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Anfangsbuchstabe: G

1. Fränkische Superlative  [Info] (408 Treffer)
2. Varia  [Info] (183 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (162 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (122 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (121 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (257 Treffer)



Fränkische Superlative



Gaibach: (Volkach): bei Würzburg: berühmte Besucher: Wilhelm Grimm 1846.



Gallensteinzertrümmerung: mit Laser wurde erstmals 1986 an der Universitätsklinik Erlangen durchgeführt.



Gänsefüßchen: (Anführungszeichen): Der Begriff taucht erstmals 1795 bei Jean Paul auf (Lex. d. gesamten Buchwesens).



Garten: In keiner deutschen Landschaft finden sich so viele berühmte historische Gärten wie in Franken. Ende des 16. Jahrhunderts entstand in Eichstätt einer der bekanntesten botanischen Gärten. Mit den Schönborngärten des 18. Jahrhunderts in Gaibach, Seehof und Veitshöchheim erreichte der geometrische "französische" Stil seinen Höhepunkt. Mitte des gleichen Jahrhunderts hielt die englische Gartenarchitektur Einzug in Deutschland. Die barocken Anlagen wurden als langweilig und unnatürlich abgetan und dem Zeitgeschmack folgend in Parks umgewandelt. Nirgends sonst zeigt sich diese Entwicklung so deutlich wie in der Eremitage. Sie wurde zusammen mit Sanspareil und Fantaisie zum "Wallfahrtsort" der Romantiker Jean Paul, Ernst Moritz Arndt, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder. Als später Nachklang der Gartenkunst entstand in Schönbusch bei Aschaffenburg der schönste klassizistische Landschaftsgarten auf deutschem Boden.
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Garten: Fürst Pückler, der berühmteste Gartenarchitekt seiner Zeit, besuchte 1834 die Eremitage, die Fantaisie (wobei er die "älteste Linde Deutschlands, deren Stamm über 50 Fuß Umfang hat", bewunderte), ferner den Bamberger Theresienhain, die Gärten in Gaibach, Greifenstein (Heiligenstadt), Pommersfelden und Veitshöchheim. Im Wiesenttal trieb er Landschaftsstudien für seinen Park in Muskau. Über den Würzburger Hofgarten urteilte er: "Wahrlich ein königlicher Garten im vollen Sinne des Worts."
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Garten: Der "Hortus Eystettensis" Der Eichstätter botanische Garten umfasste nicht einmal einen Hektar. Selbst die niedrigen Dächer der Wehrgänge waren mit Blumentöpfen geschmückt. Dennoch verglichen ihn die Zeitgenossen mit den Hängenden Gärten der Semiramis und den Rosenhainen von Paestum. Der Augsburger Kunstagent Hainhofer war so begeistert von der Pracht der Rosen, dass er bei ihrer Schilderung unvermittelt ins Schwärmen geriet und sie als "Zierde der Erde, Auge der Gärten, wetteifernd mit der Morgenröte und lächelnd mit dem Zephir" pries. Doch die blühende Pracht währte nur wenige Jahre. 1633 wurde der Garten durch die Schweden verwüstet und ist später eingegangen. Er wäre sicher heute in Vergessenheit geraten, hätten seine Blumen und Sträucher nicht 1613 als Vorlage für das weltberühmte Kupferstichwerk "Hortus Eystettensis" gedient. Der Garten wurde 1998 teilweise neu angelegt. Es handelt sich um ein in Deutschland und Europa einmaliges Unternehmen. S. auch Pflanzenbuch.
  
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Garten: Seehof Memmelsdorf - Triumph der Wasserspiele Ab 1698 entstand vor den Toren Bambergs einer der schönsten und größten Barockgärten des 18. Jahrhunderts. 1781 hat ihn Friedrich Nicolai besucht. Die Zeitgenossen verglichen ihn mit Schönbrunn bei Wien. In Seehof wurde eines der frühesten Heckentheater errichtet. Einmalig in Deutschland ist die Wiederherstellung des Orangerieparterres 2011/12. Der Rokokobildhauer Ferdinand Dietz (Tietz) (um den 5.6.1708 - 17.6.1777), getauft 5.7., schuf über 400 Figuren, die einen Höhepunkt der Gartenplastik darstellen. Extravagante Wasserspiele gaben dem Garten seinen einzigartigen Reiz. Wackenroder bewunderte sie 1793: "Alle die mannigfaltig aufspringenden und niederrieselnden Wasserströme machten die lieblichste Abendmusik, und kühlten die schwüle Luft. Auf beiden Seiten der Wasserkunst öffnen sich große, finstere Berceaus, die schönsten und schattigsten, die ich je gesehen, wie dunkle Grotten. Von der Höhe worauf das Schloss und der Springbrunnen steht, hat man eine sehr romantische Aussicht: unter sich der weite Spiegel des Sees, der hinten mit einem großen Wald umzäunt ist; in diesem erblickt man einsame Jagdhäuschen und durch ein paar Öffnungen im Holze reicht der Blick bis an die Türme der Stadt, und die Berge, die sie umgeben."
 
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Garten: Seehof Memmelsdorf Der Niedergang der einst so prunkvollen Anlage wurde durch die Säkularisation eingeleitet. Die Trostlosigkeit Anfang des 19. Jahrhunderts schilderte E. T. A. Hoffmann, dem Seehof aus seiner Bamberger Zeit vertraut war (z. B. durch ein Konzert 1812), in den "Elixieren des Teufels" 1815/16: "Die Anlagen des Parks waren verwildert, die Gänge verwachsen und mit Unkraut bedeckt; auf dem sonst so schönen Rasenplatz vor dem Schlosse weidete in dem hohen Grase Vieh - die Fenster des Schlosses hin und wieder zerbrochen - der Aufgang verfallen. - Keine menschliche Seele ließ sich blicken." Zerstörung und Ausverkauf wurden erst 1975 beendet, als der bayerische Staat Seehof in Besitz nahm. Berühmte Besucher: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling 1800.
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage: "Die Schönheiten ... sind so vielfach, und so nebeneinander gedrängt, dass man sich entzückt und betäubt zwischen allen diesen herrlichen Contrasten verirrt" (Ludwig Tieck "Der Jahrmarkt" Zitat).
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Garten: Bayreuth: Eremitage 1735 schenkte der Markgraf Friedrich von Bayreuth seiner Gemahlin Wilhelmine eine Einsiedelei, die auf die pietistischen Neigungen seines Vaters zurückging, und zur Zeit ihrer Entstehung einmalig war. Während noch in Seehof die französische Gartenkunst Triumphe feierte, entstand in der Eremitage ein neuer, "moderner" Gartentyp, "ein bis dahin in Deutschland beispielloser Entwicklungsschritt in der Geschichte des Landschaftsgartens". Der Pariser Opernarchitekt und Hofbaudirektor Joseph Saint-Pierre wurde verpflichtet, um eine märchenhafte Kulisse in Szene zu setzen. Sieben künstliche Ruinen wurden errichtet - so viele wie nirgends sonst in einem deutschen Garten; sie sollten die Überlegenheit der Natur über das Menschenwerk symbolisieren.
 
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Garten: in der Literatur: Eremitage Bayreuth An die barocken Gärten erinnern die aufwendigen Wasserspiele. "Alles mythologische halbgöttliche Halbvieh spie und aus der bevölkerten Wassergötterwelt wuchs eine krystallene Waldung empor, die mit ihren niedersteigenden Strahlen wieder wie Lianenzweige in der Tiefe einwurzelte. Man erfrischt sich lang an der geschwätzig durcheinanderfliegenden Wasserwelt", so schilderte sie Jean Paul im "Siebenkäs".
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Garten: Bayreuth: Eremitage: berühmte Besucher: Friedrich der Große ab 1740 wiederholt, Voltaire (Frankreich) fand sich zusammen mit Friedrich dem Großen 1743 ein, ferner Karl Immermann, Napoleon (Frankreich) und August von Platen
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage: berühmte Besucher: Der ehemalige griechische König Otto und Amalie 1865, König Ludwig II. und Kaiser Wilhelm I. 1876 und Kaiser Wilhelm II. 1889 ebenso wie Joseph Goebbels u. a. 1926, Adolf Hitler
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage: berühmte Besucher: Fürst Pückler 1834, Friedrich Rückert 1833, der Dichter George Bernard Shaw (England Irland), Ludwig Tieck 1793 und 1803, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Richard Wagner, Heinrich Zschokke (Schweiz) 1795, Virginia Woolf 1909 (England).
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage: in der Literatur: Jean Paul "Siebenkäs" 1796/97, "Palingenesien" 1798, Ludwig Tieck "Phantasus" 1812/16, "Eine Sommerreise" 1834 und "Der Jahrmarkt", ferner Hermann Bahr "Der muntere Seifensieder" 1915.
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage: in der Literatur: Aus: Ludwig Tieck: "Eine Sommerreise": "Als man in Bayreuth zu Mittag gegessen hatte, begab man sich nach dem Garten, der Eremitage. Hier war Ferdinand sehr unzufrieden, weil man Vieles geändert hatte, um in dieser sonderbaren Komposition, die aber nicht ohne poetischen Sinn entstanden war, einige so genannte englische Partien hineinzubringen, die den gut geführten französischen Anlagen ganz unharmonisch widersprachen. Es war aber noch so viel des Schönen übrig geblieben, dass die Freunde in dem warmen Sommerwetter sich sehr behaglich in diesen grünen Laubengewölben ergingen."
 
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Garten: Bayreuth: Eremitage Die späteren Besucher fanden keinen Zugang mehr zu dem ursprünglichen Programm - mit einer einzigen Ausnahme: König Ludwig II. von Bayern. 1876 ließ er sich zu nächtlicher Stunde die Wasserspiele vorführen und stand gebannt vor dem Sonnentempel. Er war vernarrt in den einsamen Park, in seine Einsiedeleien. Für ihn war die Eremitage Traum und Erfüllung zugleich.
 
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Garten: Wallfahrtsort der Franken: Sanspareil: "Welche Steinmassen hast du, o ewige Natur, hier hingeworfen! Mit welchen Gestalten und Gebilden hast du gespielt, als du dieses Paradies schufest!" (Ernst Moritz Arndt 1798 Zitat).
  
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Garten: Sanspareil Im Frühjahr 1744 besuchte die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth zum ersten Mal die alte Hohenzollernburg Zwernitz am Nordrand der Fränkischen Schweiz. Sie war begeistert von der romantischen Fels- und Waldkulisse und bald wurde mit der Ausgestaltung des Hains begonnen. Fünf Jahre später konnte sie ihrem Bruder Friedrich den Großen die Fertigstellung melden.
 
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Garten: Sanspareil: in der Literatur: Wie kein anderer deutscher Garten verdient Sanspareil das Attribut romantisch. Wackenroder und Tieck besuchten ihn 1793. Tieck schrieb: "Die Steine ragen kühn und wild verzerrt aus der Erde hervor ... Ich habe noch wenig gesehn, was einen so abenteuerlichen Eindruck macht." Sein Resümee: "Für die Nacht und den Mondschein gibt es vielleicht nichts Schöneres als diesen Garten; illuminiert müsste er völlig zum Bezaubern sein."
 
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Garten: Sanspareil: in der Literatur: Tiecks Begleiter Wilhelm Heinrich Wackenroder lobte 1793 die "vorzüglichen" Schönheiten, vor allem aber die "herrlichsten" Weißbuchen, die er je gesehen hatte: "Wie aber die Natur diesen kleinen Platz durch die interessantesten Felsengruppen zum Lustort gebildet hat, kann kaum jemand glauben ...", schwärmte der Dichter und fühlte sich in eine "ganz fremde Welt gezaubert".
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Garten: Sanspareil: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Königin Marie von Bayern, der Schweizer Dichter Heinrich Zschokke 1795, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Richard Wagner.
  
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Garten: Sanspareil: in der Literatur: Ernst Moritz Arndt 1798 schilderte den Garten mit poetischen Worten. Jean Paul fühlte sich mehr als andere zu der pittoresken Felsenszenerie hingezogen. Er notierte im Fremdenbuch des Gasthofs: "Zum Andenken an diese artig auseinandergebrochene Schweiz, wahrscheinlich von Riesen, um sich ein wenig damit zu steinigen." Johann Friedrich Kind, der Textdichter des "Freischütz", ließ seinen überschwänglichen Gefühlen freien Lauf: "Der kalte Schauer des höchsten Entzückens durchzitterte unsere Gemüter, als wir eintraten in den wundervollen Hain, der an Naturschöne ein Elysium, von der Kunst zu einem zweiten Himmel gezaubert wurde."
  
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Garten: Sanspareil blieb ein Kunstwerk "ohnegleichen". Mit der mittelalterlichen Burg Zwernitz als Staffage entstand der "älteste sentimentalische Garten des Kontinents" (E. Bachmann), "ein avantgardistisches Unternehmen", das die romantische Gartenarchitektur vorwegnimmt. "Unter den Gärten des Barock und Rokoko in Deutschland ... ohne Parallele" (W. Hansmann). Ein Garten, der "allen Gesetzen der bisherigen Gartenkunst" widersprach, der Geschichte gemacht hat und neue Maßstäbe setzte (Deutschlandfunk). Zum ersten Mal erschien ein "morgenländisches" Gebäude in einem deutschen Garten. 2002 wurde Sanspareil zum schönsten deutschen Park gewählt.
 
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Garten: Klassische Vollendung - Schönbusch

     "Leuchtend vom Nachtschein falber Westgewölke
     Ruht im Tale des Sees krystall'ner Spiegel;
     Traulich kränzen flüsternde Silberpappeln
     Sein Gestade" (Friedrich von Matthisson 1787).

Ab 1785 übernahm Deutschlands bekanntester Gartenarchitekt Friedrich Ludwig Sckell die Leitung des Parks Schönbusch bei Aschaffenburg. Das Ergebnis: der erste reine Landschaftsgarten Süddeutschlands, der "klassische Gegenentwurf zu allen kleinlichen und kindischen Künsteleien", so der kurfürstliche Minister Graf Wilhelm von Sickingen. Für ländliche Idylle sorgte im südlichen Teil des Parks das "kleinste Dorf der Welt". Ansicht: Ferdinand Kobell „Oberer See im Schönen Busch“ 1786.
j=1786*
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Garten: Schönbusch In dem klassizistischen Schlösschen traf sich Schiller mit seinem Gönner und Förderer, dem Kurfürsten Karl Theodor von Dalberg, zum Schachspiel. Der Dichter sah in Schönbusch ein "Refugium der Abgeschiedenheit".
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Garten: Schönbusch Lola Montez soll in dem malerisch gelegenen Schlösschen übernachtet haben. 1803 besuchte Herder den Garten. 1818 wanderte August von Platen von Würzburg nach Aschaffenburg und notierte für sein Tagebuch: "Welch selige Einsamkeit in diesen Gängen, auf diesen Moosbrücken! Ein See mit Inseln. Ein Tempel der Freundschaft; ein anderer dem Glück heilig."
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Garten: in der Literatur: Schönbusch 1942 veröffentlichte Ruth Schaumann, den Unterfranken durch ihre "Aschaffenburger Sonette" bekannt, die Novelle "Der Hirte im Schönen Busch".
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Garten: Um 1626 legte Ludwig Jungermann (4.7.1572 - 7.6.1653) einen botanischen Garten für die Universität Altdorf an, der lange Zeit der größte in Deutschland war (Kraus).



Garten: 1696 wurde in Würzburg der älteste botanische Garten an einer Universität in Bayern gegründet.



Garten: Im Ansbacher Hofgarten wurde 1833 der Findling Kaspar Hauser ermordet. Ein Denkmal erinnert an das wohl spektakulärste Verbrechen des 19. Jahrhunderts (s. auch K. Hauser). berühmte Besucher: waren Friedrich Nicolai 1781, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, König Ludwig I. 1827 und Hans Carossa 1913.
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Garten: In der Neuen Residenz Bamberg entstand 1819 der erste deutsche Rosengarten. Den Bamberger Theresienhain besuchten August von Platen, Fürst Pückler 1834 und Karl Immermann 1837.



Garten: Ein Kuriosum der Gartenkunst, die einzige bürgerliche Eremitage Deutschlands, errichtete 1760 Johann Theodor Künneth (22.9.1735 - 22.8.1800 Bayreuth) in Creußen (u. a. BBB).



Garten: Der "Aromagarten" der Universität Erlangen im Schwabachtal ist die einzige Anlage dieser Art in Deutschland.



Garten: In der Fantaisie zu Donndorf (Eckersdorf) soll Richard Wagner seine "Götterdämmerung" komponiert haben. Unter den berühmten Besuchern finden sich Heinrich Zschokke (Schweiz) 1795, Ludwig Tieck zusammen mit Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Ernst Moritz Arndt 1798, Giacomo Girolamo Casanova? (Italien), Jean Paul 1819, 1823; August von Platen, Robert Schumann 1828, Fürst Pückler 1834 (wobei er die "älteste Linde Deutschlands, deren Stamm über 50 Fuß Umfang hat", bewunderte) und der Dichter (England Irland) George Bernard Shaw u. a. 1889, ferner Richard Wagner, Adolf Hitler und Gerhart Hauptmann 1914. Der Dichter Jean Paul lässt seinen Luftschiffer Gianozzo im Garten landen. Im "Siebenkäs" wird die Fantaisie als "verklärte Welt" gerühmt. 2000 wurde das Museum für Gartenkunst als einziges in Deutschland eröffnet.
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Garten: in der Literatur: Fantaisie Donndorf (Eckersdorf): Jean Paul "Siebenkäs", "Palingenesien", "Des Luftschiffers Gianozzo Seebuch".

     "Firmian trat allein in das Tal, wie in einen heiligen, schauerlichen Tempel. Jedes Gesträuch schien ihm von Licht verklärt, der Bach aus Arkadien hergeflossen" ("Siebenkäs").

     "Um 12 Uhr sank ich in Fantaisie bei Baireuth zum Essen nieder. Blühendes, tönendes, schattendes Tal! - Wiege der Frühlingsträume! Geisterinsel des Mondlichts! Und deine Eltern, die Berge, die in dich hereinblicken, sind so reizend wie ihr Kind in seinem Kranz" ("Gianozzo")
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Garten: Der Hofer Stadtpark Theresienstein ist nach der bayerischen Königin Therese benannt (Besuch 1836).



Garten: In Kraftshof (Nürnberg) entstand 1676 der Irrhain des Pegnesischen Blumenordens. Er gehörte zu den berühmtesten "literarischen" Gärten Deutschlands. August von Platen hat ihn 1821 besucht. in der Literatur: Jean Paul „Palingenesien“



Garten: Nürnberg ist nach Meinung des Erzählers Johann Karl August Musäus die erste deutsche Stadt, in der "die Morgenröte der Gartenkunst aufbrach" (Volksmärchen der Deutschen "Melechsala"). Hier hat um 1570 Joachim Camerarius II., d. J. (6.11.1534 - 11.10.1598) den ersten deutschen botanischen Garten angelegt (u. a. DBE). In den Nürnberger Hesperidengärten wurden zum ersten Mal in Deutschland Zitrusfrüchte gezüchtet.



Garten: Lit. Volckamer, J. C. Nürnbergische Hesperides, Oder Gründliche Beschreibung Der Edlen Citronat, Citronen, und Pomerantzen-Früchte, Wie solche in selbiger und benachbarten Gegend eingesetzt, gewartet, erhalten und fortgebracht werden. Oder Curiosen Vorstellung verschiedener raren Blumen, samt einer Zugabe wie eine richtig-zutreffende Sonnen-Uhr im Garten-Feld von Bux anzulegen. Nürnberg: Endter 1708. Mit Kupferstichen. 1. Ausgabe. - Beschreibung von nürnbergischen und italienischen Landsitzen, deren Gartenanlagen sowie Anleitungen zur Zucht von Zitrusfrüchten, Aurikeln, Primeln, Ananas, Kokospalmen, Baumwolle, Ölbäumen. Volckamer baute in seinem Garten als erster ein Pomeranzenhaus, ferner Irrgarten, Obelisk und eine mit Buchs eingepflanzte Sonnenuhr. Die exotischen Pflanzen stammen von Volckamers Reisen. Auf den Tafeln werden Herrensitze und Gärten. Fortsetzung 1714.



Garten: Die Parkanlage von Schloss Rosenau (Rödental bei Coburg) ist die älteste ihrer Art in Bayern.



Garten: In Veitshöchheim befindet sich der "schönste und berühmteste Rokokogarten seiner Zeit" (I. Reif), "ein Hauptwerk der europäischen Gartenkunst" (B. W. Lindemann), "mit dem sich kein zweiter (Garten) messen kann" (Eugen Roth). Einzigartig sind die Figuren von Ferdinand Dietz (Tietz) (um den 5.6.1708 - 17.6.1777, getauft 5.7. Schloss Seehof Memmelsdorf). Charakteristikum sind die Fichtenalleen.
  
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Garten: Veitshöchheim: berühmte Besucher: König Ludwig I. (wiederholt), König Max I., Adolph von Menzel, August von Platen und Ricarda Huch, ferner Fürst Pückler 1834 ("wahrlich ein königlicher Garten im vollen Sinne des Worts"), Jacob Grimm 1838 und Kurt Tucholsky 1927. in der Literatur: Christian Felix Weiße, Friedrich Rückert.
  
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Garten: Der Würzburger Hofgarten wird als "beispiellose Anlage in Deutschland" bewundert. Fürst Pückler besuchte ihn 1834, Lola Montez 1847, ferner Richard Wagner. Hermann Hesse schwärmte 1928: "Dort auszuruhen, dort auf einer Bank zu sitzen, mit geschlossenen Augen, den inneren Bildern hingegeben, in den Ohren das dünne, blitzende Töne-Netz der vielen Singvogelstimmen, auf den Knien und Händen die warme Sonne, auszuruhen und zu vergessen, in welcher Stadt und in welchem Jahrhundert ich hier denn sei - das war nicht das Schlechteste von all dem Guten, das jener Reisetag mir gebracht hat."



Garten: Würzburg gehört zu den wenigen Städten Europas, die eine vollständige Ringparkanlage des 19. Jahrhunderts besitzt.



Gartenarchitektur: Caroline Königin von Großbritannien, geborene Markgräfin von Brandenburg-Ansbach (1.3.1683 - 20.11.1737), ist "Mitbegründerin" des englischen Parkstils (NDB, BBB). Sie legte 1730 den Hyde-Park-See an.



Gartenarchitektur: Karl Friedrich Thelemann (4.9.1811 - 4.4.1889) aus Aschaffenburg schuf berühmte Anlagen, u. a. den Palmengarten in Frankfurt am Main (DBE).



Gartenarchitektur: Amalie Marie Friederike, Königin von Griechenland (21.12.1818 - 20.5.1875 Bamberg), schuf den Schlosspark von Athen (NDB, DBE).



Gartenplastik: Ferdinand Dietz (Tietz) (getauft 5.6.1708 - 17.6.1777 Schloss Seehof Memmelsdorf), getauft 5.7., "der phantasievollste und virtuoseste unter den Bildhauern seiner Zeit" (W. Hansmann), schuf in Seehof und Veitshöchheim die "berühmteste" spätbarocke Gartendekoration in Deutschland. Ihm gelang eine "völlig neue" Rauminterpretation. Die Athena aus Seehof ist "wohl die schönste Verkörperung dieser Göttin im deutschen Barock" (NDB, GBBE).
 
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Gartenplastik: Die Puttengruppen im Garten von Veitshöchheim des Peter Wagner (26.2.1730 Obertheres-Theres - 7.1.1809 Würzburg) sind die "bedeutendsten Darstellungen des Kindes in der deutschen Kunst" (W. Thierfelder).



Gartenzwerge: Sie werden zum größten Teil in Neustadt bei Coburg hergestellt. Die erste Gartenzwergauktion der Welt fand 1986 in Bayreuth statt.



Gärtnerei: In der Handschrift "De natura rerum" des Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der u. a. in Würzburg lebte, wird zum ersten Mal der Spinat genannt.
Bibliographie



Gärtnerei: Die früheste deutsche Veröffentlichung über Gartenbau ist das in zahlreiche Sprachen übersetzte "Pälzbuch" (von belzen = pfropfen, beschneiden, um 1350) des Meisters Gottfried von Franken (geboren vor 1300), der u. a. in Würzburg und Bamberg tätig war. Es handelt sich um ein Werk, das praktische Kenntnisse über Wein-, Obst und Blumenbau vermittelt und die Fachliteratur bis ins 19. Jahrhundert beeinflusste (NDB, DBE, GBBE).



Gärtnerei: Im Kräuterbuch des Ansbacher Leibarztes Leonhart Fuchs (17.1.1501 - 10.5.1566) aus dem Jahr 1543 findet sich die älteste Darstellung der Gartenbohne. Die Lauchzwiebel wird erstmals 1586 durch den Nürnberger Joachim Camerarius II., d. J. (6.11.1534 - 11.10.1598) abgebildet (u. a. DBE).
Bibliographie



Gärtnerei: Bamberg ist der "Gemüsegarten Deutschlands", die "Gärtnerstadt" schlechthin. "Die Schönheit der Bamberger Gärten fällt angenehm ins Auge. Wie eine unermüdliche Amme verschenken sie ihren täglichen Ertrag so reichlich, dass die Überfülle der Kräuter und Blumen als willkommene Würze des Lebens dienen kann .. Alles, was man zum Leben braucht, kann man deshalb mühelos erwerben, alles ist zur Hand, wie in einem Füllhorn" (Albrecht von Eyb 1451/52).



Gärtnerei: In früheren Jahrhunderten war die Gärtnerei in "keiner Stadt so blühend" wie in Bamberg (J. C. Riesbeck). Es ist das älteste Gemüseanbaugebiet Bayerns. "Keine Landschaft Deutschlands erzeugt mehr und größere Zwiebeln, keine größere Rüben und Kohlköpfe" (J. Boemus 16. Jahrhundert). Hier gibt es die besten Zwiebeln in Deutschland (P. W. Gercken) und das "beste Gemüse der Welt" (de Coster im "Uilenspiegel").

     Das Bamberger Gärtnerviertel, die sog. Hofstadt, ist mit ihrer über 600jährigen Geschichte "einmalig in dieser Form". Einen Namen über die Grenzen Frankens hinaus hat sich das 1979 gegründete preisgekrönte Bamberger Gärtner- und Häckermuseum gemacht (s. auch Süßholz).



Gärtnerei: Heute hat das "Knoblauchsland" zwischen Nürnberg und Erlangen den Bambergern den Rang abgelaufen. Über 47 % des bundesdeutschen Gemüses werden in diesem Gebiet angepflanzt. 1964 wurde hier der sog. "Knoblauchsländer Folientunnel" eingeführt; er ermöglicht bis zu drei Ernten im Jahr. Franken ist mit 600 Hektar Anbaufläche das "Spargelland Nr. eins" in Bayern. Albertshofen bei Kitzingen bezeichnet sich als "größte Gemüseanbaugemeinde Bayerns".



Gärtnerei: Der Rhododendronpark in Dennenlohe (Unterschwaningen) ist der größte in Süddeutschland.



Gärung: Der Würzburger Chemieprofessor, ab 1911, Eduard Buchner (20.5.1860 - 13.8.1917) fand, dass die alkoholische Gärung des Zuckers durch ein Enzym bewirkt wird. Er widerlegte damit die "vitalistische Gärungstheorie" Pasteurs (s. auch Nobelpreis).



Gas: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, entdeckte 1808 zusammen mit Gay-Lussac das Gesetz über die Volumenverhältnisse von Gasverbindungen.



Gas: Der Physiker Rudolf Clausius (2.1.1822 - 24.8.1888), ab 1867 Professor an der Universität Würzburg, entwickelte seit 1857 die kinetische Theorie der Gase und berechnete 1860 die Geschwindigkeit der Gasmoleküle.



Gas: Neben Entdeckungen in der Elektrotechnik lieferte Emil Wartburg (9.3.1846 - 28.7.1931) aus Grunau (Bayreuth) wichtige Beträge zur Gastheorie (A. Hermann).



Gas: Hans Bunte (25.12.1848 - 17.8.1925) aus Wunsiedel führte in die Gastechnik neue wissenschaftliche Methoden ein. Nach ihm benannt ist die Bunte-Bürette (1877), ein Gasrohr zur Gasanalyse. Er gründete 1907 das Gasinstitut (Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Gasbeleuchtung: Johann Georg Pickel (20.11.1751 Sommerach - 20.7.1838 Würzburg) hat bereits 1786 sein Laboratorium mit Gaslicht beleuchtet (BBB).



Gasbeleuchtung: Johann Arzberger (10.4.1778 - 28.12.1835) aus Arzberg bei Wunsiedel erfand einen Dampfheizapparat, der bei der ersten Gasbeleuchtung in Wien verwendet wurde (BBB).



Gasbeleuchtung: Das erste Gaswerk Bayerns entstand 1847 (1.12.) in Nürnberg. 1899/1900 wurde in Haßfurt das erste Acetylen-Gasbeleuchtungswerk in Bayern errichtet (Stadtlex. Nürnberg, Bayer. Städtebuch).



Gasbrenner: Der Nürnberger Johann von Schwarz (7.9.1802 - 13.9.1885) begann 1854 als erster Fabrikant in Deutschland mit der Herstellung von Gasbrennern aus Speckstein (Ber. Nürnberger).



Gaschromatographie: Ihre Entwicklung geht auf den Erlanger Physiker Gerhard Hesse (*21.7.1908) zurück (Römpp).



Gasthaus: Weltberühmt geworden ist das "Wirtshaus im Spessart" (Rohrbrunn Weibersbrunn) durch Wilhelm Hauffs gleichnamige Erzählung aus dem Jahr 1828. Hauff soll hier 1826 eingekehrt sein (s. auch Film).



Gasthaus: Das Gasthaus "Zum Riesen" in Miltenberg ist eines der ältesten noch bestehenden Gasthäuser in Deutschland (1158 erstmals erwähnt, der jetzige Bau stammt aus dem Jahr 1590). Eine Inschrift besagt:

     "Dieser baw stehet in Gottes handt
     Zum Rissen ist er genandt
     Fürsten und herren ist er woll bekandt
     Burger und bauren steht er zu der handt."
 



Gasthaus: Miltenberg: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, Prinz Eugen, Kaiser Friedrich III., König Gustav Adolf von Schweden, Theodor Heuss, Kaiser Karl VI., Ludwig der Baier, König Ludwig I. von Bayern, Martin Luther 1518, Metternich, August von Platen, Christine von Schweden, Richard Strauß, Tilly und Wallenstein.



Gasthaus: Miltenberg: in der Literatur: Georg Britting hat dem "Riesen" die Verse "Miltenberg" gewidmet:

     "... Kaiser und Könige tranken


     hier ihren Wein, es nippte vom Süßen glanzäugig die bleiche

     Kurtisane im starrenden Mieder, die seidenen Prälaten
     Lobten lateinisch den Weltlauf und nahmen vom Truthahn
     das Bruststück…
     Immer noch wird im Kochbuch die Brust von jenem Vogel


     Pfaffenschnitzel genannt: das Neidwort ging durch die Zeiten."



Gasthaus: Deutschlands älteste Weinstuben (seit 1492/1498? nachweisbar) befinden sich im Gasthaus "Goldenes Posthorn" in Nürnberg (H. Leicht).



Gaswerk: Das erste Gaswerk Bayerns wurde 1847 in Nürnberg errichtet (Bayer. Städtebuch). S. auch Gasbeleuchtung



Gaulle, Charles de: Staatspräsident (Frankreich) (22.11. 1890 - 9.11.1970). Ausführliche Hinweise auf seinen unfreiwilligen Frankenaufenthalt finden sich in "Lettres, notes et carnets" 1980.

     Flucht aus fränkischen Festungen Der junge Hauptmann de Gaulle war 1916 bei Verdun in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und wurde in der Festung Ingolstadt interniert. 1917 erfolgte die Verlegung auf die Veste Rosenberg in Kronach, von dort nach Passau und wieder zurück nach Ingolstadt. Am 19. Mai 1918 schickte er eine Postkarte an seine Mutter mit der neuen Adresse: "Offiziersgefangenenlager Wülzburg bei Weißenburg in Bayern." Hier hielt er sich mit einer kurzen Unterbrechung in Magdeburg bis zu seiner Entlassung Ende 1918 auf.

     De Gaulle war ein "unbequemer" Gefangener, der durch eine ganze Reihe von Fluchtversuchen Aufsehen erregte. Den ersten Ausbruch unternahm er bereits im Lager Ingolstadt. Weitere Versuche folgten in Kronach, erneut in Ingolstadt und auf der Wülzburg. Hier ließ er sich - eine Kopie des Hauptmanns von Köpenick - am 10. Juni 1918 von einem Mitgefangenen aus dem Elsass, der perfekt deutsch sprach und sich eine Unteroffiziersuniform organisiert hatte, schlichtweg an der Wache vorbei durch das Festungstor in die Freiheit führen. Doch die beiden wurden bald von der Gendarmerie aufgegriffen.

     Wenig später unternahm er einen weiteren, noch raffinierteren Versuch. Er nutzte den Umstand, dass die schmutzige Wäsche der Festung regelmäßig in einem großen Schließkorb nach Weißenburg gebracht wurde. Unter der Wäsche verborgen schmuggelte er sich aus der Festung und schlug sich zu Fuß nach Nürnberg durch. Dort kaufte er eine Fahrkarte nach Frankfurt. Zwischen Würzburg und Aschaffenburg fiel er bei einer Ausweiskontrolle auf und wurde erneut arretiert, allerdings nicht mehr für lange, denn der Krieg neigte sich seinem Ende zu.



Gebläse: Ein Kastengebläse wurde im 17. Jahrhundert von den Gebrüdern Schellhorn in Coburg erfunden.



Gebläse: Ein "Wasserstromgebläse" wird erstmals 1651 von Georg Philipp Harsdörffer (1.11.1607 Fischbach - 17.9.1658 Nürnberg) in den "Deliciae mathematicae" beschrieben (Feldhaus; Brockhaus: +22.9.)



Geburtshilfe: Professoren aus der Würzburger Familie Siebold führten "revolutionierende Neuerungen" in die Geburtshilfe ein. Karl Kaspar von Siebold (4.11.1736 - 3.4.1807) verband beim Unterricht die Tätigkeit des Lehrers mit der des Demonstrators. Er war 1774 erster Ordinarius für Geburtshilfe (H. W. Nachrodt, DBE, BBB).



Geburtshilfe: Adam Elias von Siebold (5.3.1775 - 12.6.1828) gründete 1805 in Würzburg die Universitätsklinik für Geburtshilfe, die neben Göttingen und Marburg zu den führenden in Deutschland zählte, ferner die Entbindungsanstalt an der Berliner Universität. Er reformierte die akademische Ausbildung in der Geburtshilfe (u. a. DBE, GBBE, BBB).

     Lit. Siebold, Adam Elias von: Lehrbuch der theoretisch-praktischen Entbindungskunde. 2 Bände. Leipzig, F. G. Jacobäer l803 - 04. 1. Ausgabe. Siebold ist Wegbereiters der modernen wissenschaftlichen Geburtshilfe und beeinflusste ihre Ausbildung entscheidend. "Er wandte sich nicht, wie die meisten seiner Zeitgenossen ausschließlich der operativen Geburtshilfe zu, sondern würdigte auch die Wichtigkeit der damals sog. medizinischen Geburtshilfe" (Hirsch). Er richtete eigene Gebärhäuser ein. Hervorragendes leistete er in der Behandlung von Frauenkrankheiten. Das Lehrbuch enthält u. a. Geschichte der Entbindungslehre, weibliche Anatomie, Probleme bei Mehrfach- und Frühgeburten, Kinderkrankheiten und Hermaphroditentum (mit umfangreicher Bibliographie).



Geburtshilfe: Lukas Boër (Lukas Boer) (20.4.1751 - 19.1.1835) aus Uffenheim reformierte die Geburtshilfe. Ziel war die natürliche Geburt ohne unnötige Hilfsmittel. Die heutigen Kenntnisse vom Geburtsmechanismus gehen im wesentlichen auf ihn zurück (NDB, BBB).



Geburtshilfe: Hermann Joseph Brünninghausen (17.4.1761 - 7.2.1834 Würzburg) erfand das sog. "deutsche Schloss" der Geburtszange (NDB).



Geburtshilfe: Christian Friedrich von Deutsch (27.9.1768 - 5.oder 17.4.1843) wurde 1796 an die Universität Erlangen berufen und wurde dort zum „eigentlichen Begründer“ der Geburtshilfe (GBBE).



Geburtshilfe: Josepha von Siebold, die sich u. a. in Würzburg aufhielt, wurde 1815 zur "Dr. der Entbindungskunst" der medizinischen Fakultät Gießen promoviert. Sie war die erste Frau in Deutschland, "die sich einer solchen Ehrung erfreuen durfte" (H. W. Nachrodt).



Geburtshilfe: Charlotte Siebold (später Heidenreich) (12.9.1788 - 8.7.1859), Studium in Würzburg, aus der berühmten Sieboldfamilie, eine der ersten deutschen Frauenärztinnen und "Geburtshelferin von europäischem Ruf" (Herder), war 1819 Hebamme der Herzogin von Kent und brachte deren Tochter Victoria, die spätere Königin von England, ferner den späteren Prinzgemahl Albert zur Welt. Sie leitete in Coburg die Geburt des späteren Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha (NDB, DBE; ADB: +28.2.1849).



Geburtshilfe: Eduard von Siebold (19.3.1801 - 27.10.1861) aus Würzburg setzte als einer der ersten die psychologisch unterstützte Geburtshilfe ein (H. W. Nachrodt, DBE).



Geburtshilfe: Johann Veit (17.7.1852 - 3.6.1917), ab 1903 an der Universität Erlangen tätig, führte die "serologisch-biologische Arbeitsmethodik" in die Geburtshilfe ein (DBE).



Geburtshilfe: Richard Frommel (16.7.1854 - 6.4.1912), ab 1887 an der Universität Erlangen tätig, begründete im gleichen Jahr die Zeitschrift "Jahresberichte über die Fortschritte auf dem Gebiete der Geburtshilfe und Gynäkologie". Namengebend: Chiari-Frommel-Syndrom (DBE, GBBE)



Geburtshilfe: Ernst Bumm (15.4.1858 - 2.1.1925) aus Würzburg hat mit dem "Grundriss zum Studium der Geburtshilfe" 1902 einen neuen Lehrbuchtyp geschaffen (s. auch Gynäkologie) (DBE, BBB, GBBE).



Geburtshilfe: Carl Joseph Gauß (29.10.1875 - 11.2.1957 Bad Kissingen), u. a. Professor in Würzburg, führte den Dämmerschlaf in die Geburtshilfe ein, ferner die Hysteroskopie. Ein Schwangerschaftszeichen trägt seinen Namen (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Geflügelzucht: Erlangen war von 1909 bis 1933 die "Hochburg" der deutschen Geflügelzucht (Bayer. Städtebuch).



Gefrees: im Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793 und Napoleon (Frankreich) 1812.



Gefrees: in der Literatur: Jean Paul: "Leben des Quintus Fixlein" 1796, "Siebenkäs". „Kreuzstein bei Gefrees“ in „Flegeljahre“



Gegenreformation: Martin Becanus (6.1.1563 - 24.1.1624), Beichtvater Ferdinands II. und Würzburger Theologe, war neben Bellarmin der bekannteste Kontroverstheologe der Gegenreformation (Brockhaus, BBB, GBBE).



Gegenreformation: Als "Hauptinitiator" der deutschen Gegenreformation trat der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (18.3.1545 Schloss Mespelbrunn - 13.9.1617 Würzburg) auf (BBB).



Geheimschrift: Der Abt des Würzburger Schottenklosters St. Jakob Johannes Trithemius (1.2.1462 - 13.12.1516), ein "Zauberer und Schwarzkünstler" (so Luther in seinen "Tischreden"), gilt als erster deutscher Theoretiker der Kryptographie (Würzburger Portr. , BBB).



Geheimschrift: Praktische Bedeutung erlangte die Geheimschrift durch Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, später in Rom (H. Miers). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
 
Bibliographie



Gehirnforschung: Rudolph Wagner (30.6.1805 - 13.5.1864) aus Bayreuth, der ab 1832/33 (DBE: 1832) in Erlangen tätig war, ist der Begründer der Elitegehirnforschung (GBBE: *30.7.; Lex. D. Naturwiss. BBB; Meyer: *30.7. +13.4.; ADB: Vorname: Rudolf).



Gehirnforschung: Oskar Vogt (6.4.1870 - 31.7.1959), der u. a. in Bad Alexandersbad tätig war, gründete 1898 die Neurobiologische Zentralstation Berlin, ferner das Staatsinstitut für Hirnforschung Moskau (u. a. Untersuchung des Gehirns von Lenin). 1937 Gründung des Instituts für Hirnforschung und Allgemeine Biologie in Neustadt (Schwarzwald) (Jahn).



Gehirnforschung: An der Universitätsklinik Erlangen wurde 2000 das weltweit erste Neurozentrum eröffnet. Es bietet neue Chancen bei der Operation von Hirntumoren.



Geibel, Emanuel: Deutscher Lyriker (17.10.1815 - 6.4.1884), der romantisch empfindsame Gedichte, darunter "Der Mai ist gekommen" schrieb. Texte s. auch Bayreuth, Berneck, Hof, Nürnberg.
Durchs Fichtelgebirge nach Nürnberg: In einem ausführlichen Brief an die Eltern vom April 1838 schilderte Geibel seine Reise in den Süden Deutschlands. "Als ich am nächsten Morgen erwachte, hatte sich die Szene gänzlich verändert. Zwickau lag weit hinter uns, und wir waren im Fichtelgebirge. Es ging fortwährend bergauf und bergab, bald engte der Weg sich zusammen, und wir sahen nichts als Fels und Tannen, bald hatten wir die herrlichsten Ausblicke in weite beschneite Täler, auf denen die Sonne funkelte und an deren Abhängen schwarze Fichtenwälder unabsehbar sich hinzogen." Hof, ferner Berneck mit der schönen zweitürmigen Ruine und dem stimmungsvollen Marktplatz waren die nächsten Stationen. "Alles nahm einen milderen Charakter an ..." Über Bayreuth, mit seinen Erinnerungen an Jean Paul, erreichte der Dichter Nürnberg, das noch "ganz den mittelalterlichen Charakter" bewahrt hat. Die "hohen schwarzen" Kirchen und die Stadtmauer wurden besichtigt. Ein Spaziergang "nach dem Kirchhofe hinaus, wo Albrecht Dürer begraben liegt", schloss sich an. Auf der Burg "erfreute" Geibel die "schöne Aussicht über die sonnige Ebene mit ihren unzähligen Dörfern".
Ein fränkisches Motiv ist in der Ballade "Der Geist von Würzburg" verarbeitet. Hier wird auf humorvolle Weise vor den Folgen ausgiebigen Weingenusses gewarnt:

     "... Der Geist zu Würzburg in der Kammer
     Heißt insgemein: Herr Katzenjammer.
     Und die Moral von der Geschicht':
     Auf Weißen trinkt kein'n Roten nicht!
     Und setzt ihr gar Champagner drauf:
     Der Geist von Würzburg wart't euch auf!"



Geige: Im "Renner" des Bamberger Dichters Hugo von Trimberg (um 1230/1235 - nach 1313 Bamberg) aus Oberwerrn? (Niederwerrn) wird zwischen 1290 und 1310 erstmals ein Geigenbogen erwähnt (auch Niederwerrn, Lebensdaten auch +1330; Killy: nach 1230 - nach 1313).
 



Geige: Bubenreuth bei Erlangen stieg nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Ansiedlung sudetendeutscher Geigenbauer zur "Saiteninstrumentenzentrale der Bundesrepublik" auf.



Geigerzähler: Sein Erfinder Hans Geiger (30.9.1882 - 24.9.1945) studierte ab 1901 an der Universität Erlangen. Namengebend: Geiger-Nuttall-Beziehung, Geiger-Müller-Zählrohr, Geiger-Spitzenzähler, Geiger-Regel oder Geigersches Reichweitengesetz (u. a. NDB).



Geisfeld: (Strullendorf): bei Bamberg: Nach dem Ort ist ein 1950 entdeckter Schmetterlingsflügel "Geisfeldiella Benkerti" benannt.



Gelbsreuth: (Wonsees): bei Bayreuth: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798.



Geld: Zitat: "Das Geld ists, was Könige und Sklaven erfand. Dieser Zauberer setzte die einen auf den Thron die andern in Ketten." "In einem Staate, wo das Geld alles ist, ist die Tugend nichts" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).



Geldersheim: bei Schweinfurt wurde 1631 und 1632 durch Gustav Adolf von Schweden "besucht".



Geldschein: Deutsches Reich: Kopf des Bamberger Reiters (100 Mark 1920) und Zehnmilliardenschein der Stadtgemeinde Bamberg 1923. 10.000 Mark 1922 Junger Mann von Albrecht Dürer), 5.000 Mark 1922 Kaufmann Imhof von Dürer, 20 Billionen Mark 1924 Frau am Meer von Dürer, 50 Billionen Mark 1924 Ratsherr J. Muffel von Dürer, 100 Billionen Mark 1924 Willibald Pirckheimer von Dürer.



Geldschein: Notgeld Schleswig-Holstein 20 Mark 1945 Der Baumeister von Albrecht Dürer.



Geldschein: Fränkische Motive bzw. Künstler: 5 DM Albrecht Dürer "Die junge Venezianerin" 1960, 10 DM Dürer? "Bildnis eines jungen Mannes" 1960, 20 DM Dürer "Elisabeth Tucher" 1960, 50 DM Porträt Hans Imhof oder Willibald Pirckheimer von Albrecht Dürer 1948, 100 DM Nürnberger Ratsherr Jakob Muffel von Albrecht Dürer 1948, 1000 DM Lucas Cranach d. Ä. 1960 (Motiv nicht eindeutig identifizierbar, Johannes Schöner aus Karlstadt?)

     5 Mark der DDR 1964: Alexander von Hmuboldt.


     Neue Scheine ab 1989: 50 DM Vorderseite: Porträt Balthasar Neumann, Proportionszirkel; Würzburg (Festung Marienberg, Rathaus, Schönbornkapelle, Stift Haug, Holztor, Residenz, Mainbrücke), Rückseite: Treppenhaus der Würzburger Residenz, Heilig-Kreuz-Kapelle von Kitzingen-Etwashausen, Proportionszirkel). 200 DM Paul Ehrlich: Röntgenstrukturanalyse 1989. 500 DM Vorderseite: Maria Sibylla Merian, Nürnberg (Burg, St. Sebald, Frauenkirche, Dürerhaus, Fembohaus, Nassauerhaus, Weinstadl, Heilig-Geist-Spital, Mauthalle, St. Lorenz, Stadtbefestigung), Rückseite u. a. Löwenzahn aus "Der Raupen wunderbare Verwandelung ..."



Geldschein: Zwanzigmillionen-Schein: Bildnis einer Venezianerin von Albrecht Dürer. Zehntausend-Mark-Schein: angebliches Porträt von Jacob Fugger (wohl Kämmerer Lorenz Sterck) von Albrecht Dürer.



Geldschein: Der Nürnberger Kupferstecher Andreas Pickel (31.3.1838 - 12.5.1913) entwarf zahlreiche Banknoten und Briefmarken. Hauptauftraggeber waren die Banken von England und Österreich (BBB).



Gemälde: berühmte: Ansbach, Staatsgalerie: Anthonis van Dyck(flämischer Maler).
Aschaffenburg, Staatsgalerie: Hans Baldung Grien, Breughel (Holland), Correggio (Italien), Lucas Cranach d. Ä., Anthonis van Dyck (flämischer Maler), Matthias Grünewald (Erasmus-Mauritius-Tafel, heute München), Raffael, Rembrandt, Peter Paul Rubens, Salomon von Ruysdael. 1987 wurde das "früheste Tafelbild Süddeutschlands", ca. 1230 entstanden, entdeckt. Es ist das "einzige bekannte Ölgemälde aus dieser Zeit, das sich völlig im Originalzustand erhalten hat". Die Galerie wurde 1834 von Fürst Pückler besucht. - Stiftskirche: Matthias Grünewald. Städtisches Schlossmuseum u. a. Ernst Ludwig Kirchner.



Gemälde: berühmte: Aschach (Bad Bocklet) Graf-Luxburg-Museum: Lucas Cranach d. Ä. mit dem Haupt des Holofernes ca. 1530.



Gemälde: berühmte: Bamberg, Dom: Lucas Cranach d. Ä. („Rosenkranzbild“, wohl Werkstatt) - Residenz (Staatsgalerie): Hans Baldung Grien, Anthonis van Dyck (flämischer Maler), Jan Breughel d. Ä. (Holland), Pieter Breughel d. J., Canaletto, Salomon von Ruysdael, Giovanni Battista Tiepolo (Italien). - Historisches Museum: Lucas Cranach d. Ä. - Obere Pfarre: Tintoretto (Italien).



Gemälde: berühmte: Bayreuth, Staatsgalerie: Anthonis van Dyck (flämischer Maler).
Burgfarrnbach Stadtmuseum Fürth: Giovanni Battista Tiepolo (Italien)
Schloss Callenberg (Coburg): Lucas Cranach d. Ä.
Coburg, Kunstsammlungen der Veste: Albrecht Dürer, Matthias Grünewald, Hans Holbein d. Ä., Lucas Cranach d. Ä.
Kronach, Veste, Fränkische Galerie: Lucas Cranach d. Ä. (das einzige auf Leinwand gemalte Bild des Meisters "Christus und die Samariterin"), Hans Suess von Kulmbach.
Lindenhardt, Pfarrkirche: Matthias Grünewald (Zuschreibung neuerdings angezweifelt, vielleicht von Hans Süß aus Kulmbach: H. Ziermann, Italo Bacigalupo).
Münnerstadt, Pfarrkirche: Altartafel von Veit Stoß.
Münsterschwarzach (Kloster): Giovanni Battista Tiepolo "Anbetung der Könige" (heute München)



Gemälde: berühmte: Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Stefan Lochner, Albrecht Altdorfer, Lovis Corinth, Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Hans Holbein d. J., Wassily Kandinsky (Russland), Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann, Rembrandt (Holland), Max Slevogt, Carl Spitzweg, ferner Zeichnungen von Caspar David Friedrich, Adolph von Menzel, Ludwig Richter, Moritz von Schwind.



Gemälde: berühmte: Pommersfelden s. Gemäldegalerie.
Schweinfurt: Die städtischen Sammlungen besitzen Gemälde u. a. von Spitzweg und Corinth. - Das 2000 eröffnete Museum Georg Schäfer (7.9.1896 - 27.1.1975) Schweinfurt besitzt die "größte Privatsammlung deutscher Malerei und Zeichnungen des 19. und 20. Jahrhunderts" (u. a. Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg (weltweit größte Sammlung mit 160 Gemälden und 110 Zeichnungen), Max Liebermann, Max Slevogt, Adolph Menzel, Arnold Böcklin, Lovis Corinth, Hans Thoma, Wilhelm Leibl, Anselm Feuerbach).



Gemälde: berühmte: Würzburg, Mainfränkisches Museum: Lucas Cranach d. Ä. - Museum am Dom: Otto Dix, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz; Plastik: Tilman Riemenschneider. - Residenz: Peter Paul Rubens (flämischer Maler), Giandomenico Tiepolo (Italien). - Martin-von-Wagner-Museum (1832 gegründet, größtes universitätseigenes Museum Bayerns): Lucas Cranach d. Ä., Giovanni Battista Tiepolo. - Stift Haug: Tintoretto.- Städtische Galerie (Museum im Kulturspeicher): u. a. Lovis Corinth, Wilhelm Leibl, Max Liebermann, Max Slevogt.



Gemäldegalerie: Die Familie Schönborn unterhält in Schloss Weißenstein Pommersfelden die "größte und eindrucksvollste" Privatgalerie Deutschlands. Ihre Bestände verzeichnet der erste gedruckte Galeriekatalog Deutschlands aus dem Jahr 1719. Er wurde von Johann Rudolf Byß (11.5.1660 - 11.12.1738 Würzburg) verfasst. Berühmte Gemälde: Caravaggio (Italien), Albrecht Dürer?, Antonius van Dyck (flämischer Maler), Lucas Cranach d. Ä., Rembrandt (Holland), Peter Paul Rubens (flämischer Maler „Caritas“), Tintoretto, Tizian, Paolo Veronese, ferner Artemisia Gentileschi, die sich als erste Frau „in der Männerdomäne der Malerei behaupten“ konnte. berühmte Besucher: E. T. A. Hoffmann, Karl Immermann 1837, Adolph von Menzel, Friedrich Nicolai 1781, Fürst Pückler 1834, Ludwig Richter 1837, Carl Spitzweg ab 1849 wiederholt ("ausgezeichnete Galerie"), Ludwig Tieck 1803 (s. auch "Eine Sommerreise" 1834), Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. in der Literatur s. auch Wackenroder (BBB).



Gemäldegalerie: Pommersfelden Wilhelm Heinrich Wackenroder: "Italiener. Raffael. Maria mit dem Jesuskinde. Maria sitzt links, in gerader Stellung, in der seligsten Ruhe. In ihrem Antlitz ist die überirdische, allgemeine Form griechischer Idealschönheit, mit sprechendster, anziehender Individualität aufs glücklichste vereinigt und die Göttin schwebt zwischen Himmel und Erde, und ihr durchschimmerndes Gepräge des irdischen Wesens an ihr, vergönnt dem Sterblichen, sie der Menschheit zueignen zu dürfen. Bis in die feinsten Züge geht diese Vereinigung, wo der Pinsel über die erlahmende Sprache des entzückten Anschauers spottet."



Gemäldegalerie: Pommersfelden: in der Literatur (1834): Aus: Ludwig Tieck "Eine Sommerreise": "In der Galerie befindet sich ein schönes Bild, welches dort Raffael genannt wird: eine Mutter mit dem Kinde. Es hat einen wundersamen Ausdruck und den Anschein wie aus der ältern lombardischen Schule. In dem großartigen Stil ist zugleich wie etwas moderne Sentimentalität. Das Bild hat an einigen Stellen gelitten und es scheint fast, als ob es durch die hinzugefügte Urne irgend eine persönliche Beziehung habe."



Gemäldegalerie: in der Literatur: Pommersfelden Aus: Fürst Pückler "Vorletzter Weltgang von Semilasso": "Einige Posten von Bamberg hat ein Graf Schönborn, ehemaliger Fürstbischof, in einer öden und unfruchtbaren Gegend eine traurige Sandsteppe, auf der nur kümmerlich verkrüppelte Bäume wachsen, mit Mauern umgeben und innerhalb dieses Bezirks einen enormen Palast aus Quadern mit königlicher Pracht aufbauen lassen. Obgleich der jetzige Besitzer ihn zu erhalten gezwungen ist, so hat er doch schon ein delabriertes und verlassenes Ansehen. Wie schade, dass so viele Dinge in der Welt am unrechten Platze sind, und Menschen auch! Dies Schloss und ich wir passen zusammen.

     Es befindet sich hier eine Gemäldegalerie von nicht weniger als 666 Bildern, unter denen man viel vortreffliche Sachen, aber auch viel Mittelgut antrifft. Ich glaube, man würde den Wert derselben steigern, wenn man die eine Hälfte unterdrückte, und dagegen die andre besser platzierte und in Stand setzen ließe."



Gemäldegalerie: berühmte Besucher: Die Gemäldegalerie in Aschaffenburg wurde 1834 von Fürst Pückler besucht.



Gemünden: berühmte "Besucher": Hans Carossa 1918, Albrecht Dürer 1520, Theodor Fontane 1867, König Gustav Adolf von Schweden 1632, König Ludwig II. 1866.



Genealogie: Nikolaus Rittershausen (17.2.1597 - 24.8.1670) aus Altdorf, u. a. in Nürnberg tätig, war einer der ersten, der Vorlesungen in Geographie gehalten hat. Er tat sich außerdem als einer der ersten wissenschaftlichen Genealogen hervor (ADB).



Genealogie: Johann David Köhler (18.1.1684 - 10.3.1755), Professor an der Universität Altdorf, war neben Schöpflin der "bedeutendste deutsche Universitätslehrer für Geschichte" (Kraus). Die von ihm entwickelte Methode der Genealogie galt das ganze 18. Jahrhundert hindurch als "vorbildlich" (u. a. ADB).



Genealogie: Johann Christoph Gatterer (13.7.1727 - 5.4.1799) aus Lichtenau bei Ansbach, der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, hat die Genealogie an den deutschen Universitäten eingeführt (DBE; BBB: 13. oder 14.1727 - 8.4.1799).



Genealogie: Karl Richard Förster (10.11.1873 - 23.7.1931 Würzburg) gründete 1921 den "Ahnenlistentausch", aus dem sich das "umfassendste Archiv für das deutschsprachige Volksgebiet" entwickelte (DBE, NDB).



Genealogie: Theodor Dombart (8.10.1884 Erlangen - 25.12.1969) gehörte zu den Gründern des Landesvereins für Familienkunde (GBBE).



Geographie: Die Schrift "De natura locorum" des Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der u. a. in Würzburg lehrte, ist der "erste Versuch" einer vergleichenden Erdkunde.
Bibliographie



Geographie: Mit der "Germaniae explicatio" schrieb Willibald Pirckheimer (5.12.1470 Eichstätt - 22.12.1530 Nürnberg) die erste historische Geographie Deutschlands. Er führte die Geographie als Unterrichtsfach in die deutschen höheren Schulen ein.
Bibliographie



Geographie: Die "Cosmographia oder Weltbuch" 1533/1534 des Sebastian Franck (20.1.1499 - 1542/43), der zeitweise in Gustenfelden (Rohr) bei Schwabach und in Nürnberg tätig war, gilt als die erste volkstümliche deutsche Weltbeschreibung (Lebensdaten DBI: 1500 - 1542).
Bibliographie



Geographie: Johann Michael Franz (14.9.1700 - 11.9.1761), von 1730 bis 1754 Verlagsleiter in Nürnberg, hatte ab 1754 in Göttingen den einzigen deutschen Lehrstuhl für Geographie inne. Er nahm damit wesentlichen Anteil an der "Verselbständigung" dieses Fachs (u. a. DBE).



Geographie: Der "Geographische Büchersaal" 1764 - 1774 des Johann Georg Hager (24.3.1709 - 17.10.1777) aus Oberkotzau bei Hof ist die "erste rein geographische Zeitschrift in Deutschland" (ADB, NDB).



Geographie: "Bahnbrechende" Leistungen auf dem Gebiet der physikalischen Geographie verdanken wir Johann Christoph Gatterer (13.7.1727 - 5.4.1799) aus Lichtenau bei Ansbach, der sich u. a. in Nürnberg aufhielt (DBE; BBB: 13. oder 14.7.1727 - 8.4.1799).



Geographie: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, wird als der "größte Geograph der Neuzeit" bezeichnet (H. Beck). Er gilt als Begründer der vergleichenden Landeskunde, der Ozeanographie und Hochgebirgsforschung, ferner als Initiator der internationalen geophysikalischen Forschung. 1799 entwarf er das Profil Spaniens, das erstmals ein größeres Land im Vertikalschnitt zeigte. In Süd- und Mittelamerika hat er über 700 astronomische Ortsbestimmungen vorgenommen. Er begründete die modernen Geowissenschaften in Russland. Von Humboldt wurden zahlreiche Neuprägungen, u. a. der Begriff "Tierra caliente" in die Fachterminologie eingeführt. Durch die Untersuchung des Orinokoflusssystems bestätigte er die Gabelteilung des Cassiqiare. Er vermutete bereits 1787 die Existenz der Kontinentalverschiebung. Als unerreichtes Vorbild und "Klassiker der Weltliteratur" gelten die Landschaftsschilderungen seiner Reiseberichte. S. auch eigener Artikel.



Geographie: Nach Karl Ernst von Baer (28.2.1792 - 28.11.1876), der zeitweise an der Universität Würzburg beschäftigt war, ist das "Gesetz der Flüsse" benannt (Meyer, NDB).



Geographie: Hermann Wagner (23.6.1840 - 18.6.1929) aus Erlangen war Mitbegründer des Deutschen Geographentags und der Deutschen Kolonialgesellschaft. Er machte das „Geographische Jahrbuch“ zu einem „führenden Organ der naturwissenschaftlichen Geographie“ (DBE, GBBE).



Geographie: Wilhelm Goetz (Götz) (27.7.1844 - 26.3.1911) aus Schnabelwaid bei Bayreuth, u. a. in Lichtenau tätig, gilt als "Vater der bayerischen Landeskunde" (NDB).



Geographie: Alfred Hettner (6.8.1859 - 31.8.1941), ab 1898 Professor in Würzburg, gründete 1895 die "Geographische Zeitschrift". Nach ihm ist das Hettnersche länderkundliche Schema benannt (Lex. d. Geowiss.)



Geographie: Friedrich Metz (8.3.1890 - 24.12.1969), Professor in Erlangen, begründete die historisch-genetische Kulturlandschaftsforschung (GBBE).



Geographielehrbuch: 1512 erschien in Nürnberg die "Brevis Germaniae descriptio". Sie ist nicht nur das erste Geographielehrbuch Deutschlands, sondern auch das erste Buch eines Deutschen über sein Land und die erste vollständige beschreibende Landeskunde Deutschlands nach der Germania des Tacitus. Ihr Verfasser Johannes Cochlaeus (10.1.1479 - 10.oder 11.1.1552) stammt aus Raubersried (Wendelstein) bei Schwabach, hielt sich zeitweise in Eichstätt auf und war Rektor der Lateinschule St. Lorenz in Nürnberg. Cochlaeus lieferte mit diesem Werk ein frühes Beispiel für anschaulich gestalteten Unterricht (Lex. d. Renaissance, BBB).



Geographielehrbuch: Der führende Schulgeograph und "Vater der bayerischen Seenkunde" Alois Geistbeck (26.9.1853 - 19.11.1925) ist in Kitzingen gestorben (NDB, BBB).



Geographische Gesellschaft: Um 1748 wurde in Nürnberg durch Johann Michael Franz (14.9.1700 - 11.9.1761) die "Kosmographische Gesellschaft" als erste derartige Institution der Welt gegründet (Bayer. Städtebuch, DBE).



Geographische Namen: Nach Georg Wilhelm Steller (10.3.1709 - 12.11.1746) aus Bad Windsheim sind benannt: Stellers' Hill on Kayak Island, Stellers Mountain and Stellers Arch.
Bibliographie



Geographische Namen: Nach Carl Friedrich Philipp von Martius (17.4.1794 - 13.12.1868) aus Erlangen ist ein Berg in Neuseeland benannt (H. Einsle).



Geographische Namen: Ein Teil des Bogdo-Ola-Gebirges (Innerasien) trägt den Namen des Baiersdorfers Gottfried Merzbacher (9.12.1843 - 14.4.1926).



Geographische Namen: Nach dem Nürnberger Architekten Johann Adam Rennebaum (4.10.1858 - 4.12.1937) ist ein erloschener Vulkan östlich von Kairo benannt (Ber. Nürnberger).



Geographische Namen: Nach dem Würzburger Botaniker Otto Ludwig Lange (*21.8.1927) ist ein Berg in der Antarktis benannt.



Geologie: Das Buch "Mundus subterraneus" 1665 des Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, später in Rom, ist neben dem Werk des Varenius die erste physikalische Erdbeschreibung. Es brachte wichtige Erkenntnisse über die Erdnatur und das Erdinnere. Dieses Werk wird zusammen mit "Iter exstaticum" literarisch interpretiert in Michel Butor (Frankreich) "Bildnis des Künstlers als junger Affe" 1967. Goethe verspottete Kirchers vulkanistische Lehre in den "Zahmen Xenien" (VI).
Aus: Johann Wolfgang von Goethe "Kirchers Pyrophylacium wieder hergestellt":
"Bei der Betrachtung der Natur, im Großen wie im Kleinen, hab ich unausgesetzt die Frage gestellt: Ist es der Gegenstand oder bist du es, der sich hier ausspricht? Und in diesem Sinne betrachte ich auch Vorgänger und Mitarbeiter ...
Vater Kircher, um gewisse geologische Phänomene zu erklären, legt mitten im Erdball ein Pyrophylacium an und daneben herum manche Hydrophylacien. Da ist denn alles fertig und bei der Hand. Die kalten Quellen entspringen fern von der Feuerglut; die lauen schon etwas näher; die heißen ganz nahe, und diese müssten einen unendlichen Grad von Hitze annehmen, dass sie noch siedend bleiben, nachdem sie einige tausend Fuß sich durch das festeste Grundgestein durchgeschlungen haben. Braucht man einen Vulkan, so lässt man die Glut selbst durch die geborstene Erde durchbrechen und alles geht seinen natürlichen Gang ..." (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)
  
Bibliographie



Geologie: Matthias Bartholomäus von Flurl (5.2.1756 - 27.7.1823 Bad Kissingen) verfasste 1792 die erste umfassende geologisch-mineralogische Beschreibung Bayerns. Er baute ferner die Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Geologie: Karl von Hoff (1.11.1771 - 24.5.1837), 1826 im Ministerium in Coburg tätig, gilt als einer der Begründer des „Aktualismus“ in der Geologie (GBBE).



Geologie: Als "Pionier" der allgemeinen Geologie wirkte Gustav Bischof (18.1.1792 - 30.11.1870) aus Wöhrd (Nürnberg), der u. a. in Erlangen tätig war. Er schuf mit dem "Lehrbuch der chemischen und physikalischen Geologie" 1846 - 1854 ein "epochales" Werk, erkannte die Wirkung der Humusstoffe für die Verwitterung, klärte die Entstehung des Chlorits und führte die "exakte chemisch-physikalische Betrachtungsweise" in die Geologie ein. Der Neoneptunismus geht auf ihn zurück. Er war der erste, der die Kohlesäurequellen im Gebiet des Niederrheins nutzbar machte. "Als Chemiker und Physiker stieß er in vor ihm nichtdurchdachte Gebiete vor" (NDB).



Geologie: Max Blanckenhorn (16.4.1861 - 13.1.1947), ab 1888 als Assistent an der Universität Erlangen beschäftigt, verfasste die erste "gründliche" Geologie von Ägypten und schuf die Grundlagen einer modernen Stratigraphie von Syrien und Palästina (NDB).



Geologie: Im Fichtelgebirge findet sich das "größte geschlossene Gebiet in Europa an Granit-Intrusionen" (M. von der Grün). Die Frankenalb bildet mit ca. 6000 Quadratkilometern die "größte zusammenhängende" Karstfläche in Deutschland. Oberfranken hat die meisten Geotope in Bayern.



Geologie: Ein einmaliger Beitrag zur Geschichte der Geologie sind die Sammlungen des Erlanger Instituts für Geologie und Mineralogie.



Geologie: Eine der wichtigsten Brüche der europäischen Erdrinde, die sog. „Fränkische Linie“ verläuft durch Goldkronach.



Geologie: Fränkische Namen tragen: Coburger Sandstein, Ansbacher Sandstein und Treuchtlinger Marmor.



Geometrie: Die "Unterweisung der Messung" aus dem Jahr 1525 des Nürnberger Malers Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) wirkte "bahnbrechend in der reinen Geometrie" (Kraus). Es war der erste "protowissenschaftliche" Traktat der konstruktiven und darstellenden Geometrie, der europäische Verbreitung fand (J. Sellenriek) und das "erste genuine Mathematiklehrbuch", das in Deutschland gedruckt wurde. Dürer hat als erster "Näherungskonstruktionen" ausgeführt (Cantor) und als erster nördlich der Alpen die Kegelschnitte "synthetisch mit den Mitteln der darstellenden Geometrie" behandelt. Er führte ferner die "affine Transformation von Kreis in Ellipse" ein. Der Künstler gilt aus heutiger Sicht als einer der bedeutendsten Mathematiker seiner Zeit (Lex. d. Renaissance).



Geometrie: Der Rechenmeister Simon Jacob (um 1510 - 24.6.1564) aus Coburg konstruierte ein Sehnenviereck und ein binomisches Dreieck (NDB, BBB, DBE).



Geometrie: Von den Entdeckungen des Bamberger Mathematikers Christoph Clavius (25.3.1538 - 6.2.1612) gehören viele bis heute zum "Grundbestand der Elementargeometrie" (Lex. bedeutender Mathematiker). (* auch 1537/1538).



Geometrie: Johannes Praetorius, auch Johann Richter (1537 - 27.10.1616 Altdorf) löste das Problem des Sehnenvierecks (u. a. NDB, BBB, DBE).



Geometrie: Karl Georg Christian von Staudt (24.1.1798 Rothenburg o. d. T. - 1.6.1867 Erlangen), u. a. in Würzburg und Nürnberg tätig, gilt als Begründer der Geometrie der Lage und der synthetischen Geometrie (DBE, BBB).



Geometrie: Konrad Georg Kuppler (10.5.1790 - 25.9.1842) aus Nürnberg führte die darstellende Geometrie als Lehrfach in die deutsche Ingenieursausbildung ein (Ber. Nürnberger, BBB).



Geometrie: Auf den Mathematiker Felix Klein (25.4.1849 - 22.6.1925) geht das berühmte "Erlanger Programm" von 1872 (Gruppenbegriff der Geometrie) zurück (Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Geometrie: Eduard Study (23.3.1862 - 6.1.1930) aus Coburg ist die Studysche Strahlengeometrie zu verdanken (DBE, GBBE).



George, Stefan: Deutscher Lyriker (12.7.1868 - 4.12.1933), Mittelpunkt eines exzentrischen Kreises, dem neben anderen Claus Schenk von Stauffenberg angehörte. Texte s. auch K. Hauser, Reiterstandbild.
Fränkische Motive tauchen in verschiedenen Gedichten auf, darunter "Bamberg", ferner "Kolmar: Grünewald" und "Jean Paul":

     "Du regst den matten geist mit sternenflören
     Dann bettest du den wahn auf weichem pfühl ...
     Goldharfe in erhabnen himmels-chören
     Flöte von Maiental und Blumenbühl!"

Jean Paul, einer der "größten und am meisten vergessenen" deutschen Dichter, ist auch das Thema eines Essays. George würdigte ihn als frühen Expressionisten, der seine Prosa mit "unerwarteten glänzen und lichtern belebt mit heimlichen tönen mit versteckten pulsschlägen seufzern und verwunderungen." Jean Paul hat der deutschen Sprache "die glühendsten farben und die tiefsten klänge" gegeben.



Gerbrunn: bei Würzburg: berühmte Besucher: August von Platen.



Gericht: Das 2000 in Aschaffenburg gegründete Schülergericht war das erste in Deutschland.



Gerichtsmedizin: Der in Erlangen verstorbene Adolph Henke (12.4.1775 - 8.8.1843) begründete die Gerichtsmedizin (BBB, DBE).



Gerichtspsychiatrie: Robert Sommer (19.12.1864 - 2.2.1937), ab 1890 Assistent in Würzburg, publizierte das erste Lehrbuch für forensische Psychiatrie (DBE).



Gerichtsverfahren: in der Literatur: Nürnberger Prozesse:

     "Die amerikanischen Korrespondenten beschweren sich


     Über die Gleichgültigkeit der deutschen Bevölkerung gegenüber

     Den Enthüllungen der Kriegsverbrechen…"
     (Bertolt Brecht "Der Nürnberger Prozess")



Gerichtsverfahren: Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, Nürnberger Nachfolgeprozesse (u. a. Nürnberger Ärzteprozess, Nürnberger Juristenprozess). "Würgegriff äußerster Monotonie" (Rebecca West). Vorbild für den Internationalen Gerichtshof in Den Haag 1998. Die Nürnberger Prozesse 1945 bis 1946 sind das größte und spektakulärste Gerichtsverfahren aller Zeiten. Verfahren gegen Hermann Göring und 23 weitere Hauptkriegsverbrecher und gegen 6 Organisationen. In 218 Verhandlungstagen, verteilt auf vier Jahre, wurden 16000 Seiten Sitzungsprotokolle mit 4 Millionen Wörtern angefertigt, ferner 2630 Beweisdokumente der Anklage, 2700 der Verteidigung und 300.000 eidesstattliche Erklärungen vorgelegt. Dazu kamen 37.000 Meter Tonbänder und 7.000 Schallplatten. Es handelte sich um die "langsamste, kostspieligste, penibelste und unergiebigste (Rache), die menschlicher Erfindungsgeist bisher zustande gebracht hat", so der Hauptankläger T. Taylor. 12 Todesurteile wurden am 1. 10. 1946 verhängt; ferner dreimal lebenslänglich, vier Haftstrafen und drei Freisprüche. Die Hinrichtung erfolgte am 16. 10. 1946. Die Asche wurde durch die Airforce über dem Atlantischen Ozean verstreut, nach einer anderen Version ("Der Spiegel") in die Münchner Isar geschüttet. Später weitere Anklagen gegen insgesamt 185 Personen, letztes Urteil am 11. 4. 1949; insgesamt 24 Todesurteile (F. Bedürftig). Berühmte "Besucher": Louis Aragon (Frankreich), Willy Brandt (Norwegen, "Arbeiterbladet", auch in dem Buch "Forbrytere og andre tyskere"), Marlene Dietrich, Alfred Döblin ("Der Nürnberger Lehrprozess" 1946), John Dos Passos (auch in "In the year of our defend" und in "Das Land des Fragebogens" 1997), Ilja Ehrenburg (Sowjetunion "Auf den Straßen Europas" 1947), Konstantin Fedin (Sowjetunion), Ernest Hemingway (USA), Robert Jungk, Erich Kästner ("Streiflichter aus Nürnberg" in der "Neuen Zeitung"), Alfred Kerr, John Steinbeck, Evelyn Waugh (England 1946), Rebecca West (1946 "Gewächshaus mit Alpenveilchen" 1995). S. auch Film.



Gerichtsverfahren: Nürnberger Prozess. Die Anklage: "Der Internationale Militärgerichtshof, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erheben Anklage gegen Hermann Wilhelm Göring, Rudolph Heß, Joachim von Ribbentrop, Robert Ley, Wilhelm Keitel, Ernst Kaltenbrunner, Alfred Rosenberg, Hans Frank, Wilhelm Frick, Julius Streicher, Walther Funk, Hjalmar Schacht, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach, Fritz Sauckel, Alfred Jodl, Martin Bormann, Franz von Papen, Arthur Seyß-Inquart, Albert Speer, Konstantin von Neurath und Hans Fritzsche ..." Angeklagt wurden ferner verschiedene Organisationen wie SS und SA.



Gerichtsverfahren: Nürnberger Prozess. Das Urteil: "Nürnberg, 2. Oktober ... 12 der Angeklagten wurden zum Tode durch den Strang verurteilt: Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Frank, Rosenberg, Streicher, Frick, Sauckel, Jodl, Seyß-Inquart, Bormann.
3 wurden zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt: Heß, Funk und Raeder.
2 zu 20 Jahren Gefängnis: Schirach und Speer.
1 zu 15 Jahren Gefängnis: von Neurath.
1 zu 10 Jahren Gefängnis: Dönitz.
3 wurden freigesprochen: Schacht, von Papen und Fritzsche ..." ("Nürnberger Nachrichten" 3.10.1946).



Gerichtsverfahren: In Ansbach fand 1994 die in der "deutschen Rechtsgeschichte bisher einmalige Prozessserie" wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern (in Flachslanden) statt.



Germanistik: Johann Georg von Eckhart (Eccard, Eckardt) (7.9.1664 - 9.2.1730 Würzburg) verfasste mit "Historia studii et etymologici linguae Germanicae" 1711 die erste Geschichte der deutschen Philologie (NDB). Er wurde damit zum "Vorläufer" der Germanistik (H. Leskien). Er gab zusammen mit Leibniz das erste deutschsprachige gelehrte Journal heraus (1700 - 1702) und entdeckte das Hildebrandslied (9. Jh.) (BBB; DBE, GBBE: *1674).



Germanistik: Georg Friedrich Benecke (10.6.1762 - 21.8.1844) aus Mönchsroth bei Ansbach hielt als erster deutscher Philologe Vorlesungen über mittelhochdeutsche Literatur und begründete die klassische Editionsphilologie. Er war ein Freund der Gebrüder Grimm (DBE, BBB, GBBE).



Germanistik: Der Sprachwissenschaftler Karl Bartsch (25.2.1832 - 19.9.1888), 1855 Kustos am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, gründete 1858 in Rostock das erste Germanistische Seminar an einer deutschen Universität. 1873 richtete er das Seminar für Neuere Sprachen in Heidelberg ein (Drüll, NDB).



Gerstäcker, Friedrich: Deutscher Erzähler (10.5.1816 - 31.5.1872), berühmt durch seine vielgelesenen Abenteuerromane, darunter "Die Flusspiraten des Mississippi". Gerstäcker reiste als Matrose, Heizer und Silberschmied um die Welt. 1853 lernte er durch Gustav Freytag Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha. Als der Herzog 1862 zur Ergänzung seiner berühmten Vogelsammlung in die "Gebiete nördlich von Abessinien, welche naturhistorisch damals noch äußerst wenig ausgebeutet waren", aufbrach, berief er neben "Tiervater" Brehm auch Gerstäcker in die Expeditionsmannschaft (Alfred E. Brehm: Ergebnisse einer Reise nach Habesch... Hamburg 1863. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Tierwelt Abessiniens).



Gerstäcker, Friedrich (1816 - 1872): Abenteuer einer fränkischen Eisenbahnfahrt In der Erzählung "Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer", die 1857 erschien, geht es nicht wie in Gerstäckers Romanen "um die neue Offenheit für die Weite der Welt", sondern um ein Stückchen fränkische Provinz: um die idyllische Welt des Kommerzienrats Mahlhuber, der als Junggeselle in einer abgeschiedenen oberfränkischen Kleinstadt lebt. Um seine "drei Zoll zu große" Leber zu heilen, hatten ihm die Ärzte eine ungewöhnliche Kur verordnet: eine Eisenbahnfahrt! In Burgkunstadt bestieg er den Zug, der ihn nach München und vielleicht noch weiter bringen sollte. Doch es wurde eine Fahrt mit unerwarteten Unterbrechungen. Harmlos scheinende Kontakte zu Mitreisenden führten zu Verwicklungen, zu vermeintlichen Bedrohungen und sich steigernden Ängsten: Ein Abenteuer, das der Provinzler nicht bestehen konnte.

     In Lichtenfels verließ Mahlhuber den Zug, um einen Spaziergang in die Umgebung zu machen. Doch hier widerfuhr ihm neue Unbill: Die "Heiligen und Märtyrerbilder" auf dem Weg nach Vierzehnheiligen (Staffelstein), die er "überall traf, und die blutigen Leiber und Wunden derselben riefen ihm auf peinliche Art seine eigene Leber wie seine Operation" wieder ins Gedächtnis zurück. Er entschloss sich zur Rückkehr in sein Heimatstädtchen, in die Geborgenheit seines "gemütlichen Schlafrocklebens".

     In Gerstäckers Erzählung lauern die Gefahren nicht in fernen Ländern, bei wilden Eingeborenen, sondern auf einer harmlos scheinenden Bahnfahrt, die in ihrer ungewohnten Atmosphäre Umbruch und Bedrohung symbolisiert. Der Held ist eine liebenswerte fränkische Variante des berühmteren Oblomow, im eigentlichen Wortsinn der typische "Biedermeier", den Gerstäcker in einem meisterhaften Genrebild zeichnete. Die Erzählung gehört als "Satire auf die reisenden Philister zu Gerstäckers besten Werken" (St. Frevel).



Gesangbuch: Das Gesangbuch des Jakob Dachser (um 1487 - 1567), u. a. Eichstätt, aus dem Jahr 1529 gilt als das älteste Augsburgs (GBBE).



Gesangbuch: "Ein enchiridion oder Handbüchlein", Nürnberg 1523, ist das älteste evangelische Gesangbuch.



Gesangbuch: "Etlich christlich Lieder, Lobgesang und Psalm", Nürnberg 1523/24, ist die erste Sammlung einzelner Liederblätter.



Gesangbuch: Der Nürnberger Joseph Klug (wahrscheinlich 1552 gestorben), druckte 1533 mit dem Titel "Geistliche Lieder aufs new gebessert" das "erste illustrierte Gesangbuch der Welt" (Reiser). Es enthält neben anderen Liedern erstmals von Martin Luther "Ein feste Burg ist unser Gott" (NDB, DBE, GBBE).



Gesangbuch: Johann Eichorn (1524 - 21.8.1583) aus Nürnberg gab 1552 das älteste ostdeutsche Gemeindegesangbuch heraus (NDB).



Gesangbuch: Von Johann Degen (um 1585/1587 - 29.8.1637) aus Weismain stammt das erste Gesangbuch mit mehrstimmigen Liedsätzen (1628). Es blieb bis ins 19. Jahrhundert "bestimmend für den Volksgesang der Sonn- und Feiertage" (s. auch Kirchenlied).



Gesangbuch: Das neue Gesangbuch des Bayreuthers Carl von Burger (1.5.1805 - 14.7.1884) wurde u. a. in Amerika übernommen (NDB, BBB).



Gesangslehre: Julius Hey (29.4.1831 - 22.4.1909) aus Irmelshausen bei Bad Königshofen begründete von Richard Wagner angeregt eine neue Gesangslehre, in der die Tonbildung von der (deutschen) Sprache ausgeht. Sein "Deutscher Gesangs-Unterricht" 1885 - 1887 blieb bis heute grundlegend. Hey studierte die Gesangspartien der ersten Bayreuther Festspiele ein (NDB, DBE, GBBE; BBB: *1832).



Geschichte: Zitate: "In Historien findet man alle Lehren und Gesetze lebendig, in Lehren und Gesetzen alle Historien tot" (Sebastian Franck). "Die Geschichte hat noch nie etwas anderes gelehrt, als dass die Menschen nichts aus ihr gelernt haben" (Georg Wilhelm Friedrich Hegel).



Geschichte: Zitate Jean Paul: "Alles soll man ruinieren, nur keine Ruine, weil diese nie wieder zu ersetzen." "Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen." "Die Geschichte belehrt fast niemand als die Gelehrten, die sie lehren, selten die Gewaltigen, welche die Geschichte selber regieren und erzeugen helfen." "Ruiniert alles, nur keine ächten Ruinen, z. B. den alten Königsstuhl am Rhein, weil sie kein Gott ersetzen kann."



Geschichtsphilosophie: Johann Chladni (17.4.1710 - 10.9.1759 Erlangen) nahm durch seine "Allgemeine Geschichtswissenschaft" 1752 den "ersten Rang" unter den deutschen Geschichtsphilosophen ein (Kraus, NDB, GBBE).



Geschichtswissenschaft: Zitat: "Die Geschichte ist die Passions-Geschichte der Menschheit und ein Martyrologium" (Jean Paul). "Die Weltgeschichte ist nicht das Weltgericht, sondern ein Produkt des Zufalls und das Resultat der Gewalt" (Oskar Panizza). "Geschichte, eine Art Hörensagen ..." (Karlheinz Deschner). "Spuren kleiner Verbrechen verfolgen Polizisten und Hunde; um die großen dienern die Historiker" (Karlheinz Deschner).



Geschichtswissenschaft: Einhard (Eginhard), um 770 "im Maingau" (östliches Franken) geboren, gestorben am ?14.3.840, schrieb um 830 mit der "Vita Caroli Magni" die erste weltliche und "bedeutendste" Biographie des Mittelalters (u. a. Killy).



Geschichtswissenschaft: Die "Annalen" 1077 - 1079 des Lampert (Lamprecht) von Hersfeld (vor 1028 - 2.10.1081/82/85?), der an der Bamberger Domschule ausgebildet und in Aschaffenburg zum Priester geweiht wurde, sind die "wichtigste" Quelle für die Geschichte Heinrichs IV. (u. a. NDB, DBE, GBBE, Killy).



Geschichtswissenschaft: Heinrich der Taube von Selbach, der am 9.10.1364 in Eichstätt starb, verfasste eine der bedeutendsten Chroniken zur Geschichte des 14. Jahrhunderts (NDB, BBB, GBBE).



Geschichtswissenschaft: Die "Weltchronik" des Frutolf 1098/99, Prior im Kloster Michaelsberg Bamberg, (+17.1.1103), ist nicht nur die erste Weltchronik auf deutschem Boden, sondern auch "eines der bedeutendsten Geschichtswerke des Mittelalters überhaupt" (F.-J. Schmale, NDB).



Geschichtswissenschaft: Der Nürnberger Chronist Sigismund Meisterlin (um 1420/1435 - um 1490/91), Kanoniker d. Willibaldchors in Eichstätt, schrieb mit "Nierobergensis chronica" 1488 das "wichtigste Erzeugnis des deutschen Frühhumanismus" (Joachimsohn). Er war der erste deutsche Geschichtsschreiber, der planmäßig Quellenstudien betrieb (Ber. Nürnberger; Killy: um 1435 - um 1500) (DBI: + nach 1484).



Geschichtswissenschaft: Dem Nürnberger Arzt Hartmann Schedel (13.2.1440 - 28.11.1514) verdanken wir mit der "Weltchronik" aus dem Jahr 1493 das "erste große" Geschichtswerk des deutschen Humanismus. Er vermutete bereits, dass die Erde eine Kugel sei (I. Keck, DBE, GBBE).
 
Bibliographie



Geschichtswissenschaft: Ivo Wittich (um 1450/1455 - 4.12.1507) aus Hammelburg, "Bahnbrecher des Renaissancehumanismus" richtete erstmals an einer deutschen Universität "ein selbständiges Lektorat für das Fach Geschichte ein" (Lex. d. Renaissance).



Geschichtswissenschaft: In Conrad Celtis (Celtes) (1.2.1459 - 4.2.1508) aus Wipfeld bei Schweinfurt erreichte die deutsche Geschichtsschreibung einen "ersten Höhepunkt" (Lex. d. Renaissance, BBB, GBBE).
 



Geschichtswissenschaft: Der Würzburger Abt Johannes Trithemius (1.2.1462 - 13.12.1516) war "wohl der produktivste" deutsche Historiker seiner Zeit (Kraus, BBB). Keiner seiner Kollegen verfügte über eine gleich exakte Kenntnis der echten Quellen. Neben zahlreichen Entdeckungen (so die Briefe des heiligen Bonifatius) "verdanken" wir ihm auch eine Reihe "berüchtigter" Fälschungen. Er wurde nicht zu Unrecht mit Faust verglichen. Plastik von Tilman Riemenschneider. Trithemius und Kircher schufen die frühesten Universalschriften in Europa. Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680) hielt sich u. a. in Würzburg von 1629 bis 1631 und Aschaffenburg auf). (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder)

     Lit. Trithemius, Johannes: Antwort... auff acht fragstuck, jme von... Maximilian Röm. Kayser etc. ... fürgehalten ... jetzund in das Teutsch... tranßferirt. Ingolstadt, Weissenhorn 1555. 1. deutsche Ausg. (Enthalten sind: Auslegung der Heiligen Schrift, Vorsehung, Zauberei und Hexerei, Glauben und Verstand sowie "wunderzaichen der ungläubigen".) - Trithemius: Compendium sive breviarum primi voluminis annalium sive historiarum de origine regum et gentis Francorum. Mainz, Schöffer 1515. Mit 2 Holzschnitten. - Trithemius: De origine gentis principumqve Bavarorvm commentarius ... Frankfurt, Cyriacus Jacob 1549. 1. Ausg. (Geschichte der bayerischen Herrscher und der Pfalzgrafen, mit dem Versuch, ihre Abstammung von Karl dem Großen nachzuweisen.)



Geschichtswissenschaft: Willibald Pirckheimer (5.12.1470 Eichstätt - 22.12.1530 Nürnberg) bot mit dem "Schweizerkrieg" nicht nur die erste bedeutende historische Darstellung dieses Ereignisses, sondern auch ein "Muster" humanistischer Geschichtsschreibung. Das Buch trug ihm den Ehrentitel eines "deutschen Xenophon" ein. Die ehemalige DDR-Forschung sah in Pirckheimer den "ersten frühbürgerlichen humanistischen Militärhistoriker, den Begründer des Genres der deutschen humanistischen Militärmemoiren" (W. Schiel).

     Seine Intention hat Pirckheimer in der Vorrede so dargestellt: "Ich aber schreibe hier nicht bloß dasjenige, was ich durch Überlieferung anderer oder durch das Gerücht vernahm, sondern auch das, was ich selbst gesehen und erfahren, nieder, da ich in diesem Krieg nicht unbeträchtliche Scharen Reiter sowohl als Fußvolk angeführt, und ich werde daher nicht so fast auf Zierlichkeit des Ausdrucks, als auf Darstellung der Wahrheit sinnen, damit es nicht den Anschein gewinne, als hätt ich mehr der Leidenschaft der Parteiung als der Tapferkeit der Feinde gehuldigt, und ich will infolgedessen so getreu als mir möglich mit Unterdrückung aller persönlichen Neigung die Erzählung jener Ereignisse unternehmen."
Bibliographie



Geschichtswissenschaft: Sebastian Franck (20.1.1499 - 1542/43), der u. a. in Gustenfelden (Rohr) bei Schwabach und in Nürnberg tätig war, schuf die "erste nicht von einem Katholiken verfasste Weltchronik" (Lex. d. Renaissance) (Lebensdaten DBI: 1500 - 1542).
Bibliographie



Geschichtswissenschaft: Mit dem "Calendarium historicum" 1550, verfasst von Paul Eber (8.11.1511 - 10.12.1569) aus Kitzingen, wurde eine neue historische Gattung eingeleitet (Kraus, BBB).

     Lit. Calendarium historicum. Adiecta quoque Ion. Stigeliide eodem Elegia. Basel 1550. (Nachdruck der Wittenberger Erstausgabe aus dem gleichen Jahr. Wiederholt gedruckter Geschichtskalender, u. a. mit Lebensdaten von berühmten Persönlichkeiten. Ebenfalls eingegangen wird auf die antike Zeitrechnung, u. a. der Juden.)



Geschichtswissenschaft: Im Werk des Nürnberger Historiographen Johannes Müllner (1.4.1565 - 15.8.1634) werden erstmals Ansätze von Quellenkritik sichtbar (BBB).



Geschichtswissenschaft: Georg Horn (1620 - 10.11.1670), der sich in Creußen, Nürnberg und Altdorf aufhielt, verwendete als einer der ersten die Einteilung der Geschichte in alte, mittlere und neuere Zeit (BBB).



Geschichtswissenschaft: Die "Dissertationes academicae" 1658 des Johann Heinrich Boecler (13.2.1611 - 12.9.1672) aus Cronheim (Gunzenhausen) sind das "Gedankenreichste und Gediegenste", was damals in Deutschland über den Wert der Geschichte geschrieben wurde (Wegele, BBB).



Geschichtswissenschaft: Georg Christian Joannis (9.12.1658 - 22.2.1735) aus Marktbreit wurde zum "Vorläufer" der historischen Forschung an der Mannheimer Akademie (NDB, DBE).



Geschichtswissenschaft: Johann Georg von Eckhart (7.9.1664 - 9.2.1730 Würzburg) hat mit "Commentarii de rebus Franciae orientalis et episcopatus Wirceburgensis" 1729 einen "Ehrenplatz in der Geschichte der Historiographie erobert". Es ist das "großartigste" Geschichtswerk seiner Epoche (Kraus). Eckharts "Quellenkenntnis und kritischer Scharfsinn waren in Deutschland unerreicht" (* auch 1674).



Geschichtswissenschaft: Der Nürnberger Historiker und Jurist Nicolaus Gundling (25.2.1671 - 9.12.1729) aus Kirchensittenbach bei Nürnberg befruchtete die deutsche Geschichtsschreibung "aufs nachhaltigste" (NDB, Kraus).



Geschichtswissenschaft: Die "Acta pacis Westphalicae publica" 1734/36 des Bayreuthers Johann Gottfried von Meiern (Meyern) (1.5.1692 - 16.10.1745), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, sind die umfangreichste und "bis heute wichtigste" Quellensammlung zum Westfälischen Frieden. Meiern hat damit nicht nur eine "Pionierleistung" geliefert, sondern auch wesentlich "zur Entwicklung einer fundierten Reichs- und Staatsgeschichte beigetragen" (Biogr. Wörterb. d. dt. Geschichte, NDB, DBE, GBBE).



Geschichtswissenschaft: Das Handbuch "Historia universalis et pragmatica" 1748/54 des Jesuiten Adrian Daude (9.11.1704 - 12.6.1755), der an den Universitäten Bamberg und Würzburg tätig war, ist dem "Besten" ebenbürtig, das damals in Deutschland veröffentlicht wurde (Kraus, BBB, DBE).



Geschichtswissenschaft: "Außerordentlichen" Ruhm als Historiker erlangte Johann Christoph Gatterer (13.7.1727 - 5.4.1799) aus Lichtenau bei Ansbach, Konrektor am Nürnberger Gymnasium. Er lieferte die "Grundlagen und Grenzen" der historischen Hilfswissenschaften und wurde damit zum Begründer der neueren deutschen Geschichtsschreibung. Göttingen verdankt ihm 1764 das Historische Institut (H. Wesendonck, DBE, GBBE s. auch Genealogie, Urkunden) (BBB: 13. oder 14.7.1727 - 8.4.1799).



Geschichtswissenschaft: Größter deutscher Historiker des 18. Jahrhunderts Michael Ignaz Schmidt (30.1.1736 - 1.11.1794) aus Arnstein bei Würzburg, zeitweise in Haßfurt und Bamberg tätig, Bibliothekar und Professor an der Universität Würzburg, wurde als der "größte Geschichtsschreiber, den Deutschland im 18. Jahrhundert besaß", gerühmt. Er war der erste deutsche Historiker, der sich an das breite Publikum wandte ("Geschichte der Deutschen" 1778/93). Bemerkenswert sein Versuch, die Reformation als erster leidenschaftslos und "unparteiisch" zu beurteilen. Die Wissenschaft verlieh ihm den Ehrentitel "Geschichtsschreiber der Deutschen" (E. M. Wenz, BBB, GBBE).



Geschichtswissenschaft: "Der schönste, reichste, erste und wahrste Roman, den ich je gelesen, ist die Geschichte" (Jean Paul Zitat).



Geschichtswissenschaft: Johann Nepomuk von Raiser (25.9.1768 - 14.5.1853), 1810 Eichstätter Kreisdirektor, war Mitbegründer des Historischen Vereins im Oberdonaukreis (GBBE).



Geschichtswissenschaft: Johann Adam Aretin (24.8.1769 - 16.8.1822), der 1814 als Hofkommissar für Aschaffenburg tätig war, begründete zusammen mit dem Freiherrn vom Stein die Gesellschaft für Ältere Deutsche Geschichtskunde (NDB).



Geschichtswissenschaft: Johann Adolf von Schultes (29.10.1774 - 29.5.1821 Coburg) gehört in die "erste Reihe der deutschen Geschichtsforscher" (Kraus, BBB).



Geschichtswissenschaft: Franz Josef Schneidawind (25.8.1799 - 26.7.1857) aus Bamberg, u. a. 1827 in Aschaffenburg tätig, war "einer der Wegbereiter" der nationalen Geschichtsschreibung (DBE, GBBE, BBB).



Geschichtswissenschaft: Friedrich Hoffstadt (31.1.1802 Amorbach - 7.9.1846 Aschaffenburg), der sich u. a. in Ansbach aufhielt, war 1833 Mitbegründer der Gesellschaft für Deutsche Altertumskunde zu den Drei Schilden (DBE, GBBE).



Geschichtswissenschaft: Martin Theodor Contzen (29.11.1807 - 4.1.1881 Würzburg) führte eine neue, sog. "genetische" Methode in die Geschichtswissenschaft ein (BBB).



Geschichtswissenschaft: Ernst Ludwig Rochholz (4.3.1809 Ansbach - 29.11.1892) war 1859 Mitbegründer der Historischen Gesellschaft des Kantons Aarau (DBE, GBBE, BBB).



Geschichtswissenschaft: Der Erlanger Professor (ab 1884) Friedrich Bezold (26.12.1848 - 29.4.1928) gilt neben Ranke als der "führende" Geschichtsschreiber der Reformation (NDB, BBB).



Geschichtswissenschaft: Paul Fridolin Kehr (28.12.1860 - 9.11.1944 Wässerndorf (Seinsheim bei Kitzingen) genoss als Historiker internationales Ansehen (Biogr. Wörterb. d. dt. Geschichte, DBE).



Geschichtswissenschaft: Theodor Mayer (24.8.1883 - 26.11.1972), der die „Monumenta Germaniae historica“ 1944 nach Pommersfelden verlegte, gründete 1951 den Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte (GBBE).



Geschichtswissenschaft: Die Veröffentlichungen des Erlanger Professors Otto Brandt (26.8.1892 - 16.1.1935) gehören zu den "besten Untersuchungen der modernen Landesgeschichtsschreibung". Er begründete das "Handbuch der deutschen Geschichte" (NDB, GBBE).



Geschichtswissenschaft: Max Spindler (28.11.1894 Birnbaum-Steinwiesen bei Kronach - 9.4.1986 Neunkirchen am Brand) gründete das Institut für Bayerische Geschichte an der Universität München (DBE).



Geschichtswissenschaft: Ludwig Wegele (19.7.1901 - 30.6.1975) aus Alzenau gründete die Alt-Augsburg-Gesellschaft (GBBE).



Geschichtswissenschaft: Ein der bedeutendsten bayerischen Historiker Karl Bosl (11.11.1908 - 18.1.1993) wurde 1953 an die Universität Würzburg berufen (GBBE).



Gesellschaft: Zitate: "Zu guten Beziehungen gelangt man am schnellsten, wenn man den Eindruck erweckt, sie zu besitzen" (Sigmund Graff). "Die öffentliche Meinung gleicht einem Schlossgespenst: Niemand hat es gesehen, aber alle lassen sich von ihm tyrannisieren" (Sigmund Graff). "Macht ist das ultimative Aphrodisiakum" (Henry Kissinger). "Die Masse ist in Deutschland schwer beweglich, sie ist wie Asphalt; aber Asphalt brennt" (Oskar Panizza). "Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenkend, aber niemals verzagt" (August von Platen). "Du lebst, um unter Menschen zu sein" (August von Platen). "Nur durch weltliche Güter kannst du erobern weltliche Gemüter" (Friedrich Rückert). "Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernünftig zu handeln" (Rudolf Virchow).



Gesellschaft: Zitate Wilhelm Ludwig Wekhrlin: "Man war Mensch, ehe man Untertan ward." "Man ist den Toten nichts als die Wahrheit schuldig, den Lebenden aber noch etwas mehr." "Nichts ist unleidentlicher, als sich von seines gleichen geneckt zu sehen." "... die Großen sind nicht sowohl an sich selbst groß, als vielmehr durch das, was sie umringt." "Wer selbst Verdienste hat, pflegt den Verdiensten anderer Gerechtigkeit zu leisten." "Die Ordnung des Spiels bringt's mit sich, dass die Kleinen die Kegel aufsetzen, wenn die Großen mit einander kugeln." "Man ist immer sicherer in Gesellschaft eines Mächtigen als alleine." "Wir Menschen sind oft nichts als Tasten am Klaviere, / Und hängen davon ab, wann - wie - und wo? man uns berühre." "Solange die Füchse und Wölfe von einander entfernt lebten, so waren sie Freunde: seitdem sie Nachbarn sind, so wurden sie unversöhnliche Feinde." "Wem Menschenkenntnis fehlt, gerät mit seinem Witz an den nächsten Galgen."



Gesellschaft: Zitate Jean Paul: "Die Geister brauchen Freiheit, keine Gleichheit." "Die Großen gleichen gewissen Wilden, die glauben, man müsse jeden Traum realisieren." "Freiheit ist ein Gut, dessen Dasein weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen." "Für nichts lernt ein Mensch sich leichter halten als für einen Großen, sobald er die erforderlichen Leute dafür um sich hat." "Ich bin so an Freiheit gewöhnt, dass mich schon eine bloße Einladung quält, besonders lange voraus." "Jede Klassifikation ist so lange wahr als die neue Klasse fehlt." "Jeder Fachmann ist in seinem Fach ein Esel." "Noch konnte Kaiser und Reich den blauen Montag nicht abstellen." "Überhaupt halte ich die beständige Rücksicht, die wir in allen unsern Handlungen auf fremde Urteile nehmen, für das Gift unsrer Ruhe, unsrer Vernunft und unsrer Tugend. An dieser Sklavenkette hab' ich lange gefeilt."



Gesundheitsamt: 1920 wurde in Nürnberg das erste städtische Gesundheitsamt Bayerns errichtet (Bayer. Städtebuch).



Gesundheitspflege: Der Würzburger Alois Geigel (17.4.1829 - 10.2.1887) leistete "Pionierarbeit" auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheitspflege (NDB, BBB, GBBE).



Gewebelehre: Der Anatom Franz von Leydig (21.5.1821 - 13.4.1908) aus Rothenburg o. d. T., ab 1846 an der Universität Würzburg tätig, entdeckte zahlreiche Organe und steuerte als Mitbegründer der Histologie (vergleichende Gewebelehre) wichtige Erkenntnisse für sein Fach bei (NDB, Jahn, Lex. d. Naturwiss.; BBB, GBBE: +11.4.)



Gewebelehre: Albert von Koelliker (auch Kölliker) (6.7.1817 - 2.11.1905 Würzburg) begründete die systematische Histologie. Er ist der Autor des ersten Handbuchs über dieses Gebiet. Von Koelliker stammen die modernen Begriffe Gewebe und Organ (BBB, DBE, GBBE).



Gewerbe: Steinbühl war im 19. Jahrhundert bis zu seiner Eingemeindung nach Nürnberg 1865 das "gewerbereichste" Dorf Bayerns.



Gewerbefreiheit: Sie wurde in Coburg-Gotha bereits 1863 eingeführt - fünf Jahre vor dem deutschen Schlusslicht Bayern.



Gewerbehygiene: Grundlegende Forschungen in der Gewerbehygiene und Nahrungsmittelchemie verdanken wir Ernst von Bibra (9.6.1806 Schwebheim bei Schweinfurt - 5.6.1878 Nürnberg) (NDB, BBB).



Gewerbehygiene: "Pionierarbeit" auf dem Gebiet der Gewerbehygiene leistete Lorenz Geist (20.1.1807 - 20.10.1867) aus Nürnberg (NDB, GBBE).



Gewerbehygiene: Karl Bernhard Lehmann (27.9.1858 - 28.1.1940 Würzburg) begründete die Gewerbehygiene und entwickelte sie zu einer eigenständigen Wissenschaft. Er stellte Normwerte zum Schutz von Gesundheitsschäden auf (NDB, DBE, GBBE).



Gewerbeschule: Paul Jacob Marperger (27.6.1656 - 27.10.1730) aus Nürnberg machte "wohl als erster Merkantilist detaillierte" Vorschläge über Organisation und Unterrichtsinhalte von Gewerbeschulen (NDB). Er zählt zu den "produktivsten und meistgelesenen" deutschen Kameralisten (DBE, GBBE).



Gewerbeschule: Karl Baumgartl (1892 - 1977), gestorben in Garitz (Bad Kissingen) gründete die 1939 von Pilsen nach Eger verlegte Deutsche Staatsgewerbeschule (Weinmann).



Gewerkschaft: Nürnberg gilt als eines der deutschen Zentren der Gewerkschaftsbewegung. Hier fand 1849 der erste Allgemeine Bayerische Arbeitskongress statt, 1891 erfolgte ferner die Gründung des Deutschen Metallarbeiterverbandes und 1919 die Gründung des ADGB.



Gewerkschaft: Helene Grünberg (28.6.1874 - 7.7.1928), die sich u. a. in Nürnberg aufhielt, gründete die erste gewerkschaftliche Organisation für Dienstmädchen.



Gewerkschaft: Adam Stegerwald (14.12.1874 - 3.12.1945 Würzburg) aus Greußenheim bei Würzburg gründete 1899 eine christliche Gewerkschaft. Von 1908 bis 1914 war er erster Sekretär des Internationalen Bundes Christlicher Gewerkschaften. 1916 wurde er als "einziger und erster Arbeiter ins preußische Herrscherhaus berufen". 1918 schuf er den Deutschen Demokratischen Gewerkschaftsbund und 1919 amtierte er als Vorsitzender des Gesamtverbandes Christlicher Gewerkschaften. Er gilt als Wegbereiter der Sozialpartnerschaft (u. a. DBE, GBBE, BBB, Who is who d. sozialen Arbeit).



Gewerkschaft: "Führend aktiv" in der christlichen Gewerkschaftsbewegung (1945 Mitbegründer der Einheitsgewerkschaften der CDU) betätigte sich Jakob Kaiser (8.2.1888 - 7.5.1961) aus Hammelburg (DBE, BBB, GBBE s. auch Politiker).



Gewerkschaft: Die erste Gewerkschaft im Nachkriegsbayern wurde am 31. Mai 1945 in Aschaffenburg gegründet.



Gewichtheben: 1913 wurde Wilhelm Köhler vom Athletenclub 1896 Schweinfurt Weltmeister im Leichtgewicht.



Gewürz: Der Nürnberger Kaufmann und Montanherr Jakob Welser (13.3.1468 - 14.2.1541) besaß das Monopol für den europäischen Gewürzmarkt (Ber. Nürnberger).



Gewürz: Einzigartig in Deutschland ist die 1985 im "Langheimer Amtshof" Kulmbach eingerichtete Forschungsbibliothek für Gewürzgeschichte der Universität Bamberg. In Abtswind steht das „größte Gewürzmuseum der Welt“.



Gift: Im Isenheimer Altar des Malers Matthias Grünewald (um 1475/1480 in Würzburg - 31.8.1528), etwa ab 1503/04 - 1526 in Aschaffenburg, ist wohl erstmals eine Mutterkornvergiftung dargestellt ("Versuchung des hl. Antonius", 1500 - 1510).



Gift: In E. W. Martius "Gesammelte Nachrichten über den Macassarischen Giftbaum" wurde diese Baumart erstmals beschrieben. Das Buch ist 1792 in Erlangen erschienen.



Gift: Heinrich Kiliani (30.10.1855 - 25.2.1945) aus Würzburg gelang die Isolierung der Wirkstoffe im Pfeilgift (NDB, DBE).



Gift: Der Würzburger Pharmakologe und Toxikologe Ferdinand Flury (21.5.1877 - 6.4.1947) schrieb zwei Standardwerke, die jahrzehntelang eine "einzigartige" internationale Stellung einnahmen: "Schädliche Gase" 1931 und "Toxikologie der technischen Lösungsmittel" 1938 (NDB, BBB).



Glas: Zu den wichtigsten Zentren der Glasherstellung im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit in Deutschland gehört der Spessart. Ein typisches Produkt dieser Landschaft ist der "Spechter".



Glas: Der Nürnberger Glasschnitt, eine Technik, die den Edelsteinschnitt auf die Glasherstellung übertrug, beendete im 17./18. Jahrhundert die Vormachtstellung Venedigs auf dem Gebiet der Glasveredlung (Mielke).



Glas: Der Jesuit und Missionar Kilian Stumpf (14.9.1655 - 24.7.1720) aus Würzburg errichtete 1697 in Peking die erste Glashütte Chinas (DBE, GBBE).



Glas: Georg Horn (*1841), der sich u. a. in Fabrik-Schleichach (Rauhenebrach) aufhielt, gründete 1885 die "Glasarbeiterzeitung".



Glas: Fürth war im 18. Jahrhundert internationales Zentrum für die Herstellung optischer Gläser. Oberfranken entwickelte sich nach 1945 zum zweitgrößten deutschen Produktionsgebiet für Glas.



Glas: Die Veste Coburg besitzt eine Glassammlung von Weltruf; vor allem die venezianischen Gläser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert sind "einzigartig" in deutschen Museen (Handschuh, s. auch R. Schneider). 1977 wurde der "Coburger Glaspreis für moderne Glasgestaltung in Europa" gestiftet. Schloss Rosenau (Rödental bei Coburg) beherbergt das "erste in einem eigenen Haus" untergebrachte Museum für modernes Glas in Deutschland.



Glasätzen: Der Nürnberger Glasschneider Georg Schwanhard d. Ä. (um 26.1.1601 - 3.4.1667) gilt als Erfinder des Blankschnitts. Seine Gläser gehören heute zu den gesuchtesten und teuersten ihrer Art (Ber. Nürnberger, ADB, GBBE).



Glasätzen: Das eigentliche Glasätzen hat 1670 Heinrich Schwanhard (um 22.4.1625 - 5.2.10.1693 Nürnberg) erfunden (Feldhaus, ADB). (+ auch 2.10.)



Glasharmonika: Die Glasharmonika wird erstmals 1651 von dem Dichter Georg Philipp Harsdörffer (1.11.1607 Fischbach - 17.9.1658 Nürnberg) in dem Buch "Erquickungsstunden" beschrieben (Feldhaus; Brockhaus +22.9.)
Bibliographie



Glasharmonika: Joseph Aloys Schmittbaur (8.11.1718 - 19.10.1809) aus Bamberg erweiterte den Tonumfang der Glasharmonika von zwei auf vier Oktaven (DBE, GBBE).



Glashütte: Die 2004 ausgegrabenen Reste einer Glashütte aus dem 17. Jahrhundert am Ochsenkopf sind die bedeutendsten Funde in Mitteleuropa.



Glasmalerei: Mit den Glasmalereien von St. Sebald in Nürnberg schufen Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) und Hans Suess von Kulmbach (um 1480 Kulmbach - 1522 Nürnberg) eine "völlig neue" Form des Farbfensters.



Glasmalerei: Die Malereien von St. Lorenz in Nürnberg gehören zu den schönsten in Deutschland.



Glasmalerei: Vermutlich war es der Nürnberger Johann Schaper (um den 10.5.1621 - 2./3.2.1670), der als erster die Technik der reinen Schwarzlotmalerei von flachen Glasscheiben auf Gefäße übertrug (Ber. Nürnberger). Nach ihm sind die sog. Schapergläser benannt (BBB).



Glasmalerei: Nürnberg wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zur "Hochburg" feiner Emaille- und Schwarzlotmalereien (Mielke). Dem Nürnberger Porzellan- und Glasmaler Sigismund Frank (1.6.1770 - 16.1.1847) verdanken wir 1804 die Wiederentdeckung der Technik der Glasmalerei (BBB).



Glasmalerei: Johann Zacharias Quast (23.10.1814 - 9.8.1891), der sich u. a. in Bamberg und Nürnberg aufhielt, ist der bedeutendste Glasmaler des 19. Jahrhunderts (Weinmann, DBE).



Glasur: Der Aschaffenburger Keramiker Wilhelm Rudolph (28.8.1879 - 11.12.1939), u. a. in Nürnberg und Rothenburg ob der Tauber tätig, entwickelte bleifreie Glasuren, die seinen Namen tragen (BBB).



Gletscherforschung: Der Nürnberger Hans Hess (2.2.1864 - 8.6.1940), u. a. in Ansbach tätig, setzte 1899 in der Gletscherforschung erstmals Tiefbohrungen ein, um die Eisdicke im Abschmelzbereich zu bestimmen (NDB, DBE, GBBE).



Gleusdorf: (Untermerzbach): bei Ebern,: berühmte Besucher: Friedrich Rückert 1821



Gleußen: (Itzgrund): bei Coburg: berühmte "Besucher": Wallenstein, ferner Johann Wolfgang von Goethe 1790, Christoph Martin Wieland 1796. Aus: Merian "Topographie" 1656: "Das erste Dorf im Coburgischen, von Nürnberg aus, und zwischen demselben und Kaltenbrunn (so ein kleines denen von Rotenhan zuständiges Dörflein zwischen Lahm und Gleußen gelegen) mitten in der Straßen, ein Fähnlein zu sehen, welches die Grenzscheidung zwischen Sachsen-Coburg und Würzburg anzeiget, bei welchem allzeit das nürnbergische Geleit auf Leipziger Mess reisend vom coburgischen Geleitsmann angenommen wird."



Globus: Martin Behaim (6.10.1459 - 29.7.1507) aus Nürnberg "Von den Untertanen meines Reiches ist niemand jemals ein größerer Reisender gewesen und hat fernere Gegenden des Erdballs besucht als Martin Behaim" (Kaiser Maximilian I.) "Im Jahr des Herrn 1484 hat König Johannes zu Portugalia, ein Mann von hohem Geist, etliche Galeeren mit allem zum Leben notwendigen Dingen ausgerüstet und hinter die Säulen des Herkules gegen Süden ausgeschickt, um Äthiopien zu erforschen, und denselben Schiffen zween Befehlshaber gesetzt, nämlich Jacobus Camus, einen Portugiesen, und Martin Behaim, einen Deutschen aus Nürnberg, von vornehmem Geschlecht" (Hartmann Schedel "Weltchronik" 1493).

     Dass ein Lebender in das Standardnachschlagewerk des 15. Jahrhunderts aufgenommen wurde, ist nicht so außergewöhnlich, wenn man weiß, dass Schedel und Behaim Landsleute waren. Vor allem war es der Ruf des bekanntesten und bedeutendsten deutschen "Weltfahrers", der zu diesem Urteil führte. Nach ihm ist die 1951 gegründete Martin-Behaim-Gesellschaft benannt.
 



Globus: Martin Behaim (1459 - 1507) trat als Kaufmann in die Fußstapfen seines Vaters, machte sich mit 20 selbständig und gründete eine Agentur in Amsterdam. Doch das blieb eine Episode. Bereits drei Jahre später finden wir ihn in Lissabon, der Stadt, von der die Eroberung der Welt ihren Ausgang nahm. 1490 kehrte er nach Nürnberg zurück. Halb neugierig, halb belustigt lauschte man seinen Erzählungen über die Teilnahme an der Expedition des Diego Cao 1484 bis 1485 zu den Guinea-Inseln an der Westküste Afrikas: "Diese Inseln wurden gefunden mit den Schiffen, die der König aus Portugal ausgeschickt zu diesen Pforten des Mohrenlandes anno 1484. Da war eitel Wildnis und keine Menschen; wir fanden dort nur Wald und Vögel. Dorthin schickt der König von Portugal nun alljährlich sein Volk, das den Tod verschuldet hat, Männer und Frauen, und gibt ihnen das Nötige, damit sie das Feld bebauen und sich ernähren, damit dieses Land von Portugiesen bewohnt werde."
 



Globus: Martin Behaim (1459 - 1507) Die Welt als "Erdapfel". Behaim machte die Nürnberger Kaufmannschaft mit einem verwegenen Plan bekannt. Er wollte ihnen den Weg nach Indien zeigen, nicht auf einer gewöhnlichen Karte, sondern auf einem Globus. 1492 war das Wunderwerk, der Nürnberger "Erdapfel", vollendet - die Welt als Kugel, wie sie niemand vorher gesehen hatte. Weit über 1000 Länder- und Ortsnamen sind eingetragen. 48 prachtvolle Miniaturen beflügeln die Phantasie des Betrachters: Missionare und Reisende, farbige Papageien und Seeschlangen, ein mächtiger Walfisch in der Antarktis, am Nordpol ein Jäger, der einen Eisbären mit Pfeil und Bogen erlegt. Ein faszinierendes Bilderbuch der damals bekannten Welt. "Niemals zuvor und wohl kaum danach hat sich ein Deutscher so um das Wissen der Welt verdient gemacht", urteilt die Fachwelt. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt.
 



Globus: Martin Behaim (1459 - 1507) Behaims "Erdapfel" mit Längen- und Breitenangaben ist der älteste erhaltene Erdglobus, sowie der einzige Globus ohne den Doppelkontinent Amerika. Der Nürnberger Forschungsreisende war der "bedeutendste" deutsche Geograph des ausgehenden Mittelalters. Seine Globen wurden für die Entwicklung des Weltbildes "epochemachend"; sie leiteten in seiner Vaterstadt eine Tradition ein, die von Schöner und Doppelmayr konsequent fortgeführt wurde: Nürnberg stieg mit der Globenproduktion und den Kartenverlagen zum Zentrum der Kartographie auf und hielt diese Stellung bis Ende des 18. Jahrhunderts.
 
Bibliographie



Globus: Die frühe Bedeutung der Stadt Nürnberg im Globenhandel dokumentierte Nikolaus von Kues, der hier schon 1444 einen Himmelsglobus erwarb (Lex. zur Gesch. d. Kart.)



Globus: Die Globen des Johannes Schöner (16.1.1477 - 16.1.1547 Nürnberg) aus Karlstadt, der u. a. in Hallstadt, Bamberg und Kirchehrenbach tätig war, werden heute noch gerühmt. Der von 1515 zeigte erstmals Amerika, der von 1523 Australien und die Magellanstraße. Schöner schuf um 1515 den ersten gedruckten Himmelsglobus. in der Literatur: Gedicht von Philipp Melanchthon 1547.



Globus: Um 1615 eröffnete Ludwig Andreä in Nürnberg das erste Fachgeschäft zum Verkauf von Globen (Feldhaus).



Globus: Die Erd- und Himmelsgloben des Johann Gabriel Doppelmayr (27/30.9.1677 - 1.12.1750), Professor am Egidiengymnasium (Ägidiengymnasium) in Nürnberg, waren die besten und am weitesten verbreiteten des 18. Jahrhunderts. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt. (Lex. zur Gesch. d. Kart.) (* auch 1671).
Bibliographie



Globus: Der Erdglobus des Daniel Friedrich Sotzmann (13.4.1754 - 3.8.1840), Nürnberg 1808, ist der "beste Erdglobus" Anfang des 19. Jahrhunderts (ADB).



Globus: 1835 erfand Philipp Cella aus Nürnberg einen mit Luft zu füllenden Globus (Feldhaus).



Glocke: Die sog. Kaiserglocken im Bamberger Dom gehören zu den „bedeutendsten und klangschönsten mittelalterlichen Glocken in Europa“ (Chr. Freise-Wonka). Bei der Kunigundenglocke aus der Zeit vor 1200 handelt es sich um eine sog. "Bienenkorbglocke"; es ist die größte ihrer Art in Deutschland. 1989 wurden bei archäologischen Grabungen auf dem Bamberger Domberg zwei Glockengussgruben aus dem 15./16. Jahrhundert gefunden, die in Deutschland als einzigartig gelten.



Glocke: An der Wende zur Neuzeit nahm Nürnberg eine "überragende" Stellung im Glockenguss ein, ebenso wie vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Forchheim.



Glocke: Im Würzburger Dom befindet sich Deutschlands größtes Geläut; es besteht aus 11 Glocken, darunter die Salvatorglocke mit 2,3 Metern Durchmesser und 10 Tonnen Gewicht (Dettelbacher).



Glockenspiel: Das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg besitzt im Ostturm ein Carillon mit 48 Glocken. Aschaffenburg beschäftigt auch den einzigen "hauptamtlichen" Carilloneur Deutschlands. Es finden regelmäßig Konzerte statt (Diercke-Lexikon Deutschland).



Glühbirne: Sigmund Bergmann (9.6.1851 - 7.7.1927), der von 1852 bis 1869 in Hersbruck lebte, erfand zusammen mit T.A. Edison die Glühbirne (Bayer. Städtebuch).



Gold: "Frage nach dem Weißen Main, gehe darnach hinauf, bis das Wasser über einen hohen Felsen herabfällt, daselbst nimm eine fichtene Rute, decke sie über dich und gehe durch den Strom, der vom Felsen herabfället und wann du hindurchkommest, so ist ein Loch in dem Fels, allda krieche hinein, darinnen findest du Goldkörner in einem Gang und ist aller Gezeug drinnen" (Bericht des venezianischen Goldsuchers Giovanni Carnero 1530).

     Die Goldkronacher Gold- und Silbergruben waren um 1400 die ergiebigsten in ganz Deutschland. Von 1792 bis 1797 unterstand das Revier Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859). Aus den Erzen dieses Gebiets wurden um 1860 die letzten bayerischen Golddukaten geprägt. In Goldkronach, in dem bereits zweimal die deutschen Meisterschaften im Goldwaschen ausgetragen wurden, fand 1989 die Weltmeisterschaft dieser "Sportart" statt.



Gold: Der Goldkegel, sog. Kalenderhut (ein Zeit- und Jahreszeitenmesser), von Ezelsdorf (Burgthann) aus dem Jahr 1000 v. Chr. ist mit 88 cm Höhe der größte seiner Art. Er wurde 1953 entdeckt und wird im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg aufbewahrt.



Goldene Bulle: Eine Art Grundgesetz, 1356 auf dem Reichstag in Nürnberg angenommen. Sie ist die "wichtigste Verfassungsurkunde des Alten Reiches" bis 1806 und bestimmte u. a., dass jeder neu gewählte König seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten müsse. 2013 in das UNESCO-Register "Memory of the world" aufgenommen.
S. auch Briefmarken



Goldkronach: berühmte Einwohner: Alexander von Humboldt ("hier bin ich glücklicher, als ich je wagen durfte zu glauben"). berühmte Besucher: Karl Immermann 1837, Friedrich Rückert 1833. Früher berühmter Gold- und Silberbergbau (s. auch Bergwerk, Gold).



Goldkronach: Aus Merian "Topographie" 1656: "Ein markgräfisch culmbachisch Amt. Gaspar Bruschius, in Beschreibung des Fichtelbergs sagt, dass zwischen des Fichtelbergs Haupt und Weidenberg ... ein fast großes und weites Feld seie, welches man die Königsheid nenne, darumb, dass etwann allda ein König ein Schlacht soll getan haben. Welches auch bezeugen die Gebein, Hirnschaln, alte rostige Wehren, Schild, Helm und andere Kriegsrüstung so heutigen Tages (er redet aber vom Jahr 1542) noch von dem Bauersvolk hin und wieder auf diesem Feld ausgegraben und gefunden werden."



Goldkronach: in der Literatur: Seltsame Begegnung: In Goldkronach hatte Immermann "im Wirtshause ein kleines Abenteuer". Er bemerkte ein Mädchen, das sich in einem "Nebengemach mit dem Schwenken der Gläser beschäftigte" und ihn mit sonderbarem Blick ansah. "Sie trat zuweilen in die Türe und schien mir einen Wink zu geben, als wolle sie mir etwas vertrauen. Ich wurde nun aufmerksamer auf sie, und nahm ein Antlitz von ganz außergewöhnlicher Schönheit wahr, die um so auffallender erschien, als völlige Totenblässe das Gesicht bedeckte.

     Im Auge hatte sie etwas Unstätes, was ganz geisterhaft erschien. Ich ließ mich mit ihr in ein gleichgültiges Gespräch ein, was sie aber bald durch die Aufforderung unterbrach, mit ihr zu gehen, sie wollte sich bei mir nach etwas erkundigen. Sie ging in eine Kammer, von da stieg sie Stufen nach dem Hofe hinab, und eilte in eine Art von halbdunkler Remise, wo allerhand Geröll umherstand. Sie sah sich immer nach mir um, ob ich auch folge. In dem Gelasse wollte sie eben den Mund auftun zu reden, als die Stimme des Wirts sich vernehmen ließ, der zornig herbeigesprungen kam, sie beim Arme ergriff, fast in eine Ecke schleuderte und rief: Was tust du hier? Scher dich fort und lass den Herrn zufrieden! Das Mädchen setzte sich auf einen Holzklotz, und gab Töne von sich, die ganz herzzerschneidend waren. Man konnte nicht unterscheiden, ob es Lachen oder Weinen war." Lange dachte der Dichter über diese Begegnung nach, das Rätsel jedoch blieb ungelöst.



Goldschläger: Dieses Handwerk ist erstmals um 1150 in Nürnberg nachgewiesen (Stein). Schwabach nennt sich „Weltstadt der Goldschläger“.



Goldschmied: in der Literatur:

     "Ich Goldschmied mach köstliche Ding:
     Siegel und gülden Petschaft-Ring
     Köstlich Gehäng und Kleinod rein
     Versetzet mit edlem Gestein
     Güldin Ketten, Hals- und Armband
     Scheuren und Becher mancher Hand
     Auch von Silber Schüssel und Schaln
     Wer mirs gutwillig tut bezahln."
     (Hans Sachs im "Ständebuch" des Jost Amman 1568)



Goldschmied: Der "Watterbacher Tragaltar" (Kirchzell Lkr. Miltenberg), der heute im Bayerischen Nationalmuseum München aufbewahrt wird, gilt als eine der "bedeutendsten Goldschmiedearbeiten aus der Zeit um die Jahrtausendwende".



Goldschmied: Die sog. Buckeltechnik ging seit ca. 1470 von Nürnberg aus (Lex. d. Renaissance).



Goldschmied: Das Schlüsselfelder Schiff (benannt nach einem Vorbesitzer) eines Nürnberger Meisters vor 1503 ist der älteste erhaltene Tafelaufsatz in Schiffsform; er befindet sich heute im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.



Goldschmied: Der Nürnberger Zinngießer Melchior Koch (+1553) trug um 1550 erstmals unechtes Gold auf Metall auf (Feldhaus) (DBI: +1567).



Goldschmied: Weltruhm als "hervorragendster" deutscher Goldschmied erlangte Wenzel Jamnitzer (1507/1508 - 19.12.1585), der ab 1534 als Meister in Nürnberg tätig war. Er erfand Maschinen zum Prägen von Ornamentstreifen, entwickelte neue Goldschmiedetechniken und wendete als erster in Deutschland die "höfisch-manieristische" Zierform an. Unter seinen Auftraggebern befanden sich vier deutsche Kaiser (u. a. DBE). S. auch Briefmarken.



Goldschmied: Der Nürnberger Hans Lencker (1523 - 28.11.1585) gehört zu den bedeutendsten deutschen Goldschmieden des Manierismus (DBE, GBBE).



Goldschmied: Der Nürnberger Hans Petzold (Petzolt) (1551 - 19.3.1633) nahm als "erster seiner Zunftgenossen" spätgotische Formen wieder auf (DBE, GBBE).



Goldschmied: Der Nürnberger Christoph Jamnitzer (11.5.1563 - 22.12.1618) war der "erste unter den deutschen Goldschmieden" und führte "neuartige" Formen in sein Handwerk ein (NDB, BBB). Zusammen mit Ludwig Krug (1488/90 - 1532), Melchior Baier d. Ä. (um 1495 - 3.8.1577) und Paul Flindt d. J. (um den 6.10.1567 - 1631) machte er Nürnberg zum Zentrum der Gold- und Silberschmiedekunst in Deutschland.



Göpel: Als Schiffsantrieb erstmals 1405 im "Bellifortis" von Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) aus Eichstätt beschrieben. Um 1430 wird in einer Nürnberger Handschrift erstmals ein Bohrwerk mit Pferdegöpel dargestellt (Lex. d. Renaissance).
Weiterer Text



Göpfersgrün: (Wunsiedel): im Fichtelgebirge: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1785, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. S. auch Speckstein. Wackenroder berichtete über Specksteinfunde in der Nähe des Orts: "Er ist weich und findet sich auch mit Dendriten; der weiße ist der beste. Er wird nach Regensburg und von da vermutlich nach Triest und nach der Türkei gesandt. Man weiß nicht genau, wozu er dort gebraucht wird. Man sagt, es würden die meerschaumenen Pfeifenköpfe daraus gemacht." Berühmte Einwohner: berühmte Einwohner: Peter Hofmann (+29./30.11.2010 in Selb).



Gosberg: (Pinzberg): bei Forchheim: berühmte Besucher: August von Platen 1824.



Gössenreuth: (Himmelkron): berühmte Besucher: Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793. Von Berneck aus "kommt man über Wiesen und durch sehr schöne, romantische, arkadische Täler, deren Anblick unser Auge nach den rauen Gegenden vom Fichtelgebirge her und von Berneck bei einer so schnellen Veränderung sehr angenehm erquickte. Ein Dorf am Abhange eines Berges, mit Bäumen durchmischt, an einem einsamen grünen Tale liegend, nahm sich besonders reizend aus" (Wackenroder).



Gößweinstein: berühmte Besucher: Eugenie (ehemal. Kaiserin von Frankreich) 1874, Adolf Hitler (mehrmals), Prinzregent Luitpold von Bayern 1879, König Ludwig I. von Bayern 1830, König Maximilian von Bayern II. 1851, August von Platen 1822, Fürst Pückler 1834, Joseph Victor von Scheffel (1859, 1863, 1883), Hans Thoma (Maler), Ludwig Thoma, Anthony Quinn (USA 1995), Richard Wagner 1879. S. auch Burg.
 



Gößweinstein: in der Literatur: Pückler stieg vom Wiesenttal aus hinauf: "Dann kamen wir an eine klappernde Mühle und erblickten auf steilem Berge das weitläufige Schloss Gößweinstein. Es thront majestätisch über dem engen Felsental, dessen Wände mit Buchen bewachsen sind, aus denen hie und da einzelne Steinmassen hervorragen. Der steile Fußsteig war sehr ermüdend, und dennoch müssen die Einwohner des Marktfleckens ihr Wasser hier von dem Flusse heraufschaffen, da sie kein anderes besitzen. Nur im Schloss ist eine Zisterne ..." Der mühsame Aufstieg wurde durch die schöne Aussicht belohnt. Der Fürst äußerte sich enthusiastisch: "Rundum wogten Berge über Berge, und spitze Felszacken schossen wie Crystallisationen zwischen ihnen empor."



Gößweinstein: in der Literatur: Der Dichter Joseph Victor von Scheffel ("Exodus cantorum") ließ sich von der romantischen Burg zu den Versen animieren:

     "Wer dich, o Goswinstein, erbaut
     Verbrauchte manch Pfund Heller ...
     Sigiza, alte Knappenbraut
     Führt uns zum steilen Söller!
     Wer hoch dort ob dem Abgrund schwebt
     Dem liegt die Welt zu Füßen
     Und wer vor Runzeln nicht erbebt
     Darf die Sigiza küssen."



Goethe, Johann Wolfgang von: (28.8.1749 - 22.3.1832): Goethe und Franken Goethes vielfältige Beziehungen zu Franken können aus Raumgründen nur in einigen Details skizziert werden. Seine Vorfahren stammen aus einer rheinisch-fränkischen Beamten- und Gelehrtenfamilie. Goethes Großvater und sein Schwiegervater studierten in Altdorf. Der Vater besuchte zwei Jahre lang das Coburger Gymnasium Casimirianum. Als Christiane Vulpius für ihren Bruder, der als Sekretär in Nürnberg arbeitete, ein Bittgesuch überreichte, entstand daraus eine lebenslange Verbindung - Christiane wurde Goethes Frau.

     Zahlreiche fränkische Persönlichkeiten kreuzten Goethes Wege oder wechselten Briefe mit ihm. Würzburger Weine, die er allen anderen vorzog, erfreuten ihn bis ins hohe Alter. Der Dichterfürst verdankte Franken zahlreiche Anregungen für sein umfangreiches Werk, allen voran durch Hans Sachs. Die Nürnberger Faustbücher dienten als Vorlage für das berühmte Drama. Die Fehden mit dem Bamberger Bischof und das dortige Hofleben nehmen einen breiten Raum im "Götz von Berlichingen" ein (Friedrich Schillers "Die Räuber" spielen übrigens ebenfalls in Franken"; als Vorlage diente das Motiv des Baron von Buttlar, der auf der Wülzburg eingesperrt war).



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832): "Franken ist ein gesegnetes Land" Mehrere Reisen führten ihn nach Franken: 1780 und 1782 nach Ostheim vor der Rhön, 1788, 1790 und 1797 nach Nürnberg und Bamberg. Auf der Reise von 1790 standen naturwissenschaftliche Interessen im Vordergrund. Penibel notierte er: "... aufgelöster Sand bis Coburg", in Rodach "schweres Erdreich, feuchte Wiesen im Itzgrund" und "gelbe, rote Weiden". Ausführlich dokumentiert sind die Fahrten durch das Fichtelgebirge auf dem Weg in die böhmischen Bäder. 1785 besuchte Goethe das Zinnbergwerk bei Leupoldsdorf (Tröstau), den Ochsenkopf und die Luisenburg. Weitere Reisen folgten in späteren Jahren. Verschiedene Landschaftsmotive wurden auf dem Zeichenblock festgehalten. In der Abhandlung "Die Luisenburg bei Alexandersbad" äußerte sich der Naturforscher sachkundig über die Entstehung des Felsenlabyrinths.

     Hof wird häufig in den Tagebuchaufzeichnungen erwähnt, z. B. 1812: "... hübsche Mädchen, muntere Kinder, viel Beweglichkeit ... Durchaus Wohlhäbigkeit". Und 1820: "Halb sechs Uhr von Hof abgefahren, kamen über einige Höhen in das freundliche Saaletal, wo Oberkotzau liegt, weiter hinauf bis Schwarzenbach. Der Kornberg links ... Kirchenlamitz. Hier sieht man Granit zu Platten, Bänken und Gewänden verarbeitet. Er bricht auf dem Berge, wo ein altes verfallenes Schloss steht. Um 9 Uhr zu Markt-Leuthen. Brücke über die Eger. Angehalten. Fichtenreis, wovon die kleinen geschickt und leicht abgehauen werden, zum Streuen statt des Strohs." Wunsiedel, Alexandersbad und die Luisenburg schlossen sich an. "Auf der Höhe über Thiersheim war ein sehr schöner Blick nach Böhmen hinein ..."



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832): "Überall Geschick und Nutzbarkeit" 1822 kam Goethe nach Marktredwitz, "wohl empfangen von Herrn Fikentscher und Familie". Die Fabrikgebäude, wo "im Großen das schwefelsauere Quecksilber mit zugesetztem Kochsalz bereitet" wird, fanden sein Interesse. "Auch kristallinische Weinsäure wird auf das reinlichste im Großem verfertigt". Noch war nichts von den späteren Umweltschäden zu spüren, wie überhaupt das "Geschäft im raschen Gange einem sichern Zweck" entgegenging.

     Ein weiteres Ziel war die Glashütte, die sie über Brand erreichten. Die gefährliche Arbeit wird ausführlich geschildert. Die Arbeiter "sind sehr gut bezahlt, aber man fordert viel von ihnen". Chemische Versuche in Fikentschers Labor beschlossen die Reise. Goethe beendete seinen Bericht mit den Worten: "Auf den Vorwurf, dass Redwitz niemals eine Polizei gehabt, erwiderte man scherzend, dass eben deshalb Bier, Fleisch, Brot ohne Tadel, Coffeebrötchen wie nirgends. Der Hausherr braut im Dezember den Bedarf fürs ganze Jahr und hat die Keller dazu. Chemische Bemerkungen hiebei."

     1814/15 finden wird den Geheimrat in Aschaffenburg und in der Maingegend, deren "weite fruchtbare Räume" er rühmte. Die Ernte dieser Reise brachte er ein in "Kunst und Altertum an Rhein und Main".



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832): Rückreise von der Schweiz 1797 Knapp, jedoch eindrucksvoll in den Details und in der Diktion mit Albrecht Dürers niederländischem Tagebuch vergleichbar, wurde die Rückreise von der Schweiz 1797 geschildert: "Dinkelsbühl. Fruchtbare Lage ... Sandiger Weg, rechts in einiger Entfernung Ober-Cömmet (Oberkemmathen-Langfurth). Durch Fichtenwald nach Matzmannsdorf und Burk, Königshofen, Bechhofen, Großenried ..." Weiter durch Leidendorf (Weidenbach) und Breitenbrunn (Großbreitenbronn-Merkendorf). "... rechts Merkendorf, hinter einem Tannenwäldchen, Eschenbach. In einem Tal herunter. Viel Hopfenbau. Einige Mühlen, durch Ismannsdorf (Windsbach) zu einem Stieg herauf, durch Tannenwald, Kiesel und Dendriten, nach Windsbach. Der Ort hat reinliche Häuser und ist leidlich gepflastert; über Mosbach (Moosbach-Windsbach), Rudersdorf (Rudelsdorf Kammerstein), die Aurach fließt dran vorbei, Feldstücke mit Tabak bepflanzt, durch Hoch (Haag Kammerstein) nach Schwabach".

     "Montag, den 6. Von Schwabach guter Weg über Reichelsdorf, durch Eibach und Schweinau. Nach Nürnberg des morgens 10 Uhr. Logie Roter Hahn." Hier kam vor allem der Sammler und Kunstfreund auf seine Rechnung: Die Karten des Homannschen Verlags werden in "Wilhelm Meisters Wanderjahren" gerühmt. Der Grundstock seiner Fayencen- und Münzsammlung stammt ebenfalls aus der Noris.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832): Von Erlangen nach Kronach Nach neun Tagen ging es weiter nach Erlangen, wo sich Goethe an seine Jugendliebe Lili Schönemann erinnert haben mag. Baiersdorf und Forchheim wurden berührt. "Man kommt von hier auf Chaussee, das Feld wird fruchtbarer, Ton mischt sich unter den Sand. Zwetschchenbäume auf Saatfeldern. Man kommt nach Sasselfort (Sassanfahrt-Hirschaid), gehört zu Ansbach. Strullendorf von den Franzosen verbrennt, jetzt wieder erbaut. Durch Tannenwald nach Bamberg ... Durch Hallstadt. Rechts sieht man auf etwas entfernten Bergen zwei Schlösser (Giechburg und Gügel). Man kommt dem Mainufer nah, in Giesbach (Breitengüßbach) übernachtet.

     Freitag, den 17. Nov. Früh von hier 5 1/2 weg: durch Zapfendorf und Staffelstein, vor Reichen (? wohl Lesefehler für "Heilchen" = Vierzehnheiligen) vorbei. Man findet Belemiten. Durch Lichtenfels. Schöne Saat, Nebel, der Main kommt auf der linken Seite herunter. Man steigt bergauf, Fichtenwald bergab, Fischteiche, Kloster rund gebaut (Naßanger), links Seilen (Marktzeuln). Hochstadt. Über den Main schöne steinerne Brücke ... Durch Zedlitz. Gutes Feld. Bei Unterlangstadt (Redwitz) kommt die Rodach herunter. Man fährt durch guten fruchtbaren Boden. Durch Oberlangenstadt, angenehmes Tal. Schneidemühlen, an der rechten Seite der Rodach hinauf nach Kronach. Festung. Sonnabend, den 18. Nov. früh 6 Uhr von Kronach weg." Damit endet das Tagebuch.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Erasmus Francisci (19.11.1627 - 20.12.1694) aus Nürnberg: in der Literatur: Stoffquelle für den "Faust", speziell "Walpurgisnacht".
Bibliographie



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Juliane Franziska von Giovane di Girasole (21.12.1766 Würzburg - August 1805) machte die Bekanntschaft Goethes, der sie in der „Italienischen Reise“ erwähnte (GBBE).



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Johann Konrad Grübel (1736 - 1809): Goethe schätzte die Mundartgedichte des Nürnbergers (ein "Mann von fröhlichem Gemüt und heiterer Laune"). Über die Gedichte: "stark, frisch, froh und gesund" (an Eckermann 1829).
Bibliographie



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Wilhelm Heinse (15.2.1746 - 22.6.1803), Aschaffenburg. Über Heinses Roman "Laidion" schrieb Goethe: "Mit der blühendsten Schwärmerei der geilen Grazien geschrieben". "Heinse ... verstand Scherze jeder Art zu erwidern; es gab Abende, wo man nicht aus dem Lachen kam" ("Campagne in Frankreich"). Xenien aus dem Nachlass beziehen sich auf Heinse.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Wilhelm Friedrich Hüsgen (1692 - 1766), brandenburgisch-ansbachischer Hofrat, brachte Goethe Elementarkenntnisse in Mathematik bei (Aus "Dichtung und Wahrheit": "Seine Gestalt war groß, lang, ohne hager, breit, ohne beleibt zu sein. Sein Gesicht, nicht allein von den Blattern entstellt, sondern auch des einen Auges beraubt, sah man die erste Zeit nur mit Apprehension. ... als er einmal mir die Welt ziemlich von ihrer fratzenhaften Seite geschildert hatte, merkte ich ihm an, dass er noch mit einem bedeutenden Trumpfe zu schließen gedenke. Er drückte, wie in solchen Fällen seine Art war, das blinde linke Auge stark zu, blickte mit dem andern scharf hervor und sagte mit einer näselnden Stimme: 'Auch in Gott entdeck ich Fehler'.")



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Christian Adam Karl von Imhoff (1734 - 1788), fränkischer Offizier, u. a. Mörlach (Hilpoltstein) bei Nürnberg; Beziehungen zu Goethe ab 1785.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Karl Ludwig von Knebel (1744 - 1834), u. a. Aufenthalt in Ansbach: Einer der wenigen mit denen sich Goethe duzte. Knebel beteiligte sich an Goethes naturwissenschaftlichen Forschungen. Goethe widmete ihm verschiedene Geburtstagsgedichte. (Aus "Dichtung und Wahrheit" III: Es "trat ein wohlgebildeter, schlanker Mann bei mir ein, den ich zuerst in der Halbdämmerung für Fritz Jacobi hielt, bald aber, meinen Irrtum erkennend, als einen Fremden begrüßte. An seinem freien, anständigen Betragen war eine gewisse militärische Haltung nicht zu verkennen. Er nannte mir seinen Namen, von Knebel, und aus einer kurzen Eröffnung vernahm ich, dass er, im preußischen Dienste, bei einem längern Aufenthalt in Berlin und Potsdam mit den dortigen Literatoren und der deutschen Literatur überhaupt ein gutes und tätiges Verhältnis angeknüpft habe".) In der Literatur: Johann Gottfried Herder „An Knebel“ (Gedicht).



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Carl Friedrich Philipp von Martius (17.4.1794 - 13.12.1868) aus Erlangen besuchte Goethe in Weimar 1824 und 1828 und benannte eine Malvenart "Goethea".



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Jean Paul (21.3.1763 Wunsiedel - 14.11.1825 Bayreuth). Verschiedene Kontakte zu Goethe, u. a. Besuch 1796 ("... auch frisset er entsetzlich"). Goethe über J. Paul: "Sehr guter und vorzüglicher Mensch" (1796). Positives Urteil über "Levana": "unglaubliche Reife". Negativ u. a. "Der Chinese in Rom" und "Xenien aus dem Nachlass".



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: August von Platen (24.10.1796 - 5.12.1835), Ansbach, Erlangen, besuchte Goethe 1821. Der Dichterfürst hatte eine kritische Einstellung zu Platens Werk.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Friedrich Rückert (16.5.1788 - 31.1.1866) besuchte Goethe 1811. Goethe hat den Gedichtband "Östliche Rosen" freundlich besprochen.



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Johann Salomo Christoph Schweigger (8.4.1779 - 6.9.1857), Aufenthalt in 1803 Bayreuth, 1811 Nürnberg, 1817 Erlangen: Besuche und Briefwechsel. Goethe 1814 an Schweigger: "Sehr gerne würde ich zu Ihrem wichtigen Journal etwas beitragen, ja ich rechnete es mir zur Ehre, irgend etwas von mir darinnen aufgenommen zu sehen ..."



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Johann Michael Stock (1737 - 30.1.1773) aus Nürnberg lehrte Goethe das Kupferstechen und Radieren. S. auch "Dichtung und Wahrheit" Buch 8 (DBE, GBBE) (Geburtsjahr 1739?).



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Moritz August von Thümmel (27.5.1738 - 26.10.1817), Coburg. Begegnungen und Korrespondenz. Goethe lobte Thümmels "Wilhelmine" (1764) in "Dichtung und Wahrheit" 13. Buch: "... eine kleine geistreiche Komposition, so angenehm als kühn" (u. a. Killy).
Bibliographie



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: Richard Wagner: "Sieben Kompositionen zu Goethes Faust" 1831 und Fragment "Faust-Ouvertüre" 1855. Hl. Walburga (um 710 - 25.2.779) Eichstätt: "Klassische Walpurgisnacht" im "Faust".



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Franken: s. auch einzelne Orte und Landschaften (Aschaffenburg, Bamberg etc., Fichtelgebirge, Luisenburg etc.), ferner Lucas Cranach d. Ä., Johann Wolfgang Döbereiner, Henriette von und zu Egloffstein, Wolfgang Caspar Fikentscher, Gymnasium (Coburg), Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, Ulrich von Hutten, Karl Heinrich von Lang (Brandversicherung), Friedrich von Müller, Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck, Lili Schönemann, Hans Sachs, Karl Ludwig Sand, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Thomas Seebeck, Moritz August von Thümmel, Johann Peter Uz



Goethe, Johann Wolfgang von: (1749 - 1832) Fränkische Autoren in Goethes Bibliothek: u. a. Hans Sachs, Christoph Gottlieb von Murr, Jean Paul, August von Platen, Friedrich Rückert.



Gottesdienst: Der evangelische Theologe Wilhelm Höfling (30.12.1802 -5.4.1853) aus Neudrossenfeld bei Bayreuth, der in Würzburg, Nürnberg und Erlangen tätig war, schuf die Grundlagen für die "Erneuerung des gottesdienstlichen Lebens in Bayern". Er hat die Gottesdienstordnung von 1853 "maßgeblich" mitgestaltet (NDB, BBB).



Gottesdienst: Der erste Kindergottesdienst im deutschsprachigen Raum fand 1850 in Erlangen statt (s. auch Briefmarken).



Grabdenkmal: Ein einzigartiges Dokument "poesievoller Idealisierung höfischer Vollkommenheit" ist das Grabmal für Otto und Beatrix von Henneberg-Botenlauben (Bodenlauben) um 1235 in der Kirche St. Blasius von Frauenroth (Burkardroth) bei Bad Kissingen. "Qualitativ steht dieses Werk in einer Reihe mit dem Bamberger Reiter und den Naumburger Stifterfiguren" (Schneiders Rhönführer).



Grabdenkmal: Das romanische Heilige Grab in der Kapuzinerkirche Eichstätt ist die älteste erhaltene Nachbildung in Deutschland.



Grabdenkmal: Mit dem Grabdenkmal für den Bamberger Fürstbischof Philipp von Henneberg, der 1479 starb, blieb ein "Hauptwerk" der mittelrheinischen Spätgotik erhalten (Dehio).



Grabdenkmal: Im 15. und 16. Jahrhundert beherrschte die Nürnberger Familie Vischer den Markt in ganz Deutschland. Das Sebaldusgrab in der Sebalduskirche Nürnberg des Erzgießers Peter Vischer d. Ä. (um 1455/1460 - 7.1.1529) zählt zu den "sieben Wundern der deutschen Kunst" (E. Roth). "Ein unbegreiflich reiches, liebes Kunstwerk", nannte es Clemens Brentano 1807; Bettina von Arnim (Bettina von Brentano) hat es 1808 "über alle Maßen wohl gefallen". "Man kann nichts Kunstvolleres sehen", lobte der Maler Ludwig Richter 1837 und Romain Rolland (Frankreich) schwärmte 1891: "So viel Schönheit hatte ich mir nicht träumen lassen." Wilhelm Raabe hat es 1860, Friedrich Nietzsche 1861 und Gerhart Hauptmann 1897 bzw. 1898 besucht. in der Literatur: Gerhart Hauptmann.
 



Grabdenkmal: "Neue, an Italien geschulte Formen und Motive" werden zum ersten Mal an Nürnberger Denkmälern sichtbar, so 1513 bei Peter Vischers d. J. (1487 - 1528) Epitaph für den Probst Anton Kreß in der Nürnberger Lorenzkirche (Lex. d. Renaissance).



Grabdenkmal: Im Bamberger Dom steht das 1513 aufgestellte Grabdenkmal für Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde von Tilman Riemenschneider (um 1460 - 7.7.1531), das u. a. Johann Gottfried Herder, Karl Immermann und Wilhelm Raabe bewunderten.



Grabdenkmal: Der Freund Albrecht Dürers Loy Hering (um 1484/85/86 - nach dem 1.6.1554 Eichstätt) schuf mit dem Epitaph für den Ingolstädter Medizinprofessor W. Peisser 1527 ein "unerreichtes Vorbild" in Deutschland (NDB, BBB).



Grabdenkmal: Das Wandgrab der brandenburgischen Markgrafen Friedrich (+1530) und Georg (+l543) im ehemal. Zisterzienserkloster Heilsbronn gehört zu den "nobelsten und feinsten der deutschen Renaissance" (Knaurs Kulturf.)



Grabdenkmal: Der Würzburger Dom besitzt neben Mainz die "großartigste Reihe" von Bischofsgrabmälern in Deutschland (Dehio).



Graben: (Treuchtlingen): berühmte Besucher: Karl der Große 793 (s. auch Kanal).



Gräfenberg: bei Forchheim: Aus dem Ort stammt der Minnesänger und Dichter Ritter Wirnt von Gräfenberg (s. auch Minnesang). In Gräfenberg wurden 1866 die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Bayern und dem Norddeutschen Bund geführt.



Gräfenberg: bei Forchheim: berühmte Besucher: August von Platen 1820, Ludwig Richter 1823 und 1837. Er notierte beim zweiten Besuch für sein Tagebuch: "Gräfenberg, schönes Stadttor mit hölzernen Brunnen. Nettes Wirtshaus. 3 Sdl Bier und Schinken. Nussbäume, wo ich vor 14 Jahren geruht. Wie reich hat mich Gott gesegnet in dieser Zeit ..."



Grammatik: Valentin Ickelsamer (um 1500 - 1547), von 1522 bis 1525 als deutscher Schulmeister in Rothenburg o. d. T. angestellt, verfasste 1534 die erste gedruckte deutsche Grammatik. Sie ist die wichtigste in der "Anfangsphase" der volkssprachlichen Grammatiken (BBB, Killy; Lex. d. Renaissance +1537, s. auch Lesenlernen). (+ auch 1541).



Grammatik: Laurentius Albertus (Lorenz Albrecht) (Osterfrank) (um 1540 - nach 1583) aus Neustadt bei Coburg (oder Neustadt an der Aisch), Leiter einer Domherrnbibliothek in Würzburg, ist der Verfasser der ersten deutschen Grammatik, die örtliche Mundarten und ältere Sprachformen berücksichtigte (1573) (NDB, DBE, GBBE).



Gramschatz: (Rimpar): bei Würzburg: berühmte Besucher: August von Platen.



Graphiksammlung: Der Nürnberger Arzt Hartmann Schedel (13.2.1440 - 28.11.1514) ist der erste bekannte Graphiksammler überhaupt. Seine heute in der Bayerischen Staatsbibliothek München aufbewahrte Sammlung ist die "älteste, noch erhaltene des Abendlandes". Schedels Büchersammlung wird als eine der bedeutendsten Privatbibliotheken seiner Zeit gerühmt (F. G. Kaltwasser, DBE, GBBE).
Bibliographie



Grass, Günter: Deutscher Schriftsteller, (16.10. 1927 - 13.04.2015). Weltruhm durch den Roman "Die Blechtrommel". Nobelpreisträger 1999. Der aufmerksame Leser des Schriftstellers wird immer wieder auf fränkische Bezüge stoßen. So durchstreift Matern in den "Hundejahren" (1963) Oberfranken "nebst Fichtelgebirge". Zu bewundern ist das stupende Wissen des Dichters, z. B. wenn er auf den Vornamen Walburga, die Wally gerufen wird, zu sprechen kommt. Ihr Vater hört auf einen Namen, der mit W anfängt, "wie Walter - obgleich Willibald und Wunibald, die heiligen Brüder der großen hexenvergrämenden Heiligen, deren heute noch begehrtes Produkt das Walburgisöl ist, näher liegen, katholisch besehen".



Grass, Günter: (16.10. 1927 - 13.04.2015): In dem Gedicht "Politische Landschaft" werden "Karst, Abs und Kulmbacher Bier, / altfränkische Wolken über dem Heideggerland" zu einem eigenartigen poetischen Stimmungsbild verwoben. Bayreuth wird mit "Freund Walter Henn" verglichen: "Er wog mehr als Bayreuth / und weniger als ein Pfund Kirschen.". "Aus dem Tagebuch einer Schnecke" 1972 enthält "Variationen" zu Albrecht Dürers Kupferstich Melancholie. Sie stehen als "Höhepunkt am Ende und bündeln sämtliche Themen". Im "Tagebuch" taucht ferner eine Reihe von fränkischen Städten auf, darunter Marktheidenfeld, Weißenburg, Bad Berneck und Würzburg. "Das Treffen in Telgte" 1979 (ein fiktiver Vorläufer der Gruppe 47) führte auch fränkische Dichter zusammen: die Nürnberger Georg Philipp Harsdörffer und Sigmund von Birken, ferner Friedrich von Spee, der im "finstern Würzburg" Hexen zum Scheiterhaufen begleitet haben soll.



Grass, Günter: (16.10. 1927 - 13.04.2015): "Die Rättin" und der Bamberger Reiter Im 7. Kapitel der "Rättin" 1986 hält der Erzähler vor dem Bundestag ein Plädoyer für die Neutronenbombe. Sie vernichte zwar Menschen, lasse aber z. B. Banken und Kirchen unbeschädigt. Könnte man, fragt er ironisch, der Schonbombe nicht "kultursichernde" Aufgaben übertragen?! Voraussetzung wäre eine Auflistung der wichtigsten Zielgebiete. "... unser Geschmack in Sachen Kunst wird sich finden, sobald wir zu Hause, im deutsch-deutschen Bereich das Bewahrenswerte beim Namen nennen: Ich schlage Bamberg und Dresden als zu neutronisierende Städte vor, wobei ihnen die wiederaufgebaute Semperoper und der Bamberger Reiter als Merkwörter behilflich sein mögen. Es könnte, ohne dass ich mich festlegen will, hier Rothenburg ob der Tauber, drüben Stralsund folgen ... Ich bitte Sie, meine Damen und Herren - vielen Dank, Herr Präsident -, Zurufe wie: Und was ist mit Celle? oder: Warum nicht Bayreuth? zu unterlassen, weil der gesamtdeutsche Aspekt der geplanten Verschonung Vorrang genießen sollte". Wichtige Kunstdenkmäler sollten in sog. "Schonzonen" ausgelagert werden, so der Kölner Dom in Dinkelsbühl. Der Text dieser pointenreichen Satire ist den "Ungehaltenen Reden vor dem Deutschen Bundestag" 1985 entnommen.



Greif, Martin: Deutscher Lyriker und Dramatiker (18.6.1839 - 1.4.1911), der Gedichte im Volksliedton schrieb.

     "Städtebilder anmutigster Art" Unter der Überschrift "Aus meiner Jugendzeit" berichtete Greif über eine zeitlich nicht exakt einzuordnende Reise durch Süddeutschland. "Wie tat ich ... die Augen auf, als ich die altertümlichen Gassen Nürnbergs zwischen den mit Erkern, Türmchen und hohen Giebeln geschmückten Häusern durchwanderte und in seine dämmerigen, gotischen Kirchen eintrat, zur hochthronenden, von so vielen Fürsten bewohnten Burg emporstieg und über die enge Schwelle von Albrecht Dürers Haus, in dessen von seiner Meisterhand gefüllte Räume an der Seite meines kundigen Vaters einging!"



Greif, Martin: (1839 - 1911): "Auch in Bamberg, der alten Bischofstadt, hatte ich viel zu schauen und zu bewundern; vor allem den majestätischen Dom mit seinen ehrwürdigen Skulpturen und herrlichen Denkmälern, dann die vielen anderen prächtigen Kirchen und palastähnlichen Gebäude, das weite Residenzschloss mit der noch aus alten Tagen stammenden bischöflichen Pfalz, das mit seinem obstreichen Garten prangende Kloster auf dem Michelsberge mit der entzückenden Aussicht auf die üppig ausgebreitete Stadt und den lachenden Talgrund der in ihrem gewundenen Laufe heraufschimmernden Regnitz, die alles überragende Burgruine Altenburg, an die sich so ernste Erinnerungen knüpfen. Und nun nach Würzburg, der nicht minder glänzenden und fast noch fröhlicheren Bischofsstadt am Main, die einen so malerischen Anblick, von der figurenreichen Brücke aus betrachtet, mit ihren schmuckvollen Kirchen, den sie umgrenzenden Rebenhöhen und dem Mauerkranze der vom steilen Marienberg niederblickenden Feste gewährt. Hier bestiegen wir das Dampfschiff und fuhren an abwechselnden Landschafts- und Städtebildern anmutigster Art vorüber, die eiligen Wellen des Mainstromes hinab ..."



Greif, Martin: (1839 - 1911): Bei Rückert in Neuses. 1862 besuchte Greif den Dichterkollegen Rückert in Neuses. "Von der Veste Coburg, die auch den sprachgewaltigen Luther beherbergt, stieg ich zwischen Wiesen und Ackerland in das grünende und in Ähren prangende Tal hinab, das Auge der baumbepflanzten Chaussee entlang nach dem nahen Wohnsitz des Sprachgewaltigsten unserer Tage gerichtet." Im Empfangszimmer des Dichters ward Greif eigentümlich bewegt. "... der imponierende Greis trat herein mit freundlicher Miene in einfachem, prunklosem Wesen. Etwas vorwärts gebeugt, doch festen Schrittes, die Fülle der gebleichten Locken des gewaltigen Hauptes auf die breiten Schultern verteilt ..." Mit Jean Paul, Platen und Goethe fanden sie bald anregende Themen und das Gespräch zog sich über Stunden hin. 1870 weilte Greif in Bayreuth.



Greßelgrund: (Ermershausen): (Maroldsweisach): bei Coburg: berühmte Besucher: Ludwig Richter 1837.



Griechische Philologie: Johann Pirckheimer (1439 - 3.5.1501), ab 1466 in Eichstätt und ab 1488 in Nürnberg tätig, wird als "einer der frühesten Kenner des Griechischen nördlich der Alpen" gerühmt (Kraus). Sein Sohn Willibald (5.12.1470 Eichstätt - 22.12.1530 Nürnberg) wurde durch zahlreiche Übersetzungen zum wichtigsten "Wegbereiter" des Griechischen in Deutschland (Kraus), ebenso Johannes Cuno (um 1462/1463 - 21.2.1513) aus Nürnberg (M. Sicherl, BBB).



Griechische Philologie: Der "Vater der Altphilologie", Joachim Camerarius d. Ä. (12.4.1500 - 17.4.1574) aus Bamberg, der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, war der "bedeutendste deutsche Gräzist seines Jahrhunderts" (Kraus, BBB, GBBE).
 
Bibliographie



Griechische Philologie: Johann Philipp Pfeiffer (19.2.1645 - 10.9.1695), Nürnberg, veröffentlichte mit "Libri IV antiquitatum Graecarum" 1689 den "ersten Versuch eines vollständigen Lehrgebäudes der griechischen Altertümer" und leistete damit Pionierdienste in seinem Fach (Bursian, DBE).



Griechische Philologie: Die Arbeiten des Friedrich Wolfgang Reiz (Reitz) (2.9.1733 - 2.2.1790) aus Bad Windsheim waren "bahnbrechend" für die griechische Prosodie (Kraus, ADB).



Griechische Philologie: Martin von Schanz (12.6.1842 Üchtelhausen bei Schweinfurt - 15.12.1914 Würzburg) begründete 1882 die "Beiträge zur historischen Syntax der griechischen Sprache" (DBE, GBBE).



Griechische Plastik: Die 1950 erschienene "Griechische Plastik" des Georg Lippold (21.2.1885 - 23.7.1954 Erlangen) wird als das beste derartige Handbuch angesehen (NDB, BBB).



Grimm Brüder Grimm: Jacob (4.1.1785 - 20.9.1863) und Wilhelm (24.2.1786 - 16.12.1859), Herausgeber der "Kinder- und Hausmärchen"; Ludwig Emil Grimm (1790 - 1863), Maler.
Jacob Grimm traf 1838 von Fulda aus in Brückenau ein, wo er das Bad besuchte. "Eine reizende Wald- und Wiesengegend ... Mitten durch das Ziel schlingt sich die spiegelreine Sinn, zu beiden Seiten ein Saum von Berg und Wald, daneben die anmutigsten Kunstanlagen. Der König von Bayern hat ein prachtvolles Brunnengebäude aufführen lassen mit weiten Hallen ..."

     In der "Kissinger Gegend" fielen Grimm die "reichen und schönen" Wiesen auf. Vom Kurbetrieb war er weniger begeistert: "Da das hiesige Bad in allen Gebrechen und Umständen Heil bringen soll", haben ihn Bekannte überredet, "wenigstens versuchsweise einige Tage hindurch den Brunnen zu trinken, was ich denn heute morgen, sechs Uhr, mit großen Gläsern Ragotz, der nach Stahl und Schwefel schmeckt, begonnen habe, und ich spüre schon im Leibe Unbehagen davon".

     Anschließend hielt er sich in Bamberg und Nürnberg auf, wo er die Burg und den Johannisfriedhof besichtigte: "Sonntag früh, schon in großer Hitze, zog ich mit einer Menge Menschen" hinaus. "Alle Gräber werden jährlich den 24. Juni mit frischen Blumen belegt, und die Angehörigen sitzen geputzt dabei." Den Nachmittag nutzte er zu einer Eisenbahnfahrt nach Fürth, einer "neuen aufblühenden Stadt, die recht von dem altertümlichen Nürnberg absticht". Die Fahrt dauerte 10 bis 12 Minuten. Anschließend wurden neben Würzburg und Veitshöchheim noch Erlangen und Coburg besucht. Wilhelm Grimm hielt sich in Gaibach und 1846 in Bamberg und Nürnberg auf.



Grimm: Brüder Grimm: Unter den von den Brüdern Grimm überlieferten Sagen findet sich auch die Geschichte von der verwitweten Gräfin Orlamünde, die auf der Plassenburg saß und ihre beiden Kinder umbrachte, um den Burggrafen Albrecht von Nürnberg heiraten zu können. Es wird erzählt, dass sie zur Sühne in "Schuhen, inwendig mit Nadeln und Nägeln besetzt, anderthalb Meilen von Plassenburg nach Himmelkron ging und gleich beim Eintritt in die Kirche tot niederfiel. Ihr Geist soll in dem Schloss umgehen".



Grimm, Ludwig Emil: (14.5.1790 - 4.4.1863). Ausführlich schilderte der Maler seinen Besuch der Dürerfeier im "herrlichen" Nürnberg 1828. Mit den Augen des Künstlers nahm Grimm die Sehenswürdigkeiten der Stadt - Burg, Marktplatz, Kirchen, Brunnen und die "schönen" Trachten - in sich auf. Der Magistrat gab ein großes Essen, das aber langweilig war, weil die Damen ausgesperrt blieben. Eine Landpartie in die Umgebung von Nürnberg beschloss den Aufenthalt.

     Der Rückweg nach Kassel führte über Erlangen und Bamberg, wo sich der Maler an frühere Aufenthalte in den Jahren 1812, 1813 und 1814 erinnerte. Der Dom wurde besucht, ferner der Theresienhain. Die Stadt, mit ihren Kirchen "auf der Höhe" und der Residenz, liegt sehr schön. Von der Altenburg aus sieht man in ein reizendes Tal, "umkränzt mit Bergen und alten Schlössern". In Hallstadt skizzierte Grimm die "malerische" Pfarrkirche. Coburg präsentierte sich "freundlich und der Garten ums Schloss muss bei schönem Wetter recht angenehm sein".



Grimm, Ludwig Emil: (1790 - 1863): In einem Brief an seinen Bruder Wilhelm 1850 schilderte der Maler eine Fahrt nach Frankfurt und Aschaffenburg. Schloss und Bibliothek wurden besichtigt. Durch den Spessart ging es weiter nach Würzburg. Dort hatte er ein "komisches" Erlebnis. Ein Kindermädchen küsste ihm die Hand. "Wie denn auch ein in der Tür stehender dicker Bäcker sehr ehrerbietig seine Schlafmütze abtat. Die lieben Leute hatten mich für einen geistlichen Herrn angesehn."

     Die Reise führte über Bamberg "auf der Eisenbahn" nach Erlangen, Nürnberg und Ansbach wieder zurück nach Kassel. Interessante Szenen hielt der Maler in 80 Federzeichnungen fest, die später zu einer 9 Meter langen Bilderrolle zusammengeklebt wurden.



Großbardorf: (Kreis Rhön-Grabfeld): berühmte Besucher: Friedrich Rückert. Hier empfing er die Anregung für das Gedicht "Pfarrer und Kaplan":

     "Der Weg nach Großenbarrdorf
     War öd' und etwas fern;
     Nach dem kathol'schen Pfarrdorf
     Ging ich doch immer gern."



Großblankenbach: bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Großbreitenbronn: (Merkendorf): bei Gunzenhausen wird 1797 in Goethes Tagebuch erwähnt.



Großenried: (Bechhofen): bei Gunzenhausen: Erwähnung in Goethes Tagebuch 1797.



Großheubach: bei Miltenberg: berühmte Besucher: Käthe Kollwitz 1916. Der Schatten des Ersten Weltkriegs lag über dem Land, als Kollwitz von Kleinheubach mit der Fähre über den Main setzte: "Heraus aus Großheubach auf den Engelsberg (Engelberg) ... Stationsweg, neu angelegt. Alles aus dem rötlich weichlichfarbigen Sandstein, der hier gebrochen wird und aus dem auch Kirchen, Schlösser und Häuser gebaut sind. Oben Bild aus Christi Leben mit einem Spruch darunter. Unten: Zum Andenken dem gefallenen Krieger ... Auf einem Stein die Eltern ihren beiden Söhnen. Auf einem steht: 'Er tat seinen Mund nicht auf, denn er wollte das Opfer sein' ... Oben das Franziskanerkloster. Rundbank um alte Linde. Herrlicher Blick auf Maintal."



Großkahl: (Kleinkahl): bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Großlangheim: bei Kitzingen: berühmte Besucher: August von Platen 1818.



Großostheim: bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Ludwig Thoma als Jagdteilnehmer 1886.



Grünewald, Matthias: Deutscher Maler, um 1460/80 geboren (die Geburtsorte Würzburg bzw. Aschaffenburg sind umstritten), wahrscheinlich ab 1503 in Aschaffenburg im Dienste der Mainzer Erzbischöfe, u. a. in Nürnberg tätig, am 31.8.1528 gestorben. Künstlername "Mathis von Aschaffenburg". S. auch Briefmarken (Lebensdaten: *zwischen 1460/70 und 1483, GBBE: +1.9.).

     "Wie sich das Blut bis in die Augen presst
     Und sich die Arme aus den Schultern renken
     Die Haut hängt schlaff, von Todesangst durchnässt
     Es zerrt der Schmerz in Sehnen und Gelenken:
     Ich muss sie malen, diese große Last ..."
     (Johannes R. Becher)

Zahlreiche Werke sind zugrunde gegangen. Was blieb, macht Grünewald zu einem der ganz Großen in der europäischen Kunst. "Grünewald erhebt das Mittelalter in das Große, Allgemeine, Menschliche" (Gerhart Hauptmann). Er hat in seiner "Eigenart Höchstes geleistet, das unbegreiflicher erscheint als die Großtaten Dürers", urteilte H. Ladendorf. Die "visionäre" Leuchtkraft der Farben wird nur noch von El Greco erreicht. Grünewalds naturalistisch-expressive Darstellungskunst - ein Novum in jener Zeit - stieß in Grenzbereiche der menschlichen Seele, bis zum Krankhaften, vor. Immer wieder haben sich Künstler von seinen Gemälden anregen lassen, so Paul Hindemith zu "Mathis der Maler" (Symphonie 1934, Oper 1935, Uraufführung 1938). Beckmann, Grosz, Ernst und Picasso (Frankreich) haben bei ihm Anregungen gefunden.

     "Dein wunder leib erträgt der henker klaue
     Der ungeheuer huf und ekle härung
     Sein lebtag, dass er für ein nu sich schaue
     Im rosigen lächeln siegender verklärung."
     (Stefan George)


     „Die gemeinen Gesichter der Folterknechte bei Grünewald würden bei etwas weniger Verzerrung hilflos traurig wirken“ (Peter Handke).



Grünewald, Matthias: (um 1460/80 - 31.8.1528): Verzweiflung in sternloser Nacht Grünewalds Hauptwerk, dem von 1512 bis 1515 entstandenen Isenheimer Altar, der Leben und Leiden Christi darstellt und heute im Museum zu Colmar (Kolmar) aufbewahrt wird, hat Herbert Eulenberg die ergreifende Interpretation gewidmet: "Vor dem düstergrünen Hintergrund einer Nacht im Gebirge hebt sich das Kreuz mit dem gelben, von Rissen und Stichen der dornigen Geißeln überall zerkratzten Leichnam des Erlösers und den durchbohrten Händen, die sich verzweifelt in die sternlose Finsternis krallen ... Daneben die Mutter, die ihn geboren, weißer als der weiße Nonnenmantel, der sie umhüllt, die Augen schwarzversiegelt und mit dem eindringlichsten erschütterndsten Ausdruck der von sich gestreckten Hände, der von einer Menschenhand gemalt worden ist ...“



Grünewald, Matthias: (um 1460/80 - 31.8.1528): Werk in Franken Eines seiner ersten Werke, der Nothelferaltar aus dem Jahr 1503, befindet sich heute in der Pfarrkirche von Lindenhardt (Creußen) bei Bayreuth (Zuschreibung neuerdings angezweifelt, H. Ziermann). Als einziges Gemälde in Aschaffenburg verblieben ist die "Beweinung Christi", und zwar in der Stiftskirche. Ein Selbstbildnis von "überraschend lebendiger Ausdruckskraft" wird in der Universitätsbibliothek Erlangen aufbewahrt. Die "Verspottung Christi" 1504 (Alte Pinakothek München) stammt ebenso aus Aschaffenburg wie die Stuppacher Madonna 1517 - 1519.



Grünsberg: (Altdorf): berühmte Besucher: August von Platen 1822 ("pittoreske Gartenanlagen des Schlosses").



Gruppe 47: (deutsche Literaturvereinigung), fränkische Tagungen: 5. Marktbreit 1949 (u. a. mit Günter Eich). in der Literatur: Hans Werner Richter "Tränen in Marktbreit: Günter Eich".



Gruppe 47: 15. Burg Rothenfels 1954 (u. a. mit Günter Eich, Peter Huchel), 22. Aschaffenburg 1960 (u. a. mit Uwe Johnson).



Gruppe 47: Die 29. und letzte Tagung fand 1967 in der Pulvermühle bei Waischenfeld statt (Teilnehmer waren u. a. Günter Eich, Günter Grass, Siegfried Lenz und Martin Walser). "Dieses Datum markiert symptomatisch die Neige des belletristischen Zeitalters der Bundesrepublik" (F. Kröll). in der Literatur: Günter Grass "Das Treffen in Telgte". Die "Erlebnisse" der letzten Tagung haben Carl Améry zu dem Gedicht "The Powder mill plot of 1967" 1979 angeregt:

     "Es saßen im Pulvermühle-Saal
     die Verschwörer zu düsterer Stunde -
     Sie fraßen ihre Seelenqual
     und maßen ihrer Reisigen Zahl
     in karg befunzelter Runde…"



Gruppe 47: Pulvermühle 1967 "Die Pulvermühle hat nur einen Nachteil, dass man sie nicht mitnehmen kann" (Günter Eich).



Gruppe 47: Pulvermühle 1967 "Es ist wie immer: Günter Eich sitzt vor mir, Wolfgang Hildesheimer, Günter Grass, Walter Höller, Joachim Kaiser, Martin Walser, Marcel Reich-Ranicki" (Hans Werner Richter).



Gruppe 47: Pulvermühle 1967 "Forchheim kommt in Sicht, wird umfahren, dann lange nichts. Endlich hängt eine Leuchtreklame in den Bäumen, führt eine Bohlenbrücke nach rechts und ins wahrhaft Ungewisse ...

     Ich komme in die Pulvermühle, in die Gaststube, rechts steht die Theke, im Hintergrund tut sich ein weiter Raum auf; Grass, das erkenne ich bald, war vor mir da, er isst schon Abendbrot; Härtling trinkt Bier, Walser gestikuliert, Lettau schweigt, noch" (Guntram Vesper).



Gruppe 47: Pulvermühle 1967 "Zwischen Buchen hieß uns ein Spruchband ‚Herzlich willkommen'. Die bundesrepublikanische Fahne draußen, das Kruzifix in allen Schlafzimmern und auch im großen Saal verbürgte sich für Rechtschaffenheit in jeder Richtung…" (Gabriele Wohmann).



Gruppe 47: Pulvermühle 1967 "Die Lesungen, zu denen sich die Gruppe in der 'Pulvermühle' getroffen hatte, waren vorüber, der Besuch der rebellierenden Studenten ebenso. Nun wurde gefeiert, getanzt, gestritten, debattiert und nachgehakt. Günter Eichs 'Maulwürfe' waren von Marcel Reich-Ranicki schlimm malträtiert worden" (Peter Härtling)



Güntersleben: bei Würzburg: berühmte Besucher: August von Platen.



Gunzenhausen: berühmte Besucher: Adolf Hitler 1932, Johann Wolfgang von Goethe 1790, Friedrich Gottlieb Klopstock zusammen mit Christoph Fürchtegott Gellert 1750, Thomas Mann, Carl Spitzweg 1849. in der Literatur: Jakob Wassermann "Der nie geküsste Mund" 1903, "Das Gänsemännchen" 1915 und "Adam Urbas" 1920. S. auch G. Eich.

     Aus: "Der nie geküsste Mund": "Schon von ferne sieht man den gelben, alten, fünfeckigen Turm mit seinem dunklen Ziegeldach, das einer Nachthaube gleicht. Er schließt eine breite, stille Straße mit seltsam regelmäßigen Häusern ab, die sich wie Zierrat ausnehmen… Viele ruhige Gassen und Gässchen zweigen von da ab: zum Schießanger, zur Altmühlbrücke, zur Kirche, und ein ganz schmaler Gang zwischen der Apotheke und dem Bezirksamt zur jüdischen Synagoge, einem lustigen Bau aus rotem Backstein, gekrönt von zwei dickbäuchigen Kuppeln."



Gürtler: (Leder- und Metallverarbeitung): Ein frühes Zentrum im 17. Jahrhundert in Deutschland war Nürnberg (R. Reith).



Gymnasium: Philipp Melanchthon (16.2.1497 - 19.4.1560) eröffnete 1526 in der "Oberen Schule" in Nürnberg das erste humanistische Gymnasium Deutschlands. Nach anderen Quellen bestand ein derartiges Gymnasium bereits 1496 in Nürnberg.



Gymnasium: Das Coburger Gymnasium Casimirianum wurde 1781 von Friedrich Nicolai besucht.



Gymnasium: Friedrich Immanuel Niethammer (26.3.1766 - 1.4.1848), u. a. Universität Würzburg, führte mit dem „Allgemeinen Normativ für Bayern“ die Trennung der Realschulen und der humanistischen Gymnasien durch (GBBE).



Gymnastik: Der Fechtmeister Johann Adam Karl Roux (1766/69? - 1838) gründete 1804 in Erlangen die erste gymnastische Anstalt einer deutschen Universität (W. C. Wildt). (auch Johann Adolph Karl).



Gymnastik: Hinrich Medau (13.5.1890 - 1.1.1974), einer der "führenden Gymnastikpädagogen Deutschlands", unterhielt ab 1954 eine Schule auf Schloss Hohenfels (Coburg) (NDB, DBE).



Gynäkologie: Als "Schöpfer der modernen Gynäkologie" gilt Franz Kiwisch von Rotterau (30.4.1814 - 29.10.1851), der seit 1845 an der Universität Würzburg tätig war (NDB, DBE, GBBE) (Meyer, ADB +1852).



Gynäkologie: Paul Zweifel (30.6.1848 - 13.8.1927), ab 1876 an der Universität Erlangen, bildete eine "führende" Schule von Gynäkologen heran und führte die Symphyseotomie in Deutschland ein. Der Kranio-Kephaloklast ist nach ihm benannt (DBE, GBBE).



Gynäkologie: Richard Werth (10.5.1850 - 25.12.1918 Würzburg) gelangen verschiedene Entdeckungen im Bereich der Gynäkologie (DBE).



Gynäkologie: Der Würzburger Ernst Bumm (15.4.1858 - 2.1.1925) wendete als erster die Bakteriologie systematisch für sein Fach an. Er züchtete als erster den "Gonococcus Neisser" in Reinkultur und entwickelte neue gynäkologische Operationstechniken. Ihm verdankt die Medizin ihr Wissen von der weiblichen Gonorrhoe (NDB, Jahn, BBB, GBBE).



Gynäkologie: Albert Döderlein (5.7.1860 - 10.12.1941), u. a. an der Universität Erlangen tätig, ist Mitbegründer der gynäkologischen Bakteriologie. Er entdeckte den bacillus vaginalis (nach ihm Döderleinsches Stäbchen benannt). Er führte den Gummihandschuh in die Geburtshilfe ein (Ärzte-Lex.)



Gynäkologie: Karl Franz (6.4.1870 - 24.9.1926) aus Arnstein bei Würzburg gründete eine eigene operative Schule (NDB). Er entwickelte die nach ihm benannte Methode der Einpflanzung des Urethers in die Blase (DBE, GBBE).



Gynäkologie: Walter Stoeckel (14.3.1871 - 12.2.1961), 1903/04 an der Universität Erlangen tätig, begründete die gynäkologische Urologie (DBE).



Gynäkologie: Ludwig Seitz (24.5.1872 - 19.6.1961), 1921 Direktor der Frauenklinik Erlangen, war Mitbegründer der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (Frankfurter Biogr., DBE).




Varia



Gagern, Heinrich von:
in: Heimat-Kurier 32 (1999),3



Gaibach: (Volkach):
in: Szenerien des Rokoko S. 219-
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville, Wilhelm Grimm, Ludwig I., Johann David Köhler, Hermann von Pückler-Muskau
Literaturmotiv: s. a. Friedrich Schnack



Gallant, Mavis:
Eisenbahn in: „Blockstelle Pegnitz“ 1991 (S. 62-. 85- Pegnitz, 84 Muggendorf, 87 Pottenstein)
„Transitgäste“ 1998 (u. a. Franken)



Ganghofer, Ludwig:
„Lebenslauf eines Optimisten“ 1910 (Würzburg)



Garten: Gärten:
s. a. E. T. A. Hoffmann, Schönborn (Familie). Pflanzen
Bauerngarten Scherzer, Hans: Die bayerische Ostmark 434-
Geschichte Mittelalter in: Dieter Hennebo: Gärten des Mittelalters 1987
Geschichte Barock in: Unbekanntes Bayern Bd. 5 S. 119-
Geschichte Rokoko in: Szenerien des Rokoko S. 233-
Gartenkunst s. a. Wilhelmine von Bayreuth



Garten:
Lyrikmotiv: s. a. Ansbach, Bayreuth, Erlangen, Würzburg
Pflanzenbücher in: Altfränkische Bilder 55 (1956) (Wunderblumen in fränkischen Barockgärten)
Schönborn s. a. Schönborn (Familie)



Garten: einzelne Orte
s. a. Altdorf, Altdrossenfeld, Amorbach, Aschaffenburg (Schönbusch), Bamberg, Bayreuth (Eremitage und Umgebung), Ebrach, Erlangen, Fantaisie, Fürth, Kulmbach, Nürnberg, Rebdorf, Sanspareil, Waischenfeld, Würzburg
in: Gärten und Grünanlagen 1990



Gärtner: Gärtnerei:
s. a. Bamberg, Süßholz
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land S. 17-
in: Um Main und Donau S. 347 –



Gärtnermuseum:
s. a. Bamberg



Gasseldorf: (Ebermannstadt):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Ludwig Tieck
Berühmte Einwohner: s. a. Johann Georg Lahner



Gaulle, Charles de:
„Lettres“ Vol. 1. 399 – (18.3.–22.4.1917) Ingolstadt, S. 403-413 (21.7.1917) ff Kronach, Passau – (12.1917) Ingolstadt, S. 499- Ingolstadt, 508-( 31.5.1918) Weißenburg, S. 526-529 (1.12.18) Romanshorn Schweiz
in: J. Laconture: De Gaulle 1.2. 1984/85. 1, S. 86 Ingolstadt, S. 87- Kronach, S. 88 Lichtenfels (Eisenbahnfahrt), S. 89-98 Weißenburg Wülzburg, S. 92 Nürnberg, Aschaffenburg



Gaulle, Charles de:
Flucht aus der Festung Ingolstadt. Marschall Tuchatschewskij war 1916 ebenfalls inhaftiert in: Nachrichten aus den staatlichen Archiven Bayerns Nr. 8 (1974) 7
in: Gerd Treffer: Die ehrenwerten Ausbrecher 1990 (u. a. de Gaulle)
Weißenburg Wülzburg in: Denk- und Merkwürdigkeiten aus Mittelfranken. Hrsg.: A. Kriegelstein S. 273ff



Gautier, Judith:
Französische Schriftstellerin Bayreuth in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 35-



Gebsattel, Victor Emil von:
s. a. Rainer Maria Rilke
Besucher: Reisebericht: s. a. Horst Krüger



Gefängnisinsassen:
s. a. Charles de Gaulle, Erich Mühsam (Eichstätt), Oskar Panizza, Max Stirner, Ernst Toller (Eichstätt). Ebrach, Kulmbach (Plassenburg)



Gefrees:
Berühmte Einwohner: s. a. Johann Michael Füssel
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Johann Kaspar Lavater, Wilhelm Müller, Elisa von der Recke, Gotthilf Heinrich Schubert, Wilhelm Heinrich Wackenroder, Georg Andreas Will
Literaturmotiv: s. a. Jean Paul
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Geheimschrift:
s. a. Basilius Besler (Hortus Eystettensis), Kaspar Hauser, E. T. A. Hoffmann, Athanasius Kircher ,Jean Paul (Inschrift Paris)



Geibel, Emanuel:
s. a. August von Platen
„Briefe an Henriette Nölting 1838 – 1855“ 1963
„Jugendbriefe“ 1909
in: Fränkische Alb 1954 65ff (Schoof: Emanuel Geibel) Bad Berneck, Bayreuth, Nürnberg, Ingolstadt, München
Bad Berneck 1838 in: Bäder in Franken S. 61
Bad Berneck, Hof 1838 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken mit Oberfranken S. 5.55
Bayreuth 1838 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 221f
Hanns Hubert Hofmann: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967 S. 36
Nürnberg 1835 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 155
Würzburg „Der Geist von Würzburg“ in Fränkisches Hausbuch S. 528ff



Geierberg: (Warmensteinach):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Geisberg: (Strullendorf):
s. a. Karl Immermann
Geisbergsender



Geisdorf: (Herzogenreuth): (Heiligenstadt):
Brauchtum, Gespenster, Hexen in: Arneth, Konrad: Herzogenreuth und Geisdorf, S. 81-, 89-, 95-



Geist, August Chr.:
Bamberg 1859 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 24 Architektur, Aussicht von Bamberg ins Umland (Jura)
in: Härth: August Chr. Geist
„Tagebuchnotizen“ 1859 in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 74 Bamberg. S. 192: Muggendorf, Burggaillenreuth, Oswald- und Witzenhöhle, Streitberg, Neideck, Gößweinstein, Pottenstein, Doos, Riesenburg, Adlerstein



Geist, Johann Jacob Ludwig:
Tagebuch einer Reise durch den Oberrheinischen Kreis, die Pfalz, Herzogt. Württemberg, die Schweiz und Franken … 1797: Dinkelsbühl, Leidendorf, Wolframs-Eschenbach, Ismannsdorf, Windsbach, Schwabach, Eibach, Schweinau, Nürnberg, Erlangen, Forchheim, Sassanfahrt, Bamberg, Hallstadt, Breitengüßbach, Zettlitz, Kronach



Geister: s. a. Gespenster



Gelbsreuth: (Wonsees):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt



Geld:
s. a. Lucas Cranach, Albrecht Dürer
Literaturmotiv: s. a. E. T. A. Hoffmann, Jean Paul, Hermann von Pückler-Muskau, Walther von der Vogelweide



Geldersheim:
Berühmte "Besucher": Gustav Adolf 1631



Gellert, Christian Friedrich:
in: Friedrich Gottlieb Klopstock
„Briefwechsel“ 1 (1983), S. 51-59
u. a. Briefe von Klopstock aus Bad Rodach, Bamberg, Nürnberg, Baiersdorf, Gunzenhausen (Marius), Nürnberg (Schuldheiß „die beste Blumenmalerin in Deutschland“)



Gemünden:
Besucher Reisebericht s. a. Hans Carossa, Marie von Ebner-Eschenbach, Gustav Adolf 1632, Arno Holz?, Paul Klee



Geographie:
s. a. Willibald Pirckheimer, Hermann Lautensack, Roth 50. Breitengrad
Eberhard David Hauber Geograph in Altdorf, Johann Michael Franz Geograph in Nürnberg in: Wandlungen im geographischen Denken von Aristoteles bis Kant 1979



Geologie:
s. a. Bamberg (Umgebung), Jura, Ludwag, Würgau. Versteinerungen



George, Stefan:
s. a. Claus Schenk von Stauffenberg
Gesamtausgabe Bd. 17 S. 60-63 Jean Paul, Bd. 16 S. 29 Kaspar Hauser singt, Bd. 5 S. 57 Jean Paul Lyrikmotiv:, Bd. 6/7 S. 18 Franken, Bd. 6/7 S. 196 Ludwig Derleth, Bd. 6/7 S. 201 Colmar Matthias Grünewald, Bd. 6/7 S.205 Bamberg, Bd. 9 S. 53-57 Burg Falkenstein Franken?
„Der siebente Ring“ 1949 Lyrik
Matthias Grünewald in: Werke Bd. II, S. 114 (Colmar)



George, Stefan:
In: Unbekanntes Bayern Bd. 14 S. 99-
Lyrikmotiv: s. a. Ludwig Derleth, Jean Paul (Lyrikmotiv)
Bamberg Lyrikmotiv Text in:. Krischker: Irdisches … S. 132
Bamberg Lyrikmotiv in: Fränkisches Hausbuch 18 und in: Franken. Hrsg.: Schneider S. 99-
„Bamberg“ Lyrikmotiv Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 42 (Dom Bamberger Reiter)



George, Stefan:
in: Lehmann, Jakob: Wagnis 135 („Der siebente Ring“ 1949 S. 205)
in: „Pilgerfahrten“ 1891 Franken?
Bamberger Reiter in: Lehmann, Peter L.: Von Goethe zu George 1986 S. 112- (u. a. Claus Schenk von Stauffenberg)



Georgensgmünd:
Besucher: Reisebericht: s. a. Melchior Adam Pastorius



Georgiritt:
s. a. Langeloh



Geräte:
s. a. Bauernarbeit, Ofen
bäuerliche Geräte in: Hollfelder Blätter 7 (1982),1.3.



Gercken, Philipp Wilhelm: Besucher: Reisebericht:
„Reisen durch Schwaben, Baiern, die angränzende Schweiz, Franken … in den Jahren 1779 – 1783 nebst Nachrichten von Bibliotheken …“ Teil 2 (1784), S. 382 – 87 Bamberg u. a. Gärtner, Obstbäume), Pommersfelden, Seehof, Kulmbach. Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, Schweinfurt, S. 151 Hof, S. 164 Bayreuth, S. 174f: Bayreuth, Nürnberg, Truppach, Fränkische Schweiz, S. 265 Uffenheim, S. 280 Ellingen
Bad Windsheim, Uffenheim, Weißenburg, Schwabach in: Fränkisches Hausbuch S. 290ff,296, 260f, 387f
Bamberg Text in: Krischker: Irdisches … S. 258 (Gärtner)
Bamberg 1784 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 76ff (u. a. Gärtner)
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 73 Zwiebeln
Bayreuth 1770 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 113f
Eremitage, Sanspareil 1770 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 39, 163f
Nürnberg 1784 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 274f
Würzburg in: Kleinod du in Frankenlanden 15



Gercken, Philipp Wilhelm: Besucher: Reisebericht:
Seehof Memmelsdorf 1764, 1779, 1783 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 68
Reisebericht Ansbach in: Frankenland 1 (1950),9
Bibliotheken in: Peter Jörg Becker: Bibliotheksreisen in Deutschland im 18. Jahrhundert in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 21. 1980. Sp. 1361–
Tabakanbau Schwabach in: Gercken T. 2, S. 310



Geroldsgrün (Frankenwald):
Berühmte Einwohner: s. a. Keysser, Christian



Gerolzhofen:
Berühmte Einwohner: s. a. Ludwig Derleth
Besucher Reisebericht in: Hannoversche Rotröcke in Griechenland 1975
Hexen in: Hexen und Hexenprozesse in Deutschland 1988
Sage s. Panzer Friedrich: Der Gerolzhöfer Waldpöpel in: Fränkisches Hausbuch S. 471f



Gerstäcker, Friedrich:
s. a. Ernst von Bibra, Alfred E. Brehm, Friedrich Gerstäcker
Text in: Reisebilder von Gerstäcker … S. 117-
„Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer“ 1857, 1980 (Nachdr.) (Eisenbahnfahrt Burgkunstadt, Hochstadt, Lichtenfels, Staffelstein, Bamberg. Hunde S. 40-, 47-)



Gerstäcker, Friedrich:
1853 Gustav Freytag, der Friedrich Gerstäcker bei Herzog Ernst von Coburg einführte, redete ihn mit „mein teurer Comanche“ an in: B. Steinbrink: Abenteuerliteratur 1983 Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967 S. 140-143 (u. a. über Gerstäcker, erinnert an Jean Paul „Schmelzls Reise nach Flätz“)



Gerstäcker, Friedrich:
Banz in: 50 Jahre Buchhändler in Lichtenfels 87 -
Coburg: Herzöge in: Alfred E. Brehm: Ergebnisse einer Reise nach Habesch im Gefolge … d. reg. Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha, Ernst II. 1863 (zusammen mit Friedrich Gerstäcker).
in: Herzog Ernst: Aus meinem Leben. Bd. 1- 3. (Bd. 2. S. 307)
Lichtenfels (Umgebung) in: Im oberen Maintal, auf dem Jura, Rodach und Itz 1990 Richard Kerling: Literatur in der Provinz (poetisches Schaffen am Obermain)



Gerstner, Hermann:
„Gondelfahrt“ 1968



Gesees:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Gespenster:
s. a. Bayreuth, Eichstätt, Geisdorf, Herzogenreuth. Weiße Frau
in: Jahrbuch des Historischen Vereins Mittelfranken 12 (1843) S. 82 – Nopitsch: Beiträge zur Geschichte des Geisterbannens und der Schatzgräberei
in: Was ist das mit den Geistererscheinungen? 1843
in: Dagmar Linhart: Hausgeister in Franken 1995
in: Aus der fränkischen Heimat 1989,7



Gespenster:
Literaturmotiv: Gespenstergeschichten s. a. Ludwig Bechstein, Clemens Brentano (u. a. S. 203), Georg Friedrich Daumer, Georg Philipp Harsdörffer, E. T. A. Hoffmann, Wilhelm Heinse, Oskar Panizza, Jean Paul, Johann Peter Uz, Johannes Trithemius, Vulpius, Richard Wagner, J. K. Wezel?, Wilhelmine von Bayreuth. Weiße Frau



Gesundbeten:
in: Hollfelder Blätter 5 (1980),1



Geyer, Florian:
Literaturmotiv: s. a. Gerhart Hauptmann



Giebelstadt:
s. a. Gerhart Hauptmann



Giech: (Scheßlitz):
Dorfleben in: Heimat – ein Ort irgendwo? (S. 41ff)



Giech: (Grafen)
s. a. Thurnau
Carl Graf von Giech in: Unser Bayern 44 (1995),10
Karte Grafschaft Giech 1712 von Johann Baptist Homann (u. a. Ortsansicht Thurnau, Orte: u. a. Memmelsdorf, Kloster Banz, Bayreuth, Hollfeld, Königsfeld, Ludwag, Kübelstein) in: Cartographia BavariaeS. 114
Karte in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth S. 160



Giech: (Grafen)
Schlösser in: Georg Schwarz: Die Giechschen Schlösser und ihre Schicksale 1981
Carl Gottfried von Giech in: Aus der fränkischen Heimat 1989,10 (u. a. Porträt von Hanns Georg von Giech)
Franz Friedrich Carl von Giech in: Aus der fränkischen Heimat 1988,2 (u. a. Wiesentfels)



Giechburg: (Scheßlitz):
z. T. nur erwähnt s. a. Alvensleben, Johann Bernoulli, Christian Gottlob Frege, Johann Michael Füssel (erwähnt); Johann Wolfgang von Goethe (Giechburg und Gügel erwähnt), Gustav von Heeringen 1838, Karl Immermann, Christoph Meiners (erwähnt), Hermann von Pückler-Muskau (erwähnt), Ludwig Richter (Tagebuch Jura), Luis Trenker, Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Georg Andreas Will (erwähnt). Bamberg (Umgebung), Jura



Giechburg: (Scheßlitz): Lit.-Angaben
In: Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale : Herrensitze und Burgen zwischen Donau und Rhein. - Stuttgart 1970, S. 77
in: Kugler, Konrad Bamberger Land S. 21-
in: Reif, Irene: Wo die Schatten Hände haben. Rundfunkmanuskript
in: Friedrich Karl Hümmer: Giech, Burg-Geschichte mit Notizen über Gügel ca. 1914
in: Ludwig Lunz: Die Giechburg 1931
in: Neundorfer, Joseph: Vom Seigerwald zum Jura
Ansichten 1936, 1854, 1930



Giechburg: (Scheßlitz):
Ansichten in: Franz Friedrich: Die druckgraphischen topographischen Ansichten in: Historischer Verein Bamberg: Bericht. Beiheft 21 (1989)
Cassini Besucher: Reisebericht: 1762 in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth S.102.106 Triangulationspunkt



Giechburg: (Scheßlitz):
Geschichte 16./17. Jh. In: Historischer Verein Bamberg: Bericht 111 (1975) S. 329-
Literaturmotiv: s. a. Karl Immermann, Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder
Lyrikmotiv: in: Frankenland 1971 S. 193 (Friedrich Deml: "Spätherbst in Franken")
Verkauf 1879 in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 122 (1976) S. 309
Radsport Radfahren (Giechburg, Stübig)



Giechburg: (Scheßlitz):
Giechburg und Gügel in: Zimmermann, Gottlieb: Das Juragebirg … S. 32
Giechburg und Gügel in: Hans Scherzer: Erd- und pflanzengeschichtliche Wanderungen durchs Frankenland Bd. 2,1 (1922) S. 141ff Schloss Giech, Gügelkapelle und die Würgauer Steige
in: Um Giechburg und Gügel
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Lyrikmotiv: in: Ewald Jahnn „Wie Kiebitze im Aurachtal“ 1986 S. 17 „Die Giechburg“



Glaser, Hermann:
"Hinterm Zaun das Paradies" 1999 (Kulturgeschichte, Literatur)
"Spurensuche" 1987 (u. a. Rhön, Hassgau)
"Typisch deutsch …! Typisch fränkisch …!" (Hrsg.) 2003: S. 80ff Bratwurst, S. 86ff Klöße, S. 89ff Karpfen, S. 94 Lebkuchen, Religion, S. 143ff Ludwig Feuerbach, S. 147ff Karlheinz Deschner, S. 152 Gärten, S. 211ff Richard Wagner, S. 135 Ulrich von Hutten



Glauber, Johann Rudolf:
s. a. Roger Pilkington
in: Peter Roos: Glaubersalz und Schokolade oder woran ich glaube 1990, S. 230-



Gleichen-Rußwurm, A. von:
s. a. Wilhelmine von Bayreuth
„Die Maske des Philosophen“ 1928 (Bayreuth Voltaire?)
Bayreuth Literaturmotiv: in: „Im grünen Salon“ 1928



Gleußen: (Itzgrund):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ulrich von Werdum, Christoph Martin Wieland



Globus:
s. a. Martin Beheim, J. G. Doppelmayr
1730 in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth, S. 95



Glocken:
s. a. Bamberg



Gmelin, Otto:
„Konradin in Bamberg“ in: Lob Bambergs 1937 S. 43-



Gneisenau, August von:
Bayreuth in: Fränkische Heimatblätter 14 (1981),9



Gnodstadt: (Marktbreit):
Berühmte Einwohner: s. a. Michael Georg Conrad
Literaturmotiv: in: Conrad, Michael Georg: "Der Herrgott am Grenzstein"



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1918/19 Würzburg (u. a. Bibliothek), 1919/20 Aschaffenburg, 1924 Würzburg „der wilde und fanatische Julius St. …“ Bd. I, S. 162 „Schweinehund“, 1926 Bamberg, Würzburg „entzückende Stadt, alt, jesuitisch, Hitler rast im Auto vorbei“
1926 Bamberg „Hitler rast im Auto vorbei“, Zahneisen, Bayreuth Houston Stewart Chamberlain, Eremitage (u. a. Richard Wagner, Eule), Nürnberg, Bayreuth, Fränkische Schweiz „ein Gottesgarten, Erlangen, Nürnberg, 1928 Aschaffenburg, Schweinfurt, Bayreuth Festspiele, Kulmbach Plassenburg, Nürnberg



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1929 Nürnberg, Hitler, Parteitag, Rothenburg ob der Tauber „ein Juwel mittelalterlicher Städtebaukunst“
1930 Nürnberg Adolf Hitler, Bamberg? Coburg „Wie schön ist dieses Land“, Veste, Lauenstein „Wie in der Ritterzeit“, Bayreuth Hitler, Nürnberg (u. a. Julius Streicher „ein knorker Kerl“), 1932 Nürnberg Hitler, Bad Berneck mit Hitler, Bayreuth mit Hitler, Fränkische Schweiz („man ist ganz eingehüllt in den Zauber deutscher Romantik“) mit Adolf Hitler, Teufelshöhle mit Hitler, Nürnberg



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1933 Nürnberg, Adolf Hitler, Bayreuth Festspiele, Richard Strauß, Fränkische Schweiz, Kulmbach, Plassenburg (Führerschule), Fichtelgebirge, Luisenburg, Wunsiedel „eine wunderbare landschaftliche Anmut“, Luisenburg „hier sollten die Regisseure von Bayreuth schauen, wie ein Wald aussieht“ mit Hitler, Nürnberg mit Hitler, Rudolf Heß und Hermann Göring, Bad Berneck mit Hitler, Nürnberg Grundsteinlegung der Kongresshalle, Göring



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1935/1936 Nürnberg mit Hitler, 1936 Bayreuth mit Hitler, Festspiele (u. a. Furtwängler), Nürnberg mit Hitler, Nürnberg Reichsparteitag mit Hitler, Hermann Göring und Himmler, Burg



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1937 Nürnberg mit Hitler, Bayreuth mit Hitler Festspiele Furtwängler Goebbels: „Wanger ist ein unerreichbarer Meister der Orchestration“, Fränkische Schweiz, Behringersmühle, Bayreuth Eremitage, Richard Wagner „ein Riese unter den Musikern aller Zeiten“, Nürnberg mit Hitler, Bayreuth mit Hitler, Nürnberg Parteitag mit Hitler, Alfred Rosenberg, Rudolf Heß und Hermann Göring



Goebbels, Joseph: Tagebücher Besucher: Reisebericht:
1938 Bayreuth Festspiele mit Hitler, Nürnberg, Bayreuth mit Hitler, 1939 Nürnberg mit Hitler, 1940 Nürnberg „bei Faber-Castells draußen in ihrem Jagdhaus vor Nürnberg zum Essen“ (T. 4 403)



Göbhardt, Tobias:
Buchhändler, Verleger s. a. Klement Alois Baader, Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Friedrich Nicolai, Andreas Georg Friedrich Rebmann
Buchhändler Göbhardt Lyrikmotiv: in: Heinrich Heine „Bamberg und Würzburg“
Verlag Bamberg Göbhardt in: Walther, Karl Klaus: Eine kleine Druckerei, in welcher manche Sünde geboren wird



Göchhausen, Luise:
Tagebuch 16. Juni 1790 „hübsche Gegend, zwischen Berneck und Münchberg wächst viel Arnika …“



Göpfersgrün: (Wunsiedel):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Gössenreuth: (Himmelkron):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Gößweinstein:
s. a. Wilhelm Hausenstein, Garry Hogg, Joseph Victor von Scheffel, Rudolf Schiestl.
Besucher: Reisebericht: s. a. August Chr. Geist, Hermann von Pückler-Muskau, Joseph Victor von Scheffel, Richard Wagner
Besucher: Reisebericht: in: H. Wolf: Gößweinstein Burgbesucher S. 22-, 36-, 62-
in: Heimat-Kurier 33 (2000) Sondernr. (u. a. Orgel, Wallfahrt)
Joh. Will in: Fränkisches Hausbuch 62
in: Hans Wolf: Gößweinstein, gestern heute, morgen 1976 (u. a. WallfahrtS. 36-)



Gößweinstein:
Ansicht Lithographie 1850
Wallfahrt s. a. Drosendorf-Gößweinstein, Lichtenfels-Gößweinstein.
Wallfahrt in: Kalb, K. H..: Die Wallfahrt 1.2.
Wallfahrt s. a. Tischer, Leo: Chronik der Wallfahrt Lichtenfels-Gößweinstein 1963
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Goethe, Johann Wolfgang von:
u. a. Bücher in seiner Bibliothek
s. a. Gertrud Bäumer, Julius von Soden, Moritz August von Thümmel. Bayreuth (Kanzleibibliothek). Pflanzenbücher, Versteinerungen)
Reisebeschreibungen in: Schlegel, J. H. G.: Reise durch einige Theile vom mittäglichen Deutschland 1798, Johann Georg Sulzer: Tagebuch … mittägl. Länder 1780, Joachim Chr. Fr. Schulz: Reise eines Liefländers … Dresden … nach Botzen in Tyrol 1795, Fr. L. Stolberg: Reisen in Deutschland 1794, Jos. Schneier: Naturhistorische Beschreibung Rhön 1816
Bibliothek in: Joh. Gottl. Meyer: Nachrichten von der politischen und ökonomischen Verf. des Fürstentums Bayreuth 1780, Christoph Gottlieb von Murr, Georg Chr. Wilder: Neues Taschenbuch von Nürnberg 1819, Henr. Chr. C. Rhon: Die Rhönberge 1782



Goethe, Johann Wolfgang von:
s. a. Georg Wilhelm Friedrich Hegel
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 105-
Literaturmotiv: in: Dieter Kühn: Flaschenpost für Goethe 1985 S. 124-
Pflanzen in: Georg Balzer: Goethe als Gartenfreund 1966
Rauchen Lyrikmotiv: in: Johann Wolfgang von Goethe XV S. 123 (Johann Konrad Grübel)



Goethe, Johann Wolfgang von:
Versteinerungen Bauder, Johann Friedrich Altdorf in der Bibliothek von Goethe (Nr. 4365-4367)
Vorfahren s. Theodor Guenther: Goethes Crailsheimer Vorfahren und ihre fränkisch-thüringische Herrschaft 1969
Wein in: Aus dem Antiquariat 29 (1973),12 (H. Jung: Wegen der Zahlung tragen Sie keine Sorgen … Goethes Weinbestellungen)



Goethe, Johann Wolfgang von:
Tagebuch Dritte Schweizer Reise 1797:
"Dinkelsbühl. Fruchtbare Lage ... Sandiger Weg, rechts in einiger Entfernung Ober-Cömmet (Oberkemmathen-Langfurth). Durch Fichtenwald nach Matzmannsdorf und Burk, Königshofen, Bechhofen, Großenried ..." Weiter durch Leidendorf (Weidenbach) und Breitenbrunn (Großbreitenbronn-Merkendorf). "... rechts Merkendorf, hinter einem Tannenwäldchen, Eschenbach. In einem Tal herunter. Viel Hopfenbau. Einige Mühlen, durch Ismannsdorf (Windsbach) zu einem Stieg herauf, durch Tannenwald, Kiesel und Dendriten, nach Windsbach. Der Ort hat reinliche Häuser und ist leidlich gepflastert; über Mosbach (Moosbach-Windsbach), Rudersdorf (Rudelsdorf Kammerstein), die Aurach fließt dran vorbei, Feldstücke mit Tabak bepflanzt, durch Hoch (Haag Kammerstein) nach Schwabach". "Montag, den 6. Von Schwabach guter Weg über Reichelsdorf, durch Eibach und Schweinau. Nach Nürnberg des morgens 10 Uhr. Logie Roter Hahn." Hier kam vor allem der Sammler und Kunstfreund auf seine Rechnung: Die Karten des Homannschen Verlags werden in "Wilhelm Meisters Wanderjahren" gerühmt. Der Grundstock seiner Fayencen- und Münzsammlung stammt ebenfalls aus der Noris.



Goethe, Johann Wolfgang von:
Tagebuch Dritte Schweizer Reise 1797:
Alphabetisch: Bad Staffelstein, Baiersdorf, Bamberg, Bechhofen, Breitengüßbach, Burk bei Dinkelsbühl, Dinkelsbühl, Eibach, Erlangen, Forchheim, Großbreitenbronn, Großenried, Haag, Hallstadt, Hochstadt am Main, Ismannsdorf, Kettersbach, Königshofen an der Heide, Kronach, Leidendorf, Lichtenfels, Marktzeuln, Matzmannsdorf, Moosbach, Nassanger, Nürnberg, Oberlangenstadt, Reichelsdorf, Rudelsdorf, Sassanfahrt, Schwabach, Schweinau, Strullendorf, Unterlangenstadt, Windsbach, Wolframs-Eschenbach, Zapfendorf, Zettlitz



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke
„Götz von Berlichingen“ 1773 Personen: Bischof von Bamberg, am Hof des Bischofs: Weislingen, Adelheid von Walldorf, Liebetrau. Zwei Nürnberger Kaufleute, „Bambergsche Reiter“. Orte: Schwarzenberg in Franken, Bamberg (bischöflicher Palast). Main S. 29 „Franken ist ein gesegnetes Land“. 31 „Bamberg ist nicht mehr Bamberg, ein Engel an Weibsgestalt macht es zum Vorhofe des Himmels“, S. 32 Bamberg: Bischof und Adelheid spielen Schach. S. 55 im Spessart, Bamberg. Hans von Selbitz aus Königsberg



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke
Sophienausgabe Register u. a. Bamberg, Bayreuth, Eichstätt, Erlangen (Unart)
Briefe Bd. 53 Gesamtregister: Ansbach, Aschaffenburg, Bamberg (u. a. Marcus), Bayreuth (u. a. Alexander von Humboldt), Coburg, Erlangen (u. a. Th. W. Chr. Martius, August von Platen), Hof, Marktredwitz (Fr. Chr. Fikenscher und W. K. Fikenscher), Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Würzburg (u. a. Friedrich Immanuel Niethammer, Franz Oberthür, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling)
„Schriften zur Geologie und Mineralogie“ 1812 – 1832. 1949
„Die Schriften zu Naturwissenschaft, Abt. 2, Bd. 7, Zur Geologie und Mineralogie 1989: 1785: Hof, Kirchenlamitz, Marktleuthen, Wunsiedel, Leupoldsdorf, Ochsenkopf, Fichtelgebirge, Luisenburg, Thiersheim, Mühlbach (Selb), Thierstein, Göpfersgrün. 1790: Coburg Bad Rodach, Itzgrund, Bad Berneck, Münchberg, Luisenburg (auch 1785 und 1820, „Die Luisenburg bei Alexanders-Bad“). Athanasius Kircher („Kirchers Prophylacium wieder hergestellt“). 1787: Rehau, Hof. 1812: Rehau, Hof, 1820: Hof, Kirchenlamitz, Wunsiedel, Bad Alexandersbad, Luisenburg, Wunsiedel. 1823: Hof, Rehau



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Aus meinem Leben
S. 29 Schlacht bei Dettingen
S. 31 Nürnberger Postwagen
S. 32 Abgeordnete von Nürnberg und Altbamberg, Nürnberg S. 236
S. 35 Keyßler
S. 40 Vater Goethes am Coburger Gymnasium !
S. 44 Fenelon: Telemach
S. 52 Süßholz
S. 215 Baron von Königsthal „nürnberg. Geschäftsträger“
S. 218, 232f,236ff, 253 Reichsinsignien Nürnberg
S. 225 Schönbornschloss
S. 230 Maria Theresia Aschaffenburg Kaiserkrönung 1764
S. 236, 241? Pappenheim Erbmarschall



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Aus meinem Leben
S. 385 Kupferstecher Stock aus Nürnberg
S. 390 Bier, S. 399 Rotwelsch, S. 408f, 434 Kartenspiel
S. 467 Uz
S. 616 Wetzlarer Gericht u. a. in Aschaffenburg (Archiv)
S. 665 Thümmel Wilhelmine !
S. 668ff, 827f, 891 und öfter „Götz von Berlichingen“
S. 689 (Nicolai „Werther“), 690f
S. 721 (Rauchen Basedow) 724 Bier
S.735ff (Mohammed)
S, 768 Sulzer
S. 828ff Ulrich von Hutten u. a. Brief von Pirckheimer
S. 8334f Hans Sachs!



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Aus meinem Leben
S. 866 Keyßler „Reisen“
S. 896 (Bürgel Thür.?) ähnlich Sanspareil
Paralipomena
S. 922 „1774 … Bayreuth die Schwester Frieedrichs“
S. 923 „1782 10. 4. Coburg … ,Otto von Wittelsbach
S. 925 1799 Schlegel „Lucinde“ S. 926 „Jon“
S. 926 1802 ? Wackenroder der „Klosterbruder“, „Sternbald“
S. 932 Rückreise Italien „Nürnberg, Coburg“
S. 934 1790 Nürnberg „Herr von Knebel … Angenehmer Aufenthalt, Von Murr.“
S. 936 ad 1797 Nürnberg „Herr von Knebel“.



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Tag- und Jahreshefte
S. 967 Hans Sachs 1243 !
S. 983 Hardenberg
S.986, 1003 Johann Gottlieb Fichte
S.987 Alexander von Humboldt „von Bayreuth ankommend“
S.997 Alexander von Humboldt Bayreuth (Briefe), Thümmel
S. 1017 Alexander von Humboldt ? S. 1080, 1172, 1226
S.1019 Nürnberg 6.11.1797! (- 15.11.)
S. 1082 Nürnbergische Auktion (Münzen)
S. 1082 Prof. Hoffmann Wagner aus Würzburg
S. 1125 Dürer Selbstbildnis 1493 (Helmstedt)
S. 1161 „von Thurnau gebürtig“ (Thurnau)
S. 1164 Hof 1806
S. 1165 Hegel, Schelling 1258H
S. 1178 Herzog von Coburg Karlsbad



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Tag- und Jahreshefte
S. 1188 von der Recke Karlsbad
S. 1189 Frau von Seckendorf
S, 1201 Knebel S. 1212
S. 1202 Handzeichnungen von Albrecht Dürer
S. 1204 Falckenstein „Antiquitates Nordgavienses“ !
S. 1207 Prof. Seebeck S. 11223, 1278, Nürnberg, 1285
S.. 1216 Döbereiner S. 1224, 1247f, 1260, 1328
S. 1235 Würzburg 1815
S. 1254 Spix „Cephalogenesis“ negativ!
S. 1271 Vulpius als Bibliothekar S. 1287
S. 1281f Wunsiedel Luisenburg 1820 (1785) !
S. 1291ff Lithographie S. 1312
S. 1328 Julie von Egloffstein
S. 1326 Redwitz Fichtelgebirge Mineralien



Goethe, Johann Wolfgang von: Werke. Tag- und Jahreshefte. Paralipomena.
S. 1347 Alexander von Humboldt
S. 1384 Martius Nees von Esenbeck
S. 1392 Siegmund von Seckendorf
S.1490 Wilhelm Heinse: Ardinghello negativ
S. 1412 Johannes von Müller
S. 1420 Berthier



Goethe, Johann Wolfgang von: Orte Besucher: Reisebericht:
s. a. Bechhofen, Burk, Dinkelsbühl („alt aber reinlich“), Großenried, Königshofen, Matzmannsdorf, Öber-Kömmet? In: „Tagebuch“ 1797
s. Georg Hetzelein: Goethe reist durch Franken 1968



Goethe, Johann Wolfgang von: Orte Besucher: Reisebericht:
in: Goethes Ehe in Briefen. Hrsg.: Hans Gerhard Gräf 1922 An Christiane Vulpius S. 320. 323. 326 „… gehe über Würzburg und Bamberg nach Hause, damit Du ein wenig Welt siehst; ich will Dir schreiben, wen du an gedachten Orten besuchen musst“ (16.10.1808). „… kömmst du nach Bamberg, so sind Paulus da“ 7.11.1808. S. 342- 412 Hof, S. 414 Weg von Neuhaus auf Asch („dieser Ort ist noch der abscheulichste in der ganzen Christenheit“ negativ), S. 159 Jean Paul „aber unter uns gesagt, er ist ein Narr“, Glück bei den Frauen, S. 164 Richter, seitdem er sich „in Jena ein Räuschen getrunken“, nicht mehr gesehen



Goethe, Johann Wolfgang von: Orte Besucher: Reisebericht:
Zeichnungen in: Goethe als Zeichner 1982 S. 132 Granitfelsen auf dem Ochsenkopf, S. 165,190 Marmorbruch bei Hof
Reisen in: Georg Balzer: Goethe auf Reisen 1979 (S. 65-79.220-222) Mit Zeichnungen
Reisen in: V. Karell: Goethe im Egerland 1949



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht:
Aschaffenburg in: Aschaffenburger Zeitung 1927 Nr. 84,3
Bad Alexandersbad in: Bäder in Franken S. 44
Bad Brückenau Ludwig I in: Bad Brückenau Ludwig I in: Goethe: Briefe 1829
Bad Brückenau Ludwig I in: Goethe, Johann Wolfgang von: Briefe 1829
Bad Kissingen Boisserée, Sulpiz in: Goethe: Briefe 1829 S. 30



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht: Bamberg:
u. a. 1797 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 9 Lage, Bamberg (Umgebung)
in: Bamberg heute 1979,2, S. 33-
s. a. Tagebuch, Kettenbrücke, Gemüse
in: Goethe-Handbuch Bd. 1 Sp. 723ff



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht:
Coburg Brief 1782 in: Rückel: Begegnungen S. 44
Fichtelgebirge 1785, 1820, 1822. Hof 19mal, Marktredwitz 5mal, Bad Alexandersbad 1820 in: Messarius: F. S. 38



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht: Fichtelgebirge:
1785 Hof, Kirchenlamitz, Marktleuthen, Wunsiedel, Leupoldsdorf, Seehügel, Ochsenkopf, Nußhardt, Luisenburg, Thiersheim?, 1812 Hof, Rehau. 1820 Hof, Kirchenlamitz, Wunsiedel, Bad Alexandersbad, Luisenburg, Rehau 1823 Hof, Rehau
„Studien in Thüringen, im Harz und Fichtelgebirge“



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht:
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 80-
Fürth in: Schwammberger, Adolf: Fürth u. a. S. Johann Wolfgang von Goethe
Hof in: E. Spindler: Goethe in Hof 1949



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht: Luisenburg:
„Die Luisenburg bei Alexandersbad“ („architektonische Gartenkunst, spazierbar … alle Beschreibungen und Einbildungskraft überragend … dessen Gleichen mir auf allen Wanderungen niemals wieder vorgekommen in: Sämtliche Werke Abt. 1, Bd. 25, S. 323-33. 1107-)
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 62-
in: Aus der fränkischen Heimat 1985,3
in: Freyberg, Bruno von: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern : 1476 - 1965. - München. - Band 1 - 2. (1974) S. 684



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht: Marktredwitz:
in: Goethe im chemischen Laboratorium zu Marktredwitz ca. 1938
in: Erwin Müller: Goethe in Marktredwitz 1949 U. a. Bier S. 16)
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken, S. 62



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht:
Bier in: J. G. Th. Graesse: Johann Wolfgang von Goethe: "Wenn es bei uns so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, dass es geht, so wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was die Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben. An der Geistlosigkeit, Verkrüppelung und Armseligkeit unserer Literatur wird man es zuerst bemerken, und jene Gesellen werden dennoch diese Misere höchlich bewundern.“ in: Jakob: Sage ... Kaffee
s. a. Essen und Trinken Bamberg



Goethe, Johann Wolfgang von: einzelne Orte Besucher: Reisebericht:
Ochsenkopf in: Heimat-Kurier 32 (1999),2
Ochsenkopf in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken, S. 65
Oeslau Brief 1782 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 65
Ostheim vor der Rhön Goethe Brief an Johann Kaspar Lavater Ostheim vor der Rhön 20.9.1780 in: Franken. Hrsg.: Schneider und in: Das Buch der deutschen Briefe S. 179-
Rehau in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken, S. 67
Würzburg 1815 in: Kleinod du in Frankenlanden S. 19



Goethe, Johann Wolfgang von: Personen
s. a. Johann Wolfgang Döbereiner, Albrecht Dürer, C. von Egloffstein, Alexander von Humboldt, Karl Ludwig von Knebel, Friedrich von Müller, Jean Paul, Hans Sachs, Karl Siegmund von Seckendorf, Graf von Soden
Briefe an Goethe Bd. I S. 150 Hof (Jean Paul) 1794, I S. 197- Bayreuth (Alexander von Humboldt), II S. 342 Coburg Friedrich Rückert 1822, II S. 380-82. 416. 434f Erlangen August von Platen 1824, 1825, 1826, Bd. II S. 514-15 Bad Brückenau Ludwig I. (König von Bayern) 1929, Bd. II S. 515f. 542ff Bad Kissingen Boisserée, Sulpiz 1829, 1830



Goethe, Johann Wolfgang von: Personen
Klaus Günzel: Viele Gäste wünsch ich heut’ mir zu meinem Tische : Goethes Besucher 1999
Heinrich Achenbach Student Universität Erlangen in: Otto Renkhoff: Nassauische Biographie S. 2
Friedrich Christian Beuther Schauspieler Bamberg in: Otto Renkhoff: Nassauische Biographie S. 28.



Goethe, Johann Wolfgang von: Personen
Johann Benjamin Erhard in: Berühmte Nürnberger S. 237-
Georg Friedrich Fikentscher in: Bosls Bayerische BiographieS. 202
Ernst Förster Bayreuth in: Bayreuther Land 1928 S. 60-
Johann Friedrich Ferdinand Ganz + Ansbach in: Otto Renkhoff: Nassauische Biographie S. 116
Valentin Heimes in: Otto Renkhoff: Nassauische Biographie S. 151



Goethe, Johann Wolfgang von: Personen
Paul Wolfgang Merkel in: Berühmte Nürnberger S. 235-
Friedrich von Müller in: Kl. Schröter: Johann Wolfgang von GoetheS. 176-



Goethe, Johann Wolfgang von: Personen
Erich C. von Plotho in: Bosls Bayerische Biographie, S. 593
Christoph Ludwig Friedrich Schultz in: Otto Renkhoff: Nassauische Biographie 364



Goethe, Ottilie von:
Nürnberg Besucher: Reisebericht: 2.10.1834 in: Ottilie von Goethe 1982, S. 122



Gogh, Vicent van:
s. a. Friedrich Rückert
Brief an seinen Bruder (Theo) Briefe 1 – 3 Register (u. a. Richard Wagner, Albrecht Dürer)



Gogol, Nikolaj W.:
in: Bode: Die Deutschen in der russischen und sowjetischen Literatur 1982 S. 20ff + Register (u. a. Turgenjew, Feodor Michailowitch Dostojewski, Leo Tolstoi, Iwan Alexandrowitch Gontscharow, Konstantin Fedin, Margarita Aliger)
in: Reiseberichte von Deutschen über Russen und von Russen über Deutschland 1980
Bamberg 1846 s. a. Annenkow Bericht
Bamberg 1846 in: Fränkische Blätter 10 (1958), Nr. 17
Essen und Trinken in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 19 (Dom, in Bäckerei mit Obstkuchen versorgt)
s. a. Essen und Trinken Bamberg 1846



Goldfuß, Georg A.:
„Die Umgebungen von Muggendorf“ 1810
in: Georg Schwarz: Bedeutende Persönlichkeiten des Thurnauer Landes S. 4-



Goldkronach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel (u. a. Goldbergwerk), Alexander von Humboldt, Karl Immermann (Bergwerk, Perlenfischerei), Friedrich Rückert
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Naturwissenschaftler in: Martin Schwarzbach: Auf den Spuren … 1981 (Alexander von Humboldt)



Goldmühl: (Bad Berneck):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel
PLZ:95460.



Gollancz, Victor:
Bayreuth Festspiele in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37



Gomringer, Eugen:
*1925 Rehau, Wurlitz, seit 1967 Kulturbeauftragter der Rosenthal AG Selb
„Himmel, Erde, Frankenland“ 1981
in: Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur 1986 S. 124
Lyrikmotiv: in: Karl Riha: Was ist mit mir heute los? 1994 S. 85ff „gomringer oder: die anwendung der konstellation auf ihren erfinder“
in: Jens Gerlach: Okzidentale snapshots 1965 S. 59, "Wo die gomringer catchen“
Auskünfte von und über Eugen Gomringer (Fußnoten zur Literatur 7)



Gosberg: (Pinzberg):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Tieck



Gotthelf, Jeremias:
1822 Juni Nürnberg (Reise von Böhmen nach München)



Gottmannsberg: (Gefrees): Fichtelgebirge:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Grabfeld:
Literaturmotiv: s. a. Ernst von Bibra, Georg Wilhelm Keßler, Tilman Riemenschneider
Grabfeldgau in: Deutsche Landschaften. Neue Folge 1979 S. 173-



Gräber:
Dichter Friedhof s. a. Jean Paul, Friedrich Rückert, Richard Wagner, Walther von der Vogelweide



Gräfenberg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Garry Hogg, August von Platen, Johann Andreas Schmeller, Gotthilf Heinrich Schubert
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Graff, Jörg:
in: Nürnberger Mitteilungen 60 (1973) 304- (G. Hirschmann: Todestag und Herkunftsort des Jörg Graff blinder Landsknechtdichter)
Fürth Lyrikmotiv: „Lied vom Haller?“ in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A – Z, S. 149



Grandinger, Johannes:
„Der Bergpfarrer. Gereimtes und Ungereimtes von dem fränkischen Jura" 2. Aufl. 1907 (Biographie: Intrigen Bamberg, „verbannt in die gemiedenste Pfarrei des Erzbistums“)



Graser, Johann Baptist:
s. a. Wilhelm Horn, Christoph Friedrich Jacobi, J. C. Kröger, Jean Paul
in: Heimat-Kurier 29 (1996), 11. 30 (1997),5
in: Aus der fränkischen Heimat, 1985,6
in: G. Rückel: Stadtführer Bayreuth 108ff u. a. Denkmal
Bayreuth s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 15f



Grass, Günter:
„Aus dem Tagebuch einer Schnecke“ 1972 S. 75.82 Lohr, S. 75.84 Marktheidenfeld (Wein, Bier), S. 76 Mittelfranken, S. 88 Franken, S. 158 „Franconia“ (Schiff), Albrecht Dürer wiederholt, S. 171 Nürnberg, S. 180 Weißenburg-Röthenbach-Erlangen, S. 182 Weißenburg (u. a. Bamberg), S. 283ff Erlangen, S. 202- Fahrrad, S. 219 Pilze, S. 259- Marktredwitz-Wunsiedel-Bayreuth S. 260 Eibelstadt-Ochsenfurt-Würzburg, S. 271 Albrecht Dürer (Willibald Pirckheimer), S. 285ff (Albrecht Dürer Rede „Melencolia I“)
„Die Rättin“ („Rede vor dem Bundestag“ u. a. Bamberg Dom, Bamberger Reiter, Bayreuth, Rothenburg ob der Tauber, Kölner Dom und Dinkelsbühl)



Grass, Günter:
„Das Treffen in Telgte“ 1979 (Sigmund von Birken, Georg Philipp Harsdörffer, Friedrich Spee: begleitete im „finsteren Würzburg“ Hexen zum Scheiterhaufen)
„Ungehaltene Reden vor dem Deutschen Bundestag“ 1985 S. 73ff (u. a. Bamberg in „Die Rättin“ verändert übernommen)



Grass, Günter:
1972 Vortrag in Nürnberg über Albrecht Dürers „Melancholie“
„Politische Landschaft“ in: Gedichte und Kurzprosa“ (Werkausgabe in zehn Bänden“ Bd. 1, 1987 „Grauwacke, Rehwinkel, laubgesägte Tannen, / Karst, Abs und Kulmbacher Bier, / altfränkische Wolken über dem Heideggerland“)
Altfränkisch Begriff bei Grass wiederholt
Kulmbach Bier s. Grass Gedicht in: Stößlein, H.: Kulmbach und in: Plassenburg 1982 S. 47-
Eichstätt Walburgisöl in: „Hundejahre“
Nürnberg Text in: Radlmaier, Steffen (Hrsg.): Nürnberger Ansichten, S. 74ff („Wie heut der Papst“)
Jean Paul „aufgeschlagene Bücher von Jean Paul“ in: H. W. Richter: Im Etablissement 12



Grassemann: (Warmensteinach): Fichtelgebirge:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Gregorius (Heiliger):
Fest in: G. Bretschneider: Vom Gregorius- zum Kinderfest



Gregorovius, Ferdinand:
„Römische Tagebücher“ 1871 in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 77 Bamberg
Bamberg 1871 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen..S. 22 (u. a. Bibliothek)
Bamberg in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 20



Greif, Martin:
s. a. August von Platen, Walther von der Vogelweide
in: Gesammelte Werke 2. Aufl. Bd. 5: S. 156- Bayreuth 1870, Nürnberg (u. a. Burg, Dürerhaus), S. 157 Bamberg (Dom, Kirchen, Altenburg u. a.), Würzburg. Bd. III. Hans Sachs Bd. 2 Walther von der Vogelweide. Bd. 5 „Ein Besuch bei Friedrich Rückert“. Bd. 1.S. 135- Main S. 215 Walther von der Vogelweide, S. 217 Albrecht Dürer, S. 218.255 August von Platen
„Nachgelassene Schriften“ 1912: Friedrich Rückert 1864 Coburg, Neuses, 1870: Nürnberg, Bamberg, Würzburg



Greif, Martin:
Coburg Bier in: Greif, Martin? S. 21
Main in: Gesammelte Werke. 2. Aufl. Bd. I, S. 135- „Der Main und die Ölsnitz“
Sachs, Hans Lyrikmotiv: „Zu Hans Sachsen Ehrentag“ Festgedicht 1874
Sachs, Hans in: Gesammelte Werke 2. Aufl. Bd. 3 (1909) Drama „Hans Sachs“, Bd. 2 (1909)



Greifenstein: (Heiligenstadt):
Besucher: Reisebericht: s. a. Hermann von Pückler-Muskau, Joseph Victor von Scheffel, Claus Schenk von Stauffenberg
s. Hans Werner von Aufseß: Burg Greifenstein im Leinleitertal 1951
in: Urlaub in der Fränkischen Schweiz S. 55-
Ansichten s. a. Heiligenstadt
Unwetter s. a. Hermann von Pückler-Muskau



Greifenstein: (Heiligenstadt):
Burg Garten in: Eckehart Weiß: Wiederentdeckung S. 97- (u. a. Pflanzen)
Burg Garten in: Eckehart Weiß: Die versunkenen Gärten von Schloss Greifenstein
Burg Garten in: B. Kaulich: Die Schlosspark- oder Ulrichshöhle S. 105-
Burg Garten in: Heimat Bamberger Land 7 (1995), S. 344



Greiffenberg, Catharina Regina von:
„Schäfers Abendlied“ in: Fränkisches Hausbuch S. 312 (Barocklyrik)
„Auf die fruchtbringende Herbstzeit“ in: Fränkisches Hausbuch S. 383- (Lyrik)
„Geistliche Sonette, Lieder und Gedichte“ 1969
„Sämtliche Werke“ Bd. 1 – 10. Reprint
in: Leo Villiger: Catharina Regina von Greiffenberg 1953 u. a. Nürnberg, Sigmund von Birken
in: Unser Bayern 43 (1994), Nr. 11 S. 83-85



Grenze:
s. a. DDR-Grenze, Mödlareuth
Grenzübergang Hirschberg in: Margarete Hannsmann: Pfauenschrei (HAP Grieshaber) 1986 S. 192-. 428



Greßelgrund: (Maroldsweisach):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Richter



Griechenland: Franken in der Fremde:
s. a. Amalie von Griechenland
Bayern in Griechenland in: Handschrift Seminarbibliothek Eichstätt Nr. 319. 411



Grieshaber, HAP:
in: Margarete Hannsmann: Pfauenschrei : Jahre mit HAP Grieshaber 1986 S. 192-.428 DDR-Grenze Hirschberg, S. 228- Nürnberg, Albrecht Dürer, Johannisfriedhof, Burg, im Dürerjahr, Sex („die Gesellschaft war noch nicht so weit, eine Geliebte offiziell zu tolerieren“), S. 434 Hans Sachs



Grillparzer, Franz:
in: Werke Bd. 1 (Wilhelm Bogners Tagebuch) 1847: Regensburg 12.9., Nürnberg 13.9. (Frauenkirche, Sebalduskirche, „Mädchen sehr nett, aber steif …, gute Militärmusik, hübsche Mädchen, schlechter Kaffee“. „… auf der Eisenbahn“ 14.9. Hof 15.9. Jean Paul S. 152-
„Selbstbiographie“ 1994: Coburg



Grillparzer, Franz:
Coburg in: Werke Bd. 5 (1957), S. 214 – 15 negativ „Auch in Ko. musste ich einen Tag verweilen, wo ich mich grässlich langweilte, ohne bei meiner geringen literarischen Topographie zu wissen, dass sich der Dichter Rückert dort aufhielt, der mir am Ende vielleicht noch übel genommen hat, dass ich ihn nicht besuchte.“
Coburg Brief vom 5.10.1826 Reise Thüringer Wald – Coburg Reisebeschwerden negativ „“höllische Diligence“ in: Buch deutscher Briefe S. 459



Grimm (Brüder):
Sage „Die Gräfin von Orlamünde“ (Weiße Frau) in: Fränkisches Hausbuch S. 164-



Grimm, Jacob: Besucher: Reisebericht:
„Aus meinem Leben“ 1961
Bad Kissingen 1838 in: Fränkisches Hausbuch S. 450-
Bad Kissingen Brief 1838 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 118, 226 Nürnberg
Brief aus Bamberg 30.6.1838 (Nürnberg, mit der Eisenbahn nach Fürth 10-12 Minuten, Fürth: „neue aufblühende Stadt“) in: Schwammberger, Adolph: Fürth von A - Z S. 152



Grimm, Jacob: Besucher: Reisebericht:
Bamberg 1837 in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen..S. 7
Bamberg 1837? S. Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 19
Bamberg Bibliothek Berühmte Besucher 1838
Nürnberg 1838 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 162f (u. a. Eisenbahn, Fürth)
Nürnberg in: Hanns Hubert Hofmann: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967 S. 226



Grimm, Ludwig Emil: Besucher: Reisebericht:
„Lebenserinnerungen“ 1911
„Erinnerungen aus meinem Leben“ 1913. Neuausg. 1971
Briefe 82ff 1828 Aschaffenburg, Spessart, Hessenthal, Triefenstein, Würzburg (bereits 1816, u. a. Gemäldegalerie), Nürnberg (auch 1818 u. a. Dürerhaus, Albrecht-Dürerfeier, Burg), Fürth, Erlangen, Bamberg (bereits 1813, u. a. Dom, Obere Pfarre), Bug (Theresienhain), Hallstadt, Coburg. 1850 Aschaffenburg, Würzburg, Eisenbahn: Bamberg-Erlangen-Nürnberg „ging sehr langsam“, Nürnberg (Burg), Ansbach
1828 In: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, S. 171ff.
Bamberg 1812 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 30 (Bug, Regnitz, Garten),S. 48 Theater, S. 68 Tracht, S. 85 Hörndla (Essen)
1812 Bamberg in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Bamberg 1828 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 145ff (u. a. Dom, Bug, Theresienhain, Hallstadt)
Bamberg Bilderrolle 1850 („Schwager, gibt’s hier gutes Bier?“)



Grimm, Wilhelm:
Bamberg in: Fränkische Blätter 10 (1958), Nr. 17
Gaibach Jahr? 1846 Bamberg



Grimmelshausen, Hans Jakob von:
Der Simplicissimus ist ein Spessarter Bauernbursche in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980, S. 97
Spessart in: „Der abenteuerliche Simplicissimus“



Groß zu Trockau, Adam Friedrich von:
* Würzburg 1812 – 1815 Generalvikar in Bamberg, 1821 – 1840 Bischof von Würzburg in: Bischöfe der deutschsprachigen Länder S. 261-



Großbirkach: (Ebrach):
in: Ebrach, Erbe und VerpflichtungS. 18-



Großenried: (Bechhofen):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Wolfgang von Goethe: Tagebuch 1797



Großheubach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Käthe Kollwitz
Engelberg: (Kloster): Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, Käthe Kollwitz



Großostheim::
Besucher: Reisebericht: s. a. J. de Blainville?, Ludwig Thoma (Jagd)



Grübel, Johann Konrad:
s. a. Rahel Varnhagen
„Der Käfer“, „Die Brille“ und „Der Rauchtabak“ Lyrik in: Fränkisches Hausbuch S. 258-, 271-, 237-
„Der Hutmacher und der Hut“ in: Um Main und Donau S. 273-
„Sämtliche Werke in Nürnberger Mundart“ 1897
„Korrespondenz und Briefe in Nürnberger Mundart“ 1800



Grübel, Johann Konrad:
Betzenstein in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 40
Fränkische Schweiz in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 70-
Literaturmotiv: s. a. Justinus Kerner
Rauchen Lyrikmotiv: in: Johann Wolfgang von Goethe XV S. 123



Grün, Max von der:
„Eine Jugend in Franken“
„Ortstermin mit Bayreuth …“ 1971
„Stenogramm : Erzählungen“ 1972 S. 7- Verkehrsunfall vor Ochsenfurt Literaturmotiv
Fahrrad: „Friedrich und Friederike“ S. 71 – (Reifenpanne)
Reisebericht: „Unterwegs in Deutschland“ 1980: Frankenwald, Bayreuth, Fichtelgebirge
ins Chinesische übers (ferner u. a. E. T. A. Hofmann) in: Johann Wolfgang von Goethe und China S. 205
Bayreuth 1971 Text in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 161ff (u. a. Friedhof)



Grün, Max von der: Lit.-Angaben
in: Martin Müller: Fichtelgebirge 1988 43 Kurzgeschichte „Porzellanarbeiterin“ (u. a. über Selb)
in: K. Rothmann: Deutschsprachige Schriftsteller seit 1945. 1985 S. 145-
in: Christian Schmitt: Auflagenmillionäre 1988 S. 83-87
in: Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur



Grünewald, Matthias: Lit.-Angaben
in: Würzburger Porträts 32-
in: Anton Kehl: Meister MGN
in: Die großen Deutschen Bd. 1 3S. 43-



Grünewald, Matthias:
Das Rätsel Grünewald s. a. Katalog zur bayerischen Landesausstellung 2002
s. a. Grünewaldaltar Lindenhardt
Lindenhardt in: Aus der fränkischen Heimat 1990,2
Lindenhardt in: Heimat-Kurier 37 (2004),1



Grünewald, Matthias: Literaturmotiv:
s. a. Leo Weismantel
in: Herbert Eulenberg: Erscheinungen 1923 S. 59 – 68
s. a. Sebald, Winfried G.: Nach der Natur, ein Elementargedicht 1988 (Isenheimer Altar)
Lyrikmotiv: in: Gerrit Engelke: Unveröffentlichte Gedichte aus seinem Nachlass 1966 S. 8 „Wir wissen nichts von dir und deiner Zeit“
Lyrikmotiv: s. a. Stefan George



Grumbach, Argula von:
s. a. Martin Luther (Personen)
s. Argula von Grumbach – selbst ist die Frau 1992



Grumbach, Karl Rud.:
Bamberg ehemal. Abt, verheiratet
in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 116 (1980) S. 233-
Literaturmotiv: s. a. Gerhart Hauptmann



Gruppe 47: Tagungen
s. a. Marktbreit, Pulvermühle (Waischenfeld)



Guardini, Roman:
s. a. Victor-Emil von Gebsattel, Rothenfels (Burg)



Gudden, Bernhard von:
s. a. Ludwig II. (Lyrikmotiv)
In: Böhme, Thomas: Manessischer Ikarus 1995, S. 15



Gügel: (Scheßlitz):
s. a. Giechburg, Scheßlitz
Pankratius (Heiliger) in: Heimat Bamberger Land 9 (1997),1
in: Hohn: Atlas von Bayern 1841, S. 65-
in: Reuther, Hans: Dome, Kirchen und Klöster in Franken. - Frankfurt 1963 S. 70



Gügel: (Scheßlitz):
in: Frank, Alfred; Ostertag, A. Fr. Th.: Alte Kirchen im Raum Bamberg, S. 36-
in: Neundorfer, Bruno: Zu Entstehung von Wallfahrten und Wallfahrtspatrozinien im mittelalterlichen Bistum Bamberg. – Diss. Würzburg 1962 S. 102-
in: Pilger und Walleute in Franken S. 26- (Deml)
in: Michael Morgenroth (Pseudonym Gremo North): Ein Stück christlicher Romantik aus dem Frankenlande 1920 (Gründung der Gügelkirche)



Gügel: (Scheßlitz):
Ansichten in: Franz Friedrich: Die druckgraphischen topographischen Ansichten in: Historischer Verein Bamberg: Bericht. Beiheft 21 (1989)
Dorfleben in: Heimat – ein Ort irgendwo? (S. 41ff u. a. Kreuzweg Gügel)
Kreuzweg
Literaturmotiv: s. a. Ludwig Tieck, Wilhelm Heinrich Wackenroder
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Renovierung



Güll, Friedrich:
Nürnberg Lyrikmotiv: „Der Schnitzelmann von Nürnberg“ in: Fränkisches Hausbuch S. 314ff



Gundelsheim:
in: Schrott, Konrad: Gundelsheim S. 148- Bier



Gunther: (Bischof):
(Günther) Jerusalempilger in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 13-
Literaturmotiv: in: Johann B. Eppenauer: Günther Bischof von Bamberg, oder der Zug ins Heilige Land 1064 (1843)



Gunzenhausen:
Berühmte Einwohner: s. a. Hans Magnus Enzensberger, Simon Marius (Mayr), Wilhelm Stählin
Besucher: Reisebericht: s. a. Ulrich Bräker, Ludwig Feuerbach, Adolf Hitler, Friedrich Gottlieb Klopstock (Brief an Christian Friedrich Gellert), Carl Spitzweg, Jakob Wassermann
Literaturmotiv: s. a. Jakob Wassermann
Lyrikmotiv: s. a. Günter Eich



Gustav Adolf von Schweden:
1631: Bad Königshofen, Eibelstadt, Würzburg, Schweinfurt, Geldersheim, Unterpleichfeld, Stadtlauringen?, Madenhausen, Ochsenfurt, Aschaffenburg
1632: Aschaffenburg, Lohr, Gemünden, Arnstein, Geldersheim, Schweinfurt, Kitzingen, Bad Windsheim, Ellingen, Weißenburg in: Ochsenfurt S. 10-



Gustenfelden: (Rohr):
Berühmte Einwohner: s. a. Sebastian Franck



Guttenberg, Karl Theodor zu:
Literaturmotiv: in: Friedrich Torberg: Briefe in: Gesammelte Werke Bd. 12 S. 105f



Guttenberg, Karl Theodor zu:
Verteidigungsminister im Jugendfilm „Legend of brothers – der Schatz der Rudolfsteiner“. 2010.



Gutzberg: (Stein):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Gutzkow, Karl Ferdinand:
„Argula in Bamberg“ aus „Hohenschwangau“ Text in: Krischker: Irdisches … S. 251ff
„Fitz Ellrodt“ 1872 S. 4 Altdrossenfeld S. 32 Bayreuth, ferner Marktschorgast
„Fitz Ellrodt“ in: Geschichte am Obermain 7 (1971/72) S. 169-178 (Franz Pietsch: Fritz Ellrodt)
„Ausgewählte Werke Bd. 9 „Eine Reise nach Italien“ S. 141- Würzburg 1843 Main, Residenz, Bier in: Werke Bd. 11 S. 145, Spital Irre, Anatomie S. 218 Judenmädchen von Fürth 1845, Bd. 10 Richard Wagner, Wilhelmine von Bayreuth in: Register
„Fritz Ellrodt“ Bayreuth Textauszug in: Piontek, Frank (Hrsg.): Bayreuth, S. 28ff „In der Komödie“
„Reiseeindrücke“ 1876



Gutzkow, Karl Ferdinand:
Nürnberg 1832 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 151ff
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 32 Irrenanstalt, S. 52 Himmelkron,S. 62 Marktschorgast
Irrenanstalt Gutzkow in St. Gilgenberg in: Literarischer Führer S. 16
Verbotene Literatur „Wally die Zweiflerin“ in Bayern 1835 verboten in: Houben, Heinrich H.: Jungdeutscher Sturm und Drang 1911 S. 43.504.506
Verbotene Literatur in: Houben, Heinrich H.: Verbotene Literatur … 1. 2.(1992) Bd. 1: S. 250-



Gymnasium:
s. a. Bamberg, Bayreuth, Coburg. Kuni Tremel-Eggert



Geographie: Geographie: Karten: Ansichten:
Flug von Frankfurt nach Nürnberg in: Alfons Paquet: Städte, Landschaften und ewige Bewegung 1927 S. 451-456 u. a. Lorenzkirche Nürnberg
In der Fremde in: F. X. Pröll: Nürnberger entdecken die Welt 1972
Karten in: E. Jäger:. Prussiakarten (1982) S. 143- 1758
Karten in: Landesbeschreibungen Mitteleuropas vom 15. bis 17. Jahrhundert 1983 (u. a. Etzlaub, Koberger, Willibald Pirckheimer)
Stadtplan 1967 in: Topographischer Atlas von Bayern S. 110-
Globus, Uhren in: Zur Geschichte der Naturwissenschaften in Tübingen 1983




Negative Stimmen



Gaibach:
„Es hat wirklich eine sehr angenehme Lage, und die Zimmer sind bequem genug eingerichtet: aber die Baukunst daran ist unbeträchtlich … Man siehet daselbst zwar auch viele schlechte Bildsäulen, aber dennoch sind einige wenige gute darunter … Ich will aber nicht mehrerer als dreier von den Sinnbildern zu Gaibach gedenken, wovon mir zwei sehr wohl gefallen, die dritte aber die offenbarste Ungereimtheit ist, die ich jemals gesehen habe“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 43)



Garten: Ansbach:
„Der Schlossgarten in Ansbach hat keine Umzäunung. Das große Orangeriehaus, die Hecken und die schönen Alleen abgerechnet, ist er ein bloßer Gemüsegarten“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 588)



Garten: Bayreuth: Hofgarten:
„Tritt man durch das hohe Schlossportal in den Hofgarten, so findet man noch schöne Alleen und Gewächshäuser, aber im Übrigen eine ziemliche Vernachlässigung der Anlage. Die Frösche haben es sich recht bequem gemacht in dem versumpften Teich und geben sich alle Mühe, recht viel Lärm zu machen“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 81)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Wenn ich auf meinem Düngerhaufen sitze, halte ich mich zumindest für ebensoviel wie Agamemnon, Odysseus oder Achill. Statt mit Troja führe ich Krieg mit Kaninchen, Füchsen und anderen schädlichen Tieren, und bedaure nur, dass ich keinen Virgil finde, der meine Siege besingt. Mit Vergnügen sehe ich meine dicke Magd mit dem großen Bauerntölpel tanzen und mein Faktotum mit ernster Miene seine Leier spielen. Das alles überredet mich, dass ich eine Großmacht bin; ein Beweis, dass alles nur auf Einbildungen beruht!“ (Wilhelmine von Bayreuth in: Poetisches Franken S. 29)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„… wenn diese Einsiedelei auch manche aufgemauerte Kinderein zeigt, so war sie doch in ihrer alten Gestalt höchst erfreulich; ich verwunderte mich nicht wenig, sie vor einigen Jahren ganz verwildert wieder zu finden“ (Tieck, Ludwig: Phantasus)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
(Sanspareil) „Wenn ich viele kleine und entbehrliche Verzierungen wegnehme, so hat mir diese Anlage weit besser gefallen wie die Eremitage bei Bayreuth, wo die Natur außer den Wald gar wenig Stoff gegeben hat“ (1770 Philipp Wilhelm Gercken in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 163f)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Die Anhöhe, auf welcher sich der Anfang der Hauptallee hinauf zieht, ereilt man mit Vergnügen, weil man hoffet, auf derselben einen neugierigen Blick in ein halb natürliches, halb künstliches Paradies werfen zu können; allein man findet sich teils getäuscht, teils nicht halb befriedigt … Die Aussicht nach St. Georg am See, der Waldung Hohenwart – ist ungemein fröhlich. So gern man diesen Platz noch immer aufsucht, und so lieblich hier die freie Übersicht lachender Fluren – ist; so vermisst man doch den spiegelnden See, der ihr den größten Reiz gab, sehr ungern … Die Altane über den drei öden Grotten gibt einen Standpunkt an, aus dem man das Ganze am deutlichsten sollte übersehen können; ich fand aber, dass man hier den Anblick einiger Spiegelwasser und des Spiels der Hauptgrotte größtenteils verlieret, so gut sich auch die Durchsicht durch die gleiche Reihe der höhern Bogen ausnimmt … Dieses chinesische Häuschen führt den Namen Belveder mit Recht und würde ihn noch mehr verdienen, wenn der Berg etwas höher wäre, oder man zur Kuppel hinauf steigen könnte. So aber wird die Absicht seiner Erbauung nur zum Teil erreicht; denn man kann den größten und schönsten Teil der Eremitage nicht ganz beherrschen, und manche Aussichten bestreichen nur die höchsten Teile der Gegenstände“ (1784 Johann Michael Füssel in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 42



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Allein, da das Auge einmal daran gewöhnt ist¸ so verliert sich auch bei dem kalten Gefühl des oft wiederholten Anschauens das wahrhaft Schöne, welches doch eigentlich der Gegenstand ist, nach welchem man zu streben sich bemüht. Nur wenige traf ich auf einsamen Spaziergängen – und selten Beobachter vor den hier allenthalben ausgestreuten Kunstwerken an“ (1793 Johann Gottfried Köppel in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 73



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Vor diesem Schlosse blickt das Auge wieder in die schon erwähnte mannigfaltige Ebene nach Bindloch (Bindlach) hin, und wenn man die freie Anhöhe hinunter gehet, so sieht man sich gleichsam in eine Einöde versetzt. Traurige Eremitenhütten liegen im kläglichsten Holzgewande da einzeln umher, und ihr armseliges Ansehen erzeugt ernste Betrachtungen in dem Herzen des Gefühlvollen … Nur schade, dass am Ende dieser schattenreichen Baumallee kein Eingang in den neben liegenden schönen Lustgarten befindlich ist. Dann könnte man, ohne erst wieder ganz zur Allee zurückgehen zu dürfen, in des Gartens schönen Buchenhain umherwandeln, und die mehreren Naturbilder zugleich betrachten, welche sich vor seinen offenen Schattengängen dem Auge so reizvoll darstellen“ (1795 Jobst Christoph Ernst von Reiche in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 79f, 83, 85f)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Bei einem Dorfe St. Johannis befindet sich ein großer weiland markgräflicher Garten – die Eremitage. – Markgraf Georg Wilhelm legte ihn an in französischer Manier; seine Nachfolger änderten und besserten, bauten und rissen ein, bis das Ganze ein unzusammenhängendes Quodlibet wurde … Und dies alles, was verderbt oder planlos daliegt, hat ungeheure Summen Geldes aufgezehrt!“ (1796 Heinrich Zschokke in: Piontek: Bayreuth S. 61f)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Die Anhöhe, auf welcher sich der Anfang der Haupt-Allee hinauf zieht, erstieg man mit Vergnügen, weil man hoffte, auf derselben einen neugierigen Blick in ein halb natürliches, halb künstliches Paradies werfen zu können, fand sich aber teils getäuscht, teils nicht halb befriedigt“ (1812 Georg Wolfgang Augustin Fikenscher in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 85f)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Aber wie verfallen ist hier aller alter Glanz! Der Park und die Gärten sind verwildert und mit Unkraut durchwachsen, die neuen Anlagen geschmacklos, die schönen Wasserkünste fast zum Sumpf geworden, von den seltsamen Mosaiksäulen und Fassaden bröckeln sich die Steine los, im Innern der Zimmer riecht es nach Moder, die Meubles sind wurmstichig, und verschossen die bunten Farben, die sie einst belebten. – Es hat etwas tief Trauriges! Gehörte es mir, ich schlösse es zu und überließe es ganz dem Zahne der Zeit“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 95)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Die Eremitage ist ein Gartenschlösschen wie ein Konditoraufsatz. Sie haben rohe, unbehauene Steine dazu verwandt; das soll vermutlich einfach aussehen. Auch ein Apollotempel ist da, Säulen und Wände rau von verschiedenfarbigen Schlacken; es ist, als ob das Gebäude den Aussatz hätte“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 89)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Das Ganze, mit seinen Gebäuden, Tempeln, Alleen, Wasserkünsten, Grotten, die mit Muscheln und Perlen ausgelegt sind, trägt indessen zu sehr den überladenen und kleinlichen Geschmack des vorigen Jahrhunderts an sich, als dass es den heutigen Schönheitssinn befriedigen könnte“ (um 1840 Heeringen, Gustav von: Wanderungen durch Franken, S. 64)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Schlösser, prachtvolle Tempel, Pavillons und Säulen, alles in dem barock überladenen Geschmack des vorigen Jahrhunderts, blicken durch das wogende Grün … Alle Erinnerungen an jenes stolze Hofleben kleiner Fürsten des vorigen Jahrhunderts tauchen in uns auf. Im eitlen Streben nach äußerm Glanz und Prunk erschöpften sie die besten Kräfte ihres Landes und was erreichten sie? Höchstens ein mitleidig-beifälliges Lächeln der größern Regenten. Hundert Jahre sind kaum verstrichen und unser Zeitalter, wie die Geschichte haben ein strenges Urteil über jene Torheiten, welche einigen alles und der Gesamtmasse des Volks nichts gewährten, ausgesprochen. Deshalb können uns jene herrlichen Gebäude, so arg sie auch prunken und die Sinne zu bestechen trachten, doch nur wenig Freude gewähren. Es ist ein übertünchter Glanz, unter dem der Moder hervorstrebt, und in der Tat, an diesen Marmorpalästen klebt der Fluch manches unschuldig dahin Geopferten. Soll ich erinnern an jene Unglücklichen, welche auf den Prairien Amerikas begraben liegen und die Freiheit eines emporstrebenden Volkes bekämpfen sollten. Es waren Kinder des Bayreuther Landes, verkauft an England, und mit jenem Blutgeld mussten die Schulden bezahlt werden, in die sich frühere Regenten, um einer eitlen Prachtliebe zu frönen, gestürzt hatten“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 59)



Garten: Eremitage: Bayreuth:
„Überwuchert und verlassen“ (1909 Virginia Woolf)



Garten: Eremitage: Bayreuth: Kaskade:
„Die Treppen sind vermoost, die Tuffsteine der Bassins zum Teil zerfallen, die Gänge verwildert; ein Beweis, dass diese Kaskade schon lang stille steht. Ginge sie auch ganz ein, wiewohl sie leicht wieder hergestellt werden kann, man würde sie, da noch so viele andere prächtigere und abwechselndere Wasserkünste, auf die ich nun bald kommen werde, hier sind, gar nicht missen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 56)



Garten: Eremitage: Bayreuth: Schloss:
„Dieses Schloss, im Halbkreis gebaut, mit einem säulengetragenen Umgang, ist armselig und geschmacklos. Eine lächerliche Dekoration sind die gemauerten Säulen, welche mit einem Überzug von Kristallstücken und anderen bemalten Stoffen bedeckt sind“ (Camille de Tournon 1807 in: Piontek: Bayreuth S. 81)



Garten: Eremitage: Bayreuth: Schloss_
„Da gibt es auch die Eremitage, von welcher der schöne Park und der berühmte Laubengang mehr Beachtung verdienen als die schrecklichen, von oben bis unten mit Muscheln und geschliffenen Kieselsteinen inkrustierten Schlossbauten“ (1897 Albert Lavignac in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 130)



Garten: Eremitage: Bayreuth: Sonnentempel:
„Wohl dass überall Soldaten Schildwache halten, bei denen gemeine Leute ihre Stöcke ablegen müssen, damit sie weniger im Stand sein mögen, dergleichen Schönheiten zu verletzen. Und doch können sie sich oft nicht enthalten, bunte Steinchen oder Schlacken abzureißen und einzustecken, wenn sie gleich wissen, mit welcher Mühe, mit wie vielen Kosten sie hergeschaffet werden“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 80f)



Garten: Erlangen:
„Jetzt ist eine sonderbare Abänderung damit vorgenommen und einzelne Teile ohne Veränderung der Hauptanlage zu kleinen so genannten englischen Irrgärten umgeschaffen worden; deren Gänge aber in einen so kleinen Raum zusammengedrängt sind, dass man in lauter schlangenförmigen Bewegungen sich krümmen und Gefahr laufen muss, den Schwindel zu bekommen“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 80)



Garten: Erlangen:
„Selbst mitten in der Stadt, in dem geräumigen Schlossgarten, weht einem schon ein ländlicher Geist an, obgleich sein Geschmack noch zu französisch und alles mit Verschneidungen und Schnörkeleien überladen ist … In dem mittlern größern Gange sind mehrere Springbrunnen und die Statue eines Markgrafen zu Pferde, nach dem Muster des ehernen in Berlin; doch ist sie nur schlecht und aus groben Stein gearbeitet“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 77)



Garten: Fantaisie:
„Der Garten ist offen; an einer Stelle hat er künstliche Bogengänge; sonst aber ist es ein Wald mit Wiesen, krummen Gängen und kleinen hervorstehenden Felsen. Ich bin nicht ganz durchgegangen“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 472 und in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 260)



Garten: Fantaisie:
„Ich eile in das Tal hinab, aus welchen mir die Ruinen winkten. Sie liegen in einem Bezirk, dessen Charakter Wildheit und Anmut ist; präsentieren sich aber in der Nähe bei weitem nicht so gut als in der Ferne. Teils sieht man ihnen ihre Neuheit zu sehr an; die abgebrochnen Säulen sind zu glatt, die Wände zu geleckt; man sieht’s: hier seien Ruinen gebaut; - teils scheint man an gar keinen Grundriss des Gebäudes, welches ehemals einen Tempel der Eintracht vorstellen sollte, gedacht zu haben. Noch unangenehmer war mir’s, einen Tempel der Concordia in Trümmern zu sehn. Zweckmäßiger und gedankenreicher wäre vielleicht ein zerstörter Tempel der Zwietracht der Eris gewesen … Es ist wirklich zu bedauern, dass das Wasser im Garten so sparsam rinnt und noch dazu schlecht ist … Aber noch mehr ist es zu bedauern, dass der gegenüberliegende Berg nicht zum Park gehört“ (1795 Heinrich Zschokke in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 286)



Garten: Fantaisie:
„Der Park läuft in vier Terrassen sehr schön hinab. Die erste machen hübsche Buchen und Lindengänge und Obstbäume und Blumen zierlich, und manche Schnörkel unzierlich. Die Grotte, les souvenirs und eine andre an der Außenseite au bout du monde überschrieben, sind nicht besonders. Die zweite Terrasse hat auch noch vieles von Menschenhand gelitten, Gutes und Schlimmes … Die andern Zierlichkeiten, Treppen, bunte Häuschen mit Blumentöpfen, die Fontainen ohne Wasser mit neptunischem Zeug, die schlechten Statuen, alles das wünschte man in dieser schönen Natur lieber gar nicht da … Leider hat unter allen diesen lieblichen Natürlichkeiten die Menschenhand auch mit vielen tollen Fantasien gefuscht, und vor allem mit verrückten Inschriften, die zum Glück für manchen französisch sind. Sie ärgern, weil sie Schmeicheleien und Schuhputzerwitz an einen Ort tragen, wo man die nicht suchen sollte“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 3,4)



Garten: Fantaisie: Schloss:
„So schön … die Zimmer sind, so leicht hätte ich einen gefährlichen Fall tun können. Denn der Fußboden, auf welchem ich in der Aufmerksamkeit auf die Gemälde und andere Dinge unbesorgt ging, war morsch und eingebrochen, und ich hätte das Loch beinahe noch vergrößert. Hier konnte man deutlich sehen, dass alles lüftig gebauet ist“ (1784 Johann Michael Füssel in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 248)



Garten: Gaibach:
„Gefällig dirigierte er die Reise über Gaibach, um seinem dermaligen Gebieter den dasigen Park des Grafen Schönborn zu zeigen, den jedoch Semilasso sehr unter seiner Erwartung fand. Er liegt zwar in einer vorteilhaften Gegend, hat aber durchgängig einen der Vegetation konträren, schweren, steinigen Lehmboden, und ist unbeholfen und ohne Geist gepflanzt, auch viel zu leer, namentlich für so öde Flächen … Durch weite Luzern-Flächen, ein abscheuliches Surrogat für grünen Rasen in einem Park, auf einem beschwerlichen losen Kieswege mit einzelnen hineingeworfenen Steinstücken, und bei halb verdorrten, auch technisch schlecht gemachten Pflanzungen vorüber, ward Semilasso nach den Schlossgärten geführt, wo sich ein pleasure ground und Blumengarten befindet“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 250ff)



Garten: Greifenstein:
„Auch hier sind große Gartenanlagen, aber von der kläglichsten Art, mit der einzigen Ausnahme des von dem jetzigen Gärtner neuerlich angelegten Schießplatzes, der verständig behandelt ist … Der Sturm, den ich im Schlosse Fantaisie abwartete, hatte hier übel gehaust, unter andern den Stolz des Parks, eine achthundert Jahr zählende Buche, umgestürzt, deren riesige Überreste noch traurig umher lagen und in meiner baumliebenden Seele ein tiefes Mitleid erregten“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 186f)



Garten: Kleinheubach:
„Im Frühjahr 1926 saßen Hermann Grab und ich im Löwensteinschen Park bei Kleinheubach. Mein Freund stand damals unter dem Einfluss Max Schelers und sprach enthusiastisch vom Feudalismus, der Schloss und Anlagen derart aufeinander abzustimmen vermochte. Im gleichen Augenblick erschien eine Aufsichtsperson, dies uns rau verscheuchte: ‚Die Bänke sind für die fürstlichen Herrschaften reserviert.’“ (in: Adorno: Amorbach, S. 20)



Garten: Pommersfelden:
„Der Schlossgarten ist groß und entspricht der königlichen Pracht des Schlosses. Hinter diesem ist ein großer ebener Sandplatz freigelassen worden, an dessen Ende majestätische Treppen von der Anhöhe, auf welcher das Schloss liegt, hinab in den Garten führen. Um sie her sind allerlei schöne Statuen und Sphinxe, die aber leider entweder sehr vernachlässigt worden oder von unnützen Händen mutwillig verstümmelt worden sind. Der Garten gefiel mir deswegen nicht ganz, weil der größte Teil desselben gar keinen Schatten gibt und so einförmig ist, dass er mit einem Blick übersehen werden kann“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 226f)



Garten: Pommersfelden:
„Der Park ist im höchsten Grad erbärmlich. Einige magere Damhirsche suchten vergebens auf dem vertrockneten Anger ein Gräschen, und würden ohne Stallfütterung bald aussterben. Selbst die Birke schien auf diesem toten Boden nicht fortkommen zu wollen“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 207)



Garten: Pommersfelden:
„Die Zerstörung der geometrischen Gartenanlage ist hier besonders zu beklagen, obwohl zuzugeben ist, dass die große von Dammwild belebte Rasenfläche, die sich heute vom Schloss herabsenkt, auch ihr Gutes hat … Dieser Garten gab für das Schloss erst Sockel und Rahmen ab. Mit seiner Zerstörung ist viel verloren“ (1948 Alvensleben, Udo von: Schlösser und Schicksale, S. 65)



Garten: Sanspareil:
„Die nach morgenländischer Art angelegte kleine Gebäude, die Eremitenhäuschen etc. werden wohl den wenigsten und keinem Kenner gefallen, aber alles, wozu die rauen Felsen gebraucht sind, ist einnehmend“ (1770 Philipp Wilhelm Gercken in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 163)



Garten: Sanspareil:
„Der Kastellan … führte … uns durch engere, aber gut erhaltene niedrige Alleen, die uns, da wir an gerade lange Alleen gewöhnt sind, deswegen nicht gefielen, weil sie bald gerade, bald gekrümmt waren, und nun über eine kurze Ebene, dann über gelinde Anhöhen hinliefen … Hätte diese schöne Wildnis noch Quell- oder nur fließendes Wasser, und wäre die Benennung mancher Grotte nicht zu sehr gesucht: so wüsste ich nicht, was man an dieser Seltenheit des Bayreuther Landes tadeln könnte. Denn was das letzte betrifft, so muss man seine Einbildungskraft sehr anstrengen, um sich in die Wirklichkeit mancher Vorstellung aus dem Telemach zu versetzen, z. B. da, wo Mentor den Ulysses in das Meer hinabstürzt“ (1784 Johann Michael Füssel in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 165. Ähnlich Friedrich Gottlob Leonhardt 1797, S. 224)



Garten: Sanspareil:
„Man macht sich eine falsche Vorstellung davon, wenn man es für einen künstlichen Garten mit einem prächtigen Lustschlosse hält. Es ist, kurz gesagt, nichts als ein offener Wald mit natürlichen Felsenstücken … Allein der schönen Insel fehlt das Wasser. Man hat indes davon den Vorteil, dass man im Gebüsch keine Insekten im Sommer zu fürchten braucht … Der ganze Wald frappierte mich das erste Mal sehr mit seinen überraschenden, mir ganz neuen Szenen. Allein ich fand nachher, zumal da ich auf unserer Rückreise wieder Sanspareil passierte, und ihn wieder besuchte, dass er doch beinahe einen zu eingeschränkten Charakter hat und bald ermüdet: er ist sehr zauberhaft und feenartig, aber auch nichts mehr, und das Sonderbare, Fremde wird man in der sinnlichen Welt, wie mich dünkt, am ersten überdrüssig. Darum ermüdet auch eine Redoute so bald“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 469f)



Garten: Sanspareil:
„Die großen Felspartien im Walde, das Große und Wilde, das dadurch in der Phantasie hervorgebracht wird, ein gewisser Tunnel ist äußerst schön, aber dadurch hat der Garten auch sehr viel Einseitiges, es ist kalt drin, man findet nichts als Wald und Felsen; um eine Aussicht zu haben, muss man sehr hoch steigen – und in jedem Garten, ohne Ausnahme, geht doch immer die hohe, heilige Empfindung verloren, die die Natur in uns hervorbringt … Ist die Natur dann so auffallend sonderbar wie hier, grenzt sie so sehr ans Bizarre, dann findet bei mir wirklich kein eigentlicher Genuss der Schönheit statt“ (1793 Tieck, Ludwig Pfingstreise, S. 19 und in: Walbiner S. 42)



Garten: Sanspareil:
„Der Landgerichtsregistrator Köppel in Ansbach, ließ seit 1793 bis 1795 … zwölf Prospekte in Querfolio, nebst einer Beschreibung in groß Quart, (Erlangen 1793) öffentlich erscheinen … Die Zeichnung in diesen Blättern, ob sie gleich an sich höchst steif und anfängerhaft ist, lässt doch das Original nicht verkennen. Die Illumination ist unnatürlich und bäurisch grell“ (1795 Heinrich Zschokke in: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 217)



Garten: Sanspareil:
„Nichts sagen will und mag ich von den zierlichen Brockelhäusern am Eingange des Parks, nichts von den zierlichen Häuschen und Tempelchen im Walde auf den höchsten Felsenstücken. Lass sie zerfallen und zertrümmern, die große Natur bleibt und bedarf keiner Kunst … Natur hat hier und da Grotten und Sessel gegraben, Kunst zuweilen verbessert, öfter verschlimmert … Widerlich sind hier die hölzernen Bänke und Tische und die Schnörkeleien von Menschenhänden unten und oben; aber gottlob diese werden vermodert sein, wenn der zwanzigste Enkel nach mir noch wallfahrtet, hier im großen Tempel der Natur anzubeten“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 12)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Aber Seehof habe ich gesehen und gefunden, dass selbiges nicht mehr völlig in dem Glanz war, wie ich den Garten 1764 gesehen habe. Obwohl viele Anlagen in dem Garten nicht nach neuerem Geschmacke sind, so finde man doch viel Reizendes darinnen … Der Englische Park dabei, worin Hirsche und Rehe, gibt eine artige Abwechslung, nur schade, dass die sehr nahe liegenden Berge nicht besser genutzet und nicht zum Teil in den Garten mit gezogen sind, wodurch man demselben die natürlichste Schönheit gegeben hätte“ (1779-1783 Gercken, Philipp Wilhelm: Reisen, S. 384f)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Meine Seele war aber noch zu voll von der oben beschriebenen Wildnis, die ich nur vor ein paar Stunden verlassen hatte, als dass mir dies ängstliche Symmetrie, diese zum Teil beschnittenen, nach geraden Linien gestellten Bäume und Hecken, diese künstlichen Wasserfälle, diese zahllose Menge mittelmäßig gearbeiteter Statuen und alles, was ich sonst hier sah, hätte gefallen können“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 126)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Wenn ich die benachbarten Berge ansah, so konnte ich nicht umhin zu bedauren, dass man bei der ersten Anlage dieses Gartens so wenig von der wahren Gartenkunst verstand. Man dachte zwar daran, die Berge zu dem Spielwerke von Wasserkünsten zu gebrauchen, aber nicht daran, einen Teil des Gartens selbst auf diesen Bergen anzulegen, und dadurch das Einförmige eines ganz ebenen Platzes mannigfaltiger zu machen“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 119)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Übrigens ist der ganze Garten ermüdend symmetrisch. Alle Alleen in geraden Linien vereinigen sich beim Schloss, daher man dieses überall ansichtig wird. Man überschauet alles mit einem Mal. Hätte man nur in den steifen Alleen und zwischen den Boscagen abwechselnde freie Aussichten, so könnte man sich doch an auswärtigen Naturschönheiten ergötzen. Die drei Aussichten auf jene Weiher in der Hauptallee nehme ich gerne aus; aber sie sind auch nur die einzigen. Vielleicht mag die große Idee, die man uns vom Seehof beigebracht hatte, viel dazu beigetragen haben, dass es uns nicht behagen wollte. Wir glaubten, ein Paradies zu finden, das unsere Eremitage ganz verdunkeln würde, fanden aber nur ihren Schatten wieder“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 207f und in: Krischker: Irdisches … S. 361)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Der selige Fürstbischof ist das sehr oft gewesen und hat durch Jagdlustbarkeiten und Illumination den Ort sehr lebhaft gemacht. Er ist übriges nicht besonders schön, aber unser Abt erinnerte sich mit Begeisterung der ehemals daselbst genossenen Freuden“ ( 1785 Sophie Becker in: Predelli S. 88)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Bei dem Garten ist ein Bierhaus, ein allgemeiner Tummelplatz der Bamberger, die hier ihre Andächtelei ablegen, und sich das brauen Bier bis zur Begeisterung schmecken lassen. Bamberg hat auch in der Tat sehr gutes Bier, das stärkste, welches ich je trank, und das einzige, was in Bamberg genießbar ist. Um den Abgang der Statuen im Garten etwas zu ersetzen, sind viele buntfarbige gläserne Kugeln herumgelegt. Ich habe diese Kinderei sonst nirgends als hier gesehen“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 5 und in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. )



Garten: Seehof: (Memmelsdorf):
„Der Seehof hat einen großen Überfluss von Wasser und ganz nahe unermessliche Wälder, die nach allerlei Richtungen durchgehauen sind. Dennoch möchte ich dort nicht wohnen, weil das Schloss zu niedrig liegt, und mehrere Teiche selbst im späten Herbst einen widerlichen Sumpfgeruch aushauchten. Auch sollen kalte Fieber in dieser Gegend in gewissen Jahrszeiten herrschend sein“ (1792 Meiners, Christoph: Kleinere Länder- und Reisebeschreibungen. Bdchn. 2, 1794, S. 185f)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf): Kaskade:
„Die Gruppen des Wasserfalls stehen alle auf einer Anhöhe fast zu gedrängt beisammen. Sie haben viel Ausdruck und Festigkeit, und doch wollten sie mir nicht ganz gefallen, ohne dass ich deutlich anzugeben wüsste, warum. Entweder waren sie zu steif und zu gestreckt oder zu fest und zusammengeschoben. Das Schlanke, Warme und Ungezwungene, das ich an den Gruppen in der Eremitage nicht genug anschauen konnte, glaubte ich wenigstens hier nicht wieder gefunden zu haben“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 209)



Garten: Veitshöchheim:
„Der französische Geschmack herrscht vor: steife Hecken, schnurgerade Baumreihen, Laubgänge in Bogen- und Nischenform; dazwischen zwei große Teiche; eine Verschwendung an Bildsäulen, die meist barock und sehr mittelmäßig sind und wohl auch zum Teil nicht sonderlich in den Garten eines geistlichen Herrn passen“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 274)



Garten: Veitshöchheim:
„Ein Bischof hat die riesigen bischöflichen Ziergärten nahe am Fluss anlegen lassen. Diese Gärten mögen einem Bewohner des Festlandes wohl als Schmuck erscheinen, einem englischen Auge werden aber die Meilen geschnittener Hecken sehr schnell langweilig: Es sehnt sich nach einer anständigen Blumenrabatte“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 326)



Garten: Würzburg:
„Ein ernsthafter, strenger Geschmack würde das und jenes zu tadeln finden, besonders an der Stadtseite des Gebäudes; aber ich habe mich mit so viel Vergnügen dem lieblichen Eindrucke überlassen, den das Ganze auf mich macht, dass ich auch das zu Geputzte und etwas Überladene nicht tadeln will, das sich in der Gartenanlage findet, die vielleicht etwas zu weichlich und weibisch ist“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 374)



Garten: Würzburg:
„Nach Vergnügen sucht man hier vergebens … Ein elender französischer Garten, der Huttensche, heißt hier ein Rekreationsort. Man ist aber hier so still und fromm, wie auf einem Kirchhofe“ (Heinrich von Kleist 1800).



Gasthaus: Aschaffenburg:
„Die Zährung war überall sehr leidentlich – Nur 2 und ½ Post von hier zu Aschaffenburg beliebte uns der H. Wirt erbärmlich zu schnieren“ (1790 Mozart, Wolfgang Amadeus: Briefe 1975, S. 155)



Gasthaus: Aschaffenburg:
„Wir gingen noch eine Weile in und außerhalb der Stadt herum und dann ins Gasthaus, wo wir die Tafel schon von Männern aller Ämter besetzt fanden; der eine ließ sich den Speisezettel geben, der eine wollte Wein, de andere Bier, und das Gespräch und die Unterhaltung waren nicht viel besser als das Essen“ (1828 Ludwig Emil Grimm in: Klein 172)



Gasthaus: Bad Kissingen:
„Um den Wagen und das Gepäck kümmert sich niemand. Wir schleppen es mit Hülfe des Kutschers selbst ins Haus … Ich stampfe mit dem Fuße, ich murmle einen Fluch zwischen den Zähnen. ‚Sie sollen sogleich bedient werden, mein Herr!’ sagt der Wirt, um einen neuen Gast zu empfangen. Weg sind Wirt, Kellner, Stubenmädchen, der Teufel und seine Großmutter. Ich entschließe mich endlich kurz, gehe die Treppe hinauf, suche nach dem leeren Zimmer und bin endlich so glücklich, den zu treffen, der mir die elende Kammer … öffnet, in der ich hausen soll. Die Betten liegen, da wie sie am Morgen verlassen sind, die Waschschüsseln unausgegossen …“(Ludwig Rellstab: Empfindsame Reisen Bd. 2 (1836), auch in: Erler S. 215)



Gasthaus: Bamberg:
„Mein Bruder Matthias und ich bewohnten im Gasthofe zum Weißen Lamm ein sehr kleines Zimmer; aßen nie allein, sondern allezeit an der Table d’hote, das heißt, auf die in Gasthäusern angenehmste und wohlfeilste Art; tranken wenig Bier und Wein, weil wir beide für gewöhnlich nur Wasser trinken; ließen in unserm Zimmer, obwohl die Morgen und Abende schon kalt wurden, nie Feuer machen; hatten keinen Bedienten bei uns, und keine Pferde … Und doch bestand bei unsrer Abreise meine Rechung im Gasthofe in 120 Fl. Sage: hundertundzwanzig Gulden rheinisch! Eine ungeheure Summe für nicht volle drei Wochen, und bei unsrer Einschränkung von Bedürfnissen!“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 336)



Gasthaus: Bayreuth: Festspiele:
„Die kleine Stadt gewährt zwar allen Fremden Obdach, aber für deren ausreichende Verpflegung kann sie nicht sorgen. Infolgedessen erfuhr ich gleich am ersten Tage nach meiner Ankunft, was der Kampf um ein Stück Brot bedeutet. Da es nur wenige Hotels in Bayreuth gibt, hatte der größte Teil der Zugereisten in Privatwohnungen Aufnahme gefunden. Die Gasthäuser können jedoch nicht alle Hungernden befriedigen. Jedes Stück Brot, jedes Seidel Bier muss mit unglaublichen Anstrengungen, durch List und eiserne Geduld erkämpft werden. Ja und hat man glücklich einen Platz an der Speisetafel erwischt, bekommt man das lang ersehnte Gericht in einem Zustand vorgesetzt, als hätten schon drei andere davon gegessen. Überhaupt herrscht in den Gaststuben das reinste Chaos. Alles schreit durcheinander. Die ermatteten Kellner kümmern sich nicht zum mindesten um die Wünsche der Gäste; welches Gericht man – wenn überhaupt! – endlich bekommt, hängt allein vom Zufall ab“ (1876 Tschaikowsky, Peter: Musikalische Essays und Erinnerungen, 2000, S. 371)



Gasthaus: Bayreuth: Festspiele:
„Um zehn Uhr endet die Vorstellung, und nun beginnt der erbittertste Lebenskampf, das heißt der Kampf um einen Platz zum Abendessen im Theaterrestaurant. Diejenigen Festbesucher, denen dies nicht gelungen ist, strömen in die Stadt zurück, um dort eine noch schrecklichere Enttäuschung zu erleben. In den Gasthöfen ist alles bis aufs letzte Plätzchen besetzt; man dankt Gott, wenn man ein Stück kaltes Fleisch und eine Flasche Wein oder Bier findet. Ich sah eine Dame, die Gattin einer der höchstgestellten Persönlichkeiten Russlands, die während ihres ganzen Bayreuther Aufenthalts nicht ein einziges Mal zu Mittag gegessen hat; Kaffee war ihre einzige Nahrung“ (1876 Peter I. Tschaikowski in: Piontek: Bayreuth S. 116)



Gasthaus: Bayreuth: Festspiele:
„Liebe Frau! Es wäre hier alles ganz gut, aber die Gerüche sind fürchterlich. Wenn ich sie in ihrer Zusammensetzung erkennen könnte, möchte es gehen, aber in dem Undefinierbaren liegt etwas Schreckliches. Mir zur Seite, wenn auch 2 Etagen tiefer, ist eine Gänsehürde – diese habe ich im Verdacht, die Hauptsünderin zu sein … Der Bahnhofsportier schickte mich durch eine Duenna hier herüber und ich bin ein bisschen das Opfer einer Kleinen-Leute-Unter-der-Hand-Verschwörung. Jetzt habe ich es: es sind die gewaschenen Wolldecken, die meinen alten Ingrimm gegen blankets etc noch steigern“ (1889 Fontane, Emilie und Theodor: Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Der Ehebriefwechsel 1873 – 1898, S. 531f)



Gasthaus: Betzenstein:
„Schade ist es, dass das artige Städtgen nicht einen guten Gasthof hat, der zur Bewirtung der Fremden taugte. In einem oder dem andern Wirtshause kann man nichts haben und kaum ein Paar Pferde unterbringen; daher die Bayreuther Landkutsche und die Reisenden auch von Betzenstein nach Diepoltsdorf hinunter – oder das Städtgen wohl übergehen, und demselben hiemit eine Nahrung entzogen wird, die es gar leicht und bequem haben könnte“ (1784 Will, Georg Andreas: Briefe über eine Reise nach Sachsen, S. 4f)



Gasthaus: Biebelried:
„In Biebelried ein hübsches Wirtshaus, aber innen hauste ein betrunkener scheußlicher Wirt, der endlich auch mit mir wegen Vorzeigen des Passes Händel anfing, und sich viehisch grob und brutal benahm. Es war dunkle Nacht und ich ganz ermüdet, ich legte mich also in ein finsteres Kämmerlein unter ein zentnerschweres Bett voll Ärger nieder und wanderte früh vor 5 Uhr“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 133)



Gasthaus: Bischofsgrün:
„Der Kommerzienrat war sehr freundlich; er bot uns ein Lager auf die Nacht an, und wir machten gar nicht viel Umstände, weil das Wirtshaus im Dorf äußerst schlecht war … Wir frühstückten und gingen dann in unser Wirtshaus zurück, wo wir ganz außerordentlich viel bezahlen mussten, denn der hiesige Wirt ist seiner Unverschämtheit wegen in der ganzen Gegend bekannt“ (1793 Tieck, Ludwig Pfingstreise, S. 36f und in: Walbiner S. 51)



Gasthaus: Bischofsgrün:
„Die hiesige Glashütte war nicht im Gange – das Wirtshaus ist hier schlecht und der Wirt betrügt“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 492)



Gasthaus: Bischofsgrün:
„Beim Eintritt in die Wirtsstube, welche mit dem Viehstall so ziemlich in Kommunikation stand, fanden wir eine ganze Zucht junger Schweine nach Lust und Belieben unter Tischen und Bänken ihr Wesen treiben. Diese neue Gesellschaft würden wir uns zwar auf die kurze Zeit unsers Aufenthalts immerhin haben gefallen lassen, indem sie bloß ab und zu ging; aber mehr das Geschrei einiger halb nackend herumspringenden Kinder; die außerordentliche Stubenhitze, (denn das Feuer brannte noch in der Mittagstunde in lichten Flammen im Ofen) welche die heutige Tageswärme bis auf den höchsten Grad vermehrt, und die Ausdünstungen, welche Menschen und Vieh, dann der siedende Höhlofen, worin für ein Dutzend Schnitter gekocht wurde, bis zum Übermaß verbreiteten, nötigten uns, einen Aufenthalt von der Art sogleich wieder zu verlassen“ (1793 Köppel, Johann Gottfried: Briefe Bd. 2, S. 72f)



Gasthaus: Burgwindheim: (Umgebung):
„ …Ebrach … Von da mit einem Weinhändler bis Winheim gefahren und endlich bis zu einem Dörfchen noch bei ganz schmutzigem Wege zu Fuß gegangen. Es regnet entsetzlich und sieht nicht aus, als ob es sobald aufhören wollte. Meine Kleider sind alle feucht und schmutzig, die Stube kalt und garstig, ohne alle Bequemlichkeit. Sehr schlechte Reiseaussichten“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 135)



Gasthaus: Fürth:
„In Fürth oder wo
Hat der Wirt oder wer
Sein Weib oder wen
Derschlagn oder was“
(Fliegende Blätter Bd. 57)



Gasthaus: Fürth:
„Abends spät nach Fürth zurück in den Gasthof zum Kreuz, vor welches Zeichen doch die Judenscharen keine Scheu hatten, obgleich der mürrische Wirt dasselbe auf jeden seiner Bierkrugdeckel hatte setzen lassen; denn sie saßen zahllos in der Stube, und es war ein hebräischer Lärm. Ich war froh, als ich eine viertel Gans im Leibe hatte und in mein elendes Schlafkämmerlein gehen konnte. Draußen goss der Regen in Strömen“ (1837 Richter, Ludwig: Lebenserinnerungen eines deutschen Malers. 4., verm. Aufl. 1886, S. 91 und in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 132f))



Gasthaus: Fürth: Sprichwort:
„Wer nix wärd, wärd Wärt in Färth.“



Gasthaus: Gefrees:
„Ich reiste am nächsten Tage endlich ab und kam bis nach Gefrees, wo der Markgraf meiner harrte. Er empfing mich in einer Schenke. Um mich über die schlechte Herberge zu trösten, versicherte er mir, Kaiser Joseph habe einmal darin übernachtet“ (1732 Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 292)



Gasthaus: Gräfenberg:
„… nach Gräfenberg. Der Wirt fragte mich um den Pass. ‚Ich zeige meinen Pass keinem Wirt.’ – Ich darf niemandem eine Maß Bier geben, eh ich weiß, wer er ist. Das ist Landgerichtsbefehl. ‚Das Landgericht kann wohl Ihnen aber nicht mir befehlen, dass Ihnen der Pass gezeigt werde.’ – Der Wirt ging und brachte einen Gendarme in vollem Habit. ‚Ihnen zeig ich meinen Pass, Sie tragen des Königs Uniform.’ Der Gendarm wurde nicht klug aus meinem Urlaubspass nach München und in sämtliche Kreise des Königreichs. – Er müsste ihn beim Landgericht zeigen. ‚Da geh ich mit!’ Ein Assessor saß da. ‚Dieser Pass gilt nicht! Warum ist er nirgends vidimiert? Warum hat er kein Signalement?’ - Ich brauche das alles nicht … ‚Das wollen wir sehen, ob Sie’s nicht brauchen!’ – Das werde ich auch sehen! Er steht auf, will hinaus, ich folge dem Assessor, mir der Gendarme. ‚Bleiben Sie!’ – Ich folge Ihnen! … Sie unterstehen sich, mich anzurühren! Indem kommt zum Glück ein kleines Männlein, der Landrichter die Treppe herab … Er wird ungemein höflich“ (1817 in Schmeller, Johann Andreas, S. 105f)



Gasthaus: Gutzberg:
„In Gutzberg, einem Wirtshaus am Schlagbaum, 2 Stunden von Nürnberg, wollten wir zu Mittag essen. Wir kamen aber zu früh an, und alles sah so unrein aus, dass uns das Verlangen, von der Hand der schmutzigen Wirtin etwas zu essen, verging; wir ließen uns daher nur ein tüchtiges Frühstück machen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 8))



Gasthaus: Hof:
„Hof – Brandenburger Hof – teuer“ (1828 Schumann, Robert: Tagebücher, Bd. 1, 1827 – 1838. 1971, S. 54)



Gasthaus: Hollfeld:
„Mein Wirt in Hollfeld ist ein seltsamer Mann. Er und seine Magd sind nur wider ihren Willen Gastwirt und verabscheuen die Reisenden. Sehen sie von weitem einen Wagen, so verstecken sie sich, indem sie diese Herumtreiber verwünschen, die nichts zu tun haben, als auf den Landstraßen herumzufahren, diese Faulenzer, welche einen ehrlichen Schänkwirt stören und ihn verhindern, den Wein zu trinken, den er jetzt verkaufen muss. Die Alte sieht wohl, dass ihr Herr sich ruiniert, aber sie erwartet für ihn eine besondere Fürsorge von der Vorsehung“ (1833 Chateaubriand, F. A. de: Denkwürdigkeiten. Von Jenseits des Grabes Bd. 4,3 (1852), S. 59)



Gasthaus: Kaldorf:
„Ehe der Hahn am Morgen krähte auf dem Misthaufen vor meinem Fenster, ehe die Kirchenglocke zu meiner Rechten den Morgen einläutete, ehe das Klappern der Milchkübel zu meiner Linken mich hätte wecken können, weckten mich die Schweine. Doch obwohl ich, wie vermerkt, zweimal in Kaldorf übernachtete, habe ich nicht herausbekommen, warum sie – nachdem sie die ganze Nacht fein stille geschwiegen hatten -. plötzlich, vor Tau und Tag, und zwar alle, gewisslich zwanzig Stück, und alle gleichzeitig, auf ein mir nicht wahrnehmbares Signal, zu schreien begannen, zu quietschen, zu grunzen, zu jammern, zu klagen, in allen Variationen und allen Tonhöhen, so laut es ein jedes nur konnte, und so unter Beweis zu stellen, dass sie weit mehr Töne von sich zu geben vermögen, als man gemeinhin von ihnen glaubt“ (Langewiesche, Marianne: Jura-Impressionen 1971, S. 35)



Gasthaus: Kulmbach:
„Woran aber Culmbach hauptsächlich großen Mangel hat, sind die Gasthöfe, und ich war gezwungen, in einem Wirtshause zu übernachten, wo vielleicht kein Fremder mit Zufriedenheit bewirtet werden wird“ (1770 Meyer, Andreas: Briefe eines jungen Reisenden, S. 232)



Gasthaus: Lauf:
„Wir fielen wie gierige Raubvögel ins Essen ein und merkten fast nicht eher, als bis wir gegessen hatten, was die Ursache eines widerwärtigen Geruchs war, über den wir uns alle beklagten. Baumöl war es, womit man den Salat angemacht hatte. Zu Haus hätten wir ihn so leicht nicht gegessen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 19)



Gasthaus: Leupoldstein:
„Leupoldstein, in der Post, ein elend stinkiges Wirtshaus, 1 fl. 2 Xr.“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 130)



Gasthaus: Miltenberg:
„... Kaiser und Könige tranken
Hier ihren Wein, es nippte vom Süßen glanzäugig die bleiche
Kurtisane im starrenden Mieder, die seidenen Prälaten
Lobten lateinisch den Weltlauf und nahmen vom Truthahn
das Bruststück …
Immer noch wird im Kochbuch die Brust von jenem Vogel
Pfaffenschnitzel genannt: das Neidwort ging durch die Zeiten.“
(Britting, Georg: Das Pfaffenschnitzel)



Gasthaus: Miltenberg:
„Eines der schönsten Fachwerkhäuser ist der ‚Riese’, der Deutschlands ältestes Gasthaus sein mag. Er war die Fürstenherberge des Mittelalters und hatte dafür besondere Privilegien. Kein Haus durfte in seiner Nähe gebaut werden, dessen Dachwasser auf den Riesen hin ablief. Kein Dunghaufen durfte in der Nähe der Fürstenherberge aufgeschüttet werden“ (Edschmid, Kasimir: Auto-Reise-Buch 1938, S.29)



Gasthaus: Muggendorf:
„In Muggendorf sind zwar zwölf Wirtshäuser, eine übermäßige Anzahl für einen Ort, der nur in allen aus 53 Häusern besteht und keine gangbare Straße hat, und gleichwohl hatte ich mehr als einmal den Verdruss, wenn ich entkräftet von meinen Bergreisen zurückkam, von einem Wirtshaus in das andere gewiesen zu werden, ohne irgend eine Erfrischung zu erhalten; (ausgenommen bei dem Wirt Leigh, wo man auch im Fall logieren kann). Dies begegnet Fremden und Einheimischen; und selbst den Streitbergern, wenn sie dahin kommen und nicht gut bekannt sind, wird ein Trunk Bier versagt, zur Zeit nämlich, da sie noch einen kleinen, aber ihren besten Vorrat von Lagerbier haben“ (1793 Köppel, Johann Gottfried: Briefe Bd. 1, S. 106)



Gasthaus: Muggendorf:
„Als wir an das wohlbekannte Gasthaus des wackern Mader kamen, schallte Musik an unsere Ohren, mit dem Gejauchze tanzender Bauernbursche, welche den Freudenbecher der Kirchweih eben bis auf die Hefe leerten. Der Lärm verscheuchte uns von dem alten Studentenwirt; aber im untern Wirtshause fanden wir es nicht viel besser. Hier lagen die Musikanten schlafend auf den Bänken und Tischen; ein Bauernbursche rüttelte sie auf und belästigte sie unaufhörlich mit Zutrinken; der Fußboden glich einem halbausgetrockneten Sumpfe; und ein Geruch füllte die Räume, dass ein jeder von uns auf ein Fenster zulief, als hätten wir es also verabredet“ (Jacobi T. 2. 1836, S. 343)



Gasthaus: Nürnberg:
Wirtschaft Angermann: "dumpfige niedrige Wirtsstube" (Bernays, Michael Reisebericht in: Briefe von und an Michael Bernays 1907, S. 187)



Gasthaus: Nürnberg:
„Es war alles trostlos. Im Hotel eine überheizte Dampfheizung, die die ganze Nacht hindurch nicht kalt zu bekommen war, keine Möglichkeit, das Fenster offen zu halten bei dem lärmigen Verkehr der Straßen … Menschen, warum quälet ihr mich denn so, gebt mir doch lieber einen raschen Tod!“ (1928 Hermann Hesse in: Fürst, S. 217)



Gasthaus: Obereßfeld:
„Schöne Rückblicke auf den Kreuzberg und die Rhön, über welche dichte Regen zogen. Ich blieb heute davon verschont und kam so glücklich nach Obereßfeld, wo ich übernachtete, aber auch nichts fand als sauer Bier, Eier und Brot“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 138)



Gasthaus: Pleinfeld:
„Nun essen wir unsere Suppe und etwas Eierliches zu Mittag. Der Wein ist schrecklich teuer, und ich darf nicht sagen, wie manchen doppelten Louisdor ich schon ausgegeben. Nur Weg- und Sperr- und Trinkgeld macht eine große Summe aus“ (1793 Lavater, Johann Kaspar: Reisetagebücher, S. 138)



Gasthaus: Pleinfeld:
„Ich ging diesen Tag noch – über das hopfenreiche Spalt – bis Pleinfelden. Auch hier keine Spur des alten Dichters. Um hier beim Gastwirt Bram übernachten zu können, war eine magistratische Aufenthaltskarte nötig“ (1836 in Schmeller, Johann Andreas, S. 190)



Gasthaus: Pommersfelden:
„Im Schlosse fanden wir so viel Unterhaltung, dass wir unsern Vorsatz, heute wenigstens noch Baiersdorf zu erreichen, aufgaben und zu Pommersfelden übernachten mussten. Wir wurden zwar gut bedienet, wir sättigten uns hinlänglich; aber wir beleidigten ohne alle Absicht den Bauernstolz des Wirtes, und das kam uns teuer zustehen. Wir wollten in seinen zwar reinen, aber vollgestopften und schweren Betten nicht schlafen. Wir sagten ihm, dass wir keine warme Betten gewohnt wären und baten uns nur ein Strohlager aus. Allein er glaubte, wir scheueten uns vor seinen Betten, rechnet es sich zur Schande, so vornehme Gäste (dafür hielt er uns) gleich Fuhrleuten aufs Stroh zu legen und gab uns keinen Halm. Seinen Zorn ließ er uns erst bei seiner Zeche fühlen“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 227)



Gasthaus: Roth:
„In Roth ließ ich mich, hauptsächliche aus Rücksicht auf mein Hündchen, verführen, zu Mittag zu essen, und musste für das nämliche Essen doppelt so viel zahlen als ein Handwerksbursch, der dort ebenfalls aß“ (1839 Hebbel, Friedrich: Durch Irren zum Glück. Tagebuchblätter o. J., S. 69)



Gasthaus: Saal an der Saale:
„In Saal, ein Marktflecken, war nichts zu haben als sauer Bier, Brot und Käse“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 138)



Gasthaus: Sanspareil:
„… das Wirtshaus ist nicht so beschaffen, dass man nach Belieben darinnen bewirtet könnte“ (Johann Michael Füssel 1784 In: Toussaint: Lustgärten um Bayreuth, S. 165)



Gasthaus: Sanspareil:
„Mit vielen verdorbenen Empfindungen ging ich zum Wirtshause zurück. Das Essen war schlecht; ermüdet schlief ich desto besser“ (1793 Tieck, Ludwig Pfingstreise, S. 19)



Gasthaus: Sanspareil:
„Nur zwei schlaflose Nächte, teils aus Müdigkeit, teils wegen unserer üblen Lagerstätte, verbitterten einigermaßen meinen Aufenthalt in Sanspareil …“ (1793 Köppel, Johann Gottfried: Briefe Bd. 1, S. 81)



Gasthaus: Schönwald:
„Über eine Viertelstunde waren wir dem stärksten Platzregen ausgesetzt; wir wurden durchaus nass. So schmutzig und schlecht das Wirtshaus zu Schönwald, einem großen Dorf unweit Selb, war, so waren wir doch herzlich froh, unsere Kleider am Ofen trocknen und den Regen unter Dach abwarten zu können. Wir bestellten uns einen Eierkuchen, weil nichts anderes zu haben war. Mit ausgehungerten Magen sahen wir ihm begierig entgegen; aber auch er war nicht zu genießen. Er sah so ekelhaft aus, dass uns beim ersten Anblick aller Appetit verging, obgleich wir keine Zärtlinge und nicht mit Näschereien auferzogen sind. Wir hielten uns bloß an Brot und Bier, und eilten, sobald der Regen aufhörte, weiter“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 210)



Gasthaus: Steinach:
„Die Schenkstube zu Steinach wurde am Morgen mit der Harke gereinigt, es fanden sich auch früh schon einige Bauern ein, welche alle die Ohrfeigen und Faustschläge bereits verschlafen hatten. Mich hatte des Nachts der Durst und eine Unzahl Flöhe geplagt, so dass ich wenig geschlafen hatte“ (1837 Richter, Ludwig in: Schilling, Friedrich: Ludwig Richter, S. 137)



Gasthaus: Streitberg:
„Erst um 11 Uhr kamen wir in Streitberg an und fanden den ansehnlichsten Gasthof besetzt. Um zu dem nächsten zu gelangen, mussten wir noch einen beschwerlichen Berg hinauf fahren, und als wir endlich da waren, lag alles in tiefem Schlaf. Etwas von Migräne geplagt, hatte ich viele Not, mich in einer elenden Bauernstube einzurichten“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 158f)



Gasthaus: Tüchersfeld:
„Hier erheben sich in einem waldumschlossnen Tal aus dem grünen Rasen drei Felsen …, und an ihnen hängen Häuser wie die Früchte an einem Christbaume, und andere stehen unten zwischen den Felsen … In einer dieser Hütten nahm ich in einer stark geheizten Stube, in Gesellschaft einer Million Fliegen, mein Frühstück ein, das auch zu den originellen gehörte. Es ward im ganze Dorfe zusammengesucht; vom Gemeindehirten erlangte man die Butter, aus der Mühle lieferte man den Rahm, den Zucker verkaufte mir ein hausierender Jude, den ein glücklicher Zufall zu gleicher Zeit mit mir hergeführt hatte, und den Tee hatte ich selbst mit; frische Eier aber, kochendes Wasser und Salz produzierte die Wirtin. Nachdem ich einmal so weit war, fand ich alles von bester Qualität und der Hunger ließ mich kaum bemerken, dass die Löffel von Eisen, die Teller von Ton und die Tasse nur ein Topf waren. Zugleich mit mir aß an einem andern Tisch die Familie nebst Knecht und Magd, alle aus der selben Schüssel, eine schreckliche Mode, die hier unter den gemeinen Leuten fast allgemein ist“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 171f)



Gasthaus: Voitsumra: (Umgebung):
„Mitten auf dem ebenen Bergrücken, der rechts am Weißen Main fast ganz eben gegen den Abend läuft, hielten wir Mittag. Aber du mein Gott, so übel sind wir noch nicht bewirtet worden! Von dem schweinernen Braten, der uns angeboten wurde, mochten wir nicht essen; die Wirtin sah gar zu schmutzig aus. Das Bier war schlecht, das Wasser aus unreinem Schöpfbrunnen; wir hielten uns bloß an weiche Eier und raues, sprödes Haberbrot, das gar nicht zu Hals gehen wollte“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 1, S. 325f)



Gasthaus: Waischenfeld:
„… so kam ich ins Quartier … Da war volle Gesellschaft, besonders die Honoratioren des Örtchens, die nach Landessitte gegen Abend gewöhnlich einige Stunden in der Schenke versitzen … Sie prahlten, wie die Jourdanschen Franzosen auf dem Rückzug hier herum gewürgt wären; auch waren alle Wände verziert mit saubern Kupferstichen, wo Tiroler und Kroaten und Rotmäntler so einige Republikaner kalt machen; einfältige Reimlein forderten zum Patriotismus und recht katholischen Glauben auf, der darin bestehe, die Welt von dieser Teufelskindern zu säubern. So ward der Schlaf sanft herbeigeführet und selbst einige Wanzen ließen mich bis 6 Uhr des Morgens schnarchen“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 39f)



Gasthaus: Weilbach: (Unterfranken?)
„Nach Weilbach, grobe Wirtin“ (Mereau-Brentano, Sophie: Wie sehn’ ich mich hinaus in die freie Welt. Tagebuch, Betrachtungen und vermischte Prosa (dtv), S. 93)



Gasthaus: Weißenburg:
„Abends im Löwen zu Weißenburg, ein äußerst miserables Wirtshaus, wo man essen muss, was auf den Tisch gestellt wird, und nicht einmal das Recht hat, es seinem Hund zu überlassen“ (1839 Hebbel, Friedrich: Durch Irren zum Glück. Tagebuchblätter o. J., S. 68f)



Gastwirt:
„Bruder, komm, ich rate dir,
Braue hübsches dünnes Bier.
Wirf, damit’s die Gäste dürste,
Handvoll Salz in deine Würste.
Halte eine schöne Magd,
Die den Gästen nichts versagt;
Und für eine kleine Freude
Schreibe doppelt mit der Kreide!
Halt auf deinen Vorteil fest,
Du wirst reich! – Probatum est“
(Christian Friedrich Daniel Schubart in: Fränkische Klassiker, S. 419f)



Geburt: Zitate:
„Das Unglück vieler Menschen beginnt schon neun Monate vor ihrer Geburt, und Adam war nur der erste, der in einen sauren Apfel gebissen hat“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).
„Nicht geboren werden übertrifft alle irdische Glückseligkeit; und wenn du da sein wirst, so ist, je geschwinder, je besser, wieder dahin zu kehren, wo du herkommst“ (Wilhelm Heinse).



Geburt: Bayreuth:: (Markgrafschaft): Friederike Elisabeth (Tochter Wilhelmines):
„Soeben ist bei meiner Tochter ein kleines Wesen eingetroffen, über das man gewöhnlich die Nase rümpft, wenn es zur Welt kommt, und das später doch oft wie eine Gottheit angebetet wird. Du ahnst schon, dass es das schöne Geschlecht ist, das die verschiedenen Wirkungen hervorruft“ (1750 Wilhelmine in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth: „… solange wir zu zweit sind“, S. 228)



Geburt: Coburg: (Herrscherhaus): Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha:
„Sodom. Mit den Kindergebären kannte sich Victoria bestens aus, und mit einem wohlgemeinten Rat für ihre Tochter in der Fremde war sie immer bei der Hand: ‚Dass es Dich stolz macht, einer unsterblichen Seele Leben zu geben, hast Du sehr schön gesagt. Ich muss allerdings gestehen, ich kann mich dem nicht anschließen. Ich denke, wir ähneln in solchen Augenblicken viel eher einer Kuh oder einer Hündin.’“ (Rudolph, Manfred: Anekdoten von Queen Victoria, S. 67)



Geburt: Frau von Lang:
„Das Unglück tat wirklich ein, sie konnte nicht entbunden werden bei einer ungünstigen Wendung des Kindes und einer vielleicht übereilten ungeschickten Behandlung. Auch die Kunst eines eilends noch von Würzburg herbeigerufenen berühmten Geburtsarztes Elias von Siebold vermochte nichts. Sie starb nach einer Qual von vierundzwanzig Stunden den 31. Oktober 1803“ (Lang, Karl Heinrich von: Memoiren, Teil 2, S. 38)



Geburt: uneheliche:
„Frau Schweigestill): ... früher sei eines der vielen Schlafzimmer von einem Fräulein der besten Gesellschaftskreise besetzt gewesen, die hier ihr Kind zur Welt gebracht habe … Der Vater des Fräuleins habe dem hohen Richterstande angehört, droben in Bayreuth, und habe sich ein elektrisches Automobil angeschafft, das sei der Anfang aller Heimsuchung gewesen. Denn auch einen Chauffeur habe er dazu gemietet, der ihn zu Amte habe fahren müssen, und dieser junge Mann, gar nichts Besonderes, nur gerade schmuck in seiner Litzen-Livree, habe es dem Fräulein bis zur Selbstvergessenheit angetan. Sie habe ein Kind von ihm empfangen, und wie das klar und deutlich geworden sei, habe es Ausbrüche von Wut und Verzweiflung, von Händeringen und Haareraufen, von Fluch, Jammer und Schimpf bei den Eltern gegeben …" (Mann, Thomas: Doktor Faustus 1947)



Gefrees: Bevölkerung:
„Dazu kommt, dass bei ihnen eine Sparsamkeit zu Hause ist, die oft in Kargheit ausartet, und erlaubte ländliche Ergötzungen, nicht selten häusliche und körperliche Reinlichkeit – sich gleichsam zur Sünde anrechnet. Ja, sie könnten sich noch weit besser stehen, wenn sie die vielen Gelegenheiten zu Erwerb und Gewinn mehr benutzten, ihre Arbeiten in größerer Menge fertigen und vervollkommnen, und nicht immer beim Alten bleiben wollten“ (1791 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 3, S. 269)



Geisteskranke: Nationalsozialismus:
„Die Beseitigung von Geisteskranken, die in letzter Zeit offensichtlich systematisch durchgeführt wird, begegnet in großen Teilen der Bevölkerung vollem Verständnis“ (1941 Generalstaatsanwalt in: Schütz, Hans (Hrsg.): Bamberger Berichte, S. 33)



Geistlichkeit: Zitate:
„Leute, welche in der Welt das größte Unglück anrichten, von jeher, unterm Deckmantel der Religion, und geheiligter Mittel, plünderten, mordeten, zerstörten, würgten, vergifteten, und andre schändliche Werke trieben“ (Christian August Vulpius).
„’Wer das Kreuz hat, segnet sich zuerst’, sagt das Sprichwort … Die fettesten Gegenden …, Würzburg und Bamberg, waren das Paradies der Domherren und Mönche …“ (Karl Julius Weber)



Geistlichkeit:
„Gott gab Sankt Peter seinen Segen
Und hieß ihn seiner Schafe pflegen.
Er hieß ihn nicht Schafe scheren;
Nun scherent alle Pfaffen gern“
(1300 Hugo von Trimberg „Der Renner“ in: Fränkische Klassiker, S. 140)



Geistlichkeit:
„Sie passen besser in des Teufels Küche als ins Gottshaus, und einfältige Pfaffen bemühen sich kaum, die wunderlichen Werke Gottes kennen zulernen, wo sie doch viel guter Predigt davon machen könnten. Prälaten und ander Pfaffen sind unfruchtbar in geistlichen Werken gleich Kapaunen, und anstatt geistliche Kinder zu machen, machten sie leibliche und bieten ihren Untertanen nicht das geistlich Brot, da ist Gottes Wort, und hindern sogar die, die es gern bieten und geben wollen. Solche Prälaten, Bischöfe, Pröbste, Dechanten und böse Richter, die Geld nehmen von den Schuldigen und lassen die ledig, die schuldig sind, verunreinen den geistliche Stand. Es ist deshalb kein Wunder, wenn sich Heuchler, Lügner, scheinheilige Kirchgänger, Faulenzer und Betrüger für Christen ausgeben können, Witwen und Waisen bedrücken, und Bauernweiber oft nicht die Windeln haben, ihre Säuglinge darein zuwickeln“ (14. Jahrhundert Konrad von Megenberg in: Fränkische Klassiker, S. 163)



Geistlichkeit:
„In Franken war das Sprichwort: ‚Die Domherren machen sich selbst’. Diese glücklichen Söhne der Kirche – ein Dorn in den Augen jeden Denkers – hatten ihre Pfründe keineswegs in partibus, und nicht selten zwei bis drei Pfründen zusammen = 10.000 – 20.000 Gulden, wofür sie weiter nichts zu tun hatten als Residenz zu halten, und keine anderen Eigenschaften zu haben brauchten als ein bisschen Latein und eine stiftsmäßige Mutter …“ (Karl Julius Weber)



Geistlichkeit: Aschaffenburg:
„Im Jahr 1292 wurde allhier eine Kirchenversammlung zu Verbesserung der Kirchenzucht und der Geistlichen gehalten. Die Geistlichkeit muss vormals sehr gottlos und untüchtig gewesen sein. Ich will es zwar nicht von allen, aber doch von dem größten Teil sagen … Aber kaum hatte eine solche Kirchenversammlung zu diesem Ende Verordnungen gemacht, als die schwelgerischen Geistlichen, wie die Hunde zu dem, was sie gespieen haben, wieder zurückliefen, und die Kirche von neuen nötigten, eine Versammlung zu Abhelfung solcher schändlichen Unordnungen auszuschreiben“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 17f)



Geistlichkeit: Bamberg:
„ … die ähnlichste Ähnlichkeit mit Italien aber vergaß man: die heillose Pfafferei und Bigotterie, die hier größer war als im ganzen übrigen Frankenland; daher ist auch die Ableitung Bambergs (Babenberg) von Pfaffenberg nicht so übel. Mit Pfafferei steht Faulheit im Bunde, der Sohn tut nur das, was Vater und Großvater auch getan haben …“ (Karl Julius Weber).



Geistlichkeit: Bamberg: Domkapitel:
„Die Ursache, dass weder Einheimische noch Fremde ihres Eigentums sicher sind, ist mannigfaltig und bestehet vorzüglich in der zur Niederträchtigkeit, Stolz, Gefühllosigkeit und Geiz geeigneten Denkungsart der Domherren: erzogen in dem väterlichen Hause oder in dem eines Anverwandten, werden sie mit allen den unsittlichen Handlungen bekannt, welche die Domestiken mit so vieler Geläufigkeit verüben und gleichsam eine vollkommene Fertigkeit darinnen erlangt haben; in dieser schönen Gesellschaft, aus der man Menschen von Hoffnungen nie weit genug entfernen kann, werden sie mit jedem gesellschaftlichen Laster, Spiel, Betrug, Lügen und Unempfindlichkeit bekannt, welche sie hernach in der Folge und bei mannbaren Jahren mit einer auffallenden Frechheit ausüben“ (1803 Tannenberg (Major von): Die Zustände der Fürstbistümer Würzburg und Bamberg, S. 18)



Geistlichkeit: Eichstätt:
„Auch trinken die Domherrn, wider die Gewohnheit ihres Standes, fast nichts als Wasser. Diese Herrn haben prächtige Häuser, haben zum Teil von drei Stiftern Einnahmen und verzehret also mancher von ihnen mehr Geld als nötig wäre, zwanzig tätige, dem Staate nützliche Familien zu ernähren … Lebhaft ist die Stadt gar nicht, und wenn der Abend herankömmt, wo die Pfaffen, welche fast allein des Tages über die Gassen erfüllen, nicht mehr öffentlich ausgehn dürfen, dann sieht man, außer etwa einem Kapuziner, welcher zu einer hübschen kranken Frau schleicht, irgend ein Sakrament zu geben, kein lebendiges Wesen mehr. Man sollte denken, die Pest hätte die Einwohner weggerafft. Auch ist es ärger als die Pest, was die katholischen Staaten so entvölkert“ (1771 Knigge, Adolf von: Roman meines Lebens, S. 272)



Geistlichkeit: Fränkische Schweiz:
„Weil es zu regnen drohte, … so blieb ich in einem Dörfchen vor Troppach (Truppach) in der Schenke … Mein Wirt, ein großer Politikus, machte sich bald an mich … Nun kam er auf seinen geistlichen Pfaffen und schimpfte wenigstens allerliebst, ob wahr und gerecht, das ist nicht meine Sache. ‚Ein rechter Baalspfaffe ist es, eine rechte Kirchentrommel, einen Bauch hat er halter, wie meine Biertonne, und wenn man dran schlägt, so wackelt er von 12 zu 12 Uhr, und eine Stimme wie eine Orgelpfeife; er schreit, erbärmlich schreit er, wie ein Kapaun, der krähen will, und kollert wie ein Puter, wenn er was rechts zu sagen meint, viermal nach allen vier Winden und Wänden; und das ist grade das Dümmste: Sprüchwörter sind es und Rätsel, worüber schon der Schulmeister lacht. Wie ein Jahr, so drischt der Ochse das andre; Holzhacken sollte er und bei seinen Ochsen stehen und nicht Kinder lehren und predigen wollen. Und so ein Dummblock verzehrt seine 1000 Gulden jährlich. O, es ist eine Schande …“(1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 8)



Geistlichkeit: Politik:
„Dieses Bundes, des intimen
Pfaffentums mit legitimem
Königtume,
Sind die rechten Satelliten
Jesuiten und Banditen,
Zur Vergrößerung von Gottes Ruhme.“
(in: Rückert, Friedrich, S. 86)



Geistlichkeit: Würzburg:
„Das Ganze hat ein echt katholisches Ansehn. Neununddreißig Türme zeigen an, dass hier ein Bischof wohne, wie ehemals die ägyptischen Pyramiden, dass hier ein König begraben sei. Die ganze Stadt wimmelt von Heiligen, Aposteln und Engeln, und wenn man durch die Straßen geht, so glaubt man, man wandle durch den Himmel der Christen. Aber die Täuschung dauert nicht lang. Denn Heere von Pfaffen und Mönchen, buntscheckig montiert, wie die Reichstruppen, laufen uns unaufhörlich entgegen und erinnern uns an die gemeinste Erde“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 554)



Geld: Zitate:
"Der geistige Tod eines Volkes liegt in seinen Geldschränken“ (Leonhard Frank).
"Das Geld ist’s, was Könige und Sklaven erfand. Dieser Zauberer setzte die einen auf den Thron, die andern in Ketten" (Wilhelm Ludwig Wekhrlin).
"In einem Staate, wo das Geld alles ist, ist die Tugend nichts" (Wekhrlin).



Gemäldegalerie: Bamberg: Residenz:
„Das Residenzschloss des Bischofs ist groß und weitläufig, es ist drei Stockwerke hoch und von gehauenen Steinen zusammengesetzt. Die Vorderseite ist wohl am regelmaßigsten, so wie die Zimmer sehr geräumig und mit prächtigem Geräte und mit Malereien an den Decken, sowohl als an den Wänden, versehen sind, die sich von italienischen Meistern herschreiben. Es sind größtenteils historische Stücke gewählt worden, die beim ersten Anblick gut ins Auge fallen, bei näherer Untersuchung aber viel von ihrem Werte verlieren; und ich mag wohl sagen, Gutes und Schlechtes ist hier so ziemlich miteinander vermischt“ (1770 Meyer, Andreas: Briefe eines jungen Reisenden, S. 203f)



Gemäldegalerie: Bamberg: Residenz:
„Die Gemäldesammlung, die man jetzt hier sieht, ist weder zahlreich, noch sehr wichtig …“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 362)



Gemäldegalerie: Pommersfelden:
„Aber der vornehmste Schatz von Gemälden ist in der Galerie. Sie ist 72 Fuß lang, 16 breit und 40 hoch. Man sieht hieraus, dass das Verhältnis dieses Hauptsaales nicht gut, und dass er für seine Länge allzu schmal ist … Man weiß, wenn einmal ein großer Herr den Entschluss bekannt macht, eine ganze Galerie von Gemälden zu errichten und also von den berühmtesten Malern Stücke zu kaufen, so kommen von allen Seiten die Gemäldehändler zusammen, erforschen, was abzusetzen ist, und machen sogleich Gemälde zurecht, welche die berühmten Namen führen, von denen man Werke zu besitzen verlangt … Es werden Kopien für Originale, Werke der Schüler für Werke der Meister und Werke von Meistern ähnlicher Manier für Werke der Maler, deren Werke berühmter sind, verkauft“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 155f)



Gemäldegalerie: Pommersfelden:
„Wir brachten in der Bildergalerie vor und nach Tische mehrere Stunden mit Vergnügen zu. Es sind vortreffliche Gemälde, aber gewiss auch mehrere Kopien da, die hierher als Originale gekauft, oder deren Originale, - wie leider! in vielen Bildergalerien geschieht – von hier wegkamen und gegen retuschierte Kopien vertauscht wurden … Findet man nun ein gutes Stück, so wir des frischweg mit dem Namen eines großen Malers getauft, der es etwa der Manier nach könnte gemacht haben. Doch oft ist auch der Betrug ein wenig arg … Ein herrliches Marienbild, das wir hier sahen soll von Raphael Urbino sein. Mit Raphaels Gemälden geht es, wenn mir ein Gleichnis erlaubt ist, wie mit den heiligen Kreuzpartikeln. Jedermann will deren besitzen, hat eine so genannte Authentik darüber und sie sind doch nicht allemal echt“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 332ff)



Gemäldegalerie: Pommersfelden:
„Es befindet sich hier eine Gemäldegalerie von nicht weniger als 666 Bildern, unter denen man viel vortreffliche Sachen, aber auch viel Mittelgut antrifft. Ich glaube, man würde den Wert derselben steigern, wenn man die eine Hälfte unterdrückte, und dagegen die andre besser platzierte und in Stand setzen ließe. Die Mauern sind aus einem Stein gebaut, der eine den Gemälden so perniziöse Feuchtigkeit bei sich führt, dass oft in einem Winter die besten Sachen zu Grunde gerichtet worden sind … Mit Künstlernamen ist man freigebig umgegangen. Ein halbes Dutzend große Michelangelos, ebenso viele Guido Renis usw. werden einem vorgeführt, und sind mitunter Sachen, die kaum von den Schülern jener Meister herrühren können. Doch dergleichen geschieht sonst überall, und es geht damit wie mit den feinen Weinen, von denen fünfzigmal mehr getrunken wird als gewachsen ist … Als den größten Schatz der Galerie betrachtet man, vielleicht nicht mit Unrecht, eine Madonna mit dem Jesuskinde, die man Leonardo da Vinci zuschreibt. Die Madonna gefällt mir nicht, sie hat keine Seele und einen wachsfigurenähnlichen Anstrich, aber das Kind ist eines jener seltnen unsterblichen Meisterstücke der Malerei, deren Wirkung sich nie erschöpft“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 202f)



Gemäldegalerie: Würzburg:
„Dann hatten wir noch eine erdrückende Arbeit vor uns, nämlich zwei Galerien zu sehn … Wir waren so ermüdet von den vielen Nachahmungen von Ostade, Teniers, Brouwer usw. und von den vielen Federvieh-, Jagd- und Früchtestücken, dass mir ganz blau und flau geworden. Dann kamen noch die vielen Bildnisse der seligen Fürstbischöfe von Würzburg mit ihren dicken, roten Gesichtern, wo einer aussieht wie der andere“ (Ludwig Emil Grimm 1828 in: Janson)



Gericht: Erlangen: Universität:
„Auch ist es ein Hauptfehler, der schon oben gerügt worden ist, dass man hier nicht genau nach den Gesetzen verfährt, sondern alles dem Gutdünken der Richter überlassen ist, so dass nicht einmal das über die Aussagen geführte Protokoll von den Geladenen immer unterschrieben, und dadurch in vielen Fällen zu nachteiligen Vermutungen Anlass gegeben wird“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 73)



Geschichte: Geschichtswissenschaft: Zitate:
„Das, woraus wir lernen, dass wir nichts aus ihr lernen“ (Georg Wilhelm Friedrich Hegel).
"Die Geschichte hat noch nie etwas anderes gelehrt, als dass die Menschen nichts aus ihr gelernt haben" (Georg Wilhelm Friedrich Hegel).
„In Historien findet man alle Lehren und Gesetze lebendig, in Lehren und Gesetzen alle Historien tot" (Sebastian Franck).
„Die Geschichte belehrt fast niemand als die Gelehrten, die sie lehren, selten die Gewaltigen, welche die Geschichte selber regieren und erzeugen helfen“ (Jean Paul).
"Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen" (Jean Paul)
"Die Geschichte ist die Passions-Geschichte der Menschheit und ein Martyrologium" (Jean Paul).
"Die Weltgeschichte ist nicht das Weltgericht, sondern ein Produkt des Zufalls und das Resultat der Gewalt" (Oskar Panizza).
"Geschichte, eine Art Hörensagen ..." (Karlheinz Deschner).
"Spuren kleiner Verbrechen verfolgen Polizisten und Hunde; um die großen dienern die Historiker" (Karlheinz Deschner



Gesellschaft: Zitate:
Zu guten Beziehungen gelangt man am schnellsten, wenn man den Eindruck erweckt, sie zu besitzen" (Sigmund Graff).
"Die öffentliche Meinung gleicht einem Schlossgespenst: Niemand hat es gesehen, aber alle lassen sich von ihm tyrannisieren" (Sigmund Graff).
"Macht ist das ultimative Aphrodisiakum" (Henry Kissinger).
"Die Masse ist in Deutschland schwer beweglich, sie ist wie Asphalt; aber Asphalt brennt" (Oskar Panizza).
"Nur durch weltliche Güter kannst du erobern weltliche Gemüter" (Friedrich Rückert).



Gesellschaft: Wekhrlin, Wilhelm Ludwig: Zitate:
"Wir Menschen sind oft nichts als Tasten am Klaviere, / Und hängen davon ab, wann - wie - und wo? man uns berühre."
"Solange die Füchse und Wölfe von einander entfernt lebten, so waren sie Freunde: seitdem sie Nachbarn sind, so wurden sie unversöhnliche Feinde.“
"Wem Menschenkenntnis fehlt, gerät mit seinem Witz an den nächsten Galgen.“
"Man war Mensch, ehe man Untertan ward."
"Nichts ist unleidentlicher, als sich von seines gleichen geneckt zu sehen."
"... die Großen sind nicht sowohl an sich selbst groß, als vielmehr durch das, was sie umringt.“
"Die Ordnung des Spiels bringt's mit sich, dass die Kleinen die Kegel aufsetzen, wenn die Großen mit einander kugeln.“



Gesellschaft: Paul, Jean: Zitate:
"Die Großen gleichen gewissen Wilden, die glauben, man müsse jeden Traum realisieren.“
"Für nichts lernt ein Mensch sich leichter halten als für einen Großen, sobald er die erforderlichen Leute dafür um sich hat.“
"Ich bin so an Freiheit gewöhnt, dass mich schon eine bloße Einladung quält, besonders lange voraus.“
"Jede Klassifikation ist so lange wahr als die neue Klasse fehlt.“
"Jeder Fachmann ist in seinem Fach ein Esel.“
"Noch konnte Kaiser und Reich den blauen Montag nicht abstellen."
"Überhaupt halte ich die beständige Rücksicht, die wir in allen unsern Handlungen auf fremde Urteile nehmen, für das Gift unsrer Ruhe, unsrer Vernunft und unsrer Tugend. An dieser Sklavenkette hab' ich lange gefeilt."



Gesetzgebung: Bamberg: Bischof:
„Deutschland verdankt seine barbarische Kriminal-Verfassung dem harten Bischof Georg von Bamberg. Dieser gab seinem Lande eine peinliche Gerichts-Ordnung, welche dem nicht milden Kaiser, Karl dem Fünften, so gefiel, dass er seine scheußliche Caroline darnach zuschnitt“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 131)



Gespenster: Bayreuth:
„Was die Geister betrifft, so geschehen hier so wunderbare und übernatürliche Dinge, dass ich nicht weiß, was ich davon halten soll. In Baireuth, im Zimmer der Sonsfeld, spazieren die Stühle von selbst durch das Zimmer. Selbst ihre Zofe, die darin geblieben ist, hat deutlich den Schatten zweier Frauen gesehen. Sie trugen altertümliche Tracht und riefen sie bei Namen, und das um sechs Uhr abends bei brennenden Lichtern. Das Mädchen fiel vor Schreck wie tot um und ist noch sterbenskrank“ (1733 Wilhelmine von Bayreuth in: Friedrich der Große und Wilhelmine von Bayreuth, S. 183)



Getreide: Von Roth nach Nürnberg:
„Ich fand … einige Leute beschäftigt, das bei weitem noch nicht reife Getreide abzuschneiden, da es sich kaum zu entfärben angefangen hatte. Auf Befragen, warum sie die reife Ernte nicht abwarteten, sagten sie mir ganze gelassen, sie müssten es unreif nehmen, wenn sie nicht gänzlich vom Wild abgefressen und verwüstet sehen wollten. Nicht weit davon fuhr ich neben Äckern vorbei, die mit Ertoffeln angepflanzt waren, und die mir ein eben so trauriges Nachdenken verursachten. Auf dem ganzen Felde waren, wenige Schritte auseinander, kleine Stöcke in die Erde gestellt, und von jedem auf die nächst um ihn stehenden Faden gezogen, an denen dünne hölzerne Schindeln, Stücken zerbrochener Glasscheiben, Papier und Lappen überall angehängt waren, um das Wild von diesen Äckern zu verscheuchen. Ein trauriger Beweis einer barbarischen Geringschätzung des Landmanns …“ (1776 Sulzer, Johann Georg: Beobachtungen und Anmerkungen auf einer im J. 1775 u. 76 getanen Reise aus Deutschland nach der Schweiz und Oberitalien … 1780, S. 279 und in Fürst, S. 58)



Getreide: Truppach: (Umgebung):
„Man wandert zwischen magern Feldern bis Troppach fort, und sieht, außer Hafer und Roggen, zuweilen Gerste und Weizen, aber kümmerlich …“ (1798 Arndt, Ernst Moritz: Bruchstücke, S. 5)



Glaser, Hermann: Parodie:
„Der Fanfarensatz des Kulturreferenten am Anfang des Abschlussberichts lautet: ‚Das Dürerjahr 71 kann mit vorliegendem Abschlussbericht in die historische Dimension zurückgestellt werden.’ Ein großer Satz, ein schöner Satz, der in seiner Klarheit ganz untypisch ist für ihn. Bei Glaser müsste das eigentlich heißen: ‚Meine Abundanz, meine Damen und Herren, induziert permanent didaktische Diegesen, die aber nie nur in Enkomiastik cumulieren, sondern eine quasi Epikrise, nicht etwa eine Auto-Absolution, aber schon gar nicht eine mea-culpa-Resignation transparent machen sollen. Kurz rhetorische Aleatorik’“ (1972 Dieter Hildebrandt in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 162)



Glaube: Zitate:
„Oh, das größte Sammelsurium von Widerspruch, Wahnsinn, Habsucht und Tücke ist menschliches gedrucktes Gebet!“ (Jean Paul).
„Wenn alles verloren ist, alle Hoffnungen genickt, die besten Köpfe und Herzen niedergetreten und zurückgestoßen, dann beginnt der Glaube, die Gemüter auf Kommendes hinzuwenden, sie auf ein Jenseitiges zu richten, dann beginnt die Messias-Idee in den Herzen Wurzeln zu schlagen“ (Oskar Panizza).
"Wie viele beteten schon vor Altären, auf denen sie geopfert wurden" (Karlheinz Deschner).
"Schlecht wird gelebt, wo von Gott nicht gut geglaubt wird; aber umgekehrt wird unnütz geglaubt, wo nicht gut gelebt wird" (J. Gerhard
"Die Leute glauben aus Verzweiflung" (Oskar Panizza)
„Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder" (Jean Paul).



Globus: Bamberg: Universität:
„Auf einem Platze neben der obersten Treppe steht eine sauber gezeichnete Erdkugel von sechs Fuß im Durchmesser … Unter der strikten Obedienz der Jesuiten blieb diese Erdkugel unversehrt. Als aber dies Kollegium der Universität geschenkt wurde, brachte die akademische Freiheit, welche man leider! bei Katholiken und Protestanten für das erste Vorrecht eines Studenten ausgibt, und nach welcher man ihm alles dumme Zeug zugute halten soll, diesem mühsamen und schönen Kunstwerke den Untergang. Die Studenten haben es in wenig Jahren ganz zerrissen und verderbt, die Oberfläche abgepflückt und anstatt der Namen der Städte ihre eigenen Namen eingekratzt. Sie haben sich dadurch selbst ein Denkmal der Schande gesetzt und gezeigt, dass sie nicht Schüler der Wissenschaften, sondern an Verstande kleine Kinder waren“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 143f)



Glocken: Aschaffenburg: (Umgebung):
„Im allgemeinen besteht das System auf dem europäischen Festland darin, so stark wie möglich an den Glockensträngen zu ziehen und die Glocken nach Belieben durcheinander tönen zu lassen, ohne sich um Harmonie oder Einklang zu kümmern; man will lediglich soviel Krach machen wie möglich. Die Engländer mögen eine starkes Vorurteil für ihre geregelten Glockenklänge, wie die ‚Bob Majors’ oder ‚Grandsires’ haben; in meinen Augen ist es aber ein gesundes Vorurteil, an dem man festhalten sollte“ (1962/79 Pilkington, Roger: Menschen und Städte, S. 249)



Gößweinstein: Wallfahrtskirche:
„Am unerklärlichsten deuchte mir ein goldenes Lamm über dem Hochaltar, von dessen Brust vier bis fünf große Orden herabzuhängen schienen. So sah es wenigstens aus, und da in Portugal die Heiligen Militärgrade zur Belohnung ihrer Verdienste erhalten, so ist es nicht unmöglich, dass man in Bayern dem Opferlamme einige Orden erster Klasse verliehen habe“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 170)



Goethe, Johann Wolfgang von: Bamberg:
„Neulich sagte mir hier ein geistlicher Professor an der Hochschule (Aufbau einer Universität), als ich ihm erzählte, dass ich eine Goethe-Biographie schriebe, tief enttäuscht, das hätte er nie von mir gedacht, dass ich über einen solchen Mann schreiben würde – mit den Liebschaften“ (1947 Bäumer, Gertrud: Des Lebens wie der Liebe Band 1956, S. 345)



Goldkronach:
"Goldkronach, das Gold ist gestohlen,
die Krone verloren, das Ach ist geblieben."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 131)



Gottesdienst: Bamberg:
„Indessen schien die Musik eigentlich niemanden zu stören. Der größte Teil der Zuschauer gab weder auf die Opernarie noch auf die Messe Achtung. Ein Teil plauderte, und was mir merkwürdig war, auch gemeine Leute; ein Teil schien ganz dumm-gleichgültig dazustehen. Die meisten lasen kniend, mit wackelnden Lippen, in Gebetbüchern, oder zupften am Rosenkranze, schlugen sich an die Brust und bekreuzten sich ohne Rücksicht auf die Messe und ohne von der lustigen Musik auch nur im Mechanischen ihrer Andacht gehindert zu werden. Einige Trabanten kamen hinein, plapperten sacht ein eiliges Ave Maria, und gleich wieder zur Tür hinaus; und verschiedene Personen liebäugelten und verzuckten die Lippen, in einer Form, die ein Ave, aber nicht ein Ave Maria zu sein schien“ (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 129f)



Gottesdienst: Bamberg:
„Hier habe ich recht deutlich bestätigt gefunden, wovon Nicolai erzählt: jenes starre Aufschlagen des Blickes beim Gebet, der plötzlich, ohne bei irdischen Gegenständen zu verweilen, zum Himmel empor flammt; jene unansehnlichen, schnellen und stummen Lippenbewegungen beim Beten; jenes Bekreuzen in heiligem Eifer; jene inbrünstigen, festen Schläge auf die Brust, die, mit den ausdrucksvollsten Blicken gen Himmel, und mit einem tief herauf geholten Seufzer begleitet, etwas ganz besonders Pathetisches haben“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 5334)



Gottesdienst: Erlangen:
„Die französische Kirche ist mit edler Simplizität, ohne Schmuck gebaut. Der Gottesdienst in derselben wird noch französisch gehalten, und zu den Gesängen bedient man sich französischer Psalmen, wovon wenigstens die Melodien – ganz abscheulich sind“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 26f)



Gottesdienst: Forchheim:
„Die Ankommenden langten mechanisch, ohne nach dem Becken zu blicken, ins Weihwasser, bespritzten sich, knippelten nachlässig am Rosenkranz, bebeten mit den Lippen, schauten mit halbgeschlossenen, stieren Augen nicht himmel- und nicht erdwärts und neigten und zerklopften sich, wenn unter dem Messgewand die Glocke ertönte, oder der Priester gewisse Zeichen gab und lateinische Wörter hören ließ. Und die Herausgehenden? O, mit Staunen sah ich von einem großen Teil derselben Beweise von gleisnerischer Andacht, von Ungezogenheit, Grobheit und Frechheit. Kaum hatte der eine wieder in den Weihkessel gelangt, und sich bekreuziget, so lachte er und fing an, mit seinem Nachbar Possen zu treiben“ (1784 Füssel, Johann Michael: Unser Tagbuch T. 2, S. 183)



Gottesdienst: Gößweinstein:
„Ich wartete einen geraumen Teil der Messe ab, die beim katholischen Kultus das Gute hat, dass sie, weil sie lateinische abgelesen wird, die größte Anzahl der Zuhörer nicht versteht, was der Frömmigkeit nur zuträglich sein kann. Leider aber unterstützte die Musik schlecht. Die falschen Töne nahmen zuletzt so überhand, dass sie mich hinausjagten“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 170)



Gottesdienst: Nürnberg:
„Als ich vorigen Freitag den Brief an Dich zugesiegelt hatte, läuteten sie eben in die Kirche, u. ich ging, ohne zu wissen, dass es ein Festtag war, weil hier immer geläutet wird, in die Sebaldskirche … Es war ein Marien-, oder wie sie her sagen, ein Frauenfest, u. ich habe den ganzen Tag Dir zu Ehren gefeiert. Der Text des elenden Predigers war, ,meine Seele erhebe den Hrn p’ u. hinter der Predigt ward im Chor mit lateinischen Hymnen noch völlig ein Hochamt der Mutter Gottes gefeiert, das denn, gegen die Katholiken gehalten, schlecht u. arm, das ist protestantisch ausfiel“ (1788 Herder, Johann Gottfried: Briefe Bd. 9. 1988, S. 407)



Gottesdienst: Würzburg:
„Bei uns erweckt doch die Rede eines Priesters … manchen herzerhebenden Gedanken; aber das ist hier bei dem Murmeln des Pfaffen, das niemand hört, und selbst niemand verstehen würde, wenn man es auch hörte, weil es lateinisch ist, nicht möglich. Ich bin überzeugt, dass alle diese Präparate nicht einen einzigen vernünftigen Gedanken erwecken. Überhaupt, dünkt mich, alle Zeremonien ersticken das Gefühl. Sie beschäftigen unsern Verstand, aber das Herz bleibt tot“ (1800 Kleist Bd. 2, S. 555f)



Gotteslästerung:
Erster Aufzug Zweite Szene. Die Vorigen; Gott-Vater, ein Greis im höchsten Lebensalter mit silberweißen Haaren, ebenso Bart, hellblauen wässerigen Glotzaugen, tränengefüllten Augensäcken, gebeugten Hauptes, kyphotischen Rückgrats, kommt in langem, talarartigem, missfarbigweißem Gewande, von zwei Cherubim rechts und links gestützt, hustend und brustrasselnd, schwerfällig tappend und nach vorn geneigt, hereingeschlappt …
Erster Aufzug Fünfte Szene. Christus auffahrend. „Ja, und trotzdem werden wir da heroben immer elender und schwächer! – Es ist entsetzlich!“ Hüstelt. „Mich essen sie, und werden wieder gesund und sündenfrei. Und wir gehen immer mehr zugrund. Erst fressen sie sich drunten mit Sünden voll, bis zum Platzen, und dann genießen sie mich, und gedeihen, und werden sündenfrei, und dick und fett; und wir werden mager und elend. Ah! Diese vermaledeite Rolle! Ich möchte einmal den Spieß umkehren und mich satt essen, und sie darben lassen!“ Bricht in seinen schwindsüchtigen Husten aus.
Dritter Aufzug. Erste Szene: "Im Himmel; ein vertrauliches Kabinett in blau. Interimsthron einfach und bequem. Gott-Vater, Maria, Christus, der Teufel; erstere drei auf ihren Stühlen; letzterer in schwarzem, enganliegendem Kostüm, sehr schlank, mit pointiertem Gesicht, ganz rasiert, mit verwitterten, abgelebten, gelb-verärgerten Zügen, in seinen Bewegungen an einen feineren Juden erinnernd, auf einen Fuß sich stützend, den anderen aufziehend, vor ihnen aufrecht.“
Dritter Aufzug. Zweite Szene. Teufel: "Da hockst du nun, Hund; wieder allein; heimgekehrt zu dir; zurückgekehrt von der Audienz; ahnenloser Geselle ohne Respekt und Reputation; und hast wieder einmal gesehen die goldausgelegten Gemächer der Hohen und Vornehmen. Und du bist immer und bleibst der Lump, der Spitzbub, der krumme Kerl. Und die da droben, die dürfen tun, was sie wollen, es mag noch so platt, niedrig oder gemein sein, es ist immer edel und vornehm, weil es in den Gemächern des Nobeltums passiert. Und du magst tun, was du willst - und wenn du mit dem Kopf dich bis zum anderen Ende der Erde wühltest, - es ist immer niedrig und gemein und schuftig."(1913 Panizza, Oskar: Das Liebeskonzil, S. 26, 44, 59, 70f)



Gottschalk, Thomas: Kulmbach:
„Die größte Berühmtheit jedoch, die Kulmbach hervorgebracht hat, ist einer, der für Gummibärchen Werbung macht. Weil man von seiner künftigen Laufbahn überzeugt war, als Thomas Gottschalk noch im zarten Jugendalter den Ministrantendienst versah, aber gleichzeitig von der unsinnigen Annahme ausging, für TV-Auftritte sei das Abitur erforderlich, schummelte das Lehrerkollegium nach Kräften und schleuste den einer einflussreichen Familien entstammenden Haribostar mit Minipli und Bratenrock durch die Jahrgänge“ (Klaus Bittermann: Saufen, morden, huren. In: Roth 2. 1999, S. 125f)



Graff, Sigmund: Zitate:
"Allen Moden gemeinsam ist die Beobachtung, dass ihre ersten und ihre letzen Vertreter komisch sind"
„Auf der Rückseite unserer positiven Eigenschaften klebt ein Preiszettelchen. Darauf steht, mit welchen negativen wir sie bezahlt haben.“
"Charme ist die Chance des Hässlichen".
„Das Laster, mit dem wir selbst liebäugeln, pflegen wir am unnachsichtigsten zu verurteilen.“
"Einigkeit macht stark, aber meistens auch blind".
"Tradition ist das Ruhekissen der Urteilskraft".
"Viele entlarven sich im Karneval bereits in dem Moment, in dem sie in ein Kostüm schlüpfen".



Graff, Sigmund: Zitate:
"Wer sich im Gespräch beliebt machen will, muss dem Partner die Pointen zuschieben.
„Wie wir von manchen Menschen verkannt werden, beweisen uns nicht selten ihre Geschenke."
"Dummheit nützt häufiger als sie schadet. Darum pflegen sich die Allerschlauesten dumm zu stellen."
"Die Feigheit tarnt sich am liebsten als Vorsicht oder Rücksicht."
"Die Treue eines Tieres würde uns nicht rühren, wenn die Treue unter den Menschen häufiger wäre."
„Wenn die eine Hand die andere wächst, pflegen beide schmutzig zu werden.“
Karneval: „Der stets missglückte Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen.“



Greifenstein: Burg:
„Nicht weit aber liegt auf einem bewaldeten Bergkegel ein interessanterer Gegenstand, Burg Greifenstein, der alten Familie von Stauffenberg zugehörig … Die Herrschaft war in diesem Augenblicke nicht gegenwärtig, und ich fand alles im Schloss in unreinlichem und vernachlässigtem Zustande. Leider hatte man auch hier (es geht uns nicht besser) in neuster Zeit viel des ehrwürdigen Alten mühsam zerstört, um prekäres Neuere an seine Stelle zu setzen, unter andern die sehr eigentümlich Stuckaturen der meisten Decken abgebrochen und die Wände mit dem unglücklichen Papier bedeckt, das einer Ritterburg so schlecht ansteht und überall als Tapete ein ärmliches Material bleibt“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 185)



Grenzkontrollen:
„… kaum waren wir einige Stunden gefahren, so kam ein bayrischer Grenzzollbeamter. Dieser Kerl verlangte, dass der ganze Koffer ausgepackt werden sollte; wir machten ihm begreiflich, dass ein kleines Gipsmodell Henschels im Grunde des Koffers sei, welche ohne zu zerbrechen in der Eile nicht wieder gepackt werden könne: aber es musste heraus, wurde ins Haus gebracht, gewogen und – auch richtig zerbrochen! Da standen nun die Spürhunde mit ihren aufgedunsenen Bier—und Schnapsgesichtern“ (1828 Ludwig Emil Grimm in: Klein S. 171)



Großheubach:
"Großheubach, am heiligen Ort,
wo alles gestohlen wird.
Nauf beten sie, runter zu stehlen sie."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 166)



Grübel, Johann Konrad: Mundart:
„Sein Dialekt hat zwar etwas Unangenehmes, Breites, ist aber seiner Dichtart sehr günstig“ (Johann Wolfgang von Goethe in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 15)



Grün, Max von der:
„Es herrschte Armut in Deutschland. Wir hatten noch kein elektrisches Licht, an der Decke hing eine Petroleumlampe, die nur in dringenden Fällen angezündet werden durfte, weil wir mit jedem Pfennig rechnen mussten. Wir hatten für vier Familien im Haus ein einziges Plumpsklo, also ohne Wasserspülung. Meine Großmutter oder eine Nachbarin schütteten jeden Tag mindestens einmal einen Eimer heißes Wasser in die Abflussröhre und streuten Kalk hinein, damit es an heißen Tagen nicht so stank. Aber es stank trotzdem“ (um 1926 Grün, Max von der, S. 8)



Gunzenhausen:
„Jetzo soll ich mit Gewalt etwas erfinden, um diesen Ort, den der Erfinder der Jupiters Trabanten bekannt gemacht hat, mit neuem Glanze zu verherrlichen. O! Du, welche es sein mag, die neuen Sachen erfindet, eine der himmlischen Musen, jetzo ist es Zeit, mir in einer so wichtigen Sache beizustehen! Was für eine schwere Sache, was zu erfinden! Es ist ja alles schon dagewesen, sagt einer der sieben Weisen, Salomo genannt. Wenn doch wieder ein Rad zerbrochen wäre, damit ich nichts erfinden dürfte. Hätte Gleim nur nicht schon die Mädchen im Monde erfunden, diese würde ich gewiss erfunden haben. Erfinden! Wer Henker kann denn was erfinden, wenn er nicht geschlafen, schlecht gegessen und noch schlechter getrunken, und noch immer mit zerbrochnen Rädern und verlornen Schrauben zu tun hat!“ (1750 Johann Georg Sulzer Gellert, Christian Fürchtegott: Briefwechsel Bd. 1, 1740–1755. 1983, S. 58)



Gymnasium: Bamberg:
„Naiv und ungestüm erlebten wir Literatur, Filme und Musik als Anregung und Maßstab für unser eigenes Leben, verglichen die Welt der von uns geliebten Werke mit der trostlosen Engstirnigkeit unserer katholischen Heimatstadt und wurden uns so des Miefs der Adenauerzeit erst richtig bewusst. Bald endete dann meine Leidenszeit auf dem humanistischen, d. h. altsprachlichen Gymnasium. Nach zweimaligem Sitzenbleiben, unzähligen Verweisen und Direktoratsermahnungen einigte sich mein Familienrat darauf, dass ich die Schule doch besser verlassen und eine zukunftssichere Banklehre in der Coburger Sparkasse beginnen solle. Das Gymnasium hat mich aber ein Leben lang begleitet insofern, als es in mir infolge des Drills in den Fächern Latein und Griechisch eine regelrechte Sprachphobie hinterlassen hat“ (Kunzelmann, Dieter: Leisten Sie keinen Widerstand! S. 15)



Gymnasium: Coburg: Gymnasium Casimirianum:
„Im Jahre 1771 entdeckte sich, dass ein treuloser Verwalter der Einkünfte des Gymnasiums … 30 Jahre lang so übel hausgehalten, und bei der in Form ordentlichen Abnahme der Rechnungen, unter der Maske eines ehrlichen Mannes, durch eine neue gar nicht vermutete Art des Betrugs, die Vorgesetzten so schändlich hintergangen hatte, dass man in diesem Jahre, bei nochmaliger Untersuchung, einen Defekt von funfzigtausend Gulden Rheinl. an unterschlagenen Kapitalien wahrnahm. Dieser Verlust hat seitdem das Gymnasium empfindlich gedrückt, und viel beigetragen, dass es nicht völlig im ehemaligen Stande ist. Dazu mag, wie bei andern Schulen, auch dies etwas beigetragen haben, dass durch Basedows und anderer an sich vortreffliche Bemühungen, Deutschland itzt scheint der ehemaligen auf die veränderte Lebensart und Gelehrsamkeit freilich nicht mehr ganz passenden Lehrart überdrüssig geworden zu sein. Indessen will es sich noch zu keiner bessern fest entschließen, und den wahren Sinn der neuern und bessern Lehrart, entweder nicht verstehen, oder nicht brauchen, sondern verfällt mehr auf Nebendinge und Spielereien, die zu den beiden Hauptzwecken: den Verstand der Zöglinge mehr wirken zu lassen, als ihr Gedächtnis zu quälen, und mit der Lehre auch Erziehung zu verbinden, wenig helfen und denselben zuweilen gar schädlich sind (1781 Nicolai, Friedrich: Beschreibung einer Reise, S. 81f)



Gymnasium: Erlangen:
„Auch in Erlangen selbst existiert eine Art von Gymnasium. Die Lehrer daran zusammen genommen haben ungefähr so viel Besoldung als die Schoßhündchen einer fürstlichen Mätresse jährlich zu unterhalten kosten“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 2, S. 37)



Gymnasium: Nürnberg:
„Über weiteres hiesiges, altes, altfränkisches, antikes, gotisches, ja, was mehr ist, norisches Wesen will ich nicht mehr schreiben; gutmütig scheinen die Leute und auch wohlgesinnt und dankbar gegen bessere, besonders Schuleinrichtungen, und wenn die alles Aufkeimen von Zutrauen hindernde Salopperie nicht wäre, so würden unsere Anstalten bereits sich Freude und Dank beim Publikum gewinnen; was, denn die Hoffnung will ich nicht aufgeben, einstens, so Gott will, noch geschehen soll, so wie auch, das ich Ihnen dann von besseren Gegenständen, als Abtritte sind, mehr werde schreiben können, - aber vor jetzt noch haben wir mit der Not, die den uns anvertrauten Schäfchen noch hart gemacht wird, zu kämpfen“ (1809 Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Weltgeist zwischen Jena und Berlin. Briefe 1982, S. 120)



Garten: Seehof: (Memmelsdorf): Dietz, Ferdinand: (Tietz, Ferdinand:)
„Niemand schmäht auf den Fürsten und niemand liebt ihn. Man klagt leise, dass seine mit dem Alter zunehmende Gleichgültigkeit viele Missbräuche zulasse – dass er gegen Aufklärung arbeite. – Bei Antritt seiner Regierung ließ er die schönen Statuen in dem Lustgarten Seehof als Nuditäten zerstören“ (1802 Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 7)




Bibliographie



Glauber, Johann Rudolph: A description of new philosophical furnaces. London: Coats 1651 (NUC, BM: Williams).



Glauber, Johann Rudolph: Annotationes in appendicem quintae partis fornacum philosophicarum. Amsterdam: Jansson 1651 (BN).



Glauber, Johann Rudolph: Annotationes in nuper editam continuationem miraculi mundi. Amsterdam: Jansson 1659



Glauber, Johann Rudolph: Annotationes über dessen jüngst-herauß gegebenes (Con tinatio miraculi mundi intitulirtes) Tractätlein. Amsterdam: Jansson 1659



Glauber, Johann Rudolph: Annotationes sur l’appendice de la 5e. partie des fourneaux philosophiques. Paris: Jolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Apologia contra mendaces Christophori Farnneri Calumnias. Amstelodami 1655



Glauber, Johann Rudolph: Apologia oder Verthaidigung gegen Christoff Farners Lügen und Ehrabschneidung. Fankfurt: Götz 1655



Glauber, Johann Rudolph: Appendix in Joannis Rudolphi Glauberi Pharmacopoeiae spagyricae partem septimam / ab autore ipso descripta ... Amsterdam (Glauber, Johann Rudolph: Pharmacopoea spagyrica ... ; 7,1)
1. In qua continetur, quomodo plura adhuc multo majora apotelesmata per alcahestum, sive sal armoniacum secretum parari possint, quam quorum in parte septima Pharmacopoeiae spagyricae est mentio facta ... - 1669. - 52 S. 1669



Glauber, Johann Rudolph: Appendix über Joannis Rudolphi Glauberi Pharmacopoeae Spagyricae Siebendten Theil. Amsterdam: Waesberge u. a. (Glauber, Johann Rudolph: Pharmacopaea Spagyrica, Oder Gründliche Beschreibung ... ; 7,1 - 7,3) 2 und 3 u. d. T.: Joannis Rudolphi Glauberi ... Appendix über den Siebende Theil dessen Spagyrischen Apotheken
1. Darinnen begriffen, wie noch viel mehr grössere Dinge durch den Alkahest oder Sal Armoniacum Secretum zu wege zu bringen ... / durch den Autorem selber beschrieben ... 1667. - 48 S.
2. Darinnen von weiteren gebrauch unser secreten Salis Armoniaci ... gehandelt wird 1668. - 95
3. Darinnen von weitern gebrauch unsers wunderthätigen Alkahest oder Salis Armoniaci Secretissimi tractiret wird 1668. - 53 S.



Glauber, Johann Rudolph: Arca thesauris opulenta: sive appendix generalis omnium librorum hactenus ed., quae non solum cuncta tam in philosophicis & medicis, quam chymicis scriptis loca obscura illustrat & intellectu difficilia explicat, sed etiam quae deficiunt, adeo abunde supplet, ut docti & indocti, summi & imi, quin etiam vilissimi opifices & agricolae satis superque queant comprehendere, in omnibus suis scriptis Glauberum puram putam veritatem scripsisse ... / ab ipso authore ... conscriptum & in 10 centurias distributum. Amsterdam: Jansson Centuria 2 u. d. T.: Glauber, Johann R.: Opulentus thesaurus et arca thesauraria sive appendix generalis
1. (1660). - 189 S. 1660



Glauber, Johann Rudolph: Ausgegebenes Miraculum mundi: Frankfurt a. M. 1656 (BM).



Glauber, Johann Rudolph: Ausgegebenes Miraculum mundi: Amsterdam 1656 (BM).



Glauber, Johann Rudolph: Consolatio navigantium ... Amsterdam: Jansson 1657



Glauber, Johann Rudolph: Continuatio centuriarum. Amsterdam: Waesberg 1668. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: De auri tinctura sive auro potabili vero. Amsterdam: Fabel 1646 (Killy: 1650).



Glauber, Johann Rudolph: De auri tinctura sive auro potabili vero. Frankfurt a. M.: Merian 1652.



Glauber, Johann Rudolph: De Elia Artista. Amsterdam: Waesberge u. a. 1667 (NUC: 1668).



Glauber, Johann Rudolph: De igne secreto philosophorum oder geheimen Fewr der Weisen. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1669



Glauber, Johann Rudolph: De lapide animali. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1669



Glauber, Johann Rudolph: De medicina universali. Amsterdam 1657. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: De natura salium. Amsterdam 1658. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: De purgatorio philosophorum, Oder von dem Fegefewer der Weysen, dadurch die Philosophi ihre Mineralische, Animalische vnd vegetabilische Subjecta purgiren, vnd auffß aller höchste reynigen, universalia Medicamenta auf menschliche, vnd auch metallische Leiber darauß zu bereiten. Neben beygefügtem Vnterricht, wie auß allen Metallen, vnd Mineralien durch Hülff daß Salis mundi ein lebendiger Mercuruius in Copia zu bereiten ... Amsterdam: Waesberge und Weyerstraet, 1668. 1. Ausgabe.



Glauber, Johann Rudolph: De signatura salium, metallorum et planetarum. Amsterdam 1658. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: De tribus lapidibus ignium secretorum oder von den drey alleredelsten Gesteinen ... Amsterdam: Waesberge 1667



Glauber, Johann Rudolph: De Zee-Luyden gesontheydts-welvaren. Amsterdam 1657 (BM).



Glauber, Johann Rudolph: Des Teutschlandts Wohlfart. Amsterdam (Jansson). NST: Theutschlandes Wohlfahrt. - Teutschlandes Wohlfahrt. Ill. 1. deutsche Ausgabe (BM: Arnheim)
1. Darinnen von des Weins, Korns und Holtzes Concentrirung ... gehandelt wirdt. - 1656. - 174 S.
2. Darinnen begriffen, wie die Mineralien durch das Nitrum zu concentriren und in metallische und bessere Cörper zu verwandeln. - 1657. - 108 S.
3. Darinnen gelehret wird, wie und auff was Weise aus unterschiedlichen Subjectis, welche allenthalben zu erlangen, gahr leichtlich und auch in Copia ein güter Salpeter zu bereiten. - 1659. - 255 S.: Ill.
4. Darinnen viel herzliche und nützliche Dinge dem Vatterland zum besten bekant gemacht werden. - 1659. - 148 S.
5. Darinnen gründlich und außführlich tractiret, was Alchymia sey, und wie durch dieselbe an allen Orten Teutschlandes grosser Nutzen geschafft werden konte, gleichsam mit Fingern gezeiget wird. - 1660. - 37 S.: Ill.
5,1. Appendix über des Teutschlandes Wohlfahrt fünfften Teil. - 1660. - 71 S.
6. Darinnen nicht allein diejenigen Stücke, so in dem fünfften Theil albereit bekant gemacht, noch mehrers erläutert, sondern auch, waß noch weiters zur Defension deß Vatterlandes gegen dem Türcken daß Allernötigste zuwissen offenbahret wird. - 1661. - 63 S.



Glauber, Johann Rudolph: Erklährung Vber die Höllische Göttin Proserpinam. Amsterdam 1667. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: Explicatio oder außführliche Erklärung über das vorlangsthin von Joan-Rudolpho Glaubero außgangnes (Miraculum mundi) intitulirtes Tractatlein. Fankfurt a. M.: Götz 1656 (andere Ausgabe Amsterdam: Jansson 1556).



Glauber, Johann Rudolph: Explicatio oder Außlegung über die Wohrten Salomonis: In herbis, verbis et & lapidibus, magna est virtus. Amsterdam: Jansson 1663



Glauber, Johann Rudolph: Explicatio oder über dasz unglängst ausgegebene Tractätlein auszführliche Erklärung. Amsterdam: Jansson 1656 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Explicatio verborum Salomonis. Amsterdam: Jansson 1664 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Furni novi philosophici oder Beschreibung einer new-erfundenen Distillir-Kunst: auch was für Spiritus, Olea, Flores, u. andere dgl. vegetabil., animal., u. mineral. Medicamenten, damit auff e. sonderbahre Weise gantz leichtl., mit grossem Nutzen können zugericht u. bereitet werden ... / an Tag gegeben durch Johannem Rudolphum Glauberum. Amsterdam (Fabel)
1. (1646). - 102 S.: Ill.



Glauber, Johann Rudolph: Furni novi philosophici: oder Beschreibung e. new-erfundenen Distillir- Kunst ... / an Tag geben durch Johannem Rudolphum Glauberum. Amsterdam: (Fabel) Bandzählung teilw. Fingiert
1. (1648). - 79 S.: Ill.
2. Darinnen beschrieben wird des zweyten Ofens Eigenschafft. - 1647. - 183 S.: Ill.
3. Darinnen beschrieben wird des dritten Ofens Eigenschafft. - 1648. - 64 S.: Ill.
4. Darinnen beschrieben wird des vierten Ofens Eigenschafft. - 1648. - 106 S.
5. Darinnen von des fünften Ofens wunderbahrlichen Natur und Eigenschafft ... gehandelt wird. - 1649. - 56 S.: Ill.



Glauber, Johann Rudolph: Furni novi philosophici oder Beschreibung einer neu-erfundenen Distillir- Kunst: auch was für Spiritus, Olea, Flores, u. andere dgl. vegetabil., animal., u. mineral. Medicamenten, damit auff e. sonderbahre Weise gantz leichtl., mit grossem Nutzen können zugericht u. bereitet werden ... / ... an Tag gegeben durch Johannem Rudolphum Glauberum. Amsterdam: (Fabel)
1. (1650). - 102 S.: Ill.
2. Darinnen beschrieben wird des zweyten Ofens Eigenschafft, dadurch oder damit man alle flüchtige subtile und verbrennliche Dinge distilliren kan (1650). - 187 S.
3. Darinnen beschrieben wird des dritten Ofens Eigenschafft, dadurch oder damit man ohne Vesic Kolben oder andern ... Instrumenten vielerhand vegetabilische spritus ardentes ... zurichten und bereitten kann. (1650). - 64 S.: Ill.
4. Darinnen beschrieben wird des vierdten Ofens Eigenschafft, mit welchem man alle Berg-Arten, Mineralia und Metallen ... probiren und ihren Halt finden ... könne. 1650. - 106 S.
5. Darinnen von des fünften Ofens wunderbahrlichen Natur und Eigenschafft ... leichtliche Zurichtung und Bereittung ... gehandelt wird. 1650. - 56 S., 4 Bl.: Ill.
6. Annotationes uber den Appendicem, welcher zu Ende des fünften Theils philosophischer Oefen gesetzet und von underschiedlichen ... Secreten tractiret. 1650. - 96 S.



Glauber, Johann Rudolph: Furni Novi Philosophici, Sive Descriptio Artis Destillatoriae Novae: Nec non Spirituum, Oleorum, Florum, aliorumque Medicamentorum illius beneficio, facilima quadam & peculiari via e vegetabilibus, animalibus & mineralibus, conficiendorum & quidem magno cum lucro; agens quoque de illorum usu tam chymico quam medico / edita & publicata in gratiam veritatis Studiosorum Per Joannem Rudolphum Glauberum. Amsterdam: Janssonius T. 2 und 3 u. d. T.: Furnorum Philosophicorum Pars ...; T. 4 und 5 u. d. T.: Fornacum Philosophicarum Pars ...
1. 1651. - 67 S., 1 Bl.: Ill.
2. In qua Describitur secundae fornacis proprietas; cuius beneficio destillari possunt omnia volatilia, subtilia & combustibilia; vegetabilia, animalia & mineralia; via quadam incognita hactenus & compendiosa; qua nihil perditur omnino, sed spritus! etiam subtilissimi capiuntur, quod alias per retortas, aliaque vasa fieri nequit. 1651. - 148 S., 2 Bl.: Ill.
3. In qua Describitur tertiae fornacis natura, cuius beneficio & quidem absque vesicis & ahenis, aliisque cupreis, ferreis, stanneis & plumbeis instrumentis, spiritus varii vegetabiles ardentes, extracta, olea, salia &c. Adminiculo autem exigui alicuius instrumenti cuprei, vasorumque ligneorum, ad usus tam chymicos quam medicos praeparari possunt. 1651. - 55 S.: Ill.
4. Continens Descriptionem Fornacis Quartae, cuius beneficio Mineralia & Metalla probantur & examinantur via quadam compendiosiore, quam hactenus modo illo vulgari; item Metallorum separationem vi fusionis; aliaque necessaria vi fusionis perpetranda. 1651. - 83 S., 1 Bl.: Ill.
5. Ubi agitur de natura Quintae Fornacis mirabili; ut & de instrumentorum & materialium ad praedictos 4. Furnos pertinentium, praeparatione facili. 1651. - 54 S.: Ill.
6. Annotationes In Apendicem Quintae Partis Fornacum Philosophicarum, ubi de variis agitur Secretis utilissimis, optimis & incognitis, incredulorum & naturalium Secretorum ignarorum gracia publicatae. 1651. - 72 S.



Glauber, Johann Rudolph: Glauberus concentratus. Amsterdam: Waesberge u. a. 1668



Glauber, Johann Rudolph: Glauberus redivivus. Frankfurt a. M.: Götz 1656. (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: Glauberus ridivivus. Amsterdam: Jansson 1656 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Gründliche und warhafftige Beschreibung, wie man auß der Weinhefen einen guten Weinstein in grosser Menge extrahiren soll. Nürnberg: Endter 1654



Glauber, Johann Rudolph: Kurtze Erklährung, uber die höllische Göttin Proserpinam, Plutonis Haußfrawen. Amsterdam: Jansson von Waesberge 1667



Glauber, Johann Rudolph: La consolation des navigants. Paris: Iolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: La description des nouveaux formeaux philosophiques. Paris: Jolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: La teinture de l’or. Pars: Iolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Libellus Dialogorum Oder Gespräch-Büchlein, Zwisschen! einigen Lieb-habern der Hermetischen Medicin, Tincturam Universalem bet. Amsterdam: Jansson 1663



Glauber, Johann Rudolph: Libellus dialogorum sive colloquia nonnullorum hermeticae medicinae ac tincturae universalis studiosorum. Amsterdam: Jansson 1663



Glauber, Johann Rudolph: Libellus ignium oder Feur-Büchlein. Amsterdam: Jansson 1663



Glauber, Johann Rudolph: L’oeuvre minerale. 3 vol. Paris: Iolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Miraculum mundi : oder außführliche Beschreibung der wunderbaren Natur, Art und Eigenschafft der großmächtigen subiecti ... Mercurius philosophorum genandt ... Frankfurt a. M.: Götz. Bandzählung fingiert
1. (1653). - 105 S.



Glauber, Johann Rudolph: Miraculum Mundi, Sive Plena Perfectaque descriptio admirabilis Naturae, ac Proprietatis potentissimi Subiecti, Ab antiquis Menstruum Universale Sive Mercurius Philosophorum dicti: Quo Vegetabilia, Animalia & Mineralia facillime in saluberrima Medicamenta, & imperfecta Metalla in permanentia ac perfecta transmutari possunt. In gratiam secretae Naturae Scrutatorum editum, a Johanne Rudolpho Glaubero, atque ex Germanico Latinum factum. Amsterdam: Janssonius
1 1653. - 87 S.
2. Miraculi mundi continuatio. - 1657. - 133 S.: Ill.
3. Miraculi mundi ander Theil. - 1660. - 113 S.



Glauber, Johann Rudolph: Miraculum mundi sive plena perfectaque descriptio admirabili naturae, ac proprietatis potentissimi subiecti. Amsterdam: Jansson
1. 1658
2. 1658
3. Continuatio 1658



Glauber, Johann Rudolph: Novum lumen chimicum. Amsterdam: Jansson vom Waesberge 1664



Glauber, Johann Rudolph: Of the minerall work. 1. part. London 1652 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Of the tincture of gold. London 1652 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Opera. 7 vol. Amsterdam 1653 – 1657.



Glauber, Johann Rudolph: Opera chymica. Amsterdam 1651 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Opera chymica, Bücher und Schrifften, so viel deren von ihme bißhero an Tag gegeben worden. - Jetzo von neuem mit Fleiß übersehen, auch mit etl. neuen Tractaten verm. ... Frankfurt a. M.: Götz. Bandzählung fingiert. Mit 7 Kupfertafeln. 2., erweiterte Gesamtausgabe.
1. (1658). - 574 S.: Ill.
2. Continuatio Operum chymicorum, ... - 1659. - 444 S.: Ill.



Glauber, Johann Rudolph: Opulentus thesaurus et arca thesauraria, sive appendix generalis Johannis Rudolphi Glauberi Opulenti thesauri et arcae thesaurariae sive appendicis generalis centuria ... Amsterdam: Jansson Centuria. Bd. 1 u. d. T.: Glauber, Johann Rudolph: Arca thesauris opulenta
2. (1661). - 149 S.



Glauber, Johann Rudolph: Opus mineralis, oder Vieler künstlichen und Nutzlichen Metallischen Arbeitten Beschreibung ... Theil. Beschrieben und an Tag gegeben durch Joan-Rudolphum Glauberum. Frankfurt a. M.: Merian
1. Darinn gelehret, wie man das Gold auß den Kißlingsteinen ... 1651. - 108 S.
2. Vom Ursprung und Herkommen aller Metallen und Mineralien ... 1651. - 76 S.
3. Darinnen unter der Explication uber deß Paracelsi Büchlein ... 1651. - 183 S.



Glauber, Johann Rudolph: Opus mineralis ... Inventa & publicata in gratiam Studiosorum artis Chymicae Per Johannem Rudolphum Glauberum. Amsterdam: Janssonius
1. Ubi docetur separatio auri e silicibus, arena, argilla, aliisque fossilibus per salis Spiritum, quae alias eliquari nequeunt. 1651. - 67 S., 1 Bl.
2. De Ortu & origine omnium Metallorum & Mineralium, quo scilicet pacto illa per Astra producantur ex Aqua & Terra corpus sibi suscipiant & multiplici forma formentur. 1652. - 47 S.
3. In Qua Titulo Commentarii in libellum Paracelsi Coelorum Philosophorum sive Liber Vexationum dictum, Metallorum transmutationes in genere docentur, cum Appendice specialem earum processum, ut & eorundem eliquationem, explorationem, separationem, aliasque necessarias operationes demonstrante. 1652. - 110 S.



Glauber, Johann Rudolph: Pharmacopaeae Spagyricae Oder Gründlicher Beschreibung, Wie man aus den Vegetabilien, Animalien und Mineralien, auff eine besondere und leichtere Weise gute, kräfftige und durchdringende Artzneyen zurichten und bereiten soll ... An Tag gegeben durch Johann Rudolph Glauber. Nürnberg: Endter
1. (1654). - 77 S.



Glauber, Johann Rudolph: Pharmacopoea Spagyrica, Sive Exacta Descriptio, Qua ratione ex Vegetabilibus, Animalibus & Mineralibus, modo haud usitato faciliorique, utilia, efficacia, & penetrantia medicamenta fieri praepararique possint. Amsterdam: Janssonius. Sacht. von P. 6 und 7: Pharmacopoeia Spagyrica. - Verlagsangabe in P. 6: Apud Joannem Janssonium a Waesberge, & Elisaeum Weyerstraet; in P. 7: Apud Joannem Janssonium a Waesberge, & Viduam Elizaei Weyerstraet. Das pharmazeutische Hauptwerk Glaubers.
1 (1654). - 76 S.
2 De Vegetabilium, Animalium, & Mineralium praeparatione, per Solvens Universale. In qua Clare demonstratur; & exacte describitur, quod Nitrum sit verum Solvens Universale, & quomodo omnia Vegetabilia, Animalia, & Mineralia eodem solvantur, corrigantur, & venenosa, ac noxia eorundem proprietas in salubria medicamenta contra multorum ignorantium opinionem mutetur. 1656. - 128 S.
3. Vegetabilia, animalia & mineralia per salem & ignem spagyrica methodo mundandi ... docens. - 1661. - 48 S.
4. Medicinae quatuor columnas primarias, nempe sulphur, vitriolum, antimonium & mercurium tractans ... - 1661. - 76 S.
5. De vera medicina universali, summisque illis arcanis ... - 1663. - 75 S: graph. Darst.
6. Lumen nuperrime ortum & clavis fortis. - 1664. - 92 S.
7. In qua uberius pertractatur, qualiter ex hominis urina secretum philosophorum sal armoniacum praeparetur ... - 1668. - 87 S.
7,1 Prima appendix in Joannis Rudolphi Glauberi Pharmacopeiae Spagyricae Partem Septimam. 1669. - 52 S.



Glauber, Johann Rudolph: Pharmacopaeae Spagyricae, Oder Gründlicher Beschreibung, Wie man aus den Vegetabilien, Animalien und Mineralien, auff eine besondere und leichtere Weise, gute, kräfftige und durchdringende Artzneyen zurichten und bereiten soll ... Theil / ... an Tag gegeben durch Johan Rudolph Glauber. Amsterdam: a Waesberge u. a. Sacht. von Th. 2 - 5 und 7: Pharmacopoeae Spagyricae ... Theil. - Sacht. von Th. 6.: Pharmacopoeae Spagiricae sechster Theil. - Verlagsangabe in Th 1: Bey Johan a Waesberge und der Witwe Elizae Weyetstraet; in Th. 2 - 5: Bey Johan Jansson; in Th. 6: Bey Johan Jansson vom Waesberge und Elizee Weyerstraet; in Th. 7: Bey Johan Waesberge, und der Witwe Elizaei Weyerstraet
1. 1668. - 86 i. e. 68 S., 1 Bl.
2. De Vegetabilium, Animalium, & Mineralium praeparatione per Solvens Universale. 1656. - 128 S.
3. In welchem beschrieben und gelehret wirdt, wie durch das Saltz und Fewer die Vegetabilien, Animalien und Mineralien nach Spagyrischer manier und weiß auffs höchste gewasschen, und in die aller durchdringenste und schnell-würckenste Medicamenten können bereitet werden. 1657. - 48 S.
4. Darinnen von den 4. Hauptsäulen der Artzney, alß Sulphure, Vitriolo, Antimonio, und Mercurio tractiret. 1661. - 92 S.
5. Darinnen von der Wahren Universal Medicin sambt andern Hohen, in der Welt noch niemahlen bekant gewesenen, Particular Secreten ... 1663. - 70 S.: Ill.
6. New auffgangnes Licht, und starcker Schlüssel zur Philosophischen wahrheit. 1664. - 96 S.
7. Darinnen außführlich tractiret wird, wie auß dem Urin deß Menschen der Philosophorum secrete sal Armoniacum zu bereiten, und waß für Unglaubliche Dinge darmit in Medicina und Alchimia außzurichten 1667. - 62 S.
7,1. Der Erste Appendix Uber Johannis Rudolphi Glauberi Pharmacopoeae Spagyricae Siebendten Theil / durch den Autorem selber beschrieben ... 1667. - 48 S.
7,2. Joannis Rudolphi Glauberi Zweiter Appendix über den Siebenden Theil dessen Spagyrischen Apotheken. 1668. - 95 S.
7,3. Dritter Appendix über den Siebenden Theil dessen Spagyrischen Apotheken. 1668. - 53 S.



Glauber, Johann Rudolph: Prosperitas Germaniae... In lucem ed. a Johanne Rudolpho Glaubero. Amsterdam: Jansson Aus d. Dt. übers.. - Bandzählung teilw. fingiert
1. In qua de vini, frumenti & ligni concentratione, eorundemque utiliore, quam hactenus, usu agitur. - 1656. - 118 S.
2. Mineralia per nitrum condensandi, aut concentrandi & in metallica, ac meliora corpora mutandi modum & rationem complectens. - 1657. - 72 S.
3. In qua salpetrae ex variis ubique obviis subjectis facillime atque copiose extrahendi modus traditur ... - 1659. - 235 S.: Ill.
4. In qua multa praeclara, utilia, patriaeque commodo inservientia arcana revelantur ... - 1659. - 142 S.
5. Dilucide & solide demonstrans, ac quasi digitis ostendens, quid alchymia sit ... - 1660. - 37 S.: Ill.
5,1. Appendix quintae partis Prosperitatis Germaniae, ... - 1660. - 71 S.
6. Qua non modo arcana, in parte quinta jam revelata, clariore elucidatione illustrantur ... - 1661. - 62 S.



Glauber, Johann Rudolph: Redivivum s. Glauberus redivivus



Glauber, Johann Rudolph: Reicher Schatz- und Sammelkasten: oder Appendix generalis uber alle dessen heraußgegebene Bücher ... Durch den Authorem selbsten in decem Centuriis treühertzig beschrieben, und an Tag geben. Amsterdam: Jansson (Killy: 1660 – 1668; NUC: 3 vol.)
1. (1660). - 196 S. 1660
2. (1660). - 159 S. 1660



Glauber, Johann Rudolph: Sudum philosophicum. 1660 (BM).



Glauber, Johann Rudolph: Testimonium veritatis, Oder Gründlicher Beweis, deß Farners Wiederlegung oder Warnung über Glauberi miraculum mundi ... Amsterdam: Iansson 1657



Glauber, Johann Rudolph: Teutschlandts Wohlfarth. Teil 1 - 6. Amsterdam 1656. 1661 (Killy).



Glauber, Johann Rudolph: The golden ass well managed and Mydas restored to reason. London 1673 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Tractati duo, unus vero de natura salium, alterque de signatura salium, metallorum et plantarum. Amsterdam: Jansson 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Tractatus de medicina universali, sive auro potabile vero. Amsterdam: Jansson 1657



Glauber, Johann Rudolph: Tractatus de natura salium. Oder Ausfürliche Beschreibung, deren bekanten Salien, unterscheiden Natur, Eigenschafft, und Gebrauch, und absonderlich von Einem, der Welt noch gantz umbekantem wunderliche Saltze, dadurch alle verbrenliche vegetabilische, animalische und mineralische Subjecta, ohne Abgang jhres Gewichts, noch Veränderung dehren Formen und Gestalten, in harte unverbrenliche Cörper zuverwandlen. Amsterdam: Jansson, 1658. 1. Ausg.



Glauber, Johann Rudolph: Tractatus de signatura salium, metallorum et planetarum. Amsterdam 1658 (NUC: Amsterdam: Jansson 1654).



Glauber, Johann Rudolph: Tractatus de tribus principiis metallorum, videlicet sulphure, mercurio et sale philosophorum. Amsterdam: Jansson à Waesberge 1667



Glauber, Johann Rudolph: Traité de la medecine universelle. Paris: Iolly 1659 (NUC).



Glauber, Johann Rudolph: Trost der Seefahrenten. Amsterdam: Jansson 1657



Glauber, Johann Rudolph: Vera ac perfecta descriptio qua ratione ex vini fecibus bonum plurimumque tartarum sit extrahendum. Amsterdam: Jansson 1655



Glauber, Johann Rudolph: Von den dreyen Anfangen der Metallen, alß Schwefel, Mercurio und Saltz der Weisen. Amsterdam: Waesberge u. a. 1666



Glauber, Johann Rudolph: Zweyte Apologia oder Ehren-Rettung gegen Christoff Farnern, Speyerischen Thom-Stiffts Schaffnern zu Löchgaw, unmenschliche Lügen und Ehrabschneidung. Frankfurt a. M.: Götz 1656.



Glauber, Johann Rudolph: Anmerkungen zu:
De purgatorio philosophorum. Glauber schildert verschiedene Reinigungsverfahren der Alchemie mit Hilfe des Feuers. Er schlägt vor, die Metalle genauso zu reinigen wie die Seelen - nämlich durch das Fegefeuer.



Glauber, Johann Rudolph: Anmerkungen zu:
Des Teutschlandts Wohlfart. Sammelwerk enthaltend Anleitungen für die Industrie: "Concentrirung" von Wein, Holz, Korn und Kräutern, die Umwandlung von "Mineralien durch Nitrum ... in bessere Cörper", die Zubereitung von Salpeter, "Confect", Saucen, Käse und Butter ferner die Nutzung der Alchemie. Glauber will die deutsche Wirtschaft, die durch den Dreißigjährigen Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, durch die Gründung selbständiger Betriebe unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Gesichtspunkte soweit stärken, dass der Export von Produkten ermöglicht wird.



Gleichen, Wilhelm Friedrich von, genannt Rußworm: Auserlesene mikroskopische Entdeckungen bey den Pflanzen, Blumen und Blüthen, Insekten und anderen Merkwürdigkeiten. Nebst einer Abhandlung vom Sonnenmikroskop. Nürnberg: Winterschmidt, 1781. 159 S. Mit Kupferstichtafeln.



Gleichen, Wilhelm Friedrich von, genannt Russworm: Geschichte der gemeinen Stubenfliege. Nürnberg, de Launoy 1764. 4 gestoch. Tafeln von J.C. Keller. 34 5. 1. Ausgabe.



Gleichen, Wilhelm Friedrich von: Anmerkungen zu:
Auserlesene mikroskopische Entdeckungen. Nach seiner wissenschaftliche Ausbildung beim Fürsten Thurn und Taxis in Frankfurt lebte Gleichen auf dem Gut Greifenstein bei Hammelburg. Er untersuchte die Fortpflanzung bei Pflanzen und Kleinstlebewesen. " ... er war es sogar, der die Pollenschläuche von Asclepias zuerst sah und abbildete" (ADB). "Gleichen was probabily the first to attempt to stain bacteria; he used carmine and indigio" (Gernson/Morton 2465). Abgebildet sind u. a. Storchenschnabel, Feldwanze, Zeitlose, Regenwürmer, Fackeldistel, Schwalbenwurz, Erdmücke und Mausöhrchen, ferner das berühmte Mikroskop Gleichens.



Gleichen, Wilhelm Friedrich von: Anmerkungen zu:
Geschichte der gemeinen Stubenfliege. Gleichen verwendete die neuesten "Vergrößerungsgeräte", die eine detailgetreue Darstellung ermöglichten. Damit konnten alle Entwicklungsstufen und Körperteile der Fliege gezeigt werden.



Greiffenberg, Catharina Regina von: Andächtige Betrachtungen der Passion. Nürnberg 1672. (Killy).



Greiffenberg, Catharina Regina von: Der Allerheiligsten Menschwerdung, Geburt und Jugend Jesu Christi. Nürnberg: Hofmann 1672 (NUC).



Greiffenberg, Catharina Regina von: Der Allerheiligsten Menschwerdung, Geburt und Jugend Jesu Christi. Nürnberg : Hofmann 1678



Greiffenberg, Catharina Regina von: Des allerheiligst- und allerheilsamsten Leidens und Sterbens Jesu Christi, zwölf andächtige Betrachtungen. Durch dessen innigste Liebhaberin und eifrigste Verehrerin. Nürnberg: Hofmann 1683 (Wilpert)



Greiffenberg, Catharina Regina von: Des allerheiligsten Lebens Jesu Christi sechs andächtige Betrachtungen von dessen Leben und Wunderwerken. Nürnberg: Hofmann 1693 (Wilpert)



Greiffenberg, Catharina Regina von: Der teutschen Uranie... himmelaufflamender Kunst-Klang und Gesang. Nürnberg: Endter 1662. Neuaufl. von: Geistliche Sonette, Lieder und Gedichte (Wilpert)



Greiffenberg, Catharina Regina von: DuBartas, Guillaume de Salluste: Der Glaubens-Triumf oder die Siegprachtende Zuversicht. Aus Herrn von Bartas Französischem in das Teutsche versetzet, Im 1660. Christ-Jahr. Durch Catharina Regina, Frau von Greiffenberg, Freiherrin auf Seissenegg. Nürnberg 1675. S. 251 - 348



Greiffenberg, Catharina Regina von: Geistliche Sonette, Lieder und Gedichte. Nürnberg: Endter 1657 (NUC).



Greiffenberg, Catharina Regina von: Geistliche Sonette, Lieder und Gedichte. Nürnberg: Endter 1662 (Wilpert)



Greiffenberg, Catharina Regina von: Nichts als Jesus oder zwölff Betrachtungen des allerheiligsten Leidens und Sterbens Jesu Christi. Nürnberg: Hofmann 1672 (Wilpert)



Greiffenberg, Catharina Regina von: Sieges-Seule der Buße und Glaubens wider den Erb-Feind christlichen Namens. Nürnberg: Hofmann 1672. (Wilpert). Umfaßt 7000 Alexandriner.



Grübel, Johann Konrad: Auswahl von Gedichten in Nürnberger Mundart für den declamatorischen Vortrag zur frohen Unterhaltung freundschaftlicher Zirkel bearb. und mit Erklärungen begl. von C. F. Solbrig. 2 Bde. Magdeburg: Lauffer 1809 - 1811 (GV)



Grübel, Johann Konrad: Correspondenz und Briefe in Nürnberger Mundart. Nürnberg: Selbstverlag 1806. Mit gest. Titelvign. XVI, 192 S. 1. Ausgabe. (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Das aufgehobene Lotto. Nürnberg 1802.



Grübel, Johann Konrad: Das bürgerliche Volontär-Corps in Nürnberg. o. O. 1803 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Das Kränzlein. o. O. 1805 (Wilpert)



Grübel, J.K.: Das Stekenpferd. Erste (und) zweite Schwadron. 2 Teile. o.0. u. Dr. (um 1794).



Grübel, Johann Konrad: Der Kindleinsmarkt am Thomastag. o. O. 1805 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Der neunundzwanzigste Winter. o. O. 1799 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Der sechzehenwöchige Aufenthalt der Franzosen in Nürnberg. o.O 1801



Grübel, Johann Konrad: Der unterbrochene Spaziergang oder Das kurze Quartier : Lustspiel. Nürnberg 1808 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die alte und die neue Zeit. o. O. 1797 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die alten und die neuen Pumpen. o. O. 1805 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Auction. o. O. 1807 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Bekanntmachung des Friedens am 19. Februar 1801 : in Nürnberger Mundart. Nürnberg: Bauer & Mann 1802 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Einquartierung der Franzosen : der sechszehnwöchige Aufenthalt der Franzosen in Nürnberg. o. O. 1801 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die in und um Nürnberg herumziehenden Sternsänger. o. O. 1793 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Neufranken. o. O. 1796 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Steckenpferde. 2 Teile. o. O. 1807 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Die Sternsänger in und um Nürnberg. o. O. 1803 (GV).



Grübel, Johann Konrad: Die Veränderung auf dem Markt. Nürnberg 1807 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Gedichte in Nürnberger Mundart. 4 Bde. Nürnberg 1798 - 1812 (Wilpert)



Grübel, Johann Konrad: Gedichte in Nürnberger Mundart. 2 Bände. 2.,verm. und verb. Aufl. 1802 – 1811.



Grübel, Johann Konrad: Neujahrsgespräch. o. O. 1797, 1798, 1800 (GV)



Grumbach, Wilhelm von, (Ernst von Mandesloe und Wilhelm vom Stein zum Altenstein): Copia Wilhelm von Grumbachs, und seiner Mitverwandten, an ire Oheim, Vettern, Schweger, und Freunde etc. o.0. (1563). 4 Bl. Vermutlich einzige Ausgabe.



Grumbach, Wilhelm von, E. von Mandesloe und W. vom Stein: Warhaffte, gegründete, und vnuerneinliche Anzeig, Ausfürung, und offen Ausschreiben. Welcher Gestalt, vnd vber das sie hieuor von dem Bischoff zu Wirtzburg unschüldiglich vnd jemerlich, von jren Haben vnd Narung, Landfriedbrüchiger weise, Zum teil verjagt, vertrieben, das jre geplündert, verbrendt vnd Leibs vnd Lebens gefahr ausstehen müssen. o.O (1563). 52 Bl.



Grumbach, Wilhelm von: Anmerkungen zu:
Warhaffte, gegründete, und vnuerneinliche Anzeig. Einer von zwei Drucken im selben Jahr. Grumbach und seine Mitstreiter erklären in diesem Rechfertigungsschreiben an alle Adeligen, Ritter und Freunde das Recht auf Selbsthilfe. Dabei beklagen sie sich über das ihnen durch den Bischof von Würzburg zugefügte Unrecht, stellen die Ursachen des Konflikts dar und verfechten die Rechtmäßigkeit ihrer Beschwerde.




Ortsansichten



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „General Grundriß des Hoch-Gräfflichen Schloß Gaibach sambt dem Garten und der Orangerie“, Kupferstich von Joh(ann) Matthias Steidlin nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach Augsburg 1728, 27x63. Mu, Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „General Prospect von seithen des Eingangs“, Kupferstich von G. D. Heumann nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu (um 1728), Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „General Prospect von seithen des Gartens“ (ganze Anlage), Kupferstich von Johann Georg Pintz nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu, Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „Prospect der Grotten“ (ganze Anlage), Kupferstich nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu, Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „Prospect der Orangerie“, Kupferstich von Johann Georg Pintz nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu, Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „Prospect des mit allerhand frembten gewächs besetzten gegen die Grotte überliegenden waßerstück“, Kupferstich von Joh(ann) Aug(ust) Corvinus nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu, Kl



Gaibach: (Volkach) (Kr. Kitzingen) „Prospect des Schloß gegen den Garten“, Kupferstich von Joh(ann) Aug(ust) Corvinus nach Salomon Kleiner aus: Wahrhaffte Vorstellung beyder hoch-gräffl. Schlösser Weissenstein ob Pommersfelden und Geibach. Augsburg 1728, 38x49. Mu, Kl



Gaiskirche: (Geiskirche) bei Oberfellendorf: Höhle Außenansicht, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf, 1816, 12,2x12. BK



Gaiskirche: bei Rupprechtstegen: Höhle Außenansicht, Kupferstich von L. Schlemmer 1809, 13,3x18. BK



Gaustadt: (Bamberg) Fischerhof zwischen Bamberg und Gaustadt, Kupferstich von J. F. Volkart aus: Bamberger Hofkalender, 1802 (Leben im Bamberger Land 1990)



Gaustadt: (Bamberg) „Fischerhof bey Bamberg“, Lithographie von Karl Theodor von Buseck bei J. B. Lachmüller 1821, 257x332. Fr



Gaustadt: (Bamberg) Hauptstraße, Stahlstich von Poppel um 1840, 5x6. Mu (aus Bamberg-Umgebung)



Gebsattel: (Kr. Ansbach bei Rothenburg ob der Tauber) Ansicht „Prospect gegen das Dorff G.“ (mit Leonhardskirche und Ziegelhütte). Ki



Geiselwind: Ansicht (im Steigerwald), Zinkographie um 1900, 10x11. Mu



Geisloch: bei Münzinghof: (Velden) Höhle Außenansicht, Kupferstich von L. Schlemmer 1800, 13,5x18. BK



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Ansicht, Lithographie Leinecker um 1830, 13x18. Mu



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Ansicht im Vordergrund der Main mit Schiffen, rechts Ruine, Lithographie von A. Schleich um 1840, 14x20. Ho, MM (um 1850), MR (11,8x18,7), Mu (um 1830)



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Gesamtansicht vom Main aus, im Hintergrund Ruine Scherenburg, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5. Ba, Ki (11x16), Mu (11x16), PB, St (um 1850)



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Ansicht (Altstadtblick), Holzstich von Brewer um 1860, 11x10. Mu



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Gesamtansicht mit Main Holzstich 5x13 PB



Gemünden am Main: (Kr. Main Spessart) Ansicht, Zinkographie Dietrich 1896, 5x13. Mu



Gerolzhofen: (Kr. Schweinfurt) Ansicht, Lithographie von F. Leinecker um 1830, 14x20. Mu



Gerolzhofen: (Kr. Schweinfurt) Gesamtansicht Holzstich 5x13 PB



Gerolzhofen: (Kr. Schweinfurt) Ansicht, Zinkographie von Dietrich 1896, 5x13. Mu



Gesees: (Kr. Bayreuth) Ansicht, Lithographie von I. Ch. Bär um 1835, 8x14. Ki



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) Kupferstich von Georg Wechter (Ausschnitt aus einem Widmungsblatt für Johann Gottfried von Aschhausen 1616) (Abb. in: Hans Pasche: Die Giechburg in ihrer Glanzzeit unter Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel 1975)



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) „Giech“, Lithographie von Sebastian Scharnagel aus: Auswahl der merkwürdigsten Umgebungen Bambergs, 1821, 17,4x24,8. Fr, Mt



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) und Gügel (mit Legende der Grafen von Giech), Lithographie M. Landgraf, 48x56. Ra



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) (Blick aus Norden auf Giechburg und Gügel, im Hintergrund Bamberg, rechts unten Zeckendorf) Lithographie von Ph. Herrlein nach Michael Landgraf 1836, 36x40,5. Ki, (auch um 1836)



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) „Schloss Giech und Wallfahrtskapelle Gügel“ (im Vordergrund Hirte, im Hintergrund links Dorf), Stahlstich von J(ohann) Poppel nach C(arl) Theodori aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, 10,3x16, Ch, Ki, Mu (um 1850), PB, Ra, St (um 1870 12x17)



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) und Gügel, Holzstich 1852, 5x8. Mu



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) (von den Kreuzwegstationen des Gügel aus), Lithographie von C(arl) A(ugust) Lebschée 1854. Ra, (Abb. in: Hans Paschke: Die Giechburg in ihrer Glanzzeit unter Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel 1975)



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) Giechburg und Wallfahrtskirche Gügel Holzstich von Link, 1855, 8x11. Mu (um 1850, 1858), PB



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) Druck auf Baumwolltuch um 1860, Ho



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) und Gügel Holzstich 7x6. in: Heinrich Weber: Scheßlitz und Umgegend 1887



Giechburg: (Scheßlitz) (Kr. Bamberg) und Gügel, Holzstich/Zinkographie von Dietrich 1896, 10x6. Mu



Gleißhammer: (Nürnberg) Schlösschen „Gleisshamer Nürmb“, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein II,6 (1631), 8x14,5. Ki, Mu (um 1630 10x15), St



Gleißhammer: (Nürnberg) Kupferstich aus: Meisner „Schatzkästlein“ 1700, 10,3x14,5 Ki St



Gleißhammer: (Nürnberg) "DIESE ANSICHT DES SCHLOSSES ZU GLAISHAMER ...". Radierung von G. E. F. Seidel, 1799. 28,5x38,5. Ansicht des Gleishammer Schloßes. Links im Hintergrund Teilansicht von Nürnberg mit der Burg. Ki



Gleißhammer: (Nürnberg)„Gleißhafher. nebst der Attaque der Kayserlichen und Franzosen. Anno 1800". Anonymer Kupferstich. Um 1800.13,5x19,5. Ki



Gleißhammer: (Nürnberg) Patrizierschloss „Der Gleishammer“, Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 3,8x18. Gr, Ki



Gleißhammer: (Nürnberg) Sankt Peter "Ansicht des Peters" (im Hintergrund Nürnberg), Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 4,9x18,1. Ki



Gleißhammer: (Nürnberg) Weiherhaus, Stahlstich, 5,5x10,5. PB



Glockenhof: (Nürnberg) am Haller Weiher mit der Brücke bei Sankt Peter am Weg nach Altdorf, Kupferstich von P. Decker / Christian Volckamer(auch Volkamer) 1713, 32x20. Mu



Glockenhof: Nürnberg) „Glockenhof". Kupferstich von Claußner. Um 1780. 8,7x14,2. Ki



Glockenhof: (Nürnberg) „Privat Thier-Heilanstalt …“, Lithographie um 1830, 16x21, Ki



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht Andachtsbild, Kupferstich von Friedrich Weygandt 1672 (Abb. in: Karl Heinz Kalb: Die Wallfahrt zur heiligen Dreifaltigkeit von Gößweinstein. T. 1 1981)



Gößweinstein: Kr. Forchheim) „Bildnus der Allerheiligsten Dreyfaltigkeit zu Gößweinstein …“ (mit Ansicht von Gößweinstein), Kupferstich um 1700, 13,8x8,2. Ki



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich 1780, 9x13. Mu (auch um 1780)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht Andachtsbild, Holzschnitt 18.. Jh. (Abb. in: Karl Heinz Kalb: Die Wallfahrt zur heiligen Dreifaltigkeit von Gößweinstein. T. 1. 1981)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) „Ansicht von G.“, Lithographie von Carl von (Carl) Theodori 1810, auch 1818, 32x42,2/42,5. Fr



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Radierung von Chr. Grünewald (?Felix Grünewald) aus: 6 Ansichten … Nürnberg 1829, 17x21. Ki



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie von J. Dilger 1830, 14x20. Ki (um 1835), Mu (um 1830)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht von Carl Arten 1832 (Abb. in: Karl Heinz Kalb: Die Wallfahrt zur heiligen Dreifaltigkeit von Gößweinstein. T. 1 1981)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Lithographie von P. Heinel aus: Philipp Heinel: XII Ansichten der vorzüglichsten Landschafts-Parthien aus Franken, Bayreuth bei Höreth 1839



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht „Gössweinstein“, Lithographie von Carl Käppel und Theodor Rothbarth um 1840, 14,6x10,6. Ki (auch um 1865?, um 1860 25x19)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Lithographie von A. Wallis aus: Charles Tylor: A historical tour in Franconia … 1852 (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie 1860, 16x11. Mu (auch um 1860)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Stahlstich von C. Rorich nach W. Schroll 1860, 11x14. Ki (um 1850), Mu (auch um 1860, auch um 1850 1. Fassung ohne Bäumchen), Ra



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie von Carl Käppel – Theodor Rothbart um 1860, 24,5x19,2. Ki, Mu (um 1850 26x19), (auch um 1847)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht mit Wallfahrtskirche Holzstich von Link um 1850,5x9 Mu (8x10), PB



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht mit Wallfahrtskirche Holzstich von Joch um 18506,6x10 Mu



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Holzstich von Hofmann 1880, 22x24. Mu (auch um 1880)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht von der Kegelbahn aus, Holzstich von R. Püttner um 1880, 12x12. Ki, Mu (10x8)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich, 8x11. Ra



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Ansicht mit Franziskanerkloster Holzstich 8x11 PB



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Burg vom Wiesenttal aus, Lithographie um 1830, 23x35. Mu



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Burg „Goesweinstein“ von der Wiesent aus, Lithographie von J. Dilger 1841, 19,5x13,5. Ki, Mu (um 1830)



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Burg „Gössweinstein“ (vom Wiesenttal aus), Stahlstich und Zeichnung von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1845, 17,5x11, Ch, Ki (16,5x11), Mu (um 1840), PB, Ra, St



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Burg vom Wiesenttal aus, Holzstich von Püttner um 1860, 12x12. Mu



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Burg vom Wiesenttal aus, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 10x7. Mu



Gößweinstein: (Kr. Forchheim) Karte Lithographie von L. Müller „Goesweinstein oder die Fränkische Schweiz (mit Vignetten von Rabenstein, Plankenfels, Pretzfeld, Streitberg, Rabeneck, Tüchersfeld, Gößweinstein) (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Gostenhof: (Nürnberg) Pomeranzengarten des Johann Christoph Volckamer (auch Volkamer) mit Blick nach St. Rochus, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 17x27. Mu



Gostenhof: (Nürnberg) Aus der Vogelschau "Vorstad Gostenhof ..." Kupferstich von Johann Alexander Boener 1708, Schw (um 1708)



Gostenhof: (Nürnberg) Gutshof mit barockem Garten, Kupferstich von P. Decker / Christian Volckamer (auch Volkamer) um 1713, 19x31. Mu



Gostenhof: (Nürnberg) „Viridarium suburbaneum …“ (Volckamerscher Hesperidengarten aus der Vogelschau, im Hintergrund Poppenreuth Fürth, Burgfarrnbach, Zirndorf), Kupferstich von Decker-Glotsch um 1720, 32x60. Ki



Gostenhof: (Nürnberg) St. Rochus Kirche. „Peter Vischers Grab auf dem Kirchhof zu St. Rochus". Radierung von G. Wilder. 1834. Ausgabe um 1855.13 :15,5. Ki



Gostenhof: (Nürnberg) Gostenhof-Himpfelshoferstraße. „Himpelshof. Kupferstich von Trautner. Um 1780. 6,3 :10,5. Ki



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht „Grefenberg …“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 12x23. Ki



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht „Graevenberg …“, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26), Mu (auch um 1759)



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich aus Abbildung der … Ruinen, welche ein … Wolkenbruch in dasiger Vorstadt veranlasste um 1778, 10,5x15,5. Ki



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht, Radierung von W. Schrettinger um 1800, 10,5x13,5. Ki



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich von C. M. von Imhoff 1820, Ho



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht, Stahlstich von A. Marx 1844, 11,5x18,5. Ki



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Ansicht Stahlstich von Alex. Marx aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern um 1875, 11,5x16,5. Ch, St



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Stahlstich bei P. C. Geißler (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Gesamtansicht Stahlstich von Marx 5x13 PB



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) Gesamtansicht mit kleiner Ansicht von Weißenohe Holzstich 6x13 PB



Gräfenberg: (Kr. Forchheim) und Weißenohe, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 6x13. Mu



Greding: (Kr. Roth) Gesamtansicht Holzstich von Dietrich 1895, 5x13. Ki, PB



Greding: (Kr. Roth) Ansicht, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 5x13. Mu



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg, im Vordergrund Neumühle?, Kupferstich von C. Weinrauch nach J. G. Friedrich um 1786, Ho, (auch um 1780)



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg mit Blick nach Heiligenstadt, Kupferstich Carl? Wiessner (auch Wießner) 1834, 9x11. Mu



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg mit Blick nach Heiligenstadt, Lithographie von Dilger um 1835, 14,5x20,5. Ki, Mu (um 1830 16x21)



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg)Lithographie nach F. Rothbart von Theodor Rothbarth



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg vom Tal aus, Stahlstich C. Rorich / W. Schroll um 1850, 11x14. Mu



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg von der Neumühle aus, Lithographie von Wollhöfer um 1850 (?nach einer Zeichnung von Ferdinand Rothbarth) (in Ordner)



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg von der Neumühle aus, Holzstich von Heuer und Kirmse / Robert Püttner um 1860, 8x12. Mu, PB



Greifenstein: (Heiligenstadt) (Kr. Bamberg) Burg im Vordergrund Bach mit Steinbrücke, links Bäuerinnen, rechts Bauern beim Entladen eines Holzfuhrwerks. Holzstich nach W. Wollschläger? 15,5x23,5 PB



Grieshof: (Emskirchen) (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Ansicht „Grieß-Hoff“, Kupferstich von Georg Paul Nusbiegel um 1750, 16x31. Ki



Großengsee: (Simmelsdorf) Gesamtansicht vom Wachfels, Holzstich nach L. Leidinger (1833) um 1870, 9x13. Mu (auch um 1840), PB



Großgründlach: (Nürnberg) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 17x26), Mu (auch um 1759)



Großreuth: (Nürnberg) mit Abb. Verschiedener Primeln Ansicht, Kupferstich Volckamer (auch Volkamer) 1750, 31x19. Mu (auch um 1750 „Volkamer“)



Grünreuth: (Hartenstein) Kr. Nürnberger Land)“Grünreuth 5 Meil von Nürnberg“ Ansicht, Kupferstich von J. A. Delsenbach 1719, 21x30. Ki



Grünsberg: (Altdorf) (Kr. Nürnberger Land) „Prospect der Sophien-Quelle zu Grünsperg bey Altorff“, Kupferstich von G. W. Knorr um 1730, 21,3x30,6. Ki (auch 23x31



Grünsberg: (Altdorf) (Kr. Nürnberger Land) „Prospect der … Sophien Quelle“ , Kupferstich aus Lorenz Schüpfel 1756, 9x15,5. Ki



Grünsberg: (Altdorf) (Kr. Nürnberger Land) „Prospect der … Sophien-Quel“ , Kupferstich von Heumann 1756, 9x13,5. Ki



Gügel: (Scheßlitz) „Die Gügel-Kapelle bei Scheßlitz“, Lithographie von Carl Albert Leopold von Stengel 1810, 16,8x23,1. Fr



Gugelhammer: (Wendelstein) Kugelhammer, Kupferstich um 1680 (Abb. in: Franz zu Sayn-Wittgenstein: Schlösser in Franken 1974)



Gugelhammer: (Wendelstein) „am Kugelhamer". Radierung von G. Adam. 1812.10,2 :12,7. Ki



Gugelhammer: (Wendelstein) (Kr. Roth) „Der Gauchsbach Brück-Kanal bei Kugelhammer“ des Ludwig-Donau-Main-Kanal, Stahlstich von Alex. Marx, 1847, 18x25. Ki, Mu (um 1840)



Gugelhammer: (Wendelstein) (Kr. Roth) „Die Sägemühle an dem Kugelhamer". Radierung von G. Adam. 1812. 9,2 :12,5. Ki



Gunzenhausen: Gesamtansicht Holzstich 4x13 PB



Gunzenhausen: Ansicht, Zinkographie Carl Dietrich 1896, 4x13. Mu



Gustenfelden: (Rohr) (Kr. Roth) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Ki (um 1760 16,5x26,5), Mu



Guttenberg: Schloss Zerstörung Alt-Guttenbergs 1523 Aus: Burgenbuch. Holzschnitt



Gutenberg: Lithographie von F. Guttenberg 1852 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Guttenburg: (Gräfenberg) (Kr. Forchheim) Ansicht „Gutenburg …“ 5 Stunden von Nürnberg, Kupferstich von Delsenbach 1747, 20x29,6. Ki



Giech: (Grafschaft) Karte „Geographica descriptio montani cuisdam districtus in Franconia in quo ill. SRI Comitatum a Giech particulare Territorium“ (Mittelpunkt Lichtenfels – Kulmbach – Thurnau – Bayreuth, mit Ansicht von Thurnau. Oberlauf des Mains von Himmelkron und Konradsreuth bis Staffelstein), Kupferstich von Baptist Homann 1720, 48x58. Mu



Giech: (Grafschaft) Karte „Comté de Giech“ (Mittelpunkt Modschiedel – Kasendorf, Gebiet Burgkunstadt – Himmelkron – Heiligenstadt – Staffelstein, ferner Bayreuth, Scheßlitz, Banz, Kulmbach), Kupferstich von Crepy bei LeRouge 1759, 22x29, St



Gotha-Coburg-Altenburg: Karte Principaute de Gotha-Cobourg-Altenburg (u. a. Lichtenfels im Süden) Kupferstich von Crepy /Le Rouge 1759, 21x28. Mu




Bücherverzeichnis



Gedichtmotiv: s. Lyrikmotiv:



Gräber: s. auch Grab:



Gerstner, Hermann:
Max Dauthendey und Franken
München 1958
Personen: Dauthendey, Max:
weitere Stichwörter: Collagen:



Gebhardt, Florentine:
Fränkische Wunder : eine Sommerfahrt durchs Frankenland
Magdeburg 1927
weitere Stichwörter: Märchen: Sagen:



Gerstner, Hermann:
Opfer der Jugend
Bamberg 1918. - Band 1. Erzählungen aus deutschen Kampfzeiten. 1938
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Glenk, Hans:
Die alte Mia : heitere Geschichten in Melkendorfer Sprouch
Kulmbach 1934. - Band 2. 1934
weitere Stichwörter: Mundart: Erzählungen:



Gmelin, Otto:
Das Angesicht des Kaisers : Roman Friedrichs II. von Hohenstaufen
Jena 1927
Personen: Friedrich II (dt. Kaiser):
weitere Stichwörter: Roman:



Gmelin, Otto:
Die junge Königin : Erzählung
Jena 19136
weitere Stichwörter: Erzählung:



Gmelin, Otto:
Konradin reitet : Erzählung
Stuttgart 1951
Personen: Konradin von Hohenstaufen:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Gmelin, Otto:
Prohn kämpft für sein Volk
Jena 1933
weitere Stichwörter: Erzählung:



Goes, Gustav:
Bamberg, deutsche Stadt der Wunder und Träume
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Städtelob:



Graf, Alfred:
Gedichte
Nürnberg 1922
weitere Stichwörter: Gedichte:



Grimm, Emil:
Bild aus verschleiertem Spiegel : Kindheitserinnerungen eines Schulmannes
Nürnberg 1960
Orte: Bamberg:
Personen: Grimm, Emil:
weitere Stichwörter: Schule: Lehrer:



Grübel, Johann Konrad:
Johann Konrad Grübel : Festgabe zum 200. Geburtstag des Dichters
Nürnberg 1936
Personen: Grübel, Johann Konrad:



Grübel, Johann Konrad:
Sämmtliche Werke
Nürnberg 1835. - Band 1 - 3. 1835
Personen: Grübel, Johann Konrad:



Grün, Max von der:
Flächenbrand : Roman
Neuwied 1979
weitere Stichwörter: Roman:



Grün, Max von der:
Friedrich und Friederike
Neuwied 1984
weitere Stichwörter: Erzählung:



Grün, Max von der:
Irrlicht und Feuer : Roman
Reinbek 1982
weitere Stichwörter: Roman:



Grün, Max von der:
Klassengespräche, Reden, Aufsätze
Neuwied 1981
Personen: Grün, Max von der:
weitere Stichwörter: Arbeiterdichter:



Grün, Max von der:
Späte Liebe : Erzählung
Neuwied 1982
weitere Stichwörter: Erzählung:



Grün, Max von der:
Stellenweise Glatteis : Roman
Neuwied 1973
weitere Stichwörter: Roman:



Grün, Max von der:
Unterwegs in Deutschland
Reinbek 1980
Personen: Grün, Max von der:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Grün, Max von der:
Waldläufer und Brückensteher : Erzählungen
Stuttgart 1987
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Grün, Max von der:
Wie war das eigentlich? : Kindheit und Jugend im Dritten Reich
Neuwied 1983
Personen: Grün, Max von der:
weitere Stichwörter: Autobiographie: Nationalsozialismus: Drittes Reich:



Güll, Friedrich:
Kinderheimat
Dortmund 1978
weitere Stichwörter: Kindergedichte:



Gahse, Zsuzsanna:
Berganza : Erzählung
München 1984
Personen: Hoffmann, E. T. A.:
weitere Stichwörter: Hund: Erzählung:



Günzel, Klaus:
E. T. A. Hoffmann : Leben und Werk in Briefen, Selbstzeugnissen und Zeitdokumenten
Hamburg 1979
Personen: Hoffmann, E. T. A.:



Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth:
Bayreuther Jean-Paul-Miniaturen
Bayreuth 1976
Orte: Bayreuth:
Personen: Paul, Jean:



Ginzkey, Franz Karl:
Her von der Vogelweide
Leipzig 1912
Personen: Walther von der Vogelweide:
weitere Stichwörter: Roman:



Gärten- und Seenland Bayern : mit staatlicher Seenschifffahrt und Karten des Bayerischen Landesvermessungsamts
München o. J.
Orte: Aschaffenburg: Würzburg: Veitshöchheim: Rosenau: Bamberg: Sanspareil: Bayreuth: Nürnberg: Ansbach: Ellingen:
weitere Stichwörter: Garten: Park: Eremitage: Fantaisie:



Geyer, Christian:
Sanspareil, ein vergessener Lustort aus der Markgrafenzeit
In: Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Oberfranken. 21. 1900
Orte: Sanspareil:
weitere Stichwörter: Garten: Park:



Gesellschaft für Denkmalpflege im Kulturbund der DDR:
Denkmalpflege im Bezirk Cottbus
Cottbus 1982
Orte: Cottbus: Branitz:
weitere Stichwörter: Park: Garten:



Guttenberg, Karl Theodor zu:
Der Weg der Franken in der deutschen Geschichte
Nürnberg 1969
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Gräter, Carlheinz:
Der Bauernkrieg in Franken
Würzburg 1975
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Bauernkrieg: Geschichte 16. Jh.:



Gerndt, Siegmar:
Unsere bayerische Heimat : ein Kulturführer : die Städte und Landkreise in Altbayern, Franken und Schwaben
München 1976
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Landeskunde:



Grimm, Emil:
Sagen und Geschichten aus Oberfranken
Nürnberg o. J.
Orte: Waldstein: Selb: Bad Alexandersbad: Nußhardt: Naila: Wallenrode: Mistelgau: Teuschnitz: Vierzehnheiligen: Bamberg: Dom:
Personen: Kunigunde (hl.): Orlamünde: Adalbert von Babenberg:
weitere Stichwörter: Weiße Frau: Sagen: Erzählungen: Rathaus:



Goldmann, Karlheinz: Schwemmer, Wilhelm:
Geschichte der Stadtbibliothek Nürnberg. Die Nürnberger Stadtbibliothek als Museum
Nürnberg 1957
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Museum:



Geldner, Ferdinand:
Die Buchdruckerkunst im alten Bamberg 1458/59 bis 1519
Bamberg 1964
Orte: Bamberg:
Personen: Pfister, Albrecht: Sensenschmidt, Johann: Sporer, Hans: Ayrer, Max:
weitere Stichwörter: Buchdruck: Buch: Bibel:



Goldberg, Gisela: Heiden, Rüdiger an der:
Staatsgalerie Bamberg
München 1986
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Gemälde: Museum: Galerie:



Germanisches Nationalmuseum:
Führer durch die Sammlungen
München 1977
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Museum: Hausrat: Teppich: Instrumente: Apotheke: Münze: Waffe: Jagd: Germanisches Nationalmuseum:



Gesellschaft für Fränkische Geschichte:
Fränkische Bibliographie : Schrifttumsnachweis zur historischen Landeskunde bis zum Jahre 1945
Würzburg. - Band 1. 2,1.2. 3,1.2. 4. 1965 - 1978
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Günther, Maria:
Unterfränkische Bibliographie : 1979
Aus: Mainfränkisches Jahrbuch. 32. 1980
Orte: Unterfranken:
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Gollwitzer, Gerda:
Gartenlust
München 1956
Orte: Nürnberg: Bad Muskau: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Garten: Seehof:



Grimm, Jakob: Grimm, Wilhelm: Richter, Ludwig:
Kinder- und Hausmärchen. Vollst. Ausg. mit 130 Holzschnitten von Ludwig Richter
Köln o. J.
weitere Stichwörter: Märchen:



Gleichmann, Elise:
Ringelreihen : Kinderspiele und Reime
Lichtenfels 1926
weitere Stichwörter: Ringelreihen: Kinderspiel: Spiel: Reime:



Goldmann, Heinz:
Weihnachten in Franken : Brauchtum von Martin bis Dreikönig
Nürnberg 1970
Personen: Martin (hl.): Barbara (hl.): Nikolaus (hl.):
weitere Stichwörter: Weihnachten: Dreikönig: Brauchtum: Advent: Christbaum: Silvester: Neujahr: Dreikönig:



Gräter, Carlheinz:
muss in Dichters Lande gehen : Dichterstätten in Franken
München 1989
Orte: Bayreuth: Coburg: Neuses: Waltershausen: Bamberg: Gerolzhofen: Würzburg: Nürnberg: Marktbreit: Waischenfeld: Gößweinstein: Banz: Erlangen: Wolframs-Eschenbach: Ansbach: Dinkelsbühl: Langenburg: Bad Mergentheim: Botenlauben: Trimburg: Aschaffenburg: Spessart:
Personen: Paul, Jean: Luther, Martin: Rückert, Friedrich: Hölderlin, Friedrich: Kalb, Charlotte: Hoffmann, E. T. A.: Derleth, Ludwig: Celtis, Konrad: Schneider, Eulogius: Barthel, Ludwig Friedrich: Scheffel, Joseph Victor von: Platen, August von: Wolfram von Eschenbach: Uz, Johann Peter: Lang, Karl Heinrich von: Schmid, Christoph von: Weber, Carl Julius von: Mörike, Eduard: Goethe, Johann Wolfgang von: Walther von der Vogelweide: Hugo von Trimberg: Otto von Botenlauben: Brentano, Clemens von: Kleist, Heinrich von: Dauthendey, Max: Frank, Leonhard:
weitere Stichwörter: Gruppe 47: Friedhof: Johannisfriedhof:



Gerstner, Hermann:
Fränkische Dichter erzählen : eine Anthologie
Hof 1976
Orte: Solnhofen: Rothenburg ob der Tauber: Sommerach:
Personen: Behaim, Martin:
weitere Stichwörter: Versteinerung:



Gräter, Carlhein:
An Dichterhand durchs Frankenland
Stuttgart 1985
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv:



Gerhardy, Roger:
Kleine Geschichten aus Franken
Stuttgart 1990
Orte: Würzburg: Spessart: Kreuzberg: Rhön: Bad Kissingen: Main: Bamberg: Nürnberg:
Personen: Bismarck, Otto von: Henlein, Peter: Hauser, Kaspar:
weitere Stichwörter: Wein: Hexen: Attentat: Bratwurst: Uhr:



Gerstner, Hermann:
Deutsche Dichter unserer Zeit
München o. J.
Personen: Eckart, Dietrich: Gerstner, Hermann: Tremel-Eggert, Kuni: Zerkaulen, Heinrich:
weitere Stichwörter: Literatur: Literaturgeschichte 20. Jh.:



Gräter, Carlheinz:
Sagen und Schwänke aus Franken
Konstanz o. J.
Orte: Spessart: Aschaffenburg: Amorbach: Miltenberg: Rhön: Bad Kissingen: Münnerstadt: Kreuzberg: Würzburg: Würzburg (Umgebung): Main: Juliusspital: Ochsenfurt: Marktbreit: Kitzingen: Dettelbach: Sommerach: Tauber: Creglingen: Rothenburg ob der Tauber: Altmühl: Burgbernheim: Colmberg: Ansbach: Eichstätt: Steigerwald: Dimbach: Wallburg: Maria Limbach: Ebrach: Burgwindheim: Bamberg: Rhön: Raueneck: Nürnberg: Main: Buckenhofen: Ebermannstadt: Walberla: Vierzehnheiligen: Bayreuth: Frankenwald: Fichtelgebirge: Hof: Bad Alexandersbad: Schneeberg: Ochsenkopf:
Personen: Karl der Groß: Kunigunde (hl.): Heinrich II. (dt. Kaiser): Eppelein von Geilingen: Sebaldus (hl.): Orlamünde: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Heunesäule: Sagen: Schwank: Kroate: Weiße Frau:



Gleichmann, Elise: Schneider, Peter:
Von Geistern umwittert : oberfränkische Volkssagen
Lichtenfels 1927
Orte: Staffelberg: Naila: Untersteinach: Fichtelgebirge: Kulmbach: Presseck: Naila: Limmersdorf: Thurnau: Waldstein: Staffelberg: Trainmeusel: Neuhaus: Kulmbach: Schwarzach: Luisenburg: Scharfeneck: Ochsendorf: Kasendorf: Schney: Burghaig: Bad Alexandersbad: Kupferberg:
Personen: Weiß, Sibylla:
weitere Stichwörter: Sagen: Geister:



Greeven, E. A.:
Reisen anno dazumal : ein Streifzug durch die Jahrtausende
Hamburg 1958
Orte: Athen: Mosel: Palästina: Asien: Mongolei: Amerika: Montpellier: Tahiti: Chimborasso:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Reisen: Eisenbahn: Post:



Gallant, Mavis:
The Pegnitz junction : a novella and five short stories
Orte: Pegnitz: Fränkische Schweiz: Doos: Muggendorf: Pegnitz: Wiesent: Pottenstein:
weitere Stichwörter: Erzählung: Literatur: Grenze: Eisenbahn:



Gallant, Mavis:
Blockstelle Pegnitz : eine Novelle und fünf Erzählungen
Reinbek 1991
Orte: Pegnitz: Fränkische Schweiz: Doos: Muggendorf: Coburg: Pegnitz: Wiesent: Pottenstein:
weitere Stichwörter: Erzählung: Eisenbahn: Grenze:



George, Stefan:
Werke : Ausgab ein vier Bänden
München. - Band 1 - 4. 1983
Personen: Paul, Jean: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Bamberger Reiter: Gedichte: Lyrikmotiv: Malerei: Plastik:



Gerstäcker, Friedrich:
Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer
Freiburg 1980
Orte: Vierzehnheiligen: Lichtenfels: Burgkunstadt: Staffelstein:
weitere Stichwörter: Roman: Eisenbahn:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Aus Goethes Tagebüchern
Leipzig 1908
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Tagebuch:



Goetz, Wolfgang:
Goethe : sein Leben in Selbstzeugnissen, Briefen und Berichten
Berlin 1949
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Achte das Kleine nicht klein : aus Goethes Lebensweisheit
Bonn 1958
weitere Stichwörter: Aphorismen:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand : ein Schauspiel
Leipzig 1953
Orte: Bamberg: Schwarzenberg:
Personen: Berlichingen, Götz von:
weitere Stichwörter: Schauspiel: Theater: Literatur:



Götting, Franz:
Chronik von Goethes Leben
Frankfurt 1963
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Briefe
Stuttgart. - Band 2. 1780 - 1788. o. J.
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Briefe:



Grass, Günter:
Aus dem Tagebuch einer Schnecke
Frankfurt 1989
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Roman: Literatur:



Grass, Günter:
Die Rättin
Reinbek 1988
Orte: Bamberg: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Roman: Literatur:



Grass, Günter:
Das Treffen in Telgte : eine Erzählung und dreiundvierzig Geschichten
Frankfurt 1988
Personen: Birken, Sigismund von: Harsdörffer, Georg Philipp: Spee, Friedrich von:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Guenter, C. H.:
Mein sanfter Weg zur Hölle
Rastatt 1979
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Roman: Literatur:



Gutzkow, Karl:
Reiseeindrücke aus Deutschland, der Schweiz, Holland und Italien : 1832 - 1873
Jena o. J.
Orte: Würzburg: Nürnberg: Fürth: Stuttgart: Karlsruhe: Naumburg: Weißenfels: Merseburg: Halle: Magdeburg: Rheinstein: Italien: Mailand: Genua: Wien: Schweiz: Berlin: Vesuv: Holland: Mittelmeer: Schweden: Russland: Frankreich: England:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Gutzkow, Karl:
Uriel Acosta : Trauerspiel
Leipzig 1859
weitere Stichwörter: Theater: Drama:



Gutzkow, Karl:
Die Kurstauben : Erzählungen
Berlin 1983
weitere Stichwörter: Erzählungen:



Gräter, Carlheinz:
Mörike in Franken
Donauwörth o. J.
Orte: Neuenstadt: Weinsberg: Cleversulzbach: Wermutshausen: Hall: Mergentheim: Tauber:
Personen: Mörike, Eduard:
weitere Stichwörter: Biographie:



Günzel, Ludwig:
König der Romantik : das Leben des Dichters Ludwig Tieck in Briefen, Selbstzeugnissen und Berichten
Tübingen 1981
Personen: Tieck, Ludwig:
weitere Stichwörter: Biographie:



Göhring, Ludwig:
Führer durch die Fränkische Schweiz und ihre Vorberge: Hetzlas, Gräfenberger Gegend, Lange Meile, Ziegenfelder Tal u. s. w. : Anhang Radtouren
Erlangen 1911
Orte: Fränkische Schweiz: Hetzles: Gräfenberg (Umgebung): Lange Meile: Kleinziegenfelder Tal:
weitere Stichwörter: Radwanderführer:



Gollwitzer, Fritz:
Führer durch die Fichtelgebirgs-Ehrenhalle des Asenturmes auf dem Ochsenkopf
Wunsiedel 1931
Orte: Ochsenkopf:
Personen: Bruschius, Caspar: Will, Johann: Paul, Jean: Goldfuß, Georg August: Ebrard, August: Reger, Max:
weitere Stichwörter: Museum: Biographie:



Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:
Münze und Medaille in Franken : Ausstellung 1963
Nürnberg 1963
weitere Stichwörter: Münze: Medaille: Numismatik: Ausstellung:



Gäck, Anton:
Die Römer in Franken
Ansbach o. J.
Orte: Römer: Nassenfels: Markomannen: Alemannen: Limes:
Personen: Hadrian (römischer Kaiser): Römer:
weitere Stichwörter: Limes: Bad: Geschichte:



Günther, Herbert:
Franken und die Bayerische Ostmark
Berlin 1936
Orte: Frankenwald: Coburg: Rhön: Main: Bamberg: Haßfurt: Würzburg: Veitshöchheim: Aschaffenburg: Spessart: Nürnberg: Altdorf: Cadolzburg: Heilsbronn: Wolframs-Eschenbach: Weißenburg: Nördlingen: Dinkelsbühl: Rothenburg ob der Tauber: Kulmbach: Plassenburg: Bayreuth: Erlangen: Ansbach: Fränkische Schweiz: Fichtelgebirge: Oberpfalz: Weiden: Amberg: Altmühltal: Bayerischer Wald: Donau: Regensburg: Passau: Walhalla: Straubing: Deggendorf: Metten: Niederalteich: Ostmark: Bayerische Ostmark:
weitere Stichwörter: Reichsstadt:



Gauleitung Bayerische Ostmark der NSDAP:
Bayerische Ostmark
Berlin 1940
Orte: Bayerische Ostmark:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Gauleitung Bayerische Ostmark:
Führer durch das obere Maintal : mit Kulmbach beginnend, durch Bamberg mit Bamberger Land, Regnitztal, Aischgrund und Steigerwald, sowie durch Coburg mit Coburger Land
Bayreuth 1939
Orte: Main: Kulmbach: Bamberg: Bamberg (Umgebung): Regnitz: Aisch: Steigerwald: Coburg: Coburg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Führer:



Gräter, Carlheinz:
Mainfranken-Fibel : ein Steckbrief der tausend Köstlichkeiten zwischen Kulmbach und dem Kahlgrund : Geologie und Geschichte, Bocksbeutel und Barock : für alle wissensdurstigen Franken und Nichtfranken
Konstanz o. J.
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Wein:



Guttenberg, Erich von:
Land- und Stadtkreis Kulmbach (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern)
München 1952
Orte: Kulmbach: Kulmbach (Lkr.):
weitere Stichwörter: Ortsnamen:



Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:
Die Grafen von Schönborn : Kirchenfürsten, Sammler, Mäzene
Nürnberg 1989
Orte: Pommersfelden: Gaibach: Würzburg: Werneck: Wiesentheid:
Personen: Schönborn (Geschlecht): Schönborn, Lothar Franz von: Schönborn, Friedrich Karl von: Schönborn-Wiesentheid (Geschlecht): Schönborn, Franz Erwein von:
weitere Stichwörter: Kunst: Architektur: Spiegelkabinett: Garten: Gemäldegalerie: Musik: Bibliothek: Archiv: Seehof:



Gaschott, Peter:
Naturschutz in Oberfranken : Naturschutzverwaltung, Artenschutz, dargestellt am Beispiel der Amphibien
Bayreuth 1991
weitere Stichwörter: Naturschutz: Amphibien: Lurche: Unken: Kröte: Frosch:



Ghawami-Teherani, Dawud:
Hydrogeologie des nördlichen Regnitztales unter besonderer Berücksichtigung geochemischer und sedimentologischer Aspekte
Erlangen 1976 Diss.
Orte: Regnitz:
weitere Stichwörter: Hydrogeologie: Geologie: Wasser:



Gutmann, S.:
Geschichte der Pharmazie in philatelistischer Sicht
Ettlingen 1963
weitere Stichwörter: Briefmarken: Arznei: Apotheke: Arzt: Medizin:



Grän, Sigfried:
Bamberg St. Heinrich
München 1976
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Kunstführer: Sankt Heinrich:



Gutmann, Hans:
Die Wasserkuppe : Berg der Flieger
Fulda o. J.
Orte: Rhön: Wasserkuppe:
weitere Stichwörter: Segelflug: Fliegen: Flugzeug:



Gemperlein, Hans:
Der Bamberger Reiter
Bamberg 1987
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bamberger Reiter: Reiterstandbild: Plastik: Dom:



Gockerell, Nina:
Die Bayern : Land und Leute in Reisebeschreibungen aus vier Jahrhunderten
Zürich 1980
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:
Martin Luther und die Reformation in Deutschland : Ausstellung zum 500. Geburtstag Martin Luthers
Frankfurt 1983
Personen: Luther, Martin:
weitere Stichwörter: Reformation: Ausstellung: Schule: Bildung: Bauernkrieg: Bibel: Kirchenlied: Evangelische Kirche: Protestantismus:



Germanisches Nationalmuseum:
Barock in Nürnberg : 1600 - 1750 : Ausstellung…
Nürnberg 1962
Orte: Nürnberg:
Personen: Sandrart, Joachim von:
weitere Stichwörter: Barock: Ausstellung:



Gal, Hans:
Richard Wagner : Versuch einer Würdigung
Frankfurt 1982
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Biographie: Wagnerfestspiele:



Gregor-Dellin, Martin:
Wagner-Chronik : Daten zu Leben und Werk
München 1972
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Biographie: Wagnerfestspiele:



Gregor-Dellin, Martin:
Das kleine Wagner-Buch
Reinbek 1982
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Biographie: Wagnerfestspiele:



Gregor-Dellin, Martin:
Wagner und kein Ende : Richard Wagner im Spiegel von Thomas Manns Prosawerk : eine Studie
Bayreuth 1984
Personen: Wagner, Richard: Mann, Thomas:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Oper: Wagnerfestspiele:



Gregor-Dellin, Martin:
Richard Wagner : Leben, Werk, Wirkung
Düsseldorf 1983
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard: Ludwig II. (König von Bayern): Wagner, Cosima: Wagner, Minna: Wagner (Familie):
weitere Stichwörter: Oper: Wagnerfestspiele: Juden: Antisemitismus: Dirigent: Götterdämmerung: Feen: Liebesverbot: „Lohengrin“: „Die Meistersinger von Nürnberg“: „Parsifal“: „Rheingold“: „Rienzi“: „Der Ring des Nibelungen“: „Siegfried“: „Tannhäuser“: „Tristan und Isolde“: „Walküre“: Festspielhaus :



Grun, Bernard:
Mit Pauken und Trompeten : Musiker-Anekdoten
München o. J.
weitere Stichwörter: Musik: Musiker: Anekdoten:



Gesellschaft für Fränkische Geschichte:
Fränkische Lebensbilder
Würzburg. - Band 1. 1967
Orte: Franken:
Personen: Burkhard (Bischof von Würzburg): Willibald (hl.): Botenlauben, Otto von: Rotenhan, Anton von: Kraft, Adam: Pirckheimer, Willibald: Rotenhan, Sebastian von: Osiander, Andreas: Viatis, Bartholomäus: Förner, Friedrich: Hartmann, Johann Ludwig: Merian, Maria Sibylla: Lith, Johann Wilhelm von der: Neumann, Balthasar: Erthal, Franz Ludwig von: Alexander (Markgraf von Ansbach-Bayreuth): Rückert, Friedrich: Ditfurth, Franz Wilhelm von: Ullstein, Leopold:
weitere Stichwörter: Biographie:



Gesellschaft für Fränkische Geschichte:
Fränkische Lebensbilder
Würzburg. - Band 7. 1977
Orte: Franken:
Personen: Rathsamhausen, Philipp von: Schildesche, Hermann von: Paumann, Konrad: Vischer (Familie): Dürer, Albrecht: Sachs, Hans: Camerarius, Joachim der Ältere: Rittershusius, Konrad: Höefel, Johann: Dilherr, Johann Michael: Kupezky, Johann: Oeder, Georg Ludwig: Schmidt, Johann Lorenz: Longolius, Paul Daniel: Steller, Georg Wilhelm: Wegele, Franz Xaver von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Gesellschaft für Fränkische Geschichte:
Fränkische Lebensbilder
Würzburg. - Band 11. 1984
Orte: Franken:
Personen: Aura, Ekkehard von: Wolfram von Eschenbach: Regiomontanus, Johannes: Redwitz, Weigand von: Spengler, Lazarus: Henlein, Peter: Flötner, Peter: Brandenburg, Friedrich von: Hassler, Hans Leo: Wölckern, Lazarus Carl von: Frank, Leonhard: Guttenberg, Erich von: Erhard, Ludwig:
weitere Stichwörter: Biographie:



Gottschalk, Herbert:
Der Aberglaube : Wesen und Unwesen
Gütersloh 1965
weitere Stichwörter: Aberglaube: Astrologie: Kartenlegen: Wahrsagen: Wünschelrute: Wunderdoktor: Arzt: Hexen: Amulett: Zauberei:



Gebhard, Torsten:
Alte bäuerliche Geräte aus Süddeutschland
München 1978
weitere Stichwörter: Gerät: Bauer: Landwirtschaft: Pflug: Egge: Walze: Saat: Ernte: Sichel: Sense: Rechen: Gabel: Dreschen: Butter: Brotbacken: Flachs: Spinnen: Weben: Heizung: Beleuchtung: Licht: Korbwaren: Wagen: Schlitten: Holz: Bienenzucht:



Gräter, Carlheinz:
Die Kelter harrt des Weines : ein fränkisches Wein-Lesebuch
Würzburg 1986
Orte: Steigerwald: Main:
weitere Stichwörter: Wein: Reiseberichte: Literaturmotiv: Bocksbeutel: Frankenwein:



Gerndt, Siegmar:
Unsere bayerische Landschaft : ein Naturführer : Naturbild und Naturräume, Geologie, Flora und Fauna, Natur- und Landschaftsschutzgebiete
München 1976
weitere Stichwörter: Landschaft: Naturraum: Geologie: Flora: Fauna: Naturschutzgebiet: Landschaftsschutz:



Girsig, Anton:
Die Fränkische Schweiz : geologische Handreichungen
Bayreuth 1985
Orte: Fränkische Schweiz: Ebermannstadt: Walberla:
weitere Stichwörter: Geologie: Bergrutsch: Jura: Lias: Dogger: Malm:



Gesamthochschule Bamberg:
Die Aula : Universitätsblätter der Gesamthochschule Bamberg
Bamberg. - Band 1977, 2
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Gesamthochschule: Universität: Bibliothek:



Gottlieb, A. H.:
Kinderbibel für die drei ersten Schuljahre
Münster 1885
weitere Stichwörter: Bibel: Schulbibel: Kinderbibel:



Graser, Johann Baptist:
Der durch Gesicht- und Tonsprache der Menschheit wiedergegebene Taubstumme
Bayreuth 1834
weitere Stichwörter: Taubstummenunterricht: Unterricht:



Gesamthochschule Bamberg:
Bericht : 1972 - 1975
Bamberg 1975
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Universität: Bibliothek: Gesamthochschule:



Gesamthochschule Bamberg:
Jahresbericht der Gesamthochschule Bamberg über den Zeitraum 1. 4. 1976 - 31. 3. 1977
Bamberg 1977
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Universität:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Gedichte in Liedern seiner Zeitgenossen und im Volkslied
München 1949
weitere Stichwörter: Lied: Liederbuch: Volkslied:



Gülke, Peter:
Mönche, Bürger, Minnesänger : Musik in der Gesellschaft des europäischen Mittelalters
Leipzig 1975
weitere Stichwörter: Musik: Geschichte: Minnesang: Mittelalter: Kirchenmusik: Spielmann:



Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:
Kaiser Maximilian (1459 - 1519) und die Reichsstadt Nürnberg : Ausstellung…
Nürnberg 1959
Orte: Nürnberg:
Personen: Maximilian I. (dt. Kaiser):



Gräter, Carlheinz:
Götz von Berlichingen : auf den Spuren eines abenteuerlichen Lebens
Stuttgart 1986
Personen: Berlichingen, Götz von:
weitere Stichwörter: Raubritter:



Gebhardt, Mini:
Betrachtungen zu Bildnissen Herzog Johann Casimirs und seiner beiden Gemahlinnen
Aus: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung. 1965
Personen: Johann Casimir von Sachsen-Coburg: Coburg (Herrscherhaus):
weitere Stichwörter: Porträt:



Grote, Ludwig:
"Hier bin ich ein Herr" : Dürer in Venedig
München 1956
Orte: Venedig:
Personen: Dürer, Albrecht:



Ginzkey, Franz Karl:
Der Wiesenzaun : eine Albrecht-Dürer-Novelle
Leipzig 1943
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Erzählung: Literaturmotiv:



Geiling, Heinrich:
Amtmann Geiling zu Burg Ebrach und seine Zeit : 1350 - 1391
Bayreuth 1992
Orte: Burgebrach:
Personen: Geiling, Hans:
weitere Stichwörter: Biographie:



Guttenberg, Karl Theodor zu:
Fußnoten
Stuttgart 1972
Personen: Gutenberg, Karl Theodor zu:



Gebessler, August:
Stadt und Landkreis Kulmbach (Bayerische Kunstdenkmale)
München 1958
Orte: Kulmbach: Kulmbach (Lkr.): Alladorf: Azendorf: Berndorf: Himmelkron: Kasendorf: Limmersdorf: Marktschorgast: Melkendorf (Kulmbach): Neudrossenfeld: Sanspareil: Zwernitz: Thurnau: Trebgast: Wernstein: Wirsberg:
weitere Stichwörter: Kunst: Burg: Kloster: Garten: Schloss: Kirchen: Plassenburg:



Geldner, Ferdinand:
Langheim : Wirken und Schicksal eines fränkischen Zisterzienserklosters
Kulmbach 1966
Orte: Klosterlangheim: Trieb: Hochstadt: Tambach: Bamberg: Langheimer Hof: Kulmbach: Mönchshof: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Kloster: Zisterzienser: Wallfahrt: Geschichte:



Götz, Peter:
Langheim : eine Begegnung mit der Vergangenheit
Lichtenfels 1978
Orte: Klosterlangheim: Vierzehnheiligen:
Personen: Andechs-Meran (Geschlecht): Knauer, Mauritius: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte: Säkularisation: Bauernkrieg:



Geldner, Ferdinand:
Das älteste Urbar des Cisterzienserklosters Langheim : um 1390 mit einer besitz- und wirtschaftsgeschichtlichen Einleitung
Würzburg 1952
Orte: Klosterlangheim: Kulmbach: Tambach:
weitere Stichwörter: Kloster: Geschichte: Urbar:



Grote, Ludwig:
Die romantische Entdeckung Nürnbergs
München 1967
Orte: Nürnberg:
Personen: Dürer, Albrecht: Sachs, Hans:
weitere Stichwörter: Romantik: Reiseberichte: Ansichten:



Gmelin, Johann Georg: Steller, Georg Wilhelm:
Die Große Nordische Expedition von 1733 bis 1743 : aus Berichten der Forschungsreisenden Johann Georg Gmelin und Georg Wilhelm Steller
Leipzig 1990
Orte: Alaska: Sibirien: Kamtschatka: Beringinsel:
Personen: Steller, Georg Wilhelm: Gmelin, Johann Georg:
weitere Stichwörter: Biographie: Tagebuch: Forschungsreisen: Entdeckungsreisen:



Gräße, J. G. Theodor:
Bierstudien : Ernst und Scherz : Geschichte des Bieres und seiner Verbreitung über den Erdball, Bierstatistik, Bieraberglauben, Bierfeste, Bierorden, Bierspiele, Bierlieder aller Zeiten und Völker, Biersprichwörter
Leipzig 1981
weitere Stichwörter: Bier: Brauerei: Literaturmotiv: Aberglaube: Feste: Lied: Sprichwort: Trinken:



Grunau, A.:
Bier, selbst gebraut : eine praxisorientierte Anleitung für den Hausgebrauch
Göttingen 1993
weitere Stichwörter: Bier: Brauerei:



Gebessler, August:
Stadt und Landkreis Bayreuth (Bayerische Kunstdenkmale)
München 1959
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Landkreis): Bad Berneck: Bindlach: Busbach: Donndorf: Eckersdorf: Gesees: Goldkronach: Mistelbach: Mistelgau: Obernsees: Rupertuskapelle: Truppach: Warmensteinach: Weidenberg:
weitere Stichwörter: Kunst: Kirchen: Friedhof: Brunnen: Brücke: Synagoge: Altes Schloss: Neues Schloss: Opernhaus: Synagoge: Eremitage: Fantaisie :



Goldmann, Reinhold:
S. Laurentius Buchbach : Kirchenführer
Buchbach o. J.
Orte: Buchbach:
weitere Stichwörter: Kirche: Führer:



Grandinger, Johannes:
Buttenheim : ein Heimatbuch. Nachdr.
Hirschaid o. J.
Orte: Buttenheim: Altendorf: Dreuschendorf: Frankendorf: Friesen: Gunzendorf: Ketschendorf: Seigendorf: Stackendorf: Senftenberg:
weitere Stichwörter: Geschichte: Fauna: Flora: Volkskunde: Name: Religion: Schule: Landwirtschaft: Verkehr: Straßen: Juden:



Geisfeld:
Festschrift 800 Jahre Geisfeld : 1189 - 1989
Geisfeld 1989
Orte: Geisfeld:
weitere Stichwörter: Geschichte: Jagd: Auswanderung: Festschrift:



Goller, Max:
Stadt Weismain in Vergangenheit - Gegenwart und naher Zukunft
Forchheim 1973
Orte: Weismain:
Personen: Knauer, Mauritius: Rudhart, Ignaz von:
weitere Stichwörter: Wappen: Geschichte: Kalender: Wettervorhersage: Post:



Gröschel, Karl:
Weißenburg in Bayern : ehemals freie Reichsstadt : Kurzführer für eilige Besucher
Weißenburg 1956
Orte: Weißenburg:
weitere Stichwörter: Führer: Wülzburg: Burgen:



Günther, A. J.:
Museum für Ur- und Frühgeschichte : das archäologische Museum des Historischen Vereins auf der Willibaldsburg
Kipfenberg o. J.
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Museum: Vorgeschichte: Frühgeschichte: Willibaldsburg: Burgen:



Gäck, Anton:
Kennst Du deine Heimat? : ein Arbeitsheft zur Heimatkunde des Stadt- und Landkreises Eichstätt
Ansbach o. J.
Orte: Eichstätt: Eichstätt (Lkr.):



Goldner, Johannes:
Jean Paul, Frankens galanter Dichter
In: Bayerland? (Ordner)
Personen: Paul, Jean:



Gebhard, Walter:
"Baireuth" in Jean Pauls "Siebenkäs"
In: Handbuch der Literatur in Bayern. 1987. (Ordner)
Orte: Bayreuth:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: „Siebenkäs“: Romanmotiv:



Gademann, Ferdinand:
Friedrich Rückert und Schweinfurt
In: Friedrich Rückert im Spiegel seiner Zeitgenossen und der Nachwelt. 1988. (Ordner)
Orte: Schweinfurt:
Personen: Rückert, Friedrich:



Gräter, Carlheinz:
Faust zwischen Donau und Main: auf den Spuren des Erzzauberers in Bayern
In: Unser Bayern. 38. 1989, 2. (Ordner)
Personen: Doktor Faust:



Gaulle, Charles de:
Lettres, notes et carnets. 1. 1905 - 1918
Paris. Auszug. (Ordner)
Orte: Weißenburg: Wülzburg: Kronach:
Personen: Gaulle, Charles de:



Gellert, Christian Friedrich:
Briefwechsel. Bd. 1.
Berlin 1983. Auszug. (Ordner)
weitere Stichwörter: Reisebericht:



George, Stefan:
Gesamtausgabe der Werke. Bd. 6/7. 9. 17
1941. Auszug. (Ordner)
Personen: Derleth, Georg: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv: Literaturmotiv:



Gercken, Philipp Wilhelm:
Reisen durch Schwaben, Baiern, die angränzende Schweiz, Franken… T. 2.
Stendal 1784. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Pommersfelden: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Die Schriften zur Naturwissenschaft. Abt. 2. Bd. 7.
Weimar 1989. Auszug. (Ordner)
Orte: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Geologie:



Goethe, Johann Wolfgang von:
Werke ? (Kirchers Pyrophylacium wieder hergestellt, Die Luisenburg bei Alexanders-Bad)
In: Auszug. (Ordner)
Orte: Luisenburg:
Personen: Kircher, Athanasius:
weitere Stichwörter: Geologie: Reiseberichte:



Grass, Günter:
Werkausgabe. Bd. 1. 7. (Die Rättin: Rede vor dem Bundestag, Ausz., Politische Landschaft)
Neuwied 1987. Auszug. (Ordner)
Orte: Kulmbach: Bamberg:
weitere Stichwörter: Romanmotiv: Lyrikmotiv: Bier: Bamberger Reiter: Plastik:



Greif, Martin:
Gesammelte Werke. Bd. 5. (Ein Besuch bei Friedrich Rückert, Deutsche Fahrten - Ausz.)
Leipzig 1912. Auszug. (Ordner)
Orte: Nürnberg: Würzburg:
Personen: Rückert, Friedrich:



Grillparzer, Franz:
Selbstbiographie
Salzburg 1994. Auszug. (Ordner)
Orte: Coburg:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Grimm, Ludwig Emil:
Briefe. Textband. Kommentarband
Marburg. Auszug. (Ordner)
Orte: Nürnberg:
Personen: Grimm, Ludwig Emil:
weitere Stichwörter: Briefe: Reisebericht:



Grawe, Christian:
Fontane-Chronik
Stuttgart 1998
Orte: Bad Kissingen:
Personen: Fontane, Theodor:



Grün, Max von der (Hrsg.): Steinbeck, John: Kisch, Egon Erwin: Böll, Heinrich: Zweig, Stefan: Wilde, Oscar: Gorki, Maxim: Casanova, Giacomo: Hemingway, Ernest:
Mein Lesebuch
Frankfurt a. M. 1980
weitere Stichwörter: Literatur:



Grillparzer, Franz:
Selbstbiographie
Warendorf o. J.
Orte: Coburg:
Personen: Grillparzer, Franz:
weitere Stichwörter: Autobiographie:



Grünberg, Julia von:
Caritas Pirckheimer und das Zeitalter der Reformation
Weinheim 2001
Orte: Nürnberg:
Personen: Pirckheimer, Caritas:
weitere Stichwörter: Reformation: Kloster: Sankt Clara:



Glaser, Hermann (Hrsg.):
Typisch deutsch …! Typisch fränkisch …! : Lebensweisen, Haltungen, Klischees
Cadolzburg 2003
Orte: Franken:



Gernhardt, Robert:
Gedichte 1954 - 1997
Zürich 1999
Orte: Franken: Main: Ansbach: Nürnberg: Dinkelsbühl:
Personen: Wagner, Richard: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Gedichte: „Lohengrin“: Gasthaus: Eisenbahn: „Ritter, Tod und Teufel“:



Gasseleder, Klaus:
LiteraTourLand Franken
Cadolzburg 2000
Orte: Nürnberg: Fränkische Schweiz: Joditz: Hof: Schwarzenbach: Bamberg: Maintal: Staffelstein: Kulmbach: Haßberge: Henneberg: Grabfeldgau: Würzburg: Spessart: Odenwald: Ansbach: Bischofsgrün: Luisenburg: Waltershausen: Mespelbrunn: Miltenberg: Amorbach: Wolframs-Eschenbach:
Personen: Paul, Jean: Rückert, Friedrich: Andersen, Hans Christian: Sachs, Hans: Immermann, Karl: Scheffel, Joseph Victor von: Arndt, Ernst Moritz: Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Pückler-Muskau, Hermann von: Hoffmann, E. T. A.: Deschner, Karlheinz: Baumbach, Rudolf: Kalb, Charlotte von: Uz, Johann Peter: Kleist, Heinrich von: Heym, Georg: Frank, Leonhard: Kerner, Justinus: Walther von der Vogelweide: Walser, Robert: Dauthendey, Max: Eich, Günter: Huch, Ricarda: Hesse, Hermann: Schlegel, Friedrich: Britting, Georg: Adorno, Theodor W.: Wassermann, Jakob: Hauser, Kaspar: Wolfram von Eschenbach:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv:



Götzinger, Ernst:
Reallexikon der deutschen Altertümer : ein Hand- und Nachschlagebuch der Kulturgeschichte des deutschen Volkes
Leipzig 1885. Reprint o. J.
weitere Stichwörter: Kulturgeschichte: Lexikon:



Grass, Günter:
Mein Jahrhundert
Göttingen 1999. – 5. Aufl.
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Autobiographie: Fußballweltmeisterschaft 1954: DDR-Grenze: Ballonflucht: Adidas: Sportartikel:



Grimm (Brüder): Schneider, Hermann (Hrsg.):
Die deutschen Sagen der Brüder Grimm
Berlin o. J. Band 1. Ortssagen. Bd. 2. Geschichtliche Sagen
Personen: Grimm (Brüder):
weitere Stichwörter: Sagen:



G., F. W.:
Geschichte des Marktes Neunkirchen am Brand und des ehemaligen Klosters mit Rücksicht auf die Pfarrei daselbst nebst einer Topographie
Erlangen 1814 mit Kupferstich
Orte: Neunkirchen am Brand: Dormitz: Hetzles:
weitere Stichwörter: Kloster: Kirche:



Greif, Thomas:
Der SS-Standort Waischenfeld 1934 – 1945 : Hilfswerklager und Ahnenerbe
Erlangen 2000 (Die Fränkische Schweiz – heimatkundliche Beihefte : 16)
Orte: Waisenfeld:
weitere Stichwörter: Weltkrieg II: SS: Ahnenerbe:



Goltz, Theodor von der:
Geschichte der deutschen Landwirtschaft.
Stuttgart 1902/03 Bd. 1.2. Nachdr.
weitere Stichwörter: Landwirtschaftsgeschichte: Ackerbau: Agrargesetzgebung:



Gröber, Karl:
Die Bildwerke des Bamberger Doms
Leipzig o. J. (Inselbücherei : 140)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom: Plastik:



Günzel, Klaus:
“Viele Gäste wünsch ich heut’ mir zu meinem Tische!” : Goethes Besucher im Haus am Frauenplan
Weimar 1999
Orte: Weimar:
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von: Brentano, Clemens: Egloffstein: Caroline von: Egloffstein, Henriette von: Egloffstein, Julie von: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Hoffmann, E. T. A.: Paul, Jean: Kalb, Charlotte von: Knebel, Karl Ludwig von: Lang, Karl Heinrich von: Pappenheim, Jenny von: Schelling, Friedrich Wilhelm: Schlegel, Caroline: Seebeck, Thomas Johann:
weitere Stichwörter: Besucher:



Geiling, Heinrich:
Die Geiling : ein fränkisches Rittergeschlecht : Hans Geiling von Scheinfeld, gesessen zu Urfersheim, Amtmann zu Burgebrach
Neustadt 1982
Orte: Burgebrach: Steigerwald: Illesheim: Bad Windsheim: Würzburg:
Personen: Geiling (Geschlecht): Ludwig der Bayer: Karl IV: Wenzel:
weitere Stichwörter: Ritter: Kloster: Bauern: Handwerk: Kirchen: Kloster:



Gehm, Britta:
Die Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg und das Eingreifen des Reichshofrates zu ihrer Beendigung
Hildesheim 2000 (Rechtsgeschichte und Zivilisationsprozess: 3) Diss. Jena 1999
Orte: Bamberg (Hochstift): Bamberg:
Personen: Thüngen, Neithard von: Gebsattel, Johann Philipp von: Aschhausen, Johann Gottfried von: Fuchs von Dornheim, Georg II.:
weitere Stichwörter: Hexenverfolgung: Strafrecht: Gerichtsbarkeit:



Görner, Karen:
Problem-Pflanzen : „Neubürger“ in unserer heimischen Pflanzenwelt
Bayreuth 2000 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 271)
weitere Stichwörter: Pflanzen: Flora: Goldrute: Lupine: Springkraut: Knöterich: Bärenklau:



Gunzelmann, Thomas:
Die Erhaltung der historischen Kulturlandschaft : angewandte historische Geographie des ländlichen Raumes mit Beispielen aus Franken
Bamberg 1987 (Bamberger wirtschaftsgeographische Arbeiten : 4)
Orte: Baunach: Daschendorf, Höfen (Baunach): Freudeneck: Helfenroth:
weitere Stichwörter: Landschaft: Geographie: Landwirtschaft: Gewerbe: Verkehr: Freizeit: Kulturlandschaft: Landesplanung: Regionalplanung: Flurbereinigung:



Grimm, Jacob:
Kleinere Schriften
Hildesheim 1: Reden und Abhandlungen. 2. Aufl. Nachdr.
Orte: Italien: Skandinavien:
Personen: Grimm, Jacob: Grimm, Wilhelm: Schiller, Friedrich: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Autobiographie: Schule: Universität: Akademie: Sprache:



Guth, Klaus (Hrsg.):
Jüdisches Leben auf dem Dorf : Annäherungen an die verlorene Heimat Franken
Petersberg 1999 (Landjudentum in Oberfranken : 3)
Orte: Zeckendorf: Demmelsdorf:
weitere Stichwörter: Juden: Judenfriedhof: Synagoge:



Ganghofer, Ludwig:
Lebenslauf eines Optimisten
München 1966. – Neubearb. Aufl.
Orte: Aschaffenburg:
Personen: Ganghofer, Ludwig:
weitere Stichwörter: Autobiographie:



Grün, Max von der :
Eine Jugend in Franken
Göttingen 1990
Orte: Bamberg:
Personen: Gründ, Max von der:
weitere Stichwörter: Autobiographie: Jugenderinnerungen: Dom: Bamberger Reiter:



Gernhardt, Robert: Krischker, Gernhard C.:
Das Wirtshaus im Spessart : auf den Spuren Kurt Tucholskys
Bamberg 1996 (Kleine fränkische Bibliothek : 3)
Orte: Spessart: Würzburg: Iphofen: Ochsenfurt: Bad Orb: Lichtenau: Lohr: Bronnbach: Volkach:
Personen: Tucholsky, Kurt:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Kloster:



Gesamthochschule Bamberg:
Die Aula
Bamberg 1978, 4
Orte: Bamberg:
Personen: Baier, Hans (Bild):
weitere Stichwörter: Universität: Bibliothek:



Grupp, Claus D.:
Geld zu jeder Zeit : Geschichten vom Geld am Rande der Geschichte.
Rodenkirchen o. J. – 5. Aufl.
weitere Stichwörter: Geld: Kredit: Schulden: Lohnkampf: Aktien: Anleihen: Papiergeld: Börse: Banken: Zinsverbot: Kredit: Pfandbrief: Weltwirtschaftskrise:



Görner, Karen: Wurzel, Wolfgang:
Der Löwenzahn : Botanik und kulturgeschichtliche Bedeutung
Bayreuth 1997 (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 243)
weitere Stichwörter: Löwenzahn: Medizin: Aberglaube: Brauchtum: Orakel:



Grimminger, Christina:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Hl. Kreuz in Bergen
München 1995. – Völlig neu bearb. Aufl. (Kunstführer : 58)
Orte: Bergen:
weitere Stichwörter: Wallfahrtskirche:



Gebhardt, Armin:
Ludwig Tieck
1997. S. 76 – 79. 224 – 227. 244 – 261 Kopie in Ordner
Orte: Berneck:
Personen: Tieck, Ludwig:
weitere Stichwörter: “Karl von Berneck”: “Das alte Buch …”: „Die Vogelscheuche“: „Der junge Tischlermeister“: „Wunderlichkeiten“, „Der Jahrmarkt“: „Der Weihnachtsabend“:



Geist, Johann Jacob Ludwig:
Tagebuch einer Reise durch den oberrheinischen Kreis 1797
Aus? S. 812 – 817. Kopie in Ordner
Orte: Windsbach: Schwabach: Nürnberg: Erlangen: Forchheim: Bamberg: Kronach: Rodach:
weitere Stichwörter: Markt: Gemüse:



Grün, Max von der:
Jean Paul – der Geniale, der Vergessene
In: Stadt-Magazin (1993). Kopie in Ordner
Personen: Paul, Jean:



Gräter, Karlheinz:
Gärten als geträumte Geschichte : Streiflichter aus der grünen Kulturgeschichte Frankens
In: Unser Bayern 46 (1997), 9. Kopie in Ordner
weitere Stichwörter: Gärten: Garten:



Günzel, Klaus:
Die Brentanos : eine deutsche Familiengeschichte
Frankfurt a. M. 1997 (Inseltaschenbuch : 1929)
Orte: Aschaffenburg:
Personen: Brentano (Familie): Brentano, Clemens: Brentano, Bettine von: Arnim, Bettine von: Arnim, Achim von: Brentano, Lujo:



Ganghofer, Ludwig :
Der hohe Schein : Roman
München 1952
Orte: Aschaffenburg:
Personen: Ganghofer, Ludwig:
weitere Stichwörter: Romanmotiv:



Gräter, Carlheinz:
Geistliche Gartenlust : der einst weitberühmte Hortus Eystettensis und sein Schöpfer
Aus: Unser Bayern. 44 (1995), Nr. 6
Orte: Eichstätt:
Personen: Besler, Basilius: Gemmingen, Johann Conrad von:
weitere Stichwörter: Pflanzenbuch: Hortus Eystettensis: Willibaldsburg:



Görtemaker, Manfred:
Der Flug des Paladins : was wollte Rudolf Heß in England
Aus: Der Spiegel ZA 1,64
Orte: England:
Personen: Heß, Rudolf:
weitere Stichwörter: Me 110: Weltkrieg II (1941):



Göhl, Hans:
"Ein neuer Mozart ist uns erschienen". Franz Liszt und Bayern
in: Unser Bayern ZA DINA4: 27
Orte: Bayreuth:
Personen: Liszt, Franz: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Komponist: Musik:



Guth, Klaus: Lau, Eva:
Judendörfer in Oberfranken
Bamberger Universitäts-Zeitung. 6 ZA DINA4: 47,1
Orte: Oberfranken: Zeckendorf: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Judendörfer: Judenfriedhof:



Goldmann, Karlheinz:
Fastnacht in Nürnberg
Frankenland 1967,2 (in Schuber)
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Fastnacht:



Gerstner, Hermann:
Zum 100. Geburtstag von Max Dauthendey
Frankenland 1967,6 (in Schuber)
Personen: Dauthendey, Max:
weitere Stichwörter: Literatur:



Gerstner, Hermann:
Das Ketten-Karussell : Erzählung
Frankenland 1967,10 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Karussell: Erzählung:



Gräter, Carlheinz:
Tauberbischofsheim
Frankenland 1969,2 (in Schuber)
Orte: Tauberbischofsheim:



Gräter, Carlheinz:
Zum Meistertrunk von Rothenburg
Frankenland 1970,9 (in Schuber)
Orte: Rothenburg ob der Tauber:
weitere Stichwörter: Meistertrunk: Dreißigjähriger Krieg:



Glückert, Ewald:
Eine fränkische Lokalbahn wird 75 Jahre alt (Nürnberg-Eschenau-Gräfenberg)
Frankenland 1983,9 (in Schuber)
Orte: Nürnberg: (Umland):
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Gebhardt, Michael:
Mein Weg zu den Geschwistern Dauthendey
Frankenland 1984,6 (in Schuber)
Personen: Dauthendey, Max:
weitere Stichwörter: Literatur:



Gäbele, Klaus-Peter:
Aus der Geschichte Herzogenaurachs
Frankenland 1984,9 (in Schuber)
Orte: Herzogenaurach:



Glückert, Ewald:
Kulturdenkmäler im Neunhofer Land 4
Frankenland 1985,9 (in Schuber)
Orte: Neunhof (Umgebung):
weitere Stichwörter: Hirtenhaus:



Graf, Bernd:
Original-Cranach-Werke auf Burg Lauenstein
Frankenland 1986,4 (in Schuber)
Personen: Cranach, Lucas der Ältere:
Orte: Lauenstein:
weitere Stichwörter: Malerei: Holzschnitt:



Glückert, Ewald:
Schloss Neunhof bei Lauf als Gottesdienststätte reformierter Glaubensflüchtlinge
Frankenland 1986,8 (in Schuber)
Orte: Neunhof bei Lauf:
weitere Stichwörter: Schloss:



Graf, Bernd:
Der Landkreis Kronach im Balthasar-Neumann-Jahr : Zeugnisse vom Schaffen ... in Glosberg, Haig und Kronach
Frankenland 1987,3 (in Schuber)
Personen: Neumann, Balthasar:
Orte: Kronach (Lkr.):
weitere Stichwörter: Architektur:



Gerstner, Hermann:
Lucas Cranach aus Kronach, der große fränkische Maler
Fränkische Blätter 5(1953),21 (Ablage)
Personen: Cranach, Lucas, der Ältere:
weitere Stichwörter: Malerei:



Grimm, Heinrich:
Die Verwüstungen des Hochstifts Bamberg im Markgrafenkrieg 1552/54
Fränkische Blätter 6(1954),6.8/9 (Ablage)
Personen: Albrecht Alcibiades (Markgraf):
Orte: Bamberg (Hochstift):
weitere Stichwörter: Markgrafenkrieg: Geschichte 1552- 1554:



Giegler, Eugen:
Ein Bild der Burg Lichtenstein im Spätmittelalter
Fränkische Blätter 6(1954),8/9 (Ablage)
Orte: Lichtenstein:
weitere Stichwörter: Burg:



Günther, Ernst:
Die Pfarrbibliothek in Ebern
Fränkische Blätter 12(1960),12 (Ablage)
Orte: Ebern:
weitere Stichwörter: Pfarrbibliothek:



Goll, Wolfgang:
Bischof Ottos von Bamberg Anlass zur Pommernfahrt
Fränkische Blätter 13(1961),9 (Ablage)
Personen: Otto (hl.):
Orte: Pommern:
weitere Stichwörter: Bischof:



Grossmann, Richard:
Im Blickpunkt Eckersdorf 2.3
Fränkischer Heimatbote 15(1982),5.8 Ablage
Orte: Eckersdorf:
weitere Stichwörter: Schloss: Kirche:



Gubitz, Christian:
Der Frauentäubling, ein wenig bekannter Speisepilz
Fränkischer Heimatbote 17(1984),6 Ablage
weitere Stichwörter: Frauentäubling: Pilze:



Gareis, Elisabeth:
Internationale Spitzensammlung in der Klöppelschule Nordhalben
Heimatbote 21(1988),11 Ablage
Orte: Nordhalben:
weitere Stichwörter: Spitzenklöppeln:



Gothart, Josef:
Ein Mann nach dem Herzen Gottes (Jakob Herz)
Heimatkurier 29(1996),9 Ablage
Personen: Herz, Jakob:
weitere Stichwörter: Jude:



Gernotzki, Werner:
Horbach hat zahlreiche namensgleiche Geschwister
Aus der fränkischen Heimat 1986,6 Ablage
Orte: Horbach:
weitere Stichwörter: Ortsnamen:



Gunzelmann, Thomas:
Die Instandsetzung des Kirchplatzes in Mürsbach
Heimat Bamberger Land 9 (1997),1 Ablage
Orte: Mürsbach:
weitere Stichwörter: Kirchplatz:



Göller, Heinrich:
Das Dillig-Haus in Scheßlitz
Heimat Bamberger Land 9 (1997),3 Ablage
Orte: Scheßlitz:
weitere Stichwörter: Fachwerkhaus:



Gunzelmann, Thomas:
Schlösser und Seehöfe um Bamberg
in: Heimat Bamberger Land 17(2005),3/4
Orte: Seehof: Memmelsdorf: Bamberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Schloss:



Gräter, Carlheinz: Pagel, Paul:
Der Main zwischen Spessart und Odenwald : unterwegs am Mainviereck
Meßkirch 2005
Orte: Main: Spessart: Odenwald: Lohr: Tauber: Klingenberg: Neustadt am Main: Rothenfels: Hafenlohrtal: Marktheidenfeld: Wertheim: Bronnbach: Freudenberg: Miltenberg: Amorbach: Engelberg: Obernburg: Mespelbrunn: Hessenthal: Aschaffenburg:
weitere Stichwörter: Räuber: Wald: Wein: Kallmuth: Burg: Häcker: Winzer:



Glaser, Hermann: Schrenk, Johann:
Jean Paul : Johann Paul Friedrich Richter : auf den Spuren der Dichter und Denker in Franken
Gunzenhausen 2007
Personen: Paul, Jean
Orte: Joditz: Wunsiedel: Bayreuth: Rollwenzelei: Hof: Coburg:
weitere Stichwörter: Literatur:



Ganghofer, Ludwig:
Lebenslauf eines Optimisten
Stuttgart o. J. Bd. 1. Buch der Kindheit, Bd. 2. Buch der Freiheit
Personen: Ganghofer, Ludwig:
weitere Stichwörter: Autobiographie:



Geiger, Martin:
Herrgottskirche Creglingen
(Faltblatt) ZA 391
Personen: Riemenschneider, Tilman:
Orte: Creglingen:
weitere Stichwörter: Kirche: Plastik:



Gundermann, Frank:
Ein Wittelsbacher wird zum Mörder: Philipp von Schwaben
Fränkischer Sonntag 21. 6. 2008 2008 ZA 410
Personen: Philipp von Schwaben:
Orte: Bamberg: Geschichte: 1208
weitere Stichwörter: Mord: Verbrechen:



Gundermann, Frank:
Der Tag, an dem der König sterben musste: Philipp von Schwaben
Bamberg Stadt und Land (Fränkischer Tag 22.6.2008) ZA 414
Personen: Philipp von Schwaben:
Orte: Bamberg: Geschichte: 1208
weitere Stichwörter: Mord: Verbrechen:



Grün, Max von der:
Vorstadtkrokodile
Reinbek 1976
weitere Stichwörter: Literatur: Jugendbuch:



Groß, Gerd:
Windschattenspiele. Gedichte über Orte und Landschaften
Orte: Rügen: Bodensee: Bayerischer Wald: Bamberg:
weitere Stichwörter: Gedichte: Lyrikmotiv: Literatur:



Grün, Anselm:
Meditationen in: CD: Haydn, Joseph: Die sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze. Bamberger Streichquartett
weitere Stichwörter: Meditation:



Große Frauen der Weltgeschichte : 1000 Biographien in Wort und Bild
Klagenfurt 1987
Personen: Berta von Franken: Boveri, Margaret: Clairon, Josèphe: Dürer, Agnes: Dürer, Barbara: Egloffstein, Henriette von: Feuerbach, Henriette: Grumbach, Argula von: Harbou, Thea von: Heidenreich- von Siebold, Charlotte: Hoechstetter, Sophie: Kainz, Mathilde: Kalb, Charlotte von: Knebel, Henriette von: Kunigunde (Heilige): Lehmann, Lilli: Lehmus, Emilie: Löwenstein-Wertheim (Prinzessin): Merian, Maria Sibylla: Morata, Olympia: Neumann, Therese: Noddack, Ida: Pirckheimer, Charitas: Schönemann, Lili: Uttmann, Barbara: Wagner, Cosima: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Frauen:



Görtler, Rudolf::
"Ausgesprochen angenehme Person" (Herta Müller in Bamberg)
In: Fränkischer Tag 10./11. Oktober 2009 ZA 465
Personen: Müller, Herta:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Nobelpreis: Literatur:



Glanzvolles Zeremoniell : wieder zugänglich: Bambergs Kaiserzimmer
ZA 466
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Residenz:



Gärtner, Jürgen:
Einst Privileg der Reichen (Gewürzmuseum Kulmbach)
Fränkischer Sonntag 9./10.1.2010 ZA 475
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Gewürze: Museum:



Grässer, Jürgen:
Der Musik-Titan war auch in Franken (Gustav Mahler in Bayreuth)
Fränkischer Sonntag 6./7.3.2010 ZA 478
Personen: Mahler, Gustav: Paul, Jean: Hoffmann, E. T. A.:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Musik:



Geck, Martin:
Bier für Robert, Schampuss für Clara (Robert Schumann)
in: Bayernkurier. Nr. 25 (16.6.2010). ZA 485
Personen: Schumann, Robert: Schumann, Clara: Paul, Jean:
Orte: Nürnberg : Bayreuth: Rollwenzelei:
weitere Stichwörter: Musik:



Görtler, Rudolf:
Ein Meister der Theater-Vielfalt (Tankred Dorst)
Fränkischer Tag 2010/12 ZA 496
Personen: Dorst, Tankred:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Theater: Literatur:



Grillparzer, Franz:
Tagebücher und Reiseberichte
Berlin 1981 2. Aufl.
Personen: Grillparzer, Franz:
weitere Stichwörter: Literatur:



Gauweiler, Peter:
Der Hochverrat am Märchenkönig
Aus: Bayernkurier 2011,18 ZA 510
Personen: udwig II. (König von Bayern): Gudden, Bernhard von:
Orte: Berg (Starnberger See):



Götz, Ernst: Langer, Brigitte:
Schlossanlage Schleißheim. Amtlicher Führer
München 2009 2. Aufl. der Neufassung
Orte: Schleißheim: Lustheim:
weitere Stichwörter: Schloss: Park: Garten:



Görtler, Rudolf:
Ein armes Luder und sein Winnetou (Karl May)
In: Fränkischer Tag 24./25.3.2012 ZA 564
Orte: Bamberg:
Personen: May, Karl:
weitere Stichwörter: Verlag: Abenteuerroman:



Görtler, Rudolf:
Des Kaisers schönste Bücher (Staatsbibliothek Bamberg)
In: Fränkischer Sonntag 19./29. 5. 2012 ZA 577
Orte: Bamberg:
Personen: Heinrich II. (Dt. Kasier)
weitere Stichwörter: Bibliothek: Staatsbibliothek: Handschriften:



Gerdes, Jürgen:
Der Bamberger Hain: Heimat von Eichenbock und Eremiten
In: Fränkischer Tag. 28. 11. 2012. ZA 610
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Hain: Käfer: Naturschutz:



Greipl, Egon Johannes (Hrsg.):
Der Geschichte auf der Spur. Bayerns einzigartige Denkmäler - Von den Kelten bis zum Kalten Krieg. 2. Etappe
München 2012
Orte: Bayern: Aschaffenburg: Bad Kissingen: Rotenhan: Unterhaid: Memmelsdorf: Giechburg: Hof: Speinshart: Flossenbürg: Sulzbach-Roenberg: Nürnberg: Fürth: Rothenburg ob der Tauber: Weißenburg: Greding: Kallmünz: Reichenbach: Donaustauf: Bergen: Nördlingen: Augsburg: Falkenstein: Schwyern: München: Bad Reichenhall: Landshut: Schweiklberg: Jochenstein:
Personen: Römer:
weitere Stichwörter: Schöntal: Park: Bad: Burg: Kellergasse: Seehof: Kaskade: Schiefe Ebene: Grenzsperre: Bismarckturm: Kloster: Konzentrationslager: Nationalsozialismus: Maxhütte: Kettensteg: Brücke: Stadttheater: Toplerschlösschen: Wülzburg: Karner: Friedhof: Schlossberg: Turm: Walhalla: Kirche: Wallfahrt: Befestigung: Olympiaturm: Saline: Salz: Residenz: Kraftwerk: Elektrizität:



Görtler, Rudolf:
100 Jahre Traumwelten (Karl-May-Verlag)
In: Fränkischer Tag 28. Juni 2013 ZA 625
Orte: Bamberg:
Personen: May, Karl:
weitere Stichwörter: Karl-May-Verlag:



Görtler, Rudolf:
Schaflunge gegen Narben (Lorscher Arzneibuch)
In: Fränkischer Sonntag 29./30. Juni 2013 ZA 629
Orte: Lorsch: Bamberg:
weitere Stichwörter: Staatsbibliothek: Arzneibuch: Medizin: Mittelalter:



Geh, Brigitte:
Blaue Tinte, roter Wein : Spurensuche in der alten Domstadt, wo E. T. A. Hoffmann lebte, litt und liebte
ZA 1,40
Orte: Bamberg:
Personen: Hoffmann, E. T. A.:



Gehrig, Joachim:
Frankens berühmte Söhne, gestern und heute
ZA 1,47
weitere Stichwörter: Biographien:



Goldmann, Ursula: Kreiner-Reichmann, Monika:
Ostern: Die Stadt des goldenen Hasen (Haßfurt): Hummelfiguren
ZA DINA4: 49
Orte: Haßfurt:
Personen: Hummel, Maria Innocentia:
weitere Stichwörter: Ostern: Ostereier: Osterhase: Hummelfiguren: Brauchtum:



Geibig-Wagner, Gabriele:
Max Dauthendey, Dichter, Weltreisender, Außenseiter
ZA DINA4: 144
Personen: Dauthendey, Max:
weitere Stichwörter: Literatur:



Greif, Thomas:
Die vergessene Einmaligkeit (Sanspareil)
ZA DINA4: 202
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
Orte: Sanspareil:
weitere Stichwörter: Gärten:



Groß von Trockau, Anselm:
Reise von Bamberg nach Aurach auf Umwegen ...
ZA DINA4: 214
Orte: Bamberg: Aurach:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Glücklich mit schönen Büchern : die Fränkische Bibliophilengesellschaft ...
ZA DINA4: 233
weitere Stichwörter: Fränkische Bibliophilengesellschaft:



Goetz, Wilhelm:
Waldverlust im Hauptsmoorwald
ZA DINA4: 338
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Hauptsmoorwald:



Gimmler, Hartmut:
Dem Pflanzenphysiologen Julius von Sachs zum 100. Todestag
ZA 196
Personen: Sachs, Julius von:
weitere Stichwörter: Pflanzenphysiologie:



Gräf, August:
Ein fränkischer Zeitungsmann in Amerika. Stefan Molitor aus Scheßlitz
ZA 202
Personen: Molitor, Stefan:
Orte: Scheßlitz:
weitere Stichwörter: Zeitungen:



Grohsmann, Lore:
Festung Wülzburg
ZA 282 (Aus: Stadtführer)
Orte: Weißenburg: Wülzburg:
weitere Stichwörter: Festung: Burgen:



Gruber, L. Fritz:
Das Bleistiftschloss (Faber-Castell in Stein)
ZA 307
Personen: Faber-Castell (Familie):
Orte: Stein bei Nürnberg:
weitere Stichwörter: Bleistift:



Gundermann, Frank:
Am Ende war der Mietpreis zu hoch (E. T. A.. Hoffmann Bamberg)
ZA 440
Personen: Hoffmann, E. T. A.:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Wohnung:



Gundermann, Frank:
Käthchen, der Wahnsinn und das Ende
ZA 447
Personen: Marc, Julia: Hoffmann, E. T. A.
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Literatur: Musikunterricht:



Görtler, Rudolf:
Eine (un)reine Liebhaberei (Gerhard C. Krischker, Kleebaum-Verl.)
In: Fränkischer Sonntag 2013 9.10. 11. ZA 643
Personen: Krischker, Gerhard C.:
weitere Stichwörter: Verlag: Mundartdichtung:



Görtler, Rudolf:
Aufklärung als Ärgernis (Karlheinz Deschner)
In: Fränkischer Tag. 11.4.2014. ZA 657
Personen: Deschner, Karlheinz:
weitere Stichwörter: Kirchenkritik:



Gärtner, Jürgen:
Der Baum als Bauwerk
In: Fränkischer Tag. Fränkischer Sonntag 20./21. 9. 2014. ZA 689
weitere Stichwörter: Baum: Tanzlinde:



Gasseleder, Klaus (Hrsg.):
Franken
Klagenfurt 2011 (Europa erlesen)
Orte: Main: Aschaffenburg: Spessart: Mespelbrunn: Miltenburg: Amorbach: Würzburg: Veitshöchheim: Sommerhausen: Sulzfeld: Bad Kissingen: Coburg: Banz: Vierzehnheiligen: Luisenburg: Bad Alexandersbad: Ochsenkopf: Rollwenzelei: Bayreuth: Bamberg: Erlangen: Fränkische Schweiz: Aischgrund: Pegnitz (Fluss): Rezat: Altmühl: Nürnberg: Fürth: Zirndorf: Ansbach:
Personen: Aufsess, Hans Max von: Schnack, Anton: Scheffel, Joesph Viktor von: Platen, August von: Schlegel, Friedrich: Tucholsky, Kurt: Arnim, Bettina von: Britting, Georg: Adorno, Theodor W.: Walther von der Vogelweide: Hume, David: Kleist, Heinrich von: Dauthendey, Max: Walser, Robert: Frank, Leonhard: Hesse, Hermann: Weismantel, Leo: Deschner, Karlheinz: Spitzweg, Carl: Rückert, Friedrich: Panizza, Oskar: Fontane, Theodor: Goethe, Johann Wolfgang von: Hölderlin, Friedrich: Benjamin, Walter: Wackenroder, Wilhelm Heinricdh: Tieck, Ludwig: Pückler-Muskau, Hermann von: Immermann, Karl:Paul, Jean: Atterbom, Per Daniel: Tschaikowsky, Peter Iljitsch: Hebbel, Friedrich: Hoffmann, E. T. A.: Rebmann, Georg Friedrich: Krischker, Gerhard C.: Eich, Günter: Richter, Ludwig: Enzensberger, Hans Magnus: Wilhelmine von Bayreuth: Fedin, Konstantin Alexandrowitsch: Penzoldt, Ernst: Celtis, Conrad: Birken, Sigmund von: Sachs, Hans: Arndt, Ernst Moritz: Stifter, Adalbert: Anders, Hans Christian: Kesten, Hermann: Kusz, Fitzgerald: Glaser, Hermann: Wassermann, Jakob: Wagner, Richard: Dürer, Albrecht: Hauser, Caspar: Wolfram von Eschenbach:
weitere Stichwörter: Literatur: Reisen: Weltkrieg II: Wagner-Festspiele: Höhlen: Jude:



Görtler, Rudolf:
Winnetou ist noch lange nicht tot. (Karl-May-Verlag)
In: Fränkischer Tag. 6.10.2015. ZA 742
Orte: Bamberg:
Personen: May, Karl:
weitere Stichwörter: Verlag: Literatur:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017