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Anfangsbuchstabe: T

1. Fränkische Superlative  [Info] (235 Treffer)
2. Varia  [Info] (96 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (58 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (44 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (53 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (125 Treffer)



Fränkische Superlative



Tabak: "Auch erfuhr ich, dass hier heftig Tabak gepflanzt werde, und glaube sogar, dass diejenige Havannah, welche ich eben jetzt rauche, aus leidlicher Nähe stammen möchte" (Jacob Burckhardt (Schweiz) Zitat 1877 über die Umgebung Nürnbergs).

     Tabak soll 1601 erstmals in Deutschland in Nürnberg angebaut worden sein. Die Gegend um Nürnberg gehörte auch später zu den bedeutendsten Anbaugebieten Deutschlands. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden jährlich etwa 3000 Zentner exportiert.



Tabak: Um Schwabach liegt heute das größte Anbaugebiet Bayerns. Raulino Bamberg war die Firma, die "mit auf das längste Bestehen in Deutschland" zurückblicken konnte. Mit Schnupftabak versorgte sie bereits das Heer Friedrichs des Großen (A. Kuhlo). 1798 erwähnte Ernst Moritz Arndt verschiedentlich den Tabakanbau im Regnitztal. Tabakerzeuger aus der Region südlich von Nürnberg gehören zu den Hauptlieferanten von Wasserpfeifentabak in den arabischen Ländern.



Talsperre: Die Ködeltalsperre (Nordhalben) im Frankenwald ist nicht nur die erste Trinkwassertalsperre in Bayern, sondern auch der mit 21 Millionen Kubikmeter Wasser größte Trinkwasserspeicher; sie besitzt außerdem die höchste Dammkrone Bayerns.



Tanz: Maja Lex (23.8.1906 - 13.10.1986), u. a. als Choreographin in Bayreuth tätig, hat in den dreißiger Jahren „die Entwicklung des freien Tanzes maßgeblich geprägt“ (GBBE).



Tanzlinde: Bayerns einzige erhaltene Tanzlinde steht in Limmersdorf (Thurnau). In ihrer 300 Jahre alten Krone wird heute noch getanzt. Eine maßstabsgerechte Abbildung diente Richard Wagner in den "Meistersingern" als Bühnenbild. Immaterielles Kulturerbe der Unesco. Neben Thüringen ist Franken einer der "großen Zentren" für Tanzlinden ("Die Zeit").



Tapete: Auf den Nürnberger Hans Hautsch (um den 4.1.1595 - 31.1.1670) geht 1650 der Streuglanz für Tapeten zurück (BBB, GBBE). (+auch 20.1.)



Tapete: Der Schweinfurter Wilhelm Sattler (13.5.1784 - 15.6.1859) gründete 1821/22 die erste bayerische Tapetenfabrik in Mainberg.



Taschentuch: 1929 erhielt Oskar Rosenfelder Mitinhaber der Vereinigten Papierwerke Nürnberg ein Patent auf Papiertaschentücher, die unter dem Warenzeichen Tempo die Welt eroberten. Mit ihrem Aufkommen "änderte sich das Verhältnis der Deutschen zu Konsumartikeln grundlegend" ("Der Spiegel").



Tauber (Fluss) s. auch Main: in der Literatur.



Taubstummenunterricht: Der Naturwissenschaftler Kaspar Schott (5.2.1608 Bad Königshofen - 22.5.1666 Würzburg) gab wichtige Anregungen für den Taubstummenunterricht (BBB).



Taubstummenunterricht: Johann Baptist Graser (11.7.1766 Eltmann - 28.2.1841 Bayreuth), der u. a. in Würzburg und Bamberg tätig war, gründete 1820 in Bayreuth die erste Taubstummenanstalt.

     Lit. Graser, Johann Baptist: Der durch Gesichts- und Tonsprache der Menschheit wiedergegebene Taubstumme. 2., verb. Aufl. Bayreuth, Selbstverl. 1834. XVI, 275 S. "Auf Grund der hier vorgestellten Zeichen- und Mundstellungssprache zählt Graser zu den Begründern der modernen Taubstummenpädagogik." In lithographischer Technik werden Mundstellungssprache und Schreiblesemethode dargestellt.



Taucheranzug: Ein Kleidungsstück aus Leder, das an einem Helm befestigt ist, wird erstmals 1405 im "Bellifortis" des Eichstätter Ingenieurs Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) erwähnt.
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Taufstein: Der Taufstein in der Oberen Pfarre um 1520 in Bamberg zeigt die sieben Sakramente und ist damit eine "einmalige Besonderheit" in Deutschland (Dettelbacher).



Tbc (Tuberkulose): Der Bamberger Johann Lukas Schönlein (30.11.1793 - 23.1.1864) prägte den Begriff Tuberkulose (Lex. d. Naturwiss. +1865).
 



Tbc (Tuberkulose): Karl Joseph Eberth (21.9.1835 - 2.12.1926) aus Würzburg entdeckte 1879/1880 den Tbc-Bazillus, den sog. Eberth-Gaffky-Bazillus. Mitbegründer: Pathologisches Institut Zürich (NDB, Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss., Lex. d. Biologie, GBBE)



Tbc (Tuberkulose): Georg Cornet (27.7.1858 - 26.3.1915) aus Eichstätt wies das Vorkommen der Tbc-Bazillen außerhalb des Körpers nach. Damit war eine entsprechende Prophylaxe mit Rückgang der Sterblichkeit möglich (NDB, DBE, GBBE).



Tbc (Tuberkulose): Alfred Viktor von Frisch (10.2.1890 - 17.5.1960), der u. a. an der Universität Würzburg tätig war, begründete die Österreichische Tuberkulosegesellschaft (DBE).



Technik: Der erste deutsche Ingenieur, Konrad Kyeser, ist am 26.8.1366 in Eichstätt geboren (gest. nach 1405). Nürnberg war im Mittelalter Deutschlands High-Tech-Zentrum par excellence. Kaum ein Gebiet, auf dem die Stadt nicht führend war, sei es in der Herstellung von Blechen und Draht, im Bau von astronomischen Instrumenten oder der Erfindung verschiedener Werkzeuge. Nürnbergs Spezialität war die Waffentechnik, der Bau von Automaten und die Spielzeugherstellung.



Technik: Kaspar Schott (5.2.1608 Bad Königshofen - 22.5.1666 Würzburg) benutzte in "technica curiosa" 1664 erstmals das Wort Technik". Dort wird auch ein Unterseeboot erwähnt. In der Literatur: Georg Philipp Harsdörffer (Gedicht). Schott wird als "Pater Caspar Wanderdrossel" von Umberto Eco in "Die Insel des vorigen Tages" 2004 ("La isola del giorno prima" 1994) erwähnt.



Technik: Die Elektrotechnik ist eng mit dem Namen des Nürnbergers Johann Sigmund Schuckert (18.10.1846 - 17.9.1895), dessen Fa. in den Siemens-Schuckertwerken aufging, verbunden. Der Bamberger Walter Boveri gründete die Weltfirma Brown, Boveri & Cie, kurz BBC (heute ABB) genannt. Schließlich muss T. A. Edison den Ruhm, die Glühbirne erfunden zu haben, gerechterweise mit dem Hersbrucker Sigmund Bergmann teilen. Die Kältetechnik begann ihren Siegeszug mit Carl von Linde aus Berndorf bei Kulmbach, Diesel baute seinen bekannten Motor zusammen mit dem Eichstätter Heinrich von Buz. Ob es nun Druckmaschinen oder Kugellager, Fahrräder, Flugzeuge oder Raketen waren, Franken trugen Entscheidendes zu ihrer Erfindung oder Weiterentwicklung bei.



Technik: Die wichtigste technische Bilderhandschrift des Mittelalters wurde 1402/04 von dem Eichstätter Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) verfasst. 1405 entstand die berühmte illustrierte Ausgabe. Ihr Titel "Bellifortis" ("Der Kampferprobte") weist zwar auf den Schwerpunkt Waffentechnik hin, doch werden auch zahlreiche andere technische Geräte beschrieben und abgebildet (s. auch Ingenieur, Kriegstechnik).
 
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Technik: Der 1450 in Sommersdorf (Burgoberbach) bei Ansbach geborene und am 21.5.1521 verstorbene und in Heilsbronn begrabene Ludwig d. J. von Eyb, der sich u. a. in Nürnberg und Arberg bei Ansbach aufhielt, verfasste um 1500 eine der "letzten technischen Bilderhandschriften und wohl die umfangreichste und vollständigste ihrer Art" (Feldhaus). Sie wird in der Universitätsbibliothek Erlangen aufbewahrt (NDB, BBB).



Technik: Julius Konrad Yelin (22.10.1771 - 26.2.1826) aus Wassertrüdingen gehörte 1815 zu den Gründern des Polytechnischen Vereins in Bayern (GBBE).



Technik: Johann Gottfried Dingler (2.1.1778 - 19.5.1855), der u. a. in Nürnberg tätig war, gab ab 1820 das "Polytechnische Journal" heraus. Es handelt sich um die erste derartige Zeitschrift in Deutschland (BBB).



Technik: Karl Strecker (26.3.1858 - 24.8.1934), u. a. an der Universität Würzburg tätig, war Mitbegründer des Reichsbundes Deutscher Technik (DBE).



Technik: Hans-Heinrich Franck (22.11.1888 - 21.12.1961) aus Würzburg war Mitbegründer der Kammer der Technik - DDR (DBE, GBBE).



Technik: Emil Kirschbaum (25.7.1900 - 12.8.1970), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, gründete in Karlsruhe das Institut für Verfahrenstechnik (DBE).



Technik: Die erste deutsche Übersetzung des Heron von Alexandria "Buch von Lufft- und Wasserkünsten" erschien 1688 in Bamberg.



Technik: Eines der berühmtesten Technikbücher des 18. Jahrhunderts, das "Theatrum machinarum generale oder Schauspiel des Grundes mechanischer Wissenschaften" von Jakob Leupold (22.7.1674 - 12.1.1727, wurde von 1724 - 1739 in Nürnberg verlegt.
Bibliographie



Technisches Bildungswesen: Johann Josef Prechtl (16.11.1778 - 24.10.1854) aus Bischofsheim (Rhön) initiierte 1815 die Errichtung des K. K. Polytechnischen Instituts in Wien; es war die erste Lehrstätte dieser Art im deutschen Sprachraum (DBE, GBBE).



Technisches Bildungswesen: Der aus Bad Kissingen stammende Friedrich August von Pauli (6.5.1802 - 26.6.1883) gilt als Reorganisator des bayerischen technischen Bildungswesens. Er war seit 1841 in Nürnberg tätig (BBB, GBBE).



Technisches Bildungswesen: Die Nürnbergerin Paula Hahn-Weinheimer (8.3.1917 - 2002) war erste Professorin der Technischen Universität München.



Tee: Der Würzburger Philipp Franz von Siebold (17.2.1796 - 18.10.1866) führte den Teeanbau auf Java ein (J. Schmithüsen, DBE, BBB).
Bibliographie



Tee: Otto Messmer (13.1.1858 - 28.8.1940 Alzenau) ließ als erster deutscher Teegroßhändler seine Marke "Messmer-Tee" in das Warenregister eintragen (DBE).



Teelicht: Erfunden von Alexander Glafey aus Nürnberg.



Telefon: Ein Vorläufer, das sog. Fadentelefon, wurde erstmals um 1682 durch den Nürnberger Optiker Franz Gründel bekannt gemacht (Feldhaus).



Telefon: Das eigentliche Telefon hat 1877 als erster in Bayern der Nürnberger Fabrikant Friedrich Heller (19.6.1836 - 27.2.1911) vorgestellt (Ber. Nürnberger, BBB).



Telefon: Der Industrielle Christian Heinrich Hornschuch (3.3.1838 - 17.1.1912) aus Abtswind ließ 1883 sein Hauptkontor in Fürth mit der Weberei in Forchheim verbinden und richtete damit das erste Überlandtelefon in Deutschland ein (Schwammberger).



Telefon: Ernst Feyerabend (20.10.1867 - 19.10.1943 Würzburg) leistete "Entscheidendes" bei der Einführung des Wählbetriebs. Das heute noch benutzte Standardwerk "Handwörterbuch des elektrischen Fernmeldewesens" 1929 machte ihn in der ganzen Welt bekannt (NDB).



Telefon: Der 1877 in Bad Kissingen geborene und 1938 emigrierte Ingenieur Bernhard Kugelmann erfand 1903 das "Selbständigen-Fernsprecher-Vermittlungs-System" (J. Walk).



Telefon: Die "Wiege" der Telefonkarte - neben einem Pilotprojekt in Bamberg (Kombination aus Magnetstreifen und Lochkarte) - stand in Nürnberg.



Telegraphie: Die optische Telegraphie ist erstmals 1405 bei Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) (Eichstätt) dargestellt.
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Telegraphie: Einer der bedeutendsten Erfinder auf dem Gebiet der Telegraphie und Zeichenübermittlung war der Aschaffenburger Friedrich von Hefner-Alteneck (27.4.1845 - 7.1.1904) (NDB).



Telegraphie: Einen Sender für drahtlose Telegraphie erfand der Physiker und Nobelpreisträger Karl Ferdinand Braun (6.6.1850 - 20.4.1918). Er war von 1872 bis 1874 Assistent an der Universität Würzburg.



Tempo-Taschentücher: 1929 meldeten die Vereinigten Papierwerke Nürnberg die erste deutsche Papiertaschentuchmarke als Patent an. 1988 kam die wiederverschließbare Verpackung auf den Markt.



Tennenlohe: (Erlangen): berühmte Besucher: August von Platen.



Tennis: 1896 wurde in Würzburg die erste moderne Tennishalle errichtet. Josef Seitz aus Altenkunstadt war dreimal deutscher Doppelmeister im Tischtennis.



Test: Die Stiftung Warentest wurde 1964 von dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard (4.2.1897 - 5.5.1977) aus Fürth gegründet (u. a. BBB).



Textildruck: Maria Sibylla Merian (2.4.1647 - 13.1.1717), die von 1665 bis 1690 in Nürnberg lebte, erfand ein Stoffdruckverfahren, "bei dem das Material waschbar und beidseitig verwendbar" war (M. Alic). S. auch Kattundruck.
Bibliographie



Textildruck: Der Bildhauer Friedrich Adler (24.4.1878 - 1942) leitete 1910 bis 1913 die Nürnberger Meisterkurse. Er entwickelte ein Verfahren, das den industriellen Einsatz der Batik-Technik ermöglichte (GBBE).



Textilien: Um 980 entstand in Würzburg der "Adlerflug Alexanders des Großen". Es handelt sich um die "älteste erhaltene Stickerei in Deutschland" (Reiser).



Textilien: Das Bamberger Diözesanmuseum besitzt eine der wertvollsten Sammlungen mittelalterlicher Gewänder. Der Sternenmantel Kaiser Heinrichs II. und der Mantel der hl. Kunigunde (beide frühes 11. Jahrhundert) gelten als die "ältesten bewahrten Beispiele" ihrer Gattung, das Rationale als "frühestes erhaltenes überhaupt". Die Textilien aus dem Grab des Papstes Clemens II. sind der "älteste nahezu vollständige Papst- und Bischofsornat" aus der Mitte des 11. Jahrhunderts (Handschuh).



Textilindustrie: Marcus von Nürnberg (+um 1418) führte von 1407 bis 1411 in Ungarn die "Produktion von Baumwollbarchent" ein (NDB, DBE).



Textilindustrie: Erlangen wird als "Strumpferstadt" bezeichnet. 1792 gab es 563 Webstühle. Die Spinnereien Oberfrankens zählten zu den "ältesten" Unternehmen, die die Rechtsform der Aktiengesellschaft einführten.



Textilindustrie: Der Nürnberger Johann Philipp Lobenhofer (7.2.1750 - 19.2.1824) richtete 1822 eine der ersten Tuchfabriken Deutschlands in Wöhrd (Nürnberg) ein. Seine Produktionstechniken waren "bahnbrechend" (BBB, GBBE).



Textilindustrie: Karl Ludwig Forster (10.2.1788 - 13.10.1877) aus Nürnberg schuf in Augsburg den größten und modernsten Betrieb seiner Zeit in Süddeutschland (BBB).



Textilindustrie: Carl Christoph Buz (6.4.1803 Wiesenbronn bei Kitzingen - 18.10.1870) war Mitbegründer der Baumwollfeinspinnerei in Augsburg (GBBE).



Textilindustrie: Der Industrielle Johann Desch (27.4.1848 - 29.1.1920) aus Glattbach bei Aschaffenburg, der in Aschaffenburg gestorben ist, führte 1868 den genormten Zuschnitt in Lohnarbeit ein. Er ermöglichte dadurch eine serienmäßige Produktion von Männerkleidung auf Vorrat und wurde so zum Begründer der Heimarbeit (BBB, GBBE).



Textilindustrie: August Vordemfelde (26.10.1880 - 1.1.1972 Aschaffenburg) war der "erste, der durch die Entwicklung einer systematischen Fertigung wesentlich zur Verbilligung der Herrenkleidung beitrug" (DBE, GBBE).



Textilindustrie: Raimund Bittner (1894 - 1959 Bayreuth) erweiterte die ererbte Färberei und Strumpfwarenfabrik zu einer der "größten Betriebe" im Egerland (Weinmann).



Textilindustrie: Die Textilindustrie in Aschaffenburg entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Zentren der deutschen Bekleidungsbranche. Als "die klassische Konfektionsstadt" lag sie vor dem Ersten Weltkrieg an zweiter Stelle in Deutschland.



Textilindustrie: Helmbrechts war zeitweise "Modezentrale für die Eingeborenenvölker in aller Welt" (Bayer. Städtebuch). Es wurde auch der "Kleiderschrank der Welt" genannt. Sein Textilmuseum ist das einzige in Bayern.



Textilindustrie: Das Bezirksamt Münchberg stellte im 19. Jahrhundert den am "stärksten von Textilindustrie durchsetzten Bezirk in ganz Deutschland"; über 46% der Bevölkerung lebten von diesem Industriezweig.



Textilindustrie: Oberfranken war 1933 das "größte geschlossene" Textilindustriegebiet Deutschlands. Die "Textilgruppe Hof" zählt zu den größten bundesdeutschen Herstellern mit "Weltgeltung".



Textilindustrie: Die schlesische Firma Greiff, seit 1945 in Bamberg ansässig, lieferte 1934 als erste deutsche Firma blaue Berufskleidung.



Thannhausen: (Pfofeld Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen): Der gleichnamigen Reichsministerialiensippe entstammte der Minnesänger Thannhäuser (Tannhäuser). Die Abstammung wird in Frage gestellt. S. auch Minnesang.



Theater: "Dem Theaterdichter wirft man nicht die Meinungen seiner Personen vor, warum dem Romanendichter?" "In der Welt und auf dem Theater macht nicht nur immer der beste Akteur den König" (Jean Paul Zitat).



Theater: Als "erstes ständiges" Haus für Theateraufführungen gilt der 1623 erbaute Hailsbrunner Hof in Nürnberg (Feldhaus).



Theater: Der Theaterdirektor Michael Daniel Treu (um 1634 - 22.3.1708), u. a. in Nürnberg tätig, setzte sich als „erster deutscher Prinzipal für die spanische Dramatik ein“ (GBBE).



Theater: Das Markgrafentheater in Erlangen (1715 - 1743) ist nicht nur das älteste erhaltene bespielte Theater Süddeutschlands, sondern es zählte mit 600 Sitzplätzen im 18. Jahrhundert auch zu den größten Schauspielbühnen Deutschlands.



Theater: Das Ruinentheater der Markgräfin Wilhelmine (3.7.1709 - 14.10.1758) in der Eremitage von Bayreuth 1743 - 1744 ist das früheste seiner Art. Ebenfalls auf Wilhelmine geht das Naturtheater in Sanspareil, eines der ältesten in Europa und Vorläufer der heutigen Freilichttheater, zurück (Hansmann).
 



Theater: Friedrich Julius Heinrich von Soden (4.12.1754 Ansbach - 13.7.1831 Nürnberg) führte nach Nürnberg (s. o.) 1802 am Bamberger Theater erstmals in Deutschland wieder ein "festes" Haus ein. Unter E. T. A. Hoffmann und Franz von Holbein stieg Bamberg zur "besten Provinzbühne Deutschlands" auf (Safranski). Drei Werke Calderons wurden hier uraufgeführt, ferner 1811 Kleists "Käthchen von Heilbronn" (deutsche Uraufführung) und 1933 E. T. A. Hoffmanns "Aurora". „Ich lehne mich … über der Loge Rand, und sehe in das verödete Haus, dessen Architektur … in wunderlichen Reflexen fremd und feenhaft hervorspringt“ (E. T. A. Hoffmann). 1969 nahm Heinrich Böll in Bamberg an der Premiere von "Ein Schluck Erde" teil. "Prinzessin Blandina" von E. T. A. Hoffmann Uraufführung Bamberg 2009.



Theater: Franz Holbein von Holbeinsberg (27.8.1779 - 6.9.1855), u. a. in Bamberg 1810-12 und in Würzburg 1812/13 tätig, führte 1844 am Wiener Burgtheater die Autorentantieme ein. Er war 1846 Mitbegründer des Bühnenkartellvereins (GBBE).



Theater: August Lewald (14.10.1792 - 10.3.1871), 1824 in Nürnberg tätig, gründete die „Unterhaltungen für das Theaterpublikum“ und die „Allgemeine Theaterrevue“, ferner 1835 die Zeitschrift „Europa“ (GBBE).



Theater: Der Theatermaschinist und -dekorationsmaler Josef Mühldorfer (10.4.1800 - 8.3.1863), der u. a. in Bayreuth, Würzburg, Nürnberg und Bamberg tätig war, errang Weltruf als "Begründer der neuzeitlichen Theatermaschinerie" (DBE).



Theater: Der Schauspieler Otto von Hoym-Söllingen (12.1.1823 - 29.11.1876), 1849 in Coburg, später in Nürnberg, gründete 1854 mit seiner Frau das Stadttheater in New York.
(GBBE).



Theater: Der Schauspieler Friedrich Haase (1.11.1825 - 17.3.1911), der 1866 Regisseur des Coburger Hoftheaters war, war 1883 Mitbegründer des Deutschen Theaters in Berlin (GBBE).



Theater: Der Coburger Max Brückner (14.3.1836 - 2.5.1919) zählt zu den „wichtigsten europäischen Bühnenbildnern seiner Zeit“ (GBBE).



Theater: Leopold Müller (5.9.1848 - 25.5.1912), 1869 Debüt als Bariton am Würzburger Stadttheater, gründete 1908 das Johann-Strauß-Theater in Wien (GBBE).



Theater: Emil Meßthaler (20.6.1869 - 7.1.1927) gründete 1894 das „Theater der Moderne“ in München und eröffnete 1900 das „Intime Theater“ in Nürnberg (GBBE).



Theater: Jakob Strauss (1891 - 1956) aus Würzburg gründete 1933 in Wien das Café de Paris als Kleinkunsttheater (Tetzlaff). (+auch 1955).



Theater: Coburg Ansicht William Turner (England) 1840.



Theater: Das Nürnberger Opernhaus wird als Deutschlands schönstes Jugendstiltheater gerühmt.



Theater: Im Torturm von Sommerhausen bei Würzburg befand sich bis 1970 das kleinste Theater Deutschlands. Es wurde 1950 durch Luigi Malipiero (5.4.1901 - 24.2.1975) gegründet. berühmte Besucher: u. a. Theodor Heuss (DBE, BBB, GBBE). Neuerdings hat Sommerhausen durch die Bamberger Marionettenbühne Konkurrenz bekommen. Gespielt wird vor lediglich 12 Sitzplätzen; es ist damit zumindest das kleinste Theater Bayerns. In Miltenberg steht z. Z. mit 27 Sitzplätzen das kleinste Theater der Welt (Guiness-Buch der Rekorde).
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Theater: Das Schauspiel "Die endlose Straße" des Dichters Sigmund Graff (7.1.1898 Roth - 17.6.1979 Erlangen) gehört mit etwa 5000 Aufführungen im In- und Ausland zu den meistgespielten ernsten Stücken seit der Jahrhundertwende (u. a. Kosch).
Zitate Sigmund Graff: „Auf der Rückseite unserer positiven Eigenschaften klebt eine Preiszettelchen. Darauf steht mit welchen negativen wir sie bezahlt haben.“ "Allen Moden gemeinsam ist die Beobachtung, dass ihre ersten und ihre letzen Vertreter komisch sind". "Charme ist die Chance des Hässlichen". "Charme ist ein unbewusstes Versprechen". "Charme ist ein unbewusstes Versprechen".„Bücherlesen heißt in einer geistreichen Gesellschaft sein, wo man nur zuhört und nichts beiträgt zur Unterhaltung.“ "Einigkeit macht stark, aber meistens auch blind". "Tradition ist das Ruhekissen der Urteilskraft". "Viele entlarven sich im Karneval bereits in dem Moment, in dem sie in ein Kostüm schlüpfen". "Wer sich im Gespräch beliebt machen will, muss dem Partner die Pointen zuschieben. Viele glauben zu ihrem Schaden das Gegenteil". „Wie wir von manchen Menschen verkannt werden, beweisen uns nicht selten ihre Geschenke." "Dummheit nützt häufiger als sie schadet. Darum pflegen sich die Allerschlauesten dumm zu stellen." "Die Feigheit tarnt sich am liebsten als Vorsicht oder Rücksicht." "Die Treue eines Tieres würde uns nicht rühren, wenn die Treue unter den Menschen häufiger wäre." "Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist." "Der Alltag hat wohl Helden, aber kein Publikum." S. auch unter Zitate zu: Aphorismen, Apotheke, Diplomat, Frauen, Humor, Krieg, Künstler, Reise



Theaterregisseur: Dem in Bamberg geborenen Alwin Kronacher (18.11.1880 - 2.1.1951) verdanken wir "richtungweisende" Aufführungen u. a. von Franz Werfel. Er inszenierte 1923 die Uraufführung von Brechts "Baal" in Leipzig, begründete 1932 die Römerberg-Festspiele in Frankfurt und gehörte zwischen den beiden Weltkriegen zu den "profiliertesten" Persönlichkeiten des deutschen Theaters (NDB, DBE).



Theaterregisseur: Rudolf Hartmann (11.10.1900 - 26.8.1988), u. a. in Bamberg und 1928 Nürnberg tätig, inszenierte 1938 die Uraufführung der Oper „Der Friedenstag“ von Richard Strauss (GBBE).



Theaterregisseur: Gustav Rudolf Sellner (25.5.1905 - 8.5.1990), u. a. in Coburg tätig, war einer der „erfolgreichsten“ Regisseure der Nachkriegszeit. Er trat auch als Filmschauspieler auf (u. a. in „Ansichten eines Clowns“ 1975) (GBBE).



Theologie: Zitate Jean Paul: "Die Heiden kommen als blinde Passagiere in den Himmel, ohne dass die theologischen Postmeister was davon wissen." "Die neuen Theologen haben mit dem Weg zum Himmel eine Wegreparatur vorgenommen." "Die Theologie gestattet der Vernunft nur Fastenspeisen." "Mancher Unglaube ist ja nur ein anders angewandter Glaube."



Theologie: Zitate: "Die wenigsten ahnen, dass der größte Teil der Klugheit des Klerus in der Dummheit der Laien besteht" (Karlheinz Deschner). "Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine Diener." (Deschner). "Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken" (Ludwig Feuerbach). "Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde" (Feuerbach). „Nicht das Heilige ist wahr, sondern das Wahre heilig“ (Feuerbach).



Theologie: Luther konnte sich bei der Einführung der Reformation nicht nur auf die fränkischen Reichsstädte stützen, sondern auch auf eine ganze Reihe bedeutender fränkischer Theologen, darunter Andreas Bodenstein aus Karlstadt, mit dem er 1519 die Leipziger Disputation führte. Heftige Auseinandersetzungen innerhalb der reformatorischen Theologie zogen die kontroversen Ansichten des Andreas Osiander aus Gunzenhausen und des Nürnbergers Georg Major, dessen Auffassung von der Notwendigkeit der guten Werke Anlass zum sog. Majoristischen Streit war, nach sich.

     Die Gegenreformation leitete Johannes Cochlaeus aus Raubersried (Wendelstein) bei Schwabach ein; er wurde zum schärfsten Gegner Luthers und bestimmte das katholische Bild des Reformators bis in unser Jahrhundert. Während sich die Universität Würzburg zum Zentrum der Gegenreformation entwickelte und im 18. Jahrhundert führend in der systematischen Theologie war, erlangte im 19. Jahrhundert die "Erlanger Schule" weltweite Bedeutung für die evangelische Theologie. Ihre Professoren gründeten 1838 die "Zeitschrift für Protestantismus und Kirche".



Theologie: Albertus Magnus (1193/1200/1206? - 15.11.1280), der von 1263 bis 1267 in Würzburg tätig war, gehört als Theologe, Philosoph und Naturforscher zu den universellsten Gelehrten des Mittelalters (s. auch Naturwissenschaften). Er gründete in Köln die erste deutsche Hochschule.
 
Bibliographie



Theologie: Nikolaus von Dinkelsbühl (um 1360 oder 1370 - 17.3.1433) zählte zu den "Initiatoren und führenden Persönlichkeiten" der Melker Reformbewegung (DBE, GBBE).



Theologie: Johannes Nider (Nieder, Nyder) (um 1380/vor 1385 - 13.8.1438 Nürnberg) gehörte 1431 - 1434 zu den "führenden Persönlichkeiten" des Basler Konzils. Er war einer der "wichtigsten" Reformer des deutschen Dominikanerordens. Der "Formicarius" um 1475 (Lehrer-Schülergespräch) gilt als eines der "wertvollsten" Zeugnisse zur Kulturgeschichte des 15. Jahrhunderts (DBE, GBBE).



Theologie: Einer der ganz großen katholischen Prediger seiner Zeit, Friedrich Nausea (um 1491/1496 Waischenfeld - 6.2.1552), war "maßgeblicher" Vertreter des Reformkatholizismus (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch.) (Lebensdaten DBI: um +1550 oder 1552).



Theologie: Johannes Nas (29.3.1534 - 16.5.1590) aus Eltmann war einer der bedeutendsten Polemiker seiner Zeit. Er war Mitbegründer der Tiroler Ordensprovinz (BBB; DBE: *19.3.)



Theologie: Martin Becanus (Schellekens) (6.1.1563 - 24.1.1624), der zeitweise in Würzburg lehrte, gilt als einer der bedeutendsten und fruchtbarsten Theologen seiner Zeit. Lutheraner, Calvinisten und Anglikaner rechneten ihn unter ihre Hauptgegner; seinen Namen tragen die "Antibecanusschriften" (NDB, BBB).



Theologie: Paul Mezger (23.11.1637 - 12.4.1702) aus Eichstätt gehört zu den "bedeutendsten" Dogmatikern des Benediktinerordens (DBE, GBBE).



Theologie: Der Augustinereremit Engelbert Klüpfel (18.1.1733 - 8.7.1811) aus Wipfeld bei Schweinfurt, der u. a. in Würzburg und Münnerstadt tätig war, gab mit der "Nova bibliotheca ecclesiastica Friburgensis" ab 1775 das erste katholische Rezensionsorgan heraus, das kritisch über theologische Literatur berichtete. Er gilt als "Vorkämpfer der historischen Theologie" (NDB, DBE, BBB).



Theologie: Der Karmeliter Thaddäus a Sancto Adamo Dereser (Anton Dereser) (3.2.1757 - 16.6.1827) aus Fahr (Volkach) war Führer der Bewegung biblischer Gelehrsamkeit und Vorläufer des Altkatholizismus (NDB, BBB, GBBE).



Theologie: Der Bamberger Friedrich Brenner (10.1.1784 - 20.8.1848) wurde mit seinen dogmatischen Schriften zum "Schrittmacher" der Theologie des 19. Jahrhunderts. Namengebend: Friedrich-Brenner-Preis (BBB, s. auch Index).



Theologie: Im Kampf mit der Amtskirche Zu den bekanntesten katholischen Theologen des 19. Jahrhunderts zählt Ignaz von Döllinger (28.2.1799 - 10.1.1890) aus Bamberg, u. a. Kaplan in Scheinfeld und Dozent am Lyzeum Aschaffenburg. Bald wurde er als "Prototyp des Erzultramontanen" verspottet. Heinrich Heine schalt ihn einen "erzinfamen Pfaffen". Döllinger war der anerkannte Wortführer der katholischen Rechten und Mitbegründer des Bonifatiusvereins, zugleich aber auch der bedeutendste Katholik, der sich dem Unfehlbarkeitsdogma nicht unterwarf. Das hatte 1871 seine Exkommunikation zur Folge. Er begründete die Bonner Unionskonferenzen 1874 und 1875, den wichtigsten ökumenischen Gesprächskreis des 19. Jahrhunderts. Die Altkatholische Kirche beruft sich auf ihn als einen ihrer "Väter". Heute wird Döllinger zu den Vorläufern der ökumenischen Bewegung gezählt (NDB, s. auch eigener Artikel).
Bibliographie



Theologie: "Wie viele beteten schon vor Altären, auf denen sie geopfert wurden." (Karlheinz Deschner - Zitat).



Theologie: Johann Friedrich (5.5.1836 - 19.8.1917) aus Poxdorf bei Forchheim, u. a. in Scheinfeld tätig, war 1874/75 führend am Aufbau der Altkatholischen Fakultät in Bern und der Altkatholischen Kirche in Deutschland beteiligt. Als Gegner des Unfehlbarkeitsdogmas wurde er wie Döllinger exkommuniziert (NDB, DBE, GBBE).



Theologie: Nach Herman Schell (28.2.1850 - 31.5.1906 Würzburg), von 1873 bis 1877 Kaplan und Lehrer in Amorbach, ist der sog. Schellstreit benannt. Die meisten seiner Werke kamen auf den Index (DBE, BBB). (Vorname fälschlich Hermann).



Theologie: Thaddäus Hyazinth Engert (10.8.1875 Ochsenfurt - 26.1.1945) wurde 1907 exkommuniziert (DBE).



Theologie: Martin Grabmann (5.1.1875 Winterzhofen-Berching - 9.1.1949 Eichstätt), u. a. in Kipfenberg und Allersberg tätig, war führend in der Erforschung der Scholastik. Nach ihm ist das Martin-Grabmann-Institut der Universität München benannt (NDB, DBE, BBB, GBBE, Kürschner).



Theologie: Bischof Rudolf Graber (13.9.1903 - 31.1.1992) aus Bayreuth, der von 1941 bis 1962 an der Eichstätter Philosophisch-Theologischen Hochschule lehrte, gründete das Ostkirchliche Institut in Regensburg (Lex. f. Theol. u. Kirche).



Theologie: Evangelische Theologen Hieronymus Düngersheim (22.4.1465 - 2. oder 3.3.1540) aus Ochsenfurt war "führender" Theologe in Leipzig (M. Steinmetz, BBB).



Theologie: Der Nürnberger Thomas Venatorius (1490 - 4.2.1551) verfasste mit "De virtute christiana" 1529 die erste protestantische Ethik (BBB, DBE; W. P. Eckert, *auch um 1488).



Theologie: Johannes Freysleben (1490 - um 1550) aus Marktredwitz forderte in seiner evangelischen Kirchenordnung 1522 als erster die Taufe auf deutsch (NDB) (DBI: *um 1489).



Theologie: Maximilian Mörlin (Mörlein) (14.10.1516 - 20.4.1584 Coburg), Schüler Luthers, setzte 1563 die "Declaratio Victorini" durch (DBE, GBBE).



Theologie: Johann Gerhard (17.10.1582 - 17.8.1637), der zeitweise als Generalsuperintendent in Coburg tätig war, schrieb mit den "Loci theologici" das umfassendste Werk der lutherischen Theologie. Er hielt 1603 als erster in Jena Vorlesungen über Metaphysik (NDB).



Theologie: Michael Ludwig (Michael Ludovici) (3.1.1602 - 17./18.5.1680) aus Coburg gehörte im Dreißigjährigen Krieg zu den "einflussreichsten" Geistlichen im nordwestdeutschen Raum (DBE).



Theologie: Lukas Friedrich Reinhart (7.2.1623 Nürnberg - 25.5.1688) an der Universität Altdorf führte in seinem "Compendium theologiae" 1678 den modernen Begriff der Dogmatik ein (Kraus; ADB: Reinhard).



Theologie: "Schlecht wird gelebt, wo von Gott nicht gut geglaubt wird; aber umgekehrt wird unnütz geglaubt, wo nicht gut gelebt wird" (J. Gerhard Zitat).



Theologie: Ernst Salomo von Cyprian (22.9.1673 - 19.9.1745) aus Ostheim vor der Rhön zählt zu den einflussreichsten Vertretern der lutherischen Orthodoxie. Er hielt sich u. a. in Coburg auf (NDB).



Theologie: Der Vorkämpfer der Dogmengeschichte und Gründer des ersten theologischen Seminars in Deutschland Johann Augustin Dietelmair (2.4.1717 Nürnberg - 6.4.1785 Altdorf) gilt als einer der größten Theologen seiner Zeit (Kraus, BBB).



Theologie: Der Coburger Friedrich Gruner (1.8.1723 - 29.3.1778) hat die "sog. Wahrheit der natürlichen Religion als Fiktion der neueren Metaphysik" nachgewiesen (BBB, NDB).



Theologie: Johann Salomo Semler (18.12.1725 - 14.3.1791), u. a. Redakteur in Coburg und Professor in Altdorf, begründete die historisch-kritische Theologie in Deutschland. Er war der „bedeutendste“ protestantische Theologe im 18. Jahrhundert (Brockhaus, DBE, GBBE).



Theologie: Johann August Urlsperger (25.11.1728 - 1.12.1806), 1738 an der Fürstenschule in Neustadt an der Aisch, gründete 1780 in Basel die Christentumsgesellschaft (BBB).



Theologie: Heinrich Eberhard Gottlob Paulus (1.9.1761 - 10.8.1851), u. a. in Würzburg (1803), Bamberg (1807), Nürnberg und Ansbach tätig, ist der führende theologische Rationalist" Ende des 18. Jahrhunderts. Beziehungen zu Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, den er in Arabisch unterrichtete (NDB, GBBE).



Theologie: Der Erlanger Professor Christoph Friedrich von Ammon (16.1.1766 - 21.5.1850) aus Bayreuth zählt zu den meistgerühmten theologischen Persönlichkeiten seiner Zeit (NDB).



Theologie: Christian Krafft (12.12.1784 - 15.5.1845 Erlangen) hat der Erweckungsbewegung in Bayern zum "Durchbruch" verholfen (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Theologie: Johann Jakob Herzog (12.9.1805 - 30.9.1882 Erlangen) begründete das Standardwerk "Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche" (22 Bände 1853/68) (DBE, RGG, GBBE).



Theologie: "Vater der Inneren Mission" Wilhelm Löhe (21.2.1808 Fürth - 2.1.1872 Neuendettelsau), der u. a. in Altdorf, Kirchenlamitz und Merkendorf tätig war, gründete 1849 die Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der Lutherischen Kirche ("die älteste noch bestehende Arbeits- und Lebensgemeinschaft" der Evangelischen Landeskirche) und 1853 den Lutherischen Verein für Weibliche Diakonie. Löhe zählt zu den Vätern der Inneren Mission und hat das bayerische Luthertum entscheidend geprägt. Er machte Neuendettelsau durch die Gründung der Diakonissenanstalt 1854 zu einem "Mittelpunkt des aktiven Luthertums in der ganzen Welt" (H. Roser, NDB, BBB, GBBE s. auch Briefmarken, Mission).



Theologie: "Was die Religion den 'Sünder' nennt, das nennt die Humanität den 'Egoisten'" (Max Stirner Zitat).



Theologie: Der "Wiederentdecker des ursprünglichen Luther", der evangelische Theologe Johann von Hofmann (21.12.1810 Nürnberg - 20.12.1877 Erlangen), war der "bedeutendste" Vertreter der hermeneutischen Theologie seit Schleiermacher (NDB, BBB).



Theologie: Zu den bekanntesten deutschen Theologen des 19. Jahrhunderts zählt der Erlanger August Ebrard (18.1.1818 - 23.7.1888). Als Liturgiker nimmt er in der Theologie seiner Zeit "eine Sonderstellung" ein (K. E. Haas). Auf ihn geht die Reformierte Synode in Bayern zurück. Er begründete ferner die Wochenschrift „Zukunft der Kirche“ und die "Reformierte Kirchenzeitung", die von 1851 an erschien (NDB, BBB).



Theologie: Ernst Luthardt (22.3.1823 - 21.9.1902) aus Maroldsweisach, der u. a. in Erlangen wirkte, führte die Leipziger Theologische Fakultät zu einer im 19. Jahrhundert "sonst nicht erreichten Höhe". Er gründete 1868 die "Allgemeine evangelisch-lutherische Kirchenzeitung" und die Allgemeine Evangelisch-Lutherische Konferenz (NDB, DBE, GBBE).



Theologie: Der Religionsunterricht Karl von Buchruckers (19.11.1827 - 29.1.1899) aus Kleinweisach (Vestenbergsgreuth) bei Höchstadt, der sich u. a. in Schwabach aufhielt, wurde vorbildlich für das In- und Ausland, speziell für Schweden und USA. Buchrucker gründete 1886 den Landesverein für Innere Mission und 1890 die "Neue kirchliche Zeitschrift", die ein Sammelbecken der theologischen Arbeit über Deutschland hinaus wurde (NDB, BBB).



Theologie: Max Herold (27.8.1840 Rehweiler - 30.7.1921 Neuendettelsau), u. a. Gleißenberg (Burghaslach) und Schwabach, war Mitbegründer der Zeitschrift "Siona" (DBE).



Theologie: Der sächsische Landesbischof Ludwig Ihmels (29.6.1858 - 7.6.1933), 1898 Universität Erlangen, war 1927 Mitbegründer des Predigerseminars Lückendorf (GBBE).



Theologie: Der Erlanger Professor Reinhold Seeberg (5.4.1859 - 23.10.1935) schuf 1902 eine modern-positive Theologie, die strenges Luthertum mit wissenschaftlicher Erkenntnis verknüpfte (Brockhaus, DBE).



Theologie: Der "Nestor der reformierten Theologie" und Erlanger Universitätsprofessor Ernst Friedrich Karl Müller (27.7.1863 - 20.5.1935) las als erster Professor an einer deutschen Universität Konfessionskunde (K. E. Haas).



Theologie: Friedrich Rittelmeyer (5.10.1872 - 23.3.1938), der von 1895 bis 1902 in Würzburg und von 1902 bis 1916 in Nürnberg tätig war, war 1922 Mitbegründer der Anthroposophischen Christengemeinschaft in Stuttgart (DBE, GBBE).



Theologie: Der Maler und Philosoph Bo Yin Ra, Pseudonym für Joseph Anton Schneiderfranken (25.11.1876 - 14.2.1943) aus Aschaffenburg, hatte durch seine "Lichtbotschaft", die in über 40 Büchern verbreitet ist, zahlreiche Anhänger in aller Welt (H. Miers, GBBE).



Theologie: Der Mitbegründer der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Initiator des Zentralarchivs für Evangelische Publizistik Friedrich Langenfaß (8.7.1880 - 5.2.1965) war u. a. in Rothenburg o. d. T. tätig. 1925 Mitbegründer der evangelischen Kulturzeitschrift „Zeitwende“. 1960 wurde die Friedrich-Langenfaß-Stiftung gegründet (NDB, BBB, GBBE).



Theologie: Alfred Wikenhauser (22.2.1883 - 21.6.1960), ab 1926 an der Universität Würzburg, „verhalf der historisch-kritischen Exegese in der katholischen Theologie zum Durchbruch“ (GBBE).



Theologie: Friedrich Brunstäd (27.7.1883 - 2.11.1944), der ab 1917 an der Universität Erlangen lehrte, entwickelte eine Kulturtheologie (DBE).



Theologie: Werner Elert (19.8.1885 - 21.11.1954 Erlangen) zählt zu den "markantesten Gestalten" der Neuorientierung protestantischer Theologie nach dem Ersten Weltkrieg. Er war führendes Mitglied der Theologischen Kommission des Lutherischen Weltbundes (BBB, Kürschner, NDB: irrtümlich +1945, GBBE).



Theologie: Helmut Thielicke (4.12.1908 - 5.3.1986), u. a. an der Universität Erlangen tätig, hat als "Wortführer" des konservativen Protestantismus Kirche und Gesellschaft der ehemaligen Bundesrepublik "nachhaltig mitgeprägt" (DBE).



Theologische Hochschule: Die Theologische Fakultät der Universität Würzburg war einst "führend" unter den katholischen Universitäten (Kraus). Als bestes Handbuch der systematischen Theologie (M. Grabmann) wird die "Theologia Wirceburgensis" 1766ff, letzte Auflage 1879, gewürdigt.



Theologische Hochschule: Die einzige deutsche katholische Universität befindet sich in Eichstätt.



Theologische Hochschule: Die Erlanger Universität war von 1806 bis 1947 die einzige evangelisch-theologische Ausbildungsstätte in Bayern. "Alle bayerischen Pfarrer lutherischen Bekenntnisses haben in Erlangen studiert." Das gibt der "bayerischen Pfarrerschaft ihren familienhaften Charakter" (Werner Bergengruen 1933). Weltweiten Ruhm erlangte im 19. Jahrhundert die sog. "Erlanger Schule", vor allem unter Johann von Hofmann (21.12.1810 Nürnberg - 20.12.1877 Erlangen) und dem Pestalozzischüler Karl Georg von Raumer (9.4.1783 - 2.6.1865 Erlangen). Redensart: "In Erlangen kann man das Wort Gottes erlangen."



Theologische Hochschule: In Neuendettelsau entstand 1945 das Pastoralkolleg als erstes deutsches Fortbildungsinstitut für evangelische Pfarrer. Daraus entwickelte sich die Augustana-Hochschule, die seit ihrer Gründung 1947 die einzige Ausbildungsstätte für evangelische Theologen in Bayern ist.



Thermoelektrizität: 1821/22 von Thomas Seebeck (9.4.1770 - 10.12.1831), von 1810 bis 1812 in Bayreuth und von 1812 bis 1818 in Nürnberg tätig, 1821 entdeckt und "Seebeckeffekt" genannt. Er konstruierte "Thermoelemente" (Lex. d. Naturwiss.)



Thermometer: Johann Christoph Sturm (3.11.1635 - 26.10.1703) aus Hilpoltstein gilt als der "eigentliche" Erfinder des Differentialthermometers (ADB, DBE, Bayer. Städtebuch) (auch *1634).



Thermometer: Nach Ernst Otto Beckmann (4.7.1853 - 13.7.1923), der von 1892 bis 1897 an der Universität Erlangen lehrte, ist das 1887/88 erfundene "Beckmann-Thermometer" benannt. Es ermöglichte sehr genaue Messungen (Pötsch, Lex. d. Naturwiss.)



Thiersheim: bei Wunsiedel: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1785. in der Literatur: Jean Paul: „Leben des Quintus Fixlein“.



Thiersheim: bei Wunsiedel: berühmte Einwohner: Peter Hofmann (+29./30.11.2010 in Selb).



Thierstein: bei Wunsiedel: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1785, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Thierstein: bei Wunsiedel: Aus Merian "Topographie" 1656: "In diesem Markt wird jährlich ein unzählich Menge der Kugeln, damit die Kinder spielen, item der großen Kugeln, so man aus den Büchsen scheusset, aus einem zähen und feisten Erdreich, (welches die Einwohner des Flecken Schmerstein nennen, und es umb den Flecken allenthalben herum ausgraben) von allen Einwohnern, alten und jungen Leuten, gemacht. Die werden darnach vom Feuer gehärtet, und mit viel Wägen gen Nürnberg, und wiederumb von dannen durch ganzes Deutsch- und Welschland geführet."



Thierstein: bei Wunsiedel: in der Literatur: Ludwig Tieck berichtete 1793 seinem Freund Bernhardi: "Wir ritten jetzt über eine schöne Ebene, ringsum von Bergen und Wäldern eingeschlossen. Vor uns lag eine alte Burg mit ihren Ruinen sehr ehrwürdig und romantisch auf einem Berge. Wir kamen bald in Thierstein, einem Dorfe an. Schon in Bayreuth waren wir von Turnesi auf dieses Dorf aufmerksam gemacht; denn hier ist vielleicht in Deutschland die einzige Stelle, wo es Gliederbasalt gibt. Die großen Wälder von Basaltsäulen in Schottland werden Sie wohl kennen. Noch mehr vergrößerte unsre Lust abzusteigen eine prächtige alte Burg, die auf dem Rücken des Basaltberges lag. Wir gingen vom Wirtshaus gleich dahin. Oben auf dem Berge hat man eine schöne Aussicht über viele Wiesen und ins Dorf hinab. Die Basaltsäulen hier sind sehr merkwürdig, manche sind ziemlich große, vollkommen ausgebildete Steinkristalle. Die alte Feste ist sehr groß und majestätisch."



Thierstein: bei Wunsiedel: in der Literatur: Wilhelm Heinrich Wackenroder schrieb 1793 seinen Eltern: "Der Felsen, der sich mitten im Dorf erhebt, hat auf der einen Seite lauter sechseckige, schwarze Basaltkristalle, wenn ich es so nennen darf, die etwa ein Fuß breit und ein bis zwei Fuß hoch sind und sich treppenförmig übereinander erheben. Einige Stücke sind umgestürzt oder stehen schief hervor. Die Ruinen, die an diesem Flecke stehen, bestehen in sehr hohen, großen Mauern mit Fenstern und einem sehr hohen runden Turm. Man findet vielen Basalt eingemauert. - Auf der anderen Seite des kleinen Felsens aber trifft man mehrere hohe sechseckige Basaltsäulen, die dicht nebeneinander geschichtet und ineinander gefügt, fast senkrecht sich in die Höhe türmen. Sie haben bei einer Dicke von etwa einem Fuß wohl eine Höhe von 10 Füßen und gewährten mir einen ganz neuen fremden Anblick."



Thoma, Ludwig: Deutscher Schriftsteller (21.1.1867 - 26.8.1921). Redakteur des "Simplizissimus"; humorvoll-satirischer Erzähler, der vor allem durch seine lebensechten Komödien bekannt wurde. Fränkische Motive und Personen tauchen immer wieder in Thomas Werk auf, z. B. In der Erzählung "Marget" und in "Tja--!". In "Der Bader" wird von einem Rekord besonderer Art berichtet: "Einer vom Leibregiment in Fürth" hatte zehn Leberknödel und zwei Pfund Fleisch auf einem Sitz vertilgt, eine Leistung, die Thoma als "Lichtblick" in trüber Zeit erschien. "... jäz in Bahmberg haz ien zeriessen", lästerte der Dichter in den "Filserbriefen" über den "hochwierningen hern haußbraled Schädler".



Thoma, Ludwig: (1867 - 1921): Aschaffenburg und Erlangen In seinen "Erinnerungen" 1919 ging der Dichter nur knapp auf die zwei Semester 1886/87 an der Aschaffenburger Forstakademie ein, ausführlicher jedoch in verschiedenen Briefen. Mehr als die trockenen Studien gefielen ihm die Exkursionen in den Spessart, ebenso der abendliche Zeitvertreib in der Studentenverbindung und die Jagd, z. B. "in" Großostheim, wo er sich eine "sehr gesunde Bewegung" verschaffte. Die Aschaffenburger Zeit war aber auch von Ernüchterung und Zweifeln geplagt.



Thoma, Ludwig: (1867 - 1921): Am Ende stand die Gewissheit, den Beruf verfehlt zu haben. Thoma entschied sich schließlich für die Rechtswissenschaften und schrieb sich an der Erlanger Universität ein.

     Wenn er von der dortigen Professorenschaft erzählt, zeigt sich bereits die Fähigkeit, Personen lebensnah und humorvoll zu charakterisieren: "Sie waren ziemlich alte Herren und wirkten auf mich wie Überbleibsel aus der Uhlandzeit, passten auch in das Bild der kleinen Universitätsstadt, in der man so viele Erinnerungstafeln an berühmte Theologen, Mediziner und Juristen sieht. Unter ihnen waren Sonderlinge von einer Art, nach der man Heimweh haben darf." Da war der alte Gengler, ein "Gelehrter aus der Biedermeierzeit, weltfremd, verloren und verträumt". Bei Makowitzka hatte der spätere Dichter Glück, dass sich noch ein zweiter Kommilitone einfand, sonst wäre die Vorlesung ausgefallen.



Thoma, Ludwig: (1867 - 1921): Nicht viel Neues in der Dissertation 1891 promovierte Thoma mit der schlechtest möglichen Note. Thema: "Zur Lehre von der Notwehr". Professor Lüders bescheinigte dem Kandidaten Fleiß und selbständiges Denken, "wenn er auch nicht gerade viel Neues beigebracht hat". Wehmut befiel Thoma, als er diese kleine Welt verließ, "um sie nirgends mehr zu finden".

     Den Bayreuther Maler Wilhelm von Diez (17.1.1839 - 25.2.1907) nahm Thoma in die Sammlung "Leute, die ich kannte" auf (nach ihm ist die Diez-Schule München benannt). Eine besonders herzliche Beziehung entwickelte sich zu dem Bad Kissinger Bildhauer Ignatius Taschner (9.4.1871 Lohr - 25.11.1913). "Wer ihn kannte, verehrte ihn; wer ihm näher stand, liebte ihn." Diese Freundschaft galt Thoma als der "köstlichste Besitz" und er lobte den Künstler als "Nachkommen und Erben der großen fränkischen Meister". In seiner Begleitung besuchte der Dichter 1904 Nürnberg, wo er Maidie Liebermann, die spätere Lebensgefährtin und Hüterin seines Erbes, kennenlernte.



Thoma, Ludwig: (1867 - 1921): "Marget, eine Bauerngeschichte" Hansgirgl Schmauß aus Gramling bei Dachau traf das Schicksal nachgeborener Bauernsöhne. Die Hofübergabe stand an und er musste sein Vaterhaus verlassen. "Schmuser" wurden beauftragt, um nach Einheiratsmöglichkeiten zu suchen, doch es fand sich nichts Passendes. Da stieß Hansgirgl im "Bauernblatt" auf eine Heiratsanzeige, die ihn nicht mehr losließ. Er schrieb und bekam Antwort aus dem Fränkischen.

     Doch die Mutter war enttäuscht, das beigelegte Bild wollte ihr nicht recht gefallen. Sie sah "eine Person mit der Bamberger Haube auf dem Kopfe, deren Bänder rückwärts zu zwei mächtigen Maschen verbunden waren; der Oberkörper steckte in einem Wamesle mit enganschließenden Ärmeln". Die Mutter "schaute beinahe verächtlich auf die fremdländische Tracht und sagte ohne langes Besinnen: 'De g'fallt mir scho gar it'".

     Es folgten Wochen der Unentschiedenheit, des Nachdenkens. Dann machte sich Hansgirgl mit dem Zug nach Franken auf, um sich seine "Marget" wenigstens einmal anzusehen. Die Fahrt durchs Altmühltal verkürzte der Schuster von Pappenheim, der vom Wassermangel in den Juradörfern, von der Arbeit in den Steinbrüchen und der Teufelsmauer erzählte. Heimweh überfiel den Hansgirgl, als dunkle Föhrenwälder und Fabrikschornsteine an ihm vorbeizogen. "Das war eine Welt, in der er sich ganz verlassen und einsam vorkam."

     Auch in der Nürnberger Gastwirtschaft, in der er übernachtete, fühlte er sich nicht richtig wohl. Eine zeitlang schaute er Kartenspielern am Nachbartisch zu. Das hätte ihn "anheimeln können, denn es war Schafkopf, den in Gramling der Lehrer mit den Gendarmen und dem Wirt auch ein paar Mal in der Woche spielte, aber wenn auch der Eichelober in Nürnberg genau so alles stach, wie sonstwo im Vaterlande, so kam beim Hansgirgl kein Verwandtschaftsgefühl auf".

     Am anderen Morgen war die düstere Stimmung verflogen, als der "Brautwerber" in Hirschaid den Zug verließ und sich zu Fuß nach "Kirchbach" aufmachte. "Eine milde Herbstsonne schien auf das fruchtbare Regnitztal herunter und die fette Ackerkrume glänzte, dass es ein Staat war ... In den Wiesen standen in kurzen Abständen voneinander Obstbäume mit glatten, gepflegten Stämmen, die nicht so verwittert und vermoost waren wie daheim. Und was war Hirschaid für ein stattlicher Ort! Ein solches Dorf gab es in der Dachauer Gegend nicht ..."

     Erwartungsvoll betrat Hansgirgl Margets Hof. Eine ausgiebige Inspektion des Anwesens folgte. Er interessierte sich für die Kühe und Ochsen. "Auch den Gaul, der im Verschlag nebenan stand, musterte er als alter Kavallerist mit sichtbarem Verständnisse." Besonders angetan war er jedoch von "Marget". Die Brautschau fiel zur vollsten Zufriedenheit aus und so stand dem Happy-End nichts mehr im Wege.

     Später - nach der Heirat - zeigte Hansgirgl dann den Kirchbachern, "dass der Unterschied zwischen herunten und droben" nicht so groß sei; "er wurde und blieb ein tüchtiger Bauer im Regnitzgrund und ein guter Mann zu seiner Marget, die ihm etliche Söhne schenkte, lauter stramme Börschla."

     "Marget" ist eine Erzählung, die viel vom dem enthält, was Thoma beliebt und berühmt gemacht hat: lebensechte Dialoge und treffende Charakterisierungen, humorvolle Situationsschilderungen, aber auch nachdenklich stimmende, besinnliche Passagen. Eine einzigartige Huldigung des Dichters an das seit Jugendtagen geliebte Franken!



Thomanerchor: Der in Hersbruck geborene Nikolaus Selnecker (Selneccerus, Schellenecker) (5.12.1530 - 24.5.1592) gilt als Gründer des Thomanerchors in Leipzig (DBE, GBBE, Bayer. Städtebuch; BBB: *6.12. +22.5.; Killy: 6.12. +24.5.)



Thurnau: berühmte Besucher: Wilhelm von Humboldt 1828, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, König Joseph I. 1702. Jean Paul hat die Lindenallee im Schlossgarten mit einem Dom verglichen: "In dir, du hehrster Laubdom Deutschlands, hätte Fichte seine Reden an das deutsche Volk halten müssen." Namengebend: Thurnauer Kreis (Bauingenieurverbund). Thurnauer Schriften zum Musiktheater. S. auch Musiktheater.



Thurnau: in der Literatur: Wilhelm Heinrich Wackenroder schrieb 1793: "Wir kamen am Schloss Steinenhausen vorbei, hinter welchem sich der Rote und der Weiße Main vereinigen, und dann durch das Gebiet des Grafen Giech, in dessen Hauptstadt Thurnau wir etwas ausstiegen, um den Hofgarten zu besehen. Er hatte eine sehr große schattige Allee, Hecken, Gebüsche, französische Anlagen und Küchenpartien." Wilhelm von Humboldt berichtete 1828: "Das Schloss ist uralt ... Die Gegend ... um Thurnau sehr hübsch, ein fruchtbares Land, reich an Hügeln und Wäldern und mannichfaltig von Anblick".



Tieck, Ludwig: Deutscher Dichter (31.5.1773 - 28.4.1853). Tiecks Werk reicht von der Frühromantik bis zur realistischen Novelle und zum historischen Roman. Er übersetzte zusammen mit Schlegel die Dramen Shakespeares und galt nach Goethes Tod als der "größte lebende deutsche Dichter". 1793 studierte er ein Semester lang gemeinsam mit dem gleichaltrigen Wackenroder in Erlangen. Texte s. auch Bayreuth, Berneck, Höhle, Kirche (Bamberger Dom), Muggendorf, Streitberg.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): 1793 - Geburtsjahr der deutschen Romantik "Coburg, die Vestung liegt schön. - In Bamberg hatte ich wieder Empfindungen, die ich als Kind bei den Scenen in Götz von Berlichingen hatte, die dort spielen." Mit diesen Worten schilderte Tieck die Fahrt im Jahr 1793 nach Erlangen, wo er sich mit seinem Freund Wackenroder an der Universität einschrieb. Pfingsten unternahmen beide hoch zu Ross einen Ausflug in die Fränkische Schweiz und ins Fichtelgebirge. Die Fränkische Schweiz wurde im gleichen Jahr erneut besucht, ferner Pommersfelden, Nürnberg und Fürth. Im Herbst reisten die beiden über Würzburg nach Göttingen, wo das Studium fortgesetzt wurde.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): Die berühmte Pfingstreise 1793, die eine Wende in der deutschen Literatur einleitete, wird in verschiedenen Briefen ausführlich geschildert. Nachdem die Freunde das Weichbild Erlangens hinter sich gelassen hatten, empfingen sie "sehr reizend liegende Dörfer" und Berge, deren Gipfel höher und höher wurden. Kruzifixe und Heiligenbilder zeigten Tieck an, dass er sich in katholischen Gegenden befände, wie er "überhaupt die Katholiken lieber leiden" mochte als seine "frostigen Religionsverwandten". Hinter Streitberg sah er zum ersten Mal in seinem Leben eine Wallfahrt, die ihn tief beeindruckte.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): Pfingstreise 1793 "Göttliche" Landschaft Immer wieder griff der Dichter zu Attributen wie "herrlich" und "romantisch", um die Schönheit des Wiesenttals, das "zu tausend Schwärmereien einladet", zu beschreiben. Hollfeld präsentierte sich "äußerst schön". In Wonsees besuchten sie das Geburtshaus des "Hofnarren" Taubmann, "der in seinem Zeitalter ein ganz außerordentliches Lumen war". Die "feenhaften" Szenerien von Sanspareil prägten sich tief ins Gedächtnis ein. Donndorf mit der Fantaisie waren die weiteren Stationen, bevor in Bayreuth verschiedene Pflichtbesuche absolviert wurden. Die Eremitage gefiel "ungeachtet der vielen Künsteleien". Auch die Gastronomie der Markgrafenstadt gab Anlass zu Lob: "Noch in keinem einzigen Wirtshause habe ich so vortrefflichen Kaffee getrunken, ... nirgends in der ganzen weiten Welt als hier. Diese Wirtin hatte das große Arkanum aufgefunden, die feine Delikatesse, mit der der Kaffee behandelt werden muss."
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): Pfingstreise 1793 Über das Fichtelgebirge und den Frankenwald ging es bis nach Böhmen hinein. Von der Felsenwildnis des Ochsenkopfs war Tieck ebenso begeistert wie von den Tälern um Berneck. Die Umgebung von Himmelkron fand er gar "göttlich" und "unbeschreiblich schön". Leider hatte man die "größte und schönste Allee von Deutschland" ein Jahr vorher abgeholzt. Dafür gab es das Grabmal der Gräfin von Orlamünde zu besichtigen, "die aus Liebe zu Albrecht dem Schönen ihre beiden Kinder umbrachte". Auf der Plassenburg fielen Tieck die "vielen ehemaligen Edelleute" unter den gefangenen Franzosen auf. Über Thurnau und Muggendorf (Wiesenttal) langten die beiden Studenten schließlich wieder in ihrem Ausgangspunkt Erlangen an.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): Pfingstreise 1793 Literarische Ernte In den Märchentälern der Fränkischen Schweiz, in der "melancholischen" Felslandschaft des Fichtelgebirges und in den mittelalterlichen Städtebildern von Bamberg und Nürnberg wurden "poetische Szenerien" entdeckt, die in Tiecks Werk tiefe Spuren hinterließen, und für die spätere Romantik bestimmend wurden. Offen und versteckt finden sich Erinnerungen an jene erlebnisreichen Tage: in dem Ritterdrama "Karl von Berneck" 1795 (dem "ersten deutschen Schicksalsdrama") und in den "Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" 1797, ebenso in "Franz Sternbalds Wanderungen" 1798, im "Phantasus" 1812/16, ferner in "Die Wundersüchtigen" 1831 und im "Jahrmarkt" 1832. Fichtelgebirge, Nürnberg und die Umgebung von Bamberg bilden den Hintergrund in "Der junge Tischlermeister" 1836. Im "Liebeswerben" 1839 wird die Beziehung des Aschaffenburgers Clemens Brentano zu Anna Katharina Emmerick geschildert.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): "Eine Sommerreise" 1803 kam Tieck erneut nach Franken. Seine Erlebnisse sind in die Novelle "Eine Sommerreise" 1834 eingegangen. Die Reise begann in Guben und führte drei Freunde über Böhmen nach Franken. Das Fichtelgebirge machte einen "trotzigen" Eindruck, auf der Luisenburg erhob sich das "Gemüt zu den kühnsten Träumen". In der Eremitage waren die Freunde ungehalten über die zahlreichen Veränderungen, so wie sie später im "Lustschloss" Werneck den englischen Parkstil als einen "Rückschritt zur Barbarei" empfanden. Bayreuth gab Anlass zu einem ausgedehnten literarischen Streitgespräch über Jean Paul. Doch war es vor allem die Landschaft, deren Schönheit sie bezauberte, sie waren "trunken von der schönen Natur". Ihr Resümee: "Dieser fränkische Kreis ... bildet eigentlich das ganze Deutschland recht hübsch im Kleinen ab; ... Tirol im Kleinen ist nicht fern ..."
  



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): "Sommerreise" 1803 Erlangen reizte, Erinnerungen an die Studienzeit aufzufrischen. Nürnberg wurde ausgiebig in "Augenschein" genommen, ebenso die Galerie in Pommersfelden. Unter den zahlreichen Gemälden war es die "Mutter mit dem Kinde", deren "moderne Sentimentalität" tief beeindruckte. In Bamberg passierte dann bei der Besichtigung der "unvergleichlichen Krankenanstalten" eine peinliche Panne. Der Arzt Dr. Adalbert Friedrich Marcus hielt den Erzähler für einen "Geisteszerrütteten" und sperrte ihn in die Zelle. Erst in der "späten Nacht" konnte der Unglückliche von seinen Freunden wieder ausgelöst werden.
 



Tieck, Ludwig: (1773 - 1853): "Sommerreise" 1803 Liebesglück auf der Giechburg Die lose Rahmenhandlung der Novelle - Ferdinand, einer der Freunde, suchte seine Geliebte Maschinka, die vor ihrer Verwandtschaft floh - erreicht ihren Höhepunkt auf der Giechburg nahe Bamberg, "einer merkwürdigen, gut erhaltenen Ruine" mit "herrlicher Aussicht". Hier zeigte sich Maschinka in der Maske eines Förstermädchens und gewährte ihrem Verehrer eine kurze Stunde des Glücks. Doch wenige Seiten später kehrte der Dichter wieder zurück zu seinem eigentlichen Hauptdarsteller, der fränkischen Landschaft.

     Weiter ging es nach Würzburg mit dem wohl "größten" Schloss in Europa und in den Spessart. Auf der Rückreise machten die Reisenden im "wohlhabenden, behaglichen" Schweinfurt halt. Romantische Stimmung kam in Bad Bocklet auf: "Hier ist eine schöne grüne Natur, waldbewachsene Hügel, frische Talwiesen und eine anmutige feierliche Einsamkeit". Auf dem Friedhof wurde das Grab von Auguste Böhmer, der Stieftochter Schellings, besucht. Nach einem längeren Aufenthalt in Thüringen kehrten die Freunde nach Guben heim und "ergötzten" sich an den "kleinen Begebenheiten" ihrer Reise. Hier wurden auch die Liebenden - Ferdinand und das Polenmädchen Maschinka - endlich vereint.
 



Tierexperiment: Einer der ersten, der wissenschaftliche Experimente an lebenden Tieren durchführte, war Kaspar Schott (5.2.1608 Bad Königshofen - 22.5.1666 Würzburg) (BBB).



Tierhypnose: Sie geht auf Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, zurück. Er hypnotisierte ein Huhn, indem er es an den Boden drückte und vor seinem Schnabel einen Kreidestrich zog (W. F. Bonin). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder) .
 
Bibliographie



Tiermalerei: Einen Höhepunkt der Tiermalerei stellt die Studie eines Feldhasen des Nürnbergers Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) 1502 dar.



Tiermalerei: Ludwig Heinrich Jungnickel (22.7.1881 - 14.2.1965) aus Wunsiedel gilt als der "größte" Tierzeichner unseres Jahrhunderts (NDB, BBB).



Tierphysiologie: Carl Georg Lucas Christian Bergmann (18.5.1814 - 30.4.1865), u. a. Universität Würzburg, führte die Begriffe "gleichwarm" und "wechselwarm" in die Tierphysiologie ein (Jahn).



Tierpsychologie: Robert Sommer (19.12.1864 - 2.2.1937), ab 1890 Assistent an der Universität Würzburg, veröffentlichte die ersten Lehrbücher für forensische Psychiatrie und Tierpsychologie (DBE).



Tierpsychologie: Carl Kronacher (8.3.1871 - 9.4.1938, Jahn: 1937), u. a. in Weismain, Hollfeld und ab 1899 in Bamberg tätig, war 1936 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Tierpsychologie (NDB, BBB).



Tierschutz: Der Religionsphilosoph und Erzieher Kaspar Hausers Georg Friedrich Daumer (5.3.1800 Nürnberg - 13.12.1875 Würzburg) begründete 1840 die deutsche Tierschutzbewegung (Gründung des ersten Tierschutzvereins in Bayern 1840).
Bibliographie



Tierzucht: Alexander von Middendorff (6.8.1815 - 16.1.1894), der sich u. a. in Erlangen aufhielt, züchtete die baltische "rote" Rinderrasse (NDB, DBE).



Tierzucht: Carl Kronacher (8.3.1871 - 9.4.1938, Jahn: 1937), u. a. in Weismain, Hollfeld und ab 1899 in Bamberg tätig, führte moderne Methoden in die Tierzuchtforschung ein. Er gründete 1924 die "Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie" (NDB, DBE, BBB).



Tierzucht: Nach Ansbach-Triesdorf (Weidenbach) ist eine Viehrasse benannt.



Tischbrunnen: Der Nürnberger Rotschmied Hans Frey (um 1450 - 21.11.1523) war berühmt für seine luftgetriebenen transportablen Tischbrunnen (Ber. Nürnberger).



Titelblatt: Das erste Buch mit einem Titelblatt ist das 1476 in Venedig gedruckte "Calendarium" des Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) (Feldhaus).
 



Toller, Ernst: Kommunistischer Politiker und Schriftsteller (1.12.1893 - 22.5.1939), der 1918 am Umsturz in Bayern beteiligt war.

     Aus "Eine Jugend in Deutschland" (Amsterdam 1933): "Auf einem der sanften Hügel Mitteldeutschlands, gelehnt an die blaugrünen stillen Tannenhänge des thüringischen Landes, steht die Burg Lauenstein. Hierher lädt der Verlagsbuchhändler Eugen Diederichs Gelehrte, Künstler, politische Schriftsteller, Lebensreformer, junge Menschen…“ Darunter sind Max Weber, der Heidelberger Soziologe Max Maurenbrecher, die Dichter Richard Dehmel, Walter von Molo und Bröger, ferner der Bildhauer Kroner; viele Professoren unter ihnen Meinecke, Sombart, Tönnies. „In diesen Zeiten, deren Sinn viele Menschen nicht mehr zu fassen vermögen, sollen die Berufenen über Sinn und Aufgabe der Zeit miteinander sprechen... Alle sind sie aus ihren Arbeitsstuben aufgescheucht worden, alle zweifeln sie an den Werten von gestern und heute."
Weiterer Text



Toller, Ernst: (1893 - 1939): Der "neue deutsche Geist" Man schrieb das Jahr 1917, doch es war kein Prophet, kein Rebell und Aufrührer in Sicht. "Sie flüchten in das Gespinst lebensferner Staatsromantik", klagte Toller. Der "neue, der deutsche Geist", von allen Teilnehmern beschworen, offenbarte sich nicht. Man suchte Zerstreuung in einem mittelalterlichen Mysterienspiel. "... Dichter deklamieren Dithyramben, vor den eufeuumrankten Burgmauern tanzen im Mondschein die Töchter des Dichters Falke, ob gut oder schlecht, das ist hier nicht wichtig, die Professoren glauben, der Geist Gottes wehe über diesem Tanze, wenn sie durch die dunkel getäfelten Gemächer wandeln, in denen alter, morscher Hausrat ein gespenstisches Leben führt, fühlen sie sich als mittelalterliche Ritter, Missionare des Heiligen Geistes."

     Im Gegensatz zu einem anderen prominenten Teilnehmer, Theodor Heuss, für den Lauenstein eine politische Wende einleitete, war der junge Weltverbesserer Toller tief enttäuscht: "Große Worte wurden gesprochen, nichts geschah." So blieb nur eines: "Das Geschenk menschlicher Beziehung ..." Toller lernte den Dichter Richard Dehmel kennen. "Ich wanderte mit ihm durch den thüringischen Wald, er ermuntert mich, ich sage ihm meine Verse. 'Kümmern Sie sich nicht um uns Alte', sagt er, 'gehen Sie Ihren Weg, auch wenn die Welt sie verfolgt und befehdet."

     Prophetische Worte! 1919 wurde Toller als Mitglied der Münchner Räteregierung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Im Eichstätter Gefängnis, in dem er zusammen mit Erich Mühsam einsaß, schrieb er das Theaterstück "Masse - Mensch". Toller war in der ersten Hälfte der zwanziger Jahre "der bekannteste lebende Dramatiker deutscher Sprache". In den Gefängnissen Stadelheim, Eichstätt und Neuburg an der Donau "sind seine bedeutendsten Werke entstanden" (D. Distl).
Weiterer Text



Toller, Ernst: (1893 - 1939): "Sex" im Eichstätter Gefängnis "Im Gefängnis Eichstätt schliefen über unserm Stockwerk gefangene Mädchen, das erregte die Männer, sie klopften nachts an die Decke, die Mädchen antworteten ihnen, sie schickten sich durch die Kanalröhren der Aborträume Briefposten zu, eingerollte Bogen, an Bindfäden gebunden. Liebesverhältnisse knüpften sich an, Liebhaber und Braut sahen sich niemals, sie beschrieben in unbeholfenen Worten, wie sie aussähen, sie erbaten Liebespfänder, Locken schenkten sie sich, kleine Tücher, die sie nachts auf die Brust gepresst hatten ..."



Ton: (Geologie): Die Klingenberger Spezialerde ist frei von Geröll und Ablagerungen; sie unterscheidet sich dadurch von allen anderen Tonvorkommen auf der Welt. Jeder Bleistifthersteller auf der Welt verarbeitet Klingenberger Ton (s. auch Bleistift).



Tonfilm: Der Miterfinder des Tonfilms Hans Vogt (25.9.1890 - 4.12.1979) stammt aus Wurlitz (Rehau). Das zwischen 1918/19 bis 1925 von ihm entwickelte System erhielt den Namen "Triergon-Tonfilmverfahren". Der erste Film wurde 1922 in Berlin aufgeführt und hatte den Titel "Der Brandstifter". Das damalige Verfahren wird im Prinzip noch heute angewendet. Vogt gelangen verschiedene Erfindungen (u. a. Lautsprecher) (Brockhaus, DBE, GBBE, Lex. d. Naturwiss.)



Töpen: bei Hof: berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793. berühmte Einwohner: Jean Paul. Hier entstand die "Auswahl aus des Teufels Papieren" 1789. in der Literatur: J. Paul "Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal" 1793. Töpen war lange Zeit der wichtigste Nord-Süd Grenzübergang zur ehemaligen DDR.



Töpen: bei Hof: in der Literatur: Aus Friedrich Torberg "Auch Nichtraucher müssen sterben": "Die wirkliche Grenze lerne ich erst bei Töpen-Juchhöh kennen, am Übergang zur Sowjetzone. Hier herrscht jene unzweifelhafte, unverwechselbare Grenzatmosphäre, die immer ein wenig von Geheimnis und Abenteuer umwittert ist, hier stoßen zwei Gebiete aufeinander, die sich wissentlich und willentlich abgrenzen ... Das ist es ja auch, was diesen Grenzübergang von irgendeinem andern, gleich stark frequentierten im Westen Europas unterscheidet…"



Töpen: in der Literatur: Jean Paul: Siebenkäs“, „Palingenesien“ und „Leben des Quintus Fixlein“.



Töpferei: Günther Stüdemann (13.6.1890 - 1981 Thurnau) verdanken wir verschiedene Erfindungen auf dem Gebiet der Töpferei. Er erhielt als erster bayerischer Töpfer die Goldmedaille seines Handwerks und war Mitbegründer der Fabrik Industria Ceramica Salernitana, ferner der Werkstatt Ceramica Fontana Limite (DBE, GBBE).



Totentanz: Der Würzburger lateinisch-deutsche Totentanz, der unter dem Eindruck der Pestepidemien von 1350 bis 1363 entstanden und das älteste deutsche Werk dieser Art sein soll, ist zeitlich wohl zu früh angesetzt (B. Schulte).



Tourismus: Die 1963 von dem Würzburger Josef Neckermann (5.6.1912 - 13.1.1992) gegründete Fa. "Neckermann und Reisen" markierte den "Start des deutschen Massentourismus" (DBE, "Der Spiegel").



Trabelsdorf: (Lisberg): bei Bamberg: berühmte Besucher: Friedrich Hölderlin 1794, Jean Paul 1804.



Trainmeusel: (Wiesenttal) Fränkische Schweiz: angebliche Heimat des Raubritters Eppelein von Geilingen (Gailingen). 1859 von Joseph Victor von Scheffel besucht und in "Exodus cantorum" besungen:

     "Von Moggast geht's durch steinig Feld
     Hinüber nach Drameusel.
     Dort steht versteckt am End' der Welt
     ein wohlummauert Häusel;
     Nachts reiten Reiter ein und aus,
     Weiß nicht, was sie erschnappen ...
     Krispinus ist Patron im Haus
     Der Stegreif blinkt im Wappen."



Transistor: Die Entdeckung des Gleichrichtereffekts bei Halbleitern, eine wichtige Voraussetzung für die heutige Transistortechnik, gelang Karl Ferdinand Braun (6.6.1850 - 20.4.1918), der von 1872 bis 1874 Assistent an der Universität Würzburg war.



Transistor: Pretzfeld bei Forchheim war in den 50er Jahren weltweit führend in der Herstellung von Siliziumtransistoren (s. auch Computer).



Treppenhaus: Das Treppenhaus in der ehemaligen Zisterzienserabtei Ebrach gilt als eines der "besten" seiner Zeit (Gerndt).



Treppenhaus: Die Anlage in Pommersfelden, Prototyp des barocken Treppenhauses, wird an Größe und Raumwirkung nicht mehr übertroffen und strahlt ein "Höchstmaß an repräsentativer Würde und heiterer Pracht" aus (B. Schütz). Ein zeitgenössischer Besucher, Germain Boffrand, urteilte: "Man sieht in ganz Frankreich nichts so Großes und Prächtiges". 1718 wurde beim Brüstungsgeländer zum ersten Mal in Bayern Eisenguss verwendet. berühmte Besucher: Wilhelmine von Bayreuth, Fürst Pückler 1834.



Treppenhaus: Pommersfelden: Aus: Friedrich Nicolai "Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781": "Die äußere Facciate des Schlosses ist edel und schön ... Die Haupttreppe gehört gewiss zu den schönsten in Europa. Diese Treppe wird durch ein Gewölbe getragen, das auf gekuppelten jonischen Säulen ruhet, die in den Voluten Greife (als das gr. Schönbornische Wappen) haben. Schade, dass wegen des Platzes, den die Höhe des Gewölbes wegnimmt, die Schäfte der Säulen etwas zu kurz sind. Hinter diesem Gewölbe, nach dem Garten zu, tritt man in eine prächtige grottierte Sala terrena."



Treppenhaus: Die fünfschiffige "Treppenkathedrale" in der Würzburger Residenz wird unwidersprochen als "Krone aller Raumschöpfungen im barocken Profanbau" (Hansmann), ja als Weltwunder gerühmt. Mit einer Spannweite von 19 Metern ist sie nicht nur Deutschlands größtes Treppenhaus, sondern auch ein technisches Meisterwerk, das selbst den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs standhielt. Es wurde 1837 von Karl Immermann besichtigt. S. auch Briefmarken, Geldschein.



Tretkurbel: 1649 erstmals von dem Nürnberger Hans Hautsch (um den 4.1.1595 - 20.1.1670) für einen vierrädrigen Wagen verwendet (NDB, BBB, GBBE: +31.1.)



Treuchtlingen: "Eisenbahnerstadt". Namengebend für "Treuchtlinger Geschirr". S. auch Eisenbahn.



Triefenstein: (Lkr. Main-Spessart): Am 2.2.755 starb hier der hl. Burkhard (683 - 754?). berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520. (*auch 684, +auch 753).



Triesdorf: (Weidenbach): bei Ansbach: berühmte Besucher: Friedrich Wilhelm I. und der spätere Friedrich der Große 1730 (Beizfalken-Vorführung), König Friedrich Wilhelm II. 1792.



Trigonometrie: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) schuf den Kosinussatz der sphärischen Trigonometrie. 1463 gab er das erste Lehrbuch der Trigonometrie heraus. Er lieferte damit erstmals eine "einheitliche Begründung" und systematische Darstellung dieser mathematischen Disziplin.
 



Trigonometrie: Der Nürnberger Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522), 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, baute die sphärische Trigonometrie aus (Lex. bedeutender Mathematiker, Lex. d. Naturwiss.)



Trinkerheilstätte: Der Thurnauer Ernst Keupp (+1948 Gunzenhausen) gründete 1900 den ersten Blaukreuzverein und 1907 in Hutschdorf (Thurnau) die erste Trinkerheilstätte in Bayern.



Trinkwasser: In Nürnberg sind bereits 1412/16 Hauswasserleitungen nachgewiesen. Die Noris gehört damit zu den ersten deutschen Städten, in denen derartige Anlagen in Betrieb waren (Lex. d. Renaissance). Ebenfalls als erste deutsche Stadt wurde sie ab 1856 an eine zentrale Fernwasservorsorgung angeschlossen.



Trinkwasser: Endres Tucher (5.4.1423 Nürnberg - 14.4.1507) entwickelte eine Bohrmaschine für Wasserleitungsrohre (P.-G. Franken, BBB).



Trinkwasser: Der aus Kunreuth bei Forchheim stammende Elektrotechniker und Chemiker Georg Erlwein (20.5.1863 - 24.8.1945) leitete die Einrichtung der Ozonwasserwerke Wiesbaden-Schierstein und Paderborn als erste derartige Anlagen. "Bahnbrechend" waren seine Ozonwasserwerke in Petersburg und Paris 1911 (Renkhoff, NDB, BBB).



Trinkwasser: Fürth erhielt 1886 eines der ersten Pumpwerke in Deutschland, die mit Gasmotoren ausgestattet waren.



Trinkwasser: 1991 ging in Kitzingen die erste bayerische Denitrifikationsanlage in Betrieb.



Trommelanker: Von dem Physiker Friedrich von Hefner-Alteneck (27.4.1845 - 7.1.1904) aus Aschaffenburg 1872 erfunden (Brockhaus, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Trompete: Der Nürnberger Hans Franck (1427 erwähnt) ist der früheste nachweisbare deutsche Trompetenbauer. 1625 erließ der Nürnberger Rat die erste Posaunenmacherordnung in Deutschland.



Trompete: Isaac Ehe (23.1.1586 - 25.8.1632) und seine Nachkommen "entwickelten" die barocke Naturtrompete (Ber. Nürnberger, BBB).



Trompete: Die Trompeten der Nürnberger Familie Haas galten im 17. und 18. Jahrhundert als die "besten ihrer Zeit" (W. Ruf).



Truppach: (Mistelgau) Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Jean, Paul 1811, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Truppach: berühmte Besucher: Aus: Wilhelmine von Bayreuth "Memoiren": "Kaum waren wir eine Meile gefahren, als dem Markgrafen übel wurde. Er spürte heftige Kopfschmerzen und musste sich erbrechen ... Er bekam hohes Fieber, so dass wir einige Stunden in Trubach blieben, einem ganz erbärmlichen Nest. Ich schlug ihm vor, nach Bayreuth zurückzukehren; aber er ließ sich nicht dazu bewegen, sondern stieg wieder in den Wagen, um in Streitberg zu übernachten. Das Fieber wich jedoch die ganze Nacht nicht von ihm. Da er sich aber durchaus nach Erlangen transportieren lassen wollte, brachten wir ihn mit großer Mühe dorthin."



Tschaikowsky, Peter Iljitsch: (7.5.1840 - 6.11.1893), Komponist (Russland). Tschaikowsky war einer der prominentesten und auch kompetentesten Besucher der Wagner-Festspiele. In der Zeitung "Russkie vedomosti" kündigte er 1876 seinen Lesern an: Gegen Ende dieses Sommers, im Monat August, wird ein Musikfest von epochaler Bedeutung stattfinden", in einem "eigens dafür erbauten Theater in der bayerischen Stadt Bayreuth ... Die gewaltige Schöpfung des berühmtesten aller lebenden Komponisten wird ... ohne Frage eine tiefe historische Spur hinterlassen". Es handelt sich um die "gewaltigsten und kompliziertesten Musikwerke, die je geschrieben wurden".

     Dann ergreift er selbst die Gelegenheit, die "kleine, in anmutiger Umgebung gelegene Stadt Bayreuth" zu besuchen. Sie ist im "Tale des Roten Main gelegen und von allen Seiten in malerische, dicht bewaldete Hügel gebettet, macht auf den Reisenden einen denkbar günstigen Eindruck. Die Straßen sind regelmäßig und breit angelegt, die Plätze von schönen Brunnen geschmückt ..." Der Komponist lobt die "schöne Architektur" und lässt sich ausführlich auf die Sehenswürdigkeiten ein, "darunter ein Denkmal für den Schriftsteller Jean Paul. Das Markgrafentheater wird ebenso besichtigt wie die Eremitage, wo die Markgräfin Wilhelmine ihre "berühmten" Memoiren verfasst haben soll. Bei der Beschreibung des Festspielhauses mischt sich leise Kritik in das Lob.

     Am Vorabend der Premiere bietet die Stadt einen "ungewöhnlich belebten Anblick". Sie gewährt zwar "allen Fremden Obdach, aber für deren ausreichende Verpflegung kann sie nicht sorgen ... Jedes Stück Brot, jedes Seidel Bier muss mit unglaublichen Anstrengungen, durch List und eiserne Geduld erkämpft werden". Es herrscht das "reinste Chaos". Das Hauptgesprächsthema ist das Essen, "das die künstlerischen Fragen bedenklich in den Hintergrund drängte". Man hört "mehr von Beefsteaks, Schnitzeln und Bratkartoffeln reden als von Wagners Leitmotiven".

     Auf die eigentliche Vorführung geht Tschaikowsky durchaus kritisch ein, später auch noch 1891. "Als Komponist ist Wagner zweifellos eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, und sein Einfluss auf die Musik ist gewaltig". Das "so genannte Wagnerianertum" jedoch ist ihm "alles andere als sympathisch". Man wird gezwungen, alles zu verneinen, was nicht von Wagner stammt. "Nein! Obwohl ich das Genie ehre, das die Einleitung zum "Lohengrin" und den "Walkürenritt" schuf, und obwohl ich mich achtungsvoll vor dem Propheten beuge, verweigere ich dennoch ein Bekenntnis zu der von ihm geschaffenen Religion".



Tüchersfeld: (Pottenstein) Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: Otto von Bismarck 1865, Maximilian II. 1851 (König von Bayern), Joseph Victor von Scheffel 1859. S. auch Briefmarken. Fürst Pückler schwärmte 1834: "Hier erheben sich in einem Waldumschlossnen Tal aus dem grünen Rasen drei Felsen von einer Form, die ein Maler kaum nachzuahmen wagen würde, weil man ihn der Unnatürlichkeit zeihen würde, und an ihnen hängen Häuser wie die Früchte an einem Christbaume und andere stehen unten zwischen den Felsen im Schatten hoher Linden und das Ganze ist eine Dorfphantasie, wie sie der Traum nicht hübscher ausstaffieren könnte."
(Aus: Joseph Victor von Scheffel "Exodus cantorum"):

     "Schmal wohnt im Burgstall Tycherfelds
     Ein Burgmann sonder Tadel.
     Ob seinem Haus zackt sich ein Fels
     Schmalspitz wie eine Nadel.
     Schmalhans pflegt auch des Haushalts sein.
     Wir wolln ihn nicht besuchen,
     Bis dass die Asbach fließt von Wein,
     Sein Fels ein Zimmetkuchen."



Tucholsky, Kurt: Deutscher Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker (9.1.1890 - 21.12.1935). Er schrieb Essays und Romane, darunter "Schloss Gripsholm". Texte s. auch Ochsenfurt, Wein.



Tucholsky, Kurt: (1890 - 1935): "Das Wirtshaus im Spessart" Diese heitere Sommergeschichte, die 1927 entstanden ist, hat Tucholsky nach der Hauffschen Erzählung benannt. In einer "Fußtour" machte sich eine kleine Wandergruppe auf in den Spessart. "Dies ist eine alte Landschaft. Die gibt es gar nicht mehr; hier ist die Zeit stehen geblieben. Wenn Landschaft Musik macht: dies ist ein deutsches Streichquartett."

     In Würzburg wurden Veste, Residenz und der Veitshöchheimer Park besucht. In Ochsenfurt schauten die Wanderer dem Glockenspiel am Rathaus zu: "... wie die Apostel ihre Köpfe herausstreckten, die Bullen gegeneinander anliefen und der Tod mit der Hippe nickte." Eine Schar "sehr aufgeregter" Gänse begrüßte sie in Iphofen, einem "ganz verschlafenen Nest".

     Immer wieder warnte Tucholsky vor den Folgen des Frankenweins, doch immer wieder erlagen die Freunde seinen Versuchungen. "... so etwas von Reinheit, von klarer Kraft, von aufgesammelter Sonne und sonnengetränkter Erde war noch nicht da." Kein Wunder, dass sie nur bis Lichtenau kamen und ihr eigentliches Ziel, das berühmte Wirtshaus im Spessart, nicht erreichten.



Tucholsky, Kurt: (1890 - 1935): Aus "Wer kennt Odenwald und Spessart?": "Wundervoll, wie Fluss und Landschaft fast immer zusammenstehen, wie organisch so ein Städtchen um den Fluss herum und an ihm entlang gewachsen ist, so dass sich das breite Flussbett mühelos in das Bild einordnet ... Oft liegt eine Burg über dem Ort, ihn beschirmend, beherrschend, für sich reklamierend - wer Zeit hat und vor der Reise ein bisschen gelesen hat, wird erkennen, wie viel deutsche Geschichte hier über das Land gefahren, gezogen, marschiert, gestürzt und getobt ist. Es ist auch etwas von ihr hängen geblieben, wie ja immer etwas zurückbleibt; man fühlt hier ungeheuer intensiv, was das ist: Deutschland ...

     Es ist keine Leierkastenpoesie in dieser Landschaft, und die dummen Kitschlieder haben im Grunde nichts mit dem Odenwald, nichts mit dem Spessart, nichts mit den süddeutschen Waldgebirgen zu tun. Wer zwischen dem Dreieck: Frankfurt - Würzburg - Heidelberg einmal langsam im Auto reist oder zu Fuß wandert, der hat an Wein, Städtchen und Wäldern ein Erlebnis, das ihn ins Mark Deutschlands führt, in jenes Deutschland, das der Deutsche nicht so gut kennt, wie es das verdient" (1928).



Tückelhausen: Ochsenfurt): berühmte Besucher: Der hl. Otto 1138.



Türkei: 1608 erschien in Nürnberg von Salomon Schweigger (30.3.1551 - 21.6.1622) "Ein newe Reyßbeschreibung auß Teutschland nach Constantinopel und Jerusalem". Sie ist der erste größere deutschsprachige Türkeibericht und erlebte bis 1665 zahlreiche Neuauflagen.



Türkei: Franz Meininski "Institutiones" ist das "umfangreichste Lexikon des osmanischen Türkisch". Es wurde 1756 in Nürnberg gedruckt.



Turnen: Regelmäßiger Turnunterricht wurde erstmals in Bayern 1817 in Bayreuth eingeführt. Der erste bayerische Turnverein entstand wohl mit dem TV Nürnberg 1846 (Stadtlex. Nürnberg). Der erste Lehrgang für Turnlehrerausbildung in Bayern fand 1860 an der Universität Erlangen statt. In Coburg wurde 1860 das erste deutsche Turn- und Jugendfest veranstaltet. Hier wurde der Grundstein für die "Deutsche Turnerschaft", den ersten akademischen Turnverein, gelegt. Den Namen der Stadt trägt die "Coburger Denkschrift". S. auch Olympiasieger.



Turnen: Die Nürnbergerin Friedl Iby (6.4.1905 - 18.4.1960) gewann drei deutsche Meisterschaften; 1932 Weltmeisterin, 1936 Olympiasieg in der Mannschaft (Stadtlex. Nürnberg).



Turnier: Das erste Turnier auf deutschem Boden fand 1127 vor den Toren Würzburgs statt (H. Pleticha).



Turnplatz: Der erste deutsche Turnplatz wurde 1806 von dem Fechtmeister Johann Adolf Karl Roux (25.10.1769 - 1838) in Erlangen errichtet (auch *1766).



Twain, Mark: Amerikanischer Autor (30.11.1835 - 21.4.1910), der satirisch-humorvolle Geschichten und Romane schrieb. "Tom Sawyers Abenteuer" wird zu den "hervorragendsten" Prosawerken der amerikanischen Literatur gezählt.
"Richard Wagners Musik ist viel besser als sie klingt" (Mark Twain).
1891 besuchte Mark Twain die Bayreuther Festspiele und schilderte seine Reiseroute in "European summer" und "Marienbad - a health factory": "Nach und nach - während wir uns Nürnberg nähern und es wieder verlassen - gegen Neuhaus, wird die Landschaft bergig, überall durchsetzt von zerstreuten Felsknöcken, vereinzelten Felsspitzen mit turmartigem Aussehen, bedeckt von Gras, wildem Wein und Büschen. Hie und da auch Schluchten, nicht sehr tief, jedoch mit steil abfallenden Wänden, die seltsam wabenartig aussehen und zweifellos - ich weiß nicht wie - durch Wasser ausgewaschen sind." Twain machte sich Gedanken über die Bonität der Böden. Später in Marienbad kam er noch einmal auf seine Fahrt durch Franken zurück und zog Vergleiche. In Bayern trägt jedermann eine Uniform, "und man fragt sich, wo denn der Privatmann zu finden sei".

     Im Winter desselben Jahres hielt sich Twain in Berlin auf. Hier beschäftigte er sich mit den Memoiren der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Später begann er einen Roman über dieses Thema, gab aber wieder auf in der Überzeugung, dass die Erzählform nichts Genuines für die Geschichte der Markgräfin beisteuern könne.




Varia



Tabak: Lit.-Angaben
in: Hönn, Georg Paul: Betrugslexikon S. 415-
in: Neuhofer, Theodor: Anfänge in: Historische Blätter 3 (1954), S. 10-
s. a. Pöllath, Werner: Tabakanbau in Franken in: Frankenland Neue Folge 20 (1968), 7/8, S. 165-168



Tabak:
s. a. Basilius Besler, Jakob Burckhardt (Reisebericht), Leonhart Fuchs, Philipp Wilhelm Gercken, August Ludwig von Schlözer, Ulrich von Werdum. Ansbach (Umgebung), Bayreuth, Eltersdorf, Kemathen bei Kipfenberg, Nürnberg (Umgebung). Rauchen
Literaturmotiv: s. a. Sigmund von Birken, Friedrich Hebbel
Lyrikmotiv: s. a. Brentano, Clemens



Tagebuch:
s. a. Albrecht Dürer, E. T. A. Hoffmann, Caritas Pirckheimer, Philipp Ludwig Hermann Röder, Franz Schmidt (Scharfrichter), Clara Staiger, hl. Willibald
s. a. Buchholz, Magd.: Die Anfänge der deutschen Tagebuchschreibung. Nürnberg: Lochner S. 92, Tucher S. 92, Albrecht Dürer S. 39, Kreß S. 97, Schmidt S. 98, Geistlicher Nürnberg 1909, Zimmermann Bayreuth S. 110, Girscher Bamberg S. 111, Junius Bamberg S. 111, Creutznacher Würzburg S. 114, Philipp Ludwig Hermann Röder Würzburg S. 118



Tambach: (Weitramsdorf):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Tanne:
Oberfranken in: Heimat-Kurier 37 (2004),3



Tannhäuser:
Literaturmotiv: s. a. Oskar Panizza
Literaturmotiv: s. a. Grisebach, Eduard „Der neue Tanhäuser(!)“ 1869
Lyrikmotiv: in: Grüning, Uwe: Innehalten an einem Morgen 1988 S. 92 „Tannhäuser“
Lyrikmotiv: in: Heine, Heinrich: "Ich weiß nicht …" S. 256. „Der Ritter Tannhäuser“, S. 251- „Der Tannhäuser“
Sex Tannhäuser leistete sich zweimal in der Woche ein Badevergnügen, „was neben schönen Weibern, gutem Wein und Morchelfrühstück den Geldbeutel sehr erleichterte“ (Essen und Trinken) in: Hahn, G.: Wunderb. S. 54



Taube, Otto von:
„Doktor Alltags phantastische Aufzeichnungen“ in: „Ausgewählte Werke“ 1959 S. 179-84 „Der Dom“ Eichstätt (Dom), Altmühltal Literaturmotiv:



Tauber:
Literaturmotiv: s. a. Gerhart Hauptmann, Horst Krüger, Wilhelm Heinrich Riehl



Taubmann, Friedrich: Lit.-Angaben
s. a. Johann Michael Füssel, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, Wonsees
„Schediasmata poetica“ 1604 S. 138 Truchseß von Wetzhausen, S. 334 Vitus? Sebaldi Heilsbronn
in: Moser-Rath, Elfriede: Lustige Gesellschaft 1984 S. 76-,
in: Kapfhammer: Bayerische Schwänke S. 302
in: Pietsch, Franz: Geschichte der gelehrten Bildung in Kulmbach S. 60-



Taubmann, Friedrich: Lit.-Angaben
in: Schwarz, Georg: Bedeutende Persönlichkeiten des Thurnauer Landes S. 25-
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 23-
Hofnarr in: Werner Mezger: Hofnarren im Mittelalter (Ausklang Friedrich Taubmann)
Hofnarr in: Kurt F. Flögel: Geschichte der Hofnarren 1789 Nachdruck 1977 S. 288-, 291 Essen und Trinken



Taubmann, Friedrich: Lit.-Angaben
in: Allgemeine deutsche Biographie
s. a. Wonsees
in: Heimgarten 15 (1934),44
in: Hollfelder Blätter 9 (1984),1
Fleming, Paul in: Entner, Heinz: Paul Fleming 1989 S. 132
in: Eugen Skasa-Weiß, S. 76 Friedrich Taubmann, S. 87- Steinwein E. T. A. Hoffmann, S. 102 Bier Jean Paul, S. 166- Bier



Taubmann, Friedrich: Essen: Trinken:
Taubmann über die Franken („Sie lehnen sich hinüber, damit sie den vollen Humpen besser stürzen können“). S. Hofmann: Friedrich Taubmann S. 128-



Taubmann, Friedrich: Essen: Trinken:
Bier und Wein in: Taubmanniana? S. 89, 29, 104-, 112, 131 (Frankenwein), S.136-, 146, 150, 194, 202, 213 (Weinpanscher), S. 250ff (Trinkfestigkeit der Franken)
Essen und Trinken in: J. de Blainville S. 37
Bamberg Studienzeit in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 10
Würzburg in: Kleinod du in Frankenlanden S. 11
Sex s. a. „Taubmanniana“
Sex Taubmann hat die Freundin seines Freunds geheiratet, Taubmanniana s. Hofmann S. 122-



Tauperlitz: (Döhlau):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Technik:
s. a. Wilhelm Bauer, A. Desing, Diesel, Hans Geiger, Georg Hartmann, Friedrich König, Konrad Kyeser, Hermann Oberth. Astronomie, Automaten, Elektrizität, Erfindungen, Flugzeug, Fossa Carolina, Kriegstechnik, Lithographie, Segelflug, Sonnenuhren, Tonfilm, Wasserrad. Bamberg/Kettenbrücke und Seesbrücke, Main, Nürnberg, Nürnberg (Umgebung), Schwabach, Steigerwald



Technik: Lit.-Angaben
s. a. Eichhorn, E.: Technikgeschichtliche Denkmäler in Franken in: Schönere Heimat 61 (1972),S. 145ff
in: Schremmer, Eck.: Die Wirtschaft Bayerns 1970
in: Seitz, Helmut: Entdeckungsfahrten in Bayern. Technische Raritäten 1980
in: Unbekanntes Bayern 15



Tennenlohe: (Erlangen):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ulrich von Werdum



Teufel, Fritz:
s. a. Krischker, Gerhard C.: In Bamberg war der Teufel los 1993 (APO)



Teufelshöhle: (Pottenstein):



Theater:
s. a. E. T. A. Hoffmann/Bamberg. Ansbach, Bamberg, Coburg, Eichstätt, Nürnberg, Fürth
s. Ertel, Arno: Theateraufführungen zwischen Thüringer Wald und Altmühl im Aufbruch der deutschen Klassik 1965



Theilheim: (Hesselberg): (Heßdorf):
Literaturmotiv: s. a. Jakob Wassermann



Thielicke, Helmut:
Zu Gast auf einem schönen Stern 1984 S. 83ff (u. a. Nationalsozialismus Erlangen, u. a. Julius Streicher S. 119)



Thiergarten: (Bayreuth):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Thiersheim:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Johann Wolfgang von Goethe
Literaturmotiv: s. a. Ludwig Tieck



Thoma, Hans:
Bayreuth in: Bayreuther Hausbuch S. 286-
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Thierstein:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Thoma, Ludwig:
s. a. Wilhelm von Diez (Bayreuth), Hans Raithel. Aschaffenburg, Fürth Literaturmotiv:
„Schuljahre“ Bericht = „Erinnerungen“ Bd. 1 „Der Bader“ (Fürth), Bd. 2 S. 289 -„Marget“ (S. 413 „Bamberger Haube“, S. 432- Pappenheim, Nürnberg, Altmühltal S. 435ff Kirchbach – Hirschaid, Mundart)
„Ein Leben in Briefen“ 1963: Aschaffenburg S. 12ff, Großostheim S. 14f, Georg Heim und Ignatius Taschner siehe Register
„Erinnerungen“ 1919: Aschaffenburg, Universität Erlangen (Professoren)
in: Poetisches Franken S. 261 – (Erlangen, Aschaffenburg)
Franken: „Eigentlich begient das Auslahnd ieber der Dohnau, indem die brofinz Franken kohmt“ („Filserbriefe“)
Franken Das Königreich Bayern besteht aus … Franken, "wo die meißten Schantharmen und biamthen herkohmen“



Thoma, Ludwig: Orte
Aschaffenburg
Aschaffenburg Forstschule in: Merian Spessart S. 114
Bamberg Filserbriefe S. 221 (Wahl) "der hochwierninge her haußbraled Schädler ... aber jäz in Bahmberg hat ien zeriessen"
Bamberg Tracht Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 68
Fürth s. a. „ Der Bader“ und „Tja“ in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 360



Thoma, Ludwig:
Dreschen in: „Andreas Vöst“: „… allen Tennen schlugen die Dreschflegel den Takt; hier und dort trotteten geduldige Pferde am dem Göpeln im Kreise herum, und im Hof des Hierangl fauchte und pfiff eine Dampfmaschine“ (1906)
Kartenspiel in: „Der Bader“ (Schafkopf) in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 275
Kartenspiel in: „Marget“ S. 435 (Schafkopf
Kren in: "Ausgewählte Briefe" 1927 S. 132



Thümmel, Moritz August von:
s. a. Kilian (Heiliger), Friedrich von Matthison, Friedrich Nicolai
„Inoculation der Liebe“ („frivole Verserzählung“, Sex)
Besucher: Reisebericht: Literaturmotiv: „Reise in die mittäglichen Provinzen“ Nachdruck 1990 (u. a. Bd. I, S. 6- Hunde)



Thümmel, Moritz August von:
„Reise in die mittäglichen Provinzen Frankreichs“ (Nachwort des Nachdrucks 1918 S. 373-), „schlüpfrige Erotik, z.B. Bd. 2 S. 186- s. a. Johann Wolfgang von Goethe: Aus meinem Leben T.3. 13. Buch, ferner „Wie es hinter dem Mieder beschaffen und unter dem Röckchen…“ (Sex, Pornographie)
„Reise in die mittäglichen Provinzen“ in: Hetzelein, Georg: Goethe reist durch Franken S. 102
„Wilhelmine“ Neuausgabe 1964 (Auszug in: Fränkisches Hausbuch S. 196ff)



Thümmel, Moritz August von: Orte Besucher: Reisebericht:
Brief um 1800 in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 137 Coburg (Umgebung)
Bayreuth 1811 s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 27
Bettenburg in: Friedrich Rückert im Spiegel S. 104-, 189
Coburg, Neuses, Oeslau in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 43ff.



Thüringer Wald:
s. a. Tankred Dorst
Besucher: Reisebericht: in: Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert
Radwandern in: Etzel, Stefan: Radurlaub in Deutschland. Genusstouren zwischen Mosel und Thüringer Wald 1991



Thurn: (Heroldsbach):
in: Aufseß, Hans Max von: Der Franke ist ein Gewürfelter S. 127-



Thurn und Taxis, Marie:
Rilke, Rainer Maria und Marie von Thurn und Taxis: Briefwechsel. Thurn an Rainer Maria Rilke Bamberg 1923, Bayreuth (Rilke 1911 „Autofahren“) 1912. 1923 „wir alten Bayreuthianer“, Würzburg Rilke 1914 „In Würzburg war ich drei Tage“



Thurnau:
s. a. Jean Paul
Besucher: Reisebericht: s. a. Wilhelm von Humboldt, Andreas Meyer, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
s. Schlegel, August: 100 Jahre Markt und Schloss Thurnau 1965
Ansichten in: Aus der fränkischen Heimat 1990,1



Thurnau:
Biographien in: Schwarz, Georg: Bedeutende Persönlichkeiten des Thurnauer Landes 1983
Berühmte Einwohner: s. a. Diana Kempff, Wilhelm Kempff, Johann Georg Keyßler, Leopold von Ranke, Wilhelm Heinrich Riehl
Eisenbahn in: Aus der fränkischen Heimat 1987, 11
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Thurnau:
Giech in: Fränkische Heimatblätter 14 (1981),1
Die Grafen von Giech In: Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S 102f (u. a. Schloss)
Karten in: E. Jäger: Prussiakarten (1982) S. 143- 1758
Umgebung Militärkarte 1799 in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth S. 142 und Karte 1638 S. 59



Tieck, Ludwig: Werke
s. a. Heinrich Heine, Wilhelm Heinrich Wackenroder. (u. a. Bamberg, Universität)
Sämtliche Werke 1 (1837) „Phantasus“ (Eremitage, Fürth Literaturmotiv) und Schriften 6. Phantasus „Du erinnerst mich, sagte Ernst, an die Eremitage bei Bayreuth und manchen andern Garten; wenn diese Einsiedelei auch manche aufgemauerte Kinderein zeigt, so war sie doch in ihrer alten Gestalt höchst erfreulich; ich verwunderte mich nicht wenig, sie vor einigen Jahren ganz verwildert wider zu finden.“



Tieck, Ludwig: Werke
„Franz Sternbalds Wanderungen“ 1798 (Schüler Albrecht Dürers)
„Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ 1797 (mit Wackenroder Wilhelm Heinrich): „Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn Albrecht Dürer“, „Brief eines jungen deutschen Malers in Rom an seinen Freund in Nürnberg“
„Der Jahrmarkt“ 1832 in: "Sämtliche Werke" 2 (1837) Eremitage S. 32, 39
„Der junge Tischlermeister“ 1836 Novelle (Bamberg und Umgebung)
„Liebeswerben“ 1839 (Clemens Brentano und Anna Katharina Emmerick)
„Die Wundersüchtigen“ 1831
„Letters, hitherto unpublished“ New York 1937. Nachdr. 1837: Bamberg und Nürnberg erwähnt



Tieck, Ludwig: Werke Orte
Reisebericht „Eine Sommerreise“ 1834 (u. a. Eindrücke einer Reise in den Spessart 1803): Thiersheim, Wunsiedel, Bad Alexandersbad, Bad Berneck, Bayreuth, Eremitage, Jean Paul, Streitberg, Ebermannstadt (Wege), Baiersdorf (Schloss), Erlangen, Nürnberg, Pommersfelden, Bamberg, Giechburg (Mädchen), Gügel, Bamberg (Dom Marienbild), Bug (Giechburg), Säkularisation, Würzburg (Residenz, Jahrmarkt), Spessart, Aschaffenburg, Bamberg Dom, Altenburg, Würzburg, Spessart, Werneck (Garten), Schweinfurt, Bad Kissingen, Bad Bocklet (Friedhof, Grab von Philippine Auguste Böhmer), Neustadt an der Saale (Giech S.113.154, Würzburg S. 154)



Tieck, Ludwig: Werke Orte
„Tiecks Reise von Berlin nach Erlangen 1793“ in: Forschungen zur deutschen Philologie 1984 (Briefe) S. 188-189: Coburg, Bamberg
„Die Pfingstreise von 1793 durch die Fränkische Schweiz, den Frankenwald und das Fichtelgebirge“ 1970: s. die einzelnen Orte
„Die Pfingstreise von 1793: 1803 mit Burgsdorff wiederholt, in der Novelle „Eine Sommerreise“ veröffentlicht. „Und da beginnt das Werben um die Landstriche, Bergköpfe, Wiesen und Flüsschen, die durch Tieck zur deutschen Märchenlandschaft geworden sind.“ In: Thalmann, M.: Ludwig Tieck 1955 S. 16
Bayreuth 1793 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 42ff
Bayreuth 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 135ff
Eremitage, Sanspareil, Fantaisie 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 71, 185ff, 259f



Tieck, Ludwig: Werke Orte
„Zwanzig altfränkische Bilder“
„Karl von Berneck“ s. a. Per Daniel Amadeus Atterbom
Aus dem Nachlass Varnhagens von Ense 1867, S. 191-239 (Tieck an Bernhardi)



Tieck, Ludwig: Lit.-Angaben
Gebhardt, Armin: Ludwig Tieck 1997: „Karl von Berneck“, „Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein“, „Die Vogelscheuche“, „Der junge Tischlermeister“, „Der Jahrmarkt“
s. a. Klee, G.: Tiecks Reise von Berlin nach Erlangen 1793 in: Forschungen zur deutschen Philologie. 180- (Bamberg Götz von Berlichingen, Coburg, Erlangen)
s. a. Paulin, Roger: Ludwig Tieck 1987
Spessart 1803 in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980, S. 97-
in: Deutsche Dichter 5
in: Forschungen zur deutschen Philologie 41 (1961), S. 345-377
in: Romantik. Bayern für Liebhaber S. 32-



Tieck, Ludwig: Literaturmotiv:
in: Bruyn, Günter de: Lesefreunden S. 149-
in: Hebbel, Friedrich: Werke Bd. 8, S. 313 - Erinnerung an Ludwig Tieck



Tieck, Ludwig: Orte
Bad Berneck, Franken in: „Episteln und Elegien" 1894, S. 34ff
Bad Berneck in: „Karl von Berneck“ 1795 Ritterorestie „das erste deutsche Schicksalsdrama“ in: "Schriften" Bd. 1 (1991)
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 60-
Fränkische Schweiz in: Hollfelder Blätter 21 (1996/97)



Tieck, Ludwig: Orte
Fürth in: „Phantasus“ (Goldschläger) „dieses Nordamerika von Fürth konnte mir freilich wohl neben dem altbürgerlichen, germanischen, kunstvollen Nürnberg nicht gefallen“, negativ in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 361
Giechburg und Gügel Literaturmotiv: in: „Sommerreise“
Wallfahrt Hollfeld in: Pfingstreise mit Wackenroder Wilhelm Heinrich S. 17 („hinter Streitberg“)



Tieck, Ludwig: Orte
Nürnberg in: Briefe deutscher Romantiker
Nürnberg in: „Sternbalds Wanderungen“ 1843
Pommersfelden in: Aurora? 45 (1985), S. 163-188
Reisebericht s. a. Kröll, Joachim: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder erobern Franken in: Archiv für die Geschichte von Oberfranken 41 (1961), S. 345-378



Tieck, Ludwig: Orte
Reisebericht 1793 Coburg, Bamberg Erlangen 1. Reise u. a. Fränkische Schweiz mit Wackenroder Wilhelm Heinrich, Nürnberg, Banz, Klosterlangheim mit Wackenroder Wilhelm Heinrich. Abreise Würzburg mit Wackenroder; Tieck Bamberg; 2. Reise in die Fränkische Schweiz mit Wackenroder
Reisebericht in: Reisen deutscher Romantiker. Hrsg.: Ernst Vincent 1938 S. 62-71 Fichtelgebirge (Ludwig Tieck und Wackenroder Wilhelm Heinrich)



Tiefenellern: (Litzendorf):
s. a. Ellerbergrennen
Umgebung s. a. Jungfernhöhle



Tiepolo: Würzburg:
s. a. Muth, Hanswernfried: Gio. Btta. Tiepolo 1966
in: Unbekanntes Bayern 7, S. 116-
in: Würzburger Porträts S. 83-



Tierbücher:
s. a. Nürnberg
s. a. Zoologische Bücher von 1550 bis 1800



Tiere:
s. a. Albrecht Dürer. Erlangen



Timm, Uwe:
Fahrrad: Coburg in: „Der Mann auf dem Hochrad“ 1984
Kartoffel in: Uwe Timm „Johannisnacht“ 1996? (S. 83 „Bambergerhördnl“)
Regnitz Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 25



Tischbein, Johann Heinrich Wilhelm:
Aus meinem Leben 1956: Kassel, Hildburghausen 1. Italienreise 1779? 119ff, vor Nürnberg Trachten, Wirtshaus, „an Modelle von Dürer erinnert“, Nürnberg z. T. negativ
Nürnberg 1779 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 60ff



Töpen:
Berühmte Einwohner: s. a. Jean Paul
Besucher: Reisebericht: s. a. Horst Krüger, Johann Kaspar Lavater
Literaturmotiv: s. a. Jean Paul, Friedrich Torberg
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Toller, Ernst:
„Eine Jugend in Deutschland“ 1963: Lauenstein S. 56-59 Lauensteiner Kulturtage 1917 („Die Tagung in Lauenstein hat mich tief enttäuscht. Große Worte wurden gesprochen, nichts geschah“, negativ) S. 59, Wertheim S. 87-89 Flugzeugabsturz 1919, Bamberg (Regierung Hoffmann) S. 91-, Eichstätt S. 149 (Gefängnis, Sex), „Masse Mensch“ Aufführung verboten S. 160.163 „Schwalbenbund“ beschlagnahmt S. 164
Lauenstein in: Henning, Friedrich: Heuss 1984, S. 54.55
Exil in: Sanary-sur-Mar: Deutsche Literatur im Exil bearb. von Heinke Wunderlich 1996



Toller, Ernst:
Literaturmotiv: in: Dorst, Tankred: "Toller" Schauspiel 1968
Lyrikmotiv: in: Mehring, Walter: Neues Ketzerbrevier S. 147
Mann, Thomas: Beziehungen seit 1919, Gutachten Manns im Hochverratsprozess 1919, 1939 Eisenbahnreise der Mannkinder Erika und Klaus mit Ernst Toller in den USA, Empfang in Washington bei Präsidenten, Selbstmord in: Harpprecht 1059ff



Tolstoi, Leo:
"Tagebücher 1847 – 1910" (1979) 1860 in Bad Kissingen S. 202, Über Jean Paul „das ist ein Schriftsteller von der guten Sorte“ S. 341
„Briefe“ Bd. 1, 1844-1885 (1971): S. 261f Bad Kissingen



Tonfilm:
s. a. Hans Vogt



Torberg, Friedrich:
„Auch Nichtraucher müssen sterben“ 1988 (u. a. Deutschlandfahrt, DDR-Grenze, Schirnding, Hof, Hohenberg, Töpen, Mödlareuth, Joditz, Bayreuth, Fichtelgebirge, Nürnberg, Langwasser, Bamberg, Trimburg)
„Süßkind von Trimberg“. Im Anhang Gedichte (Lyrik)
„Süßkind von Trimberg“ in: Reich-Ranicki, Marcel: Über Ruhestörer 1981 S. 118ff, 160ff
„Süßkind von Trimberg“ in: Tichy, Frank: Friedrich Torberg 1995 S. 258-263



Touristikmedizin:
s. a. Ebermannstadt



Trabelsdorf: (Lisberg):
Besucher: Reisebericht: s. a. Friedrich Hölderlin, Charlotte von Kalb
Schloss
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Trainmeusel: (Wiesenttal):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Trakl, Georg:
s. a. Kaspar Hauser
in: Pfister-Burger, K.: Zeichen



Trebgast:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Treml-Eggert, Kuni:
1889-1957
„Barb“ wurde zum wichtigsten Frauenroman der NS-Zeit in: Hillesheim, Jürgen: Lexikon nationalsozialistischer Dichter 1993 S. 434-440
s. a. Schwarz, Georg: Hans Raithel und Kuni Tremel-Eggert 1989 (Amtlicher Schulanzeiger. Beilage 151)
Weismain Literaturmotiv: s. a. Kerling, Richard: Poetisches aus dem alten Weismain in: Weismain 2 (1996), S. 223-



Treml-Eggert, Kuni: Lit.-Angaben
in: Aus der Fränkischen Heimat 1989,10 (u. a. Aberglauben)
in: Bosls Bayerische Biographie S. 162
in: Handbuch der Literatur in Bayern Bd. 5 S. 05-
in: Oberfranken im 19. und 20. Jahrhundert S. 82-
in: Hans Scherer: Ich war Oberschüler und Luftwaffenhelfer 1 – 3 (1995-96), T. 1. S. 83



Trenker, Luis:
Giechburg 5.4.1977 Besuch



Treuchtlingen:
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville, Paul Klee
Lyrikmotiv: s. a. Günter Eich



Trew, Christoph Jakob:
s. a. Wagner, Richard: Christoph Jakob Trew in: Mitteilungen zur Geschichte der Medizin, der Naturwissenschaften und der Technik 39 (1940), S. 218-228
in: Nürnberger Land S. 247.484 Bild



Trew, Christoph Jakob:
Pflanzenbücher in: Stettner, Thomas: Mittelfränkische Naturforscher von 1720-1820 (1924) u. a. Naturselbstdruck, Altdorf, Christoph Jacob Trew 15000 Briefe in der Universitätsbibliothek Erlangen s. a. Der fränkische Bund 1925,1, S. 15/16
in: Nürnberger illustrierte Pflanzen- und Tierbücher
Australien Reisebeschreibungen in: Australische Graphik und Literatur 1983 (u. a. Bibliothek Trew)



Trieb: (Lichtenfels).
in: Aufseß, Hans Max von: Die Vielfalt Frankens S. 88-



Triefenstein:
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville, Bollandisten, Albrecht Dürer, Ludwig Emil Grimm, Karl Immermann, Carl Gottlob Küttner, Christoph Meiners, Melchior Adam Pastorius



Triesdorf: (Weidenbach):
Besucher: Reisebericht: s. a. Craven (Lady, Elisabeth), Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen) und Friedrich der Große



Trimberg, Hugo von: „Der Renner“:
Sex: Die Mädchen laufen hinter den Männern her und können nicht ruhig sitzen in: Reiser: Zwei Jahrtausende S. 32
in: Diener, Eduard: Aus Bambergs verklungenen Tagen 1922 S. 31-
in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 112 (1976) S. 77-



Trimberg, Süßkind von:
„Vom Adel“ Lyrik in: Fränkisches Hausbuch S. 563
Literaturmotiv: s. a. Torberg, Friedrich



Trimburg: (Trimberg): (Elfershausen):
Besucher Reisebericht s. a. Hans Carossa
Literaturmotiv: s. a. Friedrich Torberg



Trinius:
?in: Chamisso: Werke Bd. 2, S. 125-



Trinken:
s. a. Sebastian Franck, Johann von Schwarzenberg. Altdorf. Bier, Essen, Wein
Trinken Literaturmotiv: s. a. E. T. A. Hoffmann



Trithemius, Johannes:
in: Fälschungen im Mittelalter Bd. 1 – 5 (1988) Bd. 1, S. 263–
Gespenster in: „Steganographia“ ca. 1550
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988
in: Arnold, Klaus: Johannes Trithemius 1991



Trockau, Anselm Groß von:
„Reise von Bamberg nach Aurach auf Umwegen“ 1843 (u. a. Debring, Stegaurach in: Rückel, Gert: Begegnungen S. 47. Text in: Krischker: Irdisches … S. 282)



Troß, Erich:
Würzburg Literaturmotiv: in: Kleinod du in Frankenlanden S. 38



Trubar, Primoz:
s. Javorsek, Joze: Primoz Trubar 1986
s. Kidric, Francè: Primoz Trubar 1951



Truppach: (Mistelgau):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, Ulrich Bräker, Johann Michael Füssel, Jean Paul 1811, Wilhelm Heinrich Wackenroder
Rupertuskapelle s. Obernsees
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Trutz, Nikolaus:
Vom Wanderstab zum Automobil 1914 und 1921 (Coburg)



Tucholsky, Kurt:
s. a. Kaspar Hauser, Oskar Panizza, Jakob Wassermann,
Gesamtausgabe. 10 (2001), S. 412- „Wer kennt Odenwald und Spessart?“ (u. a. Richard Wagner, Jakob Wassermann)
„Gesammelte Werke“ in 10 Bänden. Bd. 6, 1928: „Wer kennt Odenwald und Spessart?“
„So siehst du aus. Eine Auswahl“ o. J. S. 327ff 1927: „Das Wirtshaus im Spessart“ (Würzburg, Ochsenfurt, Iphofen, Lichtenau, Spessart, Heimbuchenthal, Veitshöchheim, Miltenberg)
Odenwald Spessart Literaturmotiv: in: Gesammelte Werke 6, S. 117- „Wer kennt Odenwald und Spessart?“
s. a. Häußler, H.: Ein Berliner in Franken. Impressionen Kurt Tucholskys in den Gefilden zwischen Rhein und Main in: Die Stimme Frankens 35 (1969) S. 63-64



Tucholsky, Kurt:
in: Kurt Tucholsky S. 133-135: 1927 Photos, Feuilleton in: Vossische Zeitung u. a. Schloss Mespelbrunn, Veitshöchheim, Würzburg (Zusammentreffen mit Carl von Ossietzyk)
Wein in: „Turngedichte Boxkampf“ („… Boxbeutel“)
Bayreuth: Festspiele in: Gesammelte Werke Bd. 1 S. 89ff



Tüchersfeld: (Pottenstein):
Ansicht Lithographie 1850
Besucher: Reisebericht s. a. Otto von Bismarck, Wilhelm Hausenstein, Hermann von Pückler-Muskau, Joseph Victor von Scheffel
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Türckheim, Lili:
Erlangen Schönemann Freundin von Johann Wolfgang von Goethe s. a. Heuer, Otto: Briefe Lises von Türckheim aus ihrem Erlanger Exil in: Funde und Forschungen 1921 S. 37-49 1794 S. 39 „schönes, gesundes, durch gute Menschen bewohntes Städtchen“



Türkei: Franken in der Fremde:
Andreas Adelhard in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 50



Tütschengereuth: (Bischberg):
Literatur s. a. Michael Saalberg



Turner, William:
„Skizzen“ 1993 (Ansichten u. a. Bamberg, Coburg)
1840 in: Speisekarte Fränkische Bibliophilengesellschaft 1980 (Schloss Rosenau, Itz)



Twain, Mark:
„At the shrine of St. Wagner“ in „What is man? and other essays“ 1929
„At the shrine of St. Wagner“ in: Heimat-Kurier (1998),3 (negativ „Bayreuth ist nicht mehr als ein großes Dorf“)
"Autobiography" 1925 Vol. 1. Richard Wagner Festspiele S. 169 „one of the most engaging spectacles in the world is a Wagner opera force marching on to the stage…“



Twain, Mark:
„Europe and elsewhere“ 1923 „Marienbad – a health factory“ S. 112-117: Nürnberg, Neuhaus an der Pegnitz, Bayreuth
"Letters 1923" Vol. 2 S. 549: 1891 Brief aus Bayreuth Festspiele
1891 Nürnberg, Neuhaus (Pegnitz), Bayreuth
Writings Vol. 29, S. 115-126 („Europe and elsewhere“, „Marienbad, eine Gesundheitsfabrik) Nürnberg, Neuhaus, Bayreuth, Landschaft in der Nähe von Nürnberg „mit verstreuten Felsbrocken …, durchlöchert durch Wasser“
Bayreuth 1891 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 277ff



Twain, Mark:
in: in: Paine, Albert: Mark Twain 1923 Vol. 3, Nürnberg, Bayreuth 1891, S. 921 „European summer“ Bayreuth Festspiele „At the shrine of Wagner“ Tristan und Isolde, Marienbad, Ende August Nürnberg „city of exquisite glimpses“, Heidelberg, Winter in Berlin S. 935 Wilhelmine von Bayreuth Anm. „Fischer brachte ihm die ‚Memoiren of the Margrafine of Bayreuth, always a favorite“ Anmerkung: „Clemens war sehr an der Markgräfin interessiert, und eines Tages begann er einen Roman über dieses Thema. Er gab auf, überzeugt, dass die Romanform für die eigene Geschichte der Markgräfin nichts leisten könne“, S. 1055 (Fernseher 1898?)




Negative Stimmen



Tabak: Rauchen:
"Du hast mir ein Zigarrla geb'n,
Da hast es wieder z'ruck,
Das Innere ist von Eltersdorf,
Das Deckblatt ist von Bruck."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 25)



Tabak: Rauchen:
„Was macht ihr Schmäucher ihr? Was trinken, ist der Rauch?
Die Pipe kommt vom Kot. Was überbleibt ist Aschen.
Was Tabak? Der Tod. Flieht, flieht vor diesem Strauch,
Der eine Schlange deckt! Sie wird euch sonst erhaschen“
(Sigmund von Birken / Jacob Balde).



Tabak: Nürnberg: (Umgebung):
„Ferner macht mir die Umgegend von Nürnberg förmlich übel, dies sandige Wellenland mit Fichten und Rüben; auch erfuhr ich, dass hier heftig Tabak gepflanzt werde, und glaube sogar, dass diejenige Havanna, welche ich eben jetzt rauche, aus leidlicher Nähe stammen möchte“ (1877 Burckhardt, Jacob: Briefe S. 384 und in: Fürst, S. 196)



Tanz: Bubenreuth:
„Die Tänzer fassten das lange Kleid der Tänzerinnen, damit es nicht schleppte und zertreten ward, weit hinauf, klemmten sie in dieser Verhüllung, die beide Körper unter eine Decke brachte, so dicht als möglich gegen sich, und so ging das Gedrehe in den unanständigsten Stellungen fort; die haltende Hand lag hart auf den Brüsten und machte mit jeder Bewegung kleine lüsterne Eindrücke; die Mädchen waren dabei wie Tolle und Hinsinkende anzusehen. Bei den Umwälzungen an der abgewandten Lichtseite gab es daher keckere Eingriffe und Küsse. Ländlich sittlich; so schlimm ist es nicht, wie es aussieht, ruft man: ich aber begreife nun sehr, warum man hie und da im Schwaben- und Schweizerlande den Walzer verboten hat“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 69)



Tanz: Kirchenlamitz:
„Die Bälle der besseren Klassen in den größeren Orten, wobei es sehr anständig zugeht, ausgenommen, darf man sich hierunter aber nicht eine regelmäßige, geordnete Aufstellung und eine rhythmische Bewegung der Tanzenden, sondern muss sich ein wahres Chaos von Leuten denken, welche, wie eine Herde eingepfercht, und massenhaft auf dem meistens nicht großen Tanzplatze zusammengedrängt, sich gegenseitig in allen beliebigen Stellungen halten und so mit oder ohne Takteinhaltung vom Platze sich fortbewegen. Es ist für den gebildeten Städter rein unbegreiflich, wie ein solches Trampeln oder Stampfen, dem man den Namen eines Schleifers, Galopps, einer Polka oder Polka-Mazurka beilegt, noch als ein Tanzvergnügen betrachtet werden könne, zumal da ein unausstehlicher Tabaks- oder sonstiger Qualm eine wesentliche Beigabe zur Tanzbodenluft ist“ (1863 Wilhelm Spengler in: Krauss, Georg: Die oberfränkische Geschichte, S. 124f)



Taufe: Remlingen:
„Nachdem sich der Pfarrer vorbereitet hatte, einen jungen Christen zu machen, fing die Zeremonie mit einer Beschwörung des Teufels an, damit er ausweichen sollte, wenn er etwann hier eingekehret wäre; und da Meister Satan nicht ein Wörtchen von sich hören ließ, so hielte es der Pfarrer für ausgemacht, dass er sicher und gewiss vertrieben wäre. Hierauf fuhr er fort, las die zehn Gebote und den christlichen Glauben, zwischen welchen er stille hielte, und das arme zweitägige Kind fragte, ob es das alles glaubte, worauf der Vater, der Mitpate war, mit ja antwortete“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 18f und in: Klein S. 306)



Theater: Zitate:
„Ein Vergnügen am Besserwissen sowie an den Schwierigkeiten der auftretenden Personen“ (Sigmund Graff).
"In der Welt und auf dem Theater macht nicht nur immer der beste Akteur den König" (Jean Paul).



Theater: Bad Kissingen:
„Abends im Theater. Das Gebäude zwar nur ein Bretterhaus, aber ganz nett. Gegeben ward: Die Tochter des Regiments. Ich blieb während eines ganzen Akts, keine geringe Kraftprobe. Die arme Marquise, die ihren Namen nicht aussprechen konnte, u. von anderen Worten nur die wenigsten, aus Mangel an – falschen Zähnen. Die Marie, die mehr Mutter als Tochter eines Regimentes schien – der in Kraut gedünstete Krieger – es war zu peinigend. Ehrenbeleidigung an der Kunst!“ (1867 Ebner-Eschenbach, Marie von: Tagebücher 1862 – 1869. 1989, S. 190)



Theater: Bamberg:
„Mein Eintreten in Bamberg war von manchen höchst unangenehmen Ereignissen begleitet, das unangenehmste war aber, dass ich die Verhältnisse bei dem Theater ganz anders fand, als ich es nach den Briefen des Grafen von Soden erwarten konnte. Soden hatte nicht allein die Regie, sondern die ganze Entreprise einem gewissen Heinrich Cuno abgetreten und sich nach Würzburg zurückgezogen. Dieser H. C. ist ein unwissender, eingebildeter Windbeutel, der bei der Organisation des Theaters so übereilt zu Werke ging, dass in diesem Augenblick das Ganze seiner Auflösung nahe ist, indem das Publikum nun nicht mehr dem abscheulichen Unfug, der hier auf dem Theater getrieben wird, ruhig zusehen will. Wie schlecht ich mit meine Enthusiasmus für die wahre Kunst und mit meinen Vorschlägen und Plänen, das Ganze nur zu irgendeinem Grad von Vollkommenheit zu erheben, angekommen bin, können Sie sich bei jenen Umständen wohl denken; dies hat denn auch zur Folge gehabt, dass ich bereits seit zwei Monaten mein Musikdirektorat gänzlich aufgegeben und mich nur dazu verstanden haben, die etwa vorkommende Gelegenheitsstücke, z. B. Märsche und Chore in Schauspielen u. dgl. zu komponieren, wofür ich monatlich 30 fl. erhalten soll, aber nicht erhalte, weil die Theaterkasse bei der grenzenlosen Unordnung des Direktors fortwährend in den erbärmlichsten Umständen ist (1809 E. T. A. Hoffmann an Julius Eduard Hitzig in: Günzel, Klaus Hrsg.: E. T. A. Hoffmann, S. 149f)



Theater: Bamberg:
„Das Haus ist en miniature recht artig, das Orchester aber spielt himmelschreiend und entsetzlich … Die Darstellung am heutigen Abende fiel schlecht und recht aus, d. h. sie passierte, grade so wie die Oper selbst, welche man, nach Belieben, tadeln und loben kann“ (1819 August Klingemann: Kunst und Natur, S. 433)



Theater: Bayreuth:
„Am Abend gingen wir ins Schauspiel, Hieronymus Knicker von Dittersdorf ward gerade gegeben. Die Poesie des Stückes ist so, dass man auf diese Art unendliche (so genannte) Intrigen aneinanderreihen könnte, und ein Stück so ununterbrochen ein paar Jahre in eins fortspielen könnte. Die meisten Schauspieler spielten elend“ (1793 Tieck, Ludwig Pfingstreise, S. 21)



Theater: Coburg:
„Auch das Kulturleben zeigt sich angepasst. Behutsame Modernisierungsversuche auf dem Theatersektor wurden erfolgreich ignoriert, das Landestheater lässt den Spielplan jahraus, jahrein von muffigen Sesselreißern wie ‚Madame Butterfly’ oder ‚Im Land des Lächelns’ dominieren. Ab und zu streut man, der vier Gymnasien und ihren Oberstudienräten mag’s geschuldet sein, einen leichten Brecht dazwischen“ (Erhardt, Stefan: Samba im Altenheim in: Roth 2. 1999, S. 39f)



Theater: Erlangen:
„Aber dem Geschmack des Erlanger Publikums kann ich leider! keine Lobrede halten. Auch auf Parterre und Logen beklatscht man nicht den Schauspieler, nicht die Darstellung, nicht die feinste Nuance, mit der er den Geist Autors wiedergibt, sondern – eine Lächerlichkeit, eine Zweideutigkeit, welche dem Autor entwischte, eine komische Karikatur und dergl. Hauptsächlich machen versteckte Obszönitäten den größten Eindruck auf das Erlanger Publikum“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 88)



Theater: Nürnberg:
„Auch Schauspiele sind jetzt sehr oft in Nürnberg. Das dazu gebrauchte Haus scheint ursprünglich zu einer Chaisenremise bestimmt gewesen zu sein, und es ist eine wahre Qual, in dieser gefährlichen, dumpfigen Hütte, wo du noch überdies in der ersten Loge in Gefahr bist, von den - nicht allzu edlen Abflüssen der Galerien ersäuft zu werden, ein paar Stunden auszuhalten. Zwischen den Kulissen des Theaters ist so viel Raum, dass ein etwas dicker Schauspieler wohl durch eine besondere Maschine aus der Garderobe aufs Theater gebracht werden muss. Und – für die Benutzung dieser Baracke muss sich jeder Schauspieldirektor gefallen lassen, dass gleich an der Kasse ein Deputierter des Rats den dritten Teil der Einnahme in Empfang nimmt“ (Rebmann, Georg Friedrich: Kosmopolitische Wanderungen, S. 48)



Theater: Nürnberg:
„Das Theater ist hier sehr schlecht u. unter mittelmäßig, aber doch noch viel besser wie in Münster. Dagegen muss man hier auch den Leuten zum Ruhm nachsagen, dass es gewöhnlich ganz leer ist“ (1828 Grimm, Ludwig Emil: Briefe, S. 91)



Theater: Nürnberg:
„Am wenigsten hat mich in Nürnberg das Theater befriedigt. Ich sah den Alpenkönig, fand aber das Orchester wie die Darstellung nur mittelmäßig. Das Theater ist ein schönes, neues Haus, welches aber viele Fehler der Akustik hat“ (1836 Haacke, Moritz von: Erinnerungen aus einer Reise …, S. 9)



Theater: Nürnberg:
„Durch die Theatergasse kommen wir rechts zum Theater, einem auch im Innern recht schmucklosen Gebäude, das einer Stadt von der Bedeutung Nürnbergs durchaus unwürdig ist; auch die Vorstellungen gehen in der Regel über die Leistungen einer mäßigen Provinzbühne nicht hinaus“ (1897 Wilhelm Halbfaß in: Fürst, S. 206)



Theater: Nürnberg:
„Er erinnerte sich an einen Theaterabend hier, in den Kammerspielen. Sie spielten vor halbleerem Haus dieses solide, ehrliche Stück eines Malergesellen aus Basel. Das Stück hieß Eisenwichser. Festlich gekleidete alte Damen saßen mit der knisternden Feierlichkeit altgedienten Abonnentenpublikums da und klatschten, als wenn sie Schiller oder Goethe sähen. Schüler saßen neben ihm, wisperten, grinsten, tuschelten: Aber so etwas tut man doch nicht im Theater, höchstens zu Hause“ (1973 Krüger, Horst: Nürnberger Augenblicke S. 135)



Theologie: Zitate:
"Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken" (Ludwig Feuerbach).
"Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde" (Ludwig Feuerbach).
„Nicht das Heilige ist wahr, sondern das Wahre heilig“ (Feuerbach).
„Die wenigsten ahnen, dass der größte Teil der Klugheit des Klerus in der Dummheit der Laien besteht" (Karlheinz Deschner).



Theologie: Paul, Jean: Zitate:
„Die Theologie gestattet der Vernunft nur Fastenspeisen.“
"Die Heiden kommen als blinde Passagiere in den Himmel, ohne dass die theologischen Postmeister was davon wissen."
"Die neuen Theologen haben mit dem Weg zum Himmel eine Wegreparatur vorgenommen."
"Mancher Unglaube ist ja nur ein anders angewandter Glaube."



Thiersheim:
„Hier fiel uns ein kleines rundes Häuschen auf, das, statt mit Brettern beschlagen, nur gegittert und ohngefähr von der Breite und Höhe war, dass zwei Menschen darinnen stehen können. Man sagte uns, es hieße Narrenhäuschen; man hatte sonst Leute zur Strafe hineingesperret, das Häuschen immer herum gedreht, und nach dem Gefangenen die Gassenbuben mit Kot werfen lassen. Ein rohes und barbarisches Strafmittel!“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 142)



Thümmel, Moritz August von:
„Gleichfalls allem Altfränkischen abhold, dafür dem galanten Frankreich des Rokoko und der Schäferromantik ergeben, ist der zugereiste Sachse Moritz August von Thümmel, der seinen Rationalismus, eine Mischung aus Griesgram, Sarkasmus und heimlicher Bürgermoral, mit verspielten Romanen heilt, in denen er Sentimentalität mit berechneter Zweideutigkeit mischt. Aber dürfen wir Thümmel bloß deswegen als einen halben Franken annektieren, weil er zwanzig Jahre lang im coburgischen Staatsdienst versauert, während er sich doch in seiner Haut erst dann wohl fühlt, wenn er bei seiner ’Reise durch die mittäglichen Provinzen von Frankreich’ die Schönen verführt, die Kirche verhöhnt und auf Voltaire schwört?“ (1971 Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken, S. 55)



Thümmel, Moritz August von:
„In Thümmels Büchern (Lust-Gebäuden) herrschet viel Küche, in meinen viel Keller“ (Jean Paul).



Tiere: Wagner, Richard:
„… Gänse beobachtend: ‚Das sind Opfer der Kultur, so entschieden für Schwimmen und Fliegen gemacht und nun durch den Menschen zum Watscheln gezwungen.’“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 799)



Tiere: Wagner, Richard: Truthahn:
„Vorne ein Fleischer-Laden, hinten ein Mode-Magazin“ (1882 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 941)



Tierkörperbeseitigung: Bayreuth:
„Öffentliche Gärten von Bedeutung hat die Stadt nicht; sie sind aber schon dadurch entbehrlicher weil viele Einwohner ihr eignes Gartenfleckchen vor den Toren besitzen. Eine ganze Menge derselben drängt sich draußen in einer gewissen Gegend zusammen, welche man: ‚die neunundneunzig Gärten’ nennt. Mitten unter denselben, so recht in Floras Schoße, hat sich die Schinderei einlogiert, wo das tote Vieh abgezogen, anatomiert und begraben wird. Ein pestilenzialischer Gestank zieht vorzüglich im Sommer in dem Strom der Luft bald über die Gärten, bald über die Stadt und die Vorstadt hin; Flora verschwendet umsonst ihre narkotischen Düfte; Rosen, Nelken, Quendel, Jasmin und Holunder vergüten die Leiden der Nase nicht, und vergebens klagte Bayreuth schon längst über die hässliche Nachbarschaft! – Auch dies gehört zum Gemälde einer Stadt und ihrer bisherigen Polizei“ (1795/96 Heinrich Zschokke in: Piontek: Bayreuth S. 60 und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 162f)



Tierquälerei: Kircher, Athanasius:
„Zur Zerstreuung von Kranken ersann er zum Beispiel ‚Tierkonzerte’: Er ließ neun Katzen in eine Kiste sperren, so dass nur die Köpfe herausschauten. Mit Hilfe einer Tastatur klemmte er ihnen abwechselnd den Schwanz ein und rief so ein Miauen hervor, das Kircher für musikalisch hielt“ (Bechtel, Guy / Jean-Claude Carrière: Lexikon der Sonderlinge 2001, S. 163)



Titelsucht: Bad Kissingen:
„Die Titelsucht der deutschen Kleinstädter, welche schon Kotzebue mit Recht geißelte, hat hier ihren Gipfel erreicht. Am allerlächerlichsten aber ist, dass die Frauen immer den Amtstitel ihres Mannes annehmen, Rätinnen von allen Gattungen sind wohl etwas gewöhnlich und leider auch bei uns gebräuchlich, aber hier findet man in der Kurliste eine Frau Professorin, … und sie werden im Gespräch so tituliert“ (1855 Ignaz Franz Castelli in: Klein S. 120)



Toller, Ernst: Zitate: Arbeiter: Deutschland:
“Der deutsche Arbeiter war zu lange an Gehorsam gewöhnt, er will gehorchen. Brutalität hält er für Stärke, autoritäre Herrengeste für Führertum, Ausschaltung eigener Verantwortlichkeit für Disziplin“ (1919 Ernst Toller).
„Mein deutsches Heimatland ist nicht auf dem Weg der seelischen und geistigen Gesundung. Militärische Barbarei, die Pest der Korruption, die Seuche des Knechtseinwollens, zerfressen den Körper“ (1921 Ernst Toller).
“Deutschland,
Deine Söhne werden
Viele Jahre
Nicht mit Kindern spielen“
(Ca. 1920 Ernst Toller).



Tracht: Bamberg:
„Eine Tracht, die nicht vorteilhaft steht, sind die langen kattunen Kontuschen mit weiten Dominos-Ärmeln, welche die hiesigen Weiber tragen; ein schlampiger, hässlicher Anzug, den sie, wenn ich recht gehört habe, den Kotzen nennen“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 101)



Tracht: Bamberg:
„Barthaube, … eine hässliche Tracht, … eine unförmliche Mütze von schwarzem Zeug mit einer entsetzlich großen Schlubb“ (Ludwig Emil Grimm in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. 68)



Tracht: Bamberg:
„Da sah die Matheissin eine Person mit der Bamberger Haube auf dem Kopfe, deren Bänder rückwärts zu zwei mächtigen Maschen verbunden waren … Die Matheissin schaute beinahe verächtlich auf die fremdländische Tracht und sagte ohne langes Besinnen: ‚De g’fallt mir scho gar it’“(Thoma, Ludwig: Marget und in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. 68)



Tracht: Bayreuth:
„Die Hinterteile der Wämschen haben so lange Chaisen, dass sie fast bis zur Kniekehle reichen. Je länger diese und je dicker die posteriora bekleidet sind, desto mehr Ansehen und Schönheit glaubt man sich zu geben. Daher zieht man, auch im wärmsten Sommer, sechs und noch mehr Röcke an. Wie sehr auch dadurch die schlankste Gestalt entstellet wird, lässt sich leicht denken“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 129f)



Tracht: Hummelgau:
„Gegen Mittag, wie ich R. wieder sehe, finde ich ihn nicht ganz wohl … Ich teile ihm von der Kirche, in welcher ich mit den Kindern war wegen Konfirmation der jungen Staff, (mit), dass ich viel und mit Ergriffenheit in der Nachahmung Christi gelesen, von einem schönen blassen Bauernmädchen, welche die hässliche Tracht der Hummelbauern so seltsam in ihrer Schönheit, zu welcher man förmlich dringen musste, (trug)“ (1879 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 362)



Tracht: Nürnberg:
„In Nürnberg wollte mir die wunderliche Tracht des schönen Geschlechts nicht gefallen. Denn sie zogen auf wie die Gespenster und verstellten durch die seltsame Verkappung, mit welcher sie sich in die so genannten Regentücher einhülleten, den größten Teil ihrer Schönheit. Ich merkte aber bald aus den verliebten Blicken, die sie in der Kirche auf die verschiedenen Gegenstände warfen, dass eben nicht lauter Lucretien unter diesem Nonnehabite verborgen sein mochten, und dass, wenn ich zu selben Zeit keinen Hieronymum affektieret, es mir nicht schwer gefallen sein würde, unter so schönen armen Sünderinnen eine Mariam Magdalenam zu finden“ (Edelmann, Johann Christian: Selbstbiographie 1749 – 1752. 1976, S. 60f)



Tracht: Nürnberg:
„Die Vornehmern in Nürnberg tragen sich gut, aber die Tracht des Frauenzimmers vom mittlern Stande und des gemeinen Volks ist abscheulich. Jenes trägt Hauben auf französische Art, von schwarzer Farbe, mit gelben, roten, blauen, grünen und weißen Bändern, welches recht hässlich ist. Die gemeinen Weibsleute tragen kurze Röcke, und ihre dicken Stampffüße sind mit grünen Lappen umwunden. Fast jede hat einen runden Korb auf dem Rücken“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 16f)



Tracht: Nürnberg:
„Die Nürnberger Bauern und Bäuerinnen gehen meistenteils schwarz. Die letzern tragen Tücher, als wenn sie Zahnschmerzen hätten, und haben äußerst kurze Taillen, unter welchen ein sehr kurzer Rock sie ungemein dickwulstig umgibt: eine Tracht, die sie höchst ungestalt macht“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 499)



Tracht: Nürnberg: (Umgebung)
„Wir begegneten unter andern einigen Nürnberger Bäuerinnen oder grünen Weibern, wie sie gewöhnlich genennt werden. Wir konnten uns nicht enthalten, über ihre so ganz sonderbare Tracht zu lachen. Sie sehen gar zu komisch aus. Unter Halbhauben, auch unter kleinen Pelzmützen haben sie ihr Haar auf einen Büschel zusammengedreht und unter einem weißen Lappen, der sich ekelhaft ausnimmt, versteckt“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 8f)



Tracht: Untermain:
„Die Bauernweiber und Mädchen, (deren ich sehr viele beschäftigt fand, ausgejätetes Gras im Main zu waschen, und die dabei mit ihren hochaufgeschürzten Röcken zuweilen gar seltsame Gruppen bildeten) tragen in hiesiger Gegend, so wie auch im bambergischen und wirzburgischen eine Art von weißen Schleier auf dem Kopfe, dessen Ende den Rücken hinabhängt und der die artigsten Gesichter verstellt“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 161)



Treuchtlingen:
"Möhrenn ist gut,
wer nicht stiehlt, der hurt."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 107)



Trinken: Zitate:
„Voll Zorn sagt ein Herr seinem Bedienten: Wie? Schuft! Du bist schon morgen besoffen?’ und ist durch die Antwort entwaffnet: ‚Verzeihung, ich bin es noch von gestern.’“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).



Trinken:
„Sie lehnen sich hinüber, damit sie den vollen Humpen besser stürzen können“ (Friedrich Taumann).



Trinken: Fürth:
„Ein Leben zu Fürth ist beim besten Willen nicht möglich. Fast hunderttausend Menschen weigern sich noch heute, diese einfache Tatsache zu akzeptieren. Am Bahnhof, der verludertsten Bierschwemme nördlich der Alpen, stopfen sie ihre Köpfe mit Schnaps aus. Die reine und zumal ausweglose Verrohung“ (Roth, Jürgen: Kartoffel mit Karies in: Roth 2. 1999, S. 72)



Trinken: Nürnberg:
Fiktive Grabschrift für einen berüchtigten Trinker:
„Hier liegt Offelius Buratius Bibulus, der Trinker, welcher, solange er gelebet, entweder gepisset oder getrunken hat. Wanderer, wer du auch bist, der du mein Grabmal vorbeigehest, gieße volle Humpen darauf aus. Besprenge meine Asche mit Wein und erfreue meine Gebeine, denn wer sollte es wohl glauben, auch mein Schatten wird noch vom Durst gequälet. Alsdenn säume nicht, nun volle Becher mit Wein, und wenn du viere ausgeleeret hast, so gehe davon“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 66)



Trinken: Paul, Jean: Zitate:
„Man wird immer jünger, je mehr man trinkt, anstatt 30 Jahre alt, dann 20, dann 15.“
„Nicht bloß in der freien Luft wird man trunken, wenn man hinausgeht, sondern auch wenn man in ihr trinkt.“
„Wenn ich stark getrunken habe, philosophiere ich viel heller und wahrer als ich dichte.“
„Bei dem Betrunkenscheinen ist viel nachteiliger, wenn die Glieder wanken und versagen, als wenn die Ideen – weil über jene überall Richter da sind, über diese selten einer.“
„Auf keiner Erhöhung gibt’s so schlechte Aussicht, als wenn man auf der angekommen ist, die in einer Weinflasche steht.“
„Der Trinker trinkt mehr an heitern Tagen, um sie recht zu genießen, und mehr (an) trüben, um sie leichter zu verleben.“



Trinken: Paul, Jean:
„Nüchtern kann er kaum etwas schreiben. Er trinkt wenn er komponiert, viel Bier und Wein und sitzt erstaunlich warm, wie in einem Schwitzofen“ (1799 Karl August Böttiger).



Trinken: Paul, Jean:
„Einmal will ich mich doch ernstlich über meinen Trinkunfug verteidigen. Nämlich: Von meinem sechzehnten Jahr an trank ich bis ins zwanzigste weder Bier noch Kaffee, nur zuletzt diesen an Sonntagen. Dann häufiger, aber stets für den Kopf. Erst im dreißigsten nahm ich als Heilmittel Bier ein, um nicht im Kaffee zu versaufen, und acht Jahre später Wein. Ich kenne keinen Gaumen- und Gehirnkitzel, und steigt mir eine Sache nicht in den Kopf, so soll sie auch nicht in die Blase“ (1803 Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 293)



Trinken: Paul, Jean:
„Sein nachmaliger Schwiegervater, ein Obertribunalrat Maier, hatte drei literarisch gebildete Töchter, die auch alle drei an Schriftsteller verheiratet wurden … Jean Paul hatte bei Tisch stark getrunken und legte sich nachher in einem Nebenzimmer auf ein Sofa, um seinen Rausch zu verschlummern. Die Damen vermissten ihn und durchstreiften alle Zimmer, um ihn zu finden. Endlich sehen sie ihn schlafen, und Demoiselle Maier tritt hinzu und drückt dem Endymion einen Kuss auf den Mund. Er erwachte davon und, entzückt von dieser förmlichen Liebeserklärung, war er überzeugt, sein Glück in ihr gefunden zu haben“ (Merkel in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 251)



Trinken: Paul, Jean:
„Am andern Morgen trat ich zur vorgeschriebenen Stunde in Jean Pauls Zimmer ein. Es war im Verhältnis zu den Möbeln ziemlich klein. Er saß vor einem, unfern des Fensters stehenden Arbeitstisch, auf welchem Bücher, Papiere, Federn, Bouteillen, Gläser, Lichtschirme und Blumen in ziemlicher Unordnung herumlagen. Vor ihm stand ein gefülltes Schoppenglas, eine Mischung von Wasser und Likör, von dem er hie und da einen Schluck genoss. Er beklagte sich bitter über seine Bayreuther, die allerlei Anekdoten über ihn als übermäßigen Trinker verbreiten. ‚Gott weiß es’, rief er aus, ‚dass ich lieber Wasser als irgend ein spirituöses Getränk genösse, wüsste ich meinen geistigen Haushalt damit ebenso gut zu bestreiten.’ Er liebe die Stadt und ihre Umgebung, müsse sich aber bitter über deren Menschen beklagen, die ihn nicht erkannten, folglich auch nicht zu würdigen verstanden“ (Carl Friedrich Kunz)



Trinken: Paul, Jean:
„Nach beendigtem Spiel wollte er Tee … und begehrte ihn so laut im Vorzimmer, dass die Dame des Hauses ängstlich aufsprang, um nach der Ursache des Lärms sich zu erkundigen, und, wie natürlich, sogleich Tee zu bringen befahl. Leider ist es nur zu wahr, dass er im Eifer des Gesprächs dann diesen Tee so stark mit Rum zu versetzen pflegte, dass er am Ende reinen Rum trank und so für die Gesellschaft fast untauglich wurde. Dies war die Ursache, dass er von vielen Bayreuther Gesellschaften, welche die Gegenwart des herrlichen Mannes mit dieser Unannehmlichkeit nicht erkaufen wollten, ausgeschlossen blieb“ (1815 August Lewald in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 339)



Trinken: Paul Jean:
„Schon lange vorher habe ich gehört, dass sich Jean Paul sehr ungleich ist, je nachdem man ihn trifft, wenn er viel, oder wenn er wenig Bier getrunken hat; im letzteren Falle soll er bedeutend liebenswürdiger sein wie im ersteren. Da ich noch keine Gelegenheit zu einem Vergleiche hatte, weiß ich nicht, ob er sich bei meinem Besuche im abnehmenden oder zunehmenden Mond befand … Einmal war er draußen im andern Zimmer und trank Bier, wie ich an seinem Atem merkte, als er wieder hereinkam“ (1817 Atterbom, Per Daniel Amadeus: Reisebilder und in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 380f)



Trinken: Paul, Jean:
„Vorgestern Abend war ich von Muncke, Hegel und Schweins aufgefordert, schnelle Fakultätssitzung zu berufen. Es geschah. Nun beschlossen wir, Jean Paul feierlich zum Doktor zu kreieren. Der einzige, welcher stark dagegen war, war Kollege Langsdorf, aus dem doppelten Grunde, erstens, weil es mit Jean Pauls Christentum nicht ganz geheuer stünde, zweitens, weil seine Moralität auch nicht ganz koscher wäre, sintemalen Jean Paul gern ein Glas über den Durst tränke und dadurch – wenn von uns Philosophen so geehrt – den Jünglingen ein böses Beispiel zur Völlerei geben könnte“ (1817 Heinrich Voß in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 365)



Trinken: Paul, Jean:
Weimar. „Auch sah ich hier häufig den Dichter Jean Paul, der gerade von einer Reise nach Berlin zurückgekehrt war. Sein überaus lebhafter Geist und seine ungemeine Jovialität machten ihm zum liebenswürdigsten Gesellschafter. Auch verschmähte er die Genüsse des Lebens so wenig, dass ich ihn öfters in ziemlich benebeltem Zustande nach Hause zu bringen die Freude hatte. Goethe verglich ihn in solchen Momenten mit einem Salamander, womit seine damalige hagere Gestalt vortrefflich bezeichnet war“ (1851 Ludwig von Wolzogen in: Paul, Jean: Ein Lebensroman in Briefen, S. 258)



Trinken: Rhön:
„Es ist schade, dass die Leute dem Branntwein so ergeben scheinen“ (Karl Julius Weber).



Trinken: Seehof: (Memmelsdorf):
„Unschuldige Statuen waren hier anstößig, aber das Bier und Saufgelag und der viehisch wilde Lärm des besoffenen Pöbels, der hier am Sonntage sich vor meinen Augen herumtummelte war nicht anstößig“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 5 und in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. 32)



Trinken: Würzburg:
„Charakteristisch ist es, dass der gemeine Mann nichts so verächtlich findet als einen Branntweinrausch, während sie in Betreff des Weins und des goldklaren, gewürzhaften bittern Bieres nicht so skrupulös sind“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 34)



Truppach:
„Kaum waren wir eine Meile gefahren, als dem Markgrafen übel wurde. Er spürte heftige Kopfschmerzen und musste sich erbrechen. Wir dachten, es hätte nicht viel auf sich und es sei nur eine Migräne; aber wir machten unsere Rechnung ohne den Wirt. Er bekam hohes Fieber, so dass wir einige Stunden in Trubach blieben, einem ganz erbärmlichen Nest“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 499)



Türmer: Nürnberg:
„Eine andere seltsame Gewohnheit ist hier, dass auf jedem Tore der Stadt ein Mann dazu bestellet ist, der des Abends auf einen hohen Turm steiget und ein fürchterliches Horn, gleich dem eines Schweinehirten, womit dieser seine Herde zusammen rufet, grässlich erschallen lässet; diese angenehme Musik nennen sie hier den Garaus. Ich wollte sie lieber den Freudendieb nennen, denn sobald sie zum zweiten Mal erschallet, so muss jedermann in das Tor zu kommen, so sehr er kann, eilen, oder ohne Barmherzigkeit die ganze Nacht aus der Stadt bleiben, welches wir mehrmals bei unsern Lustfahrten hätten erfahren können, die wir gerne noch einige Stunden lang fortgesetztes hätten. Nur die edlen Patrizien allein werden von diesem Gebläse niemals beunruhiget, denn wen sie sich über die bestimmte Zeit noch lustig machen wollen, so müssen die Hörner so lange warten und stille sein, als es ihren Herrlichkeiten beliebet“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 84)




Bibliographie



Taubmann, Friedrich: Carmen saeculare. Wittenberg: Helwich 1602 (BM).



Taubmann, Friedrich: Columbae poeticae, sive carminum variorum liber. Wittenberg: Helwich 1594



Taubmann, Friedrich: De deo ignoto. Wittenberg 1593 (NUC).



Taubmann, Friedrich: Dissertatio de lingua latina. Wittenberg: Helwich 1602



Taubmann, Friedrich: Dissertatio de lingua latina. Wittenberg : Helwich 1606. Über die lateinische Sprache bei Dichtern der Antike und des Humanismus.



Taubmann, Friedrich: Elegia super funus ... Francisci Fabri. Wittenberg 1593 (BM).



Taubmann, Friedrich: Fridericus Taubmanus Poeta Et Profess. Publ. Bonarum litterarum Candidatis in Academia. Witebergense, Itemq. Viris Doctis alibi. Wittenberg 1599 (NUC: 1602).



Taubmann, Friedrich: Gynaeceum Poeticum instauratum in hon. Nicolai Grammanni et virg. Apolloniae, W. Froschi .. filiae, Sponsorum. Curia Regnitiana 1590



Taubmann, Friedrich: Herzliche Glückwünschunge zur Friedmachung deß löblichen Hauses Sachsen und Brandenburg. Magdeburg 1611



Taubmann, Friedrich: Honori et felicitati nuptiarum ... Johannis-Sigismundi et Annae-Mariae Marchionum Brandeburgensium ... Wittenberg: Müller 1594 (NUC).



Taubmann, Friedrich: Lusus duo iuveniles, Martinalia et Bacchanalia. Wittenberg 1592 (BM: 1593).



Taubmann, Friedrich: Melodaesia sive Epulum Musaeum. Leipzig: Schurer 1597 (NUC).



Taubmann, Friedrich: Oratio ex more Collegii Philosophici Witteberg. Wittenberg: Müller 1596 (BN).



Taubmann, Friedrich: Oratio funebris de majoribus, natalibus, vita et obitu ...Georgii Friderici Marchionis Brandenburgensis. Gießen: Hampel 1609 (BN)



Taubmann, Friedrich: Oratio in funere ... Georgii Marchionis Brandenburgensis. Wittenberg: Helwich 1603 (NUC).



Taubmann, Friedrich: Otium semestre publicum. Wittenberg: Helvich 1610 (NUC, Killy; NUC: Gießen: Hampel 1609).



Taubmann, Friedrich: Pallas distelmaria. Wittenberg 1610 (BM).



Taubmann, Friedrich (Hrsg.): Plautus: Fabulae XX. Wittenberg 1605. (Killy).



Taubmann, Friedrich: Schediasmata poetica innovata. Wittenberg: Schurer 1604. (NUC auch 1610) (Geistliche, panegyrische und epigrammatische Dichtungen, Killy).



Taubmann, Friedrich: Vergilius Maro, Publius: Culex. Wittenberg: Gormann 1608. - 8 Bl.



Thümmel, Moritz August von: Der heilige Kilian und das Liebes-Paar. Hrsg. von Fr. E. Hempel. Leipzig: Brockhaus 1818. XXII, (2), 103 S. Mit 4 Kupfern, Radierungen von G. Opitz. (Wilpert, ursprünglicher Titel: Das Erdbeben von Messina. Posthum erschienen, Killy)



Thümmel, Moritz August von: Die Inoculation der Liebe : eine Erzählung. Leipzig: Weidmann & Reich 1771 (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Die Inoculation der Liebe : ein prosaisch-komisches Gedicht. Wien: Mösle 1802 (GV).



Thümmel, Moritz August von: Die Inoculation der Liebe: eine Erzählung. Leipzig: Weidmann 1811. Neue Aufl.



Thümmel, Moritz August von: Die schauerlichste Nacht eines Lebens: nebst einigen romantischen Dichtungen. Leipzig ca. 1810



Thümmel, Moritz August von: Ferdinand : ein Roman. 2. Aufl. Leipzig: Reinicke 1805? (NUC).



Thümmel, Moritz August von: Gedichte. Wien 1804 (GV).



Thümmel, Moritz August von: Guiglielmina : poeme prosaico-comica. Coburg: Stockmar 1784 (GV).



Thümmel, Moritz August von: Kleine poetische Schriften. Frankfurt, Leipzig: Schneider 1782. Enth. u. a. Zemire und Amor (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Kleine poetische Werke. Wien: Velinpap 1805 (GV).



Thümmel, Moritz August von: L’intolérance ecclésiastique, ou les malheurs d’un hétérodoxe. 4 vol. Neuchatel 1774 (Wilhelmine und Sebaldus Nothanker) (BN).



Thümmel, Moritz August von: Marmontel, J. F.: Zemire und Azor : eine komische Oper nach dem Französischen. Leipzig: Schwickert 1776 (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Poetische Schriften. Wien: Schrämbl 1792. Mit Portrait. 7 Bl., 206 S., 1 Bl. (Sammlung der vorzüglichsten Werke deutscher Dichter und Prosaisten ; 24). (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich im Jahr 1785 bis 1786. Leipzig: Göschen. Erste Ausgabe (Wilpert)
1 (1791). - [2] Bl., 278 S.: Ill.
2 (1791). - [1] Bl., 320 S., [1] Bl.: Ill.
3. (1794). - [2] Bl., 302 S.: Ill.
4. (1794). - [2] Bl., 408 S.: Ill.
6. (1799). - [2] Bl., 395 S., [1] Bl.: Ill.
7. (1800). - 430 S.: Ill.
8. (1803). - [2] Bl., 371 S.: Ill.
9. (1803). - [2] Bl., 304 S.: Ill.
10. (1805). - [2] Bl., 410 S.: Ill.



Thümmel, Moritz August von: Sämmtliche Gedichte. Neueste Auflage. Wien und Prag: Haas, 1804. Mit Portr. Enth. den "Vorbericht" und die Vorreden zur 2. und zur 3. Aufl.



Thümmel, Moritz August von: Sämmtliche poetische Werke. Wien: Degen 1803 (GV).



Thümmel, Moritz August von: Sämmtliche Werke. Leipzig: Göschen. 1. Gesamtausgabe.
1. Vermischte Gedichte. Die Inoculation der Liebe, eine Erzählung. Wilhelmine, ein prosaisch komisches Gedicht 1811. - 254, IV S.: Ill.
2. Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich ; 1. Theil. 1811. - 378 S.: Ill.
3. Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich ; 2. Theil. 1811. - 559 S.: Ill.
4. Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich ; 3. Theil. 1812. - 569, 20 S.: Ill.
5. Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich ; 4. Theil. 1812. - 531 S.: Ill.
6. Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich ; 5. Theil. 1812. - 472 S.: Ill.
7. Nachtrag von Gruner. 1820 (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Sinngedichte. Frankfurt/M., Leipzig: Schwickert 1771 (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Taschenbuch auf das Jahr 1817 (1818, 1819). Leipzig: Brockhaus 1817 - 1819 (Wilpert)



Thümmel, Moritz August von: Wilhelmine oder der vermählte Pedant : ein prosaisches comisches Gedicht. o.O 1764. 102 S. 1. Ausgabe der Erstveröffentlichung Thümmels



Thümmel, Moritz August von: Wilhelmine : poeme heroi-comique. Ed. rev. et corr. London 1774 (NUC).



Thümmel, Moritz August von: Wilhelmine. Sankt Petersburg 1783 (russ.)



Thümmel, Moritz August von: Wilhelmine : poeme héroi-comique. Leipzig: Weidmann und Reich, 1769. 7 Bl., 188 S. : Ill. 1. französische Ausgabe.



Thümmel, Moritz August von: Anmerkung zu:
Wilhelmine. Das Epos schildert in sechs Gesängen die Liebe des Dorfpfarrers und Magisters Sebaldus zur Kammerfrau Wilhelmine. Friedrich Nicolai brachte seinen Roman "Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker" Thümmel zu Ehren als Fortsetzung der "Wilhelmine" heraus. (Wilpert).




Ortsansichten



Tambach: (Weitramsdorf) (Kr. Coburg) Schloss, Lithographie von J. Dilger um 1830, 13,5x19,2. Ki (1841), Mu



Taubertal: mit Blick nach Detwang, Kupferstich von Josef Hutter um 1800, 17x25. Mu



Taubertal: „Das Tauberthal bei Rothenburg gegen Detwang“, Lithographie von I(gnaz) Bergmann 1832, 15x19,3. Ki



Tennenlohe: (Erlangen) (bei Büchenbach) Ansicht „Taennenlohe …“, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 15x25. Ki (17x26), Mu (1759, auch um 1759)



Teuschnitz: (Kr. Kronach) Gesamtansicht, Holzstich, 6x13. Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Thalheim: (Happurg) (Kr. Nürnberger Land) bei Hersbruck Ansicht „Hoffmarck und Herrn Sitz Thalheim 1702“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1702, 13,8x22,7. Ki



Thalheim: (Happurg) (Kr. Nürnberger Land) „Das Schloß zu Thalheim“, Kupferstich von J. A. Delsenbach 1718, 21x30. Ki



Thalheim: (Happurg) (Kr. Nürnberger Land) Ansicht „Hofmarck …“, Kupferstich von G. D. Heumann nach J. J. Schwartz 1758, 21x30. Ki



Thiersheim: (Kr. Wunsiedel) Gesamtansicht, Holzstich, 5x13. Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Thierstein: (Kr. Wunsiedel) Lithographie von Theodor Rothbarth um 1850 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Thierstein: (Kr. Wunsiedel) Ansicht, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 6x6 (rund). Mu



Thumenberg: (Nürnberg) Erlenstegen: "Der Thumenberg", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 4,7x18,5. Ki



Thumenberg: (Nürnberg) Radierung von H. Dunker gezeichn. von Johann Adam Klein um 1820, 14x18,2. Ki



Thumenberg: (Nürnberg) „Schloss Thumenberg im Jahre 1838". Stahlstich von Eberlein-Deifel. Um 1850. 6 :10,5. Ki



Thumenberg: (Nürnberg) Ansicht, Stahlstich von Alex. Marx um 1850, 10x15. Mu, (auch um 1840, auch mit dem Stadtwappen)



Thurnau: (Kr. Kulmbach) Ansicht Kupferstich von Andreas Fleischmann 1727 (Abb. in: Uta von Pezold: Die Herrschaft Thurnau im 18 Jahrhundert 1968)



Thurnau: (Kr. Kulmbach) Lithographie von S. H. Jarwart 1840 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Thurnau: (Kr. Kulmbach) Gesamtansicht, links unten kleine Ansicht von Schloss Giech, Holzstich, 7x13. Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896), PB



Thurnau: (Kr. Kulmbach) Marktplatz und Schloss, Lithographie von (Carl August) Lebschée um 1860, 17x22. Mu



Thurnau: (Kr. Kulmbach) Schloss, im Vordergrund Brunnen und Marktszene, Holzstich von Aarland 1862, 13,5x16,5. Mu (auch um 1880, um 1870), PB



Thurnau: (Kr. Kulmbach) „Schlosshof in Thurnau“, mit Staffage, Stahlstich (H) von J(obst) Riegel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875, 15,5x10,5. Ch, Ki (um 1845 14x10), Mu (um 1850, 1880), PB, St



Triefenstein: (Kr. Main-Spessart) Blick vom Mainufer (Lengfurt) auf das Schloss, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5. Ba, Ki (11x16), Mu (auch um 1850 11x16), PB, St



Triefenstein: (Kr. Main-Spessart) Ansicht mit Homburg (Floß und Schiffe auf dem Main), Lithographie von A. Schleich um 1850. MM



Triesdorf: (Weidenbach) Weißes Schloss, Kupferstich von Johann Gottfried Koeppel aus: J. B. Fischer: Beschreibung des Fürstentums Brandenburg-Ansbach, 1788 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Trimberg: (Elfershausen) (Kr. Bad Kissingen) Trimburg Ruine mit Blick ins Saaletal, Holzschnitt, 1845, 8x11,5. PB



Trimberg: (Elfershausen) (Kr. Bad Kissingen) Ort und Ruine Trimburg, Lithographie von Franz Leinecker 1847, 11,6x18,3. MR



Trimberg: (Elfershausen) (Kr. Bad Kissingen) Trimburg Ruine, Stahlstich um 1850, Ho



Trimberg: (Elfershausen) (Kr. Bad Kissingen) Dorf und Ruine Trimburg, Stahlstich von F. G. F. Rudolf nach Dietmann, 8,9x13,9. MR



Trimberg: (Elfershausen) (Kr. Bad Kissingen) Trimburg, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 10x7. Mu



Truppach: (Mistelgau) (Kr. Bayreuth) "Trupach ..." Holzschnitt 1523 (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Mensch und Burg 1967)



Truppach: (Mistelgau) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Radierung von J. von Mayr aus: Reichsreichsritterschaftlicher Almanach aufs Jahr 1793, 8,7x11,6. Ki



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) "Tigersfeld bey Gößweinstein ..." Radierung von Imhof. Sch



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Kupferstich 1810, 10x14. Mu (auch um 1810)



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht „… mit den Ruinen der zwei Burgen im Jahre 1819“, Radierung von Eustach Friedrich 1819, 30x37. Ki (27x36,5), Mu, Sch (1820)



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) „Tüchersfeld“ Ansicht (Ort mit zwei Burgruinen), Kupferstich aus: Paul Österreicher: Die zwei Burgen Tüchersfeld 1820



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Kupferstich von Carl Wiessner (auch Wießner) 1834, 9x11. Mu, Ra



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Lithographie aus: Philipp Heinel: XII Ansichten der vorzüglichsten Landschafts-Parthien aus Franken, Bayreuth bei Höreth 1839, 23x32,9. Ki, Sch (1841)



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht Holzstich von Link, um 1850, 6x9. Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht „Tüchersfelden“, Lithographie von Theodor Rothbart um 1840, 14,7x10,7. Ki



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) „Tüchersfelden“, Lithographie von Carl Käppel und Theodor Rothbarth um 1840, 14,7x10,7. Ki



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht mit Hopfenfeld, Stahlstich C. Rorich und W. Schroll 1860, 11x14. Mu (auch ohne Hopfenfeld im Vordergrund), Mu (um 1840), Ra



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Lithographie 1860, 16x11. Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht „Tüchersfelden“, Lithographie von Theodor Rothbarth nach Carl Käppel. Aus: Scizzen aus der Fränkischen Schweiz bei Engelhardt um 1860, 25x19. Ki, Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich Mouth-Kunz (Mauch?) um 1860, 20x16. Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich von Stieler 1877, 27x19. Mu (auch um 1880 auch C. Dies, Deis)



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht Holzstich um 1880, 8x6. Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht (2 Ansichten auf 1 Blatt), Holzstich von Heuer und Kirmse /Püttner um 1880, 15x13. Mu (um 1870)



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth)Ansicht, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 7x13. Mu



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Tüchersfeld mit Judenhof Stahlstich von W. Scholl. Sch



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Gesamtansicht Holzstich 4x13 PB.



Tüchersfeld: (Pottenstein) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich, 21x16. Ra



Tauber: Der Lauf der Tauber, Karte, Kupferstich K. Lockner Nürnberg. Ra



Thalheim: Karte „Herrensitz“, Kupferstich von I. F. H. Panzer 1796, 20,5x17,5. Ki




Bücherverzeichnis



Tarkovskij, Andrej:
Hoffmanniana : Szenario für einen nicht realisierten Film
München 1987
Personen: Hoffmann, E. T. A.:
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Torberg, Friedrich:
Süßkind von Trimberg : Roman
Frankfurt 1972
Orte: Trimberg:
Personen: Süßkind von Trimberg:
weitere Stichwörter: Roman:



Thümmel, Moritz August:
Wilhelmine : ein prosaisch-komisches Gedicht
Berlin 1966



Thümmel, Moritz August von:
Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich
Bonn 1990
Orte: Frankreich:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Thümmel, Moritz August:
Sämmtliche Werke
Leipzig. - Band Bd. 1 - 8. 1854 - 1856



Timm, Uwe:
Heißer Sommer : Roman
Köln 1985
weitere Stichwörter: Studentenrevolte: Roman:



Timm, Uwe:
Der Mann auf dem Hochrad : Legende
Berlin 1985
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Timm, Uwe:
Der Mann auf dem Hochrad : Legende
Köln 1984
weitere Stichwörter: Fahrrad: Roman:



Torrund, Jassy:
Das Rätsel von Banz : Roman
Bamberg o. J.
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Roman:



Töpfer, Rudolf:
Künstler Pinsel
Würzburg 1973
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Tremel-Eggert, Kuni:
Barb : der Roman einer deutschen Frau
München 1935
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni: Kugler, Konrad:
Ein oberfränkisches Städtchen : nach Kuni Tremel-Eggert / bearb. von Konrad Kugler
Bayreuth 1926
Orte: Burgkunstadt:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Tremel-Eggert, Kuni:
Fazer Rapps und seine Peiniger : Roman
München 1936
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni:
Freund Sansibar : ein Roman aus unseren Tagen
München 1939
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni:
Die Rotmannsteiner : Roman aus dem Frankenland
München o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni:
Sanna Spitzenpfeil : Roman
München o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni:
Der Schmied von Hassberg : Roman
München o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Tremel-Eggert, Kuni:
Sonnige Heimat : Erzählungen
München 1938
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Trinius, A.:
Tauwind und andere Thüringer Geschichten
Leipzig o. J.
Orte: Thüringen: Wartburg:
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Tunk, Walter:
Veitshöchheim, Schloss und Garten : amtlicher Führer
München 1971
Orte: Veitshöchheim:
weitere Stichwörter: Garten: Schloss:



Treue, Wilhelm:
Maria Sibylla : der Lebensroman der deutschen Künstlerin und Forscherin Maria Sibylla Merian
Berlin 1942
Personen: Merian, Maria Sibylla:
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Thomas, Roland:
Museen in Franken
Würzburg 1982
Orte: Ansbach: Aschach: Aschaffenburg: Bamberg: Banz: Bayreuth: Bad Brückenau: Coburg: Creußen: Dinkelsbühl: Ellingen: Erlangen: Feuchtwangen: Fladungen: Forchheim: Fürth: Gerolzhofen: Helmbrechts: Hersbruck: Höchstadt an der Aisch: Hof: Kitzingen: Kronach: Kulmbach: Lauf: Rohr: Marktrodach: Bad Mergentheim: Mespelbrunn: Michelau: Miltenberg: Mönchsondheim: Münnerstadt: Neuenmarkt: Neustadt an der Aisch: Neustadt bei Coburg: Nürnberg: Obernburg: Ochsenfurt: Pommersfelden: Pottenstein: Roth: Rothenburg ob der Tauber: Schwabach: Schweinfurt: Staffelstein: Uffenheim: Volkach: Weismain: Bad Windsheim: Würzburg: Wunsiedel:
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Thiel, H. O.:
Bayern im Buch : eine Auswahlliste bayerisch-fränkischer Heimatliteratur für Volksbüchereien
München 1955
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Trew, Christoph Jakob:
Erlesene Pflanzen : nach den 100 kolorierten Kupfern der "Plantae selectae" aus den Jahren 1750 bis 1775
Dortmund 1981
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Traxler, Hans:
Die Wahrheit über Hänsel und Gretel : Die Dokumentation des Märchens der Brüder Grimm
Frankfurt o. J.
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Thalmann, Marianne:
Romantiker entdecken die Stadt
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Trukenbrod, Klaus:
Dialektgeographie des Obermainraumes und der nördlichen Fränkischen Schweiz
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Trillitzsch, Winfried:
Der deutsche Renaissancehumanismus
Leipzig 1981
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Thiem, Heinz:
Sagen des Wunsiedler Landes
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Taube, Otto von:
Doktor Alltags phantastische Aufzeichnungen
Hamburg o. J.
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Thoma, Ludwig:
Ein Leben in Briefen : 1875 - 1921
München 1963
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Thoma, Ludwig: Gulbransson, Olaf:
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Tieck, Ludwig:
Werke : in einem Band
Hamburg 1967
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Tieck, Ludwig:
Ausgewählte Werke : in vier Bänden
Leipzig o. J.
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Tieck, Ludwig:
Gedichte
Heidelberg. - Band 1 - 3. 1967
weitere Stichwörter: Gedichte:



Tieck, Ludwig:
Die Gesellschaft auf dem Lande : Novellen
Berlin 1983
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Tieck, Ludwig:
Novellen
Leipzig. - Band 1 - 3. o. J.
weitere Stichwörter: Erzählungen: Märchen:



Tieck, Ludwig:
Gesammelte Novellen
Berlin. - Band 1 - 12. 1852 - 1854
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Tieck, Ludwig:
Gesammelte Novellen
Berlin. - Band 12. Der junge Tischlermeister. 1854
Orte: Bamberg: Franken:
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Tieck, Ludwig:
Franz Sternbald's Wanderungen : eine altdeutsche Geschichte
Berlin 1843
weitere Stichwörter: Erzählungen: Literaturmotiv:



Tieck, Ludwig:
Tod des Dichters : Novelle
Berlin 1984
weitere Stichwörter: Erzählung:



Tieck, Ludwig:
Toni
Potsdam o. J.
weitere Stichwörter: Erzählung:



Tieck, Ludwig:
Vittoria Accorombona : ein historischer Roman
Berlin o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Toller, Ernst:
Eine Jugend in Deutschland
Reinbek 1983
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Personen: Toller, Ernst:
weitere Stichwörter: Biographie:



Torberg, Friedrich:
Auch Nichtraucher müssen sterben : Essays, Feuilletons, Notizen, Glossen
Frankfurt 1988
Orte: Wien: Salzburg: Alt-Aussee: Ruhrgebiet: Berlin: Bonn: Walhalla: Bayreuth: Nürnberg: Passau: Straubing: Regensburg: Bamberg: Trimburg:
Personen: Süßkind von Trimberg: Torberg, Friedrich:
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Tucholsky, Kurt:
So siehst Du aus! : eine Auswahl
Gütersloh o. J.
Orte: Spessart: Berlin: Bodensee:
Personen: Galletti, Johann Georg August:
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Tucholsky, Kurt:
Mit 5 PS : Auswahl 1924 bis 1925
Berlin 1984
Orte: Breslau: Paris: Rheinsberg: Weißensee: Lyon:
Personen: Wassermann, Jakob:



Tucholsky, Kurt:
Das Lächeln der Mona Lisa : Auswahl 1926 bi2 1927
Berlin 1984
Orte: Riviera: Hamburg: Spessart: Berlin: Paris:
Personen: Galletti, Johann Georg August: Joyce, James:
weitere Stichwörter: Fußball: “Ulysses”:



Turner, William:
Fränkisches Skizzenbuch von 1840
Bamberg 1993
Orte: Nürnberg: Bamberg: Altenburg: Jura: Coburg: Main: Ebing: Banz: Staffelberg: Veitskapelle: Rosenau: Itz: Würzburg: Dettelbach: Giechburg: Gügel:
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Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Die Pfingstreise von 1793 durch die Fränkische Schweiz, den Frankenwald und das Fichtelgebirge
Helmbrechts 1970
Orte: Fränkische Schweiz: Frankenwald: Fichtelgebirge: Erlangen: Ebermannstadt: Streitberg: Gasseldorf: Neideck: Muggendorf: Hollfeld: Wonsees: Zwernitz: Sanspareil: Alladorf: Bayreuth: Naila: Klingensporn: Issigau: Kemlas: Selb: Höchstädt: Thierstein: Wunsiedel: Bad Alexandersbad: Leupoldsdorf: Fichtelberg: Ochsenkopf: Seehaus: Fichtelsee: Bad Berneck: Himmelkron: Kulmbach: Plassenburg: Thurnau: Schönbach: Luisenburg: Arzberg: Göpfersgrün: Bischofsgrün: Lanzendorf: Rosenmüllershöhle: Oswaldshöhle: Würgau: Würgauer Berg: Giechburg: Gügel: Bamberg: Staffelstein: Banz: Klosterlangheim: Lichtenfels: Pommersfelden:
Personen: Taubmann, Friedrich:
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Taylor, Telford:
Die Nürnberger Prozesse : Kriegsverbrechen und Völkerrecht
Zürich 1951
Orte: Nürnberg:
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Trinius, A.:
Im Banne der Plassenburg : Streifzüge durch Franken
Leipzig 1917
Orte: Plassenburg: Kulmbach: Wernstein: Wildenstein: Guttenberg: Bad Berneck: Fichtelgebirge: Schneeberg: Bad Alexandersbad: Himmelkron: Thurnau: Sanspareil: Weismain: Görauer Anger: Kronach: Lauenstein: Lichtenfels: Lichtenfels (Umgebung): Vierzehnheiligen: Staffelberg: Banz: Coburg:
weitere Stichwörter: Führer: Reiseberichte: Burg:



Treutwein, Karl:
Unterfranken : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg 1961
Orte: Unterfranken: Haßberge: Ebern (Lkr.): Ebern: Altenstein: Baunach: Eyrichshof: Kirchlauter: Lichtenstein: Maroldsweisach: Mürsbach: Obermerzbach: Pfaffendorf: Pfarrweisach: Rauheneck: Rentweinsdorf: Untermerzbach: Unterpreppach: Rhön: Steigerwald: Haßfurt (Lkr.): Ebelsbach: Eltmann: Maria Burghausen: Maria Limbach: Zeil: Gerolzhofen: Gerolzhofen (Lkr): Ochsenfurt: Ochsenfurt (Lkr.): Sommerhausen: Ingolstadt: Spessart: Tauber: Detwang: Creglingen: Weikersheim: Bronnbach: Tauberbischofsheim:



Treutwein, Karl:
Von Abtswind bis Zeilitzheim: ein Taschenbuch der Denkmäler und Überlieferungen im Landkreis Gerolzhofen
Gerolzhofen 1959
Orte: Abtswind: Zabelstein: Astheim: Castell: Dimbach: Escherndorf: Vogelsburg: Fahr: Gaibach: Gerolzhofen: Gerolzhofen (Lkr.): Stollburg: Handthal: Krautheim: Lülsfeld: Nordheim: Obereisenheim: Obervolkach: Prichsenstadt: Rüdenhausen: Sommerach: Sulzheim: Untereisenheim: Volkach: Hallburg: Wiesentheid:
weitere Stichwörter: Führer:



Thierfelder, Stephan:
Rhönwinter
Würzburg 1987
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Winter:



Thiel, Heinrich:
Studien zur Entwicklungsgeschichte der Markgrafenkirchen
Kulmbach 1955
Personen: Bayreuth (Markgrafen):
weitere Stichwörter: Markgrafenkirchen:



Thierfelder, Stephan:
Die hohe Rhön : Bilder einer Landschaft
Würzburg 1990
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Geologie: Pflanzen: Flora: Moor: Bildband:



Temming, Rolf L. :
Illustrierte Geschichte des Straßenverkehrs
Herrsching 1978
Orte: Alpen:
weitere Stichwörter: Verkehr: Straßenverkehr: Pilger: Bote: Postillon: Straßenbau: Auto:



Tappert, Wilhelm:
Wörterbuch der Unhöflichkeit : Richard Wagner im Spiegel der zeitgenössischen Kritik
München 1967
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Oper: Wagnerfestspiele: Kritik:



Trepper-Laski, Karl von:
Rennreiten : praktische Winke für Rennreiter und Manager
Hildesheim 1984
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: „Die Meistersinger von Nürnberg“: Reiten: Rennreiten: Pferd: Sport:



Textilausbildungsstätten Münchberg:
125 Jahre Textilausbildungsstätten in Münchberg : 1854 - 1979 (T. 1.)
Münchberg 1979
Orte: Münchberg:
weitere Stichwörter: Textilien: Gewebe: Textilausbildungsstätten:



Taubmann, Wolfgang:
Bayreuth und sein Verflechtungsbereich : wirtschafts- und sozialgeographische Entwicklungen in der neueren Zeit
Münster Diss. 1965
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Wirtschaftsgeographie: Sozialgeographie: Bevölkerung: Wirtschaft:



Treffer, Gerd:
Die ehrenwerten Ausbrecher : das Kriegsgefangenenlager Ingolstadt im Ersten Weltkrieg
Regensburg 1990
Orte: Ingolstadt: Hirschberg:
Personen: Gaulle, Charles de:
weitere Stichwörter: Kriegsgefangene:



Trautmann, Franz:
Eppelein von Geilingen und was sich seinerzeit mit diesem ritterlichen Eulenspiegel und seinen Spießgesellen im Fränkischen zugetragen
Nürnberg 1900
Orte: Burggaillenreuth: Nürnberg:
Personen: Geilingen, Eppelein von:
weitere Stichwörter: Raubritter: Erzählung: Literaturmotiv:



Thim, Werner:
Nicolaus Copernicus : Zierde des Bistums Ermland und ganz Preußens, seines Vaterlands : ein Bilderbogen zum 500. Geburtstag des großen Astronomen
Leer 1972
Personen: Copernicus, Nicolaus:
weitere Stichwörter: Astronomie: Biographie:



Theodori, Carl:
Geschichte und Beschreibung des Schlosses Banz in Bayerns Oberfranken
München 1846
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Kloster: Ansichten: Geschichte:



Theodori, Carl:
Geschichte und Beschreibung des Klosters Banz in Bayerns Oberfranken
Lichtenfels 1925
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte: Versteinerungen:



Teufel, Richard:
Der Einfluss des Markgrafenstiles auf die kirchliche Baukunst des Coburger Landes
Aus: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung. 1964
Orte: Coburg: Coburg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Kirchenbau: Architektur: Markgrafenstil:



Tramer, Erwin:
Kleine Geschichte der Stadt Erlangen : anlässlich des 600jährigen Bestehens
Erlangen 1967
Orte: Erlangen:
weitere Stichwörter: Geschichte: Universität: Kunst: Literatur: Musik: Handwerk: Handel: Industrie: Partnerstadt: Verein:



Traugott, Edgar:
Tief in Deutschland : kritische Notizen aus Nürnberg
Nürnberg 1969
Orte: Nürnberg:



Taschau, Hannelies:
Wundern entgehen : Gedichte 1957 - 1984 (Der angestrahlte Gabelmann, Fränkischer Tag, Vierzehnheiligen, Überliefertes)
Neuwied 1986. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Vierzehnheiligen: Main:
weitere Stichwörter: Brunnen: Zeitung: Fränkischer Tag: Lyrikmotiv: Gabelmann:



Tannenberg, Gregorowitch:
Die Zustände der Fürstbistümer Würzburg und Bamberg zu Anfang dieses Jahrhunderts : geschildert in 22 im Jahre 1803 in Frankfurt erschienen Briefen
Bamberg 1886. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg (Bistum): Scheßlitz: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Taube, Otto von:
Doktor Alltags phantastische Aufzeichnungen
In: Taube: Ausgewählte Werke. (Ordner)
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Erzählung: Literaturmotiv: Reisebericht: Dom:



Tieck, Ludwig:
Tiecks Reise von Berlin nach Erlangen 1793
In: Forschungen zur deutschen Philologie. 1894. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Erlangen:
Personen: Tieck, Ludwig:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Tolstoi, Leo Nikolajewitsch:
Briefe. Bd. 1.
Berlin 1971. Auszug. (Ordner)
Orte: Bad Kissingen:
Personen: Tolstoi, Leo Nikolajewitsch:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Briefe:



Torberg, Friedrich:
Auch Nichtraucher müssen sterben
In: Torberg: Gesammelte Werke. 16. 1985. Auszug. (Ordner)
Orte: Bayreuth: Nürnberg: Langwasser: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Grenze:



Tucholsky, Kurt:
Wer kennt Odenwald und Spessart (1928)
In: Tucholsky.: Gesammelte Werke. 6. (Ordner)
Orte: Odenwald: Spessart:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Tucholsky, Kurt:
Panizza / von Ignaz Wrobel
In: Weltbühne. 1919, 38. (Ordner)
Personen: Panizza, Oskar:



Tumler, Franz:
Auf der Autobahn
In: Tumler: Lust am Reisen. 1988. (Ordner)
weitere Stichwörter: Reisebericht: Autobahn: Grenze:



Twain, Mark:
Europe and elsewhere
New York 1923. Auszug. (Ordner)
Orte: Neuhaus an der Pegnitz (Umgebung):
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Tilgner, Hans Georg: Schmidt, Michael:
Forschen Suche und Sucht : kein Nobelpreis für das deutsche Forscherehepaar, das Rhenium entdeckt hat: eine Biographie von Walter Noddack und (1893 - 1960) und Ida Noddack-Tacke (1896 - 1978)
Hamburg 1999
Personen: Noddack, Walter: Noddack-Tacke, Ida:
weitere Stichwörter: Rhenium (Element): Chemie:



Turing, Penelope:
New Bayreuth
London 1999
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele 1951 – 1968:



Timm, Uwe:
Vogel, friss die Feige nicht : römische Aufzeichnungen
Köln 1996
Orte: Rom: Literaturmotiv:



Taubertal, Steigerwald und Hohenloher Land : Frankenhöhe, Oberes Altmühltal, Würzburg, Bamberg
München o. J. (Grieben-Reiseführer : 235)
Orte: Taubertal: Steigerwald: Hohenloher Land: Frankenhöhe: Altmühltal, Würzburg: Bamberg:
weitere Stichwörter: Reiseführer:



Thierfelder, Stephan: Luthardt, Ernst-Otto:
Franken : Burgen und Schlösser
Würzburg o. J.
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Burgen: Schlösser:



Tetzeli, Kurt: Victoria (Königin von England):
Queen Victoria : ein biographisches Lesebuch aus ihren Briefen und Tagebüchern
München 2001. 2. Aufl.
Personen: Victoria (Königin von England): Albert von Sachsen-Coburg-Gotha:
weitere Stichwörter: Briefe: Tagebuch:



Timm, Uwe:
Der Schlangenbaum : Roman
Köln 1997. – 6. Aufl.
weitere Stichwörter: Roman:



Thierfelder, Stephan: Thierfelder, Walter:
Der Main
Bamberg 2000.
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Bildband:



Thomsen, Christian W.:
Augenblick und Zeitpunkt : Studien zur Zeitstruktur und Zeitmetaphorik in Kunst und Wissenschaften
Darmstadt 1948
Personen: Emerson, Ralph Waldo: Adorno, Theodor W.: Bruegel, Pieter der Ältere: Shakespeare, William: Goethe, Johann Wolfgang von: Schiller, Friedrich: Hoffmann, E. T. A.: Poe, Edgar Allan:
weitere Stichwörter: Zeit: Räderuhr: Zen-Buddhismus: Architektur: Augenblick: „Othello“: „Wallenstein“: „Der goldene Topf“: Märchen: Photographie: Malerei: Englischer Roman: Kurzgeschichte: Gedichte: Ballett: Tanz: Musik:



Toussaint, Ingo (Hrsg.): Pöllnitz, Carl Ludwig von: Keyßler, Johann Georg:
Lustgärten um Bayreuth : Eremitage, Sanspareil und Fantaisie in Beschreibungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert
Hildesheim 1998 (Forschungen zur Kunst- und Kulturgeschichte : 6)
Weitere Verf.: Wilhelmine von Bayreuth: Dielhelm, Johann Hermann: Mayer, Andreas: Gercken, Philipp Wilhelm: Will, Georg Andreas: Becker, Sophie: Creta, Erdmann Johann: Lynar, Friedrich Ulrich: Füssel, Johann Michael: Baader, Klement Alois: Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Köppel, Johann Gottfried: Paul, Jean: Reiche, Jobst Christoph Ernst von: Wilmsen, Friedrich Wilhelm: Leonhardi, Friedrich Gottlob: Fikenscher, Georg Wolfgang Augustin: Lewald, August: Meynier, Johann Heinrich: Montgomery-Silfverstolpe, Mall: Geijer, Erik Gustav: Weber, Karl Julius: Heinritz, Johann Georg: Rückert, Friedrich: Leonhard, Karl Cäsar von: Jacobi: Christoph Friedrich: Pückler-Muskau, Hermann von: Heeringen, Gustav: Immermann, Karl: Stillkrauth: Menk-Ditmarsch, Friedrich: Braunfels, Ludwig: Fricke, Richard: Müller, Karl Alexander von: Ingerle, Johann: Rolland, Romain: Lavignac, Albert: Hedenus, Markus Friedrich: Kessel, Johann Gottfried: Zschokke, Heinrich: Winterling, Christian Martin: Arndt, Ernst Moritz: Wehrhan, Otto Friedrich: Frege, Christian Gottlob:
Orte: Bayreuth: (Umgebung): Bayreuth: Sanspareil: Donndorf:
weitere Stichwörter: Gärten: Gartenkunst: Eremitage: Fantaisie:



Thierfelder, Stephan: Thierfelder, Walter:
Oberfranken
Bamberg 1998
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Bildband:



Tapken, Kai Uwe:
Bamberg als Garnisonsstadt im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert
Bayreuth 1998 (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 248)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Militär: Garnison: Kloster: Ulanen: Soldaten:



Toussaint, Ingo (Hrsg.): Jens, Walter: Otto (hl.):
Reisen nach Bayreuth : Berichte aus acht Jahrhunderten
Hildesheim 1994
Weitere Verf.: Franck, Sebastian: Bruschius, Caspar: Zeiller, Martin: Birken, Sigmund von: Will, Johann: Blainville, J. de: Pöllnitz, Carl Ludwig von: Keyßler, Johann Georg: Wilhelmine von Bayreuth: Castell, Ludwig Friedrich zu: Dielhelm, Johann Hermann: Voltaire: Meyer, Andreas: Gercken, Philipp Wilhelm: Riesbeck, Johann Kaspar: Füssel, Johann Michael: Will, Georg Andreas: Becker, Sophie: Baader, Klement Alois: Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Lavater, Johann Kaspar: Köppel, Johann Gottfried: Paul, Jean: Reiche, Jobst Christoph Ernst von: Zschokke, Heinrich: Humboldt, Alexander von: Arndt, Ernst Moritz: Recke, Elisa von der: Tournon, Camille de: Schmeller, Johann Andreas: Atterbom, Per Daniel Amadeus: Platen, August von: Weber, Karl Julius: Chateaubriand, François René de: Rückert, Friedrich: Jacobi, Christoph Friedrich: Pückler-Muskau: Hermann von: Heeringen, Gustav von: Immermann, Karl: Geibel, Emanuel: Stillkrauth, Friedrich: Frege, Christian Gottlob: Braunfels, Ludwig: Wagner, Richard: Levi, Hermann: Tschaikowski, Leo N.: Fontane, Theodor: Rolland, Romain: Müller, Karl Alexander: Twain, Mark: Shaw, George Bernard: Lessing, Theodor: Berg, Alban: Flake, Otto: Einstein, Alfred: Bergengruen, Werner: Fechter, Paul: Dirks, Walter: Gerstenmaier, Eugen: Mayer, Hans: Krüger, Horst: Buhl, Wolfgang: Schneider, Rolf:
Orte: Bayreuth: Ochsenkopf: Eremitage:
Personen: Paul, Jean: Münster, Georg zu: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Tabakanbau: Schloss: Moral: Viehseuche: Gesellschaft: Bier: Taubstummenunterricht: Wagnerfestspiele: Weiße Frau: Nationalsozialismus: Besucher:



Taegert, Werner:
Edler Schatz holden Erinnerns : Bilder in Stammbüchern der Staatsbibliothek Bamberg aus vier Jahrhunderten
Bamberg 1995
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Staatsbibliothek: Stammbuch:



Tucholsky, Kurt:
Gesamtausgabe : Texte und Briefe
Reinbek 1999. S. 296 – 302. Kopie in Ordner
Personen: Panizza, Oskar:



Tschaikowski, Leo N.: (Tschaikowsky, Peter I. s. Tschaikowski):
Musikalische Essays und Erinnerungen
Berlin 2000 S. 350 – 353. 368 – 381. Kopie in Ordner
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Musik:



Tingsten, Herbert:
Königin Viktoria und ihre Zeit
Kreuzlingen 2004
Personen: Victoria (Königin von England): Albert von Sachsen-Coburg-Gotha: Disraeli, Benjamin: Ruskin, John: Mill, John Stuart: Tennyson, Alfred: Baden-Powell, Robert:
weitere Stichwörter: Pfadfinder:



Treude, Erhard:
Entwicklung und Struktur des oberfränkischen Brauwesens
Bamberger Universitätszeitung. 5.1984,2 ZA DINA4: 75
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Brauerei:



Traunfelder, Adolf:
Heilsbronn, Herberge für Kaiser und Fürsten
Frankenland 1967,3 (in Schuber)
Orte: Heilsbronn:
weitere Stichwörter: Kloster:



Trapp, Willi:
600 Jahre Prichsenstadt
Frankenland 1967,6 (in Schuber)
Orte: Prichsenstadt:



Traunfelder, Adolf:
"O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit"
Frankenland 1968,12 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Weihnachten: Brauchtum:



Traunsfelder, Adolf:
Mittelfränkische Kolonisten in Sagiaw-County Michigan
Frankenland 1969,7/8 (in Schuber)
Orte: USA: Michigan: Mittelfranken:
weitere Stichwörter: Auswanderer:



Tratteur, Karlheinz:
Forchheim - eine 1200jährige Stadt
Frankenland 1970,1 (in Schuber)
Orte: Forchheim:



Treutwein, Karl:
Kaleidoskop des Landkreises Schweinfurt 2
Frankenland 1984,5 (in Schuber)
Orte: Schweinfurt (Lkr.):
weitere Stichwörter: Kunst:



Teumer, Heinz:
Eine Ergänzung zu den "Stimmen über Bamberg"
Fränkische Blätter 11(1959),5 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Besucher: Reiseberichte:



Trübsbach, Rainer:
Das Handwerk der Rotgerber in Bayreuth
Fränkischer Heimatbote 19(1986),5 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Rotgerber: Handwerker:



Thurner, Heinz:
Schulfrei wegen Schwarzer Blattern
Heimatbote 23(1990),3 Ablage
weitere Stichwörter: Schulferien: Schulfrei:



Trinius, August:
Nostalgische Schilderung einer Reise (aus: "Im Banne der Plassenburg")
Aus der fränkischen Heimat 1983,9 Ablage
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Theobaldy, Gerhard:
Markgrafen hatten maritime Ambitionen
Aus der fränkischen Heimat 1990,6 Ablage
Personen: Bayreuth (Markgrafen):
Orte: Bayreuth: Sankt Georgen:
weitere Stichwörter: Flotte:



Theobaldy, Gerhard:
Brückenbau forderte 30 Todesopfer (Göltzschtal Vogtland)
Aus der fränkischen Heimat 1992,10 Ablage
weitere Stichwörter: Göltzschtalbrücke: Eisenbahnbrücke:



Tremel-Eggert, Kuni::
Die Straße des Lebens. Roman
München 1939 35. Tsd.
weitere Stichwörter: Roman: Literatur:



Tschersich, Kay:
Rhön
Rum/Innsbruck 2010 (Kompass-Wanderführer).
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Triegel, Michael:
Das Mysteriumd des ewigen Heiles nach der Lehre des hl. Augustinus. Das Altarbild des Michael Triegel in der Stadtpfarrkirche St. Augustinus in Dettelbach a. M.
Dettelbach 2011
Orte: Dettelbach
Personen: Triegel, Michael:
weitere Stichwörter: Malerei: Stadtpfarrkirche:



Thieme, Bernhard (Hrsg.):
Jetzt habt ihr eine Kunst! Anekdoten über Richard Wagner
Berlin 2013
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Musik: Oper: Anekdoten:



Theologische und historische Expertise nötig : Seligsprechung von Columba Schonath ...
ZA 105
Orte: Burgellern: Bamberg:
Personen: Schonath, Columba:
weitere Stichwörter: Heiliggrabkloster: Seligsprechung:



Taegert, Werner:
Ritter, Humanist und Publizist dazu (Ulrich von Hutten)
ZA DINA4: 115
Personen: Hutten, Ulrich von:
weitere Stichwörter: Humanismus:



Tobis, Jim G.:
"Wartesaal" für jüdische Emigranten (1945 - 1949)
ZA DINA4: 152
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Juden:



Tankred Dorst:
ZA 141
Personen: Dorst, Tankred:
weitere Stichwörter: Literatur: Theater:



Tscharnke, Klaus:
Als Franziskus in Franken studierte
In: Fränkischer Tag 20113 5.8. ZA 639
Orte: Rothenburg ob der Tauber:
Personen: Franziskus (Papst):



Tscharnke, Klaus:
Ein Franke verleiht Flügel (Gustav A. Weißkopf)
In: Fränkischer Sonntag. 29./30.3.2014. ZA 651
Personen: Weißkopf, Gustav:
weitere Stichwörter: Fliegen: Motorflug: Flugzeug:



Tübel, Corinna:
Erste Süßholzernte auf dem Markt
In: Fränkischer Tag. 16.4.2014. ZA 653
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Süßholz: Gärtnerei:



Triegel, Michael:
Das Mysterium des ewigen Heiles nach der Lehre des hl. Augustinus. Das Altarbild des Michael Triegel in der Stadtpfarrkirche St. Augustinus in Dettelbach a. M.
Dettelbach 2011 ZA 668
Orte: Dettelbach am Main:
Personen: Triegel, Michael:
weitere Stichwörter: Pfarrkirche: Altarbild:



Tscharnke, Klaus:
Ein Denkmal droht zu verrotten (Ludwig-Donau-Mainkanal)
In: Fränkischer Tag 2015 1. 9. ZA 704
weitere Stichwörter: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Kanal:



Tscharnke, Klaus:
Neue Schwung für den Limes
In: Fränkischer Tag 2015 25./26.7. (Fränkischer Sonntag) ZA 705
Orte: Limes:
weitere Stichwörter: Römischer Grenzwall:



Thienhaus, Bettina: Schulbert, Miachel:
Der große Zampano. Anthony Quinns Sommer in Franken
In: Fränkischer Tag 2015 18./19.4. (Fränkischer Sonntag) ZA 720
Orte: Bärnfels: Fränkische Schweiz:
Personen: Quinn, Anthony:
weitere Stichwörter: Filmstar: Berühmte Besucher:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017