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Lexikon des Landlebens



Lamm: Das Lamm gehört zu den wenigen Tieren, in die sich Teufel und Hexen nicht verwandeln dürfen. Es gilt als Sinnbild für Sanftmut und Unschuld, so in Friedrich Schillers "Kabale und Liebe": "Vergeb's Ihnen Gott, Baron! Was hat dieses Lamm getan, dass sie es würgen?"
Redensarten: Das Herz hüpft wie ein Lämmerschwanz. Das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird (Übles ohne Gegenwehr erdulden, Jesaja 53,7). Etwas geht ruck zuck wie ein Lämmerschwänzchen (für problemlos). Geduldig wie ein Lamm. Kein Lamm sein. Jemand bewegt sich wie ein toter Lämmerschwanz. Jemand fühlt sich wie ein Lamm auf einer Versammlung von Wölfen (für ausgeliefert sein). Wackeln wie ein Lämmerschwanz/zittern wie ein Lämmerschwanz. Bätzimäh (kleines Lamm), lammfromm, Lammgeduld, Lamm Gottes ("das hinwegnimmt die Sünden der Welt", "Agnus dei" bei Johannes 1, 29. Es ist die älteste symbolische Darstellung Christi. Als Amulett getragen schützte es vor Ungeziefer, Hagel und Blitzschlag).



Lamm: Sternbild. Lämmerwolke: Größere weiße Federwolke; sieht man sie bei der Geburt eines Kindes, so bedeutet das Glück. Christian Morgenstern "Die Lämmerwolke" (in "Der Gingganz"). Lammsgeduld. Nürnberger Lammdukaten (Münzen ab 1632), Opferlamm (blass aussehen wie das Opferlamm auf dem Altarbild. Spruch: "Niemand wir so gestreichelt wie das Opferlamm auf dem Weg zur Schlachtbank" Johannes Gross), Osterlamm (das die Sünden der Welt trägt), Unschuldslamm (nach Jesaja 53, 7, u. a. nicht aufgeklärtes Mädchen). "Weide meine Lämmer, weide meine Schafe (Neues Testament Johannes. Auftrag Jesu an Apostel Petrus, das Hirtenamt zu übernehmen). Zum Lamm (Gastwirtschaft). Wenn jemandem das Hemd aus der Hose hängt, sagt man in Schwaben: "Das Lämmle hängt raus."
Tiernamen: Lämmergeier s. Geier. Pflanzenname: Lämmerklee, Lämmersalat (Feldsalat), Lämmerschwanz, Lammkraut.



Lamm: Sprichwörter: Schert man die Schafe, zittern die Lämmer (jüdisch). Wer krank ist, hat die Seele eines Lammes (aus Lettland).
Sprüche: "Wer alles untertritt und alles duldet fein, / Der muss ein Lamm und Löw in einem Wesen sein (Angelus Silesius).
Vergleiche: "Nonchalance: die Gabe auszusehen wie ein Lämmchen, wenn man sich benommen hat wie ein Esel" (E. G. Tange). "Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt; denn wir wissen nicht, in unseren guten Tagen, welches Unheil eben jetzt das Schicksal uns bereitet" (Arthur Schopenhauer).
Schimpfworte: Bählamm (dumme Frau), belämmert (dümmlich, kommt vom niederdt. belemmern = in Verlegenheit bringen), Lämmerhüpfen (Tanzstundenball), Lämmerweide (Ort oder Straße, wo man Frauenbekanntschaften machen kann, Tanzlokal, Strandpromenade), Lämmerschwanz (schwacher Mann, schlaffer Penis).



Lamm:
"Du fliehest vor mir wie das Lamm voller Furcht vorm
reißenden Wolf und das Reh vor dem Löwen" (Horaz "Epoden").
In der Fabel: s. auch Wolf. Äsop "Der Wolf und das Lamm": Ein Geißlein, das hinter seiner Herde zurückgeblieben war, wurde von einem Wolf verfolgt. Plötzlich drehte es sich um und sagte zu dem Wolf: "Ich weiß, dass du mich fressen wirst. Doch erfülle mir bitte einen letzten Wunsch: Spiel du auf der Flöte und ich will dazu tanzen." Der Wolf erfüllte den Wunsch. Während er nun die Flöte blies und das Geißlein tanzte, wurden die Hirtenhunde aufmerksam und machten sich hinter dem Wolf her. Der sagte im Davonlaufen zum Geißlein: "Das geschieht mir ganz recht. Schlächter von Beruf, hätte ich nicht den Flötenspieler nachahmen sollen." Johann Wilhelm Ludwig Gleim "Der Fuchs und das Lamm". Gotthold Ephraim Lessing "Das beschützte Lamm" (nach Äsop). Phaedrus "Der Hund zum Lamm".
In der Literatur: Wilhelm Busch "Balduin Bählamm" 1883. Hans Fallada "Zwei zarte Lämmchen, weiß wie Schnee" (1948). Thomas Harris "Das Schweigen der Lämmer". François Mauriac "Das Lamm" (1954). Christoph von Schmid "Das Lämmchen". Stefan Zweig "Das Lamm der Armen" (Dramen).



Lamm: Im Gedicht: William Blake "Das Lamm". Heinz Erhardt "An einen Pessimisten". Stefan George "Lämmer". Paul Gerhardt "Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld". Heinrich Heine "Ich war, o Lamm, als Hirt bestellt". August Heinrich Hoffmann von Fallersleben "Mein Lämmchen". Christian Morgenstern "Das Geierlamm" und "Die Lämmerwolke". Friedrich Müller "Das verlorne Lämmchen". Jean Paul "Fibels ABC-Merkverse" "Geduldig ist das Lämmelein, / Das Licht gibt einen hellen Schein"). Eugen Roth "Tierleben für jung und alt" (1973). Friedrich Rückert "Komm, mein Lamm …" Friedrich Schiller "Alpenjäger" ("Willst du nicht das Lämmlein hüten? / Lämmlein ist so fromm und sanft ...") William Wordsworth "The Pet-Lamb".
Im Märchen: Brüder Grimm "Das Lämmchen und Fischchen".



Lamm: Im Film/Filmtitel: u. a. "Das Lächeln des Lämmchens" (1985). "Das Lamm" (1915, 1964). "Das Opferlamm" (2001). "Das Schweigen der Lämmer" (auch Science-Fiction-Film 1990/91, 5 Oscars). "Opferlamm – Zwischen Liebe und Hass" (2000). "Von Löwen und Lämmern".
In der Musik: Dietrich Buxtehude "Hochzeit des Lammes" (Kantate). Lied "Meelämmchen" (in "Des Knaben Wunderhorn"). "Mary had a little lamb" (erstmalige Tonaufzeichnung im Jahr 1877 durch Thomas Alva Edison).
In der Malerei: u. a. Jan van Eyck "Das Lamm Gottes". Paula Modersohn-Becker "Mädchen mit Lamm". Raffael "Hl. Familie mit einem Lamm und Flucht nach Ägypten" (1507).



Lamm: S. auch Schaf



Land: "Ländlich: Lehm, Schweine und schlechtes Essen" (Ambrose Bierce).
Redensarten: Etwas an Land ziehen. Land in Sicht, Land sehen, Land gewinnen. Land und Leute kennen lernen. Landflucht, Landluft genießen (Landluft aus dem Döschen = Schminke). Ländlich, sittlich (ironisch: "ländlich, schändlich"). Landauf, landab. Landaus, landein; Landbund (Partei), Landfahrer, Landfunk, Landjäger (Rohwurst), Landkartenzunge (Zungenentzündung), Landkind, landläufig, Landler/Ländler (Tanz), Landmannshaut (Hautveränderung), Landposten. Landregen, Landrover (Geländewagen), Landwein (Tafelwein). Niemandsland, Schullandheim/Landerziehungsheim.
Tiernamen: Landassel, Landegel, Landhafte (Netzflügler), Landiltis (Marder), Landkärtchen (Falter), Landkartenschildkröte, Landkrabbe, Landlungenschnecke, Landschaf, Landwanze. Pflanzennamen: Landkartenflechte.
Sprichwörter: Stadt und Land, Hand in Hand. Sprüche: Aus deutschen Land frisch auf dem Tisch (Werbeslogan). "Wenn man die Menschheit zu etwas Besserem umwandeln, aus halben Tieren Menschen machen will, so gebe man ihnen Land" (Feodor Michailowitsch Dostojewski).



Land: Schimpfworte: Einfalt vom Lande (Theaterrolle), Flachlandtiroler ("Weicheilexikon"), Landler (Kritik, "Anschiss"), Landluft (durchsetzt mit "natürlichen" Düften), Landpartie (Ausflug ins Grüne, bäuerliche Heiratskandidatin), Landplage, Landpomeranze (Landmädchen ohne Benehmen, "pommersches Fräulein"), Landratte (Landbewohner im Gegensatz zum Seemann), Landstrich (kleiner Gebietsausschnitt, auch Prostitution außerhalb der Stadt). "Rheinländer" (Leute, die vom "Land rein" in die Stadt kommen). Der Heide (Nichtchrist) heißt auf lateinisch "paganus" (Landbewohner), vermutlich weil die Christen meist in Städten wohnten.



Land: In der Literatur: Herbert Achternbusch "Land in Sicht". Georg Büchner "Der hessische Landbote" (Flugschrift 1834). Annette von Droste-Hülshof "Bei uns zu Lande". Eduard von Keyserling "Landpartie". "Sarah Kirsch "Landwege" (1985). Guy de Maupassant "Eine Landpartie" (dt. um 1910).
Im Gedicht: Ingeborg Bachmann "Landnahme". Emanuel Geibel "Ländliche Lieder". Johann Wolfgang von Goethe "Ländlich" und "Ländliches Glück". Bernt von Heiseler "Nachtwache auf dem Land".

"Geschäfte, Zwang und Grillen,
Entweiht nicht diese Trift:
Ich finde hier im Stillen
Des Unmuts Gegengift …"
(Friedrich von Hagedorn "Die Landlust")



Land: Im Gedicht: Friedrich Hölderlin "Der Gang aufs Land". Jakob Michael Reinhold Lenz "Die Landplagen" (1769). Heinz Piontek "Erinnerte Landschaft". Joachim Ringelnatz "Hinaus aufs deutsche Land!" und "Landflucht". Friedrich Rückert u. a. "Amaryllis. Ein Sommer auf dem Lande" (1813) und "Einladung aufs Land". Ruth Schaumann "Ländliches Gastgeschenk" (1948). Gotthilf Heinrich von Schubert "Die Landpartien des alten Weichgemuth" (1858). Johann Gottfried Seume "Adelaide". Johann Heinrich Voß "Luise, ein ländliches Gedicht in drei Idyllen" (1783/1795). Georg von der Vring "Der Landgebräucher".



Land: Im Film/Filmtitel: u. a. "1a-Landeier" (1995 TV-Serie "Polizeiruf 110"). "Braches Land" (1973). "Das Glück auf dem Lande" (1938). "Das neue Land" (1972). "Der Besuch auf dem Lande" (1969). "Dick und Doof machen eine Landpartie". "Die Landsgemeinde" (1965). "Ein denkwürdiger Tag auf dem Land" (1989 TV-Serie "Derrick"). "Ein Mord auf dem Lande" (1975 TV-Serie "Der Kommissar"). "Ein Sommer auf dem Lande" (1980, 1999). "Ein Sonntag auf dem Lande" (1983). "Eine Landpartie" (1937, 2002). "Ferien auf dem Lande" (1984). "In einem fernen Land" (1992). "Landluft" (1981, 1984). "Landpartie" (TV-Serie "Großstadtrevier" 2003). "Landpartie mit Hindernissen" (1990). "Landplage" (1969). "Landurlaub" (1962). "Musik auf dem Lande" (1980). "Sieben Kinder fahren aufs Land" (1958). "Stadt, Land, Kuss" (2000/2001). "Stadt, Land, Mord!" (TV-Film 2006). "Stadt und Land und so weiter" (1975).



Land: In der Malerei: u. a. Fernand Léger "Landpartie" (1953). Henri de Toulouse-Lautrec "Die Landpartie". Heinrich Zille "Die Landpartie".
In der Musik: "Ausflug aufs Land (Oper 1954). Edvard Grieg "Lyrische Stücke. Lied der Bauern" und "Norwegischer Bauernmarsch".
Im Lied: "Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld" (Kirchenlied von Paul Gerhardt). "Ländlich, sittlich" (aus "Des Knaben Wunderhorn"). Reinhard Mey "Bei Ilse und Willi aufm Land".



Landarzt: In der Literatur: Jean Améry "Charles Bovary, Landarzt" (1978). Honoré de Balzac "Der Landarzt" (aus "Die menschliche Komödie", auch der "Dorfarzt" dt. 1835). Franz Kafka "Ein Landarzt" (1916/19, vgl. auch Hans Werner Henzes Oper 1951).
Im Film/Filmtitel: u. a. "Der Arzt vom Wörthersee" (TV-Film 2006). "Der Bauerndoktor von Bayrischzell" (1957). "Der Bergdoktor" (1992ff TV-Serie). "Der Landarzt" (TV-Serie ab 1987). "Der Landarzt – Die Trennung" (1958). "Die große Verführung" (2003). "Die Landärztin" (1958, mit Marianne Koch). "Die Landärztin" (TV-Film 2005/06). "Die Landärztin - Diagnose Tollwut" (TV-Film 2006). "Die Landärztin vom Tegernsee" (1958). "Knock oder der Triumph der Medizin" (u. a. 1923). "Landarzt Dr. Brock". "Landarzt Dr. Pejtschew" (1980). "Tagebuch eines Landarztes" (1999). S. auch Tierarzt



Landfunk: Spruch beim Aufstoßen: Sie hörten den Landfunk; es jodelte der Bauer Otto Zitzelsberger.



Landgut:
"Dies war das Ziel meiner Wünsche:
Ein Landgut, nicht eben groß,
ein Garten dazu, nah dem Haus
ein lebendig springender Quell
und oben am Hange ein Wäldchen"
(Horaz "Satiren").

In der Literatur: Feodor Michailowitsch Dostojewski "Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner". Nikolai Gogol "Gutsbesitzer aus alten Tagen". Hermann Hesse "Rosshalde". Theodor Storm "Auf dem Gutshof" (1859). Leo N. Tolstoi "Anna Karenina" (1873-77) und "Der Morgen des Gutsbesitzers" (1856).
Im Gedicht: Henry Wadsworth Longfellow "The Landlord's Tale".



Landgut: Im Film/Filmtitel: u. a. "Auf einem Gutshof" (1980 TV-Serie "Derrick"). "Das Landgut von Ciceron" (1989). "Der Gutsherr und das Mädchen" (1956). "Die Herrenhofsage" (1923). "Die Landärztin vom Tegernsee" (1958). "Die zweite Chance" (1997). "Mali" (TV-Film 1996). "Schwarze Ernte" (1993).
In der Malerei: u. a. Ernst Ludwig Kirchner "Gutshof" (1911).

"Auf diesem Gute lässt Pompil
Nun seine sechste Frau begraben.
Wem trug jemals ein Gut so viel?
Wer möchte so ein Gut nicht haben?"
(Gotthold Ephraim Lessing "Pompils Landgut")



Landgut: S. auch Rittergut



Landhaus: In der Literatur: "Achim von Arnim "Landhausleben" (1826). Berthold Auerbach "Das Landhaus am Rhein" (1869). Franz Kafka "Das Landhaus bei New York".
Im Gedicht: Rudolf G. Binding "Abschied von einem Landhaus" und "Winterliches Landhaus". Hermann Hesse "Sommermittag auf einem alten Landsitz". Klabund "Das Landhaus" (Li-tai-po). Heinz Piontek "Altes Landhaus". Edgar Allan Poe "Landors Landhaus".
Franz Grillparzer "Epigramme. An Lord Stuarts Landhaus":
"Wozu die Warnungen auf allen Ecken,
Mit denen du verwahrst dein Lustrevier?
Um jeden Frohen abzuschrecken
Braucht's nichts als: ‚Stuart wohnet hier’."



Landhaus: Im Film/Filmtitel: u. a. "Das Landhaus" (1965). "Das Landhaus der toten Seelen" (1976). "Das Landhaus der Ungeheuer" (1950). "Das übersinnliche Landhaus" (1963). "Eine Leiche zum Dessert" (1975). "Im Sommerhaus" (TV-Film 2005). "Landhaus der Liebe" (1997). "Landhaus der toten Seelen" (1976). "September" (1987).
In der Malerei: u. a. August Macke "Innenhof des Landhauses in St. Germain" (1914) und "Terrasse des Landhauses in St. Germain" (1914). Edouard Manet "Landhaus in Bellevue" (1880). Max Slevogt "Landhaus in Godramstein" (1911).



Landleben: Sprüche: "Der Morgen ist die schönste Zeit auf dem Land. In der Stadt gibt es keinen Morgen" (Danielle Darrieux). "Eine Art zu leben, die man nur genießen kann, wenn man die Seele eines Dichters, den Geist eines Philosophen, die Neigungen eines Einsiedlers und ein gutes Auto besitzt" (E. G. Tange). "In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen" (Oscar Wilde). "Nur der Städter, der zum Wochenend aufs Land flüchtet, schwärmt von der Natur, der Bauer atmet in ihr" (Gertrud von LeFort). "Städter, die auf's Land ziehen, sind manchmal eine echte Landplage" (Tom Borg). "Was bei Hofe gute Sitten sind, die sind so lächerlich auf dem Lande, als ländliche Weise bei Hofe zum Spott dient" (William Shakespeare). Wer nach dem Land ietzund will auf dem Lande fragen, / Der irrt; Mars hat das Land längst in die Stadt getragen" (Friedrich von Logau "Das Land in der Stadt").



Landleben: In der Literatur: Louis Aragon "Pariser Landleben". Honoré de Balzac "Szenen aus dem Landleben" ("Die Bauern", "Der Dorfpfarrer", "Der Landarzt"). Hans Fallada "Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog" (1935). Restif de LaBretonne "Das Leben meines Vaters". Jean-Jacques Rousseau "Neue Heloise (1761). Ludwig Tieck "Die Gesellschaft auf dem Lande". Iwan S. Turgenjew "Ein Monat auf dem Lande" ("Natalie" Drama 1850). John Updike "Villages" (dt. "Landleben" 2006).



Landleben: Im Gedicht: Johann Wilhelm Ludwig Gleim "Lob des Landlebens" (1764). Johann Wolfgang von Goethe "Ländliches Glück". Friedrich von Hagedorn "Landlust". Gerhart Hauptmann "Ein ländliches Liebesgedicht" (1921). Johann Gottfried Herder "Das Land- und Seelenleben" (aus dem Griechischen) und "Ein Landlied auf Grafenhaide". Ludwig Christoph Heinrich Hölty "Das Landleben" (1775 "Wunderseliger Mann, welcher der Stadt entfloh …"). Ernst Jandl "auf dem land". Sarah Kirsch "Landaufenthalt" (1967).

"Hier ist kein Platz für ehrliches Gewerbe.
In Rom wird nur gefilzt,
wer einer Arbeit nachgeht.
Ach, ich sehe
doch täglich, wie mein kleines Konto schmilzt!
Darum, bevor ich auf dem Zahnfleisch gehe,
zieh ich nach Cumae
(öde, aber schön besandet),
wo Flieger Dädalus, der müde, einst gelandet".)
(Juvenal, übersetzt von Fritz Graßhoff)



Landleben: Im Gedicht: Ewald Christian von Kleist "Das Landleben" und "Einladung aufs Land". Friedrich Gottlieb Klopstock "Das Landleben". Jakob Michael Reinhold Lenz "Die Liebe auf dem Lande".. Friedrich von Logau "Das Land in der Stadt" und "Stadt geht für Land". Hermann Löns "Ein Lied vom Lande". Friedrich von Matthisson "Ländliches Denkmal". Eduard Mörike "Ländliche Kurzweil". Heiner Müller "Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande" (1956/61). Martin Opitz "Lob des Feldlebens" (1623). Angelo Poliziano "Vita rurale". August Wilhelm Schlegel "Auf das Landleben meines Freundes L".. Johann Peter Uz "Der Weise auf dem Lande". Georg von der Vring "Lob des Landes". William Wordsworth "Rural Illusions".



Landleben: Im Film/Filmtitel: u. a. "Das blaue Land" (1976). "Heimatfilm" (2002). "Landleben" (1987). "Liebling, bring die Hühner ins Bett" (TV-Film 2002). "Null Bock auf Landluft" (2001). "Um einen Fußbreit Land" (1948).
In der Malerei: u. a. Pieter Bruegel d. J. "Ländliche Szene" (1608). Gustave Courbet "Die Liebenden auf dem Lande" (1844). Giorgione "Ländliches Konzert" (1500-1510). Tizian "Ländliches Konzert" (1500–1510). Antoine Watteau "Liebe auf dem Lande" (um 1719).
In der Musik: Dimitri Schostakowitsch "Lady Macbeth auf dem Lande" (Oper).
Im Lied: "Landlied" (Johann Gottfried Herder). Schlager: "Country boy" (Johnny Cash, Fats Domino). "Country gal" (Duke Ellington). "Country junction" (Tennessee Ernie Ford). "Country kings" (Don David, jr). "Country music affair" (David Frizzell). "Country shinding" (Glen Campbell).



Landrat: Sprüche: Zeitgenosse, der einem rät, sich auf dem Land anzusiedeln. Auf einer Inspektionsreise fielen dem Landrat die Bettler und Landstreicher in einem größeren Ort auf. Er bat den Bürgermeister, energisch dagegen vorzugehen. Schon nach kurzer Zeit konnte der Bürgermeister an das Landratsamt berichten: "Seitdem der Herr Landrat hier war, hat sich weiter keinerlei Gesindel mehr bei uns sehen lassen" (nach U.W.)
Im Gedicht: Kurt Tucholsky "Ballade" ("Da sprach der Landrat unter Stöhnen …")



Landstraße:
"Durch die Mitte der Natur
zieht sich eine Pappelschnur.
Rechts sind Bäume, links sind Bäume
Und dazwischen Zwischenräume.
In der Mitte fließt ein Bach –
Ach!" (in H. Seydel Hrsg.

Redensart: Kapitän der Landstraße (Lastwagenfahrer).
Sprüche: "Ein Streifen Land, der von einem Ort, wo es langweilig ist, zu einem anderen führt, wo der Aufenthalt sinnlos ist" (Ambrose Bierce). "Allee, deren rechte Baumreihe dem Auto und deren linke dem Fahrrad geopfert wurde" (Ron Kritzfeld). "Die Straßenbäume tun mehr gegen die Autos als die Grünen" (Manfred Hinrich). "Wegweiser können die Landstraße in ein Labyrinth verwandeln" (Stanislaw Jerzy Lec).
Vergleiche: "Ich bin mit der Zeit ein gutes Postpferd geworden, lege meine Station zurück und bekümmere mich nicht um die Kläffer, die auf der Landstraße bellen" (Friedrich der Große).
Schimpfworte: Chausseegrabentapezierer.



Landstraße: In der Literatur: Leonhard Frank "An der Landstraße" (1925). Franz Kafka "Kinder auf der Landstraße". Heinz Piontek "Auf alten Straßen". August Strindberg "Die große Landstraße" (Drama 1909).
Im Gedicht: Max Dauthendey: u. a. "Die Landstraß’ im Abendwind" und "Im Tal geht die Straße der Dämmerung nach". Gustav Falke "Auf der Straße". Heinrich Heine "Lebensgruß" ("Eine große Landstraß ist unsre Erd’ ...") Hermann Hesse "Lied auf der Landstraße". Peter Huchel "Chausseen, Chausseen" (Gedichtband 1963). Gottfried Keller "Auf der Landstraße". Karl Krolow "Auf der Straße". Hermann Löns "Auf der Straße".

"Ich liebe die graden Alleen
mit ihrer stolzen Flucht.
Ich meine sie münden zu sehen
In blauer Himmelsbucht ..."
(Christian Morgenstern "Die Allee")

Börries von Münchhausen "Straßenlied". Heinz Piontek "Das Mahl der Straßenwärter". Joachim Ringelnatz "Lebhafte Winterstraße" und "Stille Winterstraße". Joseph Viktor von Scheffel "Alpenstraße". Georg von der Vring "Alte Chausseepappeln".



Landstraße: Im Film/Filmtitel: u. a. "Alwin auf der Landstraße" (1974). "Der Fürst der Landstraße" (1923). "Die Landstraße" (1913). "Die Tochter der Landstraße" (1913). "Kinder der Landstraße" (1919, 1992/94). "Königin der Landstraße"( 1948). "Landstraße mit Poesie" (1954 "La strada"). "Landstraße und Großstadt" (1921). "Stromer der Landstraße" (1969).
"In der Malerei: u. a. Jan Bruegel "Landstraße" (große Landschaft). Paul Cézanne "Straße vor dem Gebirge Sainte-Victoire" (1898-1902). Vincent van Gogh u. a. "Kleine Allee bei Nuenen" und "Straße mit Zypressen" (1890).
Schlager: "Take me home country roads" (John Denver). "Wozu sind die Straßen da …?"



Landstreicher: Tippelbruder.
Sprüche: "Ein Landstreicher ist ein Mensch, der unterwegs zu Hause ist" (Henry Miller). "Der echte Reisende ist immer ein Landstreicher, mit den Freuden und Versuchungen und der Abenteuerlust" (Konfuzius).
Vergleiche: "Der echte Reisende ist immer ein Landstreicher, mit den Freuden und Versuchungen und der Abenteuerlust" (Konfuzius).
In der Literatur: Maxim Gorki "Ein Vagabund" (dt. 1905). Knut Hamsun "Landstreicher" (1927 und "Vagabundentage" (deutsch 1937). Carl Hauptmann "Landstreicher". Manfred Hausmann "Lampioon küsst Mädchen und kleine Birken. Abenteuer eines Wanderers" (1928). Friedrich Hebbel "Die beiden Vagabunden". Hermann Hesse "Knulp" (1915).
Im Gedicht: Alexander von Bernus "Till Eulenspiegels Kundenlied" (in H. Lehmann Hrsg.)
"Mich kennt auf der Landstraße jeder Kunde
Und in den Schenken ein jeder Wirt.
Wieder hab ich mit lachendem Munde
Mich in eine fremde Zeit verirrt ..."



Landstreicher: Im Gedicht: Bert Brecht "Fahrend in einem bequemen Wagen". Franz Grillparzer "Bekenntnisse eines Vagabunden". Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen "Die Landstreicherin Courage". Knut Hamsun "Landstreicher" (dt. 1928). Thomas Hardy "A Trampwoman's Tragedy". Hermann Hesse "Der alte Landstreicher". Klabund "Lied des Landstreichers". Friedrich von Logau "Von einem Landstreicher". Hermann Löns "Auf der Straße" und "Der Stromer". Erich Mühsam "Dichter und Vagabund" (u.. a. "Lumpenlied"). Heinz Piontek "Der gelbe Vagabund". Robert Louis Stevenson "The vagabond". François Villon: "Die Ballade von den drei Landstreichern".



Landstreicher: Im Film/Filmtitel: u. a. "Das Fräulein und der Vagabund" (1949). "Das Glück auf der Landstraße" (1939). "Der lachende Vagabund" (1958). "Der Landstreicher" (1989). "Der singende Vagabund" (1962). "Der Vagabund" (1922). "Der Vagabund und das Kind" (1921). "Der Vagabund und die Gerechtigkeit" (1952). "Die Landstraße" (1913). "Die Landstreicher" (1916, 1937). "Die lustigen Vagabunden" (1915, 1929, 1949, 1962). "Die Vagabundin" (1911). "Drei Landstreicher" (1986 Zeichentrickfilm). "Gute Nacht, Herr Landstreicher" (1988). "Im Kopf des Mörders" (TV-Film 2004). "Landstreicher" (1937 mit Paul Hörbiger). "Peter, der Vagabund" (1922 mit Greta Garbo). "Rasmus und der Vagabund" (1955, 1981/82 Kinderfilm). "Vagabund in tausend Nöten" (1976). "Vagabunden" (1933). "Vagabunden der Liebe" (1949). "Vagabunden wie wir" (1987). "Vater werden ist nicht schwer" (TV-Film 2004).



Landstreicher: In der Malerei: u. a. Hieronymus Bosch " Landstreicher".
In der Musik: Edmund Eysler "Bruder Straubinger". Carl Michael Ziehrer "Die Landstreicher" (Operette/Singspiel 1899). Schlager: u. a. "Vagabundenlied" (1953) und "Der lachende Vagabund" (1958). "The lady is a tramp" (Lena Horne). "The vagabond song" (1940 Cavan O'Connor, dt. "Ich bin nur ein armer Wandergesell").



Landwirtschaft: Sprüche: "Unter den Erwerbsquellen ist keine so edel, so ergiebig, so lieblich und so ehrenvoll für den freien Mann als die Landwirtschaft" (Cicero). "Wenn die Landwirtschaft nicht besteht, kann auch der Staat nicht bestehen" (Otto von Bismarck). Vergleiche: "Landwirtschaft: eine der Brüste des Staates" (Gustave Flaubert).
In der Literatur: Cato d. "Vom Landbau". Leo N. Tolstoi "Anna Karenina" (1873-77). Mark Twain "How I Edited an Agricultural Paper". Varro "Über die Landwirtschaft". Vergil "Vom Landbau".
Im Gedicht: Columella "Über die Landwirtschaft". August Heinrich Hoffmann von Fallersleben "Landwirtschaftliches". Kurt Tucholsky "Bund der Landwirte".



Landwirtschaftsfest: In der Literatur: Berthold Auerbach "Adam und Eva auf dem landwirtschaftlichen Fest" (1878).



Lärche: Baum des Jahres 2012. Tiernamen: Lärchenblasenfuß, Lärchenblattwespe, Lärchenbock, Lärchenblattwespe, Lärchenknospengallmücke, Lärchenminiermotte, Lärchennadelknicklaus. Pflanzennamen: Lärchennadelmiere.
Im Gedicht:
"Die Lärche gilbt unter den Nadelgeschwistern,
sie birgt das lichte Haupt.
Die Schwermut hab ich in ihrem Gezweige
Wie einen Geist zu sehen geglaubt …"
(Günter Eich "Die Lärche")

Heinz Erhardt "Vogel und Baum" (Lerche - Lärche).
In der Malerei: Franz Marc "Lärchenbäumchen" (1908).



Latein: (auch Anglerlatein, Jägerlatein – ist nicht an den Besitz eines Fischerei- bzw. Jagdscheins gebunden). Sprache, die der Landmann teilweise besser versteht als Hochdeutsch - dank häufigen Kirchenbesuchs. Er ist keineswegs "mit seinem Latein am Ende". Z. B. übersetzt er richtig: "Ite missa est" mit "Auf geht's zum Unterwirt". Leider werden diese Kenntnisse durch die Liturgiereform nicht mehr standesgemäß gepflegt. Es gibt diverse Merkverse mit ländlichem Bezug:
"Es ist ein Kraut heißt mulier,
dafür hüte dich prudenter,
Denn sie betrügt dich fallaciter,
Das sag' ich dir voraciter."
Oder:
"Lepus ein Has,
Sedebat er saß
In via auf der Straß.
Edebat er aß.
Quid was?
Cramen Gras!"



Latein: Bayerisch-fränkische Beispiele für vermeintliche Lateinkenntnisse: Carpe diem! (Jeden Tag einen Karpfen). Bona nox! Bist a rechta Ox. Bamberger Marktfrauen preisen ihr Gemüse an mit: Rotarum senatorum. Mox terra, do hos terra, cum videra (erstmal ins Fränkische übersetzt: Rota Rum sän a do rum. Mogst dä ra, do host dä ra. Kumm wiedär a. Auf Hochdeutsch: Hier gibt's rote Rüben. Magst du welche? Da hast du welche! Auf Wiedersehn!) In einem preußischen Dorf stand am Beinhaus folgende Inschrift: "De mortuis nihil, nisi bene". Es wurde von den Friedhofsbesuchern folgendermaßen übersetzt: "Hier liegen von den Toten nur die Beene" (nach M.G.S.)



Latein: S. auch Agricola, Jägerlatein, Mistgabel, Sauerkrautlatein



Laubenvögel: "Die bizarrsten Kreaturen nach dem Menschen" (Th. Gillard). Die Männchen bauen kunstvolle Liebeslauben, um die Weibchen anzulocken; auch die "Inneneinrichtung" spielt eine wesentliche Rolle, so werden z.B. als Dekoration Schneckenhäusern oder Papier und Müll verwendet.



Lauch: In der Literatur: Martial "Epigramme" ("Kopflauch").



Laus: "Unser Verhältnis zu diesem schönen Insekt ist ungerecht und unwürdig" (Janusz Korczak).
Die Laus ist der treueste Begleiter des Menschen. Selbst ägyptische Mumien waren von den Plagegeistern befallen; Läusekämme wurden als Grabbeigaben bei Mumien gefunden. Ein Irrtum ist, dass besondere Hygiene die Läuse fernhält. Ganz im Gegenteil. Das Ungeziefer kann auf einer sauberen Kopfhaut besser Blut saugen. Allein in Deutschland befallen sie rund eine Million Menschen pro Jahr. Den von Nissen befallenen Teddy legt man am besten zwei Stunden in die Tiefkühltruhe. 1812 rückte Napoleon mit über 600.000 Mann auf Moskau vor. 1813 waren nur noch 20.000 Soldaten am Leben. Die meisten Verluste gingen nicht auf das Konto von verlorenen Schlachten, sondern auf das von Läusen übertragene Fleckfieber. Erst im II. Weltkrieg forderten die Kampfhandlungen mehr Tote als das gefürchtete Fieber. Bei manchen Völkern gilt der Lausbefall jedoch als Zeichen von Gesundheit, da irrtümlich davon ausgegangen wird, dass die Läuse schädliche Säfte absaugen würden. Häufiges Haarewaschen beugt nicht gegen Läusebefall vor, es verhilft jedoch den Läusen zu mehr Sauberkeit.



Laus: Schellack (früher Grundbestandteil der Schallplatte) wurde aus dem Sekret der Schildlaus gewonnen. Im Volksglauben entstehen Läuse, wenn man unreifes Obst isst, z.B. Stachelbeeren und Nüsse. Wohl ein frommer Wunsch ist folgende Maßnahme: Knackt man die erste Laus, die man bei einem Kind findet, auf einem Gebetbuch oder Liederbuch, dann wird das Kind später gut singen können. Die Laus gehörte ursprünglich nicht zu den Tieren im Paradies, sie entstand erst nach dem Sündenfall. Die Steinlaus ("syn. Petrophaga lorioti") "pulverisiert" während der Sendungen von Loriot Aschenbecher und Schalen.



Laus: Antikes Rätsel von Aristoteles beschrieben: "Soviel wir davon fangen, lassen wir zurück, die wir aber nicht fangen, nehmen wir wieder mit."



Laus: Redensarten: Deine Läuse werden sich erkälten (für jemanden ohne Kopfbedeckung). Den Läusen Stelzen machen (für kleinlich sein). Er/sie hat eine Brust, dass man eine Laus darauf knacken kann. Es ist so kalt, dass sogar die Läuse langsamer laufen als sonst. Jemanden wie eine Laus zerquetschen (für vernichten). Jemand hat nichts als Läuse und die sind noch krank (für arm sein). Laus auf der Leber (ohne Grund verärgert sein. "Wenn dir eine Laus über die Leber gelaufen ist, musst du ja nicht gleich den Kammerjäger anrufen" G. Drews). Laus im Pelz/jemandem eine Laus in den Pelz setzen (Schwierigkeiten machen.



Laus: Redensarten: "Mit jedem Individuum setzt sich ein Kollektiv eine Laus in seinen Pelz" Hans Kudszus). Läuse im Bauch kriegen (scherzhafte Warnung an Wassertrinker). Läuseallee (Scheitel). Lausen (bezieht sich auf die Fellpflege bei Affen). Läuserechen (Kamm). Lausige Zeiten (Leute kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten).
Pflanzenname: Läusekraut (Im Gedicht: Karl Heinrich Waggerl), Läusewurzel. Tiernamen: Lausfliege, Reblaus: "Frankreichs Staatsfeind Nr. eins" (vgl. auch den gleichnamigen TV-Film 2004, ferner Hans Moser "Die Reblaus".

"Die Reblaus an die Reben geht,
Obwohl sie nichts vom Wein versteht.
Amerika schickt dies Insekt
Zum Dank dafür, dass wir’s entdeckt.")
(Eugen Roth "Tierleben für jung und alt")



Laus: Sprichwörter: Besser eine Laus im Kraut als gar kein Fleisch. Für die Laus ist ein Bart schon ein großer Wald (China). Im alten Pelz geht die Laus auf Stelzen (altdeutsch). Man braucht die Läuse nicht in den Pelz zu setzen, sie kommen, wie die Jesuiten, von selbst. Was von Affen kommt, will lausen; was von Katzen kommt will mausen. Wer den Pelz voll Läuse hat, den beißen sie auch.



Laus: Sprüche: "Den Demokrit brachten Läuse ums Leben, den Sokrates Ungeziefer" (Marc Aurel). Die Glatze lässt das Lausen nicht. "Entweder der Sozialismus besiegt die Laus, oder die Laus besiegt den Sozialismus" (Wladimir Iljitsch Lenin). "'Es wird mir so eng in der Haut!' sagte die Laus, da wurde sie geknickt" (Wilhelm Busch). "Läus sollste kriege unn e kurz Ärmche, dass de nit kratze kannst" (Carl Zuckmayer "Schinderhannes").
Vergleiche: Das Böse vermehrt sich wie die Läuse im Pelzwerk (Russland). "Einfälle sind die Läuse der Vernunft" (Friedrich Hebbel). "Mich laust der Affe. Und du? Duscht du dich etwa selbst?" (G. Drews). "Unter Dankbarkeit versteht man gemeinhin die Bereitwilligkeit, lebenslänglich Salbe aufzuschmieren, weil man einmal Läuse gehabt hat" (Karl Kraus). "Was Lob heißt im Latein, das hat im Deutschen Füße; / Es kitzelt dort und jückt; hier gibt es scharfe Bisse" (Friedrich von Logau "Laus und Laus"). Wirklich keimfreies Leben gibt es nicht entweder riskiert man Läuse oder Langeweile.



Laus: Schimpfworte: Läusacker (Kopfhaar, Glatze), Läusefänger (Hemd), Läusekaserne (Kopfbedeckung), Lausenest, Läusepack, lausig, "Lauszippel" (Johann Wolfgang von Goethe in "Hanswursts Hochzeit"), verlaust (aussehen wie ein total verlaustes Gespenst).
Volksgut (Parodie im Dritten Reich auf "Zehn kleine Negerlein"):
"... Sechs kleine Meckerlein,
Die trafen einen Pimpf.
Der eine sagte: Lausebalg.
Da waren's nur noch fünf."



Laus: In der Literatur: Buchtitel: Jaroslav Hasek "Lausige Geschichten".
Im Gedicht: S. auch Floh. Friedrich von Logau "Vorzug zwischen Laus und Floh". Arthur Rimbaud "Die Läusesucherinnen". Eugen Roth "Tierleben für jung und alt" (1973).
Im Märchen: Brüder Grimm "Läuschen und Flöhchen". Missverständnis zwischen zwei Liebenden (August von Platen):
"Er: Heute gibt's ein eleusisch wundervoll Elysium.
Sie: Was flüsterst Du von Läusen auf dem Mist herum?"

Franz Blei vergleicht die Schriftstellerin Courths-Mahler mit einer "Laus, die in der Sekunde eine Million Eier legt".
Im Film/Filmtitel: u. a. "Die Laus der Kompanie" (1975). "Dies verlauste, nackte Leben" (1997). "Eine Laus im Pelz" (1975). "Läusefrei" (1989). "Lausige Zeiten" (1988).



Lausbub: Schimpfworte: Lausbüberei, Lausebengel, Lausejunge, Lausekerl, Lauselümmel, Lauser, Lausnickel (frecher Bub).
In der Literatur: Wilhelm Busch "Max und Moritz". Ludwig Thoma "Lausbubengeschichten" (1905). Mark Twain "Tom Sawyers Abenteuer". Lausdirndl (vgl. auch Lena Christ "Lausdirndlgeschichten" 1913).

"Steckt eurem Vater frech die Zunge
Heraus. Und ruft: ‚Prost Lausejunge!'
Dann - wenn er vorher auch noch grollte -
Vergisst er, dass er euch prügeln wollte"
(Ringelnatz: "Vier neue Kinderspiele")

Im Film/Filmtitel: u. a. "Bébert, der Lausbub" (1963). "Fräulein Lausbub" (1929). "Die Herren Lausbuben" (1932). "Lausbuben in den Ferien" (1975). "Lausbubengeschichten (1964 Ludwig Thoma). "Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten" (1966). "So ein Lausbub" (1920). "Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten" (1965 L. Thoma).



Lawine: Redensarten: Eine Lawine ins Rollen bringen (kleine Ursache mit großer Wirkung). Lawinenartig (an Größe zunehmend).
Sprichwörter: Lügen und Lawinen wachsen immer.
Marterl im Passeier:
"Hier starb Martin Rausch
Die Lawine traf ihn halt
Auf den Leib und macht ihn kalt.
Auch der Jörg, der war darunter,
Aber heut noch ist gesund er."

Im Gedicht: Friederike Kempner "Lawinenmasse". Alexander Puschkin "Die Lawine".
Im Film/Filmtitel: u. a. "Die Lawine" (1923, 1981). "Die schwarze Lawine" (1950). "Himalaja extrem – Unter Lawinen begraben" (1997). "Lawine" (TV-Film 2007). "Lawinen über Tolzbad" (1992). "Lawinenexpress" (1978). "Lawinengefahr" (1980). "Schneelawine" (1959). "Wenn die Lawinen stürzen" (1917).



Lederhose: (Sepplhose). "Die Jeans des 18. Jahrhunderts." Robustes Kleidungsstück, das den Landmann zeitlebens begleitet – bei minimalem Pflegeaufwand.
Sprüche: " Eine echte Lederhose muss durch ihren Gehalt an nassem Staub freihändig stehen, so dass der Besitzer morgens vom Bett aus direkt ohne Anlauf hineinspringen kann" (Sigi Sommer). "Die Bayern haben die Lederhose erfunden. Aber die Preußen die Bezeichnung Sepplhose. Seither haben die Bayern an der Lederhose weniger Spaß als die Preußen" (D. Wildt). "Zieht den Bayern die Lederhosen aus!" (nord- und ostdeutscher Schmähspruch gegen die Spieler des Fußballvereins Bayern München).
Im Gedicht: Börries von Münchhausen "Lederhosen-Saga" Ballade ("… Ja, Geschlechter kommen, Geschlechter gehen, / Hirschlederne Reithosen bleiben bestehen").
Im Film /Filmtitel: S. .auch Wildbach u. a. "Beim Jodeln juckt die Lederhose" (1974 Sexfilm). "Die liebestollen Lederhosen" (1981). "Drei Lederhosen in St. Tropez" (1980). "Gangsterjagd in Lederhosen" (1959). "Gaudi in der Lederhose" (1977 Sexfilm). "Liebesgrüße aus der Lederhos'n" (1973 "Bayerische Buam bumsen brünstige Blondinen" Heyne-Filmlexikon)). "Beim Jodeln juckt die Lederhose" (1974). "Zwei Däninnen in Lederhosen" (1978).



Lehrer: (auf dem Land). In früheren Zeiten ein schlecht besoldeter Staatsbeamter, der seinen Lebensunterhalt mit Karten- und Orgelspiel verdiente.
Sprichwörter: Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh / gedeihen selten oder nie.
Sprüche: "An der lieben Dorfjugend kann man sogleich erkennen, ob das Dorf einen guten oder schlechten Schullehrer hat" (Karl Julius Weber). "Wer sich selbst zum Schüler hat, hat einen Esel zum Lehrer" (Franz von Sales).
Grabsprüche: "Ein treues Vaterherz und zwei nimmermüde Hände haben aufgehört zu schlagen" oder "Hier liegt der Lehrer Martin Krug, / Der Kinder, Weib und Orgel schlug".



Lehrer: (auf dem Land). Gebrauchte seine Intelligenz vor allem dazu, die größte Bauerntochter zu heiraten. War früher mehr mit der Verwertung der Naturalien als mit dem Unterricht beschäftigt. Das einzige, was er seinen Schülern in der Vorgefriertruhenzeit beibringen musste, war, dass die Hausschlachtungen gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt werden. Ein Lehrer, der gegen seinen Willen in ein abgelegenes Dorf im Bayerischen Wald versetzt worden war, machte an die zehn Versetzungsanträge - ohne Erfolg. Hierauf gründete er im Dorf eine SPD-Ortsgruppe; schon am übernächsten Tag war er versetzt.



Lehrer: (auf dem Land). Kindermund:
"Unser Schulmeister ist ein gelehrter Mann.
Schade, dass er nicht rechnen und schreiben kann."

"Wenn das Ührchen achte schlägt,
Kommt der Lehrer angefegt
Mit dem Stöckchen unterm Röckchen.
Haut den Kindern blaue Fleckchen.
Blaue Fleckchen sind gesund.
Lehrer ist ein Schweinehund."

"Von den blauen Bergen kommen wir.
Unser Lehrer ist genau so doof wie wir.
Mit der Brille auf der Nase
Sieht er aus wien Osterhase.
Von den blauen Bergen kommen wir."



Lehrer: (auf dem Land). In der Literatur: Johann Peter Hebel "Gutes Wort, böse Tat". Franz Kafka "Dorfschullehrer". Jean Paul "Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal" (1793). Peter Rosegger "Der Schulmeister" (in "Die Älpler") und "Die Schriften des Waldschulmeisters" (1875). Felizitas Rose "Heideschulmeister Uwe Karsten" (Film 1954 mit Barbara Rütting). Christoph von Schmid "Die Hopfenblüten. Eine Begebenheit aus dem Leben eines armen Landschullehrers" (1832).
Im Gedicht: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben "Eidgenossen" ("Es war einmal ein arm Schulmeisterlein …"). Christian Morgenstern "Der Werwolf" ("Ein Werwolf eines Nachts entwich / von Weib und Kind und sich begab / an eines Dorfschullehrers Grab ...") Joachim Ringelnatz "An meinem Lehrer".



Lehrer: Im Lied: "Das arme Dorfschulmeisterlein":
"In einem Dorf im Schwabenland,
da lebt uns allen wohl bekannt
da wohnt in einem Häuslein klein
das arme Dorfschulmeisterlein.

Am Sonntag ist er Organist,
am Montag fährt er seinen Mist
am Dienstag hütet er die Schwein',
das arme Dorfschulmeisterlein.

Am Donnerstag geht er in die Schul'
und legt die Buben über'n Stuhl.
Haut sie so lange, bis sie schrei'n,
das arme Dorfschulmeisterlein.

Und wenn im Dorfe Hochzeit ist,
dann könnt ihr sehen, wie er frisst.
Was er nicht frisst, das steckt er ein,
das arme Dorfschulmeisterlein.

Und wird im Dorf ein Kind gebor'n
mit Wasserkopf und Eselsohr'n;
wer kann da nur der Pate sein?
das arme Dorfschulmeisterlein.

Und wird im Dorf ein Kind getauft,
dann könnt ihr sehen, wie er sauft,
elf Halbe schüttet er sich ein,
das arme Dorfschulmeisterlein.

Und wenn im Dorf die Uhr nicht geht
und wenn die Orgel stille steht,
dann heißt's, es muss besoffen sein
das arme Dorfschulmeisterlein.

Und wird im Dorf ein Schwein geschlacht',
dann könnt ihr sehen, wie er lacht.
Die größte Wurst ist ihm zu klein,
dem armen Dorfschulmeisterlein."



Lehrer: Im Film/Filmtitel: u. a. "Das Andechser Gefühl" (1975 TV-Film). "Der Dorflehrer" (2009). "Der Dorfschullehrer und sein Automobil" (1965). "Der erste Lehrer" (1965). "Der Schulmeister" (1981). "Die Jungen vom Kranichsee / Lehrer Heider" (1950). "Die neuen Lehrer" (1978). "Franz und Anna" (2002). "Hauptlehrer Hofer" (1975). "Heideschulmeister Uwe Karsten" (1933, 1954). "Schulmeister Spitzbart" (1989). "Tod nach Schulschluss – Eine Lehrerin unter Anklage" (1995). "Warum schießen sie auf den Lehrer?" (1976).
In der Malerei: Albrecht Dürer "Der Schulmeister" (Holzschnitt 1510) und "Ein Lehrer mit vier Schülern" (Holzschnitt 1491).



Lehrer: S. auch Schule, Sanitätsgefreiter Neumann



Leonhard (hl.): Patron des Viehs und der Stallknechte, auch Patron der Bienen. Man nagelte verschiedentlich sein Bild an die Stalltüre. Der Heilige war so volkstümlich, dass er in manchen Gegenden "der bayerische Herrgott" genannt wurde.



Lerche: "Feldbewohnender Singvogel, der im steilen Emporsteigen anhaltend singt" (Brockhaus).
"Schnitter, beginnt mit dem Tagwerk, wenn die Lerche erwacht" (Theokrit).
Die Lerche war bereits in der Antike ein "bewährtes" Heilmittel. Galen verordnete Lerchensuppe und Plinius Lerchenasche. Die Feldlerche wurde von den Römern als Delikatesse geschätzt. Lerchen fängt man besonders "um Leipzig, wo sie am fettesten und schmackhaftesten sind, und von wo aus sie nach den entferntesten Ländern als Leckerbissen versendet werden" (Brockhaus 1838. Vgl. auch Friederike Kempner irrtümlich in "Leipziger Lerchen" in: P. Köhler Hrsg.) Gegen schlechte Schulnoten im Singen hilft das Verzehren eines gesottenen Lercheneis. Vogel des Jahres 1998.
Redensarten: Ausdauernd sein wie der Gesang der Heidelerche. Singen wie eine Heidelerche. Lerche (Frühaufsteher), Leipziger Lerchen (Makronengebäck). Pflanzenname: Lerchensporn (Mohngewächs).



Lerche: Sprichwörter: Jungfrauenliebe und Lerchengesang klingen wohl, dauern aber nicht lang. Liebhaber und Lerchen singen nur im Frühling.
Vergleiche: "Die Liebe ist die singende, sich in der Luft tummelnde Lerche. In der Ehe muss der Vogel gebraten auf der Schüssel liegen" (Karl Julius Weber).

"Eine Lerche, die singt,
Noch keinen Sommer bringt;
Doch rufen Kuckuck und Nachtigall,
So ist es Sommer überall."

Schimpfworte: Lerche (Mädchen, Straßenmädchen), Haubenlerche (Krankenschwester, Nonne),Schnulzenlerche (Schlagersängerin).



Lerche: In der Literatur: In der Fabel: S. auch Alder, Nachtigall, Sperber, Spinne, Star, Stieglitz. Äsop "Die Lerche" und "Der Vogelfänger und die Lerche". Jean de la Fontaine "Der Vogelsteller, der Habicht und die Lerche" und "Die Lerche mit ihren Jungen und der Gutsbesitzer". Christian Fürchtegott Gellert u. a. "Die Ackerlerche und der Fuchs" und "Die Lerche und die Nachtigall". Friedrich Gottlieb Klopstock "Die Lerche und die Nachtigall". Buchtitel: Jean Anouilh "Jeanne oder die Lerche". Johannes Mario Simmel "Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche". Julia möchte, dass Romeo noch länger bei ihr bleibt und sie versucht ihn zu beruhigen: "Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, / die singend an dein furchtsam' Ohr sich drängte ..." (Shakespeare "Romeo und Julia"). Ephraim Kishon "Es war die Lerche" (Lustspiel). Ernst von Wildenbruch "Die Haubenlerche" (Drama 1891).



Lerche: Im Gedicht: S. auch Adler, Kuckuck. Ernst Moritz Arndt "An die Lerche", "Die Lerche" und "Lerchengesang". Robert Burns "Adress to the woodlark". Wilhelm Busch "Naturgeschichtliches Alphabet" ("Die Lerche in die Lüfte steigt, / Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt"). Felix Dahn "Vogelgesang. Die Lerche" und "Die Lerche". Annette von Droste-Hülshoff "Die Lerche" ("Heidebilder") und "Die tote Lerche". Joseph von Eichendorff u. a. "Die Lerche" und "Die Lerch', der Frühlingsbote". Heinz Erhardt "Tirili, piit-piit". Johann Wilhelm Ludwig Gleim "Auf eine schwarze Lerche".

"Lass’ nur die Sorge sein,
Das gibt sich alles schon;
Und fällt der Himmel ein,
Kommt doch eine Lerche davon"
(Johann Wolfgang von Goethe)



Lerche: Im Gedicht: Martin Greif "Die Lerche". Friedrich Hebbel "Die Lerche". Anastasius Grün "Einem Autographensammler (Was im Blau die Lerche singt…"). Friedrich Willhelm Güll "Die Lerche". Friedrich Hebbel "Die Lerche". Heinrich Heine "An Georg Herwegh" ("Herwegh, du eiserne Lerche, / Mit klirrendem Jubel steigst du empor...") Johann Gottfried Herder "Die Lerche". August Heinrich Hoffmann von Fallersleben "Der Lerche Klagelied" und "Winter ade!". Arno Holz "Die erste Lerche". Justinus Kerner "Lerche und Karl Mayer". Karl Kraus "Die Lerche". George Meredith "The Lark Ascending". Erich Mühsam "Lerchen schmettern mir den Morgengruß". Heinz Piontek "Das Meer und die Lerche" (nach Gerard Manley Hopkins). Joachim Ringelnatz "Es zwitschert eine Lerche im Kamin". Johann Rist "Daphnis der Lerchenfänger". Eugen Roths "Tierleben für jung und alt" (1973). Friedrich Rückert "Winter-Lerchenton". Ferdinand von Saar "Die Lerche". Friedrich Schnack "Feldlerche" und "Im Lerchenland". Percy Bysshe Shelley "Ode an die Lerche" ("To a Skylark").



Lerche: Im Gedicht:
"Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht!
Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
Aufs Kissen hernieder scheinen die Stern'.
Und immer hör ich den Lerchengesang;
O Stimme des Tages, mein Herz ist bang."
(Theodor Storm "Schlaflos")

Ludwig Uhland "Die Lerchen" und "Lerchenkrieg". William Wordsworth "An eine Feldlerche" ("To a Sky-Lark").



Lerche: Film/Filmtitel: u. a. "Das Haus der Lerchen" (2007). "Die Lerche" (1964). "Jeanne oder die Lerche" (1956). "Lerchen an der Schnur" (1969). "Wo die Lerche singt" (1936, 1956).
In der Malerei s. auch Mohn.
In der Musik: Johannes Brahms "Lerchengesang" (Klavierlied). Joseph Haydn "Lerchenquartett". Franz Lehár "Wo die Lerche singt" (1918). Modest P. Mussorgski "The seasons. Song of the lark".
In der Malerei: u. a. Joan Miró "Die rote Scheibe in der Verfolgung der Lerche" (1953).
Im Lied: "Der Vogelfänger" (in "Des Knaben Wunderhorn"). "Die Lerche, die Lerche, / die führt die Braut zur Kerche" (aus der "Vogelhochzeit").
Im Märchen: Brüder Grimm "Das singende springende Löweneckerchen".



Lerche: S. auch Sanitätsgefreiter Neumann



Libelle: ("Wasserjungfer", "fliegender Edelstein"). Wer eine Libelle sieht, hat Unglück zu erwarten. Franz Blei vergleicht im "Großen Bestiarium der Literatur" den fränkischen Dichter Friedrich Schnack mit einer "großen Libelle". Libellen sind harmlos und können nicht stechen: Namen wie Teufelsnadel, Augenbohrer, Pferdetod sind unzutreffend. Libelle (Teil der Wasserwaage). Buchtitel: John Le Carre "Die Libelle".
Im Gedicht: Heinz Erhardt "Die Libelle". Johann Wolfgang von Goethe "Die Freuden" ("Da flattert um die Quelle / Die wechselnde Libelle ...")
"Es tanzt die schöne Libelle
Wohl auf des Baches Welle;
Sie tanzt daher, sie tanzt dahin,
Die schimmernde, flimmernde Gauklerin ..."
(Heinrich Heine "Die Libelle")

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben "Libellentanz". Sarah Kirsch "Libellen". Eugen Roth "Tierleben für jung und alt" (1973).
Im Film /Filmtitel: u. a. "Die Bernsteinlibelle" (1991). "Die Libelle" (1983). "Die Libelle und das Nashorn" (2012). "Geheimnis der Libelle" (1976). "Im Zeichen der Libelle" (2001/02). "Libelle" (1992). "Todeskreis Libelle" (1977).
In der Musik: Friedrich von Flotow "Die Libelle" (Ballett 1856).



Lilie: "Leuchtend erblüht die Lilie - sinkt sie, so muss sie verdorren" (Theokrit).
Herrschafts- und Glaubenssymbol; nach Anakreon Sinnbild für verschmähte Liebe. Eine griechische Sage erzählt, wie die Lilien entstanden: Herkules, der Sohn der Göttin Hera, saugte als Baby so stark an ihren Brüsten, so dass diese überflossen und ein paar Tropfen göttliche Milch auf den Boden fielen. Daraus wuchsen Lilien. Die Lilie war der Göttin Aphrodite verhasst, weil ihr Blütenstempel an den "Phallos des brünstigen Esels erinnerte". Die geknickte Lilie deutet auf verlorene Unschuld hin ("Weinet um mich, die ihr nie gefallen. / Denen noch der Unschuld Lilien blühn" Friedrich Schiller. "Ich folge Dir ins wilde Land der Sünde / Und pflücke Feuerlilien auf den Wegen …" Else Lasker-Schüler).

"Ich glaub nicht an der Lilie Keuschheit.
Es buhlt mit ihr der bunte Geck,
Der Schmetterling; der küsst und flattert
Am End mit ihrer Unschuld weg."
(Heinrich Heine)



Lilie: Sie wächst auch auf dem Grab unschuldig Ermordeter. Hippokrates empfahl sie bei sexuellen Problemen. Wurzelstücke der Schwertlilie wurden als Zahnungshilfe bei Kleinkindern angewendet. Lilien auf dem Felde (Sinnbild der Bedürfnislosigkeit. Matthäus 6, 28). "Warum sorgt ihr euch um Kleidung? Schaut auf die Lilien im Feld, wie sie wachsen. Sie säen nicht, sie ernten nicht" (Bergpredigt). Gebet eines Geizigen: "Lieber Gott, der du die Lilien auf dem Felde kleidest, kleide du doch auch meine Frau und meine Töchter!" (nach M.G.S.) Wappenblume Frankreichs. Mit ihrer geblichen Zwiebel versuchten die Alchemisten, Gold herzustellen. Symbol der Pfadfinderbewegung. Lilienstein (Berg im Elbsandsteingebirge).
Tiernamen: Lilienkäfer. Pflanzennamen: Lilienschweif.



Lilie: Redensarten: Einsam sein wie eine Lilie im Abfalleimer.
Sprichwörter: Sogar eine weiße Lilie wirft einen schwarzen Schatten (Ungarn).
Sprüche: "Lass den Jüngling, der dich liebt, eine Lilie pflücken, / eh dein Herz sich ihm ergibt, um ihn zu beglücken" (Friedrich Hebbel). "Wie die Lilie sei dein Busen offen ohne Groll; / aber wie die keusche Rose sei er tief und voll" (August von Platen). "Wie willst du weiße Lilien zu roten Rosen machen? / Küss eine weiße Galathee: Sie wird errötend lachen" (Friedrich von Logau). Vergleiche: "Wie eine Lilie unter den Dornen, so ist meine Freundin unter den Mädchen" (Hohelied Salomos).



Lilie: In der Literatur: Honoré de Balzac "Die Lilie im Tal" (1836). Adalbert Stifter "Lilie" (in "Feldblumen").
Im Gedicht: Clemens Brentano "Die Lilie blüht" und "Ihr Lilien im Garten". Adelbert von Chamisso "Sehnsuchtlilie". Paul Fleming "Hortulan und Lilie". Emanuel Geibel "Die Lilien glühn in Düften ..." Günter Grass "Lilien aus Schlaf". Georg Philipp Harsdörffer "Die Lilie". Friedrich Hebbel "Rose und Lilie". Heinrich Heine "Die schlanke Wasserlilie …" Johann Gottfried Herder "Lilie und Rose". Justinus Kerner "Die Lilie".

"Im Wasser wogt die Lilie, die blanke, hin und her,
Doch irrst du, Freund, sobald du sagst, sie schwanke hin und her!
Es wurzelt ja so fest ihr Fuß im tiefen Meeresgrund,
Ihr Haupt nur wiegt ein lieblicher Gedanke hin und her!"
(August von Platen "Die Wasserlilie")



Lilie: Im Gedicht: Rainer Maria Rilke "Wo sind die Lilien aus dem hohen Glas ..." Friedrich Rückert u. a. "Lilie und Rose" und "Rosen und Lilien". Ferdinand von Saar "Die Lilien". Friedrich Schiller "Eine kannt’ ich, sie war wie die Lilie schlank, und ihr Stolz war / Unschuld, herrlicher hat Salomo keine gesehn". Ludwig Tieck "Die Lilie" und "Lilien". Georg von der Vring u. a. "Die Schwerter der Lilien" und "Lilie". Philipp von Zesen "Auf die lieblich-blitzlenden Äugelein der überlieblichen Lilie". In der Sage: Brüder Grimm "Die Lilie" und "Die Lilie im Kloster zu Corvei".



Lilie: Im Film/Filmtitel: u. a. "Carolina Moon – Lilien im Sommerwind". "Christmas lilies of the field" (1979 TV-Film). "Die belgische Lilie" (1915). "Die kleine Lilie" (1927). "Die rote Lilie" (1924). "Faust und die Lilie" (1913). "Im Zeichen der Lilie" (1961). "La petite lilie" (1929). "Lilien auf dem Felde" (1962/63/64). "Lilien in der Bank" (1992). "Lilies of the field" (1930). "Lilies - theater der Leidenschaft" (1996). "The faded lilies" (1909). "Turm der Lilien" (1953). "Wo die Lilien blühen" (1974).



Lilie: In der Malerei: u. a. Max Beckmann "Schwarze Lilie" (1928). Salvador Dalí "Der Geliebte weidet zwischen den Lilien" (Radierung 1971). Albrecht Dürer "Schwertlilie" (verschiedene Zeichnungen). Vincent van Gogh u. a. "Blick auf Arles mit Schwertlilien" (1888) und "Schwertlilien" (1889). Henri Matisse "Vase mit Schwertlilien" (1910/11). Claude Monet "Wasserlilien".
Im Lied: "Drei Lilien, die pflanzt' ich auf mein Grab. "Vom Volksmund ergänzt: "… Da kam ein Vegetarier und fraß sie ab". Schlager: "Lilies grow high" (Barbara Mandrell)



Linde: "Baum der Liebe". Sie gehört zu den "tausendjährigen" Bäumen, z.B. die Linde der hl. Kunigunde bei Burgerroth in Franken oder die Tassilolinde in Wessobrunn. In der sog. Stufenlinde in Limmersdorf bei Kulmbach wird heute noch getanzt. Philyra, in der griechischen Mythologie Tochter des Okeanos und der Tethys, gebar den Zentauren Cheiron. Sie war so entsetzt über diese Missgeburt, dass sie sich in eine Linde verwandeln ließ. Schutzbaum des Dorfes, weil nach der Sage die Hl. Familie darunter ausgeruht haben soll (er hilft jedoch nicht bei Gewitter). Ein Lindenblatt, das auf Siegfrieds Schulter fiel, verhinderte, dass der Sagenheld am ganzen Körper beim Baden in Drachenblut unverwundbar gemacht werden konnte. Unter einer Linde tötet Hagen Siegfried.



Linde: Krankheiten, z.B. die Gicht, können auf die Linde übertragen werden, wenn man spricht: "Gichtfluss, du sollst verschwinden / Wie das Laub an der Linden!" Wenn man an eine Linde pinkelte, schlug der Baum zurück, indem er einem ein Gerstenkorn anzauberte. Das Lindenholz wurde früher "lignum sacrum/sanctum" genannt, weil aus ihm vor allem Heiligenfiguren geschnitzt wurden. Dorflinde (Zentrum des Orts). "Friedenslinde", "Gerichtslinde." Lind (nach dem weichen Holz der Linde), Lindgrün (Farbe). Ca. 850 Orte/Ortsteile in Deutschland tragen das Wort "Linde" im Namen, z. B. vom sorbischen Wort "Lipsk" ("Linden-Ort"). Unter den Linden (Straße in Berlin). Lindwurm (sagenhafter Drache). Lateinischer Zungenbrecher: Filia sub tilia nectit subtilia fila" ("verknüpft die Tochter unter der Linde feine Fäden"). Dt.: Die Rinde der breitblättrigen Linde blättert leicht ab).
Tiernamen: Lindenschwärmer (Schmetterling).
Sprichwörter: Eine Linde kommt 300 Jahre, steht 300 Jahre und vergeht 300 Jahre.
Sprüche: "Ja, die Linde ist ihr Baum, er ist süß und innig, und man kann Tee daraus kochen" (Gottfried Benn).
Schimpfworte: Zimmerlinde (Zimmermädchen, Ehefrau), Vorzimmerlinde (Chefsekretärin). Zur Linde (Gasthausname).



Linde: In der Fabel: S. auch Rose. Hermann Hesse "Lindenblüte". Friedrich Schiller "Der Spaziergang unter den Linden" (Gespräch). Friedrich Schnack "Erlebnisse einer kleinen Linde". Christa Wolf "Unter den Linden".
Im Gedicht: "Der verfluchte Lindenbaum" (in "Carmina Burana"). Johannes R. Becher "Unter den Linden". Clemens Brentano "Treu, dunkellaubige Linde". Felix Dahn "Der alte Lindenbaum".

"Seh ich dich wieder, du geliebter Baum,
In dessen junge Triebe
Ich einst in jenes Frühlings schönstem Traum
Den Namen schnitt von meiner ersten Liebe?

Wie anders ist seitdem der Äste Bug,
Verwachsen und verschwunden
Im härtren Stamm der vielgeliebte Zug,
Wie ihre Liebe und die schönen Stunden!

Auch ich seitdem wuchs stille fort, wie du,
Und nichts an mir wollt weilen,
Doch meine Wunde wuchs - und wuchs nicht zu,
Und wird wohl niemals mehr hienieden heilen."
(Joseph von Eichendorff "Bei einer Linde")



Linde: Im Gedicht: Otto Julius Bierbaum "Das Herz in der Linde". Annette von Droste-Hülshoff "Die Linde" ("Heidebilder") und "Unter der Linde". Joseph von Eichendorff "Bei einer Linde" und "Der junge Ehemann" ("Hier unter dieser Linde / saß ich vieltausendmal..." Theodor Fontane "Eine Linde". Emanuel Geibel "Linde". Johann Wolfgang von Goethe "Bauern unter der Linde" (in "Faust"). Friedrich Hebbel "Linde". Heinrich Heine u. a. "Auf ihrem Grab da steht eine Linde ..." und "Mondscheintrunkne Lindenblüten". Friederike Kempner "Unter den Linden". Johann Klaj "An eine Linde". Hermann Löns "Auf Feldwache". Friedrich Rückert u. a. "Dank für den Lindenzweig" und "Unter der Dorflinde". Friedrich Schnack "Die Linde". Christian Friedrich Daniel Schubart "Die Linde". Gustav Schwab "Die Linde" und "Die Tübinger Schlosslinde". Ina Seidel "Trost" ("Unsterblich duften die Linden ..."). Walther von der Vogelweide "Unter der linden ..." Georg von der Vring "Auf Lindenblüten gehen" und "Bei einer Linde".



Linde: Im Film/Filmtitel: u. a. "Am Rüdesheimer Schloss steht eine Linde" (1927). "Die Linden von Lautenbach" (1982). "Lilly unter den Linden" (2002). Fernsehserie "Lindenstraße". "Solang’ noch untern Linden …" (1957/58). "Unter den Linden - Das Haus Gravenhorst " (Fernsehserie 2006).
In der Malerei: u. a. Albrecht Dürer (Zeichnungen).
Im Lied: "Am Brunnen vor dem Tore, / da steht ein Lindenbaum" ("Der Lindenbaum" Text von Wilhelm Müller, vertont von Franz Schubert in "Die Winterreise"). "Der alte Lindenbaum". "Kein schöner Land". Vgl. auch "Lindenbaumlied" in Thomas Mann "Der Zauberberg"). "Unter der Schönauer Linde". "Unter einer grünen Lind'". Robert Stolz: "Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde" (1934). Oper: Siegfried Wager "Die heilige Linde" (1927).



Linde: S. auch Tanz (Tanzlinde).



Linse: Sie wurde auch für Fruchtbarkeitstest eingesetzt - in den Urin des Ehepartners geworfen. Wer am Karfreitag Linsen isst, dem geht das ganze Jahr über das Geld nicht aus. Die Juden schätzten Linsen "in Honig geschwenkt". Linsen und Spatzen (einfaches Linsengericht mit Nudeln). Linsensuppe am ersten Januar gegessen, verhindert das versiegende Kleingeld im neuen Jahr.
Redensarten: Einem seine letzten Linsen im Spiel abnehmen. Um ein Linsengericht verkaufen (1. Buch Moses: Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht an Jakob. "Ich wünschte oft, ein Prinz verkaufte seine Erstgeburt für ein Linsengericht" Jean Paul. "Dem Esau ging, für ein paar Linsen / Das Erstgeburtsrecht in die Binsen" Eugen Roth "Kunterbuntes Alphabet"). Linse (Optik, Augenlinse, Linsentrübung), linsen (vorsichtig schauen). Linsendukaten (Goldmünze), Linsenflasche (vorgeschichtliche Gefäßform). Tiernamen: Linsenkäfer. Pflanzennamen: Linsenwicke. Sprichwort s. auch Bohne.



Linse: Schimpfworte: Bügelbrett mit zwei Linsen (magere Frau ohne Busen), Linsenspalter, Linsengericht (weiblicher Exhibitionismus), Linsenzähler, Tempolinsen (DDR-Schnellgericht).
Kindermund:
"Er saß auf einem Sack voll Linsen
Und schaute mit vergnügtem Grinsen
Auf sechs belegte Brötchen hin.
Dies alles ist mir viel zu wenig,
Das sprach er zu Ägyptens König,
Gestehe, dass ich Vielfraß bin."

In der Literatur: Martial "Epigramme" ("Die Linse").
Im Gedicht: Günter Grass "Esau sagt".
Im Lied: "Linsenlied" (aus "Des Knaben Wunderhorn").
Im Film/Filmtitel: u. a. "Auch die Engel essen Linsen" (1972).



Löwenmaul: Eugen Roth "Kunterbuntes Alphabet" ("Vom Leumund leicht der Leser sieht / Zum Löwenmaul den Unterschied").



Löwenzahn:
"Löwenzahn, sag an, an, an,
Ob dein Zahn auch beißen kann"
(Rainer Kunze).

Die griechische Göttin Hekate bereitete für Theseus einen Löwenzahnsalat zu. Die Pflanze hat im Volksmund über 500 verschiedene Namen. Kinder, die mit Löwenzahn spielen sollen nach dem Volksglauben Bettnässer werden (daher der Name "Bettseicher" für die Pflanze, französisch "pissenlit". Das kommt wohl daher, weil Löwenzahntee die Nierentätigkeit fördert. Vgl. auch das Wiesenschaumkraut als "Bettbrunzer"). Der Löwenzahn wird für diverse Orakel verwendet: Die nach dem Pusten hängen gebliebenen Samen zeigen an, wie viele Jahre man noch zu leben hat. Es soll auch funktionieren, wenn man zählt, wie oft man pusten muss, bis alles weggeblasen ist.



Löwenzahn: Der italienische Botaniker Matthioli berichtet von einem Kettenhund, der verzaubert war, so dass er nicht mehr bellte. Daraufhin legte man Löwenzahn in die Hundehütte und der Hund bellte wieder. "Nach einer Legende fiel ein Tropfen des Menstruationsblutes der hl. Maria, wie sie ihrer Base Elisabeth die freudenreiche Empfängnis mitteilte, als Zeichen der unbefleckten Empfängnis auf den Löwenzahn. Seit dieser Zeit hat die Pflanze neben ihren grünen Blättern immer auch ein blutrotes" (Marzell). Bild auf der 500-DM-Banknote und auf dem 50-Franken-Schein. Potenzmittel.



Löwenzahn: Redensarten: Pusteblume! (Ausruf der Ablehnung; ähnlich Pustekuchen; der Samen lässt sich wegpusten).
Sprüche: "Man kann aus Löwenzahn keine Rosen zaubern" (Fußballtrainer Otmar Hitzfeld über die deutsche Nationalmannschaft).
In der Literatur: Friedrich Schnack "Sibylle und die Feldblumen" (1941).
Im Gedicht: Richard Dehmel "Puhstemuhme". Heinz Erhardt "Löwenzahn". Peter Huchel "Löwenzahn". Wilhelm Lehmann "Abgeblühter Löwenzahn". Hermann Lenz "Löwenzahn". Karl Heinrich Waggerl "Löwenzahn".

"Keine Vase will dich haben.
Aber deine Samenkugel
Ist das schönste Wolkenbild der Welt ..."
(Josef Weinheber: "Löwenzahn")

Im Film/Filmtitel: u. a. "Löwenzahn" (preisgekrönte ZDF-Kindersendung). "Pusteblume" (1974, 1986).



LPG: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (DDR). "GKB dank KGB" (DDR-Spott: "Genossenschaft kaltgemachter Bauern"). Bereits im alten Rom gab es LPG-artige Großbetriebe mit riesigen Schweinezuchtanlagen. "Antike Hühnerbarone" unterhielten große Geflügelfarmen. Bei Trier wurde ein 220-Quadratkilometer großes Gehege nachgewiesen, in dem Hirsche und Hasen gehalten wurden.



Luchs: Mit bis zu 70 cm Schulterhöhe die größte Wildkatze Europas. Die Scharfsichtigkeit (er kann angeblich durch Wände sehen) wird allgemein gerühmt. Sie wird aber noch übertroffen durch sein feines Gehör. Seine Krallen, als Amulett getragen, helfen gegen den bösen Blick. Der scharfsichtige Steuermann der Argonauten hieß Lynkeus (Luchs), ebenso der Turmwächter in Goethes "Faust II".
Redensarten: Aufpassen wie ein Luchs. Augen/Ohren wie ein Luchs haben. Jemandem etwas abluchsen (jemandem etwas abschwatzen). Literaturpreis, Panzer, Sternbild. Luchsauge, luchsen (scharf aufpassen, lauern).
Im Gedicht: Eugen Roth "Tierleben für jung und alt" (1973).
Im Film /Filmtitel: "Der Luchs kehrt zurück" (1987). "Kunak, der Luchs" (1982). "Lefty, der Luchs" (1971). "Liebe auf vier Pfoten" (TV-Film 2007). "Tommy und der Luchs" (1998 Kinderfilm).



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Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017