Verwalter nicht mehr Lust, uns sehen zu lassen. Der Professor der Chirurgie war nicht wohl, und die Klinik wurde auch deshalb nicht gehalten. Demnach scheint mir eine nicht geringe Willkür (der Assistent der chirurgischen Abteilung war auch nicht wohl, und der Verwalter machte die Visite) im Krankenhause zu herrschen, die um so unangenehmer auffällt, als man sich viel vorgestellt; meinen großen Erwartungen hat es keinesweges entsprochen“ (1831 Horn, Wilhelm: Reise durch Deutschland …, S. 77f)



Krankenhaus: Nürnberg:
„Im Krankenhaus sind seit seiner Existenz, nämlich 9. Juli 1770, bis zum 16. Oktober 1800 559 Kranke aufgenommen worden, davon sind 359 gestorben. 200 sind genesen. Es starben also von 20 Kranken mehr als 12, beinahe 13. Das Hôtel de Dieu und das Bicêtre in Paris hat man bisher für die ärgsten Mördergruben gehalten, und dort starb doch nur von vieren einer. Das ist doch wohl ein Beweis, wie die Anstalt beschaffen ist“ (Georg Wolfgang Eichhorn Stadtphysikus in: Nachrodt, Hans Werner: Gut ist, was hilft 1988, S.198)



Krankheiten: Zitate:
„Ohne Krankheit wüssten wir nicht recht, was Gesundheit wäre, und selbst die Gesundheit der Seele verdankt mancher der Krankheit des Körpers“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).



Krankheiten: Bayreuth: Klima:
„Scharlach und Masern treten hie und da im Herbste, Winter und Frühling auf und werden häufig tödlich; in diesen Jahreszeiten stellt sich auch häufig Fieber ein. Die beständig bewegte Luft, der schroffe Wechsel der Temperatur und verschiedene örtliche Ursachen machen die Lungenschwindsucht sehr allgemein, und diese rafft unter allen Krankheiten die meisten Menschen dahin. Viele Kinder sterben an Atrophie (Abzehrung) infolge Ererbung oder schlechter Ernährung“ (Camille de Tournon 1807 In: Piontek: Bayreuth S. 84)



Krankheiten: Dürer, Albrecht: Maler: Syphilis:
„Nicht selten hat eine Krankheitsgeschichte postum eine Lebensgeschichte erhellt, aber im Fall Dürer können wir noch nicht einmal raten. In Venedig hatte er – wie er an Pirckheimer schrieb — Angst vor Syphilis, in Antwerpen kaufte er ‚14 Stück Franzosenholz’, jenes lignum Guaiacum, das vermeintliche Heilmittel contra morbum Gallicum, dessen ‚unfehlbare’ Wirkung Ulrich von Hutten gepriesen hat, bevor er eben daran starb. Als Syphilitiker wäre Dürer bis ins späte neunzehnte Jahrhundert hinein in bester Gesellschaft gewesen …“ (1972 Wolfgang Hildesheimer in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 132)



Krankheiten: Erlangen:
„1) Genuss der schönen Natur ist wohl für ein Kind der Schweiz das unentbehrlichste. Leider aber verursacht der Sand, der den ganzen Erlanger Umkreis zu einer Wüste Arabiens macht, dass man im Sommer jeden etwas entferntern Spaziergang entbehren muss, wenn man anders nicht Lust hat, lebendig gebraten zu werden, oder von feinem Staub die Schwindsucht zu bekommen, an der hier ohnedem sehr viele Leute sterben, und um derentwillen ich keinem, der vorher Seeluft gewohnt war, raten wollte, Erlang zu seinem Aufenthalt zu wählen, wenn er nicht Lust hat, hier, wie schon so viele vor ihm, sein Grab zu finden“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 77f)



Krankheiten: Hoffmann, E. T. A.:
„Eigentlich krank und bettlägrig war unser Freund während seines hiesigen Aufenthalts nie; nur von Zeit zu Zeit litt er an heftigen Magenkrämpfen, von denen er sich immer selbst – freilich durch ein gefährliches Mittel – befreite. Er trank nämlich dann in kurzen Zwischenräumen ziemliche Portionen Kognak, Rum oder Arrak, und selten geschah es, dass länger als einen Tag der Krampf anhielt“ (Carl Friedrich Kunz in: Günzel, Klaus (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann, S. 166f)



Krankheiten: Hoffmann, E. T. A.: Patient:
„Als Arzt hatte mein Vater seine liebe Not mit diesem eigensinnigsten aller Patienten, der, nicht selten an heftigen Magenkrämpfen leidend, darauf bestand, sich durch Rum und Kognak selbst kurieren zu wollen, nichtsdestoweniger aber dem Doktor seine Klagen vortrug, der Drohung, ihm den Stuhl vor die Türe zu setzen, stets mit Versprechen künftigen Gehorsams begegnete und von seiner Nervosität befreit zu werden forderte, ohne sich auf irgendeinen Vorschlag einlassen zu wollen. Diese hochgradige Nervosität äußerte sich in Anfällen förmlicher Verzweiflung, sobald irgendetwas vorkam, was Hoffmanns Behagen störte. Er pflegte sich gegen alles ihm Widrige energisch auf die Hinterfüße zu setzen und konnte in dieser Notwehr, wie er es nannte, überaus grob und sarkastisch werden. Wer ihn überhaupt störte, war sein Feind, wer nun gar sang, in seiner Nachbarschaft musizierte, war sein Todfeind“ (Godin, Amelie in: Günzel, Klaus (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann, S. 156f)



Krankheiten: Paul, Jean:
„Leider droht zu meinem Augenübel ein ganz neues, nämlich eine Art Unterleibswassersucht, welche grade mit Mitteln bekämpft werden musste, die den Augen schädlich waren, z. B. mit bittern. Dadurch und durch die allgemeine Schwächung der letzten Wochen, vermittelst der Witterung, sank mein rechtes Auge beinahe bis zur Grauheit des linken herab“ (1825 Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 448)



Krankheiten: Paul, Jean:
„Seine Augen erloschen gänzlich; - acht Tage vor seinem Tode, war es tiefe, schwarze Nacht um ihn! – Ach, unter allen Schmerzen, die in den letzten Jahren sein Herz angefallen hatten, war dies der schwerste, dies der einzige, wo bei er den tiefen Kummer seiner Seele nicht zu verbergen vermochte!“ (1825 Richard Otto Spazier in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 455)



Krankheiten: Wagner, Richard:
„Montag 12ten. R. sehr leidend! Kopfreißen, Zahngeschwür, er legt Blutegel an und besteht darauf, nachher in die Probe zu fahren. (Auch schrieb er inmitten von wütenden Zahnschmerzen an den König). Nach der Probe sehr unwohl …“
Dienstag 13ten. R. hatte eine schreckliche Nacht, und ein Abszess bildet sich am Zahn. Er muss die Probe absagen …“
Mittwoch 14ten. R. sehr leidend, hatte eine schlechte Nacht. Es ist keine Rede davon, dass er heute die Probe halten kann …“
Donnerstag 15ten R. immer leidender! Wiederum keine Möglichkeit, die Probe zu leiten …“
Freitag 16ten Durch Hülfe des Chlorals hatte R. eine erträgliche Nacht, ‚schwillt wie ein Nilpferd an’, wie er sagt. Doch kann er der Probe nicht beiwohnen …“
(Juni 1876 Wagner, Cosima: Die Tagebücher, Bd. 2, S. 990f)



Krankheiten: Wagner, Richard: Neurosen:
„Der eine Richard Wagner ist allein mit einer größern Menge Degeneration vollgeladen als alle anderen Entarteten zusammengenommen, die wir bisher kennen gelernt haben. Die Stigmate dieses Krankheitszustandes finden sich bei ihm mit unheimlicher Vollständigkeit und in üppigster Entfaltung vereinigt. Er zeigt in seiner allgemeinen Geistesverfassung Verfolgungswahnsinn, Größenwahn und Mystizismus, in seinen Trieben verschwommene Menschenliebe, Anarchismus, Auflehnungs- und Widerspruchssucht, in seinen Schriften alle Merkmale der Graphomanie, nämlich Zusammenhanglosigkeit, Gedankenflucht und Neigung zu blödsinnigen Kalauern, und als Grundlage seines Wesens die kennzeichnende Emotivität von gleichzeitig erotomanischer und glaubensschwärmerischer Färbung“ (Max Nordau in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 64ff)



Krankheiten: Wilhelmine von Bayreuth:
„… ich kehrte in die Eremitage zurück. Ich kam sehr krank dort an; die Schlaflosigkeit hatte sich zu meinen anderen Übeln gesellt, ich konnte ohne Beklemmungen nicht mehr liegen. Man rief nach dem Arzt; dieser Ignorantus Ingnoratior Ignorantissimus gab mir ein an sich ziemlich starkes Medikament. Als es zu wirken anfing, brachte es mich fast ums Leben; ich fiel von einer Ohnmacht in die andere, so dass eine Fehlgeburt befürchtet wurde“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 315)



Krause, Christian Sigismund:
Krause behandelt die Wahrheit so treulos als wenn sie seine Hure wäre“ (Jean Paul).



Kreuze:
„Häufig hängen die Herrgotts in Franken zwischen zwei Linden, besser und schöner als zwischen Schächern, am Ende aber gleichviel, wie bei Kirchen auch, ob ein katholisches Kreuz darauf steht oder ein protestantischer Hahn Petri; besser, wenn alle diese Dii crucifixi Wegweiser wären wie in Württemberg“ (Karl Julius Weber).



Kreuzweg: Dom: Bamberg:
„Im Dom ist jetzt ein Kreuzweg – die vierzehn Leidensstationen Christi -, ein gemalter Kreuzweg angebracht, der in expressionistischem Stile gehalten ist. Von F. Baumhauer, wenn ich im Dämmer der Kirche den Namen recht gelesen habe. Sehr tüchtige und kühne Bilder, von denen nur einige den Fehler haben, dass sie den Rahmen nicht recht füllen … Der Expressionismus hat viel Gutes gebracht, junge Talente, die der Sturm der Zeit mit sich riss; aber er irrt sich, wenn er glaubt, etwas Neues zu äußern, und er ist als Theorie die dümmste Kunsttheorie, die es je gegeben hat“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 10f)



Krieg: Zitate:
"In jedem Krieg vertreten die Kinder, die ihn noch nicht begreifen, allein die Würde der Menschheit" (Sigmund Graff).
Die Kriegswaffen werden immer komplizierter, während sich der Krieg selbst immer mehr vereinfacht, nämlich zur Ausrottung" (Sigmund Graff).
"Die ewigen langweiligen Vorübungen zum Kriege müssen dem Soldaten ordentlich Sehnsucht nach einem freien und treffenden Realschießen machen." (Jean Paul)
„Ruh und Frieden ist ein herrlicher Stand zu genießen und sich zu sammeln; aber der Mensch ohne gereizt zu werden, versinkt dabei in Untätigkeit. Besser, dass immer etwas da ist, das ihn aus seinem Schlummer weckt. Wir sollten einander bekriegen, weil kein höher Geschöpf es kann“ (Wilhelm Heinse).



Krieg: 1792: Fränkische Schweiz:
„Bald kommen wieder 4 oder 5 französische Emigranten von jenem Teile des Condeischen Corps, der vor wenigen Wochen auseinander ging. Diese Herren haben verschiedne und manchmal komische Uniformen und fürchterliche Säbel; aber kein Geld und auf ihren Gesichtern liest man Todesangst und Verzweiflung. Fallen sie in die Hände der Franzosen, der so genannten Patrioten, so ist ihr Leben ohne alle Erbarmung verloren, und da man sie in allen würzburgischen und bambergischen Städten und Orten nirgends länger als höchstens drei Tage duldet (woran man aus vielen wichtigen Gründen sehr weislich tut), so ziehen sie als wahrhaft irrende Ritter der traurigen Gestalt auf den Straßen daher und bieten ihre Waffen und Pferde zum Verkaufe dar, um weiter reisen zu können“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 143f)



Krieg: 1798: Bad Neustadt an der Saale: (Umgebung):
„Nämlich in dieser Gegend haben die Bauern am nachdrücklichsten gegen die Franzosen agiert, keineswegs aber, wie man versichert, um das Land zu schützen, sondern lediglich um Beute zu machen. Denn, so versichert mich der Postknecht, kein Ort hatte durch die Franzosen besonders gelitten, und ehe sie etwas erlitten hatten, hatten sie schon feindselig gegen sie gehandelt. Wenn Franzosen in einen Ort kamen, so wurden die Bauern aus den umliegenden Orten durch Sturm versammelt, und man brachte sie um und behielt, was sie hatten. Die Einwohner des Dorfes Salz sollen in dieser Hinsicht sich besonders ausgezeichnet haben. Es befand sich die Frau eines angesehenen französischen Generals in Neustadt. Diese Bauern erfahren’s, umringen sie und ihr Gefolge, morden diese, und achten ihres Flehens um ihr Leben, ihr Anbieten alles Eigentums bis aufs Hemd nicht und schlagen sie auch tot“ (Abegg, Johann Friedrich: Reisetagebuch von 1798 (1987), S. 20)



Krieg: 1798: Erlangen: (Umgebung):
„Späterhin standen die Franzosen einige Tage diesseits des Berges, wo wir saßen, unter den Mauern von Erlangen. Ihre Armee soll ein ganz disorganisiertes und zerlumptes Ansehen gehabt haben. Zum Teil ohne Kleider und Schuh, in allerleifarbige Lumpen und Lappen gehüllt: ohne die geringsten Gezelte, aber mit guten Waffen versehen, gingen sie mit einer Froherzigkeit und Gewandtheit in die Schlacht, wie man in einen muntern Tanz hineinspringt. Beute zu machen, haben sie verstanden, und die Dukaten und Laubtaler auf die schlaueste Art herauszuklauben gewusst; selbst aus den Finsternissen der Erde und aus Baumstämmen und Mauern, denen die Angst sie anvertraut hatte … Nun aber rächten sich die bambergischen und würzburgischen Bauern fürchterlich. Mit kannibalischer Wut haben sie ganze Korps zusammengemetzelt, und mit ihrer Wart Waffen grausam getötet. Sogar in die Höhlen hat man einige hinabgestürzt. So sind unmenschliche und viehische Scheußlichkeiten unmenschlich bezahlt worden“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 72f)



Kriminalität:
Archivarii betriegen Fortsetzung 3) Wenn sie die alten Urkunden und andere zum Besten des Landes dienende Schriften nicht recht verwahren, also dass sie von Mäusen, Schaben oder sonsten durch Nachlässigkeit beschädiget, unleserlich und unbrauchbar werden.
„Ärzte betriegen 1) Wenn sie alle und jede Patienten, so viel nur ihrer Hülff begehren, um es schnöden Gewinnsts willen annehmen, und gleichwohl, vor alle gnugsame Sorge zu tragen, nicht vermögend sein. 2) Wenn sie auch die allergeringste Unpässlichkeit gefährlicher machen als sie eigentlich ist … 3)Wenn sie, da sie sehen, dass die Krankheit nicht gar zu gefährlich, dem Patienten solche Medicamenta verordnen, die weder Schaden noch Nutzen bringen, damit sie denselben nur etliche Wochen aufhalten, und es hernach heißen möge, es sei eine langwierige Krankheit gewesen, welche dem Medico viele Mühe verursachtet. 4) Wenn sie, dem Apotheker zu Gefallen, denen Patienten kostbare Arzneien verordnen, da doch die Krankheit wohl mit geringern Mitteln ebenso gut hätte können gehoben werden. Fortsetzung 3) Wenn sie sich stellen, als wenn sie eine Krankheit gar wohl verstünden, und solche schon öfters kurieret hätten, da sie doch dergleichen nicht verstehn, auch niemals unter Handen gehabt haben und also dadurch den Patienten in Gefahr setzen.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Baumeister betriegen 5) Wenn sie den Bauherren anfänglich die Kosten gering machen, alsdenn aber, da sie selbige persuadieret, und diese den Bau angefangen, nach und nach noch vieles erst ansagen, was dazu gehöret. 6) Wenn sie einen Bau anfangen, hernach aber denselben stehen lassen, und mit der pränumerierten Summa Geldes auf und davon gehen.
(Bäcker) betriegen 2) Wenn sie das Brot nicht nach dem gesetzten Gewicht verkaufen, sondern dasselbe um ein merklichs kleiner und geringer machen. 7) Wann sie die altgebackene Semmeln noch einmal im Ofen aufwärmen und vor frische verkaufen.
Bauern betriegen 1) Wenn sie im Pflügen immer eine Furche nach der andern dem Nachbar wegnehmen und zu ihrem eigenen Felde schlagen. 9) Wenn sie bei dem Markt-Verkauf des Getreides oben in die Säcke zum Schein das beste Getreide, in der Mitte aber und unten schlechtes und geringes tun. 14) Wenn sie alte Enten und Gänse auf dem Markt vor junge verkaufen. 17) Wann sie das Getreid vor dem Verkauf einnetzen, damit es aufschwelle und desto mehr ins Maß gehe.
(Bibliothekare) betriegen 12) Wenn sie in die Bibliothek nur solche Bücher anschaffen, welche in ihren Kram oder vor ihre Profession dienen …
Bier-Brauer betriegen 2)Wenn sie mit Fleiß und wider des Landes Gewohnheit zu viel Wasser nachgießen und damit das Bier sehr dünne machen, gleichwohl aber sich’s wie ander gutes Bier bezahlen lassen. 3) Wenn sie das so genannte Katzenhirn, Baldrian und dergleichen kopfreißende Dinge mehr in die Pfanne werfen, damit das Bier davon stark und die Leute, so es trinken, fein bald taumelnd werden.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Bier-Wirte betriegen 4) Wenn sie kleiner Gemäß haben als landbräuchlich ist.
Buchdrucker betriegen: 4) Wenn sie anzügliche oder rebellische Schriften wider die Obrigkeit oder andere Privat-Personen, wie in so genannten Romainen zu geschehen pfleget, heimlich verfertigen und darunter nicht ihre, sondern fremde Namen und Örter, wo sie gedruckt sein sollen, setzen. 5) Wenn sie von Büchern einige Exemplaria vor sich heimlich nachdrucken und solche wider Wissen und Willen des Verlegers, diesem zu Schaden an solche Leute, wo sie gedenken, dass es nicht an Tag komme, … verkaufen.“
Bücher-Schreiber (Schriftsteller): betriegen 1) Wenn sie ihren Büchern große, weitläufige und sehr prächtige Titel geben, und darinnen mehr versprechen, als in dem Buch selbst prästieret wird und zu finden ist.
Bürgermeister betriegen 1) Wenn sie bei der Wahl zum Bürgermeister-Amt die meisten Stimmen mit Geld erkaufen oder durch andere verbotene Wege darzu gelangen, ohne dass sie dadurch geschickt und tüchtig sind. 14) Wenn sie den von ihren Söhnen oder Befreunden mit andern verübten Unfug ungestraft hingehen lassen, andere aber, so mit darbei gewesen, allein strafen oder ihnen um jener willen ebenfalls durch die Finger sehen.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Dienstboten betriegen 1) Wenn sie bei ihrer Arbeit, da niemand von ihrer Herrschaft oder solchen, die sie bei dieser verraten können, zugegen ist, die Hände in den Schoß legen, oder, um die Langeweile zu vertreiben, vor die Tür und ans Fenster treten.
Ehemänner betriegen 1) Wenn sie wieder die eheliche Pflicht mit andern Weibspersonen einhalten und gleichwohl die ihrige äußerlich trefflich karessieren wissen. 3) Wenn sie ihre Weiber beschwatzen, dass sie wo hin gehen müssten, unterdessen aber sich in ein Wirtshaus setzen und auf einmal vertun und verspielen, was sie die ganze Woche über verdienet haben.
Eheweiber betriegen 3) Wenn sie denen Männern den Geldbeutel heimlich visitieren oder Getreidig und andere Sachen entwenden, verkaufen und das Geld davon entweder versaufen oder an Hoffahrt hängen 8) Wenn sie sich bei Krankheit oder Absterben ihrer Ehemänner anstellen, als wollten sie sich die Augen ausweinen, und doch wohl noch bei Lebzeiten derselben schon einen andern Galant ausersehen haben.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Eltern betriegen 4) Wenn sie ihre eigene in der Jugend verübte Bubenstücke den Kindern mit solcher freudigen Erinnerung erzählen, dass diese, als hätten die Eltern etwas Löbliches getan, vermeinen, und daher selbige auch nachzuahmen suchen.
Frauen betriegen 1) Wenn sie die Flecken und Masern, so sie im Gesichte haben, mit denen so genannten Schönflecken oder Mouches bedecken, damit man sie vor ausbündig schön halten solle, folglich die Mannspersonen sich zur Liebe gegen sie erwecken lassen … 10) Wenn sie lange und weite Kleider tragen, damit man ihre krumme Füße nicht erkennen möge.
Gelehrte betriegen 1) Wenn sie durch Edierung vieler Schriften sich einen Namen zu machen suchen, solche aber aus andern Büchern ausschreiben, und also fremde Arbeit vor die ihrige ausgeben. 16) Wenn sie die von andern … empfangene Bücher Jahr und Tag bei sich behalten und so dann auf beschehene Nachfrage und Mahnung derselben, solche entweder empfangen zu haben leugnen oder längstens wieder remittiert zu haben fälschlich angeben.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Kellner betriegen 9) Wenn sie anfangs den Gästen gutes Getränk, nachgehends aber, da sie trunken worden sind, wie im Evangelio stehet, schlechters geben und doch einem Preis anschreiben.
Kirchengänger betriegen 7) Wenn sie zwar in Klingelbeutel etwas legen, aber nur böse Heller, Rechenpfennige, alte Schuhnägel, kleine Stückgen Blech und dergleichen dazu nehmen. 11) Wenn Weibspersonen ihre kleine Kinder nur zu dem Ende mit zur Kirche nehmen, dass jene auf deren Schreien, worzu sie ihnen wohl mit Fleiß Gelegenheit geben, desto eher wieder hinaus laufen können.
Maulwurfs-, Ratten- und Mäusefänger betriegen 3) Wenn sie denen Leuten ihr Mäusepulver trefflich herausstreichen, welches doch entweder gar nichts taugt oder, da anfänglich ja etliche Mäuse davon sterben, doch darnach keine deren mehr anrühret.
Mönche betriegen Fortsetzung 11) Wenn sie ihren Beichtkindern in Beichtstuhl auferlegen, wegen begangenen schweren Sünden nach diesen oder jenen Ort Wallfahrten zu gehen unter dem Vorwand, dass sie sonsten keine Vergebung derselben erlangen könnten, und dadurch denen Mönchen selbiges Orts vieles Geld zuwenden. 25) Wenn die Karmelitenmönche ihre alten Kutten in kleine Stückgen zerschneiden und solch verkaufen, mit dem Vorgehen, dass jeder, so dergleichen an sich trage, Vergebung der Sünden habe, in keiner Todsünde sterbe und aus dem Fegfeuer bald erlöset werde.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Poeten betriegen 1) Wenn sie sich vor gekrönte Poeten ausgeben und nicht sind.
Reisende betriegen 4) Wenn sie sich in denen Wirtshäusern wohl aufwarten und aufs herrlichste traktieren lassen, des Morgens aber, ehe noch jemand im Hause aufgestanden, nicht nur ohne zu bezahlen davon gehen, sondern auch vom Bettzeug, und was sie sonst erschnappen können, mit sich davon tragen. Fortsetzung 8) Wenn sie durch das an sich habende Ungeziefer oder auf andere Weise die Betten und diejenigen so neben ihnen liegen, verunreinigen.
Schüler betriegen 1) Wenn sie die Lectiones, welche sie auswendig lernen sollen, auf ein Zettulgen schreiben, und solche nach Zumachung der Bücher darauf ablesen.
Schulmeister betriegen 4) Wenn sie die Kinder, mit deren Eltern sie in Feindschaft leben, mit Fleiß unrecht lesen und beten lassen, und hernach vorgeben, es wären dumme Köpfe. 9) Wenn sie bei Hochzeiten oder Kindtaufen das Vorleger- und Vorschneideramt versehen, und sich das beste und größeste Stück bei jedem Gerichte herausnehmen.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
Studenten betriegen 10) Wenn sie das ihnen zu Anschaffung benötigter Bücher von Haus geschickte Geld sonst wohin übel anwenden und hernach um anders Geld, unter allerhand erdichteten Prätexten nach Hause schreiben.
Uhrmacher betriegen 1) Wenn sie die Uhren wandelbar machen, so dass sie zwar anfangs eine Zeit lang gut und richtig gehen, bald aber hernach zu stocken und still zu stehen anfangen.
Nachwächter betriegen 1) Wenn sie, da sie an der Ecken der Gasse die Stunden ausschreien sollen, solche nach Mitternacht mitten in der Gasse ausrufen und darnach einen Schrei ersparen.
(Hoenn, Georg Paul: Betrugslexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket 1724 – 1730)



Kriminalität:
„In einem ländlichen, etwa 250 000 Gerichtseingesessene umfassenden Landgerichtsbezirk mussten z. B. jüngst innerhalb eines Zeitraumes von nicht ganz drei Monaten 23 Jugendliche wegen fortgesetzter schwerer Diebstähle, Sittlichkeitsverbrechen, Männerunzucht, Störung eines wichtigen Betriebs usw. abgeurteilt werden. Besonders zahlreich sind selbstverständlich die Zuwiderhandlungen Jugendlicher beiderlei Geschlechts gegen die Polizeiverordnung zum Schutze der Jugend. Das nächtliche Herumstreunen auf den Straßen und der Besuch von verbotenen Filmveranstaltungen und von Gasthäusern nehmen bedenkliche Formen an … Geklagt wird über die Verrohung der Jugend und teilweise auch über Zunahme verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen nach Zahl und Schwere (Geschlechtsverkehr) der Fälle“ (1943 Oberlandesgericht -Generalstaatsanwalt in: Schütz, Hans (Hrsg.): Bamberger Berichte, S. 72)



Kriminalität: Bamberg:
„Was meine und der mitreisenden Verwunderung noch mehr einnahm, war, dass wir die dasigen Galgen und Räder, ingleichen die Kreuzwege, dergestalt mit toten Körpern und Menschenvierteilen bespickt sahen, dass ich mich nicht erinnere, weder zuvor noch hernach irgendwo so viel wiedergeborne Christen an einem Orte in dergleichen verabscheuungswürdigen Zustande angetroffen zu haben … Denn an einem Orte, wo so viel Heilige anzutreffen waren, die alle den Leuten zum Muster der Tugend vorgestellet wurden, zu gleicher Zeit so viel Bösewichter anzutreffen, die man nicht wert geachtet, dass sie der Erdboden länger trage, war in der Tat was Seltsames, und man konnte, wenn man nur ein wenig darauf reflektierte, unmöglich glauben, dass die Religion, in welcher dergleichen unnütze Erdenlasten anzutreffen waren, die Leute so fromm zu machen capable sei, als sie von sich vorgab“ (Edelmann, Johann Christian: Selbstbiographie 1749 – 1752. 1976, S. 55)



Kriminalität: Bamberg:
„Unter den von 1769 bis 1779 verurteilten Übeltätern wurden 37 des bloßen Diebstahls willen hingerichtet, unter welchen ein paar Jünglinge von 16 bis 19 Jahren waren“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 132)



Kriminalität: Bamberg:
„Bamberg ist der natürliche und beständige Sammelplatz einer unzähligen Menge von Dieben, Faulenzern und Juden; alles was schlechtdenkend, verhasst und schuldig oder verdächtig ist, kann der trägen Wachsamkeit der Gesetze in dieser unordnungsvollen Stadt entgehen. Bei einem so buntscheckigen Gemisch von Regierungen, wegen welchen der Fürst, das Domkapitel und andere geistliche Gerichtsbarkeiten sich fast beständig in den Haaren liegen, ist es jeder Diebesbande leicht, im Verborgenen ihre Komplotte zu schmieden, und dann ausgebrütet und überdacht, fast öffentlich ihr Wesen damit zu treiben und einem großen, aus einem wasserreichen Fluss abgeleiteten Kanale ähnlich, ihre Einbrüche in alle Teile des Landes zu verbreiten. Man schaudert bei der Erzählung der so unverschämten als grausamen Streiche und Diebstähle, welche dieses Gesindel an denjenigen begehet, unter denen sie geduldet sind und mit ihnen in der scheinbarsten Freundschaft leben“ (1803 Tannenberg (Major von): Die Zustände der Fürstbistümer Würzburg und Bamberg, S. 18 und in: Predelli S. 122)



Kriminalität: Fürth:
„Der Umstand, dass die Untertanen dieses Orts teils brandenburgisch, teils bambergisch, teils auch nürnbergisch sind, ist wohl die Ursache, dass sich auch manches lose Gesindel hieselbst aufhält: wenigstens hat man mich versichern wollen, dass es hier eine Gattung Leute gibt, die Flecklesbuben genannt werden, die sich für ein geringes Geld erkaufen lassen, jemanden, dem man nicht wohl will, mit Schlägen oder auf andere Art äußerst zu misshandeln“ (1770 Meyer, Andreas: Briefe eines jungen Reisenden, S. 217)



Kriminalität: Riemenschneider, Tilman:
„Der Franke ist geschickt. Er schaukelt es aus, mit Abstrichen, wenn es brenzlich wird, denn er ist auch wendig. Die vier Bamberger, die sich als Volkacher Madonnenräuber am entgegengesetzten Pol des Altfränkischen abmühten, beanspruchten aus dem herrlichen Frankenprogramm nichts als den Fleiß und das kleinstädtische Hochgefühl, von der Höhe der Zeit auf den Trödel der Vergangenheit herabzublicken, vier Bewusstseinsindustrielle im Produktionszweig falschen, aber wenigstens neuen Bewusstseins: die alten Schnitzheiligen, die sie stibitzten und veränderten, waren ihnen ‚Grusch’ und Riemenschneiders Madonna die ‚Lusch’, eine läufige Hündin“ (1971 Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland, deine Franken, S. 9)



Kriminalität: Rothenburg ob der Tauber: Museum:
„Ja, die gute alt Zeit damals. Man kann sie sehr überzeugend im Kriminalmuseum besichtigen. Was man zunächst als lokale Kuriosität einschätzt, entpuppt sich beim Besuch als eine sehr ernsthafte Schau. Wer damals ins Räderwerk der Justiz geriet, hatte mit einem Strafvollzug zu rechnen, dessen Grausamkeit unfassbar ist. Teuflische Todesarten: enthaupten, erhängen, aufs Rad flechten, in heißem Öl sieden, lebendig begraben, einmauern, vierteilen. Jede denkbare Form der Folter war üblich – im Namen der Dreifaltigkeit, versteht sich: Fingerschrauben, Beinschrauben, Mundbirnen. Also, ich möchte zu dieser Zeit nicht gelebt haben“ (Krüger, Horst: Kennst du das Land, S. 204)



Kriminalität: Scharfrichter: Schmidt, Franz:
„Und nun alter, ehrlicher Franz, lass mich noch einmal die Andenken, das schon lange, wie deine Hülle dem Staub und Moder ausgesetzt war, erneuern, - lass noch einmal deine blutigte Heldentaten, die Du mit eben so unfehlbarer Meisterhand als mit Gleichmut vollendetest, aufzählen; lass noch einmal dein eigenhändiges Blut-Register mit Schauder und Entsetzen durchlaufen; - lass noch einmal die vielen Opfer, die du, berechtigt und verpflichtet, schlachtetest, die als wahre oder eingebildete Opfer der Gerechtigkeit unter deinen Händen bluteten, seufzten und starben, mit feierlichem Ernst betrachten. – Dir bringen sie keine Schande! Du handeltest deiner Pflicht, deinem Beruf gemäß. Und waren auch deine Hände selten von Menschenblut rein geworden, - war es auch dein steter und einziger Beruf, Schmerzen und Tod zu verbreiten und deine Mitbrüder zu quälen oder zu töten, so konnte Dir dieses nicht zum Vorwurf gereichen, denn du handeltest nicht nach eignem Gefühl und Instinkt, sondern auf Befehl derer, welche dir das Schwert in die Hand gaben. Der Herausgeber“ (1801 Endter, J. M. F. von in: Das Tagebuch des Meister Franz, Vorwort)



Kriminalität: Scharfrichter:
„Angefangen zu Bamberg, für meinem Vater!
Anno 1573.
1) Den 5. Juny Leonhardt Ruß von Ceyern, ein Dieb, zu Statt Steinach (Stadtsteinach) mit dem Strang gericht. Ist mein erstes Richten gewest.
2) Wolff Weber von Guntzendorff (Gunzendorf), Barthel Dochende vom Wiesterfels (Wiesentfels?), beede miteinander zu Statt Cronach (Kronach), den Wölffla, so ein Dieb gewesen, mit dem Strang, den Barthel so ein Mördter, welcher mit seinen Gesellen drey Mördt begangen, mit dem Rath gericht.
3) Gronla Weigla von Cleuran, ein Mördter, so mit seinem Gesellen fünff Mördt begangen, zu Hollfeld mit dem Rath gericht.
4) Bathel Meusel von Mehrenhül (Mährenhüll), ein Mördter, so allein 2 Mördt begangen, den ersten zu Bamberg, in Mühlwehr mit einem Messer erstochen, das Geldt genommen, den andern zu Welkchendorff (Welkendorf) auffm Gebürg, welcher in einem Stadel auffm Heu bei ihme gelegen, im Schlaff mit einem Schnitzer die Drossel abgeschnitten, das Geld genommen, zu Hollfeld mit dem Schwerdt gericht, und auff das Rath gelegt. Ist mein erstes Richten mit dem Schwerdt gewest.

1615 … Summa summarum aller der so vom Leben zum Thodt seyndt durch Frantz Schmidt hiesigen nürnbergischen Scharffrichter hingericht worden: 361 Persohnen. Ferner so am Leib gestrafft und mit Ruden außstreichen, Ohren abschneiden und Finger abschlagen worden: 345 Personen. Damit hat er seinen Dienst auffgeben und wider redlich gemacht worden“
(1573 Schmidt, Franz in: Das Tagebuch des Meister Franz, S. 3f, 184)



Kriminalität: Spessart:
„Es ist beinahe kein Land deutscher Nation, da es mehr Landstreicher gibt, als hierher im Spessart, dere nicht einerlei Art ist. Sintemal etzliche sich für presshafte Leute, etzliche aber für Würzkrämer, Taglöhner oder Bettler ausgeben, darunter mehrer Teil Diebe sind, item Mörder, Betrüger, falsche Spieler, die ihre sonderbare Gesellschaft haben, welch nicht arbeiten wollen und sich darum auf Bettel, Rauben, Stehlen begeben, damit sie müßig gehen und gute Tage haben mögen“ (Urkunde in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980, S. 29)



Kriminalität: Wöhrd:
„Ein Gärtner in der Vorstadt Wöhrd bei Nürnberg versuchte vergebens alle möglichen Zaubereien, um damit Schätze zu heben. Ursache, wie ihm andere Gesellen vorspiegelten, war, weil er das rechte Verschwörungsbüchlein des Cornelius Agrippa nicht habe, welches aber zu Ulm in einem Bücherladen zu erlangen sei. Er macht sich also festgläubig mit seiner Geliebten, einer Gärtnersdirne, in einem Wägelein fort, erlangt in Ulm wirklich das Büchlein um den betrügerischen Preis von vier Karolinen, eilt nach Haus in die Kammer seines Geisterhauses, um sogleich die vorgemalten Kreise zu machen und die Kerzen aufzustellen, kann aber zu seiner Bestürzung mit der eigentlichen Beschwörungsformel nicht zurechtkommen, weil sie lateinisch war. Ein neuer verruchter Ratgeber tröstet ihn, der Teufel würde sich auf alle Fälle auch ohne Beschwörung fügen, wenn er ihm eine Menschenseele opfere. Mitten auf der Straße, im baierischen Herzogtum Neuburg, wohin er mit seiner Dirne gefahren, hält er sein Fuhrwerk, neben dem er hergegangen war, an, befiehlt ihr, auszusteigen, versetzt ihr mit einem Hammer 34 Schläge auf dem Kopf, wirft sie dann in einen anstoßenden Teich und zieht seinen Weg weiter nach Schwabach. Nach etlichen Stunden entdeckten Vorübergehende den Leichnam im Wasser, ziehen ihn heraus und machen Lärm, auf den alsbald das Gericht mit dem Gerichtsarzt herbeikommt. Der Arzt untersucht die Wunden, befindet sie alle 34 samt und sonders, jedoch ohne weitere Sektion, vollends bei der noch hinzugetretenen Ersäufung im Teiche, für absolut tödlich, und lässt den Körper bis zum Tage der Beerdigung in eine Rumpelkammer werfen. In dieser erwacht die 34mal absolut Getötete des nachts, weiß nicht, wo sie ist, öffnet den Laden, steigt zum Fenster hinaus, setzt den Weg nach Schwabach fort und tritt dort ihrem an einem Tische sitzenden Mörder als eine Schreckensgestalt vor das Angesicht“ (Lang, Karl Heinrich von: Memoiren, Teil 2, S. 94)



Kriminalität: Würzburg:
(Richard Wagner „Ring des Nibelungen“): „Ich bin meines einzigen Exemplars, das ich besaß, in Würzburg beraubt worden“ (Nietzsche, Friedrich: Briefe, Bd. 5, S. 13)



Kronach:
„Cranach ist ein alter düsterer Ort, zu dem man bergaufwärts ins Thor hineinklimmt, indes man die Räder hemmen muss, wenn man wieder hinaus ins Freie kommen will. Wir wurden hier schlecht gespeiset und getränkt …“ (1819 Klingemann, August: Kunst und Natur, S. 434)



Kronach: Veste:
„Das bei Kronach gelegene Rosenberg ist ganz vernachlässigt“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 11)



Kropf: Ippesheim:
"Iffigheim, Bullenheim, Iphofen,
Hast nicht einen Buckel, hast doch ein Kropf."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 36)



Küche: Bayreuth: Markgräflicher Hof:
„Liebster Papa! … Die Küche ist hier so wie in Berlin, und bei großer Sparsamkeit gibt es acht Gänge; davon sind aber zwei nur Schauessen. Die Köche sind nicht von der besten Art, und fast täglich isst man das gleiche“ (1735 Wilhelmine von Bayreuth an den König von Preußen in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 468)



Kulmbach: Plassenburg:
„Paradies der Langeweile“ (Wilhelmine von Bayreuth 1743 an Friedrich den Großen).



Kulmbach: Plassenburg:
„Das hiesige Schloss, das einige zeitlang die Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach war, ist nichts weniger als schön, ob es hier gleich der Schönhof genannt wird. Es ist ein ganz altmodisches, mit Stammbäumen und Fürsten aus dem brandenburgischen Hause behangenes Gebäude“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 357)



Kunigunde: (Heilige):
„Eine Kaiserin wird zur Jungfrau gemacht“ (Denzler, Georg: Die verbotene Lust, S. 288).



Kunigunde: (Heilige):
„Sieht er eine dralle, runde
möglichst kern- und urgesunde
Bertha oder Kunigunde,
steht er da mit offnem Munde!“
„Ich zwang als fescher Kavalier,
in einer süßen Stunde,
jawohl, jawohl, sie gab sich mir,
die heilige Kunigunde!“
(Holz, Arno: Die Blechschmiede Bd. 2, S. 225, 557)



Kunigunde: (Heilige):
„Heinrichs Gemahlin, die ardennische Kunigunde, soll ein ebenso schönes, lebhaftes Weib gewesen sein, als ihr Eheherr ein hinkender, hässlicher Patron war. Die Medisance übte damals im Rat der Weiber ebenso geschäftig, wie noch heutzutage, ihr Amt. Die arme Kunigunde musste das übel empfinden; man trug ihr gar schlimme Dinge nach. Einmal soll sie verbotenen Umgangs mit den wohlgenährten Domherren und ein andermal mit dem Leibjäger des Kaisers, dem schönen Walter von Seckendorf, gepflegt haben. Vergebens rief sie den Himmel zum Zeugen ihrer Unschuld an. Sie musste sich dem Gottesurteil unterwerfen“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 114)



Kunigunde: (Heilige):
„Weiber sind nie artiger und aufmerksamer gegen ihre Männer, als wenn sie gerade etwas angestellt haben oder anstellen wollen, und von dem bonhomme Henri wissen wir, dass er, der mit seinen eigenen Augen frühe einen Mönch aus dem Schlafzimmer seiner Gattin kommen sah, nach überstandener Feuerprobe derselben vollkommen überzeugt war, dass jener Mönch der Teufel gewesen sei. Heinrich liebte seine Kunigunde … so sehr, dass er lieber glaubte, was sie ihm sagte, als das, was er sah. Glückliche Zeiten! Doppelt glücklich für die Frauen“ (Karl Julius Weber).



Kunigunde: (Heilige): Bamberg: Dom: Riemenschneider-Grab:
„Sie ist stehend auf der glühenden Pflugschar dargestellt. Heinrich hatte seine Gemahlin, die er kindisch liebte, im Verdacht der Untreue. Ihre Aufführung war mehr als zweideutig. Er sah mit seinen eigenen Augen früh morgens einen Mönch aus ihrem Schlafzimmer kommen. Man wollte ihn überreden, des wäre der Teufel gewesen, der diese Gestalt angenommen hätte. Der zwischen dem Glauben an seine trügerischen Sinne und die truglosen Pfaffen schwankende, fromme Kaiser übergab seine Gemahlin dem Gottes-Urteile. Die schlaue Kunigunde war bereits mit den apostolischen Wundertätern durch geistlichen Beischlaf befreundet. Mehr bedurfte es im Anfang unsers Jahrtausends nicht, um alles durchzusetzen. Mit ihrer Hülfe blieb das Eisen kalt, sie unbeschädigt und triumphierend. Heinrich, so schwach als grausam, kehrte mit erneuerter Liebe zu den unversehrten Füßen seiner schuldlosen Kunigunde zurück. Von nun an blieb er der völlige Sklave dieses buhlerischen Weibes, die jetzt um so rücksichtsloser sündigen konnte, da der Himmel selbst ihre Verbrechen sanktioniert hatte. Die dankbare Sünderin stiftete für die Vermittler ihrer Unschuld das St.-Stephans-Stift“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 71f



Kunigunde: (Heilige): Bamberg: Dom: Riemenschneidergrab:
„Auf dem ersten Relief betritt Kunigunde die glühenden Pflugscharen, um sich durch diese heiße Probe vom Verdacht der Unkeuschheit zu reinigen. Das Gerücht beschuldigte die Kaiserin einer sträflichen Liebe zu dem hübschen Knappen Walter, dem angeblichen Ahnherrn des Hauses Seckendorf, der dem Kaiser einst auf der Jagd das Leben gerettet hatte. Jeden Morgen vor Tagesanbruch, so hieß es im Volk, schleiche ein Mann aus der Wohnung der Kaiserin weg: es war dies aber kein anderer als der Teufel selbst, der, im Groll über Kunigundes Tugend, ihr täglich diesen argen Possen spielte. Die Kaiserin forderte nun die Feuerprobe und bestand sie glücklich“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 124)



Kunigunde: (Heilige): Bamberg: Dom: Riemenschneidergrab:
„Die Kaiserin wird der Untreue angeklagt. Sie ist sehr hübsch … Die Kaiserin geht über glühende Pflugscharen, die reizenden nackten Füße setzen sich unbefangen aufs Eisen der Schaufeln, die Haut wird nicht braun, das blühende Fleisch zischt nicht und riecht nicht branstig; der Kaiser sitzt im Bart, im Kaisermantel, kreuzt die Hände, wartet ab, sieht zweifelnd vor sich hin und ist unter seiner Krone erstaunt, zufrieden, beschämt, und wohl auch ein klein wenig enttäuscht, wie Männer sind in solchen Situationen – wenn es schon bis dahin gekommen ist, bis zu dieser Probe oder einer ähnlichen“ (Wilhelm Hausenstein: Die Welt um München 1929, S. 65)



Kunigunde: (Heilige): Jäck, Joachim Heinrich:
„Der Bibliothekar meinte, er könne beweisen, dass die heilige Kunigunde ein Kind bekommen habe, und wird darüber wohl nächstens eine Notiz geben“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 151)



Kunst: Zitate:
„Akademien. Von diesen Anstalten lässt sich wenig Erfreuliches berichten. Es sind Versorgungshäuser für Professoren, die, wenn sie von ihrer Kunst leben sollten, verhungern würden. Einer macht dann, bei sicherem Gehalte, dem anderen das Leben so schwer als möglich“ (Ludwig Feuerbach)
„Realismus ist die leichteste Kunstart und kennzeichnet stets den Verfall. Wenn die Kunst das Leben nur kopiert, dann brauchen wir sie nicht“ (Ludwig Feuerbach).
"Wie könnten die Künstler und Handwerksleute, die doch Gott auf dieser Welt haben will, bestehen, wenn er nicht zugleich auch Narren werden ließe, die sie ernähren täten" (Lothar Franz von Schönborn).
"Der Künstler hat eigentlich immer nur ein Problem, nämlich sich selbst" (Sigmund Graff).
“Ich kann die unappetitlichen Entartungserscheinungen der modernen Kunst nicht mehr ertragen“ (Ludwig Erhard).



Kunst: Nationalsozialismus: Zitate:
“Künstler sind Organe des Volkes, die in den Himmel hinaufgreifen und Ewigkeitswerte herabholen und das geistige Brot dem Organismus Volk zuführen“ (Hans Schemm).
Kunst:



Kunst: Nürnberg:
„Ein Vergleich des heutigen Nürnberg mit dem alten in Betreff des Besitzes aus allen diesen Künsten fällt allerdings ungleich weniger günstig aus als bei der Architektur. Zwar sind von den größten Bildnern, einem Schonhofer, einem Adam Kraft; Peter Vischer und Veit Stoß, noch die Hauptwerke vorhanden, in der Malerei aber ist an die Stelle des ehemaligen Reichtums eine große Armut getreten und dasselbe kann man auch von allen den übrigen Kunstzweigen sagen“ (1843 G. F. Waagen in: Fürst, S. 187)



Kunsthandel: Nürnberg:
„Frauenholz Grobian, ich soll ihn an Goethe empfehlen – verspricht mir einen Gewinn, wenn ich seine altdeutsche Sammlung platziere! – Goethe könnte ihm zum Verkauf nach Russland nützlich sein! Gemeines, abgeschmacktes Kunst-Händler-Pack“ (1816 Boisserée, Sulpiz: Tagebücher 1. 1808 – 1823. 1978, S. 343)



Kunstsammler: Heller, Joseph:
„Bei der kleinen Anzahl von Männern, welche an älteren Kunstwerken ein ernstes Interesse nehmen, scheint mir ein freundschaftlicher Verkehr unter ihnen so wünschenswert, dass ich nicht wohl einsehe, aus welchen Gründen sich ein solcher so abschließt, wie ich dieses hier bei Herren Heller gefunden“ (1843 Waagen, Gustav Friedrich: Kunstwerke)



Kunstsammlung: Nürnberg:
„Ist es nicht eine Schande, dass sich in einer so reichen Stadt, als Nürnberg ist, nicht ein ein(z)iger Mensch gefunden, der die Neubegierde gehabt, ein mäßiges Geld auf die Viatische Sammlung zu wenden, auf deren Errichtung dieser gute Mann seine Lebenszeit gewendet hatte, und die der Stadt Ehre machte? Könnte dieser würdige Mann vom Tode wieder auferstehen, er würde gewiss zum zweiten Mal aus Verdruss sterben, wenn er sein Kabinett so zerstreuet sähe. Ist es nicht eine ewige Schande für die Nürnberger Patrizien(!), die zu einem Überfluss an Gelde ohne Mühe kommen können, dass sie diese Sammlung nicht gekauft und mit dem öffentlichen Bücherschatz vereinigt haben?“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 80)



Kunzelmann, Dieter:
„Weh unser guter Kaspar ist tot
Kleiner Pressespiegel vom 4./5. April 1998:
Kunzelmann legt eine Bombe, eine ziemlich echte. Über die Gefährlichkeit des Sprengkörpers gehen die Meinungen weit auseinander.
Urteil: neun Jahr (Tagesspiegel)
Er ging in den Untergrund, wurde gefasst und saß acht Jahre im Gefängnis (Berliner Zeitung, Seite 10)
1970 – 75 Haftstrafe nach Brandanschlägen (Berliner Zeitung, S. 17)
Kunzelmann wurde wegen einer 1970 beim Berliner Juristenball gelegten Bombe in erster Instanz verurteilt, in der Revisionsverhandlung freigesprochen (FAZ)!“ (Enzensberger, Ulrich Kunzelmann, Dieter: Leisten Sie keinen Widerstand! S. 198)



Kunzelmann, Dieter:
"Als der Kommunarde Dieter Kunzelmann äußerte, was interessiere ihn der Vietnam-Krieg, er habe Orgasmusschwierigkeiten, wurde er prompt aus dem SDS ausgeschlossen" (G. Fels). Berühmt wurde er durch den Eierwurf auf Berlins Regierenden Bürgermeister Diepgen und dem Ausruf "Frohe Ostern, du Weihnachtsmann!"



Kutsche: Wunsiedel – Arzberg:
„So bequem fuhren wir freilich nicht als in unserer schönen, dauerhaften und geräumigen Parutsche. Die zwei Hintersitze waren höchst elend. Die alten zerfetzten Vorhänge sind Zeugen wie sehr wir uns behelfen und anhalten mussten, um nicht abgeworfen zu werden“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 313)



Kutscher: Fränkische Schweiz:
„Der Lohnkutscher, welcher mich fuhr, war so originell lokal, dass er eine Beschreibung verdient. Dieser herkulisch gestaltete Mann mit schwarzem Haar und Bart schien einige dreißig Jahre alt zu sein; an einem schon etwas verwischten Anstrich militärischen Anstandes sah man, dass er gedient hatte, und an dem fortwährenden Ausdruck von Dusel in seinem Gesicht, dass er zu jenen eingewurzelten Säufern gehörte, die nie mehr total, aber zu jeder Zeit halb besoffen sind … Wir kamen ziemlich rasch vorwärts, aber fast in jedem noch so kleinen Örtchen hielt er an, um seine Pferde mit Wasser und sich mit Bier zu regalieren“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 155, 157)



Kutscher: Lanzendorf: (Umgebung):
„Es war schon 8 Uhr vorbei, als wir fort fuhren … Plötzlich wurden wir durch das Wiehern fremder Pferde und durch lachendes Geschrei aufgeweckt. Wir blickten gierig um uns, und siehe da, eine umgestürzte Halbchaise und zwei zu Boden gestreckte Menschen. Der adelige Herr und sein Kutscher waren betrunken; dieser fuhr auf einen Steinhaufen und warf um. Wir halfen dem Gnädigen wieder auf und in die Kutsche; er wollte uns danken, stammelte aber so stark, dass er nicht vernehmlich sprechen konnte … Kurz, so ein abscheulicher Gegenstand wird der Mensch; wenn er wie dieser, das Edelste, was ihm zum Erdengott erhebt, seine Vernunft vertrunken hat“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 367f)



Kutscher: Wunsiedel:
„Unser Kutscher wusste wohl, dass wir heute noch nach Hausse zu kommen versprochen hatten, und hätte gleich anspannen sollen; aber nein. Er weigerte sich nicht nur, heute weiter zu fahren, sondern fing auch an, kutschermäßig zu poltern. Wir beriefen uns auf unsern Kontrakt, und eben darum, erwiderte er, fahre ich gar nicht mehr, weil sie mich zwingen wollen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 312f)




Bibliographie



Kellermann, Bernhard: Anatolas pilseta. Riga 1934 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Auf Persiens Karawanenstraßen. Berlin: Fischer 1928 1. - 5. Aufl. (Wilpert)



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Kellermann, Bernhard (Übers.): Chamberlain, B. H.: Allerlei Japanisches : Notizen über verschiedene japanische Gegenstände für Reisende und Andere. Berlin: Ladyschnikow 1912 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Das blaue Band : Roman. Berlin: Fischer 1938 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Das Meer : Roman. Berlin: Fischer 1910 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: De 9de November. Amsterdam: Querido 1922 (Br).



Kellermann, Bernhard: De broeders Schellenberg. Amsterdam: Querido 1926 (Br)



Kellermann, Bernhard: De dwaas. Amsterdam: Brinkmann 1911 (NUC).



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Kellermann, Bernhard: Der 9. November : Roman. Veränd. Neuaufl. Berlin: Aufbau-Verl. 1946 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Der Krieg im Argonnerwald. Berlin: Bard 1916 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Der Krieg im Westen : Kriegsberichte. Berlin: Fischer 1915 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Der Tor : Roman. Berlin: Fischer 1909 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Der Totentanz. Berlin: Aufbau-Verl. 1948 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Der Tunnel: Roman. Berlin: Fischer 1913 (Wilpert) (Welterfolg. Utopischer Roman, der "Technikbegeisterung und Massenrausch" beim Bau eines Atlantiktunnels schildert, Killy).



Kellermann, Bernhard: Der Tunnel. Bern: Scherz 1947 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Der Weg der Götter : Indien, Klein-Tibet, Siam. Berlin: Fischer 1929 1. - 5.Aufl. (Wilpert)



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Kellermann, Bernhard: Die Brüder Schellenberg : Roman. 1. - 20. Aufl. Berlin: Fischer 1925.



Kellermann, Bernhard: Die Heiligen: Erzählung. Berlin: Fischer 1922 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Die Katastrophe. Uddrag af „Der Tunnel“. Kopenhagen: Schultz 1943 (GV)



Kellermann, Bernhard: Die Stadt Anatol : Roman. Berlin: Fischer 1932 1. - 10. Aufl. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Die Wiedertäufer von Münster : Drama in fünf Akten. Berlin: Fischer 1925 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Draudzibas dziesma. Riga 1938 (NUC) (Lied der Freundschaft).



Kellermann, Bernhard: Droga bogow : Indie, Maly Tybet, Sjam. Warschau: Evert i Michalski 193? (NUC).



Kellermann, Bernhard: Een zwerftocht door Japan. Amsterdam: Querido 1925 (NUC) (Ein Spaziergang in Japan).



Kellermann, Bernhard: Ein Spaziergang in Japan. Berlin: Cassirer 1910 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: El tunnel. Barcelona 1914 (BN).



Kellermann, Bernhard: Georg Wendlandts Umkehr : Roman. Berlin: Fischer 1941 1. -20. Aufl. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Gesammelte Romane. Berlin u. a.: Suhrkamp. Bandzählung fingiert.
1. Romane der Technik. - 1948. - 695 S. - Enth.: Der Tunnel. Die Stadt Anatol. 1948



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Kellermann, Bernhard: Háború az Argonnekban. Budapest 1916 (NUC) (Der Krieg im Argonnerwald)



Kellermann, Bernhard: Havet. Kopenhagen: Gyldendal 1914 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Het vloeibare goud. s-Gravenhage 1933 (Br) (Die Stadt Anatol)



Kellermann, Bernhard: Idiots. Riga 1926 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Il destino dei fratelli. Milano: Mondadori 1934 (Die Brüder Schellenberg, ital.)



Kellermann, Bernhard: Il nastro azurro. Milano: Mondaddori 1939. (Das blaue Band, ital.)



Kellermann, Bernhard: Il tunnel. Milano: Bietti 1928. 2 vol. (CUBI).



Kellermann, Bernhard: Ingeborg : Roman. Berlin: Fischer 1906 (Wilpert)



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Kellermann, Bernhard: Ingeborg. Zagreb 1921 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Ingeborg. Leiden: Sijthoff 1921 (Br).



Kellermann, Bernhard: Ingeborg. Buenos Aires 1924 (GV).



Kellermann, Bernhard: Ingeborg. Warschau 1924 (NUC, hebräisch).



Kellermann, Bernhard: Ingeborg. Milano: Corticelli 1944 (CUBI).



Kellermann, Bernhard: Jang-tsze-kiang : Erzählung. Berlin: Fischer 1934 1. - 6. Aufl. (Wilpert)



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Kellermann, Bernhard: La mer. Paris : Flammarion 1924 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Le „9 novembre“. Paris: Flammarion 1923 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Le tunnel. Paris : Flammarion 1922 (BN).



Kellermann, Bernhard: Lied der Freundschaft: Roman. Berlin: Fischer 1935 1. - 6. Aufl. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Lyrische Romane. Berlin u. a.: Suhrkamp, 1949. - 511 S. (Kellermann, Bernhard: Gesammelte Romane.) Enth.: Yester und Li. Ingeborg. Das Meer. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Manifest und Ansprachen gehalten bei der Gründungskundgebung des Kulturbundes zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands am 4. VII. 1945 im Haus des Berliner Rundfunks / von Bernhard Kellermann u. a. ... - 1. - 50. Tsd.. Berlin: Aufbau-Verl., 1945. - 40 S. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Meine Reisen in Asien : Iran, Klein-Tibet, Indien, Siam, Japan. Berlin: Fischer 1940 1. - 6. Aufl. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: More. Zagreb 1921 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Pot bogov. Ljubljana 1931 (NUC) (Der Weg der Götter).



Kellermann, Bernhard: Predov. Maribor 1922 (NUC) (Der Tunnel)



Kellermann, Bernhard: Romane der Technik : Der Tunnel. Die Stadt Anatol. Berlin, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1948 (Gesammelte Romane) (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Sassa yo yassa : japanische Tänze. Berlin: Cassirer 1911 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Schwedenklees Erlebnis. Berlin: Fischer 1923 (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Schwedenklees Erlebnis. Wien: Strom-Verl.1929 (GV).



Kellermann, Bernhard: Schwedenklee’s avontuur. Amsterdam: van Holkema & Warendorf 1924 (Br)



Kellermann, Bernhard: Song of friendship. London: Lane 1936 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Svjatye. Berlin: Verl. Mysl 1921 (GV) (Die Heiligen, russ.)



Kellermann, Bernhard: Svedenkleja piedzivojums. Riga: Rankis 1928 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The nineth of November. New York: McBride 1925 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The nineth of November. London: Cape 1925 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The sea. New York: McBride 1924 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The sea. London: Cape 1925 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The tunnel. London: Hodder and Stoughton 1915 (NUC).



Kellermann, Bernhard: The tunnel. New York: Macauly 1915 (NUC).
Kellermann, Bernhard: Totentanz. Berlin: Aufbau-Verl. 1949 (Geschildert wird ein Rechtsanwalt, der zum Mitläufer und Militaristen wird, Killy).



Kellermann, Bernhard: Tunel. Prag: Vilínek o. J. (NUC).



Kellermann, Bernhard: Tunel. Ljubljana 1922 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Tunel. Berlin: Ukrain. Verl. 1922 (GV) (Der Tunnel, ukrain.)



Kellermann, Bernhard: Tunelis. Kaunas 1923 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Tunelis. Riga: Rankis 1928 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Vertigine. Milano: Mondadori 1933 (Die Stadt Anatol, ital.)



Kellermann, Bernhard: Was sollen wir tun? Auferstehung aus Schutt und Asche. Mit Diskussionsbeitr. von Theodor Plievier u. a. Berlin: Aufbau-Verl. 1945 1. - 25. Tsd. (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Wir kommen aus Sowjetrussland (von Bernhard und Ellen Kellermann). Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft zum Studium der Sowjetunion. Berlin: Verl. Kultur und Fortschritt 1948 (Reportage: Deutsche sehen die Sowjetunion) (Wilpert)



Kellermann, Bernhard: Yester en Li. Amsterdam: Meulenhoff 1919 (Br).



Kellermann, Bernhard: Yester en Li. Antwerpen 1944 (NUC).



Kellermann, Bernhard: Yester und Li : die Geschichte einer Sehnsucht. Leipzig: Rothbart 1904 (Wilpert).



Kircher, Athanasius: Ad Alexandrum VII. Pont. Max. Obelisci Aegyptiaci nuper inter Isaei Romani rudera, Effossi Interpretatio Hieroglyphica. Rom: Varesius 1666



Kircher, Athanasius: Arca Noe. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1675



Kircher, Athanasius: Archetypon politicum: sive sapientia regnatrix quam regiis instructam documentis ex antiquo numismate Honorati Ioannii Caroli V. Imp. et Philip. II aulici exponit etc. Amsterdam
Liber 1. 1672
Liber 2. 1672



Kircher, Athanasius: Arithmologia. Rom: Varesi 1665



Kircher, Athanasius: Ars Magna Lucis Et Umbrae. Rom: Scheus 1646



Kircher, Athanasius: Ars magna sciendi: in XII libros digesta. Amsterdam: Jansson à Waesberge. 1. Ausg.
1. 1669
2. 1669



Kircher, Athanasius (Praeses): Ars magnesia. Würzburg: Zinck 1631



Kircher, Athanasius: Artis magnae de Consono et Dissono ars minor. Schwäbisch Hall 1662



Kircher, Athanasius: China monumentis qua sacris qua profanis, nec non variis naturae & artis spectaculis, aliarumque rerum memorabilium argumentis. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1667. 1. Ausg.



Kircher, Athanasius: Diatribe de prodigiosis Crucibus, quae tam supra vest es hominum, quam res alias, non pridem post ultimum incendium Vesuvii monti Neapoli comparuerunt. o. O. 1660



Kircher, Athanasius: Diatribe de prodigiosis Crucibus ... Rom: Deursin 1661 (BN).



Kircher, Athanasius: Germania redonatus: artis magne de consono et dißono ars minor. Schwäbisch Hall: Laidigen 1662



Kircher, Athanasius: Historia Eustachio Mariana. Rom: Varesi 1665



Kircher, Athanasius: Iter cometae anni 1664 a 14. Decemb. usque ad 30. Rom. observatum. Rom 1665



Kircher, Athanasius: Iter exstaticum coeleste. 2. ed. Würzburg: Endter 1660 (BN)



Kircher, Athanasius: Iter exstaticum secundum qui et mundi subterranei prodromus dicitur. Rom 1656 (BN: Rom: Mascardi 1657).



Kircher, Athanasius: Iter extaticum coeleste,... expurgatum C. Schott ... Accessit ejusdem Auctoris Iter extaticum terrestre, & synopsis mundi subterranei. 2. ed. Würzburg: Endter 1660. Mit 12 Kupferstichen, 11 Bl., 689 S., 9 Bl.



Kircher, Athanasius: Itinerarium exstaticum quo mundi opificium. Rom: Mascardi 1656



Kircher, Athanasius: Kurzer Bericht von dem Cometen und dessen Lauff. 1664 (BM: 1665).



Kircher, Athanasius: La Chine. Augsburg 1670



Kircher, Athanasius: La Chine illustrée de plusieurs monuments tant sacrées que profanes, et de quantité de recherches de la nature, et de l'art. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1670



Kircher, Athanasius: Latium. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1671



Kircher, Athanasius: Lingua Aegyptiaca Restituta. Rom: Scheus 1643 (NUC).



Kircher, Athanasius: Magnes, sive de arte magnetica opus tripartitum. Rom: Scheus
Liber 1. 1641
Liber 2. 1641
Liber 3. 1641



Kircher, Athanasius: Magnes sive de arte magnetica opus tripartitum. Köln: Kalcoven 1643 (NUC).



Kircher, Athanasius: Magnes sive de arte magnetica opus tripartitum. Ed. 3. Rom: Derversin et Masotti, 1654. 3., letzte und ausführlichste Ausgabe



Kircher, Athanasius: Magneticum Naturae Regnum Sive Disceptatio Physiologica De triplici Natura rerum Magnete. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1667



Kircher, Athanasius: Magneticum naturae regnum sive disceptatio physiologica de triplici in natura rerum magneta, iuxta triplicem eiusdem naturae gradum digesto inanimato, sensitivo. Rom: Lazaris 1667. 136 S. 1. Ausgabe.



Kircher, Athanasius: Mundus subterraneus. 2 vol. Amsterdam: Jansson 1664 – 1665. (BN)



Kircher, Athanasius: Mundus subterraneus : in XII libros digestus ; quo divinum subterrestris mundi opificium, mira ergasteriorum naturae in eo distributio ... Amsterdam: Janson & Weyerstraten 1665
1. 1665. - 13 Bl., 346 S.
2. 1665. - 5 Bl., 487 S.



Kircher, Athanasius: Musaeum Collegii Romani Societatis Jesu. Amsterdam 1678



Kircher, Athanasius: Musurgia universalis sive ars magna consoni et dissoni in X libros digesta ; qua universa sonorum doctrina, & philosophia, musicaeque tam theoricae, quam practicae scientia, summa varietate traditur ; admirandae consoni, & dissoni in mundo, adeoque universa natura vires effectusque, uti nova, ita peregrina variorum speciminum exhibitione ad singulares usus aperiuntur & demonstrantur. Rom: Corbelletti et Grignani



Kircher, Athanasius: Natürliche und medicinalische Durchgründung der laidigen ansteckenden Sucht und so genanten Pestilentz. Augsburg: Koppmayer 1680



Kircher, Athanasius: Neue Hall- und Thon-Kunst, Oder Mechanische Geheim-Verbindung der Kunst und Natur ... Deutsch von Agatho Carione. Nördlingen: Heylen 1684. Mit Ill., Schemata und Musiknoten. 1. deutsche Ausgabe der "Phonurgia nova" von 1673.



Kircher, Athanasius: Nürnbergische Observation deß neuen Cometens, das ist kurtze historische Erzehlung deß im nechsten Monat Decembris vergangenen 1664. Jahrs erschienenen erschröcklichen Comet-Sterns wunderbaren weiten Lauffs, Veränderung und Ende. Kurtzer Bericht von dem Cometen und dessen Lauff welcher Gestalt derselbe den 4., 14. Decembris des vorigen 1664 Jahrs in Rom gesehen. Nürnberg: Endter, 1665. - 36 S.: Ill.



Kircher, Athanasius: Obeliscus Flaminius. Amsterdam: Blaeu 1663



Kircher, Athanasius: Obeliscus Mahutaeus. Amsterdam: Blaeu 1663



Kircher, Athanasius: Obeliscus olim Veranus modo Barberinus; quem hac forma primus edidit, inter pretus est. Amsterdam: Blaeu 1663



Kircher, Athanasius: Obeliscus Pamphilius, hoc est interpretatio nova et hucusque intentata obelisci hieroglyphici. Rom: Grignani 1650



Kircher, Athanasius: Oedipus Aegyptiacus, Hoc Est Universalis Hieroglyphicae Veterum Doctrinae temporum iniuria abolitae Instauratio: Opus ex omni Orientalium doctrina & sapientia conditum, nec non viginti diversarum linguarum authoritate stabilitum, Felicibus Auspiciis Ferdinando III. Austriaci Sapientissimi & Inuictissimi Romanorum Imperatoris ... consecratum. Rom: Mascardi
1. (1652). - 94, 424, 39 S.: Ill., Kt. 1652
2,1. Gymnasium Sive Phrontisterion-Hieroglyphicum in Duodecim Classes distributum ; Pars Prima, Complectens Sex priores Classes 1653. - 440 S., 15 Bl.: Ill.
2,2. Complectens sex posteriores classes. - 1653. - 546, 26 S.: Ill. 1653
3. Theatrum hieroglyphicum. - 1654. - 590, 35 S.: Ill. 1654. Erscheinungsjahr im Kolophon: 1655



Kircher, Athanasius: Organum Mathematicum. Rom 1661



Kircher, Athanasius: Pantometrum Kircherianum. Würzburg: Hertz 1660 (BN).



Kircher, Athanasius: Pantometrum Kircherianum. Frankfurt a. M.: Cholinus 1969 (NUC).



Kircher, Athanasius: Phonurgia Nova sive Coniugium Mechanico-physicum artis et naturae Paranympha Phonosophia concinnatum. Kempten: Dreher 1673 (NUC).



Kircher, Athanasius: Kestler, J. S.: Physiologia Kircheriana Experimentalis ... Physica, Mathematica, Medica, Chymica, Musica, Magnetica, Mechanica. Amsterdam: Jansson/Waesberge 1680. Mit Titelkupfer, 5 Stichen der Laterna magica und etwa 170 Holzschnitten. (8), 248, (8) S. Erstausgabe der gesammelten Experimente Kirchers.



Kircher, Athanasius: Polygraphia nova et universalis ex combinatoria arte detecta. Rom: Varesi 1663



Kircher, Athanasius: Primitiae gnomonicae catoptricae. Avenione: Piot 1635



Kircher, Athanasius: Principis Christiani Archetypon Politicum Sive Sapientia Regnatrix. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1672



Kircher, Athanasius: Prodromus coptus sive aegyptiacus. Rom: Typis S. Congreg. de Propaganda Fide 1636



Kircher, Athanasius: Romani Collegii Societatis Jesu Musaeum Celeberrimum. Amsterdam: Jansson-Waesberg 1678



Kircher, Athanasius: Sallusticus Obeliscus modo dictus Ludovisius. Amsterdam: Blaeu 1663



Kircher, Athanasius: Schott, Gaspar: Ioco-seria naturae et artis, sive magia naturalis. Würzburg 1664



Kircher, Athanasius: Scrutinium physico-medicum contagiosae Luis, quae pestis dicitur ... Rom 1658



Kircher, Athanasius: Scrutinium physico-medicum contagiosae Luis, quae pestis dicitur ... Leipzig 1659 (BM).



Kircher, Athanasius: Sphinx Mystaga, Sive diatribe hieroglyphica. Amsterdam, Jansson-Waesberg 1676. Kircher beschreibt die in Memphis entdeckten Mumien und versucht, die Hieroglyphen zu entziffern.



Kircher, Athanasius: Splendor et gloria, domus Joannis. Amsterdam 1672 (BM).



Kircher, Athanasius: Tariffa Kircheriana. Rom: Tinassius 1679 (NUC).



Kircher, Athanasius: The vulcano’s or burning and fire-vomiting mountains, famous in the world. London: Allen 1669 (NUC).



Kircher, Athanasius: Toonneel van China. Amsterdam: Waesberge 1668 (NUC).



Kircher, Athanasius: Turris Babel, Sive Archontologia. Amsterdam : Jansson à Waesberge 1679.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Ars magna sciendi: Enzyklopädie der Mnemotechnik und Lernmethodik („formalisierende Logik“). Sie berücksichtigt alle wissenschaftlichen Disziplinen (u. a. Theologie, Physik, Mathematik), mit Hilfe eines Schemas, das auf der Zahl der neun göttlichen Tugenden beruht. Kircher entwickelt ein „mechanisches Verfahren zum Auffinden aller gültigen syllogischen Schlüsse und entwirft Ordnungssysteme“. Ziel ist eine Universalsprache, die es erlaubt, wissenschaftliche Erkenntnisse nach einem „genormten System“ zu beschreiben, da die Umgangssprache dafür nicht ausreicht.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
China: Reich illustrierte Beschreibung von China und der fernöstlichen Sprachen und Religionen. Besonderen Wert legt Kircher auf Topographie, Flora, Fauna und Mineralien, ferner auf Sitten und Brauchtum. Geschildert wird die erste europäische Reise in den fernen Osten und die Jesuitenmission.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Iter extaticum. "Zum ersten Male werden die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse Keplers und Galileis von einem kirchentreuen Mann in einer für die Kirche akzeptablen Form dargestellt." Das von der Wissenschaft akzeptierte kopernikanische System sollte sich damit innerhalb der Kirche gegen das Ptolemäische durchsetzen. Das an Keplers Ansichten ausgerichtete Titelbild bietet einen "kirchenverträglichen" Kompromiss an: Sowohl Sonne und Erde sind Mittelpunkt der Planeten, wobei sich die Erde jedoch nicht um die Sonne bewegt. "Die Wirkung dieses Werks war bescheiden: Es steht gleichsam als erratischer Block in der Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts". In Dialogen wird eine Reise zu den Sternen und in das Erdinnere der Erde beschrieben. Abgebildet sind u. a. eine Mondkarte und Sonnenflecken.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Magnes sive de arte magnetica opus tripartitum. Ausgehend von dem Grundsatz „Gott ist der zentrale Magnet aller Dinge“ untersucht Kircher anhand von Experimenten die Erscheinungsformen des Magnetismus u. a. in der Hydraulik, Mathematik, Astronomie und der plastischen Chirurgie. Dabei beschäftigt er sich mit der Entstehung der Schwerkraft und den Planetenbewegungen und setzt sich mit den Theorien Keplers auseinander. Er führt ferner neue Geräte ein, z.B. ein chirurgisches Messer.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Magneticum naturae regnum: Dargestellt werden Naturerscheinungen, die sich aus den Gesetzen der Anziehungskraft oder Schwerkraft beweisen lassen. "Ohne selbst Magnete zu sein, sind alle Stoffe und Lebewesen magnetisch", wobei der Sonne als Magnet eine herausragende Stellung zukommt. Kircher erwähnt "Sonnenblumenuhr" und "elektrische Fische".



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Mundus subterraneus: Erste physikalische Erdbeschreibung. Erstmals erwähnt werden die regelmäßige Temperaturzunahme in der Tiefe und Vulkane. Ferner wird über den Gold- und Silberbergbau in der Neuen Welt berichtet.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Musurgia universalis: In diesem ersten Lexikon der Musik wird das gesamte musikalische Wissen der Zeit zusammengefasst (Natur der Stimme unter Berücksichtigung der menschlichen Anatomie, Musik und Instrumente der Hebräer und Griechen, Harmonie- und Kompositionslehre). Auch ein Sprachrohr wird zum ersten Mal beschrieben. Die Stiche zeigen verschiedene Instrumente, u. a. Glockenspiele und Orgeln.



Kircher, Athanasius: Anmerkungen zu:
Neue Hall- und Thon-Kunst: Reich illustriertes Nachschlagwerk zur Akustik. Enthalten sind zahlreiche Abbildungen und Diagramme zur Schallübertragung und Tonerzeugung (u. a. Musikinstrumente).




Ortsansichten



Kalbensteinberg: (Absberg) (Kr. Weißenburg-Gunzenhausen) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 16,5x25,5), Mu (auch um 1759), St (um 1780 17,5x26,5)



Kalchreuth: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26), Mu (auch um 1759)



Kalchreuth: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Ansicht „Das Schlos und Kürch in Kallich-Reuth … 1708“, Kupferstich von Johann Alexander Boener, 12,5x22. Ki



Kalchreuth: (Kr. Erlangen-Höchstadt), Ansicht "Wolfsfeld bey Kalchreuth", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 3,6x18,2. Ki
LZ: 90562



Karlstadt: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht „Carlstadt“ vom jenseitigen Mainufer, links vorne kleine Viehherde, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 12,5x16,5. Ba, Ki (11x16), MM (1844), Mu (11x16), PB, St



Karlstadt: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht, im Vordergrund der Main Holzstich 5x13 PB



Karlstadt: (Kr. Main-Spessart) Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 5x13. Mu



Karlstadt: (Kr. Main-Spessart) „Ruine Karlburg a. M.“ (im Vordergrund der Main), Lithographie von J. Dilger 1841, 14x19,5. Ki, Mu (um 1830)



Katzwang: (Nürnberg) Ansicht Altstadt an der Rednitz, Lithographie Baur um 1890, 12x16. Mu



Keilberg: (Spalt) (Kr. Roth) Kirchweih, Holzstich, 20x29. Ra



Ketschendorf: (Coburg) Gasthof zum Rautenkranz, Lithographie von M. Wiessert nach C. Reiss um 1840, 7x10. Mu



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Gesamtansicht von der Altmühl aus, Holzstich von Kresch nach Helm um 1865, 10x15 Ki, Mu (um 1870), PB



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Gesamtansicht von der Altmühl aus, Holzstich nach Schröpler, 1868, 10x15. PB



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Ansicht mit Blick nach Meihern, Holzstich Heuer & Kirmse um 1892, 15x16. Mu (auch 1892)



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Ansicht, Holzstich Brendamour nach Zeno Diemer 1897, 24x17. Mu (auch um 1895), PB (Gesamtansicht mit der Teufelsmauer)



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Gesamtansicht, links kleine Teilansicht Holzstich 6x13 PB



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Ansicht, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 6x13. Mu



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Gesamtansicht von einer Anhöhe aus mit Blick ins Altmühltal, Holzstich von Michael, 12,5x18,5. PB



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) Burg, Lithographie von Dominikus Quaglio 1819. (Abb. in: Hans Baier Hrsg.: Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart 1973)



Kipfenberg: (Kr. Eichstätt) „Schloss Kipfenberg …“, Lithographie von J. Dilger um 1840, 14,8x20,4. Ki



Kirchahorn: (Kr. Bayreuth) Ansicht von Süden, Titelkupferstich aus: Rabensteiner Gesangbuch 1737. Sch



Kirchehrenbach: (Kr. Forchheim) "Eingang zu Kirchehrenbach von der Ostseite" Kupferstich von G. Adam aus: Franz Karl von Münster: Die Ehrenbürg bei Vorchheim 1822



Kirchehrenbach: (Kr. Forchheim) "Kirchehrenbach mit der Ehrenbürg" Walberla Kupferstich von G. Adam aus: Franz Karl von Münster: Die Ehrenbürg bei Vorchheim 1822



Kirchehrenbach: (Kr. Forchheim) Ansicht mit dem Walberla Radierung von Rupprecht um 1820, 9x18. Mu



Kirchenlamitz: (Kr. Wunsiedel) Gesamtansicht Holzstich 5x13 PB



Kirchenlamitz: (Kr. Wunsiedel) Ansicht, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 5x13. Mu



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) bei Hersbruck Ansicht 1701, Kupferstich, 15,1x25,7. Ki



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15,5x25,3. Ki (um 1760), Mu (auch um 1759)



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Der Marckflecken zu Kirchensittenbach …“, Kupferstich von C. N. Kleemann um 1760, 16,7,1x26,4. Ki



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) bei Hersbruck Ansicht, Lithographie von Theodor Rothbarth um 1840, 10x14. Ki



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) bei Hersbruck Gesamtansicht Holzstich 6x13 PB



Kirchensittenbach: (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 6x13. Mu



Kitzingen: Ansicht „Kitzing“ im Vordergrund der Main, Kupferstich aus: Merian: Topographia Franconiae, 1648, 20x32. Ho, Ki, MM, Mu



Kitzingen: Ansicht, Lithographie von F. Mayer um 1830, 24,4x36,3. Ki



Kitzingen: Ansicht Blick über den Main auf die Stadt (im Vordergrund Weinberg und Wanderer), Stahlstich von A. Dworzack nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 10,5x15,5 Ki (um 1835), Mu, Ra, Ri, St



Kitzingen: Ansicht (Altstadt mit der Mainbrücke), Stahlstich von J(ohann) Poppel nach Ed(uard) Gerhardt aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern 1847, 11x16. Ch, Ki (um 1845), Mu (um 1850), PB, Ra, Wö (um 1850)



Kitzingen: Ansicht, im Vordergrund der Main, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 10x16. Ba, Ki, Mu, PB, Ra



Kitzingen: Gesamtansicht Holzstich 4x13 PB



Kitzingen: Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 4x13. Mu



Kitzingen: Ehem. Ursulinenkloster mit Kirche (jetzt Stadtpfarrkirche), Vogelschau von Südwesten, Kupferstich 1692 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Kitzingen: Frauenkloster, Holzstich. Ra



Kitzingen: Kirchenportal, Holzstich 1871, 11x9. Mu



Kleinheubach: (Kr. Miltenberg) Blick vom jenseitigen Mainufer auf das Schloss, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 12,5x16,5. Ba, Ki (Heubach), Mu (auch um 1850 11x16), Ra, St



Kleinheubach: (Kr. Miltenberg) Ansicht mit Großheubach, Kloster Engelberg und dem Maintal, Lithographie von A. Schleich um 1850. MM



Kleinheubach: (Kr. Miltenberg) am Main. Gesamtansicht Holzstich von Link 6x10 PB



Kleinheubach: (Kr. Miltenberg) „Feierlicher Einzug des Fürstenpaares … 1829“, Lithographie von G. Kraus nach G. Hermann bei F. C. Vogel Frankfurt a. M. 1829, 37,5x54,8. Ki



Kleinheubach: (Kr. Miltenberg) Schloss Löwenstein, Holzstich, 1851, 11x15. PB



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) „Klingenberg am Mayn“ Ansicht vom Main aus mit Kahn, Kupferstich aus: Eberhard Kieser / Daniel Meisner: Schatzkästlein I,3 (1624), 10x15. MM (1625), Mu, St



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Ansicht, im Vordergrund der Main, Kupferstich aus: M. Merian 1646, 10,5x18. Ki, Mu, St (auch 1648)



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Ansicht, Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki, Mu (9,5x14)



Klingenberg am Main: Ansicht, Lithographie von F. Mayer um 1830, 24,5x36,5. Ki



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Ansicht im Vordergrund der Main mit Kähnen, Personen am Ufer, im Hintergrund die Burg, Lithographie von Göss, 1842



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Gesamtansicht vom Main aus mit Burgruine, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13,5x16,5 Ba, Ki (11,5x16,5), Mu (auch um 1850 11x16), PB, Ra, St



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Gesamtansicht mit Blick ins Maintal, Holzstich 4,5x13 PB



Klingenberg am Main: (Kr. Miltenberg) Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 5x13. Mu



Kloster Kreuzberg: Kloster und Kreuzweg, Kupferstich von Johann Benjamin Brühl 1743, 12,8x15,8. MR



Kloster Kreuzberg: Kloster in Franz Nikolaus Baur „Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen …“ (mit Kupferstich und Karte). Würzburg 1816. Je



Kloster Kreuzberg: Kloster und Kreuzweg, Lithographie nach H. E. Winkler um 1816, 9,1x15,3. MR



Kloster Kreuzberg: „Höchste Spitze des Kreutzberges mit dem Observatorium und dem Franziskaner Kloster aufgenommen von Westen“, Stahlstich von C. Schleich jun. nach Dauch um 1816, 17,2x21,5. MR, (aus Lit. 1816)



Kloster Kreuzberg: Ansicht aus: F. B. Zeller: Die Molkenkur in Verbindung der Mineral-Bronnenkur, Würzburg 1826. Je



Kloster Kreuzberg: „Ansicht des Franciscanerklosters auf dem Kreuzberge in Franken von der Ostseite“, Lithographie nach C. G. Scharold um 1826, 9,6x16,1. MR



Kloster Kreuzberg: Blick zum Kreuzberg (im Vordergrund Hirten), Stahlstich um 1840, 11,8x15,9. MR, Mu



Kloster Kreuzberg: „Das Kloster auf dem Kreuzberg in der hohen Rhön“ (im Vordergrund Hirten mit Schafherde und Mönch), Stahlstich von Leop. Beyer nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 11x16. Ki (um 1835), PB, MR, Mu (um 1850), Ri, St, (aus Lit. 1846)



Kloster Kreuzberg: in der Rhön, Blick auf den Berg und das Kloster, Stahlstich Bibliographisches Institut (Meyer) um 1850, 14x16. Mu (11x14), St



Kloster Kreuzberg: in der Rhön Blick über das Tal auf Kreuzberg und benachbarte Berge, Bergbach, rechts im Vordergrund Marterl mit betender Frau, Holzstich von W. Aarland nach Heubner um 1880, 18x27. Mu (1872 auch 20x28), PB



Kloster Kreuzberg: in der Rhön Franziskanerkloster, Holzstich 1879, 8,9x10,1. St



Klosterlangheim: (Lichtenfels) Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein II,4 (1629), 10x15. Mu (um 1630)



Klosterlangheim: (Lichtenfels) Kupferstich aus: J. P. Demleutner: Langhemium claustrum Cistercii ...1721 (Abb. in: Modschiedel 1382 - 1982. 1982)



Klosterlangheim: (Lichtenfels) „Cisterzienser-Kloster Langheim 1795", Holzstich um 1890, 8,5x17. Mu (15x20), PB



Klosterlangheim: (Lichtenfels) „Prospect des Klosters Langheim", nach einer Zeichn. von Alanus Bittermann, Kupferstich um 1800 (Unser Landkreis Lichtenfels 1991).



Königsberg i. Bay.: "Bergschloss Königsberg in Franken 1640" und "Grundriss des Bergschlosses ..." Holzstich 1894 aus: Ernst Solger: Geschichte der Stadt und des Amtes Königsberg in Franken 1894.



Kohlstein: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Schloss, Radierung von J. G. Uhlmann um 1800 Sch



Kohlstein: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Schloss (fälschlich als Pottenstein bezeichnet) (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Die Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz 1965)



Kornburg: (Nürnberg) Schloss, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein II,6 (1631), 10x14,5. Ki, Mu (um 1630)



Kornburg: (Nürnberg) Schloss, Kupferstich aus: Meisner „Schatzkästlein“ 1700, 10x15 Mu (auch um 1630 und 1750)



Kornburg: (Nürnberg) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 16,5x25,5. Ki, Mu (1759 auch 15x26)



Kornhöfstadt: (Scheinfeld) (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Gesamtansicht Holzstich von Link 6x9 PB



Kösseine: Fichtelgebirge: Egerkessel von der Kösseine aus gesehen Holzstich von Aarland um 1880, 11x17. Mu, PB



Kraftshof: (Nürnberg) (Gesamtansicht. „Krafftshof.Nürm" Kupferstich von Daniel Meisner „Schatzkästlein“ II,6 (1631), 10,1x14,3. Ansicht der Pfarrkirche St. Georg mit den Mauern des Wehrfriedhofes und des Herrensitzes Kressenstein. Ki, Mu Um 1630)



Kraftshof: (Nürnberg) (Ansicht „Kressenstamm“ mit Ansicht von Kraftshof und Neunhof, Kupferstich von Joh. Pfann 1641, 46,5x68. Ki



Kraftshof: (Nürnberg) (Ansicht, Kupferstich C. M. Roth 1759, 16x26. Ki (um 1760), Mu



Kraftshof: (Nürnberg) (Teilansicht, Radierung von J. G. Dein, 15x20. Ki



Kraftshof: (Nürnberg) (Gesamtansicht, rechts Teilansicht von Burgfarrnbach, Holzstich 4 bzw. 8x13 PB



Kraftshof: (Nürnberg) (und Burgfarrnbach 2 Ansichten auf 1 Blatt, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 8x13. Mu (auch um 1896)



Kraftshof: (Nürnberg) (Georgskirche) „Der innere Prospect …“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700. 16x27,4. Ki, Mu



Kraftshof: (Nürnberg) (Irrhain „Perspectivischer Grundriss und Prospect …“, Radierung Verl. Rigel Nürnberg um 1750, 30,6x38,6. Ki



Kraftshof: (Nürnberg) (Irrhain. „Abbildung der Illumination welche am 16. Jul. 1794 in dem Irrhain bey Kraftshof zum Gedächtnis des vor einhundert und fünfzig Jahren gestifteten Pegnesischen Blumenordens veranstaltet worden ist." Radierung von C. D. Henning. 1794. 18x21. Ki



Kraftshof: (Nürnberg) (Irrhain „Poeten Wäldlein gegen Nürnberg“, Kupferstich von J. Chr. Claußner um 1800 nach Johann Andreas Graff. (aus der Lit.)



Kraftshof: (Nürnberg) („Der Irrhain bey Kraftshof ohnweit Nürnberg“, Radierung von Georg Christoph Wilder 1844, 13x17,5. Ki



Kraftshof: (Nürnberg) (Irrhain, Holstich von Friedrich Trost d. Ä. nach Georg Christoph Wilder 1894. (aus der Lit.)



Kraftshof: (Nürnberg) (Irrhain „Wielands Denkmal“, Kupferstich von Georg Christoph Wilder 1815. (aus der Lit.)



Kreuzwertheim: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht vom jenseitigen Ufer des Mains aus mit Booten, Holzstich mit grau gouachierter Umrandung, 6x11,5. PB



Krögelstein: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth) "Kriegelstein ..." Holzschnitt 1523 (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Mensch und Burg 1967)



Krögelstein: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth) Ansicht mit 6 Wappen 1855. Ra



Krögelstein: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth)) Schlossruine, Lithographie, 23x17. Ra



Kronach: Ansicht Kupferstich aus dem „Reisenden Chineser“ um 1760, 14x16. Mu



Kronach: Ansicht Lithographie von. J. C. Karl um 1820 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Kronach: Ansicht „Stadt Cronach mit der Veste Rosenberg“, Lithographie von J. Dreyer Dreyrer?) um 1820, 25,7x44,9. Ki



Kronach: Ansicht „Cronach mit der Fest Rosenberg / von der Westseite“, Lithographie von Johann Franz Nikolaus Dreyrer aus: Coelestinus Stöhr: Neue Chronik der Stadt Cronach 1825, 14,2/14,4x20,8. Fr



Kronach: Gesamtansicht Holzstich 6x12,5 PB



Kronach: Ansicht, Holzstich/Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 6x13. Mu



Kronach: Ansicht aus der Altstadt mit Brücke und Kirchtürmen im Hintergrund, Tuschfederzeichnung über Blei, signiert „Krampf", um 1900, 15x10. PB



Kronach: Altstadthaus mit Turm, Zinkographie von Plessen um 1895. Mu



Kronach: Marktplatz, Holzstich 1852, 11x11, Mu



Kronach: Marktplatz, Holzstich, 6x8 PB



Kronach: Plan mit der Umgebung, Lithographie, 1858, 6,5x12,5. PB



Kuchenmühle: bei Doos(Gößweinstein Kr. Forchheim) Radierung von C. Wilder 1812. (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Kühstein: am Speckberg bei Wüstenstein Höhle Eingang, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf …, 1815, 12,1x11,6. BK



Kühstein: am Speckberg bei Wüstenstein Höhle Innenansicht, Kupferstich aus Brandenstein 1815, 12x11,7. BK



Kulm: (Berg) bei Neustadt am Kulm = Opf



Kulmbach: Die Plassenburg und das brennende Kulmbach 1553 "Das Schlos Blassenburg sampt der verbrenten stat Kulmbach ..." Holzschnitt von Hans Glaßer (Abb. in: Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: "Culmbach" Holzschnitt um 1630. (Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: Ansicht mit Plassenburg und Ansbach Kupferstich von Jakob Custodis 1632 (Abb. in: Erich Storch: Die Plassenburg in der fränkischen Baugeschichte 1951)



Kulmbach: Kulmbach und die Plassenburg Kupferstich von Wilhelm Ziemetshauser 1637 aus: Stammbaum der Hohenzollern



Kulmbach: Ansicht Kupferstich Kalendertitelblatt aus: "Der rechte Culmbachische Verbesserte Kunst- und Wunder Calender ... 1706" (Abb. in: Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: Ansicht im Vordergrund Reiter und Wanderer am Main, Kupferstich Georg Richter 1715, 17x19. Mu



Kulmbach: "Culmbach u. Vestung Plaßenburg" um 1730 (Abb. in: Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: Ankunft des ersten Gefangenentransports am 18. Januar 1793 Kupferstich Augsburg bei Philipp Joseph Fill (Abb. in: Ludwig Popp: Kulmbach und die Große Französische Revolution 1980)



Kulmbach: Arbeitsbescheinigung für Handwerksgesellen, Kupferstich 18. Jh. (Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: Ansicht „Culmbach und die Plassenburg“, Aquatinta von Weltrich / J. J. Tanner um 1825, l0x16. Ki (auch Welbrich), Mu (um 1850)



Kulmbach: Ansicht „Culmbach und die Plassenburg“, im Vordergrund der Main, Stahlstich von J. J. Tanner nach F. Weltrich aus: Menk-Dittmarsch: Der Main, 1843, 11x16. Me, Mu (Aquatintaradierung um 1840, 1850)



Kulmbach: Ansicht mit Petrikirche und Plassenburg, Stahlstich von Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer , 1847, 12,5x16,5 Ba, Ho, Mu (11x16), PB, Ra, St



Kulmbach: Ansicht „Culmbach mit der Plassenburg“ im Vordergrund, Stahlstich aus Bibliographisches Institut (Meyer), um 1850, 12x17. Ki (10x15,8), Mu (Meyer 10x16), PB, St



Kulmbach: Ansicht (mit einer der ersten Eisenbahnen), Lithographie auf Stahlstichgrund von French / Geißler um 1850, 14x20. Mu (auch um 1860)



Kulmbach: Gesamtansicht mit Einzelansichten, Lithographie von G. Könitzer bei Th. Graefe in Hof um 1855, 40,6x36,7. Ki



Kulmbach: 2 Ansichten umgeben von 10 Ansichten aus Stadt und Umgebung, Lithographie von Emil Büttner bei Engelhardt um 1860, 37x48. Mu



Kulmbach: Gesamtansicht Holzstich 6x13 PB



Kulmbach: Gesamtansicht mit Plassenburg, Holzstich, 9x14. PB



Kulmbach: Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 6x13. Mu



Kulmbach: Bahnhof und Spinnerei, Lithographie von Seb. Fexer um 1870 (Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: "Der sogenannte Mönchs- oder Klosterhof zu Culmbach" Kupferstich von G. F. F. Keim 1804 (Abb. in: Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: Mönchhofsbrauerei, Chromolithographie von Louis Klemich um 1900, 51x38. Mu



Kulmbach: Plassenburg von Osten und von Norden, Holzschnitt von David de Necker 16.. Jh. (Abb. in: Erich Bachmann: Plassenburg ob Kulmbach 1978)



Kulmbach: Plassenburg, Fürstenporträt und Ansicht von Kulmbach, Kupferstich um 1600, 29x34. Mu



Kulmbach: "Grundlag des festen Schlosses Blassenburg ... 1554" Ansichten von Norden und von Süden, Kupferstich von Wolfgang Endter 1645 (Abb. in: Erich Storch: Die Plassenburg in der fränkischen Baugeschichte 1951)



Kulmbach: Die Plassenburg „Abconterfeeung des Schloß Blassenburg …“ (Aufsicht), Kupferstich aus: Matthäus Merian 1648, 21x32 Ki (1644), Mu, St, Wö



Kulmbach: Plassenburg „Das ist das alte Fürsten Hauß …“, Kupferstich von L. Schnitzer um 1650, 29,5x34,7. Ki



Kulmbach: Plassenburg "Grundlag des vesten Schlosses Blassenburg ... 1554" Kupferstich S.W. Oetter 1746 (Abb. in: Erwin Herrmann: Geschichte der Stadt Kulmbach 1985)



Kulmbach: „Plassenburg bei Culmbach“, Lithographie von Dilger um 1835, 14,2x20,2. Ki



Kulmbach: Plassenburg „Culmbach“ mit Bauernfuhrwerk im Vordergrund, Stahlstich von H. Winkles nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 11x16, Ki (um 1835), Mu (um 1840), Ri, St, Wö (um 1850)



Kulmbach: Plassenburg, Holzstich von Richter um 1870, 13x19. Mu



Kulmbach: Plassenburg Schöner Hof, Holzstich von Richter um 1870, 9x12. Mu, Ra



Kulmbach: Die Plassenburg, Holzstich, 12,5x16,5. PB



Kunreuth: (Forchheim) "Cunreuht" (!) Kupferstich aus: Egloffsteiner Gesangbuch 1726 (Abb. in: Albrecht von und zu Egloffstein: Schlösser und Burgen in Oberfranken 1972)



Kupferberg: (Kr. Kulmbach) Ansicht, Radierung von Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein aus: Ansichten der vorzüglichsten Gegenden des Fürstentums Bamberg … Schwabach 1810, 11,5x17. Ki



Karten: (Keine Postleitzahlenverschlüsselung)
---------------------------------------------



Kloster Kreuzberg: Karte aus: Franz Nikolaus Baur: Beschreibung des heiligen Kreuzberges und seiner Umgebungen …, Kupferstich Würzburg 1816. Je



Kloster Kreuzberg: Karte aus: Ernst von Seyfried: Geognostische Beschreibung des Kreuzberges in der Rhön, Berlin 1897. Je



Kronach: Karte Umgebungskarte (Mittelpunkt Kronach, Gebiet Teuschnitz, Münchberg, Hollfeld, Bamberg, Coburg), Lithographie von J. E. Woerl bei Herder in Freiburg 1850, 42x46. Mu



Kulmbach: Karte „Principatus Brandenburgico-Culmbacensis vel Baruthinus" mit kl. Nebenkarte „Amt Lauenstein" Kupferstich bei Homann um 1730, 51x57. Mit Wappenkartusche, Mu (Mittelpunkt Kulmbach, Bad Berneck, Bayreuth u. a. Ebermannstadt um 1735, 47x54), PB



Kulmbach: Karte „Tabulae geographicae Principatus Brandenburgico-Culmbacensis“ Mittelfranken(Gebiet westlich von Nürnberg bis nach Rothenburg), Kupferstich von M. Seutter um 1720, 49,5x57. Ki



Kulmbach: Karte „Tabulae Principatus Brandenburgico-Culmbacensis sive Baruthini pars superior cum adjacentibus regionibus exhibita a I. A. Riedinger“, Kupferstich von Tobias Conrad Lotter 1730 (Fichtelgebirge Mittelpunkt Münchenberg – Bischofsgrün - Wunsiedel, ferner Hof), 58x49. Mu



Kulmbach: Karte „Tabulae geographicae Principatus Brandenburg. …“, Kupferstich von T. C. Lotter um 1750, 49x57. Ki



Kulmbach: Karte „Tabulae Principatus Brandenburgico-Culmbacensis sive Baruthini …“ (u. a. Neustadt-Coburg, Lichtenfels, Gräfenberg, ferner Kulmbach, Bayreuth, Hof, Wunsiedel), Kupferstich von I. A. Riedinger und Matth. Seutter 1750 (Abb. in: Hans Vollet: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth 1977)



Kulmbach: Karte „Principauté de Brandenbourg Culmbach Bayreuth, Kupferstich bei Crepy von LeRouge 1759 (Gebiet Pegnitz, Kronach, Hof, Marktredwitz, Nebenkarte von Ludwigsstadt), 21,3x28,3 Mu (20x2), St



Kulmbach: Karte „Principatus Brandenburgico-Culmbacensis vel Baruthini", Kupferstich von M. F. Cnopf Nürnberg bei Homann Erben, 1763, 46x57. Mit 2 kl. Kartuschen. - Zeigt das Gebiet um Neustadt westlich der Pegnitz bis Uffenheim, Erlangen, Pommersfelden. Ki (41,5x54), PB, Wö (43x56)



Kulmbach: Karte „Das Fürstenthum Kulmbach oder Bayreuth“ (u. a. Bamberg, Ludwigsstadt, Fichtelgebirge, Goldkronach, Bischofsgrün, Arzberg, Pegnitz, mit kleiner Karte von Neustadt/Aisch), Kupferstich von Reilly? Um 1791, 26x32. Ki



Kulmbach: Karte „Mark-Graafschap Culmbach“ Kupferstich bei Elwe und Langeveld 1791 (u. a. Hof, Kulmbach, Bayreuth, Erlangen mit Befestigungsgrundriss von Kulmbach), 17x26. Mu



Kulmbach: Karte „Environs de Culmbach“, Kupferstich, 14x16. Ra




Bücherverzeichnis



Klöster: s. auch Kloster:



Kühn, Dieter:
Flaschenpost für Goethe
Frankfurt 1985
Personen: Hoffmann, E. T. A.:



Kanzler, Georg:
Aus der Jugendzeit : eine Rückert-Erzählung
Rothenburg ob der Tauber 1955
Personen: Rückert, Friedrich:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kanzler, Georg:
Der Burgkaplan : eine Erzählung aus dem 15. Jahrhundert
Bamberg 1949
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kanzler, Georg:
Geliebter Berg : mit August Graf von Platen zur Ehrenbürg : eine Erzählung
Nürnberg 1976
Orte: Walberla:
Personen: Platen, August von:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kanzler, Georg:
Mitzi und Nikita : ein deutsch-russisches Epos
Bamberg 1968
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kanzler, Georg:
Stilles Tal : Gedichte
Rothenburg ob der Tauber 1941
Personen: Walter von der Vogelweide:
weitere Stichwörter: Osterbrunnen: Gedichte:



Kanzler, Georg:
Der wandernde Maler : Ludwig Richter in der Fränkischen Schweiz
Bamberg 1972
Orte: Fränkische Schweiz:
Personen: Richter, Ludwig:



Kanzler, Georg:
Zwei Erzählungen
Karlsruhe 1962
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Kellermann, Bernhard:
Der 9. November : Roman
Berlin 1946
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Das blaue Band : Roman
Berlin 1964
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Ingeborg : Roman
Berlin 1925
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Jang-tsze-kian : Erzählung
Berlin 1934
Orte: China:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kellermann, Bernhard:
Lyrische Romane : Yester und Li, Ingeborg, Das Meer
Berlin 1949
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Das Meer
Berlin 1910
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Die Stadt Anatol : Roman
Berlin 1932
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Der Tor : Roman
Berlin 1914
weitere Stichwörter: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Der Tunnel : Roman
Berlin 1913
weitere Stichwörter: Tunnel: Roman:



Kellermann, Bernhard:
Yester und Li : die Geschichte einer Sehnsucht
Berlin o. J.
weitere Stichwörter: Erzählung:



Kessler:
Altfränkische Bilder und Geschichten : aus dem Erinnerungsschatz einer alten Tante
Coburg o. J.
Personen: Rückert, Friedrich: Stockmar, Christian Friedrich:



Kesten, Hermann:
Die Zwillinge von Nürnberg : Roman
Amsterdam 1947
weitere Stichwörter: Roman:



Keyßler, Johann Georg:
Reisen durch Deutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweiz, Italien und Lothringen / Fortsetzung neuester Reisen
Hannover 1741/1775
Orte: Bayreuth: Bamberg: Erlangen: Pommersfelden: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Kiening, Ralph:
Nur ein Gedanke
Amlingstadt o. J.
weitere Stichwörter: Gedichte:



Klaußner, Wolf:
Mittelfränkisches Märtyrertreffen : Erzählung
Gifkendorf 1990
weitere Stichwörter: Erzählung:



Knab, Armin:
Wanderungen und Reisen in Franken
Würzburg 1966
Orte: Eichstätt: Rothenburg ob der Tauber (Umgebung): Veitshöchheim: Bamberg:
weitere Stichwörter: Feste:



Konrad von Würzburg:
Kleinere Dichtungen
Berlin. - Band 2. Der Schwanritter, Das Turnier von Nantes. 1968



Köppel, Johann Gottfried:
Briefe über die beiden fränkischen Fürstenthümer Bayreuth und Ansbach : auf einer Sommerreise in den Jahren 1792 und 1793 geschrieben
Erlangen 1794
Orte: Bayreuth: Ansbach:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Krischker, Gerhard:
a dooch wi brausebulfä : Gedichte im Bamberger Dialekt
Bamberg 1977
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Gedichte: Mundart:



Kühn, Julius:
Der Staffelberg : ein Sommertagebuch aus Franken
Coburg 1927
Orte: Staffelberg:



Kuhnert, A. Artur:
Die große Mutter vom Main : Roman
München 1951
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Roman:



Kupfer, Konrad:
Jugendjahre im Forchheimer Land : Erinnerungen
Nürnberg 1955
Orte: Forchheim (Umgebung):
Personen: Kupfer, Konrad:



Kusz, Fitzgerald:
Schweig, Bub! Derhamm is derhamm. Unkraut
München 1985
weitere Stichwörter: Theater: Schauspiele:



Kraussold, :
Erinnerung an Jean Paul : Vortrag..
Bayreuth 1863
Personen: Paul, Jean:



Klemm, Hans Gunther: Platen, August von:
August von Platen, Franken und die Ehrenbürg
Forchheim 1985
Orte: Walberla:
Personen: Platen, August von:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv:



Khaeser, Peter:
Johann Peter Uz : ein Lebensbild
Erlangen 1973
Personen: Uz, Johann Peter:



Kühn, Dieter: Wolfram von Eschenbach:
Der Parzival des Wolfram von Eschenbach
Frankfurt 1987
Personen: Wolfram von Eschenbach:



Kölbl, Konrad:
Kräuterfibel
München
weitere Stichwörter: Kräuterbuch: Pflanzenbuch: Kräuter: Heilpflanzen: Medizin:



Kraus, Gustav:
Gustav Kraus : eine Verkaufsausstellung
Nürnberg o. J.
weitere Stichwörter: Ansichten:



Kühhorn, Rudolf:
Wandern um Bamberg
Bamberg 1984
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Knaurs Kulturführer in Farbe: Deutschland
München 1976
weitere Stichwörter: Kunstführer:



Kreiner, Artur:
Bayern : von der Vielfalt des unbekannten Bayern zwischen Donau und Main
Nürnberg 1956
Orte: Fränkische Schweiz: Würzburg: Schweinfurt: Nürnberg: Altdorf: Oberpfalz: Kastl: Bayreuth:
Personen: Wekhrlin, Ludwig: Knebel, Karl Ludwig von: Lang, Karl Heinrich von: Müller, Friedrich von: Kalb, Charlotte von: Schelling, Karoline von: Feuerbach, Henriette: Stromer, Ulman: Leibniz: Harsdörffer, Georg Philipp: Aufseß, Hans von und zu: Sailer, Michael: Schmeller, Johann Andreas: Reger, Max: Wagner, Richard: Weismantel, Leo:
weitere Stichwörter: Deutschorden: Barock: Schloss: Akademie:



Kupfer, Konrad:
Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde
Bayreuth 1926
Orte: Rednitz: Regnitz: Frankreich: Lichtenfels (Umgebung):
Personen: Pilatus:
weitere Stichwörter: Kartenspiel: Brauchtum: Wallfahrt: Einsiedler:



Kriegelstein, Alfred:
Bilder aus der mittelfränkischen Geschichte
Bad Windsheim. - Band 1. Von der Frühzeit zum Spätmittelalter. 1985
Orte: Mittelfranken:
weitere Stichwörter: Geschichte: Mittelalter:



Kramer, Karl-S.:
Fränkisches Alltagsleben um 1500 : Eid, Markt und Zoll im Volkacher Salbuch
Würzburg 1985
Orte: Volkach:
weitere Stichwörter: Alltag: Geschichte 16. Jh.: Eid: Markt: Zoll: Handwerk:



Kaufmann, Alexander:
Mainsagen
Hildesheim 1981
Orte: Main: Fichtelgebirge: Kösseine: Epprechtstein: Waldstein: Bischofsgrün: Kulmbach: Plassenburg: Staffelstein: Seßlach: Itz: Baunach: Magdalenenkapelle: Ebern: Altenstein: Bamberg: Dom: Haßfurt: Mariaburghausen: Sennfeld: Schweinfurt: Ochsenfurt: Eibelstadt: Heidingsfeld: Würzburg: Himmelspforten: Leinach: Hammelburg: Euerdorf: Botenlauben: Wertheim: Kreuzwertheim: Klingenberg: Spessart: Wildenstein: Hessenthal: Aschaffenburg: Odenwald: Frankfurt a. M.:
Personen: Orlamünde: Adalbert von Babenberg: Kunigunde (hl.): Otto (hl.): Markwart (hl.): Walther von der Vogelweide: Luther, Martin: Heinrich II. (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Sagen: Weiße Frau: Dombau:



Klemm, Elisabeth:
Der Bamberger Psalter
Wiesbaden 1980
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Psalter: Handschrift:



Krischker, Gerhard C.:
Bamberg in alten Zeitungsanzeigen : jeder Herr hat auf allen Plätzen eine Dame frei
Bamberg 1981
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Zeitung: Anzeigen:



Kist, Johannes:
Die Berichte des Historischen Vereins Bamberg
Würzburg 1955
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Historischer Verein: Bibliographie:



Kurland, K. H. A. :
Der Muskauer Park
Bad Muskau 1982
Orte: Bad Muskau:
weitere Stichwörter: Garten: Park:



Kirmeier, Josef:
Schreibkunst : mittelalterliche Buchmalerei aus dem Kloster Seeon : Katalog zur Ausstellung..
Augsburg 1994
Orte: Seeon: Bamberg:
weitere Stichwörter: Schrift: Buchmalerei:



Kriegelstein, Alfred:
Jahreslauf : Brauchtum in Mittelfranken
München 1986
Orte: Mittelfranken:
weitere Stichwörter: Brauchtum: Jahreslauf:



Krippenstadt Bamberg : Krippen in Kirchen und Ausstellungen zur Weihnachtszeit 1990/91
Bamberg 1990
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Krippe:



Krell, Leo:
Deutsche Literaturgeschichte für höhere Schulen
Bamberg 1954
weitere Stichwörter: Literatur: Literaturgeschichte:



Krischker, Gerhard C.:
Zeitenwechsel : zeitgenössische Gedichte aus und über Franken
Würzburg 1987
Orte: Nürnberg: Erlangen: Bamberg: Coburg: Aschaffenburg: Würzburg: Veitshöchheim: Amorbach: Unterleinleiter: Leinleitertal: Aischgrund: Kirchröttenbach:
Personen: Hauser, Kaspar: Hoffmann, E. T. A.: Brentano, Clemens: Dauthendey, Max:
weitere Stichwörter: Fußball: Bergkirchweih: Feste: Kirchweih: Rauchbier: Bier: Zeitung: Fränkischer Tag: Eisenbahn:



Klein, Diethard H.:
Frankenwein und blaue Zipfel : fränkische Geschichten
Irdning 1985
Orte: Würzburg: Nürnberg: Main: Eltmann: Coburg: Dinkelsbühl: Steigerwald: Schweinfurt: Rothenburg ob der Tauber: Rhön: Steigerwald:
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Klein, Diethard H.:
Rauchbier, Frankenwein und grüne Klöße : fränkische Geschichten
Irdning 1985
Orte: Rothenburg ob der Tauber: Spessart: Seßlach: Bad Bocklet:
weitere Stichwörter: Weihnachten: Erzählungen:



Klein, Diethard H. :
Sagenfahrt durchs Frankenland : Märchen, Schwänke und Geschichten aus den Landschaften und Städten Frankens
Bayreuth 1991
Orte: Hof: Münchberg: Selb: Epprechtstein: Waldstein: Wunsiedel: Bad Alexandersbad: Kösseine: Nußhardt: Fichtelgebirge: Fichtelsee: Ochsenkopf: Goldkronach: Mistelgau: Kulmbach: Quackenschloss: Sophienhöhle: Hollfeld: Zwernitz: Riesenburg: Streitberg: Ebermannstadt: Wiesent: Bamberg: Staffelstein: Seßlach: Ebern: Königshofen: Salzburg: Fränkische Saale: Bodenlauben: Gerolzhofen: Wipfeld: Castell: Ochsenfurt: Würzburg: Randersacker: Rieneck: Aschaffenburg: Engelsberg: Miltenberg: Rothenburg ob der Tauber: Gebsattel: Fürth: Feuchtwangen: Feuchtwangen: Dinkelsbühl: Wülzburg: Gunzenhausen: Pappenheim: Eichstätt: Kipfenberg: Hilpoltstein: Altdorf: Lauf: Nürnberg:
Personen: Adalbert von Babenberg: Kunigunde (hl.): Orlamünde: Friedrich Barbarossa: Pappenheim (Grafen): Wallenstein: Eppelein von Geilingen: Sebald (hl.):
weitere Stichwörter: Sagen: Hexen: Weiße Frau: Residenz: Kinderfest: Feste: Dom:



Kreitmair, Karl:
Fränkisch-bayerische Sagen : der Jugend erzählt
Leipzig o. J.
Orte: Fichtelgebirge: Ochsenkopf: Schneeberg: Nußhardt: Naila: Staffelberg: Main: Vierzehnheiligen: Seßlach: Main: Haßberge: Steigerwald: Baunach: Magdalenenkapelle: Eltmann: Wallburg: Maria Limbach: Dimbach: Hallburg: Sommerach: Rhön: Spessart: Bad Kissingen: Euerdorf: Gemünden: Wertheim: Lohr: Mariabuchen: Mespelbrunn: Nürnberg: Ansbach: Rothenburg ob der Tauber: Kulmbach: Schweinfurt: Münnerstadt: Ochsenfurt: Aschaffenburg: Schweinau: Kipfenberg: Heideck: Feuchtwangen:
Personen: Weiß, Sibylla: Eppelein von Geilingen: Kunigunde (hl.): Walther von der Vogelweide: Gustav Adolf von Schweden:
weitere Stichwörter: Sagen: Fährmann:



Krischker, Gerhard C.:
Die schönsten Bamberger Sagen und Legenden
Bamberg 1980
Orte: Bamberg:
Personen: Adalbert von Babenberg: Heinrich II. (dt. Kaiser): Kunigunde (hl.):
weitere Stichwörter: Sagen: Legenden: Dom: Rathaus: Michelsberg: Heilig Grab: Eckenbüttner: Kaulberg:



Kolb, Fritz:
Das Wasser in Sage, Glaube und Brauch des Fichtelgebirges und seiner Vorlande
Aus: Blätter vom Fichtelgebirge. 1926
Orte: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Wasser: Brunnen: Sagen: Brauchtum: Volksglaube:



Klarmann, J. L.: Spiegel, K.:
Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald
Neustadt an der Aisch 1982
Orte: Bamberg (Lkr.): Forchheim (Lkr.): Höchstadt an der Aisch (Lkr.): Haßfurt (Lkr.): Kitzingen (Lkr.):
weitere Stichwörter: Sagen:



Klein, Diethard H.:
Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn : Reisebilder und Schilderungen aus Ober-, Mittel- und Unterfranken vom elften bis frühen zwanzigsten Jahrhundert
Bayreuth 1992
Orte: Frankenwald: Fichtelgebirge: Bayreuth: Hof: Fränkische Schweiz: Wiesent: Staffelberg: Bamberg: Nürnberg: Bad Kissingen: Erlangen: Neunhof: Hohenstein: Fürth:
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von: Wilhelmine von Bayreuth: Lang, Karl Heinrich von: Dürer, Albrecht: Maximilian (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob: Höhlen: Geleit: Zoll: Schifffahrt: Eisenbahn:



Koch, Willi A.:
Briefe deutscher Romantiker
Leipzig o. J.
weitere Stichwörter: Briefe: Romantik:



Kranz, Gisbert:
Dome im Gedicht
Germersheim 1975
Orte: Köln: Aachen: Limburg: Mainz: Speyer: Freiburg: Bamberg: Regensburg: Braunschweig: Magdeburg: Brandenburg: Danzig: Augsburg: Ulm: Straßburg: Paris: Amiens: Chartres: Reims: London: Canterbury: Coventry: Salzburg: Mailand: Venedig: Orvieto: Florenz: Siena: Rom: Palma: Santiago de Compostela: Burgos: Toledo: Madrid: Moskau: Warschau: Bukarest: Prag:
weitere Stichwörter: Dom: Gedichte: Lyrikmotiv:



Krischker, Gerhard C.:
Ich habe Bamberg liebgewonnen... : Stimmen aus und über Bamberg
Bamberg 1979
Orte: Bamberg:
Personen: Andres, Stefan: Aragon, Louis: Auburtin, Victor:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob: Dom: Straßenbahn: Kettenbrücke: Geistliche: Architektur:



Krischker, Gerhard C.:
Bei Gott, eine schöne Stadt : Bamberger Lesebuch
Bamberg 1988
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob:



Krischker, Gerhard C.:
Irdisches und Himmlisches : Bamberger Lesebuch II
Bamberg 1990
Orte: Bamberg: Höfen: Aischgrund: Ebrach: Pommersfelden: Banz: Vierzehnheiligen: Staffelberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Städtelob: Seehof:



Kircher, Albrecht:
Deutsche Kaiser in Nürnberg : eine Studie zur Geschichte des öffentlichen Lebens der Reichsstadt Nürnberg 1500 - 1612
Nürnberg 1955
Orte: Nürnberg:
Personen: Karl V. (dt. Kaiser): Maximilian II. (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Fremde: Kaiser:



Karasek, Horst:
Die Stelzer : ein historischer Roman
Frankfurt 1990
Personen: Echter von Mespelbrunn, Julius:
weitere Stichwörter: Roman:



Kempff, Wilhelm:
Unter dem Zimbelstern : Jugenderinnerungen eines Pianisten
o. O. 1978
Personen: Kempff, Wilhelm:
weitere Stichwörter: Biographie:



Keßler, Walther:
Und eines Tages öffnet sich die Tür : Brief zweier Liebenden
Berlin 1941
Orte: Bamberg: Kronach:
weitere Stichwörter: Briefe:



Kleist, Heinrich von:
Werke und Briefe
München. - Band 1 - 2. 1987
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Briefe: Anekdote:



Kleist, Heinrich von:
Ein Lesebuch für unsere Zeit
Berlin 1990
Personen: Kleist, Heinrich von:
weitere Stichwörter: Briefe: Anekdote:



Klöckner, Siegfried:
Eine Damenrede : zur Jahrestagung der Fränkischen Bibliophilengesellschaft.. 1974
Würzburg 1974
weitere Stichwörter: Fränkische Bibliophilengesellschaft: Frau:



Kolbenheyer, E. G.:
Paracelsus
München. - Band 1 - 3. 1935 - 1936
Personen: Paracelsus:
weitere Stichwörter: Roman:



Knittel, John:
Via mala
Berlin 1934
weitere Stichwörter: Roman:



Krüger, Horst:
Kennst Du das Land? : Reiseerzählungen
München 1989
Orte: Vereinigte Staaten: Amerika: San Francisco: Calcutta: Jerusalem: Israel: Estland: Baltikum: Budapest: Rothenburg ob der Tauber: Berlin: DDR:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Krüger, Horst:
Ostwest-Passagen : Reisebilder aus zwei Welten
München 1982
Orte: Ungarn: Prag: Berlin: Bayreuth: Griechenland: Amerika: Vereinigte Staaten: Kalifornien: San Francisco:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Grenze: Reiseberichte:



Krüger, Horst:
Poetische Erdkunde : Reiseerzählungen
München 1982
Orte: Frankfurt am Main: DDR: Österreich: Main: Mainfranken: Kaiserstuhl: Escorial: Madrid: Ägypten: Washington: Peking: Hongkong: China:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Krüger, Horst:
Rothenburg ob der Tauber : ein deutscher Augenblick
Würzburg 1987
Orte: Rothenburg ob der Tauber: Gebsattel:
Personen: Staudacher, Wilhelm: Gebsattel, Victor Emil von:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Friedhof:



Krüger, Horst:
Wo Bayern beginnt : ein Loblied auf Mainfranken
Würzburg 1977
Orte: Main: Mainfranken: Sommerhausen: Würzburg: Spessart:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Bocksbeutel: Wein:



Knappe, Wolfgang:
Pücklers Parke
Leipzig 1985
Orte: Bad Muskau: Branitz:
Personen: Pückler-Muskau, Hermann von:
weitere Stichwörter: Garten: Park:



Krause, Fritz:
Fränkische Schweiz
Stuttgart 1974
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Kistner, E + R (Firma):
Skizzen aus der Fränkischen Schweiz : eine Verkaufsausstellung
Nürnberg 1991
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Ansichten:



Knopf, Otto:
Das Vogtland : Volkskundliches, Geschichtliches, Erlebtes
Bayreuth 1986
Orte: Vogtland:



Kühhorn, Rudolf:
Wandern um Bamberg
Bamberg 1984
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Klarmann, Johann Ludwig:
Der Steigerwald in der Vergangenheit. - Nachdr.
Neustadt 1983
Orte: Steigerwald:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Krauss, Georg:
Oberfränkische Geschichte
Bayreuth 1981
Personen: Napoleon Bonaparte:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I: Weltkrieg II: Weimarer Republik: Nationalsozialismus: Geschichte: 19. Jh.: Geschichte 20. Jh.:



Köberlein, Paul:
Der Landkreis Bamberg in Zahlen
Bamberg 1959
Orte: Bamberg (Lkr.):
weitere Stichwörter: Statistik:



Kittel, Manfred:
Mainfranken : Wanderfreunden im grünen Herzen Frankens
München 1995
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Köhler, Ernst:
Der Maingau
Bayreuth o. J.
Orte: Main: Kulmbach: Kasendorf: Kordigast: Weismain: Michelau: Vierzehnheiligen: Staffelberg: Staffelstein: Banz: Seßlach:
Personen: Meranier:
weitere Stichwörter: Sage: Bier: Hochzeit: Wallfahrt:



Kaiser, Anton:
Spessart
Würzburg 1991
Orte: Spessart:
weitere Stichwörter: Bildband:



Knaps, Georg:
Altmühltal-Romantik
Kipfenberg 1976
Orte: Altmühl:
weitere Stichwörter: Bildband:



Kusch, Eugen:
Unvergängliches Nürnberg
Nürnberg 1977
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Kunst: Architektur: Bildband:



Katholisches Kasino Bamberg:
Festschrift zum 120jährigen Jubiläum des Katholischen Kasinos Bamberg
Bamberg 1987
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Katholisches Kasino:



Kolb, Karl:
Heiliges Franken
Würzburg 1973
Orte: Würzburg: (Bistum): Bamberg (Bistum): Bamberg: Eichstätt (Bistum): Eichstätt: Fulda: Nürnberg: Dom:
Personen: Kilian (hl.): Echter von Mespelbrunn, Julius: Schönborn (Geschlecht): Erthal, Franz Ludwig von: Neumann, Balthasar: Dientzenhofer (Familie): Schädel, Hans: Grünewald, Matthias: Riemenschneider, Tilman: Jakobus (hl.): Jodokus (hl.): Maria (hl.): Urban (hl.): Maternus (hl.): Nikolaus (hl.):
weitere Stichwörter: Heilige: Kirchengeschichte: Bamberger Reiter: Säkularisation: Reichsstadt: Kirchen: Taufkirche: Literatur: Priester: Orden: Kloster: Schule: Caritas: Kunst: Wallfahrt: Marterl: Madonna: Plastik: Brauchtum: Sternsinger: Fronleichnam: Bauernleben:



Knauf, Werner:
Faunistisch-ökologische Untersuchungen an der Wiesent, einem Karstfluss der nördlichen Fränkischen Alb, mit besonderer Berücksichtigung der Fließgewässerregionen
Erlangen Diss. 1969
Orte: Wiesent: Fränkische Schweiz: Frankenalb:
weitere Stichwörter: Tiere: Pflanzen: Ökologie:



Kühl, Detlef:
Die Stromversorgung Oberfrankens heute : Darstellung vorrangig nach geographischen und technischen Gesichtspunkten
Bayreuth 1982
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Strom: Elektrizität: Überlandwerk:



Kunstauktionshaus Rammel Bamberg:
Auktion: Alles über Tabak
Bamberg 1979
weitere Stichwörter: Tabak: Rauchen:



Kunstschätze in Bayerns Schlösser (Schlösserland Bayern : 2)
München o. J.
Orte: Aschaffenburg: Schönbusch: Lauenstein: Coburg: Kulmbach: Sanspareil: Bamberg: Donndorf: Bayreuth: Nürnberg: Ansbach: Ellingen: Riedenburg: Eichstätt: Prunn: Kelheim: Ingolstadt: Höchstädt: Neuburg: Landshut: Obernzell: Dachau: Schleißheim: Lustheim: Blutenburg: Nymphenburg: Bavaria: Frauenchiemsee: Herrenchiemsee: Linderhof: Neuschwanstein: Schachen: Sankt Bartholomä: Königssee:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss: Kunst: Johannisburg: Veste: Ehrenburg: Plassenburg: Alte Hofhaltung: Residenz: Neues Schloss: Markgräfliches Opernhaus: Willibaldsburg: Befreiungshalle: Neues Schloss: Trausnitz: Opernhaus: Fantaisie: Eremitage: Rosenburg:



Kunstmann, Hellmut:
Mensch und Burg : burgenkundliche Betrachtungen an ostfränkischen Wehranlagen
Würzburg 1967
weitere Stichwörter: Burgen:



Kunstmann, Hellmut:
Die Burgen der westlichen und nördlichen fränkischen Schweiz
Würzburg. - Band 1. Der Südwesten, unteres Wiesenttal und Trubachtal. 1971
Orte: Burggaillenreuth: Muggendorf: Wartleiten: Neideck: Streitberg: Kulk: Ebermannstadt: Breitenbach: Schlüsselstein: Rüssenbach: Niedermirsberg: Kolmreuth: Reifenberg: Weilersbach: Wiesenthau: Leutenbach: Kunreuth: Regensberg: Obertrubach: Wolfsberg: Furchstein: Dörnhof: Egloffstein: Thuisbrunn: Haidhof: Affaltertal: Bieberbach: Wichsenstein: Hundshaupten: Oberzaunsbach: Thüngfelderstein: Dietrichstein: Hetzelsdorf: Hagenbach: Wannbach: Urspringen: Lützelsdorf: Wolkenstein:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss:



Kunstmann, Hellmut:
Die Burgen der westlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz
Würzburg. - Band 2. Der Nordwesten und Norden : Leinleitertal, Aufseßtal und oberes Wiesenttal und Randgebiete. 1972
Orte: Heroldstein: Oberleinleiter: Rotenstein: Burggrub: Greifenstein: Ulrichstein: Hoher Stein: Zoggendorf: Heiligenstadt: Unterleinleiter: Veilbronn: Königsfeld: Sachsendorf: Neuhaus im Aufseßtal: Oberaufseß: Unteraufseß: Wüstenstein: Heckenhof: Vestenberg: Wiesentfels: Loch: Freienfels: Kainach: Krögelstein: Schönfeld: Neidenstein: Weiher: Hollfeld: Stechendorf: Wadendorf: Mengersdorf: Truppach: Wonsees: Zwernitz: Sanspareil: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss:



Kunstmann, Hellmut:
Die Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz
Würzburg 1965
Orte: Fränkische Schweiz: Gößweinstein: Rabeneck: Schlüsselberg: Waischenfeld: Gutenbiegen: Löhlitz: Plankenfels: Plankenstein: Behringersmühle: Moschendorf: Oberailsfeld: Rabenstein: Ahorn: Klausstein: Wünschendorf: Kirchahorn: Christanz: Weiher: Reizendorf: Kandelberg: Eichig: Adlitz: Püttlachtal: Kohlstein: Tüchersfeld: Pottenstein: Hollenberg: Wartberg: Trockau: Muthmannsreuth: Pegnitz: Kühlenfels: Waidach: Bärnfels: Leienfels: Leuenstein: Leupoldstein: Betzenstein: Stierberg: Eibental: Riegelstein: Spies:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss:



Kleiner, Salomon:
Schönbornschlösser : drei Vedutenfolgen aus den Jahren 1726 - 31
Dortmund 1980
Orte: Favorita: Mainz: Pommersfelden: Gaibach:
Personen: Schönborn (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Schloss: Ansichten: Garten: Seehof:



Kunstmann, Hellmut:
Burgen am Obermain : unter besonderer Berücksichtigung der Plassenburg
Kulmbach 1975
Orte: Main: Kulmbach: Metzdorf: Mangersreuth: Frankenberg: Partenfeld: Schwarzach: Unterauhof: Weiher: Burghaig:
weitere Stichwörter: Burgen: Plassenburg:



Kunstmann, Hellmut:
Burgen in Oberfranken
Kulmbach. - Band 1. Die Burgen der edelfreien Geschlechter im Wiesentgebiet. 1953
Orte: Fränkische Schweiz: Wiesent: Adelsdorf: Adlitz: Ahorn: Unteraufseß: Betzenstein: Burgstein: Leutenbach: Creußen: Freienfels: Greifenstein: Heroldsbach: Kirchahorn: Klausstein: Sankt Moritz: Senftenberg: Neideck: Plankenstein: Rabeneck: Rabenstein: Reifenberg: Röbersdorf: Rotenstein: Sambach: Schlüsselberg: Schlüsselberg in Württ.: Schlüsselstein: Stierberg: Streitberg: Thüngfeld: Thurn: Volsbach: Waischenfeld: Wartberg: Wartleiten: Wöhrmühle: Wolfsberg: Wüstenstein:
weitere Stichwörter: Burgen:



Kunstmann, Hellmut:
Burgen in Oberfranken : Besitzverhältnisse, Baugeschichte und Schicksale
Kulmbach. - Band 2. Die Burgen der edelfreien Geschlechter im Obermaingebiet. 1955
Orte: Main: Ansberg: Schönbrunn: Arnstein: Niesten: Baiersdorf: Gärtenroth: Seibelsdorf: Bad Berneck: Zwernitz: Trebgast: Stein: Grünstein: Wonsees: Krögelstein: Truppach: Mistelbach: Altwallenrode:
weitere Stichwörter: Burgen:



Kömstedt, Rudolf:
Von Bauten und Baumeistern des fränkischen Barocks
Berlin 1963
Orte: Banz: Ebrach: Neresheim: Pommersfelden: Vierzehnheiligen: Würzburg:
Personen: Dientzenhofer, Johann: Hildebrandt, Johann Lucas von: Neumann, Balthasar: Schönborn, Lothar Franz von:
weitere Stichwörter: Barock: Architektur: Schloss: Kirchen: Residenz: Hofkirche: Dom: Schönbornkapelle:



Kist, Johannes:
Fürst- und Erzbistum Bamberg : Leitfaden durch ihre Geschichte von 1007 bis 1960
Bamberg 1962
Orte: Bamberg (Fürstbistum): Bamberg (Erzbistum):
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kolb, Karl:
Das Madonnenland : 500 Madonnen im Taubergrund
Würzburg 1970
Orte: Tauber:
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Madonna: Plastik:



Kolb, Karl:
Franken-Madonnen im Wandel der Jahrhunderte
Würzburg 1975
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Madonna: Plastik:



Königer, Ernst:
Nürnberger Madonnen : Marienbilder aus drei Jahrhunderten
Nürnberg o. J.
Orte: Nürnberg:
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Madonna: Plastik:



Kugler, Konrad:
Bamberger Land
Bayreuth o. J.
Orte: Bamberg (Umgebung): Bamberg: Scheßlitz: Giechburg: Forchheim: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Pommersfelden: Ebrach:
Personen: Kunigunde (hl.): Heinrich II. (dt. Kaiser): Otto (hl.): Philipp von Schwaben: Elisabeth (hl.):
weitere Stichwörter: Ansichten: Sage: Fronleichnam: Hafen: Flößer: Gärtnerei: Kanal: Kloster: Karpfen: Brauchtum: Fastnacht: Königsmord: Mord: Verbrechen: Bauernkrieg: Hexen: Krieg: Dom: Rathaus: Altenburg:



Krausert, Hans:
Staatsarchiv Bamberg : Rechnungen des Hochstifts Bamberg
München 1956
Orte: Bamberg: Bamberg (Hochstift):
weitere Stichwörter: Rechnung: Staatsarchiv:



Kreissparkasse Bamberg:
Leben im Bamberger Land
Bamberg 1990
Orte: Bamberg (Umgebung): Altendorf: Baunach: Bischberg: Breitengüßbach: Burgebrach: Burgwindheim: Buttenheim: Drosendorf: Ebrach: Frensdorf: Gaustadt: Gerach: Gundelsheim: Hallstadt: Heiligenstadt: Hirschaid: Kemmern: Königsfeld: Lauter: Lichteneiche: Lisberg: Litzendorf: Memmelsdorf: Oberhaid: Pettstadt: Pödeldorf: Pommersfelden: Priesendorf: Rattelsdorf: Reckendorf: Sassanfahrt: Scheßlitz: Schlüsselfeld: Schönbrunn: Stadelhofen: Stegaurach: Strullendorf: Trabelsdorf: Trunstadt: Viereth: Walsdorf: Wattendorf: Zapfendorf:
weitere Stichwörter: Alltag: Sparkasse: Geschichte:



Knorr-Anders, Esther:
Franken
München 1987
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Bildband:



Keyser, Erich:
Bayerisches Städtebuch. T. 1. Franken. Sonderdruck
Stuttgart 1971 S. 161 - 192
Orte: Ebermannstadt: Ebern: Ebrach: Eibelstadt: Eichstätt: Ellingen: Eltmann: Erlangen:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kunze, Horst:
Das große Buch vom Buch : eine Geschichte des Buches und des Buchgewerbes von den Anfängen bis heute
Berlin 1986
weitere Stichwörter: Schrift: Handschrift: Buchdruck: Buch: Buchhandel: Bibliothek:



Klein, Diethard H.:
Frankens Schlösser einst und heute : berühmte und versteckte Schlösser großer und kleiner weltlicher und geistlicher Herren in Unter-, Mittel-, und Oberfranken in Darstellung und Texten aus alter und neuer Zeit
Bayreuth 1990
Orte: Altenplos: Amorbach: Ansbach: Aschaffenburg: Aufseß: Bamberg: Banz: Bayreuth: Sankt Georgen: Bettenburg: Birkenfeld: Burgwindheim: Callenberg: Castell: Coburg: Ebrach: Egloffstein: Ellingen: Erlangen: Eyrichshof: Feucht: Forchheim: Frankenberg: Freienfels: Gaibach: Greifenstein: Guttenberg: Hallburg: Heroldsberg: Himmelkron: Hohenstein: Irmelshausen: Hohenstein: Jägersburg: Kalchreuth: Kirchlauter: Kleinheubach: Kulmbach: Kunreuth: Küps: Lauf: Mainberg: Mespelbrunn: Mitwitz: Neudrossenfeld: Neunhof bei Lauf: Nürnberg: Neunhof bei Kraftshof: Aufseß: Oberaufseß: Oberschwappach: Obertheres: Pommersfelden: Rammersdorf: Redwitz: Reitzenstein: Rentweinsdorf: Rosenau: Roth: Rüdenhausen: Schauenstein: Scheinfeld: Schillingsfürst: Gattendorf: Schwarzenberg: Schönbusch: Schwarzenbruck: Sommersdorf: Stein: Steinenhausen: Sternberg: Sugenheim: Sulzheim: Tambach: Thüngen: Thurnau: Triesdorf: Ullstadt: Veitshöchheim: Virnsberg: Waldleiningen: Werneck: Wernstein: Wiesentfels: Wiesenthau: Wiesentheid: Würzburg: Zedwitz:
weitere Stichwörter: Schloss: Residenz: Alte Hofhaltung: Geyerswörth: Residenz: Altes Schloss: Neues Schloss: Eremitage: Opernhaus: Ehrenburg: Veste: Plassenburg: Tucherschlösschen: Almoshof: Kornburg: Lichtenhof: Marienberg: Residenz: Seehof:



Klinikum Bamberg : unser neues Krankenhaus
Bamberg 1984
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Krankenhaus: Klinikum:



Kupcik, Ivan:
Alte Landkarten von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
Hanau o. J.
weitere Stichwörter: Karten: Landkarten: Atlas: Kartographie: Topographie:



Kempe, Stephan:
Höhlen in Deutschland
Hamburg 1982
weitere Stichwörter: Höhlen: Karst: Tropfstein: Höhlenbär:



Krisl, Peter:
Der tiefere Sandsteinkeuper in Nordfranken. Diss.
1969
Orte: Coburg: (Umgebung): Haßberge: Kulmbach (Umgebung): Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Geologie: Buntsandstein: Keuper:



Kallenbach, Wilhelm:
Brandschutz in Baudenkmälern und Museen
München 1980
Orte: Trausnitz:
weitere Stichwörter: Brandschutz: Feuerschutz: Blitzschutz:



Kraft, Zdenko von:
Abend in Bayreuth
Berlin 1943
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Romanmotiv: Wagnerfestspiele: Roman:



Kraft, Zdenko von:
Liebestod : ein Richard Wagner-Roman
Berlin 1921
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Roman:



Körner, Wolfgang:
Der einzig wahre Opernführer
Reinbek 1986
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Oper: Satire: Wagnerfestspiele:



Koeltzsch, Hans:
Der neue Opernführer
Stuttgart o. J.
Orte: Bayreuth:
Personen: Monteverdi, Claudio: Händel, Georg Friedrich: Gluck, Christoph Willibald: Haydn, Joseph: Mozart, Wolfgang Amadeus: Beethoven, Ludwig van: Weber, Carl Maria von: Hoffmann, E. T. A.: Schubert, Franz: Schumann, Robert: Lortzing, Albert: Strauß, Johann:
weitere Stichwörter: Oper: Komische Oper: Dirigent:



Kipp, Edmund:
Kurze Lebensabrisse von Königsbergs berühmten Männern : ein Beitrag zur Heimatgeschichte
Hofheim 1924
Orte: Königsberg:
Personen: Regiomontanus, Johannes: Seckendorff, Friedrich Heinrich von: Schedius, Paulus Melissus:
weitere Stichwörter: Biographie:



Knop-Kath, Lydia:
Kleine Lebensbilder, große Vorbilder
Stuttgart o. J.
Personen: Droste-Hülshoff, Annette von: Lagerlöf, Selma: Huch, Ricarda: Bach, Johann Sebastian: Händel, Georg Friedrich: Haydn, Joseph: Mozart, Wolfgang Amadeus: Beethoven, Ludwig van: Weber, Carl Maria von: Schubert, Franz: Bruckner, Anton: Brahms, Johannes: Beethoven, Maria Magdalena von: Goethe, Katharina Elisabeth: Schumann, Clara: Merian, Maria Sibylla: Richter, Ludwig: Rietschel, Ernst: Schliemann, Heinrich: Dietrich, Amalie: Nansen, Fridtjof: Edison, Thomas Alva: Bosch, Robert: Curie, Madame:
weitere Stichwörter: Biographie:



Kern, Wolfgang:
Die Finanzwirtschaft des Hochstifts Bamberg nach dem Dreißigjährigen Kriege : 1648 - 1672
Erlangen Diss. 1967
Orte: Bamberg (Hochstift):
Personen: Rieneck, Voit von:
weitere Stichwörter: Finanzwirtschaft: Wirtschaft: Steuer: Haushalt:



Kupfer, Konrad:
Zur ehemaligen Naturalwirtschaft im bäuerlichen und bürgerlichen Leben
Nürnberg 1958
weitere Stichwörter: Naturalwirtschaft: Wirtschaft: Bauer: Landwirtschaft: Nahrung: Kleidung: Heizung: Beleuchtung: Hausbau: Gerät: Landwirtschaft: Medizin: Lohn: Spiel: Feier:



Koch, Wilhelm:
Die Jagd in Vergangenheit und Gegenwart
Stuttgart 1961
weitere Stichwörter: Jagd: Wild: Hase: Fuchs: Dachs: Marder: Fasan: Rebhuhn: Wachtel: Taube: Wildente: Krähe: Jagdhund: Jagdwaffe: Waffe: Jagdrecht:



Kiesel, Karin:
Vom Essn muss mer sich dernährn : Beschreibung des alltäglichen und festlichen Lebens...
Hof 1983
Personen: Martin (hl.): Barbara (hl.): Maria (hl.): Johannes der Täufer:
weitere Stichwörter: Kochbuch: Essen: Sauerkraut: Schlachten: Feste: Weihnachten: Brot: Holunder: Kartoffel: Honig: Getränk: Hochzeit: Barbaratag: Advent: Silvester: Neujahr: Lichtmess: Fastnacht: Aschermittwoch: Karfreitag: Ostern: Brauchtum: Mariä Himmelfahrt: Pfingsten: Johanni: Schützenfest: Ernte: Kirchweih: Martini:



Kramer, Ado: Rother, Richard:
Das Bocksbeutelbuch
Würzburg 1964
Orte: Main: Würzburg: Randersacker: Eibelstadt: Sommerhausen: Frickenhausen: Sulzfeld: Sommerach: Volkach: Escherndorf: Nordheim: Iphofen: Rödelsee: Castell: Hammelburg: Veitshöchheim: Thüngersheim: Klingenberg:
weitere Stichwörter: Wein: Bocksbeutel: Literaturmotiv: Frankenwein: Häcker:



Konrad von Megenberg:
Das Tierbuch
Dortmund 1989
weitere Stichwörter: Tiere: Esel: Eber: Kamel: Hund: Biber: Ziege: Gämse: Reh: Hirsch: Dachs: Elefant: Pferd: Igel: Hamster: Ratte: Elch: Stachelschwein: Hyäne: Löwe: Leopard: Luchs: Wolf: Hase: Fischotter: Bisam: Katze: Wiesel: Maus: Schaf: Panther: Iltis: Eichhörnchen: Affe: Ochse: Maulwurf: Tiger: Einhorn: Bär: Fuchs:



Kuhn, Oskar:
Die Tiere des Bamberger Umlands
Bamberg 1952
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Tiere: Fauna:



Kuhn, Oskar:
Geologie des Bamberger Umlands
Bamberg 1950
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Geologie: Keuper: Jura: Kreide: Tertiär: Quartär:



Keller, Manfred:
Auf unterirdischen Pfaden : ein kleine Höhlenkunde
Stuttgart o. J.
weitere Stichwörter: Höhlen: Karst:



Kaulich, Brigitte:
Kleiner Führer zu Höhlen um Muggendorf
Nürnberg 1980
Orte: Muggendorf (Umgebung): Rosenmüllershöhle: Streitberg: Binghöhle: Riesenburg:
weitere Stichwörter: Höhlen: Führer:



Kirchner, Heinrich:
Die wichtigsten Versteinerungen Frankens aus dem Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper
Stuttgart 1928
weitere Stichwörter: Versteinerungen: Buntsandstein: Muschelkalk: Keuper: Flora: Fauna:



Kress, Theo:
Museum beim Solenhofer Aktien-Verein
Solnhofen 1959
Orte: Solnhofen:
weitere Stichwörter: Versteinerungen: Museum: Archaeopteryx:



Kuhn, Oskar:
Erdgeschichte des Bamberger Umlands
Altötting 1983
Orte: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Geologie:



Kolb, Anton:
Naturkunde-Museum, Linder'sche Stiftung
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Naturkundemuseum:



Kundmann, Hans:
Die Eisenbahnen in Nordostbayern
Hof 1973
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Klebes, Günther:
Links und rechts der Wiesenttalbahn : ein Reiseführer über die Lokalbahnen von Forchheim nach Ebermannstadt, Heiligenstadt sowie Behringersmühle in der Fränkischen Schweiz
Zaltbommel 1984
Orte: Wiesent: Fränkische Schweiz: Forchheim: Ebermannstadt: Heiligenstadt: Behringersmühle:
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Knudsen, Hans:
Deutsche Theatergeschichte
Stuttgart 1959
Orte: Bayreuth: München: Meiningen:
weitere Stichwörter: Theater: Geschichte: Schultheater: Jesuitentheater: Oper: Theaterbau:



KV-Philisterzirkel Domreiter Bamberg:
Gedenkschrift 1909 - 1984
Bamberg 1986
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Studentenverbindung:



Kusche, Ludwig:
Frau Musica, die unverstandene Frau : Glück und Ende des 19. Jahrhunderts
München 1974
Personen: Wagner, Richard: Beckmesser, Sixtus:
weitere Stichwörter: Musik: Geschichte 19. Jh.:



Kraft, Zdenko von:
Der Sohn : Siegfried Wagners Leben und Umwelt
Graz 1969
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Siegfried: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Musik: Geschichte:



Kirchner, Ernst Ludwig:
Briefe an Nele und Henry van de Velde
München 1961
Personen: Kirchner, Ernst Ludwig: Velde, Henry van de:
weitere Stichwörter: Briefe: Malerei:



Kirchner, Ernst Ludwig:
Zeichnungen und Druckgraphik : 1905 - 1936 : Kunstverein Hamburg…
Hamburg 1978
Personen: Kirchner, Ernst Ludwig:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Druckgraphik: Zeichnung: Graphik:



Klein, Johann Adam:
Ein Nürnberger Künstler des 19. Jahrhunderts : eine Verkaufs-Ausstellung bei E+R Kistner
Nürnberg o. J.
Personen: Klein, Johann Adam:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Malerei:



Kneitz, Otto:
Albrecht Alcibiades Markgraf von Kulmbach : 1522 - 1557
Kulmbach 1951
Personen: Albrecht Alcibiades (Markgraf von Kulmbach):
weitere Stichwörter: Biographie: Reformation:



Kiel, Rainer-Maria:
Martin Luther : eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Bayreuth…
Bayreuth 1983
Orte: Bayreuth:
Personen: Luther, Martin:
weitere Stichwörter: Ausstellung:



Keunecke, Hans-Otto:
Luther in Erlangen : Bilder, Namen, Wirkungen : eine Ausstellung
Erlangen 1983
Orte: Erlangen:
Personen: Luther, Martin:
weitere Stichwörter: Ausstellung:



Kristl, Wilhelm Lukas:
Lola, Ludwig und der General
Pfaffenhofen 1979
Personen: Montez, Lola: Ludwig I. (König von Bayern):



Keunecke, Hans-Otto:
Markgraf Alexander von Ansbach-Bayreuth : eine Ausstellung
Erlangen 1980
Orte: Erlangen: Frankreich: Ansbach (Markgrafschaft): Bayreuth (Markgrafschaft):
Personen: Alexander (Markgraf von Ansbach-Bayreuth):
weitere Stichwörter: Bibliothek:



Kirchner, Heinrich:
Burgberggarten Erlangen Skulpturengarten Heinrich Kirchner
Erlangen o. J.
Orte: Erlangen:
Personen: Kirchner, Heinrich:
weitere Stichwörter: Plastik: Burgberggarten:



Kunstsammlungen der Veste Coburg:
Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg : 1564 - 1633 : Ausstellung
Coburg 1964
Orte: Coburg: (Herzogtum):
Personen: Johann Casimir von Sachsen-Coburg:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Münzen: Porträt: Bibliothek: Jagd: Schützen:



Kehl, Anton:
Meister MGN, genannt Grünewald
Bamberg 1983
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Biographie: Malerei:



Kramer, Kurt:
Kaspar Hauser : kein Rätsel unserer Zeit : historischer Report über ein Schicksal zwischen den Mahlsteinen der Politik
Ansbach 1978
Orte: Nürnberg: Ansbach:
Personen: Hauser, Kaspar:
weitere Stichwörter: Biographie:



Kocjubinskij, Michailo:
Njurenberske jaice
1958
Personen: Henlein, Peter:
weitere Stichwörter: Kinderbuch: Literaturmotiv: Taschenuhr:



Krauß, Johann Werner:
Königsberg und das Frankenland im dreißigjährigen Kriege aus den "Königsbergischen Annalen"
Coburg 1929
Orte: Königsberg:
weitere Stichwörter: Dreißigjähriger Krieg: Geschichte 17. Jh.: Ansichten:



Krieger- und Veteranenverein Kübelstein:
Festschrift zum 40-jährigen Stiftungsfest des Krieger- und Veteranenvereins Kübelstein und Umgebung : 27. - 28. Juni 1964
Kübelstein 1964
Orte: Kübelstein: Ludwag: Neudorf:
weitere Stichwörter: Kriegerverein: Festschrift: Geschichte:



Krieger- und Veteranenverein Kübelstein:
Festschrift zum 50-jährigen Stiftungsfest mit Denkmaleinweihung des Krieger- und Veteranenvereins Kübelstein und Umgebung : 28.29. und 30. 1974
Kübelstein 1974
Orte: Kübelstein: Ludwag: Neudorf:
weitere Stichwörter: Kriegerverein: Festschrift: Geschichte:



Krieger- und Veteranenverein Kübelstein:
Festschrift zum 60-jährigen Stiftungsfest des Krieger- und Veteranenvereins Kübelstein und Umgebung : 06. Juli bis 08. Juli 1984
Kübelstein 1984
Orte: Kübelstein: Ludwag: Neudorf:
weitere Stichwörter: Kriegerverein: Festschrift: Geschichte:



Kolb, H.:
Kirchengemeindebuch für die Evang.-Luth. Kirchenbezirke Kulmbach und Thurnau
Kulmbach o. J.
Orte: Kulmbach: Guttenberg: Melkendorf (Kulmbach): Presseck: Trebgast: Untersteinach: Thurnau: Azendorf: Kasendorf: Krögelstein: Wonsees:
weitere Stichwörter: Pfarrei: Geschichte: Evangelisch-Lutherische Kirche: Kirchen: Ansichten:



Kloster Langheim : 850 Jahre Vergangenheit : 1132 - 1982
Lichtenfels 1982
Orte: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte:



Knorr, Hermann:
Das Heimatschrifttum des Obermaingaues um Lichtenfels
Lichtenfels o. J.
Orte: Lichtenfels: Main: Lichtenfels (Umgebung): Vierzehnheiligen: Klosterlangheim: Banz: Staffelberg: Staffelstein: Rodach: Kulmbach: Fichtelgebirge: Bamberg: Baunachtal: Giechburg: Gügel: Weismain: Seßlach: Coburg: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bibliographie: Reiseberichte: Geologie: Vorgeschichte: Literaturmotiv: Lyrikmotiv: Romanmotiv: Wirtschaft: Karten: Ansichten: Zeitschrift:



Konrad, Anton H.:
Lindenhardt
Weißenhorn 1973
Orte: Lindenhardt:
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Kirche: Altar:



Kapuzinerkloster Mariabuchen:
Wallfahrtskirche Mariabuchen
Mariabuchen 1967
Orte: Mariabuchen:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Kirche: Kirchenführer:



Kalb, Karl Heinz:
Die Wallfahrt zu unserer lieben Frau von Marienweiher im Frankenwald
Bayreuth 1980
Orte: Marienweiher:
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Ansichten: Franziskaner: Kloster: Säkularisation: Geschichte:



Katholische Kirchenstiftung Mistendorf:
550 Jahre Pfarrei Mistendorf : 1430 - 1980
Mistendorf 1980
Orte: Mistendorf: Tiefenhöchstadt: Zeegendorf: Steinknock:
weitere Stichwörter: Pfarrei: Kirche: Wallfahrt: Festschrift:



Kriegerverein Mühlendorf:
70 Jahre Krieger- und Soldatenkameradschaft Mühlendorf und Umgebung
Mühlendorf 1978
Orte: Mühlendorf:
weitere Stichwörter: Kriegerverein: Festschrift: Geschichte:



Kistner (Firma):
Ansichten aus Nürnberg und Umgebung
Nürnberg o. J.
Orte: Nürnberg: Nürnberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Ansichten:



Klein, Diethard H.:
Nürnberg : ein Lesebuch : die Stadt Nürnberg in Sagen und Geschichten, Schilderungen und Berichten, Briefen und Gedichten von einst und jetzt
Husum 1987
Orte: Nürnberg: Pegnitz:
Personen: Dürer, Albrecht: Sachs, Hans: Maximilian (dt. König): Schuckert, Johann Sigmund: Cramer-Klett (Firma): Siemens (Firma): Grundig (Firma):
weitere Stichwörter: Sagen: Briefe: Lyrikmotiv: Literaturmotiv: Reiseberichte: Städtelob: Johannisfriedhof: Friedhof: Kirchen: Bibliothek: Rathaus: Spielzeug: Museum: Brücke: Spital: Markt: Fußball: Tiergarten: Reichskleinodien: Kaiser: Geschichte: Dreißigjähriger Krieg: Bank: Meistersinger: Schembartlaufen: Pegnitzschäfer: Bier: Tabak: Schule: Eisenbahn: Theater: Spielzeug: Bratwurst: Wurst: Markt: Christkindlesmarkt: 1. FC Nürnberg: Germanisches Nationalmuseum: Egidienkirche: Reichsparteitagsgelände: Dutzendteich: Zabo: Kraftshof: Burgen: Sebalduskirche: Lorenzkirche:



Kurfürst Lothar Franz von Schönborn : 1655 - 1729 : Gedächtnisausstellung zur 300-Jahrfeier seines Geburtstages
Bamberg 1955
Orte: Bamberg: Memmelsdorf: Gaibach: Pommersfelden: Favorite: Jägersburg: Würzburg:
Personen: Schönborn, Lothar Franz von:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Festschrift: Münzen: Medaillen: Gemäldegalerie: Bibliothek: Bibliophilie: Neue Residenz: Residenz: Seehof:



Kramarz, Joachim:
Claus Graf Stauffenberg : 15. November 1907 - 20. Juli 1944 : das Leben eines Offiziers
Frankfurt 1965
Personen: Stauffenberg, Claus Schenk von:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Widerstand: 20. Juli 1944: Attentat: Biographie:



Klepper, Jochen:
Der Vater : Der Roman des Soldatenkönigs
Stuttgart 1937
Orte: Berlin:
Personen: Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen): Friedrich der Große: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Romanmotiv: Biographie:



Kurowski, Franz:
Vom Gleitflug zum Überschall
Göttingen 1976
Personen: Weißkopf, Gustav: Lilienthal, Otto: Wright (Gebrüder): Lindbergh, Charles A.: Dittmar, Heini:
weitere Stichwörter: Flugzeug: Fliegen: Düsenjäger:



Krappmann, Hermann:
Strom für Oberfranken : ein Stück Energiegeschichte
Bayreuth 1981
Orte: Oberfranken: Bamberg: Hochstadt am Main: Regnitz: Selb:
weitere Stichwörter: Strom: Elektrizität: Wasserkraftwerk: Wärmekraftwerk: Industrie:



Kaunzner, Wolfgang:
Adam Ries : sein Leben und sein Werk
Bayreuth 1992
Personen: Riese, Adam:
weitere Stichwörter: Rechenbuch: Biographie: Mathematik:



Kaiser, Josef:
Alte Brunnen in Unterfranken
Würzburg 1986
Orte: Unterfranken: Eltmann: Bad Königshofen: Bad Bocklet: Aub: Baudenbach: Bischofsheim: Buchbrunn: Dettelbach: Eltmann: Escherndorf: Fladungen: Gochsheim: Hammelburg: Heidenfeld: Iphofen: Klingenberg: Königsberg: Kreuzwertheim: Mainsondheim: Maria Limbach: Mürsbach: Nordheim: Ochsenfurt: Prichsenstadt: Prosselsheim: Randersacker: Rattelsdorf: Sommerhausen: Schornweisach: Schwebheim: Stadtlauringen: Theilheim: Tückelhausen: Unterspiesheim: Waigoldshausen: Werneck: Würzburg:
weitere Stichwörter: Brunnen:



Knauer, Mauritius:
Der original 100jährige Kalender = Calendarium oeconomicum practicum perpetuum
München 1983
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: Hundertjähriger Kalender:



Knauer, Mauritius:
Calendarium oeconomicum perpetuum : das ist vollständiger Hauß-Kalender.. 1701 bis 1801.. Nachdr. d. Ausg. 1707
Neustadt 1988
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: Hundertjähriger Kalender:



Knauer, Mauritius:
Echter Hundertjähriger Kalender
München 1934
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: Hundertjähriger Kalender:



Kupfer, Konrad:
Die fränkischen Wasserschöpfräder : ein Beitrag zur Geschichte der Technik, Wiesenkultur und Volkskunde
Erlangen 1931
weitere Stichwörter: Wasserrad: Literaturmotiv: Humor:



Kloster Banz:
Banz am Main
München 1973
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Kloster: Kirche: Führer:



Kalb, Karlheinz:
Banz : ein fränkisches Benediktinerkloster im Wandel seiner Geschichte
Bayreuth 1980
Orte: Banz:
Personen: Rathgeber, Valentin: Sprenger, Placidus: Wilhelm (Herzog von Bayern): Maximilian (Herzog von Bayern):
weitere Stichwörter: Kloster: Benediktiner: Bibliothek: Reisebericht: Geschichte:



Kneule, Wilhelm:
Kirchengeschichte der Stadt Bayreuth
Neustadt. - Band 1. Von der Gründung des Ortes um 1180 bis zur Aufklärung 1810. 1971
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Kirchengeschichte: Reformation: Gesangbuch: Katechismus:



Kreisfeuerwehrtag Landkreis Bayreuth 1983:
Freiwillige Feuerwehren der Großgemeinde Hollfeld
Hollfeld 1983
Orte: Hollfeld: Hollfeld (Umgebung): Fernreuth: Freienfels: Kainach: Krögelstein: Schönfeld: Stechendorf: Tiefenlesau: Treppendorf: Weiher: Wiesentfels: Loch:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Geschichte: Festschrift: Verein:



Katholischer Kirchenbauverein Drosendorf:
Festschrift zur Weihe der Dreifaltigkeitskirche in Drosendorf : am 18. Juli 1982
Drosendorf 1982
Orte: Drosendorf (Memmelsdorf): Gößweinstein:
weitere Stichwörter: Kirche: Kirchenbau: Verein: Wallfahrt: Festschrift:



Kupfer, Konrad:
Forchheim : Geschichte einer alten fränkischen Stadt
Nürnberg 1960
Orte: Forchheim:
Personen: Pilatus:
weitere Stichwörter: Geschichte: Wappen: Schule: Juden: Landwirtschaft: Fauna: Handwerk: Industrie: Verkehr: Befestigung: Sagen: Pfalzmuseum:



Kupfer, Konrad:
Führer durch das Pfalzmuseum in Forchheim
Forchheim 1952
Orte: Forchheim:
weitere Stichwörter: Pfalzmuseum: Führer:



Kalb, Karl Heinz:
Die Wallfahrt zur heiligen Dreifaltigkeit von Gößweinstein
Bayreuth. - Band 1 - 2. 1981
Orte: Gößweinstein: Köttweinsdorf:
Personen: Neumann, Balthasar: Vogel, Franz Jakob: Küchel, Johann Jakob Michael:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Marterl: Kirche:



Kellermann, Bernhard:
Die Heiligen
Berlin 1922
weitere Stichwörter: Erzählung:



Keimel, Georg:
Zwischen Spessart und Odenwald - Landkreis Obernburg
Würzburg 1966
Orte: Obernburg (Lkr.): Kleinwallstadt: Sulzbach (Main): Klingenberg: Main: Spessart:
weitere Stichwörter: Geschichte: Naturpark:



Kretzschmar, Gerd:
Daran erkenn’ ich meine Pappenheimer
Ansbach. - Band 1. o. J.
Orte: Pappenheim:
Personen: Pappenheim (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kietzell, Ernst von:
Werdenvels/Tilenburg : Burg- und Ortsgeschichte von Wernfels-Theilenberg
Spalt 1973
Orte: Werdenfels: Tilenburg: Wernfels: Theilenberg:
weitere Stichwörter: Burg: Geschichte:



Kerner, Elmar:
Wallfahrt und Basilika Vierzehnheiligen : Geschichte, Kunstwerk, Volksfrömmigkeit
Bayreuth 1993
Orte: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Kirche: Legende:



Klemm, Hans Gunther:
Alles über das Walberla : eine kommentierte Ehrenbürg-Bibliographie
Forchheim. - Band 2. 1988
Orte: Walberla: Ehrenbürg:
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Kirchliche Gesamthochschule Eichstätt / Bibliothek:
Heilige Walburga : ihr Nachleben in der schriftlichen Überlieferung : Katalog
Eichstätt 1979
Personen: Walburga (hl.):
weitere Stichwörter: Bibliographie: Ausstellung:



Kropf, Erich:
Kommunales : Anekdoten und "Socherä" aufgespießt von einem Bamberger Stadtrat
Bamberg 1996
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Stadtrat: Anekdoten: Stilblüte:



Kraft, Else:
Fränkische Kochkunst im Mittelalter (15. Jahrh.)
In: Verein für die Geschichte der Stadt Nürnberg. (Ordner)
weitere Stichwörter: Kochen: Essen:



Klauser, Renate:
Eine Frankenreise im Jahr 1764 : aus dem Reise-Tagebuch des Abts Anselm II. von Salem
In: Fränkische Blätter. 10. 1958, 7. (Ordner)
Orte: Bamberg:
Personen: Anselm II. (Abt von Salem):
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Kusz, Fitzgerald:
Das Guiness-Fieber
In: Kusz: Derzähl mer nix!. 1989. (Ordner)
weitere Stichwörter: Erzählung: Guiness-Buch der Rekorde:



Krebel, Gottlob Friedrich:
Die vornehmsten europäischen Reisen. T.1.
Hamburg 1792 - 96. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Pommersfelden:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Kröger, J. C.:
Reisen durch Deutschland und die Schweiz... Bd. 2.
Leipzig 1836. Auszug. (Ordner)
Orte: Erlangen: Fränkische Schweiz: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Krüger, Horst:
Unterwegs : gesammelte Reiseprosa (An der Grenze, Fränkische Impressionen)
Hamburg. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Grenze:



Krüger, Horst:
Nürnberger Augenblicke
In: Krüger: Deutsche Stadtpläne. München. (Ordner)
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Kühn, August:
Deutschland - ein lauer Sommer : ein Reisetagebuch
München 1984. Auszug. (Ordner)
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Küttner, Carl Gottlob :
Reise durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und einen Theil von Italien in den Jahren 1797, 1798, 1799. T. 4.
Leipzig 1804. Auszug. (Ordner)
Orte: Nürnberg: Erlangen: Forchheim: Bamberg: Wiesentheid: Würzburg: Ebrach:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Kaminski, Andre:
Schalom allerseits : Tagebuch einer Deutschlandreise
Frankfurt. Auszug. (Ordner)
Orte: Nürnberg: Erlangen: Coburg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Eisenbahn:



Kerr, Alfred:
Holdes Bamberg, edles Würzburg, Hildesheim gegen Rothenburg
In: Kerr: Erlebtes. 1. 1989. (Ordner)
Orte: Bamberg: Würzburg: Rothenburg ob der Tauber:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Kessler, Harry:
Tagebücher 1918 - 1937
Frankfurt. In Ordner
Orte: Helmbrechts:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Keßler, Georg Wilhelm:
Briefe auf einer Reise durch Süd-Deutschland, die Schweiz und Ober-Italien im Sommer 1808
Leipzig 1810. Auszug (Ordner)
Personen: Keßler, Georg Wilhelm:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Klingemann, August:
Kunst und Natur : Blätter aus meinem Reisetagebuche. Bd. 2.
Braunschweig 1821. Auszug.(Ordner)
Orte: Erlangen: Forchheim: Bamberg: Kronach:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Klopstock, Friedrich Gottlieb:
Ausgewählte Werke
München 1962. Auszug. (Ordner)
Personen: Klopstock, Friedrich Gottlieb:
weitere Stichwörter: Briefe: Reisebericht:



Knigge, Adolph:
Der Roman meines Lebens
In: Knigge: Sämtliche Werke. Bd. 2. 1978. Auszug.(Ordner)
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Koeppen, Wolfgang:
Gesammelte Werke. Bd. 5. Berichte und Skizzen (Der Park von Veitshöchheim, Eine preußische Prinzessin in Bayreuth, Walhall, und die Eremitage der Markgräfin. Umwege zu Wagner, Als ich in Würzburg am Theater war)
Frankfurt. (Ordner)
Orte: Veitshöchheim: Bayreuth: Würzburg:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Park: Garten: Wagnerfestspiele: Theater:



Kollwitz, Käthe:
Die Tagebücher
Berlin. Auszug. (Ordner)
Orte: Spessart:
Personen: Kollwitz, Käthe:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Tagebuch:



Körner, Franz-Josef:
Der Domreiter
München 2004
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom: Bamberger Reiter:



Koeppen, Wolfgang:
Proportionen der Melancholie : drei fränkische Stadtbilder Nürnberg, Würzburg, Bayreuth
Bamberg 1997 (Kleine fränkische Bibliothek : 4)
Orte: Nürnberg: Würzburg: Bamberg:



Kaiser, Heinrich:
Bamberga : 1000 Jahre Kunst und Kultur oder das hysterische Weib von Bayern
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Kritik: Pornographie: Kunst:



Krämer, Walter : Krämer, Eva:
Lexikon der Städtebeschimpfungen : boshafte Berichte und Schmähungen von Aachen bis Zürich
Berlin 2002
Orte: Aachen: Altdorf: Arnsberg: Athen: Augsburg: Bad Kissingen: Bamberg: Basel: Bayreuth: Berlin: Bielefeld: Bonn: Braunschweig: Bremen: Brüssel: Budapest: Coburg: Darmstadt: Dortmund: Dresden: Dublin: Düsseldorf: Eltville: Emden: Emmerich: Erfurt: Erlangen: Essen: Frankfurt a. M.: Freiburg i.Br.: Fürth: Gelsenkirchen: Genf: Genua: Gießen: Goslar: Göttingen: Hamburg: Hannover: Heidelberg: Heilbronn: Helmstedt: Hildesheim: Hof: Ingolstadt: Istanbul: Kairo: Kaiserslautern: Karlsruhe: Kassel, Kevelaer: Kiel, Kleve: Koblenz: Köln: Konstanz: Lausanne: Leipzig: Lemgo: Leningrad: Liechtenstein: London: Los Angeles: Lübeck: Lünen: Magdeburg: Mainz: Manchester: Mannheim: Marburg: Marseille: Marburg: Minden: Monte Carlo: München: Münster: Neapel: New York: Nizza: Nürnberg: Oldenburg: Osnabrück: Ostende: Paderborn: Pagenburg: Paris: Prag: Recklinghausen: Rom: Saarbrücken: Salzburg: Schweinfurt: Speyer: Stuttgart: Travemünde: Trient: Trier: Triest: Tübingen: Ulm: Venedig: Verona: Weimar: Wetzlar: Wien: Wiesbaden: Wuppertal: Würzburg: Zürich:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Städte: negativ:



Knopf, Otto:
Wie’s früher war : was im 20. Jahrhundert aus unserem Alltagsleben verschwand
Bamberg 2004
weitere Stichwörter: Landwirtschaft: Geräte: Küche: Sichel, Dreschen: Flegel: Säen: Ernte: Kartoffel: Flachs: Spinnen: Wald: Steinbruch: Kräuter: Mühlen: Kohlenmeiler: Eisenbahn: Fußball: Schule:



Kriegerverein Kübelstein:
80 Jahre Krieger-Soldaten-Kameradschaft Kübelstein und Umgebung : 1924 – 2004.
Kübelstein 2004
Orte: Kübelstein:
weitere Stichwörter: Kriegerverein:



Kasbauer, Sixta:
Caritas Pirkheimer : eine Heldin des Glaubens
Landshut 1932
Orte: Nürnberg:
Personen: Pirckheimer, Caritas:
weitere Stichwörter: Reformation: Kloster: Sankt Clara:



Krabbel, Gerta:
Caritas Pirckheimer : ein Lebensbild aus der Zeit der Reformation
Münster 1947
Orte: Nürnberg:
Personen: Pirckheimer, Caritas:
weitere Stichwörter: Reformation: Kloster: Sankt Clara:



Katholische Universität Eichstätt:
Jahresbibliographie für die Jahre 1991 und 1992
Eichstätt 1994
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Universität: Bibliographie:



Köhler, Anette:
Steigerwald mit Haßbergen und Frankenhöhe
München 2003
Orte: Steigerwald: Haßberge: Frankenhöhe:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Krafft, Fritz (Hrsg.):
Lexikon großer Naturwissenschaftler : Vorstoß ins Unbekannte
Wiesbaden 2003
Personen: Boveri, Theodor: Braun, Karl Ferdinand: Clausius, Rudolf: Noddack, Ida: Fischer, Emil: Fuchs, Leonhart: Heisenberg, Werner: Henle, Jacob: Humboldt, Alexander von: Kircher, Athanasius: Klein, Felix: Kölliker, Albert von: Libavius, Andreas: Linde, Carl von: Mayr, Simon: Nernst, Walther: Noddack, Walter: Ohm, Georg Simon: Regiomontanus, Johannes: Röntgen, Wilhelm Conrad: Seebeck, Thomas: Stahl, Georg Ernst: Virchow, Rudolf:



Konrad von Würzburg:
Die goldene Schmiede
Göttingen 1969
weitere Stichwörter: Schmiede: Literaturmotiv:



Kühn, Dieter:
Frau Merian : eine Lebensgeschichte
Frankfurt a. M. 2002. - 2. Aufl.
Orte: Nürnberg:
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Biographie:



Kunschmann, Doris (Hrsg.):
Das große Anekdotenlexikon : die witzige Würze für Rede, Vortrag und Konversation
o. O. o. J.
Personen: Erhard, Ludwig: Wilhelmine von Bayreuth: Gottschalk, Thomas: Wagner, Richard: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Heisenberg, Werner: Hoffmann, E. T. A.: Humboldt, Alexander von: Kainz, Josef: Krauß, Werner: Liszt, Franz: Ostwald, Wilhelm, Paul, Jean: Schlegel, Friedrich: Thiersch, Karl: Virchow, Rudolf:
weitere Stichwörter: Anekdoten:



Kunze, Horst:
Schatzbehalter alter Kinderbücher : vom Besten aus der älteren deutschen Kinderliteratur
Berlin 1981. – Nachdr.
Personen: Gellert, Christian Fürchtegott: Musäus, Johann Carl August: Grimm (Brüder): Rückert, Friedrich: Mörike, Eduard: Güll, Friedrich: Kopisch, August: Hoffmann, Heinrich: Richter, Ludwig: Storm, Theodor: Beecher-Stowe, Harriet: Hoffman von Fallersleben, August Heinrich: Pocci, Franz: Busch, Wilhelm: Fontane, Theodor: Seidel, Heinrich: Dehmel, Richard: Ringelnatz, Joachim:
weitere Stichwörter: Kinderbuch: Bilderbogen :



Kirmeier, Josef:
Kaiser Heinrich II. 1002 – 1024 : Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2002 Bamberg
München 2002 (Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur : 44)
Orte: Bamberg:
Personen: Heinrich II.: Kunigunde (hl.):
weitere Stichwörter: Kirche: Dom: Ausgrabungen: Domschatz: Buch: Geschichte 11. Jh.:



Kapa, Leopold:
München 1982 (Kunstführer : 1344)
Orte: Bad Kissingen:
weitere Stichwörter: Sankt-Jakobus-Kirche:



Klessmann, Eckart:
Fürst Pückler und Machbuba
Berlin 1998
Personen: Pückler-Muskau, Hermann von: Machbuba:



Karbusicky, Vladimir (Hrsg.): Wagner, Cosima:
Besuch bei Cosima : eine Begegnung mit dem alten Bayreuth : mit einem Fund der Briefe Cosima Wagners
Hamburg 1997
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Cosima:
weitere Stichwörter: Briefe: Wagnerfestspiele:



Kauder, Peter:
Hegel beim Billard : die besten Anekdoten über große Denker
München 2000.
Personen: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich:
weitere Stichwörter: Anekdoten:



Karl, Heinrich:
Geschichte der katholischen Pfarrei Memmelsdorf im Dekanate Bamberg
Bamberg 1886.
Orte: Memmelsdorf: (Pfarrei): Merkendorf: Gundelsheim: Drosendorf:
weitere Stichwörter: Kirche: Pfarrei: Schule:



Klien, Wolfgang:
“Er sprach viel und trank nicht wenig” Goethe : wie berühmte Zeitgenossen ihn erlebten
München 2000. – 3. Aufl.
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Krimm, Karl:
Stadt und Amt Baunach : ein Beitrag zur Heimatkunde
Baunach 1973
Orte: Baunach: Godeldorf: Godelhof: Daschendorf: Dorgendorf: Priegendorf: Reckenneusig: Stiefenberg: Lauter:
Personen: Andechs (Grafen): Meranier: Truhendingen: Überkum: Rotenhan: Roppelt, Georg:
weitere Stichwörter: Wein: Hopfen: Kirchen: Reformation: Magdalenenkapelle: Bauernkrieg: Dreißigjähriger Krieg: Schule: Eisenbahn: Post: Korbmacherei: Handwerk: Brauerei: Industrie: Nationalsozialismus: Weltkrieg II: Wasserversorgung:



Kästner, Erich:
Erich Kästner erzählt Till Eulenspiegel
Hamburg 2000
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Schwank:



Koch, Josef:
750 Jahre Strullendorf : Erinnerungen von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart
Strullendorf 1997
Orte: Strullendorf: Hauptsmoorwald:
weitere Stichwörter: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Weltkrieg II: Rhein-Main-Donau-Kanal: Fußball: Wallfahrt: Schule: Kirchweih: Wald:



Kourimsky, Jiri: Tvrz, Frantisek:
Welt der Mineralien in Farbe
Gütersloh 1978
weitere Stichwörter: Mineralien: Mineralogie: Gesteine: Geologie: Meteorit:



Killy, Walther (Hrsg.): Uz, Johann Peter: Schubart, Christian Friedrich Daniel:
Die deutsche Literatur Texte und Zeugnisse
München Bd. 4,1 (1983) 18. Jahrhundert
Weitere Verf.: Lessing, Gotthold Ephraim: Kant, Immanuel: Klopstock, Friedrich Gottlob: Bürger, Gottfried August: Lichtenberg, Georg Christoph: Lavater, Johann Caspar: Bach, Johann Sebastian: Gellert, Christian Fürchtegott: Claudius, Matthias: Hölty, Ludwig Christoph Heinrich: Wieland, Christoph Martin: Gottsched, Johann Christoph: Haller, Albrecht von: Goethe, Johann Wolfgang von: Heinse, Johann Jacob Wilhelm: Blumauer, Alois: Gleim, Johann Wilhelm Ludwig: Nicolai, Christoph Friedrich: Schikaneder, Emanuel: Leibniz, Gottfried Wilhelm: Campe, Joachim Heinrich: Pestalozzi, Johann Heinrich: Schiller, Friedrich:
Orte: Ansbach: Hamburg: Bayern: Berlin: Zürcher See: Schaffhausen: Rheinfall: Griechenland: England: Göttingen:
Personen: Pindar: Horaz: Vergil: Plutarch: Pausanias: Anakreon: Cato: Faust: Shakespeare, William:
weitere Stichwörter: Literaturgeschichte 18. Jh.): Aufklärung: “Lenore”: „Die Alpen“: „Die Zauberflöte“: Wetterläuten: Roman: Sexualität: Hochzeit: Kinderlieder: Landstreicher: Tod: Geburt: Gedicht: Witz: Genie: Dichtung: Rhetorik: Mythologie: Ode: Grazie: Kirsche: Natur: Sektion: Goldkäfer: “Laokoon“: Frühling: Landleben: Schäfer: Gärtner: Milchmädchen: Grotten: Idylle: Übersetzung: Münzen: Ausgrabung: Schäferdichtung: Trinken: Baum: Wald: Bibel: Trauerspiel: Theater: Minna von Barnhelm: Französisch: Mundart: Literaturkritik: Lesegesellschaft: Frau: Universität: Schule: Erziehung: Mädchenerziehung: Fabel: Biene: Huhn: Esel: Löwe: „Robinson der Jüngere“: Kirchenmusik: Militär: Arme: Frieden: Freiheit: Verfassung: Zensur: Kirchenlied: Schwein: Traum:



Krüger, Horst: Schramm, Godehard (Nachw.):
In der Fremde beinah geborgen : fünf Reisen in Franken
Bamberg 1999 (Kleine fränkische Bibliothek : 7)
Orte: Mainfranken: DDR-Grenze: Bayreuth: Nürnberg: Rothenburg ob der Tauber: Coburg: Bamberg: Sommerhausen: Würzburg: Spessart: Mainschleife: Saale: Gebsattel, Victor Emil von:
Personen: Krüger, Horst: Wagner, Richard: Gebsattel:
weitere Stichwörter: Grenze: Wagnerfestspiele: Bocksbeutel: Wein:



Kunzelmann, Dieter:
Leisten Sie keinen Widerstand! Bilder aus meinem Leben
Berlin 1998
Orte: Bamberg:
Personen: Kunzelmann, Dieter:
weitere Stichwörter: APO: Kommune:



Kästner, Erich:
Drei Männer im Schnee : eine Erzählung
München 1999. – 15. Aufl.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom: Bamberger Reiter: Erzählung:



Köppel, Johann Gottfried:
Die Eremitage zu Sanspareil : nach der Natur gezeichnet und beschrieben. Erlangen 1793. – Faksimile
Erlangen 1997 (Die Fränkische Schweiz : 2: Heimatkundliche Beihefte : 12)
Orte: Sanspareil:
weitere Stichwörter: Garten:



Kaiser, Helmut:
Maria Sibylla Merian : eine Biographie
Düsseldorf 1997
Orte: Surinam: Nürnberg: Amsterdam:
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Biographie: Naturforschung: Pflanzenbuch: Blumenbuch: Insektenbuch:



Kohn, Walter: Krischker, Gerhard C: Sopper, Rudi:
In Bamberg war der Teufel los : k(l)eine 68er Apologie : eine Collage aus mehr oder weniger zufälligen Makulatur-, Flug, und Volksblättern, Gesprächsfetzen und Momentaufnahmen … mit solidarischer Hilfe von Dieter Kunzelmann und Fritz Teufel
Bamberg 1993
Orte: Bamberg: Ebrach:
Personen: Kunzelmann, Dieter: Teufel, Fritz:
weitere Stichwörter: APO:



Kunzelmann, Maria:
100 Jahre Kapelle Zur Heiligen Familie Hohenhäusling : Festschrift zur Jubiläumsfeier vom 13. – 15. Juni 1997 mit Beiträge zur Ortsgeschichte
Hohenhäusling 1997
Orte: Hohenhäusling:
Personen: Napoleon Bonaparte:
weitere Stichwörter: Kapelle: Dreißigjähriger Krieg : Wasserversorgung:



Kunzelmann, Maria:
600 Jahre Pfarrkirche Steinfeld : Festschrift zur Jubiläumsfeier vom 17. – 19. Juni 1994 mit Beiträgen zur Ortsgeschichte
Steinfeld 1994
Orte: Steinfeld: Kreuzkapelle: Hohenhäusling:
Personen: Aufseß, Burkard von:
weitere Stichwörter: Kirchen: Glocke: Orgel: Reformation, Bauernkrieg: Markgrafenkrieg: Dreißigjähriger Krieg: Siebenjähriger Krieg: Visitation (1873): Brand: Windhose: Nationalsozialismus: Weltkrieg II: Kapelle:



Köhler, Anette:
Fränkische Schweiz mit nördlichster Frankenalb und Hersbrucker Schweiz : 50 ausgewählte Wanderungen zwischen Bamberg, Erlangen, Nürnberg und Bayreuth
München 1995
Orte: Fränkische Schweiz: Hersbrucker Schweiz: Vierzehnheiligen: Staffelberg: Kordigast: Görauer Anger: Kleinziegenfelder Tal: Burglesau: Giechburg: Gügel: Paradiestal: Freienfels: Wiesentfels: Krögelstein: Kainachtal: Neubürg: Rabeneck: Aufseßtal: Riesenburg: Quackenschloss: Oswaldhöhle: Gößweinstein: Espenhöhle: Rabenstein: Sophienhöhle: Hohenmirsberger Platte: Püttlachtal: Hollenberg: Bronn: Rosenmüllerhöhle: Gasseldorf: Behringersmühle: Leidingshofer Tal: Werntal: Heroldsmühle: Druidenhain: Neideck: Reifenberg: Rettener Kanzel: Walberla: Trubachtal: Wichsenstein: Wolfsschlucht: Burgstein: Sankt Moritz: Großenoher Tal: Signalstein: Leienfels: Bärenfels: Teufelstich: Kasenberg: Lillachtal: Eibengrat: Wildenfels: Strahlenfels: Veldenstein: Maximiliansgrotte: Geißlochhöhle: Sackdilling: Pegnitztal: Hohenstein: Houbirg:
weitere Stichwörter: Wanderführer: Linde: Burg: Höhlen:



Köhler, Joachim:
Friedrich Nietzsche und Cosima Wagner : die Schule der Unterwerfung
Berlin 1996
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Cosima: Nietzsche, Friedrich: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Kesstler, Stefan:
Franzoseneinfall und “Franzosenzeit” in Franken 1796 – 1815 : ein Überblick unter Berücksichtigung des Hochstifts Bamberg
Bayreuth 1996 (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 236)
Orte: Bamberg (Hochstift):
weitere Stichwörter: Geschichte: (1796 – 1815): Franzoseneinfall: Frankreich:



Karl, Heinrich:
Geschichte der katholischen Pfarrei Hirschaid im Dekanate Amlingstadt
Bamberg 1902. – Nachdr. 1993
Orte: Hirschaid (Pfarrei): Obersenftenberg (Amt): Hauptsmoorwald:
weitere Stichwörter: Schule: Juden: Eisenbahn: Forstwesen: Kanal: Bauernkrieg: Dreißigjähriger Krieg: Siebenjähriger Krieg: Franzosen: Frankreich: Mühlen:



Konrad von Würzburg: Rölleke, Heinz (Übers.):
Heinrich von Kempten. Der Welt Lohn. Das Herzmeare
Stuttgart 1968
weitere Stichwörter: Mittelhochdeutsch:



Krell, Max:
Das alles gab es einmal
Frankfurt a. M. 1961
Personen: Frank, Leonhard: Harbou, Thea von: Hofmann, E. T. A.: Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig von: Paul, Jean: Liszt, Franz: Mühsam, Erich: Panizza, Oskar: Pückler-Muskau, Hermann von: Stauffenberg, Claus Schenk von: Toller, Ernst: Wagner, Richard: Wassermann, Jakob:



Kuchinke, Stephan:
Die Ludwigs-Süd-Nordbahn von Lindau nach Hof
Stuttgart 1997
Orte: Lindau: Bayern: Hof: Kempten: Augsburg: Nürnberg: Neuenmarkt-Wirsberg:
weitere Stichwörter: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Eisenbahn: Lokomotive: Schiefe Ebene: Bahnhof:



Klemm, Elisabeth:
Der Bamberger Psalter Msc. Bibl. 48 : Ausstellung …
Bamberg 1976 Kopie in Ordner
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Staatsbibliothek: Handschrift: Psalter:



Kriegerverein Hirschaid:
100jähriges Gründungsfest Krieger- und Militärverein Hirschaid
Hirschaid 1980
Orte: Hirschaid:
weitere Stichwörter: Kriegerverein:



Koerfer, Daniel:
Parsifal als Amokläufer (Thomas Dehler)
Aus: Der Spiegel ZA 1,57
Personen: Dehler, Thomas:
weitere Stichwörter: Biographie: Politiker:



Knopf, Otto: Martin, Johannes:
Der Frankenwald : Impressionen einer Landschaft: ein Film
Würzburg 2005
Orte: Frankenwald: Nordhalben: Helmbrechts: Rodach: Marienweiher: Enchenreuth:
weitere Stichwörter: Film: Jahreszeiten: Flora: Fauna: Flößerei: Weberei: Spitzenklöppeln: Wallfahrt: Christmette:



Kunkel, Otto:
Eine jungsteinzeitliche "Kulthöhle" bei Bamberg
aus: Die Umschau 1954,3 ZA DINA4: 8
Orte: Tiefenellern:
weitere Stichwörter: Jungfernhöhle:



Kaspar, Adelhard:
St. Ottilia von Oberbessenbach Helferin in Augennot
Frankenland 1968,12 (in Schuber)
Personen: Ottilie (hl.):
Orte: Oberbessenbach:
weitere Stichwörter: Wallfahrt:



Kuh, Martin:
900 Jahre Benediktiner-Kloster Banz
Frankenland 1969,9 (in Schuber)
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Benediktinerkloster:



Kohls, Ernst-Wilhelm:
Leopold von Rankes unfreiwilliger Besuch in Schwabach
Frankenland 1969,9 (in Schuber)
Personen: Ranke, Leopold von:
Orte: Schwabach:
weitere Stichwörter: Besucher:



Kreßel, Hans:
Wilhelm Löhe - ein Sohn des Frankenlandes
Frankenland 1970,1 (in Schuber)
Personen: Löhe, Wilhelm:
Orte: Neuendettelsau:
weitere Stichwörter: Diakonie:



Krumbach, Wilhelm: Ultsch, Paul:
Die Bach-Orgel in der Schlosskirche zu Lahm/Itzgrund
Frankenland 1970,4 (in Schuber)
Orte: Lahm:
weitere Stichwörter: Orgel:



Kohls, Ernst Wilhelm:
Ein treuer Beschützer des evangelischen Glaubens (Georg Spalatin)
Frankenland 1984,3 (in Schuber)
Personen: Spalatin, Georg:
weitere Stichwörter: Reformation:



Kreßel, Konrad:
Die neue Fürstengruft in der Ansbacher St.-Gumbertus-Kirche
Frankenland 1984,10 (in Schuber)
Orte: Ansbach:
weitere Stichwörter: Sankt-Gumbertus-Kirche: Gruft:



Kreßel, Konrad:
Der Nürnberger Ratsschreiber Lazarus Spengler
Frankenland 1984,10 (in Schuber)
Personen: Spengler, Lazarus:



Knieschon, Gerhard:
"Atemberaubend Fülle, die uns umfängt ..." (Heimatmuseum Uffenheim)
Frankenland 1985,4 (in Schuber)
Orte: Uffenheim:
weitere Stichwörter: Heimatmuseum:



Kehl, Hansmartin: Reichert, Alfred:
Haßfurts Geschichte im Überblick
Frankenland 1985,6 (in Schuber)
Orte: Haßfurt:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kruse, Joachim:
Die Kunstsammlungen der Veste Coburg
Frankenland 1985,9 (in Schuber)
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Veste: Kunstsammlungen:



Knauer, Helmut:
Rodach und der Landkreis Coburg
Frankenland 1986,4 (in Schuber)
Orte: Bad Rodach: Coburg (Lkr.):



Kunstmann, H.:
Das Rätsel um Eppelein von Gailingen in der Fränkischen Schweiz
Fränkische Blätter 4(1952),18 (Ablage)
Personen: Eppelein von Geilingen:
Orte: Trainmeusel:
weitere Stichwörter: Raubritter:



Kupfer, Konrad:
Nachbarliche Beziehung zwischen Baiersdorf und Forchheim
Fränkische Blätter 5(1953),13 (Ablage)
Orte: Forchheim: Baiersdorf:



Klauser, Renate:
Namen-Symbolik um Bamberg und seine Heiligen
Fränkische Blätter 5(1953),14 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Heilige: Namen:



Kupfer, Konrad:
Der "Hauptmeister der Schwanenordensritter"
Fränkische Blätter 6(1954),1 (Ablage)
weitere Stichwörter: Schwanenordensritter:



Kunstmann, Helmut:
Die Burganlagen um Bad Berneck
Fränkische Blätter 8(1956),17 (Ablage)
Orte: Bad Berneck (Umgebung):
weitere Stichwörter: Burgen:



Kunstmann, Hellmut:
Die bambergische Ministerialen-Burg Stein bei Pegnitz
Fränkische Blätter 9(1957),6 (Ablage)
Orte: Stein bei Pegnitz:
weitere Stichwörter: Burg:



Kupfer, Konrad:
Die Schenkungsurkunde Heinrichs II. v. J. 1007 und die Freien Forchheimer
Fränkische Blätter 9(1957),6 (Ablage)
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser):
Orte: Forchheim:
weitere Stichwörter: Geschichte: 1007:



Kunstmann, Hellmut:
Tüchersfeld und seine Burgen
Fränkische Blätter 9(1957),16/17 (Ablage)
Orte: Tüchersfeld:
weitere Stichwörter: Burgen:



Kupfer, Konrad:
Zur Regnitz-Rednitz-Frage
Fränkische Blätter 9(1957),18 (Ablage)
Orte: Regnitz: Rednitz:
weitere Stichwörter: Namen:



Kupfer, Konrad:
Unsere Mundart
Fränkische Blätter 12(1960),22 (Ablage)
weitere Stichwörter: Mundart:



Kupfer, Konrad :
Aus Hausens Preußen- u. Franzosenzeit
Fränkische Blätter 14(1962),10 (Ablage)
Orte: Hausen:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kropf, Meta:
Damals, als der Winter noch krachkalt war ...!
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),2 Ablage
weitere Stichwörter: Winter:



Kropf, Meta:
Nicht jedem auf der Stirn geschrieben ... (Paul Hindemith)
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),7 Ablage
Personen: Hindemith, Paul:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagner-Festspiele:



Kropf, Meta:
Osterwasser holen ...
Fränkischer Heimatbote 16(1983),3 Ablage
weitere Stichwörter: Osterwasser: Ostern: Brauchtum:



Kiel, Rainer-Maria:
Dr. Doering - ein Afrikaforscher in Bayreuth
Fränkischer Heimatbote 17(1984),1.2.8 Ablage
Personen: Doering, Richard:
Orte: Afrika:
weitere Stichwörter: Forschungsreisen:



Kröll, Joachim:
Johann Theodor Künneth *1735 +1800
Fränkischer Heimatbote 18(1985),10 Ablage
Personen: Künneth, Johann Theodor:
Orte: Creußen:



Kiel, Rainer-Maria:
250 Jahre Kanzleibibliothek
Fränkischer Heimatbote 18(1985),11 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Kanzleibibliothek:



Kiel, Rainer-Maria:
Der entführte Lucas Cranach - Schicksale eines Ölgemäldes
Fränkischer Heimatbote 19(1986),5 Ablage
Personen: Cranach, Lucas, der Ältere:
weitere Stichwörter: Malerei:



Kropf, Meta:
Konfirmations-Erinnerungen aus dem Bayreuther Land
Fränkischer Heimatbote 20(1987),4 Ablage
Orte: Bayreuth: (Umgebung):
weitere Stichwörter: Konfirmation:



Krasser, Hans:
Von Hüllen und Zisternen : auch Krögelstein hatte um 1890 noch eine Hüll
Fränkischer Heimatbote 20(1987),4 Ablage
Orte: Krögelstein:
weitere Stichwörter: Hüllen: Zisternen: Wasserversorgung:



Kiel, Rainer Maria:
Die Wehrverfassung des 17. und 18. Jahrhunderts
Heimatbote 22(1989),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Militär: Garnison:



Kiel, Rainer-Maria:
John Henry Mackay und die Gedenktafel am Stirnerhaus
Heimatbote 24(1991),4 Ablage
Personen: Stirner, Max:
weitere Stichwörter: Literatur: Philosophie:



Kolb, Hans:
Als Ludwig Erhard in Bayreuth Zuflucht fand
Heimatbote 26(1993),11 Ablage
Personen: Erhard, Ludwig:
Orte: Bayreuth:



Kolb, Hans:
Ludwig Erhard als Bayreuther Bürger
Heimatkurier 30(1997),1 Ablage
Personen: Erhard, Ludwig:
Orte: Bayreuth:



Kröniger, Arno:
Als die Mundart druckreif wurde (Samuel Bach)
Heimatkurier 33(2000),4 Ablage
Personen: Bach, Samuel:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: In der Literatur: Mundart:



Kiel, Rainer-Maria:
Aus der Frühzeit der Stadtbibliothek
Heimatkurier 35(2002),4 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Stadtbibliothek:



Kiel, Rainer-Maria:
Die entnazifizierte Stadtbibliothek (Bayreuth)
Heimatkurier 36(2003),1 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Stadtbibliothek: Nationalsozialismus: Entnazifizierung:



Kleinert, Bernd:
Rudolf von Weidnitz erbaute Schloss (Strössendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1979,6 Ablage
Orte: Strössendorf:
weitere Stichwörter: Schloss:



Klerner, Hans:
Konzertierte Aktion soll Instandsetzung ermöglichen
Aus der fränkischen Heimat 1983,8 Ablage
Orte: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Katharinenkapelle:



Kleineidam, Fritz:
Burg nicht immer ein Hort der Frömmigkeit
Aus der fränkischen Heimat 1985,12 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg:



Konrad, Ruprecht:
Bischof in der Territorialpolitik kluge Taktiker (Bamberg, Walpoten)
Aus der fränkischen Heimat 1986,11 Ablage
Personen: Walpoten (Geschlecht):
Orte: Bamberg (Bistum):
weitere Stichwörter: Geschichte:



Konrad, Ruprecht:
Trebgast gibt es nicht nur im Landkreis Kulmbach
Aus der fränkischen Heimat 1986,12 Ablage
Orte: Trebgast:
weitere Stichwörter: Ortsnamen:



Kleinert, Bernd:
Arnstein hatte drei Befestigungsanlagen
Aus der fränkischen Heimat 1988,7 Ablage
Orte: Arnstein:



Kleinert, Bernd:
Görauer Anger barg viele Schätze
Aus der fränkischen Heimat 1989,9 Ablage
Orte: Görauer Anger:
weitere Stichwörter: Ausgrabungen:



Kleinert, Bernd:
Jahrhunderte eine feste evangelische Burg (Strössendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1990,1 Ablage
Orte: Strössendorf:
weitere Stichwörter: Kirchengeschichte:



Knopf, Otto:
Immer neue Rätsel um die Weiße Frau
Aus der fränkischen Heimat 1991,2 Ablage
Personen: Orlamünde (Gräfin von):
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg: Weiße Frau: Sage:



Knopf, Otto:
Berg geologische Fundgrube
Aus der fränkischen Heimat 1991,8 Ablage
Orte: Frankenwald:
weitere Stichwörter: Magnetberg: Geologie:



Knopf, Otto:
Geschichten und Geschichtliches rund um das geheimnisvolle Flüsschen im Frankenwald (Steinach)
Aus der fränkischen Heimat 1991,9 Ablage
Orte: Steinach:



Knopf, Otto:
Der Holzwolf: Heger und Hüter des Waldes (Sagen)
Aus der fränkischen Heimat 1991,11 Ablage
weitere Stichwörter: Sagen: Wald:



Knopf, Otto:
Kulmbacher Stauche machte Mode
Aus der fränkischen Heimat 1992,12 Ablage
Orte: Kulmbach: Helmbrechts:
weitere Stichwörter: Weberei: Textilindustrie: Baumwolle: Museum:



Knopf, Otto:
Noch eine Weiße Frau aus dem Orlagau
Aus der fränkischen Heimat 1993,1 Ablage
weitere Stichwörter: Weiße Frau: Sage:



Knopf, Otto:
"Schiefe Ebene" - ein doppeltes Ereignis
Aus der fränkischen Heimat 1993,2 Ablage
Orte: Neuenmarkt-Wirsberg: Marktschorgast:
weitere Stichwörter: Eisenbahn: "Schiefe Ebene":



Knopf, Otto:
Als Kulmbach Zielpunkt der Flößerei war
Aus der fränkischen Heimat 1993,8 Ablage
Orte: Kulmbach: Frankenwald:
weitere Stichwörter: Flößerei:



Kleinert, Bernd:
Den Bischof zu Tode geärgert (M. Knauer)
Aus der fränkischen Heimat 1993,12 Ablage
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: "Hundertjähriger Kalender":



Krischker, Gerhard C.:
höä dsu - blaib doo : Gerhard C. Krischker liest sein "Bamberger Mund(un)artiges"
Bamberg 2006. CD-Rom
Personen: Krischker, Gerhard C.:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Mundart: Literatur: Gedichte:



Kehlmann, Daniel:
Die Vermessung der Welt
Reinbek 2006
Personen: Humboldt, Alexander von: Gauß, Carl Friedrich:
Orte: Südamerika:
weitere Stichwörter: Forschungsreisen: Mathematik:



Kreiner, Wolfgang:
Der Tacitus der Franken (Hans Max von Aufseß)
Fränkischer Sonntag ZA DINA4 388
Personen: Aufseß, Hans Max von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Kniep, Jürgen:
200 Jahre Franken in Bayern. Aufbruch in eine neue Zeit 1806 - 2006
Nürnberg 2006
Personen: Dürer, Albrecht:
Orte: Nürnberg: Bayern: Bamberg: Preußen: Coburg:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Geschichte: Altes Reich: Politik: "Vier Apostel": Revolution 1848: Domschatz: Wirtschaft: Erfindungen: Technik: Nationalsozialismus: Reichsparteitage: Weltkrieg II: Nürnberger Prozesse: 1. FC Nürnberg: Fußball: Fremdenverkehr: Tourismus: Frankenwein: Bier:



Krüger, Marion:
Aus den Broten wurden Rosen. Elisabeth von Thüringen
Fränkischer Sonntag 31.3.07 ZA 140
Personen: Elisabeth (hl.):
weitere Stichwörter: Heilige:



Kirbach, Roland:
Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt (Ermershausen)
Zeitmagazin ZA 214
Orte: Ermershausen:
weitere Stichwörter: Rebellendorf: Zwangseingemeindung:



Klemm:
(Die Kriegstechnik des späten Mittelalters Konrad Kyeser)
aus Klemm: Technik ZA 263
Personen: Kyeser, Konrad:
weitere Stichwörter: Kriegstechnik:



Klemm:
(Johann Rudolf Glauber)
aus Klemm: Technik ZA 309
Personen: Glauber, Johann Rudolf:
weitere Stichwörter: Chemie:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Auf den Baum zum Tanzen (Limmersdorfer Linde)
Fränk. Sonntag 2000, 33 ZA 350
Orte: Limmersdorf:
weitere Stichwörter: Tanzlinde:



Kerestely, Erika:
Würzburg : Stadtführer mit farbigem Stadtplan
Würzburg 2007
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Führer: Stadtplan:



Kropf, Erich:
Hungerbrunnen, Tummler, Steinerne Rinne. Naturdenkmäler der Fränkischen Schweiz
Bamberg 2007
Orte: Fränkische Schweiz: Bamberg (Umgebung): Heroldsmühle: Roschlaub:
weitere Stichwörter: Naturdenkmäler: Geologie: Hungerbrunnen, Tummler: Steinerne Rinne: Quellen: Brunnen: Karst:



Kohnert, Tillman:
Die Forchheimer Burg, genannt "Pfalz" : Geschichte und Baugeschichte einer fürstbischöflich-bambergischen Stadtburg
Petersberg 2008
Orte: Forchheim:
weitere Stichwörter: Burg: Kaiserpfalz:



Kemmer, Wolfgang (Hrsg.):
Zeter und Mordio. Kriminelle Geschichte aus dem "finsteren" Mittelalter
Augsburg 2008
Personen: Folz, Hans:
Orte: Nürnberg: Venedig: Roth:
weitere Stichwörter: Kaufmann: Fastnachtspiel: Kriminalgeschichte: Kurzgeschichte: Literatur:



Kraft, Thomas: Gasseleder, Klaus::
Spaziergänge durch das Franken der Literaten und Künstler
Zürich 2008
Personen: Dauthendey, Max: Weismantel, Leo: Kleist, Heinrich von: Platen, August von: Walther von der Vogelweide: Frank, Leonhard: Wagner, Richard: Conrad, Michael Georg: Barthel, Ludwig: Friedrich: Svevo, Italo: Mörike, Eduard: Rückert, Friedrich: Morata, Olympia: Panizza, Oskar: Kalb, Charlotte von: Schlegel, August Wilhelm: Hoffmann, E. T. A.: Mark (Familie): Hugo von Trimberg: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Kunz, Carl Friedrich: Wetzel, Friedrich Gottlob: Rückert, Friedrich: Paul, Jean: Stirner, Max: Sachs, Hans: Kesten, Hermann: Bröger, Karl: Hauser, Kaspar: Dürer, Albrecht: Grübel, Johann Konrad: Wassermann, Jakob: Feuerbach, Ludwig: Kellermann, Bernhard: Penzoldt, Ernst:
Orte: Würzburg: Marktbreit: Bad Mergentheim: Schweinfurt: Bad Kissingen: Waltershausen: Bamberg: Ebern: Neuses: Coburg: Bayreuth: Wunsiedel: Hof: Joditz: Nürnberg: Fürth: Erlangen:
weitere Stichwörter: Literatur: Kunst: Pegnesischer Blumenorden: Johannisfriedhof:



Kohlschein, Franz (Hrsg.)::
Columba Schonath OP (1730 -1787). Berichte und Visionen einer Mystikerin aus dem Bamberger Dominikanerinnen-Kloster
Bamberg 2008 (Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte; 4)
Personen: Schonath, Columba:
Orte: Burgellern: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dominikanerinnen: Heilig-Grab-Kloster: Mystik: Visionen: Stigmatisation:



Kraft, Thomas::
Heimatkunde Franken
Hamburg: Hoffmann und Campe 2009
Orte: Nürnberg
Personen: Nowitzki, Dirk: Fürst, Paul: Och, Gunnar: Kreuzeder, Klaus: Buck,Wolfgang: Herrmann, Alexander: Kohn, Werner: Kusz, Fitzgerald: Pelzig, Erwin: Maly, Ulrich: Gomringer, Nora-Eugenie: Bauer, Gerd:
weitere Stichwörter: Biographie: Basketball: Winzer: Weinbau: Literatur: Musiker: Sänger: Koch: Fotograf: Kabarett: Carttonist:



Krüger-Hundrup, Marion:
Ein Pilgerort für Kästnerfans (Oberschwarzach)
Fränkischer Sonntag 9./10.1.2010 ZA 474
Personen: Kästner, Erich:
Orte: Oberschwarzach:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Kinderbuch:



Kleinert, Bernd:
Der "rebellische Abt" lebt weiter (Mauritius Knauer)
Fränkischer Sonntag 27./28.2.2010 ZA 477
Personen: Knauer, Mauritius:
Orte: Klosterlangheim: Weismain:
weitere Stichwörter: Wettervorhersage:



Krüger-Hundrup,.Marion:
Der „Lehrer Deutschlands“ war ein Kompromissler (Philipp Melanchthon)
In: Fränkischer Sonntag 8./9. 05. 2010 ZA 482
Personen: Melanchthon, Philipp:
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Theologe: Reformator: Gymnasium:



Kellermann, Bernhard:
Schwedenklees Erlebnis
Berlin 1923
weitere Stichwörter: Literatur:



Kellermann, Kai:
Schlosspark Unterleinleiter
Unterleinleiter o. J.
Orte: Unterleinleiter:
weitere Stichwörter: Schloss: Park: Garten: Plastik:



Kurz, Hans:
Löbs Jugend bleibt im Dunkeln (Levi Strauss)
In: Fränkischer Tag 10./11.12.2011 2011 ZA 539
Personen: Strauss, Levi:
Orte: Buttenheim:
weitere Stichwörter: Jeans:



Konrad-Röder, Ruprecht (Mitarb.):
850 Jahre Burg Zwernitz : Beiträge zur Geschichte der Burg Zwernitz und des Felsengartens Sanspareil
Bayreuth 2007
Orte: Sanspareil: Zwernitz:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth: Fénelon, Francois de Salignac de la Mothe: Orlamünde (Grafen):
weitere Stichwörter: Burg: Felsengarten: Park: Architektur: Warten: "Telemach"



Kokert, Anne Maria:
Grün zur Beruhigung der Bürger (Theresienhain in Bamberg)
in: Fränkischer Tag 23./24.6.2012 ZA 573
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Theresienhain: Park:



Konstantinidis, Lisa:
Saurier fliegt aus Wattendorf ein
In: Fränkischer Tag 25./26. 8. 2012 ZA 593
Orte: Wattendorf:
weitere Stichwörter: Versteinerung: Flugsaurier: Vorgeschichte:



Kiesewetter, Eckehard:
"Nina" und der deutsche Herbst
n: Fränkischer Tag. 10./11.11. 2012. ZA 602
Personen: Schubert, Ingrid:
weitere Stichwörter: Baader-Meinhof-Bande: RAF-Fraktion: Politik:



Krüger-Hundrup, Marion:
Warnsignal für die Gegenwart (Bamberger Synagoge)
n: Fränkischer Tag. 9. 11. 2012. ZA 603
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Synagoge: Judenverfolgung:



Kirmeier, Josef (Hrsg.):
200 Jahre Franken in Bayern 1806 bis 2006 (Landesausstellung). Bd. 2. Katalog zur Landesausstellung 2006
Augsburg 2006
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Keller, Helmut:
Momentaufnahmen München 1952 - 1959
München 2012
Orte: München
Personen: Phtographie:



Kurbjuweit, Dirk:
Wagners Schatten (Das wahnsinnige Genie. 200 Jahre Richard Wagner)
In: Der Spiegel 2013. Nr. 14 ZA 613
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wagner (Familie):
weitere Stichwörter: Musik: Oper: Nationalsozialismus: Antisemitismus:



Kusz, Fitzgerald:
Zwedschgä
Cadolzburg 2012
Personen: Kusz, Fitzgerald:
weitere Stichwörter: Mundartlyrik:



Kalb, Joachim :
Die Geschichte Frankens in kommentierter Kurzfassung
ZA 1,4
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kleinert, Bernd:
Ahles, der Sänger vom Kordigast
ZA 1,34
Orte: Kordigast: Burkheim:
Personen: Ahles, Franz Josef:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv:



Kreiner, Wolfgang:
Der Eulenspiegel aus Wonsees : Friedrich Taubmann
ZA 1,36
Orte: Wonsees:
Personen: Taubmann, Friedrich:
weitere Stichwörter: Hofnarr:



Kreiner, Wolfgang:
Er baute die "Fluchtburg der deutschen Seele" : Hans von Aufseß, der Gründer des Germanischen Nationalmuseums
ZA 1,61
Orte: Oberaufseß: Nürnberg: Aufseß:
Personen: Aufseß, Hans von:
weitere Stichwörter: Germanisches Nationalmuseum:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Frankens heiliger Berg (Staffelberg)
ZA DINA4: 41
Orte: Staffelberg:
weitere Stichwörter: Adelgundiskapelle:



Kreiner, Wolfgang:
Ein Fels in Franken. Hans Max von Aufseß zum 80. Geburtstag
ZA DINA4: 59
Personen: Aufseß, Hans Max von:



Kusz, Fitzgerald:
Albrecht Dürers jüngster Sohn: Prechtl
ZA DINA4: 104
Personen: Prechtl, Mathias:
weitere Stichwörter: Malerei:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Wanderung durch ein Dichterleben. Auf den Spuren Friedrich Rückerts von Schweinfurt bis Coburg
ZA DINA4: 112
Personen: Rückert, Friedrich:



Kreiner-Reichmann, Monika:
"Ganz selig kreuz und quer" : Ludwig Richters Wanderungen durch Franken
ZA DINA4: 117
Personen: Richter, Ludwig:
weitere Stichwörter: Reiseberichte: Ansichten: Malerei:



Kreiner-Reichmann, Monika:
"Ganz selig kreuz und quer" : Ludwig Richters Wanderungen durch Franken
ZA DINA4: 117
Personen: Richter, Ludwig:
weitere Stichwörter: Reiseberichte: Ansichten: Malerei:



Kern, Josef:
Adam und Eva feiern Geburtstag
ZA DINA4: 186
Personen: Riemenschneider, Tilman:
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: "Adam und Eva": Plastiken: Mainfränkisches Museen:



Kreiner, Wolfgang:
Wanderung in die Romantik (Fränkische Schweiz)
ZA DINA4: 207
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Krischker, Gerhard C.:
Das Ellertal
ZA DINA4: 215,1.2
Orte: Ellertal:



Krischker, Gerhard C.:
Raue Ecken - welke Dörfer : Niemandsland der Haßberge 1.2
ZA DINA4: 244,1.2.
Orte: Haßberge:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Krischker, Gerhard C.:
Das Wirtshaus im Spessart (Kurt Tucholsky) 1.2.
ZA DINA4: 245,1.2.
Personen: Tucholsky, Kurt:
Orte: Spessart:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Krischker, Gerhard C.:
Von Rotenhänen, Hühnereyern und Greiffenclauen (Ebern Umgebung) 1
ZA DINA4: 246,1
Orte: Ebern (Umgebung):
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Kreiner, Wolfgang:
Die Last, Schlossherr zu sein (Unteraufseß)
ZA DINA4: 249
Personen: Aufseß (Geschlecht):
Orte: Unteraufseß:
weitere Stichwörter: Burgen:



Kreiner, Wolfgang:
Jetzt macht die Wiesent-Bahn richtig Dampf
ZA DINA4: 263
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Dampfbahn Fränkische Schweiz: Eisenbahn: Museumsbahn:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Baptist und das Bauernmuseum
ZA DINA4: 269
Orte: Frensdorf:
weitere Stichwörter: Bauernmuseum: Bauernhof:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Der lange Leidensweg des Schmerzensmanns (Lindenhardt)
ZA DINA4: 293
Personen: Grünewald, Matthias:
Orte: Lindenhardt:
weitere Stichwörter: Malerei: Grünewaldaltar: Restaurierung:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Töpfermarkt in Thurnau
ZA DINA4: 321
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Töpferei: Keramik:



Kraus, Gerhard:
Wenn alle Hoffnungen zerbrechen (Karlheinz Deschner)
ZA 158
Personen: Deschner, Karlheinz:
weitere Stichwörter: Kirchenkritik: Atheismus: Theologie:



Kleinert, Detlef:
Griechenlands junger Gründer (König Otto von Griechenland)
ZA 163
Personen: Otto (König von Griechenland):
Orte: Bamberg: Griechenland:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Kreiner, Wolfgang:
Die Hot dogs aus Gasseldorf (Frankfurter Würstchen)
ZA 166
Personen: Lahner, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Wurst: Frankfurter Würstchen:



Krischker, Gerhard C.:
Poeten und Politik in der Pulvermühle (Gruppe 47)
ZA 186
Orte: Pulvermühle (Waischenfeld):
weitere Stichwörter: Gruppe 47: Literatur:



Kreiner, Wolfgang:
Mathis der Maler
ZA 283
Personen: Grünewald: Matthias:
Orte: Aschaffenburg:
weitere Stichwörter: Malerei:



Krischker, Gerhard C.:
Zu Besuch bei den Kotzebues (Tankred Dorst)
ZA 352
Personen: Dorst, Tankred:
weitere Stichwörter: Literatur:



Kreiner-Reichmann, Monika:
Adam Rieß. Zum 500. Geburtstag Adam Rieses aus Staffelstein
ZA 361
Personen: Riese, Adam:
Orte: Staffelstein:
weitere Stichwörter: Rechenbuch: Mathematik:



Krüger-Hundrup, Marion:
Die Erben Gottes (Kaiserkrönung von Heinrich II. und Kunigunde)
In: Fränkischer Sonntag 2014/8.9. ZA 636
Orte: Bamberg (Bistum):
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser): Kunigunde (hl.):
weitere Stichwörter: Heilige:



Krüger-Hundrup, Marion:
Eine außergewöhnliche Nonne (Columba Schonath)
In: Fränkischer Tag 2013. 7.8. 12. ZA 641
Personen: Schonath, Columba:
weitere Stichwörter: Seligsprechung: Visionen: Stigmatisation:



Krusche, Dorit:
Wilder, böser, schöner
In: Die Zeit. 2014,30. ZA 678
Personen: Huch, Ricarda:
weitere Stichwörter: Literatur: Geschichte:



Krückmann, Peter O.::
Sanspareil, Burg Zwernitz und Felsengarten. Amtlicher Führer
München 2012
Orte: Sanspareil:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Garten: Burg:



Kröger-Hundrup, Marion:
Bamberg im Atem der Weltgeschichte (Lorscher Arzneibuch)
In: Fränkischer Tag. 4. 9. 2014. ZA 685
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Lorscher Arzneibuch: Medizin:



Kröger-Hundrup, Marion:
Sogar Kaiser Heinrich musste herhalten (Weltkrieg II)
In: Fränkischer Tag. 30./31. 8. 2014. ZA 686
Orte: Bamberg: Polen:
weitere Stichwörter: Weltkrieg II 1939



Kröger-Hundrup, Marion:
Bambergs heiliger Bischof (Otto (hl.)
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 27./28. 9. 2014. ZA 688
Personen: Otto (hl.)
weitere Stichwörter: Heiliger:



Krumpholz, Rainer:
Die Pfarrkirche St. Sebastian zu Sulzfeld am Main
Sulzfeld o. J. Faltblatt ZA 694
Orte: Sulzfeld am Main
weitere Stichwörter: Kirche:



Kröger-Hundrup, Marion:
Millionenwerte in den Vitrinen (Ausstellung 1000 Jahre Kloster Michaelsberg)
In: Fränkischer Tag 2015 25./26.7. (Fränkischer Sonntag) ZA 706
Orte: Bamberg
weitere Stichwörter: Ausstellung: Kloster Michaelsberg:



Krüger-Hundrup, Marion:
Napoleon in Franken (Landesausstellung Ingolstadt)
In: Fränkischer Tag 2015 25./26.4. (Fränkischer Sonntag) ZA 717
Orte: Ingolstadt: Bayern:
Personen: Napoleon Bonaparte:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Geschichte:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017