Ergebnisliste

Anfangsbuchstabe: M

1. Fränkische Superlative  [Info] (552 Treffer)
2. Varia  [Info] (163 Treffer)
3. Negative Stimmen  [Info] (77 Treffer)
4. Bibliographie  [Info] (6 Treffer)
5. Ortsansichten  [Info] (154 Treffer)
6. Bücherverzeichnis  [Info] (468 Treffer)



Fränkische Superlative



Macht: Zitate: (Machtbewusstsein:) "fast schon ein sexuelles Gefühl" (Henry Kissinger).



Madrigal: Die Form des Madrigals wurde erstmals ins Deutsche übertragen von Hans Leo Hasler (Hassler) (26.10.1564 - 8.6.1612) aus Nürnberg (BBB).



Magenfeger: Runde ca. 7 cm lange Haarbürste, die mit einem Draht verbunden war. In den Magen eingeführt bewirkte sie Erbrechen. Sie ist erstmals von dem Nürnberger Hans Sachs (5.11.1494 - 19.1.1576) beschrieben (nach Feldhaus):

     "Du hast forthin her in viel Tagen
     Gesammelt ein in deinen Magen
     Das ist dir all darin verlegen
     Des muss ich dir dein Magen fegen".
 



Magenpumpe: Erstmals zur Diagnostik von Magenkrankheiten 1867/1869 durch Adolf Kußmaul (22.2.1822 - 20.5.1902), ab 1859 Professor der Medizin in Erlangen, verwendet. Er führte die Ösophagoskopie, die Magenspülung und den Bruststich ein. Die Magenspiegelung testete er an einem Degenschlucker, dem er ein gerades Rohr in den Magen einführte. Nach Kußmaul ist die Kußmaul-Atmung benannt (DBE, GBBE; Brockhaus, Lex. d. Naturwiss. +28.5.)



Magnetismus: Georg Hartmann (9.2.1489 Eggolsheim - 9.4.1564 Nürnberg) entdeckte 1542/43 die Abweichung der Magnetnadel, die sog. Inklination. Er führte sie 1543 auf dem Nürnberger Reichstag vor (BBB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Magnetismus: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, veröffentlichte 1641 mit "Magnes sive de arte magnetica opus tripartitum" ein umfassendes Werk, das zum ersten Mal die Wirkung des Magnetismus auf Tiere und Pflanzen beschrieb. Er formulierte den Begriff "Magnetismus" für die Hypnose. Kircher erforschte ferner die Beeinflussung der Kompassnadel durch Vulkanausbrüche (u. a. Lex. d. Naturwiss.) (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).
 
Bibliographie



Magnetismus: Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859) entdeckte 1796 am "Magnetberg des Fichtelgebirges" (Haidberg, westlich von Zell bei Hof) den Gebirgsmagnetismus, ferner später die Abnahme der Magnetwirkung von den Magnetpolen zum Äquator. Auf Humboldt geht die internationale geomagnetische Zusammenarbeit zurück (u. a. Lex. d. Naturwiss.)



Magnetismus: Thomas Seebeck (9.4.1770 - 10.12.1831), von 1810 bis 1812 in Bayreuth und von 1812 bis 1818 in Nürnberg tätig, gelangen verschiedene Entdeckungen zum Magnetismus (A. Hermann).



Magnetismus: Ernst Gumlich (23.4.1859 - 12.2.1930) aus Ahorn bei Coburg fand neue Meßmethoden zur Ermittlung der magnetischen Eigenschaften (NDB, DBE, GBBE).



Mailes: (Stadtlauringen): bei Schweinfurt: berühmte Besucher: Friedrich Rückert.



Main: in der Literatur:
"Fahrt auf dem Strom am Herbstabend"

     "Fuhren wir herab den Main
     Still und frohgemut
     Lag des Abends heller Schein
     Vor uns auf der Flut.
     Immer auf den hellen Schein
     Geht der Nachen zu
     Treten wird er nun hinein
     In dem nächsten Nu.
     Aber weiter rückt der Schein
     Stets von Ort zu Ort
     Und die Fahrt ihm hinterdrein
     Geht im Dunkel fort."
     (Friedrich Rückert)



Main: "Weißwurstäquator"?, "Pfaffengasse des Reichs", Straße der Kaiser und Könige". Der Main fließt als einziger großer deutscher Fluss von Osten nach Westen, d. h. er folgt als einziger dem Lauf der Sonne (streckenweise sogar in alle Himmelsrichtungen). Er ist der wichtigste Nebenfluss des Rheins und mit 524 Kilometern längster innerdeutscher Strom. Namengebend: Mainfeldzug 1866 im Deutschen Krieg, Mainlinie ("unsere heimlichste Staatsgrenze" Horst Krüger) im 19. Jahrhundert Grenze der preußischen und österreichischen Einflusssphäre. Der Main markiert in Deutschland eine wichtige Klimagrenze. Ansichten: Alfred Kubin und William Turner (Maler England) 1840. Hans Thoma „Mainlandschaft“ (1875 und 1893). Ferdinand Kobell „Mainbrücke“ 1786. Texte s. auch Brücke, F. Hölderlin.



Main: in der Literatur: „… große Flüsse haben, wie das Meerufer, immer etwas Belebendes“ (Zitat Johann Wolfgang von Goethe über den Main). Werner Bergengruen rühmte die "wundervolle Akzentuierung der Landschaft" des Maintals. "Das ist die deutsche Landschaft, die ich so lange gesucht", schwärmte der "Rembrandtdeutsche" Julius Langbehn. Der Main taucht auf in Clemens Brentano "Chronika des fahrenden Schülers", in Georg Britting „Mondnacht am Main“, in Felix Dahn "'Main-Linie'", in Martin Greif "Der Main und die Ölsnitz" und Max Dauthendey „Mainsand“.



Main: in der Literatur: Friedrich Hölderlin hat ihm das Gedicht "Der Main" gewidmet mit den Zeilen: "Nimmer vergess' ich dich, so fern ich wandre, schöner Main, und deine Gestade, die vielbeglückten ... " (vgl. auch Paul Hindemiths Klaviersonate 1936). Friedrich Rückert hat ihm verschiedene Verse zugedacht, u. a. "Der Brief an die Mutter".



Main: in der Literatur: Emanuel Geibel schrieb "Ein Ruf über den Main" 1867. Joseph Victor von Scheffel besang im "Exodus cantorum" und im "Wanderlied" die "stromdurchglänzte Au". Clemens Brentano "Chronika des fahrenden Schülers" 1818, Max von Schenkendorf "Der Main".



Main: in der Literatur: Friedrich Schiller hat den Strom in seine "Xenien" aufgenommen: "Die Flüsse. 3. Main": "Meine Burgen zerfallen zwar, doch getröstet erblick' ich / Seit Jahrhunderten noch immer das alte Geschlecht". David Friedrich Strauß dichtete: "Er mag nicht Friedensstörer sein, / Der schöne Main, / Er liebt nur, zu verbinden." 1837 hat Karl Immermann im Fichtelgebirge die "Felsenwiege" des "fränkischen Schlenderers" besucht. Günter Eich: "Gemischte Route" ("Fischküchen südlich der Mainlinie ..."). Friedrich Schlegel „An den Ufern des Mains“.



Main: in der Literatur: Clemens Brentano und der Main Das schönste literarische Denkmal hat Brentano dem Main gesetzt. Im "Märchen von dem Rhein und dem Müller Radlauf" 1846/47 huldigten die Nebenflüsse dem Vater Rhein: "... zwei schöne mutige Jünglinge, der Weiße Main und der Rote Main, die kräftigen Söhne des Fichtelberges" schwammen "mit verschlungenen Armen und sangen ein Doppellied, um sie her gaukelten viele schöne Nymphen, ihre Gespielinnen, Geliebten und Bräute: die freudige Rodach, die freundliche Itsch (Itz), die lustige Baunach, Lautenbach und Ellern, dann die edle Nordgauerin, die Regnitz, mit ihren Gespielen, der kunstreichen Pegnitz, der Wiesent und Aysch (Aisch), weiter die kluge Saale und die sinnreiche Sinna, dann die spielende Lohr und die berauschte Tauber, und zuletzt die liebliche Nidda". Sie alle rauschten "mit lautem Jubeln in den mondglänzenden Rhein" und der Weiße und Rote Main sangen:

     "Aus dem alten Fichtelberge
     Rauscht zu dir das Brüderpaar
     Im Gestein die klugen Zwerge
     Machten uns manch Märlein klar ..."

Dann brachten die Nebenflüsse ihre Gaben: die Rodach "roter Röslein manchen Strauß", Baunach, Lauter und Ellerbach bunte Kiesel aus den Felsenkellern. Die Aisch wartete mit roten Pfaffenhütlein auf, die Wiesent mit "Märlein" und "Liedlein". Die Pegnitz schenkte Nürnberger Spielwaren. Die Sinn sang ein Lied vom Erlenkönig, die Lohr vom Müllersburschen, "der sein treues Lieb verlor". Sie legten ihre Geschenke "zu den Füßen des alten Rheins". Am anderen Tag "rauschte der Rote und Weiße Main und die übrigen Nymphen aus ihren Grotten und begannen ein Morgenlied, worauf der alte Vater Rhein und die Kinder sich alle regten und die Augen wischten."
Bibliographie



Mainberg: (Schonungen): bei Schweinfurt: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520. Kupferstichansicht von Matthäus Merian 1648, Stahlstich von Ludwig Richter 1837.



Mainberg: (Schonungen): bei Schweinfurt: in der Literatur: Gottfried August Bürger „An die Nymphe zu Mainberg“, Friedrich Rückert "Der Brief an die Mutter"

     "Strom des Mains, an welchem meine
     Wiege stand im Nebenkranz
     Zwar nicht mehr im Sonnenscheine
     Strahlt er, doch im Abendglanz.
     Und die Sonne selbst noch winket
     Dir im Scheiden einen Gruß
     Mainberg, dessen Zinne blinket
     Golden überm Silberfluss.
     Wenn nicht diese Berge wären
     Wäre nicht der Fluss so schön;
     Und nur weil sie sich verklären
     In dem Fluss, sind schön die Höhn.
     Weil sich mit dem Main der Weinberg
     Mit dem Weinberg schmückt der Main
     Darum heißt die Stelle Mainberg
     Schönster Berg- und Stromverein.
     Ob erhoben seinen Steinwein
     Würzburg übern Rheinwein hat
     Mir gewürzter wächst der Mainwein
     Zwischen Mainberg und der Stadt."



Mainbernheim: bei Kitzingen: berühmte Besucher: Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687.



Mainstockheim: bei Kitzingen: berühmte Besucher: August von Platen.



Malerei: Zitate: "Die Kunst steckt in der Natur, wer sie herausreißen kann, der hat sie" (Albrecht Dürer). "Ein rechtes Maß gibt eine gute Gestalt und nicht allein im Gemälde, sondern auch in allen Dingen, wie sie hervorgebracht mögen werden" (Albrecht Dürer). "Was du siehst ist leichter zu glauben, als was du hörst" (Albrecht Dürer). "Alle Kunst ist symbolisch" (Ernst Ludwig Kirchner).
Malerei: Die deutsche Malerei des ausgehenden Mittelalters und der Renaissance wird ähnlich wie die Plastik jener Zeit von fränkischen Künstlern "beherrscht". Mit Albrecht Dürer erreichten die künstlerischen Techniken Holzschnitt, Kupferstich und Radierung einen einmaligen Höhepunkt. Neben Dürer, aber nicht in seinem Schatten, stehen der "Malerfürst" Matthias Grünewald, dessen modern anmutende Farbvisionen weit über seine Zeit hinausweisen - und "der Maler der Reformation" Lucas Cranach d. Ä., der die Porträtkunst wie kein anderer beeinflusst hat. S. auch Deckengemälde, Expressionismus, Fresko, Gemälde, Gemäldegalerie, Glasmalerei, Hausmaler, Impressionismus, Insektenmalerei, Landschaftsmalerei, Perspektive, Porträtkunst, Porzellanmalerei, Proportion, Rauchmalerei, Realismus/Malerei, Selbstbildnis, Städteansicht, Tiermalerei.



Malerei: Der Nürnberger Jakob Elsner (1460/65 - um Pfingsten 1517) schuf noch vor Dürer um 1486 das „erste Porträt in Frontalansicht der deutschen Malerei“ (GBBE).



Malerei: Der Nürnberger Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528), größter deutscher Maler, nicht nur der Renaissance, war bereits zu seinen Lebzeiten weltberühmt! Er stellte erstmals die Graphik als eigenständiges Ausdrucksmittel neben die Malerei. Es gibt keine Disziplin, in der er nicht innovativ wirkte. Er wies dem Selbstporträt neue Wege und mit seinem Namen ist der Beginn der Landschaftsmalerei verbunden. Im "Großen Rasenstück" von 1503 taucht erstmals die Idee der Pflanzengesellschaft auf, 300 Jahre bevor die Naturwissenschaftler "in ihrer Sprache einen Begriff dafür fanden" (J. Schmithüsen). Die Kunsttheorie, speziell Perspektive und Proportion, verdanken ihm Außerordentliches (s. auch eigener Artikel).



Malerei: Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 16.10.1553) ist in Kronach geboren. Er hielt sich u. a. 1501 als Hofmaler in Coburg auf und traf 1524 in Nürnberg mit Albrecht Dürer zusammen (Silberstiftzeichnung von Dürer 1524). Mit Albrecht Altdorfer begründete er die "Donauschule". Er gehört zu Goethes Vorfahren (von Goethe gibt es Bemerkungen zu einzelnen Bildern). Seine Graphik stellt ihn auf eine Stufe mit Dürer. Cranach ist gleichzeitig ein "Vorläufer" der modernen politischen Karikatur (Lex. des gesamten Buchwesens). Er hat die „Bildwelt der Deutschen am nachhaltigsten geprägt“ und leitete die „berühmteste Bilderfabrik der Zeit“. Mit Herzog Heinrich dem Frommen und seiner Gemahlin malte er 1514 die "ersten Ganzfigurenbildnisse der deutschen Kunst" (Lex. d. Renaissance). Für die Stiftskirche in Halle schuf er den umfangreichsten Gemäldezyklus der deutschen Kunstgeschichte. Cranach porträtierte u. a. Tizian. Er ist der produktivste Maler des 16. Jahrhunderts und der deutsche Maler "mit der größten Verbreitung seiner Werke in den Museen der ganzen Welt" (über 1000 Werke sind noch erhalten). Sein Manufakturbetrieb war "einzigartig in Europa" (D. Hess). Cranach wird auf dem Grabstein im Weimarer Jakobsfriedhof als der "schnellste" Maler bezeichnet. Pablo Picasso ahmte etliche Bilder nach. Namengebend: Lucas-Cranach-Gesellschaft 1994 gegründet, Lucas-Cranach-Preis (DBE, GBBE Lebensdaten *zwischen 1472 und 1480).
 



Malerei: Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 1553) Nach ihm ist die berühmte 1913 in Weimar gegründete Cranach-Presse benannt. Gemälde in Franken: Schloss Aschach (Bad Bocklet) bei Bad Kissingen (Graf-Luxburg-Museum), Staatsgalerie Schloss Johannisburg Aschaffenburg (das "Cranach-Zentrum" ist das größte seiner Art in Deutschland), Sakramentskapelle im Bamberger Dom ("göttliches Gemälde". so August von Platen 1821), Historisches Museum Bamberg, Ehrenburg und Veste Coburg, Fränkische Galerie Kronach, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Mainfränkisches Museum Würzburg (s. auch Briefmarken, Buchillustration, Porträtkunst, M. Luther).
 



Malerei: "Ein guter Maler ist inwendig voller Figur, und wenn er ewig leben könnte, hätte er aus den inneren Ideen, von denen Plato schreibt, immer etwas Neues durch die Werke auszugießen" (Dürer).



Malerei: Hans Baldung gen. Grien (1484/85 - September 1545) war von 1503 bis 1507 Geselle Albrecht Dürers (Lex. d. Renaissance) (Lebensdaten auch: *1470 oder 1476 - 1552).



Malerei: Matthias Grünewald - Mathis Gothart-Neithart (geboren um 1475/1480 in Würzburg, etwa ab 1503/04 - 1526 in Aschaffenburg, gestorben auch 31.8.1528), wendete erstmals den Naturalismus in der deutschen Malerei an. Er ist ein Künstler von "erstem europäischen Rang". Sein Hauptwerk, der Isenheimer Altar ("in jeder Hinsicht außerordentlich"), befindet sich im Museum von Colmar (Kolmar)(s. auch eigener Artikel) (Lebensdaten auch: um 1470 - 1510 oder 1513 oder um 1530). Zitate: "Die gemeinen Gesichter der Folterknechte bei Grünewald würden bei etwas weniger Verzerrung hilflos traurig wirken" (Peter Handke). "In Grünewalds 'Auferstehung' erscheint Christus als neuer, gerade erst entsthender, leuchtender Planet" (Peter Handke).



Malerei: Hans Süß von Kulmbach (um 1480/90 Kulmbach? - zwischen 29.11.u.3.12.1522 Nürnberg) war der bedeutendste Maler und Zeichner des Dürerkreises (NDB, BBB, DBE). (+ auch zwischen 17.9. und 17.12.)



Malerei: Albrecht Altdorfer (um 1480/1482/85 - 12.2.1538) wurde zum Begründer der Nürnberger Kleinmeister (GBBE)



Malerei: Hans Sebald Beham (1500 - 22.11.1550) aus Nürnberg gilt als der "vielseitigste" der deutschen Kleinmeister (Brockhaus, BBB).



Malerei: Andreas Herneisen (Herneißen) (28.7.1538 - 13.4.1610), Nürnberger Maler,: in der Literatur: Lobgedicht von Hans Sachs (DBE, BBB, GBBE).



Malerei: Peter Isselburg (1568/1580? - um 1630/31), in Bamberg oder Nürnberg gestorben, der sich u. a. in Coburg aufhielt, soll der "berühmteste deutsche Künstler" seiner Zeit gewesen sein (J. von Sandrart d. Ä.) (NDB).



Malerei: Die Schlachtenbilder des Johann Philipp Lemke (19.5.1631 - 13.4.1711) aus Nürnberg gehören zu den "bedeutendsten Werken des schwedischen Barock" (DBE, GBBE).



Malerei: Peter Speeth (29.11.1772 - 1831), seit 1807 Baudirektor in Würzburg, erfand die sog. Kaustographie, eine Technik, ohne Farbe zu tuschen (BBB, DBE, GBBE).



Malerei: Sebastian Eckardt, auch Eckhardt (28.1.1782 - 22.7.1846 Amorbach), der sich von 1819 bis 1825 in England aufhielt, war der erste Zeichenlehrer der späteren Königin Victoria (England) (DBE, BBB, GBBE).



Malerei: Carl Haag (20.4.1820 - 24.1.1915) aus Erlangen malte 1853 mehrmals die Familie der englischen Königin Victoria (Schottenloher, GBBE).



Malerei: Peter Lenz, Klostername Desiderius (12.3.1832 - 28.1.1928), von 1859 bis 1862 Professor an der Nürnberger Kunstgewerbeschule, war „Begründer und Haupt der so genannten Beuroner Kunstschule (GBBE).



Malerei: Ludwig von Gleichen-Rußwurm (25.10.1836 - 9.7.1901), auf Schloss Greifenstein Bonnland (Hammelburg Ufr.) geboren, gilt als Begründer der impressionistischen Malerei in Deutschland (DBE, GBBE).



Malerei: Der Hauptvertreter der Münchener Malerei des 19. Jahrhunderts Wilhelm Leibl (23.10.1844 - 4.12.1900) ist in Würzburg gestorben (NDB, s. auch Realismus/Malerei, Porträtkunst).



Malerei: Dora Hitz (31.3.1856 - 20.11.1924) aus Altdorf "vertrat als erste in Deutschland" den Impressionismus (DBE, GBBE). Sie malte in Bukarest Motive und Dichtungen der rumänischen Königin Carmen Sylva (Schottenloher).



Malerei: Julius Mössel (10.10.1871 Fürth - 17.8.1957) gründete 1924 eine Meisterschule für Dekorationsmaler in Feldafing (GBBE).



Malerei: Adolf Ferdinand Schinnerer (25.9.1876 - 30.1.1949) aus Schwarzenbach an der Saale ist Mitbegründer der Künstlergesellschaft Neue Sezession in München (DBE, GBBE, BBB).



Malerei: Bruno Goldschmitt, am 22.3.1881 in Nürnberg geboren, +4.4.1964, ist Mitbegründer der Künstlerkolonie am Unteren Bodensee (u. a. mit Hermann Hesse) (DBE).



Malerei: Constantin von Mitschke-Collande (19.9.1884 - 12.4.1956 Nürnberg) gründete in Dresden zusammen mit Otto Dix und Oskar Kokoschka die Neue Sezession (DBE).



Malerei: Karl Horst Hödicke (*21.2.1938) aus Nürnberg ist der "künstlerische Vater der Neuen Wilden" (aktuell 1988).



Malerei: 1973 entstand am Verwaltungsgebäude der Porzellanfabrik Rosenthal in Selb mit 195 Metern Breite und 18 Metern Höhe die wohl "größte künstlerisch gestaltete Fassadenmalerei in Deutschland".



Malerzunft: Die wohl älteste deutsche Malerzunft wurde 1363 in Nürnberg gegründet (H. Sinz).



Mälzerei: Die vermutlich älteste Mälzerei Bayerns, wenn nicht sogar Deutschlands, wurde 1850 in Nürnberg errichtet (A. Kuhlo).



Mälzerei: Die Weyermann-Malzfabrik Bamberg war einst mit 15.000 Tonnen Jahresproduktion die größte Spezialmalzfabrik der Welt.



Malzmessapparat: 1868 von dem Fürther Maschinenfabrikanten Johann Wilhelm Engelhardt (21.5.1816 - 28.11.1878) entwickelt (Schwammberger).



Manau: (Hofheim): berühmte Besucher: Ludwig Richter 1837, Friedrich Rückert.



Mann, Thomas: Deutscher Schriftsteller (6.6.1875 - 12.8.1955), Nobelpreis 1929 für sein Roman- und Novellenwerk (u. a. "Die Buddenbrooks"). S. auch R. Wagner.

     Die Romanfigur Daniel zur Höhe in "Doktor Faustus" 1947 ist dem Dichter Ludwig Derleth aus Gerolzhofen nachempfunden. Im gleichen Roman wird das "Martyrium des hl. Johannes" aus Albrecht Dürers "Apokalypse" beschrieben: "'Das Hündchen Herrn Nero's ist auch mitgekommen, damit kein Fleckchen leer ist. Es hat ein zorniges Pinscher-Mienchen. Im Hintergrund sieht man die Türme, Spitzerker und Giebel von Kaisersaschern ...' Natürlich hätte er sagen sollen: von Nürnberg."



Mann, Thomas: (1875 - 1955): Mann war ein Bewunderer von Richard Wagners Musik. Er versuchte sie in verschiedenen Essays zu interpretieren. In der Erzählung "Wälsungenblut" 1921 ist eine Wagneraufführung kongenial geschildert. Nach seiner Emigration kam Mann 1949 erstmals wieder nach Deutschland und besuchte Nürnberg. In Bayreuth wurde er von dem DDR-Dichter Johanns R. Becher erwartet und zur Goethefeier nach Weimar begleitet.



Mann, Thomas: (1875 - 1955): Bayreuther Kleinstadttragödie Im "Doktor Faustus" 1947 erzählt Frau Schweigestill: "... früher sei eines der vielen Schlafzimmer von einem Fräulein der besten Gesellschaftskreise besetzt gewesen, die hier ihr Kind zur Welt gebracht habe ... Der Vater des Fräuleins habe dem hohen Richterstande angehört, droben in Bayreuth, und habe sich ein elektrisches Automobil angeschafft, das sei der Anfang aller Heimsuchung gewesen. Denn auch einen Chaffeur habe er dazu gemietet, der ihn zu Amte habe fahren müssen, und dieser junge Mann, gar nichts Besonderes, nur gerade schmuck in seiner Litzen-Livree, habe es dem Fräulein bis zur Selbstvergessenheit angetan. Sie habe ein Kind von ihm empfangen, und wie das klar und deutlich geworden sei, habe es Ausbrüche von Wut und Verzweiflung, von Händeringen und Haareraufen, von Fluch, Jammer und Schimpf bei den Eltern gegeben …"



Marbach: (Maroldsweisach): bei Coburg: berühmte Besucher: Ludwig Richter 1837.



Maria Bildhausen: (Münnerstadt): in der Literatur: Friedrich Rückert "Das Kloster" (Gedicht); Besuch.

     "Im Kloster zu Bildhausen
     Saß eine Klerisei
     Man wusste, dass zu schmausen
     Bei ihr nicht übel sei;
     Da kamen die Verdammten
     Die ketzrischen Beamten
     Zu Zeiten auch herbei ..."



Maria Limbach: (Limbach Eltmann): berühmte Besucher: Friedrich Rückert 1827.



Maria Theresia: Deutsche Kaiserin, Königin von Ungarn und Böhmen, Erzherzogin von Österreich (1717 - 1780).

     Maria Theresia 1745 in Aschaffenburg "Maria Theresia selbst, obgleich in gesegneten Umständen, kommt, um die endlich durchgesetzte Krönung ihres Gemahls in Person zu sehen. Sie traf in Aschaffenburg ein und bestieg eine Jacht, um sich nach Frankfurt zu begeben. Franz, von Heidelberg aus, denkt seiner Gemahlin zu begegnen, allein er kommt zu spät, sie ist schon abgefahren. Ungekannt wirft er sich in einen kleinen Nachen, eilt ihr nach, erreicht ihr Schiff, und das liebende Paar erfreut sich dieser überraschenden Zusammenkunft" (Johann Wolfgang von Goethe "Dichtung und Wahrheit").



Marienerscheinung: Bamberg 1608, Bischwind (Dingolshausen), Glosberg (Kronach) 1727 und 1844, Heroldsbach 1949 (s. auch Wallfahrt), Maria Buchen (Lohr) 1395 oder 1495, Nürnberg 1614, Würzburg 1640 und 1949.



Marienstein: (Eichstätt): berühmte Besucher: Antonio Fogazzaro (Italien) 1885.
Weiterer Text



Marienverehrung: In keinem Landstrich Deutschlands gibt es mehr Marienwallfahrtsorte als in Franken; im Bistum Würzburg bestehen allein 50. Bei keinen anderen deutschen Künstlern war Maria als Motiv so beliebt wie bei fränkischen Malern und Bildhauern, so bei Albrecht Dürer, Veit Stoß und Tilman Riemenschneider. Von Lucas Cranach d. Ä. sind an die 120 Madonnenbilder überliefert (K. Kolb). Der "Tractatus de conceptione gloriosae virginis Mariae" (um 1350) des Theologen Hermann von Schildesche (8.9.1290 - 8.7.1357 Würzburg) ist die älteste Abhandlung Deutschlands über die Unbefleckte Empfängnis Mariens (NDB, BBB, GBBE).



Marienverehrung: "Würzburger Marien"

     "Ihr holdseligen Marien
     die ihr unter Baldachinen
     aus den Nischen, von Geländern
     lächelt mit erzückten Mienen
     die mit schwebenden Gewändern
     wallend, lockend aufwärts ziehen …“
     (Rudolf G. Binding).



Markt: Als ältester deutscher Markt gilt der von Würzburg aus dem Jahr 1031 (L. Groth).



Markt: Der älteste, stimmungsvollste und berühmteste Markt nicht nur Deutschlands ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg.



Markt Bibart: (Lkr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim): berühmte Besucher: Kaiser Karl VI. 1712, Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687.



Markt Einersheim: bei Kitzingen: berühmte Besucher: Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687, August von Platen 1819.



Marktbreit: bei Kitzingen: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520, König Ludwig I. "Kleinholland"; Mitte des 19. Jahrhunderts das "Haupteinfallstor" Bayerns für Kolonialwaren (E. Schremmer).



Marktbreit: bei Kitzingen: in der Literatur: Hans Werner Richter "Establishment der Schmetterlinge" (s. auch Gruppe 47).



Marktheidenfeld: berühmte Besucher: Albrecht Dürer 1520.



Marktleuthen: bei Wunsiedel: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1785. Er notierte im "Geologischen Tagebuch der Reise nach dem Fichtelgebirge und nach Böhmen" im Sommer 1785: "Marktleuthen ist auf Granit gebaut; er hat sehr große milchweiße, meist rhomboidische Feldspatstücke in seiner Mischung. Der Quarz ist graulich, ins Amethystfarbene spielend, der Flimmer schwarz und die ganze Mischung sehr gedrängt.": in der Literatur: Jean Paul: „Leben des Quintus Fixlein“.



Marktredwitz: berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe u. a. 1822 bei Wolfgang Caspar Fikentscher, August von Platen 1820. Goethe schmückte seinen Bericht mit interessanten Details aus der breiten Produktpalette der Chemiefabrik: "Hier wird im großen das schwefelsaure Quecksilber mit zugesetztem Kochsalz bereitet (Muriate suroxigène de Mercure). Das zurückbleibende Natron wird zur Glasfabrik verwendet. Auch kristallinische Weinsteinsäure wird auf das Reinlichste im großen verfertigt. Die sämtliche Arbeit geht immer fort; das Ganze ist so eingerichtet, dass nach handelsmäßigen Bestellungen, die größten Partien in kurzer Zeit gefertigt werden können. Das Quecksilber beziehen sie von Idra und Mexiko, das Vitriolöl von Straßburg, das schon gereinigte Weinsteinsalz von Wien."



Marktsteft: bei Kitzingen: berühmte Besucher: August von Platen. S. auch Hafen.



Marktzeuln: bei Lichtenfels: erwähnt in Johann Wolfgang von Goethes Tagebuch 1797.



Marloffstein: bei Erlangen: berühmte Besucher: August von Platen. S. auch Schlösser.



Marmorindustrie: Johann Friedrich Bauder (8.1.1713 Hersbruck - 31.5.1791 Altdorf) ist der "Erfinder" des sog. Bauderschen oder Altdorfer Marmors, einer Schicht des Lias Epsilon, die fabrikmäßig verschliffen wurde (Bayer. Städtebuch, DBE, GBBE).



Marmorindustrie: Das "einzige Marmorlager der Republik" bestand in Wunsiedel ("Der Spiegel").



Marmorrelief: Das größte Süddeutschlands (frühes 16. Jahrhundert) stammt von Hans Valkenauer (um 1448 - nach 1518) und befindet sich an der äußeren Westwand der Sakristei von St. Lorenz Nürnberg (Ber. Nürnberger).



Marstall: Der Marstall in Schloss Weißenstein (Pommersfelden) gilt als "Musterbeispiel schlechthin" für die Barockzeit (W. Götz).



Maschinenbau: Die Darstellung des Wurfgeschützes, die große Blide genannt, 1405 im "Bellifortis" des Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) aus Eichstätt gilt als die "genaueste bekannte Abbildung einer mittelalterlichen Maschine". Reichweite bis zu 500 Meter; Gewicht der Blidensteine bis 100 kg. Die Maschine wurde inzwischen nachgebaut und stellte ihre verheerende Wirkung eindrucksvoll unter Beweis.
 
Weiterer Text



Maschinenbau: In dem Buch "Vollständige Anweisung, Wasser-Künste, Wasserleitungen, Brunnen und Zisternen wohl anzugeben", Augsburg 1720, des Altdorfers Leonhard Christoph Sturm (5.11.1669 - 6.6.1719) werden zum ersten Mal "Maschinen durch orthogonale Projektion maßstabgerecht wiedergegeben". Indem die Materialien durch Schraffierung dargestellt werden, wird eine "frühe Form" der Maschinenzeichnung geschaffen (Kat. Th. Ackermann, BBB).



Maschinenbau: Der Nürnberger Industrielle Johann Wilhelm Spaeth (14.6.1786 - 10.8.1854) aus Ißmannsdorf bei Ansbach entwickelte verschiedene Maschinen, darunter einen Bagger für den Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals. Er montierte zusammen mit dem Mechaniker Wilson (England) die erste Lokomotive auf deutschem Boden (Ber. Nürnberger, BBB).



Maschinenbau: Johann Ludwig Werder (17.5.1808 - 4.8.1885 Nürnberg) war der bedeutendste Konstrukteur von Waggons und Maschinen seiner Zeit. Er fertigte 1854 die "Große Klettsche Bayreuther Maschine" und entwickelte 1860 eine Dampfmaschine mit Ventilen (DBE, BBB, GBBE).



Maschinenbau: Buz, der "Bismarck des Maschinenzeitalters" In welchem Maße Franken am technisch-industriellen Fortschritt beteiligt war, dafür mag das Beispiel des Maschinenbauers Heinrich von Buz, am 17.9.1833 auf der Eichstätter Willibaldsburg geboren, 1918 in Augsburg gestorben, stehen. Weltruhm erlangte Ritter von Buz durch verschiedene Maschinen, z. B. baute er 1873 die erste Kältemaschine Lindes und im gleichen Jahr die erste Rotationsmaschine für Zeitungsdruck, ferner 1879 erstmals in Deutschland eine liegende zweikurbelige Verbunddampfmaschine und 1888 eine Dampfmaschine mit "dreistufiger Dampfexpansion". Unter ihm wurde der Augsburger Dampfmaschinenbau vorbildlich für ganz Europa. Im Werk Nürnberg der MAN entstand 1953 der erste Blocksäulenkran der Welt. MAN baute auch das größte Landfahrzeug, einen Großschaufelradbagger für den Kohletagebau (14196 Tonnen schwer, 220 Meter lang und 94 Meter hoch). (GBBE, s. auch Dieselmotor.
 



Maschinenbau: Andreas Mechwart von Belecska (6.12.1834 - 14.6.1907) aus Schweinfurt, der ab 1855 in Nürnberg tätig war, konstruierte Dampfmaschinen und einen Schaufelpflug. Er gründete 1879 die Budapester Waggonfabrik (NDB) (DBE, GBBE: Mechtwart).



Maschinenbau: Carl von Linde (11.6.1842 - 16.11.1934) aus Berndorf (Thurnau) bei Kulmbach richtete in München das erste Maschinenlabor für Ausbildung und Forschung ein (Pötsch). Er ist Mitbegründer des Deutschen Museums. Diesel zählte zu seinen Studenten.



Maschinenbau: Der österreichische Industrielle Franz von Ringhoffer (22.11.1844 - 23.7.1909) ist in Bad Kissingen gestorben. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Waggonfabrik seines Vaters zur größten Österreich-Ungarns (DBE).



Maschinenbau: Gottlieb Matthias Lippart (19.10.1866 - 26.3.1930), u. a. bei der Maschinenbau AG Nürnberg tätig, verdanken wir die Serienfabrikation von Verbrennungskraftmaschinen. Er führte bei der MAN eine moderne Betriebsführung mit Grenzlehresystem und Stückkalkulation ein (DBE, GBBE).



Maschinenbau: Der Schweinfurter Ernst Sachs (22.11.1867 - 2.7.1932) hat als 19jähriger eine Präzisionsfräsmaschine für Tresorschlüssel konstruiert (u. a. BBB).



Maschinenbau: Nach Moritz Weber (18.7.1871 - 10.6.1951 Neuendettelsau), Fachmann für Strömungslehre und Hydraulik, ist die Weber-Zahl benannt (zur Charakterisierung von Strömungsvorgängen) (P.-G. Franken, DBE).



Maschinenbau: Carl Kutzbach (19.3.1875 - 25.4.1942), von 1900 bis 1913 bei MAN in Nürnberg tätig, gelangen "führende" Entdeckungen im Getriebe- und Gelenkbau. Er entwickelte u. a. einen Zeppelin-Motor und baute einen Triebwagen der Reichsbahn (NDB, DBE).



Maschinenbau: Georg Stauber (24.5.1875 - 1952) aus Nürnberg erfand die Stauber-Gasturbine (DBE, GBBE).



Maschinenbau: Hans Holzwarth (20.8.1877 - 21.8.1953), u. a. bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN) beschäftigt, entwickelte verschiedene Turbinen (DBE).



Maschinenbau: Kurt Neumann (31.12.1879 - 17.3.1953), der u. a. 1912/13 bei MAN in Nürnberg arbeitete, gründete das Institut für Verbrennungsmaschinen und Technische Wärmelehre. 1925 berechnete er als erster den Verdampfungsvorgang im Zylinder (NDB).



Maschinenbau: Nach Wilhelm Nusselt (25.11.1882 Nürnberg - 1.9.1957) benannt ist u. a. die Nusselt-Zahl (Nu). Es handelt sich um die "Kenngröße zur Beschreibung des Wärmeübergangs zwischen festen Körpern und Flüssigkeiten". Ferner die Nusselt-Kugel (Messung der Wärmeleitfähigkeit von Isolierstoffen) (DBE, GBBE, NDB).



Maschinenbau: Otto Meyer (29.8.1882 - 25.6.1969), u. a. bei MAN in Nürnberg tätig, lieferte 1930 den ersten deutschen Schwimmkran mit Doppellenker-Ausleger. 1936 gelang die Entwicklung des ersten Schnelllaufenden Dampfmotors. Mitbegründer: Verein der Bayerischen Metallindustrie 1947 und Vereinigung der Arbeitgeberverbände in Bayern; Gründer: Institut für die Geschichte der Exakten Naturwissenschaften und der Technik München 1963 (NDB, DBE, GBBE).



Maschinenbau: Karl Baumann (18.4.1884 - 14.7.1971), u. a. in Nürnberg bei der MAN beschäftigt, war führend in der Entwicklung von Dampf- und Gasturbinen (L. Day).



Maschinenbau: Friedrich Uppenborn (29.1.1859 - 25.3.1907), u. a. bei Sigmund Schuckert in Nürnberg beschäftigt, erfand das Dreheiseninstrument (R. Kölbel).



Maschinenfabrik: Die erste Maschinenfabrik auf bayerischem Boden errichtete 1817 Friedrich König (17.4.1774 - 17.1.1833) im ehemaligen Kloster Oberzell (Zell) bei Würzburg. Er hat 1835 erstmals in Bayern die Arbeitsstrafe eingeführt (u. a. BBB, GBBE: Friedrich Koenig, +15.1. Fachlex. Forscher u. Erfinder) S. auch Schnellpresse.



Maschinenfabrik: Heinrich von Buz (17.9.1833 - 8.1.1918) aus Eichstätt brachte seit 1864 die Maschinenfabrik Augsburg AG auf den ersten Platz im europäischen Maschinenbau. Er gehörte zu den "bedeutendsten" Unternehmern seiner Zeit. Unter seiner Regie erfolgte der Zusammenschluss der Augsburger Firma mit dem schärfsten Konkurrenten, der Maschinenbaugesellschaft Nürnberg, zur Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg, kurz MAN genannt (NDB, BBB).
 



Maschinenfabrik: Der in Mühlhausen (Mfr.) geborene Anton Lessing (21.5.1840 - 3.4.1915) wirkte entscheidend bei der Industrialisierung Russlands mit. Er gründete die Maschinenfabrik Kolomna bei Moskau und die Flüssige-Brennstoff-GmbH in Berlin (NDB, DBE, GBBE).



Maschinenfabrik: Hugo Güldner (18.7.1866 - 12.3.1926) entwickelte verschiedene Verbrennungsmotoren und war 1899 Chefkonstrukteur von Rudolf Diesel in Augsburg. 1906/07 gründete er die Güldner-Werke in Aschaffenburg (C. Pollnick, NDB).



Massage: Wohl erstmals erwähnt durch Konrad von Würzburg (um 1220/1225/30/35 - 31.8?.1287) im "Trojanischen Krieg" 1270/87 (K. C. Wildt, BBB, GBBE; Lebensdaten DBI: +1280 oder 1287).



Materialprüfung: 1443 wird in einer Ergänzung zum "Bellifortis" des Eichstätter Kriegsingenieurs Konrad Kyeser (26.8.1366 - nach 1405) das Anschießen einer Steinbüchse zum Zweck der Druckfestigkeitsprüfung beschrieben. Es handelt sich um das "erste Verfahren einer Materialprüfung" in der Technikgeschichte.
Weiterer Text



Materialprüfung: Johann Ludwig Werder (17.5.1808 - 4.8.1885 Nürnberg) erfand eine Materialprüfmaschine (Zugfestigkeit von Brückenbauteilen) (Ber. Nürnberger, GBBE).



Materialprüfung: Der Professor für technische Mechanik Johann Bauschinger (11.6.1834 - 25.11.1893) aus Nürnberg richtete eine Versuchsanstalt zur Feststellung der Festigkeitseigenschaften von Baustoffen ein und wurde so zum Mitbegründer der modernen Materialprüfung (Werkstoffprüfung). Auf sein Konto geht ein Apparat zum Messen sehr kleiner Längenänderungen fester Körper. Der „Bauschinger-Effekt“ 1886 (Verfestigung des Stahls) ist nach ihm benannt, ebenso die sog. "Bauschinger-Konferenzen" 1884 (BBB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Mathematik: Die älteste europäische Aufgabensammlung der Unterhaltungsmathematik entstand Anfang des 8. Jahrhunderts am fränkischen Hof. Das Problem Nr. 18, ein Mann will einen Wolf, eine Ziege und einen Korb Kohlköpfe über einen Fluss bringen, ist heute noch bekannt. Die epochemachenden Berechnungen und Entdeckungen der Nürnberger Astronomen im 15. und 16. Jahrhundert wären ohne vorzügliche mathematische Kenntnisse nicht möglich gewesen. Von Nürnberg ging auch die "Popularisierung" der Mathematik aus. Ulrich Wagner verfasste Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts das erste gedruckte Rechenbuch und Johannes Böschenstein 1514 das erste Rechenbuch der Welt für Jugendliche. Der bekannteste deutsche Rechenmeister Adam Riese (Ries) war ebenfalls ein Franke. Sein Rechenbuch stellt eine didaktisch-methodische Meisterleistung dar, die bis ins 19. Jahrhundert hinein vorbildlich blieb. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Universität Erlangen dank Paul Gordan, Felix Klein und Max Noether zu einem Zentrum der mathematischen Forschung. Die in Erlangen geborene Tochter Noethers Emmy darf den Ehrentitel bedeutendste Mathematikerin aller Zeiten für sich in Anspruch nehmen.



Mathematik: Johannes Regiomontanus (6.6.1436 - 6.7.1476) aus Königsberg (Ufr.) gilt als "Erneuerer" der Mathematik in der Renaissance. Er "stellte die Weichen, in deren Bahnen die künftige Entwicklung der Mathematik ablief" (Kaunzner). Er schuf erstmals Sinus- und Tangenstafeln, "welche auf dezimaler Teilung beruhten" (Lex. d. Renaissance), und benutzte als erster in Süddeutschland Symbole für Unbekannte, das Gleichheitszeichen und die Wurzel (M. Folkerts). Er entdeckte das Cosinus-Gesetz für sphärische Dreiecke und schrieb das erste zusammenfassende Lehrbuch über das Dreieck. Sein Schaffen markiert den "Beginn eines neuen Zeitabschnitts in der mathematischen und astronomischen Forschung" (s. auch Trigonometrie).
 



Mathematik: Der Nürnberger Johannes Werner (14.2.1468 - Mai? 1522) , 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, ersetzte die Multiplikation durch Addition und Subtraktion (Kraus, s. auch Kegelschnitt). Aquinas Svuevus, der sich Ende des 15. Jahrhunderts längere Zeit in Nürnberg aufhielt, zählt zu den bedeutendsten Mathematikern der damaligen Zeit (NDB, DBE).



Mathematik: "Weltruhm" in seinem Fachgebiet erlangte Johannes Schöner (16.1.1477 Karlstadt - 16.1.1547 Nürnberg), der u. a. in Bamberg tätig war. Er war Mathematiklehrer am Nürnberger Gymnasium, "was an keiner Schule der Epoche noch üblich war" (Kraus).



Mathematik: Heinrich Grammateus (Schreiber, Schreyber) (1492/vor 1496? - 1525/26), der sich u. a. in Nürnberg aufhielt, war der erste Deutsche, dessen mathematische Veröffentlichungen durch "Drucklegung einer breiteren Öffentlichkeit" bekannt wurden. Er führte neue mathematische Symbole ein (DBE).



Mathematik: Der Rechenmeister Simon Jacob (um 1510 - 24.6.1564) aus Coburg führte das heute gebräuchliche Plus- und Minuszeichen ein (NDB, BBB, s. auch Geometrie).



Mathematik: Die "Mathesis enucleata" 1689 des Altdorfer Professors Johann Christoph Sturm (3.11.1635 - 26.10.1703) aus Hilpoltstein war zu ihrer Zeit in Deutschland das einzige Lehrbuch für höhere Mathematik (ADB, DBE) (auch *1634).



Mathematik: Friedrich Wilhelm Stübner (6.1.1710 Bayreuth - 22.8.1736 Münchberg) hat 1730 den Satz von der möglichen Anzahl positiver und negativer Wurzeln einer Gleichung aufgestellt (Kraus, BBB).



Mathematik: Johann Michael Joseph Salomon (22.2.1793 Würzburg - 2.7.1856) verdankt die Mathematik die Weiterentwicklung der sog. österreichischen Methode der Subtraktion (DBE).



Mathematik: Der Gauß-Schüler Karl Georg Christian von Staudt (24.1.1798 Rothenburg o. d. T. - 1.6.1867 Erlangen), zeitweise Professor am Gymnasium in Würzburg und in Nürnberg tätig, lieferte den Beweis des Gaußschen Kreisteilungssatzes. Von ihm stammt auch der Satz von der Gesetzmäßigkeit der Bernoullischen Zahlen. Nach ihm ist das 1840 entwickelte Staudt-Clausen-Theorem benannt (BBB, DBE, GBBE). S. auch Geometrie.



Mathematik: Der Bruder des Philosophen Ludwig Feuerbach Karl Wilhelm Feuerbach (30.5.1800 - 12.3.1834), der in Erlangen, Hof und Ansbach tätig war, führte die Tetraederkoordinaten ein. Nach ihm ist der sog. Feuerbachkreis benannt (Lex. bedeutender Mathematiker, BBB).



Mathematik: Das Erlanger Dreigestirn Gordan, Klein und Noether: Vor Göttingen war Erlangen Zentrum der mathematischen Wissenschaften in Deutschland. An erster Stelle steht Paul Gordan (29.4.1837 - 21.12.1912 Erlangen). Er zählt zum "Kreis der großen Algebraiker" und gilt als "führender" Autor auf dem Gebiet der Formentheorie der linearen Transformation. Er begründete die Theorie elliptischer Funktionen neu. Nach ihm ist das Gordansche Endlichkeitstheorem benannt (NDB, BBB; DBE, GBBE: *27.4.)



Mathematik: Theodor Reye (20.6.1838 - 2.7.1919 Würzburg) führte die Geometrie der Punktreihen ein. Namengebend: Reye-Konfiguration (DBE).



Mathematik: "Die glänzendste Erscheinung unter den deutschen Mathematikern seiner Zeit", "der Zeus, der über die anderen Olympier thronte" (Max Born): Felix Klein (25.4.1849 - 22.6.1925), als ordentlicher Professor von 1872 (23 Jahre alt, in einem Alter in dem er bei den damaligen Reichstagswahlen noch nicht wahlberechtigt war) bis 1875 an der Universität Erlangen lehrend, wird als einer der letzten Universalisten seines Fachs gerühmt (BBB). Er gehört zu den "erfolgreichsten Forschern und Organisatoren" auf dem Gebiet der reinen und angewandten Mathematik. Außerdem war er als einer der ersten von der Richtigkeit der Einsteinschen Relativitätstheorie überzeugt. Er wurde ferner bekannt als Gründer mathematischer Gesellschaften und durch seine Reform des Mathematikunterrichts. Als Klein das berühmte "Erlanger Programm", das den Namen der fränkischen Universitätsstadt in der ganzen Mathematikwelt bekannt machte, vorlegte, war er erst 23 Jahre alt (NDB, s. auch Geometrie).



Mathematik: Der "Wegbereiter" der algebraischen Geometrie Max Noether (24.9.1844 - 13.12.1921 Erlangen) entwickelte die algebraische Theorie der Punktsysteme auf Kurven und Flächen (Brockhaus). Nach ihm ist der Brill-Noethersche Restsatz benannt (NDB). Seiner Tochter Emmy Noether (23.3.1882 Erlangen - 14.4.1935), "Mutter der Algebra", der berühmtesten Mathematikerin überhaupt, die 1933 emigrierte, verdankt die moderne Algebra wesentliche Erkenntnisse, z. B. die Idealtheorie. Sie führte die sog. "verschränkten Produkte" ein. Noether hat die Algebra des 20. Jahrhunderts durchgreifend neugestaltet. Sie ist "das schöpferischste mathematische Genie, das hervorgebracht wurde, seit das Hochschulstudium der Frau existiert" (Albert Einstein). Nach ihr sind u. a. Noether-Theorem, die Noethersche Gruppe, die Noetherschen Gleichungen, die Noetherschen Modulen, die Noetherschen Ringe und die Noetherschen Faktorensysteme benannt. Es gibt seit 1974 den Emmy-Noether-Preis der Universität Erlangen, das Emmy-Noether-Programm der DFG 1998, ferner die Stipendien Emmy Noether Fellowship und George William Hill-Emmy Noether Fellowship. Ein Mondkrater ist nach ihr benannt. (NDB, DBE, GBBE, BBB, s. auch Universitätsprofessorin).



Mathematik: Nach Hermann Hankel (14.2.1839 - 29.8.1873), ab 1867 an der Universität Erlangen tätig, ist u. a. das Hankelsche Permanenzprinzip der formalen Rechengesetze und die Hankel-Funktion benannt (Lex. bedeutender Mathematiker, DBE, NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Mathematik: Friedrich Emil Prym (28.9.1841 - 15.12.1915), von 1869 bis 1909 Professor an der Universität Würzburg, leistete "wesentliche" Arbeiten zur Funktionentheorie. Er erhielt 1872 in Würzburg die erste mathematische Assistentenstelle in Deutschland. Namengebend: Prymsche Funktionen und Friedrich-Prym-Stiftung (NDB, BBB, DBE; Lex. bedeutender Math. +1914).



Mathematik: Johannes Erwin Papperitz (17.4.1857 - 5.8.1938 Bad Kissingen) entwickelte Modelle und Apparate u. a. zur Darstellung geometrischer Figuren. Seinen Namen trägt die Papperitzsche Differentialgleichung (DBE).



Mathematik: Auf Ernst Fischer (12.7.1875 - 14.11.1954), der ab 1911 in Erlangen lehrte, geht die "Konvergenz im Mittel" zurück. Nach ihm ist der Satz von Riesz-Fischer benannt (u. a. NDB, GBBE).



Mathematik: Erhard Schmidt (13.1.1876 - 6.12.1959), u. a. 1910 Professor in Erlangen, begründete die Theorie des Hilbertschen Folgenraums und die "Mathematischen Nachrichten". Seinen Namen trägt das Hilbert-Schmidt-Theorem und das Schmidtsche Orthogonalisierungsverfahren, eine grundlegende Methode in der Linearen Algebra (u. a. DBE).



Mathematik: Heinrich Franz Friedrich Tietze (31.8.1880 - 17.2.1964), der von 1919 bis 1925 an der Universität Erlangen tätig war, bewies verschiedene grundlegende Sätze (DBE).



Mathematik: Fritz Noether (7.10.1884 - 10.9.1941) aus Erlangen, der Bruder von Emmy Noether, erfand die sog. "Fredholm-Operatoren" (in der Sowjetunion Noethersche Operatoren genannt). Er wurde 1941 in der Sowjetunion hingerichtet (NDB).



Mathematik: Das Radonsche Integral ist nach Johann Karl August Radon (16.12.1887 - 25.5.1956), der von 1925 bis 1928 an der Universität Erlangen lehrte, benannt (DBE).



Mathematik: Kurt Vogel (30.9.1888 - 27.10.1985) aus Altdorf gründete 1936 das Institut für Geschichte der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität München (DBE).



Mathematik: Von Wolfgang Adolf Ludwig Helmuth Krull (26.8.1899 - 12.4.1971), der ab 1938 an der Universität Erlangen tätig war, stammt der Begriff der "allgemeinen Bewertungen". Nach ihm ist u. a. der Krullsche Hauptidealsatz benannt.



Mathematik: Heinrich Grell (3.2.1903 - 21.8.1974), 1944/45 in Erlangen tätig, 1947/48 Lehrbeauftragter in Bamberg, lieferte "bahnbrechende" Arbeiten u. a. zur Idealtheorie in Quotientenringen. Er begründete eine Algebraikerschule in der DDR (u. a. DBE)..
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Mathematik: Georg August Nöbeling (*12.11.1907), ab 1933 an der Universität Erlangen tätig, bewies den nach ihm benannten Satz über Abelsche Gruppen.



Mathematik: Friedrich Ernst Peter Hirzebruch (*17.10.1927), der von 1950 bis 1952 an der Universität Erlangen beschäftigt war, lieferte den Beweis eines "verallgemeinerten Riemann-Roch-Theorems" (Lex. bedeutender Mathematiker, Kürschner).



Mathematik: Nach Heinz Bauer (31.1.1928 Nürnberg - 15.8.2002 Erlangen) sind u. a. benannt: „Bauersche harmonische Räume“ und „Bauersches Maximumprinzip der konvexen Analysis“ (GBBE).



Mathematik: Die erste Druckausgabe des Archimedes in Deutschland erfolgte 1544 durch den Prediger Thomas Venatorius (1490 - 4.2.1551). Er hielt sich in Eichstätt und Nürnberg auf. Die erste deutsche Ausgabe von Archimedes' "Quadratur der Parabel" erschien 1817 in Aschaffenburg (BBB, DBE; *auch um 1488).

     Lit. Archimedes: Sand-Rechnung, oder tiefsinnige Erfindung ... einer Zahl, welche er unfehlbar beweiset grösser zu seyn als die Anzahl aller Sandkörnlein, mit welche die Höhle der ganzen Welt, ... könnte ausgefüllet werden ... v. J. Ch. Sturm. Nürnberg: Gerhard Fürst, 1667. - Erste deutsche Gesamtausgabe, die 7 Werke des Archimedes in der Übers. u. Bearbeitung Sturms enthält.



Matzmannsdorf: (Langfurth): bei Dinkelsbühl: wird 1797 in Goethes Tagebuch erwähnt.



Mauk: (Georgensgmünd): bei Roth: berühmte Besucher: Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793.



Medaille: Nürnberger waren entscheidend an der Entwicklung der deutschen Medaillenkunst beteiligt. Der Goldschmied und Stempelschneider Hans Kraft d. Ä. (1481 - 1542/43) entwickelte ein neues Verfahren zur Medaillenprägung (Ber. Nürnberger). (*auch vor 1500).



Medaille: Der Nürnberger Peter Vischer d. J. (1487 - 1528) schuf die erste deutsche Gussmedaille (Lex. d. Renaissance). (*auch 1486).



Medaille: Der Medailleur und Kleinplastiker Hans Schwarz (um 1492 - 1517), der u. a. in Nürnberg tätig war, ist der Begründer der deutschen Bildnismedaille (BBB, DBE). (+auch nach 1526, um 1550).



Medaille: Matthes Gebel (um 1500 - begr. 22.4.1574 Nürnberg), "der fruchtbarste Medailleur seiner Zeit", erfand den Panzer im Wappenbild. Er verbreitete die in Deutschland neue Kunst der Bildnismedaille und fertigte 1532 die erste Kinderdarstellung der deutschen Medaillenkunst (NDB, BBB).



Medaille: Der Nürnberger Ehrpfennig von 1521 gilt als ein Beispiel, das auf deutschem Boden "einzig" dasteht. Die Vorzeichnung stammt von Albrecht Dürer (21.5.1471 - 6.4.1528) Nürnberg.



Medaille: Die Modellzeichnung des Reichsstatthaltertalers für Friedrich den Weisen von Sachsen schuf Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 16.10.1553) aus Kronach (DBE Lebensdaten * zwischen 1472 und 1480).



Medaille: Valentin Maler (um 1540 - 1.9.1603 Nürnberg) schuf einen "neuen Typus" der städtischen Glückwunschmedaille (DBE, BBB, GBBE).



Medaille: Der Kunstdrechsler Georg Christian Reich (1756 - 1848) aus Fürth erfand eine Maschine, mit der er Medaillenreliefs drechselte (Schwammberger). Sein Vater Johann Christian d. Ä. (2.4.1730 - 21.3.1814 Fürth), seit 1758 in Ansbach, wurde 1793 von Wilhelm Heinrich Wackenroder besucht (Thieme-Becker: *1740). (d. J. getauft auch 28.4.1765).



Medikament: "Treffliche Medizinen in der Hand eines unbesonnenen Menschen sind wie Messer oder eine brennende Fackel in der Hand eines Kindes oder eines Irren" (Andreas Libavius Zitat). "Am Buche des Lebens sind wie in medizinischen Büchern die Rezepte hinten dran" (Jean Paul Zitat).



Medikament: in der Literatur:

     "Ich bin ein Doctor der Arznei
     An dem Harn kann ich sehen frei
     Was Krankheit ein Mensch tut beladn
     Dem kann ich helfen mit Gotts Gnadn
     Durch ein Syrup oder Rezept
     Das seiner Krankheit widerstrebt ..."
     (Hans Sachs in Ammanns "Ständebuch" 1568).



Medikament: Nach Johann Adam Schertzer (Scherzer) (1.8.1628 - 23.12.1683), der sich in Wunsiedel und Kulmbach aufhielt, ist der Schertzersche Balsam benannt (DBE).



Medikament: Der Nürnberger Philipp Ludwig Wittwer (19.5.1752 - 24.12.1792) gründete 1790 das „Archiv für die Geschichte der Arzneikunde“ (GBBE).



Medikament: Eugen Dieterich (6.10.1840 - 15.4.1904) aus Waltershausen (Ufr.), von 1856 bis 1859 Apothekerlehrling in Remlingen bei Würzburg, begründete die "industrielle Galenik". Er war Initiator der Fachzeitschrift "Helfenberger Annalen" 1886 (NDB, BBB, GBBE).



Medikament: Wilhelm Filehne (12.2.1844 - 29.4.1927), der ab 1874 in Erlangen tätig war, führte Antipyrin und Pyramidon ein und verdrängte dadurch Chinin (DBE, NDB).



Medikament: Die Forschungen des Max Conrad (5.6.1848 - 31.12.1920 Aschaffenburg) ermöglichten 1904 die Herstellung des Veronal, das von Emil Fischer (9.10.1852 - 15.7.1919), Chemieprofessor in Erlangen und Würzburg, entdeckte wurde.



Medikament: Der Würzburger Professor Ludwig Knorr (2.12.1859 - 5.6.1921) fand 1883/84 das Antipyrin, ein wirksames Mittel gegen Kopfschmerzen, Fieber und Gelenkrheumatismus, ferner 1893 das Pyramidon, und leitete damit die synthetische Herstellung von Arzneimitteln ein (NDB; DBE, GBBE: 4.6.)



Medikament: Aus Fürth stammt der Mitarbeiter von Paul Ehrlich Louis Benda (30.1.1873 - 22.7.1945), der an der Erfindung des Salvarsans und des Panflavins beteiligt war (Schwammberger, DBE, GBBE).



Medikament: Dem Gynäkologen Erich Fels (19.5.1897 Würzburg - 21.1.1981) gelang die Isolierung des Progesterons (DBE)



Medikament: Dem in Fürth geborenen Chemiker Michael Otto (1902 - 1944) verdankt die Pharmazie das Oppanol (Schwammberger).



Medikament: Der Aschaffenburger Albrecht Fleckenstein (3.5.1917 - 4.4.1992) entdeckte 1967 als erster wirksame Mittel gegen Herz- und Kreislaufkrankheiten (u. a. Calciumblocker) (Lex. d. Naturwiss., DBE, GBBE).



Medizin: Zitat "Ich helfe mir bloß durch begrabne Ärzte, nicht durch begrabende" (Jean Paul). "Das Leben ist eine unheilbare Krankheit für den Arzt" (Jean Paul). "Der Arzt und der Sargmacher verhalten sich wie der Vogelsteller und Vogelbauermacher" (Jean Paul). „Jede Gesundheit ist gemeinhin tödlich, wenn sie lange anhält, etwa 70, 80 Jahre“ (Jean Paul). "Der Tod ist eine soziale Krankheit" (Rudolf Virchow). "Was ist der Organismus? Eine Gesellschaft lebender Zellen, ein kleiner Staat, wohl eingerichtet, mit allem Zubehör von Ober- und Unterbeamten, von Dienern und Herren, großen und kleinen" (Rudolf Virchow). "Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten: Autoritäten und Systeme" (Virchow). „Die Medizin ist eine soziale Wissenschaft, und die Politik ist nichts weiter als Medizin im Großen (Virchow).



Medizin: Das Hand- und Lehrbuch des Würzburger Wundarztes Ortolf von Baierland (*Bayerland Weiler bei Bischofsheim? Anfang 13. Jh. - ca. 1300) aus dem 13. Jahrhundert war noch zwei Jahrhunderte später ein medizinischer Bestseller. Als erster derartiger Text in deutscher Sprache wurde er 1477 in Nürnberg gedruckt (H. W. Nachrodt). Konrad von Eichstätt (Ende 13. Jh. - 18.8.1342) verfasste lateinische Gesundheitsregeln. Sie bildeten die Vorlage für eine ganze Reihe von spätmittelalterlichen "regimina sanitatis" (NDB, DBE, BBB, GBBE). (+auch vor 1339).



Medizin: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge!" Diese Maxime Heraklits gilt nicht nur für die Technik, auch die frühe Medizingeschichte verdankt den kriegerischen Auseinandersetzungen entscheidende Fortschritte in der Wundbehandlung, so durch den ersten deutschen Militärarzt Heinrich von Pfalzpaint bei Eichstätt. Gewöhnlich war der Arzt auch ein guter Chemiker. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Coburger Andreas Libavius, der sehr früh die Wirksamkeit von Medikamenten untersuchte. Im 19. Jahrhundert machte der Bamberger Johann Lukas Schönlein die Universität Würzburg zum "Wallfahrtsort der Ärzte, wie es Rom für die Künstler ist". Als Klinikchef an der Berliner Charité leitete er durch zahlreiche Entdeckungen ein neues Kapitel der Medizingeschichte ein. In unserem Jahrhundert waren es der Altmeister der Krebsforschung Karl-Heinrich Bauer, der "Neurosenbaron" Victor-Emil von Gebsattel und Alois Alzheimer, die auf ihrem Spezialgebiet weltberühmt wurden.



Medizin: Heinrich von Pfalzpaint (nach 1400 - vor 1465), der sich nach dem Dorf Pfalzpaint (Walting) bei Eichstätt benannte, veröffentlichte 1460 die "Bünderznei", das früheste deutsche Lehrbuch für Wund- und Militärärzte. Es ist das älteste wissenschaftliche Werk über die Behandlung von Wunden, Blutungen, Hautkrankheiten, Fremdkörpern, Verrenkungen, Frakturen, Zahnkrankheiten und inneren Beschwerden. Vermutlich zum ersten Mal tauchen Hasenschartenoperation, Nasenplastik und Narkose in der medizinischen Fachliteratur auf. Heinrich gilt als „bekanntester Wundarzt des deutschen Mittelalters“. (†auch 1465/67).

     Heinrich hält zahlreiche Ratschläge bereit: Der Arzt soll die Nacht vor der Operation keine Zwiebeln essen und sich vor Trunkenheit hüten. Bevor man mit der Arbeit beginnt, empfiehlt es sich, eine Messe hören. Zur Untersuchung dienen Messingsonden. Dann wird Terpentinöl in die Wunde gegossen, ein Pflaster aufgelegt und die Wunde durch Leinsamen gekühlt. Wenn notwendig, wird genäht. Blutende Verletzungen darf man nicht abbinden, sondern man muss sie mit Tampons behandeln. Ähnlich wie bei Kyeser spielen noch Aberglaube und Zaubermittel eine Rolle. Das zeigt die Rezeptur für ein blutstillendes Mittel: "Nimm ein Leinentuch, das brenn' in ein Topf zu Pulver, und nimm Schweindreck und Eseldreck, des tu' gleich viel zusammen." Nützt es nichts, was anzunehmen ist, dann sollte das Pulver mit Moos, "der uff den Totenbeinen wächst", verbessert werden.

     Während der "Wundtrank" bei Homer aus Wein, Honig und frischem Käse bestand, wurde er bei Heinrich aus Beifuß gekocht. Da man Wasser, Bier oder Wein zusetzte, mag er genießbar gewesen sein und seine Wirkung getan haben. Das kann man von einem anderen Rezept wohl nicht behaupten: "Nimm ein gut Teil Regenwörm, und stoß die mit Essig und druck' das dorch ein Tuch ... Es ist ein gute Kunst und hilft, wo einer zu wenig Atem hat."



Medizin: Heinrich von Pfalzpaint (nach 1400 - vor 1465) - Narkose und Nasenplastik im 15. Jahrhundert. Heinrichs Spezialgebiet war die Chirurgie; hier hat er durchaus Erstaunliches geleistet. Pfeile ließ er 10 bis 14 Tage stecken. Dann lockerte er sie durch eine "Zugsalbe". Bei Frakturen wurde eine Heilsalbe auf die Bruchstelle aufgetragen, ein Verband angelegt und geschient. Überraschend modern die Beschreibung der Nasenplastik! Zuerst wurde aus Pergament oder Leder ein Modell der neuen Nase gefertigt und nach dieser Vorlage ein Hautlappen aus dem Oberarm geschnitten, dessen unteres Stück aber nicht vom Arm abgetrennt werden durfte. Dann wurde der Arm über den Kopf gelegt und der Hautlappen mit dem Nasenstumpf zusammengebracht. Der Arm blieb etwa 14 Tage lang am Kopf festgebunden, bis das neue Hautstück angewachsen war. Jetzt begann die eigentliche kosmetische Operation.

     Bei den nicht gerade zimperlichen Behandlungsmethoden der damaligen Zeit gewinnt ein Kapitel der Handschrift besondere Bedeutung, das überschrieben ist: "Wie man einen schlafen macht, den man schneiden wollte": "Nimm Saft von schwarzem Mohn, den heißt man Opium, und den Saft von Bilsensamen. Dann Alraunblätter, unreife Maulbeeren, Schierling, Epheu, Lattichsamen". Mit dem Saft wurde ein Schwamm getränkt. "Dornach so lege den Schwamm dem Menschen also lang vor die Nasen, bis er schlofen wird." Durch Zäpfchen aus Baumwolle, die in Essig, Fenchelsamen und Baumöl getaucht und die dem Narkotisierten in die Nase gesteckt wurden, sollte er wieder zu sich gebracht werden.



Medizin: in der Literatur:

     "Der Arzt:
     Herr! schreit der Docter, ner kan Wei!
     Denn sunst geiht's schnell zon End.
     Der Kranke:
     Wöi lang, Herr Docter, mahne's denn
     Dass nau noh währ'n könnt'?
     Der Arzt:
     Dös waß ih freilih niht su g'nau
     Dau steiht ka Mensch derfür.
     Der Kranke:
     So will ih löiber trink'n noh
     Und wenn ih nimmer trink'n koh
     Nau ligt die Schuld on mir."
     (Johann Konrad Grübel "Der Arzt
     und der Kranke")



Medizin: Der Nürnberger Stadtarzt Heinrich Wolff (1520 - 1581) war der erste, der die neue Lehre des Paracelsus übernahm.



Medizin: Der Leibarzt des Ansbacher Markgrafen Leonhart Fuchs (17.1.1501 - 10.5.1566) erhielt als erster deutscher Mediziner einen Ruf ins Ausland.
Bibliographie



Medizin: Thomas Mermann von Schönburg zu Aufhofen (1547 - 25.12.1612), Leibarzt der Eichstätter Fürstbischöfe, gilt als einer der "führenden" Mediziner des Humanismus (BBB; DBE: + 26.12.) (*auch 1559, +auch 1622).



Medizin: "Die Ärzte verzeihen uns jeden Lebenswandel, der in ihr Wartezimmer führt" (Sigmund Graff - Zitat).



Medizin: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, hat in dem Werk "Scrutinium contagiosae luis" 1658 als erster Krankheitserreger mit dem Mikroskop gesucht. 1659 beschrieb er als einer der ersten Kleinlebewesen in Milch, Essig und verdorbenem Fleisch und erkannte den Heilfaktor der Musik (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss.) (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder). S. auch Bakteriologie, Blut, Parasitologie).
 
Bibliographie



Medizin: Georg Ernst Stahl (21.10.1660 - 14.5.1734) aus Ansbach ist mit seinem 1708 veröffentlichten Buch "Theoria medica vera" Schöpfer des animistischen Systems (Pötsch; Ärzte-Lex. *1659 und Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Medizin: Johann Andreas Eisenbart (27.3.1663 - 11.11.1727), der sich u. a. in Bamberg aufhielt, erfand eine Nadel zum Starstechen und einen Polypenhaken. Er diente dem Bamberger Okulisten, Bruch- und Steinschneider Alexander Biller als Geselle und legte 1684 seine Gehilfenprüfung ab (Ärzte-Lex., GBBE *um 1663) Volkslied: "Ich bin der Doctor Eisenbart / Kurier die Leut nach meiner Art."



Medizin: Melchior Adam Weikard (27.4.1742 - 25.7.1803), u. a. Brunnenarzt in Bad Brückenau, verfasste 1795 das erste deutsche Lehrbuch über den "Brownianismus". Er begleitete als Hofarzt die russische Zarin auf ihrer Krimreise (Ärzte-Lex., BBB; GBBE: *28.4.).



Medizin: Adalbert Friedrich Marcus (21.11.1753 - 26.4.1816), u. a. in Würzburg tätig, machte Bamberg zum Mittelpunkt der romantischen Medizin, "the center of German medical world" (Th. H. Broman). Er wurde 1800 von Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling besucht. Mit ihm zusammen gab er von 1806 bis 1808 die "Jahrbücher der Medizin als Wissenschaft" heraus. Er begründete die "Medizinisch-chirurgische Schule" und übernahm als Chefarzt das für die deutsche Krankenhausentwicklung vorbildhafte Allgemeine Krankenhaus in Bamberg. Die von Marcus errichteten Landphysikate wurden später von Bayern übernommen (NDB, DBE, GBBE s. auch Impfung).



Medizin: Franz Kaspar Hesselbach (27.1.1759 - 24.7.1816 Würzburg) war namengebend für Hesselbachband und Hesselbachbruch (DBE, GBBE).



Medizin: Friedrich Wilhelm von Hoven (11.3.1759 - 6.2.1838), 1803 „Professor der Heilkunde“ in Würzburg, u. a. Nürnberg, war der „engste Jugendfreund seines Kommilitonen Friedrich Schiller“ (GBBE).



Medizin: Der Arzt Lion Bernkastel (Berncastel) (um 1770 - 24.12.1840), u. a. in Würzburg und Bamberg tätig, war 1800 Mitbegründer der "Société littéraire" (Trierer biogr. Lex.) (*auch 1768/73).



Medizin: Franz Reisinger (14.10.1787 - 20.4.1855) war u. a. an der Universität Erlangen tätig. Seinen Namen trägt die Universitäts-Poliklinik München ("Reisingerianum") (DBE, BBB, GBBE).



Medizin: Zitate: "Wohl selten hat das Leben eines deutschen Gelehrten so mannigfaltige und innige Beziehungen auf die bedeutendsten Zeitgenossen und auf die Geschichte des deutschen Geistes überhaupt dargeboten ..." (R. Virchow). "Sie wissen, dass der Zauber Ihres Anblicks mich immer gleich heilt" (Alexander von Humboldt).



Medizin: Der Bamberger Johann Lukas Schönlein (30.11.1793 - 23.1.1864), u. a. Professor in Würzburg, Leibarzt des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., begründete die moderne Diagnostik und entwickelte die "Methode der deutschen Klinik" (R. Virchow). Das Juliusspital in Würzburg wurde durch ihn zur "fortschrittlichsten" Anstalt in Deutschland ausgebaut. Schönlein verband erstmals traditionelle Erfahrungen mit modernen Forschungsergebnissen. Er begründete die Lehre von den Pilzkrankheiten der Haut, entdeckte den Pilz des Favus (Achorion Schoenleini) und führte die deutsche Sprache in die Medizinvorlesungen ein. Auf ihn geht die sog. naturhistorische Schule der Medizin zurück. Als erster in Deutschland wendete er Auskultation und Perkussion an. Die Medizin verdankt ihm die Abklärung zahlreicher Krankheitsbilder u. a. des Fiebers. Er führte u. a. die Wörter Pinzette und Skalpell in die Fachterminologie ein. Namengebend: Purpura Schoenlein-Henoch und Trichophyton schoenleinii (Fadenpilz, Ursache des Erbgrinds). Als Universitätslehrer wurde er von niemandem übertroffen; er gilt als "berühmtester klinischer Lehrer Deutschlands". Unter den berühmten Ärzten war er wohl der "schreibfaulste" überhaupt. Außer der Dissertation ließ er nur noch zwei briefliche Mitteilungen drucken. Nachschriften seiner Vorlesungen jedoch wurden ins Französische, Englische und Russische übersetzt. Zu seinen Schülern zählen Rudolf Virchow, zu seinen Freunden Alexander von Humboldt und der Komponist Jacob Meyerbeer.

     Bereits als Gymnasiast sezierte Schönlein zum Entsetzen seiner Eltern Frösche und Eidechsen. Nach Studien in Landshut, Würzburg, Göttingen, Jena und München habilitierte er sich 1817 in Würzburg. Binnen kurzem wurde er durch seine neuartigen diagnostischen Methoden weit über Frankens Grenzen hinaus bekannt (Lex. d. Naturwiss. +1865, GBBE: +22.1.)
 



Medizin: Johann Lukas Schönlein (1793 - 1864) Auf der Flucht vor der bayerischen Obrigkeit Bald erhielt die hoffnungsvolle Karriere einen Knick. Schönleins liberale Gesinnung war der Obrigkeit ein Dorn im Auge, man wollte ihn als Kreis-Medizinalrat nach Passau strafversetzen. Aber der Domestizierungsversuch misslang, der missliebige Revoluzzer schied 1833 für immer aus dem bayerischen Staatsdienst aus und "emigrierte" in die Schweiz. In Zürich hat er den "historischen" Woyzeck und Georg Bücher behandelt.

     Nach diesem unfreiwilligen Intermezzo begann der steile Aufstieg zum wohl berühmtesten Arzt seiner Zeit, und zwar durch die Berufung als Professor und Klinikchef nach Berlin. Ein Zeitgenosse schildert den "Einstand" Schönleins: "... es soll ein ungeheurer Spektakel gewesen sein. Am ersten Tage, als er auf der Charité las, genügte der Saal, in dem die Vorlesung angekündigt war, nicht; und so stürmte die ganze versammelte Menschenmenge Hals über Kopf die Treppe herab in den Operationssaal ... Als ich ihn hörte, erschien er im feinsten Ballkostüm, schwarz und mit schwarzen Strümpfen und Schuhen, plissierten Manschetten ..., feuerrote Nase und Backen, und wahrhaftig so flegelhaft, dass unter dieser Larve kein Physiognomiker diese berühmteste der ärztlichen Illustrations aufsuchen würde."



Medizin: Johann Lukas Schönlein (1793 - 1864) Heimkehr nach Bamberg 1859 kehrte er in seine Heimatstadt Bamberg zurück und widmete sich seinen Hobbies, dem Sammeln von Münzen, Handschriften und Büchern. Seine Bibliothek umfasste an die 20000 Bände, darunter eine 8000 Bände zählende Spezialsammlung epidemiologischer Literatur ("wohl die reichste und kostbarste" seiner Zeit), die er der Universität Würzburg vermachte.

     Am Ende seines Lebens war Schönlein in aller Welt anerkannt und wurde mit Ehrungen überhäuft, über die das Bamberger Tagblatt ab 1840 regelmäßig berichtete: "Der russische General von Mansuroff überreichte im Auftrag der Kaiserin von Russland eine schwere goldene Dose mit 12 Solidaires nebst einer unzähligen Menge von kleinen Diamanten und Brillianten und vom Kaiser von Russland noch dazu den Anna-Orden 2. Klasse" (1840). "Der König von Schweden verlieh das Ritterkreuz zum Nordstern-Orden" (1844). "Der Großherzog von Weimar ließ das Ritterkreuz des Ordens vom Weißen Falken überreichen" (1845). Und gleichsam als späte Wiedergutmachung für das Unrecht, das ihm der Bayerische Staat angetan hatte, verlieh König Maximilian II. das Kommandeurkreuz des Bayerischen Verdienstordens zum Hl. Michael. S. auch Paläontologie, Parasitologie, Tbc



Medizin: Ludwig Stromeyer (6.3.1804 - 15.6.1876), ab 1838 Professor in Erlangen, führte die subkutane Myotomie und Tenotomie (Achillessehne) ein (Ärzte-Lex.)



Medizin: (Karl) Carl von Pfeufer (22.12.1806 Bamberg - 13.9.1869), u. a. an der Universität Würzburg tätig, war 1844 Mitbegründer der "Zeitschrift für rationelle Medizin". Er ist einer der "Protagonisten" der naturwissenschaftlichen Methode in der klinischen Medizin, führte die Physiologie und pathologische Anatomie in den Unterricht ein und reformierte das medizinische Prüfungswesen (NDB, Ärzte-Lex.)



Medizin: Der Bamberger Jacob Dessauer (1807 - 1873) stellte als erster den Einfluss des Cholesterins auf die Herztätigkeit fest.



Medizin: Jakob Henle: "Der klare, schöne Vortrag und die philosophische Auffassung fesselten mich ... Besonders das Nervensystem behandelte Henle geistreich und tief anregend" (Gottfried Keller Zitat).
Jakob Henle (19.7.1809 - 13.5.1885) aus Fürth, Lehrer Robert Kochs, wies bereits um 1840 darauf hin, dass bestimmte Infektionskrankheiten durch organische Keime entstehen. "Dementsprechend sind die Grundregeln der Definition eines Krankheitserregers, die "Henle-Koch-Postulate", nach ihm und seinem Schüler Robert Koch benannt" (Wikipedia). 1862 entdeckte er die nach ihm benannten Henle-Schleifen; es handelt sich um Kanäle zur Harnkonzentrierung in der Niere. Henle ist Begründer der sog. rationellen medizinischen Schule und der "Zeitschrift für rationelle Medizin" 1844. Sein Werk „Allgemeine Anatomie“ 1841 wurde zur Grundlage der modernen Histologie. Von ihm stammen diverse Erstbeschreibungen. Nach ihm ist die Henle-Scheide benannt. Er fand den Begriff "Epithel" und klärte u. a. den Feinbau der Hornhaut. Es gibt eine Henle-Medaille (u. a. Schwammberger, Lex. d. Naturwiss., s. auch Anatomie).



Medizin: "Wenn wir uns über unsere Gesundheit nur halb so freuen könnten, wie wir uns über jede Krankheit grämen und Sorgen machen, wären wir maßlos glücklich" (Sigmund Graff - Zitat).



Medizin: Jakob Henle (19.7.1809 - 13.5.1885) aus Fürth: in der Literatur: Berthold Auerbach "Die Frau Professorin" 1848 und "Neues Leben" 1852, Gottfried Keller "Der grüne Heinrich" 1854/55 und "Regine" (in "Das Sinngedicht" 1882)



Medizin: Anton Wintrich (5.11.1812 - 10.3.1882 Erlangen) gehörte zu den "ersten medizinischen Lehrern in Deutschland", die die Auskultation und Perkussion verwerteten (DBE).



Medizin: Robert Remak (26.7.1815 - 29.8.1865 Bad Kissingen) ist einer der Begründer der Elektrotherapie und Elektrodiagnostik (E. Hentschel, Lex. d. Naturwiss.)



Medizin: Wilhelm Roser (26.3.1817 - 16.12.1888), u. a. in Würzburg beschäftigt, war Mitbegründer der Zeitschrift "Archiv für physiologische Heilkunde" 1841/42 und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 1846. Nach ihm ist die Roser-Nélaton-Linie benannt (Ärzte-Lex.)



Medizin: Albert von Koelliker (auch Kölliker) (6.7.1817 - 2.11.1905 Würzburg) verdanken wir die Entdeckung der "Musculi erectores pilorum" der Haut (NDB, BBB, DBE, GBBE s. auch Nerven).



Medizin: "Wie in dem Leben der Staaten, so ist auch in dem Leben der Individuen der Zustand der Gesundheit des Ganzen bedingt durch das Wohlsein und die Innigkeit der Beziehungen der Einzelglieder" (R. Virchow Zitat).



Medizin: Der wohl berühmteste deutsche Arzt des 19. Jahrhunderts, "Symbol deutscher Wissenschaft schlechthin", Rudolf Virchow (13.10.1821 - 5.9.1902) war von 1849 bis 1856 an der Universität Würzburg tätig. Zahlreiche medizinische Begriffe (Embolie, Leukämie, Leukozytose, Thrombose) gehen auf ihn zurück. Namengebend für Virchow-Trias (Thromboseentstehung), das 1847/48 gegründete, später so genannte, "Virchows Archiv" und 1848 "Die medizinische Reform" (u. a. BBB, s. auch eigener Artikel).



Medizin: Heinrich von Bamberger (27.12.1822 - 9.11.1888), ab 1854 Professor in Würzburg, gründete 1887 die "Wiener klinische Wochenschrift" (NDB).



Medizin: Friedrich Albert von Zenker (13.3.1825 - 13.6.1898), ab 1862 an der Universität Erlangen tätig, wies 1860 die Gefährlichkeit der Trichinenerkrankungen nach (DBE, GBBE).



Medizin: Nikolaus Friedreich (31.7.1826 - 6.7.1882) aus Würzburg war zu seiner Zeit "führender Internist" und "Meister der pathologisch-anatomischen Richtung". Er gründete 1876 das Akademische Krankenhaus in Heidelberg. Nach ihm ist neben anderem der unkoordinierte Bewegungsablauf Friedreichsche Ataxie, eine Krankheit des Nervensystems, und der Friedreich-Fuß (Hohl- und Spreizfuß) benannt (NDB; DBE; Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss. und Brockhaus, GBBE: *1825).



Medizin: Anton Biermer (18.10.1827 - 24.6.1892) aus Bamberg wurde durch die Diagnostik der Atmungsorgane bekannt. Biermerscher Schachtelton, Biermer-Syndrom und Biermerscher Schallwechsel tragen seinen Namen, ferner die perniziöse Anämie, die er als erster erkannte und beschrieb (NDB, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Medizin: Carl Gerhardt (5.5.1833 - 21.7.1902), der u. a. 1872 an der Universität Würzburg tätig war, gilt als Pionier der physikalischen und chemischen Diagnostik (DBE, GBBE).



Medizin: Nach Friedrich von Recklinghausen (2.12.1833 - 26.8.1910), ab 1866 Professor in Würzburg, ist u. a. die Recklinghausen-Krankheit (Neurofibromatose) benannt, ferner die von-Recklinghausen-Flecken. Er schuf eine neue Grundlage für die Entzündungslehre (Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss., „Dreigroschenoper“ 1931,)



Medizin: Karl Ernst Friedrich Schröder (11.9.1838 - 7.2.1887), der u. a. an der Universität Erlangen tätig war, "führte zahlreiche neue Methoden in die operative Technik ein" (DBE, GBBE).



Medizin: Franz Penzoldt (12.12.1849 - 19.9.1927), u. a. 1874 an der Universität Erlangen tätig, entwickelte Methoden zur "quantitativen Erfassung" der Verdauung (NDB).



Medizin: Maximilian Braun (30.9.1850 - 19./22.2.1930), u. a. Assistent an der Universität Würzburg, entdeckte den Zwischenwirt und Überträger des Bothriocephalus latus (DBE, GBBE).



Medizin: Fritz Schenck (14.8.1862 - 22.3.1916), der ab 1890 an der Universität Würzburg tätig war, führte eine neue Methode der Blutzuckerbestimmung ein (DBE).



Medizin: Der Hals-Nasen-Ohrenarzt Alfred Denker (19.4.1863 - 21.10.1941), ab 1906 Universität Erlangen, schuf neue Operationsmethoden und konstruierte verschiedene Instrumente (GBBE).



Medizin: Hermann Hartmann (17.4.1863 - 20.1.1923), u. a. Assistent an der Universität Würzburg, gründete 1900 den Verband der Deutschen Ärzte zur Wahrung ihrer Wirtschaftlichen Interessen (später in Hartmannbund umbenannt) (DBE).



Medizin: Hans Kohn (15.9.1866 - 5.1. 1935) aus Wassertrüdingen, der zeitweilig an der Universität Erlangen beschäftigt war, entdeckte die Porenkanälchen in der Lunge (J. Walk, DBE, GBBE). (+auch 1886).



Medizin: Eduard Gräf (13.12.1870 Wetzhausen-Stadtlauringen - 1.1.1936) führte in Frankfurt als der ersten deutschen Stadt die freie Arztwahl ein (Frankfurter Biogr.)



Medizin: Nach Eduard Pflaumer (28.2.1872 - 1957), u. a. in Nürnberg und Erlangen tätig, wurden mehrere urologische Hilfsmittel benannt, so der Pflaumer-Katheder.



Medizin: Der Internist Gustav von Bergmann (24.12.1878 - 16.9.1955) aus Würzburg, Mitbegründer des funktionellen Denkens in der Heilkunde (1936 Begründer der funktionellen Pathologie), lieferte wichtige Untersuchungen zur Entstehung des Magengeschwürs. Er führte den Begriff der "vegetativen Stigmatisierung" ein und wurde damit zum Vorläufer der psychosomatischen Medizin (u. a. Brockhaus, Ärzte-Lex., Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Medizin: Max Bürger (16.11.1885 - 5.2.1966), u. a. 1911 Universität Würzburg, war einer der bekanntesten Internisten und Diabetologen seiner Zeit. Er prägte den Begriff "Biomorphose" (Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Medizin: Erwin Schliephake (18.8.1894 - 26.1.1995), der u. a. 1942 an der Universität Würzburg und als Chefarzt in Schweinfurt tätig war, entwickelte die Kurzwellenbehandlung (DBE, GBBE). Er gehört zu den wenigen über 100jährigen Wissenschaftlern.



Medizin: Heinrich-Otto (Heinz) Kalk (1.7.1895 - 4.2.1973), der sich u. a. in Bad Kissingen aufhielt, führte die Laparoskopie ein (Pathologie der Leberkrankheiten) (DBE).



Medizin: Leonardo Conti (24.8.1900 - 6.10.1945 Nürnberg) ist Mitbegründer des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes (NSDÄB) 1929. 1936 organisierte er den medizinischen Dienst der Olympiade (Ärzte-Lex., F. Bedürftig).



Medizin: Karl Matthes (16.1.1905 - 8.11.1962), der von 1945 bis 1952 an der Universität Erlangen beschäftigt war, entwickelte neue Methoden zur Durchblutungsmessung. Er gilt als "Pionier" der Kreislaufforschung und des "instrumentellen Fortschritts" in der Medizin (NDB, DBE, GBBE).



Medizin: Johannes Pätzold (8.5.1907 - 1.3.1980 Erlangen) war Pionier der Elektromedizin (Ultraschalltechnik, Elektroschocktherapie; Entwicklung eines Ultrakurzwellengeräts für Therapiezwecke). Er war 1961 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Medizinische und Biologische Elektronik (später Gesellschaft für Biomedizinische Technik) (NDB, DBE, GBBE).



Medizin: Der Würzburger Luitpold Leusser (5.4.1913 - 23.10.1996) war Gründer der Sebastian-Kneipp-Stiftung. Er errichtete in Bad Wörishofen eine "weltweit einzigartige" Teefabrik (DBE, GBBE).



Medizin: Ludwig Demling (4.8.1921 - 13.10.1995 Schlüsselfeld) gehört zu den Gründern der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Erkrankungen von Magen, Darm, Leber e.V. (Gastro-Liga). Ludwig-Demling-Forschungspreis seit 1999 (GBBE).



Medizin: Der bekannteste und umstrittenste deutsche Arzt des 20. Jahrhunderts Julius Hackethal (6.11.1921 - 17.10.1997), ("zugleich ein Meister des Skalpells und der spitzen Feder", "Der Spiegel"), war von 1956 bis 1964 an der Universität Erlangen tätig. 1980 Aufbau des Eubios-Gesundheits-Zentrums, 1989 Praxisklinik für Ganzheitsmedizin und Ausgewählte Chirurgie. Er geriet durch unkonventionelle Krebsheilmethoden, Standeskritik und Sterbehilfe in die Schlagzeilen (DBE).



Medizin: Ralf Bernd Sterzel (23.2.1940 - 6.8.2001 Erlangen) war 1994 Mitbegründer des European Kidney Research Forums. Namengebend: Bernd-Sterzel-Lecture (GBBE).



Medizin: Ärztin Emilie Lehmus (30.8.1841 Fürth - 17.10.1932 Gräfenberg bei Erlangen) schrieb sich 1870 in Zürich als erste deutsche Medizinstudentin ein. Sie ist Mitbegründerin der Poliklinik Weiblicher Ärzte für Frauen und Kinder 1878 (Schwammberger, DBE, Ärzte-Lex., GBBE)



Medizin: Ärztin Die Fürtherin Grete Schüler war 1903 die erste Frau, die an der Münchener Universität den medizinischen Doktorgrad erhielt (Schwammberger).



Medizinalordnung: Die Nürnberger Medizinalordnung von 1350 ist die älteste Vorschrift dieser Art. Joachim Camerarius II., d. J. (6.11.1534 - 11.10.1598) aus Nürnberg entwarf 1571 eine neue Ordnung. "Hier war erstmals im deutschen Sprachraum und für eines seiner größten Gemeinwesen das Denkmodell einer umfassenden gesetzlichen Regelung der öffentlichen Gesundheitsfürsorge entstanden" (H. W. Nachrodt). Auf sie gründete sich 1592 das "Collegium medicum", die "erste spezielle Standesordnung" für Ärzte und Apotheker in Deutschland. Zum erste Mal sind "alle Bereiche des Heilwesens und Gesundheitsdienstes" erfasst (E. Franck). Nürnberg wurde damit vorbildlich für ganz Deutschland.
 



Medizingeschichte: Johann Christian Gottlieb Ackermann (17.2.1756 - 9.3.1801 Altdorf) gilt als einer der "hervorragendsten Vertreter" der Medizingeschichtsschreibung (Kraus).



Medizingeschichte: Als Wegbereiter in der Erforschung der antiken Medizin wird Georg Helmreich (10.12.1849 - 7.8.1921) aus Büchenbach bei Roth gerühmt. Er war u. a. in Hof und Ansbach tätig (NDB, BBB).



Meeresströmung: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, hat 1655 als erster die Hauptmeeresströmungen des Ozeans kartographisch dargestellt. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder). S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort kircher
 



Meeresströmung: Von Alexander von Humboldt (14.9.1769 - 6.5.1859), der von 1792 bis 1797 für das Fürstentum Bayreuth tätig war, stammt die erste exakte Darstellung der Oberflächenströmungen des nördlichen Atlantik.



Megaphon: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), Aufenthalt in Aschaffenburg, Professor in Würzburg von 1629 bis 1631, dann in Rom, erfand ein Megaphon. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).
Bibliographie



Meistergesang: Bürgerliche Lieddichtung des 14. bis 16. Jahrhunderts, die meist von Handwerksmeistern, den sog. Meistersingern schulmäßig betrieben wurde. Sie sahen Musik und Poesie als "lehrbare Techniken" an und legten sie in festen Regeln schriftlich nieder. Ausgangspunkt war der mittelalterliche Minnesang.



Meistergesang: Nürnberg, "Heimat" und Zentrum des Meistergesangs, zählte Mitte des 16. Jahrhunderts 250 Mitglieder. Die Nürnberger Tabulatur (Regeln) von 1540 ist die älteste ihrer Art in Deutschland.



Meistergesang: Der Nürnberger Dichter Hans Folz (um 1435 oder 1440/1450 - Januar 1513) reformierte den Meistergesang und führte 27 neue "Töne" ein. Er gilt als einer der „vielseitigsten und produktivsten Handwerkerdichter des 15. Jahrhunderts (Lex. d. Renaissance, GBBE) (Lebensdaten DBI: um 1440 - 1513).



Meistergesang: Als berühmtester Vertreter gilt der Nürnberger Hans Sachs (5.11.1494 - 19.1.1576). Er stellte den Meistersang "als erster entschieden in den Dienst der Reformation" (B. Könneker). Sachs errang als einziger Meistersinger die "Palme der Unsterblichkeit" (O. J. Potthast, s. auch eigener Artikel).
 



Meistergesang: Über die Grenzen Frankens hinaus bekannt war der Nürnberger Benedikt von Watt (18.1.1569 - 15.5.1616). Seine Melodieaufzeichnungen gehören zu den "Hauptzeugen meistersingerischer Melodieüberlieferung" (Ber. Nürnberger, BBB; Killy: +15./16.5.)



Meistergesang: Der Altdorfer Professor Johann Christoph Wagenseil (26.11.1633 Nürnberg - 9.10.1705 Altdorf) schrieb „De sacri Rom. Imperii libera civitate Noribergensi commentatio“ („Buch von der Meister-Singer holdseligen Kunst …“) 1697. Es ist eines der ältesten literar- und musikhistorischen Monographien, und diente E. T. A. Hoffmann („Der Kampf der Sänger“), ferner Richard Wagner als Quelle (DBE, BBB).



Meistergesang: Der Nürnberger Stadtschreiber Sixtus Beckmesser, gestorben vor 1539, wurde durch Richard Wagner als "kleinlicher und schlechter" Meistersinger verewigt (s. auch Beckmesserei). "Meistersinger": IC-Name der Deutschen Bundesbahn und Uhrenmarke.



Memoiren: Zitate: "Man müsste von sich 2 oder 3 widersprechende Selbstbiographien schreiben, um eine 4te rechte zu machen." "Alle meine Schreiberei ist eigentliche innere Selbstbiographie; und alle Dichtwerke sind Selblebenbeschreibungen, denn man kennt und lebt eben kein anderes Leben als das eigne." "Wenn jeder Autor statt eines Romans sein Leben schriebe: so hätten wir mehr Romane" (Jean Paul).



Memoiren: "Mehr berühmte Autobiographien (als Franken) hat kein deutsches Land hervorgebracht" (W. Buhl). Die "Chronika des fahrenden Schülers" des Johannes Butzbach (1478 - 29.12.1516) aus Miltenberg bildet den Auftakt zu einer Reihe "bedeutsamer" Selbstzeugnisse des 16. Jahrhunderts. in der Literatur: Clemens Brentano "Die Chronika des fahrenden Schülers" 1818 (BBB, GBBE). (auch 1477 - 1526).



Memoiren: Zu den berühmtesten Memoiren, stilistisch wie inhaltlich, zählen die Aufzeichnungen der Wilhelmine von Bayreuth (3.7.1709 - 14.10.1758), ebenso die Erinnerungen 1842 des Karl Heinrich von Lang (7.7.1764 - 26.3.1835), der u. a. in Ansbach, Kulmbach und Bayreuth beschäftigt war (u. a. BBB).
 
Bibliographie



Memoiren: Karl Heinrich Lang erwartete als Schulbub eine Strafe, weil er an einer "verbotenen" Tanzveranstaltung teilgenommen hatte: "Allein aller scharfsinnigen Verteidigung unerachtet fiel das Urteil auf einen Vormittag Karzerstrafe aus, die mein Herr Rektor dadurch zu verschärfen meinte, dass er mich nachher noch in der Klasse behalten, und nicht zum Mittagsmahl gehen lassen wollte. Ich war durch diese Art Zugabsstrafe in meinem kindischen Stolz beleidigt, nahm unvermerkt meinen Hut, wischte zur Tür hinaus, und pflegte nun im Hafen der mütterlichen Behausung frohlockend meines Mahles. Kaum trat ich aber zurückkehrend ins Zimmer des Rektors wieder ein, als von seinen fürchterlichen Fäusten ein rasender Angriff auf meine Brust, von mir aber eine verzweifelte Gegenwehr begann, bei der er am Ende abließ und ausrief: 'Was? Du infamer Junge! Eine Ohrfeige hast Du mir gegeben?'..."
 
Bibliographie



Memoiren: Richard Wagners "Mein Leben" gab wahrscheinlich die Anregung für den Titel "Mein Kampf" von Adolf Hitler. Auszug aus dem Jahr 1833: "Ich reiste mit der Post über Hof nach Bamberg, verweilte dort einige Tage, ... lernte die Geschichte von Caspar Hauser, der damals noch großes Aufsehen machte und welchen, wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, man mir persönlich zeigte, mit großem Interesse kennen; freute mich der originellen Tracht der Marktfrauen; erinnerte mich beziehungsvoll des Aufenthaltes Hoffmanns und der Entstehung seiner Phantasiestücke an diesem Ort und fuhr frierend mit einem Hauderer nach Würzburg weiter ..." Wagner fand eine Anstellung als Chordirektor am Theater. Er machte "oft Ausflüge in die Umgebung, wobei es in bayerischem Bier und fränkischen Wein lustig herging. Der 'Letzte Hieb', ein auf anmutiger Höhe gelegener öffentlicher Biergarten, ward fast allabendlich Zeuge meiner wilden, oft enthusiastischen Lustigkeit und Ausgelassenheit."



Memoiren: Von außerordentlichem Wert für die Musikgeschichte sind die Memoiren von Richard (1813 - 1883) und Cosima Wagner (25.12.1837 - 1.4.1930).



Memoiren: Weit verbreitet waren zu ihrer Zeit die "Denkwürdigkeiten" 1906/07 des Politikers Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst (31.12.1819 - 6.7.1901). Sie gehörten zur Lektüre von Ludwig Thoma, als er im Stadelheimer Gefängnis einsaß (u. a. NDB, GBBE: *31.3.) In der Lyrik: Ludwig Thoma "Hohenlohes Abschied" 1900.



Memoiren: Die "Verzweigungen" der Margret Boveri (14.8.1900 Würzburg - 6.7.1975), die sich u. a. in Höfen (Stegaurach) bei Bamberg aufhielt, zählen zu den "bedeutendsten und bleibenden deutschsprachigen Autobiographien dieses Jahrhunderts". Sie wurden von Uwe Johnson herausgegeben (Würzburger Portr., BBB).



Mensa: 1967 wurde in Würzburg erstmals in Deutschland in einer Mensa die Möglichkeit geboten, sein Essen aus verschiedenen Komponenten selbst zusammenzustellen, dazu kam später erstmals eine fleischslose Mahlzeit.



Menzel, Adolph von: Deutscher Maler (8.12.1815 - 9.2.1905), der in seinem Werk den Impressionismus vorwegnahm. Verschiedene Reisen führten Menzel ab 1852 nach Franken, wo er u. a. Bamberg, Pommersfelden, Banz, Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein), Nürnberg und Würzburg besuchte. 1875 war er erstmals in Bayreuth zu Gast. 1876 nahm er an der Uraufführung von Wagners "Ring" teil. Menzel hat verschiedene Bayreuther Szenen gezeichnet: den Angriff der Bayreuther Dragoner auf die österreichische Infanterie bei Hohenfriedberg, Richard Wagner bei der Probe zum Ring 1875, Bayreuther Sehenswürdigkeiten und mehrmals Wilhelmine und Bruder Friedrich als Kinder. Enge Beziehungen verbanden den Maler mit Bad Kissingen, das ihn 1895 zum Ehrenbürger ernannte. Zwei Biergartenmotive 1874 und 1891 erinnern an diese Aufenthalte.



Merian, Maria Sibylla: Blumen- und Insektenmalerin (2.4.1647 - 13.1.1717). Ihr Vater war Matthäus Merian d. Ä., der Verleger der berühmten Kupferstichtopographien. Maria Sibylla ist eine der ungewöhnlichsten Frauengestalten nicht nur der deutschen Kulturgeschichte, eine frühe Vertreterin der Emanzipation - in einer Zeit, als Frauen vom öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen waren und als Hexen verbrannt wurden. Aufenthalt in Nürnberg ab 1670. Namengebend: IC der Bundesbahn. Vladimir Nabokov (Russland, USA) ist durch Merians Surinambuch angeregt worden, Schmetterlinge zu sammeln. S. auch Blumenmalerei, Botanikerin, Briefmarken, Geldschein, Insekten, Pflanzenbuch, Pflanzennamen, Textildruck.
In der Literatur: Günter Eich: "Neue Postkarten":

     "Surinam und die Raupen.
     Erinnere dich, Merian
     Maria Sibylla,
     ich war das rechte
     gebogene Nelkenblatt."

S. auch Bibliographieschaltfläche Suchwort merian
 
Bibliographie



Merian, Maria Sibylla: (2.4.1647 - 13.1.1717): Zitat „Wenn je ein Frauenzimmer lebte, welches auf einen bleibenden Ruhm ... Anspruch machen konnte, so ist es die berühmte Maria Sibylla Merian“ (F. C. G. Hirsching). "Ach nein, ganz wird mein Andenken nicht untergehen, denn man wird einst sagen: Das ist Merians Tochter." Prophetische Worte, die der Frankfurter Topograph Matthäus Merian bei seinem Tod über die dreijährige Maria Sibylla sprach.
 
Bibliographie



Merian, Maria Sibylla: (1647 - 1717): Mit 18 heiratete sie den Nürnberger Maler Johannes Andreas Graff - überstürzt, wie sich später herausstellte. Das Ehepaar siedelte 1670 von Frankfurt nach Nürnberg über. Noch waren die Aktivitäten bescheiden: eine Malschule für höhere Töchter und ein kleiner Farbhandel wurden eingerichtet. "Sie malte mit gewissen Saftfarben auf Leinwand und Seidenzeug Blumen, Kräuter, Vögel und Insekten, die sich auf beiden Seiten in gleicher Vollkommenheit zeigten und beim Waschen nicht das Geringste von ihrer Schönheit verloren ...", erinnerte sich ein Kunde.

     Zwischen 1675 und 1679/1683 erschienen in Nürnberg die beiden Kupferstichwerke, die ihren Ruhm begründeten: das "Neue Blumenbuch", ferner "Der Raupen wunderbare Verwandelung und sonderbare Blumennahrung". Doch der Erfolg war teuer erkauft. Es kam zum Bruch mit ihrem Mann. Sie verließ ihn und schloss sich in Holland einer pietistischen Bruderschaft an. Dort sah sie zum ersten Mal exotische Schmetterlinge und Käfer, die von den heimkehrenden Brüdern aus der südamerikanischen Kolonie Surinam mitgebracht worden waren. Elf Schmetterlinge, sechs Pflanzen, zwei Wanzen und eine Spinne tragen ihren Namen. Ihre Zeichnungen und Beobachtungen lieferten die Grundlage für die systematische Gliederung der Flora und Fauna.
 
Bibliographie



Merian, Maria Sibylla: (1647 - 1717): Zur ersten "Unterrockexpedition" der Kulturgeschichte 1699 trat Maria-Sibylla selbst die Reise an, wie es ein respektloser Kritiker formulierte. Sie war 52. Vorsichtshalber machte sie ein Testament. Ihr Ziel war das Studium tropischer Tiere und Pflanzen. Weil die Tiere in der Hitze rasch verwesten und die Pflanzen verwelkten, wurden noch am Fundort Skizzen angefertigt. Fast zwei Jahre hielt sich Merian in Surinam auf. Nach Amsterdam zurückgekehrt machte sie sich unverzüglich an die Arbeit. "... alles, das ich nicht von nöten hatte zu malen, habe ich mitgebracht, wie die Sommervögel und Käfer und alles, was ich in Branntwein einlegen konnte und alles, was ich trocknen konnte. Alles das male ich nun, eben auf die Manier, wie ich es vordem in Deutschland getan habe. Aber alles auf Pergament in Großfolie, dabei die Tiere lebensgroß, sehr curios, da viele verwunderliche und seltene Sachen dabei sind." 1705 erschienen die Zeichnungen in Buchform unter dem Titel: "Metamorphosis insectorum Surinamensium". Es handelt sich um die erste wissenschaftliche Arbeit über Surinam (DBE).
 
Bibliographie



Merian, Maria Sibylla: (1647 - 1717): Lassen wir einen Dichter, einen fränkischen noch dazu - Friedrich Schnack - zu Wort kommen, um die einmalige Persönlichkeit Maria Sibyllas, um ihr außerordentliches Werk recht zu würdigen: "Wir Heutigen sehen sie nicht mehr als eine frühe Vertreterin der Wissenschaft, der Insektenlehre, wir sehen in ihr die naturfreudige Künstlerin, einen hochgemuten Menschen ... Aus ihren Bildern leuchtet uns der Liebesfunke zur Schöpfung an. So haben denn auch die Jahrhunderte die Lebenskraft ihres Surinamwerkes nicht auslöschen können. Es wird noch lange, wenn nicht für immer, einmalig bleiben: als ein wahrhaftes Wunderbuch der Tropen, als ein Buch der Tropenwunder."
 
Bibliographie



Merkendorf: bei Ansbach: berühmte Besucher: Kaiser Maximilian I. 1506. in der Literatur: "Santa Evita" von Tomás Eloy Martínez.



Messerschmied: Der erste Vertreter des "Messererhandwerks" taucht 1285 in Nürnberg auf (H. Sinz).



Messerschmitt, Willy: Deutscher Flugzeugkonstrukteur (26.6.1898 - 15.9.1978), lebte ab 1906 zeitweise in Bamberg und ist dort begraben. Die Firma Messerschmitt stieg nach der Fusion 1968/69 unter dem Namen Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB, heute DASA) zum größten privaten Luft- und Raumfahrtunternehmen in Europa auf. Die Messerschmitt-Stiftung widmet sich seit 1969 der "Bewahrung deutschen Kunst- und Kulturguts". 1998 wurde in Manching bei Ingolstadt das "Fliegende Museum Willy Messerschmitt" eröffnet. Sie ist die größte private Denkmalstiftung in Bayern. S. auch Briefmarken, Düsenflugzeug, Fliegen.
 



Messerschmitt, Willy: (26.6.1898 - 15.9.1978): Zitat "Zweifellos einer der besten Flugzeugkonstrukteure der Welt" Charles Lindberg). "Sein technologisches Erbe ist noch immer im Airbus oder dem Militärflugzeug Tornado zu entdecken" (W. Piller).
 



Messerschmitt, Willy: (1898 - 1978): Als der Bamberger Friedrich Harth zwischen 1910 und 1914 am Ludwager Kulm (Scheßlitz) Segelflugrekordversuche durchführte, fand sich ein Schüler als interessierter Zuschauer und Helfer ein: Willy Messerschmitt. Während der Absturz bei dem denkwürdigen Weltrekordflug in der Rhön im Jahr 1921 für Harth das Ende aller Träume bedeutete, gründete Messerschmitt 1923 die Flugzeugbau Messerschmitt Bamberg. Mit der M17 wurden 1926 erstmals in einem Leichtflug die Alpen überquert. Zahlreiche Neukonstruktionen folgten, und wenige Tage vor Harths Tod, zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin, flog seine BF 109 zur Demonstration über das Stadion. Sie ging später in die Fluggeschichte unter der Bezeichnung Me 109 als meistgebauter Jäger des Zweiten Weltkriegs ein. Die BF 110 wurde als "bestes Nachtkampflugzeug" angesehen. In einer Messerschmitt setzte sich 1941 Rudolf Heß nach Schottland ab. Messerschmitt hielt bis 1963 283 persönliche Patente (ohne die seiner Firma).
 



Messerschmitt, Willy: (1898 - 1978): In einer Rundfunkansprache 1942 ans Ausland erinnerte sich Messerschmitt noch einmal an die Anfänge: "Mit Begeisterung habe ich in meiner frühesten Jugend die Entwicklung der Luftschiffe und Flugzeuge in der Presse verfolgt. Ich habe lange vor dem ersten Weltkrieg begonnen, Flugzeugmodelle zu bauen, und habe im Jahre 1910 auf diese Weise Regierungsbaumeister Harth kennen gelernt, der in der Nähe meiner Heimatstadt Bamberg Versuche mit Gleitflugzeugen durchführte. Es konnte für mich damals kein schöneres Ereignis geben, als dass Harth mich aufforderte, bei seinen Versuchen zu helfen. Von nun an war ich ein begeisterter Jünger der Segelfliegerei. Ich hatte dadurch schon als Schüler im Jahre 1913 Gelegenheit, meine ersten Gleitflüge durchzuführen. Jede freie Minute, die mir die Schule ließ, habe ich dann der Weiterentwicklung der Segelflugzeuge gewidmet und dadurch einen immer größeren Einfluss auf die Ausbildung und die Durchbildung der Segel- und Gleitflugzeuge gewonnen."
 



Messingherstellung: Der Nürnberger Erasmus Ebner (Ebener) (21.12.1511 - 24.11.1577) entdeckte ein neues Verfahren zur Messingherstellung (Pötsch). Messinglegierungen sind erstmals 1560 in Nürnberg nachgewiesen (H. T. Burden, BBB).



Messopfer: Kaiser Heinrich II. (6.5.973 - 13.7.1024, Grab im Bamberger Dom), führte das Credo in die Messe ein.



Messopfer: Das Buch "De sacrificio missae" des Albertus Magnus (1193/1200/1206? - 15.11.1280), der sich von 1263 bis 1267 in Würzburg aufhielt, ist die "sachlichste und gehaltvollste" mittelalterliche Auslegung der Messopferliturgie (NDB).
Bibliographie



Metallverarbeitung: Nürnberg war über Jahrhunderte die größte metallverarbeitende Stadt Europas. Hier hat Hans Lobsinger (um 1510 - 4.3.1584) eine vielseitig einsetzbare Metallpresse erfunden, ferner 1550 ein Verfahren zum Metallbohren (Lex. d. Renaissance, DBE) (Lebensdaten DBI: um 1510 - um 1570).



Meteorit: Im Nürnberger Naturhistorischen Museum (Museum Natur und Mensch) wird der neben Steinbach (Sachsen) größte in Deutschland gefundene Eisen-Meteorit (Gewicht 80 kg., Untermäßing-Greding 1920) aufbewahrt. Weitere Fundorte in Franken: bei Eichstätt 1785 3,2 kg, Bad Rodach bei Coburg 1775 3 kg.
 



Meyernberg: bei Bayreuth: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798. Aus: "Bruchstücke aus einer Reise von Baireuth bis Wien im Sommer 1798": "Um drei Uhr nachmittags zog ich langsam in großer Hitze fort, immer bergan. Von hier herab sieht man Bayreuth mit seinen Vorstädten und allen Türmen der Kirchen und Schlösser, und mit seinem freundlichen Tale noch viel reizender als von der Anhöhe vor Bindlach. Oft stillstehend und meine Stirn kühlend, ging ich fürbass, und kam bald in eine Lindenallee, die bergan zu Tannen und schlechten Kornfeldern nach Maizberg führt."



Migrationstheorie: Die Migrationstheorie aus dem Jahr 1868 des Bayreuthers Moritz Wagner (3.10.1813 - 31.5.1887), in der die Entstehung neuer Arten (Fauna und Flora) erklärt wird, besitzt heute noch Gültigkeit (J. Schmithüsen, Lex. d. Naturwiss., GBBE)



Mikroklimatologie: Als ihr Mitbegründer gilt der Botaniker Gregor Kraus (9.5.1841 - 14.11.1915 Würzburg), der ab 1869 in Erlangen tätig war (BBB, DBE, GBBE).



Mikroklimatologie: Rudolf Oskar R. W. Geiger (24.8.1894 Erlangen - 22.1.81) gilt als Begründer der Mikroklimatologie (Lex. d. Geowiss.)



Mikrometer: Lukas Brunn (+ 1.1.1628), der sich zeitweilig in Altdorf und Nürnberg aufhielt, erfand das Schraubenmikrometer (NDB, DBE) (DBI: +1640).



Mikroskop: Die Werke des Wilhelm Friedrich von Gleichen gen. von Russwurm (14.1.1717 Bayreuth - 16.6.1783 Schloss Greifenstein Bonnland (Hammelburg) bilden einen "Höhepunkt der sog. Salonmikroskopie des 18. Jahrhunderts". Er beschrieb als erster den Pollenschlauch (Biologica Marb., Jahn, NDB, BBB).
Bibliographie



Mikroskop: Der in Ansbach geborene Mechaniker Georg Oberhäuser (16.7.1798 - 10.1.1868) entwickelte ein Mikroskop, das ihn international bekannt machte (BBB). Er wurde zum führenden Optiker Frankreichs (NDB, BBB, GBBE).



Mikroskop: Joseph von Gerlach (3.4.1820 - 17.12.1896), der ab 1850 an der Universität Erlangen tätig war, führte die mikroskopische Färbetechnik ein (ADB, DBE).



Mikroskop: Aus Erlangen stammt der Physiker und Optiker Friedrich Hauser (28.9.1883 - 23.8.1958), der 1925 die "neuzeitliche" Auflicht-Dunkelfeld-Mikroskopie in Deutschland begründete. Er leistete ferner wichtige Vorarbeiten für das erste Kamera-Mikroskop Deutschlands und erfand sog. "Regenbogenapparate" für Bühnen (NDB, DBE, GBBE).



Milch: Wilhelm Fleischmann (31.12.1837 - 31.1.1920) aus Erlangen begründete die Milchwirtschaftswissenschaft. Nach ihm benannt ist die Fleischmannsche Formel zur Berechnung der Milchtrockenmasse (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Milch: Der Begründer der modernen Milchbakteriologie Hermann Weigmann (17.1.1856 - 19.2.1950) aus Fürth entfaltete als "Milchprofessor" weltweite Wirksamkeit (Schwammberger, DBE, GBBE).



Militär: Arbogast (+394), Franke der Abstammung nach, stieg als erster Germane zu den höchsten römischen Feldherrnämtern auf; er war um 391 der mächtigste Mann in der Provinz (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch.)



Militär: Friedrich IV., Burggraf von Nürnberg (um 1287 - 19.5.1332), wurde durch sein tapferes Verhalten in der Schlacht von Mühldorf 1322 als "Salvator imperii" gefeiert. Er führte den "entscheidenden" Angriff gegen Friedrich den Schönen von Österreich (Ber. Nürnberger, DBE, BBB, GBBE).



Militär: Friedrich I., Kurfürst von Brandenburg und als Friedrich VI. Burggraf von Nürnberg (21.9.1371 - 20.9.1440), gestorben auf der Cadolzburg bei Fürth, begraben in Heilsbronn, war von 1427 bis 1431 der Führer des Reichsheeres gegen die Hussiten (NDB).



Militär: Aufgrund der Reichsmatrikel von 1521 stellte Nürnberg die stärksten Truppenkontingente.



Militär: Nach dem kaiserlichen Feldmarschall Gottfried Heinrich zu Pappenheim (29.5.1594 Treuchtlingen? - 17.11.1632) ist ein Kürassierregiment benannt. Er eroberte zusammen mit Tilly die Stadt Magdeburg und zählte zu den bedeutendsten Generälen des Dreißigjährigen Kriegs (u. a. DBE, GBBE; NDB: *8.6. +16.11.)



Militär: Bernhard, Herzog von Sachsen-Weimar (16.8.1604 - 18.7.1639), 1633 Lehnsherr der Fürstbistümer Würzburg und Bamberg, leitete 1632 den Angriff auf Wallensteins Lager bei Nürnberg. Nach dem Tod von Gustav Adolf übernahm er die Führung des schwedischen Heers (NDB).



Militär: Zu den bekanntesten Feldherrn des 18. Jahrhunderts zählt Friedrich Heinrich von Seckendorff (16.7.1673 - 23.11.1763) aus Königsberg (Ufr.), der sich u. a. in Coburg aufhielt. 1735 brachte er Frankreich eine entscheidende Niederlage bei, 1737 besiegte er die Türken. Im gleichen Jahr wurde er zum Generalfeldmarschall ernannt (DBE, BBB).



Militär: Brigadegeneral im amerikanischen Revolutionskrieg Johann Kalb (29.6.1721 - 19.8.1780) aus Hüttendorf (Erlangen) war neben Steuben der bedeutendste Militärberater der USA. Als "einer der herausragenden fremden Offiziere im Revolutionskrieg" (Colliers Enc.) stieg er bis zum Brigadegeneral auf. Denkmäler wurden ihm zu Ehren in Annapolis und Camden errichtet; zahlreiche amerikanische Orte und Straßen sind nach ihm benannt (Schwammberger, BBB, DBE, GBBE; Meyer: *29.7.)



Militär: Friedrich Josias, Prinz von Sachsen-Coburg-Saalfeld (26.12.1737 - 26.2.1815), war österreichischer Feldmarschall. Er befehligte 1792 das Heer gegen Frankreich und siegte 1793 bei Aldenhoven und Neerwinden (NDB).



Militär: Karl Mack von Leiberich (24.8.1752 - 22.10.1828) aus Nennslingen bei Weißenburg hatte "maßgeblichen" Anteil am Ausbruch des dritten Koalitionskriegs, in dem er den Oberbefehl übernahm (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch., BBB).



Militär: Karl Philipp von Wrede (29.4.1767 - 12.12.1838 Ellingen) war in den napoleonischen Kriegen die "wichtigste Militärpersönlichkeit" Bayerns. Er hatte "entscheidenden" Anteil am Sieg Napoleons bei Wagram und errang im Russlandfeldzug 1812 den Sieg bei Polozk (u. a. BBB, GBBE).



Militär: Der preußische Generalstabschef Wilhelm von Krauseneck (13.10.1774 - 2.11.1850) aus Bayreuth, der sich u. a. in Ansbach aufhielt, war "maßgeblich" an den Verhandlungen über die Bundesfestungen Ulm, Rastatt und Germersheim beteiligt. Er entwickelte die bis 1918 praktizierte Form der preußischen Generalstabsausbildung (DBE, BBB).



Militär: Albrecht von Roon (30.4.1803 - 23.2.1879), Besitzer von Schloss Neuhof (Coburg), reformierte als Kriegsminister das preußische Heer und schuf so die Voraussetzung für die militärischen Erfolge in den Kriegen 1866 und 1870/71 (DBE).



Militär: Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha (21.6.1818 - 22.8.1893) nahm als einziger Bundesfürst am Feldzug gegen Dänemark teil und errang 1849 den Sieg bei Eckernförde (u. a. BBB).



Militär: Gustav von Hoffstetter (6.4.1818 - 9.2.1874) aus Aschaffenburg reformierte seit 1866 die militärische Ausbildung in der Schweiz (DBE, GBBE).



Militär: Admiral Reinhard Scheer (30.9.1863 - 26.11.1928 Marktredwitz) siegte 1916 in der Schlacht von Skagerrak, der einzigen großen Seeschlacht des Ersten Weltkriegs. Er löste 1918 die Novemberrevolution aus (Biogr. Wörterb. d. dt. Gesch., DBE)



Militär: Adolf Heiß (16.3.1882 - Jan 1945), u. a. 1919 Nürnberg, gründete 1920 die Organisation „Reichsflagge“ (GBBE).



Militär: Wilhelm Keitel (22.9.1882 - 16.10.1946 Nürnberg) unterzeichnete am 8. 5. 1945 in Karlshorst die bedingungslose Kapitulation.



Militär: Der Chef des Generalstabs des Heeres Franz Halder (30.6.1884 - 2.4.1972) ist in Würzburg geboren. Er leitete die Feldzüge gegen Polen, Frankreich und auf dem Balkan (Biogr. Wörterb. d. Gesch., BBB )



Militär: Albert Kesselring (30.11.1885 - 16.7.1960) aus Marktsteft bei Kitzingen, der sich zeitweise in Bayreuth und Nürnberg aufhielt, stieg 1936 zum Chef des Generalstabs der Luftwaffe und 1940 zum Generalfeldmarschall auf. Er wurde 1947 zum Tode verurteilt; seine Strafe wurde nach Einspruch von Winston Churchill in lebenslängliche Haft umgewandelt.



Militär: Generaloberst Alfred Jodl (10.5.1890 Würzburg - 16.10.1946 Nürnberg) hatte wesentlichen Anteil an den "operativen Planungen" der 30er Jahre. Er war im Oberkommando der Wehrmacht engster Berater Hitlers und unterzeichnete am 7. 5. 1945 im Auftrag der Regierung Dönitz in Reims die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht (NDB, DBE, GBBE).



Militär: Thomas Ellwein (16.7.1927 Hof - 6.1.1998) hatte „maßgeblichen Anteil“ an der Neuordnung des Ausbildungswesens der Bundeswehr (GBBE).



Militär: Robert von Greim (22.6.1892 - 24.5.1945) aus Bayreuth wurde 1945 zum Generalfeldmarschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe ernannt (BBB).



Militär: Bonnland (Hammelburg) ist das einzige abgesiedelte Übungsdorf der Bundeswehr. Es wurde 1937 zwangsgeräumt und ist heute eine Geisterstadt mit über 50 Häusern.



Militär: In Bamberg befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg die "größte geschlossene" US-Kasernenanlage Europas. Bamberg errang von 1998 bis 2000 den Titel "Bester Standort in Europa", 1998 wurde es als weltweit beste Standortverwaltung ausgezeichnet. Franken wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den zahlreichen Garnisonen der US-Armee, des Bundesgrenzschutzes und der Bundeswehr "zu einem der am stärksten von Militär genutzten Räume weltweit" (W. K. Blessing).



Militär: Franken wurde ab 1945 in Folge des „Eisernen Vorhangs“ einer der „am stärksten von Militär genutzten Räume der Erde“.



Militär: Im Armeemuseum Friedrichs des Großen auf der Plassenburg in Kulmbach
ist "die weltweit größte Sammlung von preußischen Militaria" zu sehen.



Militärarzt: Heinrich von Pfalzpaint (um 1400 - 1465/67) (Walting Lkr. Eichstätt) gilt als der erste Militärarzt nördlich der Alpen. In der 1460 entstandenen Handschrift "Bünderznei" ist erstmals die Behandlung von Schusswunden erwähnt: Kugeln werden durch Messingsonden aufgesucht, die Knochensplitter entfernt und Milch in den Schusskanal eingeflößt (Feldhaus, s. auch Medizin). (+auch vor 1465).



Miltenberg: "Das Herz Deutschlands" (Elly Heuss-Knapp). Berühmte Besucher: Götz von Berlichingen, Bettina von Brentano (Bettina von Arnim), Ricarda Huch, Käthe Kollwitz 1916 (Fronleichnamsprozession), Martin Luther 1518, Bettina von Arnim 1808 (auch Niltenburg), Kurt Tucholsky 1927. S. auch Gasthaus.
 



Miltenberg: 1525 wurde im Bauernkrieg der Vertrag von Miltenberg abgeschlossen. Kupferstich von Matthäus Merian 1648. In der Nähe befindet sich ein römisches Kastell.



Miltenberg: in der Literatur: Georg Britting "Miltenberg" (Sammlung "Lob des Weines", Johann Wolfgang von Goethe "Götz von Berlichingen", Friedrich Rückert "Die Sachsen bei Miltenberg".



Miltenberg: in der Literatur: Käthe Kollwitz stieg vom Engelsberg über die Mariahilfkapelle ins Tal: "Getreidefelder. Über breite Mainbrücke in das alte Miltenberg eingezogen. Altertümliches schönes Städtchen. Fahnen - blau-weiße, schwarz-weißrote. Wir hoffen: Sieg, aber es gilt schon Fronleichnam. Kehren im "Riesen" ein, wo schon Luther gewohnt hat. Feines altes Gasthaus. Gehn abends noch im Städtchen herum. Es ist wie in den 'Meistersingern'."



Mineralogie: Dem Thomas-von-Aquin-Lehrer Albertus Magnus (1193/1200? - 15.11.1280), der sich u. a. in Würzburg aufhielt, verdanken wir die einzigen speziellen Untersuchungen des Mittelalters über Mineralogie und Bergbau. "De rebus metallicis et mineralibus" 1276 ist die "umfangreichste und beste" Darstellung dieses Fachgebiets jener Zeit (Pötsch). (*auch 1206).
Bibliographie



Mineralogie: Johannes Cuspinianus (Dez.1473 - 19.4.1529) aus Schweinfurt hielt bereits 1516 Vorlesungen über Mineralogie (Lex. d. Renaissance, BBB).



Mineralogie: Nach Franz Ludwig von Cancrin (21.2.1738 - 29.3.1816), der 1781 Kanzleidirektor im Dienst des Markgrafen von Ansbach war, ist das Mineral Cancrinit benannt (NDB, DBE).



Mineralogie: Georg Krause (21.6.1849 - 8.3.1927), 1876/77 in Wunsiedel tätig, entdeckte 1875 das Mineral Reichardtit. Er gründete 1877 die "Allgemeine Chemikerzeitung" (DBE).



Mineralogie: Rudolf Groß (22.10.1888 - 12.7.1954) aus Gaustadt bei Bamberg sind wesentliche Fortschritte in der Mineralogie zu verdanken, speziell die Verwendung von Röntgenstrahlen zur Bestimmung der Mineralienstruktur (BBB, DBE, GBBE).



Mineralogie: Die mineralogische Sammlung des Bamberger Naturkundemuseums ist eine der "wertvollsten ihrer Art" in Deutschland (Handschuh).



Minnesang: (höfisch-ritterliche Liebeslyrik des Mittelalters): Der Minnesänger Wirnt von Grafenberg (Gräfenberg), zwischen 1172 und 1228 nachgewiesen, wurde in Gräfenberg geboren und in Weißenohe bei Forchheim erzogen. Sein "Wigalois" gilt als "Musterbeispiel für eine fortgeschrittene Entwicklungsstufe des Artusromans" (DBE). Wirnt ist der Held in "Der Welt Lohn" von Konrad von Würzburg.



Minnesang: Otto von Henneberg-Botenlauben (um 1175/77 - 1244, in der Kirche von Frauenroth-Burkardroth begraben) entstammt der Burg Bodenlauben (Bad Kissingen). Bei ihm taucht erstmals in Deutschland eine freie Lai-Form (ursprünglich ein bretonisches Harfenlied) auf. Er wurde in die Manessische Liederhandschrift aufgenommen (NDB, GBBE, Killy: +vor dem 7.2.1245).



Minnesang: Süßkind von Trimberg, 1218 angeblich Arzt in Würzburg, ist der einzige jüdische Minnesänger der Manesse-Handschrift. Er schuf die ersten sozialkritischen Gedichte in deutscher Sprache. (auch 2. Hälfte 13. Jh.). In der Literatur: Friedrich Torberg 1972:

     "Gedanken bleiben unverwehrt dem Toren wie dem Weisen.
     Sie ziehn, wem sie auch gelten, frei dahin.
     Nichts hält sie auf, nicht Stein noch Stahl noch Eisen.


     Gedanken sind des Menschen Eigentum, wie Herz und Sinn ..."

     "... Mein Leben soll zuende gehn
     Nach alter Juden Lebensart:
     Recht lang soll mit der Mantel wehn,
     Tief unterm Hut verkriecht sich das Gesicht,
     Mein Gang sei demutsvoll, wie man in Not geht…"
     (Übersetzt von Friedrich Torberg)
 



Minnesang: Der Tannhäuser (Thannhäuser) (um 1200/1205 - 1270), Deutschordensritter in Nürnberg, wohl aus Tannhausen bei Neumarkt und nicht aus Thannhausen (Pfofeld) bei Gunzenhausen, ist der Held in der Volkssage vom Venusberg. Miniatur in der großen Heidelberger Liederhandschrift (Manesse). in der Literatur: Clemens Brentano "Romanzen vom Rosenkranz" 1852, Felix Dahn „Elisabeth an Tannhäuser“, "Tannhäuser", „Tannhäusers Ende“ und "Tannhäusers Rückkehr", Balladen von Emanuel Geibel 1838, Heinrich Heine 1836 "Der Tannhäuser", E. T. A. Hoffmann "Der Kampf der Sänger" 1819 und "Serapionsbrüder". , Ludwig Tieck "Der getreue Eckart und der Tannenhäuser" 1799/1800 und "Das alte Buch und die Reise ins Blaue hinein" 1835, Christian August Vulpius: "Tannhäußer und der treue Eckart" 1794 und "Der Freudenhof im Venusberg" 1805, Ludwig Bechstein u. a. "Das wilde Heer" und der "Sagenkreis des Hörselberges", Joseph Victor von Scheffel "Eine Nacht am Hörselberg", Ricarda Huch "Tannhauser" 1891, Thomas Mann "Der Zauberberg", Bertolt Brecht Gedicht "Tanhäuser". „Des Knaben Wunderhorn“. Richard Wagner Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" 1845 (Parodie von Nestroy 1855/57 Personen u. a. Wolfram Dreschenbach), "Tannhäuser" von Franz von Suppé. Gemälde/Zeichnung: Paul Cézanne, Eugéne Delacroix. "Ich bin der Tannhäuser, der im Venusberg gefangen sitzt" (H. Heine Zitat) (Lebensdaten DBI: um +1268, GBBE: um 1200 - nach 1266). (+ auch nach 1265).



Missale: Das 1481 von dem Eichstätter Georg Reiser (Reyser) (u. a. in Würzburg tätig, 1504 gestorben) gedruckte "Missale Herbipolense" ist der älteste mit beweglichen Lettern hergestellte Musiknotendruck". (+auch nach 1503).



Missale: Christophorus Flurheym (auch Flurheim, 16. Jahrhundert) aus Kitzingen gab 1528/29 das älteste vollständige deutsche Messbuch heraus (BBB, GBBE).



Mission: "Die Missionare fischen lieber Perlen als Menschen" (Jean Paul Zitat).



Mission: Christian Krafft (12.12.1784 - 15.5.1845 Erlangen) hielt 1825 als erster Professor an einer deutschen Universität ein Kolleg über Missionswissenschaft (K. E. Haas).



Mission: Wilhelm Löhe (21.2.1808 Fürth - 2.1.1872 Neuendettelsau) ist es zu verdanken, dass die Lutherische Kirche in Amerika zu einer "bedeutsamen" Größe wurde (NDB, BBB, s. auch Theologie).



Mission: Friedrich August Crämer (auch Krämer) (26.5.1812 Kleinlangheim - 3.5.1891) erbaute am Cass River (USA) die Kolonie Frankenmuth (GBBE).



Mission: Als ihren führenden Vertreter sieht die Missionswissenschaft Karl Friedrich Leberecht Graul (6.2.1814 - 10.11.1864 Erlangen) an (BBB, GBBE).



Mission: Friedrich Fabri (12.6.1824 Schweinfurt - 18.7.1891 Würzburg), Pfarrer im abgesiedelten Bonnland (Hammelburg), wurde zum "stärksten und erfolgreichsten Exponenten der kolonialen Missionsauffassung in Deutschland" (NDB, BBB).



Mission: Sigmund Fritschel (3.12.1833 - 26.4.1900) aus Nürnberg gründete eine Reihe von Kirchengemeinden unter den deutschen Einwanderern in den USA (NDB). Er war ferner 1875 Mitbegründer der "Kirchlichen Zeitschrift" (DBE, GBBE).



Mission: Der Coburger Ernst Faber (25.4.1839 - 26.9.1899) war nicht nur ein bedeutender Sinologe, sondern auch einer der ersten evangelischen Missionare in China (F. Eberlein). Er gründete 1890 die Deutsch-Evangelische Gemeinde in Shanghai und 1898 die Missionsstation Tsingtau (DBE, NDB).



Mission: Der in Neuendettelsau gestorbene Johann Flierl (16.4.1858 - 30.9.1947) landete 1886 als erster evangelischer Missionar im damaligen Kaiser-Wilhelms-Land (heute Papua-Neuguinea) und gründete die dortige Neuendettelsauer Mission. Er gilt als "Bahnbrecher des Evangeliums" unter den Papuas. Heute ist die dortige Evangelisch-Lutherische Kirche die größte im Pazifik (BBB, DBE, GBBE).



Mission: Franz Xaver Geyer (3.12.1859 - 2.4.1943 Banz) gründete die Missionszeitschrift „Stern der Neger“ und 1926 die Gemeinschaft von den Heiligen Engeln (GBBE).



Mission: Dem Missionar und Ethnographen Edmund Becker (22.10.1875 - 30.3.1937 Würzburg) verdanken wir die Einrichtung des Missionsärztlichen Instituts in Würzburg, dem ersten seiner Art in der katholischen Welt (NDB). Es handelt sich um das älteste katholische Laieninstitut.



Mission: Christian Keyßer (7.3.1877 Geroldsgrün bei Hof - 14.12.1961 Neuendettelsau) führte neue missionarische Arbeitsweisen ein und begründete die missionskundliche Publizistik (NDB, DBE, GBBE).



Mission: Sebastian Englert (17.11.1888 - 8.1.1969), der als Kind in Eichstätt lebte (sein Vater war hier Oberstudiendirektor am Gymnasium), ging als "ungekrönter König" der Osterinsel in die Missionsgeschichte ein. Er ist der bedeutendste Erforscher der Inselgeschichte und der Rapa-Nui-Sprache. Namengebend: archäologisches Museum auf der Osterinsel. Thor Heyerdahl berichtete in "AKU-AKU" über die Begegnung mit Englert: "Als wir ausstiegen und auf die Höhe kamen, war alles schwarz von Eingeborenen. Unter ihnen ragte eine einsame, weiße Gestalt in flatterndem Gewand hervor, ich wusste sofort, wen ich vor mir hatte: den mächtigsten Mann auf der ganzen Insel, Pater Sebastian Englert. Schon in Chile war erzählt worden, dass er der 'ungekrönte König' der Insel sei. Habe man ihm zum Freund, so öffneten sich alle Türen, aber Gnade dem, der ihm nicht gefällt: So hatte man mich gewarnt ... "



Mistelbach: bei Bayreuth: berühmte Besucher: Richard Wagner.



Mistelgau: bei Bayreuth: berühmte Besucher: Karl Immermann 1837. Immermann über die Mistelgauer Hummeln: "In der Gegend heißen sie die Hummeln. Das rührt von folgendem Schwank her. Es regnete einmal mehrere Wochen lang in Mistelgau unaufhörlich. Da sie nun der Ernte wegen schön Wetter bedurften, und hörten, dass in Nürnberg welches sei, so schickten sie drei Abgesandte dahin, schön Wetter für Mistelgau einzukaufen. Ein Nürnberger Spaßmacher setzte drei Hummeln in eine Schachtel, gab ihnen die mit dem Bedeuten, da sei schön Wetter drin, sie dürften aber ja die Schachtel unterwegs nicht auftun, sonst flöge das schöne Wetter davon. - Die drei wurden auf dem Wege doch neugierig, machten die Schachtel auf, da flogen die Hummeln davon. Die Mistelgauer aber riefen hinterdrein, indem sie die Hüte schwenkten: Nach Mistelgau! Flieg schönes Wetter nach Mistelgau!

     Anspielungen auf diese Geschichte können sie nicht vertragen. Mein Wirt in Muggendorf erzählte mir, sein Knecht habe einmal in Mistelgau mit dem Munde gesummt, wie eine Hummel; da seien sie über ihn hergefallen, und hätten ihn halbtotgeprügelt" (1837).



Mittelamerika: Wissenschaftliche Pionierarbeit in der Erforschung Mittelamerikas leistete der Würzburger Professor Karl Sapper (6.2.1866 - 29.3.1945). Er war der beste Kenner dieses Gebiets (BBB).



Mittelhochdeutsch: Das Standardwörterbuch dieser Disziplin verfasste Matthias von Lexer (18.10.1830 - 16.4.1892 Nürnberg) (NDB, DBE, BBB, GBBE).



Mittelpunkt: "Der Mittelpunkt"

     "Deutschland in Europas Mitte
     Und in Deutschlands Mitte Franken
     In des schönen Frankenlandes
     Mitte liegt ein schöner Grund.
     In des schönen Grundes Mitte
     Liegt ein schöner, schöner Garten;
     In des schönen Gartens Mitte
     Liegt der Allerschönsten Haus.
     Fragt ihr noch, warum ich immer
     Mich um dieses Häuschen drehe
     Als um meines Vaterlandes
     Allerschönsten Mittelpunkt?"
     (Friedrich Rückert)



Mittelpunkt: Bamberg wurde im Mittelalter als "Nabel der Welt" und "Mittelpunkt des Erdkreises" gerühmt. Die sog. Tattermannsäule, seit dem 13. Jahrhundert auf dem Domplatz aufgestellt, galt als Mitte des Heiligen Römischen Reichs. Seit den ersten Reichstagen war Nürnberg der politische Mittelpunkt des Reichs. Kipfenberg bei Eichstätt bezeichnet sich als Mittelpunkt Bayerns (Bayer. Jahrb.) Marktredwitz will der geographische Mittelpunkt Europas sein (Max von der Grün), was ihm jedoch vom Tillenberg bei Neualbenreuth (Tschechien) streitig gemacht wird. Neuerdings behauptet sich Westerngrund (Lkr. Aschaffenburg) als Mittelpunkt. Richard Wagner sah in Bayreuth Deutschlands Mitte.



Mittelschule: Der Pädagoge Karl Metzner (22.12.1880 - 1947 Rathsberg-Erlangen) gründete die Freie Schulgemeinschaft in der Jugendsiedlung zu Leitmeritz, die einzige Versuchsmittelschule der ehemaligen Tschechoslowakei (Tschechien), und richtete ferner das erste sudetendeutsche Landerziehungsheim ein (Weinmann).



Möbel: Die Möbel, die im 18. Jahrhundert in den Bistümern Würzburg und Bamberg hergestellt wurden, zählen zu den "Spitzenleistungen" europäischer Schreinerkunst. Wohl aus keiner anderen deutschen Landschaft sind so viele hervorragende Tischler namentlich bekannt wie aus Franken (G. Ehret).



Möbel: Das chinesische Kabinett in der Bamberger Residenz von Servatius Brickard (1676 - 1742) ist ein Unikum in Süddeutschland (*1682?).



Möbel: Die Arbeiten des Johann Michael Bauer bilden den "Höhepunkt" des deutschen Rokoko (S. Sangl). Bayreuther Schnitz- und Furniermöbel des Rokoko markieren ebenfalls Höchstleistungen.



Möbel: Die Erzeugnisse des Würzburger Johann Peter Wagner (26.2.1730 Obertheres-Theres - 7.1.1809 Würzburg) gehören zum "Schönsten und Phantasievollsten" jener Zeit (G. Ehret, BBB).



Möbel: Den Namen Nürnbergs trägt ein süddeutscher Fassadenschrank aus der Renaissance.



Mode: Fred Adlmüller (16.3.1909 Nürnberg - 26.9.1989) stieg zum berühmten Modeschöpfer u. a. in Wien auf. Er war "der letzte Klassiker seines Genres" (I. Ackerl).



Mödlareuth: (Töpen): bei Hof: Bis 1989 aufgrund seiner Grenzsituation "weltweit bekanntes Symbol der deutschen Teilung". Das ganze Dorf war 1945 für ein Jahr versehentlich von der Sowjet-Armee besetzt. Seit 1966 trennte eine 700 Meter lange Mauer den Ort. "Nirgends war die Grenze absurder als hier.": berühmte Besucher: Der spätere US-Präsident George Bush 1983 nannte das Dorf "Little Berlin", Helmuth Kohl 2013. Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth 1990 gegründet. S. auch Film.



Mödlareuth: (Töpen): bei Hof: Aus Friedrich Torberg "Auch Nichtraucher müssen sterben": "Etwa 3 km nördlich von Töpen, abseits vom Weg und vom Touristeninteresse, liegt das Dorf Mödlareuth, eine Art Berlin des kleinen Mannes, denn die Grenze geht mitten hindurch. Sie tut das freilich nicht in Form einer Mauer. Stacheldraht, an vielen Stellen rostig, und primitive Holzsperren, an vielen Stellen schadhaft, leisten denselben Dienst und leisten ihn sogar besser, nämlich trostloser. Auch von den wenigen Bauernhäusern, die sich dem Blick freigeben und die selbst in ihrer Blütezeit keine Musterhöfe gewesen sein können, geht eine Trostlosigkeit aus, die der schmutzige, eher als Tümpel zu bezeichnende Dorfteich noch unterstreicht..."



Mögeldorf: (Nürnberg): in der Literatur: Hans Sachs "Der Bauerntanz":

     "Eins Tags ich auf ein Kirchweih kam
     Gen Mögeldorf, da ich vernahm
     In einem großen Wirteshaus
     Die Bauren leben in dem Saus.
     Die Kalbsköpf, Mägen und die Krös,
     Pfeffer und Sulz waren nicht bös.
     Die Rotsäck und die Schweinebraten,
     Die Sauermilch war wohlgeraten.
     Der Wein ward als kühlet trunken,
     Dass ihr viel unter die Bänk sunken.
     Sich hub ein groß Grölzen und Speien,
     Ein Knallen, Singen, Jauchzen, Schreien ..."



Moggast: (Ebermannstadt Fränkische Schweiz): in der Literatur: Joseph Victor von Scheffel "Exodus cantorum".



Möhrendorf: bei Erlangen: berühmte Besucher: August von Platen.



Mömbris: bei Aschaffenburg: berühmte Besucher: Rudolf Virchow 1852



Mömlingen: bei Aschaffenburg ist vermutlich nicht der Geburtsort des Malers Hans Memling (1430/40 - 11.8.1494), vielmehr Seligenstadt (Thieme-Becker, DBE) (auch *1433, 1435, 1439 - +1495).



Mönchberg: bei Miltenberg: berühmte Besucher: Gottfried Wilhelm von Leibniz 1687.



Mond: Der Nürnberger Mathematiker und Astronom Johannes Werner (14.2.1468 - Mai 1522), 1490 Kaplan in Herzogenaurach und Wöhrd, erfand ein neues Verfahren zur geographischen Längenbestimmung durch Berechnung der Mondentfernung. Ein Mondkrater im sog. "Nürnberger Dreieck" ist nach ihm benannt. Zitat: S. auch Zukunft: Paul, Jean:



Mond: Christoph Clavius (25.3.1538 - 6.2.1612) aus Bamberg legte als erster ein Verzeichnis der Mondkrater an. Nach ihm ist ein Mondkrater benannt. (*auch 1537).



Mond: Die Mondflecken sind nach dem Rektor am Jesuitengymnasium Eichstätt Johann Baptist Cysat (1586 - 3.3.1657) "Monticuli Cysati" benannt (BBB, NDB, Lex. d. Naturwiss.) (Geburtsjahr 1587, 1588?). (+auch 17.3.)



Mond: Nach Johann Leonhard Rost, Astronom (14.2.1688 Nürnberg - 22. 3.1727 ist ein Mondkrater benannt. Sein "Astronomisches Handbuch" (1718), mit einem Supplement 1726) ist das erste streng wissenschaftliche Lehrbuch der Astronomie in deutscher Sprache (Wikipedia). (*auch 14.8.)



Mond: Der Nürnberger Johann Tobias Mayer d. Ä. (17.2.1723 - 20.2.1762) führte die moderne Mondkartographie ein. Durch die Anwendung des Gradnetzes begründete er eine deutsche Schule der Selenographie. Die ersten, "Mondkugeln" genannten, Mondgloben in Deutschland wurden ebenfalls durch Mayer im Verlag Homännische Erben hergestellt. Er wies das Fehlen einer Atmosphäre auf dem Mond nach. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt. (Lex. zur Gesch. d. Kart., Lex. großer Naturwiss., GBBE)



Montez, Lola: Skandalumwitterte Tänzerin (25.8.1818 - 17.1.1861), Geliebte König Ludwigs I. von Bayern (+auch 16.1.) (s. auch Ludwig I.)

     "Süße Düfte streut die Linde
     In dem schönen Brückenau
     Unter Zweigen, die sich neigen
     Weilt die allerschönste Frau.
     Lola Montez, die Sylphide
     Mit dem rabenschwarzen Haar
     Feinen Brauen und den blauen
     Augen hell und klar! ..."

So schwärmte der König. Er war bereits im reiferen Alter von 60 Jahren, als er Lola Montez kennen lernte und ihrer südländischen Schönheit verfiel. Um der Kritik von Klerus und Ministerium aus dem Weg zu gehen, reiste er 1847 allein nach Brückenau, ließ Lola aber wenig später nachkommen. Bereits in Bamberg war sie auf der Fahrt vom Bahnhof ins Hotel ausgepfiffen worden. Schlimmeres ereignete sich in Würzburg. Dort ohrfeigte sie die Hofgartenwache, weil sie ihr Hündchen nicht in den Park nehmen durfte. Kostbare Geschenke des Königs besänftigten den Zorn der Beleidigten. Im gleichen Jahr verfügte der Monarch: "Der Señora Lola Montez ist der gräfliche Stand zu verleihen. Ich wünsche dabei keinerlei Einwände zu hören, denn ich habe ein königliches Versprechen zu erfüllen." Wenig später wurde in Aschaffenburg das "Grafendiplom für Maria von Porris und Montez als Gräfin Landsfeld" ausgefertigt. Doch die Geadelte konnte sich ihres Titels nur ein halbes Jahr lang erfreuen: 1848 wurde sie des Landes verwiesen, Ludwig musste die Affäre mit dem Thron bezahlen.



Moosbach: (Windsbach): wurde 1797 in Goethes Tagebuch erwähnt.



Moralpsychologie: Der Theologe Ignaz Klug (31.7.1877 - 3.1.1929) aus Keilberg (Bessenbach) bei Aschaffenburg, Kaplan in Goldbach bei Aschaffenburg und Schweinfurt, Präfekt in Würzburg und Religionslehrer in Aschaffenburg, entwickelte die Grundzüge der Moralpsychologie (BBB).



Moraltheologie: Sebaldus a St. Christophoro (+1726? Bamberg) gilt als der größte deutsche Moraltheologe unter den Karmeliten (Handb. d. bayer. Gesch.)



Mosaik: Der Würzburger Joseph Bonavita Blank (23.3.1740 - 26.2.1827) erfand um 1785 das sog. Moosmosaik, ferner das sog. Federmosaik ("Musivgemälde"), indem er Federn auf Stickereien auftrug (Feldhaus). Heinrich von Kleist hat ihn 1800 besucht. in der Literatur: Jean Paul: "Biographische Belustigungen unter der Gehirnschale einer Riesin" (u. a. BBB, GBBE).



Motorrad: Eine bedeutende Rolle im Motorradbau spielte ab 1930 der legendäre Sachsmotor, entwickelt von Ernst Sachs (22.11.1867 - 2.7.1932 Schweinfurt) (u. a. BBB).
 



Motorrad: Zu den bekanntesten deutschen Motorradfabriken zählten die Zündappwerke, 1917 als "Zünder- und Apparatebau" in Nürnberg gegründet. Ab 1921 wurden Motorräder gebaut, z. B. 1921/22 das "Motorrad für jedermann". Die Fabrik war 1929 das modernste Motorradwerk überhaupt. Das Motorradgespann war das "beste" Geländefahrzeug im Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Rekorde und Renngewinne (darunter allein 40 Europameisterschaften), ferner auf internationalen Sechstagefahrten, machten die "Zündapp" in der Sportwelt bekannt. 1951 wurde der "grüne Elefant", ein Motorrad mit 600 ccm gebaut, „Mofa“ 1965. 1968 wurde die Welttrophy im Geländesport errungen. Ab 1959 verlegte man die Fertigung ganz nach München. Im Jahr der Markenweltmeisterschaft 1984 wurde das Werk nach China verkauft und demontiert (U. Kubisch). An verantwortlicher Stelle war u. a. Hans Neumeyer (18.7.1903 - 24.7.1973 Egloffstein) tätig (NDB).



Motorrad: Weitere bekannte Firmen in Nürnberg: Ardie, Hercules, Hecker, Mars, Triumph und Express. Die "Victoria" aus Nürnberg erzielte 1925 mit 185 km/h einen Weltrekord.



Motorrad: Richard Küchen (15.3.1897 - 5.10.1974), der u. a. in Nürnberg tätig war, konstruierte 1932 neue Motorradmotoren. Er baute den ersten luftgekühlten Viertaktmotor der Welt, dessen geschmierte Ventilsteuerung in einem gekapselten Zylinderkopf untergebracht war. 1926 wurde ein 24-Stundenweltrekord mit 76,4 km/h erreicht, 1951 ein Zweiliter-V8-Zylinder-Rennmotor mit 200 PS gebaut (NDB, BBB).



Motorrad: Das von der Fa. Kugelfischer Schweinfurt entwickelte ABS ist das "erste, in der Praxis bewährte" Antiblockiersystem für Motorräder. Es gehört laut "Popular science" zu den bedeutendsten Erfindungen das Jahres 1988.



Motorrad: „Das Motorradmekka“ Fränkische Schweiz gehört zu den attraktivsten Gebieten Europas für Zweiradfans; es weist aber auch eine Rekordzahl von Unfalltoten auf.



Motorsport: Hermann Paul Müller (21.11.1909 - 30.12.1975) war als Versuchs- und Rennfahrer seit 1931 für die Victoria-Werke Nürnberg tätig. Mit insgesamt über 200 Siegen gehört er zu den "erfolgreichsten Rennfahrern" Deutschlands. Er war u. a. 1955 Weltmeister in der 250-ccm-Klasse (DBE, GBBE).



Motorsport: Schorsch Meier, der sich u. a. in Bamberg aufhielt, war 1938 Europameister und sechs mal deutscher Meister als Motorradrennfahrer



Mozart, Wolfgang Amadeus: (27.1.1756 - 5.12.1791): (Österreich). Mozarts Bäsle Marianne Thekla lebte von 1814 bis zu ihrem Tod 1841 in Bayreuth und ist auf dem dortigen Stadtfriedhof begraben. Sie wäre heute in Vergessenheit geraten, hätte ihr nicht der Komponist eine Reihe von Briefen geschrieben, die wegen ihrer deftigen Analerotik lange Zeit als nicht salonfähig abqualifiziert und im Giftschrank der Musikhistoriker verwahrt wurden.

     "Das ist curiös! Ich soll etwas gescheutes schreiben und mir fällt nichts gescheides ein", gestand er im ersten Brief 1777 und dabei blieb es bis zum letzten im Jahr 1781. Bei der folgenden kleinen Kostprobe ist die unorthodoxe Orthographie bewußt beibehalten worden.

     "Allereliebstes bäsle häsle!

... iezt muss ich ihnen eine trauerige geschichte erzehlen, die sich jezt den augenblick ereignet hat. wie ich an besten an dem brief schreibe, so höre ich etwas auf der gasse. ich höre auf zu schreiben -- stehe auf, gehe zum fenster -- und - höre nichts mehr --- ich seze mich wieder, fange abermahl an zu schreiben -- ich schreibe kaum 10 worte so höre ich wieder etwas -- ich stehe wieder auf -- wie ich aufstehe, so höre ich nur noch etwas ganz schwach -- aber ich schmecke so was angebrandtes -- wo ich hingehe, so stinckt es. wenn ich zum fenster hinaus sehe so verliert sich der geruch, sehe ich wieder herein, so nimmt der geruch wieder zu -- endlich sagt Meine Mama zu mir: was wette ich, du hast einen gehen lassen? -- ich glaube nicht Mama. ja ja, es ist gewis so. ich mache die Probe, thue den ersten finger im arsch, und dann zur Nase, und -- Ecce Provatum est; die Mama hatte recht.

     Nun leben sie recht wohl, ich küsse sie 10000mahl und bin wie allzeit der alte junge Sauschwanz

     Wolfgang Amadé Rosenkranz ..."



Mozart, Wolfgang Amadeus: (1756 - 1791): (Österreich) Der berühmte Komponist war zweimal in Franken. 1778 besuchte er Dinkelsbühl. Die letzte Fahrt ins "Ausland" führte den Komponisten 1790 zur Kaiserkrönung nach Frankfurt am Main. Er berichtete darüber an seine Frau Constanze: "Die Reise war sehr angenehm ... In Regensburg speisten wir prächtig zu Mittag, hatten eine göttliche TafelMusick, eine Englische bewirthung, und einen herrlichen MoslerWein, zu Nürnberg haben wir gefrühstücket - eine hässliche Stadt. - zu Würzburg haben wir auch unsere theuern Mägen mit Coffe gestärkt, eine schöne prächtige Stadt. - die Zährung war überall sehr leidentlich - Nur 2 und 1/2 Post von hier zu Aschaffenburg beliebte uns der H: Wirth erbärmlich zu schnieren ..."



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: Ernst Moritz Arndt 1798, Johann Wolfgang von Goethe 1821 (fraglich), Karl Immermann 1837, Martin Luther 1529 (fraglich), Jean Paul 1821, August von Platen ab 1820 wiederholt, Fürst Pückler 1834, Anthony Quinn (USA 1995), Richard Wagner.



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: berühmte Besucher: Ludwig Richter 1837, Joseph Victor von Scheffel 1859, Gotthilf Heinrich von Schubert, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793, Richard Wagner u. a. 1873 (Arbeit am "Parsifal").



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: in der Literatur: Jean Paul "Palingenesien" 1798, Mavis Gallant (Kanada) "The Pegnitz junction" 1973, auch deutsch.



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Wenn man auf die Felsen heraustritt, ist die Aussicht auf das Tal mit dem Dorfe Muggendorf, einigen verfallenen Ruinen und dem Lauf der reißenden Wiesent, ebenfalls höchst anziehend. Ich studierte hier lange die Krümmungen des Flusses für meine Anlagen und zeichnete sie mir ab, denn selten wird man ein besseres und mannigfaltigeres Modell dafür finden" (Fürst Pückler 1834).



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Man hatte von oben (Neideck) eine köstliche Aussicht über die ganze Gegend hin, besonders nach Muggendorf zu, wo die bekannten Höhlen sind. Dort sind durch die Wiesen mehrere Kanäle gezogen, und durch ein Fenster der Burg sah es gerade so aus wie die gewöhnlichen Landkarten von Holland ..." (Ludwig Tieck 1793).



Muggendorf: (Wiesenttal): Fränkische Schweiz: in der Literatur: "Auf dem Rückwege nach Muggendorf kamen wir durch die Fortsetzung des Streitberger Tales hinter Muggendorf, welches mitten drinne liegt. Es ist besonders eng, felsigt, einsam und romantisch; zwischen frischgrünen Ufern fließt die schnelle Wiesent, deren Wellen öfters durch das steinigte Bette gekräuselt und mit weißlichem Schaume bedeckt werden" (Wilhelm Heinrich Wackenroder 1793).



Mühlbach: (Selb): berühmte Besucher: Johann Wolfgang von Goethe 1785.



Mühle: Die Fränkische Schweiz bezeichnet sich als mühlenreichstes Gebiet Deutschlands. Die Pottensteiner Stadt- oder Reußenmühle kann bis ins Jahr 970 zurückdatiert werden. Sie ist damit eine der ältesten Mühlen überhaupt (J.-B. Haversath).



Mühle: Einer der ältesten datierten Mühlsteine aus dem Jahr 1558 befindet sich in Marktleuthen im Fichtelgebirge.



Mühle: Die Waischenfelder Pulvermühle machte zweimal von sich reden, das erste Mal 1800, als sie in die Luft flog, das zweite Mal 1967, als die letzte Tagung der Gruppe 47 in ihren Räumen stattfand (s. auch Gruppe 47, Schach).



Mühle: Das "Theatrum molinarium" 1718 des Altdorfers Leonhard Christoph Sturm (5.11.1669 - 6.6.1719)gilt als Klassiker der Mühlenliteratur (u. a. BBB).



Mühle: Stempfermühle (Gößweinstein Fränkische Schweiz): in der Literatur: Joseph Victor von Scheffel "Exodus cantorum".



Mühle: Die Heroldsmühle (Heiligenstadt) im Leinleitertal besitzt das größte eiserne Mühlenrad Deutschlands (Fränkischer Tag).



Mühle: Stefan Steinmetz (2.11.1858 - 1.1.1930) aus Marktbreit erfand eine Getreide-Reinigungs- und -schälmaschine und das nach ihm benannte Nassschälverfahren für Brotgetreide. Namengebend: Steinmetz-Backverfahren (DBE, GBBE).



Mühsam, Erich: Revolutionärer Schriftsteller (6.4.1878 - 11.7.1934), 1919 führendes Mitglied der Münchener Räteregierung. Frankens Sehenswürdigkeiten blieben Mühsam verborgen, da er sich überwiegend in "geschlossenen" Räumen aufhielt, und zwar in den Gefängnissen von Eichstätt, Ebrach, Bamberg und Ansbach. Nach dem Putschversuch der SPD-Führung 1919 kam Mühsam in Untersuchungshaft nach Ebrach. Im Juli wurde er vom Standgericht zu 15 Jahren verurteilt. Wieder in Ebrach schrieb er an den Dichter Max Halbe: "Die Festungshaft lässt sich vorerst sehr erträglich an. Aber das verdammte Eingesperrtsein ist unangenehm." In der "Haftanstalt" Ansbach verfasste er das Gedicht: "Das Neue Deutschland, das mit den Versen endet:

     "Heil dir, Justav, Held und Sieger
     dir verneigen wir uns stumm.
     Wir betrügen unser Volk nur
     aber, du, du bringst es um!"

Ebenfalls in Ansbach entstand das Arbeiterdrama "Judas" mit den programmatischen Zeilen:

     "Nicht zählen wir den Feind, -
     Nicht die Gefahren all -
     Der Bahn der Kühnen folgen wir
     Die uns geführt Lassalle!"



Müllverbrennung: Die erste Müllverbrennungsanlage Süddeutschlands wurde 1911 in Fürth errichtet (Schwammberger). Ebenfalls in Fürth entstand 1996 die "weltweit erste" großtechnische Schwelbrandanlage.



Müllverbrennung: Im sog. "Bamberger Modell", einer Methode zur Rauchgasreinigung, werden die Verbrennungsrückstände zu schadstoffarmer Schlacke verarbeitet.



Münchberg: berühmte Besucher: Hans Christian Andersen (Dänemark) 1840, E. T. A. Hoffmann 1813, Alexander von Humboldt 1792, König Ludwig II. 1866, Johann Kaspar Lavater (Schweiz) 1793, Jean Paul 1819, 1820, 1822.



Münchberg: in der Literatur: Jean Paul "Leben des Quintus Fixlein" 1796 und „Siebenkäs“.



Mundart: Primus Lessiak (5.3.1878 - 26.1.1937), 1920 Würzburg, war „bahnbrechend in der Dialektgeographie und der polyglotten Namenkunde“ (GBBE).



Münnerstadt: berühmte Besucher: Theodor Fontane 1867, berühmte Einwohner: Veit Stoß 1502 - 1504 (s. auch Plastik).



Münnerstadt: Aus Merian "Topographie" 1656: "Ein Städtlein und Amt dem Stift Würzburg gehörig, hat ein teutsches Haus, in welchem ein Commenthur nach Mergentheim gehörig, wohnet. Etlich sagen, der rechte Nam sei Marienstatt oder Mariaepolis. Es hat allda ein wild Wasser, welches die Leute wider die Krätze brauchen."



Münsterschwarzach: (Schwarzach): berühmte Besucher: 1520 Albrecht Dürer. S. auch Kirchen, Kloster. Karl Immermann erwähnte 1837 auf der Fahrt von Würzburg nach Bamberg die Geschichte der Abtei: "Unterwegs gab es Klöster in Dettelbach, Scharzau am Main, die aber nun ‚ausgenommene Nester’ waren. In Scharzau war eine Benedictiner-Abtei gewesen, deren stattliche Kirche weit ins Feld leuchtete. Der Staat hatte die Abtei an einen Fabrikanten verkauft, der die Kirche abtragen lässt. In der Tat ist die Industrie mit dem einen Turme schon fertig geworden."



Münzen: 1521 prägte Nürnberg als erste deutsche Stadt einen "Ehrenpfennig" (Reiser). Die Noris ist der Verhandlungsort der 1526 in Eßlingen erlassenen Reichsmünzordnung (Ber. Nürnberger). Im Dreißigjährigen Krieg ließ hier Gustav Adolf von Schweden prägen, im Siebenjährigen Krieg Österreich. Der 1/32 Dukat der Stadt aus dem Jahr 1700 ist die kleinste Goldmünze der Welt (Durchmesser 5 mm, Gewicht 0,1 Gr.)



Münzen: Nürnberg war neben Fürth führend in der Herstellung von Jetons und Rechenpfennigen, die zum "Rechnen auf der Linie" verwendet wurden. Seit dem 16. Jahrhundert hatte die Stadt darauf ein europäisches Monopol. Die Nürnberger "Dantes" waren sprichwörtlich. Die Goldgulden, Taler und Dukaten der Neuzeit aus Nürnberg sind die schönsten, die je in Deutschland geprägt wurden.



Münzen: Eine der wertvollsten Münzfunde überhaupt stammt aus Hersbruck (1928: über 7800 Münzen). Die Münzsammlung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg zählt zu den bedeutendsten der Welt. Sie umfasst an die 60000 Münzen, 20000 Medaillen und 50000 Geldscheine.
 



Münzen: Münzherstellung Der Nürnberger Medailleur Valentin Maler (Mahler) (um 1540 - 1.9.1603) erfand verschiedene Prägemaschinen. Er ließ als einer der ersten seine Erzeugnisse durch kaiserliches Privileg schützen (BBB). Der Nürnberger Paulus Dietherr (1556 - 11.12.1610) führte technische Neuerungen im Prägeprozess ein. Ebenfalls aus Nürnberg stammt der Medailleur Ludwig Christoph Lauer (1817 - 1873), der eine der bedeutendsten Münzprägeanstalten Deutschlands besaß. Seine Medaillen sind technisch wie künstlerisch Spitzenleistungen (Ber. Nürnberger).



Münzen: Münzwissenschaft Das Verzeichnis "Etlicher Keyßer Angesicht" 1487 des Nürnbergers Stephan Fridolin (um 1430 - 17.8.1498), der sich u. a. in Bamberg aufhielt, ist der älteste Münzkatalog Deutschlands.



Münzen: Münzwissenschaft Dem Altdorfer Professor Johann David Köhler (18.1.1684 - 10.3.1755) verdankt die Numismatik ihre systematische Grundlegung (Kraus). Er gab ab 1729 mit den "Wöchentlichen historischen Münzbelustigungen" die erste numismatische Zeitschrift Deutschlands heraus (u. a. ADB).

     Lit. Köhler, Johann David: Historische Münzbelustigung. 22 Teile. Nürnberg Weigel, 1729-50. - Bernhold, J. G. Vollständiges Register über die XXII Theile der Köhlerischen Münzbelustigungen ... 2 Bde. Nürnberg 1764 - 65.



Münzen: Münzwissenschaft Die erste "umfassende Quellenveröffentlichung" zur deutschen Münzwissenschaft, "Des Teutschen Reichs Münz-Archiv", Nürnberg 1756/68, stammt von dem Ansbacher Hofkammerrat Johann Christoph Hirsch (1698 - 1780). Mit der "Bibliotheca numismatica" veröffentlichte er 1760 in Nürnberg die "älteste numismatische Bibliographie aller Völker". Ihre ergänzte Neuauflage ist heute noch unentbehrlich.



Münzen: Christian Friedrich Goedeking (10.9.1770 - 23.3.1851), der sich u. a. in Bayreuth aufhielt, führte das Münzsystem in Preußen ein. Die Einführung der Kniehebelpresse ermöglichte die moderne Massenprägung (DBE, GBBE).



Münzen: Münzwissenschaft Der Bankier Max von Wilmersdörffer (8.4.1824 - 26.12.1903) aus Bayreuth erlangte als Numismatiker Weltruf (BBB).



Münzen: Münzwissenschaft Aus Bayreuth stammt Ludwig Fikentscher (12.4.1826 - 24.12.1894), der zu den erfolgreichsten Erforschern der mittelalterlichen Münzgeschichte Deutschlands zählt (BBB).



Münzen: Münzwissenschaft Johann Veit von Kull (1836 - 2.10.1920) aus Trabelsdorf (Lisberg) bei Bamberg war Mitbegründer der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft (Scheibmayr, BBB, GBBE).



Münzen: mit fränkischen Motiven: Archaeopteryx 2011 D 10 €, 50. Jahrestag des 20. Juli 1944 1994 1 DM. - Sondermünze „10 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg“ (100 Euro 2004). - 1000 Jahre Dinkelsbühl 1928 3 RM, 150 Jahre Eisenbahn 1985 5 DM, 1988 DDR 5 DDRM. - Die erste Gedenkmünze der Bundesrepublik Deutschland 1952 5 DM ist dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg gewidmet (sie gilt neben der 20-Mark-Münze von Sachsen-Coburg-Gotha 1872 als teuerste neuere Münze am Markt). Würzburger Residenz (D 100 € 2010). Franz Liszt: 2011 D 10 €.



Münzen: mit fränkischen Motiven: Lucas Cranach d. Ä. zum 500. Geburtstag 1972, Lucas Cranach der Jüngere zum 500. Geburtstag 10 € 2015. - DDR 20 M. - 100 Jahre Dieselmotor 1997 10 DM, Albrecht Dürer zum 400. Todestag 1928 3 RM, zum 500. Geburtstag BRD 1971 5 DM, 500 und DDR 10 M. - Ludwig Erhard BRD ab 1988 2 DM und 50 Jahre Deutsche Mark 1998 10 DM. - 175. Geburtstag von Ludwig Feuerbach 1979 10 DDRM. - Georg Wilhelm Friedrich Hegel zum 150. Todestag 1981 10 DDRM. - Alexander von Humboldt und Humboldt-Universität 1964 5 DDRM, 1985 10 DDRM. - Alexander und Wilhelm von Humboldt BRD 1967 5 DM. - 150. Jahrestag Orden pour le Mérite (Büste von Alexander von Humboldt) 1992 10 DM. - 500. Geburtstag von Ulrich von Hutten 1988 10 DDRM.



Münzen: mit fränkischen Motiven: Philipp Melanchthon 500. Geburtstag 1997 10 DM, Balthasar Neumann zum 225. Todestag BRD 1978 5 DM. - Tilman Riemenschneider zum 450. Todestag 1981 5 DDRM. - Wilhelm Conrad Röntgen zum 125. Todestag DDR 1970 5 M. - Wilhelm Conrad Röntgen zum 150. Geburtstag und 100. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1995 10 DM. - Richard Wagner (zum 100. Todestag 1983 10 DM, 10 DDRM, D 2013 10 €). - Walther von der Vogelweide 1930 3 RM und Österreich 2 Sch., 1980 5 DM.



Murmeln: Die 1765 in Oeslau (Rödental bei Coburg) durch Moritz August von Thümmel (27.5.1738 - 26.10.1817 Coburg) eingerichtete "Märbelmühle" stellte um 1795 die ersten steinernen Murmeln her. Sie wurde 1781 von Friedrich Nicolai und 1782 von Johann Wolfgang von Goethe besucht. Die "einzige erhaltene" Märbelmühle der westlichen Welt ist im Naturwissenschaftlichen Museum Coburg zu besichtigen (Handschuh, Killy).
 



Museum: Die Sammlung Berger in Amorbach besitzt mit über 2500 Objekten die größte Teekannensammlung Europas (Museen in Bayern).



Museum: Das 1854 gegründete Stadtmuseum Aschaffenburg gilt als das älteste seiner Art in Bayern; ebenso das Stadtmuseum Bamberg (1838? gegründet).



Museum: Aschaffenburg: berühmte Besucher: Fürst Pückler 1834.



Museum: Die Korkmodellsammlung von altrömischen Bauten im Schloss Johannisburg Aschaffenburg ist nicht nur die größte derartige Sammlung in der Welt, sondern auch eine "Kuriosität ersten Ranges".



Museum: In Bad Kissingen gibt es ein Brunnenmuseum.



Museum: Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist das größte Freilichtmuseum in Süddeutschland. Bad Windsheim: 1. Evangelisches Kirchenmuseum Bayerns 2006.



Museum: Das Diözesanmuseum Bamberg gehört zu den bedeutendsten kirchlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Das HOLOWOOd-Holographiemuseum Bamberg besteht seit 1999 als erstes derartiges Museum Bayerns. Es besitzt mit 1 x 2 Meter die größten Hologramme in Deutschland (Museen in Bayern). Seit 1995 gibt es das Museum für Frühislamische Kunst Bamberg. Es besitzt die "weltweit größte Sammlung frühislamischer Bronzen" (Museen in Bayern).



Museum: Die wichtigste Gedenkstätte des Schriftstellers Karl May befand sich bis 1994 in Bamberg und zwar im Karl-May-Museum. Zu besichtigen waren Arbeitszimmer und Bibliothek; hier wurde auch der schriftliche Nachlass aufbewahrt.



Museum: Eine "außergewöhnliche Rarität", die Mumie eines jungen Mädchens, besitzt das Museum in Kloster Banz. Das Liszt-Museum Bayreuth bewahrt die vollständigste deutsche Sammlung von Porträts des Komponisten auf.



Museum: Eine Kuriosität besonderer Art ist das Verrottungsmuseum in Bayreuth, ferner das dortige Blutspendemuseum und das Tabakhistorische Museum.



Museum: Das Iwalewa-Haus Bayreuth besitzt die größte deutsche Sammlung zeitgenössischer Kunst aus Afrika (Museen in Bayern).



Museum: Für Bayern "außergewöhnlich in Umfang und Qualität" ist die Schablonenmalerei im Museumshof Bergnersreuth (Arzberg) (Museen in Bayern).



Museum: Das erste Rundfunkmuseum Bayerns wurde 1992 in Schloss Brunn (Emskirchen) bei Neustadt an der Aisch gegründet (Museen in Bayern). Das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth ist das größte Deutschlands.



Museum: Geigenbau in Bubenreuth.



Museum: "Weltweit einzigartig" ist der "Ernestinische Willkomm" von Wenzel Jamnitzer auf Schloss Callenberg (Coburg) (Museen in Bayern).



Museum: Veste Coburg Das Museum besitzt aus dem 16. Jahrhundert die beiden ältesten noch fahrbaren Kutschen. berühmte Besucher: Reinhold Schneider 1931. Die literarische Gestaltung eines Besuchs in Gustav Freytags "Die Ahnen" 1873/81 geht ebenfalls auf "Autopsie" zurück: "Der Kastellan öffnete der Gesellschaft die Räume, welche zu einem Museum eingerichtet waren. Sie betrachteten die schöngetäfelten Zimmer, die Stube, an welcher der Name Luthers haftet, die Rüstkammer mit Wagen und Geschützen, und blieben zuletzt vor dem Galionbild eines dänischen Kriegschiffes stehen, welches der Landesherr von seinem Kommando in Schleswig-Holstein mitgebracht hatte und das vor kurzem aufgestellt war."



Museum: Das 1987 eröffnete Museum der Dritten Dimension in Dinkelsbühl gilt weltweit als "einzigartig". Ausgestellt sind u. a. Hologramme und Objekte, die durch Computerprogramme erzeugt wurden (Museen in Bayern).



Museum: Im 1886 gegründeten Museum für Ur- und Frühgeschichte auf der Willibaldsburg Eichstätt wird das "einzige" römische Vermessungsgerät nördlich der Alpen aufbewahrt. Das Eichstätter Juramuseum ist das einzige Gebietsmuseum in Deutschland. Ein "einzigartiges venezianisches Fingerreliquiar" (um 1200) besitzt des Eichstätter Diözesanmuseum (Museen in Bayern).



Museum: Das 1989 gegründete Sängermuseum in Feuchtwangen ist die "europaweit bedeutendste Forschungs- und Dokumentationsstätte für Laienchorwesen". Es handelt sich um das "einzige Chormuseum dieser Art in Deutschland" (u. a. Museen in Bayern).



Museum: In Fladungen (Rhön-Grabfeld) steht die "einzige in Funktion befindliche Kirche in einem Freilandmuseum".



Museum: In Hersbruck befindet sich das einzige Hirtenmuseum der Welt. Am Dreikönigstag treffen sich hier die Hirten aus ganz Deutschland.



Museum: Das 1926 gegründete Städtische Heimatmuseum in Höchstadt an der Aisch besitzt als Unikat eine Hobelspanfahne aus dem Jahr um 1750. Ein Abteilung ist dem Höchstadter Zoologen Johann Baptist von Spix (9.2.1781 - 13.3.1826) gewidmet (Museen in Bayern; DBE:+15.5.)



Museum: Hof beherbergt seit 2002 ein Teddy-Bären-Museum.



Museum: Homburg a. Main (Triefenstein) unterhält das Museum Papiermühle. Die komplett erhaltene technische Anlage ist "einzigartig in Bayern" (Museen in Bayern).



Museum: Die "Hummelstube" in Hummeltal bei Bayreuth ist Bayerns kleinstes nichtstaatliches Museum (Handschuh), vielleicht auch das Fastnachtsmuseum in Kipfenberg. Die Jean-Paul-Stube in der Rollwenzelei Bayreuth bezeichnet sich als das kleinste Privatmuseum Deutschlands.



Museum: Im Iphofener Knauf-Museum wird eine in Europa einmalige Reliefsammlung der großen Kulturepochen aufbewahrt. Das Schiefermuseum in Ludwigsstadt-Steinbach an der Haide ist wohl ebenfalls einmalig in Deutschland.



Museum: In Karlstadt am Main besteht das Europäische Klempner- und Kupferschmiedemuseum, "eine in Europa einmalige" Institution, u. a. mit der größten Lötlampensammlung der Welt (Museen in Bayern).



Museum: Im Römer- und Bajuwaren-Museum auf der Burg Kipfenberg bei Eichstätt ist das Grab des sog. Urbayern ausgestellt.



Museum: Bäckereimuseum und Gewürzmuseum in Kulmbach.



Museum: Schnapsmuseum „Destille“ in Marktredwitz.



Museum: Karpfen-Museum in Neustadt an der Aisch.



Museum: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Das 1852 von Hans von Aufseß (7.9.1801 - 6.5.1872) gegründete Museum gilt als die größte Sammelstätte zur deutschen Kunst- und Kulturgeschichte, gleichzeitig aber auch als eines der bedeutendsten kulturhistorischen Museen Europas. "Fluchtburg der deutschen Seele" hat es Theodor Heuss genannt. Zu den Kostbarkeiten zählen: der "besterhaltene" Topfhelm der Welt und das älteste in Europa gebaute Piano, ferner die in Deutschland wohl einzige funktionsfähige Guillotine. Es besitzt die "umfassendste" Sammlung von Werken des Malers Lucas Cranach d. Ä.
S. auch Briefmarken.



Museum: Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg: berühmte Besucher: Marie von Ebner-Eschenbach (Österreich) 1867, Ernst Jünger 1979, Wilhelm Raabe 1860, Romain Rolland (Frankreich) 1891, Arthur Schnitzler (Österreich) 1899, der Dichter George Bernard Shaw (England, Irland) 1889, Richard Wagner 1861.



Museum: Das 1869 gegründete Gewerbemuseum Nürnberg ist das "einzige seiner Art" in Bayern. In Nürnberg gibt es ein Weizenbierglasmuseum.



Museum: Die Sammlung zeitgenössischer Malerei auf der Nürnberger Burg 1828 war wohl das "erste Museum der Welt, das ausschließlich zeitgenössischer Kunst gewidmet war" (J. C. Hutchison).



Museum: Mit dem "Neuen Museum für Kunst und Design der Gegenwart" in Nürnberg wurde 2000 das "erste neue Museum des 21. Jahrhunderts in Deutschland", eine "europaweit einzigartige" Sammlung, eröffnet.



Museum: In Rattelsdorf (Lkr. Bamberg) ist das erste Baumaschinenmuseum seiner Art entstanden.



Museum: In Rittershausen (Gaukönigshofen) bei Würzburg wurde 1998 Deutschlands einziges Museum für Nonnentrachten und Andachtsgegenstände (u. a. Klingelbeutel) eröffnet.



Museum: 2000 eröffnete in Rothenburg o. d. T. das erste deutsche Weihnachtsmuseum.



Museum: Zu den originellsten deutschen Museen gehört die Vogel- und Reptilieneiersammlung Wenglein im Stadtmuseum Schwabach mit 2600 Objekten, dazu kommen noch 3600 dekorierte Eier (Museen in Bayern). In Spalt gibt es ein Hopfenmuseum.



Museum: In Schwarzenbach an der Saale wurde 2015 das erste deutsche Comicmuseum eröffnet.



Museum: Tambach (Weitramsdorf) besitzt im Jagd- und Fischereimuseum eine in Deutschland einmalige" Fledermausbeobachtungsstation (Museen in Bayern).



Museum: Das Museum Straßenbau einst und jetzt in Waldbüttelbrunn bei Würzburg ist wahrscheinlich das einzige seiner Art in Deutschland.



Museum: Das größte Tabakpfeifenmuseum in Deutschland ist in Wollbach (Burkardroth Kreis Rhön-Grabfeld) beheimatet.



Museum: Wilhelmsdorf bei Neustadt an der Aisch besitzt seit 1992 ein Zirkelmuseum.



Museum: Das Mainfränkische Museum in Würzburg wurde durch seine Aufstellung zum Vorbild für zahlreiche andere Museen. Es besitzt eine der größten Bozzetto-Sammlungen der Welt.



Museum: Das Victoria and Albert Museum London, eines der berühmtesten Sammlungen Englands, ist nach Albert von Sachsen-Coburg-Gotha (26.8.1819 - 14.12.1861), der auf Schloss Rosenau (Rödental) geboren wurde, benannt.



Museum: Samuel Quichelberg (1529 - 1567), der „als Kind nach Nürnberg kam“, war der erste Museumstheoretiker Deutschlands (GBBE).



Museum: Das nach Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), u. a. in Aschaffenburg und Würzburg tätig, benannte „Museum Kircherianum“ ist das „erste große wissenschaftliche Museum“ gewesen. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).



Museum: Hugo von Maffei (31.8.1836 - 13.5.1921) aus Bamberg zählt 1875 zu den Mitbegründern des Deutschen Museums in München (BBB). Oberfranken gilt als die "älteste, traditionsreichste bayerische Museumslandschaft", mit der größten Museumsdichte Deutschlands (I. Rieger, DBE).



Museum: Ludwig Erhard (25.8.1863 - 28.10.1940) hielt sich u. a. in Nürnberg auf. Sein „entwicklungsgeschichtliches Ausstellungskonzept“ bildete die Grundlage bei der Schaffung von zahlreichen Museen (GBBE).



Musik: Zitate: "Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an" (E. T. A. Hoffmann). „Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, … um sich dem Unaussprechlichen hinzugeben“ (E. T. A. Hoffmann). "Die Musik ist Hauch von Mund zu Mund, strömendes Blut in den Adern des Lebens" (Franz Liszt). "In den hiesigen Konzerten kann ich immer wenigstens darauf rechnen, dass wenn auch alle Instrumente schlecht gehen, man doch die Pauken gut spielt" (Jean Paul). "Unter der Tonkunst schwillt das Meer unseres Herzens auf wie unter dem Mond die Flut" (Jean Paul). "Wenn die Liebe uns verlassen, besucht uns doch die Musik" (Jean Paul). „Musik ist die wahre, allgemeine Menschensprache“ (Karl Julius Weber). "Wer die Musik gering schätzt, ist mir einmal verdächtig und sicher ohne Herzlichkeit" (Karl Julius Weber).



Musik: Zitate: Richard Wagner: „Kinder schafft Neues!“ "Was Musik ausspricht ist ewig, unendlich und ideal." "Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen als in der Liebe. "Die einzige Form der Musik ist die Melodie; ohne Melodie ist die Musik gar nicht denkbar." "Der Gesang ist die in höchster Leidenschaft erregte Rede; die Musik ist die Sprache der Leidenschaft." "Nun sei bedankt mein lieber Schwan." „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.“ „Wenn jeder seine Talente entfalten würde, wäre es allzu laut auf der Welt.“ S. auch Sänger



Musik: Die Bamberger Motettenhandschrift aus dem 13. Jahrhundert ist die "wichtigste Quelle" für die Musik jener Zeit (B. Schemmel).



Musik: Der "erste namentlich bekannte" deutsche Musiker war (Conrad) Konrad Paumann (23.10.1409 - 24.1.1473) aus Nürnberg. Er schrieb 1452 die erste praktische Kompositionslehre (Reiser, s. auch Orgelmusik, Laute, Musiklehrbuch, Orgelmusik) (Geburtsjahr um 1410 NDB), 1415?).



Musik: Heinrich Finck (1444/1445 - 9.6.1527) aus Bamberg gilt als "erster deutscher Großmeister der Musik" (Lex. d. Renaissance, BBB).



Musik: Um 1540 entstand in Nürnberg die "mit Abstand bedeutendste" Singschule in Europa (Reiser). Nürnberg war in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Zentrum der deutschen Musik.



Musik: Nikolaus Apel (um 1470/1475 Bad Königshofen - 24.8.1537) sein Mensuralkodex gilt als eine der „bedeutendsten Quellen der deutschen Musik des ausgehenden 15. Jahrhunderts“ (GBBE)



Musik: Friedrich Lindner (um 1542 - begraben 15.9.1597 Nürnberg), u. a. 1565 in Ansbach tätig, wirkte "bahnbrechend" für die Musik der konservativen italienischen "musica practica" in Deutschland (NDB, GBBE).



Musik: Ebenso verhalf der Nürnberger Caspar Haßler (um den 17.8.1562 - 21.6. 1618) der italienischen "prima practica" zur Verbreitung (NDB, BBB). (+auch 19.8./21.8.)



Musik: Hans Leo Hasler (Hassler) (26.10.1564 - 8.6.1612) aus Nürnberg verband Elemente der niederländischen mit denen der italienischen Musik. Er hat mit seinen Kompositionen zahlreiche zeitgenössische Musiker beeinflusst und blieb damit "einmalig" bis herauf zu Mozart (NDB; "O Haupt voll Blut und Wunden" Melodie 1601).



Musik: Das "Florilegium Portense" 1618 - 1621 des Erhard Bodenschatz (1576 - 1636) aus Lichtenberg bei Hof ist die letzte und berühmteste Kompilation deutscher, italienischer und niederländischer Motetten (DBE, GBBE).



Musik: Als "führender" Komponist des Frühbarock gilt Melchior Franck (1580/1579? - 1.6.1639 Coburg) (BBB).



Musik: Athanasius Kircher (2.5.1602 - 27.11.1680), u. a. in Aschaffenburg und Würzburg (von 1629 bis 1631) tätig, schrieb mit "Musurgia universalis" 1650 das erste Lexikon der Musik. (+ 30.10 Lex. großer Naturwiss., 28.11. Fachlex. Forscher u. Erfinder).
Bibliographie



Musik: Der Nürnberger Organist Johann Erasmus Kindermann (29.3.1616 - 14.4.1655) war neben Heinrich Schütz der wichtigste Vermittler italienischer Musik in Deutschland (NDB, BBB).



Musik: Daniel Eberlin (getauft 4.12.1647 Nürnberg - zwischen Dez. 1713 und 5.6.1715) „gehört mit seinen meist geistlichen Komponisten zu den führenden Komponisten des Barock“ (GBBE)



Musik: Johann Philipp von Krieger (26.2.1649 - 7.2.1725) aus Nürnberg, u. a. Hoforganist in Bayreuth, gilt als einer der "wichtigsten Wegbereiter" von Bach und Händel (NDB, DBE; BBB: +6.2.)



Musik: Die Organistenstelle bei St. Sebald Nürnberg hatte Johann Pachelbel (Bachelbel) (um den 1./11.9.1653 - 3.3.1706), der "bedeutendste deutsche Komponist vor Bach", inne (NDB)



Musik: Der Musiktheoretiker Georg Heinrich Bümler (10.10.1669 Bad Berneck - 29.8.1745 Ansbach), u. a. Münchberg, und Bayreuth, war 1738 Mitbegründer der Correspondierenden Societät der Musicalischen Wissenschaften (GBBE).



Musik: Johann Georg Pisendel (26.12.1687 Cadolzburg - 25.11.1755), u. a. 1703 in der Ansbacher Hofkapelle angestellt, gilt als "bedeutendster deutscher Violinist der Bachzeit" (DBE, GBBE). S. auch J. S. Bach.



Musik: Der Nürnberger Johann Matthäus Leffloth (Löffeloth) d. J. (getauft 6.2.1705 - begraben 2.11.1731) war einer der "bedeutendsten Clavichordisten" des 18. Jahrhunderts (DBE, BBB, GBBE). (+auch März).



Musik: Der Schüler Bachs Lorenz Christoph Mizler (Mitzler) von Kolof (26.7.1711 Heidenheim-Mfr. - 8.5.1778) gründete 1738 die Correspondierende Societät der Musicalischen Wissenschaften. Es ist die erste deutsche Gelehrtengesellschaft auf dem Gebiet der Musik. Mitglied war u. a. Johann Sebastian Bach (NDB, Bach-Lexikon; DBE: *25.7.) (*auch 25.7.) S. auch J. S. Bach.



Musik: Johann Balthasar Kehl (24.8.1725 Coburg - 7.4.1778 Bayreuth) galt als „einer der besten Cembalisten seiner Zeit“ (GBBE).



Musik: Joseph Bengraf (20.7.1745 Neustadt an der Saale - 4.6.1791) komponierte 1784 das „Ballet hongrois“. Es ist das früheste gedruckte Dokument des neuen ungarischen Musikstils im 18. Jahrhundert (GBBE).



Musik: Johann Paul Schulthesius (14.9.1748 - 18.4.1816) aus Fechheim bei Coburg zählte zu den frühesten Förderern Carl Maria von Webers (GBBE).



Musik: Georg Joseph Vogler (15.6.1749 - 6.5.1814) aus Pleichach (Würzburg), bekannt als Abbé Vogler, war einer der "berühmtesten, aber auch umstrittensten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit" (H. Schmid). Er gründete 1776 die Mannheimer Tonschule. Zu seinen Schülern zählen Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer (DBE, GBBE, BBB, s. auch Orgel).



Musik: Philipp Joseph Frick (27.5.1740 - 15.6.1798) aus Willanzheim bei Kitzingen "gilt als der erste deutsche Virtuose" auf der 1762 von Benjamin Franklin erbauten Glasharmonika (DBE, GBBE).



Musik: Die Streichquartette von Joseph Martin Kraus (20.6.1756 - 15.12.1792) aus Miltenberg gehören zu den "tiefsinnigsten Äußerungen des musikalischen Sturm und Drang" (NDB).



Musik: Friedrich Johannes Eck (25.5.1767 - 22.2.1838 Bamberg) unterhielt enge Beziehungen zu Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791), Österreich; er trat 1786 mit ihm zusammen auf und hat dessen Violinkonzert KV 365b ergänzt (NDB, DBE).



Musik: Heinrich Domnich (13.3.1767 Würzburg - 19.6.1844) trat bereits als Zwölfjähriger mit selbstkomponierten Hornkonzerten in Würzburg auf (GBBE).



Musik: Die C-Dur-Symphonie von Friedrich Witt (6.11.1770 - 3.1.1836 Würzburg) wurde lange Zeit als "Jenaer Symphonie" Ludwig van Beethoven zugeschrieben (DBE, GBBE).



Musik: Christian Rummel (27.11.1787 - 13.2.1849 aus Prichsenstadt war mit Ludwig van Beethoven befreundet (GBBE).



Musik: Nach Aloys Schmitt (26.8.1788 - 25.7.1866) aus Erlenbach am Main sind die "Schmittsche Schule" und der "Schmittsche Anschlag" benannt (Frankfurter Biogr., DBE).



Musik: E. T. A. Hoffmann s. eigener Artikel und Richard Wagner s. eigener Artikel



Musik: Der Schwiegervater Wagners und Begründer des "neudeutschen Stils" Franz Liszt (22.10.1811 - 31.7.1886) ist in Bayreuth gestorben und liegt dort begraben. Es gibt niemand, der "alles Vermögen der Musik reicher und tiefer in sich" verschließt, urteilte Wagner. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und Franz Grillparzer „Liszt“ und „Für Liszt“ (Österreich) haben ihm Gedichte gewidmet. Die "Lisztomanie" wurde von Heinrich Heine verspottet (BBB: *1810, s. auch eigener Artikel).



Musik: Der in Dennenlohe (Unterschwaningen) geborene Komponist Samuel Naumburg (15.3.1817 - 1.5.1880) "beschritt neue Wege in der synagogalen Musik" (DBE).



Musik: Otto Scherzer (24.3.1821 - 23.2.1886) aus Ansbach gründete nicht nur den ersten Quartettverein in Stuttgart, sondern komponierte auch den bayerischen Defiliermarsch. Scherzer war mit Eduard Mörike und Moritz von Schwind befreundet (BBB, GBBE, auch Adolf Scherzer 4.11.1815 - 23.1.1864 aus Neustadt an der Aisch). Auf Georg Schütz (1870 - 1936) u. a. Feuchtwangen, geht 1914 der Badenweiler Marsch zurück.



Musik: Franz Schörg (15.11.1871 - 5.4.1923 Würzburg) gründete 1901 das Brüsseler Streichquartett (DBE, GBBE).



Musik: Clemens von und zu Franckenstein (14.7.1875 - 19.8.1942) aus Wiesentheid leitete 1912 die Münchener Hofoper und markierte damit einen "Höhepunkt der deutschen Theatergeschichte" (NDB, DBE).



Musik: Hans Mersmann (6.10.1891 - 24.6.1971), u. a. in Bayreuth tätig, war 1917 Gründer des „Musikarchivs der Deutschen Volkslieder“ (GBBE).



Musik: Heinrich Geuser (3.8.1910 - 26.6.1996 Bayreuth), u. a. in Coburg tätig, „ist einer der einflussreichsten deutschen Klarinettisten der Nachkriegszeit“ (GBBE).



Musik: Norbert Glanzberg (12.10.1910 - 25.2.2001), ab 1911 in Würzburg tätig, komponierte Lieder und Chansons u. a. für die Comedian Harmonists und Yves Montand; Freund von Edith Piaf. Filmusiken: „Kurier des Zaren“ und „Die Braut ist zu schön“ mit Brigitte Bardot.



Musik: Alfons Ott (21.2.1914 - 12.11.1976) aus Aschaffenburg ist Gründer der Konzertreihen "Münchner Komponisten" und "Musik aus Münchens Vergangenheit" (DBE, GBBE).



Musik: Kurt Edelhagen (5.6.1920 - 8.2.1892), u. a. 1949 Bayerischer Rundfunk Nürnberg, gestaltete die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele München 1972 (GBBE).



Musik:
74 Minuten dauerte die Aufführung von Beethovens „Neunter“ in Bayreuth unter Wilhelm Furtwängler 1951. Diese Aufnahme wurde als Referenzlänge für die Kapazität der CD-ROM festgelegt.



Musik, elektronische: Jörg Mager (6.11.1880 Eichstätt - 5.4.1939 Aschaffenburg) entwickelte bereits vor dem Ersten Weltkrieg elektronische Musikinstrumente. Bei seinem "Sphärophon" aus dem Jahr 1923 wurden die Tonhöhenänderungen durch Drehkondensatoren ermöglicht (Guiness music, DBE, BBB, GBBE).



Musik, elektronische: Friedrich Trautwein (1.8.1888 - 20.12.1956) aus Würzburg entwickelte das Trautonium (DBE, GBBE).



Musik, elektronische: Oskar Vierling (24.1.1904 - 26.12.1986), von 1941 bis 1945 auf Burg Feuerstein (Ebermannstadt) und von 1949 bis 1955 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Bamberg tätig, verwirklichte "bahnbrechende" Ideen in der Erzeugung synthetischer Klänge. Er konstruierte 1932 ein Elektrochord, ferner eine elektrische Geige und ein Cello. Die dreimanualige KdF-Großtonorgel der Olympischen Spiele von 1936 stammt ebenfalls von ihm. Bis zu 250 Mitarbeiter arbeiteten auf der Burg u. a. an einer effektiven Sprachverschlüsselung, die von dem berühmten Kryptographiefachmann Alan Turing nicht geknackt werden konnte. 1945 "besuchte" Turing Burg Feuerstein.



Musikantiquariat: Hans Schneider (*23.2.1921) aus Eichstätt unterhält in Tutzing das bedeutendste Musikantiquariat der Welt (DBE).



Musikgymnasium: Das einzige evangelische Bayerns besteht seit 1984 in Windsbach.



Musikhochschule: Die Hochschule für Musik Würzburg (Vorläufer: Collegium Musicum Academicum 1797) wurde 1804 von Franz Joseph Fröhlich (28.5.1780 - 5.1.1862) gegründet. Sie ist die älteste Musikausbildungsstätte Deutschlands. Richard Wagner hielt sie für die beste seiner Zeit (u. a. BBB).



Musikhochschule: Der in Heidingsfeld bei Würzburg geborene Michael Joseph Balling (27.8.1866 - 1.9.1925) gründete 1892 das Konservatorium in Nelson/Neuseeland. Er leitete die Gesamtausgabe der Werke Richard Wagners (NDB, BBB, GBBE).



Musikhochschule: Christian Döbereiner (2.4.1874 - 16.1.1961) aus Wunsiedel führte erstmals das Lehrfach "Alte Instrumente" und "Alte Kammermusik" an Musikhochschulen ein (BBB, GBBE s. auch Musikinstrumente).



Musikhochschule: Jakob Trapp (23.6.1895 - 30.1.1986) aus Markt Erlbach gründete 1927 in München die Trappsche Musikschule (1932 in Trappsches Konservatorium der Musik umbenannt) (GBBE).



Musikinstrument: Aus Nürnberger Werkstätten stammen die ältesten erhaltenen deutschen Musikinstrumente: das Mandürchen und die Trompete (1460). Schon im 15. Jahrhundert stieg die Noris zum ersten Zentrum für den Bau von Blechblasinstrumenten auf und behielt diese Stellung bis ins 18. Jahrhundert; sie war in dieser Zeit führend in Europa in der Herstellung von Trompeten, Posaunen und Waldhörnern. Von 1670 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts galt Nürnberg als "internationales Zentrum" der Holzblasinstrumentenherstellung.



Musikinstrument: Das erste erhaltene Clavichord ist vermutlich um 1540 in Nürnberg gebaut worden (W. Ruf).



Musikinstrument: Der Nürnberger Sigmund Schnitzer d. Ä. (+1557) baute wohl als erster Großbasspommern. Er wurde fälschlich als Erfinder des Fagotts bezeichnet (W. Ruf).



Musikinstrument: Die Produkte des Nürnberger Instrumentenbauers Hans Gerle (1505 - 1599) wurden für die "besten" seiner Zeit gehalten (O. D. Potthoff).



Musikinstrument: Cembalo. Das Bogenklavier, auch Geigenklavier oder Nürnberger Hackbrett, wurde vor 1575 durch Hans Haiden (Hayden) d. J. (um den 19.1.1536 - begraben 22.10.1613) erfunden bzw. bekannt gemacht (Feldhaus). Er konstruierte um 1610 das erste Streichklavier (W. Ruf, BBB, GBBE) (*1540?). Die von Leonardo da Vinci entworfene Viola Organista (eine "Kreuzung" aus Violoncello und Cembalo) wurde im 16. Jahrhundert erstmals in Nürnberg gebaut. (begraben auch 2.10.)



Musikinstrument: Hieronymus Franciscus Kynsecker, Nürnberg (1636 - 1686) schuf erstmals Blockflöten mit separatem Kopfstück (W. Ruf). (auch 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts).



Musikinstrument: Christian Gottlob Hubert (3.5.1714 - 16.2.1793 Ansbach), der sich u. a. 1740 in Bayreuth aufhielt, zählt zu den "wichtigsten" Instrumentenbauern des 18. Jahrhunderts (DBE).



Musikinstrument: Josef Johann Anger (1723 - 1770) aus Fürth begründete die Blechinstrumenteindustrie von Graslitz (Eger) (Weinmann).



Musikinstrument: Die Hammerflügel (Klaviere) des Johann David Schiedmayer (20.4.1753 - 20.3.1805), seit 1781/82 in Erlangen, galten als "non plus ultra ihrer Art".



Musikinstrument: Franz Alexander (22.7.1753 Miltenberg - 1.12.1802) entwickelte 1909 das erste voll ausgebaute Doppelhorn (GBBE).



Musikinstrument: Aus Fürth stammt Johann Christian Reich d. J. (18.11.1789 - 11.6.1857), der Erfinder des "Aelodikons", eines harmoniumartigen Instruments (Schwammberger).



Musikinstrument: Der Bayreuther Richard Wagner (22.5.1813 - 13.2.1883) "konstruierte" die Holztrompete, die Beckmesserharfe, die Heroldstrompete, die Wagner-Tuba und sog. "klingende Ambosse".



Musikinstrument: Hermann Ritter (16.9.1849 - 22.1.1926 Würzburg) konstruierte die Viola alta (Bratsche) (DBE, GBBE).



Musikinstrument: Christian Döbereiner (2.4.1874 - 14.1.1961) aus Wunsiedel führte historische Instrumente in den Konzertsaal ein. Er gilt als "Wiedererwecker" der Gambe und war 1905 Mitbegründer der Vereinigung für Alte Musik (BBB, GBBE).



Musikinstrument: Franz Hirsch (2.8.1879 - 19.12.1964 Bubenreuth) verdanken wir verschiedene Erfindungen im Instrumentenbau (Laute, Zither) (Weinmann).



Musikinstrument: Die vollständigste und wertvollste Instrumentensammlung Deutschlands besitzt das Germanische Nationalmuseum Nürnberg; wichtigster Bestandteil ist seit 1968 die Sammlung der Klavierfabrik Neupert Bamberg. Die Sammlung der historischen Tasteninstrumente ist mit 400 Exemplaren weltweit die größte. Enthalten sind u. a. das früheste zweimanualige Cembalo des Antwerpener Meisters Hans Ruckers und das älteste auf der Welt erhaltene Tafelklavier.
 



Musikinstrument: Ein neues verbessertes Kontrafagott konstruierte der Kronacher Guntram Wolf.



Musikkapelle: Die 1787 gegründete Dinkelsbühler Knabenkapelle ist die älteste Jugendkapelle der ehemaligen Bundesrepublik.



Musikkritik: Zitat: "Ohne Phantasie keine Kunst, ja nicht einmal Wissenschaft, folglich auch keine Kritik" (Franz Liszt).



Musikkritik: Sie wurde von E. T. A. Hoffmann (24.1.1776 - 25.6.1822) in seiner Bamberger Zeit (1808 bis 1813) begründet.



Musiklehrbuch: Die grundlegende Musiklehre des 15. Jahrhunderts "Fundamentum organisandi" stammt von dem blinden Nürnberger Organisten (Conrad) Konrad Paumann (23.10.1409 - 24.1.1473) (Ber. Nürnberger) (Geburtsjahr um 1410 (NDB), 1415?).



Musiklehrbuch: Johannes Cochlaeus (10.1.1479 - 11.1.1552) aus Raubersried (Wendelstein) bei Schwabach publizierte 1501 ein Schulmusikbuch, "mit dem er einen lange nachwirkenden Typus humanistischer Musiklehre schuf" (Lex. d. Renaissance, BBB). (+auch 10.1.)



Musiklehrbuch: Adrianus Petit Coclico (1499 - nach September 1562 oder 1563), u. a. Nürnberg, schrieb 1552 eines der wichtigsten Musiklehrbücher seiner Zeit (GBBE). (*auch 1491/1500)



Musiklehrbuch: Das "Compendiolum musicae" 1548 bzw. 1552 des Lichtenfelser Heinrich Faber (Fabri) (ca. 1490/1500 - 26.2.1552) war bis ins späte 17. Jahrhundert das "verbreitetste" Elementarmusiklehrbuch in Deutschland (NDB, BBB, GBBE) (DBE + um 1520).



Musikschule: Die um 1450 in Nürnberg entstandene Musikschule war "mit Abstand" die bedeutendste in Europa (Reiser).



Musikschule: Hans Michael Schletterer (29.5.1824 - 4.6.1893) aus Ansbach gründete in Augsburg 1866 den Oratorienverein und 1873 die Musikschule (DBE, GBBE).



Musiktheater: 1974 wurde in Nürnberg mit der "Pocket Opera" Deutschlands erstes freies Musiktheater gegründet.



Musiktheater: Das Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth in Thurnau ist das einzige derartige Universitätsinstitut der Welt; gegründet 1976. S. auch Thurnau.



Musikverlag: Nürnberg war vom 16. bis zum 18. Jahrhundert der wichtigste deutsche Musikverlagsort. Hier verlegte Johann Ulrich Haffner (1711 - 22.10.1767) als erster in Deutschland Carl Philipp Emanuel Bach und Domenico Scarlatti (Ber. Nürnberger, BBB, NDB, GBBE).



Musikwissenschaft: Abdias Trew (29.7.1597 Ansbach - 12.4.1669 Altdorf) fand in der Musiktheorie die "genaue Stimmung" (H. Wilimsky, BBB).



Musikwissenschaft: Johann Nikolaus Forkel (22.2.1749 - 20.3.1818) aus Meeder bei Coburg gilt als Begründer der deutschen Musikwissenschaft (Reiser). Auf seine Arbeiten baut heute noch die Forschung auf. An der Göttinger Universität führte er die Musik als wissenschaftliches Fach ein (NDB, GBBE s. auch Bachbiographie).



Musikwissenschaft: Einer der "frühesten" deutschen Musikschriftsteller, Friedrich Hugo Dalberg (17.5.1752 - 26.7.1812), ist in Aschaffenburg gestorben (NDB).



Musikwissenschaft: Der Musikschriftsteller und Komponist Selmar Bagge (30.6.1823 - 16.7.1896) aus Coburg trat als einer der ersten für Schumann und Brahms ein. Er übernahm 1863 die Leitung der "Allgemeinen musikalischen Zeitung" (NDB).



Musikwissenschaft: Der wohl bedeutendste Erforscher altgriechischer Musik Karl von Jan (22.5.1836 - 4.9.1899) stammt aus Schweinfurt (BBB).



Musikwissenschaft: Adolf Sandberger (19.12.1864 - 14.1.1943) aus Würzburg begründete die Münchner Schule der Musikwissenschaft (Scheibmayr), ferner 1900 die "Denkmäler der Tonkunst in Bayern" (DBE, GBBE, BBB).



Musikwissenschaft: Bruno Stäblein (5.5.1895 - 6.3.1978 Erlangen), der von 1920 - 1926 am Landestheater Coburg tätig war, gründete das Institut für Musikforschung in Regensburg und das Mikrofilmarchiv mittelalterlicher Handschriften (DBE, GBBE).



Muße:, "die Kunst, wirklich nichts zu tun, wenn man nichts zu tun hat" (Anton Schnack).



Müttergenesungswerk: Antonie Nopitsch (3.8.1901 - 10.1.1975 Nürnberg), u. a. Stein bei Nürnberg, war 1933 Mitbegründerin des Bayerischen Mütterdienstes, des Frauenwerkes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, des Laetare-Verlags und am 31.1.1950 des Deutschen Müttergenesungswerk Elly-Heuss-Knapp-Stiftung. Auf ihre Initiative geht der Weltgebetstag der Frauen zurück (Who is who d. sozialen Arbeit, GBBE).



Mystik: "Da kam der römische König Karl zu ihr und ein Bischof und drei Herzöge und viele Grafen, die knieten vor ihr nieder und baten sie, dass sie ihnen zu trinken und den Segen gebe", so wird über eine der bekanntesten deutschen Mystikerinnen Christine Ebner (26.3.1277 Nürnberg - 27.12.1356 Engelthal bei Nürnberg) berichtet. Sie lebte im Ruf der Heiligkeit und wurde 1350 von Kaiser Karl IV. besucht (BBB, GBBE s. auch Prophezeiung).

     "An einem Freitag, da empfing sie unseren Herren Fronleichnam und ward verzückt, als sie sah, dass die Himmelsstraße wäre von Durchleuchtigkeiten, von lauter Gold und voller Lilien und Rosen bestreut ... Das sah sie einen Tanz im Himmel, da war Gott selber da und Unsere Frau und alle miteinander, die von seinen Gnaden leben" (Chr. Ebner).



Mystik: Johann Georg Gichtel (14.5.1638 - 21.1.1710), u. a. Nürnberg, wurde zur „zentralen Gestalt des mystischen Spiritualismus“ (GBBE).




Varia



Macao:
in: Bamberger Jahrbuch 9 (1936) S. 15-19



Madenhausen: (Üchtelhausen):
Berühmte "Besucher": Gustav Adolf 1631



Madrisio, Niccolò:
Viaggi 1718 (u. a. Aschaffenburg, Nürnberg, Augsburg (Nürnberg: uralte Burg, prunkvolle Bauten, religiöse Kunstdenkmäler, technisches Handwerk, Automaten: (der fliegende hölzerne Adler, Mücken aus Stahl), Wagen, Uhren von der Größe einer Nuss, Freilichtsternwarte in: Klaus Heitmann: Spiegelungen



Mäbenberg: (Georgensgmünd):
Berühmte Einwohner: s. a. Konrad von Megenberg



Märchen:
s. a. Spessart, Sagen und Märchen



Maibaum:
s. a. Regnitz



Main:
s. a. Mainfranken
s. a. Johann Hermann Dielhelm, Wilhelm Hausenstein, Heinrich von Kleist, Horst Krüger, F. Menk-Dittmarsch. Obermain
s. Mälzer, Gottfried: Der Main 1986
in: Hans Max von Aufseß: Der Franke ist ein Gewürfelter S. 9-
in: Hans Max von Aufseß: Die Vielfalt Frankens S. 108-



Main:
Ansichten s. a. Alfred Kubin
Archäologie in: Burger-Segl, Ingrid: Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain. 1999
Juden s. a. Lichtenfels, Burgkunstadt, Altenkunstadt
Juden in: Motschmann, Josef: Der Leidensweg der Juden am Obermain



Main:
Eisenbahn in: Die deutschen Eisenbahnen. Hrsg. Von Hermann Glaser 1984 (S. 67 Mainbrücke 1983 die weitestgespannte Eisenbahnbetonbrücke der Welt)
Flug von Frankfurt nach Nürnberg in: Alfons Paquet: Städte, Landschaften und ewige Bewegung 1927 S. 451-456:



Main:
Karten in: E. Jäger:. Prussiakarten (1982) S. 143- 1758
Karten in: Die Mainlande 11 (1960) Nr. 12.13 W. Bonaker: Frankens älteste Straßenkarte 1579
Slawen s. a. Jakob: Beitr. Zum Paganismus d. Main- und Regnitz... in: Ars philologica Slavica S. 214-
Zaunkönig in: Bayreuther Land 1929, S. 215-



Main:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, Johann Bernoulli, Garry Hogg, Paul Klee, Heinrich von Kleist, Ricarda Huch, Napoleon, Andreas Georg Friedrich Rebmann, Kurt Tucholsky
Literaturmotiv: s. a. Clemens Brentano, Friederike Sophie Christiane Brun, Heinrich Heine
Literaturmotiv: s. Schiller, Doris: Literaturreisen. Der Main 1994
Lyrikmotiv: s. a. Johann Wolfgang von Goethe, Martin Greif, Friedrich Hölderlin, Friedrich Rückert, Friedrich Schnack
Lyrikmotiv: in: Robert Gernhardt: Körper in Cafés 1987 S. 41 „Tretboote auf dem Main“



Mainbernheim:
Besucher: Reisebericht: s. a. Balthasar de Monconys
Besucher: Reisebericht: in: Fränkisches Hausbuch S. 480 (1790 Gustav Braun)



Maineck: (Altenkunstadt):
Geschichte in: Historischer Verein Bamberg: Bericht 112 (1976)S. 289-



Mainfranken:
Besucher: Reisebericht: s. a. Horst Krüger, Wilhelm Stählin
Besucher: Reisebericht: in: Brech, Max: Quer durch Mainfranken. 1936
Literaturmotiv: s. a. Anton Schnack
Literaturmotiv: s. a. Peter Huchel „paradiesische Männertage“ erinnert an die Wachau, „zaubervolle Landschaft“, Burgen, alte Städte, „unzählige ‚Bocksbeutel’“, Federweißer (Wein) in: Huchel: Wie soll man da Gedichte schreiben? 2000 (1937) Brief an seine Frau
Wissenschaft in: Guenther, Maria: Medizin, Naturwissenschaft und Technik in Mainfranken 1964 (Ausstellungskatalog)



Mainlinie:
Literaturmotiv: in: Roda Roda: Fünfhundert Schwänke S. 36 (Ärztewitz)



Mainschifffahrt:
s. a. Braunfels, Ludwig
in: Schaub, Franz: Vom Main zu Donau und Rhein : Geschichte der Mainschifffahrt. 1979



Maler: (Malerei):
s. a. Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Hans Liska, Franz Marc, Ludwig Richter, Joachim von Sandrart, Rudolf Schiestl



Manau: (Hofheim):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Richter



Mann, Golo:
„Erinnerungen und Gedanken“: Rothenburg ob der Tauber, Würzburg, Staffelberg, Vierzehnheiligen, Bamberg, Wunsiedel



Mann, Klaus:
„Tagebücher 1931 bis 1933“ (1989) 10 (Hof 1931 16.u.17.10, Autofahrt) negativ „Stadt abends recht trübsinnig“



Mann, Thomas:
s. a. Leonhard Frank, Ernst Penzoldt, Ernst Toller, Richard Wagner, Festspiele (u. a. 1919)
Briefe Bd. 5: Register: (Ansbach, Bad Kissingen, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Marktredwitz, Nürnberg, Würzburg)



Mann, Thomas:
in: Klaus Harprecht: Thomas Mann 1995 (Clemens Brentano, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Ludwig Erhard, Leonhard Frank, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, E. T. A. Hoffmann, Ulrich von Hutten, Jean Paul, Bernhard Kellermann, Erich Mühsam, Ernst Penzoldt, Willibald Pirckheimer, August von Platen, Tilman Riemenschneider, Friedrich Rückert, Hans Sachs, Julius Streicher, Erns Toller, Richard Wagner, Jakob Wassermann, Wilhelmine von Bayreuth)
s. Heißerer Dirk: Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern 2005: S. 201 Lesereisen nach Nürnberg 1919, 1924, Coburg 1921, Bamberg u. a. 1921, Ansbach 1930 (August von Platen), Erlangen 1931 („und eine ‚Gotteslästerung’ in Gunzenhausen) Ortsreg. Ferner: Bad Kissingen, Bayreuth (u. a. Festspiele 1909), Fürth 1924, Hof 1906, Kulmbach, Marktredwitz (Straßenumbenennung), Nürnberg („Doktor Faustus“, „Der Erwählte“, Nürnberger Prozesse), Würzburg



Mann, Thomas: Personen
Ludwig Derleth Gerolzhofen Figur Daniel zur Höhe in „Doktor Faustus“ in: Landkreis Schweinfurt S. 69
Ludwig Derleth s. a. Schreiben von Thomas Mann an Otto Reeb 1950 in: Christine Derleth: Das Fleischlich-Geistige 1973 S. 179-
Albrecht Dürer in: Thomas Mann 1975 S. 320- H. J. Elena: Thomas Mann, Dürer und Doktor Faustus



Mann, Thomas: Personen
Platen, August von in: „Leiden und Größe der Meister“ S. 537 („Buddenbrocks“ ursprünglich Mott aus August von Platens „Vision“ s. a. „Betrachtungen eines Unpolitischen“)
Jakob Wassermann Briefe in: Mann, Thomas: Briefwechsel S. 469-
Jakob Wassermann in: „An die gesittete Welt“ S. 134-, 137-
Jakob Wassermann in: „Rede und Antwort“, S. 397-,399- („Caspar Hauser“ Tischrede auf Wassermann) (Begegnung mit Mann beim „Simplicissimus“)



Mann, Thomas:
Bayreuth Beamter in: „Doktor Faustus“ S. 209
Bayreuth Festspiele in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37
Kulmbach Bier s. a. "Der Zauberberg" 1924 in: Aus der fränkischen Heimat 1985,2



Mann, Thomas:
Nürnberg in: Thomas Mann Über mich selbst (Reisebericht 1949) S. 468 u. a. „im hoffnungslos ruinierten Nürnberg“ (u. a. Burg)
Mundart in: Karlweis: Jakob Wassermann 1935 S. 5- d/t Mundart „Verdrauen“, „tüstr“ Thomas Mann und Jakob Wassermann
Sex Bayreuth “Doktor Faustus“ (Bayreuther Kleinstadttragödie)



Marbach:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ludwig Richter



Maria Bildhausen: (Münnerstadt):
Lyrikmotiv: s. a. Friedrich Rückert



Maria Theresia: (Kaiserin)
Maria Theresia Paradis’ große Kunstreise in: Österreichische Musikzeitschrift 19 (1964) S. 430- (Coburg, Franken, Main, Würzburg)
1745 Nürnberg, Würzburg, Oberzell, Remlingen, Lengfurt (s. a. Johann Wolfgang von Goethe „Dichtung und Wahrheit“ 5. Buch), Bettingen, Urfeld? Aschaffenburg (Johann Wolfgang von Goethe verlegte die Bettinger Geschichte nach Aschaffenburg) in: Freeden: Erbe S. 405- Maria Theresias Reise durch Franken 1745
Bayreuth (Umgebung) Im Bayreuther Land übernachtet, auf der Reise nach Frankfurt zur Kaiserkrönung in: Friedrich der Große, Franken und das Reich S. 115



Mariä Himmelfahrt: Maria (Heilige):
Brauchtum



Marienstein: (Eichstätt)
Besucher: Reisebericht: s. a. Philipp Hainhofer
Literaturmotiv: s. a. Antonio Fogazzaro



Marienweiher: (Marktleugast):
s. a. (Führer)
in: Dünninger, Josef: Angelus in Bayern S. 76-
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Sagen in: Pilger und Wallleute in Franken S. 29-
Wallfahrt in: Aus der fränkischen Heimat 1991,12



Marine:
s. a. Bayreuth (Markgrafschaft)



Marius, Simon: (Mayr)
Astronom Gunzenhausen s. a. Friedrich Gottlieb Klopstock
„Die Welt des Jupiter“ Lateinisch und deutsch 1989
s. Günther, S.: Simon Mayr aus Gunzenhausen in: Gunzenhauser Heimat-Bote 1922,4



Markt Einersheim:
Besucher: Reisebericht: s. a. Balthasar de Monconys



Marktbibart:
Besucher: Reisebericht: s. a. William Crowne, Karl VI. (deutscher Kaiser), Gottfried Wilhelm Leibniz, Balthasar de Monconys



Marktbreit:
Gruppe 47 s. a. Günter Eich
1949 Gruppe 47: Tagungen in: So viel Anfang war nie S. 138ff
s. Richter, Hans Werner: Tränen in Marktbreit in: Etablissement der Schmetterlinge,S. 88ff



Marktheidenfeld:
Besucher: Reisebericht: s. a. Albrecht Dürer, Günter Grass
Erotik in: Brednich: Erotische Lieder aus 500 Jahren (Fischer-Bücherei 2953) S. 80-



Marktleuthen:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel, Johann Wolfgang von Goethe, Rudolf Heß



Marktredwitz:
s. a. Johann Wolfgang von Goethe (u. a. Bier)
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel
Besucher: Reisebericht: in: Emmy Ball-Hennings, Johann Wolfgang von Goethe
Literaturmotiv: s. a. Günter Grass
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Marktschorgast:
Literaturmotiv: s. a. Karl Ferdinand Gutzkow
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Marloffstein:
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt



Marquardt, H.:
Henry Crabb Robinson und seine deutschen Freunde 1964 Teil 1.2. (Bamberg?)



Marterl:
s. a. Memmelsdorf, Regnitz. Kreuz
in: Kugler, Konrad: Bamberger Land, S. 47-
in: Dünninger, Josef: Im Land der Franken S. 7
in: Unbekanntes BayernBd. 1, S. 87-



Martin (Heiliger):
Brauchtum in: Fränkische Heimatblätter 12 (1979),11
in: Deinhardt, Wilhelm: Frühmittelalterliche Kirchenpatrozinien



Martius, Carl Friedrich Philipp von:
Reisen nach Brasilien 1824 – 31 und Flora Bras.
in: Dettelbacher, Werner; Pleticha, Heinrich: Fränkische Abenteurer und Entdecker 1976 S. 103-
in: Schrott, Ludwig: Bayerische Weltfahrer S. 182-
in: Unser Bayern 43 (1994), S. 29-



Martius, Ernst Wilhelm:
„Erinnerungen aus meinem neunzigjährigen Leben“ 1847 (2. Aufl. 1932) Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 145 Kulmbach
*Weißenstadt +Erlangen Hofapotheker in Erlangen, seit 1818 Universität Erlangen. Söhne: Theodor (Wilhelm Christian) und Carl (Friedrich Philipp) von in: Wolfgang Schneider: Geschichte der Pharmazie 1985 171
„Etwas über Weine“ 1789



Martius, Ernst Wilhelm:
"Nachrichten über den maccass. Giftbaum" 1792
"Über die Ordnung" 1814 (Freimaurer)
„Wanderungen durch einen Theil von Franken und Thüringen“ (1795): 1793-95: Scharfeneck, Baiersdorf, Forchheim, Bamberg (Naturalienkabinett Frey, Versteinerungen Johann Bartholomäus Adam Behringer, Universitätsbibliothek), Seehof, Banz, Drimeisel?, Coburg (Naturkundemuseum, Veste), Adelsdorf (Umgebung), Grub am Forst, Oeslau (Moritz August von Thümmel), Falkenstein, Kulmbach, Kronach, Stockheim, Naila, Bayreuth (Eremitage, Marmorindustrie), Neustadt am Kulm, Fränkische Schweiz (Höhlen), Streitberg, Wunder, Moggast (Höhle), Rosenmüllershöhle, Köppel, Bischofsgrün (Bergwerke, Glashütte)), Goldkronach (Bergwerk), Goldmühle, Unterklingensporn, Sanspareil, Fichtelgebirge (Perlen), Wunsiedel, Fichtelsee, Bad Alexandersbad (Sichersreuth), Arzberg, Göpfersgrün, Schwarzenbach an der Saale, Thiersheim, Thierstein, Schwarzenhammer, Marktleuthen, Rehau (Umgebung Perlen), Hof, Fantaisie. Beil. Johann Bartholomäus Adam Behringer, Geschichte des Salmiaks.



Martius, Ernst Wilhelm:
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 21 (Regnitz, Seehof)
Pflanzenbücher in:. „Neueste Anw., Pflanzen nach dem Leben abzudrucken“ 1784
Seehof Memmelsdorf in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 21



Marx, Karl:
in: Franz Neubauer: Marx-Engels: Bibliographie (Friedrich Engels, Eugène Beauharnais, François René de Chateaubriand, Karl Immermann, August von Platen, Max Stirner)
Engels, Friedrich in: Marx, Karl: Gesamtausgabe Bd. 1,3,1, S. 78.128, Bd. 1,3,2.S. 793
Nürnberg 14.8.1876 in: Karl Marx 1971 S. 357



Massenbach, Eveline von:
Hofdame der Königin Olga von Württemberg Tagebuch (1987) 14 (1851) Nürnberg, S. 107ff Bad Kissingen Alexander II. u. Kaiserin 1857, S. 109 Bad Brückenau „reizend, sehr ländlich“ 1857



Mathematik:
s. a. Rechenbuch



Mathematiker:
s. a. Stephan Brechtel, Adam Riese. Bamberg, Nürnberg



Matthison, Friedrich von:
„Erinnerungen“ Bd. 1 (1810): S. 112 Nürnbergische Eier, S. 194 Karl Ludwig von Knebel, S. 200-203 Bamberg, Nürnberg 1794 (Ägidienkirche, Albrecht Dürer). Bd. 2 Heinse, Bd. 5, S. 235-Alexander von Humboldt, S. 284- Moritz August Thümmel
Lyrik „Gedichte“ 1876: S. 126 „Ansbach“, ferner Schönbusch, S. 241 Hund
Hunde: Karl Heinrich von Langs Hund wird von Matthison beschrieben in: Lang Bd. 2 S. 339
Nürnberg 1802 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 104f



Matzmannsdorf: (Langfurth):
s. a. Johann Wolfgang von Goethe: Tagebuch 1797



Maugham, William Somerset:
Bayreuth Festspiele in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 37



Mauk: (Georgensgmünd):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Kaspar Lavater



Max Joseph I. (König von Bayern):
Würzburg 1814, Aschaffenburg 1814 in: Unser Bayern 1986,12



Maximilian II. (König von Bayern:
Briefe an Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling als Kronprinz: Bamberg 10.2.1844 (u. a. über die Reise durch Erlangen), Würzburg 17.1.1848 in: Maximilian Joseph II: Briefwechsel 1890 96.147-



Maximilian (Herzog von Bayern):
Pseudonym „Phantasus“ Literatur Aufenthalt in Banz
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 55
Horsdorf (Bad Staffelstein) Erzählung „Jakobine“ in: Rückel S. 55, Staffelstein S. 70



May, Karl:
in: Engel: Menschen und Dinge 257-
Essen und Trinken in: Speisekarte Fränkische Bibliophilengesellschaft 1979
Illustrationen in: Karl May, der sächsische Phantast S. 213 –. H.-M. Lohmann: Der Traum … freie Assoz. zu den Buchdeckel-Ill. der Bamberger Ausgabe
„Vinnetv“ tomus tertius. Winnetou in Latein Bamberg 1998



Mayer, Friedrich:
„Wanderungen durch das Pegnitztal“ 1844 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 247 Hersbruck, Hohenstein
"Reiseskizzen aus Deutschland, Dänemark und Schweden" 1835
"Wanderleben in Bayern" 1.2. (1837/38)



Mechthold, Rudi:
in: Der Grimm auf Märchen 1985, 61 Assoziationen, Collagen, 9-teilig 21x15 1984



Medizin:
s. a. Arzt, Bad …, Besessene, Heilpflanzen, Kutzenberg, Pest, Touristikmedizin. Bamberg, Bamberg (Bistum), Krögelstein, Main, Würzburg, Würzburg (Bistum)
Texte in: Wider allen den suhtin 1989 (u. a. Zahnschmerz)
in: Hans Werner Nachrodt: Gut ist, was hilft 1988
Ortolf von Bayerland: Mark der Arznei (Handschrift Würzburger Arzt 14. Jahrhundert aus Ebrach) in: Kostbare Handschriften 1982, S. 114
Ortolf von Bayerland: „Das Arzneibuch“ 14. Jh. 1963



Medizin:
Geschichte s. a. Krankenhaus
Geschichte in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 79 (1968) F. Figala: Zur frühesten Medizingeschichte in Bayern
Konservierung in: Universität 24 (1969) 703ff Joachim Klies: Vitalkonservierung des Menschen – Verschiebung des Todes?
Kropfoperation 1. bildliche Darstellung Votivbilder Tuntenhausen in: Bayerland 1970,3, S. 46
Transplantation eines Mohrenbeins Legenda aurea in: Studium generale 1970 S. 299
Zahnheilkunde in: Walter Hoffmann-Axthelm: Die Geschichte der Zahnheilkunde 1973



Meedensdorf: (Memmelsdorf):
Kapelle



Mehlmeisel:
Bergbau in: Fränkische Heimatblätter 13 (1980),6 (früheste Erzgrube in Bayern)



Meiners, Christoph:
Reisebericht in: „Kleinere Länder- und Reisebeschreibungen“ 1.2. (1791-94) Bd. 2 (1794): S. 176-189 (u. a. 1792 Würzburg, Bamberg, Giechburg und Gügel erwähnt, Seehof, Homburg am Main, Schwarzenau, Triefenstein, Dettelbach . Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 102: Homburg, Lengfurt, Triefenstein)



Meingoz:
Bischof von Eichstätt in: Börries von Münchhausen: Das Balladenbuch S. 256- „Der fluchende Bischof“ (Lyrikmotiv)



Meir ben Baruch:
in: Zur Geschichte der mittelalterlichen jüdischen Gemeinden in Rothenburg ob der Tauber 1993 S. 217-.223-.227-231-.245-



Meistersinger:
s. a. Richard Wagner
Lyrikmotiv: in: Dieter Mucke: Kammwanderung 1983, S. 87 „Die ‚Meistersinger’ und die ‚Minnesänger’“



Mekka: s. a. Hans Wild



Melanchthon, Philip:
Hof Bier in: Luther in Coburg 1983 S. 22 Kopfschmerzen nach Weingenuss, S. 28 Brief an Medler und Löner in Hof
in: Zink, Fritz: Kulturdokumente Frankens aus dem Germanischen Nationalmuseum : Ausstellung ... 1961



Melkendorf: (Litzendorf):
Denkmalpflege: negativ („Die Welt“)



Melkendorf: (Kulmbach):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Mellrichstadt:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Friedrich Abegg, Jonas Ludwig Hess, Karl Julius Weber



Memmelsdorf:
s. a. Seehof
Berühmte Einwohner: s. a. Joh. Lorenz Fink, Ferdinand Dietz (Tietz)
in: Realschematismus 700-
Bauernkrieg in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf S. 199-. Gemeinde M. in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile … S. 327-
Bier in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf S. 127 –
Bier in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile und ihre Menschen im Spiegel der Geschichte S. 240-
Gemeinde Brauchtum in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile … S. 265-



Memmelsdorf:
Dreißigjähriger Krieg in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf S. 203 – und in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile … S. 328 -
Eisenbahn in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile S.189-
Juden in: Schrott, Konrad: Zent S. 324-



Memmelsdorf:
Karten Rotenhan 1570 in: Vollet, Hans: Abriss der Kartographie des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth S. 18ff
s. a. Kirchweih Brauchtum
Kirchweih in: Schrott, Konrad: Die Zent … S. 310-



Memmelsdorf:
Kriminalität Diebstahl, Mord, Notzucht in: Schrott, Konrad: Die Zent in Memmelsdorf
s. a. Marterl
Nationalsozialismus in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf : seine Ortsteile … S. 353-
Pfarrkirche in: Frank, Alfred: Alte Kirchen S. 52-
Wallfahrt in: Schrott, Konrad: Memmelsdorf S. 283-



Menchau: (Thurnau):
s. a. Johann Georg Keyßler



Mendelsohn-Bartholdy, Felix:
„Reisebriefe“ 1947, S. 37 Nürnberg 1830
Nürnberg 1830 in: „Glückliche Jugend“ 1971, S. 118



Mengersdorf: (Mistelgau):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Menk-Dittmarsch, F.:
„Der Main von seinem Ursprung bis zur Mündung“ 1841-43 (auch als Nachdruck) u. a. Kanal, Fichtelgebirge, Goldkronach, Bad Berneck, Himmelkron, Trebgast, Kulmbach (u. a. Plassenburg), Steinenhausen (Kulmbach), Creußen, Bayreuth (u. a. St. Johannis, Eremitage, Naturaliensammlung), Neudrossenfeld, Schwarzach bei Kulmbach, Burgkunstadt, Strössendorf, Marktzeuln, Flößerei, Lichtenfels, Vierzehnheiligen, Banz, Staffelstein, Döringstadt, Unterleiterbach, Baunach (u. a. Überkum-Legende), Hallstadt, Kreuzberg, Bamberg (u. a. Dom, Michelsberg, Residenz, Karmelitenkloster, Staatsbibliothek, Joachim Heinrich Jäck, Altenburg), Oberhaid, Trunstadt, Stettfeld, Eltmann (u. a. Wallburg), Marialimbach, Zeil, Knetzgau, Hassfurt (u. a. Ritterkapelle), Schonungen, Mainberg, Schweinfurt, Heidenfeld, Hirschfeld, Wipfeld (u. a. Conrad Celtis, Eulogius Schneider), Konstitutionssäule, Volkach, Astheim, Hallburg, Escherndorf, Münsterschwarzach, Stadtschwarzach, Dettelbach, Kitzingen, Marktsteft, Marktbreit, Ochsenfurt (u. a. „Der Schmied von Ochsenfurt“), Winterhausen, Sommerhausen, Eibelstadt, Randersacker, Heidingsfeld, Würzburg (u. a. Käppele, Wein, Dom, Marienkapelle, Residenz, Universität, Juliusspital, St. Burkhard, Schottenkloster, Neumünster, Spital, Stuft Haug, Juliusspital, Veste Marienberg), Himmelspforten, Eppelein von Geilingen, Oberzell, Unterzell, Veitshöchheim (u. a. Garten), Thüngersheim, Retzbach, Zellingen, Laudenbach, Karlstadt, Karlsburg, Wernfeld, Adelsberg, Fränkische Saale, Gemünden, Langenprozelten, Hofstetten, Lohr, Rodenbach, Neustadt am Main, Rothenfels, Marktheidenfeld, Triefenstein, Lengfurt, Homburg am Main, Miltenberg, Kallmuth, Hasloch, Stadtprozelten, Goldbach, Reistenhausen, Bürgstadt, Kleinheubach, Heunesäulen, Großheubach (u. a. Engelsberg), Amorbach, Laudenbach, Klingenberg, Wörth, Obernburg, Kleinwallstadt, Großwallstadt, Niedernberg, Nilkheim, Aschaffenburg (u. a. Schloss, Schönbusch), Stockstadt, Dettingen
„Die weiße Frau auf Plassenburg“ 1931 (historische Novelle) 1846 Literaturmotiv: enthält Biographie
Bamberg 1841 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 30 (Theresienhain, Garten)
Banz, Vierzehnheiligen Text in: Krischker: Irdisches … S. 369ff
Bayreuth 1843 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 229ff
Eremitage 1843 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 114ff



Menzel, Adolph von:
Maler in: Adolph von Menzel. Anekdoten 1989 S. 8 Vor der Abreise nach Kissingen (Bad Kissingen), S. 17.18.46.50 Bad Kissingen S. 100: 1895 Ehrenbürger von Bad Kissingen
in: Wirth, Irmgard: Mit Menzel in Bayern und Österreich 1974 u. a. Nürnberg, Bamberg 1852, Pommersfelden, Banz, Vierzehnheiligen, Bayreuth (Porträt Richard Wagner, Festspiele 1876), Würzburg u. a. 1890, Veitshöchheim 1890, Bad Kissingen (u. a. 1874)
s. Lammel, Gisold (Hrsg.): Adolph Menzel. Anekdoten über die ‚kleine Exzellenz’ (u. a. Bad Kissingen)



Menzel, Adolph von:
1876 Bayreuth Festspiele Uraufführung von Richard Wagners „Ring“, 1852 Süddeutschland, Nürnberg 1886 Bad Kissingen (1874 und 1891 „Biergarten in Kissingen“)
Bad Kissingen in: Bäder in Franken S. 135.137
Bayreuth in: Müller, Wilhelm: Adolph Menzel in Bayreuth. - Aus: Archiv für Geschichte von Oberfranken. 54. 1974



Merian, Maria Sibylla:
„Die Reise nach Surinam“ 1699 1956 Hrsg.: Friedrich Schnack
s. a. Dieter Kühn: Frau Merian 2002
Merian in der Bibliothek des Historischen Vereins Bamberg in: Fränkische Blätter 11 (1959), S. 51- Otto Meyer, Otto: Ein Buch erzählt seinen Lebenslauf



Merian, Maria Sibylla: Lit.-Angaben
s. a. Ausstellungskatalog
in: J. G. Doppelmayr: Historische Nachricht 1730
s. a. Helmut Kaiser: Maria Sibylla Merian 1997
in: Kleine Lebensbilder S. 63-
s. a. Ingrid Möller: Ein Schmetterling aus Surinam. Die Kindheit der Maria Sibylla Merian 1995
s. a. Elisabeth Rücker: Maria Sibylla Merian 1967



Merian, Maria Sibylla: Lit.-Angaben
s. a. Erlangen: Universitätsbibliothek Bücherdiebstahl
Surinamreise in: Reisen des Brock 1991 S. 127-141
„Der Raupen …“ in: Zoologische Bücher von 1550 bis 1800 S. 9-
Wunder der Tropen 1705 in: Thesaurus libr. S. 264



Merian, Maria Sibylla: Lit.-Angaben
Pflanzenbücher in: Focus Behaim-Globus Bd. II, S. 923ff (Georg Öllinger)
Pflanzenbücher s. a. Elisabeth Rücker: Maria Sibylla Merian in: Fränkische Lebensbilder 1 (1967) S. 221ff
Pflanzenbücher s. a. H. Heym: Maria Sibylla Merian in: Aus dem Antiquariat 1973,9, S. 356ff



Merian, Maria Sibylla: Lit.-Angaben
in: Nürnberger illustrierte Pflanzen- und Tierbücher
Negativ in: Kühn, Dieter: Frau Merian u. a. S. Umgang mit ihrem Mann Graff, S. 434.544 (Merian als Sklavenhalterin)
Nürnberg berühmte Einwohner s. a. Kühn, Dieter: Merian



Merklein, Johann Jakob:
+ Bad Windsheim in: Neue deutsche Biographie



Mespelbrunn:
Film „Spukschloss im Spessart“
in: Schaub, Franz: Spessartreise 1980 S. 57-
Berühmte Einwohner: Jakob Brand 1776 – 1833 * Mespelbrunn, Gymnasium Aschaffenburg, Bischof von Limburg in: Bischöfe der deutschsprachigen Länder S. 69-
Besucher: Reisebericht: s. a. Käthe Kollwitz, Kurt Tucholsky
Literaturmotiv: Th. Th. Heine: Ich warte auf Wunder S. 48-67 Schloss Mespelbrunn



Mespelbrunn, Julius Echter von:
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 197 –
s. Dettelbacher, Werner: Julius Echter von Mespelbrunn
Literaturmotiv in: Horst Karasek: Die Stelzer 1990 (Bischof Julius von Würzburg)



Messerschmitt, Willy:
in: Holger Nauroth: Messerschmitt-Bf-110-Zerstörer an allen Fronten 1939 – 1945 (Flugzeug, Weltkrieg II)
?Lyrikmotiv: in: S. Anderson: Totenreklame 1983 S. 80 „Trattato della Messerschmitt“



Meyer, Andreas: Besucher: Reisebericht:
„Briefe eines jungen Reisenden durch Liefland, Kurland und Deutschland … 1 (1777), S. 196-243 (1770 s. unter den einzelnen Orten u. a. S. 230- Sanspareil, S. 204 Seehof Memmelsdorf, S. 207- Wallfahrt/Prozession Forchheim)
Bamberg 1770 In: Predelli, Ulrich (Hrsg.): Bamberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1991, S. 49ff
Bayreuth 1770 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 107 ff (u. a. Erlangen, Bayreuth St. Georgen)
Eremitage, Sanspareil 1770 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Lustgärten um Bayreuth, S. 38, 162f



Meyer, Conrad Ferdinand:
s. a. Ulrich von Hutten
Dreißigjähriger Krieg, Nürnberg in: „Gustav Adolfs Page“ 1882



Meyerbeer, Giacomo:
Reisebericht Würzburg 1812 (Zusammentreffen mit Vogler), Bamberg 1812 (trifft E. T. A. Hoffmann), Nürnberg, Fürth in: Reiner Zimmermann: Giacomo Meyerbeer 1991



Meyern, Wilhelm Friedrich:
Soll nicht in Ansbach, sondern in Frauenthal an der Steinach geboren sein in: Deutsche Schriftsteller in Porträts Bd. III,159
Universität Altdorf, Urteile u. a. von Arno Schmidt, Anregungen für Jean Paul und Turnvater Jahn, Rezension von Friedrich Schiller
„Dya-Na-Sore“ Nachdruck 1979 s. a. in: Arno Schmidt: Ausgewählte Werke 3 (1900) S. 282-314 und in: Schmidt: Tina oder über die Unsterblichkeit S. 27-50



Meyern, Wilhelm Friedrich:
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 326-
Literaturmotiv: in: Feuchtersleben, Ernst von: Sämtliche Werke 6 „Meyern“



Meyernberg: (Bayreuth):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Michael Füssel



Meyfart, Johann Matthäus:
Hexenprozesse in: Thüringische Forschungen 1993 S. 157-



Meysenburg, Malwida von:
Bayreuth Richard Wagner in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 35



Michelau:
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Michelin: Hallstadt:
in: Bamberg heute 1981,1, S. 22-



Mickiewicz, Adam:
s. a. Strobel, Georg W.: Adam Mickiewiczs Reise durch Deutschland in: Miciewicz-Blätter 1969, H. 50/51: 1832 Ansbach, Feuchtwangen, Nürnberg



Micky Mouse:
Walt Disney in: Heimat-Kurier 38 (2005),1 übersetzt von Erika Fuchs (Orte: Oberkotzau, Marktredwitz, Bobengrün-Bad Steben, Untreusee)



Milchbude:



Militär:
s. a. Ansbach-Bayreuth (Markgrafschaft), Bayreuth, Ebern, Kriegstechnik, Kuriosa, Landsknecht



Miltenberg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Bernoulli, Sophie Brentano-Mereau, William C. Bryant, Johannes Butzbach, Kasimir Edschmid, Wenzel Hollar, Ricarda Huch, Käthe Kollwitz, Horst Krüger, Hans Leip, Martin Luther, Balthasar de Monconys, August Ludwig von Schlözer, Dorothea von Schlözer, Kurt Tucholsky
Berühmte Einwohner: s. a. Simon Drach
Gasthof „Zum Riesen“ Lyrikmotiv: s. a. Georg Britting
Gasthaus Lyrikmotiv: in: Gisbert Kranz: Das Architekturgedicht 1998
Heunesäulen: in: Wenn Steine reden könnten 1992 S. 185ff
Lyrikmotiv: s. a. Friedrich Rückert



Mineralogie: s. a. Bamberg



Minnesänger: s. a. Wilhelm Heinrich Wackenroder



Missgeburten: s. a. Fürth



Mistelgau:
Besucher: Reisebericht: s. a. Karl Immermann



Mistendorf: (Strullendorf):
Bier: in: Allgemeine Brauer- und Hopfenzeitung 20.10.1887 Wolkenbruch von Mistendorf
Verwässertes Kirchweihbier in: Bayerland 1982, Nr. 6 S. 64 (Wolkenbruch)
Wallfahrt



Mitscherlich, Alexander:
Franke



Mitwitz:
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Modschiedel: (Weismain):
Bauernkrieg, Bauernleben, Pest in: Modschiedel S. 27-, 65-,67-, 87-



Mödl, Martha:
Sängerin Festspiele in: Heimat-Kurier 35 (2002),3



Mödlareuth: (Töpen):
Besucher: Reisebericht: s. a. Horst Krüger
Literaturmotiv: s. a. Friedrich Torberg
DDR-Grenze in: Was bleibt 1990 S. 62-80



Mögeldorf: (Nürnberg):
Lyrikmotiv: s. a. Hans Sachs



Möhner, Regenbald:
Bamberg 1651 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 62 (Mundart)



Möhren: (Treuchtlingen):
Sage Panzer, Friedrich: Das Schloss zu Mähren bei Treuchtlingen in: Fränkisches Hausbuch S. 366f



Möhrendorf:
s. a. Erlangen: Literaturmotiv:



Mönchröden: (Rödental)
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Mörike, Eduard:
Sämtliche Werke Bd. 3. Briefe Register: Mergentheim, Würzburg, Nürnberg.
Werke und Briefe Bd. 13 Nürnberg S. 170, 1849 Nürnberg S. 474
Briefe (über Bamberg) an Margarethe Speeth Mergentheim S. 613 25.7.1846, S. 620: 9.3.1847 „Landkärtchen Mergentheim-Bamberg“,S. 620: 10.3.1847, S. 623: 15.3.1847, S. 672 Brief aus Regensburg (u. a. Steinerne Brücke „Bamberger Schiffer“)



Mörike, Eduard:
Rothenburg ob der Tauber s. a. „Geschichte von der silbernen Kugel oder der Kupferschmied von Rothenburg“ 1954
s. a. Carlheinz Gräter: Mörike in Franken ca. 1973
Bamberg in: Fränkische Blätter 1 (1949),15 (Rudolf Herd): negativ Bamberger Domplatz „bricht sich den Hals“
Mundart Bamberg 1847 Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen ...S. 62



Mörike, Eduard:
Nürnberg Lyrikmotiv: in: Werke und Briefe Bd. 1 (1957) S. 124 „Die Märchen sind halt Nürnberger War’“
Rothenburg ob der Tauber in: Die fränkische Stadt in der Schönen Literatur
Versteinerungen in: Werke und Briefe 1957 S. 231- „Der Petrefaktensammler“ („… jene Frickenhauser Pfade …“)



Moggast: (Ebermannstadt):
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Mohl, Robert von:
Lebenserinnerungen Bd. 1.2. (1902)
Bd. 1 S. 120: 1821 München Regensburg Nürnberg Würzburg Frankfurt, S. 121 Erlangen Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, Bd. 2, S. 378 Bad Kissingen 1842, S. 400 Nürnberg, Hof, Leipzig
in: Buhl, Wolfgang: Poetisches Franken S. 219-
Bad Kissingen in: Bäder in Franken S. 121-



Monconys, Balthasar de:
„Reisebeschreibung“ 1663 Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert: Franken in alten Ansichten und Schilderungen 1967, S. 299: Miltenberg, Klingenberg, Aschaffenburg
1663: Hersbruck, Lauf an der Pegnitz, Nürnberg (u. a. Bibliothek, Burg), Veitsbronn, Emskirchen, Langenfeld, Marktbibart, Markt Einersheim, Kitzingen, Mainbernheim, Würzburg (u. a. Veste), Neubrunn, Miltenberg (Gasthaus zum Riesen), Klingenberg, Aschaffenburg (u. a. Schloss) In: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, S. 155ff
Nürnberg 1663 Text in: Fürst, Barbara (Hrsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen 1990, S. 37ff (Bibliothek, Burg, Eppelein von Geilingen)



Montagu, Mary Wortley:
Embassy to Constantinople: The travels 1988, England Konstantinopel 1716, Brief Nürnberg 22.8.1716 „I have seen that is remarkable in Cologne, Frankfurt, Würzburg …“, Nürnberg
in: Die Reisen der Frauen 1995, S. 11-
Nürnberg



Montez, Lola:
s. a. Ludwig I.
1847 Bad Brückenau, Bamberg, Würzburg in: Bäder in Franken S. 100, Bad Kissingen S. 135?
Hundeverbot (Ohrfeige für den Wärter des Würzburger Hofgartens)



Morata, Olympia Fulvia:
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 148- (Schweinfurt, Bekenntnis zu Martin Luther, Literatur)
in: Marit Rullmann: Philosophinnen 1993, S. 153ff („Las in den Briefen der Olympia Morata, und es ging mir über den eigentlichen damaligen protestantischen Zustand ein ganz neues Licht auf“
Schweinfurt Literaturmotiv: in: Vogel, Th.: Olympia Fulvia Morata 1927



Morper, Hans:
„Heimat im Spiegel“ o. J. (Mundart)
(genannt Haanzlesgörch) Bamberg in: Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen...S. 58 – „In Bamberg gibt’s gar vill zä säng“ (Lyrik)
Mundartlyrik Bamberg „Lachendes Bamberg“ 4. Aufl. ca. 1968
„Die Oberhaider Wallfahrt“ Bamberg Text in: Krischker: Bei Gott eine schöne Stadt, S. 234ff



Mozart, Anna Maria Thekla: („Bäsle“)
s. a. Wolfgang Amadeus Mozart
in: 200 Jahre Augsburg S. 275-
in: Bayreuther Hausbuch S. 270-
Bayreuth s. Rückel, Gert: Literarischer Spaziergang durch Bayreuth, S. 25f
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken 30



Mozart, Wolfgang Amadeus:
„Briefe“ (Auswahl) 1975 (Insel-Taschenbuch 128) S. 155: 1790 (Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg)
September 1790 Reise über Regensburg, Nürnberg, Würzburg nach Frankfurt, Nürnberg negativ „eine hässliche Stadt“, Würzburg „eine schöne prächtige Stadt“, Aschaffenburg in: J. H. Eibl: Wolfgang Amadeus Mozart S. 106
1790 Reise zur Krönung Leopold II. (Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg), 1778 Dinkelsbühl in: Mozart. Die Dokumente seines Lebens
in: Valentin: Lübkes Mozartlexikon 1983: E. T. A. Hoffmann, Hatzfeld, Jos. Lange (Würzburg), Maria Anna Thekla M. „Bäsle“, Reisen 1790, Richard Wagner, Paul Waldersee



Mühlbach: (Selb):
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Wolfgang von Goethe



Mühldorf:
s. a. Kunigunde (Heilige)



Mühlen:
s. a. Fränkische Schweiz
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 397-
in: Hollfelder Blätter 6 (1981),1
s. Bedal, K.: Mühlen und Müller in Franken 1984



Mühsam, Erich:
„In meiner Posaune muss ein Sandkorn sein“ Briefe 1.2. (1984). Bd. 1. S. 319 – Eichstätt Landgerichtsgefängnis an Ministerpräsident Joh. Hoffmann Bamberg (1919). Ab 15.4. im Gefängnis Ebrach. S. 320-26 Zuchthaus Ebrach an Hoffmann Bamberg. S. 337-46 Ebrach (u. a. eine Nacht im Bamberger Gefängnis). S. 349-430 Ansbach (u. a. Festungshaftanstalt 1919/20). S. 482 E. T. A. Hoffmann. Bd. 2 S. 781 Nürnberg, S. 779-83.793 Ansbach
„Tagebücher 1910 – 1924“ (1994) dtv 19030: 1919, 1920 (Ebrach, Ansbach S. 183-200, 206ff Ansbach, S. 214-238, 198 „Bamberger Henker“, S. 207 „Bamberger Landschaft“)
„Zur Psychologie der Erbtante. Satirisches Lesebuch“ 1984, S. 251f (Ansbach 1920 Brief an Kurt Tucholsky)



Mühsam, Erich:
Ebrach 1919, Festungshaft Ansbach, Eichstätt in: „Trotz allem Mensch sein“ 1984 S. 169
s. a. Ernst Toller: Justiz: Erlebnisse
in: Chris Hirte: Erich Mühsam 1985 „Zur Psychologie des Erbrochenen“ S. 230-, „Das neue Deutschland“ Lyrik in der Haftanstalt Ansbach geschrieben, S. 238 Ebrach „Die Festungshaft …“, Judas, Max Halbe, Kurt Tucholsky. S. 249 Ansbach
Mann, Thomas: 1919 in der Münchner Wohnung mit Mann zusammengetroffen
Lyrikmotiv: in: Walter Mehring: Der Zeitpuls fliegt S. 107



Müller, Friedrich von:
Freund von Johann Wolfgang von Goethe * Kunreuth
in: Kreiner, Artur: Bayern S. 42-
in: Rössler, Helmuth: Fränkischer Geist und deutsches Schicksal S. 298-
in: Sieghardt, August: Fränkische Schweiz S. 32-
in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 59



Müller, Johannes von:
Sämmtliche Werke 38 (1835) Briefe 1786 Aschaffenburg an Jacobi S. 28-.94-



Müller, Wilhelm:
„Reise von Bayreuth nach Wunsiedel“ in: „Werke, Tagebücher, Briefe“. Bd. 3 (1994): 1826 s. die einzelnen Orte
Bayreuth Jean Paul in: Rückel: Begegnungen S. 31
Bayreuth 1826 Text in: Toussaint, Ingo (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth, S. 195ff (u. a. Bindlach, Jean Paul Rollwenzelei)



Müllverbrennung:
s. a. Bamberg



Münchberg:
Besucher: Reisebericht: s. a. Hans Christian Andersen, Johann Bernoulli, Christian Gottlob Frege, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Kaspar Lavater, Ludwig II., Robert Schumann, Georg Andreas Will
Literaturmotiv: in: Irina Liebmann: Letzten Sommer in Deutschland 1997
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken
Umgebung s. a. Luise Göchhausen



Münchhausen, Börries von:
s. a. Meingoz
Albrecht Dürer „Dürers letztes Werk“ Lyrikmotiv: in: Fränkisches Hausbuch S. 245-



Münnerstadt:
Tilman Riemenschneider Literaturmotiv: s. a. Johannes R. Becher
Besucher: Reisebericht: s. a. Johann Friedrich Abegg, Jonas Ludwig Hess, Karl Julius Weber
Kirche Sage s. a. Ludwig Bechstein



Münsterschwarzach: (Schwarzach):
Besucher: Reisebericht: s. a. Klement Alois Baader, Johann Bernoulli, Bollandisten, Karl Immermann, Carl Gottlob Küttner, Elisa von der Recke, Ludwig Richter (Ansicht)



Münzen:
s. a. Banz
in: Kulturdokumente
in: Münzen und Medaillen in Franken 1963



Münzer, Thomas:
(Müntzer) Nürnberg 1524 Ausweisung und Beschlagnahme Schweinfurt 1525 in: Manfred Bensing: Thomas Müntzer 4., überarb. Aufl. 1989
Literaturmotiv: in: E. Frenzel: Stoffe S. 527-



Mürsbach: (Rattelsdorf):
Denkmalpflege: negativ („Die Welt“)



Muggendorf: (Wiesenttal):
Besucher: Reisebericht: s. a. Ernst Moritz Arndt, Klement Alois Baader, Ludwig Feuerbach, Johann Michael Füssel, August Chr. Geist, Wilhelm Hausenstein, Garry Hogg, Karl Immermann, Karl Ludwig von Knebel, J. C. Kröger, August von Platen, Hermann von Pückler-Muskau, Andreas Georg Friedrich Rebmann, Ludwig Richter, Joseph Victor von Scheffel, Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, Richard Wagner
Eisenbahn Literaturmotiv: s. a. Mavis Gallant
Höhle in: Andreas Wagner: Charakteristik der in den Höhlen von Muggendorf aufgefundenen urweltlichen Säugetiere
Literaturmotiv: in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Muncker, Franz:
Bayreuth „Literaturpapst der späten Prinzregentenzeit“ s. a. Karl Bröger



Mundart: Dialekt:
s. a. Gerhard C. Krischker, Gerhard C., Fitzgerald Kusz, Thomas Mann, Friedrich Nicolai, Regenbald Möhner, Eduard Mörike, Hans Morper, Arnold Ruge, Ludwig Thoma, Karl August von Varnhagen, Jakob Wassermann, s. a. Christoph Weiss
in: Irene Reif: Fränkisch, wie es nicht im Wörterbuch steht
in: Steffen Radlmaier: Beschaulichkeit 1981
in: Skasa-Weiß, Eugen: Deutschland deine Franken S. 108-



Mundart: Dialekt:
s. a. Bamberg, Bayreuth (und Umgebung)
R. A. Wolff: Wie sagt man in Bayern?
Mundartlyrik in: Unser Bayern 33 (1984),1, S. 2- (Steffen Radlmaier)



Murr, Christoph Gottlieb von:
s. a. Carl Martin Plümicke
„Journal zur Kunstgeschichte und zur allgemeinen Litteratur“ Teil 2 (1776) S. 335-353: 1775:„Litterarische Reise in Franken“: Klosterlangheim (Bibliothek), Bamberg (Jesuitenbibliothek)
Bamberg Text in: Krischker, Gerhard C.: Ich habe Bamberg lieb gewonnen... S. 54 Volkscharakter
Klosterlangheim in: Murr S. 335-49 Langheim Bibliothek Versteinerungen, S. 349-352 Bamberg u. a. Chinesische Schriften
Nürnberg s. a. Wilhelm Heinrich Wackenroder
Seehof (Memmelsdorf) „Merkwürdigkeiten der Fürstbischöflichen Residenzstadt Bamberg“ 1799 in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken S. 68



Musäus, Johann Karl:
Nachgelassene Schriften 1791 in: Rückel, Gert: Begegnungen S. 44-
„Der Schatzgräber“ in: Die Volksmärchen der Deutschen 1922 Rothenburg ob der Tauber
Bamberg „Ulrich v. d. Bühl“ Erzählung
Lauenstein „Die Entführung“ in: Rückel, Gert: Begegnungen mit Oberfranken



Musäus, Johann Karl:
„Lästige Polizeianstalten für Spaziergänger“ in: „Nachgelassenen Schriften 1791 (Coburg)
Coburg „Sakrament wohin?“ 1962 (Der Märchendichter Johann Karl Musäus im Konflikt mit der Coburger Polizei) s. a. Johann Wolfgang von Goethe
Neustadt (Coburg) 1778 in: Rückel Begegnungen S. 64
Rothenburg ob der Tauber in: Die fränkische Stadt in der Schönen Literatur



Museum:
s. Museen in Bayern 3. Aufl. 2000



Musik:
s. a. Heinrich Faber (Lichtenfels). Bayreuth, Melkendorf (Sängerehrenmal), Nürnberg, Seehof, Waischenfeld. Lied, Oper
in: Oberfranken zwischen Bergen und Burgen S. 91-
in: Dettelbacher, Werner: Biedermeierzeit in Franken S. 29-



Myconius, Friedrich:
in: Jahresbericht Meranier-Oberrealschule Lichtenfels 2 (1964/65), 13
in: 750 Jahre Stadt Lichtenfels S. 41-




Negative Stimmen



Main:
„Pfaffengasse des Reichs“



Main:
„Seine Ufer, so schön sie hie und da sind, dürfen sich doch keineswegs mit denen des Rheins, der Donau und Elbe, ja selbst der Weser messen, und daher mag es kommen, dass das Gedicht des Briten Geddes, The banks of the Maine, so trocken ausgefallen und fast unbekannt ist“ (Karl Julius Weber).



Main:
„Sollte ich die Reise durch Franken öfter machen, so würde ich sie nie wieder zu Wasser unternehmen, so groß auch die Annehmlichkeiten einer Wasserreise sind: denn der Main, dieser deutsche Mäander, macht nicht nur, wie die Landkarte zeigt, zwischen Bamberg und Wirzburg gegen Norden und Süden zween sehr große Bogen, sondern auch so viele kleinere, dass er oft in entgegengesetzter Richtung rückwärts läuft und Halbinseln von beträchtlicher Größe bildet, welches die Reise auf diesem Strom unaussprechlich langweilig macht“ (ca. 1780 Bernoulli, Johann: Bemerkungen auf einer Reise …, S. 1138)



Main:
„Der Main, den die Dichter gepriesen, war fern; es war kein liebliches Tal, es war eine Grube, die ich mir gegraben hatte, in die ich gefallen war. Die Weinberge, des Weingotts Gärten, drückten wie grauer Fels auf die Schienen“ (Wolfgang Koeppen 1926 in: Janson S. 128)



Main: Bayreuth:
„Tief enttäuscht war ich, als wir auf dem Weg vom Bahnhof in die Stadt eine Brücke kreuzten, unter der in einem fast leeren Bett ein schmales, braunfarbiges Bachgerinnsel dahin schlich und mir als Roter Main vorgestellt wurde. Ich hatte mir mindestens etwas wie die Isar oder gar wie die Donau erwartet …“ (Karl Alexander von Müller 1892 in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 281)



Main: s. auch Untermain



Mainfähre: Münsterschwarzach: (Umgebung):
„Über den Main geht man in einer Fähre, die darum sehr ungeschickt ist, weil sie jetzt und sehr oft weder auf der einen noch auf der andern Seite ganz an das Ufer gebracht werden kann, so dass man auf beiden Seiten ein Stück Weges durch das Wasser fahren muss“ (1799 Küttner, Carl Gottlob: Reise durch Deutschland …, S. 370)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Hier in Nürnberg ist der große Albrecht Dürer geboren, ein vorzüglicher Mensch, wie die Natur nur selten einen zur Zierde der Menschheit aufstellt. Ich hoffte, hier noch vieles von seinen Kunstwerken zu finden. In einer Kirche wurde mir ein Bild gezeigt und für seine Arbeit ausgegeben; aber es schien mir seines Geistes, seiner Kenntnis und seiner Kunstgeschicklichkeit nicht würdig“ (Johann Heinrich Wilhelm Tischbein 1779 Text in Fürst, S. 62)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Auf dem Rathaus sind einige gute Gemälde. Adam und Eva von Albrecht Dürer sind bekannt darunter, aber sie sehen ziemlich hölzern aus. Schöne Formen habe ich nicht daran finden können“ (1795 Rebmann: Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 16)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Ödes Dürerhaus, sein Weib = Xanthippe“ (Brunner, Sebastian: Woher? Wohin? N. F. 1 (1866) identisch mit Bd. 2 (1855): 1846 – 48



Maler: Dürer, Albrecht:
„Die Nürnberger Malerei ist wahrhaft abscheulich. Armer Dürer! Haben Sie sein Haus besichtigt, dieses seelenlose Haus, aus dem jede Intimität durch den weidlich ausgenutzten Besuch unwissender Ausländer vertrieben wurde? Es ist erstaunlich, dass dieser große Dürer bis zu einem solchen Grad der Ausdrucksmittel entbehrte. Erscheint er Ihnen nicht fast durchwegs verworren und dunkel, ja linkisch sogar in seinen Radierungen?“ (1897 Louis Gillet an Romain Rolland in: Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken 1971, S. 79f)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Süßliche Monotonie der Mariendarstellungen“ (1971 Romain Rolland in: Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken, S. 81)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Sogar bei Albrecht Dürer verzerrt der germanische Gotizismus die menschliche Form, die Ansicht der Städte, die Natur … Gewiss, die deutsche Malerei des 15. Jahrhunderts geht von der gotischen Überlieferung zum Realismus … Aber es ist ein seltsamer Realismus, der den Ausdruck übertreibt, die Form zerquält und somit fortgesetzt die Norm überschreitet … Sobald die deutsche Kunst sich den Realitäten unterordnet, flüchtet sie alsbald wieder in den Exzess … Grünewald ist durch und durch Maler und als Maler einem Dürer weit überlegen … Cranach bewahrt bis zum Tod die frische Lebendigkeit des Fühlens, die Dürer kaum gekannt hat“ (Elie Faure in: Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken, S. 83, 92)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Dürer bleibt gegenüber dem Elend völlig teilnahmslos … Verstockt und in grausamer Sorglosigkeit verschließt er sich in den Stolz des berühmten Künstlers und wohlhabenden Bürgers … Dürer ist unfähig, eine abstrakte Landschaft zu erfinden, in der sich der Geist der Fabel frei entfalten kann … Auch sind bei Dürer die mythologischen Figuren nicht ausreichend lebensecht und überzeugend, um ihre eigene Atmosphäre hervorzubringen … Die Figur belebt nicht die umgebende Landschaft, und so ist es, als hätte er zwei verschiedenen Graphiken zusammengesetzt“ (1971 Marcel Brion in: Hagen, Friedrich: Zweimal Insel Franken, S. 87, 95)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Ich also hatte wieder einmal Schwierigkeiten mit Dürer. Die preußisch-deutsche, die spätwilhelminische Schule hatte ihn mir zerstört wie Schiller. Zu pedantisch war er uns dort eingedrillt worden als ein Paradefall deutschen Geistes und Könnens, als unwelsch, trocken genial, volksverbunden, ein Lesebuchkünstler und Titan hinter Butzenscheiben“ (1972 Reinhard Baumgart in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 97)



Maler: Dürer, Albrecht:
„Ein weiteres Blatt, das ihn in völlig unverhüllter Nacktheit zeigt, das Haar entstellend aufgebunden, die Genitalien überdeutlich und wie gemeißelt, zeigt ihn etwa dreißigjährig, aber er macht sich älter, böser, in seinem Blick liegt entweder Anklage oder Angst, vielleicht jene grausame Seelenangst, die ihn in seinen häufiger werden Krankheiten befallen haben muss … Wir wissen nichts über diese Krankheiten, auch über die Todesursache nichts. Pirckheimer hätte die Schuld an dem vorzeitigen Tod seines Freundes gern Frau Agnes zugeschoben, die wahrscheinlich ein Scheusal war oder durch Kinderlosigkeit zum Scheusal geworden ist und ihrem Mann – ich interpretiere Pirckheimer – das Leben zu Hölle gemacht hat. Dies Kapitel findet natürlich in der Dürer-Literatur keinen Platz“ (1972 Wolfgang Hildesheimer in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 131)



Maler: Dürer, Albrecht: DDR:
„Das Wirken und die Kunst Albrecht Dürers waren zutiefst revolutionär. Sein Menschenbild, das weit über die realen Möglichkeiten des Bürgertums und der Bauern um das Jahr 1500 hinauswies, ist erst in der von Ausbeutung und Unterdrückung freien sozialistischen Gesellschaftsordnung zur Wirklichkeit geworden. Heute wird die Kunst Dürers wie jede progressive Kunst von der spätkapitalistischen Gesellschaft zurückgenommen und verhöhnt. Sie findet nur unter den Bedingungen des realen Humanismus der sozialistischen Menschengemeinschaft ihre historische Bestätigung und ihre Erfüllung auf einer höheren Ebene“ (1971 Willi Stoph in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 154f)



Maler: Dürer, Albrecht: Denkmal:
„Mitten zwischen tiefen Kratern mit geborstenen und verbogenen Abflussrohen ragte wie ein einsamer Heiliger Albrecht Dürer in seinen steinernen Gewändern empor. Mit dem Jeep konnte man nicht bis zu ihm vordringen. Man musste auf schmalen Pfaden über Schuttberge klettern, vorbei an einem Bombentrichter, in dem stinkendes Brackwasser stand. Dort, unter der ausgestreckten Hand des Meisters, versammelte sich allabendlich eine Bande von Kindern im Alter von vier bis acht Jahren. Ihre Kleider waren kaum mehr Lumpen …“ (1945 in: Stern, James: Die unsichtbaren Trümmer, S. 287)



Maler: Dürer, Albrecht: Dürerhaus:
„Das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg wurde ebenfalls besehen und erregte Empfindungen in mir, die mich später verdrossen, als ich erfuhr, dass es eine moderne Antike, eine restaurierte Altertümlichkeit, sei“ (1839 Hebbel, Friedrich: Durch Irren zum Glück. Tagebuchblätter o. J., S. 69)



Maler: Dürer, Albrecht: Dürerhaus:
„Die Küche und das Atelier zu ebener Erde sind noch ganz so, wie der große Meister darin waltete. Im ersten Stockwerke aber befinden sich viele neuere Bilder, wie sie von den Mitgliedern der Dürergesellschaft hineingehängt werden. Es sind manche darunter recht hübsch, aber sie machen hier doch keinen angenehmen Eindruck, und ich konnte mich nicht enthalten, in das hier aufliegende Fremdenbuch Folgendes hineinzuschreiben:
‚Ich lobe die Großmut der Neuern,
Welche hier ihre Werke beisteuern,
Aber am Ort, wo so Großes geschehn,
Möchte ich nur dies Große, Alte sehn.’“
(1855? Castelli, Ignaz Franz: Memoiren meines Lebens. Bd. 3. 1861, S. 101 und in: Klein S. 126).



Maler: Dürer, Albrecht: Dürerhaus:
„Was sollten die Häuser großer, längst verstorbener Künstler auch zu bieten haben, als höchstens ein paar armselige Souvenirs, Kopien oder Gebrauchsgegenstände, oder auch nur die leeren Räume, in denen sie einmal gelebt oder gearbeitet haben? Im Dürerhaus ist es nicht anders: Von der ursprünglichen Einrichtung, vom Geist seines ehemaligen Bewohners ist nichts mehr da; begegnen kann man Dürer nur in seinen Werken. Leere Räume also, die nur einen Eindruck vermitteln von dem Lebensraum, über den er täglich verfügte, und zu diesem Zweck reichen diese Räume denn auch vollends aus. Die Küche im Dürerhaus, das einzige Gemach, das man mit mittelalterlichen Pfannen, Pötten und Geräten tödlich museal vollgepfropft hat, genügt, um das zu beweisen“ (Willem Enzinck 1984 in: Fürst, S. 268f)



Maler: Dürer, Albrecht: Junger Feldhase:
„Jedenfalls war da … nur noch ein winziger Schritt zu Robert Gernhardts entschlossener Neudeutung Albrecht Dürers im Jahr 1975: ‚Selbstbildnis, ein unanständiges Liedchen summend’; und zu der noch entschlosseneren des populären und aber bisher immer stark unterschätzten Dürerschen Hasen: ‚Die Ruhe nach dem Rammeln.’“ (Henscheid, Eckhard: Kulturgeschichte der Missverständnisse 2000, S. 552)



Maler: Dürer, Albrecht: Kupferstich „Melencolia I.“
„Denn wie dieses stämmig geratene Mädchen, inmitten zu Trödel gewordenem Werkzeug, aller humanistischen Gelehrsamkeit schwermütigen Ausdruck gibt, erlaubt der gleiche fluguntaugliche Engel beliebig vulgäre Deutung. Wie bestellt und nicht abgeholt hockt die Kalte Mamsell. Überfressen und verstopft verzweifelt sie an herkömmlichen Abführmitteln. Ein überm Studieren blaustrümpfig gewordener Trauerkloß. Und was noch alles“ (1969 Günter Grass: Aus dem Tagebuch einer Schnecke“ 1980, S. 286)



Malerei: Dürer, Albrecht: Pommersfelden:
„Albrecht Dürer: Christi Kreuzigung. Kleine Figuren. Hart. Unrichtige Zeichnung. Wenig Ausdruck“ (1793 in: Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 568)



Malerei: Bamberg: Martinskirche:
„In derselbigen Kirche zur Rechten ist in einem Winkel der Mauer eine Geburt Christi vorgestellet, welche noch abgeschmackter abgebildet ist als die sterbende Maria, die das Vaterunser und Gegrüßet seist du Maria betet. Der dumme Bildhauer stellet die Maria in ihrem Bette ausgestreckt vor, wie frische Gebärerinnen, die eben entbunden worden, zu liegen pflegen, und das Kind Jesus wohl gewickelt bei ihr liegen. An dem Bette aber knien zween Engel, der eine hält eine Weinflasche, die neue Wöchnerin zu stärken, und der andere einen Napf mit Brot und Brei für das Kind … Der Künstler hat seinen Namen nicht genennet. Wenn aber der Bischof oder der Pfarrer dieser Kirche meinen Rat annehmen wollte, so würden sie es wegschaffen oder wenigstens den Ketzern nicht zeigen, denn es machet die heiligsten Geheimnisse auf die elendeste Art lächerlich“ (1705 Blainville, J. de: Reisen, S. 59f)



Malerei: Rothenburg ob der Tauber:
„Dass Rothenburg gerade auf die Talentlosigkeit eine besondere Anziehungskraft ausübt, lässt sich nicht leugnen. Man erkennt es an den zahlreichen Malern, die hier in allen Ecken sitzen und Gräuliches hinbürsten. Vorsichtig und argwöhnisch geht der Fremde durch die Giebelgassen und unter den eisengerankten Wirtshausschildern vorüber; dass er sich nur ja nicht etwa bei einer unerlaubten Rührung ertappe!“ (1924 Auburtin, Victor: Kristalle und Kiesel, S. 23)



Malerei Cranach, Lucas, d. Ä.:
„Alle diese nackten Lucretias sind doch schrecklich. Das sind reine Wichsbilder…“ (Gebhart, Volker: Zwischen Wald und Walhalla)



Malerei: s. auch Maler



Maria Buchen: (bei Würzburg):
„Baltisch Sibirien“(1983 Walter Kempowski)



Markt: Nürnberg:
„Nahe beim Rathause ist der große Markt … Ich … vermutete nach den großen Begriffen, die ich mir von der Handlung dieser Stadt machte, dass eine zahllose Menge Kaufmannsbuden und eröffneter Gewölbe, sowohl auf diesem Hauptplatze als andern Märkten der Stadt sein würde. Ich fand aber nichts als Esswaren, stinkende Heringe, ein Paar unbedeutende Buden und einige Marktschreier, die fremde Tiere für Geld sehen ließen“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 18)



Markt: Nürnberg:
„Die Nürnberger Bäuerinnen sind besonders unerschöpflich an Schimpfnamen der seltsamsten Art. Reizt man sie zum Zorn, so brechen sie damit los wie ein Waldstrom. Oft machen sich daher die Erlanger Studenten, wenn sie nach Nürnberg kommen, das Vergnügen, der Schlimmsten unter ihnen mit dem Fuß die Körbe umzustoßen. Mehr bedarf es nicht, sie in Wut zu setzen: Du Flegel, du Lausiger, du Batziger, du krummes Sesselgestell, du Leuchterkörblesgesicht, du hölzernes Gelächter, du Anklopfer zu St. Sebald, du papierenes Ofengeländer usw. Die Studenten geben ihr einige Nürnberger Schimpfworte, die sie sich gemerkt haben, dagegen und nun wird das Weib rasend und es entsteht eine Szene zum Totlachen, die nicht eher ein Ende nimmt, als bis die Angreifenden das Schlachtfeld räumen“ (1823 Johann Heinrich Meynier Text in Fürst, S. 127 und in: Buhl, Wolfgang (Hrsg.): 7 x Nürnberg, S. 13f)



Markt: Nürnberg:
„Der Markt ist schon allein interessant durch das herrliche Gemüse und die so genannten grünen Weiber, die es verkaufen, die wahren Possardes der Nürnberger Welt. Die Erlanger Studenten versäumten ehemals nie, ihren Weg über den Markt zu nehmen, einige Körbe umzustoßen und die Kraftsprache dieser Weiber hinter sich herschallen zu lassen“ (Karl Julius Weber).



Markt Bibart:
„Nach dem Essen fuhren wir weiter, durch eine Stadt Iphofen und weiter nach Markt Bibart, wo wir die ganze Nacht auf dem Fußboden lagen, da der Ort am Tage vorher geplündert worden war“ (1636 William Crowne Auszug in: Hofmann, Hanns Hubert (Hrsg.): Franken, S. 35)



Markt Bibart:
„Also nahmen wir das Nachtlager zu Marktbibart … Mussten aber mit einer jetzt fast einfallen wollenden Stube vorlieb nehmen.“ (1663 Balthasar de Monconys in: Klein, Diethard H. (Hrsg.): Frankenfahrt mit Kutsche und Dampfbahn 1992, 160f



Marktbreit:
„Ein älterer Herr aus Marktbreit
war das dortige Klima leid.
Ein wildes Karnickel
war das Vehikel
seiner plötzlichen Flucht aus Marktbreit“
(Enzensberger, Hans Magnus: Edward Lears kompletter Nonsens 1988, S. 212)



Marktheidenfeld: Bundeswahlkampf 1969:
„Nachdem ich eine letzte Frage ‚Waren Sie schon einmal in Marktheidenfeld?’ eindeutig mit ‚Nein!’ beantwortet habe, gilt die Pressekonferenz als beendet; nur noch auf kommunaler Ebene wird Frankenwein getrunken und örtlicher Geniste und Filzvorkommen gedacht. (So schön ist Deutschland. So überschaubar und undurchdringlich. So unheimlich harmlos. So überall anders und gleich. So selbstvergessen.)“ (Günter Grass: Aus dem Tagebuch einer Schnecke“ 1980, S. 84f)



Mathematikerin: Noether, Emmy:
"In der Mathemtik brillierte Emmy Noether aus Erlangen, die Erfinderin des Noetherschen Ringes. Noether hatte summa cum laude "Über die Bildung des Formensystems der tertiären biquadratischen Form" promoviert und in Erlangen rasch Karriere gemacht, weil dort Frauen keine Steine in den Weg gelegt wurden. Man sei eine Universität und keine Badeanstalt, sagte ihr entscheidender Förderer. Eine Diskriminierung erfuhr die Kunstrechnerin erst nach ihrer Berufung nach Göttingen. Dort wurde sie der Noether genannt." (1991 McCormack, R. W. B. (d. i. Gert Raeithel): Tief in Bayern. S. 146)



Meistersinger: Nürnberg:
„Die Nürnberger behielten nichts von den Meistersingern als Shakespearsche Schimpfwörter übrig“ (Jean Paul.



Meistersinger: Nürnberg:
„Nach dem Meister Nachtigall kam die Reihe an einen Jüngling, Fritz Kothner, einen Glockengießer. Der hatte die Schöpfungsgeschichte zum Gegenstand seines Gedichtes gewählt. Aber hier hieß es nicht: Und Gott sahe, dass es gut war. Denn der Arme war verlegen, es wollte nicht gehen und ein Merker hieß ihm den Singestuhl zu verlassen. ‚Der Meister hat versungen’, raunte mir Vischer zu“ (1500 Jakob Heller Text in Fürst, S. 23)



Meistersinger: Nürnberg:
„Vor 10 Jahren haben in Nürnberg noch Meistersinger ordentlich Singeschule gehalten; allein die Zunft ist untergegangen, weil ihre Singestunden keinen Zuspruch mehr fanden, und ihre alten, widersinnigen geistlichen Lieder lächerlich wurden“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 504)



Memoiren: Zitate:
„Die Zeitbomben der Pensionisten“ (Henry Kissinger).
"Man müsste von sich 2 oder 3 widersprechende Selbstbiographien schreiben, um eine 4te rechte zu machen" (Jean Paul).
"Wenn jeder Autor statt eines Romans sein Leben schriebe: so hätten wir mehr Romane" (Jean Paul).



Menzel, Adolph: Bad Kissingen:
„In einem Kissinger Kurhof machte sich eine Dame über das zwergenhafte Aussehen von Exzellenz Adolph lustig. Er zog gelassen sein Skizzenbuch hervor, sah immer wieder zu jenem Tisch hinüber und zeichnete. Da kam der Begleiter jener Frau heran und sagte, dass die Dame sich verbitte, von ihm gezeichnet zu werden. Meister Menzel hielt das Blatt hin, auf dem er eine gut gemästete Gans hinschattiert hatte“ (in: Lammel, Gisold, Herausgeber: Adolph Menzel. Anekdoten über die „kleine Exzellenz“, S. 46)



Mietvertrag: Ansbach:
„Ich traf in den ersten Tagen des Jahres 1799 in Ansbach ein und erlangte nur mit Mühe, in einer ganz mit deutschen und französischen Emigranten überfüllten Stadt, Quartier bei einem närrischen Hauswirte, dem ich über fünfundzwanzig Kapitulationspunkte unterschreiben musste, wie er es im Hause gehalten und nicht gehalten wissen wollte. Er behielt sogar noch einige im Hinterhalt, worunter z. B. diese waren, dass beim Frisieren die Fenster verschlossen bleiben müssten, damit der Haarpuder nicht auf das Dach fliege und es beschädige, dass ich statt meines bisherigen Frühstückes von Milchsuppe, als einem solchen Hause unanständig, Kaffee trinken und alle dienstags abends Bratwürste mit Salat, wie es bisher immer im Hause üblich gewesen, essen sollte. Meine hartnäckigen Übertretungen dieser Punkte zogen mir in kurzer Zeit die Kündigung des Quartiers zu …“ (Lang, Karl Heinrich von: Memoiren, Teil 2, S. 1f)



Militär: Zitate:
„Es braucht nicht immer großer Kräfte zu großen Resultaten. Schon manchmal hat ein dummer General gesiegt, weil sein Gegner noch dümmer war“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).
„Unter allen Ständen ist der Soldat dem Paradies am nächsten im Leben und im Sterben“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).
“Ich war gern Soldat …Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, dann kommen mir weniger die Grauen zum Bewusstsein, die ich im Kriege auch erlebt habe – selbstverständlich haften auch sie -, sondern deutlicher sind für mich die heiteren Erlebnisse der Soldatenzeit“ (Ludwig Erhard).



Militär:
„… in ganz Franken bemerkt’ ich zu meinem großen Verdrusse, wie Ihr denken könnt, laute Unzufriedenheit mit der wohltätigen preußischen Regierung. Es sollen in den fränkisch-preußischen Landen nächstens 60 000 Mann ausgehoben werden; auch im Nürnberger Gebiete (1793 Hölderlin, Friedrich: Gesammelte Briefe 1935, S. 97)



Militär: Bamberg:
„Im bambergischen trägt der Ausschüsser über seinen gewöhnlichen Bauernrock einen weißleinenen Kittel, der freilich so lange fort getragen wird, bis er vollkommen reif zur Papiermühle ist“ (1792 Baader, Klement Alois: Reisen, S. 146)



Militär: Bamberg:
„Die Kaserne ist schlecht und ungesund, es mangelt aber nicht an tauglichen Gebäuden“ (1802 in: Ribaupierre, Karl Roger von: … sollen bayerisch werden, S. 8)



Militär: Bayreuth:
„Die Offiziere waren so armselige Geschöpfe, als man nur armselig sein kann. Ihre Unterhaltung war ohngefähr die, wie man sie bei den hallischen Studenten, die recht dicke Freunde sind, antrifft, wenn sie besoffen sind. Nun werden Sie gewiss die beste Idee davon haben können: schimpfen, schlagen, dummen Witz machen; keinen Funken von Verstand oder Laune, die allergemeinste Lustigkeit des Pöbels, mit einem Phlegma des Geistes und einer Faulheit des Körpers, die ordentlich ekelhaft. Sie waren im höchsten Grade preußisch; denn so rohe Offiziere trifft man gewiss unter keiner andern Armee an. Die Schauspieler waren etwas mehr genießbar“ (1793 in: Tieck, Ludwig Pfingstreise, S. 20)



Militär: Nürnberg:
„Es ist nicht nur lächerlich, sondern für den Mann von Gefühl recht ärgerlich, wenn er siehet, wie diese Bürger den Schweiß der Untertanen – doch die Nürnberger sind ja freie Reichsbürger! – und das Geld, was sie ihnen abnehmen, anwenden. Sie haben Befestigungswerke angelegt, die nichts taugen; ein sehr kostbares Zeughaus mit Kanonen angefüllt, dessen rohes Metall einen Wert von einer halben Million hat, und das zu einer Armee von 100,000 Mann hinreichte, da sie nur einige hundert invalide Soldaten halten können“ (1789 Röder, Philipp Ludwig Hermann: Reisen, S. 15)



Militär: Nürnberg:
„Es ist einem zu Mute, als atmete man freier, wenn man Nürnbergs Mauern hinter sich hat. Gute alte Stadt, einst so blühend durch deinen Kunstfleiß, möchten doch auch für dich glücklichere Tage wiederkehren. Das Militär von Nürnberg ist sehenswert. Man glaubt, eine Platte Hogarthischer Karikaturen zu erblicken, wenn eine Kompanie aufzieht“ (Georg Friedrich Rebmann 1793 Text in Fürst, S.87f)



Miltenberg: Pfarrkirche:
„Die Stadtkirche ist neu und ohne sonderlichen Geschmack“ (1847 Braunfels, Ludwig: Die Mainufer, S. 346)



Mistelgau:
„In der Gegend heißen sie die Hummeln. Das rührt von folgendem Schwank her. Es regnete einmal mehrere Wochen lang in Mistelgau unaufhörlich. Da sie nun der Ernte wegen schön Wetter bedurften, und hörten, dass in Nürnberg welches sei, so schickten sie drei Abgesandte dahin, schön Wetter für Mistelgau einzukaufen. Ein Nürnberger Spaßmacher setzte drei Hummeln in eine Schachtel, gab ihnen die mit dem Bedeuten, da sei schön Wetter drin, sie dürften aber ja die Schachtel unterwegs nicht auftun, sonst flöge das schöne Wetter davon . – Die drei wurden auf dem Wege doch neugierig, machten die Schachtel auf, da flogen die Hummeln davon. Die Mistelgauer aber riefen hinterdrein, indem sie die Hüte schwenkten: Nach Mistelgau! Flieg schönes Wetter nach Mistelgau!“ (Immermann, Karl: Fränkische Reise Herbst 1837 (1843) Nachdr. 1980, S. 85)



Mode:
„Es war ein herrlicher Einfall eines jungen Ehemannes, der seiner modesüchtigen Gattin eine große Schachtel zugehen ließ von Paris aus; voll Freude öffnete sie solche erst in einer zusammengebetenen Damengesellschaft und fand – ein Feigenblatt“ (Weber, Karl Julius: Demokritos).



Moral: Aschaffenburg: Plastiken:
„Jenseits des Mains, der Stadt gerade gegenüber, zieht sich eine schöne gerade Allee durch die unübersehbare Ebene. In dieser Alle fand ich ein vortreffliches Denkmal aus dem 16. Jahrhundert. Ein alter deutscher Ritter kniet in Lebensgröße und in seiner völligen Rüstung vor einem Kreuzbild, zu dessen Füßen er seinen Helm niedergelegt hat. Das Denkmal fällt vortrefflich ins Auge und ist auch sehr gut ausgearbeitet … Ich will es nicht der Regierung oder den sämtlichen Einwohnern von Aschaffenburg zur Last legen, dass man dieses schöne Denkmal auf die infamste Art verstümmelt hat. Du weißt, dass die alten Ritterrüstungen anstatt des Hosenlatzes einen großen runden Knopf haben, um der Mannheit Raum zu lassen. Nun muss ein Grillenfänger oder eine Grillenfängerin diesen Knopf ärgerlich gefunden haben. Kurz, man hat ihn mit einem groben Meisel weg geschlagen. Das Übel ist nun gewiss ärger; denn manchen wäre der Knopf gar nicht aufgefallen, weil man ihn an allen ähnlichen Abbildungen zu sehen gewohnt ist. Nun gehen aber die groben Meiselhiebe so tief und eckig in den Körper hinein, dass sie jedermanns Auge auf sich heften und die Phantasie zum weiteren Eindringen reizen müssen“ (1780 Riesbeck, Johann Kaspar, S. 258)



Moral: Bamberg:
„Dass es in einem Orte, wo sich so viele Müßiggänger herum treiben, nicht an Ausschweifungen gebricht, lässt sich wohl voraussetzen; aber öffentlich kündigt sich nichts an, alles erscheint mit sittsamer Miene und verrät sich wenigstens nicht“ (1796? Hess, Jonas Ludwig: Durchflüge, S. 100)



Moral: Bayreuth:
„Freilich sind jetzt auch wohl Laster häufiger als wie sonst im Schwange; eine traurige Folge des Sittenverderbnisses. Aber es wäre unbillig, sie dem ganzen Volke anzurechnen, da nur einige von denen, welche ihrer Erziehung, Aufklärung, ihrem Stand- und Vermögens-Vorzügen nach, Muster der Tugend und Rechtschaffenheit sein könnten, elende Sklaven der niedrigsten Leidenschaften sind, die sie selbst überwinden und dann auch bei dem weniger gut erzogenen zahlreichen Menschenteile in gehörige Schranken halten sollten. Diesen ist vorzüglich die Schuld beizumessen, dass Neid, Eigennutz, Gottvergessenheit und Übertretung aller Gesetze und Sitten so sehr jetzt überhand nehmen …“ (1795 Johann Christoph Ernst von Reiche in: Piontek: Bayreuth S. 67 und in: Toussaint: Reisen nach Bayreuth, S. 158)



Moral: Nürnberg:
„Daher so manche Sitte, die unverändert bleibt, so sehr sie auch mit allen gegenwärtigen Verhältnissen im Widerspruch ist. Der Geselle, der mit seinem Mädchen ohne priesterliche Einsegnung zu Bette geht, kann in Nürnberg nie das Meisterrecht erlangen, und so wird das nahe liegende Fürth mit fleißigen Arbeitern bevölkert. Der Banqueroutier erhält einen anders geformten Sarg als der Kaufmann, der seine Schulden ehrlich und redlich bezahlt usw. Diese Überreste der alten biedern Denkungsart sind freilich an und für sich ehrwürdig, aber sie verhindern weder, dass es Jungfernkinder gibt, noch dass der Kaufmann Bankerout macht, zumal die Obrigkeit ihn geflissentlich plündert“ (1795 Rebmann: Georg Friedrich: Wanderungen und Kreuzzüge, S. 9f)



Mord: Eckental:
"Büg und Forth,
Jede Kirchweih ein Mord,
Forth und Büg
Jed's Wort a Lüg."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 19)



Müll: Erlangen:
„Mit der Vorsorge der Polizei für die Reinlichkeit der Stadt hat man eben nicht Ursache zufrieden zu sein. Eine außerordentliche Nachlässigkeit ist es, dass man den Leuten gestattet, den Kot auf der Straße in Haufen zusammen zu kehren, und so liegen zulassen, statt dass man sie anhalten sollte, ihn ganz wegzuschaffen.“
„Die abscheuliche Gewohnheit, am hellen Tage die heimlichen Gemächer zu reinigen, und den Kot durch die Straßen auch an den heißesten Tagen zur führen, die Unordnung in Wegschaffung des Schuttes, wenn irgendwo gebaut wird, und die Duldung unzüchtiger Dirnen in der Stadt und den Vorstädten habe ich schon hin und wieder gerügt …“
(1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 18), 146f)



Münchberg: Paul, Jean: s. auch Bayreuth



Münnerstadt:
"Wer durch Althausen fährt und spürt kein Wind,
wer durch Poppenlauer fährt und sieht kein Kind,
wer durch Maßbach fährt und hat kein Spott,
der hat ä Gnad von unserm Gott."
"In Poppenlauer
wird einem das Leben sauer;
in Brünn ist die Suppe dünn."
(Seidl, Helmut A.: Nürnberger Tand S. 178.179)



Münsterschwarzach:
„Die graublauen Schieferdächer der unermesslich langen und weitläufigen Gebäude des Klosters schauen so trüb und ernst in die heitere Landschaft, als könne ihren Schmerz die Natur mit all der angebornen Sanftmut nicht stillen. Wohl mögen sie trauern, denn die profane Hand unseres Zeitgeistes hat ihre Grundfesten ergriffen und rüttelt, bis der alte Bau stürzt. Die Gräuel einer habsüchtigen Verwüstung haben sich hier eingenistet und jene einst so herrlichen Gebäude scheinen nichts mehr als Totengerippe zu sein. Moder grinst uns überall entgegen, und dem mit Phantasie begabten Gemüt dünken diese unabsehbaren Reihen ausgebrochener Fenster in der Tat nichts anderes als morsche Schädel, deren vertrocknete Augenhöhlen uns ernst an die Vergänglichkeit aller Prinzipe mahnen. O rächende Nemesis, die du seit Jahrtausenden das vergeltende Schwert in der Geschichte führst, wie bitter straftest du die Torheiten einer zügellosen, übermütigen Mönchsherrschaft! Was waret ihr, Klöster, und wie seid ihr in den Staub getreten!“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 177)



Mundart:
„Die Volkssprache hat wegen der häufigen ‚ä’ und der weggelassenen letzten Silbe der Zeitwörter etwas Widriges … Am unverständlichsten waren mir die Fichtelberger …“ (Karl Julius Weber).



Mundart: Bamberg: (Umgebung):
„Im Bambergischen sprechen sie am undeutlichsten und verwirrtesten“ (1793 Wackenroder, Wilhelm Heinrich, S. 465)



Mundart: Bayreuth:
„Die Bayreuther Mundart hat etwas Schnarrendes: Master Schneider, hatt er merr mei Schnurleible net kamacht? Mach’ er merr’s doch alsich (alsogleich) …“ (1836 Kröger, Johann Christoph: Reisen durch Deutschland …, S. 81)



Mundart: Burgkunstadt:
„Wir aber kunnten derer in dem Würtshaus Sprach nit verstehen, unangesehen wir deutsch geredet“ (1651 P. Regenbald Möhner in: Krischker: Ich habe Bamberg … S.62)



Mundart: Fichtelgebirge:
„Grob ist der Bauer, das muss man sagen (das Sprüchwort ist noch hier und da im Gang: flegelhaft wie ein Fichtelberger) … Wenn ich einen sprechen hörte, so war es mir immer, als rolle ein Leiterwagen über einen Knüppeldamm“ (1843 Menk-Dittmarsch, F.: Der Main, S. 27)



Mundart: Nürnberg:
„Noch heute leide ich unter den Langzeitschäden, die ein Jahrzehnt Nürnberg hinterlassen hat. Selbst nach fünfzehn Jahren werde ich darauf angesprochen, woher ich denn käme, weil ich es nicht geschafft habe, den fränkischen Akzent restlos zu eliminieren. Und wenn ich beschämt meine Herkunft gestehe, dann sehen mich die Leute voller Mitleid an oder machen sich laut lachend darüber lustig – wie mein Untermieter Wiglaf Droste, der ganze Abende zubringen kann, meinen Dialekt zu imitieren, am liebsten vor Gästen“ (Klaus Bittermann „S’wädschowiddä oder Der lange Abschied in: Roth 1. 1998, S. 159)



Murr, Christoph Gottlieb von:
„Leichensänger Murr“ 1772 Heinse, Wilhelm: Briefe, S. 68)



Musik: Zitate:
„Den schlechtesten Ton unter allen hat das Klavier. Man hat viel daran gekünstelt, aber nicht viel mehr als Stärke und Schwäche herausgebracht. Es hat allerwenigsten Bezug zu Stimme und Gefühl und ist bei seinem großen Reichtum arm an innerem Gehalt. Da die Komponisten alle ihre neuen Melodien und Harmonien hier auf die Probe bringen, so hat es der neuern Musik gewiss sehr geschadet“ (Wilhelm Heinse).
"In den hiesigen Konzerten kann ich immer wenigstens darauf rechnen, dass wenn auch alle Instrumente schlecht gehen, man doch die Pauken gut spielt" (Jean Paul).
„Wenn jeder seine Talente entfalten würde, wäre es allzu laut auf der Welt“ (Richard Wagner).



Musik: Bamberg:
„Das Orchester ist erbärmlich, die Fagotts Kämme, die Hörner Brummeisen und die Violinen Pappendeckel, dabei besitzen die Herren Capellisten des vorigen Bischofs, dem die Musik allemal Leibschneiden verursachte, einen Dünkel ohne Gränzen und sind nie vergnügter, als wenn sie eine Sache umgeworfen haben“ (E. T. A. Hoffmann in: Krischker: Ich habe Bamberg … S. 49)



Musik: Bayreuth:
„Weiland brillierte Bayreuth mit einer vortrefflichen Kapelle von den auserlesensten italienischen Sängern und Sängerinnen, den besten deutschen Tonkünstlern besetzt; aber als Friedrichs Auge sich schloss, floh auch die Muse der Musik, welcher unter ihm eine eigene Musikakademie errichtet worden war. Man ist jetzt zufrieden, dann und wann ein Konzert hören zu können, welches ans Mittelmäßige grenzt“ (1796 Heinrich Zschokke in: Piontek: Bayreuth S. 65)



Musik: Bayreuth: Opernhaus:
„Während der heutigen Vorstellung brannten nur sechs trübe Lampen und zwölf Wachslichter in einem größern Raume, als der des Berliner Schauspielhauses ist … Unterdessen war der Vorhang aufgegangen, und der zweite Akt des Fidelio begann. Dass diese schwere Musik hier abscheulich gemisshandelt werden musste, war vorauszusehen; desto melodischer ertönte mir die holde Stimme meiner Nachbarin in der sanften Logendämmerung“ (1834 Pückler-Muskau, Hermann von: Vorletzter Weltgang, S. 99f)



Musik: Erlangen:
„Die hiesigen Stadtmusikanten, den Stadtmusikus Scherzer und einige wenige ausgenommen, sind bloß an das Bierfiedeln gewohnt, und haben für ernstere und erhabenere Musik keinen Sinn“ (1792 Rebmann, Georg Friedrich: Briefe über Erlangen, Teil 1, S. 86)



Musik: Hofmann, E. T. A.: Melodrama „Dirna“:
„Die Musik ist im Ganzen geraten, wenigstens sehr gefällig, wenn wir gleich einen eigentlichen musikalischen Charakter des Sujets in ihr zu vermissen glauben. Die Ouvertüre ist eine angenehme ausschweifende Phantasie, aber die Handlung des Stückes hat sie uns, wie sie eigentlich sollte, nicht angekündet. Etwa 8 bis 9 Täkte hindurch erinnerte sie uns an Cherubinis Wasserträger, bis uns wieder die große Trommel zu dem Janitscharen-Hofe zurückbrachte. Die Märsche könnten besser charakterisiert sein, und das Brillante, was man an ihnen zu erwarten berechtigt ist, fehlte hier ganz. Besonders trifft dieses den Marsch bei dem Zuge des Mogols auf dem Elefanten … Die Chöre hätten feierlicher und erhebender sein können …“ (1809 Adalbert Friedrich Marcus in: Schnapp, Friedrich Hrsg.: E. T. A. Hoffmann, S. 147)



Musik: Pommersfelden:
„Der Bischof und die Markgrafen gingen jeden Tag auf die Jagd und kehrten erst um fünf Uhr abends zurück. Ich langweilte mich sehr, da ich den ganzen Tag mit meiner Schwester, die mit mir schmollte, eingesperrt saß. Waren die Fürsten zurück, so versammelte man sich in einem Saale, um einer so genannten Serenade beizuwohnen. Serenaden sind verkürzte Opern. Die Musik war miserabel, sechs Katzen und ebensoviel deutsche Kater zerrissen uns die Ohren mit ihrem Gesang. Vier Stunden lang musste man dies bei der größten Kälte aushalten. Dann wurde soupiert, und man ging erst gegen drei Uhr morgens zu Bett, vor lauter Nichtstun ganz erschöpft“ (Wilhelmine von Bayreuth: Memoiren, S. 463)



Musikunterricht:
„Zu diesen Leiden gehörte das ewige Predigen der Mütter, den Unterricht doch gefälligst so und so einzurichten, das Verwerfen der vom Meister mitgebrachten Musikstücke, das Vorschlagen anderer, an das gemeine Ohr mehr anklingender Piecen, als da sind: Tänze, leichte frivole Ariettchen und dergl. – Zu diesen Leiden gehörten ferner Vorwürfe, dass es mit den Fortschritten der lieben dummen Kinder nicht schnell genug vorwärts wolle, und endlich die Knausereien und Vorstellungen der Eltern gegen zu hohen Unterrichtssold, der doch zu solchem in nützlichern Wissenschaften in keinem Verhältnis stünde, das stete Vorwerfen, wie dieser und jener Musikmeister (der oft nicht wert war, Hoffmann die Schuhriemen zu lösen) es bedeutend wohlfeiler tue und dergl. mehr“ (Carl Friedrich Kunz in: Schnapp, Friedrich Hrsg.: E. T. A. Hoffmann, S. 152)




Bibliographie



Merian, Maria Sibylla: Der Raupen wunderbare Verwandelung, und sonderbare Blumen-nahrung : worinnen, durch eine gantz-neue Erfindung, Der Raupen, Würmer, Sommervögelein, Motten, Fliegen, und anderer dergleichen Thierlein, Ursprung, Speisen, und Veränderungen, samt ihrer Zeit, Ort und Eigenschaften, ... fleissig untersucht, kürtzlich beschrieben, nach dem Leben abgemahlt, ins Kupfer gestochen, und selbst verlegt von Maria Sibylla Gräffinn, Matthaei Merians, des Eltern, Seel. Tochter. Nürnberg u. a.: Graff u. a.. Impressum von Th. 2: Frankfurt am Main u. a.: Graff u. a.
1 (1679). - 4 Bl., 102 S., 50, 4 Bl.: zahlr. Ill.
2 (1683). - 3 Bl., 100 S., 50, 2 Bl.: zahlr. Ill.



Merian, Maria Sibylla: Der rupsen begin, voedzel en wonderbaaere verandering. 3 vol. Amsterdam: Valk 1683 – 1717 (NUC).



Merian, Maria Sibylla: Erucarum ortus, alimentum et paradoxa metamorphosis. Amstelaedami: Oosterwyk 1717



Merian, Maria Sibylla: Florum fasciculus ... Teil 1.2. Nürnberg 1675 - 1677. T. 3 unter dem Titel: Neues Blumenbuch. (Killy).



Merian, Maria Sibylla: Metamorphosis insectorum Surinamensium ofte verandering der Surinaamsche insecten. Amsterdam: Selbstverl. u. a. 1705. "Es war das zweifellos künstlerisch wertvollste und stattlichste Werk auf diesem Gebiet" (Kistner 126). Das erste naturkundliche Werk über Surinam. "Es zeichnet sich durch hohen künstlerischen Anspruch und eine genaue Wiedergabe der Fauna und Flora aus, so dass fast in allen Fällen die Art bestimmt werden kann" (Killy).



Merian, Maria Sibylla: Neues Blumenbuch. Teil 1 - 3. Nürnberg 1680. (Killy).




Ortsansichten



Maiach: (Nürnberg) Ansicht „Mayach bey Nürnb. 1701“, Kupferstich von Johann Alexander Boener 1701, 15x23. Ki



Maidbronn: (Rimpar) (Kr. Würzburg) Kirche Riemenschneideraltar, Holzstich von Link um 1850, 10x6, Mu



Main: „Gegend des Ursprungs vom Weisen Mayn“ (mit Bischofsgrün), Kupferstich aus: Johann Hermann Dielhelm: Denkwürdiger Antiquarius des Maynstroms 1740. MM



Main: Mainquelle im Fichtelgebirge „Die Mainufer von Dr. Lud. Braunfels“, Stahlstich von P. C. Geißler aus: Braunfels, Ludwig: Die Mainufer Titelblatt 1847, 18x12. Ba, Ki, MM



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht mit Schloss „Meynberg“, Kupferstich von Caspar Merian 1656, 18x33. Ki (1648), Mu (1648, auch 1656)



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht, Lithographie von Leinecker um 1830, 14x19. Mu



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht, Lithographie von Schleich um 1830, 12x18. Mu



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht, Lithographie von J. Dilger um 1835, 14,3x20. Ki



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht mit Blick auf das Schloss, Lithographie 1836, 9x12. St



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) „Schloss Mainberg“ (mit Ort vom Mainufer aus, im Vordergrund Fähren und Segelschiff), Stahlstich von S. Lacey nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 12x16, Ki (auch um 1845 10,5x16), MM (um 1840), Mu (10x15), Ri, St, Wö (um 1850)



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Gesamtansicht mit der Burg, rechts der Main, Stahlstich von Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 11x16. Ba, Ki, Mu (auch um 1850), PB



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Ansicht (Ort und Schloss, im Vordergrund Main mit Kähnen), Stahlstich (H) von J(ohann) Poppel nach Ed(uard) Gerhardt aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern 1850, 15x11. Ch, Ki (um 1845), Mu (um 1850), PB, Ra, St (um 1870), Wö (um 1850)



Mainberg: (Schonungen) (Kr. Schweinfurt) Schloss vom Main aus, Holzstich von Aarland um 1880, 13x9 Mu, PB



Mainstockheim: (Kr. Kitzingen) Schloss „Curia Ebracensis …“ und Schlossgarten, Kupferstich von Gutwein nach Schmitt 1738, 17x22,5. Ki, Mu (auch um 1738)



Maisenhausen: (Alzenau) (Kr. Aschaffenburg) Ansicht, Zinkographie um 1895, 7x10. Mu (1899)



Malmsbach: (Schwaig) (bei Nürnberg Kr. Nürnberger Land) „Ansicht des Hochadel. Von Grundherrischen Schlosses zu Malmenspach von der mitternächtlichen Seite gezeichnet“, Radierung von L. Schlemmer 1798, 8,7x14,8. Mu



Malmsbach: (Schwaig) (bei Nürnberg Kr. Nürnberger Land) „Die Schloßcapelle in Malmspach“ (innen), Radierung von Wilder 1835 (Ausgabe um 1855), 12,2x11,5. Ki



Maria Bildhausen: (Münnerstadt) (Kr. Bad Kissingen) Teilansicht mit der Zisterzienserabtei, Holzstich von Link um 1880, 9x11. Mu (auch 15x12), PB



Maria Buchen: (Lohr) (Kr. Main-Spessart) Wallfahrtskirche, Holzstich von Link um 1850, 9x11. Mu (auch um 1860), PB



Maria Limbach: (Eltmann) (Kr. Haßberge) Wallfahrtskirche, Holzstich von Link um 1860, 12x11. Mu



Marienstein: (Eichstätt) Kloster, Kupferstich von Joh. Frank um 1680. Ma



Marienstein: (Eichstätt) Kirche und Kloster, Holzstich von Link um 1850, 9x11. Mu, PB



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Wallfahrtskirche Mirakelbild Kupferstich 17. Jh. (Abb. in: Karl Heinz Kalb: Die Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Marienweiher im Frankenwald 1980)



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Wallfahrtskirche, Ort und Gnadenbild „Weiher“, Kupferstich von J. J. Belling um 1700, 35x21. Mu



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Andachtsbild – Kupferstich aus dem 18. Jh., Ho



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Wallfahrtskirche Wallfahrtsbild Kupferstich 18. Jh. Pfarrarchiv Marienweiher



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Ansicht, Lithographie von C. F. Käppel um 1825, 22,5x37,5. Ki



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) bei Stadtsteinach. Gesamtansicht, Holzstich von Link um 1850, 8x11. Mu, PB



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Ansicht, Holzstich von Link um 1860, 10x11. Mu



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Ansicht mit der Wallfahrtskirche auf einem Kalenderblatt, Holzstich 1878, 5x8. Mu



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Ansicht, Holzstich Kunz 1890, 8x12. Mu



Marienweiher: (Marktleugast) (Kr. Kulmbach) Mariensäule vor dem Gasthaus zum Lamm, Holzstich von Link um 1850, 9x11 Mu (um 1870), PB



Markt Bibart: (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Gesamtansicht, Holzstich von Link, 7x9. PB



Marktbreit: (Kr. Kitzingen) Ansicht im Vordergrund der Main, Lithographie von F. Meyer um 1845, Ho



Marktbreit: (Kr. Kitzingen) Ansicht (mit dem Kranen und Flößer), Lithographie von Franz Leinecker 1847. MM



Marktbreit: (Kr. Kitzingen) Gesamtansicht vom Main aus, Holzstich, 6x13, Mu (Zinkographie Dietrich 1896). PB



Marktbreit: (Kr. Kitzingen) Schloss Holzstich von Whymper um 1870, 11x7. Mu



Markt Erlbach: (Kr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Gesamtansicht, Holzstich, 4x13 Mu (Zinkographie Carl Dietrich auch um 1896), PB



Marktheidenfeld: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht mit Blick auf die neue Brücke vom jenseitigen Mainufer aus, Raddampfer, Boote und Wanderer im Vordergrund, Holzschnitt 1845, 4x13 PB



Marktheidenfeld: (Kr. Main-Spessart) Ansicht, im Vordergrund der Main mit Brücke und Lastkahn, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5. Ba, Ki (11x16), MM (1844), Mu (auch um 1850 11x16) PB, St



Marktheidenfeld: (Kr. Main-Spessart) Holzstich Nicholls um 1850, 10x15. Mu



Marktheidenfeld: (Kr. Main-Spessart) Gesamtansicht im Vordergrund der Main, Holzstich, 4x13 Mu (Zinkographie Dietrich 1896), PB



Marktredwitz: (Kr. Wunsiedel) Rathaus, Lithographie Ermer, 3x27. Ra



Marktsteft: (Kr. Kitzingen) Gesamtansicht über den Main (u. a. Iphofen) mit Blick auf den Schwanberg, Weinbau, im Vordergrund der Main mit Schiffen, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13,5x16,5. Ba, Ki (11x16), MM (1844), Mu (auch um 1845, auch um 1850 11x16) PB, Ra, St



Marloffstein: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Dorfansicht mit Gasthof, Stahlstich um 1840, 8x11. Mu



Marloffstein: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Ansicht mit Schloss Stahlstich von Wagner um 1850, 8x11 Mu



Marloffstein: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Holzstich um 1880, 7x12. Mu (auch um 1890), 7x12. Mu



Marloffstein: (Kr. Erlangen-Höchstadt) Studentengasthof, getönter Holzstich um 1880, 7x12. Mu (auch um 1890), PB



Maximiliansgrotte: bei Krottensee: Höhle, Holzstich aus „Daheim“? (Hopfengewinnung) um 1856, 3,7 (Durchmesser). BK



Mellrichstadt: (Kr. Rhön-Grabfeld) Ansicht, Lithographie von Franz Leinecker 1847, 11,8x18. MR



Mellrichstadt: (Kr. Rhön-Grabfeld) Gesamtansicht, Holzstich, 4x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896), PB



Mellrichstadt: (Kr. Rhön-Grabfeld) Altstadtansicht mit dem Neustädter Tor, Holzstich nach Spieß, 19x22. MR (2. Hälfte 19. Jh.), PB



Mengersdorf: (Mistelgau) (Kr. Bayreuth) Ansicht, Radierung von J. von Mayr aus: Reichsritterschaftlicher Almanach aufs Jahr 1792, 8,7x11,7. Ki



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Stahlstich von A. Geist um 1854 (Abb. in: Hanns Hubert Hofmann: Burgen, Schlösser und Residenzen in Franken 1961)



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Schloss, Holzstich um 1870, 19x28. Mu



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Schloss, Holzstich um 1885, 12x9. Mu



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Ansicht, Zinkographie um 1890, 9x9. Mu



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Ansicht, Zinkographie von F. Knab um 1890, 18x22. Mu



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) im Spessart Schloss und Jagdhaus Luitpoldhöhe bei Rohrbrunn, Holzstich, 6x12 PB



Mespelbrunn: (Kr. Aschaffenburg) Schloss und Jagdschloss Luitpoldhöhe bei Rohrbrunn auf 1 Blatt, Zinkographie von Carl Dietrich 1896, 8x13. Mu (auch um 1896)



Miltenberg: Ansicht, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein I,4 (1624), 9,5x16. Mu, St



Miltenberg: Ansicht, im Vordergrund der Main, Kupferstich aus: Matthäus Merian 1646, 14x29,5. Ki, Mu, St, (auch 1648)



Miltenberg: Ansicht im Vordergrund der Main mit Booten, Kupferstich, vermutl. aus: C. Riegel: Der getreue Reisgefert durch Teutschland 1686, Ho



Miltenberg: Ansicht (mit dem Untergang einer Fähre des Banners der freiwilligen Sachsen am 12.4.1814, Holzstich Gustav Müller, 21x28. Mu



Miltenberg: Gesamtansicht vom Main aus mit Blick auf das Schloss, Lithographie von Dilger um 1840, 20,13,5 PB, Holzstich, 6x13 PB



Miltenberg: Ansicht vom Main aus mit der Mildenburg „Schloss Miltenberg“, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 13x16,5 Ba, Ki (10,7x15,7), MM (1844), Mu (auch um 1850 11x16 „mit Engelsburg“ auf 1 Blatt), Ra, St



Miltenberg: Ansicht „Panorama von Miltenberg“, Aquatinta von W. Witthöft nach C. Richard um 1850, 12,5x62,3. Ki, (auch um 1860)



Miltenberg: Ansicht von der Burgruine ins Maintal, Stahlstich von Riegel um 1850, 8x13. Mu



Miltenberg: Ansicht Altstadt, Holzstich um 1890, 12x15. Mu



Miltenberg: Gesamtansicht von einer Anhöhe, Holzstich mit grau gouachierter Umrandung, 12x16. Mu (Zinkographie um 1890), PB



Miltenberg: Gesamtansicht links unten kleine Ansicht von Engelsberg, Holzstich, 7x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896), PB



Miltenberg: Burg „Mildenberg.Burgk“, Kupferstich aus: Daniel Meisner: Schatzkästlein um 1630, 9,5x15. Ki (1628), Mu, St



Miltenberg: Burg „Mildenberg.Burgk“, Kupferstich von D. Meisner 1678, 7x14. Ki



Miltenberg: Burg, Schlossansicht mit weitem Blick ins Maintal, Stahlstich nach Fritz Bamberger aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, 11x16,5. Ba Ki, Mu, PB



Miltenberg: Burg, Schloss, Holzstich M. A. um 1870, 13x18. Mu, PB



Miltenberg: Marktplatz Gasthof zum Riesen, Holzstich von Aarland um 1880, 12x10. Mu, Ra



Miltenberg: Marktplatz Fachwerkhaus, Holzstich 1881, 12x9. Mu



Miltenberg: Neues Jagdschloss des Prinzregenten, Holzstich um 1890, 7x11. Mu



Miltenberg: Würzburger Tor, Holzstich um 1870, 12x8. Mu, PB



Miltenberg: (Umgebung) „Das Sachsen-Grab bei Miltenberg“, Lithographie von Dilger 1840, 14x19,7. Ki



Miltenberg: (Umgebung) Würzburger Tor Holzstich um 188=, 12x8. Mu



Mögeldorf: (Nürnberg) Ansicht, Kupferstich von P. Isselburg um 1615, Ho



Mögeldorf: (Nürnberg) Ansicht, Kupferstich von C. M. Roth 1759, 15x26. Mu (auch um 1759)



Mögeldorf: (Nürnberg) Ansicht, Radierung von H. Dunker nach Johann Adam Klein um 1820, 14x20. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) „Mögeldorf von der Ostseite". Stahlstich von L. Robock und G. Hess. Um 1840.17x25,2. Blick über den Pegnitzgrund. Im Hintergrund die Silhouette von Nürnberg. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) "Das Hallerschloss", Ansicht, Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1805 aus: Stammbuch-Ansichten, 4x18,1. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) "Ansicht des Cnopfischen Herrensitzes zu Moegeldorf", Radierung von Johann Christoph Jakob Wilder 1804, 13,1x20,9. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Die erste Industrieanlage 1850 (in: 200 Jahre Franken in Bayern)



Mögeldorf: (Nürnberg), Radierung von Georg Christoph Wilder um 1860 aus: Erinnerungsblätter an Nürnberg und dessen Umgegend bei Zeiser, 11,7x17. Ki.



Mögeldorf: (Nürnberg) Poetenwäldlein (von Westen, im Hintergrund Nürnberg), Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 13x18. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Poetenwäldlein (von Westen, Ansicht von Nürnberg), Kupferstich von J. A. Graff und J. V. Kraus bei J. Wolff Augsburg um 1710, 11x17,4. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck. Allegorische Darstellung mit Sinnsprüchen. Anonymer Kupferstich. Um 1750. 10x14. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) „Ansichten und Grundriss der Anlagen des Schmaussenbucks bei Nürnberg". Radierung von Dunker. Um 1830. 35x39. Siehe Seite 53. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Hier ist der schöne Ort genandt die Buchenklingen …“, Kupferstich von Johann Alexander Boener um 1700, 13,2x18,6. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck, Kupferstich um 1700, 20x26,5. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Christianens-Platz“, Lithographie bei G. P. Buchner um 1832, 18,4x24,8. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Einsiedelei“, Lithographie bei G. P. Buchner um 1832, 17,5x24,7. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Friedrichsrunde“, Lithographie bei G. P. Buchner um 1832, 17,5x25. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Die Hohle-Gasse“, Lithographie bei G. P. Buchner um 1832, 17,9x25,2. Ki



Mögeldorf: (Nürnberg) Schmausenbuck „Das Schweizerhaus … 1832“, Lithographie bei G. P. Buchner um 1832, 17x24. Ki



Moggast: (Ebermannstadt) (Kr. Forchheim) Höhle „Eingang der Hoele bei Mockas“, Aquatintaradierung von I. S. Knüpffer 1795 aus: Johann Christian Rosenmüller: Abbildungen und Beschreibungen merkwürdiger Hölen um Muggendorf … 1796, 23,8x20. BK (differierende Ausgaben)



Moggast: (Ebermannstadt) (Kr. Forchheim) Höhle „Prospect der Hoele bei Mockas“, Aquatintaradierung von I. S. Knüpffer 1795 aus: Johann Christian Rosenmüller: Abbildungen und Beschreibungen merkwürdiger Hölen um Muggendorf … 1796, 36x26,5. BK (differierende Ausgaben)



Moggast: (Ebermannstadt) (Kr. Forchheim) Höhle „Der Eingang zur Mokaser Höhle“, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf …, 1815, 11,7x11,5. BK (differierende Ausgaben)



Moggast: (Ebermannstadt) (Kr. Forchheim) Höhle „Die Mokaser Höhle inwendig“, Kupferstich aus: Friedrich Wilhelm Ferdinand Brandenstein: Gebirgsgegenden und Höhlen um und bei Muggendorf …, 1815, 11,7x11,5. BK (differierende Ausgaben)



Mönchsröden: (Rödental) (Kr. Coburg) „Das Kloster Mennigsreden im Territorium Coburg“, Radierung von C. B. S. 1791, 20x31,3. Ki



Mönchsroth: (Kr. Ansbach) bei Dinkelsbühl Benediktinerpropstei, Holzstich von Link um 1850, 8x12. Mu (auch 17x11)



Moritzberg: (Röthenbach an der Pegnitz) „Der Gipfel des Morizbergs“, Radierung von Annert um 1790, 17,5x24,7. Ki



Moritzberg: (Röthenbach an der Pegnitz) (Kr. Nürnberger Land) „Parthie vom Moriz Berg." Radierung von Wagner. 1841. 8,8x14,8. Ki



Mörnsheim: Der Mörnsheimer Bruch bei Solnhofen Holzstich von Fr. Keller um 1880, 25x38. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht „Wappen des durch die dortigen Höhlen merkwürdigen Marktes Muggendorf“ (im Hintergrund Muggendorf), Lithographie von Friederich Christian Birner aus: Adresse und Handbuch für den Ober-Main-Kreis T.3 (1821), 61 (rund). Fr



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) und 14 Ansichten „Erinnerungsblatt für Freunde Muggendorfs und dessen Umgebungen“ (Neideck, Wüstenstein, Riesenburg, Rabenstein, Tüchersfeld, Streitberg, Greifenstein mit Heiligenstadt, Unteraufseß, Doos, Rabeneck, Pottenstein, Egloffstein, Wichsenstein, Gößweinstein), Radierungen von Conrad Wiessner (auch Wießner) um 1825, 44x47,5. BK (1834 47x51,9), Ki, Mu (um 1820 47x51)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Karte, Radierung von Chr. Grünewald aus: 6 Ansichten und Charte … Nürnberg 1829, 17x21. BK, Ki



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie von J. B. Dilger 1830, 15x20. Ki (um 1835, auch um 1830), Mu (um 1830)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Kupferstich Carl? Wiessner (auch Wießner) 1834, 17x23. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie aus: Philipp Heinel: XII Ansichten der vorzüglichsten Landschafts-Parthien aus Franken, Bayreuth bei Höreth 1839, 23x33. Ki



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Radierung von F. Grünewald um 1840, 15,1x20. Ki



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie von Carl Käppel Theodor Rothbarth um 1840, 10,6x14,6. Ki



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Gesamtansicht (im Vordergrund rechts die Wiesent), Stahlstich von J(ohann) Poppel aus: Chlingensperg: Das Königreich Bayern 1850, 11,5x16 Ch, Ki (um 1845 10x15,4), Mu (um 1850), Ra, St



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie von Theodor Rothbarth nach Carl Käppel. Aus: Scizzen aus der Fränkischen Schweiz bei Engelhardt um 1860, 19x24, Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Gesamtansicht, darüber 3 Teilansichten von Streitberg, Kurhaus und Ruine Neideck, Holzstich nach von Püttner / Kaeseberg & Oertel um 1870, 18x18. Mu, PB



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Holzstich von Püttner um 1880, 9x14. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Holzstich von Hofmann um 1880, 10x12. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Lithographie (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Englische Lithographie von F. Thöming (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Ansicht, Lithographie, 22x31. Ra



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Gesamtansicht mit den Burgen Neideck und Greifenstein, 3 Ansichten auf 1 Blatt, Holzstich, 7x13 Mu (Zinkographie Carl Dietrich 1896), PB



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) und Umgebung, Holzstich. Ra



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) „Cur- und Gasthaus zur Fränkischen Schweiz“, Lithographie um 1860, 19x23. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Kurhaus Stahlstich gedruckt von Weger in Leipzig (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1988)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) Marktplatz mit Brunnen und Blick zur Kirche und zum Pavillon, Radierung von F. Grünewald / Christ 1842, (3 versch. Fassungen) 19x22. Mu



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) „der hole Berg bey Muggendorf“ aus: Johann Gottlieb Hentze: Versuch über die ältere Geschichte des fränkischen Kreises …“ 1788 (Bernhard Schemmel: Die Entdeckung der Fränkischen Schweiz 1979)



Muggendorf: (Wiesenttal) (Kr. Forchheim) „Hohler Berg“, Holzstich um 1870, 10x11. Mu



Mühlental: (Fränkischer Jura) „Im Mühlental“, Lithographie um 1830, 15x19. Mu



Mühlhausen: (Kr. Erlangen-Höchstadt) "Mühlhaußen", Kupferstich aus: Egloffsteiner Gesangbuch 1726 (Abb. in: Albrecht von und zu Egloffstein: Schlösser und Burgen in Oberfranken 1972)



Münchberg: (Kr. Hof) Gesamtansicht, Holzstich, 4x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896, auch um 1896), PB



Münnerstadt: (Kr. Bad Kissingen) Gesamtansicht, Holzstich, 4x13 Mu (Zinkographie von Carl Dietrich 1896), PB



Münsterschwarzach: (Schwarzach am Main) ( Kr. Kitzingen) Abtei Kupferstich von Johann Balthasar Gutwein aus: Magna gloria ... 1743 (Abb. in: Die Benediktinerabtei Münsterschwarzach 1965)



Münsterschwarzach: (Schwarzach am Main) (Kr. Kitzingen) Ansicht im Vordergrund der Main, Farblithographie von Göss, um 1842, Ho



Münsterschwarzach: (Schwarzach am Main) (Kr. Kitzingen) „Kloster Schwarzach“ (Kirche, Kloster und Teile des Orts vom Main aus, im Vordergrund Fähre), Stahlstich von S. Lacey nach Ludwig Richter aus: Heeringen: Wanderungen … um 1840, 10,4x15,1. Ki (um 1835), MM (um 1840), Mu (um 1850), PB, Ra, Ri, St



Main: Karte Mainviereck Aschaffenburg-Spessart Kupferstich von LeRouge um 1780, 21x27. Mu



Main: Karte: "Lauf des Mayns von Schweinfurt bis Wertheim" im Zentrum Würzburg Kupferstichkarte von C. F. Lochner aus: Carl Gottfried Scharold: Würzburg und die umliegende Gegend ... 1805



Main: Karte „Der Untermainkreis“ mit Ansicht der Festung Marienberg, Kupferstich K. C. F. Hammer 1821, 56x62. Ra



Main: Karte „Panorama des Mains und seiner nächsten Umgebungen von Lichtenfels bis Mainz“, Stahlstich von J. Lehnhardt nach Fr. Wh. Delkeskamp aus: Menk-Dittmarsch: Der Main, 1843, Me



Main: Karte (von Mainz bis Bamberg), Kupferstich aus: S. Hänle und Karl von Spruner (auch Sprunner) Handbuch für Reisende auf dem Maine Würzburg 1843. Wö



Main: Karte „Der Lauf des Mains von Bamberg bis Mainz“, Stahlstich nach C. von Sprunner (Karl von Spruner), aus: Ludwig Braunfels: Die Mainufer 1847, Faltkarte. Ba



Main: Karte Mainlauf Holzstich um 1880 (Mittelpunkt Karlstadt, Ochsenfurt), 11x18. Mu



Mittelfranken: Karte Augsburg – Feuchtwangen – Pappenheim – Neuburg/Donau. Kupferstich aus der neunteiligen Schwabenkarte von Seutter um 1740, 52x67,5 St



Mittelfranken: Karte „Tafel von Bayern“, Kupferstich Verl. Des Geographischen Instituts Weimar 1808, 30,5x40. Ki



Mittelfranken: Karte Uffenheim-Scheinfeld-Bad Windsheim (im Südwesten Rothenburg, Kupferstich A. Bürck, 33x41. Mu



Muggendorf: Karte (der Höhlen und Täler bei Muggendorf und Eingang zur Burggaillenreuther Höhle), Lithographie von G. Scharf aus Buckland 1823, 23,3x20,4. BK



Muggendorf: Karte „Topographische Karte von Muggendorf und seinen Umgebungen, Kupferstich von F. X. Ammon – C. R. Dreykorn aus: Joseph Heller: Muggendorf und seine Umgebungen oder die Fränkische Schweiz 1829, 17,8x21. Ki



Muggendorf: Karte (und Umgebung), Radierung von Grünewald aus „6 Ansichten …“ Nürnberg 1829, 17x21. BK, Ki



Mainz: Karte „Moguntinorum“ (mit Mainlauf), Kupferstich K. G. Falck. Ra



Mainz: (Erzbistum) Karte „Partie orientale du temporel de l’archeveché et electorat de Mayende et le comté de Reineck“, Kupferstich von Johannes Jansson-(Sanson?)-Jaillot 1674, 56,5x43. St




Bücherverzeichnis



Marktbibart: s. Markt Bibart:



Müller, Hans von:
Die erste Liebe des E. T. A. Hoffmann
Heidelberg 1955
Personen: Hoffmann, E. T. A.:



Martius, Ernst Wilhelm:
Wanderungen durch eine Theil von Thüringen und Franken
Erlangen 1795
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Meidinger-Geise, Inge:
Jenseits der Wortmarken : Texte zur Zeit
Erlangen 1982
weitere Stichwörter: Gedichte:



Meissner, Franz Hermann:
Das Geheimnis der Nürnberger Madonna : eine seltsame Geschichte
Leipzig o. J.
Orte: Nürnberg:



Morper, Hans:
Lachendes Bamberg : heitere und besinnliche Gedichte, Lieder und Geschichten aus Bamberg und dem Bamberger Land
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg:
Personen: Schwanfelder, Agnes:
weitere Stichwörter: Gedichte: Mundart: Leck mich am Arsch:



Müller, Hans:
Schloss Seehof, Juwel in der Gemeinde Memmelsdorf : Geschichte von Seehof
Memmelsdorf 1985
Orte: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Garten: Park: Seehof:



Merian, Maria Sibylla:
Der Raupen wunderbare Verwandlung
Dortmund 1982
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Pflanzenbuch: Blumenbuch: Botanik: Geschichte: Insekten: Raupen:



Menzel, Ilse:
Aus alten Kräuterbüchern
München 1982
weitere Stichwörter: Pflanzenbuch: Kräuterbuch: Heilpflanzen:



Marzell, Heinrich:
Zauberpflanzen und Hexentränke : Brauchtum und Aberglaube
Stuttgart 1963
weitere Stichwörter: Kräuter: Pflanzen: Zauberpflanzen: Alraune: Johanniskraut: Heilpflanzen:



Merian, Maria Sibylla: Schnack, Friedrich:
Das kleine Buch der Tropenwunder
Leipzig o. J.
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Blumenbuch: Schmetterlinge: Raupe: Insekten:



MacCormack, R. W. B.:
Tief in Bayern : eine Ethnographie
Frankfurt 1991
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Satire:



Müller, Bruno:
Joseph Heller und die Vorgeschichtsforschung in Oberfranken
Bamberg 1954
Personen: Heller, Joseph:
weitere Stichwörter: Vorgeschichte:



Mößlang, Franz Hugo:
Deutschland, deine Bayern : die weißblaue Extrawurst
Reinbek 1971
Orte: Bayern:
weitere Stichwörter: Witz: Humor:



Merzbacher, Friedrich:
Die Hexenprozesse in Franken
München 1970
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Hexen: Hexenprozess: Recht:



Meyer, Christian:
Geschichte Frankens
Berlin 1922
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Müller, Wilhelm:
Universität Bayreuth
Bayreuth 1975
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Universität:



Matthäus, Klaus:
Notizen zur Geschichte des Erlanger Buchhandels
Erlangen 1987
Orte: Erlangen:
weitere Stichwörter: Buchhandel:



Mummendey, Richard:
Von Büchern und Bibliotheken
Bonn 1950
weitere Stichwörter: Buch: Bibliothek: Schrift: Bibliophilie: Buchhandel:



Mälzer, Gottfried:
Universitätsbibliothek Würzburg
Braunschweig o. J.
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Universitätsbibliothek:



Meyer, Otto:
Bamberg und das Buch
Bamberg 1966
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Buch:



Mainfränkisches Museum Würzburg:
Wegweiser durch die Schausammlungen
Würzburg 1965
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Museum:



Merian, Sibylla Maria:
Neues Blumenbuch. Nachdr.
Wiesbaden 1979
weitere Stichwörter: Blumenbuch:



Musäus, Johann Karl:
Volksmärchen der Deutschen
München o. J.
weitere Stichwörter: Märchen:



Marbach, G. O.:
Ergötzliche Geschichten von der Bauernschläue der sieben Schwaben und vom listigen Reineke Fuchs
Stuttgart 1986
Orte: Schwaben:
weitere Stichwörter: Reineke Fuchs: Die Sieben Schwaben: Volkslied: Lied:



Marbach, G. O.:
Erstaunliche Geschichten vom Zauberer und Schwarzkünstler Doktor Johann Faust und dem gehörnten Siegfried
Stuttgart 1986
Personen: Faust: Siegfried:
weitere Stichwörter: Siegfried: Sagen:



Marbach, G. O.:
Anmutige Geschichten von der Liebe Tristans und Isaldes, von Robert dem Teufel und von Wigalois vom Rade
Stuttgart 1986
Personen: Wirnt von Gräfenberg:
weitere Stichwörter: Tristan und Isolde: Wigalois:



Marbach, G. O.:
Kurzweilige Geschichten von Eulenspiegels Streichen, den Schildbürgern und Hans Guck in die Welt
Stuttgart 1986
Personen: Eulenspiegel:
weitere Stichwörter: Eulenspiegel: Schildbürger: Hans Guck in die Welt:



Marbach, G. O.:
Anmutige Geschichten von Griseldis und Magelone, nebst anderen Beispielen von Liebesfreud und Liebesleid
Stuttgart 1986
weitere Stichwörter: Volksbuch: Griseldis: Magelone: Lied:



Marbach, G. O.:
Erbauliche Geschichten von der Geburt unseres Herrn, von der heiligen Genoveva und vom Meerwunder Melusina
Stuttgart 1986
Personen: Maria (hl.): Jesus: Genoveva (hl.):
weitere Stichwörter: Volksbuch: Melusine:



Mümmler, Manfred:
Brauchtum : Ausdruck fränkischer Lebensweise
Emskirchen 1985
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Brauchtum:



Merkle, Ludwig:
Bayerischer Festkalender
München 1981
Personen: Leonhard (hl.):
weitere Stichwörter: Feste: Brauchtum: Jahreslauf: Bierfest: Brunnen: Fastnacht: Fischerstechen: Kinderfest: Kirchweih: Prozession: Leonhardiritt: Weinfest:



Maas, Herbert:
Mausgesees und Ochsenschenkel : kleine nordbayerische Ortsnamenkunde
Nürnberg 1969
weitere Stichwörter: Ortsnamen: Name:



Moser, Dietz-Rüdiger:
Taschenlexikon zur bayerischen Gegenwartsliteratur
München 1986
weitere Stichwörter: Literatur: Biographie: Literaturgeschichte:



Meier-Gesees, Karl: Rother, Richard:
Neunerlei Geleck : das frohe Buch des Gaues Bayreuth
Bayreuth 1943
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Umgebung): Bamberg: Coburg: Kulmbach: Bamberg: Hof:
Personen: Eppelein von Geilingen: Paul, Jean: Eulenspiegel: Eisenbarth, Johann:
weitere Stichwörter: Schwank: Erzählungen: Eulenspiegel: Bier: Anekdote:



Meidinger-Geise, Inge:
Texte aus Franken : Anthologie
Lichtenfels 1967
Orte: Würzburg: Bamberg: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Judenfriedhof: Friedhof: Brücke: Heilige: Literatur:



Meidinger-Geise, Inge:
Ohne Denkmalschutz : ein fränkisches Lesebuch
Nürnberg 1970
Orte: Main: Amorbach: Sanspareil: Almoshof: Schniegling: Wörnitz:
weitere Stichwörter: Gedichte: Erzählungen: Mähmaschine: Zinnfigur:



Mannack, Eberhard:
Die Pegnitz-Schäfer : Nürnberger Barockdichtung
Stuttgart 1968
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Pegnitzschäfer: Literatur: Literaturgeschichte 17. Jh.: Barock:



Mauer, Hermann: Herrmann, Erwin:
Sagen aus dem westlichen Oberfranken
Bayreuth 1986
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Sagen:



Mann, Golo:
Geschichte und Geschichten
Frankfurt 1961
Personen: Huch, Ricarda: Schiller, Friedrich: Jünger, Ernst: Adams, Henry: Marx, Karl: Koestler, Arthur: Metternich: Chateaubriand, François René de:
weitere Stichwörter: Biographie:



Müller, Erwin:
Goethe in Marktredwitz
Marktredwitz 1949
Orte: Marktredwitz:
Personen: Goethe, Johann Wolfgang von:



Mewis, M. G.:
Der Mönche
Frankfurt 1986
Orte: Lauenstein:
weitere Stichwörter: Weiße Frau: Roman: Sagen:



Mendelsohn-Bartholdy, Felix:
Reisebriefe
München 1947
Personen: Mendelsohn-Bartholdy, Felix:
weitere Stichwörter: Briefe: Reiseberichte:



Müller, Wilhelm:
Adolph Menzel in Bayreuth
Aus: Archiv für Geschichte von Oberfranken. 54. 1974
Orte: Bayreuth:
Personen: Menzel, Adolph: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mitterer, Erika:
Der Fürst der Welt : Roman
Wien 1988
weitere Stichwörter: Romanmotiv:



Mörike, Eduard:
Gesammelte Schriften : in vier Bänden
Leipzig. - Band 1 - 2. 1905
Orte: Prag:
Personen: Mozart, Wolfgang Amadeus von:
weitere Stichwörter: Gedichte:



Montaigne, Michael:
Tagebuch einer Badereise
Gütersloh o. J.
Orte: Bodensee: Augsburg: München: Innsbruck: Brixen: Bozen: Italien: Florenz: Rom: Mailand: Lyon:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Bad:



Morgental, Michael:
Garten zwischen Lebensbäumen und elf weitere Schattensprünge : Science-Fiction- und Fantasy-Erzählungen
München 1983
weitere Stichwörter: Science-Fiction: Fantasy:



Mozart, Wolfgang Amadeus:
Briefe : eine Auswahl
Berlin 1986
Personen: Mozart, Wolfgang Amadeus:
weitere Stichwörter: Briefe:



Mozart, Wolfgang Amadeus:
Briefe
Frankfurt 1980
Personen: Mozart, Wolfgang Amadeus:
weitere Stichwörter: Briefe:



Mozart, Wolfgang Amadeus:
Bäsle-Briefe
München 1980
Personen: Mozart, Wolfgang Amadeus: Mozart, Maria Anna Thekla: Bäsle:
weitere Stichwörter: Briefe:



Mühsam, Erich:
Zur Psychologie der Erbtante
Berlin 1989
Personen: Mühsam, Erich:



Münchhausen, Börries von:
Das Balladenbuch
Gütersloh 1962
Orte: Eichstätt:
Personen: Meingoz (Bischof von Eichstätt): Albertus Magnus:
weitere Stichwörter: Nibelungen: Ballade:



Musäus, Johann Karl August: Goethe, Johann Wolfgang von:
Sakr'ment wohin? : der Märchendichter Musäus in Konflikt mit der Coburger Polizei
Coburg 1962
Orte: Coburg:
Personen: Musäus, Johann Karl August: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mahal, Günther:
Joseph Viktor von Scheffel : Versuch einer Revision
Karlsruhe 1986
Personen: Scheffel, Joseph Victor von:
weitere Stichwörter: Biographie:



Malter, Wilhelm:
Oberfranken West : Landschaft, Geschichte, Volkstum, Kultur, Kunst. - 2. Aufl.
Heroldsberg 1984
Orte: Bamberg: Oberfranken: Bamberg (Lkr.): Erlangen/Höchstadt (Lkr.): Forchheim (Lkr.): Ebermannstadt (Lkr.): Lichtenfels (Lkr.): Staffelstein (Lkr.): Kronach (Lkr.): Coburg:



Malter, Wilhelm:
Oberfranken West
Nürnberg 1965
Orte: Bamberg: Oberfranken: Bamberg (Lkr.): Höchstadt an der Aisch (Lkr.): Forchheim (Lkr.): Ebermannstadt (Lkr.): Lichtenfels (Lkr.): Staffelstein (Lkr.): Kronach (Lkr.): Coburg:



Malter, Wilhelm:
Oberfranken Ost : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg 1967
Orte: Oberfranken: Bayreuth: Bayreuth (Lkr.): Pegnitz (Lkr.): Kulmbach (Lkr.): Stadtsteinach (Lkr.): Münchberg (Lkr.): Naila (Lkr.): Hof (Lkr.): Rehau (Lkr.): Wunsiedel (Lkr.):
weitere Stichwörter: Geschichte:



Meyer, Otto: Limmer, Ingeborg:
Die Fränkische Schweiz
Königstein o. J.
Orte: Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Bildband:



Meyer, Otto: Limmer, Ingeborg:
Der Steigerwald
Königstein o. J.
Orte: Steigerwald:
weitere Stichwörter: Bildband:



Motschmann, Josef:
Der Leidensweg der Juden am Obermain : vom Ende der jüdischen Gemeinden in Lichtenfels, Burgkunstadt und Altenkunstadt in den Jahren 1933 - 1942
Lichtenfels 1983
Orte: Main: Lichtenfels: Burgkunstadt: Altenkunstadt:
weitere Stichwörter: Juden: Judenverfolgung: Nationalsozialismus: Reichskristallnacht:



Menk-Dittmarsch, Friedrich:
Der Main von seinem Ursprung bis zur Mündung
Frankfurt 1981
Orte: Main: Fichtelgebirge: Bischofsgrün: Goldkronach: Bad Berneck: Himmelkron: Plassenburg: Kulmbach: Melkendorf: Creußen: Eremitage: Bayreuth: Altdrossenfeld: Neudrossenfeld: Katschenreuth: Burgkunstadt: Marktzeuln: Lichtenfels: Banz: Vierzehnheiligen: Hausen: Breitengüßbach: Staffelstein: Döringstadt: Unterleiterbach: Baunach: Kemmern: Kreuzberg: Hallstadt: Bamberg: Unterhaid: Stettfeld: Oberhaid: Staffelbach: Eltmann: Ebelsbach: Sand: Schmachtenberg: Zeil: Knetzgau: Haßfurt: Mariaburghausen: Mainberg: Schweinfurt: Wipfeld: Klingenberg: Gaibach: Fahr: Volkach: Hallburg: Escherndorf: Gerlachshausen: Münsterschwarzach: Dettelbach: Kitzingen: Marktsteft: Marktbreit: Ochsenfurt: Sommerhausen: Eibelstadt: Randersacker: Heidingsfeld: Würzburg: Oberzell: Unterzell: Veitshöchheim: Tüngersheim: Karlstadt: Gemünden: Lohr: Neustadt: Zimmern: Marktheidenfeld: Triefenstein: Wertheim: Miltenberg: Kleinheubach: Klingenberg: Aschaffenburg: Stockstadt: Dettingen: Seligenstadt: Hanau: Offenbach: Frankfurt: Mainz:



Mälzer, Gottfried:
Der Main : Geschichte eines Flusses
Würzburg 1986
Orte: Main:
weitere Stichwörter: Rhein-Main-Donau-Kanal: Fischer: Flößer: Schifffahrt: Brücken:



Mulzer, Erich:
Die Nürnberger Altstadt : die architektonische Geschichte eines historischen Großstadtkerns
Nürnberg 1976
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Architektur: Bildband:



Müller, Rolf:
Romantische Reise durch das alte Deutschland : Städte und Landschaften in zeitgenössischen Stichen und Lithographien
Hamburg 1969
weitere Stichwörter: Ansichten:



Meinhart, Hanns:
Franken in Bayern - ein Problem
Nürnberg 1949
Orte: Franken:
weitere Stichwörter: Wirtschaft: Kultur: Geschichte:



Meyer, Otto:
Varia Franconiae historica
Würzburg. - Band 1 - 2. 1981
Orte: Unterfranken: Main: Spessart: Main: Oberfranken: Neustadt an der Aisch: Castell: Ochsenfurt: Schweinfurt: Königshofen: Hammelburg: Würzburg: Bamberg: Bad Königshofen: Saalfeld: Baunach: Herzogenaurach: Banz: Ebrach: Hallstadt: Pommern: Bad Windsheim:
Personen: Meinhard von Bamberg: Heinrich II. (dt. Kaiser): Otto (hl.): Eberhard II. (Bischof von Bamberg): Schönborn, Johann Philipp von: Schönborn, Lothar Franz von: Schönborn, Friedrich Karl von: Hugo von Trimberg: Kunigunde (hl.): Kilian (hl.): Überkum (hl.): Schedel, Hartmann: Clavius, Christoph: Gamanns, Johannes: Westen, Leopold: Oberthür, Franz: Maria (hl.):
weitere Stichwörter: Geschichte: Mittelalter: Spital: Hauptstadt: Mission: Wappen: Aufklärung: Heilige: Gottesdienst: Gebet: Pfarrhaus: Brücke: Buch: Bibliothek: Handschrift: Perikopenbuch: Scriptorium: Buchbinder: Einband: Karmeliten: Universität: Medizin: Dom: Sankt Klara: Sankt Getreu: Michelsberg: Bürgerspital: Bücher s. auch Buch:



Müssel, Karl:
150 Jahre Regierungsbezirk Oberfranken : ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Regierungsbezirks 1837/38
Bayreuth 1988
Orte: Oberfranken: (Regierungsbezirk):
weitere Stichwörter: Regierungsbezirk: Geschichte 19. Jh.:



Meyer, Otto: Roth, Elisabeth: Guth, Klaus:
Oberfranken im Hochmittelalter : Politik, Geschichte, Gesellschaft
Bayreuth 1973
Orte: Bamberg: Main: Regnitz: Pommern:
Personen: Heinrich II. (dt. Kaiser): Gunther (Bischof von Bamberg): Ezzo: Otto (hl.): Eberhard II. (Bischof von Bamberg): Ekbert (Bischof von Bamberg): Andechs-Meran:
weitere Stichwörter: Bistumsgründung: Bistum: Hauptstadt: Feste: Bischof: Schule: Domschule: Investiturstreit: Mission: Gesellschaft: Wirtschaft: Geschichte: Mittelalter: Dom:



Müller, Harry:
Fränkische Landschaft
Bamberg 1979
Orte: Staffelberg: Main: Bamberg:
weitere Stichwörter: Ansichten: Baggersee: Brücken: Luitpoldbrücke:



Meißner, Helmuth:
Kanzelaltäre in Oberfranken
Bayreuth 1982
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Kanzelaltar:



Merkel, Johannes:
Seltene und bedrohte Farn- und Blütenpflanzen in Oberfranken
Bayreuth 1983
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Pflanzen: Farn: Geschützte Pflanzen: Naturschutz:



Merkel, Johannes:
Naturschutz in Oberfranken : zur Problematik der Einbürgerung von Pflanzen und Tieren
Bayreuth 1991
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Pflanzen: Tiere:



Merkel, Johannes:
Alle oberfränkischen Farn - und Blütenpflanzen : Gesamtübersicht, Gefährdung in den einzelnen Naturräumen, Register deutscher Gattungsnamen : Neubearbeitung der Roten Liste für Oberfranken
Bayreuth 1988
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Naturschutz: Rote Liste: Farn: Blütenpflanzen: Pflanzen:



Maurice, Klaus:
Von Uhren und Automaten : das Messen der Zeit
München 1968
weitere Stichwörter: Uhr: Automat: Zeitmessung: Sonnenuhr: Uhrmacher:



Maedebach, Heino:
Veste Coburg
München (Kunstführer : 1967) 5. Aufl. 1976 Dass.: 8., überarb. Aufl. 1981
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Burg: Veste:



Mader, Heinrich:
Bau- und Kunstgeschichte der Plassenburg
Erlangen 1933
Orte: Kulmbach: Plassenburg:
Personen: Vischer, Caspar:
weitere Stichwörter: Burgen:



Mahnke, Fritz:
Schlösser im Umkreis der fränkischen Krone
Coburg. - Band 1. 1974
Orte: Coburg: Rosenau: Ahorn: Finkenau: Hohenstein: Niederfüllbach: Scheuerfeld: Eichhof: Callenberg: Bertelsdorf: Unterlauter: Moggenbrunn: Meeder: Wiesenfeld: Lützelbuch: Neuhof: Waldsachsen: Oeslau: Lauterburg: Fürth am Berg: Hassenberg: Mitwitz: Untersiemau: Ziegerlsdorf: Scherneck: Schottenstein: Lahm: Untermerzbach: Gereuth: Geyersberg: Wiesen: Heilgersdorf: Tambach: Breitenau: Birkenmoor: Rodach: Heldritt: Roßfeld: Rudelsdorf: Mirsdorf: Neukirchen: Weißenbrunn: Schönstädt: Wildenheid: Ketschenbach:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss:



Mahnke, Fritz:
Schlösser und Burgen im Umkreis der fränkischen Krone
Coburg. - Band 2. 1978
Orte: Hafenpreppach: Altenstein: Pfaffendorf: Lichtenstein: Rotenhan: Eyrichshof: Raueneck: Fischbach: Maroldsweisach: Birkenfeld: Ditterswind: Burgpreppach: Sternberg: Brennhausen: Bundorf: Stöckach: Dippach: Ermershausen: Friesenhausen: Rottenstein: Eichelsdorf: Bettenburg: Königshofen: Kleinbardorf: Sulzfeld: Wildberg: Oberlauringen: Wetzhausen: Craheim: Birnfeld: Leuzendorf: Bramberg: Königsberg: Rentweinsdorf: Kirchlauter: Weißenbrunn: Gleusdorf: Buch am Forst: Schney: Knopsberg: Klosterlangheim: Strößendorf: Hochstadt: Nassanger: Trieb: Theisenort: Schmölz: Tüschnitz: Küps: Oberlangenstadt: Nagel: Redwitz: Kronach: Veste: Burgkunstadt: Ebneth: Wildenroth: Schmeilsdorf: Wernstein: Niesten: Giechkröttendorf: Lauenstein: Staffelberg: Ansberg: Unterleiterbach:
weitere Stichwörter: Burgen: Schloss:



Müller, Konrad M.:
Mittelalterliches Franken : ein Reisehandbuch
Würzburg 1980
Orte: Wimpfen: Guttenberg: Heilbronn: Weinsberg: Öhringen: Löwenstein: Schwäbisch Hall: Hornberg: Crailsheim: Feuchtwangen: Dinkelsbühl: Wildenburg: Miltenberg: Eberbach: Walldürn: Weikersheim: Bad Mergentheim: Boxberg: Bischofsheim: Lauda: Creglingen: Röttingen: Rothenburg ob der Tauber: Uffenheim: Frankenberg: Bad Windsheim: Neustadt: Neuhof: Rügland: Cadolzburg: Lichtenau: Abensberg: Colmberg: Ornbau: Merkendorf: Wolframs-Eschenbach: Hilpoltstein: Bamberg: Lisberg: Eltmann: Zell: Zabelstein: Stollburg: Schlüsselfeld: Prichsenstadt: Volkach: Iphofen: Ochsenfurt: Giebelstadt: Würzburg: Karlsburg: Karlstadt: Lohr: Rothenfels: Wertheim: Henneburg: Dettelbach: Kitzingen: Sulzfeld: Frickenhausen: Sommerhausen: Eibelstadt: Rimpar: Homburg: Scherenburg: Hammelburg: Bad Kissingen: Bischofsheim: Rieneck: Münnerstadt: Bad Neustadt: Mellrichstadt: Ostheim: Fladungen: Coburg: Seßlach: Rodach: Bramberg: Bettenburg: Hofheim: Königsberg: Schmachtenberg: Rauheneck: Lichtenstein: Altenstein: Forchheim: Höchstadt a. d. Aisch: Gößweinstein: Unteraufseß: Leienfels: Giechburg: Lichtenfels: Niesten: Kronach: Lauenstein: Kulmbach: Bayreuth: Zwernitz: Waldstein: Eysölden: Bechtal: Brunneck: Weißenburg: Wülzburg: Ellingen: Pappenheim: Eichstätt: Thierstein: Aschaffenburg: Klingenberg: Mespelbrunn: Alzenau: Altdorf: Betzenstein: Hersbruck: Wildenfels: Hohenstein: Lauf: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Mittelalter: Architektur: Burgen:



Mayer, Heinrich:
Die Kunst im alten Hochstift Bamberg und seinen nächsten Einflussgebieten
Bamberg. - Band 1 - 2. 1952 - 1955
Orte: Bamberg (Hochstift): Bamberg: Adelsdorf: Altenbanz: Altenkunstadt: Altenstein: Amlingstadt: Ampferbach: Arnstein: Aschbach: Banz: Baunach: Bischberg: Bramberg: Breitengüßbach: Büchenbach: Burgebrach: Burgellern: Burgkunstadt: Burgpreppach: Burgwindheim: Burk: Buttenheim: Dörfleins: Döringstadt: Dormitz: Drosendorf bei Eggolsheim: Drosendorf (Hollfeld): Drosendorf (Memmelsdorf): Drügendorf: Ebelsbach: Ebensfeld: Ebermannstadt: Ebern: Ebing: Ebrach: Effeltrich: Eggenbach: Eggolsheim: Eltmann: Etzelskirchen: Eyrichshof: Forchheim: Forth: Frauenaurach: Frauendorf: Freienfels: Frensdorf: Fürnbach: Gaiganz: Gaustadt: Geisfeld: Gemeinfeld: Gerach: Gereuth: Geusfeld: Giechburg: Gleißenau: Gleusdorf: Gleußen: Gößweinstein: Gräfenhäusling: Grafengehaig: Greifenstein: Gremsdorf: Großbirkach: Großgressingen: Gügel: Gunzendorf: Hallerndorf: Hallstadt: Han: Hannberg: Hausen: Heilgersdorf: Heiligenstadt: Heroldsbach: Herreth: Herrnsdorf: Herzogenaurach: Herzogenreuth: Hetzles: Hirschaid: Hochstadt: Hochstahl: Höchstadt a. d. Aisch: Hohenmirsberg: Hohenpölz: Hollfeld: Jägersburg: Isling: Kaltenbrunn: Kemmern: Kersbach: Kirchahorn: Kirchaich: Kirchehrenbach: Kirchenbirkig: Kirchlauter: Kirchröttenbach: Kirchrüsselbach: Kirchschletten: Klausstein: Kleinziegenfeld: Kleukheim: Königsfeld: Kreuzberg (Hallerndorf): Krögelstein: Kronach: Veste: Küps: Kunreuth: Kupferberg: Lahm: Langensendelbach: Klosterlangheim: Lauberberg: Lauf (Zapfendorf): Lembach: Leimershof: Lettenreuth: Leutenbach: Leuzendorf: Lichtenfels: Lichtenstein: Limbach: Lisberg: Burg: Litzendorf: Lohndorf: Lohr (Pfarrweisach): Lonnerstadt: Ludwag: Ludwigschorgast: Maineck: Mainroth: Maria Limbach: Marienweiher: Marktgraitz: Marktleugast: Marktschorgast: Marktzeuln: Marloffstein: Memmelsdorf: Memmelsdorf (Ufr.): Merkendorf: Mistelfeld: Mistendorf: Modschiedel: Moggast: Motschenbach: Mühlendorf: Mühlhausen: Mürsbach: Muggendorf: Naisa: Nankendorf: Neubrunn: Neudorf (Modschiedel): Neuhaus (Hollfeld): Neundorf: Neunkirchen: Niedermirsberg: Oberailsfeld: Oberbrunn: Oberhaid: Oberköst: Oberküps: Oberlangheim: Oberleiterbach: Obermerzbach: Ösdorf: Pautzfeld: Pettstadt: Peulendorf: Pfaffendorf: Pfarrweisach: Pinzberg: Pommersfelden: Poppendorf (Heroldsbach): Poppendorf (Hohenmirsberg): Pottenstein: Presseck: Pretzfeld: Priesendorf: Prölsdorf: Rattelsdorf: Reckendorf: Regensberg: Reichmannsdorf: Schloss: Rentweinsdorf: Reifenberg: Reundorf: Reuth: Röbersdorf: Röttenbach: Roßstadt: Rotenhan: Rothmannsthal: Sambach: Sand: Sandhof: Sanspareil: Sassendorf: Scheßlitz: Schlüsselau: Schlüsselfeld: Schnaid: Schney: Schönbrunn: Schottenstein: Schweisdorf: Senftenberg: Seßlach: Seußling: Stadelhofen: Stadtsteinach: Staffelbach: Staffelberg: Staffelstein: Stappenbach: Stegaurach: Steinbach: Steppach: Stettfeld: Straßgiech: Strößendorf: Streitberg: Strullendorf: Stübig: Stublang: Tambach: Teuchatz: Theisenort: Thüngfeld: Thurn: Tiefenpölz: Tiefenstürmig: Trabelsdorf: Trieb: Nassanger: Trossenfurt: Trunstadt: Ützing: Tütschengreuth: Unteraufseß: Unterhaid: Unterleinleiter: Unterleiterbach: Untermerzbach: Unterpreppach: Untersteinbach: Unterweilersbach: Veitlahm: Veitsberg: Viereth: Vierzehnheiligen: Volsbach: Vorbach: Wachenroth: Waischenfeld: Walsdorf: Wattendorf: Weichenwasserlos: Weiden (Modschiedel): Weingartsgreuth: Weismain: Wernstein: Wichsenstein: Wiesen: Wiesentfels: Wiesenthau: Willersdorf: Wonsees: Würgau: Zapfendorf: Zeil: Zell: Zentbechhofen: Zückshut:
weitere Stichwörter: Kunst: Kirchen: Burgen: Kloster: Schloss: Seehof:



Müller, Bruno:
Der Kreuzgang des Karmelitenklosters in Bamberg : Bestimmung und Deutung der Bildinhalte seiner Kapitelle
Bamberg 1961
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Kreuzgang: Plastik: Karmelitenkloster:



Müller-Christensen:
Das Gunthertuch im Bamberger Domschatz
Bamberg 1984
Orte: Bamberg:
Personen: Gunther (Bischof von Bamberg):
weitere Stichwörter: Gunthertuch: Textilkunst: Diözesanmuseum:



Muth, Wernfried:
Aigentliche Abbildung der Statt Bamberg : Ansichten von Bamberg aus vier Jahrhunderten
Bamberg 1957
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Mayer, Heinrich:
Bamberger Residenzen : eine Kunstgeschichte der Alten Hofhaltung, des Schlosses Geyerswörth, der Neuen Hofhaltung und der Neuen Residenz zu Bamberg
München 1951
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Schloss: Residenz: Alte Hofhaltung: Geyerswörth:



Mälzer, Gottfried:
Die Rhön : alte Bilder und Berichte
Würzburg 1984
Orte: Rhön: Kreuzberg: Bad Brückenau: Bad Kissingen: Bad Bocklet:
weitere Stichwörter: Ansichten: Reiseberichte: Forst: Wald: Bauer: Landwirtschaft: Brauchtum: Landleben: Kloster: Bad:



Mulzer, Erich:
Vor den Toren Nürnbergs : Kunst und Geschichte der Vorstädte
Nürnberg 1961
Orte: Nürnberg: Nürnberg (Umgebung):
weitere Stichwörter: Friedhof: Garten: Mühlen: Bauernhaus:



Malter, Wilhelm:
Rangau-Führer : Wanderungen zu Fuß und mit dem Auto
Nürnberg 1963
Orte: Mittelfranken: Rangau: Aisch: Altmühl:
weitere Stichwörter: Wanderführer:



Malter, Wilhelm:
Rangau-Franken : Landschaft, Geschichte, Volkstum, Kultur, Kunst
Nürnberg 1974
Orte: Rangau: Mittelfranken: Rednitz: Aisch: Georgensgmünd: Roth: Schwabach: Katzwang: Bad Windsheim: Höchstadt an der Aisch: Herzogenaurach: Frauenaurach: Langenzenn: Burgfarrnbach: Cadolzburg: Leonrod: Bruckberg: Vestenberg: Zirndorf: Heilsbronn: Neuendettelsau: Abenberg: Marienburg: Mäbenberg: Ansbach: Triesdorf: Leutershausen: Flachslanden: Wolframs-Eschenbach: Herrieden: Ornbau: Sommersdorf: Windsbach: Spalt: Absberg: Burgbernheim: Dinkelsbühl: Feuchtwangen: Rothenburg ob der Tauber: Schillingsfürst: Markt Bibart: Scheinfeld: Schwarzenberg: Iphofen:



Malter, Wilhelm:
Von Erlangen bis Lauf/Schnaittach : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg 1973
Orte: Nürnberg: (Umgebung): Fürth: Erlangen: Knoblauchsland: Zirndorf: Burgfarrnbach: Fürth (Umgebung): Erlangen (Umgebung): Pegnitz: Lauf an der Pegnitz: Schnaittach:
weitere Stichwörter: Führer: Universität: Gemüse: Gärtnerei: Wald: Reichswald:



Malter, Wilhelm:
Nürnberger Umland : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg. - Band 1. Von Erlangen bis Lauf/Schnaittach. 1973
Orte: Rhein-Main-Donau-Kanal: Fürth: Erlangen: Knoblauchsland: Zirndorf: Burgfarrnbach: Cadolzburg: Fürth (Umgebung): Erlangen (Umgebung): Schwabach: Pegnitz: Lauf an der Pegnitz: Schnaittach:
weitere Stichwörter: Geologie: Straßen: Autobahn: Wald: Reichswald:



Malter, Wilhelm:
Nürnberger Umland : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg. - Band 2. Hersbrucker Alb. 1972
Orte: Hersbruck (Umgebung): Hersbruck: Pegnitz: Plech: Betzenstein: Veldenstein: Veldensteiner Forst: Sulzbach:
weitere Stichwörter: Wald:



Malter, Wilhelm:
Nürnberger Umland : Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst
Nürnberg. - Band 3. Von Schwabach bis Altdorf. 1974
Orte: Schwabach (Umgebung): Schwabach: Katzwang: Roth: Rednitz: Altdorf (Umgebung): Altdorf:
weitere Stichwörter: Reichswald:



Morper, Johann Joseph:
Bamberg, die Mitte Deutschlands : zur Reichssymbolik der Tattermannsäule
Bamberg 1957
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Mittelpunkt: Tattermannsäule:



Meintzschel, Joachim:
Historisches Museum Bamberg : Bildheft
Bamberg 1971
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Geschichte: Historisches Museum:



Meyer, Otto:
Bambergs Platz in der Geschichte
Bamberg 1973
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Morper, Johann Joseph:
Prag und Bamberg : ein Vergleich
Bamberg 1955
Orte: Bamberg: Prag:



Mayer, Heinrich:
Der Dom zu Bamberg
München 1955
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Führer: Dom:



Morper, Johann Joseph:
Der Sinngehalt des Bamberger Papstgrabes
Bamberg 1956
Orte: Bamberg:
Personen: Clemens II. (Papst):
weitere Stichwörter: Papstgrab: Grabdenkmal: Dom:



Maierhöfer, Isolde:
Bamberg : Geschichte und Kunst : ein Stadtführer
Weißenhorn 1973
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Führer: Geschichte:



Merian, Matthäus:
Topographia Franconiae
Kassel 1968
Orte: Altdorf: Ansbach: Bad Mergentheim: Bad Neustadt: Bad Windsheim: Bamberg: Coburg: Creglingen: Ebrach: Eichstätt: Eltmann: Forchheim: Haßfurt: Hersbruck: Kitzingen: Langenburg: Lauf: Lichtenau: Lohn: Mainberg: Neckarsulm: Nürnberg: Rathaus: Fleischbrücke: Plassenburg: Kulmbach: Röttingen: Rothenberg: Rothenburg ob der Tauber: Schillingsfürst: Schwaningen: Schwarzenberg: Schweinfurt: Johanniskirche: Sonneberg: Velden: Waldenburg: Weißenburg: Wertheim: Wülzburg: Würzburg: Residenz: Juliusspital:
weitere Stichwörter: Ansichten: Geschichte: Karten: Brücke: Schloss: Burgen:



Mittelstädt, Kuno:
Matthias Grünewald
Berlin 1987
Personen: Grünewald, Matthias:
weitere Stichwörter: Malerei:



Marx, Alexander:
Der Ludwig-Kanal : seine Entstehung und Bedeutung als Handels-Straße
Nürnberg 1971
Orte: Ludwig-Donau-Main-Kanal:
weitere Stichwörter: Kanal: Ansichten:



Mälzer, Gottfried:
Reisen zur Zeit Napoleons : eine Dokumentation der Sammlung des unterfränkischen Regierungspräsidenten von Asbeck...
Würzburg 1984
Orte: Würzburg:
Personen: Asbeck, Franz Wilhelm von:
weitere Stichwörter: Ausstellung: Reiseberichte: Bibliothek:



Marcuse, Ludwig:
Richard Wagner : ein denkwürdiges Leben
Zürich 1973
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Biographie:



Mack, Dietrich:
Richard Wagner : Leben und Werk in Daten und Bildern
Frankfurt 1978
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Biographie: Wagnerfestspiele:



Mayer, Hans:
Richard Wagner in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Reinbek 1980
Orte: Bayreuth:
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Biographie: Wagnerfestspiele:



Müller, Adalbert:
Geschichte und Beschreibung der Walhalla und des anliegenden Marktfleckens Donaustauf
Regensburg o. J.
Orte: Walhalla: Donaustauf:



Mümmler, Manfred:
Von Fall zu Fall : Kriminalgeschichten aus fränkischen Chroniken
Emskirchen 1986
weitere Stichwörter: Kriminalität: Verbrechen: Mord: Räuber: Jagd: Wilderer: Sexualität:



Mayer, Richard:
Die gewerblichen Fachschulen Oberfrankens
Erlangen Diss. 1929
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Fachschule: Gewerbe: Schule: Volksschule: Berufsschule: Lehrling: Geselle: Ausbildung:



Mörtel, Heinrich:
Bauernarbeit in Nordostoberfranken um 1900
Hof 1973
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Bauernarbeit: Saat: Wagen: Ernte: Dreschen: Flachs: Brauchtum:



Martin, Peter: Vogelding, Ralf: Bedal, Konrad:
Hirten, Schäfer und arme Leute : die Schäferei aus Hambühl und ihre Bewohner
Bad Windsheim 1984
Orte: Hambühl:
weitere Stichwörter: Hirte: Schäfer: Schäferei: Arme:



Marx-Kruse, M.:
Chronik der deutschen Jagd : eine Kulturgeschichte des Jagdwesens von den Anfängen bis zur Gegenwart in Dokumenten
Ebenhausen 19137
Personen: Thoma, Ludwig:
weitere Stichwörter: Jagd: Wald: Sagen: Falkenjagd: Beizjagd: Wolf: Wildschaden: Bärenjagd: Jagdhund:



Müller, Rainer A.:
Unternehmer - Arbeitnehmer : Lebensbilder aus der Frühzeit der Industrialisierung in Bayern
München 1987
Personen: Baader, Joseph von: Fraunhofer, Joseph von: Reichenbach, Georg von: Utzschneider, Joseph von: Buz, Heinrich von: Cramer-Klett, Theodor von: Diesel, Rudolf: König, Friedrich: Faber, Lothar von: Schuckert, Johann Sigmund: Fischer Friedrich: Sachs, Ernst: Fries, Engelbert: Scharrer, Johannes: Sattler, Wilhelm:
weitere Stichwörter: Unternehmer: Arbeiter: Handwerk: Beamter: Erfinder: Bankier: MAN: Bleistift: Schnellpresse: Druckmaschine: Kugellager: Fahrrad: Sparkasse:



Meyer, Otto:
Volle Becher, frohe Zecher : Lob des Weins in alter Zeit
Würzburg 1970
weitere Stichwörter: Wein: Literaturmotiv:



Müller, Wilhelm:
Schrifttum zur Verkehrsgeschichte Frankens und der angrenzenden Gebiete
Nürnberg 1965
weitere Stichwörter: Verkehr: Verkehrsgeschichte: Bibliographie: Römerstraße: Straßen: Post: Zoll: Straßennamen: Kanal: Eisenbahn: Autobahn:



Minaty, Wolfgang:
Die Eisenbahn : Gedichte, Prosa, Bilder
Frankfurt 1984
weitere Stichwörter: Eisenbahn: Literaturmotiv:



Mittlerer Katechismus der christkatholischen Religion : Auszug aus dem für sämtliche Bistümer Bayerns eingeführten "Großen katholischen Katechismus, zum Gebrauche im Erzbistum Bamberg"
Bamberg o. J.
Orte: Bamberg (Erzbistum):
weitere Stichwörter: Katechismus: Religionsbuch:



Machilek, Franz:
Von der Academia Ottoniana zur Otto-Friedrich-Universität Bamberg : eine Ausstellung..
Bamberg 1988
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Universität: Geschichte: Jesuiten: Lyzeum: Lehrerseminar:



Müller-Jahncke, W. D.:
Andreas Libavius im Lichte der Geschichte der Chemie
Aus: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung. 1972
Personen: Libavius, Andreas:
weitere Stichwörter: Chemie: Alchemie:



Maedebach, Heino:
Martin-Luther-Ausstellung : 1517 - 1967
Coburg 1967
Orte: Coburg:
Personen: Luther, Martin:
weitere Stichwörter: Ausstellung:



Marius, Simon:
Mundus Iovialis = Die Welt des Jupiter : die Entdeckung der Jupitermonde…1609, lateinisch und deutsch
Gunzenhausen 1988
Personen: Marius, Simon:
weitere Stichwörter: Jupitermonde: Astronomie:



Merian, Matthäus:
Der Jahreskreis : ein immerwährender Kalender
Berlin 1978
weitere Stichwörter: Kalender: Kupferstich: Monat: Jahreslauf:



Merklein, Johann Jakob:
Reise nach Ostasien : 1644 - 1653
Bad Windsheim 1985
Orte: Asien: Batavia: Ceylon: Persien: Japan: Kap der Guten Hoffnung:
Personen: Merklein, Johann Jakob:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Entdeckungsreisen:



Meranier-Gymnasium (Lichtenfels):
Fränkische Heimat am Obermain
Lichtenfels. - Band 10. 1972/73
Orte: Main:
Personen: Napoleon, Bonaparte:
weitere Stichwörter: Reiseberichte:



Mrasek, Karl Norbert:
Balthasar und die Bischöfe : Lebensroman des großen Barockbaumeisters
Regensburg 1966
Orte: Würzburg:
Personen: Neumann, Balthasar:
weitere Stichwörter: Biographie: Romanmotiv:



Meyer, Otto: Neundorfer, Bruno:
Bischof Otto von Bamberg : 1124 - 1974 : 850 Jahre Missionsreise nach Pommern : Festschrift und Ausstellungskatalog
Bamberg 1974
Orte: Pommern:
Personen: Otto (hl.):
weitere Stichwörter: Missionsreisen: Festschrift: Ausstellung:



Muth, Hanswernfried:
Antonio Petrini : ein Baumeister des Barock
Würzburg 1968
Personen: Petrini, Antonio:
weitere Stichwörter: Architektur:



Muth, Hanswernfried:
Riemenschneider in Franken
Königstein 1977
Orte: Würzburg: Heidingsfeld: Eisingen: Ochsenfurt: Aub: Rothenburg ob der Tauber: Detwang: Creglingen: Grünsfeld: Steinach: Münnerstadt: Hessenthal: Laufach: Aschaffenburg: Grostheim: Haßfurt: Bamberg: Buttenheim: Biebelried: Großlangheim: Volkach: Maria im Weingarten: Rimpar: Karlstadt: Maidbronn:
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Plastik: Museum: Mainfränkisches Museum: Dom: Neumünster: Marienkapelle: Sankt Burkard: Dom: Martin-von-Wagnermuseum:



Mathäser, Willibald:
Andechser Chronik : die Geschichte des heiligen Berges
München 1987
Orte: Andechs:
Personen: Andechs (Geschlecht): Diessen-Andechs (Geschlecht):
weitere Stichwörter: Kloster: Heiligenberg:



Mechel, Christian von:
Die eiserne Hand des tapfern deutschen Ritters Götz von Berlichingen... nebst… einer kurzen Lebensgeschichte. Nachdr.
Jagsthausen 1962
Orte: Nürnberg:
Personen: Berlichingen, Götz von:
weitere Stichwörter: Raubritter: Eiserne Hand: Technik:



Mende, Matthias:
Dürerhaus in Nürnberg
Nürnberg o. J.
Orte: Nürnberg:
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Museum: Dürerhaus:



Mittig, Hans-Ernst:
Dürers Bauernsäule : ein Monument des Widerspruchs
Frankfurt 1984
Personen: Dürer, Albrecht:
weitere Stichwörter: Bauernsäule: Karikatur: Bauernkrieg:



Meisner, Michael:
Julius Echter von Mespelbrunn : Fürstbischof zwischen Triumph und Tragik
Würzburg 1989
Orte: Würzburg: Hammelburg: Schweinfurt: Himmelspforten:
Personen: Echter von Mespelbrunn, Julius: Mespelbrunn (Geschlecht): Doktor Faust:
weitere Stichwörter: Biographie: Gegenreformation: Hexenverfolgung:



Maus, Hansjörg:
Faust : eine deutsche Legende
München 1980
Orte: Ingolstadt:
Personen: Doktor Faust:
weitere Stichwörter: Biographie:



Meixner, Georg:
25 Jahre Erzbischof : Festschrift... Dr. Jacobus Ritter von Hauck
Bamberg 1937
Personen: Hauck, Jacobus von:
weitere Stichwörter: Festschrift: Kirchenbau:



Merkenschlager, F.:
Kaspar Hauser : ein zeitloses Problem
Nürnberg 1966
Orte: Nürnberg: Ansbach:
Personen: Hauser, Kaspar: Feuerbach, Anselm von:
weitere Stichwörter: Geschichte: 19. Jh.:



Moisy, Sigrid von:
Paul Heyse : Münchner Dichterfürst im bürgerlichen Zeitalter : Ausstellung…
München 1981
Personen: Heyse, Paul:
weitere Stichwörter: Biographie:



Meyer-Abich, Adolf:
Alexander von Humboldt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Reinbek 1980
Orte: Amerika:
Personen: Humboldt, Alexander von:
weitere Stichwörter: Biographie: Forschungsreisen:



Meyer, Heinrich:
Stadtarchiv Lichtenfels
München 1958
Orte: Lichtenfels:
weitere Stichwörter: Archiv: Urkunde: Ansichten: Karten: Zeitung: Stadtarchiv:



Meyer, Heinrich:
Aus dem Leben einer fränkischen Stadt : kleine Lichtenfelser Ortsgeschichte
Lichtenfels 1964
Orte: Lichtenfels: Banz: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Geschichte: Ansichten: Nationalsozialismus: Wappen: Korbwaren: Kunst:



Muth, Hanswernfried:
Lohr am Main
weitere Stichwörter: St. Michael:
München 1983
Orte: Lohr:
weitere Stichwörter: Kirchenführer:



Monschau, Friedrich:
Luisenburgfestspiele der Stadt Wunsiedel : vom Laienspiel zum Welttheater
Wunsiedel o. J.
Orte: Luisenburg:
weitere Stichwörter: Geschichte: Theater: Festspiele:



Müller, Hans:
Memmelsdorf in alten Ansichten
Zaltbommel 1982
Orte: Memmelsdorf:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Meissner, Erhard:
Modschiedel 1382 - 1982 : aus der Geschichte einer 600jährigen Pfarrei
Modschiedel 1982
Orte: Modschiedel: Seubersdorf: Kaltenhausen: Weiden (Modschiedel): Neudorf (Modschiedel): Görau: Wunkendorf: Feulersdorf: Fesselsdorf: Kaltenhausen:
Personen: Modschiedler (Familie):
weitere Stichwörter: Pfarrei: Festschrift: Kunst: Bauernkrieg: Reformation: Gegenreformation: Pest: Wettermarter: Marterl: Ortsnamen: Name: Schloss: Sagen: Pfarrkirche:



Mayer, Friedrich: Baier, Hans:
Nürnberg und seine Merkwürdigkeiten : ein Wegweiser für Fremde. - Nachdr.
Erlangen 1980
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Führer: Sagen: Befestigung: Brücke: Wappen: Schule: Literatur: Kunst: Musik: Handel: Industrie: Messe: Markt: Verein: Feste: Bier: Kirchen: Friedhof: Burgen: Rathaus: Bibliothek: Archiv: Fabrik: Schule: Theater: Bahnhof: Ludwig-Donau-Main-Kanal: Kanal: Krankenhaus: Sebalduskirche: Frauenkirche: Egidienkirche: Johannisfriedhof: Burgen: Rathaus: Lorenzkirche:



Meyer, Otto:
Johann Philipp von Schönborn : Fürstbischof von Würzburg, Erzbischof von Mainz, Bischof von Worms : 1605 - 1673 : Ringen um Frieden
Würzburg 1973
Orte: Würzburg:
Personen: Schönborn, Johann Philipp von:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Müller, Christian:
Oberst i. G. Stauffenberg : eine Biographie
Düsseldorf o. J.
Personen: Stauffenberg, Claus Schenk von:
weitere Stichwörter: Biographie: Widerstand: Nationalsozialismus: 20. Juli 1944: Attentat:



Masson, Irmalotte:
Die Levi-Strauss-Saga : die märchenhafte Geschichte des Mannes, der die Jeans erfand
München 1991
Orte: Buttenheim:
Personen: Strauss, Levi:
weitere Stichwörter: Jeans: Auswanderer: Biographie:



Muth, Hanswernfried:
Gio. Btta. Tiepolo
Würzburg 1966
Orte: Würzburg:
Personen: Tiepolo, Giovanni Battista:
weitere Stichwörter: Malerei: Deckenfresko: Residenz:



Muth, Hanswernfried:
Peter Wagner : Hofbildhauer zu Würzburg : 1730 - 1809
Würzburg 1969
Orte: Würzburg:
Personen: Wagner, Peter:
weitere Stichwörter: Plastik:



Müller, Wilhelm:
Im Glanz des Rokoko : Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth : Gedenken zu ihrem 200. Todestag
Bayreuth 1958
Orte: Bayreuth: Italien: Venedig:
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Festschrift: Lyrikmotiv: Biographie: Natur: Reiseberichte: Antike: Barock: Rokoko: Architektur: Theater: Medaille: Keramik: Eremitage:



Matthes, Michael:
Geschichte der Technik : eine Synchronopse von den Anfängen bis zur Gegenwart
Düsseldorf 1983
weitere Stichwörter: Technik: Geschichte:



Muth, Hanswernfried:
Wallfahrtskirche Maria Sondheim : Arnstein/Unterfranken
München 1975
Orte: Arnstein (Ufr.):
Personen: Hutten, Philipp von:
weitere Stichwörter: Kirche: Wallfahrt: Grabdenkmal: Führer: Maria Sondheim:



Mörtel, Heinrich:
Dorf und Bad Steben im Wandel der Zeiten : eine kleine Chronik
Hof 1970
Orte: Bad Steben:
Personen: Humboldt, Alexander von:
weitere Stichwörter: Bad: Geschichte:



Meier-Gesees, Karl:
Bayreuther Land
Bayreuth. - Band 1929
Orte: Bayreuth: Hummelgau:
Personen: Wallenstein: Paul, Jean: Hof: Wilhelmine von Bayreuth: Wagner, Siegfried: Liszt, Franz:
weitere Stichwörter: Fastnacht: Brauchtum: Schwank: Garten: Reiseberichte: Exlibris: Sagen: Maier: Nachtigall: Anekdoten: Schwan: Zaunkönig: Weiher: Kuckuck: Synagoge: Juden: Marterl: Friedhof: Grabinschrift: Zwölf Nächte: Eremitage: Fantaisie: Rathaus: Synagoge: Altes Schloss:



Meier-Gesees, Karl:
Bayreuther Land
Bayreuth. - Band 1928
Orte: Bayreuth: Wirsberg: Streitberg: Main: Hummelgau:
Personen: Chamberlain, Houston Stewart: Goethe, Johann Wolfgang von: Stirner, Max: Kunigunde von Orlamünde: Paul, Jean: Luther, Martin: Wolzogen, Hans von:
weitere Stichwörter: Photographie: Mundart: Garten: Brauchtum: Schwank: Sandstein: Legenden: Pflanzenschutz: Jugendherberge: Brunnen: Sagen: Weiße Frau: Gästebuch: Reformation: Weihnachten: Eremitage:



Mayer, Bernd:
Rundwege Bayreuth : ein Wegweiser mit vier Rundwegebeschreibungen, einer Kurzroute und Ausflügen in die Umgebung
Bamberg 1982
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Führer:



Müller, Wilhelm:
Das Stadtbild Bayreuths in alten Ansichten
Bayreuth 1964
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Ansichten: Stadtplan:



Müller, Wilhelm:
Liebenswerte Stadt Bayreuth
Bayreuth 1966
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bildband:



Müller, Johann Baptist:
Burgkunstadt, eine karolingische Burgstadt : von ihren frühmittelalterlichen Siedlungsanfängen bis ins hohe Mittelalter : Festschrift zum 60jährigen Bestehen des Colloquium Historicum Wirsbergense
Lichtenfels o. J.
Orte: Burgkunstadt: Weismain: Kordigast: Altenkunstadt:
weitere Stichwörter: Geschichte: Mittelalter: Burgen: Colloquium Historicum Wirsbergense:



Maierhöfer, Isolde:
Ebern : Bild einer fränkischen Kleinstadt
Weißenhorn 1980
Orte: Ebern:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Markt Ebrach:
Ebrach : Erbe und Verpflichtung
Bamberg 1977
Orte: Ebrach: Sankt Rochus: Großgressingen: Kleingressingen: Hof (Ebrach): Großbirkach: Steigerwald:
Personen: Bernhard (hl.):
weitere Stichwörter: Kloster: Zisterzienser: Fensterrose: Kirchen: Strafanstalt: Denkmalpflege: Wald: Naturpark: Fremdenverkehr: Schule: Festschrift:



Meidinger-Geise, Inge:
Erlangen 1686 - 1986 : kulturhistorisches Lesebuch
Erlangen 1986
Orte: Erlangen:
weitere Stichwörter: Geschichte: Universität: Theater: Literatur: Musik: Kunst: Alltag: Sozialgeschichte: Volkskunde: Brauchtum: Mundart: Jahreslauf: Literaturmotiv: Nationalsozialismus:



Müller, Maria:
Burg Feuerstein : 10 Jahre Verklärungskirche, 25 Jahre Jugendhaus
Feuerstein 1971
Orte: Feuerstein: Lange Meile:
weitere Stichwörter: Kirche: Jugendhaus: Segelflug: Anekdoten: Festschrift:



Maas, Herbert:
Nürnberg : Geschichte und Geschichten für jung und alt
Nürnberg 1976
Orte: Nürnberg: Burg: Engelthal: Pillenreuth: Sankt Lorenz: Altdorf: Alte Veste: Bayern: Ludwig-Donau-Main-Kanal:
Personen: Hus, Johann: Sebald (hl.): Maximilian (dt. Kaiser): Behaim, Martin: Schedel, Hartmann: Kraft, Adam: Stoß, Veit: Vischer, Peter: Dürer, Albrecht: Henlein, Peter: Sachs, Hans: Pirckheimer, Caritas: Wallenstein: Palm: Hauser, Kaspar: Streicher, Julius: Meister Franz:
weitere Stichwörter: Geschichte: Ortsnamen: Verkehr: Autobahn: Burgen: Befestigung: Stadtmauer: Straßenname: Reichsstadt: Reichswald: Lebkuchen: Reichstag: Handwerk: Synagoge: Judenverfolgung: Goldene Bulle: Brunnen: Papier: Reichskleinodien: Feuerwehr: Kloster: Justiz: Scharfrichter: Hexen: Rechenbuch: Friedhof: Taschenuhr: Handwerk: Handel: Spielzeug: Puppe: Meistersinger: Orgel: Reformation: Christkindlesmarkt: Fastnacht: Gymnasium: Brunnen: Befestigung: Universität: Rathaus: Nürnberger Trichter: Pegnesischer Blumenorden: Bleistift: Ballon: Romantik: Reichsstadt: Eisenbahn: Kanal: Dampfmaschine: Museum: Bogenlampe: Sport: Weltkrieg I: Reichsparteitag: Nationalsozialismus: Nürnberger Gesetze: Judenverfolgung: Weltkrieg II: Kriegsverbrecherprozesse: Gesetz: Germanisches Nationalmuseum:



Meyer, Heinrich:
Trabanten der Kreisstadt Lichtenfels: Oberwallenstadt - Krappenroth
Lichtenfels 1968
Orte: Oberwallenstadt: Krappenroth:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Merkenschlager, Friedrich:
Rogalla, der Spielmann Gottes (Aus der Spalter Heimat. 13. 1974)
Spalt 1974
Personen: Merkenschlager, Friedrich:
weitere Stichwörter: Erzählung:



Maierhöfer, Isolde:
100 Jahre Landkreis Staffelstein
Staffelstein 1962
Orte: Staffelstein (Lkr.): Staffelberg: Banz: Frankenthal: Vierzehnheiligen: Seßlach (Amt):
Personen: Scheffel, Joseph Victor von:
weitere Stichwörter: Geschichte: Vorgeschichte: Kloster: Wallfahrt:



Meyer, Heinrich:
Aus der Geschichte des Lichtenfelser Spitaldorfes Unterwallenstadt
Lichtenfels 1967
Orte: Unterwallenstadt:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Morper, Johann Joseph:
Vierzehnheiligen
München 1959. Mit hs. Widmung
Orte: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Kirche: Wallfahrt:



Morper, Johann Joseph:
Die Kanzel von Vierzehnheiligen
Bamberg 1960
Orte: Vierzehnheiligen:
weitere Stichwörter: Kanzel: Wallfahrt:



Muth, Hanswernfried:
Tilman Riemenschneiders Madonna im Rosenkranz
Volkach o. J.
Orte: Volkach:
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Plastik: Maria im Weinberg:



Münster, Franz Karl von: Schemmel, Bernhard (Nachw.):
Die Ehrenbürg bei Forchheim : ein Walburgis-Geschenk für Dahin-Reisende. Nachdr.
Erlangen 1981
Orte: Walberla: Ehrenbürg:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Mengs, Maria:
Schriftenverzeichnis Andreas Bauch : dem Jubilar zum 70. Geburtstag
Eichstätt 1978
Personen: Bauch, Andreas:
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Mengs, Maria:
Schrifttum zum Leben und zur Verehrung der heiligen Walburga (+779)
Eichstätt 1979
Personen: Walburga (hl.):
weitere Stichwörter: Bibliographie:



Müssel, Karl:
Die letzte Bayreuther Prinzessin : vom weltlichen Leben und christlichen Sterben der Herzogin Friederike
In: Unser Bayern. (Ordner)
Orte: Donndorf: Bayreuth:
Personen: Friederike von Württemberg:
weitere Stichwörter: Fantaisie:



Münchhausen, Barbara von:
Bronnbach Tauber
München 1979
Orte: Bronnbach:
weitere Stichwörter: Kloster: Führer: Kirche:



Mück, Wolfgang:
Eine höhere Sprosse der Himmelsleiter : Jean Pauls Besuch in Neustadt a. d. Aisch 1793
In: Streiflichter aus der Heimatgeschichte. 17. 1993. (Ordner)
Orte: Neustadt an der Aisch:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mann, Golo:
Friedrich Rückert
In: ?. (Ordner)
Personen: Rückert, Friedrich:



Martini, Fritz:
Jakob Wassermanns "fränkische" Romane
In: Handbuch der Literatur in Bayern. 1987. (Ordner)
Personen: Wassermann, Jakob:
weitere Stichwörter: Romanmotiv:



Meyer, Otto:
Ein Buch erzählt seinen Lebenslauf : eine bibliophile Kostbarkeit in der Bibliothek des Historischen Vereins Bamberg
In: Fränkische Blätter. (Ordner)
Orte: Bamberg:
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Pflanzenbuch: Blumenbuch: Historischer Verein: Bibliothek:



Maurer, Georg:
Bamberg
In: Maurer: Poetische Reise. 1959. (Ordner)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Lyrikmotiv:



Malberg, Horst:
Der 100jährige Kalender
In: Malberg: Bauernregeln. 1989. (Ordner)
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Hundertjähriger Kalender: Kalender: Wettervorhersage:



Mann, Golo:
Erinnerungen und Gedanken: eine Jugend in Deutschland
Frankfurt. Auszug. (Ordner)
Orte: Würzburg: Staffelberg: Fichtelgebirge:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Meiners, C.:
Kleinere Länder- und Reisebeschreibungen. Bd. 2.
Berlin 1794. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Würzburg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Meyer, Andreas:
Briefe eines jungen Reisenden durch Liefland, Kurland und Deutschland. T. 1.
Erlangen 1777. Auszug. (Ordner)
Orte: Bamberg: Bayreuth: Sanspareil: Kulmbach: Ansbach: Coburg: Forchheim:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Park: Garten: Bibliothek: Plassenburg: Burgen:



Müller, Wilhelm:
Werke, Tagebücher, Briefe. Bd. 3
Berlin 1994. Auszug. (Ordner)
Orte: Wunsiedel: Bayreuth: Fichtelgebirge: Bad Alexandersbad: Eremitage:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Park: Garten:



Murr, Christoph Gottlieb von:
Literarische Reise in Franken im September 1773
In: Murr: Journal zur Kunstgeschichte und zur allgemeinen Litteratur. T. 2. 1776
Orte: Bamberg: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Bibliothek: Reisebericht: Kloster:



Musäus, Johann Karl August :
Lästige Polizeyanstalten für Spatziergänger
In: Musäus: Nachgelassene Schriften. 1791. (Ordner)
Orte: Coburg:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Münkler, Herfried: Münkler, Marina:
Lexikon der Renaissance
München 2000
Orte: Nürnberg:
weitere Stichwörter: Renaissance: Geschichte 15. Jh.:



Merian, Maria Sibylla: Deckert, Helmut:
Das Insektenbuch : Metamorphosis insectorum Surinamensium
Frankfurt a. M. 2002 (Inseltaschenbuch : 2870)
weitere Stichwörter: Insekten:



Mainfränkisches Museum Würzburg:
Tilman Riemenschneider – Werke seiner Blütezeit, Werke seiner Glaubenswelt : Ausstellung
Würzburg 2004
Orte: Würzburg:
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Plastik: Altar:



Matschoß, Conrad:
Große Ingenieure : Lebensbeschreibungen aus der Geschichte der Technik
München 1954. - 4., verb. Aufl.
Personen: Kyeser, Konrad: Bergmann, Siegmund: Buz, Heinrich von: Diesel, Rudolf: Linde, Carl von: Schuckert, Johann Siegmund: Gerber, Heinrich: Hefner-Alteneck, Friedrich: Klett, Friedrich: Pauli, Friedrich August von: Werder, Ludwig:
weitere Stichwörter: Biographie: Technik: Ingenieure: Erfinder:



Mörtel, Adolf:
Das Münster zu Heilsbronn : Kurzführer : St.-Marien- und Jakobuskirche
Heilsbronn o. J.
Orte: Heilsbronn:
Personen: Hohenzollern:
weitere Stichwörter: Kirche: Kloster: Grabdenkmal:



Muth, Hanswernfried:
St. Peter und Paul Detwang
München 1992 (Kunstführer : 1942)
Orte: Detwang:
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Kirche: Plastik:



Mohr de Sylva, Heinrich:
Fromme Einkehr in der Herrgottskirche zu Creglingen und bei Tilman Riemenschneider
Mergentheim o. J.
Orte: Creglingen:
Personen: Riemenschneider, Tilman:
weitere Stichwörter: Kirche: Altar:



Mehle, Ferdinand:
Ein Wegweiser zu geheimnisvollen Sagenstätten von Haßbergen, Steigerwald und Fränkischer Schweiz : Ritter, Schurken, Schlossgespenster
Kehl 1998 (Wanderführer zu geheimnisvollen Sagenstätten : 2)
Orte: Haßberge: Steigerwald: Fränkische Schweiz: Oberhaid: Baunach: Lautertal: Reckendorf: Daschendorf: Mürsbach: Gleusdorf: Reutersbrunn: Ebern: Unterpreppach: Vorbach: Bramberg: Fierst: Eyrichshof: Gereuth: Buch: Lichtenstein: Wiesen: Heilgersdorf: Altenstein: Pfarrweisach: Eckartshausen: Burgpreppach: Ditterswind: Birkenfeld: Bundorf: Kimmelsbach: Sambachshof: Wetzhausen: Humprechtshausen: Manau: Rügheim: Junkersdorf: Hellingen: Königsberg: Kottenbrunn: Hohnhausen: Tütschengereuth: Trunstadt: Dankenfeld: Lisberg: Kolmsdorf: Frensdorf: Vorra: Stappenbach: Burgebrach: Ampferbach: Vollmannsdorf: Burgwindheim: Ebrach: Reichmannsdorf: Lonnerstadt: Sterpersdorf: Uehlfeld: Altershausen: Hombeer: Breitenlohe: Burghaslach: Birkach: Scheinfeld: Oberscheinfeld: Sugenheim: Markt Nordheim: Weigenheim: Ippesheim: Bullenheim: Hüttenheim: Dornheim: Fischhof: Birklingen: Iphofen: Rödelsee: Castell: Markt Eimersheim: Gräfenneuses: Geiselwind: Füttersee: Schönaich: Rüdern: Kirchschönbach: Ilmbach: Prichsenstadt: Feuerbach: Dimbach: Lülsfeld: Rimbach: Oberschwarzach: Handthal: Gerolzhofen: Michelau: Bischwind: Falkenstein: Donnersdorf: Wohnau: Fabrikschleichach: Zell: Mariaburghausen: Maria Limbach: Eltmann: Gräfenberg: Hiltpoltstein: Wildenfels: Forchheim: Effeltrich: Leutenbach: Kirchehrenbach: Egloffstein: Wichsenstein: Ebermannstadt: Gasseldorf: Streitberg: Muggendorf: Engelhardsberg: Wohlmannsgesees: Leutzdorf: Gößweinstein: Pottenstein: Kirchenbirkig: Elbersberg: Hollenberg: Waischenfeld: Köttweinsdorf: Aufseß: Königsfeld: Burggrub: Tiefenellern: Rabenstein: Schönsteinhöhle: Witzenhöhle: Quakenschloss: Teufelshöhle: Rabenstein: Jungfernhöhle: Magdalenenkapelle: Bettenburg: Friedleinsbrunnen: Stollburg: Zabelstein:
Personen: Weiß, Sibylla: Weiße Frau: Wetzhausen, Hans Heinrich von: Kunigunde: (Heilige):
weitere Stichwörter: Sagen: Gespenster: Irrlicht: Ritter: Spuk: Tausendjährige Linde: Hexen: Marter: Höhlen: Raubritter: Hungerbrunnen: Seherin: Schatzfund: Burgruine: Geister: Teufel: Kobold: Wallfahrtskirche: Kloster: Steinkreuz: Spuk: Schwedenkrieg: Schloss: Reiter ohne Kopf:



Mader, Felix:
Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. 1. Stadt Eichstätt
München 1924 (Die Kunstdenkmäler von Bayern)
Orte: Eichstätt: Rebdorf: Marienstein:
weitere Stichwörter: Kunst: Plastik: Architektur: Städtebau: Geschichte:



Morper, Hans (Haanzlesgörch):
Heimat im Spiegel : eine Sammlung heiterer Gedichte, Lieder und Geschichten in Bamberger Mundart
Bamberg o. J.
Orte: Oberhaid: Bamberg:
weitere Stichwörter: Mundartgedichte: Gärtner: Feuerwehr: Bad: Kloß: Wallfahrt: Haingögerla: Weihnachten: Lieder: Heilige Drei Könige: Radfahren:



Mönnich, Horst:
Von Menschen und Städten
München 1955
Orte: Hamburg: Berlin: Bocholt: Ruhrgebiet: Köln: Frankfurt a. M.: Bergstraße: Weinstraße: Rhein: Schwaben: Bad Neustadt: Erlangen: Nürnberg: Amberg: Regensburg: München: Niedersachsen:
weitere Stichwörter: Dom: Reiseberichte:



Milutzki, Walter:
Der Bamberger Dom erklärt für Kinder
Bamberg 1996
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom:



May, Karl: Linnartz, Johann (Übers.):
Vinnetv
Bamberg T. 3 (1998) (May, Karl: Opera collecta : 9)
Personen: Winnetou:
weitere Stichwörter: Latein: Übersetzung:



Martínez, Tomás Eloy:
Santa Evita : Roman
Frankfurt a. M. 1996
Orte: Eichstätt: Nürnberg: Ansbach: Altmühltal:
Personen: Perón, Eva:
weitere Stichwörter: Roman:



Mainfränkisches Museum:
Würzburg : ein Führer durch die Geschichte der Stadt und zu ihren Denkmälern
Würzburg 1955 (Mainfränkische Heimatkunde : 9)
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Führer:



Mayer, Bernd: Rückel, Gert:
Von einem Paradies durch das andere : auf den Spuren berühmter Wanderer im Landkreis Bayreuth
Bayreuth 1997 (Schriftenreihe des Landkreises Bayreuth : 10)
Orte: Bayreuth: (Lkr.): Bayreuth: Fichtelgebirge: Ochsenkopf: Fränkische Schweiz: Waischenfeld:
Personen: Paul, Jean: Wagner, Richard: Goethe, Johann Wolfgang von: Tieck, Ludwig: Wackenroder, Wilhelm Heinrich: Humboldt, Alexander von: Arndt, Ernst Moritz: Tournon, Camille de: Richter, Ludwig: Scheffel, Joseph Victor von: Literaturmotiv: Pulvermühle:
weitere Stichwörter: Bergwerk: Reiseberichte: Gruppe 47: Literaturmotiv:



Mäuser, Matthias:
Vom Schwamm-Algen-Riff zur Felslandschaft des Fränkischen Jura
Bayreuth 1998 (Heimatbeilage zum Oberfränkischen Schulanzeiger : 255)
Orte: Fränkischer Jura:
weitere Stichwörter: Geologie: Schwamm: Riff: Algen:



Mallachow, Lore:
Du bist mir nah : Roman
Halle 1957
Personen: Vulpius, Christiane: Goethe, Johann Wolfgang von:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv:



Merkel, Johannes: Walter, Erich:
Farn- und Blütenpflanzen in Oberfranken und ihre Gefährdung in den verschiedenen Naturräumen
Bayreuth 1998 (Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken : 25o)
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Flora: Farn: Pflanzen: Blumen:



Münchhausen, Barbara von:
Bronnbach im lieblichen Taubertal
München 1995. – 13., veränd. Aufl. (Kunstführer : 577)
Orte: Bronnbach:
weitere Stichwörter: Zisterzienser: Klosterkirche: Kloster :



Möller, Ingrid:
Ein Schmetterling aus Surinam : die Kindheit der Maria Sibylla Merian
Weinheim 1995
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv: Pflanzenbuch: Insektenbuch:



Mühsam, Erich: Hirte, Chris (Hrsg.):
Tagebücher (1910 – 1924)
München 1995. – 2. Aufl.
Orte: Ebrach: Bamberg: Bamberg (Umgebung):
Personen: Mühsam, Erich:
weitere Stichwörter: Tagebuch: Zuchthaus:



Mereau-Brentano, Sophie:
Wie sehn' ich mich hinaus in die freie Welt : Tagebuch, Betrachtungen und vermischte Prosa (1806)
München o. J. S. 91 – 94. Kopie in Ordner
Orte: Amorbach: Miltenberg:
weitere Stichwörter: Tagebuch:



Mann, Golo:
Der schönste Krimi aller Zeiten : über Jakob Wassermanns „Caspar Hauser“
In: ? S. 251 – 257 Kopie in Ordner
Personen: Hauser, Caspar: Wassermann, Jakob:
weitere Stichwörter: Literaturmotiv:



Mempel, Dieter:
“gewbß, grotten, frösch” : Professor Beringer und die Würzburger Lügensteine im Spiegel zeitgenössischer Quellen
In: Apotheken des 18. Jahrhunderts. 1996. S. 19 – 41. Kopie in Ordner
Personen: Beringer, Johann Bartholomäus Adam:
weitere Stichwörter: “Lügensteine”: Versteinerung: Fälschung:



Mildenberger, Gerhard:
Germanische Burgen
Münster/W. 1978 S. 101 – 102. Kopie in Ordner
Orte: Staffelberg: Kasendorf: Schlappenreuth: Walberla:
weitere Stichwörter: Burgen: Befestigung: Vorgeschichte: Frühgeschichte:



Merker, Ingeborg:
Einsamkeit wird garantiert (Spessart)
Rheinischer Merkur 1987 ZA DINA4: 84
Orte: Spessart:



Mann, Harald Johannes:
Der Vater der Diakonissen (Wilhelm Löhe)
Bayerischer Rundfunk
Personen: Löhe, Wilhelm:
Orte: Neuendettelsau:
weitere Stichwörter: Protestantismus: Diakonie:



Muth, Hanswernfried:
Der Dom zu Würzburg
Frankenland 1967,6 (in Schuber)
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Dom :



Müller, Wilhelm:
Alte Bayreuther Bibliotheken
Frankenland 1967,7/8 (in Schuber)
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bibliothek:



Meintzschel, Joachim:
Bamberg
Frankenland 1968,5 (in Schuber)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Historisches Museum: Rathaus:



Muth, Hanswernfried:
Pommersfelden
Frankenland 1968,6 (in Schuber)
Orte: Pommersfelden:
weitere Stichwörter: Schloss:



Mägerlein, Fritz:
Aus dem Wirtschaftsleben Marktbreits
Frankenland 1969,5 (in Schuber)
Orte: Marktbreit:
weitere Stichwörter: Wirtschaft:



Müller, Wilhelm:
Liebenswerte Stadt Bayreuth
Frankenland 1970,5 (in Schuber)
Orte: Bayreuth:



Maiwald, Jürgen:
Der Schatz aus dem Spargelbeet (Weißenburg)
Frankenland 1983,9 (in Schuber)
Orte: Weißenburg in Bayern:
weitere Stichwörter: Römerfunde: Museum: Römerbad:



Meyer, Otto:
Der Spessart im politischen Kräftespiel der Jahrhunderte
Frankenland 1982,7/8 (in Schuber)
Orte: Spessart:



Mößlein, Longin:
Der Dreifrankenstein
Frankenland 1984,9 (in Schuber)
weitere Stichwörter: Dreifrankenstein:



Meidinger-Geise, Inge:
Heimkehr in Vorbilder : Hermann Gerstner und die Brüder Grimm
Frankenland 1984,10 (in Schuber)
Personen: Gerstner, Hermann: Grimm (Brüder):



Mende, Erich:
Die Reiseberichte eines Windsheimer Barbiers (Johann Jakob Merklein)
Frankenland 1985,1 (in Schuber)
Personen: Merklein, Johann Jakob:
Orte: Ostindien:
weitere Stichwörter: Reisebericht: Niederländisch-Ostindische Kompanie:



Müssel, Karl:
Der Bayreuther Markgrafenbrunnen als Mittelpunkt eines barocken Programms
Frankenland 1985,5 (in Schuber)
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Markgrafenbrunnen:



Müssel, Karl:
Die Erbprinzenresidenz St. Georgen
Frankenland 1985,5 (in Schuber)
Orte: Bayreuth: Sankt Georgen:



Mende, Erich:
Wenzel Jamnitzer und die Nürnberger Goldschmiedekunst 1500 - 1700
Frankenland 1985,7 (in Schuber)
Personen: Jamnitzer, Wenzel:
weitere Stichwörter: Goldschmiedekunst:



Müssel, Karl:
Friedrich der Große in Franken : Reisen und Besuche des Kronprinzen und Königs
Frankenland 1986,7 (in Schuber)
Personen: Friedrich der Große: Friedrich Wilhelm I. (König von Preußen):
Orte: Bamberg: Nürnberg: Ansbach: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Besucher:



Muth, Hanswernfried:
Balthasar Neumann - zum 300. Geburtstag. Balthasar Neumanns Bauwerke in Franken
Frankenland 1987,1 (in Schuber)
Personen: Neumann, Balthasar:
Orte: Würzburg:
weitere Stichwörter: Architektur:



Mayer, Heinrich:
Das Zisterzienserkloster Langheim als Stätte alter Kunst
Fränkische Blätter 3(1951),17 (Ablage)
Orte: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Kloster:



Mayer, Heinrich:
Bildschnitzer in Hans Nußbaums Werkstatt und in den Bamberger Grenzgebieten
Fränkische Blätter 4(1952),23 (Ablage)
Personen: Nußbaum, Hans:
weitere Stichwörter: Bildschnitzer: Plastik:



Müller, Bruno:
Eintracht und Zwietracht
Fränkische Blätter 5(1953),22 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom: Plastiken:



Maurer, Hermann:
Uralte Wehrbauten im nördlichen Frankenjura
Fränkische Blätter 6(1954),21 (Ablage)
Orte: Fränkischer Jura:
weitere Stichwörter: Wehrbauten:



Müller, Bruno:
Zur Deutung der Schmuck-Plastik im Karmelitenkreuzgang
Fränkische Blätter 8(1956),22/23 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Karmelitenkloster: Kreuzgang:



Merkert, Wolfgang:
Studien zum oberfränkischen Slawenproblem
Fränkische Blätter 8(1956),26 (Ablage)
Orte: Oberfranken:
weitere Stichwörter: Slawen: Namen:



Müller, Bruno:
Neue Deutungen von Plastiken des Karmelitenkreuzgangs
Fränkische Blätter 9(1957),3 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Karmelitenkloster: Kreuzgang:



Müller, Wilhelm:
Der Pilatus von Forchheim
Fränkische Blätter 9(1957),5 (Ablage)
Personen: Pilatus:
Orte: Forchheim:
weitere Stichwörter: Sage:



Müller, Bruno:
Grabungsergebnisse aus bandkeramischen Siedelungsgruben auf der "Kohlstatt" in Scheßlitz
Fränkische Blätter 9(1957),7 (Ablage)
Orte: Scheßlitz:
weitere Stichwörter: Frühgeschichte:



Müller, Bruno:
Die romanische Bauplastik von Sankt Theodor (Karmelitenkirche)
Fränkische Blätter 9(1957),9/10 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Karmelitenkloster: Plastik:



Muth, Hanswernfried:
Bambergs Bild in der Sammlung eines Barock-Fürsten
Fränkische Blätter 9(1957),9/10 (Ablage)
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Ansichten:



Mauer, Hermann:
Über Sagenwanderung im Bamberger Umland
Fränkische Blätter 9(1957),25 (Ablage)
Orte: Bamberg (Umland):
weitere Stichwörter: Sagen:



Müller-Karpe, Hermann:
Die spätbronzezeitlichen Gräber auf der "Lichteneiche" bei Memmelsdorf
Fränkische Blätter 11(1959),10 (Ablage)
Orte: Lichteneiche:
weitere Stichwörter: Ausgrabungen: Frühgeschichte:



Meyer, Otto:
Ein Buch erzählt seinen Lebenslauf (Maria Sibylla Merian)
Fränkische Blätter 11(1959),13 (Ablage)
Personen: Merian, Maria Sibylla:
weitere Stichwörter: Insektenbuch: "Der Raupen wundersame Verwandelung ...":



Müller, Bruno:
Die Luftfahrt Alexanders des Großen im Westchorgestühl des Bamberger Doms
Fränkische Blätter 11(1959),17 (Ablage)
Personen: Alexander der Große:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom: Plastik:



Meyer, Otto:
Leopold Westen und seine Ingenieur-Zeichen-Akademie
Fränkische Blätter 11(1959),19 (Ablage)
Personen: Westen, Leopold:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Ingenieur-Zeichen-Akademie:



Müller, Wilhelm:
Templerhäuser in Franken?
Fränkische Blätter 11(1959),23 (Ablage)
weitere Stichwörter: Templerorden:



Müller, Bruno:
Die Plastiken des Westchorgestühls im Bamberger Dom
Fränkische Blätter 11(1959),23 (Ablage)
Orte: Dom:
weitere Stichwörter: Chorgestühl: Plastiken:



Müller, Bruno:
Die Parler-Konsolplastiken an der Oberen Pfarre in Bamberg
Fränkische Blätter 12(1960),3 (Ablage)
Personen: Parler (Familie):
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Obere Pfarre: Plastiken:



Müller, Wilhelm:
Der Majordomus Otnand und Forchheim
Fränkische Blätter 12(1960),21 (Ablage)
Personen: Pilatus:
Orte: Forchheim:
weitere Stichwörter: Sage:



Mauer, Hermann:
Zur Siedlungsgeschichte der Haßberge
Fränkische Blätter 12(1960),22. 13 (1961),3 (Ablage)
Orte: Haßberge:
weitere Stichwörter: Siedlungsgeschichte: Vorgeschichte:



Müller, Bruno:
Die Parler-Turm-Plastiken der Oberen Pfarre in Bamberg
Fränkische Blätter 14(1962),1.2 (Ablage)
Personen: Parler (Familie):
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Obere Pfarre: Plastiken:



Mauer, H.:
Über die Haßberg-Hochstraße
Fränkische Blätter 14(1962),2.3.4 (Ablage)
Orte: Haßberge:
weitere Stichwörter: Hochstraße:



Mauer, Hermann:
Mittelsteinzeitler zwischen Zeil und Haßfurt am Main
Fränkische Blätter 14(1962),11 (Ablage)
Orte: Zeil: Haßfurt:
weitere Stichwörter: Funde:



Müssel, Karl:
Markgräfliche Parforcejagd am Sophienberg
Fränkischer Heimatbote 12 (1979),11 Ablage
Orte: Bayreuth: (Markgrafen): Bayreuth:
weitere Stichwörter: Jagd:



Müssel, Karl:
"Der letzte Zweig vom Stamm Baruthiens ..." (Friederike von Württemberg)
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),4 Ablage
Personen: Friederike von Württemberg:



Müssel, Karl:
Steubens fränkischer Bruder (Johann Kalb)
Fränkischer Heimatbote 13 (1980),10 Ablage
Personen: Kalb, Johann:
Orte: USA:
weitere Stichwörter: Befreiungskriege:



Müssel, Karl:
Jean Pauls Tod und Begräbnis
Fränkischer Heimatbote 13 (1979),11 Ablage
Personen: Paul, Jean:



Müssel, Karl:
Charlotte von Kalb und Bayreuth
Fränkischer Heimatbote 15(1982),2 Ablage
Personen: Kalb, Charlotte von:
Orte: Bayreuth:



Müssel, Karl:
Das Fichtelgebirge im Weltbild Erhard Weigels
Fränkischer Heimatbote 15(1982),6 (Ablage)
Personen: Weigel, Erhard:
Orte: Fichtelgebirge:



Meissner, Helmut:
Die Hohenzollernäbtissin Anna von Nürnberg (Himmelkron)
Fränkischer Heimatbote 16(1983),6 Ablage
Orte: Himmelkron:
weitere Stichwörter: Zisterzienserinnenkloster:



Meissner, Helmuth:
Stifterin des Himmelkroner Kreuzgangs
Fränkischer Heimatbote 17(1984),1 Ablage
Personen: Künßberg, Elisabeth von:
Orte: Himmelkron:
weitere Stichwörter: Zisterzienserinnenkloster: Kreuzgang:



Müssel, Karl:
Das Weiherhaustreffen im Sommer 1734 : vor 250 Jahren kam Friedrich der Große erstmals ins Bayreuther Land
Fränkischer Heimatbote 17(1984),7 Ablage
Personen: Friedrich der Große:
Orte: Bayreuth: Sankt Georgen: Brandenburger See:
weitere Stichwörter: Besucher:



Müssel, Karl:
Der kleine Wilhelm am Bayreuther Hof : vom Leben und Sterben des Kammerzwergs Laubenberg
Fränkischer Heimatbote 18(1985),11 Ablage
Orte: Bayreuth: (Markgrafschaft):
weitere Stichwörter: Zwerg:



Müssel, Karl:
Friedrich der Große in Franken
Fränkischer Heimatbote 19(1986),7 Ablage
Personen: Friedrich der Große: Voltaire:
Orte: Bamberg: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mayer, Bernd:
Die Sisyphusarbeit der Bayreuther Narren
Heimatbote 22(1989),1 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Fastnacht: Fasching:



Mayer, Bernd:
14 Präsidenten mehrten Oberfrankens Wohl
Heimatbote 22(1989),2 Ablage
Orte: Oberfranken: (Regierungsbezirk):
weitere Stichwörter: Regierungspräsidenten:



Müssel, Karl:
"Seit Sonntag geht die Sturmglocke unaufhörlich" (Revolutionsjahr 1789)
Heimatbote 22(1989),8 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Französische Revolution: Geschichte 1789:



Mayer, Bernd:
Fitzeln - ein Brauch gerät in Vergessenheit
Heimatbote 22(1989),12 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Fitzeln: Pfeffern:



Müssel, Karl:
Anno 1789: Christbaumverbot im Bayreuther Land
Heimatbote 22(1989),12 Ablage
weitere Stichwörter: Christbaum:



Mayer, Bernd:
Wie es in Wagners Seele weihnachtete
Heimatbote 22(1989),12 Ablage
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Cosima:
weitere Stichwörter: Weihnachten:



Mayer, Bernd:
Nach der Jahrhundertwende wurde Skilaufen zum Volkssport
Heimatbote 23(1990),1 Ablage
Orte: Fichtelgebirge: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Skilaufen: Wintersport:



Mayer, Bernd:
Die Besenbinderkinder von Tiefenlesau
Heimatbote 23(1990),3 Ablage
Orte: Tiefenlesau:
weitere Stichwörter: Besenbinder:



Mayer, Bernd:
Wagnerlands wundersame Wallfahrtsstraße (Festspielauffahrt)
Heimatbote 23(1990),7 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Die Bierlaunen von Richard und Cosima : der Meister und seine Wirtshäuser ...
Heimatbote 24(1991),7 Ablage
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Cosima:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bier: Wirtshaus:



Mayer, Bernd:
Auch die öffentliche Moral ging baden (Badhäuser)
Heimatbote 24(1991),8 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Badhäuser:



Müssel, Karl:
Als "Weynachtsfreuden" für Kinder verboten waren : Bayreuths erstes Preußenjahr ging 1792 lieblos zu Ende
Heimatbote 25(1992),12 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Preußen: Geschichte 1792:



Mayer, Bernd:
Wie die Bayreuther in den April geschickt wurden
Heimatbote 26(1993),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Aprilschicken: Brauchtum:



Mayer, Bernd:
Anmerkungen zu Friedelind Wagner
Heimatbote 26(1993),3 Ablage
Personen: Wagner, Friedelind:



Mayer, Bernd:
Wenn Walhalls Götter Brotzeit machen (Künstlerlokale)
Heimatbote 26(1993),7 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Künstlerlokale: Gastwirtschaft:



Mayer, Bernd:
Die Machtergreifung im Bayreuther Rathaus
Heimatbote 26(1993),4 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Geschichte: 1933:



Mayer, Bernd:
Schemm - Legende und Realität
Heimatbote 26(1993),11 Ablage
Personen: Schemm, Hans:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Bayreuther "Volksweihnacht" unter dem Hakenkreuz : wie das NS-Regime das christliche Fest umfunktionierte
Heimatbote 26(1993),12 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Weihnachten: Nationalsozialismus: Brauchtum:



Mayer, Bernd:
Der Speckputsch - Legende und Realität (Bayreuth 1919)
Heimatbote 27(1994),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Putsch: Geschichte 1919:



Mayer, Bernd:
Gauleiter Wächtler - Bayreuths meistgehasster Nazi
Heimatbote 28(1995),4 Ablage
Personen: Wächtler, Fritz:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Gauleiter:



Mayer, Bernd:
Lokalpatriotisches zum "Tag des Bieres" (u. a. Jean Paul u. Richard Wagner)
Heimatbote 28(1995),4 Ablage
Personen: Paul, Jean: Wagner, Richard:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bier:



Müssel, Karl:
Aus den Anfängen des Kinos in Bayreuth
Heimatbote 28(1995),5 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Kino:



Mayer, Bernd:
Erinnerungen an Bayreuths schwierigste Schulklasse (Sonderschule)
Heimatbote 28(1995),5 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Sonderschule: Hilfsschule:



Mayer, Bernd:
KPD-Verbot mit peinlichen Spätfolgen (Bayreuth 1956)
Heimatkurier 29(1996),9 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: KPD: Kommunistische Partei Deutschlands:



Mayer, Bernd:
Ehrengrab für "literarischen Amokläufer"?
Heimatkurier 29(1996),11 Ablage
Personen: Panizza, Oskar:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Literatur:



Mayer, Matthias: Mayer, Bernd:
Virginia und die "hässlichen Frauen" von Bayreuth (Virginia Woolf)
Heimatkurier 30(1997),4 Ablage
Personen: Woolf, Virginia:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Besucher: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Wie ein Tribunal zum Triumph wurde (Winifred Wagner)
Heimatkurier 30(1997),4 Ablage
Personen: Wagner, Winifred:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Spruchkammer: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Als die Sintflut über die Stadt hereinbrach (1909)
Heimatkurier 30(1997),5 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Überschwemmung: Naturkatastrophe:



Mronz, Dieter:
Bayreuth und das Schicksalsjahr 1848
Heimatkurier 31(1998),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Geschichte: 1848:



Mayer, Bernd:
In Bayreuth schikaniert - in Hof verboten (Comedian Harmonists)
Heimatkurier 31(1998),2 Ablage
weitere Stichwörter: Schlager: Musikgruppe: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Beim Richtfest war der Bauherr fast pleite
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Wagner, Richard:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Festspielhaus: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd: Mayer, Matthias:
Mark Twain - in Bayreuth fast verhungert
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Twain, Mark: Mark Twain:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Kritik: Besucher:



Mayer, Bernd:
Wer ist wer in der Wahnfried-Sippe?
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Wagner (Familie):
Orte: Bayreuth:



Müller, Stephan:
Spekulatives zu Wilhelmines Gemälde
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Malerei: "Cimon und Pero":



Mayer, Bernd:
"Zum ersten Male ein Heimatgefühl" : Bayreuther Landleben mit Richard und Cosima
Heimatkurier 31(1998),3 Ablage
Personen: Wagner, Cosima: Wagner, Richard:
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Tagebuch:



Mayer, Bernd:
Vor 75 Jahren: Hitlers Bayreuther Politpremiere
Heimatkurier 31(1998),4 Ablage
Personen: Hitler, Adolf:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
"Die Welt ist außer Rand und Band" (Radio Bayreuth)
Heimatkurier 32(1999),1 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Radio: Rundfunk:



Mayer, Bernd:
Das "liebe Sträußle" blieb Bayreuth treu
Heimatkurier 32(1999),3 Ablage
Personen: Strauß, Richard:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Er fühlte sich wie in einem Krematorium (Igor Strawinsky)
Heimatkurier 32(1999),3 Ablage
Personen: Strawinsky, Igor:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Besucher:



Müssel, Kurt:
Von Gagerns denkwürdigern Lebensweg
Heimatkurier 32(1999),3 Ablage
Personen: Gagern, Heinrich von:
Orte: Bayreuth:



Mayer, Bernd:
Richard Wagner machte ihn unsterblich (Theodor Muncker)
Heimatkurier 33(2000),1 Ablage
Personen: Muncker, Theodor:
Orte: Bayreuth:



Mayer, Bernd:
Weihehalle als Ersatzkirche : wie die Nationalsozialisten die christlichen Gottesdienste imitierten
Heimatkurier 33(2000),1 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Ein Bierstreik ist kein Honiglecken (Bayreuth)
Heimatkurier 33(2000),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bierstreik:



Mayer, Bernd:
Die Sisyphusarbeit der Bayreuther KPD
Heimatkurier 33(2000),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: KPD: Kommunistische Partei Deutschlands:



Mayer, Bernd:
Wie steter Tropfen den Stein höhlte (Nationalsozialismus Bayreuth)
Heimatkurier 33(2000),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Mit "Auto-Heil" in eine neue Zeit (Bayreuth)
Heimatkurier 33(2000),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Auto:



Müssel, Karl:
Bayreuths erste Tabakfabrik
Heimatkurier 34(2001),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Tabakfabrik:



Mayer, Bernd:
Als selbst Katzenzüchter verdächtig waren (Bayreuth Nationalsozialismus)
Heimatkurier 34(2001),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Als der Hügel richtig tierisch war
Heimatkurier 34(2001),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Göttliche Musik - lausiges Nest
Heimatkurier 34(2001),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Kritik: Besucher:



Mayer, Bernd:
Gedenkstein auf schwierigem Pflaster (Jean Paul in Weimar)
Heimatkurier 34(2001),4 Ablage
Personen: Paul, Jean:
Orte: Weimar:
weitere Stichwörter: Literatur:



Mayer, Bernd:
Der Stadtrat in den Stürmen der Zeit (Bayreuth)
Heimatkurier 35(2002),1 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Müssel, Karl:
St. Georgen "auf dem Brandenburger"
Heimatkurier 35(2002),1 Ablage
Orte: Sankt Georgen: Bayreuth:



Mayer, Bernd:
"Wie viel Liebliches und Schönes finde ich hier" (Ludwig Richter)
Heimatkurier 35(2002),2 Ablage
Personen: Richter, Ludwig:
Orte: Bayreuth: (Umgebung):
weitere Stichwörter: Reisebericht: Tagebuch: Malerei:



Mayer, Bernd:
Sie dachte immer an Bayreuth (Martha Mödl)
Heimatkurier 35(2002),3 Ablage
Personen: Mödl, Martha:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Wahnfrieds Winnie und Wolf
Heimatkurier 35(2002),3 Ablage
Personen: Wagner, Winifred: Hitler, Adolf:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Wagnerfestspiele: Besucher:



Mayer, Bernd:
In Bayreuth von der Wagneritis befallen (Artur Rubinstein)
Heimatkurier 35(2002),3 Ablage
Personen: Rubinstein, Artur:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Besucher:



Müller, Ruth:
"Franken ist wie ein Zauberschrank"
Heimatkurier 35(2002),4 Ablage
Personen: Immermann, Karl:
Orte: Bayreuth: Bayreuth (Umgebung): Fränkische Schweiz:
weitere Stichwörter: Reisebericht: "Fränkische Reise 1837":



Mayer, Bernd:
Rudolf Augstein als Bayreuther
Heimatkurier 36(2003),1 Ablage
Personen: Augstein, Rudolf:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
"Wie eine Sphinx lag das zackige Capri ..." (Jean Paul)
Heimatkurier 36(2003),1 Ablage
Personen: Paul, Jean:
Orte: Italien:
weitere Stichwörter: Literatur:



Mayer, Bernd:
Doppelkonfirmation im Haus Wahnfried
Heimatkurier 36(2003),2 Ablage
Personen: Wagner (Familie):
weitere Stichwörter: Konfirmation:



Mayer, Bernd:
Machtergreifung im Bayreuther Rathaus
Heimatkurier 36(2003),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Geschichte: 1933:



Mayer, Bernd:
Der "Gralsraub" ließ Wahnfried erbeben
Heimatkurier 36(2003),3 Ablage
Orte: New York:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: "Parsifal":



Mayer, Bernd:
"Frau Nilsson, wir wollen Sie hier begraben"
Heimatkurier 36(2003),3 Ablage
Personen: Nilsson, Birgit:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Für Malwidas "Olympia" war Bayreuth zu kalt
Heimatkurier 36(2003),3 Ablage
Personen: Meysenbug, Malwida: Wagner, Richard:
Orte: Bayreuth:



Meyer, Werner:
George Washington und die Bayreuther Fahne
Heimatkurier 36(2003),4 Ablage
Personen: Washington, George: Bayreuth (Markgrafen):
Orte: USA:
weitere Stichwörter: Befreiungskriege: Fahne: Soldaten:



Mayer, Bernd:
Oskar Panizza - frechster Poet und Prophet. "Pflanzt auf mein Grab die bittere Zypresse"
Heimatkurier 36(2003),4 Ablage
Personen: Panizza, Oskar: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Literatur:



Meyer, Bernd:
Bayreuths leichte Kavallerie. 200 Jahre 6. Chevaulegers-Regiment
Heimatkurier 36(2003),4 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Militär:



Müssel, Karl:
Fünfhundert Jahre Grünewald-Altar
Heimatkurier 37(2004),1 Ablage
Personen: Grünewald, Matthias:
Orte: Lindenhardt: Coburg:
weitere Stichwörter: Malerei: Altarbild: "Abendmahl":



Mayer, Bernd:
Die Perlenmacher von Warmensteinach
Heimatkurier 37(2004),2 Ablage
Orte: Warmensteinach:
weitere Stichwörter: Perlenmanufaktur:



Müller, Stephan:
Das Hundeleben des Richard Wagner
Heimatkurier 37(2004),3 Ablage
Personen: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Hunde:



Mayer, Bernd:
Fanfarenklang zum Untergang (die letzten Kriegsfestspiele). Ausnahmezustand am Grünen Hügel
Heimatkurier 37(2004),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
"Parsifal light" - Cosimas Leid
Heimatkurier 37(2004),3 Ablage
Orte: USA:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: "Parsifal":



Mühlnikel, Marcus:
Bismarck-Attentäter büßte in Bayreuth
Heimatkurier 37(2004),3 Ablage
Personen: Kullmann, Eduard: Bismarck, Otto von:
Orte: Bayreuth: Bad Kissingen: Sankt Georgen:
weitere Stichwörter: Attentat: Zuchthaus:



Mayer, Bernd:
Adenauers einziger Bayreuth-Besuch
Heimatkurier 37(2004),4 Ablage
Personen: Adenauer, Konrad:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Besucher:



Mayer, Bernd:
Die Bayreuther im "heiligen Krieg"
Heimatkurier 37(2004),4 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Weltkrieg I.:



Mayer, Bernd:
Das Genie mit dem immer lachenden Mund : die Bayreutherin Lotte Warburg im Briefwechsel mit Albert Einstein
Heimatkurier 38(2005),1 Ablage
Personen: Einstein, Albert: Warburg, Lotte:



Mayer, Bernd:
Donald Duck als Urlauber im Fichtelgebirge
Heimatkurier 38(2005),1 Ablage
Personen: Fuchs, Erika:
Orte: Oberkotzau: Entenhausen:
weitere Stichwörter: Donald Duck:



Müssel, Karl:
Auf Leichensuche in einer Ruinenstadt (1945)
Heimatkurier 38(2005),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Weltkrieg II. 1945:



Müssel, Karl:
Ein Königspaar auf dem Sophienberg. "Das Bayreuther Land - ein wahres Eden"
Heimatkurier 38(2005),2 Ablage
Personen: Friedrich Wilhelm III. (König von Preußen): Luise (Königin von Preußen):
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Besucher:



Männer, Hermann:
König Josef I. in Thurnau (1702)
Aus der fränkischen Heimat 1978,1 Ablage
Personen: Josef I. (dt. König):
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Besucher:



Männer, Hermann:
Hagelschlag verwüstete das Thurnauer Land
Aus der fränkischen Heimat 1980,7 Ablage
Orte: Thurnau (Umgebung):
weitere Stichwörter: Hagelschlag: Unwetterkatastrophe:



Mages, Wilhelm:
Alter Glanz wurde trefflich aufpoliert (Lanzendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1981,5 Ablage
Orte: Lanzendorf:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Kulmbacher Abgeordneter brach Lanze für Thurnauer Bockel
Aus der fränkischen Heimat 1982,2 Ablage
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Eisenbahn:



Mages, Willi:
Gang durch die Geschichte des alten Herrensitzes (Guttenberg)
Aus der fränkischen Heimat 1982,6 Ablage
Orte: Guttenberg:
weitere Stichwörter: Schloss:



Mages, Willi:
Sehenswürdigkeiten in der Kirche
Aus der fränkischen Heimat 1982,7 Ablage
Orte: Wonsees:
weitere Stichwörter: Kirche:



Müller, Johann Baptist:
Altenkunstadter Kirche gab Geheimnisse preis
Aus der fränkischen Heimat 1982,8 Ablage
Orte: Altenkunstadt:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Apsis noch aus romanischer Zeit (Stadtsteinach Marienkapelle)
Aus der fränkischen Heimat 1982,8 Ablage
Orte: Stadtsteinach:
weitere Stichwörter: Marienkapelle:



Mages, Wilhelm:
Seit über 600 Jahren im Besitz derer von Künßberg (Wernstein)
Aus der fränkischen Heimat 1984,11 Ablage
Personen: Künßberg (Geschlecht):
Orte: Wernstein:
weitere Stichwörter: Schloss:



Menk-Dittmarsch, Friedrich:
Liebenswürdiges Biedermeier-Bild bezaubert noch heute (aus: "Der Main ...")
Aus der fränkischen Heimat 1985,4 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mages, Willi:
Ruine Niesten wurde zu Steinbruch
Aus der fränkischen Heimat 1985,8 Ablage
Orte: Niesten:
weitere Stichwörter: Burg:



Mages, Willi:
Goldmacher auf der Plassenburg
Aus der fränkischen Heimat 1986,2 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg: Verbrechen: Goldmacher:



Mages, Willi:
Hundert Jahre lang Sitz eines Dekanats (Seibelsdorf)
Aus der fränkischen Heimat 1986, Ablage
Orte: Seibelsdorf:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mages, Willi:
Bauwerk von Rang musste viele Veränderungen ertragen
Aus der fränkischen Heimat 1987, Ablage
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Dom:



Motschenbacher, Georg:
Sebastianskapelle ist Stolz der Pfarrgemeine (Buckendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1987,7 Ablage
Orte: Buckendorf:
weitere Stichwörter: Sebastianskapelle:



Mages, Willi:
Markt hatte einst Stadtrecht (Kasendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1987,9 Ablage
Orte: Kasendorf:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Meisterwerk dekorativer Architektur
Aus der fränkischen Heimat 1987,10 Ablage
Orte: Neudrossenfeld:
weitere Stichwörter: Kirche:



Motschenbacher, Georg:
Von Kultstätte zum Wallfahrtsort (Wallersberg)
Aus der fränkischen Heimat 1987,11 Ablage
Orte: Wallersberg:
weitere Stichwörter: Wallfahrtskirche:



Motschenbacher, Georg:
Scharlatan verhalf Mauritius Knauer zu Ruhm
Aus der fränkischen Heimat 1988,6 Ablage
Personen: Knauer, Mauritius:
Orte: Klosterlangheim:
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: Hundertjähriger Kalender:



Mages, Willi:
"Hundertjähriger Kalender" ist stark verfälscht
Aus der fränkischen Heimat 1988,11 Ablage
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Wetterbeobachtung: "Hundertjähriger Kalender":



Müller, Johann Baptist:
Lachstümpfe am Kordigast erhalten geblieben
Aus der fränkischen Heimat 1989,3 Ablage
Orte: Kordigast:
weitere Stichwörter: Grenzzeichen: Baum:



Mages, Willi:
Steinenhausen 1316 erstmals in Urkunden
Aus der fränkischen Heimat 1989,4 Ablage
Orte: Steinenhausen:
weitere Stichwörter: Schloss:



Mages, Willi:
Brand von 1903 vernichtete ein Kunstdenkmal (Stadtsteinach Michaelskirche)
Aus der fränkischen Heimat 1989,6.7 Ablage
Orte: Stadtsteinach:
weitere Stichwörter: Michaelskirche:



Mages, Willi:
Otto der Heilige war Konsekrator (Buchau)
Aus der fränkischen Heimat 1989,6 Ablage
Orte: Buchau:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Gotteshaus ist bereits der vierte Neubau (Lehenthal)
Aus der fränkischen Heimat 1989,6 Ablage
Orte: Lehenthal:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Gespensterfurcht in alter Zeit
Aus der fränkischen Heimat 1989,6 Ablage
weitere Stichwörter: Gespenster: Sagen:



Mages, Willi:
Schloss Guttenberg war wiederholt ein Zankapfel
Aus der fränkischen Heimat 1989,9 Ablage
Orte: Guttenberg:
weitere Stichwörter: Schloss:



Mages, Willi:
Gegend um Alladorf war uraltes Siedlungsgebiet
Aus der fränkischen Heimat 1989,11 Ablage
Orte: Alladorf:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Müller, Johann Baptist:
Kirchlein ist ein lohnendes Forschungsobjekt
Aus der fränkischen Heimat 1990,3 Ablage
Orte: Kirchlein:
weitere Stichwörter: Ortsnamen:



Müller, Johann Baptist:
Auf den Spuren der Urzelle von Kunstadt
Aus der fränkischen Heimat 1990,11 Ablage
Orte: Burgkunstadt: Altenkunstadt:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mages, Willi:
Einstiges Dekanat war Zentrum des Luthertums
Aus der fränkischen Heimat 1990,12 Ablage
Orte: Seibelsdorf:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mages, Willi:
Von der Palmweihe bis zum Eierwalchen
Aus der fränkischen Heimat 1991,3 Ablage
weitere Stichwörter: Palmsonntag: Karwoche: Ostereier: Ostern: Brauchtum:



Mages, Willi:
Kein Zusammenhang mit Eselei sichtbar (Oesel)
Aus der fränkischen Heimat 1991,4 Ablage
Orte: Oesel:
weitere Stichwörter: Ortsname:



Meißner, Helmuth:
"Liebeskranke" fand in Himmelkron Ruhe
Aus der fränkischen Heimat 1991,4 Ablage
Orte: Himmelkron:
weitere Stichwörter: Zisterzienserinnenklosterkirche:



Meißner, Helmut:
Nazi-Terror in Himmelkroner Heimen
Aus der fränkischen Heimat 1991,8 Ablage
Orte: Himmelkron:
weitere Stichwörter: Kinderheim: Behinderte: Nationalsozialismus:



Mages, Willi:
1754 letzte Hinrichtung in Thurnau
Aus der fränkischen Heimat 1992,1 Ablage
Orte: Thurnau:
weitere Stichwörter: Hinrichtung:



Mages, Willi:
"Rechnen kommt von Gerechtigkeit" (Adam Riese)
Aus der fränkischen Heimat 1992,3 Ablage
Personen: Riese, Adam:
weitere Stichwörter: Mathematik: Rechenbuch:



Mages, Willi:
Der grausame Casimir
Aus der fränkischen Heimat 1992,3 Ablage
Personen: Casimir (Markgraf):
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg:



Mages, Willi:
Als der Hufschmied noch Konjunktur hatte
Aus der fränkischen Heimat 1992,4 Ablage
Orte: Stadtsteinach (Umgebung):
weitere Stichwörter: Hufschmied: Pferde:



Mages, Willi:
In Zettlitz wurde nach Erz gegraben
Aus der fränkischen Heimat 1992,4 Ablage
Orte: Zettlitz:
weitere Stichwörter: Bergbau:



Mages, Willi:
Die Schweden wüteten grausam (Enchenreuth)
Aus der fränkischen Heimat 1992,4 Ablage
Orte: Schweden: Enchenreuth:
weitere Stichwörter: Dreißigjähriger Krieg: Geschichte:



Mages, Willi:
Denkwürdige Begegnungen bei Burg Zwernitz
Aus der fränkischen Heimat 1992,11 Ablage
Orte: Sanspareil:
weitere Stichwörter: Hussitenkrieg: Zwernitz: Burg:



Mages, Willi:
Wegen der Pfründe kam es zum Streit (Guttenberg)
Aus der fränkischen Heimat 1992,12 Ablage
Orte: Guttenberg:
weitere Stichwörter: Kirche:



Mages, Willi:
Fluchen und Gotteslästern standen unter Strafe (Rugendorf)
Aus der fränkischen Heimat 1993,2 Ablage
Orte: Rugendorf:
weitere Stichwörter: Gemeindeordnung:



Mages, Willi:
Rauchwolken verfinsterten die Stadt (Stadtsteinach Kirche)
Aus der fränkischen Heimat 1993,3 Ablage
Orte: Stadtsteinach:
weitere Stichwörter: Kirche:



Meißner, Helmut:
Mal frommer Rittersmann, mal Raubritterkumpan (Himmelkron)
Aus der fränkischen Heimat 1993,4 Ablage
Personen: Sigmund von Wirsberg:
Orte: Himmelkron:
weitere Stichwörter: Stiftskirche:



Mages, Wilhelm:
Keine Spur mehr vom Schloss (Streichenreuth)
Aus der fränkischen Heimat 1993,5 Ablage
Orte: Streichenreuth:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mages, Wilhelm:
Vom Wetterprotokoll zum Bestseller (M. Knauer)
Aus der fränkischen Heimat 1993,8 Ablage
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Wettervorhersage: "Hundertjähriger Kalender":



Mages, Wilhelm:
Vor 440 Jahren Sturm auf Kulmbach
Aus der fränkischen Heimat 1993,11 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Meißner, Helmuth:
"Weibergeschwätz" brachte ihn nach Kulmbach (Plassenburg)
Aus der fränkischen Heimat 1993,12 Ablage
Orte: Kulmbach:
weitere Stichwörter: Plassenburg: Architektur:



Michel, Angela:
St. Pankratius auf dem Gügel
Heimat Bamberger Land 9 (1997),1 Ablage
Orte: Gügel:
weitere Stichwörter: Wallfahrtskirche: Architektur:



Müller, Hans:
Schloss Seehof im 19. und 20. Jahrhundert und die Familie von Zandt
in: Heimat Bamberger Land 17(2005),3/4
Personen: Zandt (Familie):
Orte: Memmelsdorf: Seehof:
weitere Stichwörter: Schloss: Garten:



Mayer, Bernd:
Der göttliche Vetter machte sie unsterblich. - Allzu Irdisches vom himmlischen Kind (Bäsle Thekla Mozart)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 1
Personen: Mozart, Thekla: Bäsle:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Briefe:



Mayer, Bernd:
"Der arme Kerl mit der dicken Nase". Was Wagner über Mozart dachte
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 1
Personen: Wagner, Richard: Mozart, Wolfgang Amadeus:
weitere Stichwörter: Musik:



Mayer, Bernd:
105 Schutzhäftlinge auf dem Weg nach Dachau (Juden Bayreuth)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 2
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Judenverfolgung:



Mayer, Bernd:
Dei armen Landfrauen und die hochnäsigen Städter (Bauernmarkt)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 2
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Bauernmarkt: Bäuerinnen:



Mayer, Bernd:
Die Rollwenzelin und ihr genialer Kauz (Jean Paul)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 2
Personen: Paul, Jean: Rollwenzel, Dorothea:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Rollwenzelei: Wirtshaus:



Mayer, Bernd:
"Kna" und "Ka" - Erzrivalen im Festspielhaus (Hans Knappertsbusch, Herbert von Karajan). Hoher Priester der Wagnermusik
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 3
Personen: Knappersbusch, Hans: Karajan, Herbert von:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Dirigenten:



Mayer, Bernd:
Er trieb das Festspielorchester zum Streik (Arturo Toscanini)
in: Heimat-Kurier. 39 (2006), 3
Personen: Toscanini, Arturo:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Dirigenten:



Müller-Kaspar, Ulrike:
Der 100-jährige Kalender nach Mauritius Knauer
Wien 2006
Personen: Knauer, Mauritius:
weitere Stichwörter: Wetterbeobachtung: Wettervorhersage: Hundertjähriger Kalender: Lostage: Sternenbeobachtung:



Meyer, Manfred:
Evang. Stadtkirche St. Laurentius zu Altdorf
Altdorf o. J. ZA 135
Orte: Altdorf:
weitere Stichwörter: Pfarrkirche:



Mannes, Jutta:
Ignaz Alexander Breitenauer 1757 - 1838. Studien zu Leben und Werk
Eichstätt 2006 (Historischer Verein: Sammelblatt: 99)
Personen: Breitenauer, Ignaz Alexander:
Orte: Eichstätt:
weitere Stichwörter: Bildhauer: Plastik:



Müssel, Karl:
Fast so kostbar wie Porzellan (Bayreuther Fayencen)
Unser Bayern 44, 1995 ZA 199
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Fayencen: Keramik:



Matussek, Matthias:
Der geniale Abenteurer (Alexander von Humboldt)
"Der Spiegel" 2004, 38 ZA 247
Personen: Humboldt, Alexander von:
weitere Stichwörter: Entdecker: Naturforscher: Amerika:



Müller, Wilhelm:
Zauber der Frankenalb : Landschaft und Geschichte im Umkreis von Püttlach und Wiesent ; Taschenbuch für das Schullandheim Pottenstein
Bayreuth 1977
p:
Orte: Pottenstein: Wiesent: Püttlach:
weitere Stichwörter: Schullandheim: Wirtschaft: Fremdenverkehr: Ritter: Burgen: Sagen: Wanderwege: Geologie: Versteinerungen: Höhlen: Geschichte



Müller, Petro:
St .Jakobus Großlangheim und St. Hedwig Kleinlangheim
o. O. 2001
Personen: Riemenschneider, Tilman:
Orte: Großlangheim: Kleinlangheim:
weitere Stichwörter: Kirchenführer:



Mett, Rudolf: Faber, Annette::
Stadt und Burg Königsberg in Bayern
München 2009. 2. Aufl.
Orte: Königsberg in Bayern:
weitere Stichwörter: Kunstführer: Kirchenführer: Burg:



Marks, Heidi: Will, Susanne:
"als der Mann kam und mich mitnahm": Die Geschichte eines Missbrauchs
Köln 2008
Personen: Marks, Heidi:
Orte: Eschenau:
weitere Stichwörter: Kind: Sexueller Missbrauch: Verbrechen: Gerichtsverfahren: Sexualverbrechen:



Marco, Kirchner:
Sagenhaft! Geschichten aus Bamberg
Schwaig 2007 CD-ROM
Personen: Eulenspiegel, Til: Heinrich II. (deutscher Kaiser): Kunigunde: (heilige:)
Orte: Bamberg
weitere Stichwörter: Sagen: Legenden:



Maaz, Bernhard (Hrsg.):
Adolph Menzel radikal real (Ausstellung)
Personen: Menzel, Adolph:
Orte: Bad Kissingen:
weitere Stichwörter: Malerei:



Müssel, Karl:
Ordensstiftung vor dreihundert Jahren (Roter Adler Bayreuth)
In: Heimat-Kurier. 38 (2005),4
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Orden: Roter Adler:



Mayer, Bernd:
Erinnerungen an den Fliegerhorst Bindlach
In: Heimat-Kurier. 38 (2005),4
Orte: Bindlach:
weitere Stichwörter: Fliegerhorst: Flugplatz:



Mayer, Bernd:
In: Heimat-Kurier. 39 (2006),3
Personen: Hitler, Adolf:
Orte: Bayreuth: Spanien:
weitere Stichwörter: Bürgerkrieg:



Mayer, Bernd:
Der Bürgerschreck aus dem Spitzweg-Idyll (Max Stirner)
In: Heimat-Kurier. 39 (2006),3
Personen: Stirner, Max:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Einwohner: Literatur: Philosophie:



Mayer, Bernd:
Per Viehwaggon in ein neues Leben (Sudetendeutsche Bayreuth)
In: Heimat-Kurier. 39 (2006),4
Orte: Bayreuth :
weitere Stichwörter: Sudetendeutsche: Flüchtlinge: Vertriebene:



Mayer, Bernd:
Die Judenfarmen im Bayreuther Land
In: Heimat-Kurier. 39 (2006),4
Orte: Bayreuth (Umgebung):
weitere Stichwörter: Juden:



Meier, Anna-Maria:
Bayreuths letzte Kriegstage
In: Heimat-Kurier. 40 (2007),2
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Weltkrieg II: Geschichte 1945:



Mayer, Bernd:
Nobelpreisträger auf politischen Abwegen (Johannes Stark)
In: Heimat-Kurier. 40 (2007),2
Personen: Stark, Johannes: Seebeck, Thomas Johann:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Physik: Einwohner



Mayer, Bernd:
Ein Lästermaul auf Reisen (Karl Julius Weber in Bayreuth)
In: Heimat-Kurier. 40 (2007),2
Personen: Weber, Karl Julius:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Reisebericht:



Mayer, Bernd:
Liebte Kaspar Hauer eine Bayreutherin?
In: Heimat-Kurier. 40 (2007),4
Personen: Hauser, Kaspar:
Orte: Bayreuth:



Müssel, Karl:
Die am meisten besungene Bayreutherin (Luise Rückert geb. Wiethaus)
In: Heimat-Kurier. 40 (2007),4
Personen: Rückert, Luise: Rückert, Friedrich:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Einwohner:



Mayer, Bernd:
Eine Sechs für die Markgrafin? (Rechtschreibung)
In: Heimat-Kurier. 41 (2008),1
Personen: Wilhelmine von Bayreuth:
weitere Stichwörter: Rechtschreibung: Französisch::



Müller, Stephan:
Richard Wagners letzte Reise
In: Heimat-Kurier. 41 (2008),1
Personen: Wagner, Richard: Wagner, Cosima:
Orte: Venedig: Bayreuth:



Mayer, Bernd:
"Ein einzig Beten im deutschen Land ..." (Hitlers Machtergreifung Bayreuth)
In: Heimat-Kurier. 41 (2008),1
Personen: Hitler, Adolf:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus: Geschichte 1933:



Mayer, Bernd: Goebbels, Joseph:
"Bayreuth! Du große, unbesiegliche Liebe" (Tagebuch)
In: Heimat-Kurier. 41 (2008),3
Personen: Goebbels, Joseph:
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Das bewegte Leben eins Frühvollendeten (Hugo Distler)
In: Heimat-Kurier. 41 (2008),4
Personen: Distler, Hugo: Wagner, Richard:
weitere Stichwörter: Musik:



Memmelsdorf:
Gemeinde Memmelsdorf Infobroschüre
Orte: Memmelsdorf: Seehof:
weitere Stichwörter: Gemeinde:



Magirius, Georg: Westphal, Regina::
Frischer Wind auf alten Wegen : spirituelle Wanderungen durch Unterfranken
Würzburg 2009
Orte: Alzenau: Amorbach: Bettenburg: Engelberg: Frammersbach: Heigenbrücken: Heimbuchenthal: Hofheim: Iphofen: Karlstadt: Klingenberg: Kreuzberg: Lohr: Maria Buchen: Maria im Weingarten: Michelau: Miltenberg: Retzbach: Rhön: Schwanberg: Spessart: Unterfranken: Volkach: Zabelstein:
weitere Stichwörter: Wallfahrt: Wein: Kirchen: Kloster:



Maresch, Hans: Maresch, Doris:
Frankens Schlösser & Burgen
Husum 2008
Orte: Rabenstein: Altenstein: Aschach: Aschaffenburg: Aufseß: Bad Alexandersbad: Bad Kissingen: Botenlauben: Bad Neustadt an der Saale: Bamberg: Jägersburg: Bayreuth: Birkenfeld: Bischberg: Bischofsheim in der Rhön: Bruckberg: Burggaillenreuth: Buttenheim: Cadolzburg: Coburg: Fantaisie: Ebelsbach: Feuerstein: Ebern: Egloffstein: Trimburg: Eyrichshof: Freienfels: Giechkröttendorf: Gößweinstein: Hammelburg: Greifenstein: Thurn: Hilpoltstein: Bettenburg: Hohenberg an der Eger: Irmelshausen: Kirchlauter: Kirchschletten: Königsberg in Bayern: Kronach: Plassenburg: Lauenstein: Lichtenau: Lichtenfels: Lichtenstein: Lisberg: Maroldsweisach: Seehof: Memmelsdorf: Mespelbrunn: Mitwitz: Veldenstein: Nürnberg: Oberschwappach: Obertheres: Pappenheim: Plankenfels: Pommersfelden: Pottenstein: Reichmannsdorf: Rentweinsdorf: Schwanberg: Rosenau: Bad Brückenau: Rothenfels: Schwarzenberg: Giechburg: Schillingsfürst: Schney: Sommersdorf: Henneburg: Sternberg: Neideck: Tambach: Thurnau: Trunstadt: Unterleinleiter: Unterleiterbach: Untermerzbach: Veitshöchheim: Waischenfeld: Rabeneck: Wülzburg: Werneck: Wiesenthau: Zwernitz: Sanspareil: Würzburg: Zeil:
weitere Stichwörter: Burgen: Schlösser:



Müller, Stefan Valentin:
Der Spessart für Kinder : ich erkläre meine Heimat
o. O.: Emons-Verl., 2010
Orte: Spessart



Mayer, Petra:
Berglichtspiele (Bamberg)
Fränkischer Tag 2010 ZA 502
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Film: Kino:



Mahler, Gustav:
Lieder. Aus: Des Knaben Wunderhorn. Rückert-Lieder (Kindertotenlieder). Lieder eines fahrenden Gesellen
o. J. CD-ROM
weitere Stichwörter: Lieder: Musik:



Müller, Herta:
Herztier. Roman
München 2010
Personen: Müller, Herta:
Orte: Bamberg: Rumänien:
weitere Stichwörter: Künstlerhaus: Roman: Literatur: Nobelpreis:



Mayer, Petra:
Mit Tempo in die Zukunft. Vor 50 Jahren 1 (Bamberg)
In: Fränkischer Tag 21. 12. 2011 ZA 553
Personen: Adenauer, Konrad:
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mayer, Petra:
Sonderzüge in den Tod (Bamberg Judendeportation)
In: Fränkischer Tag 25. 11. 2011 ZA 555
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Judenverfolgung:



Mayer, Petra:
Jagd nach den Madonnenräubern (Volkach Maria im Weingarten)
In: Fränkischer Tag 25. 5. 2012 ZA 578
Orte: Volkach: Maria im Weingarten:
Personen: Riemenscheider, Tilman:
weitere Stichwörter: Plastik: Wallfahrtskirche: Raub: Verbrechen:



Mayer, Petra:
Bombastisch: Bambergs Boxlegenden
In: Fränkischer Tag 14. 8. 2012 ZA 589
Orte: Bamberg:
Personen: Häfner, Hans:
weitere Stichwörter: Boxen: Sport:



Müller, Herta:
Herzwort und Kopfwort. Essay
In: Der Spiegel. 2013 Nr. 4. ZA 606
Orte: Rumänien:
Personen: Müller, Herta:
weitere Stichwörter: Exil: Literatur:



Mayer, Petra:
Einsam lebte und starb Poldi
In: Fränkischer Tag. 28. 12. 2012. ZA 608
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Poldi: Burgbär: Altenburg:



Montag, Ulrich:
Der "Bellifortis" des Konrad Kyeser aus Eichstätt
ZA 1,48
Orte: Eichstätt:
Personen: Kyeser, Konrad:
weitere Stichwörter: Handschriften: Kriegstechnik: Technik:



Müller, Winfried:
Wo der Hofstaat einst lustwandelte. Barockgärten in Oberfranken
ZA DINA4: 61
Orte: Oberfranken: Seehof:
weitere Stichwörter: Barockgarten:



Mann, Harald Johannes:
Der Vater der Diakonissen (Wilhelm Löhe)
ZA DINA4: 106 (Bayerischer Rundfunk)
Personen: Löhe, Wilhelm:
Orte: Neuendettelsau:
weitere Stichwörter: Protestantismus: Diakonie:



Mit Schellenklang und Paukenschlag : Hirtentag in Hersbruck
ZA DINA4: 168
Orte: Hersbruck:
weitere Stichwörter: Brauchtum: Hirten:



Martin, Sebastian:
An der Jungfernhöhle lebten Menschen
ZA 439
Orte: Tiefenellern: Jungfernhöhle
weitere Stichwörter: Höhle:



Mayer, Petra:
Warum sie ihr Leben ließen (Willy Aron, Hans Wölfel, Claus Schenk von Stauffenberg)ans Wölfel, Claus Schenk von Stauffenberg)

In: Fränkischer Tag 2014 5.2. ZA 644
Orte: Bamberg:
Personen: Aron, Willy: Wölfel, Hans: Stauffenberg, Claus Schenk von:
weitere Stichwörter: Widerstand: Nationalsozialismus:



Mayer, Bernd:
Erinnerungen an Wolfgang Wagner - Lebensstationen im Stenogramm
In: Heimatkurier 43(2010),2 Ablage
Bayreuth:
Personen: Wagner, Wolfgang:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Warum Heuss den Grünen Hügel mied
In: Heimatkurier 43(2010),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Heuss, Theodor:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Zar Ferdinands große Liebe zu Bayreuth
In: Heimatkurier 43(2010),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Ferdinand (Zar von Bulgarien):
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Besucher:



Mayer, Bernd:
Meine Jugend auf dem Lainecker Flugplatz (Lothar Siegfried Albrecht)
In: Heimatkurier 43(2010),4 Ablage
Orte: Laineck: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Flugplatz: Fliegen:



Mayer, Bernd:
Markgraf Friedrich - Bayreuths Augustus
In: Heimatkurier 44(2011),2 Ablage
Personen: Friedrich (Markgraf von Bayreuth):
weitere Stichwörter: Geschichte:



Mayer, Bernd:
Jean Paul als Mietnomade?
In: Heimatkurier 43(2010),2 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Paul, Jean:
weitere Stichwörter: Mieter:



Mayer, Bernd:
Der lange Weg nach Neu-Bayreuth
In: Heimatkurier 44(2011),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Höhenflug und Absturz (Peter Hofmann)
In: Heimatkurier 44(2011),3 Ablage
Personen: Hofmann, Peter:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Sänger:



Mayer, Bernd:
"Seit dem 'Parsifal' grüßen mich die Leute" (Christoph Schlingensief)
In: Heimatkurier 44(2011),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Schlingensief, Christoph:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele:



Mayer, Bernd:
Als Furtwängler den Taktstock hob
In: Heimatkurier 44(2011),3 Ablage
Orte: Bayreuth:
Personen: Furtwängler, Wilhelm:
weitere Stichwörter: Wagnerfestspiele: Dirigent:



Müller, Herta:
"Ich lebe gern, verdammt noch mal." Spiegelgespräch
In Der Spiegel 2014, 40 ZA 679
Personen: Müller, Herta:



Mayer, Petra:
Bambergs Weg zur Bierstadt
In: Fränkischer Tag 2015 22. 5. ZA 724
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Bier:



Mayer, Petra:
Die "Stunde Null" in Bamberg
In: Fränkischer Tag 2015 ZA 729
Orte: Bamberg:
weitere Stichwörter: Geschichte 1945: Weltkrieg II 1945:



Mayer, Petra:
In Bamberg endete das Märchen (Schneewittchen)
In: Fränkischer Tag. 23.10.2015. ZA 743
Orte: Lohr: Bamberg:
Personen: Erthal, Maria Sophia von:
weitere Stichwörter: Schneewittchen: Märchen:





Korrekturen, Ergänzungen?


© Hans Baier 2017