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Anfangsbuchstabe: W

1. Fränkische Superlative  [Info] (320 Treffer)
2. Varia  [Info] (245 Treffer)
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4. Bibliographie  [Info] (218 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (334 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (271 Treffer)



Fränkische Superlative



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Wackenroder (13.7.1773 - 13.2.1798) gehört mit Tieck zu den "Begründern" der deutschen literarischen Romantik. Texte s. auch Bad (Alexandersbad), Bamberg, Bayreuth, Berneck, Garten (Seehof), Hof, Höhle, Kirschen, Kloster, Luisenburg, Muggendorf, Nürnberg, Schlösser (Seehof), Streitberg.
Pfingstreise mit Ludwig Tieck Als Wackenroder 1793 zusammen mit seinem Freund Tieck von Erlangen aus zu der berühmten Pfingstreise, die durch die Fränkische Schweiz und das Fichtelgebirge bis nach Böhmen führte, aufbrach, war er gut gerüstet. Er hatte sich in Füssels kompendiöser Reisebeschreibung kundig gemacht; eine "Spezialkarte" aus der Homännischen Offizin in Nürnberg wies ihm die Wege.
Wackenroder absolvierte zwar das übliche Pflichtprogramm an Sehenswürdigkeiten und Besuchen, er interessierte sich jedoch mehr als sein Begleiter für Handwerk und Industrie, so für das Marmorwerk bei Bayreuth, wo "Züchtlinge" herrlich polierte Apothekerschalen, Tabakdosen und Vasen herstellten. Und er vergaß auch nicht zu erwähnen, dass man in Rehau einen eigenen "Perleninspektor" angestellt hatte.



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): Pfingstreise 1793 Höhlen und Bergwerke Ausführlich beschrieb der Jurastudent und spätere Dichter die besuchten Höhlen und Bergwerke, in denen sich ihm eine bis dahin unbekannte Welt auftat: "Mir war's, als sollte ich in irgend eine geheime Gesellschaft, einen mysteriösen Bund aufgenommen, oder vor ein heimliches Gericht geführt werden", bemerkte er in Naila. In Arzberg fuhr er in die "18 Klafter" tiefe Silbergrube ein. "Um mir das beschwerliche Heraufsteigen zu ersparen, ließ ich mich auf dem Knebel, einem dicken Holzstücke, auf das man sich setzt, an einem Seil von zwei Personen aus der Tiefe herauswinden, nachdem ich mich vorher nach der Sicherheit dieser Art von Fuhrwerk genau erkundigt hatte."

     Wackenroders Bericht ist insgesamt nüchterner, prosaischer als der Tiecks. Obwohl in Briefform abgefasst, lesen sich seine Erlebnisse seitenweise wie Auszüge aus einem landeskundlichen Lehrbuch. Nur selten gab er sich wie Tieck der stimmungsvollen Landschaft hin, so bei Berneck und Kulmbach, wo er sich an der "sehr schön vollendeten und geschlossenen" romantischen Szenerie mit ihren "arkadischen" Tälern "erquickte". Oder in Sanspareil, wo er die "vorzüglichen Schönheiten" des Hains bewunderte und durch den Anblick der "sonderbaren Felsenbildungen in eine ganz fremde Welt gezaubert" ward.



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): 1793 Nürnberg - ein "Magazin der Kunst" Mehr als die Schönheit der Landschaft beeindruckten Wackenroder die Städtebilder von Nürnberg und Bamberg und die Pommersfeldener Gemäldegalerie. Besonders viel Zeit nahm er sich für Nürnberg, das er als "Magazin der Kunst" rühmte. "Die Stadt hat wegen der vielen schwarzen, mit gotischem Prunk an Bildern und Zieraten reich überladenen Kirchen, wegen der alten, ganz von Quadern gebauten, festen Häuser, die häufig mit Figuren von Menschen und Tieren bemalt, und auch mit sehr alten Basreliefs in Stein geziert sind, ein antikes, abenteuerliches Ansehen." Es ist eine Stadt, wie er noch keine gesehen hat. "Man kann sie ihres Äußern wegen, in der Art romantisch nennen", urteilte er begeistert.

     Die Lorenzkirche schilderte er als "inwendig die ehrwürdigste, antikeste und abenteuerlichste Kirche", die er bisher kennen lernte. Dabei monierte er, dass die "Lutheraner" den Englischen Gruß zur Schande der Stadt in einem "großen grünen Sack versteckt hatten". Mehr als anderswo kam in Nürnberg der Sammler und Wissenschaftler auf seine Rechung. Wackenroder lernte den Inkunabelforscher Panzer und den Lokalhistoriker Murr kennen. Ausgiebig widmete er sich der Suche nach alten Büchern und Bildern. Besonders angetan hatten es ihm die Kupferstiche Albrecht Dürers. Auf dem Johannisfriedhof, dem "schönsten Kirchhof", den er bisher gesehen hatte, besuchte er das Grab des Malers.



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): Geheimnisvolle Welt des Katholizismus Dem Abstecher nach Altdorf folgte die Fahrt nach Bamberg, die ihn in die "ganz neue Welt" des Katholizismus führte. "Die Katholiken, die ich kennen gelernt habe, waren nicht orthodox und lächelten selbst über die Sonderbarkeiten ihrer Religion." Wackenroder betrachtete die religiösen Riten und Bräuche nicht distanziert und kritisch wie die reisenden Aufklärer, sondern öffnete sich ihnen "mit der größten Anteilnahme". Am Heinrichsfest kaufte er sich Skapulier und Rosenkranz und drängte sich im Dom zum Hochaltar. "Oh! und wahrlich, ich hatte nicht zuviel erwartet. Alles war mir neu, und die Zeremonien, die in jeder Minute immer bestimmt wechselten, machten, je geheimnisvoller und unverständlicher sie mir waren, einen desto stärkern und wunderbareren Eindruck auf mich ..." Alles stimmte den Dichter zur "höchsten Andacht" (1793).



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): Bamberg Eingehend ließ er sich durch die Klöster der Stadt führen. "Ich hatte mir die Mönche weit idealistischer gedacht, als ich sie fand: als in sich gekehrte, einsiedlerische Greise, die durch ihre originelle Lebensart einen sehr auffallenden Anstrich von Ernst, Würde und Heiligkeit bekommen. Allein ich fand Menschen, durchaus wie andre: teils gelehrt und achtungswert, teils ungelehrt, simpel, und mit einem Bauch, der ihre Lieblingsneigung verriet; teils gesprächig, ja gar geschwätzig, teils still; teils lebhaft, ja lustig und launig und selbst ungeziemende Späße vertragend, teils trocken und ernsthaft" (1793).



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): Bamberg Ketzerische Bücher bei den Karmeliten. In den Klosterbibliotheken wurde der Umgang mit "verbotenen" Büchern recht lax gehandhabt. Bei den Karmeliten und Benediktinern hatte man sogar Luthers Werke "öffentlich" aufgestellt. Das Interesse der Mönche an Handschriften und Drucken jedoch war nicht überall gleich. In einem Kloster mochte die Tür zur Bibliothek nicht aufgehen, in einem anderen wollte man ihm lieber den neuerworbenen Kochherd zeigen.
Fünf Tage nahm sich der bildungshungrige Student Zeit für den Dom mit seinem "unbeschreiblichen Reichtum von alten Gemälden, Grabmälern" und Inschriften, ferner für die Universität und das berühmte Krankenhaus, wo er die Elektrisiermaschine im "Operationszimmer" höchst merkwürdig fand. "Bei jedem Kranken hängt eine schwarze Tafel, worauf sein Name, seine Krankheit, die Medizin und die Kost für ihn aufgezeichnet ist", bemerkte er anerkennend. Spaziergänge führten Wackenroder in die Umgebung Bambergs, nach Bug, dem "Hauptbelustigungsort" der Bamberger und nach Schloss Seehof, dessen Baustil er als "altfränkisch" empfand. Begeistert war er von der "sehr romantischen Aussicht". Auf der Altenburg fiel ihm auf, dass ein Stück Burgmauer "losgewichen und auf die Seite gesunken" war, was einen "sehr malerischen" Eindruck auf ihn machte. Später ging es in Begleitung von Tieck noch einmal ins "Bayreuthische und Bambergische". Diesmal entdeckte Wackenroder auf der Burg Neideck (Streitberg Wiesenttal) das "deutlichste Echo", das er je gehört hatte. Das Wiesenttal erschien ihm "eng, felsigt, einsam und romantisch". Eindringlich beschrieb er den damals berüchtigten Juraabfall bei Würgau (Scheßlitz), wo er die Felsen mit "hervorstehenden Riesengebeinen der Erde" verglich. Im Gegensatz zu Bamberg wurden die Reisenden in Banz und Klosterlangheim (Lichtenfels) wenig gastlich empfangen. Ein Fasttag musste eingelegt werden. Karg wie die Bewirtung fiel die Beschreibung aus (1793).



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): "Raffaels Götterbild" Pommersfelden besuchte Wackenroder dreimal und die Schönborngalerie gewährte ihm dabei "sehr vielen Genuss". Neben der Sebastiansdarstellung im Bamberger Dom war es das Gemälde Maria mit dem Jesuskind in Pommersfelden, das deutliche Spuren in seinem Werk hinterließ, "ein Stück, das man studieren muss, und das die tiefste, innigste Empfindung hervorbringt, fast das schönste Gemälde, das ich je gesehen habe". Poetische Verklärung des damals Raffael zugeschriebenen Werks wechselt mit einfühlsamer Interpretation: "In ihrem Antlitz ist die überirdische, allgemeine Form griechischer Idealschönheit, mit sprechendster, anziehender Individualität aufs glücklichste vereinigt ... Aber zerreiße meine Worte, wer das Götterbild sehen kann, und zerschmelze in Wonne, wer es sieht."
Für das Studium der trockenen Rechtswissenschaft blieb nicht viel Zeit. Erneut ging es nach Nürnberg und Fürth, einer Stadt, die von Juden "wimmelt". Hier wurden Spiegelschleiferei, Bleistiftfabrik und Goldschlägerei besichtigt. Ohne Tieck machte er sich dann nach Ansbach auf. Es ist "sehr gut erleuchtet; die Laternen hängen (wie in Paris) an Seilen, die zwischen gegenüberstehenden Häusern, oder, auf großen Plätzen, zwischen Pfählen, in gehöriger Höhe aufgehängt sind." Auf dem weiteren Programm standen ein Besuch der Residenz und des Lokalpoeten zu (1793).



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: (1773 - 1798): Bamberg - ein "Paradies" Zeitlebens erinnerte sich Wackenroder an seinen Erlanger Aufenthalt "mit dem größten Vergnügen". Die Begegnung mit fränkischer Kunst und Kultur blieb bestimmend für sein Werk, vor allem für das "Kultbuch der Romantik", die "Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" 1797 und die "Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst" 1799. Nürnberg wird enthusiastisch geschildert im "Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn Albrecht Dürers" 1797, die Schönborngalerie in "Die Malerchronik" 1797. Ein eigener Essay ist den "dramatischen Arbeiten" des Hans Sachs gewidmet, ferner „Über den Minnesänger“. In dem "Brief eines jungen deutschen Malers in Rom an seinen Freund in Nürnberg" 1797 klingen die Erlebnisse im Bamberger Dom nach: "Mein Herz klopfte, und ich fühlte eine mächtige Sehnsucht nach etwas Großem und Erhabenen, was ich umfangen könnte". Die "herrliche" Stadt Bamberg, ein "Paradies", taucht in "Das merkwürdige musikalische Leben des Tonkünstlers Joseph Berglinger" 1797 als Kulisse auf. Am lebendigsten blieb jedoch die Begegnung mit der Pommersfeldener Madonna in Erinnerung. Sie wurde nicht nur zur Schlüsselszene der Romantik, sie prägte auch die deutsche Kunstgeschichtsschreibung bis weit ins 19. Jahrhundert.



Waffen: "Die Kriegswaffen werden immer komplizierter, während sich der Krieg selbst immer mehr vereinfacht, nämlich zur Ausrottung" (Sigmund Graff - Zitat).



Waffen: Anfang des 8. Jahrhunderts wird eine neue „Waffengattung“, die „fränkischen Panzerreiter“, erfunden.
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Waffen: Zahlreiche Waffen wurden erstmals 1405 im "Bellifortis" des Eichstätter Kriegsingenieurs Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) beschrieben und abgebildet, u. a. Pfeile und Kugeln, die mit Pulver gefüllt sind, und deren Splitter bei der Explosion Schaden anrichten (s. auch Kriegstechnik und eigener Artikel).
 
Weiterer Text



Waffen: Nürnberg - Waffenschmiede Europas In der Produktion von Kriegsgerät und im Handel mit Waffen hatte Nürnberg im Mittelalter Weltruf. Nirgends sonst wurden präzisere Gewehre und Geschütze gebaut. Vor allem norddeutsche und skandinavische Militärs schätzten die Erzeugnisse der Noris. Eine der wichtigsten Verbesserungen brachte die Erfindung des Radschlosses für Handfeuerwaffen, die wohl um 1517 durch Johann Kiefuß (vielleicht auch durch Peter Libs) in Nürnberg erfolgte. Man musste nun nicht mehr umständlich die Lunte zünden, sondern ein geriffeltes Rad schlug - ähnlich wie beim heutigen Feuerzeug - Funken aus einem Feuerstein. Doch die Neuerung geriet schnell in Misskredit. Kaiser Maximilian verbot 1517 derartige Waffen. Begründung: Bei Luntenschlössern werde man durch den "brenzligen" Geruch auf den Gegner aufmerksam und könne sich in Sicherheit bringen. Die Radschlosswaffe jedoch lasse dem Angegriffenen keine Chance, sie sei wie geschaffen für heimtückische Kriminelle und Attentäter.

     Bemerkenswert ist auch, dass in Nürnberg erstmals auf der Welt seit 1537 ein Probeschuss aus neuen Waffen abgegeben werden musste. Damit wollte man Pfuscharbeit vom Verkauf ausschließen. Die Stadt war sich durchaus ihrer zwiespältigen Stellung bewusst, denn bereits 1305 verbot sie ihren Bürgern das Tragen und den Besitz von Waffen.



Waffen: 1540 erfand Georg Hartmann (9.2.1489 Eggolsheim - 9.4.1564 Nürnberg) den sog. Kalibermessstab, eine Vorrichtung zur Bestimmung des Kugelgewichts (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Waffen: Den Doppelabzug an Gewehrschlössern konstruierte 1543 der Nürnberger Waffenschmied Wolff Danner (+1552) (Feldhaus). Die Stadt war auch über die Renaissance hinaus "Deutschlands größtes Waffen- und Geschützproduktions-Zentrum" (Ber. Nürnberger).



Waffen: 1704 erfand Gottfried Hautzsch (21.4.1634 - 22.9.1703) in Nürnberg das "konische Zündloch". Damit konnte die Ladegeschwindigkeit bei Pistolen erhöht werden (Reiser). (*auch 1624).



Waffen: Der "bekannte technische Erfinder" Johann Ludwig Werder (17.5.1808 - 4.8.1885 Nürnberg) konstruierte das sog. "Werdergewehr", das 1869 von der bayerischen Armee eingeführt wurde (BBB, DBE, GBBE).



Waffen: Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg besitzt eine der wertvollsten Waffensammlungen der Welt. Die hier aufbewahrte Handbüchse aus der Zeit vor 1399 ist die älteste erhaltene Handfeuerwaffe.



Waffen: In J. S. Buchner „Theorie et praxis artilleriae“ Nürnberg 1658 - 90 wird erstmals der sog. Schleuderschuss beschrieben, „mit dem man aus einer hinter einem Berg gelegenen Festung die gegnerischen Lager oder Linien treffen konnte“ (Kistner).



Waffen: Die wohl "umfassendste" Waffensammlung der ehemaligen Bundesrepublik befindet sich mit ca. 10500 Stück auf der Veste Coburg.



Waffe: Der erste nachweisbare Selbstmord mit einer Faustfeuerwaffe erfolgte 1558 in Nürnberg.



Wagen: Die beiden ältesten noch funktionstüchtigen Prunkwagen Europas von 1560 bzw. 1586 stehen in den Sammlungen der Veste Coburg (Handschuh).



Wagen: Berthold Holzschuher (1511 - 15.1.1582) aus Nürnberg konstruierte "automobile Wagen" (Ber. Nürnberger, DBE, BBB, GBBE).



Wagen: Der Nürnberger Zirkelschmied Hans Hautsch (um den 4.1.1595 - 20.1.1670) erfand 1649 einen "Triumphwagen" (BBB, GBBE: +31.1.)



Wagner (Familie):
„Deutschlands berühmteste und berüchtigtste Familie“ (Moritz von Uslar).
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (22.5.1813 - 13.2.1883): Zitate "Bisher warf immer der Sonnengott die Dichtgabe mit der Rechten und die Tongabe mit der Linken zwei so weit auseinander stehenden Menschen zu, dass wir noch bis diesen Augenblick auf den Mann harren, der eine echte Oper zugleich dichtet und setzt" (Jean Paul im Geburtsjahr Wagners). "Unter allen Komponisten der Moderne war er die gewiss bedeutendste schriftstellerische Begabung und unter allen Schriftstellern der Moderne ohne Zweifel der größte Komponist" (U. Bermbach). "Die größte Prophetengestalt, die das deutsche Volk besessen hat" (Adolf Hitler "Mein Kampf"), "der größte Deutsche aller Zeiten" (Adolf Hitler). "How about Wagner ...?" (Louis Armstrong "When the saints go marching in"). "Wenn ich tot bin, will ich Wagners Götterdämmerung hören, und wehe, zu Hause bleibt ein Auge trocken" (W. H. Auden). „Ich liebe Wagner! Er ist mein Lieblingskomponist“ (Anna Netrebko). "Deine Freundschaft ist das wichtigste und bedeutendste Ereignis meines Lebens" (Franz Liszt an Wagner. Vgl. auch seine Schrift „Richard Wagner“). „Musik ist für Schuldbewusste (dachte ich gerade, bei den Klängen Richard Wagners)“ (Peter Handke). Mahler und Wagner: "... zwei der wunderbarsten Komponisten, die man sich nur vorstellen kann" (Simon Rattle). S. auch Musik (Zitate).
 
Bibliographie



Wagner, Richard: wurde am 22.5. 1813 in Leipzig geboren und ist am 13.2.1883 in Venedig gestorben. 1833 schrieb er in Würzburg die romantische Oper "Die Feen". Von kurzen Unterbrechungen abgesehen hielt er sich ab 1872 in Bayreuth auf. In die Walhalla aufgenommen. König Ludwig II. ermöglichte ihm hier den Bau des Festspielhauses, das 1876 mit dem "Ring des Nibelungen" eröffnet wurde. Er ist das größte Werk der Musiktheatergeschichte, die "gewaltigste und gewalttätigste Geschichte" (R. Carsen), der "kolossalste Krimi des Musiktheaters" (K. Umbach), mit dem "berühmtesten Es-Dur-Akkord der Musikgeschichte" ("Der Spiegel"). "Tristan und Isolde" gilt als "das sinnlichste und finsterste Nocturne des Musiktheaters" ("Der Spiegel"), "als Narkotikum der Musikgeschichte" (Chr. Lemke-Matwey). Das "Wunderwerk des Jahrhunderts" urteilte Liszt den "Tristan" und Leonard Bernstein rühmte: „das zentrale Werk der gesamten Musikgeschichte, die Nabe des Rades“. Die „größte Nachtmusik und die folgenreichste Komposition des 19. Jahrhunderts" bezeichnet ("Der Spiegel"). Plácido Domingo hielt die Rolle im „Tristan“ für die anspruchsvollste und gefährlichste Partie, die je für einen Tenor geschrieben wurde.“ Otto Weininger, der Verfasser von „Geschlecht und Charakter“, hielt Wagner für den „größten Menschen seit Christus“. Aus „Parsifal“ nahm er die Erkenntnis, dass „der Koitus die Bezahlung“ sei, „welcher der Mann der Frau für ihre Unterdrückung zu leisten hat“. "Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung" (Karl Kraus).

     S. auch Briefmarken, Film, A. Hitler "Mein Kampf", Ludwig II., Musikinstrumente, Fr. Nietzsche, Oper, Opernarie, Parodie.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: Bayreuth (1813 - 1883): Zitate: "Der Napoleon der Musikbühne" Physisch war er mit 1,65 einer der kleinsten, in der Musik jedoch einer der größten. Der "Erfinder des Gesamtkunstwerks" und der "prominentesten" Festspiele der Welt wurde von zahlreichen Zeitgenossen bewundert. Mit seiner Idee der Oper als Gesamtkunstwerk hat Wagner die Multimedia-Ära vorweggenommen" (E. Engel). Kein Komponist hatte so lange am Theater gearbeitet wie er. Über keinen Künstler ist so viel geschrieben worden wie über Wagner. Keiner ist in Kritik, Karikatur und Parodie so häufig in den Schmutz gezogen worden wie er. "Bauchredner Gottes" hat ihn Friedrich Nietzsche genannt. Ein eigenes Lexikon zählt die gegen ihn gerichteten Verbalinjurien auf: von "Affenschande" bis "Zwerg auf den Schulterns Glucks". Ja sogar Frau-Wirtin-Verse und Comics haben ihn zum Inhalt. Namengebend u. a. Schweizerische Richard-Wagner-Gesellschaft, Allgemeiner Richard-Wagner-Verein, Richard-Wagner-Verband. Die Bundesbahn hat einen ICE "Parsifal" benannt. "Ring des Nibelungen": "What's opera, Doc?" Komikfassung 1957 von Chuck Jones, Computerspiel 1998. Ein Katalog aus dem Jahr 1895 zählte bis dahin bereits 10.181 Titel. Nur über Napoleon wurde zu dessen Lebzeiten mehr veröffentlicht. Als Hitlers Tod durch den Großdeutschen Rundfunk gemeldet wurde, ertönte dazu Siegfrieds Trauermarsch aus der "Götterdämmerung".
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Zitate: "Ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr ich ‚Lohengrin' bewundere! ... Die wunderschönen Leitmotive, die immer wieder erscheinen ..." (Queen Victoria 1899). "Rienzi": "Bei dieser gottbegnadeten Musik hatte ich als junger Mensch im Linzer Theater die Eingebung, dass es auch mir gelingen müsse, das deutsche Volk zu einen" (Adolf Hitler). "Vorgestern bin ich mit meiner Großmutter in der Oper 'Lohengrin' gewesen. Gestern nacht hat sie die ganze Oper nochmal geträumt; das wann i gewusst hätt', hätten wir gar nicht erst hingehen brauchen!" (Karl Valentin).
 
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Wagner, Richard: Bayreuth (1813 - 1883): Zitate: Auf keinen Künstler trifft das Wort Schillers mehr zu: "Von der Parteien Gunst und Hass verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte." Den "bedeutendsten deutschen Komponisten der Operngeschichte" nannte ihn Max Brod. Johannes Brahms schwärmte: "Wagner, das ist jetzt der Erste." Schönberg sah in ihm den "neuen Messias der Kunst", Gerhart Hauptmann ein "künstlerisches Urphänomen", Thomas Mann "d e n repräsentativen Künstler des 19. Jahrhunderts" und das "wahrscheinlich größte Talent aller Kunstgeschichte". "Höchstes, eindringlichstes Symbol seiner Nation und seiner Zeit", rühmte ihn Stefan Zweig. Der "wirkungsmächtigste Mittler des Mittelalters" (P. Wapnewski). "Was für ein Künstler! Wenn so ein Kerl malen würde, das wäre herrlich", schwärmte van Gogh und der Zeitgenosse Bizet: "... ich kann die unermesslichen Genüsse nicht vergessen, die ich diesem genialen Neuerer verdanke. Der Reiz seiner Musik ist unbeschreiblich. Sie ist die Wollust, die Zärtlichkeit, die Liebe selbst." "Wagners Musik wurde zum Magneten meiner pubertären Jahre" (Dietrich Fischer-Dieskau). „Richard Wagner ist der Mick Jagger der schweren Muse“ (Chr. Florin).

     Doch nicht nur die Musik fand Anerkennung. Auf Gottfried Keller hat die "Nibelungentrilogie" einen "viel tieferen Eindruck gemacht als alle andern poetischen Bücher", die er seit langem gelesen und Franz Werfel sah in Wagner den "größten Dramatiker aller Zeiten".
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth "Seine Schrift ‚Über das Judentum in der Musik' ist haarsträubend: Bestimmt war Wagner kein edler Mensch. Auch Goethe sagt man nach, er sei ein Ekel gewesen. Und Thomas Mann? Ein Genie ist nun mal kein guter Nachbar. Aber es gab auf dieser Erde sehr viele anständige, edle Menschen. Nur hat keiner von ihnen den ‚Faust', die ‚Meistersinger' oder den ‚Zauberberg' geschrieben" (Marcel Reich-Ranicki).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Zitate: König Ludwig II. lag Wagner in homoerotischer Ergebenheit zu Füßen: "Einziger! - Heiliger! - Wie wundervoll! Vollkommen. So angegriffen von Entzücken! - ... Ertrinken ... versinken - unbewusst - höchste Lust - Göttliches Werk!" Und ein anderer Potentat - Hitler: "Es gibt keine herrlichere Äußerung des deutschen Geistes als die unsterblichen Werke des Meisters." Der Titel von Hitlers Biographie "Mein Kampf" ist Wagners "Mein Leben" nachempfunden.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Zitate: Auch die negativen Stimmen sind Legion: "Der umstrittenste Künstler aller Zeiten", "der größte Spektakelmacher unseres Jahrhunderts", tadelte der Dichter Martin Greif, "welch ein Don Quijote", resümierte Peter Ilijtsch Tschaikowsky (Russland). Als "höchst langweilige deutsche Kanaille" beschimpfte ihn Dostojewskij. „Die Richard-Wagner-Musik verhält sich wie eine Menge anderer spezifischer Gehirngifte: Alkohol, Morphium, Absinth …“ (Oskar Panizza). "Den genialsten Verführer, den Deutschland gekannt hat", nannte ihn Carl von Ossietzky, den "Rattenfänger und Leibmusikanten des ... dritten Reiches" und spottete über den „größenwahnsinnigen Theaterplunder“, Hermann Hesse. Deutlicher noch H. Rothe, der ihn den "größten Sendboten" des Nazitums schalt, ferner Ralph Giordano ("Primärtäter des Holocaust"). "Es ist viel Hitler in Wagner" (Thomas Mann). Für André Gide waren Person und Werk "ein Gräuel", "Wagner ist zu überwältigend." Er "hat zahllosen Snobs, Literaten und Dummköpfen erlaubt, zu meinen, sie liebten Musik, und einigen Künstlern, zu glauben, Genie ließe sich erlernen. Deutschland hat vielleicht nie etwas gleichzeitig so Großes und so Barbarisches hervorgebracht." James Joyce lobte zwar den Lohengrin als "Weltdrama", tadelte aber auch: "Wagner stinkt nach Sex". "... das ewig juckende Horrorthema Richard Wagner" (E. Henscheid). "Ich mag Wagners Musik mehr als jede andere, weil sie so laut ist, dass man die ganze Zeit reden kann, ohne dass andere hören, was man sagt" (Oscar Wilde). „Wagner: Wenn sein Name fällt, hämisch grinsen und Witze reißen über die Zukunft der Musik“ (Gustave Flaubert). "Danke, Jesus. Fuck Wagner" (Mick Jagger). "Ich kann nicht so viel Musik von Wagner anhören. Ich hätte sonst den Drang, Polen zu erobern" (Woody Allen). "Der musikalische Wert dieser Parititur ist gleich Null" (die Berliner Zeitschrift "Echo" über "Rienzi").
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883). Zahlreiche prominente Persönlichkeiten haben sich mehr oder weniger enthusiastisch, aber auch kritisch über Wagner geäußert: Salvador Dalí („ein Berg mythologischer Bilder und Halluzinationen“), Claude Debussy, Charles Gounod, Igor Strawinsky, Gustav Mahler, Béla Bártok, Alban Berg, Olaf Gulbransson und Robert Musil.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: berühmte Philosophen, Wissenschaftler und Musikkritiker haben sich mit Wagner auseinander gesetzt. Genannt seien: Theodor W. Adornos "Versuch über Wagner", Ernst Blochs "Paradoxa bei Wagner", "Philosophie der Musik" und "Rettung Wagners durch surrealistische Kolportage".
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Werk und Persönlichkeit des Komponisten sind als Motiv in zahlreiche Dichtungen eingegangen: In immer neuen Variationen hat sich Friedrich Nietzsche mit dem Thema Wagner ("der größte Mime") befasst, (u. a. in "Fröhliche Wissenschaft") - von der anfänglichen Begeisterung bis zur hasserfüllten Ablehnung.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Thomas Mann u. a. mit "Der Bajazzo" 1897 bzw. 1898 und "Der kleine Herr Friedemann" 1898, "Gerächt" 1899, "Buddenbrooks" 1901, "Die Hungernden" 1903 bzw. 1909, "Tonio Kröger" und "Tristan" 1903, "Wälsungenblut" 1906 bzw. 1921, "Der Tod in Venedig" 1912, "Betrachtungen eines Unpolitischen" 1918, "Der Zauberberg" 1924, "Wagner und unsere Zeit" 1931, "Leiden und Größe Richard Wagners" 1933, "Richard Wagner und der Ring des Nibelungen" 1937 und "Doktor Faustus" 1947.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Hermann Bahr "O Mensch" 1910, Bert Brecht: "Wagner" 1913, Max Brod "Die Rosenkoralle" 1961 und "Stefan Rott oder Das Jahr der Entscheidung" 1931, Hedwig Courths-Mahler "König Ludwig und sein Schützling" 1911
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Felix Dahn "Beim Tode Richard Wagners" und "Die Rheinmädchen und das Rheingold" Gedicht 1868, Heinz Erhardt "Hallo, Schwan!" (Gedicht), Lion Feuchtwanger "Erfolg" 1930 und "Exil" 1940, Theodor Fontane "L'adultera" 1882, Franz Grillparzer, Österreich, (u. a. "Richard Wagner" 1858)
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Gerhart Hauptmann u. a. "Die Hochzeit auf Buchenhorst" 1932, Heinrich Heine "Höllenfahrt" 1856, Georg Herwegh „An Richard Wagner“.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Hermann Hesse ("Peter Camenzind" 1904, "Klingsors letzter Sommer" 1920 (Klingsor ist eine Basspartie im Parsifal); "Der Steppenwolf" 1927 und "Klein und Wagner" 1931)
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Paul Heyse "Kinder der Welt" 1873 und "Im Paradiese" 1875, Arno Holz „Richard Wagner als ‚Dichter’“ (Gedicht), Ricarda Huch "Der letzte Sommer" 1910, Friederike Kempner „Richard“ (Gedicht), Annette Kolb u. a. "Beschwerdebuch" 1932 und „König Ludwig II. von Bayern und Richard Wagner“ 1947.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Heinz G. Konsalik "Manöver im Herbst" 1967, Franz Liszt „Lohengrin et Tannhäuser de Richard Wagner“ 1851 und „Richard Wagners Lohengrin“ 1852. Friedrich Nietzsche "An Richard Wagner" (Gedicht), Oskar Panizza „Tannhäuser“ (Kritik), Hans Pfitzner "Die neue Ästhetik der musikalischen Impotenz" 1920, Leopold von Sacher-Masoch "Flegeljahre eines Idealisten" 1873
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Arthur Schnitzler (Österreich) "Der Weg ins Freie" 1908, Hermann Sudermann "Das Hohe Lied" 1908, Patrick Süßkind "Der Kontrabass" 1984, Richard Voss "Kundry" 1913 und "Parsifal in Monte Carlo" 1914
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Jakob Wassermann "Das Gänsemännchen" 1915 und "Die Geschichte der jungen Renate Fuchs" 1921, Frank Wedekind "Der Kammersänger" 1899 und "Musik" 1908
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Franz Werfel (Österreich "Verdi" 1924, "Der Abituriententag" 1928, "Barbara oder Die Frömmigkeit" 1929 und "Cella oder Die Überwinder" 1970), Stefan Zweig "Legende eines Lebens" 1919.
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: "Überall ist etwas Entrücktes, Entrückendes, etwas, das höher hinaus geht, etwas Äußerstes, Superlatives". "Vor allem möchte ich Ihnen sagen, dass ich Ihnen den höchsten musikalischen Genuss verdanke, den ich je empfunden habe" (Charles Baudelaire Zitat).
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: August Strindberg "Ein Blaubuch" (Schweden) 1919, Gabriele d'Annunzio (Italien) "Feuer" 1929 und "Der Triumph des Todes" 1899, Charles Baudelaire (Frankreich) "Richard Wagner et le Tannhäuser à Paris" 1861
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur, Paul Claudel (Frankreich) 1936, Stéphane Mallarmé ("Richard Wagner - Reverie d'un poète français" 1885, "Hommage à Wagner" Sonett 1886), André Maurois "Wandlungen der Liebe" 1929
 
Bibliographie



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Gérard de Nerval "Lorelei", Romain Rolland (Frankreich) "Johannes Christof" 1914/17, Jean-Paul Sartre "Une défaite", Paul Verlaine (Gedichte), Vicki Baum (Amerika) "Der Eingang zur Bühne" 1920
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Ambrose Bierce (Amerika) u. a. im "Wörterbuch des Teufels", James Joyce (England) "Walküre" in "Ulysses", William Somerset Maugham "Der Menschen Hörigkeit" 1939
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Henry Miller (Amerika) "Das Konzertcafé" 1968, Victoria Mary Sackville-West (England) "Schloss Chevron" 1931
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: der Dichter George Bernard Shaw (England, Irland) u. a. "The great composers" 1878 und "The perfect Wagnerite" 1898, Mark Twain (Amerika) in seinem Bericht über die Europareise ("At the shrine of Wagner".)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Von 1865 bis 1876 und von 1885 bis 1888 erschien in Paris (Frankreich) die Zeitschrift "Revue Wagnérienne" (mit Beiträgen von Stéphane Mallarmé, Paul Verlaine und Gérard de Nerval), in England "The Meister" und in Italien von 1893 bis 1895 "Cronaca Wagneriana".
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Adolph von Menzel hat den Komponisten 1876 gezeichnet, 1882 porträtierte ihn Renoir. Degas und Cézanne (Frankreich) gehörten zu seinen Bewunderern. Weitere Porträts: Franz von Lenbach und Max Klinger. Von Salvador Dalí (Spanien) stammt das Gemälde "Apotheker, der mit äußerster Vorsicht die Haut eines Konzertflügels hochhebt" 1936. 2alküre" Leitmusik in "Apocalypse now". Siegfrieds Trauermarsch in "Excalibur".
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Reise durch Franken - Aus Cosimas Tagebuch: "August 1873, Dienstag 5ten. Mein gestern entworfener Plan, den Vater (Liszt) mit den Kindern bis Bamberg zu begleiten, wird von R(ichard) freundlich akzeptiert ... Wie der Vater sich entfernt hat, steigen wir im Bamberger Hof ab; am Nachmittag Besuch des Domes und Spaziergang zum Michaelsberg bei prächtigem Wetter.“

     Am anderen Tag bestiegen sie die Altenburg und erfreuten sich am „Anblick des schönen Landes. Bei der Heimfahrt aber erregt ein Marienbild auf der Brücke uns ein wahres Entsetzen, was machen die furchtbaren Jesuiten aus dem edlen Jungfrauenkultus?“ Anschließend besuchten sie die Bibliothek und bewunderten Manuskripte und eine Dürer-Zeichnung. “Hatten mich gestern das Kruzifix aus dem 14ten Jahrhundert in dem Dom und die Grabstätte Heinrich II. tief ergriffen, so treten die Tränen uns in die Augen bei dem Anblick dieser Zeichnung. Wir müssen sehr über die Hässlichkeit der deutschen Frauen lachen.“ Dann ging es nach Forchheim gefahren und Muggendorf. „Schöner Abend, idyllischer Aufenthalt, herrlicher Mondaufgang ...“

     Donnerstag 7ten. Hübscher Morgen; Besuch der Rosenmüllershöhle, großer Eindruck, Gedanken an Nibelheim, Wotan und Loge's Hinabsteigen zu Alberich. Fahrt durch die Fränkische Schweiz, in Doos ausgestiegen, uns inmitten von Blumen, von Schmetterlingen umschwebt, gelagert - ein Paradies! In Waischenfeld gespeist ..."
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele. "Das einzige seiner Art in der Welt und vielleicht das mächtigste Kunstgebilde der letzten Jahrtausende" (Gerhart Hauptmann 1911 über den "Ring" Zitat). "Die Mutter aller Festspiele der Neuzeit". „ ... das noch immer wichtigste Opernfestival der Welt“ (Moritz von Uslar).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Die erfolgreichsten und "ältesten ständigen Festspiele Europas" (R. Fath) haben wie kein anderes kulturelles Ereignis in Deutschland seit ihrer Eröffnung 1876 prominente Besucher aus dem In- und Ausland angezogen. Gekrönte Häupter wie Ludwig II., Kaiser Wilhelm I. und der Kaiser von Brasilien Dom Pedro II. de Alcántara 1876 (bei der Eröffnung 1876), Zar Ferdinand von Bulgarien.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Michail Gorbatschow (Sowjetunion) 1993, Kaiser Wilhelm II, Friedrich III. und Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi, Sisi, Lisi?).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Hermann Bahr, Charles Baudelaire 1835 und 1872 (er begründete den "Wagnerismus" in Frankreich), Begum Aga Khan, Anton Bruckner 1886.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Agatha Christie (England), die Colette (Frankreich), Richard Dehmel, Theodor Fontane 1889, Victor Gollancz (England), Hugo von Hofmannsthal (Österreich)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Gertrud von le Fort, Thomas Mann (u. a. 1909), William Somerset Maugham (England), Friedrich Nietzsche.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Romain Rolland (Frankreich) 1891, Rudolf Alexander Schröder, George Bernard Shaw (England, Irland ab 1889 wiederholt ("Dieser Parsifal ist ein wunderbares Erlebnis"; er hielt übrigens „einige Sänger“ für die „reinsten lebenden Bierfässer“). Simeon III (Zar von Bulgarien) 2002.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Mark Twain (Amerika) 1891 ("Unter Wissenschaftlern gibt es gemeinhin die Annahme, dass man einen Bayreuth-Pilger - wo immer er auf der Welt begraben liegt - anhand seines Mageninhaltes erkennen könne". Er schrieb in „Wagnermusik“ über „Lohengrin“: „Es erregte mir einen unerträglich quälenden Schmerz, ganz ähnlich wie das Plombieren der Zähne beim Zahnarzt.“). Jakob Wassermann und Virginia Woolf (England).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Unter den Malern und Architekten sind zu nennen: Franz von Lenbach und Adolph von Menzel 1876, Auguste Rodin 1897 (Frankreich), Max Slevogt 1909 und Henry van de Velde 1904 (Belgien)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: ferner unter den prominenten Staatsmännern Georges Clemenceau (Frankreich). Künstler und Wissenschaftler nützten den Besuch der Aufführungen zu geistvoller Interpretation oder kritischer Distanz: Henry Adams (Amerika) 1901, Ernst Bloch und Albert Schweitzer ab 1896 wiederholt ("Bayreuth bedeutet für mich die schönsten Erinnerungen meines Lebens", s. auch 'Autobiographie), George Moore (England).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Gerhart Hauptmann ab 1907 wiederholt (1914 Begegnung mit E. Humperdinck, 1930 mit Arturo Toscanini und dem ehemaligen Zar Ferdinand von Bulgarien; Ferdinand besuchte Bayreuth von 1884 - 1943).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Norman Mailer 2000 (USA): "Wagner hat die Film-Musik erfunden, weil er für jede Stimmung eine andere Melodie einsetzt." Im letzten Akt des Parsifal erfährt man "mehr über den Konflikt zwischen Vater und Tochter als irgendwo sonst".
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele "Das Werk eines Riesen, dem die Geschichte der Künste vielleicht nur in Michelangelo einen Ebenbürtigen zur Seite zu stellen" hat (Edvard Grieg 1876 Zitat).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Eugen d'Albert, Bela Bartók (Ungarn), Alban Berg 1909 (Österreich), Max Bruch, Anton Bruckner 1876, 1882, 1886 (Österreich, er hatte Wagner 1872, 1877 und 1884 verschiedene Sinfonien gewidmet)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Ferruccio Busoni 1888 (Italien), Léo Delibes (Frankreich), Claude Debussy, Edvard Grieg 1876 und 1883 (Norwegen), Paul Hindemith
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Engelbert Humperdinck 1881/82 und 1889/90, Franz Liszt (1876 erstmals, er ist 1886 während der Festspiele in Bayreuth gestorben)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Gustav Mahler 1883 und 1894, Jules Massenet (Frankreich) 1885 (er sah im "Parsifal" ein "einzigartiges Wunderwerk")
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: , Hans Pfitzner, Giacomo Puccini (Italien) 1888, Sergej Rachmaninoff (Russland, USA) 1902, Max Reger, Nicolai Rimski-Korsakoff
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Camille Saint-Saëns u. a. 1882 (Frankreich), Arnold Schönberg, Jean Sibelius (Finnland), Johann Strauß 1888 (Österreich)
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher: Richard Strauss ab 1882 (der „Tristan“ ist für ihn „die höchste Erfüllung einer zweitausendjährigen Entwicklung des Theaters“), Igor Strawinsky (Russland) 1912, Franz von Suppé (Österreich), Arturo Toscanini (Italien), Bruno Walter und Hugo Wolf ab 1882 wiederholt. Karajan reiste in der Jugend mit dem Fahrrad an.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: berühmte Besucher Theodor Fontane 1881: "Ich beschränke mich darauf, vormittags drei Stunden zu arbeiten; nachmittags geh' ich dann in den Waldkater und lese. Gestern hab' ich mit ‚Rheingold' begonnen, heute soll die ‚Walküre' folgen. Es interessiert mich doch; im Detail ist vieles kindisch, geschmacklos, prätentiös, aufs Ganze hin angeseh'n scheint es aber doch eine groß angelegte Sache, gedankenhaft, und für musikalische Behandlung eminent geeignet ... es sind menschliche Leidenschaften und Charakterzüge, die uns vorgeführt werden ..."

     "Keine andere zeitgenössische Persönlichkeit - nicht einmal Bismarck - bietet in Fontanes Romanen so beharrlich Gesprächsstoff wie Richard Wagner ..." (G. Heller, s. auch Th. Fontane).
 
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Wagner, Richard (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele s. auch Bayreuth (berühmte Besucher), Briefmarken, Fr. von Liszt, Ludwig II., A. Schweitzer
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Nietzsche: "Eine neue Kultur beginnt" "Bayreuth, die gelungenste Auffindung meines Instinkts", schwärmte Nietzsche. Er sah in den Festspielen "das größte deutsche Kunstfest", Bayreuth bedeutete für ihn den "größten Sieg, den je ein Künstler errungen hat". Nietzsches Gedanken kreisten immer wieder um Wagner. "Ich bin doch nicht in Bayreuth! Und doch bin ich mehr als dreiviertel des Tages im Geiste dort und schwärme wie ein Gespenst immer wieder um Bayreuth herum." Nirgends sonst ist der Übergang von blinder Verehrung zu fanatischer Ablehnung dramatischer vollzogen als bei dem großen Philosophen und Dichter. Sein Resümee nach dem Bruch mit Wagner: "Mit dem Namen 'Bayreuth' bezeichne ich eine der tiefsten Niederlagen, welche der deutsche Gebildete erlitten" hat, und "mein Fehler war der, dass ich nach Bayreuth mit einem Ideal kam: so musste ich denn die bitterste Enttäuschung erleben. Die Überfülle des Hässlichen, Verzerrten, Überwürzten stieß mich heftig zurück" (s. auch eigener Artikel).



Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: in der Literatur: Festspiele "Ich denke jetzt an all die armen Menschen, die auf den Höhen von Bayreuth geopfert und unter Bäumen gehängt werden" (August Strindberg Zitat). Thomas Manns Wandlung vollzog sich weniger spektakulär. Auch er lobte das Werk des Meisters: "Wagner wird niemals aufhören, mich zu interessieren, und jede Berührung mit seinem Werk lässt mich das Welt-Unwiderstehliche dieser klugen und mächtigen Kunst verstehen, durch die wir noch immer siegen." Den Festspielrummel jedoch sah er mit kritischen Augen: "... Bayreuth, wie es sich heute darstellt, interessiert mich gar nicht, und ich muss glauben, auch die Welt wird es nie wieder interessieren" (1924).

     Mit dieser ablehnenden Einstellung sah er sich in guter Gesellschaft: Für Alban Berg war Bayreuth "ein leerer Wahn" (1909), für Karl Marx ein "Narrenfest". Jean Anouilh (Frankreich) langweilte sich in Bayreuth "zu Tode". Eduard Hanslick (1876 und 1882) empfand die Aufführung als "exaltierten Götzendienst". Peter Ilijtsch Tschaikowsky (Russland), der sich 1876 als Musikkritiker einfand, spürte ein "Gefühl vollständiger geistiger und psychischer Erschöpfung" (s. auch eigener Artikel).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele in der Literatur: "Wagners Opern ... machten mir schwül und übel ... Diesen ewig wogenden Brei schwerer blähender Gefühle vertrug ich ... nicht" (Rudolf G. Binding).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele Verhängnisvolle Verstrickung Hitler schwärmte seit Jugendtagen für den Komponisten und seine enge Verbindung zur Familie Wagner brachte die Festspiele nach dem II. Weltkrieg in Misskredit. So verweigerte der erste deutsche Bundespräsident Heuss hartnäckig den Besuch der Stadt.

     Nicht nur die Inszenierungen der Wagner-Erben und bekannter Regisseure (darunter Werner Herzog 1987) haben die Festspiele zu dem gemacht, was sie heute sind; zahlreiche bekannte Sänger oder Sängerinnen begannen ihre Karriere in Bayreuth oder traten dort auf (u. a. Erika Köth, Birgit Nilsson, Astrid Varnay, Grace Bumbry, Martha Mödl, Leonie Rysanek, Elisabeth Schwarzkopf, Herta Töpper; Theo Adam, Kurt Böhme, Dietrich Fischer-Dieskau, Hermann Prey, Plácido Domingo, Wolfgang Windgassen). Dirigenten von Weltruf verhalfen den Spielen zu glanzvollen Aufführungen: Karl Böhm, Pierre Boulez, Wilhelm Furtwängler, Robert Heger, Paul Hindemith, Eugen Jochum, Herbert von Karajan, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Arturo Toscanini (Italien 1930 als erster ausländischer Dirigent in Bayreuth) und Richard Strauss, der 1944 in einer Ergebenheitsadresse an Hitler bemerkte: "Meine Leistungen als Componist und Dirigent sind Ihnen, mein Führer, zuletzt noch von Bayreuth her ... bekannt."
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Von 1880 bis 1882 war Engelbert Humperdinck Assistent Wagners.
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Das Festspielhaus ist der erste Theaterbau der Neuzeit, der ausschließlich nach funktionellen Gesichtspunkten errichtet wurde und erstmals einem einzigen Musiker vorbehalten war. Er revolutionierte die Theaterarchitektur. Neu war der Vorhang, der sich gleichzeitig zur Seite und nach oben öffnete, die sog. Wagnergardine. Die Akustik wird als achtes Weltwunder gerühmt (H. Knappertsbusch). „Musikalische Inokulations-Anstalt à la Pasteur“ (Oskar Panizza), "Hitlers Hoftheater" (Thomas Mann), „das überbuchteste Festspielhaus der Welt“ (Chr. Florin). Festspiele: in der Literatur: (s. Orchestergraben, R. Wagner).
 
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Wagner, Richard: (1813 - 1883) Bayreuth: Festspiele: in der Literatur /: berühmte Besucher: Theodor Fontane 1889: "Von Kissingen aus war ich auf 3 Tage in Bayreuth, um 'Parsifal' und 'Tristan und Isolde' zu hören. Sonnabend Nachmittag kam ich an und fiel aus einem Hotel und Kaffeehaus ins andre, was sehr interessant war. So international, dass die Promenade von Kissingen bloß wie ein zoologischer Garten daneben wirkte. Sonntag 'Parsifal', Anfang vier Uhr. Zwischen drei und vier natürlich Wolkenbruch; für zwei Mark, trotzdem ich ganz nahe wohnte, hinausgefahren. Mit aufgekrempten Hosen hinein, alles nass, klamm, kalt; Geruch von aufgehängter Wäsche. 1500 Menschen drin, jeder Platz besetzt. Mir wird so sonderbar. Alle Türen geschlossen. In diesem Augenblicke wird es stockduster, nur noch durch die Gardine fällt ein schwacher Lichtschimmer, genau wie in 'Macbeth', wenn König Duncan ermordet wird. Und nun geht ein Tubablasen los, als wären es die Posaunen des Letzten Gerichts. Mir wird immer sonderbarer, und als die Ouvertüre zu Ende geht, fühle ich deutlich, 'noch drei Minuten und du fällst ohnmächtig oder tot vom Sitz'. Also wieder raus ... Ich war halb ohnmächtig, aber ich tat so, als ob ich's ganz wäre, denn die Sache genierte mich aufs äußerste. Gott sei Dank wurde mir auf mein Pochen die Tür geöffnet, und als ich draußen war, erfüllte mich Preis und Dank."

     In dem "geschlossenen Scheunentempel aber saß ich wie als Kind in einer zugeschlagenen Apfelkiste. Hundert Mark waren futsch". Die übrigen Eintrittskarten verschenkte Fontane. Doch bereut hat es der Dichter nicht, "Bayreuth inmitten seiner Wagner-Saison und seines Wagner-Kultus gesehen zu haben". S. auch Th. Fontane.
 
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Wahl: In Wohlmuthshüll (Ebermannstadt) fanden am 18.7.1945 - durch die Amerikaner angeordnet - die ersten freien Wahlen in Deutschland statt.



Waischenfeld: Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Gustav Freytag 1847, Ludwig I. 1830 (König von Bayern), (König von Bayern), August von Platen 1822, Ludwig Richter 1837 und 1845 (Zeichnung von Kirche und Burgruine, Steinerner Beutel), Richard Wagner 1873. S. auch Gruppe 47.



Waischenfeld: Fränkische Schweiz: in der Literatur: Ernst Moritz Arndt 1798 "Den 21. Juni, Abends halb 7 Uhr auf einem hohen Gestein über Waischenfeld: Hier auf und zwischen den Altären, die du dir erbauet hast, heilige Natur, unendliches, unbegriffenes Leben und Weben der Welt, hier sitze und knie ich, selig durch dich, selig schon durch das Gefühl des Daseins, wenn ich auch ewig in Nichts zerfallen sollte, wie deine zertrümmernden Felsen ... Du längster Tag des Jahres sollst einst einer meiner schönsten sein. Rund um mich tönt die Stimme froher und arbeitender Menschen; unten singen ein paar grasende Mädchen und von oben her klagt eine süße Stimme der Kohlpflanzerinnen; still weht die Luft, der Himmel schwärzt sich im Westen, und die Stimmen der Donner brausen von ferne, wie die Wiesent drunten im Tale."



Waischenfeld: Fränkische Schweiz: in der Literatur: Ludwig Richter 1837 "Wieviel Liebliches und Schönes ich hier finde, kann ich dir gar nicht sagen; von der Wirtstube, ihren Gerätschaften, dem intressanten Volke, Sprache und Tracht, die ganze Gegend Schritt vor Schritt gibt mir Intressantes, ja Bilder, und zwar in einem Charakter, wie ich ihn immer zu finden wünsche."



Walberla: (Wiesenthau): Berg bei Forchheim. Deutschlands älteste Bergkirchweih. berühmte Besucher: August von Platen wiederholt, Joseph Victor von Scheffel 1859, Gotthilf Heinrich von Schubert. In der Literatur: Scheffel "Exodus cantorum". Radierung von Albrecht Dürer "Die große Kanone" 1518.

     Platen 1820 über das Kirchweihtreiben "Auf dem Berge wurde es bald lebhaft und auch die Sonne kam. Die herrliche Aussicht zu beiden Seiten und das bunte Gewühl von Menschen, die sich teils des Jahrmarkts, teils der Wallfahrtskapelle wegen, teils wegen bloßer Schaulust zusammengefunden hatten, gewährten viel Genuss. Man machte Musik und hatte ein Karussell errichtet. Unaufhörlich kamen neue Züge den Berg herauf. Es wurde gegessen und getrunken, die Zeit verging schnell, man sah viele Bekannte. Nach Mittag zerstreute sich das Volk. In einer anderen Gesellschaft von Studenten, als ich gekommen war, kehrte ich heim. Wir gingen über Kunreuth, dessen Lage vorzüglich hübsch ist. Bestaubt, müde, schläfrig kam ich hier an, doch wird dieser Tag meiner Erinnerung nicht unwert sein."



Walberla: (Wiesenthau): Berg bei Forchheim: in der Literatur:

     "Ob Vorchheim bei Kircherenbach
     Wolln'n wir zu Berge steigen,
     Dort schwingt sich am Walpurgistag
     Der Franken Maimarktreigen;
     Der ist seit grauer Heidenzeit
     Noch allem Landvolk teuer,
     Schatzkind, halt Gürtel fest und Kleid,
     Wir springen durch die Feuer!"



Wald: Im Steigerwald, in der Nähe von Fabrik-Schleichach, wächst ein einzigartiger 160 Jahre alter Buchenbestand. Als wissenschaftlich betreute Walduntersuchungsfläche darf er Einmaligkeit in ganz Europa beanspruchen. Einen der größten und auch ältesten Stadtwälder Bayerns besitzt Weißenburg. Er umfasst 2500 Hektar.



Wald: "Main-Spessart" darf sich neben dem Landkreis Kronach als waldreichster Landkreis Bayerns bezeichnen. Der Spessart gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten der ehemaligen Bundesrepublik und besitzt die "schönsten und größten" Eichenwälder Deutschlands mit halbtausendjährigen Baumriesen (Gerndt). Sie liefern die beste Holzqualität überhaupt. Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen rühmte sie im „Simplicissimus“ als einen Baum, „worauf Bratwürste und fette Schunken wachsen.“



Wald: Die Kiefern im Hauptsmoorwald (Bamberg) nehmen nicht nur in Deutschland, sondern fast in ganz Mitteleuropa "qualitativ eine Spitzenstellung ein".
 



Wald: Wilhelm Albrecht (2.6.1785 - 21.12.1868), geboren und gestorben in Rothenburg o. d. T., wird als "Wohltäter" und "Retter" des Westerwalds gerühmt (ADB, Renkhoff, DBI; Bayer. Städtebuch: 1785 - 1869).



Waldaschaff: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Waldsterben: Der Bayreuther Stadtförster Gotthard Eitler prägte den Begriff "Waldsterben".



Waldberg: (Sandberg) in der Rhön: berühmte Besucher: Ludwig Richter 1837 ("Die Leute freundlich und mitteilsam. Wunderschöne Eichwaldung. - Der Weg über steinige Schaftriften, immer bergauf, bis zur Buchwaldung hatte mir was heimelndes").



Wallfahrt: in der Literatur:

     "Wallfahrer ziehen durch das Tal
     Mit fliegenden Standarten,
     Hell grüßt ihr doppelter Choral
     Den weiten Gottesgarten.
     Wie gerne wär' ich mitgewallt,
     Ihr Pfarr' wollt' mich nicht haben!
     So muss ich seitwärts durch den Wald
     Als räudig Schäflein traben."
     (Aus: Joseph Victor von Scheffel "Wanderlied")



Wallfahrt: Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein) entwickelte sich seit seiner Entstehung 1445/46 zur wichtigsten nichtmarianischen und zur größten Wallfahrt zu den Nothelfern in Deutschland. Erstmals in Europa entstand ein Kult ohne Heiligen- und Reliquiengrab (K. Guth). Friedrich Nicolai hat sie 1781 beschrieben. S. auch Kirchen, Fr. Nicolai.
 



Wallfahrt: Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein): berühmte Besucher: Albrecht Dürer mit Frau Agnes 1520 (fraglich), Theodor Fontane, Kaiser Friedrich III. 1471 und 1485



Wallfahrt: Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein): berühmte Besucher: Ferdinand I., Adolph von Menzel, Friedrich Nietzsche 1873, Eugen Roth, Joseph Victor von Scheffel 1859



Wallfahrt: Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein): berühmte Besucher: Wilhelm Raabe 1860. Aus dem Tagebuch: Banz, "Vierzehnheiligen. Die fränkischen Kinder. - Im goldenen Hirschen. - Die Kirche. Die Wachskabinette. - Die Medaillen Die Wirthin, der Dicke, der Bettler. - Buchelsdorf (Seubelsdorf?). Lichtenfels."



Wallfahrt: Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein): in der Literatur: Eugen Roth "Abenteuer in Banz".



Wallfahrt: St. Walburg in Eichstätt war in der Barockzeit die "populärste Wallfahrt der heiligen Öle" (D. Höllhuber).



Wallfahrt: Gößweinstein ist die größte und bedeutendste Dreifaltigkeitswallfahrt Deutschlands.



Wallfahrt: In Heroldsbach bei Forchheim befindet sich die berühmteste verbotene Wallfahrt Deutschlands. Von 1949 bis 1952 soll die Mutter Gottes verschiedenen Schulmädchen erschienen sein. Bis zu 60.000 Besucher fanden sich pro Tag ein. Heute noch häufig besucht. Seit 1998 zumindest als Gebetsstätte anerkannt. 2007 "Wunder" der weinenden Mutergottes.



Wallfahrt: Heroldsbach bei Forchheim: in der Literatur: Marieluise Fleißer "Der starke Stamm" (entstanden 1944/45). Erich von Däniken: "Erscheinungen, Phänomene, die die Welt erregen" 1974 und 1976. Luise Rinser "Die Erscheinungskinder von Heroldsbach" 1951 und "Ich erlebte zwei Wallfahrtsorte" 1952.



Wallfahrt: Lebensgroße bekleidete Wachsfiguren sind eine in Europa einmalige Besonderheit fränkischer Wallfahrtskirchen.



Walther von der Vogelweide:
„Achtet auf eure Augen, öffentlich und heimlich, lasst sie gute Sitten spähen und die schlechten übersehen“ (Zitat).
"Spielmann des Reichs". Mittelhochdeutscher Lyriker, der nach 1170 bis etwa 1230 lebte. Er wanderte als fahrender Sänger durch das Reich und diente dabei verschiedenen Fürsten. Der Überlieferung nach ist er im Kreuzgang des Würzburger Neumünsterstifts begraben. S. auch Briefmarken.

     Walther ist nicht nur der bedeutendste deutschsprachige Lyriker des Mittelalters und der erste "sichere" Berufsdichter, er ist auch der vielseitigste. Von der Minnedichtung der Jugendjahre über die politische Lyrik bis zu den elegischen Altersversen spannt sich der weite Bogen seines Schaffens. Als Minnesänger löste er sich aus den höfischen Konventionen; seine Lieder sind nicht nur an die Damen der adeligen Gesellschaft gerichtet, sondern auch an Mädchen aus einfachem Stand. Erstmals in der deutschen Literatur wird hinter dem Werk die Persönlichkeit des Autors sichtbar. Er gilt als Schöpfer der politischen Lyrik.



Walther von der Vogelweide: (um 1170 - um 1230): in der Literatur: Seit seiner Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert haben sich zahlreiche Dichter und Schriftsteller mit Werk und Biographie des Minnesängers beschäftigt, so Johannes R. Becher in dem Sonett "Walther von der Vogelweide" ("Dort, wo der Main ins Land herunterbiegt ..."). Ludwig Tieck "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein" 1835, Martin Greif hat verschiedene Gedichte und ein Festspiel "Walthers Rückkehr in die Heimat" geschrieben. Felix Dahn u. a. "Lied Walthers von der Vogelweide" und „Walther von der Vogelweide“ (Gedicht), Emanuel Geibel „Herr Walther, dessen Ruhm erklungen“ (Gedicht), Johann Wilhelm Ludwig Gleim „Gedichte nach Walter von der Vogelweide“ 1779. Gottfried Keller ("Walter von der Vogelweid"), Justinus Kerner "Vogelweid“ (Lusamgärtlein), Christian Morgenstern („Ein Gedicht Walters von der Vogelweide“, „Walter von der Vogelweide“) und Ludwig Uhland haben ihm Gedichte gewidmet. Walther ist der Ritter und Sänger in Wagners "Tannhäuser". Eine moderne Auseinandersetzung mit dem Dichter verdanken wir Horst Stern ("Mann aus Apulien" 1986). Edvard Grieg hat "Unter der Linden" vertont; weitere Vertonung durch Konstantin Wecker. Heinz Piontek: "Früh im September" und "Walthers Valet" (Gedichte).

     "Ich hab mein Lehen, Gottnochmal, ich hab mein Lehen.
     Jetzt brauch ich nicht mehr furchtsam in den
     Frost zu sehen
     Und reichen Knickern um den Bart zu gehen.
     Der gute König, milde König hat geruht, mich
     auszustatten."
     (Nachdichtung von Peter Rühmkorf)



Walther von der Vogelweide: (nach 1170 - um 1230): in der Literatur: Aus dem fiktiven Tagebuch Kaiser Friedrichs II. "Um 1170 im Fränkischen, man sagt in Feuchtwangen, von niederem Adel geboren und als sprachbegabter junger Mann vom zu kleinen Vogelweidhof des Vaters nach Österreich verdrängt ... 1198, im Jahr meiner Kindkrönung zum sizilischen König in Palermo, hatte er sein Bündel geschnürt. Er wird daran nicht schwer zu tragen gehabt haben; zeitlebens war er, was das angeht, ein armer Hund gewesen. Weggegangen von Wien war er wegen einer langen, öffentlich und gereimt ausgetragenen Literaturfehde über die Frage, ob man als Minnesinger die Frau, wie Reinmar, unerreichbar in den Wolken oder, wie Walther, auch schon mal greifbar im Bade, dazu noch nackt, besingen müsse oder dürfe" (Horst Stern).



Walther von der Vogelweide: (nach 1170 - um 1230): Walthers fränkische Heimat

     "Längst schon hat die Klostergräber
     Dort zerstört der Zeiten Flut
     Und die Sage nur erzählt uns,
     Wo des Dichters Asche ruht.
     Aber um die Kathedrale
     Unbeirrt vom Strom der Zeit
     Zwitschern Vögel die Legende
     Und den Namen Vogelweid."
     (Henry Longfellow, Amerika) „Walter von der Vogelweid.“

Ein knappes Jahrhundert nach dem Tod des Minnesängers hielt der Protonotar des Würzburger Bischofs Michael de Leone in einem Manuale fest, dass der "Ritter Walther, genannt von der Vogelweide", im Kreuzgang des Würzburger Neumünsterstifts begraben sei. Es ist dies die Feststellung eines Mannes, der von Amts wegen über die bedeutenden historischen Persönlichkeiten seiner Stadt Bescheid wusste. Aus dieser quasi offiziellen Eintragung ist geschlossen worden, dass das Lehen, das Walther besang, in Würzburg oder doch wenigstens in seiner Nähe gelegen war.



Walther von der Vogelweide: (nach 1170 - um 1230): Umstritten ist jedoch Walthers Geburtsort. Eine ganze Reihe von Vogelweidehöfen in Deutschland, Österreich, Böhmen und dem heutigen Italien, nehmen den Ruhm in Anspruch, Heimat des Dichters zu sein. An erster Stelle Lajen in Südtirol. Es darf zwar den Reiz der landschaftlichen Lage in die Waagschale werfen, belegbare Fakten kann aber allein der Vogelweidehof in der Nähe von Feuchtwangen vorweisen. Aus der Tatsache, dass Walther in Franken ein Reichslehen erhielt, wird gefolgert, dass er aus diesem Reichsland stamme. Der Historiker Karl Bosl trug mit wissenschaftlicher Akribie alle Gründe zusammen, die diese These untermauern. Sein Urteil, das durch Sprachkriterien mehr gestützt als widerlegt wird, lautet: "Fest steht, dass kein bislang für Walther als Heimatland in Anspruch genommenes Gebiet oder Territorium überhaupt so viele konkrete Beziehungen für die Zuweisung" aufbringen kann wie der Vogelweidehof bei Feuchtwangen. Neuerdings wird auch Würzburg als Geburtsort ins Spiel gebracht (M. G. Scholz 1999).



Walther von der Vogelweide: (nach 1170 - um 1230):
"O weh!
wie sind entschwunden
alle meine jahr!
war mir mein leben geträumt nur
oder
ist es wahr?
was ich je wähnte es wäre,
das ist alles nicht?
hab' ich geschlafen?
träumt' ich
bei tag und licht? ..."
(Übersetzt von Karl Bernhard)



Walzwerk: Die Beschreibung der Nürnberger Eisenmühle des Eobanus Hessus (6.1.1488 - 4.10.1540) aus dem Jahr 1532 ist der älteste Nachweis eines Walzwerks mit Streck- und Schneidewerk (Feldhaus).



Wanderkarte: Die Nürnberger Karte des Georg Erlinger (um 1485, von 1519 bis zu seinem Tod 1541 in Bamberg ansässig) aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts ("dem jungen Wandersmann fast nützlich") gilt als Vorläufer der heutigen Wanderkarte (NDB, BBB, Lex. zur Gesch. d. Kart.) (DBI: +1542)



Wandteppich: Nürnberg war im ausgehenden Mittelalter eines der Zentren der Gobelin-Manufaktur in Deutschland (W. Paul). Die Wandteppiche der Erlanger Manufaktur aus dem 18. Jahrhundert waren "weltberühmt".



Wanzensammlung: Der Naturforscher Karl Singer (26.2.1865 - 1.8.1959 Aschaffenburg) baute seit 1935 die größte Wanzensammlung der Welt auf; heute im Naturwissenschaftlichen Museum Aschaffenburg (BBB).



Wanzensammlung: Dem Fürther Entomologen Karl Schmidt (1891 - 1940) gelang eine fast vollständige Sammlung aller Wanzengattungen (Schwammberger).



Wappen: Das "Wappenbuch" aus den Jahren 1605 bis 1609 des Johann Siebmacher (um 1561 - 23.3.1611 in Nürnberg gestorben ist, gehört noch immer zum unentbehrlichen Rüstzeug jeden Heraldikers (Kraus). Der "Siebmacher" wurde zu einem Synonym für das Wappenbuch schlechthin (u. a. DBE, GBBE).

     Lit. Siebmacher, J. New Wapenbuch: Darinnen deß H. Röm. Reichs Teutscher Nation hoher Potentaten, Fürsten, Herren und Adelspersonen ... An der Zahl 3320 ... beneben ihren Schild und Helmkleinoten mit besonderm Fleiß erkundiget. 5 Teile. Nürnberg: Selbstverlag und Wagenmann 1605 - 1630. Nur die ersten beiden Bände wurden von Siebmacher herausgegeben. Enthalten sind bayerische, fränkische, schwäbische, rheinländische, Augsburger und Nürnberger Wappen. - Siebmacher, J. Das erneuerte und vermehrte Teutsche Wappenbuch, in welchem deß Hl. Römischen Reiches Hohe Potentaten, Fürsten ... Stände und Städte ... Schilde, Helme und Kleinodien abgebildet zu ersehen. 5 Teile. Mit Anhang zum 5. Teil. Nürnberg: Fürst 1657 - 1667.



Wappen: Der Wappensaal in der Burg von Lauf an der Pegnitz ist mit 114 Wappenschilden des böhmischen und schlesischen Adels als "Dekorationsensemble wie als Geschichtsquelle" einmalig (Dehio).



Wärmelehre: Rudolf Clausius (2.1.1822 - 24.8.1888), Schüler von Georg Simon Ohm und Lehrer von Wilhelm Conrad Röntgen, ab 1867 Physikprofessor in Würzburg, stellte 1850 den zweiten Hauptsatz der Wärmelehre auf. 1865 führte er den Entropiebegriff ein. Clausius gilt als Begründer der mechanischen Wärmetheorie und "Vollender" der Thermodynamik (Carnot-Clausiussches Prinzip). Er gab der neuen Wissenschaft ihr systematisches Gerüst. Nach ihm sind verschiedene Formeln benannt, so die "Clausius-Clapeyronsche Gleichung", (eine Grundgleichung der Wärmetheorie), ferner das Kurzzeichen Cl. Der "Clausius-Rankine-Prozess" definiert den Idealprozess einer verlustlos arbeitenden Dampfmaschine. Entwicklung der mechanischen Wärmetheorie, Mitbegründer der statischen Mechanik (u. a. Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Wärmelehre: Neben Clausius gehen die thermodynamischen Grundlagen auf Carl von Linde (11.6.1842 - 16.11.1934) aus Berndorf (Thurnau) bei Kulmbach zurück. Grundlegende Erkenntnisse zur Wärmetheorie steuerte der Würzburger Physikprofessor (ab 1900) Wilhelm Wien (13.1.1864 - 30.8.1928) bei.



Wärmelehre: Willy Oelsen (11.9.1905 - 25.7.1970) aus Ostheim vor der Rhön entwickelte u. a. die Hochtemperaturkaliometrie (Wärmemessung). Er war 1958/59 Rektor der Bergakademie Clausthal (NDB).



Wasserball: Bamberger Schwimmverein 1960: Deutscher Meister.



Wasserbautechnik: Johannes Dalmann (4.3.1823 - 2.8.1875 Wunsiedel), "der Herr des Wassers", gestaltete die Elbe neu. Der betreffende Plan gilt als "Bibel" der Wasserbautechniker. Dalmann legte als erster die offenen Tidehäfen mit langen Bassins an und wurde damit zum "genialen Schöpfer" des größten und schnellsten deutschen Seehafens. Die Linienführung der Elbe "dokumentiert noch heute sein Lebenswerk" (NDB).



Wasserbautechnik: Julius Hensel (1850 - 1921), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, wandte in Passau eine neuartige Senkkastengründung der Kaimauern an (P.-G. Franken).



Wasserbautechnik: Der Begründer des Großwehrbaus Max Carstanjen (9.10.1856 - 2.4.1934), von 1895 bis 1901 bei MAN in Nürnberg beschäftigt, erfand das Walzenwehr (NDB). Die Wehre 1902/03 in Schweinfurt installiert, sind die ersten ihrer Art in Deutschland. In Schweinfurt errichtete Carstanjen das erste stählerne Walzenwehr.



Wasserbautechnik: Der Wasserbauingenieur Theodor Becher (18.11.1876 - 29.4.1948), der zeitweise in Nürnberg tätig war, konstruierte die Versenkwalze für Wehre. Er führte das Sektorenwehr und die Fischbauchklappe ein. Durch seine Erfindungen hat er "wesentliche Fortschritte" im Großwehrbau ermöglicht (NDB).



Wasserheilkunde: Eucharius Ferdinand Christian Oertel (13.5.1765 Streitberg - 16.5.1850) ist einer der ersten Theoretiker der Wasserheilkunde. Er gründete u. a. 1832 den Hydropathischen Gesundheitsverein für ganz Deutschland (G. von Hahn). Seine revolutionären Ideen fanden nicht nur Zustimmung: "Da nun der bayerische Geist hauptsächlich auf Bier und Branntwein beruht, so könnte das Wasser leicht den ganzen Staat untergraben", monierte ein Zeitgenosse (u. a. ADB).



Wassermann, Jakob: Jüdischer Dichter, am 10.3.1873 in Fürth geboren, 1m 1.1.1934 in Altaussee in der Steiermark gestorben (u. a. Militärdienst in Würzburg). Die Heimat Wassermanns Fürth, Nürnberg, ferner die mittelfränkische Landschaft um Ansbach und Gunzenhausen spielt in seinem Werk eine wesentliche Rolle. Seine Romane, die zwischen 1920 und 1930 zahlreiche Leser fanden, wurden 1933 verboten. Obwohl ihm die Verleger bis heute die höheren Weihen einer Gesamtausgabe vorenthielten, wurde das literarische Phänomen Wassermann viel diskutiert und erfuhr immer wieder neue Interpretationen.

     Freundschaft mit Thomas Mann, Rainer Maria Rilke und Hugo von Hofmannsthal. Bücherverbot durch die Nazis. Thomas Mann nannte den Dichter "Weltstar des Romans"; er besitzt die "Gabe des Fabulierens, durch die er uns alle schlägt"; „ein Fabulierer von Geblüt und Instinkt, keiner unter uns ist wie er“. Kurt Tucholsky, Stefan Zweig und Ludwig Marcuse haben ihm geistvolle Interpretationen gewidmet. Feuchtwanger hat ihn mit Dostojewski verglichen. Klabund urteilte: "Soweit Romane überhaupt vollkommen sein können, sind es diese." In den 20er Jahren sah man in Wassermann den "deutschesten aller deutschen Schriftsteller". Zahlreiche Übersetzungen machten sein Werk in der Welt bekannt. Henry Miller urteilte in dem Essay "Maurizius for ever": "Ich glaube, ich habe über den 'Fall Maurizius' mehr nachgedacht als über jedes andere Buch ... Es lässt mich nicht los, wie ehemals die Sphinx die Menschen des Altertums." Gemälde von Max Slevogt. Namengebend: Jakob-Wassermann-Preis.
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Landschaft von zarter Linienführung" Wassermann fühlte sich seiner mittelfränkischen Heimat eng verbunden. Zwar kritisierte er den Geburtsort Fürth: "Erstickend in ihrer Enge und Öde die gartenlose Stadt, Stadt des Rußes, der tausend Schlöte, des Maschinen- und Hammergestampfes, der Bierwirtschaften, der verbissenen Betriebs- und Erwerbsgier, des Dichtbeieinander kleiner und kleinlicher Leute." Doch schon die Umgebung bot ihm ein freundlicheres Bild: "Die Landschaft von zarter Linienführung, mit Wäldern ..., Blumengärten, Obstgärten, Weihern, verlassenen Schlössern, umsponnenen Ruinen, dörflichen Kirchweihen, einfachen Menschen." Sie erschien ihm "in reinen Verhältnissen zu ihrer Welt, die auch die meine war, wenigstens nie mich ausstieß. Ich lebte so gewissermaßen in zwei abgetrennten Kontinenten, mit der Gabe, im lichteren zu vergessen, was mich der finstere hatte erfahren lassen." Hier klingt schon das beherrschende Thema seiner Erzählungen und Romane an: die konfliktbeladene Begegnung zwischen jüdischer und christlicher Kultur, aber auch die Vorahnung von Vertreibung und Vernichtung, die er nicht mehr erlebte.
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: Die "fränkischen Romane" Fränkische Landschaft, Städte und Menschen hat Wassermann in vielfältiger Weise in seine Essays, Erzählungen und Romane hineinverflochten. Die Jugendjahre sind geschildert in "Schläfst du, Mutter?" 1897, "Engelhart" und "Mein Weg als Deutscher und Jude" 1921. "Die Schaffnerin" 1897 spielt in Unterfranken und Veitshöchheim, "Der nie geküsste Mund" 1903 in Gunzenhausen, "Hilperich" in Nürnberg, "Sturreganz" 1922 in Ansbach, "Der Mann von vierzig Jahren" 1913 in Würzburg, ebenso "Der Aufruhr um den Junker Ernst" 1926 . In der südlichen Frankenalb (Gunzenhausen, Ansbach, Weißenburg) ist "Adam Urbas" 1920 angesiedelt; "Die Gefangenen auf der Plassenburg" 1911 bzw. 1923 haben Kulmbach als Kulisse.
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Die Juden von Zirndorf", "Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens" und "Das Gänsemännchen" fasste die Literaturkritik unter dem Etikett "fränkische Romane" zusammen (F. Martini). Im Alter von 22 Jahren schrieb Wassermann "Die Juden von Zirndorf", die 1897 erschienen, und dessen Vorspann "Sabbatai Zewi" später separat veröffentlicht wurde. Gleichsam in einer Parabel versuchte der Dichter das Verhältnis zwischen Juden und Christen darzustellen: den Aufbruch einer kleinen Fürther Gemeinde in das Land ihrer Väter. Als das Unternehmen scheiterte, gründeten die Juden ganz in der Nähe das Dorf Zion (Zirndorf). Die Legende wird zur Mahnung an die Glaubensgenossen, ihre Heimat nicht im fernen Jerusalem zu suchen, sondern hier, in dem Land, wo sie geboren wurden. Stefan Zweig sah in der Erzählung "eines der merkwürdigsten und bei aller Verwirrung genialsten Werke unserer neuen Literatur".
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Das Gänsemännchen" erschien 1915 und spielt in Nürnberg, der Stadt, mit der Wassermann "durch vielfache Beziehung" seit Kindertagen verbunden war. Geschildert wird das Schicksal des Musikers Daniel Nothafft, der den Zwiespalt zwischen Genie und banaler Alltagswelt erfährt. Wassermann hat den Schlüssel zum Verständnis dieser Dichtung selbst geliefert: "Es war der Roman einer Stadt, ... ein geschlossenes Gebilde, balladesk in der Führung der Figuren und finster in der Lebensstimmung wie das meiste, was ich geschrieben habe, jedoch reich an volkhaften Zügen, die die spätere Wirkung erklärten. Es war der Tribut, den ich meiner deutschen Heimat leistete, der gestaltgewordene Dank an das deutsche Volk ..."

     "Ich kenne keinen deutschen Roman, der so innerliche Beziehungen zur Musik hat wie dieser" (Lion Feuchtwanger Zitat).
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Caspar Hauser": "Der Fremde drehte sich um, griff in die Tasche seines Mantels, brachte ein lilafarbenes Beutelchen zum Vorschein und sagte mit heiserer Stimme: 'Öffnen Sie es, Sie werden darin das Zeichen finden, das uns Ihre Mutter übergab.'

     Caspar nahm das Beutelchen entgegen. Während er sich bemühte, die Schnur zu entknüpfen, durch die es zugebunden war, hob der Fremde einen langen, blitzenden Gegenstand in der Faust und schnellte mit dem Arm gegen Caspars Brust…

     O ungeheurer, ungeheurer Schrecken! Er griff nach einem der Baumstämmchen und versuchte zu schreien, aber es ging nicht. Auf einmal brach er in die Knie. Vor seinen Augen wurde es schwarz. Er wollte den Fremden bitten, dass er ihm helfe, doch die Füße des Mannes, die er noch eine Sekunde zuvor gesehen, waren verschwunden. Die Schwärze vor den Augen wich wieder, er sah sich um. Niemand war mehr da ..."
S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort wasserm
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Wassermann, Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Caspar Hauser": Wassermanns Hauser-Roman, "der schönste Krimi aller Zeiten" (Golo Mann), der 1908 in dem renommierten Verlag S. Fischer erschien, ist die wichtigste literarische Gestaltung des Hauserstoffes. Auch den heutigen Leser fasziniert das außerordentlich gründliche Quellenstudium! Der Dichter hat amtliche Protokolle, Erinnerungen und Briefe akribisch ausgewertet, ja ganze Dialoge wörtlich übernommen. Doch die historische Wahrheit, das Prinzentum seines Helden, war nur Vorwand für "Gleichnis und Idee": die "Trägheit des Herzens". Sie zeigt sich darin, dass "Menschen aller Grade ... vollkommen hilflos dem Phänomen der Unschuld gegenüberstehen" und es zum "Werkzeug ihrer Ränke und Prinzipien" machen. In Caspar Hauser, dem Gefangenen, dem Außenseiter, scheint des Dichters eigenes Schicksal auf.
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Wassermann Jakob: (1873 - 1934) aus Fürth: "Caspar Hauser" Zitate: "Dem 'Caspar Hauser' aber darf ich das höchste Lob darbringen ..." (Max Brod), "Er hat das Unsagbare gesagt" (Kurt Tucholsky), "der große Romanbaumeister" (Stefan Zweig), "der deutsche Balzac" (St. Zweig).
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Wassermungenau: (Abenberg): Berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1790.



Wasserscheide: Der "hydrographische Knoten" Fichtelgebirge, wo die Flüsse Main, Saale, Eger und Naab entspringen, ist die wichtigste Wasserscheide Europas. Nicht weniger bedeutend ist die Frankenhöhe im Landkreis Ansbach; hier entscheiden sich die Flüsse ebenfalls zwischen Atlantik und Schwarzem Meer. S. auch Kuriosa (Schillingsfürst).



Wasserschöpfrad: Einzigartig, nicht nur in Deutschland, sind die Wasserschöpfräder der Regnitz, vor allem in der Umgebung von Möhrendorf. "Kein Fluss Europas, ja wohl der ganzen Welt", kann eine so große Zahl an unterschlächtigen Wasserrädern aufweisen. Ab 1413 beurkundet, gab es um 1800 zwischen Forchheim und Fürth 200 Anlagen. Die heute noch erhaltenen sind die letzten Europas. in der Literatur: Jean Paul "Hesperus" 1795. Einer ihrer prominentesten Bewunderer, der Dichter Ernst Moritz Arndt, schwärmte 1798: "An allen Bächen und Strömen von Bedeutung sind große wasserschöpfende Maschinen, die dieses in Röhren und Rinnen gießen, welche es bis an die Anhöhen leiten, von wo es durch kleine Seiten- und Quergräben überall durch und über die Wiesen fließet. Auch benutzt man überall, wo an einer Anhöhe nur ein Quell, oder ein kleines fließendes Wasser ist, dieses durch Leitungen für die Wiesen, und so tragen diese denn auch ein Gras, wovon man kaum eine Vorstellung hat."



Wasserschöpfrad: in der Literatur:
"Das Schöpfrad" von Friedrich Rückert

     "Das Schöpfrad hört' ich ächzen übern Fluss,
     Wie einen, der sich tief im Herzen kränket
     Indes, beströmt von wiederholtem Guss,
     Die Wiesen freudig lachten, die es tränket.
     Was für ein Kummer nur es drücken muss?
     Doch irr' ich nicht, so hör' ich, was es denket:
     Die Fülle teil ich aus und Überfluss,
     In Arbeit rastlos Tag und Nacht geschwenket;
     Die Müh ist mein, und andrer der Genuss
     Und niemand dankt mir, was ich ihm geschenket.
     Ich schenk' es ja auch nicht, es schenkt der Fluss.
     Was nur durch meinen Dienst wird fortgelenket;
     Mich selber aber lenkt nach Rat und Schluss
     Der Herr der Wiese, der mich hebt und senket."
 



Wasserski: Johann Christoph Wagenseil (26.11.1633 Nürnberg - 9.10.1705 Altdorf) erfand Wasserskier, die er Kaiser Leopold in Wien vorführte (H. W. Nachrodt, DBE, BBB).



Wassertrüdingen: bei Ansbach: berühmte Besucher: Carl Spitzweg 1858.



Wasserzeichen: (Papier): Gerhard Piccard (15.7.1909 - 21.7.1989 Altdorf) legte das "Fundament für die Entwicklung" der Wasserzeichenforschung. Er schuf die "bisher umfangreichste wasserzeichenkundliche Datenbasis" (NDB).



Webstuhl: Der erste Trittwebstuhl ist um 1381 in Nürnberg nachgewiesen (Stein).



Wehrpflicht: Melchior Stenglein (4.10.1825 - 8.7.1903) aus Bayreuth verfasste 1868 den ersten Entwurf des Gesetzes über die bayerische Wehrverfassung (Wehrpflicht). Er ist Mitbegründer der "Deutschen Juristenzeitung" (DBE, GBBE, BBB).



Weiberhof: bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Weibersbrunn: im Spessart: berühmte Besucher: August von Platen 1822, Rudolf Virchow 1852.



Weidesgrün: (Selbitz): bei Hof: berühmte Besucher: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Weihnachtsbaum: Der Christbaum kam von Nürnberg aus nach Bayern (Einsle). Er taucht zum ersten Mal 1509 auf einem Kupferstich von Lucas Cranach dem Älteren auf und wurde 1527 erstmals urkundlich in Stockstadt am Main erwähnt. Albert von Sachsen-Coburg und Gotha führte den Christbaum in London ein.



Weiler: im Spessart: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Wein: in der Literatur:

     "Und der Zauber der Sommernacht:
     Rebduft, Rosen, Nachtigall
     mischt entzückend den Edel-Wein,
     Würzburg, deiner Gelände!"
     (Felix Dahn)



Wein: Franken war im Mittelalter das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet Europas. Noch heute verschafft ihm die überdurchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer einen Spitzenplatz unter den deutschen Weinen. Der Silvaner erreicht hier dank idealer Böden Qualitäten "wie nirgends sonst in Deutschland"; er wurde von den Grafen Castell 1659, (bzw. erstmals dokumentiert 1665 durch Alberich Degen, Abt der Zisterzienserabtei Ebrach 25.8.1625 Zeil - 24.11.1686 in Ebrach) erstmals in Deutschland angebaut und war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die wichtigste deutsche (Massen-)Weinsorte. Franken ist die größte Silvaner-Region der Welt. Diese Sonderstellung wird durch die typische Flaschenform, den Bocksbeutel ("Bayerns Geheimwaffe"; „sie ist tatsächlich das Fränkischste, das es gibt auf der Welt“ Horst Krüger, seit 1989 von der EU geschützt), eindrucksvoll dokumentiert. Franken ist das einzige Anbaugebiet der EG, das "in seiner Hauptausdehnungsrichtung aus dem maritimen in das kontinental beeinflusste Klimagebiet reicht" (H. Breider) und gehört zu den größeren nördlichsten Anbaugebieten der Welt. Der Steigerwald galt als das östlichste geschlossene Weinbaugebiet Deutschlands. Bei Hammelburg befindet sich der älteste Weinberg Deutschlands. In Kitzingen steht mit 1200 Jahren der wohl älteste deutsche Weinkeller. Früheste Verordnungen, u. a. Schankbestimmungen betreffend finden sich im Bamberger Stadtrechtsbuch von 1338. Franken war das erste Gebiet, das Lage und Sorte auf seinen Etiketten angab. Der Fränkische Weinbauverband ist einer der ältesten Institutionen seiner Art in Deutschland.



Wein: Bereits Hildegard von Bingen rühmte die heilenden Kräfte des Frankenweins vor allen anderen Weinen. Zu den späteren bekannten Frankenweinliebhabern zählen Albrecht Dürer, Martin Luther, Gustav Adolf von Schweden, Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Fürst Pückler, Gustav Schwab, Otto von Bismarck, Adolph von Menzel, Hermann Hesse und Theodor Heuss. Der Nürnberger Humanist Conrad Celtis hat wegen der Weinlese eine Ingolstädter Vorlesung ausfallen lassen. Der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt versprach: "Wenn ich aber über Würzburg komme, werde ich das Größte aufwenden, um einmal noch, vor meinem Tode, Bocksbeutel zu trinken." Königin Elisabeth II. von England trank bei ihrer Krönung 1953 eine 1950er Iphöfer Julius-Echterberg-Auslese.
 



Wein: Zitate: "Auf demselben Menschen wachsen, wie auf einem Weinberg, oft vielerlei Weine: auf der Mittagseite der herrlichste und auf der Nordseite einer, der nicht zu trinken ist" (Jean Paul). "Der Frankenwein ist der Minnesänger unter den deutschen Weinen" (Walter Kiaulehn). „Das Leben sollst du genießen wie einen vorzüglichen Wein; schlückchenweise mit Pausen“ (Ludwig Feuerbach).



Wein: Sebastian Englerth (23.9.1804 - 15.3.1880) aus Randersacker nahm 1854 eine Kreuzung der Rebsorten Riesling und Silvaner vor. Ergebnis war der Bouquet-Riesling. Englerth gründete 1873 die erste Weinbauschule Bayerns (NDB, BBB).



Wein: Die Ortega-Rebenneuzüchtung geht auf den Würzburger Professor Hans Breider (*20.5.1908 - 22.11.2000) zurück; sie trägt den Namen des spanischen Philosophen José Ortéga y Gassét. Breider gehörte zu den bedeutendsten Rebenzüchtern in Deutschland (GBBE).



Wein: Nach Hermann Müller-Thurgau (21.10.1850 - 18.1.1927), der u. a. an der Universität Würzburg tätig war, ist die Müller-Thurgau-Rebe benannt; sie entstand 1878 aus einer Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner und wurde zum erstenmal in Sendelbach und in Regensburg angepflanzt. 1875 gründete Müller-Thurgau die Pflanzenphysiologische Versuchsanstalt in Geisenheim (Renkhoff, DBE).



Wein: Der Würzburger Hermann Zillig (21.4.1893 - 16.10.1952) gründete 1925 das Deutsche Weinmuseum in Trier (DBE, GBBE).



Wein: In Kitzingen steht mit 1200 Jahren der wohl älteste deutsche Weinkeller.



Wein: Der wohl älteste Müller-Thurgau-Weinberg liegt in der Nähe von Retzbach (Zellingen Lkr. Main-Spessart). Die ersten Rebstöcke wurden 1925 gepflanzt.



Wein: In Veitshöchheim haben Forscher 2003 erstmals Wein aus 1999 angepflanzten und gentechnisch veränderten Reben produziert.



Wein: Der 1128 urkundlich erwähnte Hofkeller in Würzburg gilt als das älteste deutsche Weingut (Umbau durch Balthasar Neumann). Ebenso zählt das 1319 gegründete Bürgerspital in Würzburg zu den ältesten Weingütern. Aus dem Jahr 1540 stammt der älteste datierte und noch trinkbare Wein der Welt; er wird im Bürgerspital aufbewahrt.

     "Trefflich Bürgerhospital
     Kannst du Kranke trösten:
     Denn in diesem Jammertal
     Zähl ich stets des Durstes Qual
     Zu der Qualen größte."
     (Felix Dahn)



Wein: „Weltbester Riesling“. Horst Sauer aus Escherndorf (Volkach) erhielt 2004 die höchste Weinauszeichnung „International White Winemaker of the Year“ in London.



Wein: in der Literatur: Hans Sachs dichtete: "Ich bin ein Häcker im Weinberg". Friedrich Rückert hat dem Wein verschiedene Gedichte gewidmet, so dem Klingenberger Roten.



Wein: in der Literatur: E. T. A. Hoffmann ließ im "Kater Murr" 1820/22 einen "echten Bocksbeutel aus dem St. Johannis Hospital zu Würzburg" kredenzen. Trinkvorschläge machte Emanuel Geibel in der Ballade "Der Geist von Würzburg" (vgl. auch sein Gedicht „Im Herbste, wenn die Trauben glühn“).



Wein: in der Literatur: Dem Düsseldorfer Dichter Karl Immermann hatten es 1837 Kalmuth und Stein angetan: "Ich dachte, es sei Pflicht, am Steinwein einzubringen, was ich am Kalmuth versäumt, und ließ mir eine Halbe von der zweiten Sorte reichen. Sie schmeckte, wie Madera schmecken muss, wenn er jung ist. Auch sind die hiesigen Reben spanische, und sie treiben in einem Boden, von Kalk und Schwefel glühend. Mir war, als führe mir der Geist Calderons durch den Leib, alles so schwer, ernst, glühend." Ludwig Tieck "Der junge Tischlermeister" 1836, Heinz Piontek "Farbige Schatten" und "Wie wenig ich vom Wein verstehe" (Gedichte), Günter Eich: "Dauthendey in Java" ("Die kahlen Rebhänge: Randersacker!"). Friedrich Rückert „Die drei Wanderer“.



Wein: in der Literatur: "... nicht nur die zaubervolle Landschaft mit ihren Burgen, alten Städten und Weindörfern hat mich in einen sanften Rausch versetzt, auch die unzähligen ‚Bocksbeutel' und Federweißen haben mir Leib und Seele vergnügt" (Peter Huchel 1937).



Wein: in der Literatur: Besinnliche Worte fand Kurt Tucholsky 1927: "Als wir das erste Glas getrunken hatten, wurden wir ganz still ... Das ganz große Glück. Das Glück wurde noch durch ein Glanzlicht überhöht: der Wirt hatte einen 17er auf dem Fass, der war hell und zart wie Frühsommer. Man wurde ganz gerührt; schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann" ("Das Wirtshaus im Spessart"). Joachim Ringelnatz ließ sein Gedicht "Boxkampf" mit den Zeilen ausklingen:

     "Boxer -
     Boxen -
     Boxel -
     Boxkalf -
     Boxtrott -
     Boxtail -
     Boxbeutel."



Wein: in der Literatur: Johann Wolfgang von Goethe: "Kein anderer Wein will mir mehr munden" (Zitat).

     Der prominenteste Frankenweinkonsument war zweifellos Goethe. In der ältesten bekannten Weinbestellung aus dem Jahr 1801 wünschte er "ein paar Flaschen Würzburger, wie ich solchen bei Herrn Hofrat Leder getrunken, und ein paar Flaschen vorzüglich guten Steinwein". Zahlreiche weitere Bestellungen folgten. Dem berühmten Jahrgang 1811 sind die Verse gewidmet:

     "Also lustig sah es aus,
     wo der Main Vorüberfloß,
     als im schmucken Hain ums Haus
     festlich Eilfer überfloss ..."

Selbst bei seinen häufigen Kuraufenthalten in Karlsbad und Marienbad wollte Goethe nicht auf das gewohnte Getränk verzichten. Allein 1822 orderte er 600 Liter. Am 24. März 1832 schrieb sein Schwager Vulpius an die Lieferfirma: "Obschon Sie auf jeden Fall von dem am 22. ds. Mts. vormittags 10 1/2 Uhr erfolgten Ableben des Herrn Geheimrates von Goethe Kenntnis erhalten haben werden, so benachrichtige ich Sie doch hiermit besonders von diesem so überaus betrüblichen Ereignis ... Die von dem seligen Herrn Geheimrat noch bestellte Ohm (150 Liter) Escherndorfer ist vor einigen Tagen angekommen und ersuche ich Sie, mir mit nächster Post die Rechnung zu übersenden."



Weinbrand: Die erste urkundliche Erwähnung datiert zwischen 1330 und 1338. Die freie Reichsstadt Nürnberg verbot, den Wein durch "Branntwein zu verbessern" (A. Simon)



Weißenburg in Bayern: berühmte Besucher: Gustav Adolf von Schweden 1632, Friedrich Hebbel 1839, König Heinrich VII., Adolf Hitler 1931



Weißenburg in Bayern: berühmte Besucher: Karl der Große 793, Justinus Kerner, Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793, Philipp Melanchthon 1530, August von Platen 1806 und 1812, Robert Schumann 1828.



Weißenburg in Bayern: Kupferstichansicht von Matthäus Merian 1647. S. auch Bad, Burgen (Wülzburg), Brunnen (Wülzburg), Römer, Stadttor



Weißenburg in Bayern: in der Literatur: Friedrich Hebbel notierte 1839 in seinem Tagebuch, von Eichstätt kommend: "... nach Weißenburg. Anfangs Bergschlucht, sehr hoch hinauf. Schneefläche, von gelb-grünen Tannen eingefasst. Unterwegs ein Brunnen, wo der heilige Willibald Heiden getauft haben soll. Abends im Löwen in Weißenburg ..."



Weißenstadt: im Fichtelgebirge: berühmte Besucher: François René Chateaubriand (Frankreich) 1833, Friedrich Nietzsche 1863.



Weißlenreuth: (Konradsreuth): bei Hof: berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793.



Weltkrieg II: Bei dem am 30./31. März 1944 auf Nürnberg geflogenen Bombenangriff erlitten die alliierten Angreifer die "schwersten" Verluste ihrer Geschichte. Allein 95 Flugzeuge wurden abgeschossen.



Weltkrieg II: Schweinfurt galt bei den amerikanischen Bomberverbänden als die "bestverteidigte" Stadt des Deutschen Reichs. Würzburg ist die "mit Abstand am stärksten zerstörte Großstadt Deutschlands". Es wurde fast vollständig vernichtet. Allein 72 % der Gebäude waren total zerstört oder schwer beschädigt, 5000 Menschen kamen ums Leben (U. Hohn).



Weltkrieg II: Zapfendorf (Lkr. Bamberg) gilt „als die prozentual am meiste zerstörte Ortschaft Bayerns“.



Weltkrieg II: in der Literatur: Würzburg:

     "Du warst wie ein Altar, der Tag und Nacht brannte,
     Und deine Kirchen lagen da wie offene Weihgefäße.
     Deine Türme neigten sich im Sturm der Flammen ...
     Wie Abendrot gingst du vor unsren Tränen unter,
     Wie Morgenrot gingst du vor unsren Seelen wieder auf -
     Wer will uns das Geliebte aus der Seele reißen?"
     (Gertrud von le Fort 1946)



Weltliteratur: Nach strengen Maßstäben können nur drei Franken bestehen: Clemens Brentano, E. T. A. Hoffmann und Jean Paul. In die ZEIT-Bibliothek der 100 besten Bücher wurden aufgenommen: J. Paul "Siebenkäs" 1796/97, E. T. A. Hoffmann "Lebens-Ansichten des Katers Murr" 1820/22 und Wolfram von Eschenbach mit seinem "Parzival". Wesentlich großzügiger gibt sich M. Bodmer in seiner "Bibliothek der Weltliteratur". Er verzeichnet: Ayrer, Birken, Harsdörffer, Hoffmann, Hutten, J. Paul, Klaj, Platen, Friedrich Rückert, Hans Sachs, Uz, Walther von der Vogelweide, Wassermann und Wolfram von Eschenbach; dazu noch die Schedelsche Weltchronik, Albrecht Dürer, Konrad von Megenberg, Adam Riese (Ries) und Richard Wagner. Marcel Reich-Ranicki ("Kanon lesenswerter deutschsprachiger Literatur): Walther von der Vogelweide "Gedichte", E. T. A. Hoffmann "Die Serapions-Brüder", Clemens Brentano "Gedichte", August von Platen "Gedichte".



Wendelstein: bei Roth: in der Literatur: Hans Sachs "Der Nasentanz - eine Wendelsteiner Kirchweihbelustbarkeit" (Gedicht).



Werkzeug: Nürnberg ist berühmt für seine Werkzeugerfinder. Die bekanntesten waren Niklas Staudt (Staud) (Staudte) (um 1440 - 1490) (+auch 1484), Hans Lobsinger (um 1510 - 4.3.1584) und Berthold Holzschuher (1511 - 15.1.1582). Letzterer konstruierte neben Antriebsmaschinen, Zahnrädern und Mühlenwerken vor allem Greif- und Hebewerkzeuge (Ber. Nürnberger) (Lebensdaten: Lobsinger DBI: um 1510 - um 1570).



Wettelsheim: (Treuchtlingen): berühmte Einwohner: August von Leubelfing, "Gustav Adolfs Page" (In der Literatur: Conrad Ferdinand Meyer (Schweiz), s. auch Film).



Wetter: Zitate "Eine Frau sagte: unser Herr Gott hat das Wetter so schön gemacht. Wenn mans selber machen täte, man könnt's nicht besser machen" "Der deutsche Mai ist ein Hin- und Herwurf zwischen Nordpol und dem innern Afrika." "Der Herbst ist eine böse Jahrzeit für den Wetterpropheten; was er in den drei andern an Lob eingesammelt, setzt er in dieser wieder zu" (Jean Paul). S. auch Zukunft: Paul, Jean:



Wetter: Erst durch die Klärung der physikalischen Grundlagen, die in komplizierte mathematische Modelle eingingen, wurden die Voraussetzungen für die kurz- und mittelfristige Prognose geschaffen. Was die langfristige Vorhersage betrifft, will man lediglich eine "gewisse" Ordnung in der Abfolge im Laufe eines Jahres gelten lassen. Diese Gesetzmäßigkeit wurde jedoch schon sehr früh erkannt und man glaubte, durch exakte Beobachtung und Aufzeichnung das Wetter vorhersagen zu können.



Wetter: Kirchenmänner im Dienste der Meteorologie Die wichtigste ältere Beobachtungsreihe stammt von dem Rebdorfer Prior Kilian Leib (23.2.1471 Ochsenfurt - 16.7.1553 Rebdorf bei Eichstätt). Sein Name hatte in der Reformationszeit unter Gelehrten und Kirchenmännern einen guten Klang, sogar Martin Luther schätzte ihn - zumindest zeitweise. Leib wäre jedoch heute in Vergessenheit geraten, hätte er nicht in den Jahren 1513 bis 1531 ein Tagebuch geführt. Es ist nicht nur deswegen interessant, weil sich in ihm einer der wenigen historisch gesicherten Hinweise auf den Schwarzkünstler Faust findet, sondern es gilt wegen seiner "fast lückenlosen und qualitativ hervorragenden" Beobachtungen als einzigartiges Dokument der Meteorologiegeschichte (F. Klemm, BBB GBBE).



Wetter: Kilian Leib (1471 - 1553) ging durchaus systematisch vor. Einerseits stützte er sich auf erprobte Bauernregeln: Ein klarer Sternenhimmel, helles Glockenläuten und der Mondhof ließen ihn Regen erwarten. Andrerseits verglich er diese Regeln mit dem tatsächlichen Geschehen und stellte sie immer wieder in Frage. Er glaubte zwar noch an die Astrologie und an den Einfluss der Gestirne, vor allem der Planeten Jupiter und Saturn (die "sinnlich" leben werden durch den Gang der Sterne der Ketzerei zugeführt). Er trat jedoch auch scharf dem Aberglauben entgegen, dass man aus dem Wetter der 13 Tage von Weihnachten bis Dreikönig auf das ganze Jahr schließen könne.



Wetter: Der "Hundertjährige" "Trifft nicht alles auf ein Nägelein zu, so wird sich doch das meiste befinden; doch ist dem Allmächtigen Gott hierin kein Ziel und Maß vorzuschreiben" (Vorwort zum "Hundertjährigen").

     Während sich Leib bescheiden mit kurzfristigen Vorhersagen begnügte, hatte sein Amtsbruder, der Langheimer Abt Mauritius Knauer(14.3.1613 - 9.11.1664), heute Klosterlangheim (Lichtenfels), aus Weismain, die langfristige Vorhersage im Auge. Knauer, der sich sinnigerweise nach dem Wetterpatron Mauritius nannte, hatte für seine Vorhersagen die gleichen Motive wie Leib, nämlich Verbesserung der landwirtschaftlichen Erträge. Er war - durchaus auf der Höhe der Zeit - der Meinung, das Wetter werde von den sieben Planeten bestimmt. Deswegen führte er seine Aufzeichnungen lediglich über sieben Jahre und zwar von 1652 bis 1658. Dann musste seiner Meinung nach wieder Saturn mit Kälte und Niederschlägen an der Reihe sein, kurzum das ganze Geschehen sich zyklusartig wiederholen. Hätte er nur ein Jahr länger beobachtet, so hätte er schnell das Hoffnungslose seines Unterfangens erkannt, einmal davon abgesehen, dass in seinem "System" einige noch unentdeckte Planeten fehlten (u. a. NDB, BBB). S. auch Prophezeiung (Zitat).
 



Wetter: Mauritius Knauer (1613 - 1664) aus Weismain. Knauers Aufzeichnungen wurden nach dem Tod des Abts (1664) von dem geschäftstüchtigen Arzt Christoph Hellwig aus Erfurt 1701 unter Knauers Namen in Kalenderform neu herausgegeben - allerdings stark verändert. Der Titel lautete: "Calendarium oeconomicum, practicum perpetuum, d. i. vollständiger Hauß-Kalender". Enthalten sind Vorhersagen für die Jahre von 1701 bis 1801. Dem Landmann wird versprochen, dass er "sein Hauswesen künftig mit Nutzen einrichten, die Missjahre erkennen, der bevorstehenden Not weislich vorkommen und solche ganze Zeit über nach der sieben Planeten Influenz judicieren möge". 1721 tauchte dann zum ersten Mal der heute gebräuchliche Titel "Hundertjähriger Kalender" auf.

     Bereits zur Zeit Friedrichs des Großen gehörte der Kalender neben der Bibel zu den meistgelesenen Schriften und bis heute hat er seinen festen Platz in Buchhandlungen und an Kiosken behalten. Er war und blieb das beliebteste meteorologische Volksbuch überhaupt - sehr zum Kummer der amtlichen Wetterfrösche, die ausgerüstet mit millionenteuren Computern bei langfristigen Vorhersagen eine nur unwesentlich bessere Trefferquote erreichen als ihr papierener Konkurrent - zum Preis eines Taschenbuchs. in der Literatur: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben „Hundertjähriger Kalender“.



Wetter: Vergleich des Hundertjährigen Kalenders des Langheimer Abtes Mauritius Knauer (1613 - 1664) von 1701 mit den Wetteraufzeichnungen der Frau des Direktors der Berliner Sternwarte im gleichen Jahr:
Januar:
--Knaur: Januarius trocken und nicht zu kalt.
--Tatsächlich: 1. ganz trocken und fein gelinde, 6. ordentlicher Frost, 11. trübe und leidiger Frost. 15. ziemlich harter Frost. 22. Diese Woche hat noch ordentliches Winterwetter gehabt, danach Tauwetter.
Februar:
--Knaur: Februarius schön und lustig im Anfang. Den 13. - 18. Schnee und Wind. Danach bis zum Ende gelinde, überaus kalt.
--Tatsächlich: Zwischen 13. und 18. stürmische Luft, Regen, Schnee und Kraupel. Vom 19. an ist es mild, gelinde, gar lieblich.
März:
--Knauer: Martius fänget an mit kaltem Wetter zur Frühe, abends tauet es. 8. und 9. Schnee und Regen untereinander. 10. - 21. kalt.
--Tatsächlich: 1. recht lieblicher Frühlingstag. 8./9. ohne Niederschlag, 13. gelind, mild bis zum 22.
April:
--Knauer: Aprilis pflegt bis auf den 16. zu gefrieren. Nachmals fällt lindes Wetter ein bis auf den 23. Darauf wieder Reif ...
--Tatsächlich: Am 10. - 12. sehr mild, sonst vom 12. - 16. ziemlicher Frost. Vom 29. an Schnee und Regen.
Mai:
--Knauer: Majus fänget den 3. mit Donner an. Folget bald wieder raues, trübes und kühles Wetter bis auf den 8. Darauf die Tage wieder linde. 11. gefrieret, zur Nacht Eis. Bleibt kalt und ungestüm bis auf den 19. Darauf schön und warm. 30. Eis und Reif.
--Tatsächlich: Es ist gute Witterung gewesen. Gewitter am 25. Am 30. schön warm, lieblicher Tag mit Sonnenschein. (Eis und Reif nicht erwähnt).



Wetter: Fränkische Meteorologen Auf den Bamberger(?) Chorherren A. von Rotenhan geht die älteste deutsche Wetterbeobachtungsreihe aus dem Jahr 1481 zurück.



Wetter: Der Nürnberger Astronom Bernhard Walther (1430 - 19.6.1504) nahm erstmals Beobachtungen der Luftbeschaffenheit, Windstärke und Wolken vor. Sie wurden von Kepler, Brahe (Dänemark) und Kopernikus (Copernicus) ausgewertet (u. a. DBE). (+auch 15.6.)



Wetter: Johann Christoph Sturm (3.11.1635 - 26.10.1703) aus Hilpoltstein erkannte neben Bacon als erster das Drehungsgesetz des Windes (ADB, BBB, DBE, Bayer. Städtebuch) (auch *1634).



Wetter: Der Altdorfer Student David Algoewer (30.12.1678 - 24.5.1737) führte als erster in Deutschland Regenmessungen durch (NDB).



Wetter: Johann Jacobs (6.5.1721 - 21.12.1800 Bamberg), der u. a. in Würzburg tätig war, ist einer der "ersten Meteorologen des Industriezeitalters". Er unternahm von 1769 bis 1795 "richtungweisende" Wetterbeobachtungen, auf die sich die Arbeitsmethoden der heutigen "lebens- und umweltbezogenen Meteorologie" gründen (NDB, BBB).



Wetter: Die moderne Meteorologie begründete Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war.



Wetter: Der Herriedener Anton Heidenschreider (14.1.1826 - 6.1.1870) gilt als Pionier der wissenschaftlich-medizinischen Meteorologie bzw. Anthropometeorologie, einer medizinischen Disziplin, in der die Beziehung zwischen Krankheit und Wetter untersucht wird (NDB, BBB).



Wetter: Ludwig Weickmann (15.8.1882 - 29.11.1961 Bad Kissingen) begründete den militärischen Wetterdienst in der Türkei (DBE, GBBE).



Wetter: Harald Koschmieder (19.9.1897 - 10.8.1966) richtete 1921 in Fürth die erste deutsche Flugwetterwarte ein (NDB, DBE, GBBE).



Wetter: In Bamberg wurde 1879 die älteste Wetterwarte Bayerns gegründet.



Wetter: in der Literatur: Jean Paul "Wetterbeobachtungen über den Menschen" (in: "Hesperus" 1795).



Whisky: In Neuses (Eggolsheim) steht die einzige deutsche Malz-Whisky-Brennerei Deutschlands (2003). Whisky wird in Bayern fast ausschließlich in Franken "angebaut".



Widerstandskämpfer: Franz Sperr (12.2.1878 - 23.1.1945) aus Karlstadt wurde nach dem Stauffenberg-Attentat (1944) hingerichtet (DBE, GBBE).



Widerstandskämpfer: Zu den prominentesten Mitgliedern des Widerstands gegen den Nationalsozialismus gehörte Franz Halder (30.6.1884 - 2.4.1972) aus Würzburg. Er wurde nach dem 20. Juli 1944 im KZ inhaftiert (Biogr. Wörterb. d. Gesch., BBB, GBBE).



Widerstandskämpfer: Der Leiter der illegalen gewerkschaftlichen Widerstandskreise Wilhelm Leuschner (15.6.1890 - 29.9.1944) aus Moritzhöfen (Bayreuth) war für das Amt des Vizekanzlers vorgesehen. Er war Mitbegründer des Führungskreises der Vereinigten Gewerkschaften. Seine Hinrichtung erfolgte 1944 (u. a. DBE; BBB: *17.6.1888).



Widerstandskämpfer: Der Eichstätter Kapuzinerpater Ingbert Naab (5.11.1885 - 28.3.1935) artikulierte den Widerstand auf katholischer Seite bereits sehr früh 1931 mit der Broschüre "Ist Hitler ein Christ?" und mit der Zeitschrift "Der gerade Weg". Er gründete den Verein „Zeichenring“ und den gleichnamigen Verlag (NDB, DBE, GBBE).



Widerstandskämpfer: Josef Müller (27.3.1898 - 12.9.1979) aus Steinwiesen bei Kronach schloss sich der Widerstandsbewegung um Ludwig Beck und Wilhelm Canaris an. Er war 1944 in Gestapohaft (DBE, BBB, GBBE).



Widerstandskämpfer: Karl Ludwig von Guttenberg (22.5.1902 Salzburg Bad Neustadt an der Saale - 23./24.4.1945) gehörte dem Widerstandskreis um Claus Schenk von Stauffenberg an. Er gründete 1930 in Würzburg die Arbeitsstelle für Konservatives Schrifttum (DBE, GBBE)



Widerstandskämpfer: Hans Wölfel (30.3.1902 - 3.7.1944), seit 1929 Rechtsanwalt in Bamberg, war Mitbegründer des Katholischen Akademikerbundes. Er wurde nach Denunziation zum Tod verurteilt und hingerichtet (GBBE).



Widerstandskämpfer: Claus Schenk von Stauffenberg (15.11.1907 - 21.7.1944) ist zur "Symbolfigur des anderen Deutschland" geworden. Er gehörte von 1926 bis 1936 dem Reiterregiment 17 in Bamberg an, entwickelte 1943/44 den Operationsplan "Walküre" und schmuggelte die Bombe in das Führerhauptquartier. Das missglückte Attentat auf Hitler hatte die Hinrichtung zur Folge. "Stauffenberg war die Seele, die treibende Kraft des militärischen Widerstands gegen Hitler" (Helmut Kohl; BBB: +20.7.) S. auch eigener Artikel.



Widerstandskämpfer: Aus dem Bamberger Reiter- und Kavallerieregiment Nr. 17 wurden neben Stauffenberg hingerichtet: Ludwig Frhr. von Leonrod, Rudolf Graf Marogna-Redwitz, Roland von Hösslin und Karl Frhr. von Thüngen.



Wiegen: (Waage) Nürnberg hat fast zwei Jahrhunderte lang ganz Europa mit Einsatzgewichten beliefert. Das älteste datierbare Gewicht stammt aus dem Jahr 1563 (Europ. Technik im Mittelalter).



Wieland, Christoph Martin: Deutscher Dichter (5.9.1733 - 20.1.1813) der vorklassischen Zeit. 1769 reiste Wieland über Coburg, Bamberg, Strullendorf und Erlangen nach Nürnberg. 1796 plante er eine weitere Reise nach Nürnberg und machte sich Sorgen über die Sicherheit der Straßen: "Unglücklicherweise kommt noch die Sage unserer Zeitungen dazu, dass die Straßen in Franken und Schwaben so unsicher, und sich eine über 200 Köpfe starke Bande sanscoluttisches Räubergesindel in besagten Kreisen aufhalten soll." Der Schwager Geßner, an den der Brief gerichtet ist, soll von Zürich aus Erkundigungen einziehen, ob es wirklich so schlimm sei. "Vielleicht fügt's der liebe Himmel, dass die 200 Spitzbuben, vor denen mir ein wenig bang ist, in den nächsten acht Wochen eingefangen werden, und wenn wir reisen, überall bereits die respectiven Galgen decorieren."

     1807 rühmte Wieland Nürnberg in einem Brief an den Vorstand des Pegnesischen Blumenorden als "ehrwürdige Mutter und Pflegerin so vieler großer und vortrefflicher Männer, die im 15ten, 16ten, 17ten Jahrhundert dem deutschen Namen in allen Fächern der Wissenschaften und Künste Ehre gemacht, - die Stadt, deren uralte glänzende Verdienste und Vorzüge sie auf ewig zu dem, was sie vor 300 Jahren wirklich war, zu Deutschlands Hauptstadt hätten machen, und auf eine ganz andere Art als geschehen ist, hätten anerkannt und belohnt werden sollen."



Wiesent: in der Literatur: Tieck empfand die Flusslandschaft "äußerst" romantisch, Arndt bewunderte das "blumige" Tal. Wackenroder hielt sich mehr an die überaus wohlschmeckenden Forellen. Immermann nannte die Wiesent "allerliebstes, spiegelklares, blaugrünes Bergflüsschen ..., lustig wie ein Bräutlein am Sonntage ..." Fürst Pückler fand ihren Lauf "höchst anziehend" und studierte "lange die Krümmungen des Flusses" für seinen Park in Muskau. "Anmutig" sah sie August von Platen dahinfließen. In "Das Märchen von dem Müller Radlauf" lässt Clemens Brentano die Wiesent dem Vater Rhein ihre Aufwartung machen: "... Wiesenblümlein Wiesent bringt, / Und manch Märlein und manch Liedlein / Wissen wir, das lieblich klingt." Mavis Gallant (Kanada) "The Pegnitz junction" 1973, auch deutsch.



Wiesent: in der Literatur: Joseph Victor von Scheffel hat das Flüsschen in dem Gedichtzyklus "Exodus cantorum" besungen:

     "Wisunt, Bergströmlein, frisch und gut
     In enger Taleswildnis,
     Wie spiegelst du in klarer Flut
     Der weißen Felswand Bildnis,
     Strömst tiefgrün wie ein Alpensee
     Durchsichtig bis zum Grunde ...
     Forellen schnalzen in die Höh',
     Gern prüft ich sie im Munde."



Wiesenthau: bei Forchheim: berühmte Besucher: August von Platen ab 1820 wiederholt. Ansicht: Albrecht Dürer "Die große Kanone".



Windkraft: Bayerns größte Windkraftanlage wurde 1997 bei Weißenburg in Betrieb genommen.



Windsbach: Der Minnesänger Windsbeke (nach 1200) stammt wohl aus Windsbach. berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1797. S. auch Musikgymnasium



Wintersport: Der „Nordic Parc“ im Fichtelgebirge ist das größte zusammenhängende Gelände für nordische Sportarten in Deutschland.



Wirsberg: bei Kulmbach (Umgebung): berühmte Besucher: Jean Paul besuchte 1794 das Vitriolwerk Schmelz.



Wirtschaft: Philip Rosenthal Zitate: "Das Ideal eines Managers ist der Mann, der genau weiß, was er nicht kann, und der sich dafür die richtigen Leute sucht." "Dumm, dass die Menschheit dumm ist; dümmer, dass sie es nicht einsieht; am dümmsten, dass ich selbst ein Mensch bin." "Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein." "Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität." "Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirkliche Befriedigung geben kann, ist seine eigener." "Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."



Wirtschaft: Zitate Ludwig Erhard: "Ich vertraue der privaten Initiative und glaube, dass sie die stärkste Kraft ist, um aus den jeweiligen Gegebenheiten den höchsten Effekt herauszuholen." "Wohlstand ist eine Grundlage, aber kein Leitbild für die Lebensgestaltung. Ihn zu bewahren ist schwieriger als ihn zu erwerben." „Ich glaube, es ist immer noch besser, die Wirtschaft gesund zu beten als sie tot zu reden.“ „Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch so ein Problem.“



Wirtschaft: Nürnberg nahm im Mittelalter eine Ausnahmestellung als Wirtschaftszentrum ein.



Wirtschaft: Marcus von Nürnberg (+ um 1418) hatte eine "Monopolstellung" beim Geldwechsel und beim Ex- und Import von Edelmetallen (NDB, DBE).



Wirtschaft: Johann Paul von Harl (9.7.1772 - 27.11.1842 Nürnberg), der u. a. an der Universität Erlangen tätig war, gründete 1808 die Kameralistisch-Ökonomische Gesellschaft (DBE, GBBE). (*auch 1773).



Wirtschaft: Der Berater Brünings Friedrich Dessauer (19.7.1881 - 16.2.1963) aus Aschaffenburg agierte federführend bei der Abfassung der "Wirtschaftspolitischen Leitsätze" des Zentrums 1928/29.



Wirtschaft: Paul (Pablo) Hesslein (30.4.1886 Bamberg - 30.6.1953) gab u. a. die Zeitschrift "Wirtschaftliche Privatinformationen für Chile und Südamerika" 1939ff und "Politische Briefe" 1944ff heraus (DBE)



Wirtschaft: Der Fürther Unternehmer Otto Seeling (1.3.1891 - 1.3.1955) gilt als "Vorkämpfer" der freien Marktwirtschaft. Er besaß das Tafelglasmonopol im Deutschen Reich (DBE, BBB: +28.2.)



Wirtschaft: Bundeskanzler Ludwig Erhard (4.2.1897 - 5.5.1977), u. a. 1934 Gründung der Gesellschaft für Konsumforschung, 1942 Gründung und Leitung des Instituts für Industrieforschung Nürnberg (Institut für Wirtschaftsbeobachtung), stammt aus Fürth. 1945 hatte er mit dem Institut für Konjunkturforschung in Bayreuth Unterschlupf gefunden. Wesentlich an der Währungsreform (Einführung der D-Mark) 1948 beteiligt. Erhard entwickelte das Programm der "Sozialen Marktwirtschaft". Die Verdienste um den Wiederaufbau der ehemaligen Bundesrepublik brachten ihm den Titel "Vater des Wirtschaftswunders" ein. Seine Beliebtheit zeigte sich in der Redensart "Erhard" = Fesselballon in Anspielung auf den Körperumfang des Kanzlers (Bundeswehrumgangsdeutsch, Küpper). Namengebend: Ludwig-Erhard-Stiftung, Ludwig-Erhard-Preis 1997, Ludwig-Erhard-Medaille (u. a. an Birgit Breuel). (S. auch Bundeskanzler, Münze, Briefmarken).



Wirtschaftsgeographie: Wilhelm Goetz (27.7.1844 - 26.3.1911) aus Schnabelwaid bei Bayreuth, der u. a. in Lichtenau bei Ansbach tätig war, förderte die Wirtschafts- und Verkehrsgeographie als erster in Deutschland entscheidend (NDB, DBE).



Wirtschaftswissenschaften: der Nationalökonom Hans Peter (17.5.1898 - 24.6.1959), der sich von 1925 - 1927 in Nürnberg aufhielt, war 1935 Mitbegründer des "Archivs für mathematische Wirtschafts- und Sozialforschung". 1958 gründete er das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen. Er war "Pionier" der Kreislaufanalyse (NDB).



Wirtschaftswissenschaften: Wilhelm Vershofen (25.12.1878 - 30.4.1960), seit 1921 Dozent an der Nürnberger Handelshochschule, war „Wegbereiter der Markt- und Verbrauchsforschung“ und Gründer des ersten Instituts für Marktforschung (GBBE).



Wittelsbach: (Haus): Maximilian von Bayern (4.12.1808 Bamberg - 15.1.1888) war ab 1834 Chef der herzoglichen Linie des Hauses Wittelsbach. Er ist der Vater der Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi, Sissi, Lissi?) (DBE, GBBE).



Wohnungsbau: Das erste staatliche Arbeiterwohnhaus wurde 1855 in Nürnberg errichtet.



Wohnungsbau: Die Wohnungsbaugenossenschaft des Nürnberger Industriellen Johann Sigmund Schuckert (18.10.1846 - 17.9.1895) hatte "Modellcharakter" für das Deutsche Reich (Ber. Nürnberger, BBB).



Wohnungsbau: Der Politiker Paul Lücke (13.11.1914 - 10.8.1976 Erlangen) ging als "Vater des sozialen Wohnungsbaus" in die Geschichte der ehemaligen Bundesrepublik ein. Unter seiner Zeit als Bundesminister für Wohnungsbau von 1957 bis 1965 entstand 1960 der sog. Lücke-Plan. Er schaffte die Wohnraumzwangsbewirtschaftung ab und führte das Wohngeld ein (NDB).



Wolfram von Eschenbach: Mittelhochdeutscher Epiker und Liederdichter, um 1170 geboren, etwa 1220 gestorben. Er stammt aus einem fränkischen Ministerialengeschlecht, das seinen Sitz in Eschenbach (später Wolframs-Eschenbach) bei Ansbach hatte. Der Dichter ist ein Ritter und Sänger in Wagners "Tannhäuser". in der Literatur: Gertrud Bäumer „Wolfram von E.“ 1938. Felix Dahn "Wolfram von Eschenbach" (Gedicht), Heinz Erhardt "Tannhäuser oder die Meistersinger in der Wartburg" (Gedicht). Friedrich de la Motte Fouqué "Der Parcival" 1831, Adolf Muschg „Der rote Ritter, eine Geschichte von Parzival“ 1993, Joseph Viktor von Scheffel „Wolfram von Eschenbach“, Ludwig Tieck "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein" 1835. S. auch Briefmarken.

     Wolfram zählt zu den "herausragenden" Gestalten der höfischen Klassik und wird in der literarischen Wirkung von keinem anderen mittelhochdeutschen Dichter übertroffen. Er war bis zum Ende des Mittelalters "mit großem Abstand der meistgelesene deutsche Romanautor" (J. Heinzle). Sein "Parzival", der z. T. auf der Wildenburg (Preunschen Kirchzell) bei Amorbach entstand, ist nicht nur der früheste deutsche Entwicklungsroman, er ist gleichzeitig auch das am reichsten überlieferte epische Werk des Mittelalters und das bedeutendste Versepos der Stauferzeit. Es diente als Vorlage für Wagners "Parsifal" 1877. Die weiteren Dichtungen "Titurel" und "Willehalm", in dem Kitzingen erwähnt wird, blieben fragmentarisch. Im "Willehalm" wird erstmals in der deutschen Literatur eine mittelalterliche Massenschlacht geschildert. Sein schmales lyrisches Werk sichert ihm einen Platz unter den "bedeutendsten Lyrikern nicht nur des Mittelalters" (DBE). Namengebend: Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis.
Weiterer Text



Wolfram von Eschenbach: (um 1160/70/80 - um 1220): Hohentrüdingen:

     "Es wurde nicht mehr Met gegossen
     aus einer Kanne, einem Krug;
     es zischten keine Krapfen auf
     wie in den Pfannen Trüdingens -
     mit diesen Klängen war's vorbei."
    

Wolfram von Eschenbach Abenberg:

     "Der Knappe ließ die Brücke runter.
     So ritt der Tapfre in die Burg
     auf einen ausgedehnten Hof -
     das grüne Gras, es war ganz kurz
     von Ritterspielen nicht zertrampelt,
     kein Wettstreit zwischen Reitertrupps,
     kein Wimpel-Ritt; so war es gleichfalls
     auf der Wiese von Abenberg."

Wolfram von Eschenbach Dollnstein:

     "Die entschlossene Prinzessin
     kämpfte wie ein Ritter, zeigte
     neben Gawan solche Kraft -
     selbst die Krämerweiber von Dollnstein
     kämpften Fastnacht nicht so gut!
     (Freilich ist dies Narretei -
     sie strengten sich aus Spaß so an)."
Weiterer Text



Wolfram von Eschenbach: (um 1170 - 1220): Wolfram - ein Franke! Die Historiker des 17. und 18. Jahrhunderts hielten Wolfram noch für einen Schweizer. 1795 machte dann zum ersten Mal Eschenbach bei Ansbach seinen Anspruch als Geburtsort des Dichters geltend. Weitere gleichnamige Orte folgten, so Eschenbach südlich von Bayreuth.

     Während die Zuweisung Walthers von der Vogelweide zu Franken nur indirekt zu führen ist, finden sich in dem Werk Wolframs verschiedene Hinweise, die einen eindeutigen topographischen Bezug ergeben. Der Turnierplatz in Abenberg, das Dollnsteiner Fastnachtstreiben und die Hohentrüdinger Krapfen werden im "Parzival" erwähnt, der Sand, eine Gegend südlich von Nürnberg im "Willehalm". Der Verfasser des "Jüngeren Titurel" bezeichnete Wolfram als "Freund von Pleinfeld". Jakob Püterich von Reichertshausen suchte im 15. Jahrhundert das Grab des Dichters und fand es in Eschenbach:

     "In manchem Gotteshause
     Sucht' ich, wo Wolfram ruht ...
     Begraben und besargt
     Hat man den Ritter fromm
     In Eschenbach am Markt
     In unserer lieben Frauen altem Dom."

Im Widerstreit der Interessen entschied schließlich eine bayerische Regierungskommission, dass Eschenbach bei Ansbach als Heimat Wolframs anzusehen sei. Unterm 19. Mai 1917 erließ das Staatsministerium des Innern die Verfügung: "Seine Majestät der König haben allergnädigst zu genehmigen geruht, dass die Stadt Eschenbach, Königliches Bezirksamt Gunzenhausen, künftighin den Namen Wolframs-Eschenbach führe."
Weiterer Text



Wolframs-Eschenbach: 1917 nach dem Dichter Wolfram von Eschenbach (um 1170 - 1220) benannt. Das Geschlecht, aus dem Wolfram wahrscheinlich stammt, war bis 1573 im Ort ansässig. berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1797. in der Literatur: Jakob Wassermann "Das Gänsemännchen" ("ein übrig gebliebenes Stück Mittelalter").



Wonfurt: bei Haßfurt: berühmte Besucher: Friedrich Rückert 1827.



Wonsees: bei Bayreuth: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Heinrich Zschokke (Schweiz) 1795.
Bibliographie



Wonsees: bei Bayreuth: Ludwig Tieck 1793: "Wir kamen in Wonsees an, einem kleinen niedlichen Dorfe im Tale; das ist der Geburtsort des berühmten Taubmanns, eines ebenso großen Gelehrten als Hofnarren, eines Mannes der in seinem Zeitalter ein ganz außerordentliches Lumen war. Er war der Sohn eines Schuhmachers in diesem Dorfe, und man zeigt den Fremden noch das Haus, in welchem er geboren ist. Wir stiegen ab und besahen es; es ist eine kleine, unansehnliche Hütte und ich konnte mir die Jugend Taubmanns und sein erstes Leben in diesem Hause recht lebhaft denken."
S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort taubmann
Bibliographie



Wörth am Main: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, Käthe Kollwitz 1916 ("Von Obernburg bis Wörth zu Fuß gegangen am Main. Heiß. Fruchtbare Obst- und Gemüsepflanzungen. Sehr schön").



Wortschöpfer: Der Barockdichter Sigmund von Birken (25.4.1626 - 12.6.1681 Nürnberg) ist der Schöpfer des Worts "Jahrhundert". Der Nürnberger Maler Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) hatte für zahlreiche seiner Erkenntnisse "erst die Wortentsprechung auf deutsch zu formen" (u. a. Killy, Kraus, BBB; Geburtstag auch 5.5.)
Bibliographie



Wortschöpfer: Max Dessoir (8.2.1867 - 19.7.1947), u. a. Würzburg, kreierte den Begriff Parapsychologie (Renkhoff, NDB).



Wortschöpfer: Eine ganze Reihe von neuen Wörtern kreierte der Nürnberger Barockdichter Georg Philipp Harsdörffer (1.11.1607 Fischbach - 17.9.1658 Nürnberg) in seinem 20000 Druckseiten umfassenden Werk: Beispiel, Betrachtung, Briefwechsel, Dichtkunst, Gesichtskreis, Grundlinie, Hochschule, Mittelpunkt, Nürnberger Trichter, Verfasser (Ber. Nürnberger; Brockhaus: +22.9.)
Bibliographie



Wortschöpfer: Der Pathologe Eugen Kirch (10.3.1888 - 2.4.1973), Professor in Erlangen und Würzburg, schuf den Begriff "Sportherz" (Renkhoff). Auf Adolf Kußmaul (22.2.1822 - 20.5.1902), ab 1859 Professor an der Universität Erlangen, geht das Wort "Biedermeier" zurück (DBE, GBBE; Brockhaus: + 28.5.)



Wortschöpfer: Jean Paul (21.3.1763 - 14.11.1825) prägte die Begriffe "Dichter und Denker", "Krähwinkel", "Flegeljahre" und "Weltschmerz". Richard Wagner (22.5.1813 - 13.2.1883) Bayreuth verdanken wir "Feuerzauber" und "Der reine Tor".



Wortschöpfer: Der Nürnberger Kaufmann Theodor Wieseler (18.1.1859 - 11.12.1924) aus Langendorf (Elfershausen) schuf den Begriff "Deutsche Wertarbeit" (Ber. Nürnberger).



Wunderheiler: Der berühmteste Wunderheiler seiner Zeit war Alexander zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst (17.8.1794 - 14.11.1849). Er hielt sich u. a. in Bamberg, Würzburg und Bad Brückenau auf (NDB, DBE). Er hat u. a. Clemens Brentano durch "Gebet" geheilt. Von Johann Wolfgang von Goethe 1821 erwähnt. In der Literatur: Ludwig Börne "Materia medica" und "Zeitgeschichte". Heinrich Heine hat ihm in dem Gedicht "Bamberg und Würzburg" ein Denkmal gesetzt; mit dem geheilten "Jüngling" ist der Dramatiker Josef von Auffenberg gemeint.

     "In beider Weichbild fließt der Gnaden Quelle
     Und tausend Wunder täglich dort geschehen.
     Umlagert sieht man dort von Kranken stehen
     Den Fürsten, der da heilet auf der Stelle.


     Er spricht: 'Steht auf und geht!', und flink und schnelle

     Sieht man die Lahmen selbst von hinnen gehen;
     Er spricht: 'Schaut auf und sehet!' und es sehen
     Sogar die Blindgebornen klar und helle.
     Ein Jüngling naht, von Wassersucht getrieben
     Und fleht: 'Hilf, Wundertäter, meinem Leibe.'
     Und segnend spricht der Fürst: 'Geh hin und schreibe!'
     In Bamberg und in Würzburg macht's Spektakel,
     Die Handlung Göbhardts rufet laut: 'Mirakel!' -
     Neun Dramen hat der Jüngling schon geschrieben."



Wunderkind: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) stellte die Berechnungen seines astronomischen Jahrbuchs bereits im Alter von 11 Jahren an. Mit 13 ging er auf die Universität Leipzig.
 



Wunderkind: Der Ansbacher Leibarzt und Botaniker Leonhart Fuchs (17.1.1501 - 10.5.1566) eröffnete im Jahr 1517 - als 16jähriger - ein Schule für Grammatik, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
yn=1501*1566*1517*



Wunderkind: Erst 12 Jahre alt war Nikolaus Selnecker (Selneccerus, Schellenecker) (5.12.1530 - 24.5.1592) aus Hersbruck, als er einen Vertrag für den Organistendienst in der Nürnberger Burgkapelle erhielt (DBE, Bayer. Städtebuch; BBB: *6.12. +22.5.; Killy: 6.12. +24.5.)



Wunderkind: Johann Philipp von Krieger (26.2.1649 - 7.2.1725) aus Nürnberg komponierte schon mit 9 Jahren seine ersten "Werke" (DBE, GBBE; BBB: +6.2.)



Wunderkind: Der Nürnberger Organist Johann Siebenkees (um den 23.12.1714 - 22.1.1781) wurde als Zwölfjähriger von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf entdeckt (Ber. Nürnberger, BBB).



Wunderkind: Der Dichter Moritz August von Thümmel (27.5.1738 - 26.10.1817 Coburg) verfasste mit 12 Jahren Predigten (u. a. Killy).
 
Bibliographie



Wunderkind: Als ausgesprochene musikalische Frühbegabungen gelten E. T. A. Hoffmann (24.1.1776 - 25.6.1822), der von 1808 bis 1813 in Bamberg lebte, und Franz Liszt (22.10.1811 - 31.7.1886 Bayreuth), der schon mit sieben Jahren auftrat (BBB: +1810).



Wunderkind: Bernhard Molique (7.10.1802 Nürnberg - 10.5.1869) spielte mit sechs Jahren erstmals in einem öffentlichen Konzert (NDB, DBE).



Wunderkind: Karl August Krebs (16.1.1804 - 16.5.1880) aus Nürnberg "debütierte" mit 6 Jahren als Pianist und komponierte mit 7 Jahren seine erste Oper. Er trat 1850 die Nachfolge Richard Wagners in Dresden an (DBE, GBBE).



Wunderkind: Der Pianist "von Weltruhm" Wilhelm Kempff (25.11.1895 - 23.5.1991), der sich von 1945 bis 1955 in Thurnau aufhielt, trug bereits mit 9 Jahren das gesamte "Wohltemperierte Klavier" von Bach vor und mit 10 Jahren schaffte er die Aufnahmeprüfung ins Berliner Konservatorium. Er ist Mitbegründer der Potsdamer Sommerkurse (u. a. DBE).



Wunderkind: Olympia Fulvia Morata (1526 - 26.10.1555), die sich bis 1554 in Schweinfurt aufhielt, hielt bereits mit 15 Jahren lateinische Vorlesungen (BBB, Killy).



Wunsiedel: berühmte Besucher: Joseph Goebbels und Adolf Hitler 1933, Johann Wolfgang von Goethe ab 1785 wiederholt, Karl Immermann 1837.



Wunsiedel: berühmte Besucher: Kaiser Joseph I., Königin Luise von Preußen 1805, Gustav Mahler 1883, Friedrich Nietzsche 1863, August von Platen 1820, Fürst Pückler 1834.



Wunsiedel: berühmte Besucher: Friedrich Rückert 1833, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793.



Wunsiedel: berühmte Einwohner: Jean Paul (s. auch „Wahrheit aus meinem Leben“)



Wunsiedel: in der Literatur: Ludwig Tieck "Der junge Tischlermeister" 1836. S. auch Luisenburg.

     Wunsiedels bekanntester Einwohner, Jean Paul, schwärmte: "Ich bin gern in dir geboren, Städtchen am langen, hohen Gebirge, dessen Gipfel wie Adlerhäupter zu uns niedersehen! Deinen Bergthron hast Du verschönert durch die Thronstufen zu ihm, und Deine Heilquelle gibt die Kraft ... Ich bin gern in dir geboren, kleine, aber gute lichte Stadt."



Wunsiedel: in der Literatur: Karl Immermann 1837: Erinnerung an Jean Paul: "Ein großes bizarres, mit den wunderbarsten Naturspielen ausgestattetes Gebirg gibt einem kindlichen Geiste die ersten Eindrücke. Seine Wiege steht auf einem Boden, wo sich mehrere Volksstämme berühren, die Menschen fahren entweder in scharfkantigen Eigentümlichkeiten auseinander, oder amalgamieren sich zu sonderbaren Spielarten. Vogelfänger, Bergleute, Leute, die vom Holze und was daraus gewonnen werden kann, ihren Unterhalt ziehen, prägen sich mit ihrem einfachen Gewerbe, was zu so manchen Launen und Seltsamkeiten führt, der jugendlichen Erinnerung ein ... Man muss Bayreuth, man muss das Fichtelgebirge besuchen, um J. Paul in seiner Genesis verstehen und entschuldigen zu lernen."



Wunsiedel: in der Literatur: Fürst Pückler 1834 in Wunsiedel: "Ich pilgerte jetzt zu Jean Pauls Geburtsstube. Diese schien mir seltsam beziehungsreich zu seiner spätern Lebensausbildung. Sie ist auf den Ruinen des Donjons einer alten Raubveste erbaut. Daher kam die Romantik. Gegenüber liegt die Kirche. Von ihr die Frömmigkeit. Das Haus war eine Schule und sein Vater Lehrer in derselben. Dies entspricht seinem vielen Wissen und einem kleinen pedantischen Anflug. Zum point de vue seitwärts dient der Ratskeller. Davon die Passion zum baierischen Bier."



Würgauer Berg: (Scheßlitz): bei Bamberg: in der Literatur: Von Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793 und von Fürst Pückler 1834 erwähnt. "Dicht vor Wiegau fährt man einen sehr langen, steilen Hohlweg oder ein schräges Tal hinunter, auf der Seite mit nackten, verwitterten Kalksteinklippen, die in großen Stücken herüberhängen, und von einem lebhaften und lauten Gießbach begleitet. So wenig schön die Felsenkluft ist, denn die Felsen gleichen hier nicht erhabenen Pyramiden oder Prachtgebäuden der Natur, sondern hässlichen, hervorstehenden Riesengebeinen der Erde; so rettete mich doch diese Gegend aus dem verdrießlichen Phlegma, worin mich die vorige und eine Schneckenfahrt von vier Stunden auf zwei Meilen versetzt hatte. Ist man das lange Tal hinunter, so hat man von Wiegau eine schöne Chaussee bis Bamberg ..." (Wackenroder). Würgau: berühmte Besucher: Napoleon 1812.



Würgauer Berg: bei Bamberg: in der Literatur: Fürst Pückler ließ sich 1834 von der romantischen Szenerie überraschen: "Sobald man Phantasie (Fantaisie) hinter sich hat, wird das Land von der Art, dass man nichts Besseres tun kann, als seine Vorhänge herabzuziehen und einen Roman zu lesen oder zu schlafen. Doch muss man sich vier Stunden vor Bamberg wieder wecken lassen, denn hier beginnt eine ganz andere Natur. Man fährt in eine dunkle Schlucht hinein, und die dürren Anger, wie die traurigen Fichten, die seit Bayreuth wieder dominierten, werden durch das üppigste Laubholz ersetzt."



Wurst: Zitate: "Wurst ist eine Götterspeise, denn nur Gott weiß, was drin ist" (Jean Paul).



Wurst: Der "Erfinder" der Frankfurter bzw. Wiener Würstchen 1805 in Wien Georg Lahner (13.8.1772 - 23.4.1845) stammt aus Gasseldorf (Ebermannstadt) bei Forchheim. Johann Wolfgang von Goethe verzehrte sie mit Linsen. Amerikanische Metzger sagten ihnen nach, sie würden mit Hundefleisch verarbeitet, daher der Name „hot dogs“ (u. a. DBE, GBBE; BBB: *1774).



Wurst: Über Frankens Grenzen hinaus bekannt ist die Schweinfurter Schlachtschüssel (s. auch Schweinfurt). Nürnberger Bratwürste sind nicht nur eine Spezialität in aller Welt; sondern auch die kleinsten der Welt ("Vergissmeinnicht für meinen Magen" Jean Paul über die Nürnberger Bratwürste). Schon Johann Wolfgang von Goethe und Jean Paul ließen sie sich zuschicken. Die wohl längste aus der Vor-Guiness-Zeitrechnung wurde 1658 hergestellt. Sie war 658 Ellen lang und wog 514 Pfund (R. Reith). Der Humorist Saphir berichtete 1834 von einer 1005 Ellen langen Wurst. 2000 stritten sich Regensburg und Nürnberg um die älteste "Bratwurstküche" der Welt. Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen pries bereits 1669 im "Simplicissimus" die Bratwurst als „Coburgisches Nationalgericht“.



Würzburg: Als "irdisches Paradies" (Gottfried von Viterbo 12. Jahrhundert), "Kronjuwel" (J. Hofmiller) und als "eine der seligmachendsten Städte deutscher Erde" (W. Bergengruen) gerühmt. Wilhelmine von Bayreuth hielt die Mainmetropole für "eine der schönsten Städte hierzulande". Würzburg ist eine der frühesten deutschen Stadtgründungen außerhalb des Limes; 450 erstmals erwähnt. Das Bistum Würzburg wurde 741/42 von Bonifatius gegründet. Namengebend: Würzburger Hütte. S. auch Burg, Film, Irrenanstalt, Kirchen, Schlösser.
  



Würzburg: Ansichten: Schedelsche Weltchronik 1493, Matthäus Merian 1648, Stahlstich von Ludwig Richter 1837, der Maler William Turner (England) zeichnete 1835 und 1840 Marktplatz, Feste Marienberg, Brücke, Käppele, Residenz.



Würzburg: berühmte Besucher: Würzburg war als Veranstaltungsort von Hoftagen unter den deutschen Städten besonders beliebt. Fast alle deutschen Könige und Kaiser hielten sich hier auf: u. a. Karl der Große, Kaiser Heinrich II., Kaiser Konrad 1033, Kaiser Heinrich IV. (Hochzeit 1066), Kaiser Lothar III. u. a. 1130, Kaiser Konrad III. (19 mal, häufigster Aufenthalt in Deutschland), Friedrich Barbarossa (18 Besuche ab 1156, ebenfalls häufigster Aufenthalt in Deutschland, 1156 Hochzeit mit Beatrix von Burgund), Otto IV., Kaiser Heinrich VI. (u. a. 1196), Ludwig I. Herzog von Bayern 1196, König Rudolf von Habsburg ab 1274 wiederholt, Kaiser Leopold I. 1658, Kaiser Karl VI. 1712, Maria Theresia und Franz Stephan 1745.



Würzburg: berühmte Besucher: Henry Adams (Amerika) 1901, Albertus Magnus (1260 Fußwanderung nach Regensburg, ferner 1263 und 1267)



Würzburg: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1814, Bettina von Arnim (Bettina von Brentano) 1808, August Bebel 1894, Samuel Beckett (Irland) 1937, Götz von Berlichingen, Ernst Bloch 1913 ("unübertreffliche Schönheit einer alten Stadt", s. auch Universität)



Würzburg: berühmte Besucher: Heinrich Böll 1936, der hl. Bonifatius 741/42, Johannes Brahms bei Georg Friedrich Daumer 1874, Robert Browning (England) 1838, Georg Büchner 1836, Jacob Burckhardt (Schweiz) 1877



Würzburg: berühmte Besucher: der hl. Petrus Canisius 1564 - 1567, Hans Carossa ab 1901 wiederholt, Adelbert von Chamisso 1793, François René Chateaubriand (Frankreich) 1833, Winston Churchill (England) 1909 als Gast Wilhelms II. (s. "Gedanken und Abenteuer" 1943)



Würzburg: berühmte Besucher: Benjamin Disraeli (England) 1839, Joseph von Eichendorff 1808, Albrecht Dürer 1520, Valéry Giscard d'Estaing (Frankreich) 1980 (zusammen mit Bundeskanzler Schmidt), Faust 1506 und 1536, Johann Gottlieb Fichte 1805



Würzburg: berühmte Besucher: Theodor Fontane 1867, Friedrich der Große 1740, König Friedrich Wilhelm II. 1792, Johann Wolfgang von Goethe 1815, Joseph Goebbels u. a. 1918/19 (Bibliothek)



Würzburg: berühmte Besucher: Martin Greif, Jacob Grimm 1838, König Gustav Adolf von Schweden 1631, Gerhart Hauptmann u. a. 1891 (Erlebnis Tilman Riemenschneider), Heinrich Heine 1828



Würzburg: berühmte Besucher: Hermann Hesse 1928, die hl. Hildegard von Bingen 1160, Adolf Hitler ab 1921 wiederholt (u. a. 1937 Gauparteitag Mainfranken)



Würzburg: berühmte Besucher: E. T. A. Hoffmann, Ricarda Huch, David Hume 1748 (England), Karl Immermann 1837, Wassily Kandinsky (Russland) mit Gabriele Münter 1903, Karl der Große 788 (Domweihe), Paul Klee



Würzburg: berühmte Besucher: Heinrich von Kleist 1800 (in Würzburg hat sich der "wichtigste Tag" seines Lebens ereignet), Adolf Freiherr von Knigge 1771, Oskar Kokoschka 1958, Alfred Kubin, Orlando di Lasso (Niederlande) 1562.



Würzburg: berühmte Besucher: Gertrud von Le Fort (mehrmals, u. a. Ode auf die Zerstörung der Stadt), Wilhelm Leibl ab 1866 wiederholt (er ist 1900 in Würzburg gestorben), Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687, Papst Leo III. 799, Franz Liszt.



Würzburg: berühmte Besucher: König Ludwig I. von Bayern (wiederholt) und Ludwig II. (König von Bayern), Ludwig III. (König von Bayern 1914), Martin Luther 1518, Klaus Mann 1945 (u. a. Zusammentreffen mit Adam Stegerwald), Arnold Matthew (England) 1865, König Maximilian I. Joseph 1814, König Maximilian II. 1848



Würzburg: berühmte Besucher: Adolph von Menzel, Giacomo Meyerbeer 1812, Lady Mary Wortley Montagu 1761 (England), Lola Montez 1847



Würzburg: berühmte Besucher: Wolfgang Amadeus Mozart (Österreich) 1790 ("schöne, prächtige Stadt"), Napoleon (Frankreich) 1806, 1812 und 1813, Friedrich Nietzsche vor 1875



Würzburg: berühmte Besucher: der hl. Norbert 1126 und 1128, der hl. Otto von Bamberg 1121, Niccolo Paganini (Italien), Jean Paul 1817, 1818; Paracelsus 1530, August von Platen (ab 1818 wiederholt)



Würzburg: berühmte Besucher: Wilhelm Raabe: "Die Kirchen (... Mariencapelle auf dem Markt). - Das Schloss. - Die Wallanlagen. Im Kahn über den Main. - Nach der Nicolauskapelle (Cäppele). - Die Leiste aus der Marienburg, die Stadt gegenüber, Streifen von Abendsonne. Die Stationen ... Im Garten von A. Österreicher Bier. - Über die Brücke ... Eierkuchen im Schwarzen Adler ... Ich trinck's und Euch bekomm's! sagen die Würzburger."



Würzburg: berühmte Besucher: Fürst Pückler 1834, Ludwig Richter 1837, Rainer Maria Rilke 1914, Joachim Ringelnatz 1932, Luise Rinser 1963.



Würzburg: berühmte Besucher: Hans Sachs, Joseph Victor von Scheffel 1859, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling 1805



Würzburg: berühmte Besucher: der Dichter George Bernard Shaw (England, Irland) 1889 und 1894, Königin Silvia von Schweden 2015, Friedrich von Spee, Carl Spitzweg 1858, Madame de Staël (Frankreich) 1804, Edith Stein 1932



Würzburg: berühmte Besucher: Theodor Storm 1876, 1877, Jud Süß 1735, Ludwig Tieck 1793 und 1803, Kurt Tucholsky 1927, der Maler William Turner (England) 1835 und 1840



Würzburg: berühmte Besucher: Königin Victoria von England 1845, Rudolf Virchow 1882, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Richard Wagner 1872 (u. a. Residenz, Marienkapelle) und 1877



Würzburg: berühmte Besucher: Robert Walser bei Max Dauthendey 1918, Carl Maria von Weber 1811, Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Augusta Victoria 1897, der hl. Wolfgang, Wolfram von Eschenbach (fraglich).



Würzburg: berühmte Einwohner: Albertus Magnus (er schrieb hier den Kommentar zum Lukasevangelium), der spätere König Ludwig I., Klaus Mann 1945, Otto Modersohn, Balthasar Neumann, Tilman Riemenschneider, Wilhelm Conrad Röntgen



Würzburg: berühmte Einwohner: Max Slevogt, Friedrich von Spee (fraglich), Giovanni Battista Tiepolo, Italien, ("genialster Freskomaler seines Jahrhunderts"), Rudolf Virchow, Richard Wagner (hier entstand die Oper "Die Feen")



Würzburg: berühmte Einwohner: Walther von der Vogelweide (Grab). Kardinal Michael von Faulhaber und Matthias Grünewald sind in Würzburg geboren, ebenso Prinzregent Luitpold (1821 in der Residenz) und Werner Heisenberg. S. auch Universität.



Würzburg: in der Literatur: Jehuda Amichai "Weinberg" (A. gilt als der größte Lyriker Israels), Rudolf Georg Binding (Gedicht "Würzburger Marien", "Das Liebespaar und der Tote" und Essay "Himmel und Glanz über Würzburg"), Robert Browning (England) "Paracelsus" 1835, Felix Dahn (verschiedene Gedichte, ferner die Erzählung "Welt-Untergang" 1898, Max Dauthendey "Der Geist meines Vaters" 1912, "Die Heidin Gailane" 1925 und das Gedicht „Würzburg“.



Würzburg: in der Literatur: Leonhard Frank ("Die Räuberbande" 1914, „Die Ursache“ 1915, "Das Ochsenfurter Männerquartett" 1927, "Von drei Millionen" 1932, "Die Jünger Jesu" 1949, "Links wo das Herz ist" 1952)



Würzburg: in der Literatur: Ludwig Ganghofer "Lebenslauf eines Optimisten" 1909/11, Emanuel Geibel "Der Geist von Würzburg" (Gedicht), Günter Grass "Mein Jahrhundert" (1999), Karl Gutzkow "Der Zauberer von Rom" 1858/61



Würzburg: in der Literatur: Ernst Haeckel "Entwicklungsgeschichte einer Jugend" 1921, Gerhart Hauptmann "Florian Geyer" 1896



Würzburg: in der Literatur: Heinrich Heine "Bamberg und Würzburg" (Gedicht s. Wunderheiler), Hermann Hesse „Einst in Würzburg“ 1928, Arno Holz "Zu Würzburg auf der alten Brück" (Gedicht), Adolf Freiherr von Knigge "Roman meines Lebens" 1781/83, Annette Kolb "Die Würzburger Nachtigall" 1964, Gertrud von le Fort "Die Unschuldigen" (s. auch Weltkrieg II).



Würzburg: in der Literatur: Oskar Panizza „Wallfahrt zum Käppele“ (aus „Der Teutsche Michel und der römische Papst“), Jean Paul "Titan" 1800/03, Gustav Schwab "Der Schwedenturm", Friedrich von Spee ("O Würtzburg du ein Lustgart bist, Desgleichen kaum auff Erden ist" und "Von Sanct Kilian").



Würzburg: in der Literatur: Ludwig Tieck "Eine Sommerreise" 1834, Jakob Wassermann "Der Mann von vierzig Jahren" 1913 und "Der Aufruhr um den Junker Ernst" 1926.



Würzburg: namengebend: Würzburger Schema (s. Psychiatrie), Würzburger Schule der Denkpsychologie, Würzburger Konferenzen 1859, 1860 und 1864 (Versuch der engeren Zusammenarbeit der deutschen Mittel- und Kleinstaaten; die mittelstaatlichen Fürsten und Könige wurden als "Würzburger" bezeichnet), "Würzburg" Deckname für das Funkmessgerät FuMG62 der deutschen Luftwaffe im II. Weltkrieg. Den Namen Würzburg trägt ein Lufthansa-Flugzeug und ein ICE der Bahn.



Würzburg: in der Literatur: "Langsam durchwanderte ich die Gassen und Plätze, herrliche Gassen, wunderbare Plätze! Gotische Kirchen langen mit dünnen eleganten Turmspitzen in den lichten Morgenhimmel, reiche schmucke Bürgerhäuser der alten Zeit standen am Weg, machten wohlhabende Gesichter und hielten sehr auf sich, über schattigen Brunnen turnten lebensfrohe, schwungvolle Gruppen von Barockfiguren ins Blaue hinauf" (Hermann Hesse 1928).



Würzburg: in der Literatur: "Südliche Sonne wärmt Würzburgs Hügel und kocht die Trauben, die hier gepflegt werden. Rebenbekränzt ist die Stadt, und der Becher, den sie ihren Gästen kredenzt, entzündet Freudenfeuer in ihrer Seele. Auch die Heiligen, die hier herrschen, haben davon getrunken; ihre Gewänder flattern im Tanz, verführerisch winkt ihr Lächeln. Würzburg ist eine Stadt, die fürstliche Herrscher geprägt haben, so mächtige, wie es wenige im Reiche gab" (Ricarda Huch „Im alten Reich“ 1927).



Würzburg: in der Literatur: "In der Tiefe, sagte ich, liegt die Stadt, wie in der Mitte eines Amphitheaters. Die Terrassen der umschließenden Berge dienten statt der Logen, Wesen aller Art blickten als Zuschauer voll Freude herab und sangen und sprachen Beifall ... Die Häuser in der Tiefe lagen in dunkeln Massen da, wie das Gehäuse einer Schnecke, hoch empor in die Nachtluft ragten die Spitzen der Türme, wie die Fühlhörner eines Insektes ..." (Heinrich von Kleist 1800).



Würzburg: in der Literatur: "Würzburg - das ist die Fülle und Überfülle schlechthin, heute noch und heute wieder, trotz jenem schrecklichen 16. März 1945, wo in einer Viertelstunde die Altstadt in Trümmer sank. Was sind Namen? Schall und Rauch, wenn wir sie nicht mit lebendiger Anschauung, mit Herzensgedächtnis festhalten können - anderer Städte mag man sich mit Achtung erinnern, zu Würzburg gehört die Liebe" (Eugen Roth 1960).



Würzburg: in der Literatur: "Die Räuberbande": "… die dreißig Kirchturmglocken von Würzburg läuteten dröhnend zusammen zum Samstagsgottesdienst. Und aus allen heraus tönte gewaltig und weittragend die große Glocke des Domes, behauptete sich bis zuletzt und verklang.

     Die Unterhaltungen der Bürger und die Tritte einer Abteilung verstaubter Infanteristen, die über die alte Brücke marschierte, wurden wieder hörbar.

     Über der Stadt lag Abendsonnenschein.


     Ein roter Wolkenballen hing über der grauen Festung auf dem Gipfel, und im steil abfallenden Königlichen Weinberg blitzten die weißen Kopftücher der Winzerinnen - die Weinernte hatte begonnen.

     Es roch nach Wasser, Teer und Weihrauch" (Leonhard Frank).



Würzburg: in der Literatur: "Was sucht der Atheist in der Stadt des heiligen Kilian?" ... "Viele Kirchen und Glocken. Schwarzes Nest mit Aufhellungen an den Rändern ..." (Günter Grass).



Wüstenstein: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: August von Platen 1820, Jan Paul 1819, Ludwig Richter 1837 ("Der Wald und Wiesengrund nach Wüstenstein war eben so schön . - Öde Felsenpartie mit einer Höhle. Kleine Mühle in den Wiesen. Leinwandbleichen").




Varia



Waagen, Georg Friedrich:
„Kunstwerke und Künstler im Erzgebirge und Franken“ 1 (1843) in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 71 Bamberg
Bamberg 1839 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 165ff
Bamberg 1843 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... 20, Bamberg nur mit Prag vergleichbar, Karl Friedrich Schinkel, 83 Biergarten, Bier
Nürnberg 1843 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 186ff



Wachenroth:
Besucher: Reisebericht: in: Fränkisches Land in Kunst und Volkstum 9 (1962),3 (Hotz: Orientalischer Prinz auf der Romreise)



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Werk
s. a. Heinrich Heine, Ludwig Tieck.
„Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn Albrecht Dürers“ (u. a. Johannisfriedhof)
„Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“
„Die Malerchronik" (Pommersfelden? Galerie?)



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Werk
„Das merkwürdige musikalische Leben des Tonkünstlers J. Berglinger" (Bamberg? Residenz, Dom)
„Phantasien … Wie die alten …“ (Albrecht Dürer Literaturmotiv) IV Fragment (Seehof?)
„Brief eines jungen deutschen Malers in Rom an seine Freund in Nürnberg“ (Besuch des Hochamtes in Bamberg)
„Werke und Briefe“ 1967 („Herzensergießungen eine kunstliebenden Klosterbruders“, "2Phantasien über die Kunst von einem kunstliebenden Klosterbruder“ 1814 (u. a. "Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn Albrecht Dürer"), „Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst“ (u. a. Albrecht Dürer), Briefe und Tagebücher: Briefwechsel mit Ludwig Tieck, Gedichte, Hans Sachs, Über die Minnesänger). „Bericht über die Pfingstreise mit Tieck 1793“, „Beschreibung einer Reise nach Nürnberg“, „Reise nach Bamberg“, „Reise von Erlangen ins Bayreuthische und Bambergische mit dem Herrn Prorektor Weißer 1793“, „Reise nach Nürnberg und Fürth“, „Reise nach Ansbach und Nürnberg“ (s. a. die einzelnen Orte)
in: Erlangen : Geschichte der Stadt in Darstellungen und Bilddokumenten (Reiseberichte, Städtelob, z. T. negativ)



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Lit.-Angaben
s. a. Kohlschein, Franz: Liturgie als Kunsthandwerk. Gottesdiensterfahrung in der Romantik nach dem Zeugnis des Wilhelm Heinrich Wackenroder in: Archiv für Liturgiewissenschaft 27 (1985), S. 273-76
Lehmann, Jakob: Frühromantik in Franken: Wackenroders Briefe in: Handbuch der Literatur in Bayern 1987
Littlejohns, Richard: Wackenroder-Studien (u. a. Erlangen, Fränkische Schweiz, Nürnberg, Bamberg, Nürnberg, Fürth, Heilsbronn, Pommersfelden)
in: Briefe deutscher Romantiker
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 37-
in: Handbuch der Literatur in Bayern
in: Romantik. Bayern für Liebhaber S. 32-



Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Dürer, Albrecht Literaturmotiv: in: Um Main und Donau S. 274-
Bier, Essen und Trinken Feste Bamberg („ausgelassene Trinkgelage“) in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen ...S. 49 – 79, 85
Bamberg 1793 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 11 Pflaster, S. 15 Häuser, S. 21 Beschreibung, S. 46 Dom, S. 54 Volkscharakter, Bier. S. 72 Obst- und Gemüsebau, Gärtner, Kirschen, S. 79 Prozession, S. 81 Dom, Prozession, S. 85 Essen, Fasten



Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Kartenspiel und Bier in: Werke S. 541.558 Bamberger Klöster, S. 560
Wallfahrt Hollfeld in: Werke und Briefe u. a. S. 468 (nach Streitberg „vor Hollfeld“), S. 560? vgl. Auch Tieck, Ludwig: Pfingstreise mit Wackenroder Wilhelm Heinrich S. 17 („hinter Streitberg“)



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Orte/Reisebericht:
Bamberg 1793 Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, 92ff
Bamberg 1793 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 98
Bamberg S. 532 Dombibliothek S. 550- Universitätsbibliothek in: Werke und Briefe
Bayreuth 1793 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 42ff
Bayreuth 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 147ff
Eremitage, Sanspareil 1793 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 72, 187f
Fichtelgebirge (Ludwig Tieck und Wackenroder Wilhelm Heinrich)
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische SchweizS. 60-
Fränkische Schweiz in: Hollfelder Blätter 21 (1996/97)



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Orte/Reisebericht:
Fürth in: Werke und Briefe
Fürth in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A – Z S. 380 (Reisebriefe)
Kühlenfels in: Wießner: Kühlenfels S. 9-
Giechburg Literaturmotiv: in: Wackenroder Wilhelm Heinrich: Werke und Briefe S. 563.527 (Giechburg und Gügel)
Hollfeld in: Werke und Briefe : Gesamtausgabe in einem Band. - Heidelberg 1967
Reisebericht in: Werke und Briefe 1967 u. a. S. 519 (Reise nach Nürnberg), S. 532



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Orte/Reisebericht:
Reisebericht in: Littlejohn, Richard: Wackenroder-Studien 1987: Tieck Reise Berlin Erlangen Brief an seine Schwester: Coburg, Bamberg 1791, Wackenroder Wilhelm Heinrich: Erlangen Universität, „Bier verflixt“, Pfingstreise; Bambergreise (14.7. nicht mit Tieck, übrige Bambergbesuche im April und August mit Tieck), Nürnberg, Fürth, einführendes Rahmengespräch des „Phantasus“, Ansbach (u. a. Heilsbronn), über Würzburg nach Göttingen, Pommersfelden (drei mal), Altdorf, mit Tieck in Seehof Memmelsdorf, Banz und Klosterlangheim, Pommersfelden /zweimal mit Tieck), 1816 Sulpiz Boisserée in Pommersfelden, Nürnberg, (Gemäldegalerie auch von E. T. A. Hoffmann besucht), 1821 Carl Gustav Carus in Pommersfelden
Nürnberg 1793 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 78ff



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Orte/Reisebericht:
Reisetagebuch Wackenroder Wilhelm Heinrichs in: Süddeutsche Monatshefte 9 (1911) S. 262ff
Besucher: Reisebericht: 1793 nach Erlangen über Coburg, Bamberg, 1. Reise in die Fränkische Schweiz mit Tieck, Reise nach Nürnberg, Bamberg, Altdorf; Nürnberg und Frankfurt mit Tieck, Fränkische Schweiz mit Tieck; Banz, Klosterlangheim mit Tieck?; Ansbach, Nürnberg, Heilsbronn, Pommersfelden, Abreise nach Würzburg mit Tieck



Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Orte/Reisebericht:
Würgauer Berg Giechburg und Gügel Literaturmotiv: in: Werke und Briefe S. 557, 562-
Reisebericht in: Reisen deutscher Romantiker. Hrsg.: Ernst Vincent 1938 S. 62-71



Wächtler, Fritz: Gauleiter: Nationalsozialismus:
in: Höffkes, Karl: Hitlers politische Generale S. 358-



Wagner, Cosima:
s. a. Friedrich Nietzsche, Lou Salomé, Albert Schweitzer, Richard Wagner
Das zweite Leben. Briefe und Aufzeichnungen 1980
Texte in: Fränkische Heimatblätter 14 (1981), S. 9.10
in: Hoffmann, Gabriele: Frauen machen Geschichte 1991 S. 344-392



Wagner, Cosima: „Die Tagebücher“:
1 (1869 – 1872): 1872: S. 514, 540 Fantaisie, S. 574 Eckersdorf, S. 581 Franz Liszt, S. 596 Würzburg Residenz.
Bd. 2, 1873: S. 670 Bad Berneck, S. 671 Würzburg, S. 672.986 Juden, S. 688 Coburg, S. 693 Colmdorf Schloss, S. 707 Kaspar Hauser, S. 712ff Bamberg, S. 762 Jagd.
1874: S. 837 Bismarck Attentat in Bad Kissingen, Fantaisie (häufig), Rollwenzelei, Eremitage.
1875: Franz Lenbach BT, Bad Alexandersbad, Luisenburg, Bad Berneck, Bischofsgrün
1876: S. 982 Lenbach Porträt von Cosima, S. 998 König Ludwig II Eremitage, S. 1000 Saint-Saëns, S. 998 dt. Kaiser, Kaiser von Brasilien
1877: 1047 Würzburg, Aschaffenburg, S. 1062 Nürnberg Rathaus, Sebalduskirche, Lorenzkirche, Burg, Germanisches Nationalmuseum, S. 1100 Cosima, S. 642 Georg Herwegh „An Richard Wagner“ (Gedicht)
Bd. 3: 1878 S. 105 Creußen, S. 119 Bad Berneck, Goldkronach, Bindlach, S. 168 Birk? öfter
1879: S. 320 Seybothenreuth, S. 349 Birk, S. 357, 396ff Riedelsberg, S. 363 Pegnitz, Fränkische Schweiz, Pottenstein, Gößweinstein, Stempfermühle, Muggendorf, S. 373 Altstadt, Bürgerreuth, S. 375 Ottmannsreuth? S. 388 Wolfsbach, S. 387, 406 Bodenmühle, S. 388, 406 Schlehenmühle, S. 411 Bruckmühl, Oswaldhütte (öfters), S. 410 Donndorf
1880: S. 622 Eisenbahn. – Laineck, Oberkonnersreuth, St. Johannis, Schlehenmühle, Wolfsbach, Bodenmühle, Colmdorf, Bruckmühl, Waldhütte, Bürgerreuth (Hohe Warte), Ottmannsreuth, Riedelsberg, Birk
Bd. 4: 1881: Minna s. Register S. 756 Hofgarten (häufig),S. 757 Cosima, S. 770 Rollwenzelei – Aichig, S. 794 Neuenmarkt, S. 800 Mistelbach, S. 809, 812 Neudrossenfeld
1882: S. 873 Renoir, S. 949 Nürnberg St. Sebald, St. Lorenz, S. 669 Wolfsbach, 989 Riedelsberg, S. 1000 Bad Berneck, St. Johannis, S. 1002 Nürnberg
1883: Letzte Worte S. 1113



Wagner, Cosima:
s. a. Karbusicky, Vladimir (Hrsg.): Besuch bei Cosima 1997 (u. a. Briefe)
in: Heimat-Kurier 38 (2005),1
Liebe Sex in: Georg Popp: Die großen der Liebe 1989, S. 202
Schnupftabak s. a. Cosima Wagner Bd. III, S. 441 (Richard Wagner)



Wagner, Cosima:
Bad Alexandersbad in: Bäder in Franken 48
Bad Alexandersbad in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken 34-
Negativ Bayreuth "Tagebücher" Bd. III S. 566.627, Bd. IV S. 773 Klima Oberfranken



Wagner, Liborius:
Märtyrer Franken 1631 s. a. Schuck, Joh.: Der Blutzeuge von Altenmünster 1930



Wagner, Moritz:
Aus Bayreuth Russland in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer 1964 S. 238ff Moritz Wagner bei deutschen Auswanderern, 289ff Wilhelm Filchner
Mutschele (in: Bosls Bayerische Biographie)
USA in: Der Kaukasus … Reisen in Nordamerika 1848



Wagner, Richard:
s. a. Johann Sebastian Bach, Anna G. Dostojewskaja, Theodor Fontane, Vincent van Gogh, Adolf Hitler, Garry Hogg, Kaspar Hauser, Thomas Mann, Malvida von Meysenburg, Friedrich Nietzsche, Alfred Rosenberg, Herbert Rosendorfer, Hans Sachs, George Bernard Shaw, Johann Spyri, Carl Sternheim, Carl Maria von Weber. Festspiele



Wagner, Richard:
Ausgewählte Schriften S. 94 - Autobiographische Skizze
Briefe 1983 (u. a. Würzburg 1833, Bayreuth 1872 (Franz Liszt, Friedrich Nietzsche, Ludwig II., Otto von Bismarck, Brahms, Overbeck)
„Eva aus dem Paradies“ und „Bayreuth“ in: Um Main und Donau S. 200-, 228-, 269-, 318- (Literaturmotiv)



Wagner, Richard: Lit.-Angaben
Léon Bloy und Henry de Groux Briefwechsel Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 133ff
In: Manfred Eger: Bayreuther Profile 1984
in: Furtwängler, Wilhelm: Ton und Wort S. 31-, 121-
in: Kesting, Hanjo: Das schlechte Gewissen an der Musik 1991 (u. a. Briefe Richard und Cosima Wagner)



Wagner, Richard: Lit.-Angaben
s. Marcuse, Ludwig: Richard Wagner
in: Aus der fränkischen Heimat 1988,5
in: Die großen Deutschen III,S. 519-
in: Heimat-Kurier 36 (2003). 37 (2004),3 (u. a. Karikaturen, Festspiele, Hunde, Ausflüge, Töchter)



Wagner, Richard: Lit.-Angaben
in: Johannes Ring: Das Bayernbild in angloamerikanischen Zeitschriften zu Beginn des 20. Jahrhunderts 1981
in: Richard Wagner 1984 (Beiträge u. a. von Stéphane Mallarmé, Charles Gounod, Thomas Mann, Ernst Bloch, Karl Wolfskehl, Anatoli Lunatscharski, Carl von Ossietzky, Ernest Newman, Wolfgang Schadewaldt, Theodor W. Adorno, Nationalsozialismus (Gulbrannson, Hans Pfitzner, Richard Strauß)
s. a. Richard Wagner als König 1866



Wagner, Richard:
Briefmarken in: Heimat-Kurier 34 (2001),3
Erotik Sex in: Schickling, Dieter: Abschied von Walhall 1983 (u. a. Frauen)
Film „Richard Wagner“ 1982
Fahrrad in: Bayreuther Hausbuch S. 283-



Wagner, Richard:
Friedhof Grab in: Vogt-Leppla: Grabstätten der Dichter und Schriftsteller deutscher Zunge. 1 (1981)
Liebe Sex in: Georg Popp: Die großen der Liebe 1989, S. 202
Juden in: Jacob Katz: Richard Wagner, Vorbote des Antisemitismus 1985
Nationalsozialismus in: Heimat-Kurier 35 (2002),3
Schule Berühmte Schüler in: Prause, Gerhard: Genies in der Schule S. 16-
Verbotene Literatur Zensur „Tannhäuser“? in: Körner, Wolfgang: Der einzig wahre Opernführer 1985 S. 94
Wirtshaus in: Heimat-Kurier 31 (1998),3



Wagner, Richard: (Familie)
s. a. Adolf Hitler, Cosima Wagner, Besucher: Reisebericht: Bayreuth
Wagner, Siegfried in: Bayreuther Land 1929, S. 146-147,151-158,160-163,169-175,176-



Wagner, Richard: Bibliotheken:
Ende des II. Weltkriegs im Schloss Wiesentfels ausgelagert. 1945 von Amerikanern beschlagnahmt; Schloss Unterleinleiter; ab 1946 wieder in Bayreuth in: Hans J. Bauer S. 307
in: Manfred Eger: Die Bibliotheken des Richard Wagner-Museums und der Richard-Wager-Gedenkstätten in: Bibliotheksforum Bayern 15 (1987), S. 227-



Wagner, Richard: Hunde:
s. a. Brief an Minna
Wahnfried: am Grab Wagners halten die Hunde Ruß und Marke die Wacht
in: Gregor Dellin: Richard Wagner S. 17
in: Stadtführer Bayreuth S. 93



Wagner, Richard: u. a. negativ
s. a. Herbert Rosendorfer
Karikaturen in: Floras Fauna 1997
Karikaturen in: Worbs: Dampfkonzert 1982 S. 14-.188-
Karikaturen in: Heimat-Kurier 334 (2001),3 (kein anderer Komponist hat so viele Karikaturen auf sich gezogen wie Wagner)
Kitsch in: Heimat-Kurier 34 (2001),3



Wagner, Richard: u. a. negativ
in: Biermann, Wolf: Wie man Verse macht und Lieder 1997, S. 19f- (Literaturmotiv:, negativ)
in: Henscheid, Eckard: Kulturgeschichte der Missverständnisse 1997 S. 137- (negativ)
in: Saphir, Moritz Gottlieb: Humoristische Schriften Bd. 4, S. 219- „Tannhäuser“
in: Weigel, H.: A propos Musik S. 163 Das notwendige Übel
in: Bruch, Max Musik „Hypnotiesierungs-Dusel“ 1889



Wagner, Richard: Bier;
s. a. Friedrich Nietzsche
s. a. Richard Wagner Bayreuth Tagebuch
Wagner traktierte Anton Bruckner in Bayreuth mit „Weihenstephaner“ (negativ) in: G. Rückel: Stadtführer Bayreuth S. 108



Wagner, Richard: Bier:
„Wagner, Sie! Sie haben mir gestern was Schönes angetan mit dem Freibillet zu Tristan! Diese berauschende Musik! Und dann bringt mir der Kellner noch dunkles Bier“ in: Roda Roda: Fünfhundert Schwänke S. 46 („Wagner“)
in: Dettelbacher, Werner: Typisch fränkisch 1982, S. 61-
in: Heimatbote 1991, 7, S. 26 (1993),7
Bayreuth in: Eberhard Kretzschmer: Richard Wagner S. 344 „Weihenstephaner“



Wagner, Richard: Personen
s. a. Michael Bernays, Louis Gillet, Joseph Goebbels, Gerhart Hauptmann, Adolf Hitler (Bayreuth, Wagner), s. a. Ludwig II., Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Marcel Proust. Juden
Bloch in: Wagner, Richard: Ausgewählte Schriften (Insel)
Busch, Wilhelm hat kurze Zeit im Hause Wagner verkehrt in: Heißenbüttel, H.: Von fliegenden Fröschen 1982 S.7



Wagner, Richard: Personen
Feodor Michailowitch Dostojewski an seine Frau Anna: Bad Ems 7./19.8.1879 „Die Musik hier ist zwar gut, aber sie spielen selten Beethoven, Mozart, sonder immer nur Wagner (die höchst langweilige deutsche Kanaille, ungeachtet seines Ruhms) und allen möglichen Plunder“



Wagner, Richard: Personen
Gobineau, Joseph Arthur Bayreuth in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 36
Literaturmotiv: in: Panizza, Oskar: Tannhäuser. Bayreuth und die Homosexualität 2002
Panizza, Oskar: Richard Wagner und Festspiele Literaturmotiv: „Stoßseufzer aus Bayreuth“ 1891 in: Lesebuch der Jahrhundertwende



Wagner, Richard: Personen
Hauser, Kaspar Bamberg 1833 s. a. Kaspar Hauser
Keller, Gottfried in: Gottfried Keller 1990 S. 393-



Wagner, Richard: Personen
Mamroth, Fedor: Aus dem Leben eines fahrenden Journalisten 1907: u. a. Bayreuth 1891, Festspielhaus, Parsifal, Richard Wagner, Tannhäuser, „Es gibt keine Wagnerianer mehr“, Grab Wagners
Minna Wagner s. a. Rieger, Eva: Minna und Richard Wagner 2003
Nietzsche, Friedrich Wagner (Familie) Lyrikmotiv: in: Kerr, Alfred: Werke Bd. 2. Liebes Deutschland 1991 S. 150-
Ossietzky, Carl von: in: Heimat-Kurier 35 (2002),3



Wagner, Richard: Orte Reisebericht:
Bamberg in: Wagner, Cosima Tagebücher Bd. 1 (1976) S. 712 Besuch am 5.8.1873
Bamberg, Hof in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... 68 (1833 Tracht, E.T. A. Hoffmann)



Wagner, Richard: Orte Bayreuth:
Bayreuth 1871 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 237ff
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 190ff (warum wählte Wagner Bayreuth?)
in: Müller, Karl Alexander von: Aus Gärten der Vergangenheit 1951 S. 56ff
in: Heimat-Kurier 33 (2000),1
(Umgebung) in: Heimat-Kurier 31 (1998),3 (u. a. Bier)



Wagner, Richard: Orte Reisebericht:
Dresden in: Heimat-Kurier 32 (1999),3
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 119
Fürth in: Meistersinger in: Schwammberger, Adolf, S. 381



Wagner, Richard: Orte Reisebericht:
Nürnberg s. a. „Die Meistersinger von Nürnberg“
Würzburg in: Kleinod du in Frankenlanden S. 20 Bier
Würzburg in: Würzburger Porträts S. 93-



Wagner, Richard: Orte Reisebericht:
Reisebericht in: Wagner, Cosima: Tagebuch Bd. II, S. 669 Drossenfeld, S. 670 Bad Berneck, S. 671 Würzburg (Schlossgarten), S. 712ff 1873 Bamberg (Dom, Michelsberg, Altenburg, Bibliothek), Forchheim, Muggendorf, Rosenmüllershöhle, Doos („ein Paradies“), Waischenfeld



Wagner, Richard: Orte Reisebericht:
in: Kröplin, K.-H.: Richard Wagner 1987: 1833 Bamberg – Würzburg (bis 1834), 1834 Nürnberg, 1835 Bayreuth, Nürnberg, Würzburg, 1861 Nürnberg (u. a. Germanisches Nationalmuseum), 1871 erstmals in Bayreuth (wegen Festspiele), 1872 Würzburg, 1874 Coburg (u. a. Veste), 1877 Nürnberg, 1879 u. a. Gößweinstein, 8./10. Juni Fränkische Schweiz
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken (unter den verschiedensten Orten)



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
s. a. Karl Ferdinand Gutzkow, Erich Kästner, Wolfgang Koeppen, Franz Liszt, Oskar Panizza, Marc Twain (Deutschlandreise), Jules Verne, Lyrikmotiv:, Wagner: negativ, Festspiele
in: Adorno, Theodor W.: Gesammelte Schriften Bd. 18 = Musikalische Schriften 5 (1984) S. 204- Notiz über Wagner, S. 210 – Wagner und Bayreuth. Bd. 19 = Musikalische Schriften 6 (1984) S. S. 400- Newman: Wagner, S. 404- Wagner, Friedrich Nietzsche, Adolf Hitler



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
in: Adorno, Theodor W.: Gesammelte Schriften Bd. 13, S. 7ff, 495ff Versuch über Wagner 1974, Bd. 16, S. 543ff Wagners Aktualität. Bd. 18, S. 204ff Notiz über Wagner, S. 210ff Wagner und Bayreuth, Rez. Gesammelte Schriften 19
in: Auchincloss, Louis: The collected stories 1994, S. 191- „The Wagnerians“
Baudelaire, Charles in: Richard Wagner 1982, S. 374
in: Baumgart, Reinhart: Wahnfried 1985 (u. a. Wagner, Bülow, Cosima Wagner)



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
in: Bloch, Ernst: Werke Bd. 9, S. 294ff Paradoxa und Pastorale bei Wagner
in: Eulenberg, Herbert: Das deutsche Angesicht 1917 S. 156-169
Eulenberg, Herbert: Deutsche Geister und Meister 1934 S. 212-
in: Guidorizzi, Ernesto: Il racconto des crepusculo (Wagner in der europäischen Literatur)
in: Haas, Willy: Gestalten 1962 S. 41-



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
in: Kolb, Annette: Beschwerdebuch 1932 S. 32-36 „Wagnerbriefe“
Kraft, Zdenko von: Wahnfried 1921
Kraus, Karl „Effekt, sagt Wagner, ist Wirkung ohne Ursache. Kunst ist Ursache ohne Wirkung“ in: Kraus: Pro domo et mundo S. 68



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
in: Lear, Edward: Kompletter Nonsens. Übers.: Hans Magnus Enzensberger S. 375ff
in: Mayröcker, Friederike: Gesammelte Prosa 1989 S. 201- „Mit Richard Wagner in einer Kommune“



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
Roussel, Raymond: Locus solus Roman 1989
Sartre, Jean Paul: Gesammelte Werke Bd. 5,231, 3.22 (Sartre hatte in der Jugend einen Roman geschrieben, der von den Beziehungen zwischen Friedrich Nietzsche und Wagner inspiriert war, „une défaite“ Nietzsches und Cosimas Leidenschaften. Druck von Gallimard abgelehnt)



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
in: Schneider, Rolf: Kapellmeister Levi. Eine Novelle 1989 (mit zahlreichen Karikaturen von Flora)
Schneider, Rolf: Levi oder Die Reise zu Richard Wagner 1989 Textausz. in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 171ff



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
Spengler, Tilman: Wenn Männer sich verheben 1996
in: Süskind, Patrick: Der Kontrabass 1984 S. 32: Bayreuth 41- negativ „hoch neurotisch“, „überhaupt ein unangenehmer Mensch“, S. 47.60 „Wir Deutsche denken beim Führer gleich immer an Adolf Hitler. Dabei war Hitler höchstens Wagnerianer“ (negativ)



Wagner, Richard: Literaturmotiv:
Parodien s. a. Herbert Rosendorfer
Tolstoj, Leo N.: Anna Karenina. Bd. 2. S. 284
Zabel, E.: Der Meister 1914
Satire in: Bierce, Ambrose: Aus dem Wörterbuch des Teufels S. 34 („Der Frosch ist ein emsiger Sänger, die Musik stammt offenbar von Richard Wagner“)
in: Plesske, Hans-M.: Richard Wagner in der Dichtung 1971 (Bibliographie)



Wagner Richard: Lyrikmotiv:
In: Arno Holz: Buch der Zeit. Das Werk Bd. 1 negativ S. 150 „Richard Wagner als Dichter“
In: Arno Holz: Werke negativ Bd. 5, S. 142 negativ „Richard Wagner als ‚Dichter’“, „Das urigste Poetastergenie …“, „Der deutschen Sprache spie dreist ins Gesicht / seines Stabreims Eia popeia - ein demokratischer Krebs, der Verse verbricht: Wigala, Wagala, Weia!“
in: Gernhardt, Robert: Gedichte 1999 S. 64 „Lohengrin S. 74“
in: Gomringer, Eugen: Vom Rand nach innen 1995S. 49 „Richard Wagner“



Wagner Richard: Lyrikmotiv:
s. Kemper, Friederike: Bayreuther Porträt („Hast Schulden übern Kopf gemacht …“)
in: Kerr, Alfred: Caprichos 1926, S. 159- Die Familie Wagner und Nietzsche
in: Morgenstern, Christian: Werke und Briefe 1 (1988), S. 278 „Konzert am Meer“ („Und Wagner wühlte das Meer auf“)
in: Sacher, Friedrich: Ausgewählte Werke 1 (1988), S. 47 „Wagner endigt den Parsival“



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Lit.-Angaben
s. a. Fedor Mamroth (1891). Besucher: Reisebericht: Bayreuth
in: Fricke, R.: 1876 Richard Wagner auf der Probe Nachdr. 1983 Tagebuch (u. a. Bier S. 38.48.120.121.129.137, Rauchen S. 46.55 (Wagner raucht nur im Wirtshaus), Theaterkarten S. 69, König Ludwig II., S. 131-133, Eremitage S. 131-133.137



Wagner, Richard: Festspiele Bayreuth: Lit.-Angaben
in: Heinz, Friedrich: Aufräumarbeiten S. 178- Ein Ketzer pilgert nach Bayreuth
in: Bayreuth im Dritten Reich
in: Oberfranken zwischen Bergen und Burgen S. 83-
in: Der Spiegel 1976, Nr. 10



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth:
s. a. Dietrich Fischer-Dieskau, Theodor Heuss, Martha Mödl, Friedrich Nietzsche. „Parsifal“, Richard Strauß, Igor Strawinsky
in: Wagner: Ausgewählte Schriften (Insel-Verl.) S. 221 - (Einweihung), S. 313 Reden, Reclam-Verlag
Dirigenten in: Heimat-Kurier 33 (2000),3. 35 (2002),3
Sängerinnen in: Heimat-Kurier 35 (2002),3 (Martha Mödl, Grace Bumbry)



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth:
Festspielhaus in: Heimat-Kurier 31 (1998),3
Film Syberberg, Hans-Jürgen: Der Wald … „Parsifal“ (u. a. Bayreuth)
„Parsifal“ in New York in: Heimat-Kurier 36 (2003),3



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Besucher: Reisebericht:
s. a. Horst Bienek, Agatha Christie, Nicolae Filimon?, Theodor Fontane, Joseph Goebbels, Victor Gollancz, Gerhart Hauptmann, Anna Helmholtz, Paul Hindemith, Adolf Hitler, Alfred Kerr, Wolfgang Koeppen, Horst Krüger, Ludwig II. (König von Bayern), Thomas Mann, William Somerset Maugham, Adolph von Menzel, Friedrich Nietzsche, John Cowper Powys?, Rolland Romain; Albert Schweitzer, George Bernard Shaw, Kurt Tucholsky, Virginia Woolf



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Besucher: Reisebericht:
Begum-Aga Khan in: Heimat-Kurier 33 (2000),3
in: Gertrude Bell: The letters Vol. 1.2. (1927) S. 50- „Parsifal“, „Ring“, „Party“ mit der Familie Wagner. Blick hinter die Kulissen des Festspielhauses



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Besucher: Reisebericht:
Levi, Hermann 1882 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 116f
Rubinstein, Artur in: Heimat-Kurier 35 (2002),3
in: Stuckenschmidt, Hans Heinz: Schöpfer klassischer Musik 1983 S. 116- u. a. Porträt von Auguste Renoir, „exzessiver“ Briefschreiber (Lavignac: Voyage artistique à Bayreuth), Hund, Festspiele Besucher: Camille Saint-Saëns, Léo Delibes, Claude Debussy, Georges Clemenceau, Auguste Rodin u. a.
Tschaikowski, Peter I. 1876 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 113ff
Tschaikowski, Peter I. 1876 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 263ff
Tschaikowski, Peter I. „Musikalische Essays und Erinnerungen“ 2000 (Festspiele 1876, ferner „Richard Wagner und seine Musik“ 1891)



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth:
in: Buch deutscher Briefe S. 767
in: Mamroth, Fedor 1891
in: Oberfranken zwischen Bergen und Burgen S. 83 -
in: Bayreuth im Dritten Reich (Nationalsozialismus)



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Literaturmotiv:
s. a. Horst Bienek, Theodor Fontane (negativ), Adolf Hitler, Alfred Kerr, Thomas Mann, Oskar Panizza, Mark Twain, Wagner: negativ. Lyrikmotiv:, Parsifal
Fontane, Theodor, Theodor in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 36
in: Henscheid, Eckhard: Standardsituationen 1988 S. 43- „Opernfestspiele“
in: Krüger, Horst: Ost-West-Passagen S. 115-



Wagner, Richard: Mann, Thomas:
s. Mann, Thomas: Ring des Nibelungen. Rede 1937
in: Mann, Thomas: „Versuch über das Theater“ 1907 (Bayreuth Festspiele)
s. Mann, Thomas: „Über die Kunst Richard Wagners“ 1911
in: Mann, Thomas Festspiele Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 143f



Wagner, Richard: Mann, Thomas:
in: Mann, Thomas: „Theater und Volk“ 1921 (Bayreuth Festspiele)
in: Mann, Thomas: „Wälsungenblut“ (Wagner-Oper Festspiele)
in: Mann, Thomas: Leiden und Größe der Meister S. 716- Leiden und Größe, S. 779 Ring, S. 805- Wie stehen wir heute …, S. 807- Kunst, S. 810- Ibsen und Wagner, S. 813- Erwiderung, S. 815- Verteidigung, S. 823- Und keine Ende, S. 826- Meistersinger, S. 827- Briefe



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Literaturmotiv:
in: Böhme, Thomas: Manessischer Ikarus 1995, S. 15
s. Nabor, Felix: Parsival 1926
Rolland, Romain in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37
in: Saphir, Moritz Gottlieb: Humoristische Schriften Bd. 4,219 „Tannhäuser“



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Literaturmotiv:
in: Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke Bd. 1, S. 89 –.94- (Buchbesprechung 1913)



Wagner, Richard: Festspiele: Bayreuth: Literaturmotiv:
Satire in: Körner, Wolfgang: Der einzig wahre Opernführer 1985
Satire in: Erhardt, Heinz: Das große Heinz-Erhardt-Buch 1970 S. 114ff „Tannhäuser oder Die Meistersinger in der Wartburg“
Parodie in: Mauthner, Fritz: Ausgewählte Schriften Bd. 1, S. 31-
Parodie Rosendorfer, Herbert: „Der gestrandete Holländer“ 2001



Waiblinger, Wilhelm:
in: Werke und Briefe Bd. 5,2, S. 806 (1824 Nürnberg, Erlangen, Rothenburg ob der Tauber)



Waischenfeld:
in: Aufseß, Hans Max von: Die Vielfalt Frankens S. 19-
Annafest in: Fränkische Schweiz 13 (1961), 2
Ansicht Lithographie von Ph. Heinel ca. 1840
Ansicht 1850
Ansicht Schlossruine, Steinerner Beutel in: Hollfelder Blätter 3 (1978),1
Berühmte Einwohner: s. a. Friedrich Nausea
Berühmte Einwohner: s. a. M. Georg Ludovicus S.J. in: Sommervogel Bd. V Sp. 172 13. Bd. IX Sp. 619., Stubenvoll S. 213, Rixner S. 147. 148



Waischenfeld:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, Klement Alois Baader, J. C. Kröger, August von Platen, Ludwig Richter, Richard Wagner
Burchard, Ulrich: Musikschriftsteller aus Waischenfeld in: Neue deutsche Biographie 3, S. 32
Gruppe 47 s. a. Pulvermühle
Garten in: Fränkische Blätter 10 (1958), S. 13 (M. Hofmann: Jacob Maliks Garten in W.)
Geschichte in: Löwisch, Reinhard: Geschichtliches und Sagen um Denkmäler der Gemeinde Waischenfeld 1990 (auch Besucher u. a. Ludwig Richter)
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Schäfersteinhöhle in: Fränkische Schweiz 12 (1960/61),4



Walberla: (Kirchehrenbach):
s. a. Albrecht Dürer, August von Platen.
in: 200 Jahre Erlanger Bergkirchweih S. 114-
in: Zimmermann, Gottlieb: Das Juragebirg … S. 59 – (u. a. Bergkirchweih)
Alles über das Walberla. Bibliographie 1 (1986)
Ansichten s. a. Rudolf Schiestl



Walberla: (Kirchehrenbach):
Bergkirchweih
Bergkirchweih in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 497-
Literaturmotiv: s. a. August von Platen
Lyrikmotiv: s. a. Patschke, Kurt: Der Noah af’m Walberla 1984
Wallfahrt in: Neundorfer, Bruno: Zu Entstehung von Wallfahrten und Wallfahrtspatrozinien im mittelalterlichen Bistum Bamberg S. 89-



Walburga (Heilige):
Literaturmotiv: in: Verehrter Galileo 1990 S. 21- (u. a. Eichstätt)
Lyrikmotiv: in: Kannegießer, Karl Ludwig: Frauenlob 1853 S. 80 „Walpurgis“
Walburgisöl Kassetten in: Himmelheber: Kleine Möbel 1979 S. 128-, 130-
Walburgisöl Literaturmotiv: s. a. Günter Grass



Wallenfels:
Besucher: Reisebericht: in: Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert



Wallenstein:
in: Bayreuther Land 1929, S. 33-
Literaturmotiv: s. a. Friedrich Schiller, (Altdorf)
Literaturmotiv: s. a. Walter Flex



Wallfahrt:
Literaturmotiv: s. a. Johann Bernoulli (S. 134), Moritz von Haacke, Andreas Meyer, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder. Kloster Kreuzberg (Rhön), Marienweiher, Vierzehnheiligen
in: Kupfer, Konrad: Zur oberfränkischen Volks- und Altertumskunde S. 25-
s. a. Pilger und Wallleute in Franken



Wallfahrt:
s. a. Bamberg (Bistum), Burgwindheim, Dimbach, Drosendorf-Gößweinstein, Forchheim, Gößweinstein, Hollfeld, Lichtenfels-Gößweinstein, Memmelsdorf, Mistendorf, Senftenberg, Strullendorf
Wallfahrtskapelle s. a. Obernsees/Rupertuslegende



Walsdorf:
Judenfriedhof in: Herbert Lidl: Haus des Lebens 1985 (Abbildungen)



Waltershausen: (Saal an der Saale):
Berühmte Einwohner: s. a. Friedrich Hölderlin



Waltharius:
s. a. Langosch, K.: Waltharius 1973
s. a. Schaller, Dieter: Beobachtungen in: Litterae medii aevi



Walther von der Vogelweide: Werke
s. a. Bosl: Feuchtwangen
"Gedichte". Mittelhochdeutsch und übertragen von Karl Simrock (Lyrik)
Texte in: Fränkisches Hausbuch Lyrik S. 414- „Die Traumdeuterin“, S. 522 „Reichslehen“, S. 560 „Tagelied“, S. 568 „Die verschwiegene Nachtigall“
„Owe war …" Übersetzung in: Rühmkorff, Peter: Komm raus! 1992, S. 163



Walther von der Vogelweide: Lit.-Angaben
in: Hilscher, Eberhard: Der Dichter und die Frauen 1992
in: Lewin, Waldtraud: Federico 1994
s. Scholz, Manfred G.: Walther von der Vogelweide 1999



Walther von der Vogelweide: Lit.-Angaben
in: Die großen Deutschen Bd. I, S. 114-
in: Kleinod du in Frankenlanden S. 25 (Lyrikmotiv: Longfellow)
in: Würzburger Porträts S. 95-



Walther von der Vogelweide:
Friedhof Grab in: Vogt-Leppla: Grabstätten der Dichter und Schriftsteller deutscher Zunge. 1 (1981)
Geld in: Genie und Geld. Hrsg.: Karl Corino 1991
Nürnberg 1224 „… zc Nüerenberc was guot gerithe …“ Lyrik Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 273
Sex Lyrikmotiv: in: Stemmler, Theo: Sexualität im Gedicht 2000 S. 77f



Walther von der Vogelweide: Literaturmotiv:
in: Eulenberg, Herbert: Deutsche Geister und Meister 1934: Walther von der Vogelweide S. 16-, Hans Sachs S. 34-, Ulrich von Hutten S. 44-, Albrecht Dürer S. 63-, Jean Paul (u. a. Wunsiedel) S. 123-, Richard Wagner S. 212-, Tilman Riemenschneider S. 26-
s. Ginzkey, Franz Karl: Der von der Vogelweide
in: Greif, Martin: Gesammelte Werke 2. Aufl. Bd. 2, S. 228- „Walthers Rückkehr in die Heimat“ Festspiel



Walther von der Vogelweide: Literaturmotiv:
in: Henz, Rudolf: Der große Sturm. Ein Roman 1989
in: Hille, Peter: Gesammelte Werke Bd.2, S. 201 (dramatische Dichtung)
s. Mülhausen-Vogeler, Therese: Herr Walther von der Vogelweide 1971
s. a. Rühmkorf, Peter: Walther von der Vogelweide, Klopstock und ich in: Das neue Buch rowohlt 1965



Walther von der Vogelweide: Literaturmotiv:
in: Schaffner, Jakob: Eine deutsche Wanderschaft. Roman 1933 S. 441- (u. a. Würzburg „schöne alte Stadt am Main“, Grab)
in: Stern, Horst: Mann aus Apulien 1986 (Friedrich II, u. a: Walther von der Vogelweide, Lyrik)
s. Uhland, Ludwig: Walther von der Vogelweide, ein altdeutscher Dichter 1822



Walther von der Vogelweide: Lyrikmotiv:
s. a. Justinus Kerner, Henry W. Longfellow
in: Arendt, Erich: Trug doch die Nacht 1951, S. 185
in: Bernus, Alexander: Maria im Rosenhag S. 47
in: Blunck, Hans Friedrich: Balladen und Gedichte S. 93-



Walther von der Vogelweide: Lyrikmotiv:
in: Greif, Martin: Gesammelte Werke 2. Aufl. Bd. 1, S. 215 „Walther von der Vogelweide“, 255 „Die Minnesänger“
in: Schmidtbonn, Wilhelm: Lobgesang des Lebens 1911, S. 9- Walther von der Vogelweide
in: Seidl, Johann Gabriel: Ausgewählte Werke Bd. I, S. 64 „Vogelweide“



Walther von der Vogelweide: Lusamgärtlein: Würzburg: Lyrikmotiv:
s. a. Heinz Piontek (Lusamgärtlein)
in: Becher, Johannes R.: Sonett-Werk 1956 S. 244- „Walther von der Vogelweide“ (Lusamgärtlein)
in: Khan, Lisa: Feuersteine 1978, S. 16 (Lusamgärtlein)
in: Dauthendey, Max: Ausgewählte Lieder aus sieben Bücher S. 123ff „Lusamgärtlein. Lieder aus Franken“
in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998



Warmensteinach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel
Perlen in: Heimat-Kurier 37 (2004),2



Wassermann, August von:
Arzt Bakteriologe *Bamberg 1866 +1925 Wassermannsche Reaktion
in: Fischer, J.: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten 50 Jahre 2 (1933)



Wassermann, Jakob: Werke
s. a. Kaspar Hauser, Stefan Zwei
„Der Aufruhr um den Junker Ernst“ 1926 (Würzburg)
„Briefe an seine Braut“ 1940: Nürnberg, Gunzenhausen, Rothenburg ob der Tauber, Caspar Hauser S. 94, Nürnberg S. 144- „dergleichen wie Rothenburg gebe es nicht zum zweiten Mal auf der Welt“ S. 94



Wassermann, Jakob: Werke
Fränkische Erzählungen 1925: Enthält: Sabbati Zewi = „Vorspiel“ zu "Die Juden von Zirndorf 1897 (Nürnberg, Fürth), Die Schaffnerin (Unterfranken, Veitshöchheim), Der nie geküsste Mund (Altmühltal, Gunzenhausen, Theilheim, Hesselberg), Hilperich (Nürnberg) Orte Literaturmotiv:
„Die fränkischen Romane“ 1995



Wassermann, Jakob: Werke
„Die Juden von Zirndorf“ 1897, 1918 (Zirndorf)
„Gefangenen auf der Plassenburg“ 1911 Novelle (Kulmbach, Gefängnisinsassen). Neudruck 2005 (Schullektüre)
„Der Mann von vierzig Jahren“ 1913 (Würzburg)
„Mein Weg als Jude und Deutscher" (u. a. Eichstätt S. 13, Fürth)



Wassermann, Jakob: Werke
„Sturreganz“ z. T. negativ (Ansbach, Lady Craven)
„Tagebuch aus dem Winkel“
„Das Gänsemännchen“ 1915 (Nürnberg, Wolframseschenbach, Ansbach) Interpretation in: Romane von gestern heute gelesen Bd. II, S. 238-
„Caspar Hauser“ s. a. Carl Sternheim



Wassermann, Jakob: Lit.-Angaben
in: Handbuch der Literatur in Bayern (u. a. „Fränkische Romane“)
s. a. Hofmann, H.: Jakob Wassermann zum 100. Geburtstag 1973
in: Unser Bayern 33 (1984),1,5- (Fränkischer Bezug seiner Werke, „Die Juden von Zirndorf“ 1897, „Das Gänsemännchen“ (Nürnberg), „Caspar Hauser“



Wassermann, Jakob: Orte Literaturmotiv:
Ansbach Literaturmotiv: in: „Caspar Hauser“
Fürth in: „Die Juden von Zirndorf“ 1918 (negativ „Ort verbissener Betriebs- und Erwerbsgier“) in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 384 (ferner „Die Juden von Zirndorf“)
Fürth in: „Mein Weg als Deutscher und Jude“
Fürth Negativ in: Fränkische Klassiker



Wassermann, Jakob: Orte Literaturmotiv:
Kulmbach in: „Die Gefangenen auf der Plassenburg“ (auch als Nachdruck)
Nürnberg negativ in: „Geliebtes Herz“ 1948 S. 97 „Stadt aus der freilich alle Romantik geflüchtet ist“
Zirndorf in: „Die Juden von Zirndorf“ 1918



Wassermann, Jakob:
s. a. Thomas Mann
Hexen: “Deutsche Charakter und Begebenheiten“ Bd.2. S 203ff
Juden in: „Deutscher und Jude?“ 1984 (Reden und Schriften 1904 – 1933)
Mundart in: Karlweis: Jakob Wassermann 1935 S. 5- d/t Mundart „Verdrauen“, „tüstr“ (mit einem Geleitwort von Thomas Mann)
Pädagogik, Erziehung, Schule in: „Das Gänsemännchen“ S. 18-
Verbotene Literatur Nationalsozialismus in: Verboten und verbrannt 1983, S. 234



Wassermann, Jakob: Literaturmotiv:
Henry Miller pries Jakob Wassermann in: Neue Bücherei 1986,5, S 450 („Maurizius for ever“)
„Die ungleiche Schale“ in: Polgar, Alfred: Sperrsitz S. 140-
in: Roth, Joseph: Werke 3 (1991), S. 553- „Joseph Kerkhovens dritte Existenz“
in: Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke Bd. 3, S. 459 Jakob Wassermann und sein Werk
in: Zweig, Stefan: Europäisches Erbe. S. 147-



Wasserräder:
Literaturmotiv: s. a. Ernst Moritz Arndt, Clemens Brentano, Georg Philipp Harsdörffer, Jean Paul, Ernst Penzoldt, Friedrich Rückert,
s. a. Kupfer, Konrad: Die fränkischen Wasserschöpfräder 1931
in: Schwammberger: Wissen S. 289-



Wassertrüdingen:
Besucher: Reisebericht: s. a. Carl Spitzweg



Wasserversorgung:
s. a. Hüll



Wattendorf:
Klettern, Bergsteigen



Weber, Karl Julius:
1785-1789 Jurastudium in Erlangen
„Deutschland oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen. Bd. 2. (1827). Neuausg. u. d. T.: „Reise durch Franken“ 1980: Wein 19ff, Mundart S. 23-, Weißenburg, Ellingen, Limes S. 33, Pleinfeld, Spalt, Roth, Schwabach, Bier S. 34-, Nürnberg S. 43ff (u. a. Sebalduskirche, Burg, Eppelein von Geilingen, Gewerbe), Fürth S. 88ff (u. a. Juden), Poppenreuth S. 92, Altdorf S. 92-, Feucht S. 99-, Hilpoltstein, Pegnitz, Creußen S. 106, Bayreuth S. 109ff (u. a. ‚Eremitage), Fantaisie S. 110, Wonsees S. 113- (Friedrich Taubmann), Thurnau S. 117, Kulmbach S. 117- (u. a. Archiv), Goldkronach, Kronach, Bad Berneck S. 118, Gefrees S. 119, Hof 119-, Fichtelgebirge S. 121ff (u. a. Ochsenkopf), Bischofsgrün S. 127, Weißenstadt, Kemnath, Wunsiedel S. 128, Bad Alexandersbad, Luisenburg, Thiersheim, Röslautal, Thierstein S. 131, Zell, Schwarzenbach S. 132, Bad Steben, Schauenstein, Döbraberg, Rodach, Langenau, Kupferberg, Banz S. 137, Vierzehnheiligen S. 138, Bamberg S. 143ff (u. a. hl. Kunigunde, Altenburg), Forchheim S. 162, Fränkische Schweiz S. 162ff, Baiersdorf S. 162, Streitberg S. 162-, Neideck, Muggendorf, Höhlen, Greifenstein S. 167, Wüstensstein, Rosenmüllershöhle S. 168, Erlangen S. 177ff, Baiersdorf (u. a. Kren), Burgfarrnbach (u. a. Bier), Cadolzburg, Langenzenn, Seckendorf S. 184, Pommersfelden S. 189-, Heilsbronn S. 190, Ansbach S. 190ff, Triesdorf, Leutershausen, Gunzenhausen, Eyb S. 201, Colmberg, Bad Windsheim, Neustadt an der AischS. 205, Burgbernheim S. 206 (Bad negativ), Rothenburg ob der Tauber S. 209ff, BurgstallS. 211, Uffenheim S. 214, OchsenfurtS. 214-, Würzburg (u. a. Residenz, Dom, Juliusspital, Irrenanstalt, Veste), Possenheim Schwarzenberg S. 242, Castell, Remlingen, Frankenberg S. 245, Dettelbach, Münsterschwarzach, Ebrach (u. a. Teufel) S. 246, Schweinfurt S. 251-, Sennfeld, Gochsheim S. 252, Bettenburg, Maria Limbach S. 253, Bad Kissingen S. 257, Bad Brückenau S. 258, Hammelburg S. 261, Rhön S. 261ff (u. a. Kloster Kreuzberg), Bischofsheim, Sinntal S. 263, Esselbach, Spessart S. 269, Rohrbrunn S. 270, AschaffenburgS. 274-, Dettingen S. 275 (Besucher: Reisebericht:, Literaturmotiv:, z. T. negativ)



Weber, Karl Julius:
Irrlichter in: “Deutschland“ 3. Aufl. Bd. 2 S. 201 (Rhön)
in: Marbacher Magazin 70 (1994), Sonderheft
in: Unser Bayern 50 (2001),2, S. 24-



Weber, Karl Julius: Orte Literaturmotiv:
Bamberg Text s. Krischker: Irdisches … S. 45ff
Bamberg Text 1826 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 140ff
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 36 negativ (Bigotterie), S. 37 (Wunderkuren)
Bamberg 1811 mit E. T. A. Hoffmann zusammengetroffen in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 18
Bayreuth 1827 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 200ff
Fantaisie 1827 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 300
Fürth in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A – Z S. 380
Nürnberg 1826 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 134ff
Spessart Literaturmotiv: in: Fränkisches Hausbuch, S. 574-
1802: Mellrichstadt, Neustadt an der Saale, Münnerstadt, Bad Kissingen



Weber, Karl Julius: „Demokritos“
Essen und Trinken, Rauchen. Hunde T. VI S. 258-, HofnarrT. XI S. 237-
Sex in: einbändige Ausg. S. 97, ferner S. 80, Wollust, S. 82 Liebe, S. 88 Adam und Eva, S. 93 Eifersucht, S. 94 Ehe, S. 357 Zote



Weber, Carl Maria von:
Schriften u. a. „Undine“ von E. T. A. Hoffmann, Dokumente „Der Freischütz“ Besprechung von Hoffmann, Richard Wagner: Erinnerungen und Gedenkrede in: Carl Maria von Weber
s. a. Hoffmann, Hans: Carl Maria von Weber 1986: 1811 Gießen, Aschaffenburg, Würzburg. Bamberg (E. T. A. Hoffmann „sie schwärmten und zechten zusammen“, „ das lange Wirtshaussitzen kostet schönes Geld“) (Trinken)



Weber, Carl Maria von: Orte
Bad Berneck in: Bäder in Franken S. 60
Bayreuth in: Hartmann, Karl: Bayreuther Skizzen S. 35-
in: Friedrich Rückert im Spiegel S. 104-, 189



Weber, Marianne:
Gattin Max Webers s. a. Lauensteiner Kulturtage 1917



Wedekind, Frank:
"Die Tagebücher" 1986 S. 79 Eisenbahnfahrt Berlin – München Konversation über das Hotel „Adler“ Nürnberg, Essen



Wege und Straßen:
s. a. Friedrich Rückert. Verkehr



Weibersbrunn:
Besucher: Reisebericht: s. a. Käthe Kollwitz



Weidensees: (Betzenstein):
Besucher: Reisebericht: s. a. Georg Andreas Will



Weidesgrün: (Selbitz):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Weiher: (Hollfeld):
Brauchtum



Weihnachten:
s. a. Jean Paul. Bayreuth (Umgebung). Christbaum, Sternsinger
s. a. Gerhard, Frank: Es Weihnachtet sehr
Nürnberg s. a. Christkindlesmarkt



Weilbach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Sophie Brentano-Mereau



Wein:
s. a. Albertus Magnus, Johann Bernoulli, Jakob Burckhardt, Johann Eberhard Dewald, Horst Krüger, Martin Luther (Coburg), Ringelnatz, Wilhelmine von Bayreuth. Klingenberg. Essen und Trinken
in: Scharnagl, Wilfried: Zweimal Bayern S. 26
in: Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland deine Franken S. 75-
in: Unbekanntes Bayern Bd. 1, S. 189-



Wein:
Lengfurt (Kalmuth) s. a. Karl Immermann
Reisebericht in: Das Reiselesebuch Deutschland 3. Aufl. 1985, S. 146 – (Johannes Roth)
Weinbau s. a. Bamberg (und Umgebung), Freienfels, Poxdorf, Schlappenreuth
Weinberg s. a. Schwanberg
Weinfälschung in: Fälschungen im Mittelalter Bd. 5 (1988), S. 669- (u. a. Albertus Magnus, Nürnberg, Würzburg)



Wein: Literaturmotiv:
s. a. Max Dauthendey, Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Horst Krüger, Heinz Piontek, Hermann von Pückler-Muskau, Kurt Tucholsky
in: Ebers, Georg: Gesammelte Werke Bd. 25, S. 423 Die Geschichte meines Lebens
s. Krischker, Gerhard C. (Hrsg.): Fränkische Weinlese von Stefan Andres bis Kurt Tucholsky 2003
s. Meyer, Otto (Hrsg.): Volle Becher, frohe Zecher 1970
Lyrikmotiv: s. a. Friedrich Rückert, Eulogius Schneider
Lyrikmotiv: in: Leising, Richard: Das literarische Bankett 1996 S. 136 Arbeitsessen



Weingartsgereuth: (Wachenroth):
Berühmte Einwohner: s. a. Karl Wilhelm Hahn



Weismain:
Berühmte Einwohner: s. a. (Friedrich Förner), Mauritius Knauer, Ignatz von Rudhart
Berühmte Einwohner: Caspar Macer in: Bosls Bayerische Biographie S. 500
Bier in: Aus der fränkischen Heimat Kulmbach 1987/3



Weismain:
Hexen in: Aus der fränkischen Heimat 1993,5
Literaturmotiv: s. a. Kuni Treml-Eggert
Literaturmotiv: s. a. Kerling, Richard: Poetisches aus dem alten Weismain in: Weismain 2 (1996), S. 223-
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Meranier in: Zur Geschichte des Hauses Andechs-Meranien am Obermain S. 39-
Umgebung Karte in: Topographischer Atlas von BayernS. 92-



Weismantel, Leo:
s. a. Albrecht Dürer
„Das alte Dorf“ 1928
„Die Brotgeiger“ in: Um Main und Donau S. 420-



Weismantel, Leo:
„Der bunte Rock der Welt“ 1949 (Würzburg)
„Dill Riemenschneider“ 1958 (Tilman Riemenschneider)
„Die höllische Trinität“ 1943 (Matthias Grünewald, Aschaffenburg)
„Die Sibylle" 1938 (Elisabeth im Bamberger Dom)
Würzburg in: Kleinod du in FrankenlandenS. 39
Würzburg in: Das große Merian-Buch S. 35-



Weismantel, Leo: Lit.-Angaben
s. a. Gerth, Franz: Leo Weismantel 1968
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 199-
in: Aber die Schleichenden, die mag Gott nicht 1988
in: Würzburger Porträts S. 96-



Weiss, Christoph:
*Ermreuth (Neunkirchen) Mundartdichter
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 50



Weiss, Konrad:
„Wanderer in den Zeiten“ 1958 (Bamberg S. 9ff, 154: Dom, Altenburg, Adam Senger, Vierzehnheiligen S. 39ff, Würzburg S. 48ff, Nürnberg S. 84ff, 154: Albrecht Dürer, Veit Stoß, Sebalduskirche, Burg)
?In der Literatur in: Benn, Gottfried: Sämtliche Werke Bd. IV, S. 121 „Konrad Weiss, ein Gutachten“
in: Bosls Bayerische Biographie Ergänzungsband S. 170
in: Scheibmayr, E.: Letzte Heimat S. 289



Weiss, Konrad:
Bamberg Text in:. Krischker: Irdisches … S. 108ff
Bamberg 1934 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 209ff
Bamberg in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 23
Bamberg Bamberger Tage in: Münchener Neueste Nachrichten 1927/28
Nürnberg 1928 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 213ff
Stoß Veit in: Wanderer in den Zeiten 99-



Weissagung:
Prophezeiung s. a. François René de Chateaubriand (1833), Theodor Däubler (2000), Christine Ebner, Jean Paul, Hermann von Pückler-Muskau (Bamberg Amerika), Friedrich Rückert. Heroldsbach
s. a. Haller, R.: Prophezeiungen aus Bayern und Böhmen 1982
s. a. Reiners, A.: Prophetische Stimmen und Gesichte über Weltkrieg 1914/16 (1916)



Weissagung:
s. a. Velten, Hanns Tobias: Letzte wichtige Prophezeiung … 1867/68 Würzburg
in: Bayerland 1970
s. a. Buch der Weissagungen 1859 2. Aufl.
s. a. Swoboda, H.: Propheten und Prognosen 1979
Sterndeutungen Vorhersagen in: Schottenloher: Leib S. 94
Zukunftsvision s. a. Oberth, Hermann



Weißdorf:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Weiße Frau:
Sage s. a. Cosimo Alessandro Collini, Marie von Ebner-Eschenbach, Andreas Meyer, F. Menk-Dittmarsch, Brüder Grimm, Napoleon, Joachim Ringelnatz, Wilhelmine von Bayreuth
in: Meißner, Helmuth: Himmelkron S. 150-



Weiße Frau:
in: Sayn-Wittgenstein, Franz zu Der Main … S. 153
in: Aus der fränkischen Heimat 1991,2. 1993,1
in: Bayreuther Land S. 147-
in: 700 Jahre Himmelkron S. 24-
Lyrikmotiv: s. a. Clemens Brentano, Arno Holz



Weißenbrunn vorm Wald: (Rödental): (Froschgrund):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Weißenburg in Bayern:
Berühmte Einwohner: s. a. Hermann Oberth
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville (u. a. Wülzburg), Bollandisten, Philipp Wilhelm Gercken, Günter Grass, Gustav Adolf 1632, Justinus Kerner, August Klingemann, Johann Kaspar Lavater, Vincenzo Laurefici, Johann Andreas Schmeller, Robert Schumann (auch Wülzburg), Luise Seidler, Christian Gottfried Daniel Stein, Georg Andreas Will (u. a. Wülzburg), Georg Wilhelm Zapf. Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert



Weißenburg in Bayern:
Wülzburg Festungshaft s. a. Charles de Gaulle
Literaturmotiv: s. a. Christian Gottlob Frege, H. Hartung
Literaturmotiv: s. Pflaum, L.: Blüthen 1799
Umgebung Literaturmotiv: in: Michael Holzach: Deutschland umsonst, S. 212ff
Militär Kuriosa Das bayerische Militär vom religiösen Standpunkte aus Weißenburg 1861



Weißenstadt:
Besucher Reisebericht s. a. François René de Chateaubriand, Johann Michael Füssel, Wilhelm Müller, Friedrich Nietzsche, Elisa von der Recke
Berühmte Einwohner: s. a. Ernst Wilhelm Martius



Weißkopf, Gustav:
in: Longyard, William H.: Who’s who … S. 197 (negativ, vermutlich nur ein paar Hopser, er konnte seinen Flug nicht wiederholen)



Weißlenreuth: (Konradsreuth):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Kaspar Lavater, Georg Andreas Will



Weizsäcker, Carl Fr.:
Bamberg 1983



Wekhrlin, Wilhelm Ludwig:
Aus Ansbach
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 22-
s. a. Müller, Karla: Wilhelm Ludwig Wekhrlin 1989
in: Bayerische Literaturgeschichte
Pornographie Lyrikmotiv: in: Komm zieh dich aus 1991



Weltkrieg II:
s. a. General Patton. Bamberg, Bayreuth, Nürnberg, Poxdorf (Königsfeld)



Weltraumfahrt:
s. a. Bayreuth



Wendelstein:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Werdum, Ulrich von:
"Das Reisejournal" 1990: 1674 S. 423- Coburg, Bamberg, Neustadt, Judenbach, Werthenberg (Schloss), Banz, Coburg, Callenberg (Schloss), Gleußen, Rattelsdorf, Kaltenbrunn, Hallstadt, Bamberg (Altenburg, Geyerswörth, Dom „Man hält diese Stadt vor, dass sie mittelpunct oder centrum von Teuschlandt“ ist), Forchheim (Befestigung), Wiesent, Regnitz, Tennenlohe, Buch, Nürnberg (Burg, Eppelein von Geilingen S. 383, Kleidung), Feucht, Postbauer, Altdorf



Werfel, Franz:
s. a. Jungk, Peter S.: Franz Werfel Register: Leonhard Frank, Prinz zu Löwenstein, Richard Wagner, Jakob Wassermann



Werneck:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Friedrich Abegg, Johann Gottfried Herder? Pauline ZurLippe
Literaturmotiv: s. a. Ludwig Tieck



Wessenberg, Ignaz Heinrich von:
"Briefe an seinen Bruder" 1987 (Nürnberg 1849 „Ich musste heute hier verweilen, weil mein famulus etwas krank geworden ist“) S. 399



Westindien: Franken in der Fremde:
1663 Michael Hemmersam „Goldarbeiter“ in Nürnberg



Wetter:
Literaturmotiv: s. a. Werner Bergengruen
Wetterforschung s. a. Mauritius Knauer, Kilian Leib
Wetterregeln s. a. Bayreuth (Umgebung), Hummelgau, Wiesenttal
Wetterregeln in: Hollfelder Blätter 3 (1978),2
Wettervorhersage „Singularitätenkalender“ für das ganze Jahr in: Fortak: Meteorologie 1982



Wetzel, Karl Friedrich Gottl.:
s. a. Gustav Schwab. Gedicht über Bamberg
*1779 Bautzen + 1819 Bamberg, durch Georg Wilhelm Friedrich Hegel nach Bamberg gekommen „Fränkischer Merkur“ („eine der geachtetsten politischen Zeitungen in Deutschland“, 1815 zeitweise verboten)
s. a. „Bonaventuras Nachtwachen“ (Klingemann) Verbotene Literatur



Wetzel, Karl Friedrich Gottl.:
„Geisterweihnacht“ Lyrik in: Fränkisches Hausbuch S. 26-
Bamberg in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 17
„Bamberg“ Lyrik in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 8ff
Bamberg in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 18 („Gefällst mir doch vor allen …“) S. 43 („Bamberger Wage“, Kaisergrab, Lyrikmotiv)
Bonaventuras Nachwachten in: Romantik. Bayern für Liebhaber S. 44-
Verbotene Literatur Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 17



Wetzel, Konstanze:
Lebenserinnerung (Bamberg)



Wichsenstein: (Gößweinstein):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Widerstand:
s. a. Hans Wölfel
20. Juli 1944 s. a. Claus Schenk von Stauffenberg



Wieck, Clara:
Gattin Robert Schumanns, Pianistin, Komponistin
Nürnberg 1838 Überschwemmung, Konzert



Wiegand, Hermann:
"Hodoeporica" 1984 (neulateinisch 16. Jh.) Register: Altdorf, Aschaffenburg, Bad Brückenau, Bamberg, Baiersdorf, Banz, Coburg, Eichstätt, Erlangen, Franken, Hammelburg, Hof, Jura, Kitzingen, Lichtenfels, Monheim, Nassenfels, Neustadt an der Aisch, Nürnberg, Regnitz, Schwabach, Spessart, Thüringer Wald, Wallenfels?, Weißenburg, Würzburg, Wunsiedel, Hallstadt (Besucher: Reisebericht). Georg Fabricius: Felder mit Süßholz, Lindelsbergius, Bamberg Heimat des Joachim Camerarius, Seidel: Elegie, Anbau von Süßholz, Georg Sabinus: Bamberg als Heimat des Camerarius. S. 101 Negativ „In Erlangen werden die Reisenden von einem habgierigen Ritter geschröpft“ Vergilzitat



Wieland, Christoph Martin:
„Briefwechsel“ Bd. 13, T. 1 (1989)
„Mit fliegender Feder“ 1990 S. 285 –: 1807: Nürnberg („große und vortreffliche Männer“, “den deutschen Namen in allen der Wissenschaften und Künste Ehre gemacht“ Deutschlands Hauptstadt, Brief an den Vorstand des Pegnesischen Blumenordens)
Ausgewählte Briefe an verschiedene Freunde 4 (1816) 1796 unsichere Straßen „vielleicht fügt’s sich …, dass die 200 Spitzbuben … überall bereits die respectiven Galgen decorieren …“



Wieland, Christoph Martin:
in: Seuffert, Bernhard: Prolog zu einer Wieland-Ausgabe 8 (1937): Coburg 1769, (Hof 1786 Jean Paul), Nürnberg 1796 (Sassanfahrt Brief von Julius Heinrich Graf von Soden 20.1.1798, Pfaffendorf bei Coburg Brief von Sophie Brentano 27.6ff.1800)



Wieland, Christoph Martin: Orte
Bamberg, Nürnberg, Forchheim
Coburg, Bamberg, Strullendorf, Erlangen, Nürnberg, 1769 Coburg in: Christoph Martin Wieland Bd. 1
Wege und Straßen negativ „unsicher“, „eine über 200 Köpfe starke Bande sanscoluttisches Räubergesindel“ Brief an Heinrich Geßner Zürich 1796
Nürnberg s. a. „Die Abderiten“ in: Straßner: Fränkischer Humor S. 158



Wiener Würstchen:
in: Aufseß, Hans Max von: Der Franke ist ein Gewürfelter S. 169-



Wiesent:
s. a. Ernst Moritz Arndt, Ulrich von Werdum
s. a. Frank, Alfred: Das Wiesenttal
Lyrikmotiv: s. a. Joseph Victor von Scheffel
Wetterregeln Wiesenttal in: Hollfelder Blätter 3 (1978),2



Wiesentfels: (Hollfeld):
s. a. Giech (Grafen)
Geschichte in: Hollfelder Blätter 9 (1984), S. 26-
Nationalsozialismus Ausweichlager in: Bayern in der NS-Zeit 1 (1977): Landkreis Ebermannstadt
Schloss 1945 Aufbewahrung der Richard-Wagner-Bibliothek (später bis 1946 Schloss Unterleinleiter)
Schloss in: Hollfelder Blätter 9 (1984), S. 37-



Wiesenthau:
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Wiesentheid:
Besucher: Reisebericht: s. a. Carl Gottlob Küttner



Wild, Hans:
Mekka in: Dettelbacher, Werner: Fränkische Abenteurer S. 31-
Mekka in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 123-



Wildenburg: (Preunschen): (Kirchzell):
Besucher: Reisebericht: s. a. Kasimir Edschmid



Wilderer:
s. a. Spessart
in: Frömmigkeit und Kunst in Franken 1994, S. 51-



Wilhelmine von Bayreuth:
„Jugendbriefe 1728 - 1740“ 1924
s. a. Karl Ferdinand Gutzkow, Karl Ludwig Pöllnitz, Mark Twain, Voltaire.
in: Friederike von Württemberg (Tochter).
Solange wir zu zweit sind (Briefwechsel zwischen Friedrich II. und Wilhelmine) 2004



Wilhelmine von Bayreuth:
Brief in: Bayreuther Land 1929, S. 93-
Briefe Friedrich II. in: Bayreuther Hausbuch S. 79- 1732, S. 90: 1733, an Friedrich den Großen S. 95-: 1732
Briefwechsel in: Fränkischer Heimatbote 19 (1986),7
Fälschung Briefe in: Wilhelmine von Bayreuth S. 179 – 190



Wilhelmine von Bayreuth:
In: Manfred Eger: Bayreuther Profile 1984
in: Sayn-Wittgenstein, Franz zu Der Main … S. 24-
in: Wintersteiner, Marianne: Meine Schwester in Bayreuth 1987



Wilhelmine von Bayreuth:
in: Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine 1994
in: Bayreuther Hausbuch S. 376-.380-
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 9-
in: Unbekanntes Bayern Bd. 3, S. 168-



Wilhelmine von Bayreuth:
Barock in: Fürstlicher Barock in Franken u. a. Bibliothek, Univ. Erlangen, Wissenschaft, Pflanzen
Eremitage 1744 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 29ff
Essen und Trinken in: Memoiren S. 341, 349, 350-, 356, 467
Fest Eremitage in: Bayreuther Hausbuch S. 256 -
Gartenkunst s. a. Habermann, Sylvia: Gartenkunst unter Friedrich und Wilhelmine in: Galli Bibiema? 1998 S. 65ff
Weiße Frau in: Memoiren (s. Hetzelein 51)



Wilhelmine von Bayreuth: Literaturmotiv:
s. a. Sophie Hoechstetter, Wolfgang Koeppen, Friedrich Torberg
in: Gleichen-Rußwurm: Im grünen Salon (Bayreuth)
in: Armin Stolper: Nach Reykjavik & Flachsenfingen 1985, S. 161- Bayreuth
Lyrikmotiv: in: Holz, Arno: Die Blechschmiede Bd. 2, S. 587 „Den von der Trenck zum Trost betreut, / fromm, Wilhelmine von Bayreuth“
Lyrikmotiv: in: Kannegießer, Karl L.: Frauenlob 1853, S. 96 „Friederike von Bayreuth“ (= Wilhelmine in: Text u. a. Memoiren)



Wilhelmine von Bayreuth: Hunde:
Folichon, Kopie von Vergils Grab
Folichon, Altersbild in: J. Walter: Wilhelmine von Bayreuth S. 1.28.38.339 und Taf. 44
in: Memoiren S. 71.467.528 (s. a. Beschreibung bei Johann Michael Füssel)
in: Bracker, Elisabeth: Markgräfin Wilhelmine S. 64
in: Im Glanz des Rokoko S. 156 (Folichon)



Wilhelmine von Bayreuth: „Memoiren“:
Ortsregister: Ansbach, Baiersdorf, Bamberg, Bayreuth, Bad Berneck, Brandenburg (Lustschloss), Cadolzburg, Egloffstein (Familie von), Eremitage, Erlangen,, Esselbach, Gefrees, Himmelkron, Hof, Coburg, Kulmbach, Main, Pommersfelden, Selb, Spessart, Streitberg, Würzburg
Friedrich der Große (König von Preußen): Bayreuth, Eremitage



Wilhelmine von Bayreuth: „Memoiren“:
von Theodor Fontane unter die 71 besten Bücher gestellt (Marginalien H. 43 Beil.)
Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 20ff (Einzug in Bayreuth)
Textauszug in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 63ff
s. a. Wuthenow, Ralph-Rainer: Ehrgeiz und Elend am Preußischen Hof“ in: Galli bibiema … 1998, S. 25ff
in: Wuthenow, Ralph-Rainer: Das Bild und der Spiegel 1984 S. 114- (negative Momente)
in: Hartmann: Bayreuther Skizzen S. 31-
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 9-
Silvester 1933 „Memoiren … der für mich schönsten Beschäftigung“ 11. 1934 dito s. a. Jochen Klepper



Wilhelmine von Bayreuth: „Memoiren“:
Altfränkisch Begriff in: „Memoiren der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. – Leipzig“ 1920 (Hof!)
Essen und Trinken in: „Memoiren“ (Hof), Wein S. 249,275,291,294,310,314
Gespenster in: Memoiren S. 404.S. 169-
Hofnarr Berlin in: Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. - Leipzig 1920 S. 352
Sex in: Memoiren S. 260.323 (Sex Wilhelmine schwor nach einer schweren Geburt, „nie mehr der Venus zu dienen“ (daraufhin hält sich der Markgraf Friedrich an ihrer Hofdame schadlos)



Will, Georg Andreas: Besucher: Reisebericht:
„Briefe über eine Reise nach Sachsen“ Altdorf 1785. S. I-XIV, S. 1-23,158-195 (s. unter den einzelnen Orten)
„Bemerkungen über einige Gegenden des katholischen Deutschlands auf einer kleinen gelehrten Reise gemachet". Nürnberg 1778: (Altdorf, Eichstätt, Rebdorf, Wülzburg, Weißenburg, Ellingen, Pleinfeld, Heideck, Hiltpoltstein, Allersberg)
Banz (Münzen Wissenschaft), Seehof Memmelsdorf in: Kalb, Karlheinz: Banz S. 80-
Seehof in: Rückel: Begegnungen S. 68.
In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 82ff (u. a. Karmelitenbibliothek, Prozession)
Bayreuth 1784 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 121ff (Pegnitz, Creußen, Konradsreuth, Eremitage)
Eremitage 1784 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 40



Will, Johann:
„Das teutsche Paradeiß in dem vortrefflichen Fichtelberg“ 1692 in: Archiv für Oberfranken 15,1 (1881), 16,2 (1884.1885) Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 146 Fichtelgebirge
Bayreuth 1692 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 41f



Windsbach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Andreas Schmeller



Winkelmann, Stephan August:
Briefwechsel zwischen Fr. C. von Savigny und … Winkelmann 1984 S. 135- Würzburg, Bamberg 1802



Winter:
s. a. Dorfleben



Wintersbach: (Dammbach):
Besucher: Reisebericht: s. a. Käthe Kollwitz



Wipfeld:
Berühmte Einwohner: s. a. Eulogius Schneider



Wirbenz: (Speichersdorf):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Wirnt von Gräfenberg:
(Wirnt von Gravenberc):
s. a. Konrad von Würzburg, August von Platen
„Wigalois“ in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 51
Frauen: Literaturmotiv: in: Petra Kellermann-Haaf: Frau und Politik im Mittelalter 1986 („Wigalois“)



Wirsberg:
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Wirth, Joh. Georg August:
Aus Haft und Exil. Briefe 1985 (aus Hof, Publizist, Vormärzpolitiker, u. a. Bayreuth, Hof (Gymnasium) (Karl Ludwig Sand ebenfalls Schüler in Hof), Wunsiedel (Wanderungen mit Sand), Bayreuth (Gymnasium), Hof (Privatunterricht), Nürnberg (Gymnasium unter Georg Wilhelm Friedrich Hegel), Erlangen (Universität Student), Schwarzenbach an der Saale Rechtspraktikant, Hof, Bayreuth (Anwalt), Zeitschrift „Der Kosmopolit“, Verbotene Literatur, München (Zensur), Haft, Hof, Flucht



Wirth, Joh. Georg August: Lit.-Angaben
Verbotene Literatur in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 30.54
Verbotene Literatur J. G. A. Wirth Bayreuth in: in: Ziegler, Edda: Zensur in Deutschland 1983 S. 23ff.85ff



Wirtshaus:
s. a. Richard Wagner. Rohrbrunn. (Hümmer)
in: Unbekanntes Bayern Bd. 13, S. 49-



Wissenschaft:
s. a. Barock (Fürstliches Barock…), Kulmbach (Bundesanstalt). Mainfranken. Mathematik
in: Dettelbacher, Werner: Biedermeierzeit S. 57-
Mittelfranken s. a. Stettner, Theodor: Mittelfränkische Naturforscher in: Blätter des Historischen Vereins für Mittelfranken 1926



Witz:
s. a. Lehnert, Herbert: Der Witz der Franken



Wölfe:
s. a. Steigerwald



Wölfel, Hans:
in: Albart, Rudolf: Vom Hakenkreuz zum Sternenbanner o. J., S. 14ff
s. a. Thomas, Christa: Das Leben Hans Wölfels 1946 (Nationalsozialismus, Widerstand, 20 Rauchen)



Wölfflin, Heinrich:
Autobiographie, Tageb. und Schriften 1982: Erlangen 1885 (z. T. negativ, „das wenige ist nicht immer erfreulich“), Nürnberg 1902, 1903 (Albrecht Dürer „Passion“), 1928 Dürerrede, Rothenburg ob der Tauber 1902, 1917, Würzburg – S. 307, Erlangen 1920, „Nürnberg, wenn man es nicht bewohnen muss“ (negativ). W. hatte seine Jugend in Erlangen verlebt, sein Vater Eduard war von 1875- 1880 Professor an der Universität; 1921 u. a. Rathsberg, Bamberger Apokalypse Hrsg. 1918



Wörth am Main:
Besucher: Reisebericht: s. a. Albrecht Dürer, Käthe Kollwitz



Wolfe, Thomas:
Thomas Wolfe interviews 1929 – 1938 (1985): u. a. Nürnberg 67, München Oktoberfestrauferei S. 67-
Briefe an die Mutter 1949: Nürnberg 1927: „Die ist eine der hübschesten alten Städte der Welt“ (Kompliment auch für München!), Stadtmauern, Häuser wohl erhalten; München (Bier) u. a. „The web and the rock“
"The letters" 1956 Nürnberg S. 138, 140, 141, 181, 1928 Baustil, Frankfurt mit N. verglichen („not the magnificant unity of N., … nor the grand quality that N. has“), Bier, 1929, 1928 München Oktoberfestschlägerei nach „sieben oder acht Liter Bier“ S. 144



Wolfram von Eschenbach:
s. a. Johann Andreas Schmeller
„Parzival auf der Gralsburg“ Auszug in: Fränkisches Hausbuch S. 348ff
Parzival Literaturmotiv: s. a. Kühn, Dieter: Der Parzival des Wolfram von Eschenbach
„Parzival“ Literaturmotiv: in: Muschg, Adolf: Herr, was fehlt? 1994
„Parzival“ Lyrikmotiv: in: Finck, Adrien: Fremdsprache 1988 S. 34 „Parzival“
„Willehalm“-Fragmente Eichstätt Staatsbibliothek in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 117 (1988), S. 127-146



Wolfram von Eschenbach:
in: Die großen Deutschen Bd. I,101-
in: Handbuch der Literatur in Bayern
Frauen: Literaturmotiv: in: Petra Kellermann-Haar: Frau und Politik im Mittelalter 1986
Sex Lyrikmotiv: in: Stemmler, Theo: Sexualität im Gedicht 2000, S. 79f



Wolframs-Eschenbach:
Berühmte Einwohner: s. a. Wolfram von Eschenbach
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Andreas Schmeller
in: Unbekanntes Bayern Bd. 7, S. 29-
Literaturmotiv: s. a. Jakob Wassermann



Wolfsberg: (Obertrubach):
Berühmte Einwohner: s. a. Bernhard Seiller



Wolfstein: (Burg Kösseine):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Wollschläger, Hans:
*17.3.1935 seit 1958 in Bamberg
„Die Gegenwart einer Illusion“ 1978 (Bamberg, Geschichtsbilder)
„Herzgewächse“ 1982 (Bamberg)
„In diesen geistfernen Zeiten“ 1986
„Bei Gott eine schöne Stadt“ Bamberg Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 227ff
In: Fußnoten zur Literatur 30
Hexen: in: Wollschläger, Hans: Nachruf



Wollschläger, Hans: Lit.-Angaben
in: Ulrike Weber: Bamberger Dichter der Gegenwart. Magisterarbeit 1986
in: Bamberg heute 1985,II, S. 17- (Werk)
in: Bayerland 1990,1
in: Deutschsprachige Schriftsteller S. 394-
s. a. Hans Wollschläger 1995



Wolzogen, Caroline von:
Gesammelte Schriften. Bd. 3. Literarischer Nachlass 1990: Aschaffenburg 1818 (1, S. 96ff) Moritz August Thümmel an C. von Wolzogen 1805



Wolzogen, Hans:
„Luther auf der Koburg 1530“ (1918) in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken (Martin Luther, Coburg Literaturmotiv)
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 36
in: Bayreuther Land 1928, S. 197-
Lauenstein „Lauensteiner Hexameron …“ 1924 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 60



Wonsees:
Berühmte Einwohner: s. a. Friedrich Taubmann
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, Johann Michael Füssel, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: s. a. Heinrich Zschokke
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Woolf, Virginia:
s. a. Riley: Virginia Woolf 1983, S. 32 regelmäßiger Besuch der Festspiele in Bayreuth)
Festspiele: Bayreuth: in: Heimat-Kurier 30 (1997),4 Briefe u. a. Eremitage, Menschen (negativ), Bier
Festspiele: Bayreuth: negativ „Impressions of Bayreuth“ in: „Times“ 21.8.1909



Wülfersreuth: (Bischofsgrün): Fichtelgebirge:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Wülsenreuth: (Fichtelgebirge):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Würgau: (Scheßlitz):
Besucher: Reisebericht: s. a. Elisa von der Recke
Denkmäler in: Archiv für Geschichte und Altertum des Ober-Main-Kreises 2 (1832), H. 1
Geologie in: Ch. Strasser: Der obere Dogger und untere Malm … Würgau. Dipl.-Arbeit Erlangen 1964
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Würgauer Berg (Würgau): (Scheßlitz):
s. a. Johann Bernoulli
Literaturmotiv: s. a. Wilhelm Heinrich Wackenroder
Würgauer Steige in: Hans Scherzer: Erd- und pflanzengeschichtliche Wanderungen durchs Frankenland Bd. 2,1 (1922) S. 141ff
Würgauer Höhe Sage in: Diezel, K.: Oberfränkische Sagen 1924, S. 49-



Würgauer Berg: (Würgau): (Scheßlitz):
Bergrennen Autorennen in: Kuhlo, A. Geschichte der bayerischen Industrie S. 461: 1921 Zündapp „Volksmotorrad“, „Motorrad für jedermann“, gewann auf der Würgauer Bergprüfungsfahrt den 1. und 2. Preis errungen
Bergrennen in: Herzog, Fr.: Zum 50-jährigen Bestehen der Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG 1873 – 1923 (1923). Nachdr. 1987: 1923 Bergprüfungsfahrt Würgau, Sieger der Klasse 2b Hans Hohlheimer Nürnberg auf NSU 2 PS



Würzburg: Berühmte Einwohner:
s. a. Margret Boveri, Max Dauthendey, Ludwig Derleth, Leonhard Frank, Werner Heisenberg, Kilian (Heiliger), Athanasius Kircher, Konrad von Würzburg, Gertrud von LeFort, Balthasar Neumann, Franz Oberthür, Antonio Petrini, Ludwig von Pfordten, Tilman Riemenschneider, Wilhelm Conrad Röntgen, Hans Schädel, Herman Schell, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, Rudolf Schiestl, Caroline Schlegel-Schelling, Friedrich Schnack, Schönborn (Familie), Johannes Lukas Schönlein, Adam Friedrich von Seinsheim, Siebold (Familie), Julius von Soden, Friedrich von Spee, Tiepolo, Rudolf Virchow, Richard Wagner, Walther von der Vogelweide?



Würzburg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Feuerbach, Heinrich Heine, Heinrich von Kleist, Jochen Klepper, Oskar Kokoschka, Lola Montez, Rainer Maria Rilke, Caroline von Schelling, Caroline Schlegel, Leopold Sonnemann, Theodor Storm
Naturwissenschaftler in: Martin Schwarzbach: Auf den Spuren … 1981



Würzburg:
Johann Joachim Quantz (Musiker 1723) in: Selbstbiogr. Deutscher Musiker: S. 128
Edith Wharton 1913 in: Letters 1988 S. 308
in: Unbekanntes Bayern Bd.9, S. 7-



Würzburg:
Ansicht 1835 in: Romantische Reise durch das alte Deutschland 1969, S. 112
Astronomie in: Die Würzburger Sternkunde im Mittelalter
Berühmte Einwohner: s. a. Felix Dahn, Matthias Grünewald
Bücherdiebstahl F. A. Reuß Würzburg (1810 – 1868) in: Bibliotheksforum Bayern 13 (1985) S. 181
Dom s. a. Hermann von Pückler-Muskau



Würzburg:
Eisenbahn s. a. Charles de Gaulle
Flug von Frankfurt nach Nürnberg in: Alfons Paquet: Städte, Landschaften und ewige Bewegung 1927 S. 451-456: Würzburg, Main
Garten s. a. Hermann von Pückler-Muskau
Hexen in: Merzbacher: Geschichte des Hochstifts Würzburg
Hexen in: Merzbacher, Friedrich: Hexenprozesse in Franken 1970 (u. a. Hexen in der Kunst, Bambergensis und Carolina, Strafen, Gerichte, Folter, Hinrichtung)
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988



Würzburg:
Hofnarr Peter Prosch in: Bosls Bayerische Biographie S. 604
Hofnarr Peter Prosch „Durst habe ich in Würzburg in 16 Jahren niemals gelitten“. Seine Frau lässt er stets daheim „Man weiß schon, wie es bei Herrschaften hergeht, wenn sie ein fremdes Wildpret sehen“ in: Reiser, Rudolf: Zwei Jahrtausende Bayern in Stichworten S. 213



Würzburg:
Irrenanstalt s. a. Wilhelm Horn
Irrenanstalt Literaturmotiv: s. a. Jean Paul
Krankenhaus s. a. Wilhelm Horn
Medizin s. a. Ernst Haeckel, Wilhelm Horn (Anatomie), Ernst Kraepelin
Medizin in Meyer, Otto: Varia Franconiae historica Bd. II, S. 883-
Urkunden in: Fälschungen und Fiktion 1986, S. 39-
Urkunden Fälschung in: Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder S. 171
Weinfälschung in: Fälschungen im Mittelalter Bd. 1 – 5 (1988) Bd. 5, S. 669



Würzburg:
Bürgerspital s. a. Wilhelm Horn
Bürgerspital in: Meyer, Otto: Varia Franconiae historica Bd. I, S. 204-
Garten in: Gärten und Grünanlagen 1990
Hofgarten s. a. Jochen Klepper, Lola Montez (Hund, Parkwächter Ohrfeige)
Juliusspital s. a. Wilhelm Horn, Karl Immermann, Heinrich von Kleist
Residenz s. a. Karl Immermann, Hermann von Pückler-Muskau. Spiegelkabinett
Residenz in: Unbekanntes Bayern Bd. 5, S. 110
Universität s. a. Hans Carossa, Johann Gottlieb Fichte, Christian August Fischer, Wilhelm Horn
Universität Medizin Anatomie Professoren in: Gisela Kirchhof: Martin Münz. 1964.



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
s. a. Johann Friedrich Abegg, Ernst Moritz Arndt, Raymond Aron, Klement Alois Baader, Johann Bernoulli, Friedrich Justin Bertuch, J. de Blainville, Friedrich von Bodelschwingh, Heinrich Böll, Sulpiz Boisserée, Bollandisten, Clemens Brentano, Sophie Brentano-Mereau, Robert Browning, Sebastian Brunner, Friederike Sophie Christiane Brun, William C. Bryant, Jakob Burckhardt, Hans Carossa, Carl Gustav Carus, Ignaz Franz Castelli, François René de Chateaubriand, William Crowne, Johann Eberhard Dewald, Johann Hermann Dielhelm, Benjamin Disraeli, Kasimir Edschmid



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
Chr. Ulrich Detlev von Eggers, Joseph von Eichendorff, Ludwig Feuerbach, Christian August Fischer, Hans Folz, Kaspar von Fürstenberg, Philipp Wilhelm Gercken, Glückel von Hameln, Martin Greif, Ludwig Emil Grimm, Karl Gutzkow, Ernst Haeckel, Gerhart Hauptmann, Wilhelm Hausenstein, Johann Heinrich Hefner-Alteneck, Heinrich Heine, Hermann Hesse, Theodor Heuss, Friedrich Karl Gottlob Hirsching, Adolf Hitler, Friedrich Hölderlin, E. T. A. Hoffmann, Josef Hofmiller, Wenzel Hollar, Karl von Holtei, Wilhelm Horn (u. a. Juliusspital, Irrenanstalt, Krankenhaus, Johann Lukas Schönlein, Universität, Anatomie, Medizin, Bürgerspital, William Dean Howells, Ricarda Huch, Karl Immermann, Karl VI. (deutscher Kaiser), Heinrich von Kleist



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
Walter Kempowski, Henry Kissinger, Paul Klee, Heinrich von Kleist, Jochen Klepper, Adolph von Knigge, Oskar Kokoschka, J. C. Kröger (u. a. Juliusspital, Universität), Horst Krüger, Carl Gottlob Küttner (u. a. Weinberge), Alfred Lichtwark, Wilhelm Löhe, Ludwig I., Ludwig II., Maria Theresia, Max Joseph I., Maximilian II., Christoph Meiners, Adolph von Menzel, Giacomo Meyerbeer, Eduard Mörike, Robert von Mohl, Balthasar de Monconys, Mary Wortley Montagu, Lola Montez, Wolfgang Amadeus Mozart, Nikolaus von Kues, Melchior Adam Pastorius, Pauline Christine Wilhelmine (Lippe-Detmold, Fürstin), August von Platen, Karl Ludwig von Pöllnitz, Hermann von Pückler-Muskau



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
Elisa von der Recke, Ludwig Richter, Johann Kaspar Riesbeck (u. a. Fürstbischof Erthal), Rainer Maria Rilke/Paul Heyse, Joachim Ringelnatz, Henry Crabb Robinson, Arnold Ruge, Caroline von Schlegel-Schelling, Johann Andreas Schmeller, Christian Friedrich Daniel Schubart, Karoline Schulze-Kummerfeld, George Bernard Shaw, Leopold Sonnemann, Crescenz von Speth, Madame de Stael-Holstein, Lincoln Steffens, Theodor Storm, Marie Thurn und Taxis, Ludwig Tieck, Kurt Tucholsky, Victoria (Königin von England), Gottfried von Viterbo, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Carl Maria von Weber, Johann Hinrich Wichern, Heinrich Wölfflin, Pauline ZurLippe. Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
Croixelles in: Kleinod du in Frankenlanden S. 41
Cruchet-Bordeaux, René in: Kleinod du in Frankenlanden S. 28-
Melchert, Julius: Die Reise in Baiern im Jahre 1845 (1846) u. a. Würzburg (Sängerfest)
Sauerlandt, Max: Ausgewählte Schriften 1 (1971) S. 43- Würzburg



Würzburg: Besucher: Reisebericht:
in: Holzheimer, Gerd: Denk dir nix. Ein Bayernlexikon
in: Janson, Stefan: Würzburg. Literarische Reisewege
in: Reisen deutscher Romantiker. Hrsg.: Ernst Vincent 1938 S. 62-71
in: Carls Vaterländische Reisen 1793 (u. a. Lebenslust, Sex)



Würzburg: Literaturmotiv:
s. a. Rudolf Georg Binding (Lyrik, Essay), Ludwig Börne, Robert, Browning, Felix Dahn, Max Dauthendey, Friedrich Deml, John E. Dewald, Anton Dörfler, Chr. August Fischer, Theodor Fontane, Leonhard Frank, Ludwig Ganghofer, Emanuel Geibel, Hermann Gerstner, Günter Grass, Karl Gustav Gutzkow, Gerhart Hauptmann, Hermann Hesse, Josef Hofmiller, Ricarda Huch, Justinus Kerner, Alfred Kerr, Heinrich von Kleist, Wolfgang Koeppen (u. a. Theater), Horst Krüger, Joachim Ringelnatz, Friedrich Schnack, Wilhelm von Scholz, Gustav Schwab, Ludwig Tieck, Jakob Wassermann, Karl Julius Weber, Leo Weismantel



Würzburg: Literaturmotiv:
in: Kleinod du in Frankenlanden (S. 23 u. a. Gegenbauer, Carl Würzburg 1845)
in: Kolb, Annette: 1907 – 1964 (1964) S. 181- „Die Würzburger Nachtigall“
in: Die fränkische Stadt in der schönen Literatur
in: Janson, Stefan (Hrsg.): Würzburg, literarische Reisewege 1999



Würzburg: Literaturmotiv:
in: Um Main und Donau S. 362- (Friedrich Rückert, Heinrich von Kleist, Max Dauthendey, Anton Dörfler)
Hexen in: E. W. Heine: Der Flug des Feuervogels 2000
Irrenanstalt in: Literarischer Führer S. 95
Schloss in: Rémy, Pierre-Jean: Des chateaux en Allemagne 1987, S. 293,294-



Würzburg: Lyrikmotiv:
s. a. Max Dauthendey, Friedrich Deml, Theodor Fontane („Rekrutenkorporal“), Heinrich Heine, Arno Holz, Justinus Kerner („Lusamgarten“), Henry W. Longfellow, Friedrich Rückert, Friedrich Schnack, Walther von der Vogelweide (Lusamgärtlein)
in: Bächler, Wolfgang: Nachtleben 1982
in: Frommelt, Harry: Traumfahrt 1947 S. 110 „Fränkische Vision“
in: Hochmuth, Karl: Wo bist du Würzburg S. 22 (Dom)



Würzburg: Lyrikmotiv:
s. a. Plomer, William: A walk in Würzburg“ in: Germany in British poetry since 1945 (1987) S. 65
s. a. Schaub, Franz: Stadt und Dom in: Geliebte Stadt am Main 1972 (Dom)
Garten Lyrikmotiv: in: Inge Meidinger-Geise: Was sich abspielt 1983, S. 38 („Fränkische Hofgärten“)
in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998



Würzburg: (Umgebung):
Besucher: Reisebericht: s. a. Gustav Schwab



Würzburg: (Bistum):
s. a. Gregorowitch Tannenberg
Bischof s. a. Julius Echter von Mespelbrunn
Medizin in: Karin Figala: Mainfränkische Zeitgenossen „Ortolfs von Baierland“ (Bistum Würzburg und Bamberg) Diss. 1969



Wüstenstein: (Wiesenttal):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Wunsiedel:
s. a. Luisenburg
Berühmte Einwohner: s. a. Rudolf Heß, Jean Paul
in: Aufseß, Hans Max von: Frankens offene Türen S. 170-
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Emmy Ball-Hennings, Ludwig Bodo, Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Heuss, Hogg, Karl Immermann, Horst Krüger, Luise (Königin von Preußen), Wilhelm Müller, Friedrich Nietzsche, August von Platen, August Reichensperger, Friedrich Rückert, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, Joh. Georg August Wirth. Besucher: Reisebericht: 16. Jahrhundert
Literaturmotiv: s. a. Günter Grass, Golo Mann, Ludwig Tieck
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Nationalsozialismus in: Ingo Hasselbach: Die Abrechung 1993 S. 81ff



Wurffbain, Johann Sigmund:
Indien in: Dettelbacher, Werner: Fränkische Abenteurer S. 57-
Indien in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 133-



Wurzbüschel:
in: Hollfelder Blätter 6 (1981),4




Negative Stimmen



Wagner, Cosima: Zitate:
„Intelligenz und Charakter sind bei einem Mann unvereinbar.“



Wagner, Cosima:
„Karfreitag … Am Nachmittag mit den drei Kindern in die Kirche gegangen; in meiner Kindheit hörte ich sagen, dass, welcher Wunsch auch um 3 Uhr, der Todesstunde unseres Herrn, ausgesprochen würde, er würde gewährt: heute bat ich, dass mein Licht erlöschen möchte, wenn R’s auch erlischt, dass wir vereint verscheiden; die Vögelchen bat ich, mit mir zu bitten, ich bat durch ihren Gesang, durch der kleinen Blüten Blicke, durch der Bäume Triebe, durch des Kreuzes Segen, durch der Orgel Ton, durch der armen Leute Andacht, durch meine Reue und meinen Schmerz, o würde ich erhört?“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 84f)



Wagner, Richard: Zitate:
„Der Mensch ist das dümmste Tier.“
„Ich kann die Glatzköpfe nicht leiden, das hat mir schon Caesar verleidet“ (1881 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 831)
„Man müsste alles hinter sich abschließen können, von nichts mehr hören; um es im Leben auszuhalten, müsste man darin tot sein.“



Wagner, Richard:
"Im wunderschönen Monat Mai,
kroch Richard Wagner aus dem Ei;
ihm wünschen alle, die ihn lieben,
er wäre besser dringeblieben" (Richard Wagner 1848)



Wagner, Richard:
"Der umstrittenste Künstler aller Zeiten", "der größte Spektakelmacher unseres Jahrhunderts" (Martin Greif).
"Welch ein Don Quijote" (Peter Ilijtsch Tschaikowsky).
"Höchst langweilige deutsche Kanaille" (F. Dostojewskij).
"Der genialste Verführer, den Deutschland gekannt hat", „größenwahnsinniger Theaterplunder“ (Carl von Ossietzky).
"Rattenfänger und Leibmusikant des ... dritten Reiches" (Hermann Hesse).
„Der größte Sendbote" des Nazitums (H. Rothe).
„Die Richard-Wagner-Musik verhält sich wie eine Menge anderer spezifischer Gehirngifte: Alkohol, Morphium, Absinth“ (Oskar Panizza).
"Primärtäter des Holocaust" (Ralph Giordano).
Für André Gide waren Person und Werk "ein Gräuel". Er "hat zahllosen Snobs, Literaten und Dummköpfen erlaubt, zu meinen, sie liebten Musik, und einigen Künstlern, zu glauben, Genie ließe sich erlernen. Deutschland hat vielleicht nie etwas gleichzeitig so Großes und so Barbarisches hervorgebracht."
"Wagner stinkt nach Sex" (James Joyce).
"... das ewig juckende Horrorthema Richard Wagner" (E. Henscheid).
"Ich mag Wagners Musik mehr als jede andere, weil sie so laut ist, dass man die ganze Zeit reden kann, ohne dass andere hören, was man sagt" (Oscar Wilde).
„Wagner: Wenn sein Name fällt, hämisch grinsen und Witze reißen über die Zukunft der Musik“ (Gustave Flaubert).
"Danke, Jesus. Fuck Wagner" (Mick Jagger).
"Es ist viel Hitler in Wagner" (Thomas Mann).
“Die Republik hat Richard Wagner mit Hass und Hohn überschüttet. Adolf Hitler hat das Wunder seines Wiedererstehens vollbracht“ (Thomas Mann).



Wagner, Richard:
Affenschande, Afterkunst, Albernheit, Aufgedunsenheit, ausgemergelt, Bandit, Beutelschneiderei, Blechschmied, Blendwerk, Blutegel, Brüllton, Chaos, Deliriumsmusik, Dilettant, Dreck, entbehrlich, Gottesgeißel, Größenwahnsinn und Gehirnerweichung, hirnverbrannt, Huren-Aquarium (‚Rheingold’), Kakophonie, Katzenmusik, Liebesqualm, Missgeburt, Misthaufen, Nervenpein, Niegelungen, Ohrenschinder, Pferdearbeit, Prügelopus, Schund, Stotterpoesie, Stroh, Tierquälerei, Tongewinsel, viehisch u. v. a. (Tappert, Wilhelm (Hrsg.): Wörterbuch der Unhöflichkeit. Richard Wagner im Spiegel der zeitgenössischen Kritik 1967. Neuausg. von Richard Wagner im Spiegel der Kritik 1903)



Wagner, Richard:
„Hatte auch Wagners Benehmen, das ich ja gewärtigen und begreifen musste, mich in keiner Weise verletzt, so kann ich doch nicht leugnen, dass mir seine ganze Persönlichkeit recht unsympathisch war. Ein Fremder hätte aus Wagners Gesicht weniger auf einen genialen Künstler als auf einen trockenen Leipziger Professor oder Advokaten geraten. Er sprach unglaublich viel und schnell, in monoton singendem sächsischem Dialekt; er sprach in einem fort und immer von sich selbst, von seinen Werken, seinen Reformen, seinen Plänen“ (Eduard Hanslick in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 149)



Wagner, Richard:
„Er war nicht nur mit enormer musikalischer Phantasie begabt, sondern entwickelte auch neue künstlerische Formen. Er beschritt Wege, die vor ihm noch niemand betreten hatte, und er war ohne Frage ein Genie, dem in der deutschen Musik ein Platz neben Mozart, Beethoven, Schubert und Schumann gebührt. Aber nach meiner tiefen und festen Überzeugung war er ein Genie, das einen falschen Weg gegangen ist. Wenn dieser außergewöhnliche Mensch, anstatt sein Leben der musikalischen Illustration von Gestalten aus der germanischen Mythologie in Opernform zu widmen, Symphonien geschrieben hätte, so besäßen wir vielleicht Meisterwerke, die den Vergleich mit den unsterblichen Schöpfungen Beethovens aushielten“ (1876 Tschaikowsky, Peter: Musikalische Essays und Erinnerungen, 2000, S. 379)



Wagner, Richard:
„Allüberall wird man mit der Frage gequält: Was denken Sie von Wagner? Höchst charakteristisch für diesen neudeutsch-preußischen Reichsmusikanten: Er nebst Gattin (der von Bülow sich getrennt habenden), nebst Hahnrei Bülow, nebst ihnen gemeinschaftlichem Schwiegervater Liszt hausen in Bayreuth alle vier einträchtig zusammen, herzen, küssen und adorieren sich und lassen sich’s wohl sein“ (1876 Karl Marx in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 84f



Wagner, Richard:
„Die Musik hier ist zwar gut, aber sie spielen selten Beethoven, Mozart, sondern immer nur Wagner (die höchst langweilige deutsche Kanaille, ungeachtet seines Ruhms)“ (Feodor Michailowitsch Dostojewski an seine Frau Bad Ems 1879)



Wagner, Richard:
„Es gibt Menschen, die es nicht ertragen können, wenn berichtet wird, dass ihr Heros bei einem Aufstand mit einem berüchtigten Anarchisten im Bunde war, dass er von der Polizei streckbrieflich gesucht wurde, dass er revolutionäre Pamphlete schrieb und dass seine Schilderung des Nibelungenreiches unter Alberichs Herrschaft die dichterische Vision des unkontrollierten Kapitalismus ist ...“ (1898 George Bernard Shaw)



Wagner, Richard:
„Ich stand vor Haus Wahnfried … Frierend ging ich vorüber an der nach Westen gelegenen Seite des Gebäudes, hin zum Hofgarten, wo die Wege den herabsinkenden Schnee auflösten zu weißbraunem Schlamm. Richard Wagner war weltenfern. Er war weder Gott noch Popanz. Er war eine mühselige belanglose Figur aus der Kulturgeschichte der letzten anderthalbhundert Jahre, seine Anwesenheit in diesem Bayreuth musste ein Missverständnis sein, eine Legende, eine Erfindung der Fabrikanten von Souvenir-Kitsch“ (1980 Rolf Schneider in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 375)



Wagner, Richard:
„Er strebte eine Erlösung nach Maß in dem historisch absurden Verlangen nach einem arischen Christus an, er beschwor den Himmel, an den er nicht glaubte, und wünschte die Hölle herbei. Er spielte mit einem Feuer, das später in Auschwitz brannte … Ich sah leider wieder Wagner als den Barden eines Germanentums der Lächerlichkeit. Überdies entbehrte sein Walhall des Charmes der griechischen Mythologie … Aufgerufen war er für Vernichtung, er bezeichnete sich gern als einen Weltzerstörer“ (1983 Koeppen, Wolfgang: Berichte und Skizzen 1986, S. 213ff)



Wagner, Richard:
„hoch neurotisch“
„überhaupt ein unangenehmer Mensch“
„Wir Deutsche denken beim Führer gleich immer an Adolf Hitler. Dabei war Hitler höchstens Wagnerianer.“
(Süskind, Patrick: Der Kontrabass 1984, S. 32, 41, 47, 60)



Wagner, Richard:
"Ein Tiefpunkt bayerischen Musikschaffens war mit Richard Wagner erreicht. Die 'sinnverwirrende Raffinerie' der Wagnerischen Musik hat nicht nur den Märchenkönig in den Wahnsinn getrieben. Das Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung wird nie ganz geklärt werden können, doch schienen Musiksoziologen eine breite Induktionsbasis für die Annahme zu haben, dass weniger Irre nach Bayreuth pilgerten als von dort zurückkamen und dann in den Heimatstädten ihre Sucht weiter pflegten. In München fand noch vor dem Ersten Weltkrieg so mancher Richard Wagner Evening statt. Korrelierend musste die Nervenheilanstalt Haar weiter ausgebaut werden." (1991 McCormack, R. W. B. (d. i. Gert Raeithel): Tief in Bayern. S. 236)



Wagner, Richard:
"Wagners Weltanschauung, die sein Leben, seine Schriften und seine Opern prägt, ist meiner Meinung nach mit den Grundsätzen menschlicher Ethik unvereinbar. Sie ist bestimmt von Rassismus, Frauenverachtung, Selbstvergötterung und Lebensverneinung." (2013 Urenkel Gottfried Wagner).



Wagner, Richard: Bayreuth:
„Unser Verbrechen mit der Niederlassung in Bayreuth war ein guter Wahn, jetzt fühle ich immer mehr, dass wir nur ein Vagabundenleben führen können; nirgends zu Hause sein mit unseren Kindern“ (1880 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 566)



Wagner, Richard: Bayreuth:
„R. klagte es heute, dass er nun nirgends ein Heim habe, da Wahnfried ihm durch so mancherlei verleidet sei … Was Bayreuth sein könnte, wenn wir dort wären! Wie gern er dort wäre, wenn nicht das Klima nur, sondern die Stadt etwas mehr böte“ (1882 Venedig. Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 4, S. 890, 1052)



Wagner, Richard: Bayreuth:
„Was bewog aber nun Wagner, trotz der Enttäuschung über das markgräfliche Opernhaus, in Bayreuth zu bleiben? Hier, so steht groß über der Tür von Wahnfried eingegipst, fand Wagners Wähnen Frieden. Es hatte aber natürlich auch praktische Gründe. Bayreuth lag im Herrschaftsbereich des Gönners Ludwig, aber nicht im eigentlichen Bayern, das Wagner ja verhasst war, seit er sich dort so übel aufgeführt. Bayreuth lag im fälschlich für frei gehaltenen Franken. Und Bayreuth, die kleine provinzielle Beamtenstadt, die Stadt, die die höchste Vereinsmitgliedschaft pro Kopf der Bevölkerung in Deutschland zählt, in der die Bevölkerung sogar zu spießig ist, um ins Wirtshaus zu gehen – der Telesocke, eine Art Fußwärmer für beide Füße, ein zusammengenähter Zwillingspelzstiefel, ist im Winter der größte Verkaufsschlager in Bayreuth -, Bayreuth die ausgesuchte Spießburg zumindest Süddeutschlands, war wie keine Stadt angetan, des ersten Reichsspießbürgers, Richards, des Genies in Pantoffeln, Wähnen Frieden finden zu lassen“ (1969 Rosendorfer, Herbert: Bayreuth für Anfänger, S. 27)



Wagner, Richard: Literatur:
„Über Wagner gibt es Tonnen, Berge, Gebirge von Büchern. Selbst die von Wagnerianern als überflüssig erachteten Werke reichten hin, um Scheiterhaufen für alle Mozartfreunde der Welt zu errichten … Da es meines Wissens keine Bibliographie Anti-Wagneriana gibt, möchte ich bei diesem Punkt etwas verweilen … Zur ersten Gruppe gehören etwa die Schriften Nietzsches gegen Wagner: ‚Der Fall Wagner’, ‚Götzen-Dämmerung’, ‚Nietzsche contra Wagner’ … Diese Schriften des ehemaligen Wagner-Adepten Nietzsche erklären Wagnerianer ganz einfach damit, dass Nietzsche vor lauter Wagner-Begeisterung verrückt geworden sei und eigentlich pro-wagnerianische Bücher hätte schreiben wollen, wobei ihm ungeschickte Wendungen – ‚Ist Wagner überhaupt ein Mensch? Ist er nicht eher eine Krankheit?’ – unterliefen, die sein ursprüngliches Wollen ins Gegenteil verkehrten. Bei Theodor W. Adornos ‚Versuch über Wagner’ ist die Argumentation der Wagnerianer sehr einfach: das Buch ist von einem Juden geschrieben. Da es ziemlich unverständlich ist, hat es weder unter Wagnerianern noch unter Anti-Wagnerianern große Wirkung getan – höchstens unter Adornianern, aber das ist, wie man so sagt, eine ganz andere Geschichte. Eine Volksausgabe des Adorno-Versuches, sozusagen, ist: ‚Das denkwürdige Leben des Richard Wagner’ von Ludwig Marcuse … Das Buch kam just zum hundertfünfzigsten Geburtstag Wagners, also 1963, heraus. Zu meinem Erstaunen sah ich das Buch bei den Festspielen 1963 in Bayreuth in der Auslage der Jean-Paul-Buchhandlung. Ich klärte den Buchhändler auf. Er sagte mir – er, der wie alle Buchhändler selbstverständlich keine Bücher las -, er habe nicht wissen können, dass es erlaubt sei, in so einem hohen Jubeljahr Bücher gegen Wagner zu drucken. Aber es war schon zu spät. Zahlreiche Wagnerianer hatten das Buch bereits gekauft, in dem berechtigten Glauben, es sei in Bayreuth nicht gestattet, unbezeichnet Anti-Wagneriana anzubieten“ (1969 Rosendorfer, Herbert: Bayreuth für Anfänger, S. 52ff)



Wagner, Richard: „Meistersinger“:
„Unter allen seinen Musikdramen ragen die ‚Meistersinger’ als das deutscheste immerdar hervor. Sie sind die Inkarnation unseres Volkstums schlechthin. In ihnen ist alles enthalten, was die deutsche Kulturseele bedingt und erfüllt. Sie sind eine geniale Zusammenfassung von deutscher Schwermut und Romantik, von deutschem Stolz und deutschem Fleiß, von jenem deutschen Humor, von dem man sagt, dass er mit einem Auge lächle und mit dem anderen weine. Sie sind ein Abbild der blutvollen und lebensbejahenden deutschen Renaissance, ergreifend in ihrer herben, keuschen Tragik und zu jubilierenden musikalischen Triumphen führend im klingenden Pathos rauschender Volksfeste“ (Joseph Goebbels in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 270f)



Wagner, Richard: „Meistersinger“:
„Während der dreißig Jahre, in denen sich Wagner mit dem ‚Ring’ beschäftigte, hat der Meister noch zwei weitere Werke geschrieben, was die sonst so geradlinige Chronologie etwas durcheinander bringt. ‚Die Meistersinger von Nürnberg’ haben wir schon erwähnt. In diesem sonst harmlosen Werk, das nur unterschwellig von der Blattlaus der Deutschtümelei befallen ist, hat Wagner versucht, die Meistersingerkunst, eine Sache von, wenn man so sagen kann, monströser Kleinkariertheit, in ein bürgerlich-heroisches Drama umzumünzen. Interessant bei der Angelegenheit ist, dass Wagner dieses Werk ausdrücklich nicht als Musikdrama, sondern als Oper bezeichnete“ (1969 Rosendorfer, Herbert: Bayreuth für Anfänger, S. 48)



Wagner, Richard: Musik:
„Er versucht, aus Parsifal zu spielen und hat beinahe alles vergessen, ‚ich bin ein Musiker wie ein Hund für einen Groschen’, lacht er“ (1878 Wagner, Cosima: Die Tagebücher Bd. 3, S. 146f)



Wagner, Richard: Musik:
„Heute, wo ich vor meinem musikalischen Ruin, ja vielleicht vor dem Selbstmord stehe, darf ich es offen sagen: Diese ungeordneten, rhythmenlosen A-Dur-Dreiklänge in hohen Violinlagen kamen mir langweilig, ledern, starr und nichts sagend vor. – Aber mit welcher Trunkenheit nahm mein Ohr damals die Klänge des ‚Tannhäuser-Marsches’ in sich auf“ (Panizza, Oskar: Stoßseufzer aus Bayreuth und in: Piontek: Bayreuth S. 120)



Wagner, Richard: Musik:
„Der Frosch ist ein emsiger Sänger, die Musik stammt offenbar von Richard Wagner“ (Bierce, Ambrose: Aus dem Wörterbuch des Teufels)



Wagner, Richard: Musik:
„Ich bin kein Anti-Wagnerianer, denn das wäre noch eine Art Wagnerianer zu sein. Wenn man unbedingt darauf besteht, dass Wagner der größte Künstler der Welt sei – was durchaus möglich ist -, dann kann ich nur noch die Kunst verachten, und ich schäme mich, selbst als Künstler zu gelten“ (1896 Léon Bloy an Henry de Groux in: Piontek: Bayreuth S. 134)



Wagner, Richard: Musik:
„Gestern ging ich notgedrungen ins Konzert Hensel. Die andern sagten, es sei nicht gut gewesen, mir gefiel’s auch nicht, schon weil es lauter Wagner war und ich habe nun mal die Abneigung gegen das gespreizte Wesen. Wie kann man musikalisch Gefühle darstellen, die es gar nicht gibt? Z. B. diese germanische Schwerterfreude etc. etc.“ (1921 Thoma, Ludwig: Ein Leben in Briefen. München 1963, S. 460)



Wagner, Richard: Musik:
„Der allgemeine seelische Charakter von Wagners Musik hat etwas pessimistisch Schweres, langsam Sehnsüchtiges, im Rhythmus Gebrochenes und aus dunklem Wirrsal nach Erlösung im Schönen Ringendes; es ist die Musik einer beladenen Seele, nicht tänzerisch zu den Muskeln redend, sondern ein Wühlen, Sichschieben und Drängen von unsüdlicher Mühsal, die Lenbachs Mutterwitz schlagend kennzeichnete, als er eines Tages zu Wagner sagte: ‚Ihre Musik – ach was, das ist ja ein Lastwagen nach dem Himmelreich.’“ (Thomas Mann in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 239)



Wagner, Richard: Musik:
"Wagners Opern ... machten mir schwül und übel ... Diesen ewig wogenden Brei schwerer blähender Gefühle vertrug ich ... nicht" (Rudolf Georg Binding: Erlebtes Leben 1927)



Wagner, Richard: Operntexte:
„Das urigste Poetastergenie …“
„Der deutschen Sprache spie dreist ins Gesicht seines Stabreims Eia popeia.“
„Ein demokratischer Krebs, der Verse verbricht: Wigala, Wagala, Weia!“
„Hotthüpoesie“
(Holz, Arno: Richard Wagner als Dichter in Buch der Zeit. Das Werk Bd. 1, S. 150 und in Werke Bd. 5, S. 142)



Wagner, Richard: Operntexte:
„Über die furchtbare Menge der Quasseleien, Albernheiten, Unverständlichkeiten und Geschmacksverirrungen geh’ ich hin, ebenso über den totalen Mangel an Witz und Humor, trotzdem sich dieser letzte Mangel dadurch so fühlbar macht, dass W. beständig Anläufe nimmt, witzig und humoristisch sein zu wollen“
(1881 Fontane, Theodor: Briefe in 2 Bänden 1980 Bd. 2, S. 47)



Wagner, Richard: Operntexte:
„… diese Dichtungen verströmen eine erstickende, schreckliche Langeweile. Diese emphatischen Nichtigkeiten, dieser grausige Sagenkinderkram, aber vor allem, o vor allem!, dieser blasphemische Missbrauch der Heiligen Liturgie haben mich mit Ekel und Schrecken erfüllt! Es war als hätte ich ein siegreiches Ungeheuer, Marke Bismarck, erblickt, das mit seinen Stiefeln auf den frischen Blumen eines Kinderfriedhofs herumtrampelt. Dies zur ‚Größe im Dramatischen’ … (1896 Léon Bloy an Henry de Groux In: Piontek: Bayreuth S. 135)



Wagner, Richard: Operntexte:
„Es ist schwer, beim Lesen der Textbücher kein Wagnergegner zu werden. Als Sprachwerke sind sie ein Gräuel“ (1975 Krüger, Horst: Ostwest-Passagen, S. 125)



Wagner, Richard: s. auch Festspiele: Bayreuth:



Wagner, Siegfried:
„In der mittelsten Loge Frau Cosima und Siegfried. Er sieht aus wie ein in Honigkuchen nachgebildeter Richard Wagner. Eine stickende Luft“ (1909 Theodor Lessing in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 307)



Wagner, Winifred: Hitler, Adolf:
„Bayreuth Haus Wahnfried, den 12. Februar 1942
Mein hochverehrter, lieber Freund und Führer.
Die Tatsache, dass auch in diesem Sommer das Festspielhaus auf Deinen Befehl hin seine Pforten wieder öffnen darf, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit und wir hoffen, wiederum auf unsere Weise unsere Pflicht erfüllen zu können! Bei den Erwägungen über die Auswahl des aufzuführenden Werkes bezw. der aufzuführenden Werke sind uns allerlei Vorschläge gekommen und wir möchten die endgültige Entscheidung in Deine Hände legen … Dürfen wir bald auf Deine Entscheidung hoffen, damit wir unsere Dispositionen treffen können?
Mit den herzlichsten Grüßen von Wieland, Gertrud, Wolfgang, Verena und mir verbunden mit den innigsten Wünschen für Dein Wohlergehen
Immer Deine dankbar-getreue W. W.“ (1942 Winifred Wagner an Adolf Hitler in: Wagner, Nike (Hrsg.): Über Wagner, S. 278, 280)



Waisenhaus: Nürnberg:
„Für den Unterricht der Kinder ist auch notdürftig und für Kost, Kleidung und weiteres Fortkommen derselben, wenn sie groß genug sind, diese Erziehungsanstalt verlassen zu können, sehr gut gesorgt. Ja die Kleidung, besonders die festliche, ist für diese Kinder fast zu kostbar und zu glänzend. Aber doch dauerte mich diese Jugend sehr. Sie wird auch hier, wie an vielen andern dergleichen Orten, unter strenger Aufsicht, den größten Teil des Tages in einem langen, aber engen und niedrigen Saale, bei ungeöffneten Fenstern in der wärmsten Jahreszeit, zum Sitzen und Wollenspinnen angehalten. Wie wäre es in verderbter Luft und bei einer Beschäftigung, die nur einen Teil des Körpers, und zwar immer nach einerlei Richtung, in Bewegung setzet, anders möglich, als dass die Kinder bleich aussehen, größtenteils den Ausschlag haben und nicht selten mit einem kränklichen, unausgebildeten oder schief gewachsenen Körper in Freiheit gesetzet werden“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 65f)



Wald: Spessart:
„Was die Forstschule anbelangt, so geht da alles seinen alten Gang. Tag für Tag Kolleg, am Samstag Exkursion, die mir immer sehr gut gefällt, wenn es in den Spessart geht, obwohl ich sagen muss, dass mir meine lieben, heimatlichen Tannenwälder viel mehr imponieren als die dortigen Buchenstände, welche außerdem, wie uns Her Direktor jedes Mal sagt, einen sehr geringen Wert haben“ (1886 Aschaffenburg Thoma, Ludwig: Ein Leben in Briefen. München 1963, S. 14)



Wallensteins Lager: Zirndorf: Alte Veste:
„Das Jahr 1824 ging ohne besondere Reise ins Ausland vorüber, und ich beschränkte mich bloß darauf, unter das übrige Volk gemischt, das leere Schauspiel einer bayerischen Heerschau auf der Fürther Heide mit anzusehen. Hier war nicht dem Kronprinzen, sondern dem Marschall Wrede die Musterung des Heeres übertragen. Der alte W. ließ den Kronprinzen als seinen Adjutanten im Gefolge reiten. Bloß dem Marschall zum Vergnügen, der der erstaunten Welt einen verbesserten Feldzug Gustav Adolfs gegen Wallenstein geben und zeigen wollte, wie leicht der letzte von seiner alten Veste bei Zirndorf herunterzujagen gewesen wäre, wurden viele tausend Gulden unnützerweise hinausgeworfen, das Land mitten in der Ernte auf einen Umkreis von 20 Stunden in Alarm versetzt, und weil es sonst kein Bild des Krieges gegeben hätte, die Ernte auf 5 Stunden weit niedergetreten und nieder geritten; ein erbarmungswürdiges Schauspiel, wofür hernach die wohldienenden Landrichter dem Volke mit guten und bösen Worten alle Entschädigung abschwatzten oder sie auf eine jämmerliche Kleinigkeit herabsetzten ... Im Quartiere war die Mannschaft meistens permanent besoffen“ (Lang, Karl Heinrich von: Memoiren, Teil 2, S. 333ff)



Wallfahrt: Bamberg: (Umgebung):
„Einige Stunden nach unsrer Abreise begegnete uns eine Wallfahrt: eine mir ganz neue Erscheinung? – Stellen sie ich einen Zug von vier- bis fünfhundert Menschen beiderlei Geschlechts vor, welche unter Anführung ihrer Priester im festlichen Ornate, ein andächtiges Geplärr in die Luft stießen und mit bloßen Häuptern dem Wind und Wetter Trotz boten! Die Reise ging nach Bamberg, um der Bildsäule eines gewissen Heiligen daselbst die Cour zu machen. – Eine so große Menge müßig gehender Landleute ist, zumal zur Zeit der Ernte, in der Tat eine sehr auffallender und kläglicher Anblick“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 134f und in: Predelli S. 81



Wallfahrt: Kreuzberg:
„Ganz Bischofsheim samt der Nachbarschaft zieht am Sonntag nach Mariä Geburt in Prozession nach dem Kreuzberg zum Andenken einer gefährlichen Ruhr; daher Profane sich nicht entblöden, diese Handlung der Andacht die Sch…prozession zu nennen“ (Karl Julius Weber).



Wallfahrt: Maria Limbach:
„Das Gnadenbild zu Limbach aber hat ein Gnadenwasser, das Blinde sehend macht, und tut nicht Wasser aus dem Jordan noch mehr, und macht nicht das Wasser des Ganges gar selig? Das Gnadenwasser wirkte aber auch umgekehrt. Ein ungläubiger Hebräer tränkte einst seinen blinden Gaul damit aus Spott – der Gaul wurde sehend, der freche Jude aber blind; der Jude war verstockt, der Gaul aber, ein Bamberger, gläubig“ (Karl Julius Weber).



Wallfahrt: Obernsees: (Umgebung): Rupertuskapelle:
„Die Kirchtür wird nie verschlossen; den Fremden treibt die Neugierde in den Tempel, und von diesem sind die hölzernen Engel und Heiligen sehr gemisshandelt und Altar und Wände und Kanzel so voll geschmiert, dass man Mühe hätte, einen leeren Platz zu finden, wenn man anders geneigt wäre, hier, an einem so unberühmten Orte, seinen Name so lang zu verewigen, bis ein fechtender Handwerksbursch ihn wieder austilgte, um denen seinigen dafür anzuschreiben“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 135f)



Wallfahrt: Obernsees: (Umgebung): Rupertuskapelle:
„Eine halbe Stunde vor Troppach (Truppach) steht dicht am Wege eine Kapelle des heiligen Rupertus, wohin mit reichen Opfern von Landesprodukten noch jährlich viele Menschen wallfahrten. Sie steht beständig offen für die, so beten und anbeten wollen. Zu gewissen Zeiten wird Messe darin gelesen und Gottesdienst gehalten. Ich wunderte mich, wie ich bei den heiligen Bildern statt der Köpfe bloß noch zerfetzte Stümpfe und statt der Arme kleine Splitter sahe, und ärgerte mich über den Unfug, in der Meinung, die Lutherischen hätten es den Katholiken zum Ärger getan. Aber ich bin anders belehrt worden. Gegen alle Übel und Gefahren des Lebens, die da sind und noch kommen können, holen sich die gläubigen Seelen hier Amulette, und so wird denn so ein armer Heiliger vom Kopf bis zu den Füßen geschunden und abgesplittert, bis ein andrer seine Stelle einnimmt, um von den Messern seiner Kunden eben so gemisshandelt zu werden“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 5ff)



Wallfahrt: Vierzehnheiligen:
„Es sind da viele Wunder geschehen, wovon ein eigenes Büchlein oft gedruckt ist und immer wieder gedruckt wird. Damit ist den Leuten geholfen, die gern Wunder haben mögen, noch mehr ist damit dem Buchdrucker und Buchhändler geholfen; den Mönchen zu Langheim wird am meisten geholfen, denn diese haben nun schon seit länger als 300 Jahren die besten Einkünfte von den Wallfahrten und Wundern, womit sie ihren Körper gar wohl pflegen; denn für die Nahrung desselben sollen sie, wie man mich versichert hat, viel, und für die Nahrung ihres Geistes wenig sorgen … Die Wallfahrter gingen in zwei Linien hintereinander, die etwa zwölf Fuß voneinander entfernt waren, beide Geschlechter untereinander, die Weiber meist sehr hässliche Gesichter, und durch ein um das Haupt geschlagenes weißes Tuch noch hässlicher, die Männer hingegen mit bloßem Kopfe. Jede Dorfschaft hatte ihre Fahne, auf deren verschiedenen die vierzehn Heiligen abgemalt waren, die, wenn nicht der Schein um das Haupt gewesen wäre, eher wie Treffel-Könige als wie Heiligen aussahen. Hin und wieder zwischen den Linien sah man Waldbrüder, Taugenichtse, die unter dem Scheine der Heiligkeit müßig gehen, schmarutzen, huren und zuweilen stehlen, und die daher bei den Wallfahrten niemals zu fehlen pflegen“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 109f)



Wallfahrt: Vierzehnheiligen:
„Sonst fanden wir auf dem ganzen Wege nichts merkwürdiges als eine Prozession von einigen hundert Personen beiderlei Geschlechts, die nach einem sechs Stunden von Bamberg gelegenen Orte wallfahrteten. O! mein Freund, hier hätte ich Tränen über Jerusalem weinen mögen! In den Gesichtern der meisten Pilgrime ließen sich nicht allein keine Spuren wahrer Andacht, sondern vielmehr sehr deutliche Merkmale der Sünden entdecken, die man durch diese Wallfahrt und durch das unaufhörliche laute Grüßen der gebenedeiten Jungfrau Maria zu tilgen glaubte“ (178? Anonym: Ein Brief aus und über Bamberg, S. 347)



Wallfahrt: Vierzehnheiligen:
„… die vierzehn Nothelfer, die im Jahr 1448 einem frommen Schäfer hier erschienen. Gewöhnlich sieht man, laut des Sprichworts, in der Trunkenheit doppelt, jener Schäfer aber gar vierzehnfach. Seine Nothelfer mögen manchem Wallfahrer geholfen haben, da der Glaube stark war, am meisten aber halfen sie den Mönchen zu Langheim“ (Karl Julius Weber).



Wallfahrt: Vierzehnheiligen:
„Hoch über dem Wald ertönen Glocken der ehemaligen Abtei und begleiten den Gesang frommer Prozessionen, die mit ihren roten Fahnen oder bunten Heiligenbildern durch das grüne Tal ziehen, oder eben über den Fluss setzen, ohne dass das Geschäft des Einschiffens, die Wasserfahrt und das Landen im mindesten ihre demutsvolle Andacht unterbräche – oder sie klimmen singend den Berg empor, wobei der Schweiß von den Stirnen der Pilger fließt, während sie fortfahren die Mutter Gottes zu preisen … Solche Übungen, die oft wiederkehren, müssen notwendig auf Wesen, Tun und Haltung influieren und geben dem Landvolk des katholischen Franken jenen Anstrich von kirchlicher Dahingebung, Demut, Beschränktheit, der sich namentlich bei den Frauen ausspricht … Der Vorplatz von Vierzehnheiligen ist mit dichtem Volksgedränge bedeckt. Buden sind errichtet, ein Markt von Wachskerzen und in Wachs geformten Gliedmaßen aller Art, als Opfer für die Heiligen, von Rosenkränzen, Heiligenbildern, Votivtafeln, Lebkuchen, der süßen, katholischen Speise, wird gehalten, Wagen von Stadtgästen aus Bamberg, Coburg, Lichtenfels u. s. w. sind aufgefahren, Bettler in Scharen lagern an den Wegen, um den Fuß der Kruzifixe, oder belästigen den anständig gekleideten Fremden … Und nun drängen wir uns in die dicht gefüllte Kirche selbst … So groß der Raum ist, kaum kann man vorwärts schreiten. Tausende sind aufrecht, Tausende liegen auf den Knien, und das Gesumse, welches über so vielen Häuptern schwebt, passt zu der dumpfen Luft und dem Staub, der den Raum erfüllt. Wodurch wird der Staub erregt? Weiber bewegen sich kniend um den Hochaltar der Vierzehn Heiligen, der, mit ihren Bildsäulen geschmückt, in der Mitte der Kirche befindlich ist; ihre aufschleifenden Röcke bringen Staub hervor, sie halten brennende Wachskerzen in den Händen, oder nicht selten auch liegt ein holdes Kind, ein Säugling in ihren Armen, dessen Dasein die Sünde ist, für welche die reumütige Mutter die Fürsprache der Vierzehn Heiligen bei dem erzürnten Gott Vater erflehen soll“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 70, 72)



Wallfahrt: Vierzehnheiligen: Andenken:
„Unserer Ansicht nach täte es allerdings not, dass ein strenger Reformator die Händler mit der Peitsche vertriebe. Sie haben ihre scheußlichen Buden rings um die Kirche aufgebaut und verkaufen alles – von geweihten Kerzen bis zu höchst unheiligen Souvenirs. Sie waren aber wenigstens außerhalb der Kirche geblieben und hatten sich nicht, wie das zuweilen in Frankreich der Fall ist, innerhalb ihrer Mauern eingenistet“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 383)



Wallfahrt: Bamberg – Vierzehnheiligen:
„Am frühen Morgen wurde ich durch den Gesang aufgeweckt, welchen mehrere Züge von Wallfahrern beiderlei Geschlechts auf der Straße ertönen ließen … Ich enthalte mich aller Bemerkungen darüber, ob ein Staat überhaupt solche Wallfahrten, die oft eine Ursache von Sittenverderbnis, auch von Krankheiten werden, gestatten darf; so viel aber ist gewiss, dass sie zu solcher Zeit unternommen, wo die Feldarbeit die Hände der Menschen in Anspruch nimmt, doppelten Nachteil verursachen“ (1836 Haacke, Moritz von: Erinnerungen aus einer Reise …, S. 5 und in: Predelli S. 159)



Wallfahrt: Banz – Vierzehnheiligen:
„Indem wir mit der Betrachtung dieses Denkmals katholischer Kirchenpracht beschäftigt waren, zog unvermutet ein Denkmal des Aberglaubens des katholischen Pöbels unsere Aufmerksamkeit an sich. Die Glocken wurden geläutet, und wir erblickten eine große Wallfahrt von mehr als 2000 Personen beiderlei Geschlechts, die sich dem Stifte näherten. Diese Wallfahrt ging eigentlich zu der eine halbe Stunde davon gelegenen Kirche zu den vierzehn Heiligen, aber sie macht hier eine Station … Als im Jahr 1444 ein Bauer im Kloster Langheim gebeichtet, vermutlich auch, wie es gemeiniglich geschiehet, wenn die Bauern zum Beichten über Feld gehen, ziemlich gezecht hatte, und ihm also die Augen gläsern wurden, geschahe es, dass ihm vierzehn Heilige auf einmal erschienen, und denen, die sie hier anrufen würden, Hülfe versprachen … Die Hülfe der Heiligen ist sehr sichtbar. Den Pilgern wird geholfen, dass sie nun müßig gehen, zum Teil betteln, schwelgen, huren und buben können, aber doch dabei, nach abgelegter Beichte, eine recht kräftige Absolution erhalten, welche alle Sünden gut macht. (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 108f)



Wallfahrt: Dettelbach:
"Die macht ein Gesicht wie die Muttergottes von Dettelbach."

(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 163)



Waltershausen: Kalb, Fritz von:
„Der Kleine leidet durch Gichtschmerzen, die vor einiger Zeit sehr heftig waren – jetzo zwar minder, aber doch oft wiederholen. Dieses Übel würkt leider auch auf die Äußerung und den Gebrauch seiner Geistes-Kräfte, und es vermehrt also auch die Plagen seines Lehrers …“ (1794 Charlotte von Kalb an Friedrich Schiller in: Hölderlin, Friedrich: Sämtliche Werke und Briefe in drei Bänden, Bd. 3, S. 619)



Waltershausen: Kalb, Fritz von: s. auch Onanie



Waltershausen: Major von Kalb:
„Mein Major ist ein recht guter Mann, gebildet auf dem Meere und im Kriege, und im Umgange mit den besten Köpfen unsers Zeitalters in Deutschland, Frankreich u. Amerika. Und doch soll er, wie die Leute sagen, nur ein Zwerg am Geiste sein gegen die Majorin …“ (1793 in: Hölderlin, Friedrich: Sämtliche Werke und Briefe in drei Bänden, Bd. 3, S. 122)



Wasserarmut: Fränkische Schweiz:
„Die armen Bewohner dieser Gegend sind ebenfalls genötigt, alles Wasser, dessen sie bedürfen, aus der Wiesent auf einem fast senkrecht steilen Wege bergauf zu schaffen. Wir sahen einige dieser menschlichen Lasttiere mit Tonnen auf dem Rücken sich jämmerlich hinaufquälen …“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 179)



Wassermann, Jakob:
„… schlimme Szenen, Vorwürfe, Drohungen, Beschimpfungen, Hohn … Der Vater aber wurde mein unerbittlicher Verfolger, und die Frau seine getreue Spionin, so dass ich keine ruhige Arbeitsstunde mehr fand und des Nachts bisweilen bei Mondschein das Bett verließ und am Fenster in einem leidenschaftlichen inneren Zustand, Blatt um Blatt vollschrieb“ (Thomas Kraft und Klaus Gasseleder: Spaziergänge durch das Franken der Literaten und Künstler 2008, S. 134)



Weber, Karl Julius: Zitate:
"Der Tod ist der größte Grundbesitzer, der überall seinen Acker hat."
„Die Eitelkeit ist der Stolz der Schwachen.“
„Die Welt entstand aus nichts, ist im Grunde auch nicht viel; und wir?“
„Kaken und Sorgen / Kummt alle Morgen.“
„Satiren sind eine Art Distelköpfe, die bekanntlich ganz verschieden wirken, ob sie ein Distelfink frisst oder ein Esel.“
„Viele denken nicht eher ans Abschneiden der Fußnägel, bis sie die Strümpfe durchbohrt haben und der Schuh zu eng wird.“
„Von jedem berühmten Mann kann man im Grunde zwei ganz verschieden Leben schreiben, man denke an Friedrich, Joseph und Napoleon.“
"Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?!"
"Ein Grabstein bleibt der eigentliche Stein der Weisen."
"Hier liegen meine Gebeine, / ich wollt', es wären deine" (Grabinschrift Webers).
Schweiz: „Eine verbesserte, von Druckfehlern gereinigte Ausgabe der Deutschen.“



Wege und Straßen: s. Straßen und Wege



Wein: Zitate:
„Oh, wie mir dieses blankgescheuerte Blei der polierten Alltäglichkeit, dieses destillierte Wasser, dieser geschönte Landwein ein Gräuel ist“ (Jean Paul).
"Was die Chemie für Segen gestiftet?
Durch sie werden die Weine vergiftet ..."
(in: Rückert, Friedrich, S. 76)



Wein:
„Die fränkischen Weine …, die, wegen des besseren Rheinweins, am Niederrhein sowohl als in Holland nicht geachtet werden, gehen größtenteils in Länder, denen sie, weil ihnen der Vorteil eines schiffbaren Stroms versagt ist, auf der Achse zugeführt werden müssen, wie z. B. nach Sachsen“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 142)



Wein:
„Im Norden muss sich der Frankenwein gefallen lassen, dass noch schlechteres Gewächs den Spitznamen ‚Würzburger’ und ‚Wertheimer’ führt“ (Karl Julius Weber).



Wein:
„In alten Zeiten benutzten die Winzer einen echten Bocksbeutel als geeignetes Behältnis für ihre Weine. Vielleicht hat in der Neuzeit ein gewisses Anstandsgefühl unter den Weintrinkern oder ein Mangel an Ziegenböcken dazu geführt, den Wein jetzt aus Glasflaschen zu trinken. Ein Kaufmann versicherte uns, der Wein habe darunter gelitten, ihm fehle jetzt die Blume, die ihm nur der Geruch eines Ziegenbockes verleihen könne“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 326)



Wein: Coburg:
„In den Bergen um Koburg wächst zwar Wein, aber von sehr geringer Güte, und nicht in so beträchtlicher Menge, das er als Wein oder als Essig ein Gegenstand des Handels wird. Er wird für einen geringen Tischtrunk geachtet“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 77)



Wein: Eichstätt:
„Am Ende jeder Gasse dieser sonst nicht schlecht gebaueten Stadt sieht man einen hohen Berg hingepflanzt; und dann der ekelhafte Frankenwein!“ (1771 Knigge, Adolf von: Roman meines Lebens, S. 272)



Wein: Lengfurt:
„Mein Kutscher sagte mir, im weißen Ross sei echter Kalmuth zu haben … Das weiße Ross gehört zwei alten Weibern, den Jungfern Röhrig. Sie saßen in der Stube, in welcher das liebe Vieh herumlief. Die eine wackelte mit dem Kopfe und schnitt Futter für das Vieh, die andere wackelte auch mit dem Kopfe und trank Kaffee. Ich fragte, ob hier Kalmuth zu haben sei … Ich sagte zu ihnen, ich wollte mit ihnen in den Keller gehen, wir würden schon welchen herauskriegen. Sie weigerten sich dessen … Ich zündete also ein Licht an und rief: Ich muss wahrhaftig Kalmuth haben! Ich gehe nicht ohne Kalmuth von hinnen! Die beiden Alten sahen einander furchtsam an; sie mochten denken, ich wäre verrückt. Endlich ging eine mit in den Keller. Dort setzte sie sich schrittlings auf ein Fass, steckte den Hebern in den Spund und zog und zog. Aber der arme zahnlose Mund hatte keine Kräfte mehr, nur einen Fingerhut des goldgelben Wassers brachte sie in das Glas“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 23f)



Wein: Paul, Jean:
„Es war vom Wein die Rede und dass der, welcher bei Bayreuth wächst, just nicht der beste ist. ‚Aber ich’, sagte Richter, ‚meine doch, dass der mittelmäßige Wein, der meinen Durst löscht, besser schmeckt als der vortrefflichste, von dem ich nichts abkriege’“ (1825 Malla Montgomery-Silfverstolpe in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 192)



Wein: Würzburg:
„Man versicherte uns, dass der Ururältervater von allem Weine, über hundertundfunfzig Jahre alt, in diesem Fasse wäre. Credat Judaeus Apella, non ego! Es glaube es, wer da will, ich nicht! Gustav Adolfs Soldaten waren keine Leute, die einen solchen Wein zurück ließen, absonderlich zu einer Zeit, wo er ihnen am meisten zu gute kam ... Dieses Bacchusopfer endigte sich auch nicht eher als um acht Uhr abends, da einige ihre Rolle so wohl gespielt hatten, dass sie weder sitzen noch stehen konnten. Ich wunderte mich sehr, wie Leute, ohne durstig zu sein, eine so große Menge Wein auf einmal hinunter schlucken könnten, dass sie nicht einen ein(z)igen Tropfen im Glase ließen … Des andern Tages kamen dieselbigen Herren, die uns gestern auf dem Schlosse bewirtet hatten, zu uns, um uns den neuen Palast zu zeigen … Wir gingen auch in die Keller unter diesem Palast, wo wir schon wieder ein Bacchusopfer zubereitet fanden. Wir kamen aber mit dem Kosten des Nestors der Weine, der noch älter ist als der auf dem Schlosse, ab. Juvenal sagt in der fünften Satire von einem so hohen Alter: … ‚Das Alter hat durch den Schimmel des verjährten Fasses seinen Namen und Vaterland ausgelöscht.’“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 36)



Wein: Würzburg:
„Allein, was gilt schon als wirklich heilig außer dem Frankenwein? Der Rebentrunk mundet – frank und frei gesagt – sauer, trocken und herb, ein stringenter Ausdruck der charakterlichen Disposition seiner Hersteller. Das Beste, was sich über Würzburger Wein sagen lässt, ist das, was seiner Zeit Goethe mit ihm bewerkstelligte – rücksichtsloses Besaufen“ (Gunther Schunk: Rein spaßeshalber gebaut in: Roth 2. 1999, S. 288f)



Weinberge: Würzburg:
„Ungeachtet ich Bamberg weit weniger kenne als Wirzburg, so trage ich doch kein Bedenken, dem Urteile aller übrigen Reisenden beizustimmen, nach welchem Wirzburg in Ansehung der Lage sehr weit hinter Bamberg zurückbleibt. Wirzburg liegt in einem Kessel oder engen Tale, das nach allen Seiten in geringen oder höchstens mäßigen Entfernungen mit Bergen umzäunt ist. Dies enge Tal ist durchgehends mit Reben besetzt: denn die wenigen Äcker, Weiden, Wiesen und Gemüsegärten verlieren sich so, dass man sie bei einem Blick auf das Ganze kaum oder gar nicht wahrnehmen kann. Wenn diese unaufhörlichen Weinberge und Weingärten auch in ihrer größten Schönheit sind, so können sie wegen ihrer Niedrigkeit und Einförmigkeit doch nie etwas Malerisches oder für das Auge etwas so Befriedigendes haben als eine Abwechslung von Gärten, Fruchtfeldern, Wiesen und Laubholz. Nun aber grünen die Weinberge nur vier Monate im Jahr, und wenn sie schon so verwelkt sind, wie sie es am Ende unsers Aufenthalts in Wirzburg waren, so hat ihr Anblick eher etwas Zurückstoßendes als Anziehendes“ (1792 Meiners, Christoph: Kleinere Länder- und Reisebeschreibungen. Bdchn. 2, 1794, S. 176f)



Weisendorf:
"Weisendorf ist kla,
wenn einer mit nem Mädel schläft,
dann weiß es die ganze Gma,
der Bürgermeister a."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 109)



Weiße Frau: Sage:
"Albert, Graf von Nürnberg, spricht:
'Herzogin, ich liebe nicht;
Bin ein Kind von achtzehn Jahren
Und im Lieben unerfahren
Würde doch zum Weib dich nehmen
Doch vier Augen mich beschämen;
Wenn nicht hier vier Augen wären
Die das Herze mir beschweren.'
… Also deutet sie die Rede
Auf zwei eigne Kinder schnöde …"
(in: "Des Knaben Wunderhorn")



Weiße Frau: Sage: Eremitage: Bayreuth:
„Man hat wohl viele Legenden über die weiße Frau. Die hiesige lautet: dass sie, nachdem sie noch jung mit zwei kleinen Kindern Witwe geworden, sich einem Prinzen von Württemberg in leidenschaftlicher Liebe ergeben habe, ohne ihn jedoch vermögen zu können, sich mit ihr zu vermählen. Einst, als sie heftiger ihn drang, soll dieser in die Worte ausgebrochen sein: ‚Ja, wenn vier Augen nicht wären, würde ich mich auf der Stelle mit Dir verbinden.’ Und sie, welche die dunkle Rede auf ihre Kinder bezog, ließ sich vom Teufel verführen und benutzte die Abwesenheit ihres Geliebten, der eine Reise ins Vaterland angetreten, zu dem grausigen Mord ihres eignen Blutes. Als nun der Prinz wiederkam, warf sie sich an seinen Hals und sagte schmerzlich weinend: ‚Jetzt bis Du mein, ich habe Dich teuer erkauft und Dir das Liebste geopfert. Die vier Augen sind nicht mehr’ – und sie erzählte, was sie getan. Da entsetzte sich aber der Prinz vor ihr, wie vor einem Basilisken, und sie mit Abscheu von sich stoßend rief er: ‚O Du Ungeheuer! Nicht die unschuldigen Kleinen, sondern meine alten lebenssatten Eltern hatte ich gemeint, die im letzten Monat auch beide selig verstorben sind. Ich kam daher freudig herbei, Dich als mein Ehgemahl heim zu führen, doch jetzt sei verflucht, Rabenmutter, und fliehe auf ewig meinen Anblick!’“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 96ff)



Weiße Frau: Sage: Himmelkron:
„Es liegen hier manche Äbtissinnen, die meistens von fürstlicher Herkunft waren, ein Graf von Meran – und jene berüchtigte Gräfin von Orlamünde begraben. Ein gewisser Markgraf Albertus pulcer verliebte sich in sie und versprach, sie zu heiraten, wenn vier Augen tot wären. Dies galt ihren Eltern. Sie aber war eine Wittib und verstand diese Rede so, als sollte sie ihre zwei lebenden Kinder umbringen, und stach ihnen wirklich eine Nadel in den Wirbel. Zur Strafe wurde sie in dieses Kloster gesteckt, wo sie mit ihren Kindern begraben liegt“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 365)



Weiße Frau: Sage: Himmelkron:
„Die berühmte Sage von der Weißen Frau … wird schon von Schriftstellern des 16. Jahrhunderts als geschichtlich wahr mitgeteilt; Gräfin Kunigunde von Orlamünde lautet ihr Name. Als Gemahl, Graf Otto, im Jahre 1340 gestorben war, kamen die Burggrafen Johannes und Albrecht zur Plassenburg, die sie von jenem gekauft hatten. Kunigunde erglühte bald in wilder Leidenschaft für Albrecht, den seine Zeitgenossen mit Recht den Schönen nannten … Albrecht sprach einst zu einem seiner Vertrauten die unseligen Worte aus, er würde nichts freudiger tun, als sich um Kunigundes Hand zu bewerben, ‚wenn vier Augen nicht wären’. Kunigunde erfuhr, was ihr Geliebter in übereilter Unbedachtsamkeit gesagt hatte; da fasste sie der Wahn, Albrecht meine ihre beiden Kinder, von denen das älteste kaum zwei Jahre alt war; und in der Raserei ihrer Liebe stach sie den zarten Kleinen ihre goldene Haarnadel ins Gehirn. Aber der schrecklichen Tat folgte die strafenden Enttäuschung; sie vernahm von Albrecht, er habe mit jenen Worten auf seine Eltern gezielt, die eine Vermählung mit ihr nicht gestatten würden, aber nun würde er unter keiner Bedingung jemals die Mörderin heimführen“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 50f)



Weißenburg:
„Die Stadt hat von Ferne wenig Ansehen, ungeachtet viele Türme an den Mauern sind, und inwendig macht sie auch nur eine mäßige Figur, weil die Häuser nur von mittelmäßiger, zum Teil schlechter Bauart sind. Man sieht aus allem, dass sie bloß von Ackerbau, Viehzucht und Handwerkern lebt. Gewerbe, Fabriken und Handel fehlen, und zum letzten hat es auch keine rechte Lage, weil Nürnberg zu nahe ist“ (1784 Philipp Wilhelm Gercken in: Fränkisches Hausbuch S. 360)



Weißenburg:
„Das römische Vallum vulgo Teufelsmauer, läuft auch durch den Weißenburger Wald und könnte den Reisenden leicht versuchen, die alte Reichsstadt, wenn er so ihre Häuser ansieht, selbst ein Teufelsnest zu nennen!“ (Karl Julius Weber).



Weißenstadt:
„Das Städtchen selbst hat größtenteils schnurgerade, breite Straßen, aber dem ohngeachtet ein sehr schlechtes Aussehen. Denn ich fand, wenn ich des dasigen Amtmanns und einiger in öffentlichen Ämtern stehenden Personen schöne Wohnungen ausnehme, kein einziges Haus, das mir gefallen hätte. Sie sind alle vom Brockstein oder Holz erbaut: das wollte meinen an die Quadersteine gewöhnten Augen gar nicht behagen. Zudem ist fast vor jedem Hause ein hoher Misthaufen, der sich sehr schlecht ausnimmt“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 134f)



Wekhrlin, Wilhelm Ludwig: Zitate:
"Die Regeln sind Krücken, die der Kranke braucht und der Gesunde verwirft."
"... weil mir auch goldene und silberne Ketten - Ketten bleiben."
"Wenn uns Täuschungen unentbehrlich sind, warum wählen wir nicht die reizendsten!"
"Um als Held zu sterben, muss man nicht nur das rechte Moment nehmen, sondern auch den rechten Ort."
"Es geht den Lügen wie den Schneelawinen in den helvetischen Alpen. Je weiter sie fortlaufen, desto größer werden sie."
"Der blinde Zufall, auf einen Esel, auf einen Schelmen oder Halbkopf zu folgen, macht oft unser ganzes Verdienst."
"Die Schafe schätzen sich zuweilen noch zur Ehre, lieber unter die superbe Klaue des Löwen zu fallen, als unter den pöbelhaften Zahn des Wolfs."
"... Fanatismus, jenes Ungeheuer, das seine Hörner im Himmel und seine Klauen in der Hölle verbirgt ..."



Wekhrlin, Wilhelm Ludwig: Zitate:
"Man ist sehr oft tugendhaft, weil man nicht das Gegenteil sein kann: so wie man zu schweigen weiß, weil man nicht reden kann."
"Werden wir nicht aufhören, andern unsere Laster beizulegen?"
"Wann werden die Gelehrten doch einsehen, dass, um nützlich zu sein, sie gefällig werden, sich zu uns herablassen müssen?"
"... ein kluges Stillschweigen aber verleiht dem Toren zuweilen den Anstrich des Wissens, dem Ignoranten die Oberfläche des Talents."
"... Wahrheiten, die zur Unzeit kommen, können unmöglich nützen."
"Man verirrt sich niemals leichter, als wenn man allein ist."
"Wenn man alles lobt, so lobt man eigentlich nichts."



Weltkrieg I. 1914:
„Blinde, die Hand auf den Schultern der Armlosen. Irre, die ernst und schweigend, aufgeregt sprechend, gläubig lächelnd mitgehen. Beinlose in Selbstfahrern. Zwischen Krücken rhythmisch baumelnde Soldatenkörper. Hinken der Invaliden ... Ein grauer Zug. Stiller Zug. Endlos. Langsam durch die Straßen! … Sie sprechen nicht, beratschlagen sich nicht. Das verlorene Augenlicht, die Gliederstümpfe, der entschwundene Verstand, das losgebrochene Leid des ganzen Volkes spricht“ (Leonhard Frank: Die Kriegskrüppel 1916/17 in: Fränkische Klassiker, S. 663)



Weltkrieg II. 1945:
„Anglo-amerikanische Panzerspitzen sind in Teile unseres Wehrkreises VIII vorgedrungen. Nicht nur für Offiziere und Soldaten, sondern für die gesamte Bevölkerung kommen nun Stunden der Bewährung. Wir wollen den Feind nicht aufhalten, sondern ihn werfen und vernichten! Jeder kämpft bis zum letzten Atemzug! Jetzt ist jeder Hof eine Burg, jede Fabrik ein Bollwerk. Wir wollen uns nicht schämen müssen vor unseren Kindern!“ (1945 Aufruf des Gauleiters Wächtler in: Krauss, Georg: Die oberfränkische Geschichte, S. 357)



Wetter: Paul, Jean: Zitate:
"Eine Frau sagte: unser Herr Gott hat das Wetter so schön gemacht. Wenn man’s selber machen täte, man könnt's nicht besser machen."
"Der deutsche Mai ist ein Hin- und Herwurf zwischen Nordpol und dem innern Afrika."
"Der Herbst ist eine böse Jahrzeit für den Wetterpropheten; was er in den drei andern an Lob eingesammelt, setzt er in dieser wieder zu."



Wetter: s. auch Klima



Wettervorhersage:
"Trifft nicht alles auf ein Nägelein zu, so wird sich doch das meiste befinden; doch ist dem Allmächtigen Gott hierin kein Ziel und Maß vorgeschrieben" (Knauer, Mauritius: Vorwort zum "Hundertjährigen" Kalender).



Wetzel, Friedrich Gottlob: Bamberg:
„Kein Sonn- und Feiertag. An die Fortsetzung der Mythen, irgendeine Arbeit von Umfang ist nicht zu denken. Wir sind wildfremd in der weiten Stadt, wenn wir statt nach Bamberg in den Mond gereist wären, wir könnten nicht fremder sein“ (1810 Friedrich Gottlob Wetzel in: Krischker, Gerhard C.: Bambergs unbequeme Bürger, S. 82)



Wiesentheid:
„Wiesentheid hat ein altes, unregelmäßig gebautes Schloss von großem Umfange, das aber so wie die Gärten, etwas vernachlässigt ist, vermutlich, weil man schon seit einiger Zeit den Plan gehabt hat, Veränderungen damit zu treffen“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 369)



Wildflecken:
"Reußendorf liegt auf einer Höh',
beißen sie die Wanzen nicht,
so beißen sie die Flöh'."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 187)
?
Wilhelmine von Bayreuth : Zitate:
Die ist der Lauf der Welt. Die Gunst die Großen ist durchaus entscheidend; man wird von allen Menschen geliebt und umworben, solange man sie besitzt, und geht man ihrer verlustig, so erntet man Verachtung und Hohn.“ (In: Poetisches Franken S. 20 )



Wilhelmine von Bayreuth: Zitate:
„Die Übel überwiegen das Gute, und ohne einen gewissen Einschlag von Narrheit, eine Himmelsgabe, die uns über unser Elend hinwegtäuscht, wären wir alle verzweifelt. Der Mensch kommt mir vor wie ein Kind. Seine Leidenschaften sind sein Spielzeug. In unserem Elend laufen wir alle dem eingebildeten Glück nach, um die Zeit, die uns zugemessen ist, totzuschlagen, ohne an unser Unglück zu denken“ (Wilhelmine von Bayreuth in: Poetisches Franken S. 34f)



Wilhelmine von Bayreuth:
„Liebster Bruder! … Nach Berlin zurückkehren, hieße für mich Selbstmord; denn ich weiß, was ich dort gelitten habe. Die Königin hasst mich und hat mich derart behandelt, dass ich selbst nicht begreife, wie ich es ertragen konnte. Ich galt als Auswurf der Menschheit; meine besten Freunde haben zuerst Steine auf mich geworfen. Du warst mein einziger Trost“ (1733 Wilhelmine von Bayreuth in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 185)



Wilhelmine von Bayreuth:
„Ich für meinen Teil bin fest entschlossen, nicht wieder nach Berlin zu gehen. Ich weiß zu gut, wie es dort hergeht und wie die Herrschaften gelaunt sind, um noch einmal in jenes Labyrinth zurückzukehren, an das ich nur mit Schaudern zurückdenke“ (1734 Wilhelmine von Bayreuth in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 205)



Wilhelmine von Bayreuth:
„Die Tochter konnte es dem König nicht recht machen, ohne die Königin zu erzürnen. Bald in Gnaden, dann, wenn ihre Aussichten auf eine glänzende Partie sich verschlechterten, zurückgestoßen und malträtiert, wird sie Zeuge und unfreiwillige Ursache furchtbarster Szenen. So tritt sie als ein altkluges Dämchen aus einer Kinderstube, die jeglicher Hygiene und Pädagogik spottete“ (1920 Annette Kolb in: Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren Nachwort, S. 557)



Wilhelmine von Bayreuth:
„Der Aufwand eines Hofes war fast wichtiger als das, was dahinter stand. Markgräfin Wilhelmine, ihr Lebtag etwas aigre und enttäuscht, eine nervöse, intellektuelle, in vielen Künsten dilettierende Frau, versäumte ihre Jahre nicht … Das Gesamtbild ihrer Persönlichkeit ist fesselnd, kompliziert, aber wenig erfreulich“ (1938? Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 28)



Wilhelmine von Bayreuth:
„Ein seinem König … untergebener deutscher Historiker, Johann Gustav Droysen, urteilte 1870 anders. Es verletzte ihn tief, dass eine preußische Prinzessin brillant war, schreiben konnte, Stil hatte, Zynismus nicht verschmähte, sich sogar der Bedeutung von Laszivitäten für die Wahrheit einer Erzählung bewusst war … Er fand sie rachsüchtig, doppelzüngig gegen ihren Bruder, eine undankbare Natur. Dieser Bruder, König Friedrich II. von Preußen, genannt der Große, liebte es aber geradezu, sich an seinem Hof in Berlin und Potsdam mit undankbaren Naturen zu umgeben … Aus Bayreuth berichtete ein Zeitgenosse, ein Graf Lehndorff, preußischer Kammerherr, der die Markgräfin in ihrem Reich beobachtet hatte: ‚Sie gibt sich einer Pracht hin, die für ihr Land zu groß ist und es ruiniert.’ … Sie war zu groß für Bayreuth und hätte auf eine Weltbühne gehört … Die Berliner wie die Bayreuther meinten auf einmal, sie hätten Besseres haben können, einen mächtigeren Gemahl, eine reichere Prinzessin. Wilhelmine sehnte sich nach Berlin. Die Verhältnisse in Bayreuth erschienen ihr kleinstädtisch beschränkt. Sie wollte fliehen“ (1975 Koeppen, Wolfgang: Berichte und Skizzen 1986, S. 186ff)



Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich Wilhelm I.:
„Inzwischen war der König wieder erschienen. Wir eilten herzu, ihm die Hand zu küssen; aber kaum hatte er mich erblickt, als Zorn und Wut sich seiner bemächtigten. Er wurde ganz schwarz im Gesicht, seine Augen funkelten und der Schaum trat ihm aus dem Munde hervor. ‚Infame Canaille!’ rief er. ‚Sie wagt es, vor mir zu erscheinen? Fort mit ihr. Sie mag ihrem Schurken von Bruder Gesellschaft leisten.’ Mit diesen Worten packte er mich bei der Hand und versetzte mir einige Faustschläge ins Gesicht, von denen mich einer so heftig an der Schläfe traf, dass ich umfiel und mit dem Kopfe gegen die Kante der Täfelung aufgeschlagen wäre, wenn Fräulein von Sonsfeld den Fall nicht aufgehalten und mich bei meiner Coiffüre ergriffen hätte. Ich blieb bewusstlos am Boden liegen. Der König, der sich nicht mehr beherrschte, wollte von neuem auf mich losschlagen und mich mit Füßen treten. Die Königin, meine Brüder und Schwestern, die zugegen waren, hinderten ihn daran“ (1730 Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 186)



Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich Wilhelm I.:
„All dieser Aufmerksamkeiten seines Vaters müde, entschloss der Prinz sich eines schönen Morgens im Jahr 1730, zu fliehen … Tag und Stunde waren festgesetzt; da erfuhr der Vater alles: Man verhaftete den Prinzen samt seinen beiden Reisebegleitern. Der König glaubte zuerst, die Prinzessin Wilhelmine, seine Tochter, … sei an dem Komplott beteiligt gewesen. Und da er in punkto Strafgericht nicht lange fackelte, stieß er sie mit Fußtritten aus einem bis zum Boden reichenden Fenster hinaus. Die Königin Mutter, die zu dem Schnellverfahren hinzukam, just als Wilhelmine den Sturz tun wollte, hielt sie eben noch an ihren Röcken fest. Die Prinzessin trug eine Quetschung über der linken Brust davon, die ihr zeitlebens als Beweis der väterlichen Gefühle erhalten blieb; sie erwies mir die Ehre, mir die Narbe zu zeigen“ (Voltaire: Über den König von Preußen. Memoiren. 1967, S. 10)



Wilhelmine von Bayreuth: Markgräflicher Hof:
„Man hatte nicht die geringste Aufmerksamkeit für mich gehabt: meine Gemächer waren nicht geheizt worden, die Fenster waren zerbrochen, was eine unerträgliche Kälte verursachte. Die ganze Nacht hindurch fühlte ich mich sterbenskrank, und ich verbrachte sie in Schmerzen und traurigen Betrachtungen über meine Lage. Ich befand mich in einer neuen Welt mit Leuten, die Dorfbewohnern ähnlicher sahen denn Höflingen; die Armut herrschte überall. Soviel ich mich auch nach jenen Reichtümern umsah, von denen ich so viel gehört hatte, nirgends merkte ich eine Spur davon … Ich war so arm, dass ich nicht imstande war, mir ein Kleid machen zu lassen. Zwei Viertel meiner Einkünfte waren im Voraus in notwendigen Geschenken in Berlin verausgabt worden. Weder der König noch die Königin hatten mir einen Heller gegeben; niemand wollte mir etwas vorstrecken, so dass ich mich in großer Bedrängnis sah. Ich war ohne jegliche Zerstreuung und, wie das Schaf unter die Wölfe, mitten unter böse und gefährliche Unmenschen an einen Hof geraten, der eher ein Bauernhof zu nennen war … Mein Leben war einen gräuliche Sklaverei. Ich wagte ohne Erlaubnis weder auszugehen noch das Geringste vorzunehmen. Wenn ich zweimal nacheinander mit jemandem sprach, schadete ich ihm; ritt der Prinz aus, so hieß es, er ruiniere die Pferde; ging er auf die Jagd, so warf man ihm vor, dass er das Wild ausrotte; blieb er zu Hause, so wurden Intrigen gewittert; was er auch tat, alles wurde ihm zum Vorwurf gemacht, und die Streitigkeiten und Verweise wollten kein Ende nehmen“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 297, 305, 312f)



Wirt: Beruf: Fürth:
"Wer nix ist und wer nix wird
Wird Wirt in Fürth.
und
Wer nix ist und wer nix kann,
Geht zur Fürther Straßenbahn."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 27)



Wirtschaft: Nürnberg:
„Birmingham des Mittelalters“ (Rowlands)
„Ruhrgebiet des Mittelalters“ (W. von Stromer)
„MAN“ (Murks aus Nürnberg in: R. Habeck: Witzige Sprüche, S. 147)



Wirtschaft: Rosenthal, Philipp: Zitate:
"Das Ideal eines Managers ist der Mann, der genau weiß, was er nicht kann, und der sich dafür die richtigen Leute sucht."
Erfolg: „Etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein.“
"Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein."
"Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität."
"Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirkliche Befriedigung geben kann, ist seine eigener."
"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."
Selbstzufriedenheit: „Der Sargdeckel jeden Fortschritts.“



Wolframs-Eschenbach: Literatur:
„Vollends nach Ober-Eschenbach, einem Städtchen, an oder in dessen Kirche ich den Beweis finden wollte, dass der alte gefeierte Wolfram und der spätere Ulrich von keinem andern als diesem Eschenbach den Beinamen führe … Stadtpfarrer Scholl wusste nichts. Er äußerte sich in der Sakristei gegen mich: König Ludwig (von dem er mich gesendet glaubte) täte besser, für die lebenden guten Dichter und Schriftsteller zu sorgen, als den Grabsteinen der längst Verstorbenen nachzuspüren …“ (1836 Schmeller, Johann Andreas, S. 190)



Würgau: (Umgebung):
„So wenig schön auch diese Felsenkluft ist, denn die Felsen gleichen hier nicht erhabenen Pyramiden oder Prachtgebäuden der Natur, sondern hässlichen, hervorstehenden Riesengebeinen der Erde; so rettete mich doch diese Gegend aus dem verdrießlichen Phlegma, worin mich die vorige, und eine Schneckenfahrt von vier Stunden auf zwei Meilen versetzt hatte“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 563)



Würzburg:
„Den Lauf der Straßen hat der regelloseste Zufall gebildet. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Würzburg durch nichts von der Anlage des gemeinsten Dorfes. Da hat sich jeder angebaut, wo es ihm grade gefiel, ohne eben auf den Nachbar viele Rücksicht zu nehmen. Daher findet man nichts als eine Zusammenstellung vieler einzelnen Häuser, und vermisst die Idee eines Ganzen, die Existenz eines allgemeinen Interesses. Oft ehe man es sich versieht ist man in ein Labyrinth von Gebäuden geraten, wo man sich den Faden der Ariadne wünschen muss, um sich herauszufinden. Das alles könnte man der grauen Vorzeit noch verzeihen; aber wenn heutzutage ganz an der Stelle der alten Häuser neue gebaut werden, so dass also auch die Idee, die Stadt zu ordnen, nicht vorhanden ist, so heißt das ein Versehen verewigen“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 554f)



Würzburg:
„Würzburg nimmt sich natürlich von den Höhen von Bischofsheim her besser aus als hier im engen Tale, wo die Berge viel zu nahe sind. Schon die Rebstöcke, steif und geordnet wie ein Regiment, und die dürren, einförmigen, krüppelhaften Reben selbst können nicht so schön sein wie Wälder und Gärten, und nun noch die Festungswerke“ (Karl Julius Weber).



Würzburg:
„Die Lage ist recht sehr hübsch, aber nicht so außerordentlich, wie man sie uns gerühmt hatte. Fast immer findet man, dass die Natur die eigentlichen segentriefenden Gegenden nicht mit blendender Schönheit ausgestattet, und dass, wo diese waltet, nicht übermäßig viel für Küche und Keller zu holen ist. Die Natur hält mit großer Strenge das Nützliche und Schöne geschieden; nur die Menschen mühen sich immer ab, beide unvereinbare Gebiete wenigstens zusammen zu leimen“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 38)



Würzburg:
„Das Komischste, was mir dort begegnete, war, als ich mittags auf der Bibliothek was sehn wollte, begegnete mir unterwegs ein Kindsmädchen mit 2 gut gekleideten Kindern, die beide zu mir kamen u. meine Hand ergriffen u. sie küssten, u. das Mädchen verneigte sich andächtig, wie dann auch ein in der Tür stehender dicker Bäcker sehr eherbietig seine Schlafmütze abtat. Die lieben Leute hatten mich für einen geistlichen Herrn angesehn. Das ist mir im Leben zum ersten Mal passiert, dass ich für eine Jesuiten gehalten worden bin. Der Schrecken der guten Leute, wenn sie erfahren sollten, dass die Kinder einem Ketzer die Hand geküsst“ (1850 Grimm, Ludwig Emil: Briefe, S. 409)



Würzburg:
„… der mondäne Teil glänzt durch Beleuchtung und minderwertigste Nachtbetriebsamkeit. Ein Froschteich ist monumental dagegen“ (1914 Hauptmann, Gerhart: Tagebuch)



Würzburg:
„Ach Wöddsborch, de Bärrle am Mee (d. i. Perle am Main), du Weinfass an der Autobahn, du große Stadt mit kleinem Geist, du Bischofsmütze am fränkischen Kongo! Will man aus dir verschwinden, hat man’s leicht, denn du liegst – wie nicht wenige bundesrepublikanische Orte – genau in der Mitte Deutschlands“ (Schunk, Gunther: Rein spaßeshalber gebaut in: Roth 2. 1999, S. 287)



Würzburg:
„Max Dauthendey, Ende des 19. Jahrhunderts gerade vom Geist der ‚Moderne’ infiziert, erlebte, dass Bürger auf der Straße den von ihm verehrten Schriftsteller Emile Zola ein ‚Schwein’ nannten, dass man in einer Buchhandlung weder den Titel ‚Also sprach Zarathustra’, der damals in aller Munde war, noch den Namen des Verfassers, Friedrich Nietzsche, kannte und allgemein weitab vom Zeitgeist lebte“ (Thomas Kraft und Klaus Gasseleder: Spaziergänge durch das Franken der Literaten und Künstler 2008, S. 7).



Würzburg:
„Salzburg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, ich hasse sie alle“ (Thomas Bernhard).



Würzburg: Geschichte: 1806: Napoleon:
„Was nun das Schlimmste ist, so bekommen wir jetzt noch französische Truppen ins Land, und die Kaiserlichen werden wieder weichen, denn dieser Napoleon weidet mit scharfen Zähnen ein Land nach dem andren ab, und wirft sie dann erst den beschützten Regenten zu, er, der König der Könige, dem der Herr aller Herren doch gnädiglich bald den Hals brechen möge“ (1806 Caroline Schlegel-Schelling an Friedrich Wilhelm Joseph Schelling in: „Lieber Freund, ich komme weit her schon an diesem Morgen“, S. 315 und in: Die Kunst zu leben 1997, S. 385)



Würzburg: Geschichte: 1830/31
„Hier war der Herd der fränkischen Unruhen 1830 und 1831. Wenige Stunden von hier liegt Gaibach, wo die Konstitutionssäule steht. An dieser predigte der Catilina von Würzburg, der Bürgermeister von Behr, vor vielen Tausend Menschen. Ganze Wagen voll Akten sind über diese Geschichten entstanden; das Ende vom Liede ist die Verurteilung Behrs zu 16jähriger Festungsstrafe geworden, die er jetzt abbüßt. Man zeigte mir sein großes Haus, die Rollo waren vor den meisten Fenstern niedergelassen, an einem, das nicht verhangen, saß seine Tochter mit verweinten Augen. Ich sah sie neugierig durch meine Brille an, sie stand schnell auf und verschwand in der Tiefe des Zimmers. Behrs Name ist nicht sonderlich belobt. Sein Sohn hat im Kummer über das Schicksal des Vaters ein eigenes Mittel gewählt, sich zu entleiben. Als die Verurteilung erfolgt war, ist er nämlich ganz wütend geworden, hat angefangen, unmäßig zu trinken, und sich so aus Verzweiflung tot getrunken“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 30f)



Würzburg: Bevölkerung:
„So leben auch in Würzburg wohl zwanzig wohlhabende Privatleute, deren jeder oft mit großem Fleiß Treffliches erworben und es nun ängstlich unter Schloss und Riegel hütet. Dem Fremden wie Einheimischen wird es oft schwer, Zutritt zu erlangen; denn wie bereits oben gesagt, der Würzburger ist vornehmer als der Bamberger und mithin auch unfreundlicher“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 245)



Würzburg: Festung:
„Zur Zeit K. Gustav Adolfs von Schweden war dieses Schloss noch nicht so befestigt als jetzt. Es war damals nicht mehr als ein altes Kastell, dessen alten Mauren und Türme jetzt noch zu sehen sind. Nachdem der König Würzburg weggenommen hatte, schickte er einen starken Trupps seiner Leute aus, dieses alte Schloss auszuspähen. Es trug sich eben zu, dass die Besatzung ein Freudenfest hielte, daher fanden die Schweden keinen einzigen Posten auch nur mit einer Schildwache besetzt. Sie schlichen sich also durch einen Nebeneingang, den sie offen fanden, hinein, ließen die Besatzung, welche sie ganz betrunken fanden, über die Klinge springen und bemeisterten sich des Schlosses“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 34)



Würzburg: Festung:
„Der hiesige Kommandant, General d’Allaglio, soll wirklich im Ernst diese Festung behaupten wollen. Aber sei ruhig. Es gilt bloß die Zitadelle, nicht die Stadt. Auch diese ist zwar befestigt, aber sie liegt ganz in der Tiefe, ist ganz unhaltbar, und für sie, sagt man, sei schon eine Kapitulation im Werke. Nach meiner Einsicht ist aber die Zitadelle ebenso unhaltbar. Sie ist nach der Befestigungskunst des Mittelalters erbaut, das heißt, schlecht. Es war eine unglückliche Idee, hier eine Festung anzulegen. Aber ursprünglich scheint es eine alte Burg zu sein, die nur nach und nach erweitert worden ist. Schon die Lage ist ganz unvorteilhaft, denn in der Nähe eines Flintenschusses liegt ein weiter höherer Berg, der den Felsen der Zitadelle ganz beherrscht. Man will sich indessen in die Kasematten flüchten, und der Kommandant soll geäußert haben, er wolle sich halten, bis ihm das Schnupftuch in der Tasche brennt. Wenn er klug ist, so zündet er es sich selbst an, und rettet so sein Wort und sein Leben“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 557f)



Würzburg: Festung:
„Die Werke (im Rapport: um die Stadt) sind in gutem Stande, die ganze Anlage taugt aber wenig. Dann ist die Stadt so enge zusammengebaut, dass bei entstehendem Brande alles auf einmal zugrunde ginge. Zitadelle. Deren schlechter Zustand wird als Ursache angegeben, dass der Zutritt jedem Fremden verboten ist. Für Ausnahmen muss man sich an den Fürsten selbst wenden, welches ich umso weniger mochte, als ich von außen alles sehen konnte. Gewiss verdient dieses Bergschloss das Aufsehen nicht, welches es erregte …“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 19)



Würzburg: Dom:
„Die Kathedralkirche zu St. Kilian ist ein großes gotisches Gebäude, worin, meines Erachtens, mehr Pracht als Geschmack herrscht“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 147)



Würzburg: Dom:
„Auf dem Rückwege nach meinem Gasthofe nahm ich noch einige Kirchen in Augenschein. Zuerst den Dom, auch vom Grafen Schönborn erbaut. Er ist im modernen italienischen Kirchengeschmack von Schnörkeln, Vergoldung, Zierraten und Monumenten aller Art strotzend“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 271)



Würzburg: Dom:
„Der Gesamteindruck des Ganzen ist weit weniger imposant als das Innere. Die Ursache liegt vielleicht in einer gewissen Unregelmäßigkeit, in dem Mangel eines vorherrschenden Geschmackes, kurz jeder wird sich nicht so recht erhoben und begeistert fühlen“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 222)



Würzburg: Dom:
„Sehr oft hat seitdem dieses herrliche Gebäude unter der Verschönerungssucht gedankenloser Zeiten zu leiden gehabt. Sowie wir in den Dom treten, wird das Auge verwundet von der weißen Tünche, die alle Wände und Wölbungen überkleidet und deren Langweiligkeit noch widerlicher wird durch die Stuckarbeiten aus dem 18. Jahrhundert. Die herrlichsten Werke alter Kunst: die spitzbogigen Altäre, das Sakramenthaus von Riemenschneider (dem in Ochsenfurt ähnlich), die zierlichen Altarschreine sind verschwunden und haben den Schnörkeln der Zopfperiode Platz gemacht … Die schönbornsche Begräbniskapelle, 1721 nordwärts an den Chor angebaut, trägt den besten Stil jener Zeit, ist aber doch eine gräuliche Verunstaltung der alten edlen Formen des Doms“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 252f, 255f)



Würzburg: Dom:
„Ich sah also den Dom wieder, all seine Türme: die spitzen, die runden, die bauchigen. Ein kleiner Vatikan, dachte ich. Man geht im Dom von Säule zu Säule, prüft, staunt, zuckt auch manchmal zusammen über so viel forcierte Modernität. Manches ist schon sehr krass“ (1978 Krüger, Horst: Poetische Erdkunde, S. 78)



Würzburg: Kirchen:
„Keine der hiesigen Kirchen haben wir so schön gefunden, als die Kirche zu Eberach (Ebrach) … Selbst der Dom ist nicht so geschmackvoll und nicht so prächtig. Aber alle diese Kirchen sind von früh morgens bis spät abends besucht. Das Läuten dauert unaufhörlich fort. Es ist als ob die Glocken sich selbst zu Grabe läuteten, denn wer weiß, ob die Franzosen sie nicht bald einschmelzen. Messen und Hora wechseln immer miteinander ab, und die Perlen der Rosenkränze sind in ewiger Bewegung. Denn es gilt die Rettung der Stadt, und da die Franzosen für ihren Untergang beten, so kommt es darauf an, wer am meisten betet“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 555)



Würzburg: Kirchen:
„Am andern Morgen gingen wir in einige Kirchen, sie sind meist im Jesuitengeschmack und innen überladen reich mit Vergoldungen und Zierraten“ (1800 Kleist, Heinrich von in: Werke. 4. 1955)



Würzburg: Kirchen:
„Die Kirche Stift Haug, in deren weiten Erzengelsaal ich später gerne ging, … kam mir in der ersten Stunde, am Wege zum Theater plump, schwer, bedrückend wie der Kerkerbau des Fidelio vor“ (1926 Wolfgang Koeppen in: Janson S. 128)



Würzburg: Kirchen: Neumünsterkirche:
Das Portal ist im Jahre 1711 im derbsten Rokokostile angefügt worden und entstellt aufs widerwärtigste die Einfachheit des byzantinischen Baus; auch die Kuppel ist aus dieser Zeit“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 256)



Würzburg: Kirchen: Schottenkirche:
„Portal und Seitenschiffe sind im widerlichen Rokokostil“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 265)



Würzburg: Rathaus:
„Das Rathaus, auf dessen Boden früher der Hof des Grafen Eckart von Henneberg stand, zeigt sich als ein ordnungsloses Durcheinander aus den verschiedensten Zeiten …“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 262)



Würzburg: Residenz:
„Es ist eines der schönsten in Deutschland, nur vielleicht zu sehr mit Zierraten überladen, für einen geistlichen Palast. Wie würden sich die lieben Apostel wundern, wenn sie sehen sollten, dass ihr Kollege ein so babylonisches Schloss dahingesetzt und Statuen aus der heidnischen Mythologie davor aufgepflanzt hat! Auch machte es einen bösen Eindruck, dass gegenüber so schlechte Häuser stehn“ (1771 Knigge, Adolf von: Roman meines Lebens, S. 255f)



Würzburg: Residenz:
"Die Treppe ist wundervoll und alle Gemächer sind groß und weit, aber die Ausstattung derselben fand ich abscheulich" (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 488)



Würzburg: Residenz:
„Die Schlosskapelle ist, wie mich deucht, zu sehr mit Verzierungen überladen; denn das Auge wird, ohne Ruhepunkt, von einem schönen Gegenstand zum andern fortgerissen“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 145)



Würzburg: Residenz:
„Aber die berühmte Haupttreppe kann ich nicht für ein Meisterstück der Baukunst halten. Mich dünkt der Stil weder korrekt noch groß, so groß auch der Umfang ist. Der Baumeister war Neumann, ein Würzburger, der sich lange zu Paris aufgehalten hatte. Die hohen Dächer, welche allemal hässlich sind, hatte er an den mehresten Palästen aus den Zeiten Ludwigs XIV. gesehen, und dabei hatte er vermutlich das deutsche Vorurteil, dass der Schnee unserer Winter sie erfordere“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 373)



Würzburg: Residenz:
„Das bischöfliche Residenzschloss zeichnet sich unter den Häusern aus. Es ist lang und hoch. Schön kann man es wohl nicht nennen“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 555)



Würzburg: Residenz:
„Die Residenz ist prächtig, obwohl Kunst und Geschmack noch manches daran zu tadeln finden“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 17)



Würzburg: Residenz:
„Hier fand ich einige Kronleuchter von buntem Glase aus alter Zeit, doch sind sie nur ein roher und unvollkommener Anklang von dem, was man in solchem Genre jetzt herstellen könnte, besonders wo etwas recht Phantasiereiches, ganz aus dem Gewöhnlichen Heraustretendes bezweckt würde; denn man kann nicht genug variieren und die ärmliche Monotonie ist unser Hauptfehler in Bauwerken bei der innern Verzierungskunst“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 270)



Würzburg: Residenz:
„Nun sei noch kurz gestanden, dass diese Würzburger Residenz mit allem ihrem Glänzen den Wanderer doch eher gleichgültig lässt. Es ist das am besten erhaltene Schloss der Rokokozeit; wie aus dem Ei gepellt steht es da; im Innern alles frisch und unberührt, als hätten die Bewohner es eben verlassen; nein, als sei es nie bewohnt gewesen, als hätten die Handwerker es heute abgeliefert. Daher unsere Zurückhaltung. Weil das alles so unberührt ist, so gar nicht angeräuchert von den Feuersbrünsten der Geschichte“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 30)



Würzburg: Residenz:
„Das Rokoko-Würzburg aber ist voller vieler freundlicher Lügen“ (Klepper, Jochen: Unter dem Schatten deiner Flügel 1983)



Würzburg: Veste Marienberg: s. Würzburg: Festung



Würzburg: Zerstörungen:
"Du warst wie ein Altar, der Tag und Nacht brannte,
Und deine Kirchen lagen da wie offene Weihgefäße.
Deine Türme neigten sich im Sturm der Flammen ...
Wie Abendrot gingst du vor unsren Tränen unter,
Wie Morgenrot gingst du vor unsren Seelen wieder auf –
Wer will uns das Geliebte aus der Seele reißen?"
(1946 Gertrud von le Fort)



Würzburg: Zerstörungen:
„Die ausgebrannte Residenz steht vor der Morgenröte, teilweise noch bedacht. Kapelle und Haupträume des Mittelbaues wurden gerettet, aber die herrlichen Zimmerfluchten gingen verloren. Die Pracht der Torgitter wirkt nun fast unverständlich. Alle Kirchen, Klöster, Paläste, Adelshöfe, Bürgerhäuser sind dahin. Haus für Haus gab es wertvolle Fassaden, Innenhöfe, Treppen und Stuckräume. Das Herzstück Frankens ist für immer zerstört“ (1948 Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 37)



Würzburg: Zerstörungen:
„Eine Schreckenszeit von nur zwanzig Minuten genügte, um neun Zehntel der Gebäude der alten Stadtmitte in Trümmer zu verwandeln. In der Hitze der Glut ging diese schönste aller deutschen Städte in Flammen auf. Halb wahnsinnig vor Angst versuchten sich Hunderte von Einwohnern durch den erstickenden Rauch und die brennenden Trümmer in den Fluss zu retten, wo viele ertranken“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 330)



Würzburg: Zerstörungen: Dom:
„Die Türme vollends ihrer Hauben beraubt, stehen da wie Minarette. Das Geschichtliche, das wir in Gestalt der Stilepochen so wohlversteinert liegen sehen, ist gleichsam aus den Fugen geraten. Ist der zerstörte Dom nun siebzehntes Jahrhundert? Nein. Ist er frühes Mittelalter? Nein. Etwas zugleich Uraltes und Zeitloses spricht aus den Trümmern. Ein Kulturgehalt, frei von den Banden des Stiles, der Epoche. Das kann einen … bis zur Beklemmung ängstigen“ (1946 E. Süskind)



Würzburg: (Hochstift):
„Von alten Ritterromanzen, Legenden und Gespenstern ließe sich in den Hochstiften Würzburg und Bamberg eine ungeheure und zum Teil auch eine sehr interessante Sammlung machen. Nebenher sind solche Unterhaltungen des Volkes ein Beweis, dass es viel müßig geht und keinen nützlichen Stoff zu seinem Nachdenken und seinen Gesprächen hat“ (1780 Riesbeck, Johann Kaspar, S. 255)



Wunderglaube: Bamberg:
„Die Einwohner, die sich auf 18.000 belaufen, hier aber auf 40.000 angegeben werden, sind sehr bigott. Sie haben eine Menge Reliquien, die Wunder tun und deswegen reichliche Einkünfte verschaffen. Selbst Leute, die aufgeklärt sein sollten, erzählen diese heilige Wunder mit einer Ernsthaftigkeit, die man kaum einem Bamberger verzeihen kann“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 2 und in: Predelli S. 96 und in: Krischker: Irdisches … S. 42)



Wunderglaube: Bamberg: Hohenlohe-Schillingsfürst, Alexander von:
„Mir waren diese katholischen Zustände hier zum ersten Mal so recht gegenständlich geworden, und die Erzählung von den neulichen Vorgängen bei Anwesenheit des Fürsten von Hohenlohe vermehrte deren widrige Wirkung; denn als dieser nach der so genannten Heilung der Fürstin von Schwarzenberg hierher kam, füllte sich der ganze Domplatz mit Gebrechlichen, um von dem neuen Wundertäter Linderung und Heilung zu begehren. Ein Auflauf, bei welchem jeder Andersdenkende und seine Überzeugung Äußernde in Gefahr gewesen wäre, von dem wütenden Volke gesteinigt zu werden, entstand damals, und nur die unter näherer Aufsicht im Krankenhause angestellten und dort vollständig scheiternden Heilversuche des Fürsten, endlich aber das von höherer Behörde untersagte öffentliche Auftreten desselben stellten die Ruhe wieder her“ (1821 Carus, Carl Gustav: Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten Bd. 1. 1966, S. 287f und in: Predelli S. 138)



Wunderglaube: Würzburg: Hohenlohe-Schillingsfürst, Alexander von:
„Es wurde mir denn auch das Bett gezeigt, auf welchem die Prinzessin Schwarzenberg gelegen und allmählich so viel Kräfte gesammelt hatte, dass endlich es ihr möglich wurde, dem ‚Stehe auf und wandle’ des Fürsten von Hohenlohe Folge zu leisten. Ein Vorfall, der dem guten Heine, in dessen Abwesenheit der Fürst die Anstalt besucht hatte, damals zu besonderm Verdrusse gereichte“ (1821 Carus, Carl Gustav: Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten Bd. 1. 1966, S. 402)



Wunderglaube: Bamberg: Würzburg: Hohenlohe-Schillingsfürst, Alexander von:
"In beider Weichbild fließt der Gnaden Quelle
Und tausend Wunder täglich dort geschehen.
Umlagert sieht man dort von Kranken stehen
Den Fürsten, der da heilet auf der Stelle.
Er spricht: 'Steht auf und geht!', und flink und schnelle
Sieht man die Lahmen selbst von hinnen gehen;
Er spricht: 'Schaut auf und sehet!' und es sehen
Sogar die Blindgebornen klar und helle.
Ein Jüngling naht, von Wassersucht getrieben
Und fleht: 'Hilf, Wundertäter, meinem Leibe.'
Und segnend spricht der Fürst: 'Geh hin und schreibe!'
In Bamberg und in Würzburg macht's Spektakel,
Die Handlung Göbhardts rufet laut: 'Mirakel!' –
Neun Dramen hat der Jüngling schon geschrieben."
(Heine, Heinrich: Bamberg und Würzburg)



Wunderglaube: Bamberg: Würzburg: Hohenlohe-Schillingsfürst, Alexander von:
"Bayerns gewaltigster Wunderheiler war Fürst Alexander von Hohenlohe, der Erfinder des Fließbandheilens. Zu Bamberg ließ er bei der alten Schlosswache die Kranken von einer Seite zu sich kommen, betete über ihnen und schickte sie nach der anderen Seite wieder weg. Lahme konnten wieder gehen, Blinde wurden sehend. In Würzburg nahm er sich den schwerhörigen Kronprinzen Ludwig vor, der nach der Behandlung wesentlich besser zu hören glaubte und begeistert schrieb: 'Wir leben in mehrfacher Hinsicht in einer großen Zeit.' Skeptiker führten die Linderung allerdings auf das warme Wetter jener Tage zurück." (1991 McCormack, R. W. B. (d. i. Gert Raeithel): Tief in Bayern. S. 203)



Wunsiedel:
„Sie hat fast nur eine einzige gerade und reguläre Straße, die übrigen sind teils krumm und winklicht, teils eng und uneben. Hin und wieder erblickt man doch unter den häufigen Schindeldächern ein schönes massives Gebäude. Das Pflaster ist ziemlich holpericht, und wäre die ganze Stadt noch so schön, so würden die aufgetürmten viereckigen Misthaufen sie verunstalten“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 290f)
„Man hat nun angefangen, das schlechte Pflaster zu verbessern und die Misthaufen aus der Stadt zu schaffen. Von diesen sind 2 Gassen gänzlich gereiniget, die übrigen würden es auch schon sein, wenn dazu anderwärts Plätze vorhanden wären. Die Hauptstraße ist sehr schön und zwar chausseemäßig gepflastert worden. Die Erleuchtung der Gassen durch Hänglaternen ist hier nicht eingeführt“ (1791 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 286)



Wunsiedel:
„Die Stadt war sonst wegen ihrer schmutzigen Gassen und der durchaus mit Schindeln gedeckten Häuser lange ein Gegenstand der Polizei, ohne jedoch diesem Übelstand durch würksame Maßregeln abhelfen zu können, bis sie endlich 1731 das Unglück hatte, ganz in Rauch aufzugehen, darauf nach und nach erneut wieder aus ihrem Schutte hervorkam, und dadurch einigermaßen an Reinlichkeit und durch neu aufgeführte Häuser vieles gewonnen. Freilich bauten die meisten nach ihrem gewohnten Eigensinn auf die alten Brandstätten und Winkel, und trugen deshalb wenig oder nichts zur Verschönerung eines Städtchens bei, dessen Wohlstand, dessen Nahrungszweige in jedem Betracht doch so blühend sind. Ich sah noch verschiedene Häuser, die nur notdürftig ausgeflickt sind, und den augenscheinlichen Einsturz drohen. Fehlt es an Unterstützung oder ist es Eigensinn des Besitzers, welcher nicht nach den Vorschriften der Obrigkeit bauen will?“ (1794 Köppel, Johann Gottfried: Briefe Bd. 2, S. 102)



Wunsiedel:
„Das Städtchen kam uns entsetzlich tot vor von der Seite, wo wir einzogen“ (1833 Friedrich Rückert an seine Frau Luise in: Fränkisches Hausbuch S. 134 und in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 158)



Wurst: Zitate:
"Wurst ist eine Götterspeise, denn nur Gott weiß, was drin ist" (Jean Paul).
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Wüstenstein:
„Öde Felsenpartie mit einer Höhle. Kleine Mühle in den Wiesen. Leinwandbleichen. Wüstenstein schmutziger kathol. Ort“ (1837 Ludwig Richter in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 130)




Bibliographie



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Wagner, Richard: Beethoven. New York: Schirmer 1870 (NUC).



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Wagner, Richard: Bericht an den deutschen Wagner-Verein über die Umstände und Schicksale, welche die Ausführung des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" begleiten. Leipzig: Fritzsch 1872



Wagner, Richard: Bericht an Seine Majestät König Ludwig II. von Bayern über eine in München zu errichtende Musikschule. München: Kaiser 1865



Wagner, Richard: Bianca und Giuseppe oder Die Franzosen in Nizza : Oper in vier Akten. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1848



Wagner, Richard: Bühnenfestspiel der Ring der Nibelungen. München 1879 (GV).



Wagner, Richard: Das Bühnenfestspielhaus zu Bayreuth. Leipzig: Fritzsch 1873



Wagner, Richard: Das Judenthum in der Musik. Leipzig: Weber 1869



Wagner, Richard: Das Kunstwerk der Zukunft. Leipzig: Wigand 1850



Wagner, Richard: Das Rheingold. 1869.



Wagner, Richard: Das Wiener Hofoperntheater. Wien: Gerold 1863



Wagner, Richard: Der fliegende Holländer : romantische Oper in drei Akten. Dresden: Meser 1841



Wagner, Richard: Der Ring des Nibelungen : ein Bühnenfestspiel. Leipzig: Weber 1863



Wagner, Richard: Der Ring des Nibelungen. 4 Bde. Mainz: Schott 1869 - 1874



Wagner, Richard: Der Ring des Nibelungen. o. O. 1853



Wagner, Richard: Deutsche Kunst und deutsche Politik. Leipzig: Weber 1868



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Wagner, Richard: Die Meistersinger von Nürnberg. Als Manuskript gedruckt. Mainz: Schott 1862



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Wagner, Richard: Ein Brief über Franz Liszt's symphonische Dichtungen. Leipzig: Kahnt 1857



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Wagner, Richard (Bearb.): Iphigenia in Aulis : Oper in drei Akten von Gluck nach R. W. Bearbeitung. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1847



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Wagner, Richard: Offener Brief an Ernst von Weber, Verfasser der "Folterkammern der Wissenschaft". Über die Vivisektion. Leipzig: Schneider 1880



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Wagner, Richard: Parsifal: ein Bühnenweihfestspiel. Mainz: Schott 1877



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Wagner, Richard: Revue Wágnerienne. Mensuelle. Annees 1-3 (alles Erschienene). Paris, 8. Februar 1885 - 15 Juli 1888. 36 Nummern mit Originallithographien von Odilon Redon (1), Fantin-Latour (1) and Jacques-Emile Blanche (2).



Wagner, Richard: Rienzi, der Letzte der Tribunen, große tragische Oper in fünf Aufzügen. Dresden: Meier 1840.



Wagner, Richard: Rienzi. Paris 1869 (BN).



Wagner, Richard: Siegfried. 1871.



Wagner, Richard: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg: große romantische Oper in drei Akten. Dresden: Meser 1845



Wagner, Richard: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. Prag: Haase 1854 (GV).



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Wagner, Richard: The music of the future. Leipzig: Schott; New York: Schirmer 1873 (NUC).



Wagner, Richard: The Nibelung’s ring. Mainz: Schott 1877 (GV).



Wagner, Richard: Tristan und Isolde. Leipzig: Breitkopf & Härtel 1859



Wagner, Richard: Tristano e Isotta. Mailand: Lucca 1876 (CLIO).



Wagner, Richard: Über das Dirigieren. Leipzig: Kahnt 1869



Wagner, Richard: Über die Aufführung des Bühnenfestspieles "Der Ring des Nibelungen". Leipzig: Fritzsch 1871.



Wagner, Richard: Über die Aufführung des Tannhäuser. Zürich: Schulthess 1852 (NUC).



Wagner, Richard: Über die Bestimmung der Oper : ein akademischer Vortrag. Leipzig: Fritzsch 1871



Wagner, Richard: Über Schauspieler und Sänger. Leipzig: Fritzsch 1872



Wagner, Richard: Une visite à Beethoven. Paris 1861 (BN).



Wagner, Richard: Was ist Deutsch? Berlin 1884



Wagner, Richard: "Zukunftsmusik" : Brief an einen französischen Freund. Leipzig: Weber 1861



Wagner, Richard: Zwei Briefe. Leipzig: Matthes 1852



Wagner, Richard: Anmerkungen zu:
Wagner, Richard: Mein Leben. Ursprünglich waren von Wagner nur 15 Exemplare in Auftrag gegeben worden. Wagner hatte seinen "Lebensbericht" im Juli 1865 in München begonnen. Weihnachten 1870 wurde der erste Band an die engsten Freunde ausgeliefert, unter ihnen Ludwig II. 1875 lag dann auch der 3. Band gedruckt vor und 1880 war letzte Teil vollendet, der bei Burger in Bayreuth gedruckt wurde und von Wagner ebenfalls dem König überreicht wurde.



Wagner, Richard: Anmerkungen zu:
Wagner, Richard: Revue Wágnerienne. Zeitschrift der Symbolisten. Unter den Illustrationen: Brünnhilde, Tristan et Isolde), ferner die Portraits von Richard Wagner. Die Publikation hatte zum Ziel Wagner in Frankreich besser bekanntzumachen. Texte u. a.: Stéphane Mallarmé (Richard Wagner, Reverue d'un poète francais, ferner 8 Sonette Wagner gewidmet), Paul Verlaine. Die Zeitschrift wurde 1885 von Houston Stewart Chamberlain gegründet.



Wassermann, Jakob: A negyven éves férfi. Budapest: Árpád 1918 (NUC).



Wassermann, Jakob: Adam Urbas und zwei andere Geschichten. 1. – 8. Aufl. Berlin: Fischer 1929.



Wassermann, Jakob: Advokat Laudin. Riga 1930 (Laudin und die Seinen) (BN).



Wassermann, Jakob: Alexander de Groote te Babylon. Amsterdam: Smit 1905 (Br).



Wassermann, Jakob: Alexander in Babylon: Roman. Berlin: Fischer 1905 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Alexander in Babylon. Chicago o. J. (NUC).



Wassermann, Jakob: Bula Matari: das Leben Stanleys. Berlin: Fischer 1932. 1.- 10. Aufl. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Bula Matari. New York: Liveright 1933 (NUC).



Wassermann, Jakob: Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens : Roman. 1. - 4. Aufl. Stuttgart, Leipzig : Dt. Verl.-Anst. 1908. (Wilpert; GV: 1909)



Wassermann, Jakob: Caspar Hauser. Kopenhagen?: Hasselbach 1920 (NUC).



Wassermann, Jakob: Caspar Hauser. New York: Liveright 1928 (NUC).



Wassermann, Jakob: Caspar Hauser. 1929 (Jiddisch) (NUC).



Wassermann, Jakob: Caspar Hauser of de traagheid des harten. Amsterdam 1932 (Br).



Wassermann, Jakob: Christian Wahnschaffe: Roman in 2 Bänden. Berlin: Fischer
1. Eva. - 1.- 10. Aufl. 1919. - 433 S.
2. Ruth. 1919. - 452 S. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Christian Wahnschaffe. Amsterdam 1925 (Br).



Wassermann, Jakob: Christian Wahnschaffe. Berlin: Fischer 1932. Neubearb. Fassung (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Christofor Columb, Don Quichotte al oceanului. Bukarest 1930? (NUC).



Wassermann, Jakob: Christoph Columbus: der Don Quichote des Ozeans, ein Porträt. 1.-10. Aufl. Berlin: Fischer 1929. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Christopher Columbus, Don Quixote of the seas. London: Secker 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: Christopher Columbus, Don Quixote of the seas. Boston: Little Brown 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: Christophorus Columbus, de Don Quichote van den oceaan. Zeist: Ploegsma 1930 (Br).



Wassermann, Jakob: Cristóbal Colon, el Quijote del Océano. Madrid: Ed. Ulises 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: Das Amulett. Nürnberg: Schrag 1926 (Wilpert, GV 1927).



Wassermann, Jakob: Das Gänsemännchen: Roman. Berlin: Fischer 1915. (Künstlerschicksal vor der Kulisse der Stadt Nürnberg, Buhl) (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Das Gold von Caxamalca : Erzählung. Leipzig: Reclam 1928. Aus: Der Geist des Pilgers (Wilpert)



Wassermann, Jakob: De gouden spiegel. Amsterdam 1933 (Der goldene Spiegel) (Br).



Wassermann, Jakob: De spildte aar. Kopenhagen: Hasselbalch 1925 (Faber, NUC).



Wassermann, Jakob: De zaak Mauritius. Utrecht 1929 (NUC).



Wassermann, Jakob: Den unge Oberlins vej. Kopenhagen: Pio 1921 (NUC).



Wassermann, Jakob: Der Aufruhr um den Junker Ernst: Erzählung. 1. - 15. Tsd. Berlin: Fischer 1926. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Der Fall Maurizius : Roman. Berlin: Fischer 1928 (Gesammelte Werke). (Kriminalroman. "Forderung nach Wahrheit und Gerechtigkeit", Buhl; (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Der Geist des Pilgers : drei Erzählungen. Wien: Rikola-Verl. 1923 (GV: Wien, Leipzig: Reclam 1923).



Wassermann, Jakob: Der goldene Spiegel: Erzählungen in einem Rahmen. Berlin: Fischer 1912 (Wilpert; NUC, BN, GV: 1911).



Wassermann, Jakob: Der Literat oder Mythos und Persönlichkeit. Leipzig: Insel-Verl. 1910. (Essays). (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Der Mann von vierzig Jahren : ein kleiner Roman. Berlin: Fischer 1913. (Neuaufl. 1929). (Wilpert, Killy)



Wassermann, Jakob: Der Moloch : Roman. Berlin: Fischer 1903. Neubearb. 1921 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Der niegeküßte Mund. Hilperich : zwei Novellen. Berlin: Fischer 1903 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Der Wendekreis. Berlin: Fischer
1. Der unbekannte Gott. Adam Urbas. Golowin. Lukardis. Ungnad. Jost. 1. - 10. Aufl. 1920.
2. Oberlins drei Stufen und Sturreganz. - 1. - 15. Aufl. - 1922. - 305 S.
3 Ulrike Woytich. - 1.- 11. Aufl. 1923. - X, 543 S.
4. Faber oder Die verlorenen Jahre. 1. - 10. Aufl. 1924 (Wilpert)



Wassermann, Jakob (Hrsg.): Deutsche Charaktere und Begebenheiten. Berlin: Fischer Bd. 1 fingiert gezählt
1. 1915. - 287 S.: Ill.
2. (1924). - XI, 239 S. (Bd. 2 Wien: Rikola-Verl.) (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Deutsches Schrifttum. München: Reinhardt 1931 (NUC).



Wassermann, Jakob: Die Gefangenen auf der Plassenburg. Berlin: Tillgner 1923. Aus: Der goldene Spiegel (GV: Verl. Voegels)



Wassermann, Jakob: Die Geschichte der jungen Renate Fuchs. Berlin: Fischer 1900 (Wilpert) (Gesammelte Werke) (GV, NUC: 1901). Veränd. Neuaufl. 1925. (Forderung der völligen Emanzipation. "Das Buch von der Erlösung der Frauen", M. Harden). (Buhl).



Wassermann, Jakob: Die Geschichte des Grafen Erdmann Promnitz. München: Drei-Masken-Verl. 1921. Aus: Der goldene Spiegel. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Die Juden von Zirndorf : Roman. Leipzig, München, Paris : Langen 1897. ("Sie sind zugleich Hinwendung und Abschied von der Welt der Vorfahren, und in ihrem Finale weht schon der Geist des Neuen Testaments in die uralte und in sich verharrende Welt einer kultischen und soziologischen Tradition hinein" (F. O. Neger; Buhl, Wilpert)



Wassermann, Jakob: Die Juden von Zirndorf: Roman. Berlin: Fischer 1906. Neubearb. Ausg. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Die Juden von Zirndorf. New York 1918 (hebr.) (NUC).



Wassermann, Jakob: Die Kunst der Erzählung. Berlin: Bard, Marquardt 1904. Wien: Phaidon-Verl. 1930. (Essays, Neuausg.) (Wilpert).



Wassermann, Jakob: Die Lebensalter : Erwin Reiner. Leben eines jungen Mannes um 1905. Der Mann von vierzig Jahren : ein kleiner Roman. Berlin: Fischer 1929 (Gesammelte Werke). (Neuaufl. von: Die Masken Erwin Reimers) (Wilpert, Killy)



Wassermann, Jakob: Die Masken Erwin Reiners: Roman. Berlin: Fischer 1910. Neuaufl. unter dem Titel: Die Lebensalter. Berlin 1929. (Wilpert, Killy; BN: 1914).



Wassermann, Jakob: Die Masken Erwin Reiners. 1928. Jiddisch (NUC).



Wassermann, Jakob: Die Prinzessin Girnara : Weltspiel und Legende. Wien: Strache 1919 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Die Schaffnerin. Die Mächtigen: Novellen. München: Langen 1897 (Wilpert) (NUC: Paris u. a. 1898, GV: 1896).



Wassermann, Jakob: Die Schwestern: drei Novellen. Berlin: Fischer 1906 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Die Schwestern. Wien: Strom-Verl. 1923 (NUC).



Wassermann, Jakob: Die ungleichen Schalen : fünf Dramen. Berlin: Fischer 1912 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Doctor Kerkhoven. New York: Liveright 1932 (NUC).



Wassermann, Jakob: Donna Johanna von Castilien. München: Weber 1905. Aus: Die Schwestern.



Wassermann, Jakob: El escándalo del hidalgo Ernesto. Madrid 1931 (NUC).



Wassermann, Jakob: El hombrecillo de los gansos. Buenos Aires: Rueda 1940 (Das Gänsemännchen) (NUC).



Wassermann, Jakob: Etzel Andergast: Roman. 1. - 30. Aufl. Berlin: Fischer 1931. (Gesammelte Werke). Forts. von "Der Fall Maurizius" (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Etzel Andergast. Utrecht: Bijleveld 1931 (Br).



Wassermann, Jakob: Etzel Andergast. London: Allen & Unwin 1932 (NUC).



Wassermann, Jakob: Etzel Andergast. Paris: Plon 1932 (BN).



Wassermann, Jakob: Faber. 1. - 10. Aufl. Berlin: Fischer 1924. (s. auch Der Wendekreis).



Wassermann, Jakob: Faber. Budapest 1925 (NUC).



Wassermann, Jakob: Faber, or the lost years. New York: Harcourt, Brace 1925 (NUC).



Wassermann, Jakob: Faber, or the lost years. London: Allen & Unwin 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: Faber ou les annes perdues. Paris 1932 (BN).



Wassermann, Jakob: Faustina : ein Gespräch über die Liebe. Berlin: Fischer 1912 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Fränkische Erzählungen : Sabbati Zewi, ein Vorspiel. Die Juden von Zirndorf. Die Schaffnerin. Der niegeküßte Mund. Berlin: Fischer 1925 (Gesammelte Werke). (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Gaspard Hauser ou la paresse du coeur. Paris: Grasset 1933 (BN).



Wassermann, Jakob: Geronimo de Aquilar. Wien, Hellerau: Avalun-Verl. 1923. Aus: Der goldene Spiegel (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Gesammelte Werke : in Einzelausgaben. 11 Bde. Berlin: Fischer 1924 - 1931 Bandzählung fingiert u. a.
1. Das Gänsemännchen. 1915
3. Laudin und die Seinen. 1928
4. Der Fall Maurizius. 1929
5. Etzel Andergast. 1932 (BN: 1931).



Wassermann, Jakob: Gestalt und Humanität : zwei Reden. München: Drei-Masken-Verl. 1924 (Wilpert; NUC: 1920).)



Wassermann, Jakob: Gold. New York: Grosset & Dunlap 1924 (Ulrike Woytich – Der Wendekreis) (NUC).



Wassermann, Jakob: Golovine. Paris: Stock, Delamin et Boutelleau 1931 (NUC).



Wassermann, Jakob: Golowin : Novelle. 1.- 10. Aufl. Berlin: Fischer 1929. Aus Der Wendekreis. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: H. M. Stanley – explorer. London: Cassell 1932 (NUC).



Wassermann, Jakob: ha-Ahayot. Warschau 1920 (hebr.) (NUC).



Wassermann, Jakob: Het ganzenmannetje. Amsterdam 1930 (Das Gänsemännchen) (Br).



Wassermann, Jakob: Het oproer om jonker Ernst. Utrecht: Bijleveld o. J. (Der Aufruhr um den Junker Ernst) (Br).



Wassermann, Jakob: Historische Erzählungen : Alexander in Babylonien. Die Schwestern. Berlin: Fischer 1924 (Gesammelte Werke). (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Hockenjos oder Die Lügenkomödie. München: Rubin-Verl. 1898 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Hofmannsthal, der Freund. Berlin: Fischer 1930 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Imaginäre Brücken : Studien und Aufsätze. München: Wolff 1921 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: In memoriam Ferruccio Busoni. Berlin: Fischer 1925 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Jakob Wassermann. München: Reinhardt 1931. - 31 S.: Ill. (Deutsches Schrifttum ; 6.). Enth. Ausz. aus seinen Werken. - Bibliogr. S. 31 - 32



Wassermann, Jakob: Joseph Kerkhovens dritte Existenz : Roman. Amsterdam: Querido Verl. 1934. Forts. von: Etzel Andergast (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Joseph Kerkhovens dritte Existenz. Berlin: Jüd. Buchvereinigung
1. (1934). - 320 S. 1934
2. (1934). - S. 321-642 1934



Wassermann, Jakob: Joseph Kerkhoven’s third existence. London: Allen & Unwin 1934 (NUC).



Wassermann, Jakob: Joseph Kerkhoven’s third existence. New York: Liveright 1934 (NUC).



Wassermann, Jakob: Jozef Kerkhoven’s derde bestaan. Utrecht: Bijleveld 1934 (Br).



Wassermann, Jakob: Krystof Kolumbus, Don Qujote oceánu. Prag: Symposium 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: Krysztof Kolumb, Don Kichot oceanu. Warschau: Mortkowicz o. J. (NUC).



Wassermann, Jakob: La vie de Christophe Colomb. Paris: Gallimard 1930 (Cat. gen.)



Wassermann, Jakob: La vie de Stanley (Boula Matari). Paris: Michel 1933 (Cat. gen.)



Wassermann, Jakob: L'affaire Maurizius / introd. de Maurice Muret. Paris: Plon (Feux crois´es.). (Der Fall Maurizius, franz.)
1 (1930). - VIII, 307 S.
2 (1930). - 273 S.



Wassermann, Jakob: Laudin es csáladja, regény. Budapest 1926 (NUC).



Wassermann, Jakob: Laudin und die Seinen: Roman. 1. - 15. Aufl. Berlin: Fischer 1925. (Gesammelte Werke). (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Laudin und die Seinen. Warschau 1930 (NUC) (hebr.)



Wassermann, Jakob: Le orecchio del Signor Marchese. Mailand: Sperlin 1929 (Sturreganz, ital.) (Pagl.)



Wassermann, Jakob: Lebensdienst : gesammelte Studien, Erfahrung und Reden aus drei Jahrzehnten. Leipzig: Grethlein 1928. (GV, Wilpert; Killy: Leipzig, Zürich 1923).



Wassermann, Jakob: Levensgeschiedenis van Renate Fuchs. Amsterdam: Uitg. De Spieghel 1934 (Br).



Wassermann, Jakob: L’emprise. Paris 1934 (Laudin und die Seinen, franz.) (Biblio).



Wassermann, Jakob: Les juifs de Zirndorf. Paris: Michel 1931 (BN).



Wassermann, Jakob: Lorenza Burgkmair: ein Karnevals-Stück in 3 Akten. München: Rubin-Verl. 1898 (GV).



Wassermann, Jakob: Lukardis : Schauspiel in drei Akten. 1.- 3. Aufl. Berlin: Fischer 1932. Aus: Der Wendekreis (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Mein Weg als Deutscher und Jude. 1. - 15. Aufl. Berlin: Fischer 1921. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Melusine : ein Liebesroman. Paris, München u. a.: Langen 1896 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: My life als German and Jew. New York: Coward-McCann 1933 (NUC).



Wassermann, Jakob: My life als German and Jew. London: Allen & Unwin 1934 (NUC).



Wassermann, Jakob: Niecalowna usta. Wien 1923 (Der niegeküßte Mund) (GV).



Wassermann, Jakob: Melusine. Amsterdam: Querido 1935 (NUC).



Wassermann, Jakob: Nuorten voitto. 1928 (Der Aufruhr um den Junker Ernst) (NUC).



Wassermann, Jakob: Oberlin’s three stages. New York: Harcourt, Brace 1925 (NUC).



Wassermann, Jakob: Rede an die Jugend über das Leben im Geiste. 1. - 3. Aufl. Berlin: Fischer 1932. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Russkija novelly. Berlin: Ladyschnikow 1922 (GV).



Wassermann, Jakob: Sabbatai Zewi. 1913 (NUC) (hebr.)



Wassermann, Jakob: Schläfst du Mutter? Novelle. München: Langen 1897. (Kleine Bibliothek Langen). (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Schläfst du Mutter? Ruth : Novellen. München: Langen 1897 (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Selbstbetrachtungen. 1. - 3. Aufl. Berlin: Fischer 1933. (Wilpert)



Wassermann, Jakob: Stanleyovo Africke dobrodruzstvi. Prag: Symposion 1933 (NUC).



Wassermann, Jakob: The dark pilgrimage. New York: Liveright 1933. (Die Juden von Zirndorf, engl.) (NUC)



Wassermann, Jakob: The goose man. New York: Grosset & Dunlap 1922 (Das Gänsemännchen, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: The goose man. London: Allen & Unwin 1934 (Das Gänsemännchen, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: The jews of Zirndorf. London: Allen & Unwin 1933 (NUC).



Wassermann, Jakob: The Maurizius case. New York: Liveright 1929 (NUC).



Wassermann, Jakob: The Maurizius case. London: Allen & Unwin 1930 (NUC).



Wassermann, Jakob: The triumph of youth. New York: Boni & Liveright 1927 (Der Aufruhr um den Junker Ernst, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: The triumph of youth. London: Allen & Unwin 1928 (Der Aufruhr um den Junker Ernst, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: The world's illusion. New York: Harcourt, Brace and Howe 1920 (Christian Wahnschaffe, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: The world's illusion. London 1921 (NUC).



Wassermann, Jakob: Usta nigdy niecalowane. Leipzig: Volckmar 1926 (Der niegeküßte Mund) (GV)



Wassermann, Jakob: Was ist Besitz? Wien: Verl. Der Friede 1919 (Zeit und Streitfragen des „Friede“ ; 1) (GV, Wilpert).



Wassermann, Jakob: Wedlock. New York: Boni & Liveright 1926 (Laudin und die Seinen, engl.) (NUC).



Wassermann, Jakob: Wedlock. London: Allen & Unwin 1932 (NUC).



Wassermann, Jakob: Wellesz, Egon: Die Prinzessin Girnara : Weltspiel u. Legende ; Klavierausz. mit Text von Paul A. Pisk. Textverf.: Jakob Wassermann. Bearb. von Paul A. Pisk. Wien u. a.: Universal-Ed. 1921. - 173 S. Noten (Universal-Edition ; 6473)



Wassermann, Jakob: World’s ends : five stories. New York: Boni & Liveright 1927 (NUC).



Wassermann, Jakob: World’s ends : five stories. London: Allen & Unwin 1929 (NUC).



Wassermann, Jakob: Zwei Erzählungen. Prag 1930 (Adam Urbas. Die Gefangenen der Plassenburg) (GV).




Ortsansichten



Würzburg Ansicht "Ludwig II., König v. Bayern. Erinnerung an die Rundreise in den 3 fränkischen Kreisen 1866" 21,5x16 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg Ansicht "Ludwig II., König v. Bayern. Erinnerung an die Rundreise in den 3 fränkischen Kreisen 1866" 21,5x16 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Burgruine, Kirche und Dorf, Radierung um 1810 (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Die Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz 1965)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht und Burg Rabeneck, Lithographie Dilger 1830, 15x21. Mu



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht mit Burg Rabeneck, Lithographie um 1850, 14,5x10,5. Mu



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht „Weischenfeld“ Lithographie von Theodor Rothbarth nach Carl Käppel. Aus: Scizzen aus der Fränkischen Schweiz, bei Engelhardt um 1860, 19x25. Ki (auch um 1850)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich C. Obach, um 1860, 16x20. Mu



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich 1870, 16x20. Mu (auch um 1870)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht (Dorf an der Wiesentbrücke und Steinerner Beutel), Holzstich von Closs um 1880, 10x10. Mu



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Holzstich Union um 1880, 12x16. Mu



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Lithographie von Ph. Heinel (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Lithographie von F. Thöming (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Waischenfeld: (Kr. Bayreuth) Steinerer Beutel aus: Jakob Reiselsberger: Die kleine Schweiz …“ 1820 Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Waldstein: (Zell) (Kr. Hof) Lithographie von G. Könitzer um 1860, 7,4x10,2. Ki



Waldstein: (Zell) (Kr. Hof) Fichtelgebirge Hospiz mit Gästen Holzstich 12x15,5 PB



Walkersbrunn: (Gräfenberg) (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26,5), Mu (auch um 1759)



Wasserlos: (Alzenau) (Kr. Aschaffenburg) Schloss, Lithographie bei Bonitas Bauer Würzburg um 1850, Ho



Wassertrüdingen: (Kr. Ansbach) Gesamtansicht Holzstich 5x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Wechterswinkel: (Bastheim) (Kr. Rhön-Grabfeld) bei Bad Neustadt. Gesamtansicht mit Zisterzienserinnenkloster, Holzstich von Link, 1870, 9x11. Mu (auch um 1807 12x11), PB



Weidenberg: (Kr. Bayreuth) Gesamtansicht, Holzstich, 5x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Weigelshof: (Nürnberg) Schloss, Kupferstich Daniel Meisner II,6 (1630), 10x15. Mu



Weigenheim: (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Hohenlandsberg „Wahrhaffte Contrafactur … 1553 …“, Kupferstich um 1600, 23,3x31. Ki



Weiher: (Hollfeld) Kr. Bayreuth) Ansicht, Radierung von J. von Mayr aus: Reichsritterschaftlicher Almanach aufs Jahr 1793, 8,6x11,5. Ki



Weiher: Kirchahorn: (Kr. Bayreuth) Titelkupferstich aus: Rabensteiner Gesangbuch 1737. Sch



Weiher: Kirchahorn: (Kr. Bayreuth) Radierung Mayr del., J. M. Frey sculp. aus: Reichsritterschaftlicher Almanach 1793. Sch



Weiherhaus: (Feucht) (Kr. Nürnberger Land) Haller Weiherhaus mit Weiher, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 15x19. Mu



Weismain: (Kr. Lichtenfels) Ansicht mit der näheren Umgebung, Radierung um 1780, 12x18. Ki



Weismain: (Kr. Lichtenfels) Gesamtansicht Holzstich 7x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Weißdorf: (Kr. Hof) Ansicht, Lithographie von J. E. Assmann nach J. Fleischmann Bürger 1848, 14,5x21,5. Ki, Mu (um 1845)



Weißenburg in Bayern: Plan aus der Vogelschau Belagerung, Kupferstich aus: Merian 1647, 24,5x32,5. Ho, Ki, Ra



Weißenburg in Bayern: Ansicht „Prospect … gegen Mittag“, Kupferstich von G. Bodenehr um 1720, 18x25,5. Ki



Weißenburg in Bayern: Ansicht (aus der Vogelschau), Kupferstich von G. Bodenehr um 1720, 16x32,5. Ki



Weißenburg in Bayern: Ansicht, Marktplatz, Andreaskirche und Umgebungskarte auf 1 Blatt, Kupferstich von Johann Baptist Homann 1720, 50x58. Mu Um 1720)



Weißenburg in Bayern: Ansicht „Accurater Prospect und Grundriss der Gegend …“ (aus der Vogelschau), Kupferstich von Homann um 1730, 50x58. Ki



Weißenburg in Bayern: Gesamtansicht Holzstich 6x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896), PB



Weißenburg in Bayern: Das Ellinger Tor mit der Andreaskirche, Stahlstich um 1830, Ho



Weißenohe: (Kr. Forchheim) Ansicht mit Kloster mit Gärten und Ländereien, Kupferstich Johann Alexander Boener 1700, 15x27. Mu (auch um 1700)



Weißenohe: (Kr. Forchheim) Kloster, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 15x20. Mu



Weißenohe: (Kr. Forchheim) "Weissenohe bey Graefenberg", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 4x18,3. Ki



Weißenohe: (Kr. Forchheim) Kloster, Holzstich von Link um 1860, 9x11. Mu, PB



Weißenstadt: (Kr. Wunsiedel) Ansicht, Lithographie Loy. Ra



Wengen: (Nennslingen) (Kr. Weißenburg-Gunzenhausen) bei Thalmässing Ansicht „Waengen“, Kupferstich von C. M. Roth um 1760, 14,7x25,2. Ki (auch 17x26,5), Mu (16x26)



Werneck: (Kr. Schweinfurt) Ansicht mit Schloss, Lithographie von F. Leinecker um 1830, 14x19. Mu



Werneck: (Kr. Schweinfurt) Gesamtansicht Holzstich 4x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Wichsenstein: (Gößweinstein) (Kr. Forchheim) Ansicht, Radierung von C(arl) Wießner (auch Wiessner) um 1825, 8x11. Ki



Wichsenstein: (Gößweinstein) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie nach F. Rothbart von Carl Käppel und Theodor Rothbarth um 1860, 25x19. Ki



Wichsenstein: (Gößweinstein) (Kr. Forchheim) Ansicht, Holzstich von R. Püttner um 1880, 11,5x7. Ki, Mu (7x12)



Wichsenstein: (Gößweinstein) (Kr. Forchheim) Teilansicht mit Dorfansicht im Vordergrund Holzstich von Link 9,5x9 PB



Wiesentfels: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth) Ansicht „Das Hochgräfl. Schloss und Amt Wiesentfels“, Radierung von A. F. um 1790, 18,5x25,3. Ki



Wiesentfels: (Hollfeld) (Kr. Bayreuth) Schloss 5 Ansichten: Von Osten, von Nordosten, von Nord-Nordwest , innerer Burghof, äußerer Hof. Lithographie von C(arl) A(ugust) Lebschée 1855 (auch 1850) (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Die Burgen der westlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz. T. 2. Der Nordwesten und Norden ... 1972)



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Ansicht mit dem Walberla (Ehrenbürg), Radierung von G(eorg) C(hristian - Christoph?) Wilder 1813, Ho



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberla Aussicht von der Ehrenbürg in Richtung Streitberg, Kupferstich Georg Adam 1822, 10x16. Mu



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberla Die Ehrenbürg Kupferstich von Georg Adam aus: Franz Karl von Münster: Die Ehrenbürg bei Vorchheim 1822



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberla "Aussicht von der Ehrenbürg nach Streitbergs Ruine und Gegend" Kupferstich von G. Adam aus: Franz Karl von Münster: Die Ehrenbürg bei Vorchheim 1822



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberla Die Ehrenbürg bei Forchheim, Lithographie um 1825/30, Ho



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberla mit Walburgiskapelle Holzstich von Link um 1850, 8x11. Mu (auch 4x8)



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberlafest lagernde Besucher auf der Wiese vor der Kapelle, Holzstich von Raum um 1860, 13x16. Mu



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Walberlafest bei der Kapelle, Holzstich von Raum um 1860, 16x23. Mu



Wiesentheid: (Kr. Kitzingen) Gesamtansicht Holzstich 5x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Wiesentheid: (Kr. Kitzingen) Schloss „Das gräfl. Schönbornsche Schloss W.“ und die Mauritiuskirche, Stahlstich von J(ohann) Poppel nach C(arl) A(ugust) Lebschée um 1835, 10,2x16. Ki, Mu (um 1850), Ra, Wö (um 1850), (auch um 1840)



Wiesentheid: (Kr. Kitzingen) Triumphsäule, Holzstich von Link um 1880, 11x9. Mu, Ra



Wiesentheid: (Kr. Kitzingen), Stahlstich von J(ohann) Poppel nach Kaiser und (Carl August) Lebschée aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875. Ch



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) Aquatinta von L. Ebner nach Georg Adam aus: Sammlung der Ruinen und Ritterburgen Frankens. H. 1. 1803



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land), "Ansicht der Ruinen von Wildenfels im Pegnizkreise", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1809, 5,7x11,3. Ki



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) Burgruine und Ort Kupferstich von Schlemmer 1811, 11x17. Mu



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) Burgruine Lithographie um 1830, 17x26. Mu



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) „Ruine Wildenfels“ Burgruine im Mondschein, Stahlstich von A. Marx 1844, 11,5x15,5, Ki (10x15), Mu (um 1850), PB, St (auch mit Wappen)



Wildenfels: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) „Ruine Wildenfels“, Stahlstich und Zeichnung von Alex. Marx aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875. Ch



Wildensorg: (Bamberg) Die Altenburg mit der „Wildensorg“, Kupferstich von Schütze / Rupprecht um 1820 (auch 31), 10x15. Mu (um 1810)



Winterstein: (Simmelsdorf) (Kr. Nürnberger Land) Ansicht, Radierung von Renner nach Keill um 1810, 8x20,6. Ki



Wipfeld: (Kr. Schweinfurt) Ansicht (mit Mainfähre), Lithographie von Franz Leinecker 1830, 14x19. MM (1847), Mu (um 18130)



Wipfeld: (Kr. Schweinfurt) Gesamtansicht von Süden und Ludwigsbad mit dem Main, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 11,5x16. Ba, Ki, Mu (auch um 1850), PB, Ra, St



Witzenhöhle: (Witzenloch) bei Muggendorf: „Die Witzen Höhle“, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf …, 1814, 12,5x10. BK



Wöhrd: (Nürnberg) "Die vor Statt Wöhrt ..." Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, Schw



Wöhrd: (Nürnberg) Wöhrd "das Wasser-Thor an der Vorstadt Wörth ..." Kupferstich von Johann Alexander Boener 1708, Schw



Wöhrd: (Nürnberg) "Bey Wöhrd. Bey Gründlach", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1807, 2,6x12,7. Ki



Wöhrd: (Nürnberg) Ansicht „Vorstadt Wöhrd“, Lithographie aus Hammerbacher um 1860, 10x16. Ki



Wöhrd: (Nürnberg) Ansicht mit Wappen, Stahlstich von Alex. Marx 1850, 11x16. Mu (um 1850 Wörth)



Wöhrd: (Nürnberg) „Die v. Cramer Klettsche Maschinenfabrik …“ (im Hintergrund Nürnberg), Lithographie um 1855, 12,5x22,5. Ki



Wolframs-Eschenbach: (Kr. Ansbach) Denkmal Wolframs von Eschenbach, Stahlstich von Wagner um 1850, 16x12. Mu



Wolframs-Eschenbach: (Kr. Ansbach) Ansicht und Kirche auf 1 Blatt, Farblithographie um 1890, 10x18. Mu



Wolfsberg: (Obertrubach) Ansicht von Süden Lithographie, Anfang 19. Jh. Sch



Wolfsberg: (Obertrubach) Kr. Forchheim) Fränkische Schweiz Ansicht, Stahlstich von C. Rorich – W. Schroll um 1860, 11x15. Mu



Wolfsmünster: (Gräfendorf) Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht vom Ufer der Saale aus Holzstich von Link 5x9 PB



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) Festungsplan, Kupferstich von Matthäus Merian 1647, 24x33. Mu



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) „Vestung Wültzburg wie selbe anno 1649 gestanden“ (aus der Vogelschau Festung im Hintergrund Weißenburg und Ellingen), Kupferstich von M. Merian 1649, 28x35. Ki (um 1648), Mu (auch um 1649), St (1648), Wö (1648)



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) „Wiltzburg …“ (mit Weißenburg und Ellingen in der Ferne), Kupferstich von Gabriel Bodenehr um 1720, 16,5x22. Ki (auch 16,5x28), Mu (17x29)



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) Grundriss der Festung, Kupferstich von Hofer, 1756, 25x17. PB



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) „Die Vöstung Wültzburg“, Lithographie aus Korte gedr. in Ansbach um 1860, 8,5x16,5. Ki



Wülzburg: (Weißenburg in Bayern) Benediktinerkloster, Holzstich. Ra



Wunsiedel: Ansicht, Lithographie von J. Dilger 1837, 14,5x21. Ki



Wunsiedel: Ansicht „Wunsiedel mit dem Bildniss Jean Pauls“, Lithographie bei Baumann um 1840, 14,2x19,2. Ki, Mu (um 1850)



Wunsiedel: "Ansicht von der Höhe des Caharinenberges" C. Heinzmann nach G. Seeberger Lithographie um 1840 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Wunsiedel: Ansicht, Lithographie von G. Könitzer um 1860, 7,2x10. Ki



Wunsiedel: Gesamtansicht Holzstich 5x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Wunsiedel: „Der neue Marktplatz in Wunsiedel“, Briefkopf-Lithographie, F. Baumann 1847, 7x18. Mu



Wunsiedel: Ev.-luth. Stadtkirche, rechts Rathaus und Gabelmannbrunnen, Kupferstich um 1800 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Gesamtansicht Holzschnitt aus: Hartmann Schedel: Weltchronik Juli 1493, 32x42. Ho, Ki, Mu (37x53)



Würzburg: Ansicht „Herbipolis“, Holzschnitt aus Hartmann Schedel: Weltchronik“ Nürnberg 1493 (1. lat. Ausg.), 32x42. Ki



Würzburg: Gesamtansicht Holzschnitt aus: Hartmann Schedel: Liber chronicarum, Augsburg Schönsperger 1496. 8,8x19,3 (Blattgröße 27,5x19,5) (Dt. Ausg. des „Kleinen Schedel“) St, Wö (1497)



Würzburg: Ansicht „Würtzburg“ (aus der Vogelschau, im Hintergrund er Main und die Festung Marienberg), Kupferstich aus Braun und Hogenberg um 1580, 20x24 Ki (um 1570), Mu (um 1590), St, auch 1572



Würzburg: Ansicht „Herbipolis Würtzburg“, Holzschnitt aus Sebastian Münster: Cosmographie 1580, 28x39. Mu (um 1580), Wö (um 1550), auch 1548 und um 1548



Würzburg: Ansicht (Aufsicht) mit Blick über den Main auf die Veste Marienberg, Holzschnitt aus Romanus 1595, 6,9x9,5 (Blatt 15,6x11,7) St



Würzburg: Ansicht „Wyrtzburg“ mit Käppele und Festung aus der Vogelschau, Kupferstich von F. Valegio um 1600, 8,5x13. Ki



Würzburg: Ansicht „Wurzburch“ (Vogelschau von Osten, im Hintergrund die Festung Marienberg), Radierung aus Bertius 1616, 14x19 Ki, Mu, St



Würzburg: Ansicht „Würtzburg“, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein I,2 (1623), 10x15. Ki, Mu (um 1630)



Würzburg: Ansicht „Herbipolis …“, Kupferstich von M. Merian 1648, 24x64. Ki, Mu



Würzburg: Ansicht „Würtzburg“ (Blick über den Main auf die Festung), Kupferstich von M. Merian 1648, 23,2x31,5. Ki



Würzburg: Ansicht aus der Vogelschau, Radierung aus Johannes Jansson (Joannes Jansson, Johann Janson, Jan Jansson) von der Braun-und-Hogenberg-Platte 1657, 20x24. Ki



Würzburg: Ansicht, Kupferstich von J. Salven d. Ä um 1673, Ho



Würzburg: Ansicht „Würtzburg“, Kupferstich von Christoph Riegel um 1690, 6x10,5. Ki, Mu



Würzburg: Ansicht „Wirtsburg“, Kupferstich von Petrus Schenk 1702, 21x26,5. Ki, Mu (auch 1700 21x25)



Würzburg: Ansicht „Herbipolis W.“, Kupferstich von G. Bodenehr um 1720, 14,8x39. Ki



Würzburg: Ansicht „Herbipolis W.“, Kupferstich von Johann Georg Ringelin (Ringlin?, Ringle?) nach F. B. Werner bei Engelbrecht in Augsburg um 1720, 18x29,5. Ki (auch 20,5x30)



Würzburg: Ansicht „Accurate Vorstellung …“ aus der Vogelschau, Kupferstich von Homann 1723, 48x57. Ki



Würzburg: "Herbipolis" Kupferstich von Christoph Haffner um 1740 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg "Wirzburg" Lehrbrief Kupferstich von I. B. Gutwein 1784 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Ansicht, Lithographie F. Mayer um 1800 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Ansicht, Umrissstich von Hammer nach C. F. A. Richter, um 1810, Ho (auch 1816)



Würzburg: Ansicht Blick vom jenseitigen Mainufer auf die Festung Marienberg, Stahlstich nach Batty 1825, 13,7x20,6. St



Würzburg: Ansicht (Blick von der Terrasse des Gasthauses „Zum Weißen Schwan“, u. a. Main, Burg und Käppele), Lithographie 1829. MM



Würzburg: Ansicht, Lithographie Weibezahl aus „Neue Bildergallerie für die Jugend“ 1829, 13x17. Ki (um 1830), Mu



Würzburg: Ansicht mit Veste "Der letzte Hieb" Lithographie? von J. A. Hofmann um 1830 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Ansicht „Wurzburg“, Lithographie von S. Prout um 1835, 42x29. Ki



Würzburg: Ansicht (durch einen Torbogen gesehen, davor zwei Trachtenpaare bei der Weinlese, Kupferstich Lommel & Bauer 1836, 36x26. Mu



Würzburg: Ansicht, Stahlstich von Daumerlang 1839, 10x16. Mu



Würzburg: Gesamtansicht vom Stein aus Stahlstich um 1840, 6x13. Mu



Würzburg: Ansicht (mit Festung Marienberg aus der Ferne, im Vordergrund der Main, rastende Winzer und Wanderer), Stahlstich von Leop. Beyer nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 11x16. Ki (um 1835), Ra, Ri, St



Würzburg: Ansicht, rechts der Main und die Festung Marienberg, Stahlstich von Tanner nach Hesselbach aus: Menk-Dittmarsch: Der Main 1843, Me



Würzburg: Ansicht „Würzburg vom Hieb“, (vom Galgenberg aus) von Osten aus, im Hintergrund links die Festung Marienberg, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 12,5x16,5 Ba, Ki (10,5x16), Mu (11x16), St



Würzburg: Ansicht vom Stein, von Norden aus, mit Main und Festung Marienberg, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5 Ba, Ki, Mu (11x16), Ra, St



Würzburg: Ansicht von Norden, Stahlradierung von Witthöft nach Richard um 1850, 14x62,5 St



Würzburg: Gesamtansicht „Würzburg vom Steinberge aus“ (links Käppele, in der Mitte die Stadt, rechts Main und Festung), Stahlstich von Carl Rauch nach Ludwig Lange aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1850, 10,9x16,7 Ch, Ki (um 1845), Mu (um 1835), St



Würzburg: Gesamtansicht vom Steinberg aus, Stahlstich aus Bibliographisches Institut (Meyer) um 1850, 11x17 Ki (9,5x16), Mu (um 1840), PB, Ra, St



Würzburg: Ansicht (im Vordergrund der Main), Lithographie von Franz Leinecker um 1850. (aus Lit.)



Würzburg: Gesamtansicht Holzstich um 1850, 8x23. Mu



Würzburg: Gesamtansicht von den Steinbergen aus, Holzschnitt, 1853, 8x23. PB



Würzburg: Ansicht von Norden (im Vordergrund Eisenbahn) Lithographie von Widmeier um 1855 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Altstadtansicht mit Mühle am Main Holzstich von Brewer um 1860, 9x12. Mu



Würzburg: Ansicht Lithographie von Renner um 1860, 23x31. Mu



Würzburg: Ansicht, Holzstich Smyth 1860, 11x23. Mu



Würzburg: Gesamtansicht, Lithographie, W. Schöner/Bonitas-Bauer, um 1860, 12x28. Mu



Würzburg: Ansicht Vom "Letzten Hieb" aus Lithographie? von Gustav Frank um 1860 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg Ansicht "Ludwig II., König v. Bayern. Erinnerung an die Rundreise in den 3 fränkischen Kreisen 1866" 21,5x16 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg: Ansicht während der Beschießung der Festung Marienberg, Holzstich um 1870, 15x34. Mu



Würzburg: Gesamtansicht Holzstich um 1870, 8x14. Mu (auch 8x11)



Würzburg: Ansichten, Holzstiche in C. Heffner „Würzburg und seine Umgebung“ Würzburg 1871. Wö



Würzburg: Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875. Ch



Würzburg: Ansicht von Norden, unten links Hofgartenansicht der Residenz, Holzstich um 1880, Blatt 11,7x19,5, St



Würzburg: Ansicht im Winter vom Steinberg aus Holzstich nach Püttner, 7x17. Mu



Würzburg: Gesamtansicht Holzstich 1885, 11x17. Mu



Würzburg: Ansicht, Holzstich von Clerget um 1885, 15x23. Mu



Würzburg: Ansicht Straßen im Hintergrund der Dom, Holzstich von Clerget 1886, 14,7x10,9, Mu (um 1885), St



Würzburg: Gesamtansicht vom „Käppele" aus, umgeben von acht Teilansichten (u. a. Residenz, Juliusspital, Hofgarten, Mainbrücke, Stadtmauer) Holzstich Püttner – Heuer und Kirmse 1889, 25x39. Mu, PB



Würzburg: Gesamtansicht und Residenz auf 1 Blatt Zinkographie von Carl Dietrich, 11x18. Mu



Würzburg: Ansicht vom Steinberg aus, Stahlstich Rauh. Ra



Würzburg: Ansichten von Westen, mit Detailansichten, Holzstich. Ra



Würzburg: Ansicht, Holzstich Malte - Brun. Ra



Würzburg: Gesamtansicht mit dem Steinberg, Holzstich, 8x14. PB



Würzburg: Gesamtansicht, links unten kleine Ansicht der Residenz, Holzstich mit grau gouachierter Umrandung, 11x19. PB



Würzburg: Gesamtansicht, darunter Ansichten aus dem Schlosskeller, Holzstich nach J. Merte, 23x17. PB



Würzburg: Augustinerkirche von Sebastian Halser um 1850 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Bataille de Wurzbourg, Kupferstich Martine. Ra



Würzburg: Beschießung der Festung 27. Juli 1866 (Mainbrücke, Festung, Käppele, Dom) von Gustav Wilhelm Kraus (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Beschießung „Während der Beschießung", Gesamtansicht von einer Anhöhe aus, im Hintergrund Feuer, vorne Soldaten mit Kanonen und Pferden, Holzstich nach F. Leinecker, 28x41,5. PB, Ra



Würzburg: „Bombardirung von Würzburg … 1813“, Kupferstich von Leopold Beyer nach W. von Kobell Wien Artaria um 1820, 35x47. Mu, Ra, Wö (um 1815)



Würzburg: „Bombadirung von Würzburg … 1813“, Aquatinta von Leopold. Beyer nach W. von Kobell bei Artaria in Wien um 1840, 29x41. Ki



Würzburg: St. Burkard „Die Burhardtskirche zu Würzburg“, Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, 12x17. Ch, Ki (12x17, auch 10,4x15,5), PB, St, Wö (um 1850)



Würzburg: St. Burkard mit Blick zum Käppele, Holzstich von Brewer um 1860, 9x11. Mu, Ra



Würzburg: Deutschhauskirche Portal, Stahlstich (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Dom Ansicht von Nordosten, Stahlstich 1843 (in: Denkschrift auf die bei dem eilfhundertjährigen Jubiläum der Begründung des Bisthums Würzburg stattgefundnen Feierlichkeiten …) Würzburg: Ettlinger 1843).



Würzburg: Dom, Stahlstich von Wilder-Gödecker, um 1850, 13x16,5. Ki (um 1845 11x16,5), Mu (um 1840, 1847), St



Würzburg: Dom „Die Kathedrale“, Stahlstich Bibliographisches Institut um 1850. Ra



Würzburg: Dom und Rathaus, Stahlstich Rouargue um 1850, 16x11. Mu



Würzburg: Dom, Holzstich von Link um 1850, 9x11. Mu, Ra



Würzburg: Dom mit Altstadtstraße Holzstich um 1860, 8x6. Mu



Würzburg: Dom und Rathaus Holzstich von Püttner um 1870, 14x10. Mu



Würzburg: Dom Teilansicht mit dem Dom, Stahlstich nach G(eorg) C(hristian - Christoph?) Wilder. PB



Würzburg: Dom Ostseite, Lithographie Widmann, 44x30. Ra



Würzburg: Dompfarrhaus Erker Holzstich von Whymper um 1870, 21x11. Mu



Würzburg: Dompfarrhaus Erker Lithographie von Prout um 1900, 20x14. Mu



Würzburg: Domstraße mit Blick auf den Dom, Kupferstich von J. L. Deifel um 1840 (um 1830?), Ho



Würzburg: Domstraße mit Dom, Stahlstich von J. Edwards 1824, 20x14. Mu



Würzburg: Domstraße mit Blick auf den Dom „Cathédrale de Wurzburg“, rechts im Vordergrund Vierröhrenbrunnen, Stahlstich bei Lemaitre um 1840, 9,2x13. Ki (um 1850, auch um 1840), Mu, PB



Würzburg: Domstraße mit Rathaus, Dom und Vierröhrenbrunnen, lebhafte Straßenszenerie im Vordergrund, Lithographie mit Tonplatte von Bichebois und Bayot nach Chapuy bei Lemercier, 1845, 39,5x25. PB



Würzburg: Domstraße mit dem Rathaus und Blick zum Dom, Stahlstich (H) von Rouargue (auch Rouarque) um 1845, 15,7x11,7. PB



Würzburg: Domstraße mit dem Blick auf den Dom, Stahlstich von Ernst Rauch nach (Ludwig) Lange um 1850, 11,8x16,3 Ki (um 1845), St, (auch um 1832)



Würzburg: Domstraße mit Dom, Stahlstich um 1850, 16,5x11,5. Ki



Würzburg: Domstraße Holzstich um 1880, 14x12. Mu



Würzburg: Domstraße mit Rathaus, Dom und Vierröhrenbrunnen, Holzstich mit grau gouachierter Umrandung, 18x13,5. PB



Würzburg: Festung Marienberg aus der Vogelschau "Warhafftige Abcontrafeyung ...", Kupferstich von Johann Leypolt 1604 (Abb. in: (Abb. in: Max H. von Freeden: Festung Marienberg 1982)



Würzburg: Festung Marienberg von Süden Weinetikett "Leisten", Stahlstich von Bitthäuser um 1820(Abb. in: (Abb. in: Max H. von Freeden: Festung Marienberg 1982)



Würzburg: Festung Aussicht von der Altane des Gasthauses zum Weißen Schwan Lithographie von C. Rimrod um 1830 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Festung und alte Mainbrücke Holzstich 1836, 20x15. Mu



Würzburg: Festung Blick über den Main mit der alten Mainbrücke auf die Festung Marienberg, Lithographie von S. Prout um 1840, 29x42 Ra, St



Würzburg: „Festung und Brücke zu Würzburg“ (im Vordergrund Main mit Schiffen, im Hintergrund halbrechts die Festung Marienberg, Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern 1844, 11x16. Ch, Ki



Würzburg: Festung Blick vom Main auf die Festung, im Vordergrund das „neue Maindampfschiff Königin Maria", Holzstich, 1851, 10x16. PB



Würzburg: Festung Blick über den Main, im Vordergrund das Dampfschiff "Franconia" Lithographie Joseph Schamer 1851 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Würzburg: Festung Marienberg Angriff auf die Festung Lithographie 1866 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Würzburg: Festung Ansicht mit teilweise brennender Festung Marienberg und Soldaten davor, Holzstich Aarland 1875, 28x41. Mu (auch um 1880)



Würzburg: Festung, Lithographie von S. Prout um 1880, 25,7x37. Ki



Würzburg: Festung Blick vom jenseitigen Mainufer auf die Festung Marienberg, Holzstich von Clerget 1887, 11,8x14, Mu (um 1880), St



Würzburg: Festung Blick vom Main auf das Schloss, Holzstich nach E. Kirchhoff, 17x24. PB



Würzburg: Das Fischerstechen zu Würzburg am 13. September 1842 Lithographie (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Mainbrücke Preußische und bayerische Wachtposten Lithographie Ludwig Burger 1866 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Würzburg: Marienkapelle und Markt Kupferstich von Salomon Kleiner 1725 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Marienkapelle auf dem Marktplatz Stahlstich von Kolb um 1840, 15x10. Mu



Würzburg: „Die Liebfrauen-Kapelle in W.“, Stahlstich von Lange-Rauch um 1845, 15,5x11. Ki (auch 10,5x16)



Würzburg: Marienkapelle und Marktplatz von Peter Geist um 1845 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Gedenkstein Walther von der Vogelweides im Lusamgärtlein er Neumünsterkirche, Holzstich 1879, 9,8x10,5 St



Würzburg: "Grundriss der Großherzoglichen Residenzstadt Würzburg" Kupferstich von C. Seiler aus: Carl Gottfried Scharold: Würzburg und die umliegende Gegend ... 1805



Würzburg: Haus mit Runderker und Blick in eine Gasse, Lithographie S. Prout um 1830. Ki, Ra



Würzburg: Haus zum Falken, Lithographie um 1835, Ho



Würzburg: Haus zum Falken Holzstich von Brendamour um 1870, 9x12. Mu



Würzburg: Das Haus zum Falken und die Marienkapelle, im Vordergrund Markttreiben, Holzstich nach H. Braun, 40x32. PB



Würzburg: Gasthaus zum Deutschen Hof um 1830 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Häuser Alte Häuser, Holzstich. Ra



Würzburg: Hochwasser, Guckkastenbild – Kupferstich Ende 18. Jh., Ho



Würzburg: Hof Conti, Lithographie von Prout um 1840, 42x29 St



Würzburg: Hofgarten "Vue des labyrinths de Wurtzburg", Kupferstich Joh. Prokop Mayer nach 1773 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Würzburg und Hofgarten 1978)



Würzburg: Hofgarten "Jardin oriental de Wurtzburg", Stahlstich von Joh. Prokop Mayer nach 1773 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Würzburg und Hofgarten 1978)



Würzburg: Hofgarten Kupferstich von Joh. Prokop Mayer 1774 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Würzburg und Hofgarten 1978)



Würzburg: Hofgarten „Sonntagmorgen im Hofgarten zu W.“, Lithographie von L. Kaiser (Friedrich Kaiser?) um 1840, 19,5x26. Ki



Würzburg: Hofgarten des Fürstbischofs zu Würzburg im 17. Jh., Holzstich, um 1870, 16x23 PB



Würzburg: Hofkeller Partie aus dem H., Holzstich. Ra



Würzburg: Julius-Echter-Denkmal Festung und alte Mainbrücke Holzstich nach Püttner um 1870, 11x18. Mu



Würzburg: Juliusspital „Der Julier Spital zu Würtzburg“ (Vogelschau), Kupferstich aus: Merian 1648, 19x31. Ki, Mu, Ra



Würzburg: „Julius-Hospital zu W.“, Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern, um 1840, 12,5x16,7 Ch, Ki (um 1845 10,4x15,7), PB, St, Ho, Wö (um 1850)



Würzburg: Juliusspital Lithographie 1882 (in: Alma Julia hrsg. von A. Schaeffler. Würzburg 1882).



Würzburg: Julius-Hospital, Rathaus, Käppele, Veste Marienberg, vier Ansichten auf einem Blatt, Holzstich, 8x13 PB



Würzburg: Kapuzinerhospitium und Marienkapelle (das Käppele), Holzstich von Link, 9x11 PB



Würzburg: „Der Katzenzwickerhof“, Holzstich 1853, 7,5x18,5 PB



Würzburg: Kranen „Krahnen Krahnenthor zu W.“, 2 Abbildungen auf 1 Blatt, Stahlstich von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern, Ch



Würzburg: „Kürschners-Hof zu Würzburg“ (Durchsicht aus einem Tor), Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern 1844, 16x11. Ch, Ki



Würzburg: Luitpoldbrunnen, Lithographie. Ra



Würzburg: Main "Würzburger Schiffmann" am Kai, Radierung von Johann Adam Klein 1815. Ki



Würzburg: Main Das Dampfschiff „Leopold“ am Mainkai, Lithographie von F. Kaiser um 1845. (aus Lit.)



Würzburg: Main Fischerstechen, Kupferstich von Johann Balthasar Gutwein 1755. MM



Würzburg: Main „Prospect …“ (Wasserjagd zu Ehren der Erzherzogin Elisabeth von Österreich 1725), Kupferstich von Johann Salver. MM



Würzburg: Der Main-Quai unterhalb des Kranens von Friedrich Kaiser um 1845 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Mainbrücke „Die Steinerne Mayn Brücke zu W.“, Kupferstich von I. W. Stör 1734, 18x41. Ki



Würzburg: Mainbrücke Hochwasser 1784, Kupferstich 1784. MM



Würzburg: Mainbrücke Zusammenstoß des Würzburger Militärs mit französischen Truppen 1813, Lithographie von S. H. MM



Würzburg: Main Der Sturm auf dem Main Lithographie von Heinrich Ambros Eckert 1831 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Mainbrücke mit dem Schloss Marienberg, Holzschnitt, 1836, 20,5x14,5. PB



Würzburg: Alte Mainbrücke mit barockem Turm im Vordergrund, Lithographie Rimmer um 1860, 15x11. Mu



Würzburg: Mainbrücke mit Blick auf die Altstadt Holzstich um 1880, 7x8. Mu



Würzburg: Mainbrücke und Festung Marienberg Holzstich um 1880, 7x11. Mu (auch 11x14)



Würzburg: Mainbrücke mit Festung Marienberg, Radierung Rad. Jensen. Ra



Würzburg: Marienkapelle von Südwesten, Kupferstich 1740 nach einer Zeichn. von Salomon Kleiner 1725 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Marienkapelle Holzstich von Link um 1860, 11x8. Mu



Würzburg: Marienkapelle und Marktplatz Holzstich von Whymper um 1870, 11x14. Mu (Whimper)



Würzburg: Marktplatz mit Bauern von Henley um 1860, 7x12. Mu (auch 1880)



Würzburg: Maschinenfabrik von König und Bauer, Holzstich. Ra



Würzburg: Napoleon Im Vordergrund Napoleon mit seinen Generälen, Kupferstich, 19x23. Ra



Würzburg: Neumünsterblick Holzstich um 1860, 15x12. Mu



Würzburg: Neumünsterkirche mit Kürschnerhof Kupferstich von Johann August Corvinus 1740, Zeichn. von Salomon Kleiner 1723 (Abb. in: Hans Reuther: Das Neumünster in Würzburg 1952)



Würzburg: „A plan of the city of Wurtzburg” (Stadtplan), Kupferstich bei Stockdale um 1790, 18,9x25. Ki (1800), Ra (1800), St



Würzburg: Plan (Stadtplan), Stahlstich Bibliographisches Institut um 1850. Ra



Würzburg: Plan (Stadtplan), Lithographie, J. A. Hofmann um 1850, 17x20. Mu



Würzburg: Plan (Stadtplan) Monumentalplan, Lithographie O. Bonn, 57x80 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg: Der Platzische Garten Lithographie von August Geist um 1830 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Rathaus (im Vordergrund rechts der Vierröhrenbrunnen), Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, 18x11,5, Ch, Ki (16,1x10,3), Mu (um 1850 16x10), PB, St



Würzburg: Rathaus, Dom und Vierröhrenbrunnen Holzstich um 1880, 18x14. Mu (auch nach Püttner 14x10)



Würzburg: Rathaus Holzstich um 1880, 11x7. Mu



Würzburg: Rathaus Hof im alten Rathaus, Lithographie, 31x43. Ra



Würzburg: Residenz „Die Ander seiten des fürstlichen Residentz Schlosses … gegen Nidergang“, Kupferstich aus: M. Merian 1648, 21x32. Ki, Ra



Würzburg: Residenz „Das Fürstliche Residentz Schloß sampt der Steinernen Maynbrücken zu W.“, Kupferstich aus: Merian 1648, 21x43. Ki



Würzburg: Residenz, Kupferstich Bodenehr. Ra



Würzburg: Residenz „Prospect der Neuen Hoch-Fürstlichen Residenz in W.“, Kupferstich aus: Diethelm: Denkwürdiger Antiquarius, 1740, 9x15,2. Ki



Würzburg: Residenz, Kupferstich von Fonbonne um 1740, 28x41. Ki



Würzburg: Residenz, Kupferstich von Salomon Kleiner, Mitte 18. Jh., Ho, (auch um 1723)



Würzburg: Residenz, Kupferstich von Müller-Gutwein 1760 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Würzburg und Hofgarten 1978)



Würzburg: Residenz "Prospect der Hochfürstlichen Residenz ..." "Vue du Palais ..." Kupferstich von J. O. Berndt um 1775 (Abb. in: Erich Bachmann: Residenz Würzburg und Hofgarten 1978)



Würzburg: Residenz, Kupferstich von Müller Gutwein um 1776 (Abb. in: Erich Hubala: Die Residenz zu Würzburg 1984)



Würzburg: Residenz, "Prospect ..." Gesellenbrief, Kupferstich 1778 (Abb. in: Erich Hubala: Die Residenz zu Würzburg 1984)



Würzburg: Residenz Ausruf des neuen Churfürsten zu Würzburg am 1. Februar 1806 Lithographie? von Johann Pleikard Bittheuser (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976) (auch Bitthäuser)



Würzburg: Residenz Lithographie und verlegt von I. B. C. Förtsch um 1820 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Würzburg Residenz Lithographie 9,7x16,4 1825 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg: Residenz, Stahlstich Lemaitre um 1835, 9x15. Mu (auch um 1850), PB, Ra



Würzburg: Residenz, Federlithographie von Hofmann um 1840, 8x14,5 Mu, PB



Würzburg: Residenz „Fuerstbischoefliche Residenz …“, Stahlstich von Rauch nach(Ludwig) Lange um 1850, 11,5x16,8 Ki (um 1845), PB, St



Würzburg: Residenz Teilansicht mit Residenz und „Aufzug der Gewerke bei der fünfzigjährigen Jubelfeier des Polytechnischen Vereins“, Holzstich, 1856, 20x24 PB



Würzburg: Residenz 23. August 1860 Lithographie (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Residenz Teilansicht des bischöflichen Palais, Lithographie von S. Prout, um 1870, 38x27 PB



Würzburg: Residenz, Stahlstich aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875, 11,5x17. Ch, St



Würzburg: Residenz Holzstich von Navellier und Marie um 1880, 11x14. Mu



Würzburg: Residenz Blick über den Vorplatz auf die Residenz, Holzstich von Clerget 1886, 11,6x14, Mu (um 1885), St



Würzburg: Residenz Gartenseite von der Terrasse aus Holzstich sign. D. V. A. um 1890, 17x23 Mu, PB



Würzburg: Residenz Zinkographie um 1890, 11x19. Mu



Würzburg: Residenz, Holzstich, 5x13 PB



Würzburg: Residenz Hofkirche Kupferstich aus: Die Lieb zur Zierd des Hauß GOTTES ... 1745 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Residenz Schlosskeller Holzstich? von I. Merte 1867 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Die Rosenmühle Lithographie von Sebastian Hesselbach um 1840 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburg im Spiegel der Jahrhunderte 1976)



Würzburg: Schlachtszene Kupferstich Branche um 1835, 11x16. Mu



Würzburg: Seligmüllersche Schaumweinfabrik Arbeitsräume und Keller, Holzstich. Ra



Würzburg: Stift Haug Holzstich von Link um 1860, 9x10. Mu (um 1850)



Würzburg: Stiftskirche Haug von Südwesten, Kupferstich 1740 nach einer Zeichn. von Salomon Kleiner 1725 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Universität, Kupferstich von J. Leipold 1604, Ho



Würzburg: Universitätskirche und Universität von Südwesten, im Hintergrund Alt-St.-Michael und Stephanstor, Kupferstich 1740 nach einer Zeichnung von Salomon Kleiner 1725 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Universität „Das Collegium der Hochenschuel zu W.“, Kupferstich aus: Matthäus Merian 1648, 28x30. Ki, Mu



Würzburg: Universität "Akademie-Gebäude" Akademisches Zeugnis 1844 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg: Universität „Vom Jubiläum der Universität“ 10 Teilansichten (u. a. Festzüge verschiedener Zünfte Hutmacher, Hafner), Holzstich nach Th. Volz, 32x24 PB



Würzburg: Universitätskirche Innenansicht, Stahlstich aus: J. Sighart: Geschichte der Bildenden Künste im Königreich Bayern. Abt. 2. 1862 (Abb. in: Hans Reuther: Dome, Kirchen und Klöster in Franken 1963)



Würzburg: Universitätskirche Innenansicht, Holzstich um 1900, 17x12. Mu, Ra



Würzburg: Zobelsmarter Holzstich um 1860, 11x17. Mu



Würzburg: (Umgebung) Schlacht bei W. 1496, Kupferstich. Ra



Würzburg: (Umgebung) Plan der Schlacht bei Würzburg, Stahlstich Kolbe. Ra



Würzburg: (Umgebung) Schlacht bei Würzburg von 1796 Radierung 6x8,5 (Abb. in: Werner Dettelbacher: Würzburger G'schichten aus dem vorigen Jahrhundert 1987)



Würzburg: Umgebungskarte mit z. T. eingemeindeten Ortsteilen (Mittelpunkt Kumbachtal), Heliographie um 1870, 29x29. Mu



Wüstenstein: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ruine nach einer Radierung von Chr. Wilder 1819 (Abb. in: Hellmut Kunstmann: Die Burgen der westlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz. T. 2. Der Nordwesten und Norden ... 1972)



Wüstenstein: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Radierung von C. Wießner(auch Wiessner) (Carl?) um 1825, 7,8x11,4. Ki, Mu (1834 9x11)



Wüstenstein: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) „Schloss Wüstenstein“, Lithographie von Dilger 1830, 16x20. Ki (um 1835 14,5x20,5), Mu (auch um 1830 14,5x20,4)



Wüstenstein: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Burgruine, Aquatinta in Sepia von A. W. Küffner aus: Sammlung der Ruinen und Ritterburgen in Franken 1803, 24,2x35,2. Ki (auch 28x35)



Wüstenstein: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Stahlsstich von C. Rorich (Abb. in: Emil Bauer: Burgenromantik der Fränkischen Schweiz 1984)



Wüstenstein (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Marterstein Höhle, Radierung von Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein um 1811 (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Weißenburg: Karte „Die Statt Weißenburg in Nordgau mit der Gegend …“, Kupferstich von G. Bodenehr um 1720, 14,6x26,3. Ki



Wiesenthau: (Kr. Forchheim) Karte: Walberla "Die Ehrenbürg mit Umgebungen" Kupferstich von G. Adam aus: Franz Karl von Münster: Die Ehrenbürg bei Vorchheim 1822



Windsheim: Karte „Windsheim und was zu dieser Reichs-Stadt gehört“, Kupferstich bei Homann Erben, 1760, 48X56 PB



Würzburg: Karte „Theil von Würzburg Sect. 108“ Kupferstich aus dem Geographischen Institut in Leipzig 1807 (Mittelpunkt Schweinfurt, Haßfurt u. a. Münnerstadt, Bad Königshofen, Ebern, Eltmann, Ebrach, Volkach, Arnstein, Hammelburg, Bad Kissingen), 34x41. Mu



Würzburg: Karte Würzburg-Leipzig (Mittelpunkt Coburg) Kupferstich von Laguillermie & Rambo um 1835, 14x20. Mu



Würzburg: (Bistum) Karte „Das Bisthum Wurtzburg in Francken“ (mit Ansicht Würzburg und Königshofen), Kupferstich Nürnberg Hoffmann 1680 Einblattdruck, 41x55. Ra



Würzburg: (Bistum) Karte „Eveché de Wurtzbourg“, Kupferstich von Crepy aus LeRouge 1759, 21,5x28,5 St



Würzburg: (Bistum) Karte „Des Bisthums Würzburg nördliche Ämter mit der freyen Reichsstadt Schweinfurt (Mittelpunkt Schweinfurt, Gebiet Auersberg-Rhön, Ebern, Gemünden, Main), Kupferstich von Reilly 1791, 23x31. MR (1798), Mu



Würzburg: (Bistum) Karte Des Bistums Würzburg südliche Ämter mit den Herrschaften Speckfeld und Reichelsberg (Mittelpunkt Würzburg – Maindreieck – Ochsenfurt; Gebiet Rothenburg ob der Tauber – Rothenfels am Main – Karlstadt – Zabelstein – Schlüsselfeld), Kupferstich aus Reilly um 1790, 25,4x30,4 Mu (1791), St



Würzburg: (Bistum) Das Bistum Würzburg (Würzburg – Schweinfurt – Königshofen. Mittelpunkt Maintal von Bamberg bis Wertheim), Kupferstich aus Reilly 1791, 23x26,5 Mu, St



Würzburg: (Bistum) Karte Neue Grenzlinie zwischen Würzburg und Bamberg, St. Keller 1805, 16x20. Ra



Würzburg: (Fürstbistum) Karte „Charte der churpfalzbaierisch-fränkischen Fürstenthümer Würzburg und Bamberg, 4 Steingravuren hrsg. von A. F. Klebe bei F. Johannot Offenbach um 1805, je 38x44 (gesamt 76x88). Fr



Würzburg: Karte? Diözese, Lithographie. Ra



Würzburg: (Herzogtum) Karte „Ducatus Franciae orientalis seu Sac. Rom. Imperii principatus et episcopatus Herbipolensis“ (Bistum mit dem Mainlauf zwischen Aschaffenburg und Lichtenfels, unten rechts kleine Ansicht der Residenz, links kleiner Grundriss von Königshofen), Kupferstich bei Homann um 1720, 48x57, Mu, St



Würzburg: (Herzogtum) Karte „Das Großherzogtum Würzburg und die Fürstl. Primatischen Staaten“, Kupferstich bei Joh. Walch, um 1730, 20x24,5 PB, Ra



Wertheim: (Grafschaft) Karte Comitatus Wertheimici finitimarumque regionum nova et exacta descriptio cum adjacentibus (Der Mainlauf von Klingenberg bis Würzburg mit angrenzenden Gebieten). Kupferstich aus Blaeu um 1640, 39x51,5 St



Wertheim: (Grafschaft) Karte „Comitatus Wertheimici finitimarumque regionum nova et exacta descriptio“ (u. a. Mainfranken, Würzburg, Miltenberg, Neustadt, Spessart, Lohr, Karlstadt)m Kupferstich von M. Pitt und S. Swart aus: Mercator, bei Janssonius van Waesbergen um 1690, 38x49,4. Ki



Wertheim: (Grafschaft) Karte Comitatus Wertheimici cum finitarumque regionum nova et exacta descriptio (Der Mainlauf von Klingenberg bis Würzburg mit angrenzenden Gebieten). Kupferstich bei Schenk und Falk um 1700, 38x49,3 St




Bücherverzeichnis



Wittkop-Menerdeau, Gabrielle:
E. T. A. Hoffmann in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Hamburg 1981
Personen: Hoffmann, E. T. A.:



Wolf, Christa:
Neue Lebensansichten eines Katers. Juninachmittag : Erzählungen
Stuttgart 1981
Personen: Hoffmann, E. T. A.:
weitere Stichwörter: Katzen: Erzählungen:



Weiser, Karl:
Hutten : Schauspiel in fünf Aufzügen
Leipzig o. J.
Personen: Hutten, Ulrich von:
weitere Stichwörter: Schauspiele: Theater:



Widmann, Werner A.:
Auf Rückerts Wegen : eine Art Wanderbuch durch Leben und Schaffen des Dichters und Gelehrten Friedrich Rückert
Würzburg 1988
Personen: Rückert, Friedrich:



Wagner, Eberhard:
Der Dollack : Roman
Bamberg 1982
weitere Stichwörter: Roman:



Wagner, Eberhard:
Des Gwaaf, wu ma sichd oder aana duudn Sau die Zäh budsn
München 1976
weitere Stichwörter: Mundart: Gedichte:



Walther von der Vogelweide:
Gedichte : ausgewählt ...
Stuttgart 1950
weitere Stichwörter: Gedichte:



Walther von der Vogelweide: Simrock, Karl (Übers.):
Gedichte : mittelhochdeutscher Text mit der Übertragung von Karl Simrock
Frankfurt 1987
weitere Stichwörter: Gedichte:



Walther von der Vogelweide:
Liebsgetön : Minnelieder frei übertragen
Zürich 1991
weitere Stichwörter: Gedichte:



Walther von der Vogelweide: Wolfram von Eschenbach:
Mittelhochdeutsche Dichtung : Auswahl
Bamberg o. J.



Walther von der Vogelweide:
Walther von der Vogelweide / hrsg. von Franz Pfeiffer
Leipzig 1873
weitere Stichwörter: Gedichte:



Wustmann, Rudolf:
Walther von der Vogelweide
Straßburg 1913
Personen: Walther von der Vogelweide:



Wassermann, Jakob:
Der Aufruhr um den Junker Ernst : Erzählung
Berlin 1926
weitere Stichwörter: Erzählung:



Wassermann, Jakob:
Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens : Roman
Gütersloh o. J.
Orte: Ansbach:
Personen: Hauser, Kaspar:
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Christian Wahnschaffe :Roman in 2 Bd.
Berlin. - Band 1. Eva. 1923 || 2. Ruth. 1923
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Christoph Columbus : der Don Quichote des Ozeans
Frankfurt 1980
Personen: Columbus, Christoph:
weitere Stichwörter: Biographie:



Wassermann, Jakob:
Deutsche Charaktere und Begebenheiten
Berlin 1915
Personen: Friedrich der Große: Wallenstein: Friedrich Wilhelm I. (Preußischer König):
weitere Stichwörter: Biographie:



Wassermann, Jakob:
Donna Johanna von Castilien : historische Erzählungen
Berlin 1988
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Etzel Andergast : Roman
München o. J.
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Der Fall Maurizius : Roman
Berlin 1928
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Die fränkischen Erzählungen
Bamberg 1995
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Das Gänsemännchen : Roman
Berlin 1930
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Die Gefangenen auf der Plassenburg
Berlin o. J.
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Erzählung: Literaturmotiv: Plassenburg:



Wassermann, Jakob:
Der Geist des Pilgers : drei Erzählungen
Wien 1923
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Die Geschichte der jungen Renate Fuchs
Berlin 1921
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Das Gold von Caxamalca : Erzählung
Stuttgart 1948
weitere Stichwörter: Erzählung:



Wassermann, Jakob: Miller, Henry:
Joseph Kerkhovens dritte Existenz : Roman : mit dem Essay "Maurizius forever" von Henry Miller: Der Fall Maurizius
München o. J.
Personen: Wassermann, Jakob:
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Die Juden von Zirndorf : Roman
Berlin 1918
Orte: Zirndorf:
weitere Stichwörter: Juden: Roman:



Wassermann, Jakob:
Laudin und die Seinen : Roman
Berlin 1925
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Lukardis : Erzählungen
München 1987
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Die Masken Erwin Reiners : Roman
Berlin 1923
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Mein Weg als Deutscher und Jude
Berlin 1987
Personen: Wassermann, Jakob:
weitere Stichwörter: Juden:



Wassermann, Jakob:
Meistererzählungen
Gütersloh 1962
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Der Moloch : Roman
Berlin 1919
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Der niegeküsste Mund : drei Erzählungen
Berlin o. J.
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Schläfst Du, Mutter? Meistererzählungen
München 1984
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Wassermann, Jakob:
Selbstbetrachtungen
Berlin 1933
Personen: Wassermann, Jakob:



Wassermann, Jakob:
Sturreganz
Bamberg 1950
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Tagebuch aus dem Winkel
München 1987
Orte: Wien: Berlin: Salzburg:



Wassermann, Jakob:
Ulrike : Roman
Bern 1941
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Ungnad : Novelle
In: Velhagen & Klasings Monatshefte. 34. 1920. H.12
weitere Stichwörter: Erzählung:



Wassermann, Jakob:
Der Wendekreis
Berlin. - Band Folge 2. Oberlins drei Stufen und Sturreganz. 1922
weitere Stichwörter: Roman:



Wassermann, Jakob:
Der Wendekreis
Berlin. - Band Folge 4. Faber oder die verlorenen Jahre : Roman. 1924
weitere Stichwörter: Roman:



Weber, Adele:
Der Dämon in Kissingen und andere fränkische Novellen
Kissingen 1928
Orte: Bad Kissingen: Bad Bocklet:
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Weber, Karl Julius:
Demokritos, der lachende Philosoph : Auszug
München 1966



Weber, Karl Julius:
Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen
Stuttgart. - Band 8. Neue, sorgfältig durchges. u. erl. Aufl. 1843.



Weber, Karl Julius:
Reise durch Bayern
Stuttgart 1980
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Ansichten:



Weber, Karl Julius:
Reise durch Franken : mit Ill. aus dem Werk Das Königreich Bayern
Stuttgart 1980
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Ansichten:



Weigand, Wilhelm:
Weinland : Novellen aus Franken
München 1915
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Weismantel, Leo:
Albrecht Dürer, der junge Meister
München 1950
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Albrecht Dürers Brautfahrt durch in die Welt : Roman
München 1953
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Das alte Dorf : die Geschichte seines Jahres und der Menschen, die in ihm gelebt haben
Berlin 1928
weitere Stichwörter: Dorf: Jahreslauf:



Weismantel, Leo:
Der bunte Rock der Welt : Roman aus den Wander- und frühen Meisterjahren des Mathis Nithart, der fälschlich Mathias Grünewald genannt wurde
München 1941
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Dill Riemenschneider : der Roman seines Lebens
Saarbrücken o. J.
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Franz und Clara : die Geschichte der Liebe zweier großer Menschen
Leipzig o. J.
Personen: Franz von Assisi: Klara (hl.):
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Gericht über Veit Stoß : eines ehrsamen Rats heillos unruhiger Bürger : die Tragödie eines Bildschnitzers
Jugenheim o. J.
Personen: Stoß, Veit:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Gericht über Veit Stoß : eines ehrsamen Rats heillos unruhiger Bürger : die Tragödie eines Bildschnitzers
Nürnberg 1983
Personen: Stoß, Veit:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Die Geschichte des Richters von Orb
Freiburg i.Br. 1927
Orte: Bad Orb:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Gnade über Oberammergau : Roman
Gerabronn 1984
Orte: Oberammergau:
weitere Stichwörter: Passionsspiel: Geschichte 17. Jh.:



Weismantel, Leo:
Die goldene Legende für die Jugend von heute
Würzburg. - Band 1. Der Heiligste der Heiligen und seine zwölf Boten. 1947. || 2. Heilige in deutschen Landen. 1947
Personen: Jesus Christus: Maria (hl.): Evangelisten: Apostel:
weitere Stichwörter: Heilige:



Weismantel, Leo:
Die guten Werke des Herrn Vinzenz
Freiburg 1954
Personen: Vinzenz von Paul:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Die höllische Trinität : Roman aus den Jahren der Vollendung des Meisters Mathis Nithart, der fälschlich Matthias Grünewald genannt wurde
München 1943
Orte: Aschaffenburg:
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Lied aus der Rhön : ein Leo-Weismantel-Buch für die Jugend
Kempen 1947
Orte: Rhön:
Personen: Weismantel, Leo:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Weismantel, Leo:
Maria
Nürnberg 1933
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Tertullian Wolf : die Geschichte eines Träumers
Wien 1941
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Das Totenliebespaar : Roman aus der Kindheit und den Lehrjahren des Mathis Nithart, der fälschlich Matthias Grünewald genannt wurde
München 1941
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Das unheilige Haus
Berlin ca. 1930
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Roman:



Weismantel, Leo:
Das unheilige Haus
Nürnberg 1934
Orte: Rhön:
weitere Stichwörter: Roman:



Wekhrlin, Wilhelm Ludwig:
Spielpfennige : Nachdenkenswertes aus Schriften und Zeitschriften Wilhelm Ludwig Wekhrlins
Berlin 1990
weitere Stichwörter: Aphorismen: Zitate:



Wildt, Gernot: Wirnt von Gravenberc:
Wigalois, der Ritter mit dem Rade : das Epos des Ritters Wirnt von Gravenberc nacherzählt in zeitgenössischer Prosa
Bamberg 1994



Wolfram von Eschenbach:
Wolfram von Eschenbach. - Neudr. d. 5. Ausg. von Karl Lachmann
Hamburg 1947



Wollschläger, Hans:
Die Gegenwart einer Illusion : Reden gegen ein Monstrum
Zürich 1978



Wollschläger, Hans:
In diesen geistfernen Zeiten : konzertante Noten zur Lage der Dichter und Denker für deren Volk
Zürich 1986



Weiß, Eckehart:
Die versunkenen Gärten von Schloss Greifenstein
Forchheim 1995
Orte: Greifenstein:
weitere Stichwörter: Garten: Park:



Waggerl, Karl Heinrich:
Heiteres Herbarium : Blumen und Verse
Salzburg 1950
weitere Stichwörter: Herbarium: Kräuterbuch: Blumenbuch: Pflanzenbuch:



Wippenbeck, August:
Es war einmal : Sammlung bayerischer Sagen und Geschichten
Coburg. - Band 1. Oberfranken. Faks.-Dr. o. J.
Orte: Coburg: Coburg (Umgebung): Ahorn: Mitwitz: Untersiemau: Fränkische Schweiz: Wiesent: Pottenstein: Stempfermühle: Streitberg: Binghöhle: Forchheim: Bamberg: Dom: Hallstadt: Main: Staffelberg: Staffelstein: Banz: Vierzehnheiligen: Prächting: Frankenwald: Kulmbach: Plassenburg: Mistelgau: Fichtelgebirge: Bad Alexandersbad: Wunsiedel: Waldstein: Ochsenkopf: Weißenstadt: Nußhardt: Schneeberg: Wallenrode: Rupertuskapelle: Obernsees: Truppach:
Personen: Moritz (hl.): Luther, Martin: Schaumberger, Heinrich: Rückert, Friedrich: Eisenbarth, Johann: Eppelein von Geilingen: Adalbert von Bamberg: Kunigunde (hl.): Cranach: Lucas, der Ältere: Orlamünde:
weitere Stichwörter: Sagen: Geschichten: Pfeffern: Dombau: Rathaus:



Wippenbeck, August:
Es war einmal : oberfränkische Sagen und Geschichten
Coburg 1949
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Sagen: Geschichten:



Wähler, Martin:
Die Weiße Frau : vom Glauben des Volkes an den lebenden Leichnam
Kulmbach 1984
Personen: Orlamünde, Kunigunde von:
weitere Stichwörter: Sagen: Gespenst: Weiße Frau:



Willemsen, Carl Arnold:
Das Falkenbuch Friedrichs II
Dortmund 1980
Personen: Friedrich II. (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Falke: Handschrift: Jagd:



Walther, Karl Klaus:
Literaturverhältnisse in Coburg : Buchhandel, Leihbibliotheken und Zensur zwischen 1790 und 1848
Aus: Archiv für Geschichte des Buchwesens. 44. 1995
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Literatur: Buchhandel: Bibliothek: Leihbibliothek: Zensur:



Wolff, Georg:
Bücherkunde der fränkischen Geschichte
Erlangen
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Walter, Erich:
Kräuterweihe zum Fest Mariä Himmelfahrt in Oberfranken
Bayreuth 1995
Orte: Oberfranken: Waischenfeld: Tiefenpölz: Teuchatz:
Personen: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Kräuterweihe: Mariä Himmelfahrt: Brauchtum:



Worschech, Reinhard:
Fränkische Bräuche zur Weihnachtszeit von Martini bis Lichtmess
Würzburg 1978
Personen: Martin (hl.):
weitere Stichwörter: Brauchtum: Weihnachten: Lichtmess: Martini:



Wagner, Eberhard:
Vom Aberglauben in Franken
Nürnberg 1973
weitere Stichwörter: Aberglaube: Brauchtum: Jahreslauf:



Wagner, Eberhard:
Mundartgeographie des südlichen Bayreuther Raumes und seiner Nachbarlandschaften. Diss.
1964
Orte: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Mundart:



Weber, Ulrike:
Bamberger Autoren : Literatur am Beispiel einer Region
Bamberg 1987
Orte: Bamberg: Bamberg (Umgebung):
Personen: Berthold, Will: Deml, Friedrich: Deschner, Karlheinz: Engert, Elmar: Krischker, Gerhard C.: Nostheide, Lilo: Wagner, Eberhard: Wollschläger, Hans:
weitere Stichwörter: Literatur: Biographie:



Wolff, Roland A.:
Wie sagt man in Bayern : eine Wortgeographie für Ansässige, Zugereiste und Touristen
München 1980
weitere Stichwörter: Bayrisch: Fränkisch:



Wos die Rettl sogt : Bilder aus dem Hummelgau und Bayreuth
Bayreuth 1965
Orte: Bayreuth: Hummelgau:
weitere Stichwörter: Mundart: Erzählungen:



Walbiner, Rudolf:
Reisebriefe deutscher Romantiker
Berlin 1979
Personen: Arndt, Ernst Moritz:
weitere Stichwörter: Briefe: Romantik: Tagebuch:



Wirth, Irmgard:
Mit Menzel in Bayern und Österreich
München 1974
Orte: Baden-Baden: Bodensee: München: Oberbayern: Donau: Tirol: Salzburg: Hofgastein: Wien: Nürnberg: Bamberg: Würzburg: Veitshöchheim: Bad Kissingen: Bayreuth: Pommersfelden:
Personen: Wagner, Richard: Menzel, Adolph:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Ansichten:



Weller, Alfred:
Fürst Pücklers Lebens- und Landschaftsstil
Cottbus 1933
Orte: Bad Muskau:
Personen: Pückler-Muskau, Hermann von:
weitere Stichwörter: Biographie: Garten: Park:



Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Werke und Briefe : Gesamtausgabe in einem Band
Heidelberg 1967
Orte: Pommersfelden: Bamberg: Rom: Nürnberg: Fürth: Ansbach: Heilsbronn:
Personen: Sachs, Hans: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Minnesänger: Gemäldegalerie: Briefe: Kloster: Garten: Reisebericht: Dom: Peterskirche: Seehof:



Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Dichtungen, Schriften, Briefe
Berlin 1984
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Weiss, Konrad:
Wanderer in den Zeiten : süddeutsche Reisebilder
München 1958
Orte: Bamberg: Altenburg: Vierzehnheiligen: Würzburg: Ulm: Maulbronn: Blaubeuren: Rhein: Neresheim: Nürnberg: München: Petersberg: Wessobrunn: Landshut: Passau: Regensburg: Ravenna:
Personen: Dürer, Albrecht: Stoß, Veit:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Asamkirche:



Wolf, Hans:
Episoden aus der Geschichte am Obermain
Lichtenfels 1959
Orte: Weismain: Banz: Kronach: Preußen: Burgkunstadt:
weitere Stichwörter: Bier: Geschichte 1759: Krieg:



Wald, Wein, Wasser, Burgen : der Landkreis Main-Spessart
Würzburg 1980
Orte: Main-Spessart (Lkr.): Main: Spessart: Arnstein: Burgsinn: Eußenheim: Frammersbach: Gemünden: Karlstadt: Lohr: Marktheidenfeld: Partenstein: Rieneck: Triefenstein: Zellingen:



Winter, Otto:
Der Main : des Frankenlandes schönste Straße
Berlin 1934
Orte: Main: Bayreuth: Staffelberg: Vierzehnheiligen: Banz: Bamberg: Schweinfurt (Umgebung): Würzburg: Miltenberg: Aschaffenburg: Frankfurt am Main: Mainz:
Personen: Wagner, Richard: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Flößer: Wagnerfestspiele: Festspiele: Wein: Frankenwein: Goethehaus:



Wolf, Ludwig:
Besonnter Main : eine betrachtsame Reise
Tübingen 1955
Orte: Main: Bayreuth: Banz: Vierzehnheiligen: Staffelberg: Bamberg: Pommersfelden: Würzburg: Spessart:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Wuttke, Dieter:
Nuremberg: focal point of German culture and history : a lecture = Nürnberg als Symbol deutscher Kultur und Geschichte
Bamberg 1987
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Weismantel, Leo:
Totenklage über eine Stadt
Würzburg 1985
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Weltkrieg II:



Wollenberg, Klaus:
Die Zisterzienser in Altbayern, Franken und Schwaben
München 1990
Orte: Ebrach: Heilsbronn: Klosterlangheim: Waldsassen: Kaisheim: Reitenhaslach: Maria Bildhausen: Aldersbach: Fürstenfeld: Fürstenzell: Gottesfeld: Bamberg: Schönau: Johanniszell: Oberschönenfeld: Schmerlenbach: Würzburg: Sankt Magdalena: Frauenroth: Himmelspforten: Maidbronn: Himmelthal: Seligenthal: Landshut: Heiligenthal: Pielenhofen: Marburghausen: Niederschönenfeld: Klosterzimmern: Seligenporten: Sonnefeld: Schlüsselau: Waldsassen: Himmelthron: Himmelkron: Birkenfeld:
weitere Stichwörter: Zisterzienser: Kloster: Sankt Theodor:



Würth, Hans-Herbert:
Sommerbilder vom Main zur Donau : Entdeckungsreisen durch fränkische Landschaften
Würzburg 1995
Orte: Nürnberg: Ansbach: Stein: Rockenbrunn: Engelthal: Dehnberg: Jura: Hahnenkamm: Langau: Aischgrund: Bad Windsheim: Wolframs-Eschenbach: Rothenburg ob der Tauber: Creußen: Seßlach: Bamberg: Ellertal: Tiefenellern: Bayreuth: Plassenburg: Coburg: Rennsteig: Hof: Heiligenstadt: Greifenstein: Fränkische Schweiz: Dechsendorf:
Personen: Sebaldus (hl.): Wittelsbacher: Paul, Jean: Humboldt, Alexander: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Schloss: Fränkisches Freilandmuseum: Museum: Festspiele: Burgen: Landesgartenschau: Garten: Tourismus: Fremdenverkehr:



Weisel, Hans:
Die Bewaldung der nördlichen Frankenalb : ihre Veränderungen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
Erlangen 1971 Diss.
Orte: Frankenalb:
weitere Stichwörter: Wald:



Walter, Erich:
Unter dem Lindenbaum
Bayreuth. - Band 1 - 2. 1996
Orte: Donndorf: Untergräfenthal: Staffelstein: Gräfenberg: Effeltrich: Peesten: Langenstadt: Rosenhammer: Neudrossenfeld: Limmersdorf: Lichtenfels (Lkr.): Kersbach: Neustädtlein: Leups: Nagel: Veitsberg: Breitenlesau: Himmelkron :
weitere Stichwörter: Linde: Baum: Sagen: Tanzlinde: Kirchweih: Wirtshauslinde: Allee: Garten:



Weid, Siegfried:
Zur Ökologie von Wacholderheiden in der Fränkischen Schweiz
Bayreuth 1996
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Wacholderheide: Schaf: Schäfer:



Walter, Erich:
"Neubürger" und "Gäste" der Flora Frankens
Bayreuth 1992
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Pflanzen: Flora:



Wirsing, Max:
Der erste feldmäßige Kartoffelanbau in Deutschland : 1647 in Pilgramsreuth/Oberfranken
Bayreuth 1994
Orte: Pilgramsreuth:
weitere Stichwörter: Kartoffel:



Walter, Erich:
Bauerngärten in Oberfranken : Verzeichnis der deutschen Pflanzennamen
Bayreuth 1994
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Bauerngarten: Garten: Pflanzen:



Weid, Siegfried:
Wacholderheiden, Schäferei und Landschaftspflege in der Fränkischen Schweiz
Bayreuth 1995
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Wacholderheide: Schäfer:



Walter, Erich:
Kraut und Rubn : der Bauerngarten als Nutz- und Kräutergarten
Bayreuth 1994
weitere Stichwörter: Bauerngarten: Garten: Kräuter: Gemüse: Salat: Beeren: Obst:



Wetzel, Eugen:
50 Jahre St. Heinrich
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Kirche: Festschrift: Sankt Heinrich:



Wüllner, Wolfgang:
Das Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg
Nürnberg 1969
Orte: Nürnberg: (Umgebung): Altdorf:
weitere Stichwörter: Universität:



Weiß, Hildegard:
Bamberg (Historischer Atlas von Bayern)
München 1974
Orte: Bamberg: Bamberg (Lkr.): Bamberg (Bistum): Memmelsdorf: Ebrach:
weitere Stichwörter: Geschichte: Säkularisation:



Wagner, Cosima:
Das zweite Leben : Briefe und Aufzeichnungen 1883 - 1930
München 1980
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Cosima: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Biographie: Briefe:



Wessling, Berndt W.:
Bayreuth mon amour : aus dem Tagebuch eines frivolen Genießers
Berlin 1973
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Literaturmotiv:



Wagner, Richard:
Briefe an eine Putzmacherin
Wien 1906
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Briefe:



Wagner, Richard:
Der fliegende Holländer : romantische Oper in drei Aufzügen
Stuttgart 1968
weitere Stichwörter: Oper:



Wagner, Richard:
Die Meistersinger von Nürnberg : Oper in drei Aufzügen
Stuttgart 1951
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Oper: Literaturmotiv: Meistergesang:



Wagner, Richard:
Die Meistersinger von Nürnberg : Oper in drei Aufzügen
Stuttgart 1969
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Oper: Literaturmotiv: Meistergesang:



Wagner, Richard:
Die Meistersinger von Nürnberg : ... Opernführer : kompletter Text und Erläuterungen..
München 1981
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Oper: Meistergesang: „Meistersinger von Nürnberg“:



Wagner, Richard:
Parsifal : ein Bühnenweihfestspiel
Stuttgart 1964
Personen: Parsifal:
weitere Stichwörter: Oper: Literaturmotiv:



Wagner, Richard:
Parsifal : ein Bühnenweihfestspiel
Leipzig o. J.
weitere Stichwörter: Oper: Literaturmotiv: „Parsifal“:



Wolzogen, Hans von:
Parsifal : ein thematischer Leitfaden durch Dichtung und Musik
Leipzig o. J.
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Oper: “Parsifal”:



Wagner, Richard:
Parsifal : kompletter Text und Erläuterungen... Opernführer
München 1981
Personen: Parsifal: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Oper: “Parsifal”:



Wagner, Richard:
Siegfried : zweiter Tag aus dem Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen"
Stuttgart 1963
Personen: Siegfried:
weitere Stichwörter: Oper: „Der Ring des Nibelungen“: Literaturmotiv: Siegfried:



Wagner, Richard:
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg : romantische Oper in drei Aufzügen
Stuttgart 1970
Orte: Wartburg:
Personen: Tannhäuser:
weitere Stichwörter: Oper: Literaturmotiv:



Wagner, Cosima: Chamberlain, Houston Stewart:
Cosima Wagner und Houston Stewart Chamberlain im Briefwechsel 1888 - 1908
Leipzig 1934
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Cosima: Chamberlain, Houston Stewart:
weitere Stichwörter: Oper: Wagnerfestspiele: Briefe:



Wagner, Richard: Kretschmar, Eberhard:
Richard Wagner : sein Leben in Selbstzeugnissen, Briefen und Berichten
Berlin 1939
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wesendonk, Mathilde: Ludwig II. (König von Bayern): Wagner, Cosima:
weitere Stichwörter: Briefe: Biographie: „Der Fliegende Holländer“: Oper: Wagnerfestspiele:



Wagner, Richard:
Ausgewählte Schriften
Leipzig 1982
Orte: Paris: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Kunst: Musik: Musikdrama: Wagnerfestspiele:



Wagner, Richard:
Ausgewählte Schriften
Frankfurt 1974
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Beethoven, Ludwig van:
weitere Stichwörter: Oper: Kunst: Kommunismus: Oper: „Der Ring des Nibelungen“: Wagnerfestspiele: Festspielhaus:



Wagner, Richard:
Briefe
Stuttgart 1995
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Briefe:



Wagner, Richard:
Mein Leben
München 1977
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Autobiographie:



Wagner, Siegfried:
Erinnerungen
Stuttgart 1923
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Siegfried:
weitere Stichwörter: Oper: Wagnerfestspiele: Biographie:



Worschech, Reinhard:
Trachten in Bayern : Unterfranken
Würzburg 19821
Orte: Unterfranken: Ochsenfurt: Ochsenfurter Gau: Würzburg: Werneck: Karlstadt: Höchberg: Schweinfurt: Gochsheim: Sennfeld: Irmelshausen: Mainaschaff: Marktheidenfeld: Odenwald: Steigerwald: Markt Einersheim: Sommerhausen: Würzburg: Kitzingen (Lkr.):
weitere Stichwörter: Tracht:



Wienkötter, Helm:
Die Bamberger Industrie : ein Adressbuch und Führer durch die Industrie des Stadt- und Landkreises Bamberg und ihre Erzeugnisse
Bamberg 1949/50
Orte: Bamberg: Bamberg (Lkr.):
weitere Stichwörter: Industrie: Adressbuch: Fabrik:



Walter, Erich:
Bauerngärten der Gegenwart
Bayreuth 1993
weitere Stichwörter: Bauerngarten: Garten: Obst: Beerensträucher: Blumen:



Walter, Christine:
Staatshafen Bamberg : Wahrzeichen einer alten Schifferstadt
Bayreuth 1989
Orte: Bamberg: Hafen:
weitere Stichwörter: Hafen: Schifffahrt: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Rhein-Main-Donau-Kanal: Kanal: Fischerei: Zunft: Brauchtum: Sandkerwa: Fischerstechen: Kirchweih:



Wolf, Matthias:
Das Schätzer Bockäla : Geschichte der Ellertalbahn von Bamberg nach Scheßlitz
Schweinfurt 1992
Orte: Bamberg: Scheßlitz: Ellertal:
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Wirsing, Max:
Oberfränkisches Schulleben in älterer Zeit : am Beispiel des früheren Schulortes Pilgramsreuth, Ldkr. Hof
Bayreuth 1987
Orte: Pilgramsreuth:
weitere Stichwörter: Schule: Volksschule:



Wangemann, Ludwig:
Hülfsbuch für den Sprech-, Schreib- und Lese-Unterricht in den Elementarklassen der Bürger- und Volksschulen. 2. Abt.
Leipzig 1868
weitere Stichwörter: Schulbuch: Lesebuch: Volksschule:



Wachter, Hans:
Steinbach am Wald : unterrichtsdienliche Vorgaben für einen dortigen Schullandheimaufenthalt
Bayreuth 1991
Orte: Steinbach: Frankenwald: Rennsteig: Kronach: Veste: Lauenstein:
weitere Stichwörter: Schullandheim: Unterricht: Brunnen: Grenze: Burg:



Wolff, O. L. B.:
Deutsche Lieder aus dem Munde des Landvolkes im Itzgrund. Nachdr.
Aus: Halle der Völker. 1837
Orte: Itz:
weitere Stichwörter: Lied: Volkslied: Liederbuch:



Weber-Kellermann, Ingeborg:
Weihnachtslieder
München 1982
weitere Stichwörter: Lied: Weihnachtslied: Liederbuch:



Wagner, Cosima:
Die Tagebücher
München. - Band 1 - 4. 1982
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Cosima:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Tagebuch: Musik: Geschichte:



Wolzogen, Hans von:
Luther auf der Koburg 1530 : eine Dichtung
Berlin 1918
Orte: Coburg:
Personen: Luther, Martin:
weitere Stichwörter: Theater: Literaturmotiv: Veste:



Wehle, Gerh. F.:
Anton Bruckner im Spiegel seiner Zeitgenossen : sein Lebensroman in Tatsachen
Garmisch-Partenkirchen 1964
Personen: Bruckner, Anton: Wagner, Richard: Richter, Hans:
weitere Stichwörter: Biographie: Musik:



Weixlgrätner, Arpad:
Grünewald
Wien 1962
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Malerei: Biographie:



Winkler, Friedrich:
Hans von Kulmbach : Leben und Werk eines fränkischen Künstlers
Kulmbach 1959
Personen: Hans von Kulmbach:
weitere Stichwörter: Malerei: Biographie:



Wießner, Wolfgang:
Kühlenfels : Geschichte eines Dorfes in der Fränkischen Schweiz
Nürnberg 1978
Orte: Kühlenfels: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Geschichte: Wald:



Weiss, Hildegard:
Lichtenfels-Staffelstein (Historischer Atlas von Bayern)
München 1959
Orte: Lichtenfels: Staffelstein: Lichtenfels (Umgebung): Staffelstein (Umgebung): Lichtenfels (Lkr.): Staffelstein (Lkr.): Burgkunstadt: Ebensfeld: Frauendorf: Gleußen: Großziegenfeld: Isling: Kleinziegenfeld: Kleukheim: Kutzenberg: Lahm: Klosterlangheim: Michelau: Modschiedel: Niesten: Oberküps: Oberleiterbach: Prächting: Rattelsdorf: Reundorf: Romansthal: Rothmannsthal: Schwabthal: Schwürbitz: Stublang: Ützing: Unterküps: Unterleiterbach: Weismain: Zapfendorf:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Wagner, Johannes von:
Johann von Schwarzenberg : ein Lebens und Geschichtsbild aus dem 15. und 16. Jahrhundert
Berlin 1893
Personen: Schwarzenberg, Johann von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Wagner, Richard:
Dichtungen und Schriften
Frankfurt. - Band 1 - 10. 1983
Orte: Bayreuth: Paris:
Personen: Wagner, Richard: Beethoven, Ludwig van:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Oper: Revolution: Kunst: Theater: Musik: Dirigent: Religion: Politik: Schauspieler: Sänger: Musikdrama: Komponieren:



Wilhelmine von Bayreuth:
Memoiren der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth
Leipzig 1920
Orte: Bayreuth: Berlin:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich der Große: Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen):
weitere Stichwörter: Biographie:



Wintersteiner, Marianne:
Meine Schwester in Bayreuth : Markgräfin Wilhelmine und ihr Bruder Friedrich der Große : ein biographischer Roman
Irdning 1987
Orte: Berlin: Bayreuth:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich der Große:
weitere Stichwörter: Biographie: Romanmotiv:



Walter, Jürgen:
Wilhelmine von Bayreuth : die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen
München 1981
Orte: Berlin: Bayreuth: Italien: Provence:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich der Große:
weitere Stichwörter: Biographie: Garten: Reisebericht:



Wagner, Ulrich:
Das Bamberger Rechenbuch von 1483. Nachdr.
Weinheim 1988
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Rechenbuch: Mathematik:



Werner, Norbert A.:
Alte Autogeschichten und Bilder
Luzern 1978
weitere Stichwörter: Auto:



Wolf, Hans:
Stadtarchiv Burgkunstadt
München 1963
Orte: Burgkunstadt:
weitere Stichwörter: Archiv: Geschichte: Urkunde:



Wolf, Hans:
Gößweinstein gestern, heute, morgen : eine Dokumentation zur 900-Jahr-Feier 1976
Gößweinstein 1976
Orte: Gößweinstein:
weitere Stichwörter: Burg: Kirche: Wallfahrt: Kloster: Schule: Verein: Fremdenverkehr:



Weidner, Walther:
Begegnungen in Nürnberg : ein Fragment
Nürnberg 1968
Orte: Nürnberg:



Weber, Heinrich:
Scheßlitz und Umgebung
Bamberg 1887
Orte: Scheßlitz: Giechburg: Gügel: Scheßlitz (Umgebung):
weitere Stichwörter: Ansichten: Geschichte:



Waischenfeld:
Waischenfelder Festwochen : Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Bayreuth…
Waischenfeld 1978
Orte: Waischenfeld:
weitere Stichwörter: Feuerwehr: Festschrift: Kriegerverein: Verschönerungsverein: Geschichte:



Weißer, Karl-Heinz:
Kirchenbau St. Petrus Walsdorf
Walsdorf o. J.
Orte: Walsdorf:
weitere Stichwörter: Kirche: Sankt Petrus:



Weißer, Karl-Heinz:
Walsdorf bei Bamberg
München 1973
Orte: Walsdorf:
weitere Stichwörter: Kirche: Kirchenführer:



Wülfing, Otto Ernst:
Wolframs-Eschenbach : die Stadt des Minnesängers, die Stadt des Deutschen Ritterordens : ein Bildbuch
Düsseldorf 1961
Orte: Wolframs-Eschenbach:
Personen: Wolfram von Eschenbach:
weitere Stichwörter: Geschichte: Bildband:



Wichert, Adam:
Zeegendorf gestern und heute
Zeegendorf 1978
Orte: Zeegendorf:
weitere Stichwörter: Geschichte: Dorfleben: Brauchtum: Mühlen: Marterl: Bildstock:



Weber, Heinrich:
Kloster Banz
In: Historischer Verein Bamberg: Bericht. 40. Beil. (Ordner)
Orte: Banz:
weitere Stichwörter: Kloster: Ansichten:



Walter, Michel:
Vom Vogelflug zum Menschenflug : Tatsachenbericht über den ersten bayerischen Segelflieger (Friedrich Harth)
Typoskript 1953.
Orte: Bamberg: Ludwag: Kulm:
Personen: Harth, Friedrich:
weitere Stichwörter: Segelflug:



Weber, Heinrich:
Geschichte der königl. Bibliothek zu Bamberg : von 1611 - 1803
Aus: Weber: Geschichte der gelehrten Schulen im Hochstift Bamberg. 1881. (Ordner)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Staatsbibliothek:



Will, Georg Wilhelm:
Briefe über eine Reise nach Sachsen
Altdorf 1785. Auszug. (Ordner)
Orte: Schnaittach: Betzenstein: Pegnitz: Creußen: Konradsreuth: Bayreuth: Bindlach: Bad Berneck: Hof: Gefrees: Ölsnitz: Coburg: Banz: Klosterlangheim: Memmelsdorf: Pommersfelden: Bamberg: Bruck:
Personen: Will, Georg Wilhelm:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Gemäldegalerie: Kloster: Park: Garten: Briefe: Seehof:



Wassermann, Jakob:
Die Gefangenen auf der Plassenburg
Bamberg 2004. – (Kleine fränkische Bibliothek : 12)
Orte: Kulmbach: Plassenburg:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Burgen:



Wilhelmine von Bayreuth: Friedrich der Große: Heckmann-Janz, Kirsten:
“… solange wir zu zweit sind” : Friedrich der Große und Wilhelmine Markgräfin von Bayreuth in Briefe
München 2003
Orte: Bayreuth:
Personen: Friedrich der Große: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Briefe:



Wilkes, Johannes:
Alle Wege führen nach Nürnberg : Dichter auf der Durchreise
Cadolzburg 2003
Orte: Nürnberg:
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von: Brecht, Bertolt: Hesse, Hermann: Borchert, Wolfgang: Mörike, Eduard: Distler, Hugo: Kästner, Erich: Carossa, Hans: Mann, Thomas: Sachs, Hans:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv:



Wagner, Nike (Hrsg.): D’Annuncio, Gabriele: Liszt, Franz:
Über Wagner : von Musikern, Dichtern und Liebhabern : eine Anthologie: Porträt
Stuttgart 1995
Weitere Verf.: Mann, Thomas: Bahr, Hermann: Herzl, Theodor: Proust, Marcel: Ossietzky, Carl von: Nietzsche, Friedrich: Debussy, Claude: Musil, Robert: Ungaretti, Giuseppe: Marx, Karl: Pfitzner, Hans: Kraus, Karl: Mann, Heinrich: Rolland, Romain: Gounod, Charles: Ludwig, Emil: Strawinsky, Igor: Mallarmé, Stéphane: Mahler, Gustav: Shaw, George Bernard: Bartók, Béla: Berg, Alban: Hauptmann, Gerhart: Adorno, Theodor W.: Furtwängler, Wilhelm: Dalí, Salvador: Boulez, Pierre: Spengler, Oswald: Valéry, Paul: Kandinsky, Wassily: Bloch, Ernst: Goebbels, Joseph: Schönberg, Arnold: Newman, Ernest: Klemperer, Otto: Gulbransson, Olaf: Redon, Odile: Grosz, Georg: Renoir, Auguste:
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Kritik: Wagnerfestspiele:



Weismantel, Leo:
Jahre des Werdens
Titelbl. fehlt
Orte: Obersinn:
Personen: Weismantel, Leo:
weitere Stichwörter: Autobiographie:



Wehner, Michael:
Unterwegs im Bamberger Land : fünfzehn Wandertouren mit Einkehrtips
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg (Umgebung): Kreuzberg (Hallstadt): Ellertal: Krauberg: Friesener Warte: Vogelberg (Bischberg): Tiefenellern: Dörfleins: Kemmern: Bamberg (Hain): Steinbach: Zeil: Staffelberg: Bug: Giechburg: Gügel: Heroldsmühle: Leinleitertal: Altenburg:
weitere Stichwörter: Plastik: Skulpturenweg: Kunstmeile: Wanderführer:



Wagner, Richard:
Der Ring der Nibelungen : Götterdämmerung : Siegfried : Walküre: Das Rheingold
o. O. o.J
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Oper:



Weinlexikon : alles über Wein für Einsteiger und Liebhaber
München 2000. – Sonderausg.
weitere Stichwörter: Wein: Lexikon:



Walter, Erich:
Karsterscheinungen in Oberfranken
Bayreuth Teil 1 (2001) (Heimatbeilage zum oberfränkischen Schulanzeiger : 280)
Orte: Oberfranken: Frankenalb:
weitere Stichwörter: Karst: Wasser: Geologie: Tummler: Dolinen: Bergrutsch:



Wiese, Benno von (Hrsg.):
Deutsche Dichter der Romantik
Berlin 1971
Personen: Paul, Jean: Hebel, Johann Peter: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Tieck, Ludwig: Schlegel, August Wilhelm: Schlegel, Friedrich: Novalis: Arnim, Achim von: Brentano, Clemens: Arnim, Bettine von: Görres, Joseph: Chamisso, Adelbert von: Hoffmann, E. T. A.: Eichendorff, Joseph von: Hauff, Wilhelm: Uhland, Ludwig: Mörike, Eduard:
weitere Stichwörter: Literatur: Romantik:



Wiese, Benno von:
Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka : Interpretationen
Düsseldorf 1967. – Bd. 1.2.
Personen: Schiller, Friedrich: Kleist, Heinrich von: Brentano: Clemens: Eichendorff, Joseph von: Chamisso, Adelbert von: Tieck, Ludwig: Grillparzer: Franz: Droste-Hülshoff: Gotthelf, Jeremias: Stifter, Adalbert: Mörike, Eduard: Keller, Gottfried: Meyer, Conrad Ferdinand: Hauptmann, Gerhart: Mann, Thomas: Kafka: Franz: Hofmannstahl, Hugo von: Goethe, Johann Wolfgang von: Kleist, Heinrich von: Arnim, Achim von: Hoffmann, E. T. A.: Büchner, Georg: Raabe, Wilhelm: Storm, Theodor: Fontane, Theodor: Schnitzler, Arthur: Musil, Robert:
weitere Stichwörter: Novelle: Literatur: Erzählungen: „Mozart auf der Reise nach Prag“: „Kleider machen Leute“: „Die Versuchung des Pescara“: „Bahnwärter Thiel“: „Reitergeschichte“: „Der Tod in Venedig“: „Ein Hungerkünstler“: „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“: „Michael Kohlhaas“: „Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl“: „Aus dem Leben eines Taugenichts“: „Peter Schlehmihls wundersame Geschichte“: „Des Lebens Überfluss“: „Der arme Spielmann“: „Die Judenbuche“: „Die schwarze Spinne“: „Brigitta“: „Schach von Wuthenow“: „Die Amsel“: „Am Südhang“: „Die Toten schweigen“: „Die Verwandlung“: „Der Mann von fünfzig Jahren“: „Das Erdbeben von Chili“: „Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau“: „Rat Krespel“: „Lenz“: „Abdias“: „Der Landvogt von Greifensee“: „Die Hochzeit des Mönchs“: „Die Innerste“: „Hans und Heinz Kirch“:



Weber, Albrecht (Hrsg.):
Handbuch der Literatur in Bayern vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart : Geschichte und Interpretationen
Regensburg 1987
Orte: Nürnberg: München: Augsburg: Schwaben:
Personen: Wolfram von Eschenbach: Celtis, Conrad: Sachs, Hans: Balde, Jakob: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Paul, Jean: Rückert, Friedrich: Platen, August von: Brentano, Clemens: Wedekind, Paul: Ganghofer, Ludwig: Thoma, Ludwig: Christ, Lena: Wassermann, Jakob: Frank, Leonhard: Mann, Thomas: Carossa, Hans: Valentin, Karl: Feuchtwanger, Lion: Britting, Georg: Graf, Oskar Maria: Brecht, Bertolt: Fleißer, Marieluise: Andersch, Alfred: Rinser, Luise: Kroetz, Franz Xaver: Krischker, Gerhard C.: Kusz, Fitzgerald:
weitere Stichwörter: „Wessobrunner Gebet“: „Ruodlieb“: „Rolandslied“: „Parzifal“: „Der fahrendt Schuler mit dem Teuffelbannen“: Jesuitendrama: Pegnitzschäfer: Briefe: „Siebenkäs“: „Der Mittelpunkt“: „Das Grab am Busento“: „Simplicissimus“: „Das Schweigen im Walde“: „Die Räuberbande“: „Grundfigur“, „Erfolg“: „Die kleine Welt am Strom“: Nationalsozialismus: „Anton Sittinger“: „Kreidekreis“: „Pioniere in Ingolstadt“: „Mitte des Lebens“, Überbrettl: „griichischä windä“: Schwank:



Wokoloff, Alice:
Cosima Wagner : außergewöhnliche Tochter von Franz Liszt
Hamburg 1979
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Cosima: Wagner, Richard: Liszt, Franz:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Walter, Erich:
Wassernot und Wasserreichtum : dargestellt an Burgen und Schlössern in Oberfranken
Bayreuth 2000 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 278)
Orte: Oberfranken: Altenburg: Giechburg: Aufseß: Oberaufseß: Egloffstein: Gößweinstein: Greifenstein: Hiltpoltstein: Kohlstein: Neideck: Niesten: Pottenstein: Rabeneck: Rabenstein: Streitburg: Tüchersfeld: Waischenfeld: Wiesentfels: Wolfsberg: Zwernitz: Coburg: Kronach: Michaelsberg:
weitere Stichwörter: Schlösser: Burgen: Wasser: Brunnen: Zisternen: Gärten Eremitage: Fantaisie: Ehrenburg: Plassenburg: Seehof:



Württembergische Landesbibliothek:
Wie die Kinder lesen lernten : Die Geschichte der Fibel : Ausstellungskatalog
Stuttgart 1984
weitere Stichwörter: Lesenlernen: Schule: Fibel: ABC-Buch:



Walther, Karl Klaus:
“Eine kleine Druckerei, in welcher manche Sünde geboren wird” : Bambergs erster Universitätsbuchhändler : die Geschichte der Firma Göbhardt
Bamberg 1999 (Bamberger Studien und Quellen zur Kulturgeschichte : 1)
Orte: Bamberg:
Personen: Göbhardt (Firma): Napoleon, Bonaparte: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich:
weitere Stichwörter: Verlag: Drucker: Buchhandlung: Nachdruck:



Walther, Karl Klaus:
Buch und Leser in Bamberg 1750 – 1850 : zur Geschichte der Verlage, Buchhandlungen, Druckereien, Lesegesellschaften, Leihbibliotheken
Wiesbaden 1999 (Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen : 39)
Orte: Bamberg:
Personen: Göbhardt (Firma): Kunz (Firma):
weitere Stichwörter: Verlag: Buchhandlung: Druckerei: Lesegesellschaft: Leihbibliothek: Zensur: Bücherverbot: Zeitschrift: „Der fränkische Merkur“: Bibliographie:



Wagner, Richard: Kapp, Julius (Hrsg.):
Richard Wagner an Mathilde und Otto Wesendonk : Tagebuchblätter und Briefe
Leipzig 1915
Orte: Wien: München: Tribschen: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Wesendonk, Mathilde:
weitere Stichwörter: Briefe:



Winkler, Richard:
Markgraf contra Reichsritterschaft : reichsadelige Herrschaften im Raum Bayreuth
Bayreuth 2000 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 267)
Orte: Bayreuth: (Umgebung): Weidenberg: Altenplos: Nemmersdorf:
Personen: Bayreuth (Markgrafen):
weitere Stichwörter: Reichsritterschaft: Ministerialen:



Wittstadt, Klaus:
1000 Jahre Translatio Sancti Burkardi : zur Bedeutung von St. Burkard in Würzburg
Würzburg 1986
Orte: Würzburg: Würzburg (Bistum): Homburg:
Personen: Burkard (hl.): Echter von Mespelbrunn, Julius:
weitere Stichwörter: Grotte: Glocken: Kirchenschatz:



Wolfrum, Markus:
Schiefer im Frankenwald
Bayreuth 1999 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 265)
Orte: Frankenwald:
weitere Stichwörter: Schiefer: Geologie: Schiefertafel: Griffel: Schule:



Walter, Erich:
Quellen und Brunnen in Oberfranken
Bayreuth T. 1 – 2 (1997 – 1998) (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 240. 255a)
Orte: Oberfranken: Gößweinstein (Umgebung): Sankt Moritz (Umgebung): Obernsees (Umgebung): Tiefenstürmig (Umgebung): Weidenberg (Umgebung): Bad Alexandersbad: Fichtelgebirge: Münchberger Hochfläche: Frankenwald: Frankenalb: Veldensteiner Forst: Steigerwald: Itz: Baunach: Haßberge: Lindach (Umgebung): Hochstall: Kälberberg: Hannberg: Prüllsbirkig: Steifling: Poxdorf: Leutendorf: Spielberg (Umgebung): Wildenau (Umgebung): Plößberg:
weitere Stichwörter: Quellen: Brunnen: Bad: Wasser: Karst: Wasserleitung: Juden: Stollen: Osterbrunnen:



Walter, Erich:
Horsdorf – Dorf und Landschaft
Bayreuth 1997 (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 245)
Orte: Horsdorf: Staffelberg:
weitere Stichwörter: Sagen: Brunnen: Garten: Feste: Brauchtum: Palmsonntag: Fronleichnam: Mariä Himmelfahrt:



Weismantel, Leo:
Die Sibylle : die Geschichte einer Seherin : Visionen um den Bamberger Dom
Augsburg 1938
Orte: Bamberg:
Personen: Sibylle (Seherin): Elisabeth:
weitere Stichwörter: Dom: Plastik:



Winter, Martin:
Münster Heidenheim
München 1985. – 2., veränd. Aufl. (Kunstführer : 1489)
Orte: Heidenheim:
weitere Stichwörter: Klosterkirche:



Wußmann, Wolfgang:
Bamberg-Lexikon von Apfelweib bis Zwiebeltreter : ein Nachschlagewerk mit weit über 1000 Begriffen und Namen, die für Bamberg von Bedeutung sind
Bamberg 1996
Orte: Bamberg: Seehof:
Personen: Clemens II. (Papst): Elisabeth von Thüringen: Landgraf, Artur Michael: Marcus, Adalbert Friedrich: Otto (hl.): Tintoretto, Jacopo: Weegmann, Luitpold:
weitere Stichwörter: Lexikon: Rathaus: Kirchweihen: Bauernaufstand: Billiger Jakob: Böttingerhaus: Burgbär: Carmina Burana: Dominikanerkloster: Dreißigjähriger Krieg: Nationalsozialismus: E.-T.-A.-Hoffmann-Theater: Feuerprobe: Fischerzunft: Franziskanerkloster: Frauenhaus: Freimaurer: Fronleichnamsprozession: Gangolfskirche: Schloss Geyerswörth: Markt: Heiliggrabkloster: Hexenverfolgung: Hofapotheke: Humsera: Jakobskirche: Jesuitenkolleg: Juden: Synagoge: Jugendherberge: Karmelitenkloster: Königsmord: Kaserne: Weltkrieg II: Vereine: Lehrerbildungsanstalt: Regnitz: Brunnen: Maxplatz: Michaelskirche: Kloster: Mitfastenmarkt: Mühlen: Obelisken: Brücken: Priesterseminar: Hafen: Reichskristallnacht: Judenverfolgung: Ritter vom Heiligen Grab: Rosengarten: Sandkirchweih: Schlenkerla: Stadtarchiv: Stadtmauer: Stadttore: Wappen: Stephanskirche: Sankt Getreu: Straßenbahn: Ulanen: Volkshochschule: Waisenhaus: Weltkulturerbe: Zeitung: Zunft: Zwiebeltreter:



Walter, Erich:
Berg und Dorf – Kordigast und Burkheim
Bayreuth 1999 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 259)
Orte: Kordigast: Burkheim: Tauschendorf, Pfaffendorf:
weitere Stichwörter: Sagen: Flora: Brunnen: Bauergarten: Baum:



Wieland, Christoph Martin:
Briefwechsel (1796)
Berlin 13,1. 1795 – 1797 S. 356 - 365 Kopie in Ordner
Orte: Strullendorf:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Wengel, Tassilo:
Frankenwald und Fichtelgebirge
München 2005
Orte: Frankenwald: Fichtelgebirge: Höllental: Bad Steben: Rodach: Döbraberg: Mitwitz: Mühlenweg: Steinach: Presseck: Bad Berneck: Schneeberg: Saalequelle: Waldstein: Egerquelle: Fichtelberg: Ochsenkopf: Fichtelsee: Kösseine: Luisenburg: Burgstein: Arzberg:
weitere Stichwörter: Wanderführer: Essen: Trinken:



Weigelt, Horst:
Edition der Reisetagebücher von Johann Kaspar Lavater
Bamberger Universitätszeitung 5. 1958 ZA DINA4: 30
Personen: Lavater, Johann Kaspar:
weitere Stichwörter: Reisebeschreibung: Tagebuch:



Wolff, Uwe:
Der Antichrist blickt in den Spiegel. Arno-Schmidt-Preis für Karlheinz Deschner
Rheinischer Merkur ZA DINA4: 102
Personen: Deschner, Karlheinz:
weitere Stichwörter: Arno-Schmidt-Preis: Kirchenkritiker: Atheismus:



Wendelstein, Helmut:
Zur Geschichte des Schwanenordens
Frankenland 1966,6 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Schwanenorden:



Wenzel, Georg:
Nürnberg als Spielzeugstadt
Frankenland 1968,12 (in Schuber)
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Spielzeug: Dockenmacher: Puppen:



Wohnhaas, Theodor: Fischer, Hermann:
Von alten fränkischen Positiven
Frankenland 1969,4 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Orgel:



Wagner, Eberhard:
Mundartforschung - eine Aufgabe für alle
Frankenland 1969,10 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Mundart:



Wenzel, Georg:
Nürnberger Puppenhäuser
Frankenland 1969,12 (in Schuber)
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Puppenhäuser:



Wunder, Gerd:
Die Blütezeit der Reichsstadt Hall
Frankenland 1970,7/8 (in Schuber)
Orte: Hall:
weitere Stichwörter: Reichsstadt:



Wunder, Gerd:
Die romanische Komburg
Frankenland 1970,7/8 (in Schuber)
Orte: Komburg:
weitere Stichwörter: Burg:



Wunder, Gerd:
Die Schenken von Limpurg
Frankenland 1970,9 (in Schuber)
Personen: Schenken von Limpurg (Geschlecht):



Wamser, Ludwig:
75 Jahre archäologische Denkmalpflege in Franken
Frankenland 1983,9 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Archäologie: Ausgrabungen:



Wiener, Ludwig:
Nur noch ein Nachgeschmack von früher : über den Weinbau in Schweinfurt
Frankenland 1981,10 (in Schuber)
Orte: Schweinfurt:
weitere Stichwörter: Weinbau:



Wamser, Ludwig:
Glashütten im Spessart
Frankenland 1982,7/8 (in Schuber)
Orte: Spessart:
weitere Stichwörter: Glashütten: Glasindustrie:



Wagner, Ulrich:
Die königliche Kreishauptstadt Würzburg im Jahre 1846
Frankenland 1984,10 (in Schuber)
Orte: Würzburg:



Wißmann, Hans-J.:
Franken und sein Fremdenverkehr
Frankenland 1985,4 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Fremdenverkehr:



Wailersbacher, Rainer:
Mariaburghausen und das Nationalkonzil
Frankenland 1986,3 (in Schuber)
Orte: Mariaburghausen:
weitere Stichwörter: Kloster:



Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Bamberger Lesefrüchte aus W. H. Wackenroders Briefen
Fränkische Blätter 12(1960),1.2 (Ablage)
Personen: Wackenroder, Wilhelm Heinrich:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Besucher: Reisebericht:



Whitman, Sidney:
Cosima hält Hof bei Hermann Levi : aus den "Deutschen Erinnerungen" des britischen Schriftstellers
Fränkischer Heimatbote 17(1984),8 Ablage
Personen: Wagner, Cosima: Levi, Hermann: Lenbach, Franz von: Whitman, Sidney:
Orte: München:



Wolfrum, Traudl:
Der schennsta Tooch im ganzn Jahr ... (Weihnachten)
Heimatbote 23(1990),12 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Weihnachten:



Wintzingerode, Margit von:
Der Zehnte im ehemaligen Amt Pottenstein
Heimatbote 23(1990),4 Ablage
Orte: Pottenstein (Amt):
weitere Stichwörter: Zehnt:



Walter, Erich:
Das Fichtelgebirge ist Vorzugsgebiet (Eberesche)
Heimatkurier 30(1997),1 Ablage
Orte: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Flora: Eberesche: Baum des Jahres 1997:



Walter, Erich:
Ein landschaftsbestimmender Baum (Wildbirnbaum)
Heimatkurier 31(1998),1 Ablage
weitere Stichwörter: Wildbirnbaum: Baum des Jahres 1998:



Walter, Erich:
Die Silberweide - Der Baum des Jahres
Heimatkurier 32(1999),2 Ablage
weitere Stichwörter: Silberweide: Baum des Jahres 1999:



Walter, Erich:
Die Birke als Baum des Jahres
Heimatkurier 33(2000),2 Ablage
weitere Stichwörter: Birke: Baum des Jahres 2000:



Walter, Erich:
Als Weltenbaum mythisch verklärt
Heimatkurier 34(2001),2 Ablage
weitere Stichwörter: Esche: Baum des Jahres 2002:



Walter, Erich:
Der Wacholder als Baum des Jahres
Heimatkurier 35(2002),2 Ablage
weitere Stichwörter: Wacholder: Baum des Jahres 2002:



Walter, Erich:
Die Schwarz-Erle als Baum des Jahres
Heimatkurier 36(2003),2 Ablage
weitere Stichwörter: Schwarzerle: Baum des Jahres 2003:



Walter, Erich:
Die Tanne - eine gefährdete Baumart
Heimatkurier 37(2004),3 Ablage
weitere Stichwörter: Tanne: Baum des Jahres 2004:



Wirth, Walter:
Bekennermut gegen diplomatische Winkelzüge des Herrscherhauses
Aus der fränkischen Heimat 1978,1 Beil. Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Reformation:



Walchner, Gertrud:
Plassenburg war nach 1945 ein einziger Slum
Aus der fränkischen Heimat 1980,5 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg:



Wippermann, Katja:
Dörfer im Landkreis Bamberg. 5. Demmelsdorf
Heimat Bamberger Land 9 (1997),3 Ablage
Orte: Demmelsdorf:
weitere Stichwörter: Juden: Geschichte:



Wippermann, Katja:
Dörfer im Landkreis Bamberg. 6. Zeckendorf
Heimat Bamberger Land 9 (1997),4 Ablage
Orte: Zeckendorf:
weitere Stichwörter: Geschichte: Juden:



Wagner, Richard: Friedrich, Sven (Hrsg.):
Richard Wagner : Werke, Schriften und Briefe
DVD (Digitale Bibliothek)
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Briefe:



Wolfersdorf, Manfred:
Vom Tollhaus zur psychischen Heilanstalt (Bayreuth)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 3
Personen: Langermann, Johann Gottfried:
Orte: Bayreuth: Sankt Georgen:
weitere Stichwörter: Irrenhaus:



Weismantel, Leo:
Vom Main zur Donau
Bielefeld 1935
Orte: Main: Donau: Franken:
weitere Stichwörter: Bildband:



Wehner, Michael:
Wo Frankens letzter Urwald wächst
Fränkischer Tag 17.2.07 ZA 138
Orte: Ebrach: Steigerwald:
weitere Stichwörter: Buchenwald:



Winbauer, Günter (Hrsg.):
Romantik in Unterfranken
Würzburg 1978
Orte: Unterfranken: Mainfranken: Steigerwald: Haßberge: Rhön: Spessart:
weitere Stichwörter: Kunst; Geschichte; Bildband



Wolter, Stefanie:
Die Reeperbahn an der Regnitz
Fränk. Sonntag 2009/25.4. ZA 448
Orte: Bamberg: Regnitz:
weitere Stichwörter: Fluss:



Würgauer Bergrennen für historische Rennwagen: 100 Jahre 1. Bamberger Automobil-Club e. V.
Bamberg: ADAC 2009
Orte: Würgau: Würgauer Berg
weitere Stichwörter: Bergrennen: Autorennen:



Weiser, Michael:
"Sie sollen wissen, das ich ein Fluss bin" (Alexander von Humboldt)
in: Bayernkurier 2009, 37, 13. September ZA 458
Personen: Humboldt, Alexander von:
Orte: Südamerika:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Wolter, Stefanie:
Gelände mit Geschichte (Bamberger Stadion)
in: Fränkischer Sonntag 2009, August, 29./30. . ZA 462
Personen: Raab, Hans-Paul:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Stadion:



Weinzierl, Gerhard:
"Meine angnehemste Unterhaltung" (Schloss Seehof, Oper)
Fränkischer Sonntag 31. 10. 2009 ZA 469
Personen: Seinsheim, Adam Friedrich von:
Orte: Seehof: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Oper:



Wußmann, Wolfgang:
Aufgewachsen in Bamberg in den 50er und 60er Jahren
Gudensberg-Gleichen : Wartberg-Verl., 2009 (Aufgewachsen in …)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Memoiren:



Weismantel, Leo:
Elisabeth
Nürnberg 1921. 6. - 10. Tsd. Nebent.: Das Buch Elisabeth
Personen: Elisabeth von Thüringen: Eckbert (Bischof von Bamberg):
Orte: Bamberg: Pottenstein: Kitzingen:
weitere Stichwörter: Heilige:



Wagner, Richard: Förster, Otto Werner (Hrsg.): Wolzogen, Hans von: Tolstoi, Leo N.: Tschaikowsky, Peter Iljitsch: Laube, Heinrich: Nietzsche, Friedrich: Ludwig II. (König von Bayern): Gutzkow, Karl: Twain, Mark: Heyse, Paul: Offenbach, Jacques: Kempner, Friedrike: Kraus, Karl
Vorsicht Wagner! Humorvolles aus dem Leben eines Komponisten
o. O. 2006
Personen: Wagner, Richard :
weitere Stichwörter: Musik: Kritik:



Wagner, Nike:
Mein kühner Ur-Opa (Franz Liszt)
Aus: Die Zeit 2011,18 ZA 507
Personen: istz, Franz :
weitere Stichwörter: Musik:



Wagenknecht, Sarah:
"Wir brauchen Märkte" (Spiegelgespräch mit Sarah Wagenknecht)
In: Der Spiegel 2013 Nr. 1 ZA 609
Personen: Wagenknecht, Sarah: Erhard, Ludwig:
weitere Stichwörter: Wirschaftspolitik: Soziale Marktwirtschaft: Partei die Linke: Politik:



Wengel, Tassilo:
Die schönsten Wandertouren für Langschläfer in der Fränkischen Schweiz
Münchenn 2013
Orte: Fränkische Schweiz: Hollfeld: Aufseß: Heiligenstadt: Leinleitertal: Binghöhle: Waischenfeld: Rabeneck: Rabenstein: Pottenstein: Püttlachtal: Ebermannstadt: Walberla: Egloffstein: Trubachtal: Betzenstein: Gräfenberg: Neuhaus an der Pegnitz:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Wunderbar berechenbar : die Welt des Würzburger Mathematikers Kaspar Schott (1608 - 1666)
Würzburg 2007
Personen: Schott, Kaspar:
weitere Stichwörter: Mathematik: Technik: Jesuit



Wintergerst, Magnus:
Die Bamberger Burg und der Bürger
ZA 1,19
Orte: Bamberg: Altenburg:
weitere Stichwörter: Burgen: Altenburg:



Wenn der "Englische Gruß" knarrend ertönt : der vorösterliche Brauch des Ratschens
ZA 1,25
Orte: Bamberg (Umland):
weitere Stichwörter: Ratschen: Brauchtum: Karwoche:



Walther, Karl Klaus:
Schönlein - scharf beobachtet
ZA 1,52
Personen: Schönlein, Johann Lucas:
weitere Stichwörter: Medizin: Biographien:



Wiebel, Christiane:
Her Majesty's souvenirs : Königin Victoria und Prinz Albert zu Besuch in Coburg und Gotha
ZA 1,53
Orte: Coburg:
Personen: Victoria (Königin von England): Albert von Sachsen-Coburg-Gotha:



Wagner, Engelbert:
"Sauf Bruder, das Bier ist gutt". Fränkischer Volkshumor auf altem Hausrat
ZA DINA4: 40
weitere Stichwörter: Volkshumor: Hausrat: Möbel: Geschirr:



Wuttke, Michael:
Gößweinsteiner Wallfahrt, ein "Herzensanliegen der Franken"
ZA DINA4: 138
Orte: Gößweinstein:
weitere Stichwörter: Wallfahrten:



Walther, Klaus:
Meusel! Dir, Deutschlands Zier, Meusel! Dir singen wir
ZA DINA4: 163
Personen: Meusel, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Bibliographien: Historiker:



Walther, Karl Klaus:
Joachim Heinrich Jäck
ZA DINA4: 209
Personen: Jäck, Joachim Heinrich:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Literatur: Bibliotheken:



Walther, Karl Klaus:
Kulturstifter, Wissenschaftler und Bewahrer (Joachim Heinrich Jäck) 1.2
ZA DINA4: 220,1.2.
Personen: Jäck, Joachim Heinrich:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bibliotheken:



Walther, Karl Klaus:
"Kolleg des großen Mendelsohn" : der jüdische Gelehrte Aron Wolfssohn in Bamberg
ZA DINA4: 221
Personen: Wolfssohn, Aron:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Jude:



Walther, Karl Klaus:
Joachim Heinrich Jäck : Bewahrer und Mehrer des literarischen Erbes Bambergs
ZA DINA4: 228
Personen: Jäck, Joachim Heinrich:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Literatur: Bibliotheken:



Wagner, Hans-Ulrich:
"Darunter echte Perlen liegen"
ZA DINA4: 241
Personen: Rückert, Friedrich:
weitere Stichwörter: Literatur:



Wittenberg, Martin:
Sie hörten auf ihn (Luther und Franken)
ZA DINA4: 301
Personen: Luther, Martin:
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Reformation:



Walther, Karl Klaus:
„Phänomenologie des Geistes’ nicht in Bamberg geschrieben
ZA 177
Personen: Hegel, Georg Friedrich Wilhelm :
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Philosophie:



WIR: nur eine Stabsrahmenübung? Die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim und ihre Grenzen
ZA 253
Orte: Forchheim (Wirtschaftsregion): Bamberg (Wirtschaftsregion): Bamberg-Forchheim:
weitere Stichwörter: Wirtschaft:



Wassermann: großer Name in der Medizingeschichte
ZA 328
Personen: Wassermann, August von:
weitere Stichwörter: Medizin: Syphilis:



Walther, Karl Klaus:
Menschenfreund, Mäzen & Mediziner (Johann Lucas Schönlein)
ZA 367
Personen: Schönlein, Johann Lucas:
weitere Stichwörter: Medizin:



Wagner, Engelbert:
Literatenclinch im stillen Winkel (Gruppe 47 Pulvermühle)
ZA 369
Orte: Pulvermühle (Waischenfeld):
weitere Stichwörter: Gruppe 47: Literatur:



Wolter, Stefanie:
Das Prestigeobjekt versank für immer (Seesbrücke)
ZA 434
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Seesbrücke:



Weber, Einhard:
Albert Schweitzer und Richard Wagner
In: Heimatkurier 43(2010),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Schweitzer, Albert:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Besucher:



Wehner,Michael:
In: Fränkischer Tag. 22.5.2014. ZA 659
Die Bahn kauft ein Naturparadies (Steinbruch bei Ludwag)
Orte: Ludwag:
weitere Stichwörter: Steinbruch: Biotop:



Wiedner, Karl-Heinz:
Bekanntschaft mit dem Henker (Museum Pottenstein)
In: Fränkischer Tag. 17./18.5.2014. ZA 663
Orte: Pottenstein:
weitere Stichwörter: Henker: Scharfrichter: Recht: Museum:



Wilcken, Rosemarie:
Abendmahl auf der Veste (Grünewald-Bild)
In: Monumente 2014,2 ZA 671
Orte: Coburg:
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Abendmahl: Malerei: Veste: Gemälde:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017